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Samstag, 4. April 2020
Rezension - Schiffsmord
Autorin: Katharina Peters
Titel: Schiffsmord
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 18. Februar 2020
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Über die Autorin:
Katharina Peters (Pseudonym für Manuela Kuck) ist in Wolfsburg geboren, lebt im südlichen Berliner Umland und fühlt sich heimisch auf Rügen. Sie schreibt Krimis und Thriller, Romane, Kurzgeschichten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Im Hafen von Sassnitz wird auf einer Yacht eine Leiche gefunden: Florian Gerber, ein Finanzbeamter aus Stralsund, ist offenbar bereits tot auf das Schiff gebracht worden. Romy Beccare kann zunächst nichts Auffälliges in der Biografie des Toten entdecken – außer, dass ihm die Yacht offensichtlich gehört hat. Wie kann ein Finanzbeamter zu soviel Geld kommen? Dann erfährt sie, dass Gerber sich seit dem Tod seiner kleinen Nichte sehr verändert hat. Das Mädchen starb bei einem Verkehrsunfall, weil Gaffer den Rettungskräften den Weg versperrten. Gerber hat sich intensiv auf die Suche nach den Schuldigen gemacht. Musste er deshalb sterben?
Meine Meinung:
Da ich bisher von der Autorin noch nichts gelesen hatte, landete ich überraschend in der neunten Folge der Romy Beccare Serie. Allerdings hatte ich kein großes Problem, mich zurecht zu finden. Schnell fand ich die Zusammenhänge zu den Personen heraus.
Im Hafen von Sassnitz wurde auf einer Yacht eine Leiche gefunden und es begann für die Kommissare eine mühselige Ermittlungsarbeit. Mir persönlich kam sie sehr lang vor. Es gab immer neue Erkenntnisse und ich war weit davon entfernt, endlich den Täter kennen zu lernen. Meine Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, denn einige Ergebnisse sollten wichtig sein und andere zwar interessant, aber nicht unbedingt zur Lösung dieses Falles führen. So kam es mir auf jeden Fall vor.
Fazit:
Ich fand diese Folge durchaus gut, bin mir aber nicht sicher, ob ich noch weitere lesen möchte. Wer weiß, vielleicht wäre ein Einstieg an anderer Stelle für mich besser gewesen. Auf keinen Fall werde ich aber jemandem vom Lesen abhalten wollen, zum Glück gibt es viele unterschiedliche Meinungen zu den Büchern.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#Schiffsmord #NetGalleyDE
Sonntag, 17. Februar 2019
Rezension - Das Gutshaus in der Toskana
Autorin: Karin Seemayer
Titel: Das Gutshaus in der Toskana
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 15. Februar 2019
Seiten: 384
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Über die Autorin:
Karin Seemayer wurde 1959 in Reutlingen geboren, lebte von 1960 bis 1993 in Frankfurt und seitdem im Taunus. Mit acht Jahren schrieb sie ihre ersten Tiergeschichten auf die Rückseite gebrauchter Telex-Rollen, die ihre Mutter aus dem Büro mitbrachte, da ihr der Papierverbrauch ihrer Tochter zu hoch war. Es folgten Wildwestgeschichten, dann Science-Fiction, und später, als Teenager, schrieb sie Liebesgeschichten. Anfang zwanzig packte sie das Fernweh. Sie machte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und war die nächsten Jahre beruflich und privat viel unterwegs. Viele ihrer Romanideen sind auf diesen Reisen entstanden. Die Umsetzung der Ideen musste jedoch warten, bis ihre drei Kinder erwachsen waren.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Zutaten der Liebe. Toskana, 1833: Auf dem Weingut in der Toskana scheinen Marco und Antonella am Ziel ihrer Träume angekommen: Marco kann nun endlich seiner Berufung nachgehen, Antonella freundet sich schnell mit Tiziana, der Besitzerin der benachbarten Osteria an, und ist froh, bei ihr als Köchin und Bäckerin arbeiten zu können. Außerdem erwarten die beiden ihr erstes Kind. Doch dann taucht ihr ehemaliger Verlobter auf und droht, ihr Glück zu zerstören. Ein Weingut im Italien des beginnenden 19. Jahrhunderts und eine starke Frau, die für ihre Familie kämpft.
Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Die Tochter der Toskana" gelesen hatte, war klar, dass ich auch die Fortsetzung, also dieses Buch lesen wollte.
Auch diesmal fand ich das Buch sehr interessant und vor allem spannend geschrieben. Es ist ja oft so, dass man als Leser die Protagonisten ins Herz geschlossen hat und sich einen bestimmten Lauf der Geschichte wünscht. Leider lassen sich manche Autoren immer wieder etwas Gemeines einfallen, aber Karin Seemayer tat mir den Gefallen und brachte zwar überraschende Wendungen ins Geschehen, aber es war so, wie ich es mir gewünscht hatte. Es gab zwar zwei Dramen, aber es ging gut. Mehr werde ich darüber allerdings nicht verraten.
Interessant fand ich alles, weil die Autorin über Wein und Olivenernte sehr informativ geschrieben hat und auch auf die damalige politische Situation einging. Ich erwähnte ja schon, dass es eine Vorgeschichte zu diesem Buch gibt, allerdings kann dieses ohne Vorkenntnisse gelesen werden, wichtiges wird kurz erwähnt. Allerdings finde ich persönlich immer schönes alles ausführlich lesen zu können. Deshalb empfehle ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge.
Fazit:
Beide Bücher haben mich begeistert und deshalb schreibe ich es noch einmal, dass es schön ist, wenn sie in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Auf jeden Fall empfehle ich sie beide.
Ich durfte das Buch im vorigen Jahr vorab lesen und war begeistert, dafür möchte ich mich vielmals bei der Autorin bedanken und ich freue mich schon auf das nächste Buch
Samstag, 14. Juli 2018
Rezension - Die Toten von Athen
Autor: Leo Kanaris
Titel: Die Toten von Athen
Genre: Krimi
Version: eBook und broschiert
erschienen: 18. Mai 2018
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Über den Autor:
Leo Kanaris ist griechischer und irischer Abstammung, er hat in Italien, Deutschland, Rumänien, der Türkei und Mexiko als Lehrer, Journalist und Animateur gearbeitet. Zurzeit lebt er Im Süden Griechenlands.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Mario Filiotis, der sehr sozial und ökologisch gesinnte Bürgermeister der Insel Astypalea, kommt in Athen bei einem mysteriösen Fahrradunfall ums Leben. Privatdetektiv George Zafiris ist der festen Überzeugung, dass sein Freund ermordet wurde. Doch bei Marios Beerdigung liegt nicht der Tote, sondern ein antiker Goldschatz im Sarg. George Zafiris nimmt die Ermittlungen auf und gerät in ein Labyrinth aus Korruption, Betrug und Gewalt.
Meine Meinung:
Da ich viele Krimis lese, habe ich reichlich Ermittler kennen gelernt, die in den unterschiedlichsten Ländern lebten und arbeiten mussten. Natürlich lernte ich dabei auch die Mentalität der beteiligten Personen kennen und hier tat mir George Zafiris richtig leid. Er konnte als Privatdetektiv zwar ganz anders arbeiten, als die Polizei, aber so gut wie keiner, wollte ihm Antworten geben und wenn er es doch tat, dann war es nicht unbedingt gut für denjenigen. Ich erfahre reichlich über die Probleme, die alle mit Korruption und mit der schlechten Wirtschaft haben. George Zafiris reist sehr viel, um im Grunde zwei Fälle aufzuklären und er lernt reichlich Leute kennen, was für mich leicht unübersichtlich wurde. Trotzdem hat mich der Autor an das Buch gefesselt, denn es war durchaus spannend und außerdem wollte ich doch wissen, wie sich alles entwickelt und wie das Ende aussieht.
Fazit:
Für das Buch wird mit der Aussage geworben - Griechenland authentisch und gefährlich - was ich unterschreiben kann. Auf jeden Fall ist es ein Buch, das ich als lesenswert empfehle.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#Werbung #NetGalleyDe #Verlagatb #DieTotenVonAthen
Dienstag, 21. November 2017
Rezension -Manche mögen's steil - (K)ein Liebesroman
Autorin: Ellen Berg
Titel: Manche mögen's steil - (K)ein Liebesroman
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 6. November 2017
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Vicky lebt für ihren Job, kennt Jahreszeiten aus der Wetter-App und Freundschaften nur auf Facebook. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden – das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vicky jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie die Gipfel wohl oder übel erklimmen. Wenn da nicht dieser unerträgliche Bergführer Johannes wäre. Sofort fliegen die Fetzen. Bis Vic entdeckt, dass es sie doch gibt – die wahre Liebe im falschen Leben.
Meine Meinung:
Mit Begeisterung greife ich immer wieder zu Büchern des Aufbau Verlages, denn die Cover finde ich Spitze, denn sie sind sehr humorvoll gestaltet. Außerdem lese ich gerne die Bücher der Autorin Ellen Berg. So war für mich klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte.
Allerdings konnte ich mich anfangs nicht so recht mit der Protagonistin anfreunden, sie ist so gar nicht der Typ, mit dem ich befreundet sein wollte. Wobei sie selber das gar nicht so richtig schuld war, die Autorin hat ihr ganz besondere Charaktere zugeordnet, alles etwas überspitzt, aber für die Geschichte war es zwingend erforderlich.
So begleitete ich Vicky bei ihren Vorbereitungen und Einkäufen zum Teamtraining. Mir hat das viel Spaß bereitet und ich konnte mir alles bestens vorstellen. Aber ich lernte noch weitere Personen kennen, von denen mir nicht alle so sympathisch waren und bei einer Person hatte ich dann auch recht mit meinem Gefühl, aber was das nun war, werde ich hier nicht verraten.
Auf jeden Fall hat mich die Geschichte gefesselt, ich wollte wissen, wie sich alles entwickelt und ob Vicky ihr Ziel erreicht und mit dem Ergebnis zufrieden war. Ich von meiner Seite aus kann sagen, dass mir das Ende gut gefallen hat.
Fazit:
So vieles spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle: Freundschaft, Vertrauen, an sich selber glauben, Durchsetzungsvermögen und und und, achja, die Liebe kam auch nicht zu kurz. Ein weiteres unterhaltsames Buch der Autorin, das ich gerne empfehle.
Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Sonntag, 19. Februar 2017
Rezension - Mein schlimmster schönster Sommer
Autorin: Stefanie Gregg
Titel: Mein schlimmster schönster Sommer
Version: eBook und Taschenbuch
Genre: Frauenroman
erschienen: 17. Februar 2017
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: atb
Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.
Meine Meinung:
Ein sehr berührendes Buch, das einen auch nachdenklich werden lässt. Was würde man selber machen, wenn festgestellt wird, dass sich im Körper ein sehr großer Tumor befindet?
Isabels Arzt rät ihr bis zur nächsten Untersuchung 14 Tage Urlaub zu machen. Sie fasst ganz spontan einen Entschluss und wird es nicht bereuen. Eigentlich wollte sie Rasso nur den VW-Bus abkaufen und damit in die Provence fahren. Aber es kommt alles anders und vor allem als sie es sich vorgestellt hat.
Was Isabel und Rasso alles erleben, hat die Autorin sehr gut geschildert, humorvoll aber auch nachdenklich. Muss man erst krank werden, bevor sich einiges im Leben ändert? Georg, der Lebengefährte und auch Isabel machen sich sehr viele Gedanken und überdenken auch einiges. Entscheidungen müssen getroffen werden, Einstellungen ändern sich. Traurig, aber auch realistisch, erst in solchen Momenten wird einem vieles bewusst.
Ich habe Isabel gern begleitet, wenn man es bei diesen Voraussetzungen so sagen kann. Auf jeden Fall hat mich ihre Geschichte sehr berührt. Aber ich konnte auch feststellen, wie sehr Isabel diesen Sommer genießen konnte. Über den Inhalt und das Ende des Buches werde ich hier mit Sicherheit nichts verraten. Der Buchtitel ist so gut ausgewählt, dass er viel verrät aber auch alles offen lässt.
Das Buchcover passt wunderbar zu dem Inhalt des Buches und gefällt mir sehr gut. Schlicht und doch passend
Fazit:
Berührend, humorvoll und nachdenklich, alles wechselte sich ab. Und es gibt immer einen Grund, weshalb sich alles so entwickelt. Auf jeden Fall empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.
Bei dem Aufbauverlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
#NetGalleyDe #MeinschlimmsterschönsterSommer
Samstag, 20. August 2016
Rezension - Blonder wird's nicht
Autorin: Ellen Berg
Titel: Blonder wird's nicht
Genre: Humor
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 15. August 2016
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: atb
Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Waschen, schneiden, lieben
Die alleinerziehende Maja hat mehr Sorgen als genug: Ihr Bio-Friseursalon mit seinen betreuungsintensiven Kunden fordert ihren vollen Einsatz, Sohn Willi steckt mitten in der Pubertät, und ihr Freund Robin kommt und geht, wie es gefällt. Dann drückt ihr Tante Ruth Olga aufs Auge, ein superblondes Vollweib, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Als Willi noch das Kiffen für sich entdeckt, muss Maja mit Kamm, Schere und starken Nerven um ihr Glück und ihre Existenz kämpfen.
Meine Meinung:
Ach Du meine Güte - dachte ich, als ich mit dem Buch anfing. Ich fühlte mich völlig überrollt mit den Ereignissen rund um Maja und ihrem Salon. Eine haarsträubende Geschichte spielte sich ab, das passt ja zum Friseursalon. Aber keine Angst, es war nicht schlimm, sondern eher humorvoll und spannend. Obwohl auch ein Stück Alltag und Nachdenkliches mit in die Geschichte verpackt wurde.
Maja hat nicht nur Probleme mit ihrem Sohn Willi, sondern auch mit Olga, der neuen Abzubine, die ihr von Tante Ruth aufs Auge gedrückt wurde. Aber das war längst noch nicht alles. Manchmal dachte ich, die arme Maja, hoffentlich ist das alles nur ein schlechter Traum und sie darf gleich aufwachen. Aber den Gefallen tat ihr die Autorin nicht, da musste Maja nun mal durch. Ob mit oder ohne der kleinen rosafarbenen Kaninchen.
Ellen Berg hat nicht nur eine liebenswerte Protagonistin erschaffen, auch die Nebenfiguren haben alle sehr interessante Charaktere erhalten. Gerne würde ich ja mal einen Tag im Salon verbringen, es muss ja nicht gerade dann sein, wenn wieder ein Stein geflogen kommt oder so. Spreche ich in Rätseln? Nun, ich werde mit Sicherheit nicht mehr verraten und anderen Lesern das Lesevergnügen nehmen.
Das Buch ließ sich sehr gut und flüssig lesen. Das lag an dem Schreibstil und dem Tempo der Ereignisse, die wie erwähnt mich fast überrollt hätten.
Das Cover möchte ich nicht unerwähnt lassen. Bisher haben mich alle humorvollen Cover des Aufbau-Verlages begeistert. Inzwischen weiß ich ja auch, dass sie nicht unbedingt zum Inhalt des Buches passen. Aber so wird mir ein doppeltes Vergnügen beschert. Ich erfreute mich an dem Cover und zusätzlich an dem Inhalt des Buches.
Meine Meinung:
Das Buch bietet sehr viel - Humor, Spannung, Romanze, Alltag, Erziehungsprobleme und und und
Ich finde Ellen Berg hat alles sehr gut verknüpft und ein unterhaltsames Buch geschrieben. Gerne empfehle ich es weiter.
Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Freitag, 29. August 2014
Rezension - Geld oder Liebe
Autorin: Lilli Beck
Titel: Geld oder Liebe
Genre: Humor
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Juli 2014
Seiten: 283
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Lilli Beck wurde 1950 in Weiden/Oberpfalz geboren. Sie hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet. Lilli Beck hat eine Tochter und lebt in München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Alles hätte so perfekt sein können: Mimi und ihre alternden Künstlerfreunde haben sich ihren Traum vom gemeinsamen Lebensabend erfüllt und bewohnen zusammen eine Villa am See. Doch dann droht das Anwesen verkauft zu werden. Bei ihrer wilden Rettungsaktion müssen die rüstigen Rentner schon mal zu Tricks greifen – auch jenseits der Gesetze. Denn schon bald merken sie, dass ehrlich nicht immer am längsten währt …
Meine Meinung:
Welch ein Spaß! Zu gerne hätte ich in diesem Haus mal Mäuschen gespielt und mir alle Bewohner angesehen. Lilli Beck hat in dieser Seniorengesellschaft die urigsten Personen untergebracht!
Aber es ist nicht alles lustig. Igor der Besitzer des Hauses verstirbt ganz plötzlich und hat kein Testament und auch nicht genügend Geld hinterlassen. An dem Haus müssten dringend Reparaturen vorgenommen werden und es taucht ein bisher unbekannter Bruder auf, der ausgezahlt werden möchte. Woher das Geld nehmen und nicht stehlen, oder vielleicht doch?
Mit sehr viel Humor hat Lilli Beck geschildert, welche Ideen die Senioren haben. Ob und wie sie diese umsetzen verrate ich hier natürlich nicht.
Wie ich schon erwähnte, zu gerne würde ich die Truppe mal sehen, denn die Autorin hat allen Personen so tolle Charaktere zugeordnet. An vielen Dialogen und Situationen hatte ich großen Spaß.
Der Schreibstil war so flüssig und ich habe das Buch mal wieder verschlungen. Gefallen hat mir auch, dass am Anfang des Buches die Personen kurz vorgestellt wurden, denn bei der Menge hätte ich vielleicht auch den Überblick verlieren können.
Ich fand es auch besonders toll, dass im Grunde ein sehr ernster Hintergrund hier humorvoll verpackt wurde. Wohin sollen viele Senioren, die nicht ins Heim möchten aber auch nicht alleine bleiben wollen und vor allem, alles finanzielle sollte immer rechtzeitig geklärt werden.
Fazit:
Lilli Beck hat ein weiteres humorvolles Buch geschrieben, das ich gerne weiter empfehle.
Dienstag, 26. August 2014
Rezension - Zur Hölle mit Seniorentellern
Autorin: Ellen Berg
Titel: Zur Hölle mit Seniorentellern!
Genre: Humor
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 15. Mai 2014
Seiten: 302
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: atb = Aufbau Verlag
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Elisabeth und ihre schrägen Freunde im Altersheim haben da ganz andere Pläne: raus aus dem Heim und rein ins Leben. Nur woher kriegen sie das nötige Kleingeld für ihre Fluchtaktion? Legal, illegal – total egal! Mit Witz, Charme und einer ordentlichen Portion krimineller Energie beginnt der irre Trip in die Freiheit. Elisabeth ist siebzig und eigentlich noch ganz fit. Doch das Leben scheint gelaufen, als ihre Töchter sie gegen ihren Willen in ein Altersheim stecken. Endstation? Aber doch nicht mit Elisabeth! Bald schon schmiedet sie Fluchtpläne, zusammen mit einigen skurrilen Mitbewohnern. Einer von ihnen ist ein rasend attraktiver älterer Herr, der ihr Herz im Sturm erobert. Die eigenwilligen Senioren träumen vom goldenen Herbst im sonnigen Süden. Fragt sich nur, wie sie an genügend Geld für ihre Flucht kommen. Wild entschlossen hecken sie einen kriminellen Plan aus.
Meine Meinung:
Elisabeth feiert ihren siebzigsten Geburtstag und das Geschenk ihrer Töchter bringt nicht nur sie außer Fassung. Ihre drei Töchter haben doch tatsächlich entschieden, dass sie in eine so genannte Seniorenresidenz ziehen soll. Natürlich ohne mit der Mutter darüber zu sprechen. So wütend wie Elisabeth war, war ich dann auch. Ich dachte mir, das kann ja wohl nicht sein. Was sind das für Töchter und wer sagt, dass siebzigjährige alt sind. In meinem Umfeld gibt es viele in dem Alter und ihnen merkt man das Alter überhaupt nicht an.
Man merkt, ich war sofort voll drin in dieser Geschichte, natürlich auf Seite von Elisabeth.
Umso mehr hat es mich gefreut, was einige Bewohner planen und Elisabeth in ihre Runde aufnehmen.
Mit sehr viel Humor schildert Ellen Berg, was den Senioren alles so passiert, als sie ihre Fluchtidee umsetzen wollen. Ich dachte fast, dass Murphy sie besonders mag, denn es entwickelte sich vieles nicht so, wie sie es gerne gehabt hätten. Immer wenn ich dachte, na endlich, nun haben sie es geschafft, kam wieder etwas anderes dazwischen. Obwohl es nicht ganz gesetzeskonform war, was sie planten, war ich immer auf Seite der Senioren und hätte mir das Video gerne angesehen und wohl auch zur Erhöhung der Leix beigetragen. Was ich nun damit meine, kann jeder gerne in dem Buch nachlesen.
Es versteht sich von selbst, dass einige Beteiligte nicht in meinen Freundeskreis aufgenommen werden. Aber es gab genügend, die mein Herz sofort erobert hatten. Ich fand toll, welche Charaktere den einzelnen zugeordnet wurden. Schrill, kauzig, liebenswert - alles kam vor. Und die Senioren haben bewiesen, dass sie in manchen Augen zwar alt sind, aber trotzdem noch einiges bewegen können.
Achja, mit einer Tochter von Elisabeth hatte ich mich am Ende ausgesöhnt.
Die Autorin hat in diesem humorvollen Buch allerdings auch Themen angesprochen, die leider im wirklichen Leben nicht selten vorkommen. So mancher Arzt oder Heimleiter sollte sich mal etwas mehr Gedanken machen und sein Verhalten ändern. Deshalb kann einen das Buch nicht nur zum Lachen bringen, sondern auch sehr nachdenklich machen.
Ich kenne schon viele Bücher des Verlages und bin immer wieder von dem Buchcover begeistert. Wenn ich eins der Bücher auf einem Verkaufstisch sehe, zaubert der Anblick meist ein Lächeln in mein Gesicht.
Fazit:
Obwohl ich zu Beginn des Buches etwas sehr kritisch war, ist es doch ein Buch, das ich gerne weiter empfehle.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Ich hatte dort für ein anderes Buch nachgefragt, das leider nicht mehr zur Verfügung stand, ich aber nun im Buchladen meines Vertrauens abholen kann.
Montag, 23. September 2013
Rezension - Du mich auch. Ein Racheroman
Autorin: Ellen Berg
Titel: Du mich auch. Ein Racheroman
Genre: Humor
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 21. September 2011
Seiten: 306
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu. Ihre bisherigen Romane „Du mich auch. Ein Rache-Roman“, „Das bisschen Kuchen. (K)ein Diät-Roman“, „Den lass ich gleich an. (K)ein Single-Roman“ und „Ich koch dich tot. (K)ein Liebesroman“ waren große Erfolge. Ihr neuer Roman „Gib’s mir Schatz. (K)ein Fessel-Roman“ erscheint im Winter 2013.
Kurzbeschreibung Zitat des Klappentextes:
Beim 25-jährigen Abi-Jubiläum treffen sich drei Freundinnen von einst wieder: Die brave Evi hat ihrem wunderbaren Gatten und den süßen Kindern zuliebe die Karriere an den Nagel gehängt und ihr Glück in der Küche gefunden. Beatrice hat Vorzeigetochter und -ehemann und jettet für ihren Marketingjob rund um den Globus. Katharina, die einstige Einser-Kandidatin, ist zur Staatssekretärin eines Ministers aufgestiegen und fröhlicher Single. – So weit die Erfolgsgeschichten vom Klassentreffen. Doch am Ende des promillereichen Abends kommt die traurige Wahrheit ans Licht: Alle drei sind von ihren Männern betrogen, ausgenutzt oder sitzengelassen worden. Im Vollrausch der Depression kommen sich die drei Frauen wieder näher. Und sie haben die Nase voll davon, dass auf ihren Herzen herumgetrampelt wird. Sie beschließen, den Spieß umzudrehen – ihre Männer sollen büßen. Und das nicht zu knapp.
Meine Meinung:
So ein Klassentreffen nach 25 Jahren ist ja immer sehr interessant. Es ist spannend wie sich die Mitschüler und ganz besonders die damals engsten Freundinnen entwickelt haben. Ich fand es sehr interessant von den drei Protagonistinnen zu lesen, welchen Weg sie nach dem Abitur eingeschlagen haben. Zunächst macht auch jede der anderen und manchmal sich selber etwas vor. Aber im Laufe des Abends werden sie lockerer und erzählen, sie es wirklich in ihrem Leben zugeht. Spontan beschließen sie, sich wieder zu treffen und schmieden Pläne, wie sie sich rächen können. Manche Situationen sind sehr humorvoll beschrieben, ich habe entweder mit einem Grinsen im Gesicht gelesen oder auch laut gelacht. Hatte ich doch manche Bilder sehr deutlich vor Augen.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen dieses Buches. Toll, welche Racheideen die drei Frauen sich ausgedacht und dann umgesetzt haben. Jede der Drei ist fast über sich hinausgewachsen und hat zur alten Form zurück gefunden. Durch die gegenseitige Unterstützung haben sie es bestens geschafft.
So konnte nicht nur Rache ausgeübt werden, sondern jede hat am Ende das oder den Richtigen für den weiteren Lebensweg gefunden.
Fazit:
Der Inhalt des Buches sieht auf dem ersten Blick nach einer einfachen humorvollen Geschichte aus. Aber sie kann auch zum Nachdenken anregen: Wer kennt das nicht, man hat so viele Pläne und Ideen und nach Jahren blickt man zurück und überlegt, was ist wirklich eingetreten? Hier haben die Frauen mit manchmal fiesen Mitteln den Weg gefunden, etwas zu ändern. Humorvoll ist alles beschrieben und das hat mir gut gefallen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter und werde mit Sicherheit noch weitere von der Autorin lesen.
Freitag, 30. August 2013
Rezension - Liebe auf den letzten Blick
Autorin: Lilli Beck
Titel: Liebe auf den letzten Blick
Genre: Humor
Version: Taschenbuch und eBook
erschienen: 1. August 2012
Seiten: 288
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Lilli Beck wurde 1950 in Weiden/Oberpfalz geboren. Sie hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet. Lilli Beck hat eine Tochter und lebt in München.
Kurzbeschreibung:
Mathilde gründet mit 3 Freunden eine WG. Eigentlich ist alles optimal, Mathilde eine Buchhalterin in Vorruhestand, Irma, die Star-Stylistin, Gustl, der Witwer, der über den Tod seiner Frau hinwegkommen möchte und Amelie, ehemalige Kollegin von Mathilde haben sich zusammen eine sehr schöne große Wohnung genommen. Aber schon nach sieben Tagen entwickelt sich einiges anders als geplant. Eine sehr turbulente Zeit bricht an....
Meine Meinung:
Mal abgesehen davon, dass ich mich teilweise wieder gefunden habe; auch ich habe viele Aufgaben einer Buchhalterin wahrgenommen und befinde mich seit kurzem im Vorruhestand; fand ich es toll, dass die Protagonisten sich "in meinem Alter" befinden. So konnte ich viele Gedanken bestens nachvollziehen.
Das Buch fing aber auch gleich gut an. Mathilde soll überredet werden, ihren 60. Geburtstag groß zu feiern, worauf sie keinen Wert legt. Viel mehr nervt es sie, dass Irma es nach einer Woche immer noch nicht geschafft hat, die Umzugskartons aus dem Flur zu entfernen. Mit dem Putzplan scheint es auch nicht zu klappen. Amelie macht Gustl schöne Augen und Mathilde erwischt beide in einer eindeutigen Situation, was sie sich auch nicht unbedingt ansehen möchte. Am liebsten würde sie sich mit den geliebten Pralinen und einem Gläschen Portwein zurück ziehen. Apropos Portwein, beim Kauf der letzten Flasche hat Mathilde einen sehr gut aussehenden Mann getroffen, der mit ihr gleichzeitig zur Flasche gegriffen hat und ihr wurde auf einmal ganz komisch zu Mute. Sollte es für eine 60jährige doch noch das bewusste Kribbeln geben?
Ich möchte hier nicht den Inhalt des Buches nacherzählen, dann macht das Lesen ja keinen Spaß mehr. Auf jeden Fall entwickelt sich das Zusammenleben anders als Mathilde es sich vorgestellt hat. Zumal Irma nach schon einer Woche erklärt, dass sie wieder ausziehen möchte und Mathilde damit das Problem beschert, einen Nachmieter finden zu müssen, denn die Kosten kann sie nicht auch noch übernehmen. Wie sie dann doch einen Nachmieter findet, den Mann aus dem Weinladen wieder sieht und die Alters-WG sich so langsam aber sicher in eine Mehrgenerationen-WG entwickelt, ist toll zu lesen.
Die Autorin hat den Personen sehr gute Charaktere zugeordnet. Da hat die seriöse Buchhalterin es mit einer Esoterikerin zu tun. Der Mann entwickelt sich zum Chef in der Küche, junge Studenten, die entweder Liebeskummer oder Wohnungsnot haben, eine junge Mutter, die von dem Vater ihrer Kinder nicht untersützt wird und Haushalt, Kinder und Beruf unter einen Hut bringen muss. Eigentlich "ganz normale" Personen, aber es ist sehr interessant zu beobachten, wenn sie aufeinander treffen.
Mit viel Humor hat die Autorin das Alltagsleben geschildert. Aber es gab auch Momente, die traurig machten und zum Nachdenken anregten. Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gefallen und ich fand es sehr flüssig geschrieben.
Zum Cover möchte ich auch noch etwas erwähnen. Ich habe schon viele Bücher des Aufbau-Verlages gesehen und muss jedes Mal Lächeln, wenn ich mir die Cover genau ansehe. Auch diesmal hatte ich Spaß, denn der ältere Herr, der mit umgekrempelten Jeans und einem T-Shirt bekleidet auf der Parkbank sitzt, gefällt mir. Unter dem T-Shirt verbirgt sich kein Six-Pack sondern ein kleines Fäßchen und der Spruch ist einfach nur köstlich.
Fazit:
Ich möchte dieses Buch auch jeden Fall weiterempfehlen. Ich kenne vielen Leserinnen, die sich in meinem Alter befinden und kann mir vorstellen, dass sie auch Spaß am Lesen des Buches haben werden. Ich weiß auch, dass sich viele ab und zu Gedanken machen, ob man nicht mal über eine Alters-WG nachdenken sollte. Dieses Buch kann durch die wahren Schilderungen vielleicht bei der Entscheidung behilflich sein. Und dieses Buch wäre dann keine trockene Hilfestellung, sondern eine humorvolle mit einigen Pünktchen Wahrheit.
Ich möchte mich bei dem aufbau-verlag bedanken, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Mittwoch, 14. August 2013
Rezension - Liebe verlernt man nicht
Autorin: Lilli Beck
Titel: Liebe verlernt man nicht
Genre: Humor, Romanze
Version: Taschenbuch und eBook
erschienen: 17. Juli 2013
Seiten: 228
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Lilli Beck wurde 1950 in Weiden/Oberpfalz geboren. Sie hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet. Lilli Beck hat eine Tochter und lebt in München.
Kurzbeschreibung:
Paula, über 50 und geschieden, erhält eine Einladung zur Verlobung ihres Sohnes. Gefeiert wird im neuen Haus ihres Ex-Mannes, der dort mit seiner deutlich jüngeren Freundin lebt. Paula möchte nicht alleine zur Feier gehen und gemeinsam mit ihren beiden Freundinnen, ebenfalls über 50 und Single, überlegt sie, wie sie die Feier am besten übersteht. Eine männliche Begleitung muss her! Zum Glück läuft ihr Karl, der Bruder ihrer Freundin Birgit über den Weg, der sie liebend gern begleitet. Was hier nun ausgelöst wird.....
Meine Meinung:
Ich hatte von Anfang an viel Spaß beim Lesen. Die Autorin hat die Protagonisten mit sehr viel Humor beschrieben und auch viele Situationen, die ich sehr lustig fand.
Das Thema an sich ist ein alltägliches; es geht vielen Frauen mit 50+ so. Trauertraudel mit Anfang 50 Witwe geworden, kommt einfach nicht aus ihrem Tief heraus. Dalai Lametta geht einem jungen Mann auf den Leim und verliert dabei ihre Ersparnisse. Paula, die ihren Freundinnen diese tolle Namen gegeben hat, futtert sich reichlich Frustspeck an. Es kann ja wohl nicht sein, dass der Höhepunkt in der Woche der samstägliche Kaffeeklatsch der drei Freundinnen ist.
Wie im wirklichen Leben auch, wird über dies und jenes gesprochen und eine Idee wird geboren. Denn Frau stellt fest, dass es einfach besser ist, wenn ihr eine männliche Begleitung zur Seite steht. Das hat Paula auf der Verlobungsfeier ihres Sohnes fest gestellt, zu der sie von Karl begleitet wurde. Aber wie die Idee umsetzen? In dem Buch wird sehr witzig geschildert, wie die Freundinnen nach geeigneten Männern suchen, die sie in ihre Kartei der noch zu gründenden Vermittlung aufnehmen wollen. Ich hatte richtig Spaß über das Treffen von Paula und Tom zu lesen. Eigentlich wollte sie einem Profi, den sie sich für 2 Stunden gemietet hat, ausfragen, sozusagen Spionage betreiben. Aber irgendwie nimmt der Abend einen ganz anderen Lauf und beide landen im Bett. Wer nun denkt, es kommt eine erotische Szene, wird sich wundern und hoffentlich ebenso wie ich Spaß daran haben.
Bei manchen Büchern weiß man am Anfang schon wie es ausgehen wird. Aber hier gab es immer neue Wendungen, was mir auch sehr gut gefallen hat. Was die drei Freundinnen erleben und jede auf ihre Art aus dem Tief kommt oder ihr Leben wieder in die richtige Bahn gibt, ist wirklich toll zu lesen. Am Ende stehen sogar die Männer bei Paula Schlange. Köstlich und das hätte sie sich nie träumen lassen. Schließlich wurde sie von ihrem Mann wegen Pämela, einer jungen und leider sehr gut aussehenden Frau verlassen.
Ich könnte hier noch so viele Situationen schildern, die mir gefallen haben, aber ich möchte den Leserinnen ja nicht den Spaß nehmen.
Fazit:
Das Buch ist lesenswert! Mit Humor wird über alltägliche Sorgen alleinstehender Damen über 50 geschrieben. Dieses Thema, was auch zum Nachdenken anregt, ist so gut geschrieben, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Und auch Damen über 50, die noch mit ihrem Partner zusammen sind, haben Spaß daran und erkennen sich vielleicht das eine oder andere Mal wieder ;)
Übrigens, als ich dieses Buch sah, fiel mir ein, dass ich schon mal ein Buch von Lilli Beck gelesen habe. Zum Kauf hatte mich damals das Buchcover verführt und ich habe es nicht bereut, denn es hat mir gut gefallen. Und diesmal war da der Wiedererkennungswert und ich musste nicht lange überlegen, ob ich das Buch kaufen möchte.
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