Donnerstag, 16. August 2018

Rezension - Gretje macht das schon



Autorin: Rita Roth

Titel: Gretje macht das schon! Friesenrose

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. August 2018

Seiten: 110

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Elaria



Über die Autorin:
Schreiben ist Herzenssache! Das Leben schreibt die schönsten, aber auch die traurigsten Geschichten - Rita Roth findet hre Ideen fast immer in alltäglichen Begebenheiten. Sie schreibt humorvolle Romane mit Herz und Happyend, die an schönen Orten in Deutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wild und schön wie eine Friesenrose, das ist Gretje - doch sie hat auch Dornen! Mit Gretje weht ein frischer Wind durch Onno Fokkens Haus auf Norderney. Die eigensinnige Ostfriesin mit dem verschmitzten Lächeln lädt bei Onno zum Einstand ein. Bei Tee, Friesentorte und Sanddornlikör geht es lustig zu, bis einer der Gäste den Autoschlüssel eines Jaguars findet. Eine verängstigte junge Frau und ein skrupelloser Schönheitschirurg geraten in Gretjes Blickfeld und appellieren an ihren kriminalistischen Spürsinn. Gemeinsam mit ihrem guten Freund Piet geht sie der Spur nach und hofft auf einen angemessenen Finderlohn. Als dann noch Onnos verrostete Liebe Lola vor der Tür steht, schrillen bei Gretje die Alarmglocken.


Meine Meinung:
Vor einiger Zeit habe ich die Autorin Rita Roth kennen gelernt und eine nette Unterhaltung geführt. Da ich nun mal sehr neugierig bin, wollte ich natürlich auch ein Buch von ihr lesen und da kam mir dieses gerade recht. Schnell wurde es auf meinen Reader geladen und sofort gelesen.
Ich lernte sehr viele sympathische Personen kennen, die anderen Lesern wahrscheinlich schon bekannt waren. Mir hat es da sehr geholfen, dass ich anfangs eine kurze Übersicht  bekam.
Gretje und "ihre" Männer, mit denen sie in einer WG wohnt, waren mir sehr schnell sympathisch.
Die Autorin hat es wunderbar verstanden mich mit ihrem Schreibstil an das Buch zu fesseln. Ich musste über verschiedene Situationen sehr oft lachen und hatte immer wieder ein Grinsen im Gesicht. Leider kann ich hier nicht näher darauf eingehen, ich würde zu viel verraten und anderen Lesevergnügen nehmen. Aber die "Fittamine" würden mich schon reizen.
Gretje, die ich ja schnell in meiner Leserherz geschlossen habe, hat mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und auch für Spannung gesorgt. Mit Sicherheit werde ich sie jetzt nicht mehr aus den Augen verlieren wollen. Besonders gut gefallen hat mir auch, dass die beteiligten Personen sich in einem Alter befinden, das meinem nicht allzu fern ist und sich entsprechend verhalten, was einem zeigt, dass auch ältere durchaus Spaß an vielem haben können.


Fazit:
Unterhaltsam, humorvoll und spannend, das alles möchte ich diesem Buch zuordnen. Es hat Spaß gemacht, dies zu lesen und gerne empfehle ich es weiter.

Rezension - Tod in der Klingenfabrik


Autorin: Sibyl Quinke

Titel: Tod in der Klingenfabrik

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2018

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel




Über die Autorin:
Ihr Wissen über die Wirkung giftiger Essenzen brachte die promovierte Apothekerin Sibyl Quinke dazu, einen Krimi zu schreiben. Die gebürtige Freiburgerin schreibt sie seit Jahren als freie Mitarbeiterin Artikel für die Bergischen Blätter. Mit der Zeit entstanden auch Märchen und lyrische Texte. Sie hat diverse Preise bei Ausschreibungen gewonnen und geht mit einem Bühnenprogramm auf Tour. Sie ist Mitglied im Literaturkreis ERA e.V., sie begleitet maßgeblich die Reihe "Literatur am CronenBerg", ist Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift KARUSSELL und Mitglied im Schriftstellerverband sowie dem SYNDIKAT.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Thorsten Cielzik, Anteilseigner der Firma Crena, wird nach der Einweihungsfeier des neuen Firmengebäudes tot aufgefunden – es gibt kaum einen Zeitgenossen, der sein Ableben bedauert, außer der Chefsekretärin Antonia, die ihn liebt und sehr um seine Reputation bemüht ist. Obwohl nicht unerheblich am Unternehmen beteiligt, hatte Thorsten heftige Geldsorgen, die er mit den heimlichen Patentverkäufen der Firma lösen wollte. Seine Schwester, Geschäftsführerin von Crena, ist jedenfalls froh, dass sie nun nicht mehr die Brände löschen muss, die ihr Bruder ständig gelegt hatte.


Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich ja sehr gerne Regionalkrimis, besonders dann, wenn ich die Gegend auch kenne. Hier hatte ich gleich zwei Orte, die nicht weit entfernt von meinem Wohnort lagen. Das hat mir schon mal gefallen.
Natürlich ist es mir auch wichtig, dass der Krimi spannend ist, was nützt es mir, wenn ich die Gegend kenne, ich aber nicht an das Buch gefesselt werde.
Hier lernte ich zunächst interessante Personen kennen, denn die Autorin hat allen Beteiligten  besondere Charaktere zugeordnet. Mir hat es sehr viel Lesevergnügen bereitet, alle bei ihren Tätigkeiten zu beobachten.
Thorsten Cielzik, nebenbei bemerkt, war er mir nicht sehr sympathisch, kommt während einer Einweihungsfeier ums Leben. Ich konnte ihn bis zu einem gewissen Zeitpunkt begleiten und dann hat die Autorin es geschickt verstanden und andere Begebenheiten geschildert. So hatte ich den Wissensstand, den die beiden Ermittler hatten und ich wusste bis zum Ende nicht, wer denn nun der Täter war. Das Ende fand ich dann auch sehr gelungen und hat mich verblüfft. Mehr will ich aber nicht über den Inhalt verraten.
Auf jeden Fall habe ich den Krimi verschlungen, denn die Autorin hat alles sehr gut beschrieben und es bis zum Ende spannend gemacht.
In diesem Buch wird der fünfte Fall behandelt, den die beiden Ermittler lösen. Ich hatte jetzt nicht das Gefühl, die anderen unbedingt kennen zu müssen. Zumindest blieben bei mir keine Fragen offen.


Fazit:
Durch Zufall habe ich den 5. Fall gelesen, wenn es meine Zeit zulässt, werde ich vielleicht auch die vorherigen Bücher lesen wollen. Aber hier gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 13. August 2018

Rezension - Seaside Affair - Unerwartet Liebe



Autorin: Marleen Reichenberg

Titel: Seaside Affair - Unerwartet Liebe

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen:13. August 2018

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Marleen Reichenberg wurde in der Nähe von München geboren, ist verheiratet und lebt mit ihrer Familie in Süddeutschland. In ihrer freien Zeit entspannt sie sich beim Klavierspielen, liest sehr viel, hält sich mit Yoga und Radfahren fit und engagiert sich ehrenamtlich. Sie studierte Rechtswissenschaften, arbeitete unter anderem als Anwältin, und ist es als Juristin gewohnt, sich mit eher „trockener“ Materie zu beschäftigen. In ihren Büchern hingegen begibt sie sich in die Welt der Gefühle und schreibt in den Genres Liebe, Drama und Humor.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag macht Louisas Freund Tony per SMS mit ihr Schluss. Die junge Fotografin ist fassungslos, hatte sie doch gehofft, endlich mit ihm zusammenziehen und eine Familie gründen zu können. Lou beschließt, eine Auszeit vom Alltag zu nehmen, um ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Doch zuvor hat sie noch ein Hühnchen mit ihrem Exfreund zu rupfen. Um an ihn heranzukommen, muss sie den Mann finden, bei dem Tony als Privatpilot arbeitet. Scott Parker lebt zurückgezogen in einer Villa auf dem Cap d’Antibes. Der erfolgreiche Unternehmer hat nach einem schweren Schicksalsschlag einen Weg für sich gefunden, unbehelligt von der Öffentlichkeit seinen Geschäften nachzugehen und seine inneren Dämonen zu bekämpfen. Als er und Lou sich kennenlernen, ist nichts mehr so wie vorher. Beide fühlen sich vom ersten Moment an magisch voneinander angezogen und dank der wundervollen Stunden mit ihm vergisst Lou beinahe den eigentlichen Zweck ihres Südfrankreich-Aufenthalts.Doch plötzlich werden ihre Gefühle füreinander auf eine harte Probe gestellt.



Meine Meinung:
Ich gestehe, obwohl ich ja eigentlich ein großer Fan von Krimis und historischen Büchern bin, lese ich doch immer wieder einen Liebesroman. Warum? Nun, ich lasse mich gerne in andere Länder entführen und wenn es dann noch eine unterhaltsame Geschichte ist, dann bin ich sehr zufrieden.
Von Marleen Reichenberg habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, die alle sehr unterschiedlich waren und ich freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch von ihr erscheint.
So hat es die Autorin auch diesmal geschafft und mich mit ihrer flüssigen Schreibweise an ihr Buch gefesselt. Mal wieder konnte ich es nicht zur Seite legen und habe es in einem Rutsch gelesen.
Als Leserin ist man von Autorinnen ja einiges gewohnt, oft genug gibt es Wendungen mit denen ich nicht einverstanden bin, was aber auch zeigt, dass ich wieder mittendrin stecke. Hier wartete ich regelrecht darauf und freute mich, dass sie nie den schlimmen Weg sondern immer die gute Variante wählte. Tja, was ich jetzt damit meine, werde ich natürlich nicht verraten und keinem die Lesefreude nehmen.
Auf jeden Fall war ich mal wieder in Frankreich unterwegs, was mir sehr gut gefallen hat und ich fühlte mich mit der Geschichte sehr gut unterhalten. Außerdem habe ich die Protagonisten sofort in mein Leserherz geschlossen und ihnen nur das beste gewünscht. 


Fazit:
Ein gefühlvolles Sommerbuch, das ich jedem gerne empfehle. Wer im Sommer zu Hause bleiben muss, kann damit wunderbar auf Reisen gehen und lernt sympathische, naja, zum größten Teil, Personen kenne. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

Samstag, 11. August 2018

Rezension - Sommer mit Aussicht



Autorin: Lena Wolf

Titel: Sommer mit Aussicht

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Mai 2018

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Lena Wolf ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin. Im Gegensatz zu ihrer Protagonistin fährt sie durchaus gerne mit ihrem Mann und ihrer Mutter gemeinsam in den Urlaub. Am liebsten nach Südfrankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf dem kürzesten Umweg ins Glück Endlich sitzt Luisa im Auto Richtung Frankreich. Nur dass sich Stefan hinters Steuer geklemmt hat, dämpft die Urlaubsfreude. Denn er ist Luisas Ex-Mann. Auch dass ihre Mutter Elisabeth mit im Wagen sitzt, macht die Sache nicht einfacher. Diese ahnt nämlich nichts davon, dass Luisas Ehe gescheitert ist. Elisabeth will ihrer Tochter Luisa, die eigentlich ihre Adoptivtochter ist, bei dem ersten Treffen mit der leiblichen Mutter beistehen. Nicht, dass die andere ihr den Rang abläuft - mit ihrer idyllischen Pension in der Provence! Entsprechend angespannt ist die Stimmung im Auto. Erst recht als der Wagen liegen bleibt. Zum Glück bietet sich bald eine Mitfahrgelegenheit: ein attraktiver Franzose, der ziemlich ungehemmt mit Luisa flirtet …


Meine Meinung:
Als hätten wir in diesem Jahr nicht schon genug Sommer gehabt, lese ich ausgerechnet ein Buch mit diesem Titel. Aber zum Glück bin ich beim Lesen nicht ins Schwitzen geraten ;)
Wer sich die Kurzbeschreibung aufmerksam durchliest, kann davon ausgehen, dass es einige Probleme und Verwicklungen geben wird. So kam es dann natürlich auch, aber ich fand es nicht langweilig und freute mich, dass ich einen unterhaltsamen Sommerroman lesen konnte, der bestens zum Zwischendurch lesen geeignet ist.
Auf den Inhalt möchte ich hier natürlich nicht weiter eingehen, weil ich sonst zuviel verraten müsste.
Auf jeden Fall hat die Autorin mich an ihr Buch gefesselt, zumal ich damit mal wieder auf Reisen gehen konnte, denn sie hat nebenbei sehr schöne Ausflüge beschrieben.


Fazit:
Wer nach einem leichten unterhaltsamen Sommerroman Ausschau hält, wird hier vielleicht das richtige finden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Nur der Hamster war Zeuge



Autorin: Heike Hoyer

Titel: Nur der Hamster war Zeuge

Genre: Tierkrimi

Version: eBook

erschienen: 6. August 2018

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight



Über die Autorin:
Heike Hoyer, geboren 1960 in Hannover, studierte Psychologie in Köln, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Schon seit ihrer Kindheit galt ihr Interesse auch den Tieren, ihrem artspezifischen Verhalten und ihren Kommunikationsformen. 2010 inspirierte ihr Goldhamster Louis sie zu ihrem ersten (Hamster-) Roman, dem jetzt ein Tierkrimi gefolgt ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamster Filou steht unter Schock. Gerade war Elsbeth noch quietschfidel und hat sich mit ihrem Neffen Marcel gestritten, und jetzt liegt sie vollkommen reglos auf der Couch und Filou kann aus seinem Käfig heraus rein gar nichts machen. Er weiß, dass Marcel dahinter steckt. Doch die Polizei geht von einer natürlichen Todesursache aus, immerhin hatte Elsbeth Diabetes. Wie soll Filou denen nur beibringen, dass es Mord war? Zusammen mit einer Dohle, einer lesenden Ratte, einem sprungsicheren Kater und einem Kampfhund, der sich nach Zuneigung sehnt, gründet er die Soko Elsbeth. Gemeinsam unternehmen die Tiere alles, um den Täter hinter Gitter zu bringen. Doch ihre Kommunikationsversuche führen zu folgenschweren Missverständnissen und der Mörder ist gewarnt...


Meine Meinung:
Für dieses Buch habe ich mich aus zwei Gründen interessiert. Ich finde das Buchcover sehr ansprechend und es hat mich auf jeden Fall verführt und das zweite Grund ist der Hamster.  Gab es in unserer Familie doch auch mal so ein putziges Kerlchen und ich war neugierig, was er erlebt hat.
Hamster Filou muss zusehen, wie Elsbeth von ihrem Neffen ermordet wird. Aber was kann ein kleiner Hamster nur machen, zumal er ganz schön geschockt war.  Zu seinem Glück hat ihm die Autorin einige Freunde zur Seite gestellt: eine Dohle, eine Ratte, einen Kater und einen Kampfhund. Letzter wollte allerdings nicht kämpfen, er fühlte sich viel wohler, wenn er kuscheln durfte. Nun können diese Tiere aber gar nichts richtiges unternehmen, ihnen fehlt schlicht die Möglichkeit mit den Menschen zu sprechen. Und da hat sich Heike Hoyer wieder etwas tolles einfallen lassen, was ich hier natürlich nicht verraten werde, was mir aber sehr viel Lesevergnügen bereitet hat.
Ich habe ja schon einige Krimis gelesen, in denen Tiere alleine ermitteln oder den Menschen unterstützen. Es gab dabei die verschiedensten Möglichkeiten der Kommunikation, aber diese kannte ich bisher noch nicht.
Die Autorin hat den Krimi spannend und humorvoll geschrieben, sie hat mich an der Buch gefesselt und ich habe es, wie so oft, mal wieder in einem Rutsch gelesen. Das Ende war dann auch sehr gut gelungen.


Fazit:
Tierische Ermittler, Spannung und Humor, das alles hat die Autorin in diesem Buch vereint, was mir sehr gut gefallen hat und ich gerne weiterempfehle. Achja, die Liebe kam ebenfalls nicht zu kurz. Fast wie in einem menschlichen Krimi ;)

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Mittwoch, 8. August 2018

Rezension - Mordsmäßig angefressen



Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig angefressen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Juni 2018

Seiten: 284

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS




Über die Autorin:
Saskia Louis wurde 1993 in Herdecke geboren. Sie wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern in der Kleinstadt Hattingen auf und schrieb bereits in der vierten Klasse ihr erstes Buch. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: Ob Kurzgeschichten, Songtexte oder Romane - ob auf Servietten, Flyern oder Toilettenpapier. Heute studiert sie Medienmanagement in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Louisa Manu ist verliebt, ihr Leben ungewohnt leichenfrei – und es wundert sie überhaupt nicht, dass das nicht lange so bleibt. Als ihre Schwester behauptet, dass im Kölner Zoo vor ihren Augen eine Leiche entsorgt wurde, ist das fast wie ein Wink des Schicksals für Lou. Am nächsten Tag wird auch gleich der passend zerfressene Körper ans Rheinufer geschwemmt. Grund genug für die Möchtegerndetektivin, sich die merkwürdigen Geschehnisse hinter den Käfigstäben genauer anzusehen. Die Tätersuche würde sich allerdings sehr viel einfacher gestalten, wenn Kommissar Rispo nicht jeden ihrer Rechercheversuche sabotieren würde. Und manche Dinge kann man selbst mit einem Kuss nicht wiedergutmachen …


Meine Meinung:
Obwohl Louisa sich zurück halten möchte, wird sie doch immer wieder in brenzlige Situationen herein gezogen. Diesmal hat ihre Schwester eine Leiche gesehen, aber aus verschiedenen Gründen kann sie Kommissar Rispo das nicht erzählen, also wird Lou eingeweiht.
Die Autorin beschert mir mit dieser Folge einen weiteren spannenden und humorvollen Krimi. Aber auch das Privatleben von ihr und ihrer Schwester steht sehr im Vordergrund und bietet einige Überraschungen. Dank ihres flüssigen Schreibstils war es mir möglich, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Langweilig wurde mir auch bei diesem vierten Fall nicht. Ich hatte ja die Möglichkeit die Bücher zwei bis vier kurz hintereinander zu lesen, was mir zusätzlich noch Lesevergnügen bereitet und mir Wartezeiten erspart hat.
Bisher habe ich zu den Buchcovern noch gar nichts geschrieben, denn alle vier gefallen mir sehr gut und zeigen sofort, dass die Bücher zusammen gehören. Mit Sicherheit würden sie mir auf einem Tisch vieler Bücher sofort auffallen und mich dazu auffordern, die Bücher in die Hand zu nehmen.


Fazit:
Ein weiterer Fall für Louisa Manu, der mich begeistert hat, ich empfehle die Serie sehr gerne und würde mich freuen, wenn dies nicht das letzt Buch war.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Mordsmäßig kaltgemacht


Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig kaltgemacht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Oktober 2017

Seiten: 358

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS





Über die Autorin:
Saskia Louis kam 1993 in Herdecke mit einer Menge Fantasie zur Welt, die sie seit der vierten Klasse nutzt, um Geschichten zu schreiben. Zusammen mit ihren zwei älteren Brüdern wuchs sie in der Kleinstadt Hattingen auf, doch über die Jahre hat sie ihr Zuhause in unterhaltsamer Frauenliteratur und Fantasy gefunden. Sie ist überzeugt davon, dass Kuchen zwar nicht alle, aber doch die meisten Probleme lösen kann und glaubt, dass Tagträumen eine unterschätzte Profession ist. Heute studiert sie Medienmanagement in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Louisa Manu gibt sich redlich Mühe damit, ein langweiliges, ruhiges Leben zu führen –versagt jedoch auf ganzer Länge. Aber das ist ganz bestimmt nicht ihre Schuld! Sie hätte gerne ein romantisches Date mit einem tollen Mann. Stattdessen segnet ihr Lieblingsmitglied der Kölner Eishockeymannschaft vor ihren Augen das Zeitliche. Sie nimmt sich fest vor, sich diesmal aus den polizeilichen Ermittlungen rauszuhalten. Stattdessen bietet ihr eine örtliche Zeitung kostenlose Publicity an, wenn sie ebendies nicht tut. Was bleibt ihr da schon anderes übrig, als sich erneut auf Verbrecherjagd zu begeben? Kommissar Rispo setzt wieder einmal alles daran, sie an ihrem Vorhaben zu hindern ... bis er plötzlich selbst ihre Hilfe braucht.


Meine Meinung:
Nun hatte ich die Möglichkeit Louisa Manu zum dritten Mal zu begleiten. Anfangs fand ich das Verhalten von ihr immer noch nervend, aber dann wurde sie mir immer sympathischer. Ganz toll fand ich eine Rede, die sie gehalten hat, aber dazu werde ich mit Sicherheit nicht mehr verraten.
Ja, inzwischen bin ich mit der Familie von Louisa sehr vertraut und kenne inzwischen auch mehr von Rispos Familie, die ich zu gerne auch mal persönlich kennen lernen würde, warum? Das wird hier auch nicht verraten.
Ein weiteres Mal gerät Louisa wieder in einen Mordfall, sie kann diesmal wirklich nichts dazu. Eigentlich wollte sie sich ja auch nur ein Spiel der Kölner Haie ansehen. Naja, sie hätte sich mit ihrer Neugierde etwas zurück halten können, aber dann wäre sie nicht Lou und außerdem hat sie sofort etwas bemerkt, wozu die Polizei doch etwas länger brauchte.  Außerdem hat Lou durch ihre hilfreichen Tätigkeiten eine gewisse Berühmtheit erlangt und mit der Zeitung hat sie ebenfalls zu tun. So, mehr werde ich nicht verraten, es soll jeder das Lesevergnügen haben.


Fazit:
Eine spannende unterhaltsame Serie, die Bücher sollten wirklich in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden.

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Rezension - Mordsmäßig verstrickt


Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig verstrickt

Genre:  Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. September 2016

Seiten: 366

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS




Die Autorin Saskia Louis wurde 1993 in Herdecke geboren. Sie wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern in der Kleinstadt Hattingen auf und schrieb bereits in der vierten Klasse ihr erstes Buch. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: Ob Kurzgeschichten, Songtexte oder Romane - ob auf Servierten, Flyern oder Toilettenpapier. Heute studiert sie Medienmanagement in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Blumenladenbesitzerin Louisa Manu würde "in Mordfälle schlittern" nicht als ihr Hobby bezeichnen. Dennoch scheint es eins zu werden. Als sie über eine mit zwei unglücklich platzierten Stricknadeln verzierte Leiche stolpert und der Sohn ihrer Angestellten als Tatverdächtiger gilt, bleibt ihr wohl nichts anderes übrig, als Kommissar Joshua Rispo wieder einmal auf die Finger zu treten. Das passt ganz gut, denn mit ihm hat sie ohnehin noch ein Hühnchen zu rupfen …


Meine Meinung:
Ich bin ja ein großer Krimifan und hier gibt es jede Menge verschiedene Richtungen. Ich brauche nicht immer Krimis, die unter die Haut gehen und wo es jede Menge Tote und viel Blut gibt. Ich mag auch sehr gerne humorvolle und spannende Krimis.
Louisa Manu hatte ich bereits im ersten Buch "Mordsmäßig unverblümt" kennen gelernt und ich wusste, dass sie mich an Serien erinnerte, die ich mal sehr gerne gesehen habe. Allerdings war ich zunächst wieder hin und her gerissen, zwischen Lou nervt nicht nur den Kommissar, sondern auch mich oder soll ich das mit sehr viel Humor betrachten? Ich habe mich dann für letzteres entschieden.
Zumal es sehr viele Situationen und Dialoge gab, die mir ausgesprochen gut gefallen haben.
Trotzdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich mit Lou schimpfen musste, denn ab und zu kam sie mir doch etwas zu naiv vor. Auch meine Einstellungen zur Mutter und Schwester  hatten sich gegenüber dem ersten Buch noch nicht gebessert. Man merkt, ich steckte mal wieder mittendrin und alle Personen waren sehr real für mich. Rispo konnte ich voll und ganz verstehen und an wen mich Trudi erinnerte, will ich hier nicht verraten. Lest das Buch einfach selber.


Fazit:
Ich bin ja nicht nur Krimifan sondern auch ein Serienjunkie und ich hatte jetzt die Möglichkeit alle Bücher hintereinander zu verschlingen, denn jetzt war ich mal wieder süchtig.


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Rezension - Eine Bayerische Hochzeit Band 2 Auguste


Autorin: Josefa vom Jaaga

Titel: Eine Bayerische Hochzeit Band 2 Auguste

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. Dezember 2017

Seiten: 388

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Über die Autorin:
Josefa vom Jaaga, Jahrgang 1972, ist gelernte Buchhändlerin und lebt im Raum München. Die Personen rund um Napoleon Bonaparte faszinieren sie wegen ihrer Schicksale und ihrer nicht selten extremen Schrulligkeit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Herbst 1805: Die französische Armee unter Führung Kaiser Napoleons befreit Bayern von österreichischer Besetzung und eilt dem Sieg von Austerlitz entgegen. Kurfürst Max Joseph und Kurfürstin Karoline können nach München zurückkehren und ihr Land zum Königreich ausrufen. Alles wäre wunderbar - würde Napoleon nicht darauf bestehen, Max Josephs Tochter Auguste mit Eugène Beauharnais, dem Sohn von Kaiserin Josephine, zu verheiraten. Die Fortsetzung der Geschichte über eine Wittelsbacher-Prinzessin, die inmitten politischer Zwänge und Intrigen aus Versehen glücklich wurde.


Meine Meinung:
Nachdem ich Band 1 über Karoline gelesen hatte, wollte ich auch gerne wissen, wie es denn weiter geht. Denn schließlich wurden damals viele Ehen aus politischen Gründen geschlossen. Zumeist waren es die Töchter, denen mitgeteilt wurde, wen sie zu heiraten hatten. Die Autorin hat sehr gerne über die Zeit Napoleons geschrieben und gerade er verlangte von vielen Adeligen Zugeständnisse. Sehr ausführlich hat Josefa vom Jaaga auch diesmal beschrieben, was alles so passierte, bevor Auguste mit Eugène zusammen kamen. Glücklicherweise habe diese beiden sich arrangiert und sind doch sehr glücklich miteinander geworden.


Fazit:
Auch diesmal fand ich es sehr interessant, was die Autorin alles zu berichten weiß und sie hat mir damit gleichzeitig wieder etwas Geschichtsunterricht gegeben. Ausführlich und unterhaltsam wird über die Geschehnisse rund um Auguste berichtet.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 7. August 2018

Rezension - Rachetrip




Autor: Michael Linnemann

Titel: Rachetrip

Genre: Krimi/Thriller

Version: eBokk

erschienen: 18. Oktober 2017

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene




Über den Autor:
Michael Linnemann wurde 1987 in Ahlen (NRW) geboren. Seit 2002 beschäftigt er sich mit Kriminalromanen. Vor allem interessiert ihn die Entwicklung vom frühen zum heutigen Krimi. Dieses Interesse brachte ihn zu der Idee, die klassische Tätersuche mit modernen Ermittlungsgeschichten zu verbinden. Daraus entstand die erfolgreiche 'Rache'-Reihe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Rachetrip - Der fünfzehnte und letzte Fall für Nora und Tommy: Kurz nachdem Heiko Laub aus der Göttinger JVA entlassen wird, tauchen die Leichen mehrerer Personen auf, mit denen er früher eng in Verbindung stand. Die Kommissare Nora Feldt und Thomas Korn befürchten, dass Laub auf einem Rachetrip sein könnte, da die Tatortspuren eindeutig auf ihn hinweisen. Offenbar will er alle Menschen ermorden, denen er seine ehemalige Haftstrafe zu verdanken hat. Und die Ermittler können sich denken, auf wen er es als Nächstes abgesehen hat – denn sie selbst waren es, die ihn damals verhaftet haben …


Meine Meinung:
Ich habe inzwischen einige "Rachefolgen" gelesen und wollte unbedingt den neuesten und zugleich letzten Fall, den Nora und Tommy lösen sollten, kennen lernen.
Von Anfang bis Ende war die Spannung sehr hoch, die sich allerdings noch mehr steigerte und für mich sehr aufregend war. Weiß ich, was einem Autor so alles einfällt, wenn er mitteilt, dass es die letzte Folge ist. Ich war hin und her gerissen, schließlich kannte ich die beiden doch schon länger und hoffte, dass es für sie gut ausgehen würde. Ich werde hier mit Sicherheit nicht das Ende verraten, aber es hat mich überrascht und letztendlich war ich auch sehr zufrieden damit. Aber bevor das Buch enden konnte, erlebten die beiden Ermittler viele spannende Momente, dem Täter waren sie knapp auf den Fersen. Leider war er ihnen immer einen Schritt voraus und auf sie hatte er es ebenfalls abgesehen. Schlimm, wenn man immer zu spätkommt. Und dann kam einiges anders, als es sich alle gedacht hatten. Also, mein Leserherz musste ganz schön bibbern.

Fazit:
Ein gelungener Abschluss einer Krimiserie, dieses Buch und natürlich auch die anderen empfehle ich sehr gerne weiter. Wer es besonders spannend mag und sich gerne überraschen lässt, wird begeistert sein.

Das Buch kann mit KU gelesen werden.

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Rezension - Wer erstach Sherlock Holmes?



Autorin: Melanie Jungk

Titel: Wer erstach Sherlock Holmes?

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Oktober 2016

Seiten: 62

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: epubli



Über die Autorin:
Melanie Jungk wurde im Jahre 1975 in Fürstenau geboren. Hier wuchs sie als jüngstes von drei Kindern auf. Bis zum Abitur im Jahre 1994 ging sie hier zur Schule. Anschließend machte sie eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem Nachbarort und arbeitet in Fürstenau als Steuerfachangestellte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf einem Campingplatz im ostfriesischen Hooksiel findet zur Saisoneröffnung das alljährliche Kostümfest statt. Plötzlich fällt Sherlock Holmes tot um. In der Verkleidung des Meisterdetektives steckt Theo Dorn und in seinem Rücken ein Messer. Wer brachte ihn um und warum? Ist das viele Geld auf seinem Sparbuch der Grund dafür? Oder war das Messer am Ende gar nicht für ihn bestimmt? Die ungleichen Kommissare Konrad Decker und Jare Petersen aus Wilhelmshaven ermitteln. Nun gilt es schnell zu kombinieren, denn wenn der Anschlag nicht Theo Dorn galt, ist eine Person auf dem Platz in Lebensgefahr.


Meine Meinung:
Wer erstach Sherlock Holmes, das ist doch eine Frage, die einen neugierig macht. Und dann kommt die Überlegung, wurde Sherlock Holmes erstochen? Für mich war es ein Grund, dass ich mich mit dem Buch befasse und siehe da, ich landete auf einem Campingplatz und war mitten in einem Kostümball. Sherlock Holmes, eine nette einfache Kostümierung, die lebensgefährlich sein kann. Naja, wenn ich ehrlich bin, wäre es auch mit einem anderen Kostüm so gewesen. 
Kommissar Decker, der sich um die Auflösung des Falles kümmern musste, hatte eine Menge Verdächtige, denn der Kostümball war gut besucht. Die Autorin hat sich reichlich Personen mit unterschiedlichen und interessanten Charakteren einfallen lassen.
Sehr fesselnd hat Melanie Jungk diesen Krimi geschrieben, mir hat es gefallen und ich war sehr überrascht, als ich erfuhr, wer der Täter war, denn damit hatte ich wohl nicht gerechnet.


Fazit:
Ein fesselnder Kurzkrimi, der sich wunderbar dazu eignet, mal zwischendurch gelesen zu werden.

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Rezension - Portugiesische Tränen


Autor: Luis Sellano

Titel: Portugiesische Tränen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. April 2018

Seiten: 353

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag 




Über den Autor:
Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für den ehemaligen deutschen Ermittler Henrik Falkner sind die malerischen Gassen der Lissaboner Altstadt zur neuen Heimat geworden. Von seinem Onkel Martin hat er ein uriges Antiquariat geerbt – und zahlreiche Artefakte, die Teil von bislang ungeklärten Verbrechen sind. Eines Tages findet er im Laden eine kitschige Fahne, auf der ein seltener japanischer Fisch abgebildet ist, ein Koi. Henrik ahnt, dass er einem neuen Rätsel auf der Spur ist. Einem tödlichen Rätsel, denn die Spur führt zu skrupellosen Sammlern des wertvollen Fisches, die vor nichts zurückschrecken. Schon bald steht Henrik zusammen mit der schönen Polizistin Helena vor der ersten Leiche. Es wird nicht die letzte sein …


Meine Meinung:
Das letzte Buch endete ja mit einem Cliffhanger und deshalb fand ich es gut, dass ich sehr zeitnah dieses dritte lesen konnte. Denn nichts ärgert mich mehr, wenn am Ende Fragen offen sind und ich lange auf eine Fortsetzung sprich Beantwortung warten muss.
Wobei auch in diesem Buch, ich nicht erfahren habe, was mit einer Person passiert ist. Ich möchte allerdings nicht näher auf weiteres eingehen, weil ich sonst zu viel verraten müsste.
Auch diesmal gerät Henrik in reichlich gefährliche, wenn nicht sogar lebensgefährliche Situationen. Mich wundert es schon, dass er schwer verwundet immer weiter macht. Es hat sich im Großen und Ganzen nicht viel geändert. Immer noch zahlen die Bewohner seines Hauses keine oder wenig Miete. Immer noch findet er geheimnisvolle Hinweise in Büchern oder Kisten, die sein Onkel reichlich versteckt hat. Wobei mir diesmal die Hintergrundgeschichte nicht so gut gefallen hat, aber das mag auch eine persönliche Einstellung sein. Mit Portugal oder Lissabon hat das wenig zu tun, das hätte überall passieren können.

Fazit:
Ich habe dieses Buch aus Neugierde gelesen, weil ich Antworten haben wollte. Aber am Ende des Buches traten neue Fragen auf und ich bin mir nicht sicher, ob ich von dieser Serie noch weitere Folgen lesen möchte.  Aber zum Glück sind die Meinungen sehr unterschiedlich und es werden bestimmt genügend Leser gespannt auf das nächste Buch warten wollen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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Rezension - Portugiesische Rache



Autor: Luis Sellano

Titel: Portugiesische Rache

Genre:  Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Mai 2017

Seiten: 369

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über den Autor:
Luis Sellano ist das Pseudonym eines deutschen Autors. Auch wenn Stockfisch bislang nicht als seine Leibspeise gilt, liebt Luis Sellano Pastéis de Nata und den Vinho Verde umso mehr. Schon sein erster Besuch in Lissabon entfachte seine große Liebe für die Stadt am Tejo. Luis Sellano lebt mit seiner Familie in Süddeutschland. Regelmäßig zieht es ihn auf die geliebte Iberische Halbinsel, um Land und Leute zu genießen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach gefährlichen Abenteuern in Lissabon hat der Expolizist Henrik Falkner sich in die Stadt am Tejo verliebt. Henrik übernimmt das Antiquariat seines Onkels Martin – und damit auch dessen Vermächtnis. Denn Martin hat nicht nur Kuriositäten aller Art, sondern auch Artefakte gesammelt, die in Zusammenhang mit ungelösten Verbrechen stehen. Als ein Mann in der Bar Esquina erstochen wird, ahnt Henrik, dass er in den nächsten Fall geraten ist. Zusammen mit der temperamentvollen Polizistin Helena begibt er sich auf die Spuren des Mörders. Doch dann wird Helenas Tochter entführt … Es beginnt eine Jagd durch die Gassen von Lissabon.


Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, seit ich das erste Buch "Portugiesisches Erbe" gelesen hatte, aber ich war relativ schnell wieder drin in der Geschichte um Henrik und dem Antiquariat, das er von seinem Onkel geerbt hatte.
Allerdings hatte ich diesmal fast das Gefühl, den  Überblick zu verlieren. So viele verschiedene Personen spielten eine Rolle. Außerdem wurde Henrik laufend gefährlich angegriffen und geriet von einer brenzligen Situation in die nächste. Henrik ist jetzt schon eine Weile in Lissabon und hat sich manchen Begebenheiten angepasst. Denn die Mentalität der Portugiesen hat er besser kennen gelernt, leider aber auch einiges über alte Machenschaften, Korruption und vor allem über Anhänger der Diktatur erfahren.
Wie soll es anders sein, spielt diesmal ein Buch eine wichtige Rolle, allerdings wussten Henrik und ich lange Zeit nicht, warum nach dem Buch gesucht wird. Weil ich neugierig bin, habe ich das Buch natürlich zu Ende gelesen, wobei es mir wirklich manchmal etwas viel und unglaubwürdig vorkam, was Henrik alles so erleben sollte. Aber was weiß denn ich, wie es woanders so zugeht.
Gar nicht einverstanden war ich mit dem Ende des Buches, denn es blieben Fragen offen, von denen ich ausgehe, dass sie im nächsten Buch geklärt werden und eigentlich mag ich es, wenn ein Buch richtig abgeschlossen wird und ich entscheiden kann, ob ich weitere Folgen lesen möchte.


Fazit:
Wer gerne Krimis und Ortsbeschreibungen kombiniert mag, wird hier seine Freude haben, denn wieder hat der Leser das Gefühl vor Ort in Lissabon zu sein.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Der Myrtenzweig


Autorin: Dorothea Stiller

Titel: Der Myrtenzweig

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook

erschienen: 26. Juli 2018

Seiten: 274

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS 



Über die Autorin:
Dorothea Stiller, Jahrgang 1974, arbeitet als Lehrerin für Deutsch und Englisch und schreibt, wann immer sie dazu Zeit findet. Die verheiratete Mutter von zwei kleinen Kindern lebt mit ihrer Familie und Katze Schnappi am Rande des Ruhrgebiets, fühlt sich aber auch in Großbritannien zuhause, wo sie ein Jahr als Assistant Teacher verbrachte. Die Autorin liebt Finnland, Desert Rock und ist ein Serien-Junkie.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mordfall in der Londoner High Society: Lady Beresford ermittelt Lady Dorothy Beresford, warmherzige und zugleich resolute Marchioness, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Mordfall, als der Bruder ihrer treuen Kammerdienerin sich vom Galgen bedroht sieht. Felton Seymour, ein berüchtigter Frauenheld und Dandy, ließ sich von ihm aus dem berühmten Almack's Club heimfahren. Doch als die Droschke am Ziel eintraf, fand man den Insassen erdolcht und mit einem Myrtenzweig auf der Brust im Fond. Obwohl er seine Unschuld beteuert und schwört, die Fahrt nicht unterbrochen zu haben, wird der Kutscher verhaftet ...
Lady Beresford will ihrer Kammerdienerin helfen, die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Gleichzeitig fällt ihr das Los zu, das zu tun, was Dorothy „Dotty“ Beresford am besten kann: eine Ehe zu stiften. Rose Lymington, das Patenkind ihres Gatten, soll dringend unter die Haube. Bald stellt sich heraus, dass die Lymingtons noch eine Rechnung mit dem Ermordeten offen hatten. Ist die renommierte Familie etwa in den Mord verwickelt?


Meine Meinung:
Von Dorothea Stiller habe ich bisher einige Bücher gelesen, aber ein historischer Krimi war bis jetzt noch nicht darunter und deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt.
So kam es, dass ich Lady Beresford kennen lernte, die mir sofort sehr sympathisch war. Durch Zufall wird sie zu einer Ermittlerin in einem Mordfall. Der Bruder ihrer Kammerdienerin wird des Mordes beschuldigt, er ist Kutscher und hätte er gewusst, welchen Ärger mit seiner letzten Fahrt bekommen würde, dann hätte er sicher eher Feierabend gemacht.
Dotty, wie sich Lady Beresford gerne nennen lässt und auch ich fanden es durchaus merkwürdig und konnte nicht glauben, dass der Kutscher der Mörder sein soll. Naja, ich konnte nicht viel ausrichten, aber ich durfte Dotty begleiten und sie dabei beobachten, wie sie Licht ins Dunkle bekommt.
Nebenbei wurden mir aber auch interessante Einblicke in das Leben der Londoner High Society gewährt. Mir taten die Frauen mal wieder sehr leid, die sich in ein olles Korsett zwingen mussten. Und welche Möglichkeiten es gibt, Ehe zu stiften beziehungsweise wie in gewissen Kreisen nach Ehemännern Ausschau gehalten wird, fand ich ebenfalls interessant. Allerdings kann auch dabei mal etwas schief gehen. Aber mehr verrate ich nicht.
Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin hatte ich ein weiteres Mal die Möglichkeit, das Buch in einem Rutsch zu lesen. Ich war mittendrin im Geschehen und wollte natürlich unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem wie sich alles auflöst.


Fazit:
Wer Lust auf Spannung und Historie, sowie Romanze hat, wird hier das richtige Buch finden. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Rezension - Weiße Nougat Küsse



Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Weiße Nougat Küsse

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 24. Juli 2018

Seiten: 234

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Montlake Romance



Über die Autorin:
Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Kurt in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert.
Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane, die unter dem Serientitel HAMBURGER DEERNS erschienen sind. »Ich mag Geschichten, die das Leben schreibt. Meine weiblichen Protagonistinnen sind frech, schlagfertig und lassen sich so schnell nicht unterkriegen, ganz so wie es auch meine Art ist. Die Geschichten eignen sich ideal für den kleinen Lesehunger zwischendurch, mal spannend, mal humorvoll, mal dramatisch, auch schon mal makaber und skurril, aber niemals vorhersehbar.«


Kurzbeschreibung, übernommen:
Valerie hat von ihrer Mutter Karen nie die Zuneigung erhalten, die ihren Geschwistern zuteilwurde. Auch als erwachsene Frau sucht sie vergeblich nach Wärme und Geborgenheit. Ein Wiedersehen mit ihrem Jugendschwarm Michael setzt die Hoffnung in ihr frei, doch ein liebenswerter Mensch zu sein. Aber dieses Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Valeries Leben ändert sich schlagartig, als sie aufgefordert wird, Elternunterhalt für ihre leibliche Mutter zu zahlen. Als ihr Vater sie zu ihren Wurzeln führt, erfährt sie die wahre Familiengeschichte und muss erkennen, dass Liebe viele Gesichter hat.


Meine Meinung:
Wer bereits Bücher von Frieda Lamberti gelesen hat, weiß, dass ihre Geschichten selten vorhersehbar sind. Sie überrascht einen immer wieder mit Wendungen. In diesem Buch geht es um eine Familiengeschichte, die recht dramatisch rüber kommt. Wobei ich es schon als typisch für Bücher der Autorin betrachte, es ist nur einfach irgendetwas los, nein es häuft sich.
Valerie hatte ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und war an ihrer Seite. Wir beide haben ganz bestimmt nicht damit gerechnet, was sich alles offenbart, nachdem sie einen besonderen Brief erhalten hat. Bei den anderen Beteiligten war ich so ein bisschen hin und her gerissen. Auf jeden Fall habe ich das Buch mal wieder in einem Rutsch durch gelesen, denn ich war doch sehr neugierig, wie sich alles entwickeln wird.
Da weißer Nougat eine sehr wichtige Rolle spielt, hat uns die Autorin am Ende das Rezept verraten. Ich persönlich werde aber mal Ausschau halten und sehen, wo ich besagten Nougat kaufen kann.


Fazit:
Ein weiteres Buch mit einer Geschichte, das sich wunderbar im Urlaub lesen lässt, denn die Autorin entführt uns ja auch in eine schöne Gegend.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

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