Posts mit dem Label Verlag forever werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verlag forever werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Dezember 2021

Rezension - Worte einer neuen Zeit



Autorin: Marion Henneberg

Titel: Worte einer neuen Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook 

erschienen: 2. August 2021

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Forever  by Ullstein



Über die Autorin:
Marion Henneberg wurde 1966 in Goslar geboren. Sie lebt mit ihrer Familie in Marbach a. N. und arbeitet seit vielen Jahren in der Finanzabteilung eines gemeinnützigen Unternehmens in Stuttgart.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zeiten des Aufbruchs - Eine junge Lehrerin kämpft für ihre Träume und die Liebe ihres Lebens
Bremen 1890: Die Hansestadt ist ein riesiger Umschlagplatz. Nicht nur für Waren aus der ganzen Welt, auch Menschen strömen in die Stadt, um an Bord einem der vielen Dampfer in eine bessere Zukunft in Übersee zu fahren. Lene Drews arbeitet nach dem tragischen Tod ihres Mannes wieder als Lehrerin an einer höheren Mädchenschule. Als sie zufällig den gutaussehenden Zeitungsreporter Georg Berndes kennenlernt, sind beide auf Anhieb voneinander fasziniert und er bietet ihr an, für die Bremer Nachrichten kleine Artikel zu Frauenthemen zu schreiben. Doch was Lene wirklich beschäftigt, sind die schweren Lebensbedingungen der Auswanderer, die in der Stadt oft monatelang festsitzen, und der Frauen von Bremen. Überall wird sie mit Ungerechtigkeiten konfrontiert. Und in ihren Gedanken mit Georg Berndes, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht, seit sie für ihn schreibt. Doch Georg ist verlobt und Lenes Gefühle scheinen zum Scheitern verurteilt …


Meine Meinung:
Seit ich vor ein paar Jahren in Hamburg das Auswanderermuseum BallinStadt besichtigt habe, bin ich sehr daran interessiert Bücher zu lesen, in denen das Thema Auswanderung eine Rolle spielt. Deshalb wollte ich dieses Buch gerne lesen.
Zunächst lernte ich Lene Drews kennen, die nach dem tragischen Tod ihres Mannes wieder in ihrem alten Beruf als Lehrerin arbeiten durfte. Ja, das wurde richtig gelesen, mal davon abgesehen, dass sie arbeiten musste, damit sie ein entsprechendes Einkommen hat, durfte sie wieder als Lehrerin tätig sein, weil sie nun Witwe und somit alleinstehend war. Aber Lene unterrichtet nicht nur an einer höheren Mädchenschule, sie unterrichtet auch Kinder der Auswandererfamilien, die in einem der vielen Häuser untergebracht sind, bevor sie endlich die weite Reise antreten können.
Lene lernt irgendwann den Reporter Georg Berndes kennen, der feststellt, wie gut sie über kritische Themen schreiben kann und bittet sie, kleine Artikel über Frauenthemen zu schreiben. Leider haben sehr viele Männer kritische Einstellungen zu berufstätigen Frauen, wobei die besser gestellten Frauen auch nicht unbedingt fortschrittlicher denken. Auf jeden Fall kann Lene ganz neue und bis dahin für sie unbekannte Wege gehen. Ich möchte hier nicht auf einzelne Begebenheiten eingehen, nur soviel erwähnen, dass ich alles ausgesprochen interessant fand. Ich hatte fast den Eindruck Lene wurde aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt und erkannte die Möglichkeiten, mit ihren Artikeln Einfluss nehmen zu können.
Die Autorin hat sehr gut recherchiert und mir als Leserin vieles über das Leben zu der damaligen Zeit vermitteln können. Das Leben der Frau, die immer machen mussten, was Vater, Bruder oder Ehemann bestimmten. Viele wurden unter Druck gesetzt, weil nicht wenige der Meinung waren, die wahre Bestimmung einer Frau wäre die, als Hausfrau und Mutter zu leben. Es wurden aber auch die Probleme der Auswanderer beschrieben, welche Gründe dazu führten, dass sie ihre Heimat verlassen wollten oder mussten. Unter welchen Umständen sie sich auf die Reise begaben und vieles mehr.


Fazit:
Ein sehr gut gelungenes Buch, dass viel über das Leben in Bremen wiedergibt. Sehr informativ und fesselnd und zum Schluss gab es ein erfreuliches Ende. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 19. September 2021

Rezension - Das kleine Atelier am Fjord



Autorin: Nadine Feger

Titel: Das kleine Atelier am Fjord

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. August 2021

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Forever 



Über die Autorin
Nadine Feger, geboren 1979 in Viersen, lebt mit ihrer Familie in einer beschaulichen Gemeinde am Niederrhein. Schon als Teenager liebte sie das Schreiben und träumte davon, eines Tages Romanautorin zu werden. Ihr Debüt erschien im Juli 2020. Sie liebt Musik, das Reisen und die Natur. Wenn sie nicht gerade schreibt, steckt sie irgendwo zwischen Alltagschaos und Kinderlachen oder sie ist unterwegs, um neue Orte zu erkunden und Inspiration zu sammeln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Livi hat eine schwere Zeit hinter sich. Vor einem Jahr sind ihr Mann und ihre Eltern bei einem Autounfall gestorben. Nun will sie die schmerzhaften Erinnerungen hinter sich lassen und zieht von Oslo nach Bergen. Aber auch die niedliche Hafenstadt am Fjord kann sie nicht von ihrem Verlust ablenken. Als Livi tief in Gedanken vor einem kleinen Atelier steht, wird der Künstler Mattis auf sie aufmerksam. Auch in ihrer Trauer findet er sie wunderschön und bittet darum, sie malen zu dürfen. Dabei lernen sie einander kennen und Mattis beschließt, Livi zu helfen. Hals über Kopf ziehen die beiden gemeinsam in eine WG und gründen im Atelier ein Art & Dine – Mattis gibt Malkurse und Livi bekocht die Gäste. Die Zeichen stehen auf Neuanfang, doch Mattis kämpft ebenfalls mit seiner Vergangenheit. Können die beiden einander retten? Und was passiert, wenn die Liebe in diese ungewöhnliche WG einzieht?


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Cover und einen Buchtitel, die mich neugierig machten. Als ich in der Kurzbeschreibung las, dass die Geschichte in Bergen angesiedelt wurde, wollte ich das Buch gerne lesen. Denn an diese schöne Stadt hatte ich angenehme Erinnerungen. Die konnte ich dann tatsächlich auch auffrischen, weil die Autorin dafür gesorgt hat, dass ich alles wunderbar vor Augen hatte: die Stadt, die Umgebung und die wunderschöne Fjordlandschaft. 
Außerdem lernte ich Livi und Mattis kennen, zwei Personen, die ich schnell in mein Leserherz geschlossen hatte und die mich mit vielen Dialogen erfreuen konnten. Allerdings waren ihre Schicksale nicht unbekannt, ähnliches hatte ich schon in anderen Büchern gelesen und konnte vieles erahnen. Trotzdem wurde ich an das Buch gefesselt, denn die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mich gut damit unterhalten. Nadine Feger hat es gut verstanden, die beiden Protagonisten mit ihren Problemen zu schildern und trotzdem für eine angenehme Unterhaltung gesorgt. Vor allem das Ende, das ich mir gewünscht hatte, trat ein.


Fazit:
Ein gelungenes Buch, das mich sehr gut unterhalten hat. Ernst und humorvoll, sowie wunderschöne Landschaften, die ich vor Augen hatte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DaskleineAtelieramFjord #NetGalleyDE

Freitag, 6. November 2020

Rezension - Weihnachten in der kleinen Bücherei



Autorin: Amanda Kissel

Titel: Weihnachten in der kleinen Bücherei

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 2. November 2020

Seiten: 378

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Forever 



Über die Autorin:
Amanda Kissel wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren Kindern im Pfälzerwald. Neben dem Schreiben ist ihr Beruf als Lehrerin ihre große Erfüllung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachten rückt näher und in der kleinen Bücherei wird es besinnlich. Nur Corinnas Stimmung will so gar nicht zur anstehenden Adventszeit passen. Hat ihr Mann sie doch gerade erst für eine andere verlassen. Und auch die gemeinsame Tochter Annika leidet sehr. Da hilft nur eins: Weihnachten muss dieses Jahr noch größer werden als sonst! Mehr festliche Deko, mehr leckere Weihnachtskekse, mehr Weihnachtsbücher und vor allem mehr Liebe. Als die beiden dann im alten Rezeptbuch ihrer Großtante Martha auf ein Familiengeheimnis stoßen, das von einer längst vergessenen Liebe erzählt, schmieden sie sogleich einen Plan. Tante Martha und ihre große Liebe sollen sich unbedingt noch einmal wiedersehen und wer weiß, vielleicht findet auch Corinna ihre Liebe abseits der Bücher wieder


Meine Meinung
Verlassen zu werden ist für die Betroffenen nie schön, aber vor Weihnachten schmerzt es noch mehr. Kein Wunder, dass Annika das Haus mehr als sonst schmücken will. Ihre Mutter lässt sie gewähren, vielleicht muntert es sie ja auch etwas auf. Natürlich gehört das Plätzchen backen auch dazu und mit Hilfe der Rezepte, die Tante Martha in einem Buch gesammelt hat, werden sie bestimmt gut werden. Zufällig befindet sich in dem Buch ein altes Bild, auf dem die Tante mit einem Mann abgebildet ist. Ihre Jugendliebe! Nun ahnt der Vielleser bereits, in welche Richtung sich die Geschichte bewegen wird. Corinna und Annika wollen alles tun, damit die Tante ihre große Liebe wiedersehen kann. Bei der Suche erleben beide sehr viel, müssen sich mit Familienmitgliedern auseinander setzen, lernen neue Leute kennen und müssen feststellen, dass nicht nur Schnee einem am Reisen hindern kann. 
Das alles spielt sich in wenigen Wochen vor Weihnachten ab und es ist erstaunlich, was dabei alles noch heraus kommt. Manches ging mir etwas schnell, aber in einem Weihnachtsbuch darf das schon mal so sein. Auf jeden Fall hat die Autorin mich mit der Geschichte gut unterhalten, vor allem wollte ich doch wissen, wie sich alles entwickelt und ob es gut aus geht. Zumal zwei Beteiligte ja nicht mehr die jüngsten waren. Ich war am Ende jedenfalls zufrieden und die betroffenen Personen ebenfalls.


Fazit:
Ein schönes und berührendes Weihnachtsbuch. Zwar ist vieles vorhersehbar gewesen, aber das Drumherum ist ausschlaggebend und vor allem das Ende war, wie man es in einem Weihnachtsbuch erwartet. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#WeihnachteninderkleinenBücherei #NetGalleyDE

Montag, 2. November 2020

Rezension - Weihnachten im kleinen Laden am Strand



Autorin: Julia Rogasch

Titel: Weihnachten im kleinen Laden am Strand

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 2. November 2020

Seiten: 390

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Forever



Über die Autorin:
Julia Rogasch, geboren 1983, lebt mit ihrem Ehemann und ihren Töchtern in Hannover. Seit 2010 sorgt ihr Leben als Mama mit Job täglich für Inspirationen. Ihr großes Glück ist die Familie, welche sie nun mit der Arbeit und der Leidenschaft fürs Schreiben vereinbaren kann, da man ihr die Chance bot, im Marketing via Homeoffice für das Autohaus ihre Kreativität auszuleben, für das sie bis 2010 Autos verkaufte. Wann immer der Familientrubel es zulässt, widmet sie sich privat dem Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die schönste Zeit des Jahres auf Sylt Die Weihnachtszeit steht im kleinen Laden auf Sylt vor der Tür. Kaum Touristen sind auf der Insel und Ebba und Magnus bereiten mit Hingabe den anstehenden Weihnachtsmarkt vor. Doch in die Kälte und Ruhe vor dem turbulenten Weihnachtsgeschäft platzt eine junge Frau, die einen Job sucht. Ebba und Magnus überlegen nicht lange und stellen Lene May als Aushilfe ein. Zwischen Plätzchen, Glitzerkugeln und Leuchtsternen freunden Ebba und Lene sich an und bald schon wird klar: Lene ist nicht nur wegen einer dringend benötigten Auszeit auf der Insel. Sie ist schwer krank und außerdem auf der Suche nach ihrer Zwillingsschwester, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Doch obwohl ihre Schwester scheinbar auf Sylt lebt, ist sie auf einmal unauffindbar. Lene ahnt nicht, wie weit die Spuren ihrer Familiengeschichte sie in die Vergangenheit führen werden…


Meine Meinung:
Bisher kannte ich  den kleinen Laden am Strand noch nicht und wusste nicht, was Ebba und Magnus bisher erlebt hatten. Denn Ereignisse des ersten Buches spielten in diesem eine wichtige Rolle. Allerdings hat die Autorin immer wieder Rückblenden eingefügt und ich hatte keine Wissenslücken.
So konnte ich die beiden während der Adventzeit begleiten. Es gab viel zu tun in dem kleinen Laden, deshalb war es eine sehr gute Fügung des Schicksals, dass Lene ausgerechnet zu dieser Zeit nach Sylt gefahren ist und dort zur Aushilfe angestellt wurde. Allerdings ist sie nicht wegen des Aushilfsjobs auf die Insel gefahren. Es gab andere, viel wichtigere Gründe. Lene suchte nach ihrer Zwillingsschwester. Aber darauf möchte ich nun nicht näher eingehen. Wie zu erwarten kam es zu Verwicklungen, das doppelte Lottchen lässt grüßen 😉 Ich als Leserin hatte natürlich den Überblick, aber welche Geheimnisse sonst noch so verborgen waren, wurde auch mir nicht vorzeitig verraten. Ich musste bis zum Ende warten, das dann auch meinen Vorstellungen entsprach. 


Fazit:
Weihnachtliche Stimmung, Geheimnisse, Schicksale, Zusammenhalt, Romanze - all das wurde in diesem Buch miteinander verbunden. Ich fühlte mich gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

 

#WeihnachtenimkleinenLadenamStrand #NetGalleyDE

Freitag, 7. Februar 2020

Rezension - Die kleine Pension Dünenblick


Autorin: Sontje Beermann

Titel: Die kleine Pension Dünenblick

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 6. Januar 2020
erschienen: Taschenbuch 28. Februar 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever (28. Februar 2020)



Über die Autorin:
Sontje Beermann ist Personalleiterin und lebt mit ihrer Familie im Herzen des Ruhrgebiets. Das Schreiben ist seit Teenagerzeiten ihre größte Leidenschaft. Ihre facettenreichen, romantischen Geschichten würzt sie am liebsten mit Humor, Musik und ab und zu einer Prise aufregendem Prickeln. Die Autorin schreibt und veröffentlicht seit 2016 erfolgreich Romane, die ans Herz und unter die Haut gehen, weil sie an die großen Gefühle und Chancen im Leben glaubt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine malerische Insel, die Weite der Nordsee und eine neue Liebe
Runa ist zufrieden mit ihrem Leben in Hamburg und ihrer eigenen Kanzlei. Doch als ihre Mutter ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss sie in der elterlichen Pension Haus Dünenblick auf Helgoland einspringen. Die Lage vor Ort ist ernster als gedacht und sie braucht dringend einen Plan zur Rettung der Pension. Dabei kommen ihr die sympathischen Annäherungsversuche ihres Gastes Felix gar nicht gelegen, obwohl sie sich zu dem Autor hingezogen fühlt.
Paula plant, sich auf Helgoland eine Zukunft aufzubauen. Sie mietet sich bei Runa ein, um sich ein Hotel anzusehen, das zum Verkauf steht. Sie möchte ihren Eltern zeigen, dass sie auf eigenen Beinen steht und nicht auf das Familienunternehmen angewiesen ist. Doch im Zuge ihrer Recherchen entdeckt sie, dass einigen Hotelinhabern auf der Insel übel mitgespielt wird, unter anderem auch Runas Familie. Die beiden Frauen müssen sich zusammentun, um den Ruf der alteingesessenen Familien auf der Insel zu retten.


Meine Meinung:
Im Laufe der Zeit habe ich durch das Lesen schon viele Inseln kennen lernen können. Diesmal sollte ich also nach Helgoland "reisen". Denn Runa Eggers muss kurzfristig für ihre Eltern einspringen und sich um die kleine Pension Dünenblick kümmern. Durch ihre Spaziergänge und Ausflüge auf der Insel habe ich viel interessantes erfahren. Mir hat es gefallen. Runa allerdings weniger und sie ist nicht so begeistert, dass sie für längere Zeit auf die Insel zurück kehren muss. Sie fühlt sich inzwischen in Hamburg viel wohler. Warum das so ist, hat mir die Autorin natürlich verraten, aber ich werde hier nichts davon erwähnen.
Während ihres Aufenthaltes lernt Runa zwei Gäste näher kennen und es entwickelt sich auch eine Freundschaft zwischen allen. Gemeinsam kommen sie einer üblen Sache auf die Spur und es ist für keinen von ihnen langweilig auf der Insel. Zumal sich Situationen ergeben, die bedeutende Auswirkungen auf die Zukunft aller haben.
Mir hat die leichte und flüssige Schreibweise gefallen und ich hatte dadurch ein weiteres Mal, die Möglichkeit ein Buch zügig zu lesen. Die Geschichte hat mich gefesselt, befürchtete Verwicklungen sind ausgeblieben, andere sind eingetreten und am Ende war alles wieder gut. Allerdings hätte ich mir persönlich noch einen kleinen Epilog gewünscht. Neugierig wie ich immer bin, wollte ich natürlich wissen, ob alle Vorstellungen umgesetzt werden konnten und wie es mit den Hauptbeteiligten weiter ging. Wobei ich nicht behaupten möchte, dass Fragen offen geblieben sind, aber etwas über die weitere Entwicklung zu lesen, gefällt mir immer wieder.


Fazit:
Ein schöner Küstenroman, der einem Helgoland näher bringt. Die Autorin hat vieles miteinander verbunden, Wissenswertes über die Insel, Romanze und auch Spannung. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#DiekleinePensionDünenblick #NetGalleyDE

Dienstag, 5. November 2019

Rezension - Schneeflocken und Winterklänge



Autorin: Amanda Kissel

Titel: Schneeflocken und Winterklänge

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 7. Oktober 2019

Seiten: 376

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever



Über die Autorin:
Amanda Kissel ist das Pseudonym der Autorin Ursula Kissel. Sie wurde in Neustadt an der Weinstraße geboren. Mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie heute mitten im Pfälzer Wald und arbeitet als Lehrerin. Mehrere ihrer Kurzgeschichten wurden in Anthologien veröffentlicht. Ihr erster Roman „Apollonias Kiste“ erschien 2018.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Musik liegt Claras Familie im Blut. Ihre Großmutter und Mutter waren Balletttänzerinnen und ihr Großvater ist ein gefeierter Opernstar. Da scheint es nicht weit hergeholt, dass Clara Besitzerin eines Musikladens ist. Gerade jetzt kurz vor der Weihnachtszeit herrscht dort besonders besinnliche Stimmung. Und auch in der Liebe scheint es für Clara endlich einmal gut zu laufen. Zwischen Clara und dem Reporter, der eine Biographie über ihren Großvater schreibt, knistert es schon bald gewaltig. Im tiefsten Schnee des Winters forschen die beiden in der Geschichte von Claras Familie. Dabei muss Clara feststellen, nicht alles ist so, wie sie immer geglaubt hat. Kann Marius ihr helfen, Licht ins Dunkel der Vergangenheit zu bringen?


Meine Meinung:
Als ich dieses Buch für meine Sammlung der Weihnachtsbücher entdeckte, freute ich mich aufs Lesen. Allerdings dachte ich anfangs, ach nein, nicht schon wieder ein Plot, wo es um eine geheimnisvolle Vergangenheit geht und der Großvater nichts erzählen will. So oder ähnlich hatte ich schon reichlich gelesen. Allerdings hat sich die Autorin dann etwas einfallen lassen, womit ich nicht gerechnet hatte und mich somit an das Buch gefesselt.
Ich war genauso neugierig wie Clara und Marius und habe die beiden gerne begleitet, wenn sie etwas über die Vergangenheit in Erfahrung bringen wollten. Aber es drehte sich nicht nur um Claras Familiengeschichte, der 12 jährige Simon sorgte für reichlich Unterhaltung und ich war da wieder froh, dass ich das alles nur lesen musste und nicht an Claras Stelle war. Und es passierte noch mehr, worauf ich hier aber nicht eingehen möchte. Es gab Höhen und Tiefen, Freude und Leid, wie im wirklich Leben. Im Grunde kann ich das Buch nicht unbedingt als Weihnachtsbuch bezeichnen. Die Geschichte spielte sich zwar rund um Weihnachten ab und es gab reichlich Schnee, aber im Grunde war es eine Familiegeschichte, die zu jeder Jahreszeit hätte erzählt werden können. Wobei hier der Schnee durchaus für besondere Momente sorgte.


Fazit:
Eine Familiengeschichte, die ihren Höhepunkt im Winter erreicht. Sehr unterhaltsam und auch emotional, aber lest sie am besten selber und bildet eine eigene Meinung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#SchneeflockenUndWinterklänge #NetGalleyDE

Mittwoch, 3. Juli 2019

Rezension - Sommertage auf Capri



Autorin: Roberta Gregorio

Titel: Sommertage auf Capri

Genre: Roman

Version:  eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Mai 2019

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever 



Über die Autorin:
Roberta Gregorio ist durch und durch ein Kind des Südens. Bayern, wo sie ihre Kindheit und Schulzeit verbracht hat, und Kampanien, wo sie jetzt mit Mann und zwei Söhnen lebt, haben auf ihren Charakter abgefärbt. Sie liebt das Dolce far niente, mischt diese Einstellung aber oft mit deutscher Gewissenhaftigkeit. Ein Kontrast, der sich auch in ihrer Schreibe zeigt. Die Liebe zum geschriebenen Wort hat sie während ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin entdeckt. Heute träumt sie von einem eigenen kleinen Hotel, in dem sie am liebsten nur Buchschaffende aus aller Welt beherbergen würde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Velia hat es satt. Die Fernbeziehung, die sie ständig zwischen Neapel und Deutschland hin und her pendeln lässt und aus der langsam aber sicher die Luft raus ist. Die endlose Reihe nerviger Jobs, die sie nie halten kann, weil sie so oft im Ausland ist. Und die Tatsache, dass sie sich deswegen keine Wohnung leisten kann und wieder bei ihren Eltern wohnt. Und das mit Mitte zwanzig. Da kommt der Anruf ihrer Tante auf Capri gerade recht. Sie braucht Hilfe während der Urlaubssaison und so stellt Velia ihre lauwarme Beziehung aufs Abstellgleis und setzt über auf die italienische Trauminsel. Dort trifft sie auf den charmanten, wenn auch etwas schüchternen Schuster Ennio, der die auf der Insel traditionellen Sandalen anfertigt und verkauft. Schon bald lässt sich die Anziehung zwischen den beiden nicht mehr leugnen und zwischen Strand, Vino und Gelato verbringen die beiden hinreißende Sommertage. Bis auf einmal Velias Ex vor der Tür steht und sie zurück will...


Meine Meinung:
Hier wurde ich mal wieder von dem ansprechenden Buchcover verführt, mich auf das Buch einzulassen. Zumal ich vor Jahrzehnten mal auf Capri war und mir ein "Wiedersehen" mit der Insel versprach.
So lernte ich Velia kennen und reiste mit ihr von Neapel nach Capri. Schnell befand ich mich mitten im Geschehen und konnte beobachten, was Velia auf Capri alles so erlebt.
Die Autorin hat hier eine nette Geschichte geschrieben, die sich wunderbar zum Lesen an einem Sommerabend eignet. Eine Geschichte ohne Tiefgang, die sich leicht lesen lässt und wer damit leben kann, dass alles vorhersehbar ist und schon oft auch in anderen Büchern ein Thema war, wird sich bestimmt gut unterhalten fühlen. Mich persönlich konnte das Buch nicht begeistern, ich habe es gelesen und werde es zur Seite legen. Leider habe ich auch nicht allzu viel von Capri erleben können. Aber dafür kann das Buch ja nichts, es kann ja sein, dass meine Ansprüche einfach zu hoch sind.


Fazit:
Wer nach leichter Unterhaltung sucht und keine Ansprüche an tiefgründige Themen stellt, wird hier vielleicht das richtige Buch finden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#SommertageAufCapri #NetGalleyDE

Montag, 2. April 2018

Rezension - Der Pub der guten Hoffnung


Autorin: Alexandra Zöbeli

Titel: Der Pub der guten Hoffnung

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. April 2018

Seiten: 592

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever




Über die Autorin:
Alexandra Zöbeli lebt gemeinsam mit ihrem Mann im Zürcher Oberland in der Schweiz. Sie bekennt sich selbst als Britoholikerin - verrückt nach allem, was von der Insel kommt. Für Alex gibt es kaum etwas Schöneres, als die verschiedenen Ecken Großbritanniens zu entdecken und sich dabei vorzustellen, welche Geschichte sich an Ort und Stelle gerade abspielen könnte. Seit sie das Schreiben für sich entdeckt hat, leidet zwar der Haushalt, aber zumindest hat ihr Kopfkino endlich ein Ventil erhalten. Unter der Aufsicht ihres Katers Noah, der mit Vorliebe neben Alex‘ Laptop schläft, sind bisher vier Romane entstanden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach dem Tod ihres Sohnes haben sich Sam und Hannah völlig voneinander entfernt. Als Hannah Sam schließlich nicht mehr sehen will, kommt das Angebot seines Freundes, eine Auszeit in dessen Cottage im kleinen Ort Dinorwig in Wales zu nehmen, gerade recht. Dort findet Sam tatsächlich die viel benötigte Ruhe und Ablenkung. Im Pub zur guten Hoffnung zwischen grünen Hügeln und kauzigen Dorfbewohnern schöpft er wieder Mut. Nicht zuletzt wegen Hope, die bald mehr als nur eine Freundin für ihn ist. Doch dann steht Hannah wieder vor ihm und Sam muss sich entscheiden…


Meine Meinung:
Einen Pub der guten Hoffnung konnten Sam und Hannah wirklich gebrauchen. Denn der Tod ihres Sohnes hat vieles in ihrem Eheleben verändert. Statt gemeinsam mit dem Schicksalsschlag fertig zu werden, entfernen sie sich immer weiter voneinander.
Jeder versucht auf seine Weise damit klar zu kommen. Sehr bewegend schildert die Autorin was in der Hauptsache Sam so alles erlebt und wie er mit allem klar kommt. Er muss allerdings auch feststellen, dass noch mehr Menschen mit ganz anderen Schicksalsschlägen fertig werden müssen und er fühlt sich heraus gefordert zu helfen.
Mit Hannah kam ich nicht so ganz klar, auf der einen Seite konnte ich sie etwas verstehen, auf der anderen Seite fand ich nicht alles gut, was sie so machte. Aber weiß man, wie man selber in einer solchen Situation handeln würde?
Die Autorin hat hier einige wirklich schwierige Themen aufgegriffen und in ihrem Buch verarbeitet. Sie hat alles sehr flüssig und auch realistisch geschrieben, sehr bewegend und zum Nachdenken anregend.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, zeigt es doch, dass es immer wieder einen Weg gibt, den man gehen kann, selbst nach schlimmen Schicksalsschlägen. Außerdem zeigt Alexandra Zöbeli auch, wie wichtig der Zusammenhalt ist, man miteinander reden sollte und keiner alles mit sich allein ausmachen muss.


Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das sehr vieles bewirken kann: Mut machen, zum Nachdenken anregen und es zeigt, gemeinsam schafft man mehr.

Ich möchte mich bei der Autorin  vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 7. März 2018

Rezension - Küsse zum Dessert


Autorin: Annell Ritter

Titel: Küsse zum Dessert

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. März 2018

Seiten: 184

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever 




Annell Ritter ist das Pseudonym zweier Freundinnen. Seit dem gemeinsamen Studium in Norddeutschland können sie über die gleichen Dinge lachen. Zwar wurden beide durch ihre Jobs in Wuppertal und in München räumlich weit getrennt, trotzdem sind sie stets in Kontakt geblieben. Ihre Liebe zur Literatur brachte sie bei einem ausgedehnten Abendessen auf die Idee, gemeinsam Romane zu schreiben. Ansonsten verbringen die Freundinnen ihre Freizeit am liebsten vor brodelnden Kochtöpfen oder draußen im Grünen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Antonia von Hoff, genannt Toni, steht mitten im Leben. Naja gut, manchmal stolpert sie über ihre eigenen Füße oder taumelt eher von Mann zu Mann, aber es kann ja nicht immer alles super laufen. Zur moralischen Unterstützung auf der Suche nach dem Richtigen und auch beim ewigen Streit mit ihrer spießigen adeligen Familie hat sie Nachbar Philipp. Der hat immer das richtige Rezept nach einer langen Arbeitswoche oder einem misslungenen Date. Und während Toni ihm ihr Herz ausschüttet, sie gemeinsam kochen und Philipp seine heimliche Schwärmerei für Tonis Freundin pflegt, merkt keiner von beiden, dass das Glück manchmal ganz nahe liegt…


Meine Meinung:
Von den beiden Autorinnen habe ich schon ein paar Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben und deshalb freute ich mich, dass es ein neues Buch gibt, das ich natürlich auch lesen wollte.
Diesmal lernte ich Antonia von Hoff kennen, die sich Toni rufen lässt und eine sehr chaotische, aber trotzdem liebenswerte Person ist. Nun, ich gebe zu, sie hatte es schwer, mein Leserherz zu erobern, was aber wohl auch daran liegen mag, dass ich ganz andere Einstellungen zu allem habe. Welche, nun das werde ich hier nicht verraten. Auf jeden Fall hat sie mich gut unterhalten, denn ich fand es durchaus interessant, wie sie einige Probleme bewältigte.
Ihren Nachbarn Philipp mochte ich auf Anhieb und ich konnte ihn in manchen Situationen gut verstehen und auch diese werde ich nicht verraten.
Was sich nun nach einem leichten einfachen Roman anhört, hat durchaus ernste Themen, die die beiden Autorinnen wunderbar in die Geschichte eingebunden haben. Mobbing, Standesdünkel, eingefahrene Schienen im Ehealltag und vor allem: der äußere Schein kann oft trügen. Ups, habe ich nun doch zuviel verraten oder eher neugierig gemacht.


Fazit:
Ein Buch, in dem es um so vieles geht, aber vielen ist es sicher auch wichtig, dass die Liebe nicht zu kurz kommt und das kann ich hier versprechen. Mich hat das Buch gut unterhalten und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 

Bei Annell Ritter möchte ich mich vielmals für das Leseexemplar bedanken.

Freitag, 13. Januar 2017

Rezension - Der Himmel über den Black Mountains


Autorin: Alexandra Zöbeli

Titel: Der Himmel über den Black Mountains

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 13. Januar 2017

Seiten: 420

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever by Ullstein




Die Autorin Alexandra Zöbeli wurde 1970 in der Schweiz geboren und ist im Berner Oberland aufgewachsen. Ein Sprachaufenthalt in London infizierte sie mit dem Großbritannien-Virus, der mit Übernahme des eigenen Gartens vollständig ausbrach. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im Zürcher Oberland und arbeitet als Sachbearbeiterin einer Schulverwaltung. Ihre kreative Seite lebt sie auch beim Seifensieden, Gärtnern, Nähen und Basteln aus. Aber ihr liebstes Hobby ist das Schreiben, weil man dabei die erstaunlichsten Abenteuer und Geschichten erleben kann, ohne dass einem Grenzen aufgesetzt sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Jahren hatte Emma keinen Kontakt mehr zu ihrer Tante Milly. Jetzt ist Milly tot und hinterlässt ihrer einzigen Nichte nicht nur eine Menge Geld, sondern auch ihre Farm am Fuße der Black Mountains an der Grenze zu Wales. Allerdings darf Emma ihr Erbe erst antreten, nachdem sie ein Jahr zur Probe auf der Farm gelebt hat. Ihr Job in London erfüllt sie nicht wirklich, und in letzter Zeit hat sie mehr und mehr das Gefühl ihr Freund wird niemals diese eine Frage stellen. Also wagt Emma das Abenteuer und haucht der alten Farm neues Leben ein. Unterstützung erhält sie dabei nicht nur von den Nachbarn und dem gutaussehenden Tierarzt Ben, sondern auch dem smarten Polizisten Jack. Bald schon sprühen die Funken zwischen den beiden. Doch Jack hütet ein Geheimnis, dass sie beide in größte Gefahr bringen könnte…


Meine Meinung:
Inzwischen ist dies das dritte Buch, das ich von Alexandra Zöbeli gelesen habe. Im Vorfeld war ich schon sehr neugierig darauf, was sie sich diesmal hat einfallen lassen. Das soll jetzt auf keinen Fall abwertend klingen.  Ich weiß ja, dass sie Bücher mit Happy End schreibt und meist sind die Bücher in diesem Genre sehr vorhersehbar. Da kommt es dann wirklich darauf an, was die Autorin daraus macht und vor allem, ob sie es schafft, mich so sehr an das Buch zu fesseln, dass ich es gar nicht aus der Hand legen will.

Wer hat sich das nicht auch schon mal gewünscht, wenn man nicht mehr so richtig weiter weiß, gibt es einen Wink des Schicksals. In diesem Fall war es ein unverhofftes Erbe der Tante, die Emma leider jahrelang nicht mehr gesehen hatte. Bis sie 10 Jahre alt war, hat sie ihre Ferien in dem Ort verbracht und es so richtig genossen. So hielten sich Trauer und Freude über das Erbe die Waage. Allerdings war das Erbe an Bedingungen geknüpft, die Emma einhalten musste. Welche das waren und ob Emma alles so gelungen ist, werde ich hier mit Sicherheit nicht verraten, aber die Autorin hat alles sehr fesselnd beschrieben. Ich dachte trotzdem zwischendurch, halt das kann nicht gut gehen, irgendwo muss es einen Haken geben und dann kam es auch knüppeldick und vor allem sehr spannend. Damit hatte ich nun überhaupt nicht gerechnet.

Alexandra Zöbeli ist mit diesem Buch gelungen, in eine vermeintlich vorhersehbare Romanze mit überraschenden Wendungen große Spannung aufzubauen. So hat sie es geschafft, dass ich an das Buch gefesselt wurde und  so schnell wie möglich lesen wollte, wie sich alles entwickelt.
Die beteiligten Hauptpersonen waren mir alle sehr sympathisch und ich war ganz auf der Seite von Emma und habe gehofft, dass alles so klappt, wie sie es sich wünscht. Außerdem hat die Autorin auch noch ein paar Feinheiten eingebaut, die heutzutage immer öfter auftreten und es war interessant, wie Emma dort ihren Standpunkt vertreten konnte. Und natürlich hat es sich mal wieder gezeigt, dass miteinander reden und Vertrauen zueinander haben, sehr wichtig sind.  Wie auch immer, ich war am Ende des Buches zu frieden.

Fazit:
Gerne empfehle ich das Buch weiter. Es eignet sich wunderbar zum Zwischendurchlesen und wer Spannung und Romanze sucht, wird das hier bestimmt finden.

Bei Alexandra Zöbeli möchte ich mich vielmals dafür bedanken, dass sie mich auf ihr Buch aufmerksam gemacht hat. Zu meiner Schande muss ich nämlich gestehen, dass ein weiteres Buch schon seit längerem auf meinem Reader schlummert. Das passiert leider, wenn man den Überblick verliert.

Montag, 30. Mai 2016

Rezension - Love on Air - Verliebt in London


Autorin: Dorothea Stiller

Titel: Love on Air -Verliebt in London

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 13. Mai 2016

Seiten: 247

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever by Ullstein




Die Autorin Dorothea Stiller, 39, arbeitet als Lehrerin für Deutsch und Englisch und schreibt, wann immer sie dazu Zeit findet. Die verheiratete Mutter von zwei kleinen Kindern lebt mit ihrer Familie und Katze Schnappi am Rande des Ruhrgebiets, fühlt sich aber auch in Großbritannien zuhause, wo sie ein Jahr als Assistant Teacher verbrachte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sarina hatte schon immer eine klare Vorstellung von ihrem Traummann. Als sie Leo begegnet, weiß sie: Das ist er! Doch nach einer gemeinsamen Nacht ist er auf und davon nach London – ohne seine Telefonnummer zu hinterlassen. Sarina hatte nie eine Chance, ihm ihre Gefühle zu gestehen. Kurzentschlossen kratzt sie ihr letztes Geld zusammen und reist ihm hinterher. In einem Hostel lernt sie die flippige Finnin Päivi kennen und macht sich mit ihr auf eine turbulente Suche. Dabei treffen sie auf Nathan – Roadie einer berühmten Rockband – und landen kurzerhand im Tourbus. Geraten Sarinas Gefühle ins Wanken oder gelingt es ihr mit Päivis Hilfe, Leo auf die Spur zu kommen und ihn für sich zu gewinnen? Eine Liebeserklärung an eine einzigartige Stadt und an den einen wahren Mann.


Meine Meinung:
Als großer Fan von London bin ich natürlich sofort dabei, wenn es darum geht, ein Buch zu lesen, dessen Geschichte in dieser Stadt spielt. Und ich hatte dann auch das große Vergnügen und konnte mit der Protagonistin mir bekannte Orte besuchen und sogar neue kennen lernen. Allerdings steht ja nicht die Stadt im Vordergrund, sondern Sarina.
Sarina hat sich als junges Mädchen ein Bild von ihrem Traummann zusammen gestellt und meint diesen nun in Leo, mit dem sie eine Nacht verbracht hat, gefunden zu haben. Mir kam das etwas sehr naiv vor und deshalb konnte ich mich mit Sarina nicht so richtig anfreunden. Trotzdem war ich neugierig, wie sich alles entwickelt, denn ausgerechnet in London, der Weltstadt, will sie ihn wieder finden. Dabei lernt sie viele interessante Leute kennen, die mir zum größten Teil auch sehr sympathisch waren.
Dorothea Stiller schildert sehr fesselnd, was Sarina alles erlebt, wen sie kennen lernt und wie sie Leo tatsächlich findet. Mehr werde ich hier an dieser Stelle aber nicht verraten.

Das Buchcover hat mich natürlich sofort angesprochen und es hätte mich auf jeden Fall dazu verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen, wenn der Titel es nicht geschafft hätte.
So begeistert ich von dem Buch mit dem Handlungsort London ja bin, muss ich doch gestehen, dass ich mich zu alt für solche Geschichten fühle. Ich konnte das Handeln und Denken von Sarina überhaupt nicht nachvollziehen. Allerdings hat es mich sehr gefreut, als ich feststellte, dass der Umgang und verschiedene Situationen Sarina reifen ließen. Die neuen Bekanntschaften haben ihr gut getan und die Augen geöffnet. Das Ende des Buches hat mir dann auch sehr gefallen.

Fazit:
Eine schöne leichte Sommerlektüre, die nicht nur eine Liebesgeschichte beinhaltet sondern einen gleichzeitig nach London entführt.

Bei Dorothea Stiller möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken.

Dienstag, 24. Mai 2016

Rezension - Land aufs Herz - Ein Brägenbeck-Krimi


Autorin: Annell Ritter

Titel: Land aufs Herz

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 13. Mai 2016

Seiten: 210

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Forever



Annell Ritter ist das Pseudonym zweier Freundinnen, die zusammen humorvolle Romane schreiben. Die beiden kennen sich seit dem Studium und können über die gleichen Dinge lachen. Wenn sie nicht schreiben, verbringen die Autorinnen ihre Freizeit am liebsten vor brodelnden Kochtöpfen oder draußen im Grünen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Spannende Neuigkeiten aus Brägenbeck: Die ehemalige Münchnerin Carla Schwanenfels wohnt seit einem Jahr im idyllischen Emsland. Sie hat sich im Dorf gut eingelebt und kümmert sich in ihrer Pension liebevoll um das Wohl ihrer Feriengäste. Privat muss sich Carla aber mit einigen Problemen auseinandersetzen. Seit sie mit ihrem Freund Kai zusammengezogen ist, kommt es immer wieder zu Konflikten, die die junge Liebe belasten. Als wäre das nicht genug, taucht auch noch ein unliebsamer Bekannter aus Carlas Vergangenheit auf und sorgt für jede Menge Ärger. Zudem wird der dörfliche Frieden in Brägenbeck durch eine Kette geheimnisvoller Vorkommnisse erschüttert. Ein Unbekannter treibt nachts sein Unwesen auf den umliegenden Feldern und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Dorfpolizist Wendelin Meyerbär steht vor einem kriminalistischen Rätsel. Er bekommt detektivische Hilfestellung von Carla und ihre Freundin Lou sowie der esoterisch angehauchten Gundula. Mit höchst ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden setzt das Detektivkleeblatt alles daran, um den Täter auf frischer Tat zu fassen.


Meine Meinung:
Nachdem ich die beiden ersten Bücher "Sommer in Grasgrün" und "Apfelgrüne Aussichten" gelesen hatte, musste ich nicht lange überlegen, ob ich nun auch das nächste lesen wollte.
Ich bin sehr schnell wieder in die Geschichte rein gekommen und freute mich, dass ich viele der Beteiligten, die ich in den anderen Büchern kennen gelernt hatte, wieder getroffen habe. Ich empfehle vorab auf jeden Fall das Lesen der beiden ersten Bücher, einige Zusammenhänge sind dann verständlicher.

Ich möchte wie immer nicht näher auf den Inhalt eingehen, weil ich dann zu viel verraten würde.
Aber wer die beiden anderen Bücher gelesen hat, kann sich vorstellen, dass der Großbauer, der nicht gerade begeistert war, als Carla nach Brägenbeck kam, auch diesmal wieder Ärger macht. Den beiden Autorinnen ist es ein weiteres Mal gelungen, das Dorfleben humorvoll zu schildern, obwohl es schon anstrengend sein kann, denn die Gerüchteküche kocht dort sehr schnell. Die Spannung kommt ebenfalls nicht zu kurz, ich hatte die ganze Zeit gerätselt, wer denn der Übeltäter sein könnte, zumal eine Person sich sehr verdächtig benommen hat. Da zeigt es sich mal wieder, man sollte öfter miteinander reden ;) .
Die Hauptpersonen Carla und Kai, die endlich richtig zueinander finden, Lou und ihre Familie, die eine erholsame Zeit in Brägenbeck verbringen und Wendelin, der Dorfpolizist, der cleverer ist, als es aussieht, haben mein Leserherz erobert. Die beiden Autorinnen haben allen Beteiligten sehr interessante Charaktere zugewiesen, was den Lesespaß noch mehr erhöht hat.

Auch diesmal bin ich von dem Buchcover begeistert und es passt natürlich zu den beiden anderen Büchern.

Fazit:
Ein weiterer Brägenbeck-Krimi, der mich begeistert hat. Er ist nicht nur spannend, sondern auch humorvoll, wobei das Alltagsleben ebenfalls nicht zu kurz kommt. Mir gefällt diese Kombination ganz besonders und ich würde mich freuen, wenn es nicht der letzte Krimi ist, den ich von den beiden Autorinnen lesen werde. Auf jeden Fall empfehle ich auch dieses Buch gerne weiter.

Ich möchte mich recht herzlich bei Annell Ritter bedanken, ich hatte wirklich viel Freude an Eurem Buch.