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Mittwoch, 29. Dezember 2021

Rezension - Zur falschen Zeit am falschen Ort


Autorinnen und Autoren: verschiedene, siehe unten

Herausgeberin: Brigitte Lamberts 

Titel: Zur falschen Zeit am falschen Ort

Genre: Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2021

Seiten: 202

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ adakia Verlag



Um hier nicht den Rahmen zu sprengen, liste ich hier nur die Namen der Autorinnen und Autoren auf;
Martin Arz, Maiken Brathe, Gitta Edelmann, Petra K Gungel, Yvonne Keller, Brigitte Lamberts, Kerstin Lange, Carmen Mayer, Renate Nolden, Edith Anna Polkehn, Sibyl Qunike, Daniel Raifura, Petra Scheuermann, Ursula Schmidt-Spreer, Dana Schwarz-Haderek, Jan-Miakel Teuner, Brigitte Vollenberg, Ingrid Werner, Fenna Willams, Jennifer B Wind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zur falschen Zeit am falschen Ort - Katastrophen und Tragödien, die weltweit Aufsehen und Bestürzung hervorgebracht haben, liefern dramatischen Stoff für Geschichten. So gab es den verheerenden Anschlag auf das World-Trade-Center oder den Tsunami, der über Thailand hinwegfegte. Aber auch die kleinen, leisen Zeichen der Verzweiflung gehören zum Leben dazu und können Schreckliches bewirken. Doch zum Glück gibt es auch Geschichten, die ein gutes Ende nehmen, die Hoffnung machen, dass nicht immer alles im Chaos versinkt. Lassen Sie sich von den AutorInnen überraschen, wie sie das Thema »Zur falschen Zeit am falschen Ort« völlig unterschiedlich interpretieren.


Meine Meinung:
Den Düsseldorfern sind diese Uhren sehr gut bekannt und bei mir war es so, dass mich das Cover magisch angezogen hat. Kurze Erklärung zum Cover, die Uhren stehen auf einem Zeitfeld, dass 1987 anlässlich der Bundesgartenschau in Düsseldorf errichtet wurde. Natürlich ist die Zeit das prägende Thema in diesem Buch.
Brigitte Lamberts hat Kolleginnen und Kollegen gebeten zum Titel: Zur falschen Zeit am falschen Ort eine Kurzgeschichte zu schreiben. Ich finde es ausgesprochen interessant, was jedem dazu eingefallen ist. Alle Geschichten sind so unterschiedlich ausgefallen.
Vor einigen Jahren war ich gar kein großer Fan von Kurzgeschichten, oft war es so, dass ich mir gewünscht hatte, mehr lesen zu wollen. Inzwischen weiß ich es zu schätzen, dass es eine Begabung ist, in einer kurzen Geschichte sehr viel zu erzählen und mich als Leserin fesseln zu können. Schön ist bei so einer Sammlung ja, dass ich das Buch immer wieder zur Hand nehmen und ein oder zwei Geschichten lesen kann. Mehr möchte ich nicht lesen, denn jede Geschichte sollte genügend Raum erhalten und eine gewisse Wirkung ausüben. Ich meine, dass dies nicht der Fall ist, wenn sämtliche Geschichten in einem Rutsch hintereinander gelesen werden.


Fazit:
Das Buch ist nicht allzu dick und kann deshalb auch immer mitgenommen werden. Damit können Wartezeiten beim Arzt überbrückt werden. Oder in der U-Bahn kurz eine Geschichte gelesen werden, ohne den Ausstieg zu verpassen, weil man nicht mitten im Kapitel unterbrechen kann. Natürlich kann zu Hause auch zwischendurch eine Geschichte gelesen werden, kurze Pause beim Hausputz oder so. Gelegenheiten gibt es mit Sicherheit reichlich. Auf jeden Fall empfehle ich gerne diese Sammlung so unterschiedlicher Geschichten von vielen bekannten Autorinnen und Autoren.


Bei Brigitte Lamberts möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 17. Oktober 2021

Rezension - Winter, Weihrauch, Wasserleiche



Autoren: verschiedene

Titel: Winter, Weihrauch, Wasserleiche

Genre: Krimikurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Die Autorinnen und Autoren:
Für Mord und Totschlag unterm Tannenbaum sorgen dieses Jahr zu Weihnachten: Hilde Artmeier/Wolfgang Burger, Carine Bernard, Mathias Berg, Katja Bohnet, Wulf Dorn, Andreas Eschbach, Christiane Franke/Cornelia Kuhnert, Tom Fraunhoffer, Andreas Gruber, Marc Hofmann, Thomas Kastura, Regine Kölpin, Fanny König, Christoph Lode, Iny Lorentz, Kirsten Nähle, Alexander Oetker, Isolde Peter, Sonja Rüther, Florian Schwiecker, Eva Siegmund, Michael Thode, Alex Wagner und Tom Zai.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle Jahre wieder kommt die Grausamkeit - auch in diesem Jahr bringen wir den Nervenkitzel in die bedächtige Vorweihnachtszeit. »Winter, Weihrauch, Wasserleiche« ist die Fortsetzung des beliebten mörderischen Adventskalenders mit 24 weihnachtlichen Kurz-Krimis nach den Spiegel-Bestsellern »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« und »Rentier, Raubmord, Rauschgoldengel«!
Sie möchten das Fest der Liebe mit Ruhe und Besinnlichkeit begehen? Nein? Dann lassen Sie sich von 24 renommierten Krimi-Autoren und -Autorinnen die Adventszeit verdüstern. Begeben Sie sich auf eine blutige Reise quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und freuen Sie sich auf Schauergeschichten in allen Facetten: von grausam bis heiter ist in diesem Adventskalender alles dabei.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, dass der Verlag regelmäßig Bücher mit 24 Weihnachtskrimis herausbringt. Natürlich "dürfen" die Bücher nicht nur im Advent gelesen werden. Mir gefällt sehr gut, dass ich die Möglichkeit habe, zwischendurch immer wieder einen Kurzkrimi zu lesen und dabei muss ich mich auch nicht an die Reihenfolge halten. Zuerst suche ich mir Orte aus, die ich kenne und dann die mir noch unbekannten. Ich kann auch zwei oder drei an einem Tag lesen. Allerdings lese ich nie mehr, denn ich meine, dass sich das nach abarbeiten anhört, jede Geschichte sollte genügend und eigene Aufmerksamkeit geschenkt werden.


Fazit:
Spannende Unterhaltung im Advent oder davor oder danach, es steht jedem frei, wie die Geschichten gelesen werden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 1. September 2021

Rezension - Ab in die Urne



Autorin: Ingrid Reidel

Titel: Ab in die Urne

Genre: Krimi, Anthologie, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. März 2019

Seiten: 220 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ crimetime



Über die Autorin:
Die 1960 in Weinheim geborene Ingrid Reidel ist in einem kleinen Dorf am Rande des Odenwaldes aufgewachsen. Dort war ihr Vater als Dorfschullehrer tätig, wo er – damals noch vor dem Schulhausofen – Sagen und Märchen aus der Gegend erzählte. Als kleines Mädchen war die Autorin oft dabei und lauschte den Geschichten, aus denen sie später eigene entwickelte. 1980 trat sie in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters und wurde Erzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie zwanzig Jahre, wobei sie Theaterstücke für Kinder entwickelte und kleine Kinderbücher verfasste. 1999 folgte eine weitere Berufsausbildung zur Mediengestalterin.
2012 begann sie ein Online-Studium: Autorin werden und verlegte sich auf die Sparte Krimikurzgeschichten sowie auf Short-Storys im humoristischen Bereich. Besonders bekannt wurde sie durch ihren skurrilen schwarzen Humor. Die Autorin wurde mehrmals ausgezeichnet. Sie stand auf der Shortlist der Wiener Kriminacht, war im Finale der Art Experience in Baden bei Wien und gewann den Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und den Bloody Maries. Sie mag klassische Musik und Konfekt und liebt es, in die entlegensten Ecken zu reisen, auch wenn sie direkt vor der Haustür liegen, denn wie sie selbst sagt, gibt es überall noch etwas zu entdecken. Ingrid Reidel ist Mutter einer Tochter und wohnt mit ihrem Partner in einem alten Anwesen in Weinheim.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Deutschen Krimipreises 2017, sticht messerscharf in die scheinbar heile Welt deutscher Wohnzimmer und Beziehungskisten. Ob sündhaft teure Rache einer verschmähten Ehefrau oder Verzweiflungstaten diskriminierter Fleischesser - die Weinheimer "Miss Marple" schreibt tödlich komisch! In "Ab in die Urne" finden Krimiliebhaber das Best of ihrer schwarz-humorigen Krimigeschichten. Aberwitzig und skurril.


Meine Meinung:
Alsoooo, ich werde mit Sicherheit keine Kritik äußern, denn es gibt da so eine verrückte Autorin, die erschießt alle Kritiker. 😉
Ein bisschen Spaß muss sein, besonders dann, wenn ich ein Buch mit schwarz humorigen Krimikurzgeschichten in der Hand halte. Moment mal, oder sollte ich das doch besser ernst nehmen? 😉 Nun sagen wir mal so, ich bin froh, dass ich "nur" das Buch in der Hand halte und die Geschichten, die Ingrid Reidel sich ausgedacht hat, weit entfernt von ihr lesen kann.
Das schöne an solchen Büchern ist ja, dass ich immer wieder danach greifen und zwischendurch die eine oder andere Geschichte lesen kann. Wenn sie außerdem noch spannend geschrieben wurde, bin ich ganz begeistert.


Fazit:
Witzig, spannend und skurril, so sind die Geschichten in diesem Buch. Gerne gebe ich hierfür eine Leseempfehlung. Achja passt auf, wenn Ihr das Gefühl habt, am Essen ist zu viel Liebstöckel 😉


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern


Autorinnen: verschiedene
Herausgeberinnen: Ingrid Reidel und Chris Silberer

Titel: Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern

Genre: Krimianthologie

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. September 2020

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : crimetime



Hier möchte ich jetzt einfach nur die Namen der Autorinnen ausführen. Ausführlich werden sie alle im Buch vorgestellt:
Gina Greifenstein, Ingrid Reidel, Gudrun Bendel, Rita Hausen, Angelika Lauriel, Marion Schmitt, Monika Deutsch, Heidi Moor-Blank, Roxana Ené, Chris Silberer


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer Unordnung macht, wird umgebracht Magisches Ausmisten liegt im Trend! Ordnung macht glücklich! Dabei passieren im Haushalt weit mehr tödliche Unfälle als im Straßenverkehr. Dass Putzfimmel, Ordnungswahn und das Bedürfnis, endlich "aufzuräumen" zum perfekten Mord führen können, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Die Mörderischen Schwestern, darunter auch Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Kurzkrimipreises 2017, nehmen sich dieses Phänomens an. Mit schwarzem Humor und blitzsauberen Mordsgeschichten aus dem Land, wo Blut und Reinigungsmittel fließen ... 


Meine Meinung:
Ich wusste es doch immer, Blitzsauber kann gefährlich werden. Auf jeden Fall, wenn ich den Autorinnen glauben darf. Zehn Autorinnen haben sich äh saubere Kurzkrimis einfallen lassen und mich damit gut unterhalten. Ich habe dann auch lieber gelesen und den Putzlappen nicht beachtet, das schien mir sicherer zu sein. Die Autorinnen, haben sich unterhaltsame Geschichten einfallen lassen. Ob es nun um einen Mister Propper ging oder um eine Linzertorte oder um einen Ordnungswahn, alles hat mir sehr gut gefallen. Zwischen den einzelnen Geschichten hat mich Roxana Ené mit ihren Illustrationen begeistert, sie hat auch das originelle Cover gestaltet.


Fazit:
Wer schwarzen Humor und unterhaltsame kriminelle Kurzgeschichten mag, wird hier das richtige Buch finden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei Chris Silberer möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Upps tot



Autorin: Jutta Wilbertz

Titel: Upps - Tot

Genre: Krimi - Anthologie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. September 2020

Seiten: 212

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Jutta Wilbertz studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und lebt heute als Krimiautorin und Musikkabarettistin in Köln. Mit ihren oft witzig-bösen Kurzkrimis gewann sie 2017 den 1. Ostfriesischen Krimipreis und stand 2018 auf der Shortlist des Publikumspreises für den NordMordAward. Sie gehört zu den ausgewählten Textdichter-Stipendiaten der Celler Schule (Masterclass GEMA Stiftung) und ist Mitglied im Syndikat e.V. sowie bei den Mörderischen Schwestern. Mit ihren musikalischen Lesungen und Musikkabarettprogrammen steht sie in ganz Deutschland auf der Bühne. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurzkrimis und mörderische Songs Ach, es ist so schnell passiert: ein Spaziergang entlang der Klippen ... ein Segeltörn im Haifischgebiet ... eine Rangelei unter Freunden ... manchmal reicht eben ein kleiner Schubs: UPPS! Gemordet wird immer - ob im Urlaub oder im Alltag, auf vielfältige Art und Weise! Erstmalig bündelt Jutta Wilbertz ihre besten, in zahlreichen Anthologien erschienenen Kurzkrimis in einem Band, darunter auch die Siegergeschichte des 1. Ostfriesischen Krimipreises. Dazu serviert sie eine Auswahl ihrer rabenschwarzen Songtexte. Gerne in der Badewanne zu lesen und manchmal auch zu singen - aber passe Sie auf den Föhn auf!
 


Meine Meinung:
Inzwischen lese ich öfter Anthologien, sie eignen sich wunderbar, wenn zwischendurch mal kurz Zeit zum Lesen ist. Es ist immer wieder toll, wie auf wenigen Seiten so viel erzählt und spannend geschrieben werden kann. Bei diesem Buch gibt es aber noch etwas ganz besonderes. Zwischen jeder Kurzgeschichte gab es einen kriminellen Kurztext. Erstaunlich, da wird eine ganze Abhandlung in einem Lied besungen. Vor allem so treffend. 
Das Buch liegt bei mir schon eine ganze Weile, was jetzt nicht bedeutet, dass es mir nicht gefällt. Nein, ich habe ab und zu eine Kurzgeschichte gelesen und dann das Buch wieder zur Seite gelegt, denn für die einzelne Geschichte war es mir zu schade, wenn ich eine nach der anderen gelesen hätte. 


Fazit:
Wer Kurzgeschichten mag und sich an witzig-rabenschwarzen Songtexten erfreuen möchte, kann dies wunderbar mit dieser Sammlung. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 19. Oktober 2020

Rezension - Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer



Autoren: verschiedene - siehe unten

Titel: Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer

Genre: Krimi, Reise, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2020

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : adakia Verlag UG




Die Namen der Autoren führe ich hier gerne auf, allerdings verzichte ich diesmal auf eine Vita, weil es hier sonst den Rahmen sprengen würde:

Julia Raabe, Petra Hartmann, Greta R. Kuhn, Heike Winter, Kerstin Lange, Carolin Roth, Bruno Woda, Joachim Speidel, Stefan Schreiber, Sabine Giesen, Fenna Williams, Laura Gambrinus, Martin Meyer, Jan Teuner, Brigitte Lamberts, Ursula Schmid-Spreer, Edith Anna Polkehn


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön! Sie kann aber auch schön dramatisch, ganz schön kriminell oder sogar mörderisch sein. Je nachdem, wer sich mit Ihnen an Bord befindet. Und bei Tausenden von Passagieren kann der mit Problemen beladene Rucksack des Lebens schon mal zu perfiden Plänen führen. Rache, Eifersucht und Gier machen vor einer Mittelmeerkreuzfahrt nicht halt. Lassen Sie sich vom exklusiven Flair einer Kreuzfahrt, den vielfältigen Eindrücken der Landausflüge und von spannenden Kurzkrimis gefangen nehmen! Ein Kreuzfahrtschiff bildet einen Mikrokosmos auf hoher See. Verliebte und frisch Vermählte, aber auch Familien und rüstige Rentner lassen sich verwöhnen und genießen das Meer und die Landgänge. Doch mit dem Leben auf engstem Raum sind Eifersüchteleien, Streit und dicke Luft vorprogrammiert. Ein Heiratsschwindler trifft auf die perfekten Frauen, es kommt zu Diebstahl an Land, Morden und Ermittlungen. 17 AutorInnen präsentieren 19 Kurzkrimis auf einer Kreuzfahrtreise durch das Mittelmeer zwischen Barcelona, Marseille, Cannes, Palma de Mallorca und Rom.


Meine Meinung:
Im Moment ist das Reisen nicht ohne weiteres möglich, deshalb ist es schön, wenn ich mit einem Buch Gegenden besuchen kann, die ich noch nicht kenne oder endlich mal "wiedersehen" kann.
Eine Kreuzfahrt bietet diese Möglichkeit hervorragend an. Besonders im Mittelmeer gibt es so viele sehenswerte Städte, da lohnt es sich richtig. Wer nun allerdings ein Liedchen auf den Lippen hat, sollte vorsichtig sein, denn nicht immer ist eine Seefahrt lustig. 
Siebzehn Autorinnen und Autoren haben sich einiges einfallen lassen. Es sind nicht einfach nur Reiseberichte, nein, es sind Kurzkrimis. Unterhaltsam, spannend und humorvoll - es ist alles dabei. 
Mir hat bei diesem Buch sehr gut gefallen, dass die Geschichten so unterschiedlich waren und ich auch die Möglichkeit hatte, immer mal zwischendurch das Buch zur Seite zu legen. Denn ich meine, dass nicht alle Geschichten in einem Rutsch hintereinander gelesen werden sollen. Die Wirkung für die einzelne ist wesentlich größer und schöner.


Fazit:
Wer gerne verreist und spannende und unterhaltsame Geschichten mag, sollte hier zugreifen. Und keine Angst, solche Abenteuer kommen doch relativ selten vor 😉 Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.  Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass die eine oder andere Geschichte mich neugierig gemacht hat und ich mehr von der Autorin oder von dem Autor lesen möchte.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.