Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Die Ingenieurin von Brooklyn


 

Autorin: Tracey Enerson Wood

Titel: Die Ingenieurin von Brooklyn

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Mai 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ HarperCollins



Über die Autorin:
Tracey Enerson Wood hat schon immer geschrieben, ob Kochbücher, Zeitschriftenartikel oder Bühnenstücke. Sie ist ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin und Mutter zweier Kinder. »Die Frau des Ingenieurs« ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Geschichte der Frau, die die Brooklyn Bridge erbaut hat 
Während Emilys Weggefährtinnen für das Frauenwahlrecht auf die Straßen gehen, muss sie einen guten Eindruck bei der gehobenen New Yorker Gesellschaft machen. Denn ihr Ehemann Walsh verfolgt eine spektakuläre Vision: Er will die längste Hängebrücke der Welt über den East River bauen. Aber bereits im zweiten Jahr der Arbeiten an der Brücke erkrankt Walsh schwer. Fast erblindet und auf einen Rollstuhl angewiesen, macht er Emily zu seinem Statthalter auf der Baustelle. Und was als kaum zu bewältigende Bürde begann, erfüllt die tatkräftige junge Frau schon bald ganz und gar. Doch die Widerstände gegen eine Frau an der Spitze des Großprojekts häufen sich, und Walsh zieht sich immer stärker zurück. Emily muss entscheiden, was sie will – und was sie bereit ist, dafür zu opfern …


Meine Meinung:
Mich hat der Satz in der Kurzbeschreibung neugierig gemacht: "Die Geschichte der Frau, die die Brooklyn Bridge erbaut hat" und deshalb wollte ich dieses Buch lesen.
Ich fand es dann auch sehr interessant, was Emily geleistet hat, allerdings möchte ich hier erwähnen, dass sie weder eine Ingenieurin war noch die Brücke erbaut hat. Sie hat trotzdem etwas tolles geleistet, denn sie hat ihren Mann unterstützt, der wegen seiner Krankheit nicht oder nur sehr selten auf die Baustelle gehen konnte. Sie hat sich extrem für ihren Mann eingesetzt und sich um sehr vieles gekümmert, zu einer Zeit, wo viele Männer nichts mit Frauen zu tun haben wollten, weil sie der Meinung waren, sie könnten nicht rechnen und hätten nicht den Verstand für solche Arbeiten.
Die Autorin scheint sehr gut recherchiert zu haben, denn es gab reichlich technische Details, die mir vermittelt wurden. Die Caissons spielten eine überaus wichtige Rolle, denn sie verursachten durch Druckausgleich viele Krankheiten. Das alles war durchaus interessant, aber mit Emily konnte ich mich trotzdem nicht anfreunden.


Fazit:
Interessante Schilderungen, die mit dem Bau der Brücke, der Finanzierung und den Problemen zu tun hatten. Allerdings finde ich den Buchtitel etwas übertrieben, aber das ist ja nicht unbedingt der Autorin anzulasten.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieIngenieurinvonBrooklyn #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

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