Posts mit dem Label Verlag Bastei Lübbe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Verlag Bastei Lübbe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 27. Dezember 2021

Rezension - Tote brauchen kein Shampoo - Die letzte Brezel


Autorin: Eva Link

Titel: Tote brauchen kein Shampoo - Die letzte Brezel

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 29. Oktober 2021 

Seiten: 152

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über die Autorin:
Eva Link ist das Pseudonym der Autorin Eva Murges. Sie wurde 1988 im schönen Ulm geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Köln. Bücher waren schon immer ihre große Leidenschaft, deshalb gab es für sie auch nur ein Wunschstudium: Germanistik. In ihrer Freizeit widmet sie sich, zwischen Spielplatz-Abenteuern und Windeln wechseln, dem Schreiben von gemütlichen Krimis. Zudem schlägt ihr Herz für Katzen, Kaffee und Kartoffeln in allen Variationen. Auf Instagram teilt sie Anekdoten aus ihrem oftmals turbulenten Leben und Einblicke aus ihrem Schreiballtag unter @evamurges.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 2: Obertanndorf ist in Festtagsstimmung! Heute findet der große Brezelwettbewerb statt und als die örtliche Bäckerei "Brezelinchen" gewinnt, ist der Jubel groß. Aber bei der Siegerehrung bricht der Bäckermeister Rüdiger Vogel plötzlich zusammen. Hatte er einen Herzinfarkt? Oder hat da etwa die Brezel-Konkurrenz ihre Finger im Spiel? Der fesche Kommissar Raphael glaubt nicht an ein Verbrechen, doch Luisa und Mary-Ann haben einen schrecklichen Verdacht und beginnen zu ermitteln ...
Über die Serie: Klare Luft, hohe Berge und blauer Himmel - im kleinen Örtchen Obertanndorf in den Allgäuer Alpen ist die Welt noch in Ordnung - das denkt sich zumindest Friseurmeisterin Luisa Schneider, als sie den Salon ihrer Tante Martha für ein Jahr übernimmt. Aber bald findet sie heraus, dass der idyllische Schein trügt und selbst am schönsten Ort der Welt gemordet wird! Und ehe Luisa sichs versieht, schneidet sie nicht nur Haare, sondern jagt auch Verbrecher ...


Meine Meinung:
Vor kurzem hatte ich die Friseurmeisterin Lou kennen gelernt, die in Obertanndorf für ein Jahr ihre Tante in deren Salon vertritt. Lou hatte sich vorgestellt, dass sie dort eine entspannte Zeit verbringen kann. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, dass sie in die Aufklärung von Todesfällen verwickelt wird. Im ersten Buch stirbt der Bürgermeister und diesmal ein Bäckermeister. Ausgerechnet bei der Preisverleihung nach dem Brezelwettbewerb.
Spannend und humorvoll hat die Autorin ein weiteres Mal geschildert, was Lou und Mary-Ann so alles erleben und aufdecken. Ich habe die beiden gerne begleitet und war gespannt, was denn nun wirklich passiert ist. Vieles hört sich humorvoll an, aber es gibt auch ernste Momente, beispielsweise wird viel zu schnell über eine Person geurteilt und sie wird von vielen gemieden. Natürlich verrate ich nicht, um welche Begebenheiten es sich handelt und auch nicht, wer denn letztendlich für alles verantwortlich war.


Fazit::
Auch die zweite Folge hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, wenn man die beiden Bücher in der entsprechenden Reihenfolge liest. Für beide gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetgalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#TotebrauchenkeinShampooDieletzteBrezel #NetGalleyDE!

Samstag, 27. November 2021

Rezension - Commissario Tasso auf dünnem Eis



Autorin: Gianna Milani

Titel: Commissario Tasso auf dünnem Eis

Genre: Krimi

Version: eBook und Paperback

erschienen: 29. Oktober 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Gianna Milani ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die sich seit vielen Jahren für Südtirol und seine wechselvolle Geschichte interessiert. Dabei haben es ihr besonders die sagenhaften Dolomiten angetan. Ein Haus in Norditalien wäre ihr Traum, bis dahin schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsregionen. "Commissario Tasso auf dünnem Eis" ist der Auftakt einer Reihe um das ungleiche Duo Aurelio Tasso und Mara Oberhöller, die gemeinsam im Südtirol der 1960er ermitteln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verschneite Berghänge. Dampfende Knödel. Holzskier an der Wand. Und eine Leiche im Hotel
Südtirol, 1962: Eigentlich hat Commissario Aurelio Tasso sich nur nach Bozen versetzen lassen, um einem alten Kollegen einen Gefallen zu tun. Obwohl er keinen Schnee mag. Aber wenigstens gibt es in Südtirol ausgezeichnetes Essen, vor allem Knödel. Dagegen wenige Verbrechen. Dachte er. Denn dass der Maler Carlo Colori erschlagen im Hotel Bellevue in Meran liegt, sieht nicht nach einem Unfall aus. Seine Ermittlungen führen Tasso weiter ins mondäne Cortina d‘Ampezzo. Dort wird eine zweite Leiche aus dem nahen Misurinasee gefischt. Gibt es eine Verbindung zwischen den Toten?


Meine Meinung:
Ich gestehe, dass das Cover mir ausgesprochen gut gefällt und das war auch der Grund, dass ich mich mehr informierte und durch die Kurzbeschreibung erst recht neugierig wurde.
So lernte ich Commissario Tasso kennen, der vom warmen Süden in das verschneite Südtirol versetzt wurde. Schnee und Kälte, das konnte er so gar nicht leiden, außerdem erweckte er den Eindruck, eine grummelige Person zu sein. Aber als Ermittler war er gut und deshalb wurde ihm eine junge Frau als Praktikantin zur Seite gestellt. Somit durfte ich einem interessanten Ermittlerduo folgen. Ich war natürlich froh, dass ich zu Hause in meinem gemütlichen Lesesessel sitzen konnte. Denn es gab reichlich Schnee, was die Arbeit nicht besonders leicht machte. Überhaupt fand ich es ausgesprochen interessant, den beiden im Jahr 1962 zu folgen. Mobile Telefone gab es nicht, es musste nach Telefonzellen Ausschau gehalten werden und andere Techniken eingesetzt werden, die manch einer aus der Leserschaft vielleicht noch kennt.
Mir hat das Lesen dieses Buches auf jeden Fall ein großes Lesevergnügen bereitet. Ich habe mir bekannte Orte in Südtirol wieder gesehen, die ich allerdings zwanzig Jahre später kennen gelernt habe. Ich durfte die Ermittler begleiten und war gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Sehr gut hat mir ebenfalls gefallen, dass ich gleichzeitig vieles vom Leben und Arbeiten in Südtirol erfahren konnte. Auch heute noch sprechen viele Bewohner mehrere Sprachen und ich bin mir nicht sicher, ob die Südtiroler sich inzwischen an die Zugehörigkeit gewöhnt haben. Aber das steht auf einem anderen Blatt der Zeitgeschichte. 
Hervorheben möchte ich noch, dass mir die Überschriften zu den Kapiteln gut gefallen hat, kurz wurde alles wissenswertes genannt und es erhöhte die Neugierde auf das nächste Kapitel. Hilfreich ist ja meist zu Beginn eines Buches, die Namen der Beteiligten zu nennen. Für mich waren das zu viele und ich hatte dann beschlossen, dass ich die Auflistung überfliege und später immer mal wieder einen Blick drauf werfe. Das hat mir dann mehr geholfen.


Fazit:
Spannung, Zeitgeschichte und eine gelungene Unterhaltung, das fällt mir auf Anhieb zu diesem Buch ein. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich noch weitere Folgen lesen kann. Aber zunächst gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#CommissarioTassoaufdünnemEis #NetGalleyDE!

Mittwoch, 24. November 2021

Rezension - Älter werde ich später



Autorin: Lioba Albus

Titel: Älter werde ich später

Genre: Roman

Version: eBook und Paperback

erschienen: 29. Oktober 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Lioba Albus wurde 1958 in Attendorn im Sauerland geboren, lebt in Dortmund und ist Mutter von drei erwachsenen Töchtern. Als gelernte Schauspielerin zog es sie vor dreißig Jahren auf Deutschlands Kabarettbühnen. Außerdem ist sie häufig zu Gast in diversen Radio- und Fernsehshows, z. B. bei Ladies Night (ARD). Viele ihrer Freunde meinen, sie spricht ein bisschen zu viel. Darum schreibt sie jetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frech, emanzipiert, direkt - das Romandebüt der beliebten Kabarettistin Lioba Albus! Mila ist 59 und zufrieden mit ihrem Leben. Ihr Freundeskreis ist groß, ihre Arbeit als Chefin einer kleinen Agentur erfüllend, und die Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Das Alter? Weder ein Thema noch ein Problem. Doch auf einmal stehen Sohn und Tochter wieder auf der Schwelle und fordern Asyl, und die Männer aus ihren wilden Jahren verlangen Aufmerksamkeit und Antworten auf alte Fragen. Mila ist überfordert. Wie wird sie die Bagage nur wieder los? Und gibt es vielleicht am Ende doch den einen, mit dem zusammen das Leben noch ein bisschen federleichter ist?


Meine Meinung:
Da ich Lioba Albus bereits mal auf der Bühne als Kabarettistin erlebt habe, war ich neugierig auf sie als Autorin. Wie so oft, steige ich in die Geschichte ein und bin mittendrin im Geschehen. Daher kommt es auch, dass ich der Hauptperson durchaus meine Meinung sagen würde. Denn Mila hat es mir nicht leicht gemacht, so einfach konnte sie mein Leserherz nicht erobern. Allerdings kann es auch daran liegen, dass ich zu manchem etwas andere Ansichten habe. Nun, das ist jetzt mein persönliches Empfinden, was mich aber nicht davon abhielt, das Buch in einem Rutsch zu lesen.
Die Autorin hat allen Beteiligten außergewöhnliche Charaktere zugeordnet, manchmal war es für mich etwas zuviel des Guten, aber es belebte das Geschehen. Mila hat ein etwas ungewöhnliches Leben hinter sich und genau dadurch gab es die eine oder andere Überraschung. Aber sie musste sich nicht nur um die erwachsenen Kinder kümmern, die immer wieder zur Mama zurück kamen, es gab auch so viel anders, was bewältigt werden musste. So kam vieles zusammen, humorvolle Szenen, ernste und traurige Momente und auch ganz alltägliches. Und am Ende war ich dann doch mit allem zufrieden.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch über die Höhen und Tiefen des Lebens. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Älterwerdeichspäter #NetGalleyDE!

Freitag, 22. Oktober 2021

Rezension - Nie zu alt für Irish Coffee


Autorin: Elisabeth Frank

Autor: Christian Homma

Titel: Nie zu alt für Irish Coffee

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2021

Seiten: 322

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bastei Lübbe AG



Über die Autorin:
Elisabeth Frank ist promovierte Neurobiologin und Bioinformatikerin. Nach fünfjähriger Forschungstätigkeit in Australien arbeitet sie an Medizinsoftware in München. Sie reist viel, macht gerne Musik und engagiert sich in Frauennetzwerken für Diversität.
Über den Autor:
Christian Homma ist promovierter Physiker, Innovationsmanager und Coach und schreibt seit seiner Kindheit Kurzgeschichten. Er liebt es, Musik zu machen und zu hören, er fotografiert und reist gerne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alte Freunde, lang gehütete Geheimnisse - und ein brandneuer Fall! 
Die VIER erhalten ein Hilfegesuch ihrer Freundin Claire aus Irland: Als Schüler konnten die Hobbydetektive für Claires Familie den Diebstahl einer wertvollen Madonnenstatue aufklären. Nun, fast vierzig Jahre später, ist die Statue erneut verschwunden! Doch schnell wird klar, dass Claire noch viel größere Probleme hat: Ihr Onkel Patrick ist vor kurzem bei einem Bootsunfall verstorben und jemand scheint ihre Pläne für die wunderschöne alte Whiskey-Destillerie im Familienbesitz zu sabotieren ... Ganz klar: ein Fall für die VIER! Der Trip nach Irland wird zu einer Reise in die gemeinsame Vergangenheit - doch in der Gegenwart wird es bald gefährlich ... Der dritte Fall für die VIER: Vier Hobbydetektive auf Verbrecherjagd - mit Witz, Charme und einer gehörigen Portion Lebenserfahrung.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig. So kam es, dass ich das dritte Buch lesen konnte, in dem die VIER einen Fall lösen wollten. Es hört sich zunächst so an, als wäre es ein weiteres Jugendbuch über Hobbydetektive. Tatsächlich waren die VIER das auch während ihrer Schulzeit, aber das lag lange zurück. Nämlich vierzig Jahre, nun sind alle Mitte fünfzig, was ich manchmal allerdings bezweifelte. 
Auf jeden Fall gab es einen Hilferuf aus Irland und dem konnten alle nicht widerstehen. Sie waren dort nämlich schon einmal gewesen, aber nicht jeder wollte wieder dorthin reisen.
Die beiden Autoren haben nun beschrieben, was damals passiert ist und wie es mit dem Fall jetzt zusammenhängt. Es war ganz unterhaltsam geschrieben.


Fazit:
Das Buch wird zurecht im Genre Wohlfühlroman also Cosy Crime eingeordnet. Es ist unterhaltsam und sogar etwas spannend. Das Ende ist verblüffend und wer nun neugierig ist, sollte das Buch ganz einfach lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#NiezualtfürIrishCoffee #NetGalleyDE!

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Rezension - Tee? Kaffee? Mord! - Sister Sallys letztes Halleluja


Autorin: Ellen Barksdale

Titel: Tee? Kaffee? Mord! - Sister Sallys letztes Halleluja

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 25. August 2021

Seiten: 172

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bastei Lübbe AG




Über die Autorin:
Geboren wurde Ellen Barksdale im englischen Seebad Brighton, wo ihre Eltern eine kleine Pension betrieben. Von Kindheit an war sie eine Leseratte und begann auch schon früh, sich für Krimis zu interessieren. Ihre ersten Krimierfahrungen sammelte sie mit den Maigret-Romanen von Georges Simenon (ihre Mutter ist gebürtige Belgierin). Nach dem jahrelangen Lesen von Krimis beschloss sie vor Kurzem, selbst unter die Autorinnen zu gehen. "Tee? Kaffee? Mord!" ist ihre erste Krimireihe. Ellen Barksdale lebt mit ihrem Lebensgefährten Ian und den drei Mischlingen Billy, Bobby und Libby in der Nähe von Swansea.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nathalie möchte ihr Pub und Hotel erweitern. Die Bauarbeiten dafür gehen gut voran - bis eines Morgens eine Nonne tot auf der Baustelle liegt! Als wäre das nicht schon rätselhaft genug, erklärt die Gerichtsmedizinerin: Das Opfer ist aus mindestens hundert Metern Höhe zu Boden gestürzt. Aber dann müsste sie ja vom Himmel gefallen sein! Schließlich steht in ganz Earlsraven kein so hohes Gebäude. Um mehr über die verstorbene Sister Sally zu erfahren, schleusen Nathalie und Louise jemanden in den Nonnen-Gesangschor "Heavenly Voices" ein. Nicht ahnend, dass die Stimmung dort keineswegs fromm, sondern vielmehr mörderisch ist ...


Meine Meinung:
Die Bücher dieser Serie lese ich, überraschenderweise für mich, nicht lückenlos, was allerdings kein Problem ist. Schnell war ich wieder im Thema und durfte mit Nathalie und ihren Freunden raten, wie denn die Nonne in die Baustelle fallen konnte.
Manchmal habe ich als Leserin ja einen Vorteil, weil die Autorin schon mal etwas verrät. Ellen Barksdale startete mit einem interessanten Prolog und ich begleitete Sister Sally durch die Lüfte, allerdings stellte sich da die Frage, war es ein Traum oder....?
Ich mag die Protagonisten dieser Serie und fühlte mich wieder gut unterhalten. Mit ihnen gemeinsam befragte ich die Chormitglieder und den Chorleiter. Wir standen wirklich vor einem Rätsel und als die Auflösung kam war ich überrascht, darauf wäre ich niemals gekommen.


Fazit:
Kurz, rätselhaft, unterhaltsam, das fällt mir sofort für diese Folge ein und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#TeeKaffeeMordSisterSallysletztesHalleluja #NetGalleyDE!

Mittwoch, 6. Oktober 2021

Rezension - Herr Heiland und der gefallene Engel



Autor: Johann Simons

Titel: Herr Heiland und der gefallene Engel

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 114

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 



Über den Autor:
Unter dem Pseudonym Johann Simons verfasst der preisgekrönte Schriftsteller und Literaturübersetzer Christian Humberg spannende Kriminalromane, in denen selbst Mord noch lange kein Grund ist, auf gelungene Pointen zu verzichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Herr Heiland springt über seinen Schatten: Im alten Kino von Sonntal findet ein Heimatfilm-Festival statt. Heilands Haushälterin Fräulein Dimpel besteht auf den gemeinsamen Besuch. Denn niemand geringeres als Evi Bachbichler, die große alte Dame des Kinos der 1950er, wird persönlich anwesend sein. Doch es kommt zur Tragödie: Der Stargast wird tot in seiner Garderobe gefunden. War es Selbstmord, wie Polizist Kern vermutet? Bürgermeister Mindenfeld bittet den cleveren Heiland, zur schnellen Aufklärung beizutragen ... 
Über die Serie: Der gemütliche Dorfpastor Klaas Heiland wagt einen Neuanfang im bayrischen Touristenidyll Sonntal am See. Dabei muss er nicht nur mit seiner resoluten Haushälterin, dem überambitionierten Bürgermeister und den eigenwilligen Traditionen der Sonntaler zurechtkommen: Nein, hier in der Provinz geben sich die Mörder die Klinke in die Hand! Und im Gegensatz zum sympathischen Dorfpolizisten Tobias Kern hat der friedliebende Heiland ein Talent zur Lösung von Kriminalfällen ...


Meine Meinung:
Nachdem ich erst vor kurzem den Dorfpastor Herr Heiland kennen gelernt hatte, wollte ich wissen, was er noch alles erlebt. Denn Klaas Heiland hat sich von der Ostsee nach Bayern versetzen lassen. Schon dies ist eine interessante Entwicklung, Nord trifft auf Süd. Hinzu kommt, dass in Sonntal besonders eigenwillige Personen leben. Den Anfang macht Fräulein Dimpel, seine Haushälterin, die alles bestimmt, es beginnt mit dem Essen und hört bei der Freizeitgestaltung auf. Klass Heiland nimmt es halbwegs gelassen hin und als eine Dame, die man durchaus als alternder Star bezeichnen darf, während des Sonntaler Heimatfilm-Festivals vergiftet wird, nimmt er die Spur auf.
Mir hat es viel Spaß bereitet, die Personen zu beobachten und natürlich war ich sehr gespannt, wer denn nun der Täter sein könnte. Einen Verdacht hatte ich natürlich, werde aber nicht verraten, ob ich richtig lag.


Fazit:
Ein kurzer unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, den ich sehr gerne gelesen habe und deshalb auch weiterempfehle.  Die Geschichte ist abgeschlossen und man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um den Einstieg zu schaffen. Aber da dies erst die zweite Folge ist, rate ich doch dazu, beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich versuche auch am Ball zu bleiben und freue mich auf die weiteren Bücher.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#HerrHeilandunddergefalleneEngel #NetGalleyDE!

Samstag, 2. Oktober 2021

Rezension - Des Kummers Nacht



Autor: Ralph Knobelsdorf

Titel: Des Kummers Nacht

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Paperback

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 624

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über den Autor:
Ralph Knobelsdorf Jahrgang 1967, wurde in Löbau/Sachsen geboren. Der Informatikkaufmann studierte in Halle an der Saale Philosophie, Jura und Geschichte mit dem Schwerpunkt Deutschland im 19. Jahrhundert. Nach Tätigkeiten in Werbe- und Internetagenturen arbeitet er gegenwärtig in einem Unternehmen der IT-Branche. Mit Des Kummers Nacht legt er sein Debüt als Autor historischer Kriminalromane vor. Der begeisterte Eishockeyanhänger und bekennende Liebhaber von Downton Abbey lebt mit Frau und zwei Kindern in Erfurt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Erleben Sie mit Wilhelm von der Heyden die Entwicklung der preußischen Kriminalpolizei im Berlin des 19. Jahrhunderts! 
Berlin, 1855: Wilhelm von der Heyden steht kurz vor dem Abschluss seines Studiums, als er Zeuge einer Explosion wird. Die Fenster der gegenüberliegenden Wohnung sind zerstört, eine Frau hängt leblos im Zaun. Um ihr zu helfen, eilt er an den Unglücksort - und gerät selbst in Verdacht. Der Wachtmeister hat sein Urteil schon gefällt, der Chef der Kriminalpolizei ist jedoch von Wilhelms Beobachtungsgabe begeistert und stellt ihn ein. Talentierte neue Mitarbeiter werden in der noch jungen preußischen Ermittlungsbehörde dringend benötigt. Doch Fingerspitzengefühl ist gefragt, denn bald schon führen die Ermittlungen Wilhelm und seine Kollegen in die höchsten Kreise ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich neue Autoren entdecke, die außerdem noch historische Krimis schreiben. Überrascht war ich von der hohen Seitenzahl, das kannte ich bisher noch nicht bei einem Debüt. Manchmal schreckt mich das dann tatsächlich auch ab, aber diesmal war die Neugierde größer. 
So lernte ich Wilhelm von der Heyden und seinen besten Freund Johann kennen. Beide beobachten wie eine Frau aus einem Fenster stürzt und wollen ihr helfen. Allerdings kamen sie zu spät, denn sie hatte den Sturz nicht überlebt. Unversehens befanden sich im Team der Ermittler. Das fand ich sehr interessant, denn dadurch habe ich sehr viel über die Arbeit der Polizei und über künftige Entwicklungen erfahren können. Natürlich war es nicht leicht, einiges über das Umfeld der Toten heraus zu bekommen, denn sie gehörte zu einer Schicht der höheren Kreise.
Ralph Knobelsdorf hat für mich sehr ausführlich beschrieben, wie im Jahr 1855 gelebt und gearbeitet wurde. Viele historische Personen kamen ebenfalls in der Geschichte vor. So hatte Wilhelm das Vergnügen Otto von Bismarck kennen zu lernen. Allerdings fand ich den kriminelle Anteil jetzt nicht so groß und spannend. Schade fand ich auch, dass ich nach den vielen gelesenen Seiten immer noch offene Fragen hatte. 


Fazit:
Für mich war dies ein interessantes historisches Buch mit kriminellem Anteil. Wer dies mag, wird bestimmt begeistert sein.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#DesKummersNacht #NetGalleyDE!

Sonntag, 26. September 2021

Rezension - Ein Prosit auf den Mörder


Autor: Andreas Erlenkamp

Titel: Ein Prosit auf den Mörder

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 30. Juli 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über den Autor:
Andreas Erlenkamp ist das Pseudonym des erfolgreichen deutschen Krimiautors Andreas J. Schulte. Zusammen mit seiner Frau Christine schreibt er als Barbara Erlenkamp unterhaltsame Frauenromane. Mit seiner neuen Mosel-Krimi-Reihe um die ehemalige Kommissarin Clarissa von Michel und die Mitglieder des Krimi-Lese-Clubs in Niedermühlenbach verbindet er seinen Erfolg als Krimischriftsteller mit den Erlenkamp-Wohlfühlromanen. Der Autor wohnt mit seiner Familie am Rande der Osteifel.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Mörderjagd im Moseltal
Die pensionierte Kommissarin Clarissa von Michel beschließt, sich in dem idyllischen Dörfchen Niedermühlenbach an der Mosel eine Auszeit zu nehmen. Aber als bei einer Weinprobe der unsympathische Witwer Gisbert Römer plötzlich tot umfällt, wird Clarissa misstrauisch. Ist der Dorfcasanova wirklich an einem Herzinfarkt gestorben? Die ehemalige Kommissarin beginnt zu ermitteln ...


Meine Meinung:

Mir hat das Cover sehr gut gefallen und ich wollte mehr über das Buch wissen. Die Kurzbeschreibung hat mich dann so neugierig gemacht, dass ich es unbedingt auch lesen wollte.
Eigentlich wollte Clarissa von Michel nach ihrer Pensionierung erst einmal eine Auszeit nehmen. Dafür hat sie das Ferienhaus ihrer Cousine gebucht. Aber wer so lange als Kommissarin tätig war, kann nicht aus seiner Haut. Zumindest habe ich bei Clarissa diesen Eindruck bekommen und sie hat nicht nur mich sofort mit ihrer Beobachtungsgabe begeistert. Die Mitglieder des Krimi-Clubs waren es ebenfalls und ehe sie sich versah, war sie ein Ehrenmitglied. Ich habe sofort alle Mitglieder und auch noch weitere Beteiligte in mein Leserherz geschlossen. Am liebsten wäre ich ebenfalls dem Club beigetreten. Sie haben Bezug auf andere Krimis genommen und ein Buch, das erwähnt wurde, habe ich mittlerweile gekauft.
Nun sollte für Clarissa aber keine geruhsame Zeit beginnen, denn es gibt auf einmal einen Toten im Ort. Die Umstände kommen Clarissa äußerst merkwürdig vor und sie kann es nicht lassen. Trotz aller Steine, die ihr in den Weg gelegt wurden, hat sie verschiedene Untersuchungen einleiten können. Am Ende wurde alles zur Zufriedenheit aufgelöst und ich war mit verschiedenen Entwicklungen, die so ganz nebenbei eintraten, sehr einverstanden und freue mich auf das nächste Buch.


Fazit:
Unterhaltung, Humor und Romanze, es gab so vieles, was der Autor in die Geschichte eingebunden hat, achja, die Spannung will ich nicht unterschlagen. Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.


#EinPrositaufdenMörder #NetGalleyDE!

Rezension - Tote brauchen keinen Shampoo


Autorin: Eva Link

Titel: Tote brauchen kein Shampoo

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 1. August 2021

Seiten: 153

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ :beTHRILLED 




Über die Autorin:
Eva Link ist das Pseudonym der Autorin Eva Murges. Sie wurde 1988 im schönen Ulm geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Köln. Bücher waren schon immer ihre große Leidenschaft, deshalb gab es für sie auch nur ein Wunschstudium: Germanistik. In ihrer Freizeit widmet sie sich, zwischen Spielplatz-Abenteuern und Windeln wechseln, dem Schreiben von gemütlichen Krimis. Zudem schlägt ihr Herz für Katzen, Kaffee und Kartoffeln in allen Variationen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Waschen, schneiden, umlegen! 
Folge 1: Obertanndorf im Allgäu: Friseurin Luisa Schneider traut ihren Augen nicht, als sie den beliebten Ex-Bürgermeister Erich Niedegger tot im Wald findet. Als sich dann auch noch der ermittelnde Kommissar als ihr missglücktes Online-Date herausstellt und sie die Person ist, die den Toten zuletzt lebend gesehen hat, ist für Luisa klar: Sie ermittelt selbst! 
Über die Serie: Klare Luft, hohe Berge und blauer Himmel - im kleinen Örtchen Obertanndorf in den Allgäuer Alpen ist die Welt noch in Ordnung - das denkt sich zumindest Friseurmeisterin Luisa Schneider, als sie den Salon ihrer Tante Martha für ein Jahr übernimmt. Aber bald findet sie heraus, dass der idyllische Schein trügt und selbst am schönsten Ort der Welt gemordet wird! Und ehe Luisa sichs versieht, schneidet sie nicht nur Haare, sondern jagt auch Verbrecher ...


Meine Meinung:
Obertanndorf im Allgäu, Luisa, die sich lieber mit Lou anreden lässt, vertritt für ein Jahr ihre Tante als Friseurin und meint, es wird bestimmt eine entspannte Zeit werden. Es leben dort liebenswerte Bewohner mit interessanten Charakteren. Allerdings scheint es dort auch unsympathische Leute zu geben, zumindest kommt Lou dieser Gedanke als sie den toten Bürgermeister findet, denn es sieht nicht unbedingt nach einem natürlichen Tod aus. Als nächstes tritt ein sympathischer Ermittler in Erscheinung, der die Arbeit vor Ort aufnimmt. Die Autorin hat nun bestens beschrieben, wie die Ermittlungen ablaufen und wie die Bewohner von Obertanndorf auf alles reagieren. Ich fand es ausgesprochen unterhaltsam und vor allem war ich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Zumal es nebenbei noch eine Geschichte rund um Lou und dem Kommissar gibt, die ich aber nicht verraten will. Auf jeden Fall war ich mit dem Ende sehr zufrieden.


Fazit:
Mit Sicherheit wird Lou in Obertanndorf noch einiges erleben und auf das nächste Buch bin ich sehr gespannt. Aber zunächst gebe ich für dieses Startbuch eine Leseempfehlung. Cosy Crime, wie man es sich wünscht und mag.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TotebrauchenkeinShampooMordinObertanndorf #NetGalleyDE!

Montag, 13. September 2021

Rezension - Herr Heiland und der tote Pilger


 
Autor: Johann Simons

Titel: Herr Heiland und der tote Pilger

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 25. Juni 2021

Seiten: 112

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 




Über den Autor:
Unter dem Pseudonym Johann Simons verfasst der preisgekrönte Schriftsteller und Literaturübersetzer Christian Humberg spannende Kriminalromane, in denen selbst Mord noch lange kein Grund ist, auf gelungene Pointen zu verzichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der gemütliche Dorfpastor Klaas Heiland wagt einen Neuanfang im bayrischen Touristenidyll Sonntal am See. Dabei muss er nicht nur mit seiner resoluten Haushälterin, dem überambitionierten Bürgermeister und den eigenwilligen Traditionen der Sonntaler zurechtkommen: Nein, hier in der Provinz geben sich die Mörder die Klinke in die Hand! Und im Gegensatz zum sympathischen Dorfpolizisten Tobias Kern hat der friedliebende Heiland ein Talent zur Lösung von Kriminalfällen ...

Folge 1 - Herr Heiland ist überfordert: Eben erst hat der Pastor sein neues Amt in St. Hilarius in Sonntal am See angetreten, da steht auch schon eine Gruppe von Pilgern vor seiner Tür. Sie pilgern - wie jedes Jahr - zu den Gebeinen des Schutzpatrons der Linkshänder, von dem Heiland noch nie gehört hat. Doch es kommt noch viel schlimmer: Am nächsten Morgen liegt einer der Pilger tot in seinem Hotelbett! Heiland geht dem nach und stößt auf eine Spur, die in die Geschichte Sonntals führt ...
Herr Heiland - ein himmlischer Cosy-Krimi für alle Fans von gemütlichen Ermittlungen.


Meine Meinung:
Der Buchtitel machte mich neugierig und ich wollte Herrn Heiland unbedingt kennen lernen.
Gleich zu Beginn hat mich das Buch begeistert. Klaas Heiland zieht von Niendorf nach Bayern, ob das wohl gut geht? Denn gleich am ersten Tag lernt er einige Dorfbewohner und ihre Macken kennen. Klaas nimmt es mit Humor und ich hatte meinen Spaß. Leider gibt es aber einen Toten und Klaas als Dorfpfarrer kümmert sich. Zufällig kommt er auch hinter ein Geheimnis und weiß, wer der Täter ist. Ich fühlte mich gut unterhalten und war auf die Auflösung gespannt.


Fazit:
Spannend und amüsant, so fand ich die erste Folge dieser Krimiserie. Mit Sicherheit werde ich noch mehr lesen wollen, denn mich interessiert, wie sich der weitere Aufenthalt in Bayern gestaltet und ob Klaas Heiland sich gegenüber seiner Haushälterin durchsetzen kann und welche ortsüblichen Gepflogenheiten er noch kennen lernen wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#HerrHeilandunddertotePilger #NetGalleyDE

Mittwoch, 4. August 2021

Rezension - Adria Mortale - Bittersüßer Tod




Autorin: Margherita Giovanni

Titel: Adria Mortale - Bittersüßer Tod

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 28. Mai 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe





Über die Autorin:
Margherita Giovanni ist ein Pseudonym der Autorin Brigitte Pons. Sie lebt in der Nähe von Frankfurt/Main, schreibt Romane und Kurzgeschichten und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Als Isabella Esteban erzählt sie in einer Krimireihe von ihrer Lieblingsstadt Barcelona, ihre Odenwald-Krimireihe um Ermittler Frank Liebknecht erscheint im digitalen Programm von Bastei Lübbe.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Türkisblaues Meer. Zartduftende Aprikosenhaine. Sanfte Strände. Doch die Idylle trügt
Sommer 1958. Für die deutschen Touristinnen Sonja und Elke ist es das große Abenteuer: Mit ihrem Roller fahren die jungen Frauen nach Italien in den Urlaub. In einem kleinen Dorf an der Adriaküste steigen sie in der Pension von Federica Pellegrini ab. Ein paar Tage später wird der Lehrer des Ortes tot aufgefunden, mit dem Elke zuvor geflirtet hat. Die beiden fürchten, unter Mordverdacht zu geraten. Zum Glück nimmt Federica sich des Falles an und ermittelt auf eigene Faust. Sehr zum Missfallen von Commissario Garibaldi, der anreist, um herauszufinden, wer den Mann aus dem Weg räumen wollte. Und Garibaldi ist nicht der Einzige, dem Federica auf die Füße tritt ...


Meine Meinung:
Bei diesem Buch war es mal wieder das Cover, das mich dazu verführt hat, mehr darüber wissen zu wollen. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung neugierig. Zwei junge Damen wollen Ende der 50er Jahre Urlaub in Italien machen und reisen mit dem Roller an. Das alleine hörte sich bereits abenteuerlich an und ich war gespannt, was sie so alles erlebten. Ich bekam dann auch einen sehr guten Eindruck, denn nicht jeder, der nach Italien fuhr, war ohne Vorurteile. In der Pension hat die Autorin einige Personen untergebracht, die unterschiedliche Meinungen hatten, was ich sehr interessant fand.
Nun sollte dieses Buch ja nicht nur ein Reisebericht sein, sondern auch Spannung vermitteln. Denn in dem kleinen beschaulichen Ort wurde gemordet. Zuvor hatte ich das Opfer kennen lernen können und nicht nur ihn, ich lernte reichlich Dorfbewohner kennen und hätte beinahe den Überblick verloren. Der Ort mag zwar einen beschaulichen Eindruck machen, aber es gab dort vieles, was das Leben da nicht unbedingt erleichterte. Wer macht was mit wem und weshalb, das alles musste ich mich fragen und dann gab es ein Ende, das mich sehr überrascht hat.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Urlaubsbericht mit kriminellem Anteil, die Spannung war für mich nicht übermäßig groß. Mit Sicherheit gibt es genügend Leserinnen und Leser, die leichtere Krimis lesen möchten.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#AdriaMortaleBittersüßerTod #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Montag, 19. Juli 2021

Rezension - Palais Heiligendamm - Stürmische Zeiten


Autorin: Michaela Grünig

Titel: Stürmische Zeiten

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 28. Mai 2021

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Michaela Grünig, geboren und seelisch beheimatet in Köln, war lange Jahre im Ausland tätig. Dort hat ihr Job sie nicht nur an entlegene und wunderschöne Orte geführt, sondern auch mit inspirierenden Menschen und deren Lebensgeschichten zusammengebracht. Seit 2010 schreibt sie hauptberuflich Drehbücher, Kurzgeschichten und Romane. Anfänglich waren es vorwiegend heitere Unterhaltungs- und Liebesromane, von denen viele in den Kindle Top 100 vertreten waren. Doch inzwischen hat sie mit ihrem Co-Autor, dem fünffachen Ski-Weltmeister Marc Girardelli, auch drei rasant-spannende Ski-Krimis verfasst. Aktuell schreibt sie an einer bewegenden Familiensaga, deren erster Band 2020 erscheinen wird. Zusammen mit ihrer Familie und vielen Tieren lebt sie in der französischen Schweiz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Palais Heiligendamm, 1922: Während der Währungskrise kämpft Elisabeth erneut um das Überleben des frisch renovierten Palais. Erst als ein berühmter Regisseur in der schönen Kulisse des Hotels einen Film dreht, gibt es neue Hoffnung. Während der berufliche Erfolg zum Greifen nah ist, steht Elisabeths Liebe zu Julius unter keinem guten Stern. Auch ihr Bruder Paul muss Abschied von seinen Träumen nehmen. Er ist zutiefst unglücklich. Als er in den Dunstkreis der NSDAP gerät, trifft er eine Entscheidung, die die ganze Familie in Gefahr bringt ...


Meine Meinung:
Im ersten Buch der Heiligendamm-Saga lernte ich Familie Kuhlmann und noch viele weitere Personen kennen. Nun im zweiten Buch sollte ich erfahren, wie es für sie alle weitergeht. Es war und blieb eine schwierige Zeit. Der Krieg war zwar vorbei, aber die Auswirkungen konnten alle in verschiedenster Weise fühlen. Da ich die Familie ganz gut kannte und ahnte, was noch alles auf sie zukommen könnte, hatte ich zunächst etwas Angst, mit dem Lesen zu beginnen. Das lag aber nur daran, dass ich alle in mein Leserherz geschlossen hatte und nicht wollte, dass ihnen schlimmes passiert. Verrückt nicht wahr, aber ich war so gefesselt von deren Geschichte und steckte mittendrin, fast wie ein Familienmitglied oder so. Nun, man kann sich denken, dass nicht alles gut verlief, dafür war die Zeit einfach zu schlecht. Die Kommunisten schimpften gegen die Kapitalisten, andere hatten es auf die Juden abgesehen und überhaupt, was nicht deren Wertvorstellungen entsprach, musste beseitigt werden. Die Familie Kuhlmann und ihre Mitarbeiter waren natürlich auch betroffen und ich zitterte mit ihnen und hoffte, dass manche Situation gut endete.
Michaela Grünig hat auch in diesem Buch den Zeitgeist sehr gut vermitteln können. Wir können die Augen nicht davor verschließen, was alles passiert ist. Hier trat es nun gebündelt auf. Sie hat dafür gesorgt, dass ich viele in mein Leserherz geschlossen habe, aber auch dafür gesorgt, dass manch einer eine gerechte Strafe bekommen hat. Wobei es nicht immer nach dem Recht ging, aber ich war voll und ganz auf der Seite der Handelnden. Natürlich werde ich nicht verraten, was genau alles passiert ist. Ich bin nur froh, dass die Autorin manche vor deren Schicksal geschützt hat, zumindest in dieser Folge. Sie hat einigen der Beteiligten schöne Zeiten beschert und darüber habe ich mich gefreut.


Fazit:
Gefühlsmäßig ging es in dem Buch für mich auf und ab. Was wird passieren, endet es gut? Bekommt jemand seine gerechte Strafe. Zeitgeist mit den Einstellungen der damaligen Zeit wurde bestens vermittelt. Mich haben beide Bücher begeistert und ich bin auf das nächste Buch sehr gespannt.

Beim Verlag, bei der Autorin und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#PalaisHeiligendammStürmischeZeiten #NetGalleyDE #NetGaleyDEChallenge

Samstag, 10. Juli 2021

Rezension - Rendezvous mit Todesfolge



Autorin: Julia Chapman

Titel: Rendezvous mit Todesfolge

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 30. April 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Lübbe



Über die Autorin:
Julia Chapman ist das Pseudonym von Julia Stagg. Sie lebt in den wunderschönen Yorkshire Dales im Norden Englands. Wenn sie nicht schreibt, erkundet sie zu Fuß oder mit dem Rad ihre Umgebung, die wichtiger Bestandteil ihrer Krimis ist - allen voran die kleinen Dörfer und Ortschaften mit ihren liebenswerten Einwohnern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nachdem Samson O’Brien aus dem Polizeidienst entlassen wurde, kehrt er in seinen Heimatort Bruncliffe zurück, um dort eine Detektivagentur zu gründen - äußerst argwöhnisch beäugt von den Dorfbewohnern, nicht zuletzt von Delilah Metcalfe! Diese hat eh schon alle Hände voll zu tun, ihre Dating-Agentur am Leben und ihren Hund Tolpuddle unter Kontrolle zu halten. Die Dinge nehmen eine überraschende Wendung, als Samson den angeblichen Selbstmord eines Einheimischen untersuchen soll und eine Spur ihn direkt zu Delilah führt. Die beiden streitbaren Nachbarn müssen sich notgedrungen zusammentun, um den wahren Mörder zu finden. Doch beides ist leichter gesagt als getan!


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf diesen Krimi aufmerksam. Da mich die Kurzbeschreibung neugierig machte, wollte ich das Buch dann auch gerne lesen. Allerdings fand ich den Einstieg in die Geschichte sehr schwierig, denn mir hat es gar nicht gefallen, wie unfreundlich die Leute des Ortes auf mich wirkten und vor allem waren es sehr viele. Erst nach und nach wurde es für mich interessant und spannend. Delilah hat Samson überhaupt nicht freundlich begrüßt, als er nach vierzehn Jahren Abwesenheit zurück kehrte. Interessant fand ich die Namen der beiden, ob die Autorin da wohl an jemand bestimmtes gedacht hat? Wie auch immer, die beiden mussten sich zusammenraufen und hatten einiges aufzuklären. Dabei ging es sehr dramatisch zu. Ich will jetzt nicht mehr verraten, auf jeden Fall hatten die beiden einige Rätsel, die gelöst werden mussten und ich war gespannt, ob sie es schaffen und wie sich alles weiter entwickelt. Es ist gut ausgegangen und mir hat dann auch gefallen, dass sich im Ort einiges änderte. Allerdings blieben in einer anderen Angelegenheit noch Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Buch beantwortet werden.


Fazit:
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten entwickelte sich dann doch vieles zum Guten, naja, es nahm ein relativ gutes Ende. Ich fühlte mich später dann auch gut unterhalten. Lust, den Ort und die Bewohner kennen zu lernen, hatte ich allerdings nicht. Aber ich rate auch niemandem davon ab, dieses Buch zu lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#RendezvousmitTodesfolge #NetGalleyDE #NetGalleyDEChellenge

Montag, 28. Juni 2021

Rezension - Lynnwood Falls - Mein Weg zu Dir


Autorin: Helen Paris

Titel: Lynnwood Falls - Mein Weg zu dir

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 1. Juni 2021
erschienen: Taschenbuch 28. Januar 2021

Seiten: 231

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beHEARTBEAT; Bastei Lübbe


Über die Autorin:
Helen Paris liebt das Abtauchen in fremde Welten, ob virtuell in Geschichten oder auf ihren Reisen rund um den Globus. Seit knapp zwanzig Jahren lebt sie mit ihrem Mann zeitweise auf ihrem Segelkatamaran und ist auf allen Weltmeeren unterwegs. Eine halbjährige Reise quer durch Nordamerika mit Schiff und Wohnmobil hat ihre Liebe zu diesem vielseitigen Kontinent geweckt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wo verlorene Herzen ein Zuhause finden. Melanie versteckt sich seit Jahren vor den Schatten ihrer Vergangenheit. In Lynnwood Falls scheint sie endlich ein sicheres Zuhause gefunden zu haben - und Freunde. Als ihr Verfolger sie schließlich doch aufspürt, unterstützt sie der ganze Ort. Ihre Freunde bringen Melanie auf einem Forschungsschiff in Sicherheit. An Bord ist auch der attraktive Meeresbiologe Jesse. Doch Mel hat geschworen, sich nie wieder auf einen Mann einzulassen. Wenn sich nur Herz und Verstand in Einklang bringen ließen ...
Auch Jesse kämpft mit einem schweren Schicksalsschlag und vergräbt sich in seiner Arbeit - auf hoher See findet er Ablenkung und konzentriert sich ganz auf die Walforschung. Sein Privatleben hat er auf Eis gelegt. Während sich Mel auf dem Schiff einlebt, merkt Jesse, dass sie ihm mehr bedeutet, als er eigentlich zulassen will. Aber wie kann er keine Gefühle für eine Frau entwickeln, die er beschützen muss?


Meine Meinung:
Inzwischen war ich schon zweimal in Lynnwood Falls und ich wollte auch ein drittes Mal dorthin. Zumal mich die Kurzbeschreibung neugierig machte. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass ich ahne, was alles passieren wird und wie sich alles entwickeln könnte. Schnell stellte ich dann aber fest, dass die Autorin viele Überraschungen und besondere Begebenheiten in die Geschichte eingebunden hat. Das alles hat mich an das Buch gefesselt, das ich in einem Rutsch gelesen habe.
Beide Protagonisten haben Gründe sich in manchen Dingen zurück zuhalten, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Melanie und Jesse werden aber durch das Schicksal miteinander verbunden. Denn Melanie muss einige Zeit auf dem Forschungsschiff verbringen, auf dem Jesse arbeitet und sie erleben eine aufregende Zeit. Als Meeresbiologe kann Jesse Melanie sehr viel zeigen und sie fühlt sich auf dem Schiff und in der Mannschaft sehr wohl. Bei den Schilderungen ihrer Erlebnisse habe ich das Gefühl, dass Helen Paris uns berichtet, was sie selber erleben durfte und sie sehr beeindruckt hat.
Auf jeden Fall ist auch eine erlebnisreiche Zeit irgendwann zu Ende und alle Beteiligten müssen sich dem Leben stellen und Entscheidungen treffen. Ich war an das Buch gefesselt und wollte natürlich wissen, wie sich alles entwickelt und ob es meinen Wünschen entsprechend endet. Hier möchte ich nur verraten, dass ich mit allem zu frieden war.


Fazit:
Hier hatte ich ein Buch, in dem so vieles miteinander verbunden wurde; Freundschaft, Zusammenhalt, Verarbeitung der Vergangenheit und nicht zu vergessen, die Romanze. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.


Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 23. Juni 2021

Rezension - Bunberry - Vorhang auf für einen Mord



Autorin: Helena Marchmont

Titel: Bunburry - Ein Idyll zum Sterben - Vorhang auf für einen Mord

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 9. Oktober 2018

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ beTHRILLED 



Über die Autorin
Helena Marchmont ist das Pseudonym von Olga Wojtas. Die schottische Schriftstellerin hat 2015 den Scottish Book Trust New Writers Award gewonnen und bereits über 30 Kurzgeschichten veröffentlicht. Gerade ist auf Englisch ihr erster Roman “Miss Blaine's Prefect and the Golden Samovar” erschienen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Willkommen in Bunburry! Alfie McAlister - sympathisch, gutaussehend und Selfmade-Millionär - hat in dem malerischen Städtchen in den Cotswolds ein Cottage geerbt. Das kommt wie gerufen, will er London nach einer schlimmen persönlichen Tragödie doch so schnell wie möglich verlassen, um auf andere Gedanken zu kommen. Aber von Ruhe und Abgeschiedenheit keine Spur: Kaum in Bunburry angekommen, steckt Alfie schon mitten in einem Mordfall. Denn Liz und Marge, zwei alte Ladys und die besten Freundinnen seiner verstorbenen Tante Augusta, verpflichten ihn kurzerhand dazu, sich mit ihnen auf die Suche nach dem Täter zu machen. Doch dann gibt es einen zweiten Toten und die drei Amateur-Detektive müssen all ihre Schauspielkünste aufbieten, um den wahren Mörder zu entlarven ...


Meine Meinung:
Frische Luft, herrliche Natur und weit weg von London! Das denkt sich Alfie McAlister, als er das Cottage seiner Tante in den Cotswolds erbt. Tja, das war wohl nichts!
Die Autorin lässt ihn nicht zur Ruhe kommen und schildert uns Lesern, wen Alfie in Bunburry alles kennen lernt und was er mit den Freundinnen seiner verstorbenen Tante unternimmt, damit der Mordfall geklärt werden kann. Für mich ist es die erste Folge, die jetzt nicht übermäßig spannend rüberkommt. Aber es bietet mir die Gelegenheit zum Miträsteln.


Fazit:
Inzwischen sind 10 Folgen erschienen und mir scheint, Alfie ist sehr erfolgreich und der Autorin ist mit diesem Buch ein Start einer erfolgreichen Serie gelungen.

Rezension - Hummelstich - Ein Mord kommt selten allein



Autorin: Katharina Schendel

Titel: Hummelstich - Ein Mord kommt selten allein

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 28. Oktober 2020

Seiten: 194 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Bastei Lübbe AG



Über die Autorin:
Katharina Schendel wurde in einem winzigen Dorf an der Küste geboren, hat fränkische Vorfahren und mag alles, was schief ist. Nach ihrer Schulzeit verbrachte sie mehrere Jahre in Metropolen wie Tokio und London. Heute lebt sie in einer deutschen Kleinstadt und geht mit Leidenschaft dem Schreiben von Kriminalromanen nach.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Ankunft der exzentrischen Bea von Maarstein im beschaulichen Örtchen Hummelstich stellt das Leben der Dorfbewohner gehörig auf den Kopf: Bea behauptet, ihre Freundin Henrietta sei keines natürlichen Todes gestorben. Als dann noch zwei Wirtsleute ermordet werden, ist es endgültig vorbei mit der Dorfidylle. Gemeinsam mit dem Halbtagspolizisten Sven Grüneis und ihrem Papagei Dr. Jekyll beginnt Bea zu ermitteln und gerät dabei selbst in größte Gefahr ...


Meine Meinung:
Hummelstich. Ein Dorf irgendwo in Deutschland mit Bewohnern, denen die Autorin etwas besondere Charaktere zugeordnet hat. Nach und nach lerne ich einige kennen und darf Bea von Maarstein gleich bei der Ermittlung eines Mordfalles begleiten. Eigentlich wollte sie nur zur Trauerfeier ihrer besten Freundin kommen. Nachdem sie allerdings durch einen Brief alles zum Erbe erfahren hat, kommt ihr einiges merkwürdig vor.
Die Autorin hat einen typischen Cosy Crime geschrieben: Nett, kurz, etwas spannend aber nicht zu aufregend. Obwohl es mehrere Tote gab, war es doch angenehm zu lesen, denn nicht nur Autoren suchen sich die richtigen Personen, die umgebracht werden, oft finde ich es als Leserin durchaus in Ordnung.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Krimi und gleichzeitig ist es ein gelungener Start einer neuen Serie. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Mittwoch, 26. Mai 2021

Rezension - London Dark - Die ersten Fälle des Scotland Yard - Sammelband


Autor: Benjamin K. Scott

Titel: London Dark - Die ersten Fälle des Scotland Yard

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 26. Februar 2021

Seiten: 381

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 




Über den Autor:
Aufgewachsen im Schatten von Bücherregalen, die sich unter den düsteren Werken Edgar Allan Poes, H. P. Lovecrafts und Sir Arthur Conan Doyles bogen, wurde Scotts Faszination für phantastische Literatur früh geweckt. Recherchereisen während seines Studiums der Geschichte und Kunstgeschichte führten ihn schließlich auf die Britischen Inseln, wo er nicht nur seine Wahlheimat fand, sondern auch die Inspiration für die Reihe um den eigenwilligen Ermittler Graham Cluskey.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jenseits des Vorstellbaren lauert das Grauen ...
London im Jahre 1829 - ein dreckiger Moloch voller finsterer Geheimnisse und unerklärlicher Phänomene. Die neugegründete Polizeitruppe des Scotland Yard soll Licht ins Dunkel bringen. Constable Graham Cluskey ist Feuer und Flamme - doch die mysteriösen Fälle führen ihn an die Grenzen seines Verstandes ...


Meine Meinung:
Scotland Yard, die berühmte Polizeigruppe wurde 1829 gegründet und wir Leser sind dabei. Der damalige Innenminister Robert Peel hat dies veranlasst, soweit die Tatsachen. Der Autor hat Constable Graham Cluskey erschaffen und mit ihm einen sehr fähigen Polizisten, der zwar den allerersten Fall löst, aber dabei auch an seine Grenzen stößt, was sich als lebensgefährlich herausstellt.
In schneller Folge gibt es weitere Fälle, die teilweise auch sehr mysteriös sind. Ich fühlte mich allerdings gut unterhalten, außerdem durfte ich dabei sein und konnte versuchen, einige Rätsel zu lösen.


Fazit:
Der Vorteil eines Sammelbandes ist ja, dass einige Folgen ohne Wartezeit gelesen werden können. Hier war ich richtig froh, denn eine Folge umfasst ja nur wenige Seiten und es war auf jeden Fall erforderlich, alle zügig hintereinander lesen zu können. Diesen Sammelband empfehle ich deshalb gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#LondonDarkDieerstenFälledesScotlandYard #NetGalleyDE

Freitag, 30. April 2021

Rezension - Kloster, Mord und Dolce Vita - Eine Stimme für den Tod


Autorin: Valentina Morelli

Titel: Kloster, Mord & Dolce Vita - Eine Stimme für den Tod

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 26. März 2021

Seiten: 110

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin:
Valentina Morelli schreibt seit vielen Jahren Romane. Mit "Kloster, Mord und Dolce Vita" setzt sie der Heimat ihres Herzens ein Denkmal und fängt das unvergleichliche Lebensgefühl unter der Sonne der Toskana ein. Krimis sind für sie ein Mittel, zutiefst menschliche Geschichten zu erzählen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 8: Carabiniere Matteo im Glück: Er ist nun ganz offiziell Ninas neuer Freund! Auch ihr Vater, Bürgermeister Lenzi, scheint das endlich zu akzeptieren. Oder hat er einfach nur ganz andere Sorgen? Denn in Santa Caterina steht die Wahl des Bürgermeisters an, und Lenzi hat einen starken Konkurrenten: Enno Bianchi. Bis dieser tot im Wald aufgefunden wird - erschossen! Geht Duccio Lenzi etwa über Leichen, um im Amt zu bleiben? Matteo steht vor einer äußerst unangenehmen Ermittlung. Nur gut, dass Schwester Isabella ihm Beistand leistet!


Meine Meinung:
Nun hatte ich also die Möglichkeit, die achte Folge dieser Serie zu lesen und musste feststellen, dass ich einige Teile verpasst habe. Das sollte sich allerdings nicht als Problem herausstellen, denn ich fand mich sofort wieder zurecht.
Aus Schwester Isabella ist nun Äbtissin Isabella geworden und sie muss sich im Kloster um wesentlich mehr kümmern, als es vorher der Fall war. Trotz allem unterstützt sie ihren guten Freund, den Carabiniere Matteo, der ausgerechnet den Bürgermeister und Vater seiner Freundin verhaften musste. Die Beweise waren zu eindeutig. Wie er aus der Sache wieder heraus kommt und ob es ihm gelingt, verrate ich natürlich nicht. Auf jeden Fall fand ich es spannend und unterhaltsam und mir hat es Spaß gemacht, alle zu begleiten.


Fazit:
Dieser kurze Cosy Crime eignet sich wunderbar zum Zwischendurch lesen. Ein roter Faden zieht sich durch die Geschichten und hier könnte die nächste Folge sehr interessant werden. Zum Glück muss ein neugieriger Leser nicht lange auf ein weiteres Buch warten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich habe mir schon eine Erinnerung geschrieben, denn ich möchte Folge neun unbedingt lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#KlosterMordundDolceVitaEineStimmefürdenTod #NetGalleyDE

Donnerstag, 29. April 2021

Rezension - Mydworth - Der falsche Mann


Autor: Neil Richards
Autor: Matthew Costello

Titel: Mydworth - Der falsche Mann

Genre: Krimi, Historisch, Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 24. Februar 2021

Seiten: 156

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Bastei Lübbe 
Herausgeber : beTHRILLED  eBook




Über die Autoren
Matthew Costello ist Autor erfolgreicher Romane wie "Vacation" (2011), "Home" (2014) und "Beneath Still Waters" (1989), der sogar verfilmt wurde. Er schrieb für verschiedene Fernsehsender wie die BBC und hat Dutzende Computer- und Videospiele gestaltet, von denen "The 7th Guest", "Doom 3", "Rage" und "Pirates of the Caribbean" besonders erfolgreich waren. Er lebt in den USA. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Neil Richards Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.

Neil Richards hat als Produzent und Autor für Film und Fernsehen gearbeitet sowie Drehbücher für die BBC, Disney und andere Sender verfasst, für die er bereits mehrfach für den BAFTA nominiert wurde. Für mehr als zwanzig Videospiele hat der Brite Drehbuch und Erzählung geschrieben, u.a. "The Da Vinci Code" und, gemeinsam mit Douglas Adams, "Starship Titanic". Darüber hinaus berät er weltweit zum Thema Storytelling. Bereits seit den späten 90er-Jahren schreibt er zusammen mit Matt Costello Texte, bislang allerdings nur fürs Fernsehen. "Cherringham" ist die erste Krimiserie des Autorenteams in Buchform.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Im verschneiten Mydworth wird eines Nachts der junge Ben Carter ermordet aufgefunden. Und die Beweise scheinen eindeutig: Sein bester Freund Oliver muss der Täter sein. Obwohl dieser seine Unschuld beteuert, sind Richter und Geschworene sich einig und der junge Mann wird zum Tode verurteilt. Wenige Tage vor der Vollstreckung des Urteils werden Harry und Kat auf den Fall aufmerksam und beginnen zu ermitteln ... Können sie den wahren Täter rechtzeitig finden und einen Unschuldigen retten?
Ein glamouröses Ermittlerduo, ungewöhnliche Verbrechen, schnelle Autos, schicke Kleider und rauchende Revolver - das ist Mydworth, die neue Serie von Matthew Costello und Neil Richards, den Autoren der britischen Erfolgsserie Cherringham. Sir Harry Mortimer, der ehemalige Spion im Dienste ihrer Majestät, ermittelt zusammen mit seiner umwerfenden Ehefrau Kat, die es mit jedem Bösewicht aufnehmen kann! Mydworth ist eine spannende Zeitreise ins England der 20er Jahre - für Fans von Babylon Berlin, Downton Abbey und Miss Fishers mysteriösen Mordfällen.


Meine Meinung:
Manchmal schaffe ich es einfach nicht, alle Folgen einer Serie zu lesen. Ich finde es zwar schade, aber es mindert nicht das Lesevergnügen. Zumindest nicht bei dieser Serie, problemlos kann ich immer mal wieder ein Buch lesen. 
Diesmal haben Sir Harry und Lady Mortimer sehr wenig Zeit, einen Fall aufzulösen. Denn der vermeintliche Täter Oliver wurde vom Gericht als schuldig angesehen und zum Tode verurteilt. Ich durfte die beiden begleiten und herausfinden, was in der fraglichen Nacht, als Ben ermordet wurde, tatsächlich passiert ist. Es war nicht leicht, aber die beiden gaben alles und am Ende .... war ich zufrieden. Wer aber nun der wirkliche Täter war, verrate ich nicht, das muss jeder selber lesen. 


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge, in der die Mortimers ermitteln. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Vor allem lässt sich das Buch wunderbar zwischendurch lesen. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MydworthDerfalscheMann #NetGalleyDE

Rezension - MacTavish & Scott - Tod eines Künstlers



Autorin: Gitta Edelmann

Titel: MacTavish & Scott - Tod eines Künstlers

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 26. Februar 2021

Seiten: 153

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : beTHRILLED 



Über die Autorin:
Gitta Edelmann wurde in Offenburg geboren. Bevor sie das Schreiben zum Beruf machte, arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Übersetzerin und Sprachlehrerin in Deutschland, Brasilien und Schottland. Jetzt lebt sie in Bonn. Geschrieben hat sie eigentlich immer – Briefe, Gedichte, Reisetagebücher, später Geschichten für ihre vier Kinder.
Seit 2004 veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten in verschiedenen Genres für Kinder und Erwachsene. Besonders Gitta Edelmanns Canterbury-Krimi-Reihe und ihre historischen Romane "Badisches Wiegenlied" und "Himmelsliebe" haben ein breites Publikum gefunden. Die Autorin ist Mitglied in mehreren Autorenvereinigungen und gibt neben Lesungen auch Workshops für Kreatives Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Folge 3: Finola und Anne sind hocherfreut: Ihre Detektei entwickelt sich gut und etabliert sich immer mehr in Edinburgh. Da folgt auch schon der nächste Fall, der sie sogar persönlich betrifft: Annes guter Freund Gordon hat sich das Leben genommen. Sie ist zutiefst erschüttert. Dass der erfolgreiche, charismatische Künstler Selbstmord begangen haben soll, kann und will sie nicht glauben. Und tatsächlich fällt ihr Verdacht auf jemanden, den sie ebenfalls gut kennt - doch dann wird diese Person tot aufgefunden ... Ist Anne selbst nun etwa auch in Gefahr?


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich Finola und Anne ganz gut und ich freute mich, dass ich eine weitere Folge lesen konnte. Denn neben den abgeschlossenen Fällen, gibt es doch noch eine ungeklärte Angelegenheit, deren Auflösung ich anscheinend immer näher komme.
Während Finola den Auftrag bekommt, nach York zu fahren, um dort einiges in Erfahrung zu bringen, stirbt ein guter Freund von Anne. Angeblich Selbstmord, aber das glaubt sie nicht und schon gibt es einen Grund, sich darum zu kümmern. In diesem Buch erfahre ich als Leserin sehr viel über Anne und ihr Leben, was sehr interessant ist. Für Finola gibt es auch eine besondere Entwicklung, auf deren Fortsetzung ich sehr gespannt bin.
Gitta Edelmann hat mich auch dieses Mal wieder an ihr Buch gefesselt. Außerdem hat sie gezeigt, dass selbst ein Buch im Genre "Cosy Crime" spannend sein kann. 

Fazit:
Allen Serienjunkies möchte ich diese Serie gerne empfehlen. Die Hauptfälle sind immer abgeschlossen, aber eine gewisse Neugierde wird geweckt. Da es keinen dicken Schmöker sind, eignen sich die Bücher durchaus zum "Zwischendurchlesen".


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#MacTavishScottTodeinesKünstlers #NetGalleyDE