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Mittwoch, 10. November 2021

Rezension - Mitte

Autor: Volker Kutscher

Illustratorin: Kat Menschik

Titel: Mitte

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 7. Oktober 2021

Seiten: 128

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Galiani-Berlin
Herausgeber ‏ : ‎ Kiepenheuer & Witsch eBook



Über die Illustratorin:
Kat Menschik ist freie Illustratorin. Ihre Reihe Lieblingsbücher gilt als eine der schönsten Buchreihen der Welt. Zahlreiche von ihr ausgestattete Bücher wurden prämiert. Zuletzt erschienen dort Kat Menschiks und des Diplom-Biologen Doctor Rerum Medicinalium Mark Beneckes Illustrirtes Thierleben (2020), als zehnter Jubiläumsband Durch den wilden Kaukasus (2021) und Mitte (2021). Ihr Gartenbuch Der goldene Grubber wurde 2014 als eins der Schönsten Bücher des Jahres prämiert. Es verkaufte sich bisher über dreißigtausend Mal und ist ein Longseller, weil das Gärtnern mit dem Buch glücklich macht.

Über den Autor:
Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten. Die Reihe ist inzwischen in viele Sprachen übersetzt und durch Tom Tykwers Verfilmung Babylon Berlin international bekannt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Fans von Volker Kutschers weltberühmten Krimis um Kommissar Gereon Rath.
Das Buch Mitte knüpft unmittelbar an die dramatischen Ereignisse des letzten Kutscher-Krimis Olympia an. Die außergewöhnlich spannende Erzählung wurde eigens für die Reihe von Kat Menschik geschrieben.
Im Zentrum des Buches steht eine der drei zentralen Figuren aus dem Kutscher-Kosmos: Fritze Thormann - Charly und Gereon Raths Pflegesohn. Der 15-jährige wollte als Ehrendienstler der HJ auf der Olympiade 1936 vor allem seinem Läuferidol Jesse Owens nahe sein. Doch wurde er zu seinem Unglück zufällig Zeuge eines Selbstmords, dessen Umstände mehr als fragwürdig waren. Während die Polizei ihm nicht glaubt, ist die Gestapo schon auf der Spur des unliebsamen Zeugen. Dem Jungen bleibt nichts übrig, als zu fliehen und mit gefälschtem Pass beim Kohlehandel Kleinfeldt in Berlin-Mitte unterzutauchen. Aus seinem Versteck heraus versucht Fritz Kontakt zu Charly und Gereon Rath aufzunehmen, von deren dramatischen Schicksal er noch gar nichts weiß. Und auch seiner ebenfalls untergetauchten jüdischen Freundin Hannah schreibt Fritz über ein Postfach. Doch nicht nur die Gestapo fahndet nach ihm … Die Situation ist alles andere als harmlos.


Meine Meinung:
Mich machte der Buchtitel und das Cover neugierig. Von den Krimis kenne ich keinen, aber ich konnte in diesem Buch einiges erfahren.
Sehr gut hat mir der Schreibstil gefallen und begeistert war ich von den dazu gehörenden Bildern. So hatte ich alles noch besser vor Augen.
Im Mittelpunkt dieses Buch steht Fritz, ein Junge, der leider die Aufmerksamkeit verschiedener Personen auf sich gezogen hat. Das ist besonders in den dreißiger Jahren sehr gefährlich. Wie es ihm ergeht und was er erlebt, erfahre ich durch Briefe, die er zwei Frauen schickt. In diesen Briefen erzählt er etwas über sich und da er auf die Briefe der Frauen genauestens eingeht und diese entsprechend beantwortet, weiß ich auch über sie bescheid. Eine aufregende Zeit war es damals und nicht immer fand alles ein gutes Ende. 


Fazit:
Eine besondere Art, uns Lesern etwas über das damalige Zeitgeschehen zu vermitteln. Ich fand es sehr interessant und auch spannend, da ich die Hoffnung hatte, dass es ein gutes Ende nehmen könnte. Auf jeden Fall gebe ich hier gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mitte #NetGalleyDE!

Montag, 13. September 2021

Rezension - Herr Heiland und der tote Pilger


 
Autor: Johann Simons

Titel: Herr Heiland und der tote Pilger

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 25. Juni 2021

Seiten: 112

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über den Autor:
Unter dem Pseudonym Johann Simons verfasst der preisgekrönte Schriftsteller und Literaturübersetzer Christian Humberg spannende Kriminalromane, in denen selbst Mord noch lange kein Grund ist, auf gelungene Pointen zu verzichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der gemütliche Dorfpastor Klaas Heiland wagt einen Neuanfang im bayrischen Touristenidyll Sonntal am See. Dabei muss er nicht nur mit seiner resoluten Haushälterin, dem überambitionierten Bürgermeister und den eigenwilligen Traditionen der Sonntaler zurechtkommen: Nein, hier in der Provinz geben sich die Mörder die Klinke in die Hand! Und im Gegensatz zum sympathischen Dorfpolizisten Tobias Kern hat der friedliebende Heiland ein Talent zur Lösung von Kriminalfällen ...

Folge 1 - Herr Heiland ist überfordert: Eben erst hat der Pastor sein neues Amt in St. Hilarius in Sonntal am See angetreten, da steht auch schon eine Gruppe von Pilgern vor seiner Tür. Sie pilgern - wie jedes Jahr - zu den Gebeinen des Schutzpatrons der Linkshänder, von dem Heiland noch nie gehört hat. Doch es kommt noch viel schlimmer: Am nächsten Morgen liegt einer der Pilger tot in seinem Hotelbett! Heiland geht dem nach und stößt auf eine Spur, die in die Geschichte Sonntals führt ...
Herr Heiland - ein himmlischer Cosy-Krimi für alle Fans von gemütlichen Ermittlungen.


Meine Meinung:
Der Buchtitel machte mich neugierig und ich wollte Herrn Heiland unbedingt kennen lernen.
Gleich zu Beginn hat mich das Buch begeistert. Klaas Heiland zieht von Niendorf nach Bayern, ob das wohl gut geht? Denn gleich am ersten Tag lernt er einige Dorfbewohner und ihre Macken kennen. Klaas nimmt es mit Humor und ich hatte meinen Spaß. Leider gibt es aber einen Toten und Klaas als Dorfpfarrer kümmert sich. Zufällig kommt er auch hinter ein Geheimnis und weiß, wer der Täter ist. Ich fühlte mich gut unterhalten und war auf die Auflösung gespannt.


Fazit:
Spannend und amüsant, so fand ich die erste Folge dieser Krimiserie. Mit Sicherheit werde ich noch mehr lesen wollen, denn mich interessiert, wie sich der weitere Aufenthalt in Bayern gestaltet und ob Klaas Heiland sich gegenüber seiner Haushälterin durchsetzen kann und welche ortsüblichen Gepflogenheiten er noch kennen lernen wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#HerrHeilandunddertotePilger #NetGalleyDE

Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Grüner Türke


Autorin: Ingrid Reidel

Titel: Grüner Türke

Genre: Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 13. August 2021

Seiten: 28

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ booksnacks.de 





Über die Autorin:  
Die Autorin Ingrid Reidel wurde 1960 in Weinheim geboren. Nach der Ausbildung zur Erzieherin absolvierte sie eine zweite als Mediengestalterin. 2012 begann sie ein Fernstudium: Autorin werden. Ingrid Reidel wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, der höchste war 2017 mit dem ersten Platz beim Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied der Mörderischen Schwestern und der Bloody Maries. Sie wohnt mit ihrem Mann in einem alten Anwesen in Weinheim.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Verdächtigen aßen nicht einmal ihre Pizza zu Ende … 
Als Lisa an diesem Abend in ihre Lieblingspizzeria eintritt, wird sie in einer Reihe düsterer Geschehnisse verwickelt. Zwischen Spaghetti, Missverständnissen und Todesanzeigen entfaltet sich ein Rätsel, das die alte Dame zu lösen gewillt ist.


Meine Meinung:
Was erwarte ich von einem Kurzkrimi? Er soll mich gut unterhalten und spannend sein. Genau dies ist Ingrid Reidel mit ihrem Buch gelungen. Vor allem die beteiligten Personen fand ich sehr originell und es gab ein Wiedersehen mit Dr. Brinkmann 😉 Zum Inhalt kann ich nicht viel schreiben, ich würde dann einiges verraten. Aber es zeigt mal wieder, lieber eine Pizza in Ruhe essen und nicht lauschen wäre besser.


Fazit:
Eine schnelle kurze und spannende Unterhaltung für zwischendurch. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken.

Donnerstag, 1. Juli 2021

Rezension - Ciao, Bella mia!



Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Ciao, Bella mia!

Genre: Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 26. Juni 2021

Seiten: 14

Altersempfehlung: Erwachsene






Über die Autorin:
Luzi van Gisteren diktierte bereits im frühen Kindesalter ihrer Mutter kleine Geschichten. Ihren ersten Roman schrieb sie mit 13 Jahren, widmete sich nach dem Abitur jedoch zunächst ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre. Ihre Erstveröffentlichung „Keimfrei", ein schwarzhumoriger Kurzkrimi, hatte im Januar 2014 in kurzer Zeit mehrere tausend eBook-Downloads; seither kann Luzi van Gisteren nicht mehr vom Schreiben lassen. Die Autorin lebt mit ihrer italienischen Familie inzwischen wieder in ihrer Bodenseeheimat. Sie engagiert sich in mehreren Autoren–Netzwerken und hat viele Jahre den Kurs „Kreatives Schreiben“ geleitet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Der Wind hat mir mystische Geschichten in meinen Lebensbaum eingehaucht. Wenn Tiziano meinen Vornamen ausspricht, durchläuft mich ein wohliges Kribbeln: Das ‚Annabelle‘ aus seinem Mund klingt wie ‚Bella mia – meine Schöne‘. Seit ich ihn kenne, fühle ich mich um Jahre erneuert, wenn nicht um Jahrzehnte. Ich kann mich gar nicht sattsehen an dem schönen Sizilianer. Er ist mein Jungbrunnen und ein gemeinsames Glas Wein lässt mich zeitweilig vergessen, dass über dreißig Jahre zwischen uns liegen.“ Annabelle genießt ihren Lebensabend unter der prallen Mittelmeersonne Italiens. Über den Hügeln Siziliens geht sie ihrer besonderen Leidenschaft nach: dem Sammeln von Todesanzeigen. Die Einsamkeit findet ein jähes Ende, als ein junger attraktiver Sizilianer in ihr Leben tritt. Tiziano bekocht sie fortan mit Leidenschaft, so lange, bis die Parmigiana einen ganz bitterbösen Geschmack annimmt… . 


Meine Meinung:
Ich stelle es mir so vor, der Sommer kommt noch nicht, also schreibt Frau Autorin mal eben einen sizilianischen Sommer-Krimi. 
Luzi van Gisteren hat einen Sommer-Kurzkrimi geschrieben, der uns nach Sizilien entführt, Appetit auf leckeres Essen macht und für Überraschungen sorgt. Schwarzhumorig, wie sie gerne schreibt, hat sie mich auch diesmal wieder gut unterhalten.


Fazit:
Ein Kurzkrimi für zwischendurch, sehr empfehlenswert. 

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern


Autorinnen: verschiedene
Herausgeberinnen: Ingrid Reidel und Chris Silberer

Titel: Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern

Genre: Krimianthologie

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. September 2020

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : crimetime



Hier möchte ich jetzt einfach nur die Namen der Autorinnen ausführen. Ausführlich werden sie alle im Buch vorgestellt:
Gina Greifenstein, Ingrid Reidel, Gudrun Bendel, Rita Hausen, Angelika Lauriel, Marion Schmitt, Monika Deutsch, Heidi Moor-Blank, Roxana Ené, Chris Silberer


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer Unordnung macht, wird umgebracht Magisches Ausmisten liegt im Trend! Ordnung macht glücklich! Dabei passieren im Haushalt weit mehr tödliche Unfälle als im Straßenverkehr. Dass Putzfimmel, Ordnungswahn und das Bedürfnis, endlich "aufzuräumen" zum perfekten Mord führen können, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Die Mörderischen Schwestern, darunter auch Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Kurzkrimipreises 2017, nehmen sich dieses Phänomens an. Mit schwarzem Humor und blitzsauberen Mordsgeschichten aus dem Land, wo Blut und Reinigungsmittel fließen ... 


Meine Meinung:
Ich wusste es doch immer, Blitzsauber kann gefährlich werden. Auf jeden Fall, wenn ich den Autorinnen glauben darf. Zehn Autorinnen haben sich äh saubere Kurzkrimis einfallen lassen und mich damit gut unterhalten. Ich habe dann auch lieber gelesen und den Putzlappen nicht beachtet, das schien mir sicherer zu sein. Die Autorinnen, haben sich unterhaltsame Geschichten einfallen lassen. Ob es nun um einen Mister Propper ging oder um eine Linzertorte oder um einen Ordnungswahn, alles hat mir sehr gut gefallen. Zwischen den einzelnen Geschichten hat mich Roxana Ené mit ihren Illustrationen begeistert, sie hat auch das originelle Cover gestaltet.


Fazit:
Wer schwarzen Humor und unterhaltsame kriminelle Kurzgeschichten mag, wird hier das richtige Buch finden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei Chris Silberer möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 28. Dezember 2020

Rezension - Süsser die Schreie nie klingen



Autoren: verschiedene

Titel: Süsser die Schreie nie klingen

Genre: Weihnachtskrimis

Version: Taschenbuch

erschienen: November 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Weltbild Verlag



24 Autoren haben weihnachtliche Kurz-Krimigeschichten geschrieben, ich möchte hier nicht zu jedem etwas schreiben, das würde den Rahmen sprengen. Ich führe einfach mal die Namen aller auf: 
von Johannes Engelke (Herausgeber), Friedrich Ani, Jean Bagnol, Helga Beyersdörfer, Richard Birkefeld, Mechtild Borrmann, Wolfgang Burger, Linda Conrads, Alexandra Richter, Romy Fölck, Nicola Förg, Christiane Franke, Nina George, Thomas Kastura, Karen Kieback, Regine Kölpin, Tatjana Kruse, Cornelia Kuhnert, Christian Limmer, Judith Merchant, Susanne Mischke, Gisa Pauly, Thomas Raab, Linus Reichlin, Sabine Thomas, Sabine Trinkaus


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es leuchtet jedes Haus, die Fenster sind bunt geschmückt und Plätzchenduft schwebt durch die Zimmer. Richtig: Es ist Weihnachtszeit in deutschen Landen und alle Menschen freuen sich auf Eintracht und Gemütlichkeit. Wenn es draußen kräftig friert, sorgen Kerzenlicht und Chorgesang für besinnliche Stunden - doch aufgepasst: Diese Krimis tauchen die festliche Weihnachtsbeleuchtung blutrot! Mal bitterböse, mal nachdenklich, mal luftig – unsere 24 Regiokrimi-Autoren kümmern sich um Spannung in der Adventszeit, bis der eine oder die andere die Englein hören wird …


Meine Meinung:
Wer gerne Krimis liest, aber nicht immer die Zeit für ein dickes Buch hat, sollte sich dieses Buch zulegen. 24 verschiedene Autoren haben die unterschiedlichsten Geschichten geschrieben. Dies ist auch eine wunderbare Möglichkeit, neue Autoren kennen zu lernen und vielleicht bekommt man Lust von dem einen oder der anderen noch mehr zu lesen.


Fazit:
Ich fühlte mich gut unterhalten und fand es sehr gut, dass ich immer mal wieder zu dem Buch greifen und zwischendurch eine weitere Geschichte lesen konnte. 
Natürlich kann das Buch auch zu jeder anderen Zeit gelesen werden. Es kann auf die Geschenkeliste für das nächste Weihnachtsfest landen und und und. Viele Möglichkeiten und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Diese Ausgabe ist exklusiv im Weltbild Verlag erschienen.


Beim Verlag  möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 19. Oktober 2020

Rezension - Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer



Autoren: verschiedene - siehe unten

Titel: Kreuzfahrt, Mord und Mittelmeer

Genre: Krimi, Reise, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2020

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : adakia Verlag UG




Die Namen der Autoren führe ich hier gerne auf, allerdings verzichte ich diesmal auf eine Vita, weil es hier sonst den Rahmen sprengen würde:

Julia Raabe, Petra Hartmann, Greta R. Kuhn, Heike Winter, Kerstin Lange, Carolin Roth, Bruno Woda, Joachim Speidel, Stefan Schreiber, Sabine Giesen, Fenna Williams, Laura Gambrinus, Martin Meyer, Jan Teuner, Brigitte Lamberts, Ursula Schmid-Spreer, Edith Anna Polkehn


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön! Sie kann aber auch schön dramatisch, ganz schön kriminell oder sogar mörderisch sein. Je nachdem, wer sich mit Ihnen an Bord befindet. Und bei Tausenden von Passagieren kann der mit Problemen beladene Rucksack des Lebens schon mal zu perfiden Plänen führen. Rache, Eifersucht und Gier machen vor einer Mittelmeerkreuzfahrt nicht halt. Lassen Sie sich vom exklusiven Flair einer Kreuzfahrt, den vielfältigen Eindrücken der Landausflüge und von spannenden Kurzkrimis gefangen nehmen! Ein Kreuzfahrtschiff bildet einen Mikrokosmos auf hoher See. Verliebte und frisch Vermählte, aber auch Familien und rüstige Rentner lassen sich verwöhnen und genießen das Meer und die Landgänge. Doch mit dem Leben auf engstem Raum sind Eifersüchteleien, Streit und dicke Luft vorprogrammiert. Ein Heiratsschwindler trifft auf die perfekten Frauen, es kommt zu Diebstahl an Land, Morden und Ermittlungen. 17 AutorInnen präsentieren 19 Kurzkrimis auf einer Kreuzfahrtreise durch das Mittelmeer zwischen Barcelona, Marseille, Cannes, Palma de Mallorca und Rom.


Meine Meinung:
Im Moment ist das Reisen nicht ohne weiteres möglich, deshalb ist es schön, wenn ich mit einem Buch Gegenden besuchen kann, die ich noch nicht kenne oder endlich mal "wiedersehen" kann.
Eine Kreuzfahrt bietet diese Möglichkeit hervorragend an. Besonders im Mittelmeer gibt es so viele sehenswerte Städte, da lohnt es sich richtig. Wer nun allerdings ein Liedchen auf den Lippen hat, sollte vorsichtig sein, denn nicht immer ist eine Seefahrt lustig. 
Siebzehn Autorinnen und Autoren haben sich einiges einfallen lassen. Es sind nicht einfach nur Reiseberichte, nein, es sind Kurzkrimis. Unterhaltsam, spannend und humorvoll - es ist alles dabei. 
Mir hat bei diesem Buch sehr gut gefallen, dass die Geschichten so unterschiedlich waren und ich auch die Möglichkeit hatte, immer mal zwischendurch das Buch zur Seite zu legen. Denn ich meine, dass nicht alle Geschichten in einem Rutsch hintereinander gelesen werden sollen. Die Wirkung für die einzelne ist wesentlich größer und schöner.


Fazit:
Wer gerne verreist und spannende und unterhaltsame Geschichten mag, sollte hier zugreifen. Und keine Angst, solche Abenteuer kommen doch relativ selten vor 😉 Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.  Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass die eine oder andere Geschichte mich neugierig gemacht hat und ich mehr von der Autorin oder von dem Autor lesen möchte.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 21. Dezember 2019

Rezension - Glöckchen, Gift und Gänsebraten



Autoren: verschiedene

Titel: Glöckchen, Gift und Gänsebraten

Genre: Weihnachtsbuch, Krimikurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: bei Weltbild 1. Januar 2019

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Weltbild



Namen der Autoren:
Es wünschen eine mörderisch gute Weihnachtszeit: Susanne Mischke Tatjana Kruse Sabine Thomas Friedrich Ani Helga Beyersdörfer Thomas Raab Nicola Förg Regine Kölpin Richard Birkefeld Wolfgang Burger Thomas Kastura Christiane Franke Nina George Sandra Lüpkes Mechtild Borrmann Gisa Pauly Romy Fölck Cornelia Kuhnert Christian Limmer Petra Busch Judith Merchant Sabine Trinkaus Karen Kieback


Kurzbeschreibung, übernommen:
Von drauß’ vom Walde komm ich her – Ich muss euch sagen, gemordet wird sehr!
Weihnachten, Zeit der Stille und Besinnung. Der Schnee rieselt leise, während Plätzchenduft und Chormusik die Stuben erfüllen. Bei Kerzenschein erzählt man sich Geschichten und genießt das traute Beisammensein. Doch Vorsicht! Schnell ist’s aus mit Eintracht und Gemütlichkeit, wenn diese Krimis ausgepackt werden und Weihnachten sich von seiner blutigen Seite zeigt. Ob auf Sylt, in Bonn oder Berchtesgaden – quer durchs Land wird verraten, vergiftet und verscharrt. Und dabei segnen nicht nur Gänse und Karpfen das Zeitliche …


Meine Meinung:
Gerade in der Weihnachtszeit fehlt einem manchmal die Ruhe ein dickes Buch zu lesen, da kommen Kurzgeschichten genau richtig. Und wer dann noch lieber etwas kriminelles als rührseliges lesen möchte, der sollte dann zu einem Buch mit Krimikurzgeschichten greifen.
In diesem Buch wurden von vielen verschiedenen Autoren die unterschiedlichsten Geschichten zusammen gestellt. Ob nun eine Katze dafür sorgt, dass ihr Leben nach ihren Vorstellungen geführt wird oder Weihnachtswünsche wahr werden oder oder oder. Mit Sicherheit gibt es genügend Auswahl und es wird keinem langweilig.


Fazit:
Mal schnell eine Geschichte lesen, wenn man eine kurze Ablenkung braucht. Oder irgendwo lange warten muss und dann gut das Lesen abbrechen kann, weil man doch schneller aufgerufen, als gedacht. Dafür eignet sich ein Buch mit Kurzgeschichten hervorragend. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 13. Dezember 2019

Rezension - Tödliche Türchen


Herausgeber und Autorin: Fenna Williams

Titel: Tödliche Türchen

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzkrimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2014

Seiten: 252

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Leinpfad Verlag;




Namen der mitwirkenden Autoren:
Mit Texten von Christina Bacher, Paula Bengtzon, Nadine Buranaseda, Ella Daelken, Gitta Edelmann, Karsten Eichner, Leila Emami, Christiane Geldmacher, Denise Haberlandt, Angelika Marie Hauck, Almuth Heuner, Tania Jerzembeck, Klaudia Jeske, Ivonne Keller, Susanne Kronenberg, Richard Lifka, Ricarda Oertel, Claudia Platz, Kathrin Pohl, Regina Schleheck, Claudia Schmid, Frauke Schuster, Thorsten Weiß, Fenna Williams und Marcus Winter


Kurzbeschreibung, übernommen:
Stille Nacht, heilige Nacht? Von wegen! Harmonie und Frieden unterm Weihnachtsbaum? Wers glaubt, wird selig! Denn: 24 AutorInnen lassen hinter jedem Adventskalender-Türchen ein Verbrechen lauern ...
Da ruft ein Mann am 24.12. bei der Telefonseelsorge in Frankfurt an, eine Offenbacherin lernt endlich das Tranchieren, eine Weihnachtsfeier in Darmstadt läuft völlig aus dem Ruder, während ein Ehemann in Hesselbach Haus und Garten in ein Weihnachtswahnsinnsland verwandelt. Psychologisch fein austarierte Tatabläufe treffen auf spontane Befreiungsschläge und manchmal auf die Falschen …


Meine Meinung:
Ein Adventkalender der besonderen Art und das schöne daran, man kann ihn jedes Jahr wieder verwenden. Natürlich steckt hier keine Schokolade drin, aber dafür 24 Krimis, die es in sich haben.
Man hat die Möglichkeit jeden Tag einen Krimi zu lesen, kann aber auch mehrere an einem Tag und das auch noch durcheinander lesen. Ich schau einfach immer, auf welchen Titel ich gerade Lust habe.


Fazit:
Wer in der Adventszeit nicht auf kriminelles verzichten möchte, kann sich an den verschiedensten Kurzkrimis erfreuen. Mir hat es Spaß bereitet.

Ich möchte mich bei Fenna Williams vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 1. Dezember 2019

Rezension - Lametta, Lichter, Leichenschmaus



Autoren: verschiedene - siehe unten

Titel: Lametta, Lichter, Leichenschmaus

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über den Autor und weitere Mitwirkende
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit elf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. 2014 erhielt sie den Samiel Award für ihren Sylt-Krimi »Mordsmöwen«. Seit 2009 lebt und arbeitet die Autorin auf Sylt. Mehr unter www.sina-beerwald.de

Raoul Biltgen, geboren 1974 in Luxemburg, lebt und arbeitet seit 2003 als freier Schriftsteller, Schauspieler und Theatermacher in Wien. Seit einigen Jahren arbeitet er zusätzlich als Psychotherapeut bei der Männerberatung Wien und in der Justizanstalt Sonnberg. 2014 und 2017 war Raoul Biltgen für den Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi, 2018 in der Hauptkategorie »bester Kriminalroman« nominiert.

Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Filmwissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und Zeitungsartikeln verdiente. Sie lebte im Südwesten der USA, in Berlin und Paris, arbeitete im Kibbuz und bereiste vier Kontinente. Jahrelang moderierte sie eine Livesendung auf der ARD und schrieb als Autorin für den WDR. 2012 verfasste sie ihren ersten Roman. Ihre Erzählungen wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u.a. im Rahmen des MDR Literaturwettbewerbs 2013. Heute lebt sie neben vielen Büchern, Platten und Kindern zwischen Frankfurt und Köln.

Wolfgang Burger lebt und schreibt abwechselnd in Karlsruhe und Regensburg. Er promovierte an der Universität Karlsruhe (TH) zum Dr.-Ing. und war dort 35 Jahre lang als Akademischer Angestellter in leitenden Positionen tätig. Seit 1995 ist er schriftstellerisch tätig. Die Gesamtauflage seiner Romane beträgt weit über 600.000 Exemplare. Zahlreiche seiner Romane standen auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Hilde Artmeier studierte Biologie an der Universität Regensburg und arbeitete viele Jahre in der Pharmaindustrie und anderen Branchen. Heute lebt die Mutter zweier erwachsener Kinder abwechselnd in Regensburg und Karlsruhe und arbeitet als Lektorin und freie Schriftstellerin. 2004 erschien ihr Debüt-Krimi, dem inzwischen weitere sieben Kriminalromane folgten.

Cornelia Kuhnert lebt und schreibt in Isernhagen. Sie war nach dem Geschichts- und Germanistikstudium Lehrerin an verschiedenen Schulen. Seit einigen Jahren arbeitet sie freiberuflich als Autorin von Kriminalromanen und Kurzkrimis aus dem niedersächsischen Kleinstadtmilieu. Seit 2014 hat sie ihre mörderischen Ermittlungen nach Neuharlingersiel verlegt. Zusammen mit Christiane Franke startete sie eine heitere Krimi-Reihe im Rowohlt Verlag. Sie ist Herausgeberin von Anthologien in verschiedenen Verlagen (wie: Mord macht hungrig, 2016, Rowohlt) und hat das Krimifest Hannover aus der Taufe gehoben und mehrere Jahre organisiert. Mehr Infos unter: www.corneliakuhnert.de, www.kuestenkrimi.de

Catalina Ferrera ist das Pseudonym von Eva Siegmund, 1983 in Bad Soden geboren. Sie arbeitete als Kirchenmalerin, Juristin und Verlagsmitarbeiterin, bevor sie sich voll und ganz dem Schreiben widmete. Für ihre Kurzgeschichten hat sie bereits zahlreiche Preise gewonnen. Ferrera lebt in Barcelona und Berlin. Weitere Infos unter: www.Eva-siegmund.de

Nicola Förg hat mittlerweile zwanzig Kriminalromane verfasst und an zahlreichen Anthologien mitgewirkt. Ihre zwei Krimiserien spielen im Voralpenland und an alpinen Tatorten. Ihre Bücher wurden mehrfach für das Engagement im Tier- und Umweltschutz ausgezeichnet. Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geographie studiert hat, lebt mit Familie sowie Ponys, Katzen, Hunden und anderem Getier auf einem Hof im südwestlichen Eck Oberbayerns, dort wo man schon mit dem Ostallgäu flirtet. Mehr Informationen unter www.ponyhof-prem.de

Christiane Franke lebt gern an der Nordsee, wo ihre bislang 16 Romane und ein Teil ihrer kriminellen Kurzgeschichten spielen. Franke war 2003 für den Deutschen Kurzkrimipreis nominiert und erhielt 2011 das Stipendium der Insel Juist »Tatort Töwerland«. Neben ihrer Wilhelmshavener Krimi-Serie, die im Emons-Verlag erscheint, schreibt sie gemeinsam mit Cornelia Kuhnert für den Rowohlt Verlag eine humorige Krimireihe. Mehr unter: www.christianefranke.de

Elisabeth Kabatek, gebürtige Schwäbin, lebt als Autorin, Kolumnistin und Übersetzerin in Stuttgart. Ihre Romane »Laugenweckle zum Frühstück«, »Brezeltango«, »Spätzleblues«, »Ein Häusle in Cornwall« und »Zur Sache, Schätzle!« wurden auf Anhieb zu Bestsellern. »Schätzle allein zu Haus« ist ihr jüngster Roman. www.e-kabatek.de

Michaela Kastel, geboren 1987, studierte sich nach ihrem Schulabschluss in einer katholischen Privatschule quer durch das Angebot der Universität Wien, ehe sie beschloss, Traum in Wirklichkeit zu verwandeln und Schriftstellerin zu werden. Da sie auch abseits des Schreibens von Literatur umgeben sein möchte, arbeitet sie in einer Buchhandlung und berät Leseratten zur passenden Lektüre. Sie lebt in Wien.

Thomas Kastura, geboren 1966 in Bamberg, lebt ebendort mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern. Er studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet seit 1996 als Autor für den Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Erzählungen, Jugendbücher und Kriminalromane, u. a. »Der vierte Mörder« (2007 auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste). Die britische Küste, vor allem dort, wo sie am einsamsten und gefährlichsten ist, dient Thomas Kastura immer wieder als Inspiration.

Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main.

Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.

Regine Kölpin ist 1964 in Oberhausen geboren, lebt seit ihrem fünften Lebensjahr an der Nordseeküste und schreibt Romane und Geschichten unterschiedlicher Genres. Sie ist auch als Herausgeberin tätig und an verschiedenen Musik- und Bühnenproduktionen beteiligt. Außerdem hat sie etliche Kurztexte publiziert. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben fünf erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben in einem kleinen Dorf an der Nordsee. In ihrer Freizeit verreisen sie gern mit ihrem Wohnmobil, um sich für neue Projekte inspirieren zu lassen.

Hinter dem Namen Iny Lorentz verbirgt sich ein Münchner Autorenpaar, das mit »Die Wanderhure« seinen Durchbruch feierte. Seither folgt Bestseller auf Bestseller, die auch in zahlreiche Länder verkauft wurden. »Die Wanderhure« und fünf weitere Romane sind verfilmt worden. Dazu wurde »Die Wanderhure« für das Theater adaptiert und auf vielen Bühnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgeführt. Für die Verdienste um den historischen Roman wurde Iny Lorentz 2017 mit dem »Wandernden Heilkräuterpreis« der Stadt Königsee geehrt und in die Signs of Fame des Fernwehparks Oberkotzau aufgenommen.

Judith Merchant studierte Literaturwissenschaft und unterrichtet heute Creative Writing an der Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Für ihre Kurzgeschichten wurde sie zweimal mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Nach der Veröffentlichung ihrer Rheinkrimi-Serie (darunter »Nibelungenmord« und »Loreley singt nicht mehr«) zog Judith Merchant von der Idylle in die Großstadt. 2019 erschien ihr Thriller »ATME!«.

Alexander Oetker, geboren 1982 in Berlin, ist der Frankreich-Experte der neuen Generation - und politischer Journalist im Zentrum der Macht. Er war langjähriger Frankreichkorrespondent für RTL und n-tv, berichtete über Terroranschläge und Bandenkriminalität. Nun arbeitet er als politischer Reporter in Deutschland. Die Bücher seiner Krimireihe um Commissaire Luc Verlain sind stets SPIEGEL-Bestseller.

Gisa Pauly lebt als freie Schriftstellerin in Münster und hat mittlerweile über dreißig Bücher und diverse Drehbücher veröffentlicht. In ihren turbulenten Sylt-Krimis prallt das Temperament von Mamma Carlotta auf die Mentalität der Inselbewohner. 2019 erschien bereits der 13. Band dieser erfolgreichen Reihe. Neben den Syltkrimis landen auch ihre Italienromane regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste, ebenso wie ihre neue Reihe, die in Siena spielt: »Jeder lügt, so gut er kann« (2018) und »Es wär‘ schon eine Lüge wert« (2019). 2018 wurde sie von den Lesern der Fernsehprogrammzeitschrift RTV zur beliebtesten Autorin des Jahres gewählt. Mehr unter www.gisapauly.de

Jürgen Seibold, gelernter Journalist, veröffentlichte in den Neunzigern einige Musikerbiografien, darunter einen Spiegel-Bestseller über die Kelly Family. 2007 erschien sein erster Schwabenkrimi »Endlich ist er tot« und neben Theaterstücken und Liebeskomödien, nach einem Psychothriller und einem historischen Roman schreibt er auch heute noch vorwiegend Krimis, gern mit schwarzem Humor versetzt. Ob neugieriger Bestatter, wehleidiger LKA-Ermittler oder ins Allgäu neig’schmeckter Niedersachse: Neben den Mordfällen haben seine Hauptfiguren immer auch private Verwicklungen zu lösen – und manche machen Musik wie ihr Erfinder. Jürgen Seibold lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.

Markus Stromiedel ist als Krimiautor »Vater« einiger höchst erfolgreicher »Kinder«: Aus seiner Feder stammt die Figur des Kieler Tatort-Kommissars Klaus Borowski sowie des ZDF-Staatsanwaltes Bernd Reuther. Nach seinen Anfängen als Journalist, Dramaturg und Producer schreibt Stromiedel seit vielen Jahren als Drehbuchautor, an seinem Schreibtisch entstanden Bücher u. a. für den »Tatort« und viele weitere bekannte Krimireihen und -serien. Filme nach seinen Drehbüchern gehören zu den erfolgreichsten Produktionen im deutschen Fernsehen. Als Prosa-Autor schuf er für seine Politthriller-Trilogie die Figur des Berliner Hauptkommissars Paul Selig und die beiden Sci-Fi-Thriller »Die Kuppel« und »Zone 5«. Für jugendliche Leser entstand die erfolgreiche Fantasy-Trilogie »Der Torwächter«.

Dina El-Nawab ist ein versierter Krimiprofi: Als Drehbuchautorin schreibt sie für beliebte Serien wie »Großstadtrevier«, »Notruf Hafenkante« und »Morden im Norden«, als Fernsehredakteurin hat sie Krimiserien für die ARD betreut. Ihr Relaunch für »Der Fahnder« wurde für den Deutschen Fernsehpreis nominiert. Inzwischen schreibt Dina El-Nawab auch Kinder- und Jugendbücher, und das mit großem Erfolg: Ihr Buch »Eric Fail – Geht’s noch peinlicher?« stand 2018 auf der Shortlist des Zürcher Kinderbuchpreises.

Angelika Svensson ist das Pseudonym der Krimiautorin Angelika Waitschies. Die Autorin wurde in Hamburg geboren und lebt heute in Schleswig-Holstein. Nach der Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin begann sie 1972 ihre berufliche Tätigkeit beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg. Ihre Stationen innerhalb des NDR führten sie in unterschiedliche Bereiche, so auch in die Abteilung Unterhaltung/Fernsehspiel, wo sie auf Produktionsseite an der Entstehung vieler Shows und Krimis mitgewirkt hat. Mittlerweile ist die Autorin freiberuflich tätig. Angelika Svensson ist Mitglied im »Syndikat« und bei den »Mörderischen Schwestern«.

Sabine Trinkaus wuchs im hohen Norden hinter einem Deich auf. Zum Studium verschlug es sie ins Rheinland, wo sie nach internationalen Lehr- und Wanderjahren sesshaft und heimisch wurde. Heute lebt sie in Alfter bei Bonn. 2007 begann sie, ihre kriminellen Neigungen in schriftlicher Form auszuleben. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten, für die sie einige Blumentöpfe gewann. 2012 begann sie dann, auch in langer Form zu morden. Im März 2019 erschien ihr sechster Roman und zweiter Thriller »Mutter Seelen Allein«.

Anne von Vaszary, 1975 geboren und aufgewachsen in Sachsen, studierte Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schlug den damals ungewöhnlichen Weg ins interactive Storytelling ein. Ihre Werke erhielten mehrere Preise, u.a. den Lara Kino Award für die Beste Kinoadaption 2009 sowie den Deutschen Entwicklerpreis für das Beste Adventure 2009 und die Beste Story 2016. 2016 gewann sie auch das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das den Weg zu ihrem ersten Kriminalroman »Die Schnüfflerin« ebnete. Ein weiterer Band ist für 2021 bereits in Arbeit. Anne von Vaszary lebt mit ihrer Familie in Berlin und schreibt in Sachsen und auf Sylt. Mehr auf: www.annevonvaszary.de

Tom Zai lebt und arbeitet als Lehrer, Schriftsteller und Verleger in der Südostschweiz. Er ist überzeugt, das Leben sei oftmals wahnwitziger als seine Geschichten – obschon das schwer zu glauben ist. Weshalb das Verhältnis zwischen ihm und den Katzen vorbelastet ist, kann unter anderem in seinem satirischen Blog auf www.tomzai.ch nachgelesen werden.

Frederike Labahn wurde 1992 in Lübbecke geboren. Sie studierte Anglistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Heute lebt sie in München und arbeitet in der Verlagsbranche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« bekommen Sie 24 Mal Mord und Totschlag für Weihnachten.
Dieser Adventskalender der mörderischen Art mit 24 Kurzgeschichten deutscher Top-Autoren ist das perfekte Geschenk für alle Krimi-Liebhaber. Die neue Krimi-Kurzgeschichten-Anthologie nach den Spiegel-Bestsellern »Makronen, Mistel, Meuchelmord« und »Kerzen, Killer, Krippenspiel«.
Sie haben genug von der besinnlichsten Zeit des Jahres, kitschigen Filmen rund um Weihnachten und den immer gleichen Liedern im Radio? Dann freuen Sie sich mit dem Kurzgeschichten-Adventskalender »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« auf einen blutigen Advent und schaurige Weihnachten mit 24 heiter bis finsteren regionalen Krimi-Kurzgeschichten.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern habe ich dieses Buch mit 24 Kurzgeschichten gefunden und ich war begeistert, wie viele namhafte Autoren ich kenne. Ein weiteres Mal möchte ich nun erwähnen, dass gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit (warum eigentlich hektisch?) nicht jeder Lust und Zeit hat, ein dickes Buch zu lesen. Aber Ablenkung und Entspannung sollte doch schon möglich sein und ja, das geht auch mit Krimis. Mir gefällt, dass ich zwischendurch immer mal wieder eine oder mehrere Geschichten lesen kann. Nun, mir geht es hier anders als bei meinem Schokoladenadventskalender, wo ich brav immer ein Türchen nach dem anderen öffne. Sehr spannend und abwechslungsreich sind die Geschichten, was mir sehr gut gefällt.


Fazit:
Ob zum Selberlesen oder als Geschenk, was durchaus nach dem 1. Dezember noch gemacht werden kann, ich empfehle das Buch gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



Rezension - Tannenduft mit Todesfolge



Autorin: Tatjana Kruse

Titel: Tannenduft mit Todesfolge

Genre: Weihnachtsbuch, Krimis

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 216

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Haymon Verlag



Über die Autorin:
Die Krimiautorin Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, lebt und meuchelt in Schwäbisch Hall. Ihre Krimis sind schräg, komisch und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tatort Tannenbaum: kriminell komische Weihnachtskrimis von Tatjana Kruse!
Eine mörderische Bescherung: Weihnachten mit Krimi-Kruse
Himmlische Ruh? Niemals nicht! Wenn die Königin der Krimödie Weihnachten feiert, geht es alles andere als besinnlich zu. Da treffen Gangster im Rauschgoldengelkostüm mit Pumpguns unterm Kleidchen auf giftige Schoßschlangen, da angelt man beim Eisfischen menschliche Füße, da wird der Weihnachtsmann zum Axtmörder, da färbt sich weißer Schnee blutrot und der Weihnachtself ist unpässlich, weil ihm ein Pitbull in den Hintern gebissen hat.
Wo die Weihnachtsgans vergiftet ist und Santa in Wahrheit ein Killer, da hat an den Tatorten ganz bestimmt eine ihre Spuren hinterlassen: Tatjana Kruse. Mit ihrem unvergleichlichen Humor macht sie die sonst ja angeblich so stille Weihnachtszeit zu einem Feuerwerk an Pointen und sorgt für rundum gute Laune.


Meine Meinung:
Für mich als Krimiliebhaberin stand fest, dass ich in meine Rubrik der Bücher, die bestens zur Winter/Advents/Weihnachtszeit gelesen werden können, auch Krimis aufnehmen werde. Natürlich spannende, aber auch "kein bisschen besinnliche Weihnachtskrimis" 😉
Nachdem ich die Autorin auf der Buchmesse kennen gelernt hatte, wo sie zu ihrem Buch interviewt wurde, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Zumal Tatjana Kruse dort auch die Geschichte der gefüllten Gans vorgelesen hatte.
Ich freute mich, als ich das Buch, dann endlich in meinen Händen halten konnte und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichten sind alle super und sehr abwechslungsreich. Schon der Vormord hat mich begeistert, ja, es wurde richtig gelesen, es gab kein Vorwort sondern einen Vormord. Danach folgen reichlich kriminelle Geschichten.


Fazit:
Wer auch zur Adventszeit nicht auf Krimis verzichten möchte, aber keine Zeit hat, dicke Bücher zu lesen, ist hier bestens aufgehoben. Nach Lust und Laune kann eine Geschichte zwischendurch gelesen werden oder auch zwei oder .... Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 19. November 2018

Rezension - Padermorde - weihnachtliche Kurzkrimis von der Pader


Autoren: Maren Graf (Hrsg) und andere

Titel: Padermorde - weihnachtliche Kurzkrimis von der Pader

Genre: Weihnachtsbuch, Kurzgeschichten, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Oktober 2018

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: GMEINER




Über die Autorin und Herausgeberin:
Maren Graf wurde in Schleswig geboren und verbrachte ihre Kindheit an der Ostsee rund um Kiel. Seit 2011 unterrichtet sie Deutsch und Philosophie an einem Gymnasium und lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in ihrer neuen Heimat Paderborn. Neben ihrer Lehrtätigkeit schreibt sie vorwiegend Kurzgeschichten und Krimis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es wird kalt im Paderborner Land. Eiskalt. Und das liegt nicht nur an der winterlichen Jahreszeit. Denn gleich mehrere Mörder ziehen durch die Stadt und machen der besinnlichen Gemütlichkeit den Gar aus. Statt Eiskristalle hagelt es Geschosse, die stille Nacht durchbricht ein Schrei und nicht nur der Festtagsbraten liegt tot auf dem Tisch. Dreizehn deutsche Krimiautoren stürzen sich in eine mörderische Adventszeit und sorgen mit ihren Kurzgeschichten für spannende Lesestunden um den Gefrierpunkt.


Meine Meinung:
Wer Paderborn bis jetzt noch  nicht kannte, lernt die Stadt nun etwas kennen, allerdings von der kriminellen Seite. Aber keine Angst, es passiert einem nicht mehr und nicht weniger als in anderen Städten, wenn man über den Weihnachtsmarkt bummelt.
Dreizehn Autoren haben sich die unterschiedlichsten kriminellen Geschichten einfallen lassen und sorgen damit für spannende Unterhaltung zur Winterzeit. Mir hat es gefallen, dass ich das Buch immer mal wieder zur Seite legen und wenn ich Lust  und Zeit hatte, eine weitere Geschichte lesen konnte. Interessant und sehr gut fand ich, dass am Ende des Buches die Tatorte noch einmal genauer beschrieben wurden und es auch Informationen über jeden Autor gab.


Fazit:
Gerade in der Vorweihnachtszeit gibt es viel zu erledigen und nicht immer hat jeder die Muße  für ein dickes Buch. Spannende Kurzgeschichten eignen sich hier dann hervorragend und gerne empfehle ich das Buch.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Racheakt - Mitten im Advent


Autorin: Melanie Jungk

Titel: Racheakt Mitten im Advent

Genre: Weihnachtsbuch,  Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 13. November 2018

Seiten: 51

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BookRix 




Über die Autorin:
Melanie Jungk wurde im Jahre 1975 in Fürstenau geboren. Hier wuchs sie als jüngstes von drei Kindern auf. Bis zum Abitur im Jahre 1994 ging sie hier zur Schule. Anschließend machte sie eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem Nachbarort und arbeitet in Fürstenau als Steuerfachangestellte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Paulina, Jette, Evelyn und Margitta sind genervt. Wie jedes Jahr fahren ihre Männer am dritten Adventswochenende nach Willingen und lassen sie mit den Weihnachtsvorbereitungen alleine. Dieses Mal soll alles anders laufen, und so schmieden sie auf dem Merzener Weihnachtsmarkt einen Plan. In diesem Jahr wollen sie sich rächen.
Doch dann kommt alles anders als gedacht, denn reihum wird in die Häuser der Frauen eingebrochen. Und was sie dort erwartet, verschlägt ihnen den Atem. Wer ist ihnen so böse gesonnen? Arne Mayer versucht, diesen kniffeligen Fall diskret zu lösen.


Meine Meinung:
Auf der Suche nach Büchern zur Weihnachtszeit wurde ich auf diese kriminelle Weihnachtsgeschichte aufmerksam. Da ich Krimis liebe, war es klar, dass ich dieses Buch lesen wollte.
So kam es, dass ich mich auf einmal mit einigen Frauen am Glühweinstand befand und vollstes Verständnis für sie hatte. Es ist wirklich nicht toll, wenn immer nur die Männer ein besonderes Adventswochenende genießen dürfen. Aber was hat das mit den Einbrüchen auf sich? Ich war gespannt und konnte die Geschichte ja ziemlich schnell zu Ende lesen. Sie war spannend und humorvoll geschrieben, aber mehr werde ich dazu nicht verraten.


Fazit:
Viele lesen ja gerne abwechslungsreich und da wäre dieses Buch vielleicht genau richtig. Zwischendurch mal eine kriminelle Weihnachtsgeschichte lesen, ist doch optimal.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Werbung #Weihnachtbuch

Montag, 8. Oktober 2018

Rezension - Pflegestufe Mord


Autoren: verschiedene

Titel: Pflegestufe Mord

Genre: Krimis, Kurzgeschichten-Krimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2018

Seiten: 168

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: art & words




Zu den Autoren schreibe ich diesmal keine Vita, am Ende des Buches kann der interessierte Leser wissenswertes über jeden erfahren.
Fünfzehn vergnügliche Krimi-Kurzgeschichten von Sabine Giesen, Andrea Himmelstoß, Kriminalinski, Brigitte Lamberts, Jan Lammers, Kerstin Lange, Martin Meyer, Anja Puhane, Carsten Rösler, Carolin Roth, Petra Scheuermann, Ursula Schmid-Spreer und Bruno Woda.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der noblen Seniorenresidenz von Hermine Schappensiel, geht es selten beschaulich zu. Bewohner gehen, neue kommen. Und doch, hier läuft alles anders! Mord und Totschlag stehen auf dem Programm, denn wagt man einen Blick hinter die herrschaftliche Fassade ist hier nichts geruhsam oder gar harmonisch. Da wird gezankt, intrigiert und auf sein Recht bestanden. Neid, Eifersucht, Gier und Rachsucht treiben ihre Blüten. Hinter manch einem Unglücksfall, natürlichem Tod oder gar Selbstmord steht ein perfider Plan: um an das Erbe, die Liebe eines anderen oder nur an die begehrte Penthousewohnung der Residenz zu kommen.


Meine Meinung:
Obwohl ich ja eigentlich lieber längere Geschichten lese, kam dieses Buch gerade rechtzeitig für mich. Ich habe es mit in Urlaub genommen und konnte immer wieder und vor allem zwischendurch zum Buch greifen und eine oder mehrere Kapitel lesen. Das bedeutet natürlich nicht, dass derjenige, der jetzt nicht mehr in Urlaub fährt, das Buch nicht lesen sollte. Ich wollte damit nur klar machen, dass es sich wunderbar eignet, wenn nur mal eben kurz etwas gelesen werden kann und man nicht auf Spannung verzichten möchte. Natürlich kann das Buch auch in einem Rutsch gelesen werden. Es gibt ja einen roten Faden, alle Begebenheiten spielen in einer Seniorenresidenz und dort lebt es sich durchaus gefährlich, um nicht zu sagen lebensgefährlich.
Mir hat sehr gut gefallen, dass so viele Autoren beteiligt waren und jeder mit seinem Schreibstil zu meiner Unterhaltung beigetragen hat.


Fazit:
Spannende Unterhaltung mit sehr viel Abwechslung durch verschiedene Autoren, die mir auch manch überraschendes Ende beschert haben. Ich gebe zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung.

Bei Brigitte Lamberts möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #Kurzgeschichten #Kurzkrimis

Dienstag, 7. August 2018

Rezension - Wer erstach Sherlock Holmes?



Autorin: Melanie Jungk

Titel: Wer erstach Sherlock Holmes?

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Oktober 2016

Seiten: 62

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: epubli



Über die Autorin:
Melanie Jungk wurde im Jahre 1975 in Fürstenau geboren. Hier wuchs sie als jüngstes von drei Kindern auf. Bis zum Abitur im Jahre 1994 ging sie hier zur Schule. Anschließend machte sie eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in einem Nachbarort und arbeitet in Fürstenau als Steuerfachangestellte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf einem Campingplatz im ostfriesischen Hooksiel findet zur Saisoneröffnung das alljährliche Kostümfest statt. Plötzlich fällt Sherlock Holmes tot um. In der Verkleidung des Meisterdetektives steckt Theo Dorn und in seinem Rücken ein Messer. Wer brachte ihn um und warum? Ist das viele Geld auf seinem Sparbuch der Grund dafür? Oder war das Messer am Ende gar nicht für ihn bestimmt? Die ungleichen Kommissare Konrad Decker und Jare Petersen aus Wilhelmshaven ermitteln. Nun gilt es schnell zu kombinieren, denn wenn der Anschlag nicht Theo Dorn galt, ist eine Person auf dem Platz in Lebensgefahr.


Meine Meinung:
Wer erstach Sherlock Holmes, das ist doch eine Frage, die einen neugierig macht. Und dann kommt die Überlegung, wurde Sherlock Holmes erstochen? Für mich war es ein Grund, dass ich mich mit dem Buch befasse und siehe da, ich landete auf einem Campingplatz und war mitten in einem Kostümball. Sherlock Holmes, eine nette einfache Kostümierung, die lebensgefährlich sein kann. Naja, wenn ich ehrlich bin, wäre es auch mit einem anderen Kostüm so gewesen. 
Kommissar Decker, der sich um die Auflösung des Falles kümmern musste, hatte eine Menge Verdächtige, denn der Kostümball war gut besucht. Die Autorin hat sich reichlich Personen mit unterschiedlichen und interessanten Charakteren einfallen lassen.
Sehr fesselnd hat Melanie Jungk diesen Krimi geschrieben, mir hat es gefallen und ich war sehr überrascht, als ich erfuhr, wer der Täter war, denn damit hatte ich wohl nicht gerechnet.


Fazit:
Ein fesselnder Kurzkrimi, der sich wunderbar dazu eignet, mal zwischendurch gelesen zu werden.

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Dienstag, 24. Juli 2018

Rezension - Mallorca mörderisch geniessen


Autoren: verschiedene u.a. Brigitte Lamberts, Kriminalinski, Klaus Stickelbroeck, Rike Stienen, Sabine Giesen

Titel: Mallorca - mörderisch geniessen

Genre: Krimi, Kurzkrimis

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juni 2016

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Wellhöfer, Ulrich 


Normalerweise finden aufmerksame Leser hier immer eine Kurzvita des Autors. Diesmal verzichte ich darauf, denn an dem Buch sind viele namhafte Autoren beteiligt. Weil ich nicht alle aufzählen möchte, gebe ich hier einfach mal einen Hinweis auf weitere Informationen zu dem Buch: klick hier


Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf Mallorca geht es kriminell zu und es wird gemordet, was das Zeug hält: subtil, trickreich, gemein oder auch nur in Gedanken. Mit herzhaften mallorquinischen Köstlichkeiten, wie geschmortem Kaninchen mit Mangold, einem Fischeintopf oder einer Hühnerfleischpfanne - natürlich darf auch eine Paella nicht fehlen - stärken sich die Akteure. Süße Spezialitäten sind die Belohnung: Mandelkuchen, Magdalenas oder die geheimen Mamelletes. Lassen Sie sich überraschen von der abwechslungsreichen und genussreichen Küche Mallorcas.


Meine Meinung:
Kurzkrimis, Ortsbeschreibungen und Rezepte, eine tolle Kombination für Urlauber, die mehr von und über Mallorca wissen wollen. Ein geeignetes Buch, das hervorragend ins Reisegepäck passt. Oft möchte man nur ein bisschen am Pool oder Strand lesen, nicht immer passen da dicke Schmöker, auf die man sich konzentrieren muss. Diese Kurzkrimis versprechen Spannung und Lesevergnügen. Ein angenehmer Nebeneffekt sind die Ortsbeschreibungen und die tollen Rezepte. Nun mag sich die eine oder der andere fragen, was haben die Rezepte damit zu tun, wird mit dem Essen jemand vergiftet oder was? Nein, die Beteiligten dürfen in der Geschichte etwas besonderes genießen und damit wir Leser auch etwas davon haben, gibt es das Rezept zum Nachkochen dazu. Eine tolle Idee!


Fazit:
Spannung, leckeres Essen, Urlaubsfeeling, was will man als Leser mehr? Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Bei Brigitte Lamberts möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Dienstag, 3. Juli 2018

Rezension - Arme Mörder - Vicent Rius ermittelt auf Mallorcoa




Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Vicent Rius ermittelt auf Mallorca

Genre: Kurzkrimi

Version: eBook

erschienen: 17. Mai 2018

Seiten: 57

Altersempfehlung: Erwachsene




Über die Autorin:
Musik, Theater, Malerei und Geschichte. Während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter am Stehplatz der Oper anzutreffen als vor den Mathematik-Heften.In Wien geboren, erlernte sie zunächst einen „bürgerlichen“ Beruf, wie es die Eltern wünschten, bevor sie Schauspielerin wurde.Immer schon schrieb sie gerne Kurzgeschichten, die sie aber nie veröffentlichte. Von 2003 bis 2009 lebte sie auf Mallorca. Ihre Erinnerungen verarbeitete sie in dem Kurzroman „Septembersonne“, der 2015 als Kindle Single erschien und ein Bestseller wurde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Etwas stimmt nicht im Haus seiner Mieter, davon ist Salvatore Pons überzeugt. Zuerst gibt es da diesen lauten, nächtlichen Streit. Dann erscheint ein offenbar verwirrter Mann auf der Bildfläche, der sich als Bruder der Mieterin ausgibt und aufgeregt von einer toten Schwester erzählt. Salvatore wendet sich an seinen Freund, Chefinspektor Vicent Rius. Als Rius mit dem fremden Mann sprechen will, ist dieser plötzlich spurlos verschwunden. Vicent Rius’ Spürsinn ist entflammt. Aber wo nur sind die Beweise? Er tappt im Dunkeln. Bis man eine Leiche in der Cala Sa Nau findet. Von diesem Zeitpunkt an will der Chefinspektor nur noch eines. Den Fall lösen …


Meine Meinung:
Vicent Rius ermittelt zum dritten Mal auf Mallorca und da ich ihn während seiner beiden ersten Fälle begleitet habe, wollte ich auch jetzt wieder dabei sein.
Und nun hat die Autorin mich endgültig überzeugt. Bisher habe ich ungerne so kurze Krimis gelesen, aber inzwischen weiß ich es zu schätzen und greife gerne zu einem Kurzkrimi. Besonders dann, wenn die Autorin, wie in diesem Fall, es versteht, in die Kürze reichlich Spannung zu packen.


Fazit:
Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Lesevergnügen bereitet und gerne empfehle ich diesen Krimi allen, die etwas kurzes und spannendes suchen.


#Werbung #Kurzkrimi #Mallorca

Samstag, 23. Juni 2018

Rezension - Blutspuren auf Mallorca



Autoren: verschiedene u.a.
               Brigitte Lamberts und Sabine Giesen

Titel: Blutspuren auf Mallorca - 18 historische Krimis

Genre: Historische Krimis, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 12. März 2018

Seiten: 215

Altersempfehlung:  Erwachsene




Verschiedene Autoren haben historische Krimis geschrieben, die alle auf der Insel Mallorca spielen.
Ich habe oben stellvertretend zwei Autorinnen genannt, die ich während einer Lesung kennen gelernt habe. Beide haben ihre Geschichten vorgelesen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Römer, Vandalen, Byzantiner, Mauren und Araber: ­Mallorca war schon immer das Ziel von Reisenden, aber nicht alle kamen in friedlicher Absicht und manch einer wollte die Insel am liebsten in Besitz nehmen. Bei über 6000 Jahren Geschichte kommt da einiges zusammen: Krieg, Mord und Totschlag, Epidemien und Piraterie – und nicht einmal vor der Reblaus waren die Mallorquiner sicher. Tauchen Sie ein in die abwechslungsreiche, spannende und zuweilen kriminelle und mörderische Geschichte Mallorcas. Zieht sich wirklich eine Blutspur durch das mittelalterliche Mallorca? Was hat es mit dem geheimnisvollen Grabmal auf sich? Und was hat der Teufel mit Sineu zu tun? Dies und vieles mehr erfahren Sie in 18 historischen Krimi­nalgeschichten. Passen Sie gut auf sich auf!


Meine Meinung:
Seit ich vor einigen Jahren einen sehr schönen Urlaub auf der Insel verbracht habe, lese ich mit großer Begeisterung Bücher, deren Handlung dort spielen.
Hier hatte ich nun ein Buch in den Händen, in dem ich 18 historische Krimis lesen konnte. Nicht einfach "nur" Krimis, nein, sie sollten historische Aspekte beinhalten. Also sozusagen noch etwas ganz besonderes.
Wer meinen Rezensionen folgt, wird wissen, dass ich lieber längere Krimis lese und nicht der größte Freund von Kurzgeschichten bin. Aber Ausnahmen gibt es immer wieder. Wenn ich mal eben kurz zwischendurch etwas anderes lesen möchte oder kurze Wartezeiten beim Arzt überbrücken will, dann greife ich doch immer öfter zu solchen Büchern.
Auf jeden Fall haben mich die Kurzkrimis gefesselt, ich hatte etwas Spannendes und gleichzeitig habe ich auch noch etwas über vergangene Begebenheiten erfahren.


Fazit:
Ich kenne genügend Leute, die keine dicken Bücher lesen möchten, denen kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Außerdem natürlich allen Mallorcaliebhabern und denen, die mehr von der Insel erfahren möchten.

Ich möchte mich bei Brigitte Lamberts recht herzlich für dieses Buch bedanken

Sonntag, 25. Februar 2018

Rezension - Vollmondmord


Autorin: Susanne Ptak

Titel: Vollmondmord

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 21. Februar 2018

Seiten: 112

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Autorin Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. 2003 zog sie mit ihrem Ehemann ins schöne Ostfriesland, wo sie sich vor einigen Jahren den Traum einer Schafskäserei erfüllt haben. Die Autorin liebt Krimis, in denen sie ihre Leidenschaft für Schafe, Wolle, Ostfriesland und leckeres Essen mit einfließen lässt. Traditionell spielen alle Krimis der Autorin in Ostfriesland und bieten Ihnen eine aufregende Mischung aus friesischer Ruhe, ländlicher Intrige und mörderischer Spannung inmitten von Weideland, Wolle, Schafen und guten Freunden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mord bei Vollmond versetzt Ostfriesland in Aufruhr. In Leer wird ein junger Mann brutal erstochen aufgefunden. Als die Identität des Toten klar ist, schrillen bei Kommissar Steffen Köster die Alarmglocken. Es handelt sich um Coord Gruisinga, vor Jahren wegen Mordes an seiner Freundin Sina verurteilt und erst vor wenigen Wochen aus der Haft entlassen. Der Fall muss komplett neu aufgerollt werden. Schreckliche Dinge sind damals geschehen, und Coords Schuld wird immer zweifelhafter. Wollte der wahre Täter Coord zum Schweigen bringen? Und was hat es mit dem Geld auf sich, das bei der Leiche gefunden wurde? Der Fall steckt voller Rätsel, und schon bald treibt eine zweite Leiche die ostfriesischen Kommissare aus der Vergangenheit in die Realität zurück …


Meine Meinung:
Ich gebe zu, es war mein erster Krimi, in dem die ostfriesische Spinngruppe ermittelt. Ich gehe jetzt davon aus, dass es nicht mein letzter sein wird.
Es war für mich auch kein Problem, die anderen Bücher nicht zu kennen, denn ich fand mich schnell rein ins Thema.
Die Autorin hat es verstanden und mich von Anfang an an das Buch gefesselt, was dann auch immer spannender wurde. Ich konnte es zum Glück sehr zügig durchlesen und war am Ende einigermaßen überrascht, als ich erfahren musste, wer denn nun tatsächlich der Täter war.
Obwohl ich nun mittlerweile an Kurzkrimis gewöhnt habe, wünschte ich mir doch das eine oder andere Mal, dass das Buch nicht so schnell ausgelesen wird. Es gab so einige Momente, besonders was die Ermittler betrifft, wo ich mir etwas mehr gewünscht hätte. Aber ich bin ja ehrlich, der Spannung hat es nicht geschadet.


Fazit:
Ein weiterer spannender Krimi, den Susanne Ptak geschrieben hat und ich gerne weiterempfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken