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Montag, 27. Dezember 2021

Rezension - Tote brauchen kein Shampoo - Die letzte Brezel


Autorin: Eva Link

Titel: Tote brauchen kein Shampoo - Die letzte Brezel

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 29. Oktober 2021 

Seiten: 152

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über die Autorin:
Eva Link ist das Pseudonym der Autorin Eva Murges. Sie wurde 1988 im schönen Ulm geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Köln. Bücher waren schon immer ihre große Leidenschaft, deshalb gab es für sie auch nur ein Wunschstudium: Germanistik. In ihrer Freizeit widmet sie sich, zwischen Spielplatz-Abenteuern und Windeln wechseln, dem Schreiben von gemütlichen Krimis. Zudem schlägt ihr Herz für Katzen, Kaffee und Kartoffeln in allen Variationen. Auf Instagram teilt sie Anekdoten aus ihrem oftmals turbulenten Leben und Einblicke aus ihrem Schreiballtag unter @evamurges.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 2: Obertanndorf ist in Festtagsstimmung! Heute findet der große Brezelwettbewerb statt und als die örtliche Bäckerei "Brezelinchen" gewinnt, ist der Jubel groß. Aber bei der Siegerehrung bricht der Bäckermeister Rüdiger Vogel plötzlich zusammen. Hatte er einen Herzinfarkt? Oder hat da etwa die Brezel-Konkurrenz ihre Finger im Spiel? Der fesche Kommissar Raphael glaubt nicht an ein Verbrechen, doch Luisa und Mary-Ann haben einen schrecklichen Verdacht und beginnen zu ermitteln ...
Über die Serie: Klare Luft, hohe Berge und blauer Himmel - im kleinen Örtchen Obertanndorf in den Allgäuer Alpen ist die Welt noch in Ordnung - das denkt sich zumindest Friseurmeisterin Luisa Schneider, als sie den Salon ihrer Tante Martha für ein Jahr übernimmt. Aber bald findet sie heraus, dass der idyllische Schein trügt und selbst am schönsten Ort der Welt gemordet wird! Und ehe Luisa sichs versieht, schneidet sie nicht nur Haare, sondern jagt auch Verbrecher ...


Meine Meinung:
Vor kurzem hatte ich die Friseurmeisterin Lou kennen gelernt, die in Obertanndorf für ein Jahr ihre Tante in deren Salon vertritt. Lou hatte sich vorgestellt, dass sie dort eine entspannte Zeit verbringen kann. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass sie in die Aufklärung von Todesfällen verwickelt wird. Im ersten Buch stirbt der Bürgermeister und diesmal ein Bäckermeister. Ausgerechnet bei der Preisverleihung nach dem Brezelwettbewerb.
Spannend und humorvoll hat die Autorin ein weiteres Mal geschildert, was Lou und Mary-Ann so alles erleben und aufdecken. Ich habe die beiden gerne begleitet und war gespannt, was denn nun wirklich passiert ist. Vieles hört sich humorvoll an, aber es gibt auch ernste Momente, beispielsweise wird viel zu schnell über eine Person geurteilt und sie wird von vielen gemieden. Natürlich verrate ich nicht, um welche Begebenheiten es sich handelt und auch nicht, wer denn letztendlich für alles verantwortlich war.


Fazit::
Auch die zweite Folge hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, wenn man die beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge liest. Für beide gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetgalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#TotebrauchenkeinShampooDieletzteBrezel #NetGalleyDE!

Sonntag, 19. Dezember 2021

Rezension - Zornesröte



Autorin: Michaela Zernicke

Titel: Zornesröte

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. September 2021

Seiten: 348

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Neopubli GmbH



Über die Autorin:
Michaela Zernicke wurde am 6. Mai 1965 in Düsseldorf geboren und ist ihrer Stadt ein Leben lang treu geblieben, wo sie heute mit ihrem Mann und ihren römischen Katzen lebt. Nach Ausflügen in die Genres urbanromantasy und heiterer Liebesroman ist sie beim Krimi angekommen. Gern verbindet sie Lieblingsorte mit ihren Geschichten, so spielten die ersten beiden Bücher in Rom. Nun kehrt sie nach Italien, genauer gesagt nach Meran und Dorf Tirol zurück. Seit ihrer Kindheit hat sie hier fast jedes Jahr einen Urlaub verbracht, zuerst mit ihren Großeltern und schließlich mit ihrem Mann, den sie von der Schönheit der Gegend gar nicht erst überzeugen musste.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Unfall im beschaulichen Meran in Südtirol. Carlotta glaubt nicht daran, dass Thomas Ladurner, der Freeclimber, vom Meraner Höhenweg gefallen ist. Bei ihrer Mutter Frida erwacht die Neugier, beide ermitteln. Schnell muss der grantige Kommissar Bruno Tallner mit den wunderschönen Lachfältchen einsehen, Carlotta liegt richtig. Geheimnisse der Vergangenheit kommen ans Tageslicht, ein Anschlag wird verübt, doch hängt überhaupt alles zusammen? Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, bei dem Bruno immer wieder auf Frida und Carlotta Zorn trifft, die ihre unprofessionellen Ermittlungen einfach nicht lassen können.

 
Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und war nun gespannt auf diesen Krimi. Es freute mich, dass die Handlung in Südtirol angesiedelt wurde. Durch einen Urlaub vor vielen Jahren kannte ich die schöne Gegend. Ich habe damals zwar nicht viel Zeit in Meran verbracht, aber jetzt konnte ich den Ort genauer kennen lernen. Denn Michaela Zernicke hat alles bestens beschrieben und ich hatte somit alles vor Augen. Aber natürlich sollte dies keine Reiselektüre werden, denn im Vordergrund stand der Krimi.
Ein sehr sportlicher junger Mann kommt ums Leben, es soll ein Unfall gewesen sein. Allerdings ist Carlotta, die Tochter der Protagonistin Frida, der Meinung, dass dies überhaupt nicht sein kann. So kommt es, dass beide, Mutter und Tochter das Rätsel lösen wollen. Und ich begleite sie, denn ich war ebenfalls sehr neugierig und wollte wissen, was passiert ist und vor allem wie sich alles entwickelt.


Fazit:
Dieses Buch ordne ich für mich im Bereich eines Wohlfühlkrimis ein oder wie heute gerne gesagt wird, es ist ein Cosy Crime. Schöne Landschaft, gutes Essen und ein Rätsel, das gelöst werden muss. Wer dies gerne liest, wird hiermit vielleicht das richtige Buch finden.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Bei der Lesung hat Michaela Zernicke doch meine Neugierde geweckt. 

Samstag, 18. Dezember 2021

Rezension - Frau Maier macht Dampf


Autorin: Jessica Kremser

Titel: Frau Maier macht Dampf

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Juli 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon 




Über die Autorin
Jessica Kremser wurde in Traunstein ge­boren und wuchs am Chiemsee auf. Zum Studium der englischen und italienischen Literatur und der Theaterwissenschaften zog es sie nach München, wo sie als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frau Maier ist nicht gerade begeistert, als ihre Freundin Elfriede sie von einem Wellnessurlaub in der Steiermark überzeugen will. Was bitteschön soll denn die Katze eine ganze Woche lang ohne sie machen? Erst, als sie erfährt, dass ­ausgerechnet in dem Hotel, in das sie fahren soll, kürzlich ­seltsame Dinge passiert sind, wird sie hellhörig und lässt sich doch überreden. Dort angekommen, muss sich Frau Maier erst ­einmal mit Bademänteln, Beautybehandlungen und Barhockern vertraut machen. Und natürlich kommt es, wie es kommen muss: Wo Frau Maier ist, ist auch eine Leiche nicht weit. Oder zwei? Ehe sie ihren ersten Aufguss genießen kann, ist Frau Maier schon wieder mittendrin in einem Strudel aus Verbrechen, Geheimnissen und Gefahr.


Meine Meinung:
In diesem Buch ermittelt Frau Maier bereits zum fünften Mal. Die vorherigen Fälle sind mir nicht bekannt, aber ich hatte keine Probleme in die Serie einzusteigen. Schnell stellte ich fest, dass ich dieses Buch auf jeden Fall in die Kategorie Wohlfühlkrimi einordnen kann. Das Katzencover verwirrt etwas, sie spielt nur eine untergeordnete Rolle, denn Frau Maier fährt in Urlaub und Katze bleibt zu Hause. Ja, kaum zu glauben, aber Frau Maier verreist zum ersten Mal. Durch ihre vorherigen Ermittlungsarbeiten reagiert sie sehr sensibel und sieht Gefahr, wo im Grunde keine ist. Oder weshalb geht das Licht aus und jemand legt die Hand auf ihre Schulter? Ich verrate nichts. Eigentlich ist es ja ein Wellnessurlaub, aber Frau Maier stolpert dann doch mitten in einen Fall und will kräftig mitmischen. Sie findet einiges heraus und ich begleite sie, weil ich wissen möchte, wie alles zusammenhängt und was denn nun wirklich los ist. 


Fazit:
Ein netter Wohlfühlkrimi zum Miträsteln, nicht übermäßig spannend, aber trotzdem unterhaltsam. Wer das mag, sollte das Buch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#FrauMaiermachtDampf #NetGalleyDE

Montag, 15. November 2021

Rezension - Die unhöfliche Tote - Die Queen ermittelt


Autorin: S.J. Bennett

Titel: Die unhöfliche Tote - Die Queen ermittelt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 2. November 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur 


Über die Autorin:
S.J. Bennett hat bislang neun Jugendbücher geschrieben, einige davon preisgekrönt. Aufgewachsen ist sie mit den Büchern von Dorothy L Sayers, P. D. James, Ellery Queen und Rex Stout. Sie lebt in London und hatte schon immer ein intensives Interesse am britischen Königshaus. Betonen möchte sie jedoch, dass dies ein Roman ist - nach ihren Informationen hat die Queen noch nie heimlich ein Verbrechen aufgedeckt ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Queen Elisabeth ist wirklich not amused über den Ausgang des Brexit-Referendums. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, sind weitere Sorgen – wie zum Beispiel das Fehlen eines ihrer Lieblingsgemälde oder eine Leiche, die am Pool von Buckingham Palace liegt … Die Tote war eine langjährige Haushälterin, und hartnäckige Gerüchte über deren Unbeliebtheit verlangen nach diskreten Nachforschungen. So lässt die Queen wieder einmal nur vordergründig die Polizei und ihre Offiziellen agieren, im Hintergrund aber setzt sie ihre kluge Assistentin Rozie und ihre eigenen grauen Zellen ein. Als sich herausstellt, dass im Hofstaat seit längerer Zeit Drohbriefe kursieren, nimmt der Fall eine bedenkliche Wendung. Und was geht eigentlich in den geheimen Tunneln unter Londons Königspalästen vor ...?


Meine Meinung:
Nachdem ich in dem Buch "Das Windsor-Komplott" gelesen habe, dass die Queen gerne als verdeckte Ermittlerin tätig ist, war ich auf dieses Buch sehr gespannt.
Es ist einiges los im Buckingham Palast, am Pool liegt eine Tote und die Queen vermisst eins ihrer vielen Bilder. Natürlich sollen die Fachleute die Fälle bearbeiten, allerdings geht es nicht so recht voran und die Queen beauftragt ein weiteres Mal Rozie, ihre Assistentin.
Es hat mir auch diesmal Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Interessant fand ich das Einbinden politischer Ereignisse. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass Philipp diesmal wesentlich weniger Kommentare abgab, er war oft abwesend. Gefallen hat mir, wie die Queen ein weiteres Mal an den Strippen zog. So gab es für mich dann auch interessante und überraschende Entwicklungen. Ich hatte reichlich Verdachtsmomente und Ideen, was denn nun passiert sein könnte, das erzeugte eine gewisse Spannung. Nun, am Ende war alles anders, als ich gedacht hatte. Irgendwie hatte ich allerdings auch das Gefühl, dass mir das erste Buch besser gefallen hat, aber es fällt mir schwer, genau das zu beschreiben. Es kann aber auch sein, dass meine Erwartungshaltung zu hoch war.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, oder wie es so schön heißt Cosy Crime. Ernste und humorvolle Schilderungen haben mir reichlich Lesevergnügen bereitet und ich gebe natürlich eine Leseempfehlung für dieses Buch. Und was die Gefühle betrifft, nun ich hoffe jetzt einfach mal auf eine weitere Folge, die ich ebenfalls lesen würde.

Beim Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

Donnerstag, 11. November 2021

Rezension - Der Tod bucht Zimmer 502




Autor: Ronald Ryley

Titel: Der Tod bucht Zimmer 502

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Oktober 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Dryas Verlag



Über den Autor:
Ronald Ryley begann seine Autorenkarriere mit dem Schreiben von hunderten Kurzkrimis für verschiedene Unterhaltungszeitschriften. Neben seinen Kriminalromanen ist ebenfalls ein Krimi-Musical entstanden. Wenn er sich nicht gerade am Schreibtisch befindet, ist er mit seinen zwei Siberian-Husky-Hündinnen auf Spurensuche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem mysteriösen Todesfall kochen alte Spukgeschichten über das Zimmer 502 im Londoner Luxushotel Savoy wieder hoch. Während Detective Inspector Teddy Chan alles als Unfall abtut, stößt Alison auf zahlreiche Ungereimtheiten. Um eine Katastrophe zu verhindern, versucht sie zu beweisen, dass ein gefährlicher Mörder sein Unwesen treibt – und beschwört dabei Geister herauf, die sie bald nicht mehr loswird.


Meine Meinung:
Zimmer 502 im Londoner Savoy, das würde ich schon mal gerne sehen. Das Hotel kenne ich natürlich, allerdings nur von außen. Jetzt habe ich aber auch das Gefühl, ich kenne mich innen bestens aus. Allerdings muss ich gestehen, dass der Einstieg ins Buch mir etwas schwer fiel, ich hatte den Eindruck, ich müsste einige Personen kennen und es würde ein vorheriges Buch geben.
Ich lernte also nach und nach die Beteiligten kennen, denen der Autor sehr unterschiedliche und interessante Charaktere gegeben hat. Nicht alle fand ich auf Anhieb sympathisch, allerdings entwickelte sich das im Laufe der Lesezeit.
Verdächtige Personen gab es reichlich und bis zum Ende wusste ich nicht, wer denn der Täter war. Zusätzlich zu den spannenden Momenten bescherte der Autor mir auch gruselig mysteriöses, was mich sehr neugierig auf die Auflösung machte.
Gut hat mir natürlich der Schauplatz gefallen und einige Begebenheiten am Rande. Etwas störend empfand in den Begriff Honeybun, von der Person hätte ich zu gerne mehr und vor allem den Namen erfahren. Aber das ist wohl meine persönliche Empfindlichkeit.


Fazit:
Spannend und gruselig kam es rüber und am Ende gab es eine überraschende Auflösung. Ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte, sollte es sie geben. Aber zum Glück sind die Geschmäcker unterschiedlich und der einen oder dem anderen mag das Buch vielleicht besser gefallen als mir.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerTodbuchtZimmer502 #NetGalleyDE!

Freitag, 22. Oktober 2021

Rezension - Nie zu alt für Irish Coffee


Autorin: Elisabeth Frank

Autor: Christian Homma

Titel: Nie zu alt für Irish Coffee

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2021

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bastei Lübbe AG



Über die Autorin:
Elisabeth Frank ist promovierte Neurobiologin und Bioinformatikerin. Nach fünfjähriger Forschungstätigkeit in Australien arbeitet sie an Medizinsoftware in München. Sie reist viel, macht gerne Musik und engagiert sich in Frauennetzwerken für Diversität.
Über den Autor:
Christian Homma ist promovierter Physiker, Innovationsmanager und Coach und schreibt seit seiner Kindheit Kurzgeschichten. Er liebt es, Musik zu machen und zu hören, er fotografiert und reist gerne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alte Freunde, lang gehütete Geheimnisse - und ein brandneuer Fall! 
Die VIER erhalten ein Hilfegesuch ihrer Freundin Claire aus Irland: Als Schüler konnten die Hobbydetektive für Claires Familie den Diebstahl einer wertvollen Madonnenstatue aufklären. Nun, fast vierzig Jahre später, ist die Statue erneut verschwunden! Doch schnell wird klar, dass Claire noch viel größere Probleme hat: Ihr Onkel Patrick ist vor kurzem bei einem Bootsunfall verstorben und jemand scheint ihre Pläne für die wunderschöne alte Whiskey-Destillerie im Familienbesitz zu sabotieren ... Ganz klar: ein Fall für die VIER! Der Trip nach Irland wird zu einer Reise in die gemeinsame Vergangenheit - doch in der Gegenwart wird es bald gefährlich ... Der dritte Fall für die VIER: Vier Hobbydetektive auf Verbrecherjagd - mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Lebenserfahrung.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig. So kam es, dass ich das dritte Buch lesen konnte, in dem die VIER einen Fall lösen wollten. Es hört sich zunächst so an, als wäre es ein weiteres Jugendbuch über Hobbydetektive. Tatsächlich waren die VIER das auch während ihrer Schulzeit, aber das lag lange zurück. Nämlich vierzig Jahre, nun sind alle Mitte fünfzig, was ich manchmal allerdings bezweifelte. 
Auf jeden Fall gab es einen Hilferuf aus Irland und dem konnten alle nicht widerstehen. Sie waren dort nämlich schon einmal gewesen, aber nicht jeder wollte wieder dorthin reisen.
Die beiden Autoren haben nun beschrieben, was damals passiert ist und wie es mit dem Fall jetzt zusammenhängt. Es war ganz unterhaltsam geschrieben.


Fazit:
Das Buch wird zurecht im Genre Wohlfühlroman also Cosy Crime eingeordnet. Es ist unterhaltsam und sogar etwas spannend. Das Ende ist verblüffend und wer nun neugierig ist, sollte das Buch ganz einfach lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#NiezualtfürIrishCoffee #NetGalleyDE!

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Rezension - Je stiller der Tod



Autorin: Mary Ann Fox

Titel: Je stiller der Tod

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 238

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Mary Ann Fox, Jahrgang 1978, verdiente sich ihr erstes Geld in einer Gärtnerei. Der Liebe wegen ging sie nach dem Studium nach England und arbeitete dort als Fremdenführerin, als Deutschlehrerin und dann im Botanischen Garten in Oxford. Sie arbeitet und lebt mittlerweile in Hamburg- Altona.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mistel, Mord und Marzipan. Die junge Gärtnerin Mags Blake freut sich auf Weihnachten mit ihrer Familie und auf heimelige Stunden vor dem Kamin. Kurz vor dem Fest möchte ein Fotograf mit seinem Team für ein Magazin Aufnahmen des Gartens machen, den Mags in ein wahres Winterwunderland verwandelt hat. Doch dann bricht ein Schneesturm über Cornwall herein, das Cottage ist eingeschneit. Schöne Bescherung! Mags nimmt es mit Humor – bis sie im Schnee über die Leiche des Fotografen stolpert. Die Polizei wird Stunden brauchen, um zum Cottage zu gelangen. Muss Mags den Mörder unter ihren Gästen suchen? Ein Schneesturm im malerischen Cornwall – und ein gefährliches Weihnachtsfest für die junge Gärtnerin Mags Blake


Meine Meinung:
Das Cover hat mich magisch angezogen, zu gerne würde ich dort im Schnee ein paar Fußspuren hinterlassen. Aber das ist ja nicht möglich und deshalb begnügte ich mich damit, dass ich einen winterlichen Krimi lesen konnte. Von Mary Ann Fox hatte ich bisher noch kein Buch gelesen und erwischte hier unwissentlich die siebte Folge, in der Mags Blake eine wichtige Rolle spielte. Der Einstieg in die Serie fiel mir leicht, schnell fand ich mich zurecht und lernte Mags und Sam sowie deren Freunde kennen. Mags hat das kleine Cottage wunderschön dekoriert und sehr ausführlich beschreibt die Autorin nicht nur das Haus, sondern auch den Garten und was Mags noch so alles plant. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, eine Geschichte zu lesen, die sich zur Weihnachtszeit abspielt, wobei es für mich persönlich unverständlich war, dass man einen Fotografen und seine Mitarbeiter kurz vor dem Weihnachtstag ins Haus lässt. Wie erwähnt, lange Zeit passierte für mich nichts aufregendes, bis dann endlich der kriminelle Teil begann. Der mir nicht gerade sympathische Fotograf wird von Agatha tot aufgefunden. Der Schneesturm hindert die Polizei daran, so schnell wie möglich zu kommen und Mags steht nun vor einem Problem. Denn hier hat die Autorin die Variante aufgegriffen, dass als Täter nur jemand im Haus in Frage kommt, weil niemand wegfahren aber auch nicht kommen konnte.  Übermäßig spannend habe ich das alles nicht empfunden, aber neugierig war ich und wollte wissen, was denn nun tatsächlich passiert ist.
Agatha hat für einige humorvolle Momente besorgt und ich hoffe für sie, dass sie im neuen Jahr einen Partner bekommt. Wer nun mehr zu Agatha wissen möchte, muss das selbst herausfinden, ich verrate nichts. 

 
Fazit:
Wer keinen gesteigerten Wert auf sehr spannende Unterhaltung legt und lieber Geschehen im Winter beobachten möchte, wird hier vielleicht das richtige Buch finden. Für mich war es eine nette leichte Unterhaltung für zwischendurch.
 

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#JestillerderTod #NetGalleyDE!

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Rezension - Tee? Kaffee? Mord! - Sister Sallys letztes Halleluja


Autorin: Ellen Barksdale

Titel: Tee? Kaffee? Mord! - Sister Sallys letztes Halleluja

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 25. August 2021

Seiten: 172

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bastei Lübbe AG




Über die Autorin:
Geboren wurde Ellen Barksdale im englischen Seebad Brighton, wo ihre Eltern eine kleine Pension betrieben. Von Kindheit an war sie eine Leseratte und begann auch schon früh, sich für Krimis zu interessieren. Ihre ersten Krimierfahrungen sammelte sie mit den Maigret-Romanen von Georges Simenon (ihre Mutter ist gebürtige Belgierin). Nach dem jahrelangen Lesen von Krimis beschloss sie vor Kurzem, selbst unter die Autorinnen zu gehen. "Tee? Kaffee? Mord!" ist ihre erste Krimireihe. Ellen Barksdale lebt mit ihrem Lebensgefährten Ian und den drei Mischlingen Billy, Bobby und Libby in der Nähe von Swansea.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nathalie möchte ihr Pub und Hotel erweitern. Die Bauarbeiten dafür gehen gut voran - bis eines Morgens eine Nonne tot auf der Baustelle liegt! Als wäre das nicht schon rätselhaft genug, erklärt die Gerichtsmedizinerin: Das Opfer ist aus mindestens hundert Metern Höhe zu Boden gestürzt. Aber dann müsste sie ja vom Himmel gefallen sein! Schließlich steht in ganz Earlsraven kein so hohes Gebäude. Um mehr über die verstorbene Sister Sally zu erfahren, schleusen Nathalie und Louise jemanden in den Nonnen-Gesangschor "Heavenly Voices" ein. Nicht ahnend, dass die Stimmung dort keineswegs fromm, sondern vielmehr mörderisch ist ...


Meine Meinung:
Die Bücher dieser Serie lese ich, überraschenderweise für mich, nicht lückenlos, was allerdings kein Problem ist. Schnell war ich wieder im Thema und durfte mit Nathalie und ihren Freunden raten, wie denn die Nonne in die Baustelle fallen konnte.
Manchmal habe ich als Leserin ja einen Vorteil, weil die Autorin schon mal etwas verrät. Ellen Barksdale startete mit einem interessanten Prolog und ich begleitete Sister Sally durch die Lüfte, allerdings stellte sich da die Frage, war es ein Traum oder....?
Ich mag die Protagonisten dieser Serie und fühlte mich wieder gut unterhalten. Mit ihnen gemeinsam befragte ich die Chormitglieder und den Chorleiter. Wir standen wirklich vor einem Rätsel und als die Auflösung kam war ich überrascht, darauf wäre ich niemals gekommen.


Fazit:
Kurz, rätselhaft, unterhaltsam, das fällt mir sofort für diese Folge ein und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#TeeKaffeeMordSisterSallysletztesHalleluja #NetGalleyDE!

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Rezension - Herr Heiland und der gefallene Engel



Autor: Johann Simons

Titel: Herr Heiland und der gefallene Engel

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 114

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 



Über den Autor:
Unter dem Pseudonym Johann Simons verfasst der preisgekrönte Schriftsteller und Literaturübersetzer Christian Humberg spannende Kriminalromane, in denen selbst Mord noch lange kein Grund ist, auf gelungene Pointen zu verzichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Herr Heiland springt über seinen Schatten: Im alten Kino von Sonntal findet ein Heimatfilm-Festival statt. Heilands Haushälterin Fräulein Dimpel besteht auf den gemeinsamen Besuch. Denn niemand geringeres als Evi Bachbichler, die große alte Dame des Kinos der 1950er, wird persönlich anwesend sein. Doch es kommt zur Tragödie: Der Stargast wird tot in seiner Garderobe gefunden. War es Selbstmord, wie Polizist Kern vermutet? Bürgermeister Mindenfeld bittet den cleveren Heiland, zur schnellen Aufklärung beizutragen ... 
Über die Serie: Der gemütliche Dorfpastor Klaas Heiland wagt einen Neuanfang im bayrischen Touristenidyll Sonntal am See. Dabei muss er nicht nur mit seiner resoluten Haushälterin, dem überambitionierten Bürgermeister und den eigenwilligen Traditionen der Sonntaler zurechtkommen: Nein, hier in der Provinz geben sich die Mörder die Klinke in die Hand! Und im Gegensatz zum sympathischen Dorfpolizisten Tobias Kern hat der friedliebende Heiland ein Talent zur Lösung von Kriminalfällen ...


Meine Meinung:
Nachdem ich erst vor kurzem den Dorfpastor Herr Heiland kennen gelernt hatte, wollte ich wissen, was er noch alles erlebt. Denn Klaas Heiland hat sich von der Ostsee nach Bayern versetzen lassen. Schon dies ist eine interessante Entwicklung, Nord trifft auf Süd. Hinzu kommt, dass in Sonntal besonders eigenwillige Personen leben. Den Anfang macht Fräulein Dimpel, seine Haushälterin, die alles bestimmt, es beginnt mit dem Essen und hört bei der Freizeitgestaltung auf. Klass Heiland nimmt es halbwegs gelassen hin und als eine Dame, die man durchaus als alternder Star bezeichnen darf, während des Sonntaler Heimatfilm-Festivals vergiftet wird, nimmt er die Spur auf.
Mir hat es viel Spaß bereitet, die Personen zu beobachten und natürlich war ich sehr gespannt, wer denn nun der Täter sein könnte. Einen Verdacht hatte ich natürlich, werde aber nicht verraten, ob ich richtig lag.


Fazit:
Ein kurzer unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, den ich sehr gerne gelesen habe und deshalb auch weiterempfehle.  Die Geschichte ist abgeschlossen und man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um den Einstieg zu schaffen. Aber da dies erst die zweite Folge ist, rate ich doch dazu, beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich versuche auch am Ball zu bleiben und freue mich auf die weiteren Bücher.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#HerrHeilandunddergefalleneEngel #NetGalleyDE!

Sonntag, 26. September 2021

Rezension - Ein Prosit auf den Mörder


Autor: Andreas Erlenkamp

Titel: Ein Prosit auf den Mörder

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 30. Juli 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über den Autor:
Andreas Erlenkamp ist das Pseudonym des erfolgreichen deutschen Krimiautors Andreas J. Schulte. Zusammen mit seiner Frau Christine schreibt er als Barbara Erlenkamp unterhaltsame Frauenromane. Mit seiner neuen Mosel-Krimi-Reihe um die ehemalige Kommissarin Clarissa von Michel und die Mitglieder des Krimi-Lese-Clubs in Niedermühlenbach verbindet er seinen Erfolg als Krimischriftsteller mit den Erlenkamp-Wohlfühlromanen. Der Autor wohnt mit seiner Familie am Rande der Osteifel.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Mörderjagd im Moseltal
Die pensionierte Kommissarin Clarissa von Michel beschließt, sich in dem idyllischen Dörfchen Niedermühlenbach an der Mosel eine Auszeit zu nehmen. Aber als bei einer Weinprobe der unsympathische Witwer Gisbert Römer plötzlich tot umfällt, wird Clarissa misstrauisch. Ist der Dorfcasanova wirklich an einem Herzinfarkt gestorben? Die ehemalige Kommissarin beginnt zu ermitteln ...


Meine Meinung:

Mir hat das Cover sehr gut gefallen und ich wollte mehr über das Buch wissen. Die Kurzbeschreibung hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt auch lesen wollte.
Eigentlich wollte Clarissa von Michel nach ihrer Pensionierung erst einmal eine Auszeit nehmen. Dafür hat sie das Ferienhaus ihrer Cousine gebucht. Aber wer so lange als Kommissarin tätig war, kann nicht aus seiner Haut. Zumindest habe ich bei Clarissa diesen Eindruck bekommen und sie hat nicht nur mich sofort mit ihrer Beobachtungsgabe begeistert. Die Mitglieder des Krimi-Clubs waren es ebenfalls und ehe sie sich versah, war sie ein Ehrenmitglied. Ich habe sofort alle Mitglieder und auch noch weitere Beteiligte in mein Leserherz geschlossen. Am liebsten wäre ich ebenfalls dem Club beigetreten. Sie haben Bezug auf andere Krimis genommen und ein Buch, das erwähnt wurde, habe ich mittlerweile gekauft.
Nun sollte für Clarissa aber keine geruhsame Zeit beginnen, denn es gibt auf einmal einen Toten im Ort. Die Umstände kommen Clarissa äußerst merkwürdig vor und sie kann es nicht lassen. Trotz aller Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, hat sie verschiedene Untersuchungen einleiten können. Am Ende wurde alles zur Zufriedenheit aufgelöst und ich war mit verschiedenen Entwicklungen, die so ganz nebenbei eintraten, sehr einverstanden und freue mich auf das nächste Buch.


Fazit:
Unterhaltung, Humor und Romanze, es gab so vieles, was der Autor in die Geschichte eingebunden hat, achja, die Spannung will ich nicht unterschlagen. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.


#EinPrositaufdenMörder #NetGalleyDE!

Rezension - Tote brauchen keinen Shampoo


Autorin: Eva Link

Titel: Tote brauchen kein Shampoo

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 1. August 2021

Seiten: 153

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ :beTHRILLED 




Über die Autorin:
Eva Link ist das Pseudonym der Autorin Eva Murges. Sie wurde 1988 im schönen Ulm geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Köln. Bücher waren schon immer ihre große Leidenschaft, deshalb gab es für sie auch nur ein Wunschstudium: Germanistik. In ihrer Freizeit widmet sie sich, zwischen Spielplatz-Abenteuern und Windeln wechseln, dem Schreiben von gemütlichen Krimis. Zudem schlägt ihr Herz für Katzen, Kaffee und Kartoffeln in allen Variationen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Waschen, schneiden, umlegen! 
Folge 1: Obertanndorf im Allgäu: Friseurin Luisa Schneider traut ihren Augen nicht, als sie den beliebten Ex-Bürgermeister Erich Niedegger tot im Wald findet. Als sich dann auch noch der ermittelnde Kommissar als ihr missglücktes Online-Date herausstellt und sie die Person ist, die den Toten zuletzt lebend gesehen hat, ist für Luisa klar: Sie ermittelt selbst! 
Über die Serie: Klare Luft, hohe Berge und blauer Himmel - im kleinen Örtchen Obertanndorf in den Allgäuer Alpen ist die Welt noch in Ordnung - das denkt sich zumindest Friseurmeisterin Luisa Schneider, als sie den Salon ihrer Tante Martha für ein Jahr übernimmt. Aber bald findet sie heraus, dass der idyllische Schein trügt und selbst am schönsten Ort der Welt gemordet wird! Und ehe Luisa sichs versieht, schneidet sie nicht nur Haare, sondern jagt auch Verbrecher ...


Meine Meinung:
Obertanndorf im Allgäu, Luisa, die sich lieber mit Lou anreden lässt, vertritt für ein Jahr ihre Tante als Friseurin und meint, es wird bestimmt eine entspannte Zeit werden. Es leben dort liebenswerte Bewohner mit interessanten Charakteren. Allerdings scheint es dort auch unsympathische Leute zu geben, zumindest kommt Lou dieser Gedanke als sie den toten Bürgermeister findet, denn es sieht nicht unbedingt nach einem natürlichen Tod aus. Als nächstes tritt ein sympathischer Ermittler in Erscheinung, der die Arbeit vor Ort aufnimmt. Die Autorin hat nun bestens beschrieben, wie die Ermittlungen ablaufen und wie die Bewohner von Obertanndorf auf alles reagieren. Ich fand es ausgesprochen unterhaltsam und vor allem war ich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Zumal es nebenbei noch eine Geschichte rund um Lou und dem Kommissar gibt, die ich aber nicht verraten will. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zufrieden.


Fazit:
Mit Sicherheit wird Lou in Obertanndorf noch einiges erleben und auf das nächste Buch bin ich sehr gespannt. Aber zunächst gebe ich für dieses Startbuch eine Leseempfehlung. Cosy Crime, wie man es sich wünscht und mag.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TotebrauchenkeinShampooMordinObertanndorf #NetGalleyDE!

Mittwoch, 22. September 2021

Rezension - Aus der Puste


 Autorin: Manuela Sanne

Titel: Aus der Puste

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Spannungsvoll


Über die Autorin:
Die Autorin, geboren in Paderborn und aufgewachsen in Höxter an der Weser, lebt mit Kind, Kegel und zwei Katern in Wuppertal. Als Buchhändlerin und Schriftstellerin hat sie ihre liebsten Hobbys zum Beruf gemacht: Lesen und Schreiben. Nach drei Kinderbüchern legte sie sich für ihre Liebesromane bei Piper Digital das offene Pseudonym Viola Sanden zu. Die Humorkrimis um Rosa Fink erscheinen unter ihrem Klarnamen Manuela Sanne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Humorvoller Cosy Crime mit einer resoluten Hobbydetektivin und Katzennärrin zwischen Wuppertal und Wattenmeer. Der zweite schräge Fall für Rosa Fink! 
 »›Die laufen Marathon. Wie kann man sich so etwas nur freiwillig antun?‹, rätselte Rosa. Sebi beging den Fehler, etwas zu lange zum Friesentisch zu schauen. Der unverschämte Läufer bemerkte seinen Blick prompt und schwenkte einladend das Bierglas. ›Rosa und Sebi, denn man tau. Kommt rüber!‹«
Ausgerechnet das Lieblingskleid passt nicht mehr! Darum ist Rosa im Urlaub am Jadebusen jedes Mittel recht, um den Kilos zu Leibe zu rücken. In nicht ganz nüchternem Zustand wettet sie, fit für einen Halbmarathon zu werden, denn Laufen macht schlank. Das verspricht jedenfalls der friesische Ultraläufer Oliver Dauer, der sich flugs als persönlicher Trainer anbietet. Außerdem flirtet er sehr zum Missfallen von Sebi ganz ungeniert mit Rosa – und nebenbei mit einigen anderen Frauen. Als der charmante Friese nur eine Woche später beim 24-Stunden-Lauf tot umfällt, zweifelt Rosa an einem natürlichen Todesfall – und da ist sie nicht die Einzige. Steckt etwas anderes dahinter? Vielleicht sogar Eifersucht? Rosa geht der Sache auf den Grund und auch Sebi muss ran, ob er will oder nicht.


Meine Meinung:
Das Cover hat mich mal wieder verführt! Es gefiel mir sehr gut und deshalb wurde ich auf das Buch aufmerksam. So kam es, dass ich Rosa und Sebi kennen lernte und erfuhr, dass die beiden auf den Weg in den Urlaub waren, um gegen Ende des Urlaubs ein weiteres Mal zu heiraten. Wie es oft der Fall ist, lernt man in dieser Zeit sehr interessante Leute kennen. Die beiden befanden sich ganz schnell in Gesellschaft von Läufern. Diese planten einen 24-Stunden-Lauf, was nicht nur anstrengend sein kann, sondern auch tödlich. Weshalb Oliver auf einmal tot zusammenbricht, konnte sich keiner so recht erklären. Rosa wollte das unbedingt wissen und Sebi musste ihr helfen, alles herauszufinden. 
Ich war natürlich ebenfalls neugierig und gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Allerdings konnte ich mich nicht so richtig einfinden. Es gab für mich so viele Nebenschauplätze, interessant war die Entdeckung, die Rosa und Sebi so nebenbei machten. Wobei ich es durchaus gut fand, einiges über Ultraläufer und besondere Getränke zu erfahren. Dadurch wurden mir auch reichlich Verdächtige präsentiert. Am Ende gab es dann nicht nur für mich einige Überraschungen.


Fazit:
Als Krimifan lese ich zur Abwechslung ganz gerne mal leichtere Krimis. Wer das auch mag, wird das Buch vielleicht lesen wollen. Ich persönlich nehme allerdings davon Abstand, weitere Folgen zu lesen. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#AusderPuste #NetGalleyDE!

Montag, 13. September 2021

Rezension - Herr Heiland und der tote Pilger


 
Autor: Johann Simons

Titel: Herr Heiland und der tote Pilger

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 25. Juni 2021

Seiten: 112

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über den Autor:
Unter dem Pseudonym Johann Simons verfasst der preisgekrönte Schriftsteller und Literaturübersetzer Christian Humberg spannende Kriminalromane, in denen selbst Mord noch lange kein Grund ist, auf gelungene Pointen zu verzichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der gemütliche Dorfpastor Klaas Heiland wagt einen Neuanfang im bayrischen Touristenidyll Sonntal am See. Dabei muss er nicht nur mit seiner resoluten Haushälterin, dem überambitionierten Bürgermeister und den eigenwilligen Traditionen der Sonntaler zurechtkommen: Nein, hier in der Provinz geben sich die Mörder die Klinke in die Hand! Und im Gegensatz zum sympathischen Dorfpolizisten Tobias Kern hat der friedliebende Heiland ein Talent zur Lösung von Kriminalfällen ...

Folge 1 - Herr Heiland ist überfordert: Eben erst hat der Pastor sein neues Amt in St. Hilarius in Sonntal am See angetreten, da steht auch schon eine Gruppe von Pilgern vor seiner Tür. Sie pilgern - wie jedes Jahr - zu den Gebeinen des Schutzpatrons der Linkshänder, von dem Heiland noch nie gehört hat. Doch es kommt noch viel schlimmer: Am nächsten Morgen liegt einer der Pilger tot in seinem Hotelbett! Heiland geht dem nach und stößt auf eine Spur, die in die Geschichte Sonntals führt ...
Herr Heiland - ein himmlischer Cosy-Krimi für alle Fans von gemütlichen Ermittlungen.


Meine Meinung:
Der Buchtitel machte mich neugierig und ich wollte Herrn Heiland unbedingt kennen lernen.
Gleich zu Beginn hat mich das Buch begeistert. Klaas Heiland zieht von Niendorf nach Bayern, ob das wohl gut geht? Denn gleich am ersten Tag lernt er einige Dorfbewohner und ihre Macken kennen. Klaas nimmt es mit Humor und ich hatte meinen Spaß. Leider gibt es aber einen Toten und Klaas als Dorfpfarrer kümmert sich. Zufällig kommt er auch hinter ein Geheimnis und weiß, wer der Täter ist. Ich fühlte mich gut unterhalten und war auf die Auflösung gespannt.


Fazit:
Spannend und amüsant, so fand ich die erste Folge dieser Krimiserie. Mit Sicherheit werde ich noch mehr lesen wollen, denn mich interessiert, wie sich der weitere Aufenthalt in Bayern gestaltet und ob Klaas Heiland sich gegenüber seiner Haushälterin durchsetzen kann und welche ortsüblichen Gepflogenheiten er noch kennen lernen wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#HerrHeilandunddertotePilger #NetGalleyDE

Rezension - Juno Brown und der Tote im Antiquitätenladen


 

Autorin: Stephanie Austin

Titel: Juno Brown und der Tote im Antiquitätenladen

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Ähnlich wie die Protagonistin ihrer Romane hat Stephanie Austin schon sehr unterschiedliche Karrieren verfolgt – einige davon dienten ihr als Inspiration für die Krimis um Juno Browne. So handelte sie beispielsweise mit Antiquitäten, arbeitete als Astrologin und Kunsthandwerkerin. Wenn sie nicht über Juno Brownes Abenteuer schreibt, treibt sie sich im örtlichen Theater herum oder gärtnert. Stephanie Austin lebt mit ihrem Ehemann in Devon.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord ist ein schmutziges Geschäft – vor allem, wenn man danach putzen muss ... 
Juno Browne ist Reinigungskraft und Hundesitterin, da macht man in jedem Fall einiges mit. Doch als sie eines Morgens in den Antiquitätenladen ihres guten Bekannten kommt und diesen dort erschlagen vorfindet, hört der Spaß auf. Dass der schlitzohrige ältere Herr in nicht ganz saubere Geschäfte verwickelt war, wusste sie – aber wer würde ihn dafür gleich umbringen? Juno krempelt die Ärmel hoch und ermittelt auf eigene Faust. Doch bald schon muss sie sich selbst in Acht nehmen, denn Old Nick hat ihr den Laden vermacht – sehr zum Missfallen seiner Kinder. Schnell findet Juno sich zwischen den erzürnten Erben und der Antiquitäten-Mafia in einer äußerst misslichen Lage wieder …


Meine Meinung:
Ich bin immer auf der Suche nach mir bisher unbekannten Autorinnen und neuen Krimis. Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch das Cover, das mich direkt angesprochen hat.
So lernte ich Juno Browne kennen, eine junge Frau mit sehr vielen Talenten und liebenswerten Freunden. Juno kümmert sie als Hundesitterin und Reinigungskraft um weiteraus mehr, als sie müsste. Sie hilft einer sympathischen älteren Dame und putzt bei einer versnobten. Als sie Nick kennen lernte, sollte sich dies als sehr schicksalshaft herausstellen. Denn mit ihrem ruhigen Leben war es auf einmal vorbei. Sie findet Nick tot auf und gerät in einen nicht gerade ungefährlichen Strudel.
Die Autorin hat mich an das Buch gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wer denn letztendlich der Täter war und ich mit meinem Verdacht richtig lag.


Fazit:
Ein gelungener Start einer weiteren Krimiserie und gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung. Ich bin auf weitere Folgen gespannt, da ich mir eine gewisse Entwicklung im Leben von Juno vorstellen kann.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#JunoBrowneundderToteimAntiquitätenladen #NetGalleyDE

Sonntag, 29. August 2021

Rezension - Molly Murphy ermittelt - Die Verschwörung in Fairview


 
Autorin: Rhys Bowen

Titel: Die Verschwörung in Fairview - Molly Murphy ermittelt

Genre: Cosy Crime, Historisch

Version: eBook

erschienen: 26. August 2021

Seiten: 267

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag




Über die Autorin:
Rhys Bowen wurde in Bath, England, geboren, studierte an der London University, heiratete in eine Familie mit historischen königlichen Verbindungen und verbringt nun ihre Zeit im Norden von Californien und Arizona. Zunächst schrieb sie Kinderbücher, doch auf einer Reise in ihre malerische walisische Heimat fand sie die Inspiration für ihre Constable Evans-Krimis. Diese Kriminalgeschichten sind mittlerweile Kult und wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Molly Murphy will nur zwei Straßenkindern helfen – und wird in eine Verschwörung verwickelt Die spannenden Cosy-Crime-Reihe von New York Times-Bestsellerautorin Rhys Bowen geht weiter Molly Murphy freut sich auf die bevorstehenden Feiertage im verschneiten New York, denn sie hat jetzt eine eigene Familie: Sie und Daniel haben einen kleinen Sohn und die zwölfjährige Bridie lebt als Mündel bei ihnen. Als Molly und die Kinder den Sternsingern am Broadway lauschen, fällt ihnen ein kleines Straßenmädchen auf, das den Eindruck erweckt, Hilfe zu brauchen. Sie und ihr Bruder leben bei ihrer Tante, seitdem ihre Mutter verschwunden ist. Doch die beiden stammen gar nicht aus armen Verhältnissen und haben einen vornehmen englischen Akzent. Wer sind sie und wo ist ihre Mutter? Während Molly nach einem Weg sucht, den Kindern zu helfen und Antworten auf die Fragen zu finden, wird sie in einen Fall hineingezogen, der sie bis in die höchsten Ebenen der New Yorker Gesellschaft führt …


Meine Meinung:
Nachdem ich Molly Murphy nun in dem Buch "Mord unter Künstlern" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf eine weitere Folge.
Molly ist wieder bei ihrer Familie in New York, in dem genannten Buch war sie bei Freunden in Paris, die Feiertage stehen kurz bevor. Mit ihrem kleinen Sohn und der zwölfjährigen Bridie, die bei der Familie lebt, war sie im verschneiten New York unterwegs. Geschickt hat die Autorin in dieser Schilderung das Geschehen rund um Molly eingebunden. Ich erfahre von Jungen, die als Bettelkehrer die Wege vom Schneematsch befreien und höre die Sternsinger. Das kleine frierende Mädchen sehe ich ebenfalls sehr genau. Denn Rhys Bowen hat alles bestens beschrieben und ich kann Molly und Bridie gut verstehen, die gerne helfen wollen. Aber es sind einfach zu viele arme Kinder unterwegs.
Trotzdem lernen die beiden das Mädchen und ihren Bruder näher kennen und erfahren einiges mehr über sie. Allerdings wird Mollys Neugierde geweckt und auf einmal steckt sie mitten in einer Angelegenheit, zu der sie mehr erfahren will. So ganz ungefährlich stellt sich das alles aber nicht heraus.
Ich war natürlich dabei und vor allem war ich ebenfalls neugierig, wie sich denn nun alles verhält. Die Autorin hat mich an das Buch gefesselt, das durchaus spannend war. Außerdem fand ich es sehr gut, dass ich vieles vom aktuellen Zeitgeschehen erfahren konnte. Die Einstellungen zu arbeitenden Frauen, Information zur Kleidung und deren Reinigung und das allgemeine Alltagsleben.


Fazit:
Eine weitere Folge in der Molly Murphy ermittelt und mir gut gefallen hat. Gerne gebe ich hierzu eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 28. Juli 2021

Rezension -Leichenschmaus und Katerfrühstück


Autorin: Christiane Martini

Titel: Leichenschmaus und Katerfrühstück

Genre: Cosy Crime

Version: eBook

erschienen: 5. Juli 2021

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Midnight 



Über die Autorin:
Christiane Martini ist Musikerin, Komponistin und Autorin. Sie liebt es, an ihrem Schreibtisch mit Blick in den Garten zu sitzen und an ihren vielfältigen Projekten zu arbeiten. Dazu gehören musikalische Lehrwerke, amüsante Cosy Crimes, Historische Romane, Familienromane, Katzenromane, Philosophische Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher und ein Schreibkurs. Sie veröffentlichte bei Piper, Gmeiner und dotbooks. Mit ihrer Tochter gründete sie 2021 die Plattform Writers Concept, mit der sie angehende Autor*innen unterstützen möchte. Sie erhielt Auszeichnungen als Lehrerin, ein Stipendium für ein Lehrwerk und einen kulturellen Förderpreis ihrer Heimatstadt. Mit ihrer Familie und Beagle Buddy lebt sie in der Nähe von Frankfurt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein ominöser Todesfall erschüttert Sylt – Kater Apollo ermittelt
Melinda ist fassungslos. Ganz unerwartet ist ihre gute Freundin Hilde gestorben und sie erbt deren Haus auf Sylt und den schlauen Kater Apollo. Also macht sich Melinda von ihrer Wahlheimat Venedig auf an die Nordseeküste. Doch der Neustart auf der Insel ist schwieriger als gedacht. Die Inselbewohner beäugen Melinda misstrauisch, sie munkeln, dass Hilde ermordet wurde. Auch Melinda kann nur schwer an einen natürlichen Tod ihrer Freundin glauben. Als sie Drohbriefe erhält, ist klar, dass hier etwas nicht stimmt und jemand sie von der Insel vertreiben will. Etwa Hildes Mörder? Zum Glück gibt es Kater Apollo, der immer den richtigen Riecher hat und zusammen mit Melinda und Dorfpolizist Kai Hansen die Ermittlungen aufnimmt. Schon bald offenbaren sich ihnen höchst kriminelle Machenschaften und die Idylle Sylts gerät ins Wanken.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher entdecke, in denen eine Katze bei den Ermittlungen hilft. In diesem Fall ist es Kater Apollo, der an Melinda vererbt wurde. Seine vorherige Dosenöffnerin wurde vergiftet, aber nicht jeder vermutet dies. Ein Glück, dass der clevere Kater die Menschen unbemerkt belauschen und dies Melinda irgendwie mitteilen kann.
Was er hört und wie er das weitergibt hat die Autorin sehr gut beschrieben, mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Apollo zu begleiten. Weniger Spaß hatte allerdings Melinda, die so gar nicht freundlich von den Nachbarn aufgenommen wurde. Dabei war es gar nicht ihr Bestreben von Venedig nach Sylt zu ziehen. Aber sie gab nicht auf und vor allem hat sie die Annehmlichkeiten auf Sylt genießen können. Vor allem das gute Essen und ich wär so gerne dabei gewesen, als sie mit Apollo ins Fischrestaurant gegangen ist. Nebenbei bemerkt habe ich nach dem Rezept Lachs auf Zucchinibett Ausschau gehalten 😉
Auf jeden Fall fühlte ich mich mit diesem Buch gut unterhalten und vor allem war ich neugierig, weshalb Melinda soviel Unerfreuliches erleben musste. Die Autorin hat mir durchaus Verdächtige geliefert, aber die Zusammenhänge konnte ich nicht erfassen. Am Ende war ich mit allem zufrieden. Ich war in Venedig und auf Sylt und wäre beim Kochen gerne dabei gewesen. 
Es gab spannende und humorvolle Momente, ich lernte sympathische Personen kennen und solche, die ich nicht so mochte und bei manchen wusste ich noch nicht, wie ich sie einordnen sollte.


Fazit:
Ein gelungener unterhaltsamer Krimi, in dem ein Kater zeigen kann, dass man ihn nicht unterschätzen sollte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#LeichenschmausundKaterfrühstück #NetGalleyDE #NatGalleyDEChallenge

Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Mopssommer



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopssommer

Genre: Tierkrimi, Cosy Crime

Version: eBook

erschienen: 7. Juni 2021

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Midnight by Ullstein




Dies schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Holmes und Waterson ermitteln am Bodensee
Es ist ein heißer Sommer in Süddeutschland. Während es daheim auf der schwäbischen Alb noch auszuhalten ist, steht die Hitze über dem Bodensee, wo Holmes‘ Herrchen eine kleine Mopshündin im letzten Moment aus der brütenden Sonne rettet. Schnell wird klar: Es ist Holmes‘ Tochter Boomer, die hier fast verendet wäre. Aber wieso haben ihre Menschen Boomer einfach zurückgelassen? Holmes und sein Freund Polizist Waterson nehmen die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass Boomers Frauchen seit einigen Tagen wie vom Erdboden verschluckt ist. Sie wurde bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Spur führt den Mopsdetektiv und seinen Partner schließlich ins Drogenmilieu im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz. Und zu einer schrecklichen Entdeckung …


Meine Meinung:
Nachdem ich bereits einige der "Mops-Krimis" gelesen habe, freute ich mich auf ein weiteres Buch, in dem Holmes und Waterson ermitteln. Bei den meisten Tierkrimis, die ich kenne, ist es ja so, dass die Tiere Schwierigkeiten haben, ihr Wissen den Menschen mitzuteilen. Bei Holmes ist es ganz anders. Im Laufe der Zeit hat sein Freund, der Polizist Waterson die Erfahrung gemacht, dass er einfache Fragen stellen muss. Holmes antwortet entweder mit einem Wuff für "Ja" und mit zwei für "Nein". Eigentlich ganz einfach, nicht wahr? Aber Waterson muss sich genau überlegen, welche Fragen er stellt.  Mir macht es immer wieder Spaß, deren Dialogen zu folgen. Da vieles aus der Sicht von Holmes in der Ich-Form geschrieben ist, lerne ich zusätzlich auch die Gedanken des Hundes kennen.
Martina Richter hat mich auch mit dieser Folge begeistern können. Es war von Anfang an spannend und rätselhaft. Natürlich ging es nicht alleine um die Ermittlung in diesem Fall. Das Privat- und Familienleben spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Wohlgemerkt das Familienleben von Holmes und seiner Leute.
Das Titelbild ist sehr gut gelungen und gibt wunderbar wieder, wie heiß es am Bodensee während des Einsatzes war und wie Holmes darunter leiden musste.


Fazit:
Eine sehr gute weitere Folge der Mopskrimis mit Holmes und Waterson. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Jede Folge ist abgeschlossen, aber es ist schön, wenn alle in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mopssommer #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Freitag, 23. Juli 2021

Rezension - Tote Tanten plaudern nicht



Autorin: Vera Nentwich

Titel: Tote Tanten plaudern nicht

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Juli 2021

Seiten: 290

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Nentwich, Vera




Über die Autorin:
Vera Nentwich ist lustig und irgendwie ungewöhnlich. Ob das daran liegt, dass das Jahr 1959, in dem sie geboren wurde, ein ganz besonders gutes Weinjahr war? Die Autorin ist Entertainerin durch und durch; sie eroberte die Theaterbühne, macht Musik und schreibt seit Jahren erfolgreich humorvolle Krimis und Romane. Lesungen können da schon mal zu einer wahren Bühnenshow ausarten und Gästen zahlreiche neue Lachfalten bescheren. Vera Nentwich lebt intensiv. Mit ihren Büchern will sie inspirieren, Hoffnung geben und Traumschlösser bauen. Und sie liebt Eierkuchen. Eierkuchen steht für den Spaß und für all die Dinge, die nicht in ein festes Raster passen. Also Themen, die so sind wie sie. Anders eben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was tust du, wenn aus einem Gefallen ein Mord wird? Mörder jagen! Die neue Assistentin Cassandra bringt Glanz in die aufstrebende Detektei von Sabine „Biene“ Hagen und Jago Diaz Fernandez. Cassandra bittet um einen Gefallen, denn ihre Tante fühlt sich von Schlägern bedroht. Dann ist die Tante tot. Der zwielichtige Onkel gerät ins Visier. Zugleich verlangt ein Vermisstenfall Bienes Aufmerksamkeit und sie entdeckt, dass ihr Freund sie belügt. Sie muss ihre Beziehung hinterfragen und den verwirrenden Spuren in den Fällen nachgehen. Der Weg führt sie sowohl zu einer ominösen Privatbank nach Düsseldorf, als auch zu einer berüchtigten Bauunternehmerin. Und überall öffnet die Nennung von Jagos Namen auf magische Weise Türen. Zwischen zwei Fällen und der Angst um ihre Beziehung muss Biene mutig ihren Weg gehen, Gefahren trotzen und einen Mörder stellen.


Meine Meinung:
Tote Tanten plaudern nicht, das ist wohl wahr. Und da kommt das Wort "hätte" ins Spiel. Hätte man vorher richtig zugehört, hätte man der Tante geglaubt und hätte man besser aufgepasst. Nun, es ist passiert und nun steckt Biene mal wieder in einem Mordfall, der aufgeklärt werden muss.
Biene Hagen erzählt uns Lesern in der Ich-Form, was sie so alles erlebt und mit welchen Gedanken sie sich zusätzlich noch beschäftigt. Ihre Oma versorgt das "Kengk" mit gutem Essen und hat immer ein offenes Ohr für ihre Probleme.
Ich habe es leider nicht geschafft, bisher alle Folgen zu lesen, hatte aber kein Problem mich zurecht zu finden. Außerdem hatte ich das Gefühl, Biene hat sich als Privatdetektivin sehr gut entwickelt. Diesmal musste ihr Chef zwar öfter mal eingreifen und seine Beziehungen spielen lassen, aber dafür ist er ja auch da, oder? 😉
Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten und habe das Buch in einem Rutsch gelesen, der flüssige Schreibstil hat einiges dazu beigetragen.


Fazit:
Ein gelungener unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, oder wie es auch heißt Cosy Crime. Dies war nun die sechste Folge, in der Biene Hagen ermittelt. Jedes Buch ist abgeschlossen, aber es gibt einiges, was sich als roter Faden durch alle Bücher zieht und neugierig auf alle Folgen macht. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung für dieses und alle vorherigen Bücher.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Sonntag, 11. Juli 2021

Rezension - Mordsmäßig gerädert



Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig gerädert

Genre: Krimi, Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 24. Juni 2021

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag 




Über die Autorin:
Saskia Louis kam 1993 mit einer Menge Fantasie zur Welt, die sie seit der vierten Klasse nutzt, um Geschichten zu schreiben. Zusammen mit ihren älteren Brüdern wuchs sie in der Kleinstadt Hattingen auf und über die Jahre hat sie ihr Zuhause in unterhaltsamer Frauenliteratur und Fantasy gefunden. Heute wohnt sie in Köln und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zu der Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ist eine Leiche im Garten besser als ein Einbrecher im Haus?
Louisa Manu weiß aus Erfahrung, dass Leichen nie schön anzusehen sind – doch sie werden nicht hübscher, wenn jemand mit dem Auto drüberbrettert. Leider liegt ein ebensolcher Toter bei ihrer besten Freundin im Garten. Ariane springt kopfüber in die Mordermittlung und Lou bleibt nichts anderes übrig, als hinterherzuhechten. Dabei hat sie allerhand damit zu tun, die selbsterklärte Senioren-Partymaus Trudi im Zaum zu halten, die mit einer Menge Enthusiasmus Lous dreißigsten Geburtstag plant. Obwohl doch das Einzige, was Lou sich wünscht, ein Heiratsantrag von Rispo ist. Aber der ist vollauf mit dem Mordfall seiner Mutter beschäftigt und muss auf einmal aufpassen, nicht selbst unter die Räder zu kommen …


Meine Meinung:
Louisa Manu versucht es wirklich immer wieder, sie will sich zurückhalten und sich in keine weitere Mordermittlung einmischen. Aber was soll sie machen, wenn sie mit ihrer Freundin in deren Garten eine Leiche findet? Ich bin begeistert, dass mich die Autorin auch mit der siebten Folge der Mordsmäßig-Serie spannend und humorvoll unterhält.
Inzwischen kenne ich Louisa und ihre Familie sowie Freunde sehr gut. Trudi ist immer noch dabei und ist ein bisschen nervig, weil sie unbedingt den 30. Geburtstag von Louisa planen will. Da Trudi etwas ausgeflippt wirkt, kann sich jeder vorstellen, dass sie keine langweiligen Ideen hat. Louisa kann sich darum aber wirklich nicht kümmern, mit ihrem Freund Rispo muss sie sich schon genügend auseinandersetzen, denn es gibt noch eine weitere Sache, die seine Aufmerksamkeit über Gebühr in Anspruch nimmt. Hat sich etwas geändert, frage ich mich und bin gespannt, wie sich alles entwickeln wird.


Fazit:
Da ich nun mal Fan von Lousia Manu und Saskia Louis bin, beziehungsweise von den Mordsmäßigen Büchern der Autorin, ist es klar, dass ich jede Folge lesen möchte und mich auf weitere freue. Natürlich muss niemand die gesamte Serie kennen, um diesem Buch folgen zu können, aber es macht mehr Spaß alle in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Montag, 28. Juni 2021

Rezension - Mord unter Künstlern - Molly Murphy ermittelt


Autorin: Rhys Bowen

Titel: Molly Murphy ermittelt - Mord unter Künstlern

Genre: Cosy Crime, Historisch

Version: eBook

erschienen: 27. Mai 2021

Seiten: 406

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dp Verlag 



Über die Autorin:
Rhys Bowen ist die Bestseller-Autorin von mehr als dreißig Krimis. Zu ihren Werken gehören die Molly Murphy-Krimis, die in New York City um 1900 spielen, und die leichteren Royal Spyness-Romane über eine Adlige im England der Dreißigerjahre. Sie schrieb auch die Constable Evans-Krimis über einen Police Constabler im heutigen Wales. Bowens Werke haben bis heute vierzehn Preise erhalten, darunter viele Agatha-, Anthony- und Macavity-Preise. Ihre Bücher sind in viele Sprachen übersetzt worden, und sie hat Fans auf der ganzen Welt, inklusive zwölftausend Followern auf Facebook. Als umgepflanzte Britin verbringt Bowen ihre Zeit zwischen Kalifornien und Arizona.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Molly und Captain Daniel Sullivan schweben mit ihrem Sohn Liam im elterlichen Glück. Doch der Frieden wird schnell erschüttert, als Daniel eines Nachts von einer New Yorker Gang angegriffen wird, die sich für eine Verhaftungswelle rächen will. Daniel möchte seine Familie so schnell wie möglich sicher aus New York City herausbringen und Molly fährt zusammen mit ihrem Sohn zu ihren Künstlerfreunden Sid und Gus nach Paris. In Paris angekommen, läuft allerdings nichts wie geplant. Sid und Gus scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben und Mollys Suche nach den beiden führt sie durch alle Schichten der Pariser Gesellschaft. Als sie in den Mord eines berühmten Künstlers verwickelt wird, beginnt Molly sich zu fragen, ob sie und Liam in Paris in noch größerer Gefahr sein könnten als zu Hause …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich noch kein Buch gelesen, in dem Molly Murphy ermittelt. Zufällig wurde ich nun auf dieses aufmerksam und meine Neugierde war geweckt.
Es war für mich jetzt kein Problem, dass ich die anderen Folgen nicht kannte, ich konnte ohne weiteres in die Serie einsteigen. Molly ist nun Mrs. Sullivan und gerät mit ihrem Sohn in Gefahr. Ihr Mann Daniel beschließt deshalb, dass sie zu ihrer Sicherheit mit ihrem Sohn zu ihren Freundinnen nach Paris reist. Ich begleite sie auf ihrer Reise und bin dabei, als sie in Paris ankommt und ihre Freundinnen nicht antrifft. Nun muss Molly alles daran setzen und in Erfahrung bringen, wo die beiden stecken.
Ich bin während der ganzen Zeit dabei und lerne mit Molly viele interessante Leute kennen, in der Hauptsache Künstler. Allerdings wird davon einer ermordet und es gibt für Molly noch mehr aufzuklären.
Rhys Bowen hat einen Cosy Crime geschrieben, bei dem ich miträtseln konnte und gespannt war, wer letztendlich den Künstler umgebracht hat und wo ihre Freundinnen sich versteckten.


Fazit:
Mit Sicherheit kennen bereits sehr viele Leser die Protagonistin und denen empfehle ich gerne die neue Folge. Alle anderen können durchaus mit diesem Buch starten und Molly weiterhin begleiten.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.