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Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Mopssommer



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopssommer

Genre: Tierkrimi, Cosy Crime

Version: eBook

erschienen: 7. Juni 2021

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Midnight by Ullstein




Dies schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Holmes und Waterson ermitteln am Bodensee
Es ist ein heißer Sommer in Süddeutschland. Während es daheim auf der schwäbischen Alb noch auszuhalten ist, steht die Hitze über dem Bodensee, wo Holmes‘ Herrchen eine kleine Mopshündin im letzten Moment aus der brütenden Sonne rettet. Schnell wird klar: Es ist Holmes‘ Tochter Boomer, die hier fast verendet wäre. Aber wieso haben ihre Menschen Boomer einfach zurückgelassen? Holmes und sein Freund Polizist Waterson nehmen die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass Boomers Frauchen seit einigen Tagen wie vom Erdboden verschluckt ist. Sie wurde bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Spur führt den Mopsdetektiv und seinen Partner schließlich ins Drogenmilieu im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz. Und zu einer schrecklichen Entdeckung …


Meine Meinung:
Nachdem ich bereits einige der "Mops-Krimis" gelesen habe, freute ich mich auf ein weiteres Buch, in dem Holmes und Waterson ermitteln. Bei den meisten Tierkrimis, die ich kenne, ist es ja so, dass die Tiere Schwierigkeiten haben, ihr Wissen den Menschen mitzuteilen. Bei Holmes ist es ganz anders. Im Laufe der Zeit hat sein Freund, der Polizist Waterson die Erfahrung gemacht, dass er einfache Fragen stellen muss. Holmes antwortet entweder mit einem Wuff für "Ja" und mit zwei für "Nein". Eigentlich ganz einfach, nicht wahr? Aber Waterson muss sich genau überlegen, welche Fragen er stellt.  Mir macht es immer wieder Spaß, deren Dialogen zu folgen. Da vieles aus der Sicht von Holmes in der Ich-Form geschrieben ist, lerne ich zusätzlich auch die Gedanken des Hundes kennen.
Martina Richter hat mich auch mit dieser Folge begeistern können. Es war von Anfang an spannend und rätselhaft. Natürlich ging es nicht alleine um die Ermittlung in diesem Fall. Das Privat- und Familienleben spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Wohlgemerkt das Familienleben von Holmes und seiner Leute.
Das Titelbild ist sehr gut gelungen und gibt wunderbar wieder, wie heiß es am Bodensee während des Einsatzes war und wie Holmes darunter leiden musste.


Fazit:
Eine sehr gute weitere Folge der Mopskrimis mit Holmes und Waterson. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Jede Folge ist abgeschlossen, aber es ist schön, wenn alle in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mopssommer #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Katzenjäger



Autorin: Yvonne Elisabeth Reiter

Titel: Katzenjäger

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. April 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Chiemgauer Verlagshaus 



Über die Autorin:
Yvonne stammt aus dem Chiemgau. Nach dem Abschluss eines BWL-Studiums in Regensburg arbeitete sie bei der KPMG AG WPG in München als Junior Assistentin im Bereich Tax Services. Zur gleichen Zeit schrieb sie freiberuflich Werbetexte in Form von Kurzgeschichten sowie Weihnachtsgedichte für regionale Unternehmen. Später absolvierte sie ein Aufbaustudium in Film und Theater an der University of Canterbury, Christchurch (NZ). Dort verfasste sie u.a. Artikel für das National Centre for Research on Europe. Zudem volontierte sie als Lehrbeauftragte an dem Catholic Cathedral College, Christchurch (Thema: Victory over Violence), wodurch Yvonne zu der Fantasiegeschichte „Die Chiemsee Elfen“ inspiriert wurde. Außerdem veröffentlichte sie Artikel und Gedichte in zahlreichen Magazinen und Zeitschriften in Neuseeland und Deutschland. Darüber hinaus lebte und arbeitete Yvonne in England, Hawaii, Kanada, Schweiz, Spanien und Südafrika. Während dieser ganzen Zeit begleitete sie stets ihre große Leidenschaft für das Schreiben. Dabei verfasste sie Drehbücher, Kindergeschichten, kurze Prosa-Texte, Gedichte, Kurzgeschichten und zwei Romane. Yvonne liebt es der Fantasie Flügel zu verleihen und sie für die wertvollen Leserinnen und Leser bunt aufs Papier zu bringen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der junge Django genießt sein Katerleben in vollen Zügen. Bis eines Tages Katzen in seinem Dorf spurlos verschwinden, darunter die schöne Kira aus der Nachbarschaft. Panik macht sich breit und ein Katzenrat wird einberufen, um die Vermissten zu retten. Doch bald verschwindet auch ein Ratsmitglied. Der Fall scheint zunehmend aussichtslos. Da zieht Yoda, ein eigenartiger Ragdoll-Kater, im Nebenhaus ein. Er bringt Schwung in die Spurensuche. Eine spannende Verfolgungsjagd nimmt ihren Lauf. Doch führen diese Spuren tatsächlich zu den Vermissten oder werden aus Jägern Gejagte? Das gesamte Geschehen ist aus der Sicht der Katzen erzählt. Ein tierisches Vergnügen für jeden Katzenliebhaber und alle Menschen, die gerne spannende Wohlfühlkrimis lesen!


Meine Meinung:
Als Krimifan lese ich auch sehr gerne Tierkrimis, denn es ist oft sehr interessant, wenn die Tiere schildern, was sie so ermitteln und wie sie Fälle lösen.
Django ist ein junger Kater und er könnte sein Katerleben so richtig schön genießen, wenn aus der Nachbarschaft nicht plötzlich Katzenfreunde verschwinden würden. Sein Katzenbruder und zwei Katzenfreundinnen vermissen die Verschwundenen und wollen heraus finden, was passiert ist. Allerdings fehlt ihnen die Erfahrung und nicht jeder ist ernsthaft bei der Sache, bis Yado ein erfahrener alter Kater mit seinen zweibeinigen Dosenöffnern in die Nachbarschaft zieht. Er lenkt die ganze Angelegenheit und kümmert sich auch noch um einiges mehr. Aber hierauf möchte ich nicht weiter eingehen, nur erwähnen, dass sich vieles zum Guten ändert und die jungen Kater sehr viel durch ihn lernen.
Die Autorin hat sich eine nette Geschichte einfallen lassen und die Katzen sehr gut beschrieben. Allerdings war ich nicht immer einverstanden mit allem, was so gedacht oder geredet oder besser gesagt miaut wurde. Nun, es sind alle noch lernfähig.
Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten und war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Nach anfänglichen Längen ging es hinterher sehr schnell und genau da hätte ich mir einiges ausführlicher gewünscht.


Fazit:
Nun bin ich kein Katzenfan und weiß nicht, wie sich die Tiere verhalten, aber ich habe ein gutes Bild von ihnen bekommen. Die Geschichte ist gut erzählt und es ist nicht immer leicht, sich in die Gedankenwelt einer Katze zu versetzen. Es ist gut gelungen, aber kann noch gesteigert werden.  Lest und beurteilt es selbst.


Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Samstag, 15. Februar 2020

Rezension - Der Tag, an dem Theo starb



Autorin: Mara Uhlen

Titel: Der Tag, an dem Theo starb

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 31. Januar 2020

Seiten: 244

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über die Autorin:
Mara Uhlen lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat mehrere Sachbücher zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Der Tag, an dem Theo starb ist ihr erster Roman, zu dem sie sich durch ihre häufigen Aufenthalte in Celle und Umgebung inspirieren ließ.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Jahren schon lebt Tilda in Berlin ihren Einheitstrott. Da kommt ihr das Erbe ihrer Tante gerade recht. Endlich kann sie die Hektik der Großstadt hinter sich lassen und in die beschauliche Lüneburger Heide ziehe. Und bei einer Tasse Tee im eigenen Garten und langen Spaziergängen mit Hündin Susi muss sie einfach zur Ruhe kommen. Doch nicht alles scheint so idyllisch zu sein, wie Tilda auf den ersten Blick vermutet hat. Auf ihrer Morgenrunde mit Susi, findet sie den Dackel Theo an einem Baum erhängt. Sachbeschädigung, meint die hinzugerufene Polizei bloß, aber Tilda will sich damit nicht zufriedengeben und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Schließlich ist sie Journalistin. Außerdem will ihr das Bild des armen Hundes einfach nicht aus dem Kopf gehen. Verdächtige scheinen schnell gefunden, doch für eine Anzeige braucht es bekanntlich Beweise …


Meine Meinung:
Ich habe einen humorigen Spruch mal etwas abgewandelt: bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es "Cosy Crimes" gibt und nun lese ich sie immer häufiger. 😉 In der Literaturwelt gibt es laufend Veränderungen und neues. Nun gut, Krimis mit Tieren gibt es schon länger und sie können sowohl kuschelig gemütlich sein, als auch spannend.
Hier lernte ich Tilda kennen, die in der Nähe von Celle ein Haus geerbt hat und die Gelegenheit gleich nutzt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Zum Erbe gehört Susi, eine niedliche Hündin, die beim Spaziergang den toten Dackel Theo findet. Tildas Neugierde wird geweckt und während sie heraus finden will, was passiert ist, lernt sie reichlich Nachbarn kennen und somit auch genügend Verdächtige. Im Großen und Ganzen geht es recht beschaulich zu und es gibt wenig Aufregung, bis Tilda die richtige Person verdächtigt und es zum Schluss richtig spannend wird. Wie es endet, werde ich natürlich nicht verraten, das muss jeder selber heraus finden.


Fazit:
Wer Krimis mag, aber ab und zu es nicht zu blutig haben möchte, wird hier das richtige Buch finden. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerTagandemTheostarb #NetGalleyDE

Samstag, 11. Januar 2020

Rezension - Bully Bond und die flotte Lotte



Autorin: Nadja Roth

Titel: Bully Bond und die flotte Lotte

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Oktober 2019

Seiten: 264

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über die Autorin:
Nadja Roth, 1972 in Nordrhein-Westfalen geboren, begleitet die Liebe zu Büchern schon seit ihrer Kindheit. Bereits als junges Mädchen dachte sie sich gerne spannende Abenteuer aus, die sie ihren jüngeren Geschwistern vor dem Einschlafen erzählte. Die gelernte Hörgeräteakustikerin arbeitete einige Jahre in ihrem Beruf, bis ihre beiden Töchter zur Welt kamen und ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellten. Im Jahr 2013 nahm die Idee, Bücher zu schreiben, immer mehr Formen an. Einmal begonnen, existieren mittlerweile mehrere Krimis aus ihrer Feder und es ist kein Ende in Sicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Spürnase wider Willen: Bulldogge Bully ermittelt in seinem ersten Fall Als Bully Bond von einem auf den anderen Tag sein Herrchen durch einen tragischen Treppensturz verliert, ist nichts mehr wie es war. Immerhin nimmt sich die freundliche Lotte der englischen Bulldogge an. Schließlich geschah der Unfall in ihrem Haus. Und Bully ist sich sicher: Sein Herrchen ist nicht zufällig übers Treppengeländer gestürzt. Bully nimmt die Spur auf und vermutet den Mörder direkt in Lottes Umfeld. Doch Menschen sind schwer zu durchblicken für ein müdes Hundehirn und für kurze dicke Hundebeine ist so eine Ermittlung nicht leicht zu stemmen. Zum Glück bekommt er bald Unterstützung und gemeinsam mit der hochnäsigen Siamkatze Frau Yoko und Papagei Chris kommt Bully Bond der Lösung immer näher…


Meine Meinung:
Als Krimifan lese ich sehr gerne auch Tierkrimis. Es gefällt mir, das alles mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. Dieser Krimi wird im Wechsel aus Sicht von Lotte und von Bully erzählt, wobei Bullys es uns Lesern direkt in der Ich-Form schildert.
Allerdings fängt es für Bully nicht so gut an, sein Herrchen kommt bei einem Treppensturz ums Leben. Die englische Bulldogge bleibt erst einmal im Haushalt von Lotte, was deren Katze aber gar nicht gefällt. Man ahnt schon, es wird interessante Dialoge und Situationen geben. So kam es dann auch, für mich wurde es humorvoll und spannend zugleich. Denn genau wie Bully glaubte ich an keinen Zufall. Ich hatte irgendwann einen Verdacht, wer aber letztendlich der Täter war, wusste ich bis zum Ende nicht.


Fazit:
Ein Hundekrimi, der mir sehr gut gefallen hat. Wobei ja nicht nur ein Hund eine wichtige Rolle spielte, es kamen wesentlich mehr Tiere zum Einsatz. Das Ende des Buches macht mir dann auch Hoffnung, dass ich vielleicht noch mehr von ihnen lesen werde.  Gerne empfehle ich dieses Buch.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#BullyBondUndDieFlotteLotte #NetGalleyDE

Sonntag, 22. Dezember 2019

Rezension - Tote Bauern melken nicht



Autor: Benjamin Tomkins

Titel: Tote Bauern melken nicht

Genre: Krimi, Humor, Tierkrimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 25. Oktober 2019

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein Taschenbuch



Der Autor schreibt über sich:
In meiner Kindheit hörte ich zu Hause ständig Sätze, wie "Freundchen, gleich ist Schluss mit lustig!" oder "Das Lachen, Freundchen, wird dir gleich vergehen!" und auch immer wieder "Freundchen, nun werd' mal nicht komisch!". Bis zu meinem 11. Lebensjahr war ich der festen Überzeugung, ich hieße Freundchen.
Benjamin Tomkins, Jahrgang 1965, lebte viele Jahre als Weltenbummler in Asien, Afrika, den USA und Spanien, bevor er sich auf der beschaulichen Ostseeinsel Poel niederließ. Als Comedian und Puppenspieler hat er die renommiertesten Kleinkunstpreise Deutschlands gewonnen, unter anderem den Prix Pantheon. Über 100.000 Zuschauer haben seine Liveshows besucht, seine youtube-Videos werden millionenfach geklickt.
Mit "Tote Bauern melken nicht" hat er sich den Traum erfüllt, eine seiner Bühnenfiguren zum Protagonisten eines Kriminalromans zu machen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Bauernhofratte Ede ein ADAC-Spielzeugmotorrad findet, befördert er sich kurzerhand selbst zum Pannenfahrer. Der erste Einsatz führt ausgerechnet in den Stall, in dem der tote Bauer liegt. Mord ist zwar keine Panne, doch die ehrgeizige Ratte übernimmt sofort die Beweisaufnahme und stürzt sich in ein actionreiches Abenteuer. Die schicksalhafte Begegnung mit dem haschischrauchenden Punk Theo aus der Pathologie führt die beiden zu krummen Immobiliengeschäften mit mafiösen Möwen und fulminanten Verfolgungsjagden, bevor Kommissar Ratte den verzwickten Fall aufklären kann.


Meine Meinung:
Dies war mal wieder ein Buch, wo mich Cover und Titel neugierig machten. Die Kurzbeschreibung las sich sehr vielversprechend und ich hatte Lust, das Buch zu lesen.  Schnell stellte ich fest, dass dies eine gute Entscheidung war, denn der Autor Benjamin Tomkin hat es nicht nur verstanden alles humorvoll zu beschreiben, es war auch sehr spannend.
Als die Bauernhofratte Ede den Bauern tot im Stall findet, muss er sich erst einmal mit Dickeberta und Vollekanne auseinandersetzen. Interessante Namen nicht wahr, so heißen zwei der Kühe dort auf dem Bauernhof. Aber ich sollte nicht nur Kühe mit besonderen Namen kennen lernen, sondern durfte auch an vielen Erlebnissen der Ratte teilnehmen. Natürlich war ich gespannt, was seine Beobachtungen zu bedeuten hatten und wer denn den Bauern umgebracht hatte. Aber immer wieder gab es Situationen, die mich so richtig zum Lachen gebracht haben. Die werde ich hier natürlich nicht beschreiben, was zwar schade ist, aber ich würde einfach zu viel verraten.
Humor und Schreibstil haben mir sehr gut gefallen und das Ende fand ich besonders klasse, damit hatte ich ja nun überhaupt nicht gerechnet.


Fazit:
Wer also mal Lust auf einen etwas anderen Krimi hat und Spaß daran findet, alles aus Sicht einer Ratte zu betrachten, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich empfehle es gerne und hoffe doch sehr, dass Ede noch mehr erleben wird.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#ToteBauernMelkenNichtKommissarRatteErmittelt #NetGalleyDE

Sonntag, 12. Mai 2019

Rezension - Tausche Mörder gegen Leberwurst


Autorin: Lily Schönfuss

Titel: Tausche Mörder gegen Leberwurst

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Humorvoll




Über die Autorin:
Eigentlich schreibe ich hier immer etwas über die Autorin oder den Autor, aber hier behauptet ja Lily Schönfuß, dass sie selber ihre Geschichte erzählt:
Lily Schönfuß verbrachte die ersten Monate ihres Lebens in Bukarest als Straßenhund, bevor sie als schüchterne und zurückhaltende Vertreterin ihrer Spezies in einer Auffangstation landete. Bereits hier sammelte sie viele Eindrücke, die sich durch ein eher geringes Sozialprestige auszeichnen. Im Alter von sechs Monaten erreichte sie nach einem langen Transport mit anderen Leidensgenossen Deutsch­land. Lily Schönfuß entschied sich kurz darauf, ihre Geschichte und ihre Abenteuer einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Sie lebt zusammen mit Paula und Edgar in einer deutschen Großstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mischlingshündin Lily Schönfuß ermittelt in ihrem ersten Fall - und kommt nicht nur einem Verbrechen auf die Spur, sondern auch allerlei Eigenheiten der menschlichen Daseinsform!
Auf dem Weg zu ihrer üblichen Morgenrunde in den Park wird Hundedame Lily Schönfuß und ihrer Rudelführerin Paula Kontroletti der Weg versperrt - ein Mord ist geschehen! Und als wäre das nicht schon schlimm genug, soll auch noch ein Hund an der Gewalttat beteiligt gewesen sein. Lily wird zusammen mit ihren Freunden Bertha Dasreicht und Maddox Aufgehts schnell klar, dass der Verdacht verheerende Auswirkungen für Hunde- und Hundehalter im Viertel und in der ganzen Stadt haben könnte, drum muss der Fall so schnell wie möglich gelöst werden! Mutig setzt die sonst eher schüchterne Lily ihre Schnüffelnase ein – und bringt ihre tierischen und menschlichen Freunde ganz schön auf Trab ...


Meine Meinung:
Ich lese ganz gerne hin und wieder einen Tierkrimi, denn es ist sehr interessant, alles mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten zu können.
So lernte ich Lily Schönfuß kennen. Nicht nur sie trägt in dieser Geschichte einen besonderen Namen, auch viele Hunde und Hundehalter wurden mit originellen Namen bedacht.
Auf einer der Morgenrunden wird auf einmal die Wegstrecke gesperrt, weil dort eine Leiche gefunden wurde. Als Lily hört, dass ein Hund verantwortlich sein soll, will sie mit ihren Hundefreunden unbedingt herausfinden, was passiert ist und wer der Schuldige war. Lily erzählt uns Lesern nun, was sie herausfindet und was alle unternehmen, was ja auch besonders interessant ist, schließlich verstehen die Menschen nicht die Hundesprache. Sehr zu meinem Leidwesen, schweift Lily aber immer wieder ab. Wenn ich einen Krimi lese, möchte ich am Ball bleiben und möglichst schnell erfahren, wer denn nun der Täter ist. Lily erzählt zwischendurch aber immer sehr ausführlich aus ihrer Vergangenheit und von ihren Erlebnissen, die allein schon eine Geschichte wert sind. Also muss ich geduldig sein und kann nur hoffen, dass bei weiteren Folgen, die es vielleicht geben könnte, Lily nicht mehr so viel erzählen muss, denn nun kennen wir Leser ja ihre Lebensgeschichte.


Fazit:
Ein interessantes Buch über ein besonderes Hundeleben und was in der neuen Heimat noch alles passierten kann. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TauscheMörderGegenLeberwurst #NetGalleyDe

Samstag, 13. April 2019

Rezension - Mopsball


Autorin: Martina Richter

Titel: Mopsball

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 




Das sagt uns die Autorin:
„Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos“ Dieser Satz von Loriot hat wohl nicht nur mein Leben entscheidend verändert. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich auf diese Hunderasse gebracht hat. Die logische Konsequenz aus diesem Satz war für mich die Anschaffung eines Mopses. Und noch eines. Und dann noch eines. Ich weiß, dass es eine Sucht ist. Na und? Sie lieber Leser, sind wohl auch um diese spezielle Hundeart nicht drum herum gekommen? Falls doch, dann schätze ich, sind es ab jetzt Ihre letzten mopsfreien Momente gewesen. Sie glauben mir nicht? Lesen Sie Mopskrimis und fragen danach einen Mopsbesitzer oder besser noch: kaufen Sie sich einen! Ihr Leben wird einen völlig neuen Sinn bekommen. Versprochen! Falls Sie jedoch aus verschiedenen Gründen: Uneinsichtiger Vermieter, Ehemann, Ehefrau, Partner, Partnerin, Allergien, akutem Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein sollten, sich einen Mops anzuschaffen, so vergnügen sie sich doch einfach mit Holmes, einem überaus typischen Vertreter seiner Rasse und seinen Abenteuern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es könnte alles so schön sein im beschaulichen Knieslingen. Kommissar Waterson bereitet mit seiner Braut seine Hochzeit vor und auch Holmes‘ Frauchen Marlene möchte Ja sagen. Mitten in den Vorbereitungen und im größten Trubel findet Mops Holmes auf dem Fußballplatz neben der Festhalle eine Leiche. Der Schiedsrichter aus dem ungeliebten Nachbardorf Gutthau baumelt erhängt am Fußballtor. Es scheint Selbstmord zu sein, doch Holmes nimmt dennoch die Ermittlungen auf. Und seine Spürnase täuscht den Mopsdetektiv nicht. Er kommt einem Skandal im Dorfkicker-Milieu auf die Schliche...


Meine Meinung:
Vor zwei Jahren lernte ich den Mops Holmes und seine Freunde kennen. Ich war begeistert, wie der kleine Hund hilft, verschiedene Fälle zu lösen. Inzwischen gibt es insgesamt schon sieben Fälle, für die er mit seinem Freund Waterson ermittelt. Leider habe ich es trotz meines Vorhabens nicht geschafft, alle Bücher zu lesen, aber immerhin habe ich mit diesem schon vier geschafft.
Auch diesmal hat mich die Autorin  mit ihrem Buch begeistern können. Es bereitet mir immer noch große Freude, wenn ich Holmes begleiten kann. Martina Richter schreibt die Geschichte aus zwei Sichtweisen, mal aus Sicht von dem kleinen Mops in der Ich-Form und dann schildert sie, was die Menschen alles so treiben. Im Laufe der vielen Fälle haben sehr viele aus dem Ermittlerteam Holmes kennen und auch schätzen gelernt. Kommissar Waterson nennt ihn oft Kollege und sie führen sehr gute Gespräche. Denn mittlerweile wissen die Polizisten wie sie ihre Fragen stellen müssen, damit sie die richtigen Antworten bekommen. Allerdings sind nicht alle Ermittlungen ohne Gefahren, auch diesmal war es sehr spannend und Holmes musste einiges unternehmen, damit .... auch nein, das verrate ich jetzt nicht. Auf jeden Fall fühlte ich mich ein weiteres Mal mit dem Krimi gut unterhalten.


Fazit:
Ich denke, dass sich manch ein Ermittler eine kleine Spürnase wünscht, die sich außerdem noch gut mitteilen kann. Holmes ist schon richtig perfekt und hilft ein weiteres Mal sehr gut mit. Außerdem findet noch so viel anderes in seiner Umgebung statt, ich hatte es fast bildlich vor Augen, wie Guiness und Holmes sich unabsichtlich verbeugen und dann Komiker genannt werden. Also Humor und Spannung gibt es mal wieder und deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.
Ich vergebe für dieses Buch 5 Sterne.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#Mopsball #NetGalleyDE

Freitag, 12. April 2019

Rezension - KaterMinator - Ein Katz und Maus Krimi - iCats


Autorin: Kerstin Fielstedde

Titel: KaterMinator - ein Katz und Maus Krimi - iCats

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. März 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Emons Verlag




Über die Autorin:
Kerstin Fielstedde wurde in Wolfsburg geboren. Nach dem ­Abitur machte sie mit Auszeichnung ihr Diplom an der FH ­Münster als Designerin. Nach einer leitenden Funktion in drei Werbeagenturen als Art- und Kreativ-Direktorin wagte sie 1994 mit ­ihrer eigenen Agentur, profiel Werbemanagement, den Schritt in die Selbstständigkeit. Seit 2014 ist sie zudem ­geschäftsführende ­Gesellschafterin des profiel Instituts für identitätsbasierte ­Markenführung in Bremen. Sechs Monate, nachdem sie und ihr Mann Katzen-Zuwachs ­bekommen hatten, begann sie, inspiriert von Ian und Inghean ihren ersten Roman „iCats Kamikatze“ zu entwickeln. Neben dem Schreiben gehören Motorrad fahren, tauchen, Squash und reisen zu ihren Hobbys – und natürlich Katzen kraulen, ­Katzen-Klickertraining … und wurden eigentlich schon die Katzen erwähnt?


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einer spektakulären Befreiungsmission verfolgen bewaffnete Jäger der Tierversuchsanstalt das iCats-Team. Die Truppe findet Unterschlupf bei der strenggläubigen Freimaunzer Sekte, die von Djann Dark angeführt wird. Die als Göttin verehrte Leitkatze schmiedet dort ihre ganz eigenen finsteren Pläne. Kater Ian und Ziehsohn Schneuzi riechen den Braten und türmen heimlich. Prompt geraten sie in die Fänge der NSA, den Bluthunden der Nachtragendsten Schnüffler Amerikas. Das restliche iCats-Team nimmt den Kampf auf. Kann es die Kater vor brutalsten Verhörmethoden retten?


Meine Meinung:
Nachdem ich die erste Folge der Trilogie gelesen hatte, war klar, dass ich wissen wollte, wie es weiter geht und deshalb freute ich mich, als ich dann dieses Buch in der Hand hielt.
Auch diesmal hat die Autorin für reichlich Spannung gesorgt und mich gleichzeitig begeistern können. Es waren so Kleinigkeiten, die sie in die Geschichte aufgenommen hatte und die mir besonders gut gefielen. NSA, jeder stellt sich darunter eine bestimmte Organisation vor, aber hier sind es die Nachtragendsten Schnüffler Amerikas und was fällt Euch zu BND ein? Nun, hier ist es der Bund Neugieriger Dobermänner. Solche Wortspielereien gefallen mir und es kommen im Buch noch einige vor, die ich hier aber nicht alle aufführen möchte.
Schon im ersten Buch haben mich die Tiere begeistert, die zur Truppe der Katzenagentin Indy gehören und die Begeisterung war in diesem Buch wieder da. Wobei ich erwähnen möchte, dass alle, die dieses Buch lesen möchten, unbedingt vorab das erste lesen sollten, denn sonst fehlen einige Zusammenhänge. Außerdem erwähnte ich es ja schon, es ist eine Trilogie und offene Fragen, die sich mir am Ende stellten, werden dort hoffentlich beantwortet werden.


Fazit:
Ein tierisch spannender Krimi, der mich begeistert hat und wo ich jetzt voller Ungeduld auf die Fortsetzung warte. Aber allen anderen empfehle ich auf jeden Fall, die beiden ersten Bücher zu lesen.


Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 8. September 2018

Rezension - Der Hund, der eine Grube gräbt



Autorin: Carine Bernard

Titel: Der Hund, der eine  Grube gräbt

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. September 2018

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Deutschland in der Nähe von Düsseldorf. Sie fotografiert gerne und geht in ihrer Freizeit Geocachen. Beim Erfinden von Geocache-Rätseln entdeckte sie ihre alte Liebe zum Schreiben wieder und nach einigen Rätselgeschichten rund um Molly Preston folgte 2015 ihr erster Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frau Dr. Maus ermittelt! Ein unterhaltsamer Regiokrimi aus Nordrhein-Westfalen.
Der Auftakt zur neuen Krimi-Reihe von Carine Bernard.
Tierärztin Katja Maus muss zu einem Notfall – Terrier Paul wurde vergiftet. Im Garten seiner Besitzer klafft ein großes Loch, und wenig später liegt ein toter Mann in der Grube. Hat er mit dem alten, nie geklärten Entführungsfall zu tun, über den man in der Nachbarschaft tuschelt? Eine herrenlose Katze bringt Katja auf die Spur der Identität des Toten. Zusammen mit dem Polizisten Cornelius Blum begibt sie sich auf die Suche nach dem Mörder und stößt auf ein Netz aus Täuschung und Betrug, das sie bis in die Familie eines reichen Ratinger Unternehmers führt ...


Meine Meinung:
Durch Zufall wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Da ich sehr gerne Regionalkrimis lese und neugierig auf mir unbekannte Autorinnen bin, musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.
Die Geschichte dieses Krimi spielt in Ratingen, einer netten Kleinstadt nördlich von Düsseldorf, was mir schon mal gefallen hat. Die Protagonistin ist eine Tierärztin, Anfang vierzig, sie ist geschieden und hat eine pubertierende Tochter. Das bietet schon interessante Unterhaltungswerte, aber es kommt noch hinzu, dass sie auf einmal im Garten ihrer Freundin eine Leiche findet. Jeder kann sich denken, dass Katja Maus dies nun neugierig macht, mich natürlich auch ;)
Was sie alles herausfindet und auch sonst so erlebt, hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben. Die Beteiligten waren mir alle sehr sympathisch, auch der Polizist Cornelius Blum mit seinem Hund Pitter. Überhaupt hat es mir sehr gut gefallen, dass neben der Aufklärung des Mordes, Tiere eine große Rolle spielten, in einem Fall sogar eine lebenswichtige.
Hier hatte ich mal wieder ein Buch entdeckt, das mir gefiel, weil es mir sehr viel geboten hat. Spannung, Alltagsleben mit den verbundenen großen und kleinen Problemen und auch die Liebe kam nicht zu kurz.  Was die Spannung betrifft, möchte ich noch erwähnen, dass ich einfach nicht wusste, wer denn für was verantwortlich gemacht werden konnte und fand das Ende sehr gelungen.


Fazit:
Da mir dieser Krimi großes Lesevergnügen beschert hat, würde ich  mich freuen, wenn es bald weitere Folgen gibt, die ich mit Sicherheit auch lesen möchte. Aber zunächst empfehle ich diesen Krimi.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#Werbung #DerHundDerEineGrubeGräbt #DroemerKnaur

Samstag, 11. August 2018

Rezension - Nur der Hamster war Zeuge



Autorin: Heike Hoyer

Titel: Nur der Hamster war Zeuge

Genre: Tierkrimi

Version: eBook

erschienen: 6. August 2018

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight



Über die Autorin:
Heike Hoyer, geboren 1960 in Hannover, studierte Psychologie in Köln, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Schon seit ihrer Kindheit galt ihr Interesse auch den Tieren, ihrem artspezifischen Verhalten und ihren Kommunikationsformen. 2010 inspirierte ihr Goldhamster Louis sie zu ihrem ersten (Hamster-) Roman, dem jetzt ein Tierkrimi gefolgt ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamster Filou steht unter Schock. Gerade war Elsbeth noch quietschfidel und hat sich mit ihrem Neffen Marcel gestritten, und jetzt liegt sie vollkommen reglos auf der Couch und Filou kann aus seinem Käfig heraus rein gar nichts machen. Er weiß, dass Marcel dahinter steckt. Doch die Polizei geht von einer natürlichen Todesursache aus, immerhin hatte Elsbeth Diabetes. Wie soll Filou denen nur beibringen, dass es Mord war? Zusammen mit einer Dohle, einer lesenden Ratte, einem sprungsicheren Kater und einem Kampfhund, der sich nach Zuneigung sehnt, gründet er die Soko Elsbeth. Gemeinsam unternehmen die Tiere alles, um den Täter hinter Gitter zu bringen. Doch ihre Kommunikationsversuche führen zu folgenschweren Missverständnissen und der Mörder ist gewarnt...


Meine Meinung:
Für dieses Buch habe ich mich aus zwei Gründen interessiert. Ich finde das Buchcover sehr ansprechend und es hat mich auf jeden Fall verführt und das zweite Grund ist der Hamster.  Gab es in unserer Familie doch auch mal so ein putziges Kerlchen und ich war neugierig, was er erlebt hat.
Hamster Filou muss zusehen, wie Elsbeth von ihrem Neffen ermordet wird. Aber was kann ein kleiner Hamster nur machen, zumal er ganz schön geschockt war.  Zu seinem Glück hat ihm die Autorin einige Freunde zur Seite gestellt: eine Dohle, eine Ratte, einen Kater und einen Kampfhund. Letzter wollte allerdings nicht kämpfen, er fühlte sich viel wohler, wenn er kuscheln durfte. Nun können diese Tiere aber gar nichts richtiges unternehmen, ihnen fehlt schlicht die Möglichkeit mit den Menschen zu sprechen. Und da hat sich Heike Hoyer wieder etwas tolles einfallen lassen, was ich hier natürlich nicht verraten werde, was mir aber sehr viel Lesevergnügen bereitet hat.
Ich habe ja schon einige Krimis gelesen, in denen Tiere alleine ermitteln oder den Menschen unterstützen. Es gab dabei die verschiedensten Möglichkeiten der Kommunikation, aber diese kannte ich bisher noch nicht.
Die Autorin hat den Krimi spannend und humorvoll geschrieben, sie hat mich an der Buch gefesselt und ich habe es, wie so oft, mal wieder in einem Rutsch gelesen. Das Ende war dann auch sehr gut gelungen.


Fazit:
Tierische Ermittler, Spannung und Humor, das alles hat die Autorin in diesem Buch vereint, was mir sehr gut gefallen hat und ich gerne weiterempfehle. Achja, die Liebe kam ebenfalls nicht zu kurz. Fast wie in einem menschlichen Krimi ;)

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #MidnightbyUllstein #NurDerHamsterWarZeuge

Samstag, 14. Juli 2018

Rezension - Mopshöhle



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopshöhle

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

280 Seiten Verlag: Midnight (2. Juli 2018)



Über die Autorin:
„Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos“ Dieser Satz von Loriot hat wohl nicht nur mein Leben entscheidend verändert. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich auf diese Hunderasse gebracht hat. Die logische Konsequenz aus diesem Satz war für mich die Anschaffung eines Mopses. Und noch eines. Und dann noch eines. Ich weiß, dass es eine Sucht ist. Na und? Sie lieber Leser, sind wohl auch um diese spezielle Hundeart nicht drum herum gekommen? Falls doch, dann schätze ich, sind es ab jetzt Ihre letzten mopsfreien Momente gewesen. Sie glauben mir nicht? Lesen Sie Mopskrimis und fragen danach einen Mopsbesitzer oder besser noch: kaufen Sie sich einen! Ihr Leben wird einen völlig neuen Sinn bekommen. Versprochen! Falls Sie jedoch aus verschiedenen Gründen: Uneinsichtiger Vermieter, Ehemann, Ehefrau, Partner, Partnerin, Allergien, akutem Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein sollten, sich einen Mops anzuschaffen, so vergnügen sie sich doch einfach mit Holmes, einem überaus typischen Vertreter seiner Rasse und seinen Abenteuern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So leicht haut Mops Holmes nichts um, aber die traumatischen Erfahrungen seines letzten Falls hängen ihm immer noch nach. Alpträume plagen den tierischen Detektiv und da kommt ihm die Gelegenheit mit seinem Kollegen Kommissar Waterson einen Beamtenaustausch in der Provence zu machen, genau richtig. Weitab vom Ort des Geschehens will Holmes endgültig mit seinem letzten Fall abschließen. Doch kaum in Aix-en-Provence angekommen, erfährt Waterson von einer Reihe von jungen Frauen, die in den letzten Jahren nacheinander am französischen Nationalfeiertag verschwunden sind. Der Kommissar ahnt, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Nur eine Woche bleibt dem Ermittlerpaar den Fall zu lösen und ein weiteres Opfer zu vereiteln. Unter der brennenden Sonne Südfrankreichs müssen Holmes und Waterson wirklich alle Register ziehen, um dem Täter zuvorzukommen…


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich bereits zwei Bücher gelesen, in denen Holmes und Waterson ermitteln. Dabei möchte ich erwähnen, dass Holmes ein Mops ist und eigentlich sehr gerne seinem Freund Waterson bei der Aufklärung von Mordfällen hilft. Allerdings hat er diesmal noch unter den Folgen des letzten Falles zu leiden und darf Waterson nach Frankreich begleiten, um sich abzulenken und vielleicht um sich ein bisschen zu erholen. Beide konnten ja nicht ahnen, was sie dort erwartet.
Die Autorin hat wieder in einer besonderen Art beschrieben, was Holmes dort alles erlebt, was er denkt und wie er seinem Freund hilft. Mich hat das ungemein begeistert und ich konnte das Buch, mal wieder, nicht aus der Hand legen. Es wurde aber auch extrem spannend und am Ende, na, da war ich natürlich mehr als erleichtert.
Gefreut habe ich mich auch, die ganze Familie von Holmes wieder zu sehen und die kleinen Geschichten und Erklärungen am Rande, wie zum Beispiel die Frage, hören die Menschen eigentlich die Türklingel 😉

Fazit:
Es gibt jede Menge Tierkrimis, die aus Sicht des Tieres alles erzählen. Ich fand hier, dass die Autorin sich wunderbar in Holmes Empfinden versetzen konnte und ihr ein durchaus realistisches Buch gelungen ist. Wer sagt uns denn, dass ein Mops das nicht so macht, wie Holmes.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Freitag, 13. April 2018

Rezension - Ist die Katze aus dem Haus



Autorin: Rita Mae Brown

Titel: Ist die Katze aus dem Haus

Genre: Krimi, Tierkrimi

Version: eBook und Hardcover

erschienen: 6. April 2018

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: List by Ullstein Buchverlage



Über die Autorin:
Rita Mae Brown, geboren 1944 in Hanover, Pennsylvania, wuchs in Florida auf. Sie studierte in New York Filmwissenschaft und Anglistik und war in der Frauenbewegung aktiv. Berühmt wurde sie mit dem Titel Rubinroter Dschungel und durch ihre Romane mit der Tigerkatze Sneaky Pie Brown als Co-Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mary Minor Harry Harristeen ist happy. Endlich tummelt sie sich wieder als Caddie auf dem Golfplatz von Crozet, an ihrer Seite Katze Mrs. Murphy. Plötzlich hört Harry Schüsse. Ein Spieler wurde ermordet, Greg Ginger McConnell, ein emeritierter Professor der University of Virginia. Zuletzt schrieb er an einem Buch über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und die Spuren, die er in ihrer Gegend hinterlassen hat. Besonders scheint ihn das ehemalige Kriegsgefangenenlager bei Charlottesville interessiert zu haben. Schon bald fragt sich Harry, ob McConnell vielleicht auf eine unliebsame Wahrheit gestoßen ist?


Meine Meinung:
In der Vergangenheit hatte ich ab und zu mal ein Buch der Autorin gelesen und jetzt wieder Lust auf einen neuen Krimi von ihr. Hatte ich es doch in guter Erinnerung, wenn sie gemeinsam mit ihrer Katze Mrs. Murphy ermittelt und Fälle löst.
Die Autorin hat es sich angewöhnt und erwähnt als erstes immer die Personen, die in dem Buch eine Rolle spielen. Mich hat es diesmal verwirrt, denn ich fand, dass es sehr viele waren, die dort aufgeführt wurden und dachte, dass ich mit Sicherheit immer mal wieder nachsehen muss, wer das denn nun wieder ist.
Sehr gut gefallen haben mir die hübschen Schwarz-Weiß Bildchen, die zwischendurch eingefügt wurden und die Geschichte noch anschaulicher gestalteten.
Dann musste ich allerdings feststellen, dass ich mich mit diesem Buch nicht sehr gut anfreunden konnte. Was daran gelegen haben könnte, dass ich mich jetzt nicht so sehr fürs Golfen und die ausführliche Schilderung darüber begeistern konnte.
In diesem Buch spielen Ereignisse während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges eine wichtige Rolle, was damals geschah, erfahre ich durch Rückblenden, die die Autorin immer wieder einfügt. Nun mag dies alles vielleicht für den Professor und Bewohner der Gegend sehr wichtig und interessant sein, aber ich fand es wesentlich spannender zu erfahren, wer hat den Professor denn nun ermordet und welche Rolle spielten die Tiere in diesem Fall. Letzteres sollte ich zu meiner Freude und Überraschung dann auch erfahren.

Fazit:
Ich möchte das Buch jetzt nicht schlecht machen, mit Sicherheit gibt es genügend Leser, die das alles wesentlich interessanter finden. Ich allerdings hatte das Gefühl, ausgerechnet eine Folge der Serie erwischt zu haben, die mich nicht ansprach.

Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 19. März 2018

Rezension - iCats Kamikatze



Autorin: Kerstin Fielstedde

Titel: iCats Kamikatze

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2018

Seiten 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: emons




Die Autorin Kerstin Fielstedde wurde in Wolfsburg geboren. Nach dem Abitur machte sie mit Auszeichnung ihr Diplom an der FH Münster als Designerin. Nach einer leitenden Funktion in drei Werbeagenturen als Art- und Kreativ-Direktorin wagte sie 1994 mit ihrer eigenen Agentur, profiel Werbemanagement, den Schritt in die Selbstständigkeit. Seit 2014 ist sie zudem geschäftsführende Gesellschafterin des profiel Instituts für identitätsbasierte Markenführung in Bremen. Sechs Monate, nachdem sie und ihr Mann Katzen-Zuwachs bekommen hatten, begann sie, inspiriert von Ian und Inghean ihren ersten Roman „iCats Kamikatze“ zu entwickeln. Neben dem Schreiben gehören Motorrad fahren, tauchen, Squash und reisen zu ihren Hobbys - und natürlich Katzen kraulen, Katzen-Klickertraining … und wurden eigentlich schon die Katzen erwähnt?


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tierische Geheimdienste entlarven Verschwörungen, Drogengeschäfte und Bestechungsskandale auf höchster Ebene.
Katzenagentin Indy wird mitten in Berlin entführt: Sie weiß zu viel über geheime Regierungsgeschäfte. Ihr Bruder Ian stellt ein iCats-Elite-Team auf die Pfoten, das sich auf die Suche nach ihr macht. Gemeinsam mit einem arroganten Schoßhund, einer sprengstoffverliebten Ratte und einem halben Regenwurm heften sie sich an die Fersen des schwergewichtigen Unterweltbosses Maulwurf Sumo. Um Indy aus dessen Klauen und der tödlichen Gefahr in einer Tierversuchsanstalt zu retten, zählt jede Sekunde.


Meine Meinung:
Ich habe ja schon einige Tierkrimis gelesen, meist waren es aber "nur" Katzen oder Hunde, die ihren kriminalistischen Spürsinn offenbarten. Was mir in diesem Buch geboten wurde, hat mich zunächst überrascht und dann begeistert.
Man stelle sich mal vor, ein halber! Regenwurm, eine durchgeknallte Ratte und ein Spatz bilden mit einem Hund und Katzen ein Team. Welch eine Fantasie bringt die Autorin da auf. Denn sie muss sich ja auch in die Tiere hineinversetzen und außerdem alles aus Sicht der Tiere und in deren Sprache beschreiben.
Außerdem hat Kerstin Fielstedde es wunderbar verstanden, ganz aktuelle deutsche Themen mit ins Spiel zu bringen. Aber darüber werde ich hier nichts verraten.
Ich hatte wirklich sehr viel Spaß daran, dieses Buch zu lesen, was nicht nur sehr spannend sondern auch sehr flüssig geschrieben wurde. Ich konnte es mal wieder in einem Rutsch lesen, was mir sehr gefallen hat. Jedem Leser rate ich nun, auch auf Feinheiten zu achten. Ob es nun die Namen der Tiere sind, die laut vorgelesen einen besonderen Sinn ergeben oder wie gut Lebewesen zusammen arbeiten, die eigentlich verschiedenen Gruppen der Nahrungskette angehören.
An einer Stelle hatte ich sogar mal einen fiesen Verdacht, der sich nicht bewahrheitet hat. Zumindest nicht in diesem Buch. Was weiß ich, was die Autorin sich noch einfallen lässt. Eins weiß ich aber, es wird ein weiteres Buch geben, denn das Ende lässt dies stark vermuten.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und fällt wunderbar auf, auf jeden Fall sorgt es dafür, dass das Buch auf einem Büchertisch hervorsticht.
Erwähnen möchte ich noch, dass mir die wunderschönen Zeichnungen am Ende des Buches gefallen haben. Als Leser stellt man sich manchmal die Figuren vor oder möchte zu gerne wissen, wie sie denn aussehen und diese Zeichnungen haben mich begeistert und es schadet nicht, wenn man sie sich zwischendurch immer mal ansieht. Lachen musste ich bei der Katzenkeilschrift, weshalb? Findet es heraus.



Fazit:
Wer nun Lust hat, mal einen etwas anderen Tierkrimi zu lesen, sollte zu diesem Buch greifen. Ich persönlich warte nun auf die Fortsetzung, was ich der Autorin bereits mitgeteilt habe ;)

Bei Kerstin Fielstedde möchte ich mich vielmals bedanken, ohne ihre Anfrage hätte ich dieses Buch nie entdeckt und gelesen, was durchaus schade gewesen wäre.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

Rezension - Mopssturm


Autorin: Martina Richter

Titel: Mopssturm

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. November 2017

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight




Das schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aufregung im kleinen Örtchen Knieslingen auf der schwäbischen Alb: Der Lokaladel kehrt heim. Und zwar in Form des gutaussehenden jungen Grafen Falk von Knieslingen, der der alten Burg Hohenknieslingen wieder zu neuem Glanz verhelfen will und ein Hotel darin eröffnen möchte. Während die weiblichen Anwohnerinnen ganz hin und weg sind vom attraktiven Landadligen, schafft es das Herrchen von Mopsdedektiv Holmes den Architektenjob für das Projekt zu ergattern. Doch nicht alle sind von der Renovierung des alten Gemäuers begeistert und immer wieder wird der Umbau sabotiert. Holmes ahnt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, aber wer steckt hinter den Anschlägen? Und als es dann noch einen Toten gibt, ist klar, dass das Ermittlerteam aus Kommissar Waterson und Mops Holmes den Spuren nachgehen muss…


Meine Meinung:
Eigentlich wollte ich ja, nachdem ich das Buch Mopsfluch gelesen hatte, die beiden ersten Bücher lesen, das habe ich aus Zeitgründen leider nicht geschafft. Und  nun hatte ich die Möglichkeit, ein weiteres Buch mit den Helden Holmes und Waterson zu lesen und die habe ich natürlich auch genutzt. Es machte nichts, dass ich Lücken in der Serie hatte, durch kleine Rückblenden kam ich bestens zurecht.
Auch diesmal begeisterte mich der Schreibstil der Autorin. Die ganze Geschichte erzählt uns Leser der kleine Mops Holmes. Inzwischen ist seine Familie gewachsen und sein Sohn wird erfolgreich von ihm angelernt. Ich hatte großen Spaß daran, alles aus Sicht von Holmes zu lesen. Wie hilft sich ein Hund, wenn er mit seinen Menschen nun mal nicht sprechen kann? Holmes schafft das und hat mit Kommissar Waterson erfolgreich einen weiteren, sehr spannenden Fall gelöst.
Ich als Krimifan fühlte mich sehr gut unterhalten und langweilig war es überhaupt nicht.
Aber es galt ja nicht nur einen weiteren Fall aufzuklären, das Leben der Menschen, die zu Holmes Familie gehörten, war auch ganz schön aufregend.

Fazit:
Es besteht tatsächlich Suchtgefahr bei dieser Krimiserie und ich werde versuchen, ab jetzt die nächsten Bücher ohne große Lücken zu lesen. Auf jeden Fall kann ich auch diese Folge empfehlen.

Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension - Spionin im Kurbad und Pantoufle - Ein Kater zur See - Doppelband


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Spionin im Kurbad
          Pantoufle - Ein Kater zur  See

Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. Mai 2017

Seiten: 704

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Katzen Seraphina und Pantoufle haben äußerlich nicht viel Ähnlichkeit, und auch ihre Charaktere sind sehr unterschiedlich. Aber eins haben sie gemeinsam: Beide wollen dem Menschen helfen, den sie lieben. Mit Neugier, Mut und dem einzig Katzen vorbehaltenen Stil setzen sie alles daran, ihren Menschen vor Schaden zu bewahren – sei es vor einem Giftmischer oder einem Saboteur auf hoher See.


Spionin im Kurbad
Dieses Buch kannte ich noch nicht und freute mich, dass es eins der beiden Bücher im Doppelband der Katzenkrimis ist.
Bad Ems 1872 - Sina, eine schwarz-weiß Katze hat sich für ein Leben als Streunerin entschieden. Allerdings hat sie Probleme ihre vier kleinen Katzenbabys ausreichend zu ernähren. So beschliesst sie, sich den Menschen zu nähern. Sie hat Glück und findet in Altea eine Katzenliebhaberin, die sich bestens mit ihr versteht.
Allerdings passiert im Ort etwas tragisches, ein Toter wird im Kurbad gefunden.
Sina ist zu ihrem Leidwesen sehr neugierig und so bekommt sie vieles mit, was die Menschen nicht sehen, außerdem lässt es sich wunderbar lauschen, wenn man sich vorsichtig anschleicht.
Andrea Schacht hat das Geschehen wieder so wunderbar aus Sicht einer Katze geschildert und ich bekomme nebenbei vieles vom Kurbetrieb der damaligen Zeit mit.


Pantoufle - Ein Kater zur See
Dieses Buch hatte ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, aber gute Bücher kann man immer wieder lesen, zumal wirklich etwas Zeit dazwischen lag und ich nicht mehr alles parat hatte.

Janed beschließt nach nach einer Sturmflut, bei der ihr Haus zerstört wurde, zunächst nach Brest zu reisen und findet sich dann aber auf einem Schiff Richtung Amerika wieder. Freunde aus dem Dorf haben sie überredet doch mitzufahren und dort neu anzufangen. Anfangs hielt Janed es auch für eine gute Idee, aber bei der langen Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und außerdem auch noch viel Zeit, interessante Leute kennen zu lernen. Pantoufle, ihr kleiner Kater nutzt die Überfahrt und freundet sich mit einer anderen Katze an. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und decken eine geplante Sabotage auf..
In gewohnter Art hat Andrea Schacht es wunderbar verstanden eine weitere spannende Geschichte aus Sicht der Katze zu schreiben.


Fazit
In diesem Taschenbuch wurden zwei wirklich spannende und sehr gut erzählte Katzenkrimis zusammen gepackt. Wer die Bücher noch nicht kennt, oder wie ich nur eins von beiden, sollte sich trotzdem die Neuauflage holen. Ich mag die Katzenbücher von Andrea Schacht, egal ob Krimi oder Fantasy und gerne empfehle ich alle Bücher von ihr weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Hinweis zu den beiden Büchern, ich werde zusätzlich noch zu jedem Buch eine eigene Rezension einstellen.

Rezension - Spionin im Kurbad


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Spionin im Kurbad
          
Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 20. Mai 2013

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sehr, sehr vorsichtig nähert sich Sina, die Streunerkatze, der schlafenden Dame im Garten einer Kurpension in Bad Ems. Sina stibitzt ein Stück Wurst – und die junge Frau, Altea, lässt sie gewähren: Der Grundstein für eine tiefe Freundschaft ist gelegt, die jedoch bald zu enden droht. Denn in dem altehrwürdigen Kurbad treibt ein heimtückischer Giftmörder sein Unwesen. Erst ein Katzenkind. Dann ein Kurgast – in der Badewanne! Doch auf leisen Pfoten kann Sina sich das eine oder andere Geheimnis erschleichen – und ihre feine Spürnase täuscht sie nicht!


Meine Meinung:
Bad Ems 1872 - Sina, eine schwarz-weiß Katze hat sich für ein Leben als Streunerin entschieden. Allerdings hat sie Probleme ihre vier kleinen Katzenbabys ausreichend zu ernähren. So beschliesst sie, sich den Menschen zu nähern. Sie hat Glück und findet in Altea eine Katzenliebhaberin, die sich bestens mit ihr versteht.
Allerdings passiert im Ort etwas tragisches, ein Toter wird im Kurbad gefunden.
Sina ist zu ihrem Leidwesen sehr neugierig und so bekommt sie vieles mit, was die Menschen nicht sehen, außerdem lässt es sich wunderbar lauschen, wenn man sich vorsichtig anschleicht.
Andrea Schacht hat das Geschehen wieder so wunderbar aus Sicht einer Katze geschildert und ich bekomme nebenbei vieles vom Kurbetrieb der damaligen Zeit mit.


Fazit:
Ich bin immer ganz begeistert von den Büchern der Autorin und gerne empfehle ich all ihre Bücher weiter.

Rezension - Pantoufle - Ein Kater zur See


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Pantoufle - Ein Kater zur See

Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 10. August 2009

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein verschreckter kleiner Kater auf hoher See? Ob das gutgeht? Doch Pantoufle hat keine Wahl, ist er doch seiner Menschenfreundin Janed auf immer treu, seit sie ihn einst aus dem Schnabel einer Möwe gerettet hat. Und Janed will in der neuen Welt ein neues Leben beginnen. An Bord des Dampfschiffs, das auf New York zusteuert, sucht Pantoufle Zerstreuung – und deckt einen Sabotageakt auf, der den Lebenstraum eines ganz besonderen Menschen zu zerschlagen droht …


Meine Meinung:
Dieses Buch hatte ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, aber gute Bücher kann man immer wieder lesen, zumal wirklich etwas Zeit dazwischen lag und ich nicht mehr alles parat hatte.

Janed beschließt nach nach einer Sturmflut, bei der ihr Haus zerstört wurde, zunächst nach Brest zu reisen und findet sich dann aber auf einem Schiff Richtung Amerika wieder. Freunde aus dem Dorf haben sie überredet doch mitzufahren und dort neu anzufangen. Anfangs hielt Janed es auch für eine gute Idee, aber bei der langen Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und außerdem auch noch viel Zeit, interessante Leute kennen zu lernen. Pantoufle, ihr kleiner Kater nutzt die Überfahrt und freundet sich mit einer anderen Katze an. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und decken eine geplante Sabotage auf..
In gewohnter Art hat Andrea Schacht es wunderbar verstanden eine weitere spannende Geschichte aus Sicht der Katze zu schreiben.


Fazit:
Eigentlich war ich bisher von allen Büchern, die Andrea Schacht geschrieben hat, begeistert und gerne empfehle ich alle weiter

Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension - Mopsfluch. Der dritte Fall für Holmes und Waterson


Autorin: Martina Richter

Titel: Mopsfluch, Ein neuer Fall für Holmes und Waterson

Genre: Tierkrimi

Version: eBook

erschienen: 15. Juli 2016

Seiten: 179

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein




Dies schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mops Holmes ist aufgeregt: Es geht endlich wieder in den Urlaub! Auch wenn sein Besuch in Frankreich mit Frauchen nicht nur zum Vergnügen ist. Denn es wartet Arbeit auf den jungen Mops-Detektiv. Der edle Zuchtstier von Frauchens Schwester wurde gestohlen. Wie gut, dass sein Kumpel und Kommissar Waterson auch mit von der Partie ist. Gemeinsam haben die beiden schließlich noch jeden Fall gelöst. Doch dann gibt es auch noch einen Toten. Holmes hat schon bald eine heiße Spur in der Nase. Und plötzlich geraten der kleine Mops und seine Familie selbst ins Visier des Täters …

Meine Meinung:
Den Mops Holmes kannte ich bisher noch nicht, aber jede Menge andere Hunde und Katzen, die ermitteln. Deshalb war ich gespannt, wie Holmes vorgeht und ob er seinem Namen alle Ehre macht.

Mit Frauchen, ihrer Freundin und deren Partner Waterson fährt Holmes nach Frankreich, um einen verschwundenen Stier zu finden. Dieser gehört Frauchens Schwester und Holmes bekommt einiges zu tun.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Mops Holmes, so erfahre ich, was er alles unternimmt und wie er sich mit dem Menschen Waterson verständigt. Nach Meinung von Holmes scheint Waterson für einen Menschen ganz schön schlau zu sein.
Dieses ist der dritte Fall, den Holmes lösen will. Ich kenne die anderen Bücher nicht, hatte aber keine großen Probleme, mich zurecht zu finden. Die Autorin hat es sehr spannend werden lassen, was mir gut gefiel. Allerdings war es für mich als Leserin ziemlich vorhersehbar, was ich jetzt aber nicht negativ empfand.

Fazit:
Mir hat es gefallen, wie Holmes einen weiteren Fall gelöst und ich werde, wenn ich viel Zeit habe, vielleicht die ersten Bücher auch mal lesen.