Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Mopssommer



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopssommer

Genre: Tierkrimi, Cosy Crime

Version: eBook

erschienen: 7. Juni 2021

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Midnight by Ullstein




Dies schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Holmes und Waterson ermitteln am Bodensee
Es ist ein heißer Sommer in Süddeutschland. Während es daheim auf der schwäbischen Alb noch auszuhalten ist, steht die Hitze über dem Bodensee, wo Holmes‘ Herrchen eine kleine Mopshündin im letzten Moment aus der brütenden Sonne rettet. Schnell wird klar: Es ist Holmes‘ Tochter Boomer, die hier fast verendet wäre. Aber wieso haben ihre Menschen Boomer einfach zurückgelassen? Holmes und sein Freund Polizist Waterson nehmen die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass Boomers Frauchen seit einigen Tagen wie vom Erdboden verschluckt ist. Sie wurde bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Spur führt den Mopsdetektiv und seinen Partner schließlich ins Drogenmilieu im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz. Und zu einer schrecklichen Entdeckung …


Meine Meinung:
Nachdem ich bereits einige der "Mops-Krimis" gelesen habe, freute ich mich auf ein weiteres Buch, in dem Holmes und Waterson ermitteln. Bei den meisten Tierkrimis, die ich kenne, ist es ja so, dass die Tiere Schwierigkeiten haben, ihr Wissen den Menschen mitzuteilen. Bei Holmes ist es ganz anders. Im Laufe der Zeit hat sein Freund, der Polizist Waterson die Erfahrung gemacht, dass er einfache Fragen stellen muss. Holmes antwortet entweder mit einem Wuff für "Ja" und mit zwei für "Nein". Eigentlich ganz einfach, nicht wahr? Aber Waterson muss sich genau überlegen, welche Fragen er stellt.  Mir macht es immer wieder Spaß, deren Dialogen zu folgen. Da vieles aus der Sicht von Holmes in der Ich-Form geschrieben ist, lerne ich zusätzlich auch die Gedanken des Hundes kennen.
Martina Richter hat mich auch mit dieser Folge begeistern können. Es war von Anfang an spannend und rätselhaft. Natürlich ging es nicht alleine um die Ermittlung in diesem Fall. Das Privat- und Familienleben spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Wohlgemerkt das Familienleben von Holmes und seiner Leute.
Das Titelbild ist sehr gut gelungen und gibt wunderbar wieder, wie heiß es am Bodensee während des Einsatzes war und wie Holmes darunter leiden musste.


Fazit:
Eine sehr gute weitere Folge der Mopskrimis mit Holmes und Waterson. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Jede Folge ist abgeschlossen, aber es ist schön, wenn alle in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mopssommer #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

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