Posts mit dem Label Verlag btb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verlag btb werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 12. Januar 2020

Rezension - Tagebuch eines Buchhändlers



Autor: Shaun Bythell

Titel: Tagebuch eines Buchhändlers

Genre: Tagebuch

Version: eBook, Taschenbuch

erschienen: 12. August 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb Verlag



Über den Autor:
Shaun Bythell erwarb seinen Buchladen The Bookshop im Jahr 2001 und führt ihn seither mit großer Leidenschaft, wenn auch gewaltigen Zweifeln, was seine Wirtschaftlichkeit in der Zukunft angeht. In seiner Freizeit fährt er gerne Rad – meistens zum Pub – und teilt sich seine Wohnung über dem Laden mit seiner Katze Captain.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wigtown, Schottland. The Book Shop, die größte Second-Hand-Buchhandlung des Landes, ist ein Paradies für Buchliebhaber. Die Bücherregale reichen bis zur Decke, die Regalböden hängen durch ob ihrer verführerischen Last. Es gibt alles, was das Herz begehrt.
Was Sie als Kunde nicht sehen, sind die Probleme im Hintergrund, mit denen sich der Besitzer Shaun Bythell herumschlagen muss. In seinem »Tagebuch eines Buchhändlers« finden Sie alles: exzentrische Kunden, unhöfliche Angestellte und eine ständig leere Kasse, aber auch den Nervenkitzel eines unerwarteten antiquarischen Fundes und den Charme der Küstenkleinstadt Wigtown. Tauchen Sie ein in die Welt des Buchhandels und lassen Sie sich verzaubern!


Meine Meinung:
Einen Buchladen zu besitzen oder in einem zu arbeiten, ist vielleicht der Traum einiger Lesesüchtigen. Mir würde es ja schon reichen, wenn man mich über Nacht dort einschließen würde und ich viel Zeit zum Stöbern hätte.
Aber ich war schon neugierig zu lesen, was so ein Buchhändler alles so erlebt. Netterweise hat sich der Autor hingesetzt und ein Jahr lang alles festgehalten. Allerdings musste ich feststellen, dass es nicht so besonders aufregend und ich ein bisschen enttäuscht war. Es ist nicht so, dass es für den Buchhändler langweilig gewesen sein mag, aber mich konnte das Buch jetzt nicht so überzeugen. Es hat deshalb auch etwas länger gedauert, bis ich es zu ende gelesen hatte.  Wobei ich zugeben muss, dass ich ohne weiteres größere Lesepausen einlegen konnte, ich verpasste ja nicht wirklich etwas.


Fazit:
Der Einblick in das Leben des Buchhändlers, der den größten Second-Hand-Buchhalden Schottlands zu haben scheint, mag vielleicht ganz interessant sein, aber mehr ist es nicht. Eine wirkliche Leseempfehlung kann ich nicht so richtig abgeben.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 24. September 2017

Rezension - Sonntags in Trondheim


Autorin: Anne B. Ragde

Titel: Sonntags in Trondheim

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 14. August 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb




Anne B. Ragde wurde 1957 in Hardanger geboren und lebt heute in Trondheim. Sie ist eine der beliebtesten und erfolgreichsten Autorinnen Norwegens und wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit ihrer Serie »Das Lügenhaus«, »Einsiedlerkrebse« und »Hitzewelle« gelang ihr einer der größten norwegischen Bucherfolge aller Zeiten. Die Neshov-Familie eroberte auch in Deutschland die Herzen der Leserinnen und Leser. Nachdem Anne B. Ragde zunächst angekündigt hatte, die Lügenhaus-Serie nicht fortzusetzen, erhielt ihr Verlag 2016 plötzlich ein Manuskript zum vierten Teil. Anne B. Ragde hatte heimlich an der Familiensaga weitergeschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Blut ist dicker als Wasser. Das lässt sich zwischen Sonntagsbraten und Familienquerelen leicht aus den Augen verlieren. Bei den Neshovs ist das nicht anders. Einst auf einem Schweinezüchterhof in Tondheim zu Hause, lebt die Sippe inzwischen weit verstreut. Margido widmet sich mit fast religiöser Hingabe seinem Bestattungsunternehmen und tröstet sich mit Saunabesuchen über seine Personalprobleme hinweg. Sein Bruder Erlend, ein schwuler Schaufensterdekorateur, ist zwar seit Jahren glücklich in Kopenhagen verheiratet, aber ein wenig hysterisch, was problematisch wird, als sein stark übergewichtiger Lebensgefährte eines Tages zusammenbricht. Torunn wiederum, die Nichte der beiden, vergeudet ihre Zeit mit einem Mann, der Schlittenhunde züchtet – zu denen sie eine bessere Beziehung unterhält als zu ihm. Als Torunn jedoch an einem Sonntagmorgen beschließt, Margido einen Besuch abzustatten, setzt sie damit ganz erstaunliche Entwicklungen in Gang ...


Meine Meinung:
Bei diesem Buch habe ich mal wieder von dem witzigen Cover verführen lassen, außerdem hörte sich die Kurzbeschreibung ganz interessant an. Deshalb landete es auf meinem Stapel zu lesender Bücher.

Was ich da aber noch nicht wusste, dass dieses Buch zu einer ursprünglichen Trilogie gehörte. So zu sagen ein nachgeschobenes viertes Buch. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, die ersten Bücher kennen zu müssen. Die allerwichtigsten Informationen und Familienzusammenhänge konnte ich aus den Umschlagklappen entnehmen, was ich sehr gut fand.
So gewappnet startete ich mit dem Lesen des Buches, weil ich ja wissen wollte, welche Entwicklungen Torunn an einem Sonntagmorgen in Gang setzen sollte, was mir ja in der Kurzbeschreibung angekündigt wurde.

Allerdings musste ich darauf sehr sehr lange warten, bis es endlich soweit war. Ich musste mich durch langatmige Schilderungen kämpfen, die zwar wichtig für das Buch waren, aber kürzer hätte auch gereicht. Zwischenzeitlich hatte ich tatsächlich an einen Abbruch gedacht, aber da hat mal wieder meine Neugierde gesiegt und ich sollte endlich erfahren, was denn Torunn unternimmt.  Als es für mich persönlich interessant wurde, war das Buch dann allerdings zu Ende und es blieben einige Fragen offen.

Nun kann es durchaus an mir liegen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, vielleicht hatte ich zu hohe Ansprüche. Vielleicht finden Leser, die alle anderen Bücher ja begeistert gelesen haben sollen, mehr Spaß daran.


Fazit:
Ich kann allen nur raten, informiert Euch bestens, wenn Ihr die anderen Bücher noch nicht kennt, um es besser einschätzen zu können.  Mich konnte das Buch nicht überzeugen, obwohl die Protagonisten sehr interessante Charaktere hatten.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 28. August 2017

Rezension - Wildfutter


Autorin: Alma Bayer

Titel: Wildfutter

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 14. August 2017

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb



diese dürftige Information habe ich gefunden:
Hinter dem Pseudonym Alma Bayer verbirgt sich eine Autorin aus Oberbayern, die seit 15 Jahren als Journalistin tätig ist


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.



Meine Meinung:
Ich mag Regionalkrimis. Ich lasse mich oft und gerne von einem guten Cover verleiten, mich näher für ein Buch zu interessieren. Eine Kurzbeschreibung kann mich ebenfalls neugierig auf ein Buch machen. Hier kam also alles zusammen, was mir gefiel.

Allerdings hatte ich etwas anderes erwartet, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte.
Bekommen habe ich reichlich Schilderungen übermotivierter Eltern, was ihre fußballspielenden Jungs betraf. Das gibt es nicht nur in Rosenheim und in unmittelbarer Nähe von München, nur in der Nähe von München ist es wohl besonders extrem.
Präsentiert wurden mir ganz viele Verdächtige, obwohl mir bereits nach dem Lesen der ersten Seiten klar war, welche Gruppe nicht zu den Verdächtigen gehören konnte. Allerdings war hier die Autorin sehr geschickt, denn ich hatte die meiste Zeit jemanden in Verdacht, geriet aber immer wieder ins Schwanken.
Ich will jetzt  nicht behaupten, dass das Buch langweilig gewesen wäre. Spannend war es schon, ich hatte allerdings auch überlegt, was mich wohl alles erwartet, denn ich hatte ein dickes Buch in der Hand. Um die Auflösung des Falles ging es die wenigste Zeit. So gerne ich auch das Drumherum mag, hier war es mir ein bisschen zu viel


Fazit:
Ich denke, dass ich diesmal nicht zu dem Personenkreis gehörte, der sich von diesem Buch angesprochen fühlte.  Fußballfans, besonders von Bayern München, werden bestimmt begeistert sein.
Mich persönlich konnte das Buch nicht überzeugen.


Ich möchte mich bei dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 25. Juni 2017

Rezension - Tod auf Gran Canaria


Autorin: Mari Jungstedt
Autor: Ruben Eliassen

Titel: Tod auf Gran Canaria

Genre: Krimi

Versin: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Mai 2017

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb


Mari Jungstedt wurde 1962 in Stockholm geboren und studierte an der Journalistenschule. Sie arbeitet als Radio- und TV-Journalistin und Nachrichtensprecherin. Mari Jungstedt hat zwei Kinder. Tod auf Gran Canaria, das sie gemeinsam mit dem Autor Ruben Eliassen schrieb, war in Schweden ein Nummer-1-Bestseller und wird vom ZDF verfilmt, die Times bezeichnete sie als »eine der besten Krimi-Autorinnen Skandinaviens«.

Ruben Eliassen (geb. 26 November 1968 in Trondheim ) ist ein norwegischer Schriftsteller und Illustrator mit Erfahrung in der Musik und Werbebranche . Er ist besonders für die Bücher in bekannten Phänomen Serie, die eine Reihe von ist Fantasy - Romane für Kinder und Jugendliche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gran Canaria, die Insel mit den unendlich langen Stränden und der nie untergehenden Sonne, ein Urlaubsparadies! Doch eines Morgens wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – einer Schwedin, die ihre Ferien in einem Yoga-Zentrum verbringen wollte. Ihr Körper ist drapiert wie auf Botticellis bekanntem Gemälde »Die Geburt der Venus«. Kurz darauf gibt es eine weitere Tote. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Mörder und bekommt unerwartete Hilfe von der Journalistin der schwedischen Zeitung der Insel, Sara Moberg, und dem ehemaligen Polizisten Kristian Wede. Die Spuren führen quer über die Urlaubsinsel, zur Norwegischen Seemannskirche, in ein Massage-Zentrum und schließlich in das Yoga-Paradies in den Bergen. Doch bald stellt sich heraus: Diese Idylle ist eine Illusion ...


Meine Meinung:
Da ich bekanntermaßen sehr gerne Krimis lese, deren Handlung an Orten spielt, die ich schon mal besucht habe, war ich auf dieses Buch besonders neugierig. Außerdem wurde ja erwähnt, dass dieses Buch von einer der besten Krimiautorinnen Skandinaviens geschrieben wurde.
Tja und nun fällt es mir schwer, die richtigen Worte für meine Rezension zu finden. Als erstes stellt sich mir die Frage, wer dieses Lob denn tatsächlich ausgesprochen hat, kann ich das als gegeben hinnehmen oder soll ich es außer Acht lassen, wie es mich auch nicht interessiert, ob ein Buch auf irgendeiner Bestsellerliste vertreten ist?
Ich beschließe also, mich davon nicht beeindrucken zu lassen und gebe hier meine eigenen Eindrücke weiter. Ich fand es ja ganz interessant, dass zwei andere Personen, die in diesem Fall ermittelten, im Vordergrund standen und versprach mir davon einiges. Wobei ich durchaus und gerne von dem zuständigen Kommissar mehr gelesen hätte.
Auf Gran Canaria kamen mir einige Orte bekannt vor, die unbekannten habe ich dann mit Hilfe von Google gefunden und mir die Lage angesehen. So hatte ich dann auch die Vorstellung, an welcher Stelle sich die Seemannkirche befinden sollte, wo die Tote gefunden wurde.
Soweit war für mich auch noch alles in Ordnung, aber dann hat es mich sehr stark verwirrt und sehr in meinem Lesefluss gehemmt, dass ich laufend von Geschehnissen und bestimmter Personen von "früher" lesen musste. Außerdem spielte die private Situation aller an der Ermittlung Beteiligten eine große Rolle. Manchmal ist es durchaus angebracht, davon zu erfahren und auch sehr interessant, aber auch hier war es für mich störend.
Die Schreibweise der beiden Autoren, dem Leser etwas über den Täter zu verraten und ihn an den Handlungen und Überlegungen teilhaben zu lassen, ohne zu verraten, wer es denn nun ist, ist nichts ungewöhnliches. Ebenfalls nicht, durch geschickte Formulierungen den Leser auf falsche Fährten zu schicken, das kann ja auch sehr interessant sein. Aber mir hat es diesmal einfach zu lange gedauert, bis ich eine Ahnung hatte, wer denn nun der Täter ist. Ich hatte einfach zuviel über vergangene Ereignisse lesen müssen. Auch konnte ich mich  mit Sara und Kristin nicht so recht anfreunden.


Fazit:
Auch wenn ich jetzt alleine mit meiner Meinung dastehe, unbeeindruckt von einer so genannten Nr.1 der Bestseller zu sein. Mich hat dieser Krimi nicht überzeugen können und ich werde wohl auch keine weiteren Folgen lesen wollen. Aber mit Sicherheit gibt es noch genügend Leser, die Gefallen an diesem Krimi finden werden. Bevor ich ihn meinen Freunden empfehle werde, ich über meine Kritik Auskunft geben.

Ich möchte mich vielmals bei dem Verlag btb für das Rezensionsexemplar bedanken.

Übrigens, wenn ich der Meinung bin, dass Buch ist nicht so ausgefallen, wie es publiziert wird, dann schaue ich mir andere Meinungen darüber an und siehe da, es gibt wenige, aber diese wenigen sind ebenfalls nicht sehr positiv.

Sonntag, 31. Juli 2016

Rezension - Blutwurst und Zimtschnecken


Autorin: Ane Riel

Titel: Blutwurst und Zimtschnecken

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Juni 2016

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: btb




Die Autorin Ane Riel hat in Aarhus, Dänemark, Kunstgeschichte studiert, gibt aber zu, einen Großteil der Vorlesungszeit lieber in kleinen Jazzclubs verbracht zu haben. Sie hat bereits eine Reihe von Kinderbüchern und Bücher über Kunstgeschichte veröffentlicht. "Blutwurst und Zimtschnecken" ist ihr erster Roman und wurde prompt als Bester dänischer Krimiroman des Jahres ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Judith Behring ist eine alte Dame, eine ungemein reizende alte Dame. Im ganzen Rotkehlchenweg ist sie bekannt für ihre Gastfreundschaft und ihre Backkünste – die Nachbarn können sich glücklich schätzen, wenn sie in den Genuss von Judiths berühmten Zimtschnecken kommen. Nur einer ist nicht so nett zu Judith, wie sie das gewohnt ist: der Postbote. Wie unachtsam der immer ausgerechnet ihre Post in den Briefkasten stopft… Und Zeit für einen netten Plausch hat er auch nie… Deshalb steht für Judith fest: Der Postbote muss sterben! Gut, dass sie nicht nur früher eine preisgekrönte Metzgerin war, sondern auch Erfahrung im Loswerden ungeliebter Mitmenschen hat.


Meine Meinung:
Normalerweise schreibe ich gerne und ausführliche Rezensionen zu einem Buch, aber diesmal streike ich ein bisschen. Mir persönlich hat es leider nicht gefallen. Aber ich möchte mich nicht einreihen bei den Kritikern, die Bücher zerreißen.
Ich habe mir nur die Frage gestellt, ob ich es mir anmaßen und zweifeln darf, weshalb dieses Buch als bester dänischer Krimi betitelt wird? Ich habe schon jede Menge Krimis gelesen und es kam auch vor, dass ich auf der Seite "der Bösen" war und die Taten nachvollziehen konnte, ja sogar gehofft habe, dass derjenige nicht erwischt wird. Aber mit dieser Protagonistin konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Leider hat mir der Schreibstil der Autorin ebenfalls nicht gefallen. Es war mir alles zu weit ausgeholt und zu langatmig. Aber ich bin ja nur eine Leserin, die wahrscheinlich dies nicht alles verstanden hat.

Fazit:
Schade, mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

Bei dem Verlag btb möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 28. April 2015

Rezension - Halbe Miete


Autorin: Nadja Quint

Titel: Halbe Miete

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. April 2015

Seiten: 316

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag. btb


Die Autorin Nadja Quint wurde 1959 in Ostwestfalen geboren und ist im Hauptberuf Fachärztin für Psychosomatische Medizin– ihre Kinder schämen sich noch heute dafür, wenn sie den Beruf der Mutter irgendwo angeben müssen. Dabei hilft ihr das Wissen um die Psyche des Menschen ganz ungemein, wenn sie sich ihrer liebsten Nebentätigkeit widmet: Kriminalromane schreiben. Nach mehreren historischen Krimis hat sie nun mit der Krimireihe um Lilo Gondorf, die ermittelnde Pensionswirtin aus Rügen, einen Grund gefunden, ganz oft auf die beliebte Ferieninsel zu reisen – natürlich ausschließlich zu Recherchezwecken.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ex-Polizistin Lilo Gondorf vermietet in Groß Zicker Ferienbungalows – und das mit großem Erfolg. Schließlich kann sie seit Jahren die Höchstwertung – Fünf Seesterne, verliehen von der Kurverwaltung Rügen – halten. Doch dann wird Lilos Gast Werner Koch, ein pensionierter Notar, bei einer Wanderung um den Bodden entführt. Die einzige Zeugin: seine blinde Ehefrau. Das macht Lilo ganz schön zu schaffen – und weckt in ihr die Sehnsucht nach dem alten Beruf. Und da die Polizei, unter anderem Lilos Tochter Verena von der Kripo Stralsund, auf der Stelle tritt, muss Lilo wohl oder übel selbst ermitteln. Gemeinsam mit ihrem Nachbarn Oskar kommt sie dem entführten Notar auf die Spur – und einem handfesten Verbrechen …

Meine Meinung:
Ich stelle fest, dass ich mich in letzter Zeit häufig vom Buchcover verführen lasse. Dieses hat mich sehr angesprochen und deshalb habe ich mir den Klappentext durchgelesen, der dann den Ausschlag dazu gab, dass dieses Buch auf meinen Stapel landete.
Neugierig, wie ich es meistens bin, habe ich auch schnell mit dem Lesen begonnen. Ich hatte mich auf einen Krimi eingestellt, meine aber, dass es für mich eher ein schönes Buch war, was mich neugierig auf Rügen gemacht  hat. Sehr anschaulich wird die wunderschöne Gegend beschrieben und ich hatte alles wunderbar vor Augen und würde am liebsten sofort zur Insel fahren, um diese Eindrücke auch erleben zu können.
Die Geschichte drumherum war interessant zu lesen, allerdings empfand ich es nicht als sehr spannend. Natürlich war ich neugierig und wollte wissen, wer denn nun Werner Koch entführt hat. Die Autorin hat verschiedene Fährten gelegt und so konnte ich ebenfalls mit Lilo und Oskar, ihrem Nachbarn rätseln. Ob mir das immer glaubwürdig vorkam, steht hier jetzt nicht zur Debatte.
Die Protagonistin Lilo konnte ich ganz gut leiden und mir haben die Dialoge, die sie mit Oskar, ihrem netten Nachbarn führte, sehr gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und wie so oft konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen. manche Passagen in diesem Buch hätte sie sich vielleicht sparen können, aber das ist vielleicht nur meine Meinung und andere Leser sehen dies anders.
Besonders gut gefallen hat mir der Steckbrief der Protagonistin am Anfang des Buches und am Ende das Interview mit ihr. Auch fand ich die kleine Landkarte sehr hilfreich, so wusste ich als Unkundige auch, wo sich die Beteiligten immer aufhielten.

Fazit:
Ein netter Krimi, der mir Rügen näher gebracht hat. Wer nicht laufend über Leichen stolpern möchte, wird an diesem Buch Freude haben.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar