Dienstag, 19. Juli 2016

Rezension - Geradeaus ist keine Himmelsrichtung


Autorin: Irene Zimmermann

Titel: Geradeaus ist keine Himmelsrichtung

Genre: Humor, Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13.Juni 2016

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana




Die Autorin Irene Zimmermann, geboren in Ravensburg, studierte Germanistik und Politikwissenschaft in Freiburg und arbeitete als Lehrerin. Seit vielen Jahren schreibt die SPIEGEL-Bestsellerautorin erfolgreich Kinder- und Jugendbücher. "Geradeaus ist keine Himmelsrichtung" ist ihr erster Roman im Diana Verlag.


Kurzbeschreibung,  übernommen:
Karola, Regine und Giulia müssen fliehen – und zwar sofort. Eigentlich wollten sie nur ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen, die 1,5 Millionen im Kofferraum gehörten nicht zum Plan. Denn das Geld war sicher nicht für sie gedacht, und irgendwer wird es vermissen. Aber einfach zurückgeben wäre ja auch blöd. Kurzerhand fahren die drei Freundinnen zu Karolas Tante aufs Land, wo sie die kleine Gemeinde und die Männerherzen gehörig durcheinanderwirbeln …


Meine Meinung:
Das Buchcover hat mal wieder den Ausschlag dazu gegeben, dass ich mich mit dem Buch beschäftigte. Die Kurzbeschreibung las sich auch sehr interessant und vielversprechend, also musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.

Tja, nie hätte Karola  daran gedacht, als an einem Sonntagmorgen um 5 Uhr das Telefon klingelte und sie einen Job angeboten bekam. was sich daraus entwickeln würde.
Eigentlich sollte nur ein Auto in Zürich abgeholt und abends übergeben werden. Das hört sich nicht sehr aufregend an, eigentlich ziemlich langweilig. Aber auf einmal war Karola nicht mehr alleine unterwegs, sondern wurde von Regine und Giulia begleitet, die die Idee hatten, nebenbei einen netten Mädelsausflug daraus zu machen. Wer konnte denn schon ahnen, dass in dem Auto 1,5 Millionen Euro versteckt waren. Mal ganz ehrlich, wer würde das Geld so ohne weiteres zurückgeben. Ok, wir sind ja alle ehrlich, klar, aber sobald sich herausstellt, dass es der Mafia gehört?? Auf jeden Fall beschlossen die drei, das Geld zu behalten und es begann eine aufregende Zeit für sie. Natürlich werde ich ab hier nichts mehr verraten, aber jeder kann sich vorstellen, dass es dann doch keine langweilige Fahrt wurde.
Irene Zimmermann hat mit Humor und Spannung geschildert, was die drei alles erleben. Selbst nach der Ankunft bei Karolas Tante, die in einem kleinen Ort  bei Kassel wohnt, ging es mit den Aufregungen weiter.  Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz, ebenfalls werden Begebenheiten aus der Vergangenheit endlich mal verarbeitet. Kein Wunder, denn auf Schritt und Tritt wird Karola an so vieles erinnert.
Die Autorin hat den Beteiligten interessante Charaktere zugeordnet und sie so wunderbar ausgeschmückt. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob eine der drei Frauen eine Freundin von mir werden könnte. Zumal ich deren Verhalten nicht immer nachvollziehen und verstehen konnte. Aber das sollte ja auch kein Problem sein, denn ich hatte mir das Buch ja schließlich nicht als Tatsachenbericht ausgesucht, ich wollte eine leichte flotte Sommerlektüre finden.

Anfangs erwähnte ich das Cover, was mir wirklich sehr gut gefällt, man kann es lange betrachten und sieht dann wieder eine andere liebevolle Kleinigkeit. Auch bei der Rückseite lohnt sich ein genaues Hingucken.


Fazit:
Als leichte und flotte Sommerlektüre kann ich das Buch durchaus empfehlen.

Ich möchte mich beim Verlag Diana vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Kommentare:

Beatrix Petrikowski hat gesagt…

Als Sommerlektüre und für alle, die etwas Leichtes suchen, ist der Roman zu empfehlen. Bei mir ist es gerade noch ein Tipp geworden.

Ulla Leuwer hat gesagt…

Das freut mich sehr, liebe Beatrix