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Freitag, 19. November 2021

Rezension - Feind des Volkes - Max Hellers letzter Fall


Autor: Frank Goldammer

Titel: Feind des Volkes - Max Hellers letzter Fall

Genre: Historischer Kirmi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sein letzter Fall August 1961: Hauptmann Max Heller von der Dresdner Kriminalpolizei ist von seinem neuen Vorgesetzten in den Innendienst versetzt worden. Ein Affront für Heller, der kurz vor seinem Ruhestand steht. Als er eines Tages ein Paket mit Beweismaterial aus einem längst aufgeklärten Mordfall erhält, ist er alarmiert. Bald ist klar, der wahre Täter von damals ist zurück und fordert Heller zu einem perfiden Kampf um Leben und Tod heraus. Eine atemlose Mörderjagd beginnt, die Hellers Familie in größte Gefahr bringt. Auch die politische Lage in der DDR spitzt sich zu. Nahezu unbemerkt von der Welt wird der Bau der Berliner Mauer vorbereitet. Am 10. August 1961 müssen Karin und Max Heller eine dramatische Entscheidung treffen: gehen oder bleiben.


Meine Meinung:
Ich bin ja erst spät in die Serie eingestiegen, aber dann hat sie mich nicht mehr losgelassen. Denn Max Heller und seine Familie sind mir ans Leserherz gewachsen. Ich habe sehr viel Mitgefühl für sie aufgebracht, denn sie lebten und arbeiteten in einer Zeit, die es vielen nicht leicht machte. So sehr Max Heller sich einsetzte und alle Fälle zur Zufriedenheit lösen wollte, wurde er von verschiedenen Stellen ausgebremst. Aber nicht nur er wurde beruflich ausgebremst, seine kleine Familie musste ebenfalls darunter leiden. Voller Spannung habe ich nun seinen letzten Fall begleitet, der sich im Grunde genommen über mehrere Jahre hinzog. Auf diesen Täter wäre ich niemals gekommen, allerdings hatte Heller durchaus einen Verdacht, der sich dann auch richtig herausstellen sollte. Aber auch er wurde von der Person überrascht.
Der Buchtitel lässt ja schon vermuten, welchen Weg Max Heller im August 1961 einschlägt, ich habe mich darüber sehr gefreut und auch über eine bestimmte Person, die im letzten Moment das Herz sprechen ließ.
Aber bevor es zu diesem Ende kommen sollte, haben wir Leser nebenher noch vieles über das Alltagsleben in der damaligen DDR erfahren dürfen.


Fazit:
Ein wunderbarer und vor allem spannend rätselhafter Abschluss der Serie rund um Max Heller. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Nicht nur für dieses Buch sondern auch für die vorherigen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 4. November 2021

Rezension - Die Füchse von Hampstead Heath


 Autor: Ben Aaronovitch

Titel: Die Füchse von Hampstead Heath

Genre: Fantasie

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 




Über den Autor:
Ben Aaronovitch wurde in London geboren und lebt auch heute noch dort. Wenn er gerade keine Romane oder Fernsehdrehbücher schreibt (er hat u. a. Drehbücher zu der englischen TV-Kultserie 'Doctor Who' verfasst), arbeitet er als Buchhändler. Seine Fantasy-Reihe um den Londoner Polizisten Peter Grant mit übersinnlichen Kräften eroberte die internationalen Bestsellerlisten im Sturm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine magisch begabte Cousine 
Es ist Ferienzeit in London und Abigail, Peter Grants lästige Cousine, kann mehr oder weniger tun und lassen, was sie will. Was bei allen, die sie kennen, eigentlich die Alarmglocken schrillen lassen sollte. Doch Peter ist irgendwo auf dem Land auf Einhornjagd, sodass niemand Abigail davon abhält, magischen Unfug zu treiben – und einem Geheimnis auf die Spur zu kommen: In der Gegend von Hampstead Heath verschwinden immer wieder Teenager. Nach kurzer Zeit tauchen sie wieder auf, unverletzt, aber ohne eine Erinnerung, wo sie waren. Wer hat sie fortgelockt – und warum? Unterstützt von einer Bande sprechender (und ziemlich eingebildeter) Füchse stürzt sich Abigail ins magische Abenteuer.


Meine Meinung:
Da mich die Bücher von Ben Aaronovitch bisher immer begeistert haben, wollte ich dieses Buch gerne lesen. Zumal ich natürlich Peter Grant kenne und ich neugierig darauf war, was seine Cousine in ihren Sommerferien erlebt.
Das Buch startet mit einem interessanten Kapitel, denn Abigail sitzt bei der Polizei und soll befragt werden. Während sie dort auf eine erwachsene Begleitperson wartet, erfahre ich schon einiges über sie und über einen Teil der Ereignisse. Denn Abigail schildert mir als Leserin alles, wodurch ich zusätzlich auch ihre Gedanken zu vielem erfahre.
Mit Abigail gemeinsam lerne ich Simon und reichlich Füchse kennen. Alle wollen mit ihr das Rätsel um die zeitweise verschwundenen Kinder auflösen. Ziemlich aufregende und auch gruselige Momente erlebt Abigail dadurch, aber am Ende hat sie Hilfe und kann zur Auflösung beitragen.


Fazit:
Auch dieses Buch fand ich sehr fantasievoll spannend. Außerdem lernte ich verschiedene Einstellungen und Sichtweisen kennen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch außerhalb oder neben der Peter-Grant-Reihe.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 2. November 2021

Rezension - Geld oder Lebkuchen



Autorin: Dora Heldt

Titel: Geld oder Lebkuchen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 20. Oktober 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, hat sich mit ihren Romanen und Krimis auf die Spitzenplätze der Bestsellerlisten und in die Herzen von Millionen von Leserinnen und Lesern geschrieben. Wie kaum eine andere Autorin in Deutschland kennt sie den Buchmarkt von allen Seiten: Die gelernte Buchhändlerin war über 30 Jahre lang Verlagsvertreterin für einen großen Publikumsverlag. Neben humorvollen Familien- und Frauenromanen (u.a. ›Urlaub mit Papa‹, ›Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt‹ oder ›Drei Frauen am See‹) begeistert sie ihr Publikum mit lustig-skurrilen Sylt-Krimis (u.a. ›Wir sind die Guten‹), Erzählungen und Kolumnen. Die Liebe zu ihrer norddeutschen Heimat ebenso wie die zu den Menschen dort fängt Dora Heldt auf unnachahmliche Weise in all ihren Büchern ein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Weihnachtsmann räumt ab!
Es ist Advent auf Sylt. Ernst Mannsen hat zwar nichts gegen Weihnachten, aber die Insel ist ihm ohne Touristen zu leer, die Tage sind lang und dunkel. Seine Frau Gudrun freut sich hingegen auf den Weihnachtsmarkt, aufs Schmücken des Hauses und auf die Weihnachtsfeiertage mit der Familie.
Als der gelangweilte Ernst erfährt, dass der Filialleiter der Bank mitsamt den Spenden für die bedürftigen Kinder verschwunden ist, ergreift er seine Chance auf Abwechslung: Er wird sich um das Problem kümmern! Und das Geld für die Weihnachtsgeschenke beschaffen. Sozusagen als Robin Hood von Sylt. Mit einigen Komplizen plant er einen großen Coup, der allerdings ganz anders läuft als geplant.


Meine Meinung:
"Fast ein Krimi" steht unter dem Buchtitel und das stimmt. Allerdings einer, der mich nicht nur begeistert sondern auch zum Lachen gebracht hat. Man stelle sich mal vor, alles bestens geplant wie man an genügend Geld für die Weihnachtsgeschenke der Kinder kommt, das Kostüm passt zur Adventszeit und dann.... nein, mehr schreibe ich dazu nicht. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und eine weitere Person ebenso.
Dora Heldt hat wunderbar geschildert, wie es einem Rentner ergeht, der nicht gefordert wird und sich langweilt. Dabei kann Ernst doch so gut organisieren. Aber seine Frau will ihn nicht dabei haben, wenn für die Adventszeit alles vorbereitet wird. Tja, dann stehen die Spendengelder nicht zur Verfügung und die große Stunde für Ernst ist doch noch gekommen. Allerdings etwas anders, als er es sich vorgestellt hat.
Die Beteiligten waren mir alle sehr sympathisch, bis auf eine Person, aber das kommt ja leider immer wieder vor. So humorvoll alles geschildert wurde, gab es doch reichlich ernsthaftes. Geheimnisse werden aufgedeckt, eine Person wächst über sich heraus und es zeigt mal wieder, dass der Schein trügt und somit Gerüchte auftauchen.
Ich habe dieses Buch gelesen und gehört und bin beide Male begeistert. Der Schreibstil ist so flüssig, dass ich das Buch in einem Rutsch lesen konnte. Was auch gut war, denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Das Hörbuch hat mir ebenfalls gut gefallen, denn es wurde nicht "einfach so" gelesen, ich hatte die verschiedenen Personen vor Augen und war auch hier gefesselt. Es kam auch keine Langweile auf, obwohl ich ja alles kannte.


Fazit:
Ob gelesen oder gehört, beides hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte viel Spaß und fühlte mich sehr gut unterhalten. Gerne gebe ich hier eine Empfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für die Rezensionsexemplare bedanken.

#GeldoderLebkuchen #NetGalleyDE

Freitag, 15. Oktober 2021

Rezension - Der Weihnachtsgurkenfluch



Autorin: Julia Bruns

Titel: Der Weihnachtsgurkenfluch

Genre: Adventskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Julia Bruns wurde 1975 in Thüringen geboren und studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Universität Jena. Seit 2011 ist sie als freiberufliche Autorin/Ghostwriterin und PR-Beraterin tätig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dieses Weihnachtszeug hat immer noch ein beschissenes Karma Es ist schon wieder Weihnachten im Thüringer Wald und der verrückte Bürgermeister Blaschkehat sich diesmal etwas ganz Besonderes ausgedacht. Es soll ein Krippenspiel geben, allerdings mit echten Menschen und Tieren. Der altersschwache Dorfochse erlebt den Heiligabend dann aber leider nicht mehr, also müssen kurzerhand zwei Dörfler ins Kostüm gesteckt werden. Doch auf dieser Rolle liegt offenbar kein Segen. Denn während der feierlichen Aufführung bricht das Hinterteil des Ochsen tot zusammen. Jetzt müssen gezwungenermaßen wieder die Weihnachtshilfssheriffs Nikolaus und Knecht Ruprecht ran, denn das mit dem toten halben Ochsen war kein Unfall …


Meine Meinung:
Nachdem mich im vergangenen Jahr das Buch " Die Rache der Weihnachtsgurke" wirklich sehr begeistert hat, wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen.
Schnell finde ich mich wieder ein, in dem Dorf mit den weihnachtsverrückten Bewohnern. Es hat sich nicht viel geändert, Adam muss wieder den Nikolaus spielen und er ist immer noch kein Fan von der Person und dem Weihnachtsgedöns geworden. Der Bürgermeister übertreibt es schon wieder. Ruprecht geht auch in diesem Jahr voll in seiner Rolle auf. Eigentlich sind alle, hauptsächlich Adam/Nikolaus froh, dass das ganze Theater am 24. Dezember endlich zum Abschluss kommt. Aber nein, das Hinterteil des Ochsen stirbt während des Krippenspiels. Hört sich verrückt an, meint Ihr? Stimmt, aber; das gibt der ganzen Geschichte eine besondere Würze.
Julia Bruns hat es ein weiteres Mal geschafft und einen Krimi geschrieben, der zwar spannend ist, aber so viele Szenen beinhaltet, die mich zum Lachen bringen und dafür sorgen, dass ich eigentlich niemandem aus dem Dorf voll ernst nehmen kann. Im Grunde würde ich dieses Dorf auch nie besuchen wollen, denn ich könnte es dort mit den Bewohnern nicht aushalten. Hört sich schlimm an, meint Ihr? Naja, ich würde einen Bogen um den Ort machen, hatte aber trotzdem Spaß, die Bewohner zu begleiten. Adam, also derjenige, der im Dezember immer mit Nikolaus angeredet wird, erzählt die ganze Geschichte in der Ich-Form. So erfahre ich natürlich seine Gedanken, von denen mich einige köstlich amüsieren.
Leider kann ich verschiedene Situationen hier nicht aufführen, die mich besonders begeistert haben, ich würde zu viel verraten. Aber es ist schon interessant, welche Prioritäten gesetzt werden und wie schnell sich das Weihnachtsmenü in manchen Haushalten ändert. Das Ende hat mich dann sehr überrascht, aber auch das war typisch für die Leute dort.


Fazit:
Eine verrückte humorvolle und spannende Geschichte, die ich gerne weiterempfehle. Sollte jemand das erste Buch noch nicht kennen.... rate ich dringend, es vor diesem zu lesen. Es erhöht den Lesespaß auf jeden Fall. Zwingend erforderlich ist es natürlich nicht, aber ich bin froh, dass ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen habe.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 2. Oktober 2021

Rezension - Das große Herz der kleinen Elfe


Autor: Matt Haig

Titel: Das große Herz der kleinen Elfe

Genre: Weihnachtsbuch

Version: Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 128

Altersempfehlung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über den Autor:
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die kleine Elfe Pixie hat es schwer, seit sie durch einen Zauber dazu gezwungen ist, immer die Wahrheit zu sagen. Und weil diese oft unangenehm ist, hat Pixie leider keine Freunde. Bis sie eines Tages einem riesigen Troll begegnet, ihm die Wahrheit ins Gesicht sagt und dieser sie wutentbrannt aus dem Reich der fantastischen Wesen in die Menschenwelt befördert. Dort landet Pixie bei Aada, die traurig ist und den Kopf voller Sorgen hat. Das bricht Pixie fast das Herz und sie sagt ihr die Wahrheit: dass viele ihrer heutigen Wünsche nicht in Erfüllung gehen werden, aber dass das Leben noch viele Überraschungen für sie bereithalten wird. Und es scheint, als hätte Pixie mit ihrer Offenheit endlich eine Freundin gefunden …


Meine Meinung:
Hach, oft begeistern mich die Weihnachtsbücher ja bereits mit dem tollen Cover und dieses Büchlein konnte mich ganz besonders erfreuen. Das Buch hat eine kleine handliche Größe und ich finde, es eignet sich hervorragend als Geschenk. Es besteht ja auch die Möglichkeit, ein Hörbuch zu erwerben, aber dann entgeht einem die Freude der wunderschönen Bilder. Chris Mould hat als Illustrator hervorragend zur Gestaltung beigetragen.
Sehr gut gefällt mir, dass die Geschichte rund um die wahrheitsliebende Elfe in Reimform geschrieben wurde. Ist die Elfe eigentlich bekannt? Matt Haig hat ja bereits mehrere Weihnachtsbücher geschrieben:
"Ein Junge namens Weihnacht" (das sogar verfilmt wurde) "Das Mädchen, das Weihnachten rettete" und "Ich und der Weihnachtsmann". Wer diese Bücher kennt, ist der kleinen Elfe bereits begegnet. Die Ärmste muss immer die Wahrheit sagen, wenn man ihr eine Frage stellt. Leider kann niemand die Wahrheit so richtig vertragen und sie führt ein sehr einsames Leben, bis sie eines Tages..... nein, das verrate ich nicht.


Fazit:
Mich hat das Buch wirklich sehr begeistert. Es ist zwar ein Kinderbuch, aber ich finde, dass auch Erwachsene ihre Freude dran haben werden. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 22. August 2021

Rezension - Ich und der Weihnachtsmann


Autor: Matt Haig

Titel: Ich und der Weihnachtsmann

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 21. September 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft




Der Autor Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden.

Der Illustrator Chris Mould ist mit sechzehn auf die Kunstschule gegangen und arbeitet heute vorwiegend als Kinderbuchillustrator. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung. übernommen:
Weihnachten in höchster Gefahr Aus ist es mit der Ruhe in Wichtelgrund – eine finstere Intrige wird geschmiedet, und zwar vom hinterlistigen Osterhasen. Das Wichtelreich soll untergebuttert und Weihnachten zu einem zweitrangigen Fest zurückgestuft werden! Das können Amelia, das ehemalige Kaminkehrermädchen, und Nikolas alias der Weihnachtsmann nicht zulassen. Sie kämpfen mit allen Mitteln der Fantasie darum, Wichtelgrund und Weihnachten zu erhalten.


Meine Meinung:
Nun kannte ich bereits die beiden ersten Bücher dieser Chrismas-Buch-Serie von Matt Haig: "Ein Junge namens Weihnacht" und "Das Mädchen, das Weihnachten rettete" und wollte natürlich das dritte lesen. Zumal ich davon ausging, dass der Weihnachtsmann inzwischen glücklich und zufrieden mit seiner Aufgabe war. Allerdings gab es immer noch Wichtel, die ihm das nicht gönnten und Zwietracht säen mussten. In erster Linie war es der Wichtel, der Nikolas das Leben schon im ersten Buch schwer machte. Er wollte den Weihnachtsmann, seine Frau Mary und das Mädchen Amelia vertreiben. Die Mittel, die er nutzte um Unfrieden zu stiften, kamen mir durchaus bekannt vor. Gab es damals schon "Fake News" und Reden, die andere beeinflussten. Irgendwie waren die Bösewichte ihrer Zeit voraus.
Matt Haig hat es auch diesmal geschafft und mich an das Buch gefesselt. Schließlich wollte ich wissen, wie sich alles entwickeln würde, denn Weihnachten war in Gefahr.
Ich traf in diesem Buch auf alte Bekannte. Die Wahrheitselfe, die zu ihrem Leidwesen einfach keine Frage unbeantwortet lassen konnte, was durchaus gefährlich war. Kipp, der auf eine unglückliche Erfahrung zurückblicken konnte und Nusch, die Nikolas schon als Junge kannte. Diese und viele mehr spielten auch in diesem Buch eine wichtige Rolle. Der Autor hat es bestens erzählt und ein weiteres Mal haben mir die wunderschönen Zeichnungen gefallen, in vielen gab es für mich liebevolle Details zu sehen.


Fazit:
Wer wissen möchte, wie es dem Jungen des ersten Buches und dem Mädchen des zweiten Buches erging und wie sich ihr Leben entwickelte, sollte auch diese Folge lesen.
Ich hatte ursprünglich das zweite Buch gelesen, unwissend, dass es ein Vorgängerbuch gibt. Es war kein Problem für mich und nun haben alle ja die Möglichkeit, die drei Bücher hintereinander ohne große Wartezeit zu lesen, was ich gerne empfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Junge namens Weihnacht


Autor: Matt Haig

Titel: Ein Junge namens Weihnacht

Genre: Weihnachtbuch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Oktober 2016

Seiten: 272

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits mehrere Romane und Kinderbücher veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über dreißig Sprachen übersetzt wurden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die absolut wahre Geschichte des Weihnachtsmanns
Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen. Wie er dieses Ziel erreicht und wie er dabei zum Weihnachtsmann wird – das verrät dieses Buch.


Meine Meinung:
In der Kurzbeschreibung wird diese Frage gestellt: "Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war?" Die Antwort interessierte mich auch und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Denn seien wir mal ehrlich, jeder von uns weiß, wo der Weihnachtsmann wohnt und wie seine kleinen Helfer eifrig Spielsachen für Kinder herstellen und die Rentiere kennen wir schließlich ebenfalls alle. Oder? 😉Es gibt einfach Dinge, die auch für Erwachsene eindeutig sind und nicht in Frage gestellt werden. Man muss nur genügend Fantasie besitzen und sich auf Geschichten einlassen.
So kam es, dass ich Nikolas kennen lernte, der in Finnland nahe des Dorfes Kristiinankaupunki wohnte. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass der Junge glücklich war, denn er hatte seine Mutter verloren und sein Vater musste viel arbeiten, aber genügend Geld war nicht vorhanden. Zumindest konnten Nikolas keine Wünsche hinsichtlich Spielsachen erfüllt werden. Ich will hier nun nicht die gesamt Geschichte nacherzählen. Um es kurz zu machen, der Vater bekam einen Auftrag, für den er einige Monate unterwegs sein musste. Nikolas wurde ich die Obhut einer schrecklichen Tante gegeben. Die Zeit wurde ihm zu lang und er machte sich auf die Suche nach seinem Vater.
Der Autor hat nun sehr genau beschrieben, was Nikolas erlebte und wen er unterwegs alles traf. Empfohlen wird dieses Buch für Kinder ab 10 Jahre, wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Autor sich über das Alter Gedanken gemacht hat. Denn Nikolas trifft auf Personen, die ganz besondere Vorlieben haben und ich bin mir nicht sicher, ob es andere hätten sein können, wenn man schildern will, dass die Personen nicht nett sind. Auf der anderen Seite sind manche Märchen, die wir den Kindern erzählen oder uns erzählt wurden, ebenfalls manchmal gruselig und zum Fürchten. Nun ja, Nikolas fand jetzt nicht unbedingt das, was er sich erhofft hatte, aber er fand den Ort Wichtelgrund. Nicht jedem ist das vergönnt, außerdem wurden dort Menschen aus Gründen nicht gern gesehen. Es nahm alles seinen Lauf und letztendlich wurde aus Nikolas der Weihnachtsmann.
Mir haben die Illustrationen von Chris Mould sehr gut gefallen, die an vielen Stellen im Buch eingefügt wurden und veranschaulichten, wie manches aussah. Viele kleine Details wurden in den Bilder eingearbeitet und ich habe sie gerne betrachtet.


Fazit:
Dieses Buch ist erste der Christmas Serie und gerne gebe ich eine Leseempfehlung für alt und jung. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass manche Beteiligte Vorlieben haben, die ich dann doch etwas grausam fand.  Aber insgesamt gesehen hat das Buch für angenehme Lesestunden gesorgt.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 20. August 2021

Verlagsgeburtstag dtv

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail, in der stand, dass es Grund gibt zu feiern, denn dtv hat in diesem Jahr gleich drei Jubiläen: 




alle Bilder durfte ich mit freundlicher Genehmigung 
des Verlages für meinen Beitrag verwenden.


60 Jahre dtv, 50 Jahre dtv junior und den 100. Geburtstag von Celestino Piatti, jenem Künstler, der mit seiner Umschlaggestaltung das Gesicht des Verlages seit der Gründung 1961 für viele Jahre geprägt hat.


Ich bin begeistert, denn ich bin nur wenige Jahre älter als der Verlag und ich weiß, dass ich als Kind und Jugendliche sehr viele Bücher des Verlages gelesen habe. Leider habe ich keine Bücher mehr aus dieser Zeit, die ich hier zeigen könnte. 



Aber ich habe gesehen, dass ich im ersten Jahr meiner Bloggertätigkeit ein ganz tolles Buch gelesen und rezensiert habe:

Die Flüsse von London 

ein gelungener Start einer tollen Serie

die Rezension ist hier zu finden: klick hier

und im Laufe der Zeit haben mich noch weitere Bücher 

des Verlages begeistert: klick hier


Tja, wie es manchmal so ist, habe ich mich mit meinen Kindern auch über den Verlagsgeburtstag unterhalten, denn beide lesen ebenfalls sehr gerne. 

Auf Anhieb fielen ihnen einige Buchtitel ein. Entweder wurden die Bücher in der Schule gelesen oder eben aus Spaß 





Damals war es Friedrich

Anscheinend gehörte dieses Buch zum Pflichtprogramm für Schüler, was ich sehr gut finde, wird dort doch ein wichtiges und interessantes Thema angesprochen




Der gelbe Vogel

Auch dieses Buch wurde von meinem Sohn in der Schule gelesen und besprochen





Der Adler der neunten Legion

Aus Spaß an der Freud' wie es so schön heißt, wurde dieses Buch von meinem Sohn gelesen.

Mit Sicherheit hat es ihn begeistert, aber nicht nur ihn, denn ich habe festgestellt, dass dieses Buch sogar verfilmt wurde



Der kleine Hobbit

an dieses Buch hat sich meine Tochter erinnert, es muss ihr damals ja gefallen haben, denn zumindest bei mir ist es so, dass ich Bücher, die mir nicht gefallen haben, auch vergessen habe.

Soweit unsere Erinnerungen - natürlich habe ich nach dem Erhalt der Mail im Verlagsprogramm gestöbert und soooo viele tolle Bücher entdeckt. Achje, aber ich wollte auf dem Boden der Tatsachen bleiben, schließlich liegt bei mir zu Hause ein riesiger Stapel gekaufter ungelesener Bücher.

Aber so ganz konnte ich dann doch nicht widerstehen, zumal ich diese Bücher sowieso lesen wollte im Rahmen meiner Winter-Advents-Weihnachtsbuch-Aktion.

Gemeinsam können wir uns auf folgende Bücher freuen, die ich lesen und rezensieren werde und Euch vielleicht ein paar Tipps geben kann:








Samstag, 31. Juli 2021

Rezension - Das Glück am Ende der Straße



Autorin: Ulrike Herwig

Titel: Das Glück am Ende der Straße

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 18. Juni 2021

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Ulrike Herwig wurde 1968 geboren und wuchs in Jena auf. Sie studierte Englisch und Deutsch und lebte fast zehn Jahre lang in London. 2001 zog sie mit ihrer Familie nach Seattle, USA, wo sie auch heute noch wohnt. Seit vielen Jahren schreibt sie unter verschiedenen Pseudonymen für Kinder und Erwachsene.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dieses Buch öffnet Augen und Herzen
Die herzerwärmende Geschichte zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht leben könnten. Die unkonventionelle Elli hat schon lange keine feste Bleibe mehr und muss täglich aufs Neue um ein würdevolles Leben auf der Straße kämpfen. Lisa ist eine gut situierte, aber dauergestresste Ehefrau, Mutter dreier Kinder und Teilzeitredakteurin bei einem Lifestyle-Magazin. In einem Park lernt Elli zufällig Lisas Kinder kennen und freundet sich mit ihnen an. Sie hat Zeit und immer ein offenes Ohr. Wie eine Art Ersatzoma hilft sie den dreien heimlich immer wieder in schwierigen Situationen. Und die Kinder verraten ihre neue Freundin nicht. Bis Elli eines Tages selbst dringend Hilfe benötigt …


Meine Meinung:
Von Ulrike Herwig habe ich schon einige Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb freute ich mich darauf, dieses neue Buch zu lesen. Auf dem ersten Blick sieht es nach einem wunderschönen Wohlfühlbuch aus, was es in gewisser Weise auch ist, allerdings hat die Autorin ein paar ernste Themen miteinander verbunden.
Elli hat leider keine feste Unterkunft mehr und Lisa fühlt sich gestresst, als dreifache Mutter, Hausfrau und Berufstätige. Wir als Leser lernen beide Frauen sehr gut kennen, denn wir dürfen sie begleiten. Wobei ich gestehe, dass anfangs meine Sympathie erst mal nur für Elli galt und erst nach und nach ich sie auch auf Lisa verteilte. Es zeigte sich, dass aus Elli ein helfender Engel wurde, denn sie hatte die Zeit und bekam die Probleme von Lisas Kindern mit. Ihre Ratschläge mögen bei Eltern vielleicht nicht immer direkt gut ankommen, aber den Kindern hat sie sehr geholfen.
Die Autorin hat alles so wunderbar geschildert, ich war ebenfalls vor Ort und konnte alles beobachten und aus meiner Sicht heraus natürlich auch gut finden. Tja und wie es sich für ein gefühlvolles Buch gehört, gibt es auch etwas Drama, was zum größten Teil gut endet. Ich konnte das Buch am Ende mit einem zufriedenen Lächeln zur Seite legen.


Fazit:
Ein Buch mit vielen Höhen und Tiefen des Lebens, mitfühlen, traurig sein und sich freuen, alles hatte seinen Platz und Ende gut... fast alles gut. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.

Donnerstag, 13. Mai 2021

Rezension - Verlorene Engel



Autor: Frank Goldammer

Titel: Verlorene Engel

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook, Hörbuch, broschiert

erschienen: 23. April 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft 



Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie ein Schatten in der Nacht An dunklen Herbstabenden 
1956 werden in Dresden wiederholt Frauen brutal vergewaltigt. Als auch noch eine tote Frau an der Elbe gefunden wird, werden in der verunsicherten Bevölkerung die Rufe nach Selbstjustiz laut. Kommissar Max Heller und sein Team ermitteln unter Hochdruck. Mithilfe eines weiblichen Lockvogels gelingt es ihnen, einen Verdächtigen festzunehmen. Der von Narben entstellte Mann gesteht zwar die Vergewaltigungen, leugnet aber den Mord. Sind vielleicht doch die von allen gefürchteten, desertierten russischen Soldaten die Täter? Die Lage eskaliert, als Hellers Familie in den Fall hineingezogen wird.


Meine Meinung:
In die Serie von Max Heller bin ich erst spät eingestiegen, was aber kein Problem gewesen ist. Für mich stand allerdings fest, dass ich alle weiteren Folgen lesen wollte. 
Dresden, Oktober 1956, es werden wiederholt Frauen vergewaltigt. Max und Werner Oldenbusch, der Kollege mit dem er am engsten und vor allem am liebsten zusammen arbeitet, müssen viele Nachschichten einlegen. Im Laufe der Zeit tauchen viele Verdächtige auf, aber irgendwie können sie keinem etwas richtig nachweisen. Außerdem mischen sich andere Behörden auch noch ein. Die Ermittlerarbeit in der damaligen DDR war nicht einfach. Zu allem Überfluss gibt es Probleme mit Anni, der Tochter von Max und Karin Heller.
Der Autor hat es hervorragend verstanden, Spannung zu erzeugen. Er hat mich miträtseln lassen und nebenbei habe ich vieles über das Alltagsleben zu der Zeit erfahren. Was die Spannung betrifft, steigerte sie sich immer mehr. Gegen Ende wurde es für mich richtig aufregend. Ich hatte keine Ahnung, in welche Richtung es gehen würde. Weiß ich, was sich ein Autor alles ausdenkt? Hier gab es dann ein Ende, womit ich sehr zufrieden war. 


Fazit:
Extrem spannend kam mir das alles vor. Verdächtige gab es reichlich und ich wurde regelrecht an das Buch gefesselt. Erleichtert über das Ende konnte ich das Buch dann zur Seite legen. Ich gebe auf jeden Fall eine Leseempfehlung und freue mich schon auf die nächste Folge.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#VerloreneEngel #NetGalleyDE

Donnerstag, 6. Mai 2021

Rezension - Der Wald ruft



Autor: Moritz Matthies

Titel: Der Wald ruft

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 23. April 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft 




Über die Autoren:
Moritz Matthies ist das Pseudonym eines Autoren-Duos. 
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Seine Romane sind regelmäßig auf den Bestsellerlisten, zwei wurden bereits verfilmt. 
Edgar Rai, 1967 geboren, studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er hat mehrere erfolgreiche Romane veröffentlicht. 
Beide Autoren leben in Berlin und haben gemeinsam die Bestsellerserie um die Erdmännchen Rufus und Ray geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der neue Erdmännchen-Roman von Bestsellerautor Moritz Matthies 
So kann es gehen: Der Berliner Zoo braucht Geld, und Zoochef Windhoeck verhökert kurzerhand den Clan der beliebten Erdmännchen an ein Gartencenter im eiskalten Oslo. In letzter Sekunde gelingt dank Ray und Rufus die Flucht. Völlig erschöpft und mit nichts als dem felligen Leben landet der Clan nach langer Irrfahrt in einem lauschigen, Sicherheit verheißenden Wald. Doch die Idylle trügt, denn die Waldbewohner, allen voran Keiler Herrmann, sind alles andere als begeistert von den Neuen. Als ausgerechnet Rufus sich in eine Häsin verguckt, Ray einen Discoschuppen aufzieht und ein paar junge Erdmännchen mit halluzinogenen Früchten experimentieren, eskaliert der Konflikt …


Meine Meinung:
Die Erdmännchen Rufus und Ray sind wieder zurück. Allerdings diesmal nicht mit einem Krimi. Sie hätten auch gar keine Zeit gehabt, einen weiteren Fall zu lösen, denn nun müssen sie sich um ihren Clan kümmern. Sie sollen nach Oslo verkauft werden. Außer dem schlauen Rufus weiß keiner, wo das überhaupt ist und es entstehen die wildesten Gerüchte. Zur Sicherheit beschließen sie zu fliehen, am besten in einen Wald. Allerdings werden sie dort von einigen Tieren nicht mit offenen Armen aufgenommen und müssen das erleben, was vielen menschlichen Flüchtlingen auch passiert.
Die beiden Autoren haben es wunderbar verstanden, aktuelle Probleme aus Sicht der Erdmännchen zu schildern. Ich fühlte mich öfter an Persönlichkeiten der Vergangenheit erinnert, mal mit einem Lächeln und mal mit einem bösen Blick. Aber auch die Mitglieder des Clans machen es Rufus und Ray nicht leicht. Verrückte Ideen und Einsichten, die ohne nachzudenken geäußert werden, sorgen für Sprengstoff. Letztes spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Aber ich werde hier nichts verraten.
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, ich hatte allerdings auch keinen Krimi erwartet und konnte somit nicht enttäuscht werden. Ich habe mich ganz einfach auf das Buch eingelassen, was gut war.


Fazit:
Humorvolles und nachdenkliches bietet die neue Geschichte, sowie freudige und unliebsame Erinnerungen. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerWaldruft #NetGalleyDE

Mittwoch, 14. April 2021

Rezension - Der weisse Heilbutt



Autor: Krischan Koch

Titel: Der weisse Heilbutt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Februar 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft 



Über den Autor:
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vorsicht, bissiger Fisch! Ein Bilderbuchsommer auf Amrum. Halb Fredenbüll und die komplette »Hidde Kist« machen dort Urlaub. Am trubeligen Strand spült eine Welle dem kleinen Finn plötzlich einen abgetrennten Frauenfuß auf seine Schaufel. Alle starren gebannt aufs Wasser, wo ein riesiger Fisch gerade eine Luftmatratze rammt. Statt ausgelassener Ferienstimmung herrscht jetzt Massenpanik. Hat der Killerfisch bereits eine Frau getötet? Das eingespielte Duo Detlefsen & Stappenbek ermittelt in alle Richtungen. Zwischen Touristenhorden, demonstrierenden Umweltaktivisten, exzentrischen Starköchen, rachsüchtigen Immobilienmaklerinnen und einem verirrten Riesenraubfisch suchen sie fieberhaft nach einem Frauenmörder.


Meine Meinung:
Von Krischan Koch habe ich bereits einige Folgen gelesen, in denen Thies Detlefsen und Nicole Stappenbek ermitteln. Deshalb freute ich mich auf dieses neue Buch, zumal das Cover anscheinend ein humorvolles Lesevergnügen versprach. Es kann allerdings durchaus passieren, dass einem bei einer Buchserie das eine oder andere Buch nicht so gut gefällt. Das ist mir diesmal passiert
Halb Fredenbüll macht Urlaub auf Amrum, deshalb hatte ich mit reichlich Personen und Namen zu tun, die an diesen Ereignissen beteiligt waren. Mir kam es wie ein großes Durcheinander vor und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich einen Krimi lese. Zumal Thies und Nicole wirklich wenig in Erscheinung traten und der Autor wohl wesentlich mehr Wert darauf legte, was Bibi Barakuda machte und andere Nebenfiguren. Wobei die Erwähnung Nebenfigur nicht ganz richtig ist. Es drängelten sich regelrecht Personen in den Vordergrund, für die man einen besonderen Humor aufbringen musste


Fazit:
Ich möchte das Buch jetzt nicht direkt negativ bewerten, aber meine Erwartung war eine andere. Mit Sicherheit gibt es reichlich Leser, die solch einen Klamauk lieben und Freude an dieser Folge haben werden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Montag, 4. Januar 2021

Rezension - Hannahs Gefühl für Glück



Autorin: Fran Kimmel

Titel: Hannahs Gefühl für Glück

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 18. September 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Fran Kimmel wurde in Calgary (Kanada) geboren und ist auch dort aufgewachsen. Sie hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht und lebt heute in Lacombe, Alberta.


Kurzbeschreibung, übernommen: 
Wie ein einsames Mädchen das Leben einer ganzen Familie verändert Es herrscht tiefster Winter im Norden Kanadas, als der ehemalige Polizist Eric Nyland ein Mädchen entdeckt, das allein durch den Schnee wandert. Er nimmt das Kind für die Weihnachtstage bei sich zu Hause auf, obwohl seine Frau Ellie nicht gerade begeistert über den unerwarteten Zuwachs ist. Denn die Nylands haben ihre eigenen Probleme. Die Stimmung im Haus ist angespannt. Und alles andere als weihnachtlich. Aber mit Hannahs Ankunft verändert sich etwas, langsam und fast unmerklich. Niemand hätte es für möglich gehalten, niemand könnte es in Worte fassen - doch tatsächlich gelingt es diesem kleinen Mädchen, das völlig allein auf der Welt ist, wieder Wärme und Nähe in die Familie zu bringen.


Meine Meinung:
So manche Kurzbeschreibung verspricht eine schöne und unterhaltsame Lektüre. Deshalb wollte ich dieses Buch gerne lesen. Allerdings musste ich dann sehr schnell feststellen, dass die Geschichte nicht meinen Erwartungen entsprach. Da ich aber neugierig war, habe ich das Buch bis zum Ende gelesen.
Ich lernte die Familie Nyland kennen. In dieser Familie war so gar nichts in Ordnung. Es wirkte sehr deprimierend auf mich. Eigentlich schade und ich konnte nicht alles nachvollziehen beziehungsweise Verständnis aufbringen. Natürlich war die kleine Hannah eine bemerkenswerte Person, mit ihren knapp zwölf Jahren machte sie so vieles richtig und sollte am Ende nicht dafür belohnt werden? Ich war gespannt.
Der Schreibstil der Autorin sagte mir ebenfalls nicht so richtig zu. Zumindest hat sie ein Ende gewählt, mit dem ich sehr zufrieden war.


Fazit:
Es fällt mir schwer, hier eine Leseempfehlung zu geben.  Es mag ja sein, dass die Autorin zeigen wollte, was ein kleines Mädchen alles bewirken kann, aber die Familie hatte mir dann doch zu viele Probleme.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#HannahsGefühlfürGlück #NetGalleyDE

Sonntag, 11. Oktober 2020

Rezension - Die Rache der Weihnachtsgurke


Autorin: Julia Bruns

Titel: Die Rache der Weihnachtsgurke

Genre: Krimi, Humor, Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 18. September 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Julia Bruns wurde in einem kleinen Dorf mitten in Thüringen geboren. Die promovierte Politikwissenschaftlerin arbeitete viele Jahre als Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Heute schreibt sie als freie Autorin.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Advent, Advent, ein Mörder rennt … Im kleinen Dorf Eliasborn bricht am ersten Dezember eine neue Zeitrechnung an: Der Bürgermeister wünscht sich ein "Weihnachtswunderland" und kämpft mit harten Bandagen für den Erhalt sämtlicher Traditionen. Auch Weihnachtsmuffel Adam wird gezwungen, sich einzubringen - er soll den Nikolaus spielen. Doch dann, kurz vor der feierlichen Einweihung des Adventskalenders, das Drama: Der Pfarrer wird tot in seiner Badewanne gefunden! Ein schlechtes Omen? Jetzt hilft nur noch Teamwork. Gemeinsam mit Freund Ruprecht macht sich der Nikolaus auf die Suche nach dem "Weihnachtsmörder", um das Fest der Liebe zu retten.


Meine Meinung:
Schaut Euch mal das Cover an. Mir gefällt es sehr gut und ich finde, es verspricht Spannung und Humor. Natürlich wollte ich das Buch unbedingt lesen und kann vorab erwähnen, dass es eine gute Entscheidung für mich war.
Julia Bruns hat sich ganz besonders urige Typen ausgedacht. Manchmal etwas übertrieben dargestellt, obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass viele so reagieren. Schließlich ist die Organisation einer Dorfweihnacht eine ähnlich ernst zu nehmende Angelegenheit, wie Karneval im Rheinland. 😉
Die Geschichte in diesem Buch erzählt uns Leser, in der Ich-Form, der Nikolaus,  ach sorry, ich meine Adam erzählt uns die Geschichte. Er ist eigentlich gar kein Freund dieser Dorfweihnacht und gar nicht begeistert, dass er die Rolle des Weihnachtsmannes übernehmen muss,  obwohl er immer besser in die Rolle schlüpft und seine Bemerkungen und Gedanken dazu sind köstlich. Ich musste so oft lachen beim Lesen. Manchmal finde ich es schon schade, dass ich nicht viel vom Inhalt verraten kann und will. Sonst könnte ich jetzt etwas darüber berichten, was beim Kindergartenchor merkwürdig ist und vieles mehr. Es gab so viele tolle Situationen. Trotzdem es ja eigentlich ein Krimi ist und wie bereits erwähnt, eine ernste Angelegenheit. Auf jeden Fall hat die Autorin es bestens verstanden, Spannung, dörfliches Alltagsleben und Humor zu vereinen. Nebenbei erwähnt, mir ist die Tradition dieser Weihnachtsgurke völlig unbekannt, aber nun bin ich doch bestens informiert.


Fazit:
Wer in der Advents/Weihnachtszeit Spannung und Humor sucht, sollte dieses Buch lesen. Ich hatte einen riesengroßen Spaß beim Lesen und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 25. Juli 2020

Rezension - Juni 53 - Ein Fall für Max Heller


Autor: Frank Goldammer

Titel: Juni 53 - Ein Fall für Max Heller

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. Dezember 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sommer 1953. Der Alltag in der jungen DDR ist beschwerlich, die Unzufriedenheit der Bevölkerung wächst und die Zahl derer, die das Land verlassen, steigt unaufhörlich. Mit harter Hand setzt die SED-Regierung ihre Forderungen durch. Auch Max und Karin Heller erwägen die Flucht in den Westen. Als es am 17. Juni zu großräumigen Protestbewegungen kommt, wird Heller zu einem Dresdner Isolierungsbetrieb gerufen: Der Leiter wurde brutal mit Glaswolle erstickt. Ein Opfer der Aufständischen? Heller hat einen ganz anderen Verdacht und sucht in den Wirren des Volksaufstands einen unberechenbaren Mörder. Währenddessen drängt Karin zu Hause auf eine Entscheidung: gehen oder bleiben?


Meine Meinung:
Uns Älteren ist dieses Datum "Juni 53" sehr bekannt, schließlich durften wir Jahrzehnte den Tag als freien Arbeitstag genießen. Politische Hintergründe sind da oft in Vergessenheit geraten oder wurden nicht mehr beachtet.  Mit diesem Krimi wird das damalige Geschehen wieder in Erinnerung gerufen und ich finde es sehr interessant, wie es mit dem Kriminalfall verbunden wurde.
Frank Goldammer hat es sehr gut verstanden das Zeitgeschehen und das Handeln der Menschen rüber zubringen. Max Heller muss einen Mord aufklären und gleichzeitig einige Probleme bewältigen. Sei es nun mit besonders verbohrten Menschen klar zu kommen oder damit zu leben, was alles passiert, wenn man nicht in die Partei eintritt und so weiter. Verbessert hat sich nach der Naziherrschaft wenig, zumindest was seine Arbeit und das fremd bestimmte betrifft. Sehr ausführlich hat der Autor alles beschrieben und natürlich habe ich Stellung bezogen für Max Heller. Schade, ich hätte mir für ihn noch etwas anderes gewünscht.  Man merkt, ich war mal wieder voll dabei und mittendrin im Geschehen, was ja auch für den Schreibstil des Autors spricht.
Bisher habe ich erst zwei Bücher gelesen, in denen Max Heller ermittelt, beide haben mich begeistern können und ich bin gespannt, ob es noch weitere Folgen geben wird.
Das Cover gefällt mir sehr gut und passt bestens zum Inhalt des Buches.


Fazit:
Spannung und deutsche Geschichte, betrachtet von einem Bewohner, der in Ostdeutschland leben musste. Ich fand es sehr eindrucksvoll und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 20. Juli 2020

Rezension - Friedhof der Krustentiere



Autor: Krischan Koch

Titel: Friedhof der Krustentiere

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 21. Februar 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv



Über den Autor:
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heringshappen & Horrornächte: Die Angst geht um in Fredenbüll!
Ein Herbststurm fegt durch Fredenbüll und weht nichts Gutes in den nordfriesischen Küstenort: Schimmelreiter Hauke Schröder findet Tante Telse tot im Ford Mustang, eine Einbruchserie verunsichert die Dorfbewohner, und auf der gegenüber liegenden Hallig Westeroog gehen unheimliche Dinge vor sich. Dort versetzt eine gruselige Gestalt die wenigen Gäste des Hallig-Hotels, in dem Polizistentochter Tadje gerade ihr Praktikum absolviert, in Angst und Schrecken. Als aus der Hotelküche das größte Messer verschwindet und die Telefonverbindung abreißt, wird die Lage mehr als brenzlig. Dorfpolizist Thies Detlefsen und ganz Fredenbüll durchleben eine wahre Horrornacht.


Meine Meinung:
Bisher habe ich ja alle Bücher des Autors mit Begeisterung gelesen, aber diesmal war ich nicht ganz so begeistert. Es kann daran liegen, dass ich keine gruseligen Horrorgeschichten mag. Die ganze Zeit habe ich gedacht, was soll das denn, löst sich am Ende alles auf, weil jemand zu Halloween einen gruseligen Traum hatte und daraus endlich erwacht? Leider war dies nicht der Fall.
Trotz allem gab es einiges, was mir gefallen hat. Ich freue mich immer, wenn ich Thies Detlefsen wieder begleiten darf und Neuigkeiten von seiner Familie erfahre. Schließlich kenne ich sie schon einige Zeit und lese gerne, wie sich die Zwillinge entwickeln. Für Humor sorgte in diesem Buch Alexa, aber mehr werde ich darüber nicht verraten. Deshalb bin ich jetzt etwas zwiegespalten, was die Empfehlung für dieses Buch betrifft. Ich ahnte sehr schnell, wer hinter allem steckt. Ich lag richtig, aber es gab noch eine Überraschung, die der Autor eingebaut hatte.


Fazit:
Wer Halloween mag, es gruselig liebt und auch gerne etwas von Übersinnlichem lesen möchte, findet hier wahrscheinlich die richtige Lektüre. Mäßig spannend, aber humorvoll empfand ich einiges. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und jeder kann sich eine eigene Meinung bilden, wenn das Buch gelesen wird.  Allerdings gebe ich diesmal keine uneingeschränkte Empfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Samstag, 26. Oktober 2019

Nachts am Askanischen Platz - Nominiert für den HOMER Literaturpreis



Autorin: Susanne Goga

Titel: Nachts am Askanischen Platz

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Februar 2018

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft



Dies schreibt die Autorin über sich:
Ich wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebe immer noch da. Außer wenn ich verreise, gerne nach Berlin, was sich auch in meinen Romanen widerspiegelt. Am liebsten aber reise ich in die Vergangenheit und erzähle meinem Lesepublikum davon.
Mein Lieblingsziel ist Berlin, vor allem die 1920er Jahre, die ich zurzeit auch wieder bereise. Nach "Leo Berlin","Tod in Blau" und "Die Tote von Charlottenburg" arbeitet Leo Wechsler nun an seinem vierten Fall, der ihn ins Jahr 1926 führt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Berlin im Januar 1928: Ein Toter wird in einem Schuppen im Hinterhof des Askanischen Gymnasiums gefunden. Direkt daneben befindet sich das Varieté- und Sensationstheater »Das Cabaret des Bösen«, dessen Besitzer seine aus dem Krieg stammenden Gesichtsverletzungen offensiv zur Schau stellt. Vor dem Fund der Leiche wurde eine verstörte junge Russin am Theater gesehen, auf der Suche nach einem gewissen »Fjodor«. Liegt der Schlüssel zu den mysteriösen Vorkommnissen um das Cabaret im Scheunenviertel, wo russische Emigranten in beengten Verhältnissen leben? Einmal mehr lernt Leo Wechsler bei seinen Ermittlungen unbekannte Gesichter seiner Stadt kennen.


Das Buch habe ich als Jurymitglied 2018 gelesen, da ich neutral bleiben muss, wird hier keine Rezension erscheinen

Samstag, 12. Oktober 2019

Rezension - Schiefer die Socken nie hingen


Autorin: Ulrike Herwig

Titel: Schiefer die Socken nie klingen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 20. September 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über die Autorin:
Ulrike Herwig wurde 1968 geboren und wuchs in Jena auf. Sie studierte Englisch und Deutsch und lebte fast zehn Jahre lang in London. 2001 zog sie mit ihrer Familie nach Seattle, USA, wo sie auch heute noch wohnt. Seit vielen Jahren schreibt sie unter verschiedenen Pseudonymen für Kinder und Erwachsene.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die schönste Bescherung, seit es Weihnachten gibt! So haben sich die Bachmanns das Weihnachtsfest nicht vorgestellt: Keine ihrer erwachsenen Töchter, die über den Erdball verstreut leben, kommt dieses Jahr zu Besuch. Weihnachten allein zu Haus? Julia Bachmann könnte heulen – trotzdem backt sie kiloweise Kekse und besorgt einen Gänsebraten. Doch dann kommt alles anders als gedacht: Völlig unverhofft bricht das Ehepaar Bachmann zu einer abenteuerlichen Weihnachtsreise rund um den Globus auf. Mit Oma Elisabeth im Schlepptau und der noch rohen Weihnachtsgans im Gepäck besuchen sie nacheinander die Töchter in Berlin, London und den USA, um gleich dreimal in Folge das Fest der Feste zu feiern. Heiligabend im XXL-Format!


Meine Meinung:
In der letzten Zeit habe ich ja schon viele Weihnachtsbücher gelesen, die mich begeistern konnten. Aber dieses hier war das bisher humorvollste Buch. Ich musste an so vielen Stellen herzhaft lachen. Leider kann ich sie hier nicht erwähnen, ich möchte keinem den Lesespaß nehmen. Aber am Ende des Buches möchte vielleicht die eine oder der andere auch mal ein Brownie naschen und wird Oma Elisabeth zustimmen, wenn sie zu ihrem Sohn meint, dass er ja noch nie der Hellste war. Besonders Oma Elisabeth hat für viel Lesevergnügen gesorgt, aber auch alle anderen Beteiligten haben dazu beigetragen, dass ich viel Spaß hatte. Natürlich kamen neben dem Humor die weihnachtlichen Gefühle nicht zu kurz, ebenso das Alltagsleben, die Liebe und das Familienleben sowieso. Ulrike Herwig hat von Anfang bis Ende dafür gesorgt, dass ich an das Buch gefesselt war und es in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie hat dafür gesorgt, dass ich mehrmals in das Vergnügen kam mit der Familie Bachmann Weihnachten zu feiern. Eigentlich ganz praktisch, in Berlin am Heiligen Abend, in London am Weihnachtsmorgen und in Seattle dank der Zeitverschiebung noch einmal. Die schiefen Socken des Covers passen somit wunderbar zum  Inhalt des Buches.


Fazit:
Weihnachtliches mit viel Humor, aber auch mit ernsten Momenten, findet man in diesem Buch. Mir hat es viel Vergnügen bereitet und ich empfehle es sehr gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 22. April 2019

Rezension - Mörder mögen keine Matjes


Autor: Krischan Koch

Titel: Mörder mögen keine Matjes

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 28. Februar 2019

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Krischan Koch wurde 1953 in Hamburg geboren. Die für einen Autor üblichen Karrierestationen als Seefahrer, Rockmusiker und Kneipenwirt hat er sich geschenkt. Stattdessen macht er Kabarett und Kurzfilme und schreibt seit vielen Jahren Filmkritiken u.a. für die ‚Die Zeit‘ und den Norddeutschen Rundfunk. Koch lebt mit seiner Frau in Hamburg und auf der Nordseeinsel Amrum, wo er mit Blick aufs Watt seine Kriminalromane schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fredenbüll goes Reeperbahn
Der Herbststurm schwemmt einen Container mit Elektroschrott an Fredenbülls Küste: Zwischen Kabelsalat und ausrangierten Bildschirmen taucht ein Toter auf! Alles weist auf Mord hin – und darauf, dass die Tat in Hamburg begangen wurde. Für seinen siebten Fall muss Dorfpolizist Thies Detlefsen also in die Elbmetropole. Und die gesamte Belegschaft aus der ›Hidde Kist‹, inklusive Imbisshund Susi, kommt natürlich mit. Gemeinsam ermittelt es sich einfach besser auf dem gefährlichen Großstadtpflaster. Fredenbüll goes Reeperbahn ... wenn das mal gut geht.


Meine Meinung:
Also, wenn ich die Bücher von Krischan Koch noch nicht kennen würde, dann hätte dieses tolle Cover mit dem vielversprechenden Buchtitel wieder dafür gesorgt, dass ich mir das Buch zugelegt hätte.  Da ich allerdings schon einige Küsten-Krimis von ihm gelesen habe, musste ich mich dadurch erst gar nicht  verführen lassen, es war klar, dass ich eine weitere Folge lesen wollte.
Fredenbüll goes Reeperbahn, diese Information haben wir Leser in der Kurzbeschreibung erhalten und ich war wirklich gespannt, ob das gut geht.
Der Autor hat die Truppe nicht nur nach Hamburg fahren lassen, er hat gleichzeitig auch ein hoch aktuelles Thema angepackt, was mir sehr gut gefallen hat.
Ich freute mich darüber, dass ich die alten Bekannten aus Fredenbüll wieder getroffen habe und hatte meinen Spaß daran, sie zu beobachten. Allerdings hat mir diesmal einiges am Verhalten von Nicole nicht gefallen, außerdem machte mich die Arbeitsweise und vor allem Zusammenarbeit etwas stutzig. Aber bei vielen Serien gibt es die eine oder andere Folge, die nicht so gut geworden ist und so wollte ich dieses Buch dann auch betrachten. Es hat mir Spaß gemacht, es zu lesen, aber ich konnte vieles einfach nicht als ernsthafte Polizeiermittlung betrachten. Mag sein, dass ich manchmal einfach zu streng bin.


Fazit:
Wer gerne Serien liest und die Beteiligten mehr oder weniger ins Leserherz geschlossen hat, wird auch an dieser Folge seine Freude haben. Auf jeden Fall war es interessant zu lesen, was die Fredenbüller alles in Hamburg erleben durften.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 15. Februar 2019

Rezension - Roter Rabe


Autor: Frank Goldammer

Titel: Roter Rabe

Genre: Krimi, Historisch

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 21. Dezember 2018

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über den Autor:
Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Spion im eigenen Land Im Spätsommer 1951 kehrt Oberkommissar Heller mit seiner Familie aus dem staatlich genehmigten Ostseeurlaub nach Dresden zurück. Für seine Frau Karin geht die Fahrt gleich weiter, denn sie hat überraschend die Reiseerlaubnis in den Westen zu Sohn Erwin erhalten. Heller ist besorgt. Doch sein neuer Fall lässt ihm keine Zeit zum Grübeln: Zwei unter Spionageverdacht stehende Männer, Zeugen Jehovas, sterben in ihren Gefängniszellen. Und es geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Bei einem der Opfer wird eine geheimnisvolle Botschaft gefunden: »Eine Flut wird kommen.« Heller beschleicht eine schreckliche Ahnung.


Meine Meinung:
Ich gestehe, hier hat mich mal wieder das ansprechende Cover auf das Buch aufmerksam gemacht. Nun ja, so soll es ja auch sein. Weiter fand ich die Kurzbeschreibung sehr interessant, denn ich war sehr neugierig, auf die Schilderungen aus dem Jahr 1951.
Für mich ist dies nicht "nur" ein einfacher Krimi, nein, er spiegelt auch vieles aus der deutsch-deutschen Geschichte wieder. So lernte ich Max Heller kennen, der in diesem Buch allerdings schon seinen vierten Fall lösen sollte. Es war für mich aber kein Problem, die anderen Bücher nicht zu kennen, auf jeden Fall war es für diese Geschichte nicht wichtig.
Sechs Jahre nach Kriegsende spielt sich so ganz langsam alles in Dresden wieder ein. Max Heller steht aber vor dem Problem, dass sich die Russen einmischen und privat hat er auch Kummer, denn seine Frau durfte den Sohn in Köln besuchen und er hört so gar nichts von ihr.
Wie sich nun alles entwickelt und abspielt hat der Autor hervorragend geschildert. Er hat viele Personen mit interessanten Charakteren eingesetzt. Ich hatte keine Ahnung, wer der Täter war, denn geschickt wurde der Verdacht auf verschiedene Personen gelenkt. Am Ende war ich sehr überrascht. Nicht ganz so toll fand ich die Anzahl der Personen, die ums Leben kommen mussten, damit die Spannung noch größer wird, aber das sollte niemanden vom Lesen abhalten.


Fazit:
Spannung und deutsch-deutsche Geschichte, die Kombination ist dem Autor hervorragend gelungen. Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich vielleicht die vorherigen Bücher auch noch lesen, mit Sicherheit aber die weitere Folgen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung zu diesem Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.