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Freitag, 28. Mai 2021

Rezension - Totenruhe



Autor: Arvid Heubner

Titel: Totenruhe

Genre: Krimi, Thriller

Version: eBook

erschienen: 1. Juni 2021 (Neuerscheinung)

Seiten: 228

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dp Verlag



Über den Autor:
Sein ausgeprägtes Interesse für die Abgründe der menschlichen Psyche lässt Arvid Heubner Thriller schreiben, die die Grenzen unserer gesellschaftlichen Moral sprengen. Neben der Musik gilt seine Leidenschaft den Werken französischer und osteuropäischer Schriftsteller sowie skandinavischen Fernsehserien von Forbrydelsen bis Borgen. Arvid Heubner ist Preisträger des NEOBOOKS Bestseller Awards. Er lebt in Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
1975: In den Bergen der Sierra de Cebollera in Spanien wird die Leiche der siebenjährigen Alina gefunden. Die Polizei von Alfarnatejo vermutet hinter der Tat ein sexuelles Gewaltverbrechen. Der Fall wird nie aufgeklärt und der Täter nie gefasst. 
Vierzig Jahre später führen Ermittlungen Tinus Geving und sein Team von EUROPOL nach Alfarnatejo. Wieder ist ein siebenjähriges Mädchen verschwunden. Ihr Name: Alina. Handelt es sich um einen Nachahmungstäter oder hat der Täter von einst erneut zugeschlagen? Für den Kriminalhauptkommissar ist klar: Das Verbrechen kann nur aufgeklärt werden, indem der Fall von damals neu aufgerollt wird. In einem Wettlauf gegen die Zeit, stoßen Geving und sein Team auf eine Verschwörung, die bis in die Spitze der Regierung reicht …


Meine Meinung:
Tinus Geving und seine Mitarbeiter vom Team Europol haben in Spanien etwas zu erledigen. Danach wollen sie eine Osterpause einlegen und die Zeit dort genießen. Allerdings klappt es nicht so ganz, denn die kleine Alina verschwindet und alle wollen der Polizistin vor Ort bei der Suche helfen. Dabei stoßen sie auf einen alten Fall und vermuten Verbindungen. 
Der Autor greift in dieser Geschichte auf tatsächliche Ereignisse zurück. Während der Diktatur ist so vieles passiert, worüber viele geschwiegen haben, meist aus Angst. Nun wird einiges aufgedeckt, was bisher vertuscht werden konnte. Tatsächlich wurde auch der Täter gefunden, wobei es sehr dramatisch wurde und ich hoffte, dass es gut ausgeht. Ich konnte alle Ermittler begleiten und habe viel über die Geschehnisse erfahren. Außerdem lernte ich Tinus und seine beiden engsten Mitarbeiter noch besser kennen. Das alles fand ich sehr gut und unterhaltsam. Gestört hat mich allerdings, dass es so zu sagen eine andere Geschichte gab, die am Ende immer noch Fragen offen ließ. Das erste Buch kenne ich nicht, hatte aber auch nicht das Gefühl, dass es unbedingt erforderlich ist. Ins zweite Buch konnte ich gut einsteigen, aber das Ende war nicht abgeschlossen und ich ging davon aus, dass jetzt im dritten Buch alle Fragen für m ich beantwortet würden. Leider war dies nicht der Fall.


Fazit
Die Geschichte rund um Alina hat mich gefesselt, aber Start und Ende haben mir nicht gefallen und deshalb konnte mich das Buch doch nicht so recht überzeugen. Es mag sein, dass nicht jeder so kritisch ist, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Bei Digital Publishers möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 24. Mai 2016

Rezension - Neues von Frau Meyer


Autorin: Britta Meyer

Titel: Neues von Frau Meyer

Genre: Kurzgeschichten

Version: eBook

erschienen: 9. März 2016

Seiten: 73

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Digital Publishers
Link zum Buch



Britta Meyer, Jahrgang 1969, wandelte schon mit ihren ersten Schritten auf den Spuren des Tourismus. Aufgewachsen ist die Autorin im Hochsauerland zwischen Großküche, Zapfhahn und lauter Gästen des elterlichen Hotelbetriebes. Nun verbringt sie bereits ihr halbes Leben im Rheinland und das gern. Das Reisen ist ihr Thema geblieben, sie leitet ein Reisebüro in der Düsseldorfer Innenstadt und schickt Menschen in fast alle Teile der Welt. Die Autorin selbst reist ebenfalls gern, auch und vor allem wegen der Eindrücke und Begegnungen, die am Ende meistens in Ihren Kurzgeschichten münden. Aurelius Augustinus, der Philosoph und Kirchenvater, hatte Recht: „Die Welt ist wie ein Buch. Wer nicht reist, liest nur eine Seite davon.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
Französische Zweigtomaten oder der ganz normale Alltagswahnsinn „Warum sind die Tomaten so teuer? Sind die zwischen den Brüsten römischer Jungfrauen gereift? Verfeinerten Ozelotpupse den Düngungsprozess? Hat der Dalai Lama an die Stauden gepinkelt?“ Ganz ehrlich, wer braucht schon ein Dschungelcamp? Der Alltag selbst ist die größte Herausforderung, findet Frau Meyer. In ihren Geschichten erzählt sie, wie sie die Welt sieht. Augenzwinkernd, warmherzig, nachdenklich, humorvoll und immer mit einer Portion Selbstironie. 26 Kurzgeschichten, die kein Auge trocken lassen


Meine Meinung:
Kurzgeschichten, die das Leben schreibt und in denen frau sich wiederfindet.Wer kennt es nicht, frau will etwas erzählen und kommt vom Hölzchen aufs Stöckchen. Am Ende ist es eine ganz andere Geschichte, nicht weniger interessant, die herauskommt. Dies und weitere alltägliche Geschichten erzählt Britta Meyer mit Humor.

Selten fallen meine Rezensionen so kurz aus, was aber nicht bedeutet, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Aber was soll ich auch viel über Kurzgeschichten schreiben, außer... macht Euch selber ein Bild.

Fazit:
Das Buch eignet sich wunderbar zum Zwischendurch-Lesen und auch für Lesemuffel, die keine Lust auf dicke Bücher haben.

Bei Blogg Dein Buch möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 27. April 2016

Rezension - Mordsmäßig unverblümt


Autorin: Saskia Louis

Titel: Mordsmäßig unverblümt

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen; 26. April 2016

Seiten: 273

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Digital Publishers




Die Autorin Saskia Louis wurde 1993 in Herdecke geboren. Sie wuchs zusammen mit ihren beiden älteren Brüdern in der Kleinstadt Hattingen auf und schrieb bereits in der vierten Klasse ihr erstes Buch. Seitdem hat sie nicht mehr aufgehört zu schreiben: Ob Kurzgeschichten, Songtexte oder Romane - ob auf Servierten, Flyern oder Toilettenpapier. Heute studiert sie Medienmanagement in Köln, gestaltet Beiträge für den Bürgerfunk, schreibt Songs und wünscht sich, dass Menschen mehr singen als schimpfen würden. Ihr größter Traum ist es, den Soundtrack zur Verfilmung eines ihrer Bücher zu schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein neu eröffnetes Blumengeschäft, chaotische Familienbeziehungen und ein makaberer Fund im Sperrmüll– willkommen im Leben von Louisa Manu! Wenn man innerhalb eines Tages einem Polizisten auffährt und einen Finger in einem alten Holzkästchen findet, kann das durchaus zu Stress führen. Wenn sich der leitende Ermittler aber als ebendieser Polizist herausstellt, man sich um das eigene Blumengeschäft, die verantwortungslose Schwester und die unfähige 70-jährige Mitarbeiterin kümmern muss, ist Chaos vorprogrammiert. Doch Louisa Manu ist fest davon überzeugt, dass sie den Fall aufklären und gleichzeitig ihr Leben in den Griff kriegen wird. Schließlich ist sie neugierig, clever, motiviert – und fast nicht überfordert ..


Meine Meinung:
Ich hatte gerade erst das Buch "Miss Ich-Bin-Nicht-Verliebt" von Saskia Louis gelesen und war nun neugierig auf ihr zweites Buch, das in einem ganz anderen Genre angesiedelt ist. Sie hat einen Krimi geschrieben, die ja nach wie vor in meiner Favoritenliste ganz oben stehen.
Ich mag Krimis, wenn es dabei zwischen den beiden Protas knistert und  wenn sie sich Dialoge liefern, die mich amüsieren, dann mag ich das noch mehr.
Klar, das Buch erinnerte mich an Serien, die ich gerne gesehen und auch gelesen habe und in diesem Stil wurde nun geschrieben, aber das muss auch gekonnt sein; nicht nachmachen, sondern den eigenen flotten Stil zu finden.
Manchmal vergesse ich auf das Alter der Autoren zu achten, was ja ein gutes Zeichen ist. Denn dann ist das Buch für mich sehr gut. Saskia Louis ist noch sehr jung und ich finde, sie schreibt schon sehr gut, flüssig und fesselnd.  Auf jeden Fall habe ich das Buch in einem Rutsch ausgelesen.

Die Protagonistin konnte ich anfangs nicht so richtig einordnen, sie war mir einfach zu neugierig und ich empfand es schon als frech, wie sie sich in die Ermittlungen einmischt. Bei ihr war ich die ganze Zeit hin und her gerissen. Wo ich mir aber ganz sicher war, was ich von ihnen halte, waren ihre Mutter und Schwester. Nun Familie kann man sich nicht aussuchen, lach, aber man kann schon einiges bewegen, wenn man nicht alles mit sich machen lässt.
Man merkt es schon wieder, ich bin wieder mitten drin, für mich sind die Figuren lebendig . Obwohl mir diese Personen als Vielleserin sehr oft begegnen. Ich habe mir aber auch meine Gedanken gemacht und meine, dass es gerade für junge Autoren nicht leicht ist über neue Themen zu schreiben oder sie zu finden, denn irgendwie habe ich das Gefühl, dass schon vieles abgegrast wurde.
Deshalb finde ich einen eigenen Schreibstil sehr wichtig und dies ist mir bei Saskia Louis begegnet. Ich meine eine positive Entwicklung festgestellt zu haben und denke. dass es mit Sicherheit immer besser werden wird.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt hervorragend zu dem Inhalt des Buches. Während ich an diese Stelle denke, muss ich grinsen. Zum Glück sieht es ja niemand, wenn ich meinen PC angrinse.


Fazit:
Der Krimi ist hervorragend gelungen, ich fühlte mich sehr gut unterhalten und bin auf weitere Bücher gespannt.