Freitag, 6. April 2018

Rezension - Ein Sommer wie Limoneneis


Autorin: Marie Matisek

Titel: Ein Sommer wie Limoneneis

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 3. April 2018

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB 




Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen, spazieren gehen und gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Marco, erfolgreicher Immobilien-Anwalt, schaut lieber nach vorne als zurück. Er hat eine glanzvolle Karriere gemacht, und für seine Wurzeln, die in Amalfi liegen, bei seiner Familie, die seit Jahrhunderten eine Limonen-Plantage betreibt, interessiert er sich wenig. Doch dann will seine Frau plötzlich die Scheidung, und sein Vater im fernen Süditalien bricht sich die Hüfte. Marcos Weg führt ihn nach Amalfi – widerwillig und nur für kurze Zeit, wie er glaubt. Es dauert jedoch nicht lange und die zauberhafte Küste sowie das sinnliche Leben Süditaliens nehmen ihn gefangen. Und dann steht Lisabetta wieder vor ihm, die zauberhafte Liebe seiner Jugend. Kann und will Marco sein Leben noch einmal von Grund auf ändern?


Meine Meinung:
Als ich das Buch ausgelesen hatte, hätte ich am liebsten sofort ein großes Zitroneneis im Becker vor mir gehabt. Mal davon abgesehen, dass ich sowieso am liebsten Zitroneneis esse.
Nachdem ich bereits zwei Bücher der Autorin gelesen hatte, war ich natürlich auf ein weiteres besonders gespannt, zumal mich die Kurzbeschreibung neugierig machte.
Ich freute mich zunächst darüber, dass es endlich mal ein Mann war, der die Hauptrolle in diesem Buch übernehmen sollte. Denn in der Vergangenheit hatte ich reichlich Bücher gelesen, in denen die Frauen sich aus den verschiedensten Gründen Auszeiten nahmen oder Änderungen in ihrem Leben vornehmen wollten.
So kam es, dass ich mit Marco an die Amalfiküste reiste und mich dort sofort wohl fühlte. Mir hat es sehr gut gefallen, Marco bei allem, was er tat und was ihm bewegte begleiten zu können. Ich möchte hier, wie immer, nicht weiter auf den Inhalt eingehen, weil ich dann zuviel verraten müsste.
Obwohl es für mich so ziemlich vorhersehbar war, fand ich es trotzdem nicht langweilig. Denn die Autorin hat einige überraschende Wendungen eingebaut und ein Ende geschrieben, was mir gefiel und ich mir im Grunde auch gewünscht hatte.
Ich erwähnte ja schon, dass ich sehr gerne Zitroneneis esse, aber das Rezept wollte Pippo ja nicht verraten, dafür habe ich in der inneren Klappe dann das Rezept eines Zitronensorbets gefunden, was ich bestimmt im Sommer mal ausprobieren werde.


Fazit:
Ein wunderschönes Sommerbuch mit Höhen und Tiefen, was allerdings auch schon im Frühjahr oder anderen Jahreszeiten gelesen werden kann. Entführen lassen können wir Leser uns ja zu jeder Jahreszeit.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.