Freitag, 6. April 2018

Rezension - Eine Bayerische Hochzeit - Band 1: Karoline


Autorin: Josefa vom Jaaga

Titel: Eine Bayerische Hochzeit - Band 1 Karoline

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Januar 2018

Seiten: 420

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand




Über die Autorin:
"Josefa vom Jaaga" ist ein für Eingeweihte (oder Alteingesessene) kaum sonderlich schwer zu durchschauendes Pseudonym. Josefa ist in Erding geboren und aufgewachsen, lebt noch immer dort und hat fest vor, auch dort begraben zu werden. Sie schreibt, solange sie zurückdenken kann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ende des 18. Jahrhunderts: Während in Frankreich die Revolution wütet, heiratet in Baden Prinzessin Karoline den 20 Jahre älteren Witwer Maximilian Joseph von Zweibrücken, der bald schon Kurfürst von Bayern werden soll. Ihre Bemühungen um ein harmonisches Familienleben werden nicht gerade vereinfacht, als ein gewisser Napoleon Bonaparte sich zum Kaiser der Franzosen krönt und beginnt, sich für eine von Karolines Stieftöchtern zu interessieren. Eine Geschichte über Bayern, Bonaparte, Beauharnais und was sonst noch notwendig ist, damit die Prinzessin zum Prinzen kommt.



Meine Meinung:
Sehr gerne lese ich historische Bücher, sie vermitteln mir sehr viel Wissen, denn so genau wissen wir ja nicht, was sich im Einzelnen damals überall abgespielt hat. Und hier kann ich allen Mädchen sagen, die meinen, sie wären gerne mal eine Prinzessin gewesen, dass es die Prinzessinnen damals überhaupt nicht leicht hatten. Selten durften sie aus Liebe heiraten, in den meisten Fällen spielte die Politik eine weitaus wichtigere Rolle. Und unverheiratete Adelige hatten es nicht leicht. Aber noch weniger die Eltern, die für einen passenden Bräutigam suchen mussten.
In diesem Buch erzählt die Autorin sehr ausführlich, was die Markgräfin Amalie alles unternehmen muss, damit ihre Töchter standesgemäß verheiratet werden und was passiert, wenn eine Tochter nicht so hübsch geraten ist, wie man es von ihr erwartet hat.
Karoline ist eine der Töchter, die später in den Vordergrund rückt. Durch ihre Heirat bekommt sie Kontakt zu Napoleon, der uns allen ja sehr bekannt ist. Was nun alles passierte möchte ich hier nicht zusammen fassen, denn die Autorin hat dies alles sehr gut geschildert und ich möchte ihr nicht vorgreifen.


Fazit:
Geschichtsunterricht der etwas anderen und besonderen Art, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt noch ein weiteres Buch, das bei mir schon darauf wartet gelesen zu werden. Aber zunächst möchte ich dieses gerne empfehlen.

Bei der Autorin und beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar bedanken.