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Samstag, 18. Dezember 2021

Rezension - Frau Maier macht Dampf


Autorin: Jessica Kremser

Titel: Frau Maier macht Dampf

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. Juli 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon 




Über die Autorin
Jessica Kremser wurde in Traunstein ge­boren und wuchs am Chiemsee auf. Zum Studium der englischen und italienischen Literatur und der Theaterwissenschaften zog es sie nach München, wo sie als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften schreibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frau Maier ist nicht gerade begeistert, als ihre Freundin Elfriede sie von einem Wellnessurlaub in der Steiermark überzeugen will. Was bitteschön soll denn die Katze eine ganze Woche lang ohne sie machen? Erst, als sie erfährt, dass ­ausgerechnet in dem Hotel, in das sie fahren soll, kürzlich ­seltsame Dinge passiert sind, wird sie hellhörig und lässt sich doch überreden. Dort angekommen, muss sich Frau Maier erst ­einmal mit Bademänteln, Beautybehandlungen und Barhockern vertraut machen. Und natürlich kommt es, wie es kommen muss: Wo Frau Maier ist, ist auch eine Leiche nicht weit. Oder zwei? Ehe sie ihren ersten Aufguss genießen kann, ist Frau Maier schon wieder mittendrin in einem Strudel aus Verbrechen, Geheimnissen und Gefahr.


Meine Meinung:
In diesem Buch ermittelt Frau Maier bereits zum fünften Mal. Die vorherigen Fälle sind mir nicht bekannt, aber ich hatte keine Probleme in die Serie einzusteigen. Schnell stellte ich fest, dass ich dieses Buch auf jeden Fall in die Kategorie Wohlfühlkrimi einordnen kann. Das Katzencover verwirrt etwas, sie spielt nur eine untergeordnete Rolle, denn Frau Maier fährt in Urlaub und Katze bleibt zu Hause. Ja, kaum zu glauben, aber Frau Maier verreist zum ersten Mal. Durch ihre vorherigen Ermittlungsarbeiten reagiert sie sehr sensibel und sieht Gefahr, wo im Grunde keine ist. Oder weshalb geht das Licht aus und jemand legt die Hand auf ihre Schulter? Ich verrate nichts. Eigentlich ist es ja ein Wellnessurlaub, aber Frau Maier stolpert dann doch mitten in einen Fall und will kräftig mitmischen. Sie findet einiges heraus und ich begleite sie, weil ich wissen möchte, wie alles zusammenhängt und was denn nun wirklich los ist. 


Fazit:
Ein netter Wohlfühlkrimi zum Miträsteln, nicht übermäßig spannend, aber trotzdem unterhaltsam. Wer das mag, sollte das Buch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#FrauMaiermachtDampf #NetGalleyDE

Dienstag, 30. November 2021

Rezension - Weiberfastnacht


Autor: Jürgen Reitemeier

Autor: Wolfram Tewes

Titel: Weiberfastnacht

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 10. November 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Pendragon



Über die Autoren:
Jürgen Reitemeier, geboren 1957 in Hohenwepel-Warburg/Westfalen. Nach einer handwerklichen Ausbildung zum Elektromaschinenbauer studierte er Elektrotechnik, Wirtschaft und Sozialpädagogik an den Hochschulen Paderborn und Bielefeld. Seit vielen Jahren verheiratet, lebt und arbeitet er seit mehr als zwanzig Jahren in Detmold.
Wolfram Tewes, geboren 1956 in Peckelsheim/Westfalen. Der Vater von zwei erwachsenen Töchtern lebt mit seiner Ehefrau in Paderborn. Er arbeitet seit vielen Jahren für eine regionale Tageszeitung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jupp Schulte ist im Ruhestand und hat Mühe, sich in seinem neuen Leben zurechtzufinden. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Ein Staatsanwalt wird tot aufgefunden und dessen Kollege Hagen Hinze erhält einen Brief, in dem die gesamte Detmolder Staatsanwaltschaft bedroht wird. Kurz darauf, an Weiberfastnacht, wird auch noch die junge Staatsanwältin Zoé Stahl entführt. Durch persönliche Verbindungen wird Jupp Schulte in den Fall hineingezogen und ihm bleibt nichts anderes übrig, als selbst zu ermitteln. Doch er scheint eingerostet zu sein und zunächst will ihm nichts gelingen. Aber dann kommt ihm Kommissar Zufall zu Hilfe und Schulte läuft wieder zur alten Form auf.


Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan der Regionalkrimis aus Lippe, zumal ich zu dieser Gegend einen besonderen Bezug habe. Seit Jahren lese ich die Krimis, die von den beiden Autoren geschrieben wurden und mir wurde bisher noch nie langweilig.
Jupp Schulte ist nun endlich im Ruhestand, aber gut hat er sich noch nicht reingefunden. Als er dann irgendwie in einen Fall hineingezogen wird, mischt er so richtig mit und fühlt sich wesentlich besser.
Gleichzeitig begegne ich auch wieder alten Bekannten, von denen ich Anton Fritzemeier besonders in mein Leserherz geschlossen habe. Seine Einstellungen und Aussprache amüsieren mich immer wieder, sie gefallen mir ausgesprochen "chut".
Wohnhaft im Rheinland sind mir die Rituale an Weiberfastnacht gut bekannt und ich kann mir vorstellen, dass einige Männer, die mit der Tradition nicht aufgewachsen sind, große Probleme damit haben. Ganz besonders sind das dann wohl auch Männer, wie sie in diesem Krimi vorkommen. Die beiden Autoren haben diesen Tag genutzt und einen spannenden Krimi daraus gemacht. Denn das ist eigentlich "nur" der Auslöser, im Grunde geht es um sehr viel weitreichenderes. Ich werde nicht näher darauf eingehen, denn das sollte jeder selbst lesen.
Besonders gut hat mir auch gefallen, dass die derzeitige allgemeine Situation eingebunden wurde. Wir können es nicht wegreden oder übersehen, aber die Arbeit der Ermittler hat schon darunter gelitten und für Ausfälle gesorgt. Maren Köster, die ehemalige Kollegin von Jupp Schulte wird aufgefordert, so schnell wie möglich Ermittlungserfolge aufzuweisen, aber wie soll sie das machen, wenn so viele Kollegen durch Quarantäne oder sogar Erkrankung ausfallen. Es gab noch weitere Begebenheiten, die eingebunden waren und dem Buch noch mehr Würze verlieh, ausführlich will ich nicht alles erwähnen, nur kurz Stichworte geben, Langeweile im Ruhestand oder ist ein Hofladen wirklich ein Hofladen. Neugierig geworden, dann bitte auch diese Folge lesen.
Das Buchcover gefällt mir, es scheint so einfach zu sein, sagt aber vieles aus.


Fazit:
Fans der Lippe-Krimis werden begeistert sein. Denn dies ist eine weitere gelungene unterhaltsame und vor allem spannende Folge der Serie. Jedes Buch ist zwar für sich abgeschlossen, aber es macht Spaß mehr aus der Serie zu lesen. Lippisches Flair wird reichlich geboten. Ich erwähnte es ja schon, wie Fritzemeier sagen würde: alles chut 😉 Natürlich kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, ich bin mir allerdings sicher, dass die eine oder der andere neugierig auf vorherige Bücher wird. Empfehlen kann ich sie alle.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Weiberfastnacht #NetGalleyDE

Samstag, 26. Oktober 2019

Schüssler und die verschwundenen Mädchen - Nominiert für den HOMER Literaturpreis



Autor: Viktor Glass

Titel: Schüssler und die verschwundenen Mädchen

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2018

Seiten: 296

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Pendragon (1. April 2018)



Über den Autor:
Viktor Glass, geboren 1950 in Iserlohn, studierte Sin­ologie und Publizistik in Bochum. Er veröffentlichte mehrere Bände mit Erzählungen und Romanen, u. a. den sehr erfolgreichen Roman »Diesel« über das Leben von Rudolf Diesel. Viktor Glass lebt in Augsburg und ist ein hervorragender Kenner der Augsburger Industrie- u. Sozialgeschichte


Kurzbeschreibung, übernommen:
Augsburg 1890: Durch die Industrialisierung verlieren viele Dienstmädchen ihre Lebensgrund­lage. Einige von ihnen sehen keinen anderen Ausweg, als sich umzubringen, andere verschwinden spurlos. Die Polizei geht in allen Fällen von Freitod aus und stellt deshalb keine Ermittlungen an. Wenig später wendet sich ein Mann an den Privat­ermittler Ludwig Schüssler und erteilt ihm den Auftrag, nach seiner Verlobten zu suchen. Zunächst ist Ludwig skeptisch, aber schließlich findet er erste Hinweise auf einen organisierten Mädchen­handel. Bei seiner Suche wird Schüssler von der außergewöhnlichen Caroline Geiger unterstützt. Gemeinsam setzen sie alles daran, die jungen Frauen lebend zu finden. Als in den Überresten einer alten Kelten­schanze menschliche Knochen gefunden werden, scheint es bereits zu spät zu sein …



Das Buch habe ich als Jurymitglied 2018 gelesen, da ich neutral bleiben muss, wird hier keine Rezension erscheinen