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Mittwoch, 21. April 2021

Rezension - Miss Merkel: Mord in der Uckermark



Autor: David Safier

Titel: Miss Merkel - Mord in der Uckermark

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kindler Verlag



Über den Autor:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «Muh» erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was macht Angela Merkel, wenn sie in Rente geht? Sie löst Kriminalfälle.
Wir schreiben das Jahr 2022. Angela ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Als aber der Freiherr Philipp von Baugenwitz vergiftet und bekleidet mit Ritterrüstung in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Wird Angela ihn finden? Wird sie in Klein-Freudenstadt heimisch werden? Gar das erste Mal in ihrem Leben eine wahre Freundin finden? Oder wird eine der sechs verdächtigen Frauen ihr zuvor den Garaus machen? Fragen, die nur eine große Detektivin beantworten kann!


Meine Meinung:
Von David Safier habe ich im Laufe der Jahre einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Auf meinem Stapel zu lesender Bücher liegen auch noch ein paar, die darauf warten, dass ich sie endlich lese. Bei diesem wollte ich allerdings nicht lange warten und habe sofort nach Erhalt mit dem Lesen begonnen, was eine sehr gute Entscheidung war. 
Mein Motto lautet ja, dass ich nicht spoilern will und nichts vom Inhalt verrate. Was jetzt fast etwas schade ist, denn es gab so viele Stellen, wo ich lachen musste. Meist war ich am Kichern und ich dachte mir, gut, dass ich nicht unterwegs war, als ich das Buch gelesen habe. Die Leute um mich herum hätten wahrscheinlich etwas irritiert geguckt. 
Die Geschichte ist vom Autor nicht nur humorvoll geschrieben, sie ist vor allem unterhaltsam und spannend. Über viele Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Vielen Beteiligten hat der Autor originelle Charaktere zugeordnet und besonders die beiden Herren, die Angela meist begleiteten, wurden sehr gut beschrieben. Der eine würde als Diplomat nie überleben und der andere kann zwar retten, aber Frauen gegenüber ist er hilflos ausgeliefert. Natürlich ging es in erster Linie darum, dass aus Angela Merkel eine Miss Merkel wurde und sie unbedingt in Erfahrung bringen wollte, was denn tatsächlich passiert ist. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht, mit diesem Täter hätte ich nicht gerechnet. Achja, Putin wollte ich noch kurz hervorheben, nicht den echten, den anderen, der eine wichtige Rolle im Buch hatte. Lasst Euch überraschen. 


Fazit:
Spitzenmäßig! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und deshalb möchte ich das Buch gerne weiter empfehlen. 
 

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 13. April 2020

Rezension - Die Schule am Meer


Autorin: Sandra Lüpkes

Titel: Die Schule am Meer

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, gebundenes Buch

erschienen: 10. März 2020

Seiten: 576

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kindler Verlag




Über die Autorin:
Sandra Lüpkes ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Drehbücher und Erzählungen. Mit "Die Schule am Meer" hat sie einen groß angelegten Gesellschaftsroman geschrieben über ein reformpädagogisches Internat auf Juist. Die ausgiebigen Recherchen zu den historischen Begebenheiten und realen Personen im Umfeld der Schule führten sie ins Tessin, nach Berlin und natürlich auch nach Juist, wo sie aufgewachsen ist und wo sie lange Jahre gelebt hat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Juist, 1925: Tatkräftig und voller Ideale gründet eine Gruppe von Lehrern am äußersten Rand der Weimarer Republik ein ganz besonderes Internat. Mit eigenen Gärten, Seewasseraquarien und Theaterhalle. Es ist eine eingeschworene Gemeinschaft: die jüdische Lehrerin Anni Reiner, der Musikpädagoge Eduard Zuckmayer, der zehnjährige Maximilian, der sich mit dem Gruppenzwang manchmal schwer tut, sowie die resolute Insulanerin Kea, die in der Küche das Sagen hat. Doch das Klima an der Küste ist hart in jeder Hinsicht, und schon bald nehmen die Spannungen zu zwischen den Lehrkräften und mit den Insulanern, bei denen die Schule als Hort für Juden und Kommunisten verschrien ist. Im katastrophalen Eiswinter von 1929 ist die Insel wochenlang von der Außenwelt abgeschlossen. Man rückt ein wenig näher zusammen. Aber kann es Hoffnung geben, wenn der Rest der Welt auf den Abgrund zusteuert?


Meine Meinung:
Von dieser Schule hatte ich schon mal irgendwo etwas gelesen und deshalb wollte ich gerne mehr darüber erfahren. Ich freute mich, dass ich  mit diesem Buch die Möglichkeit dazu erhalten sollte.
Juist 1925, eine besondere Schule wurde gegründet. Die Lehrer waren sehr fortschrittlich und somit weit entfernt von den Vorstellungen der damaligen Zeit. Kein Wunder, dass es ihnen nicht leicht gemacht wurde, außerdem war der Antisemitismus schon weit verbreitet und hatte auch vor der Insel keinen Halt gemacht.
Sandra Lüpkes schildert sehr anschaulich, was die Lehrer und Schüler damals alles erlebten. Das Schulleben, die Probleme mit den Bewohnern der Insel und die politische Anschauung wurden bestens in diesem Buch miteinander verbunden und rundeten das Bild ab. Ich fühlte mich richtig an das Buch gefesselt, denn obwohl ich ja wusste, dass die Schule aufgelöst wurde, fand ich es durchaus spannend alles nachlesen zu können.


Fazit:
Ein weiteres Puzzleteilchen in der Geschichte der jüngeren deutschen Vergangenheit. Ein Buch, das mich sehr gut unterhalten und ich sehr gerne weiterempfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 11. November 2019

Rezension - Eine Kiste voller Weihnachten



Autor: Ralf Günther

Titel: Eine Kiste voller Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 128

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Kindler Verlag



Über den Autor:
Ralf Günther, 1967 in Köln geboren, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft. Er ist Schriftsteller und Drehbuchautor, entwickelte Serien für das ZDF und den KiKA und schrieb viele erfolgreiche historische Romane, darunter den Bestseller „Der Leibarzt“ (Heyne 2001).  Der Autor lebt in der Nähe von Dresden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dresden, um 1890. Vinzent Storch stellt die berühmten "Dresdner Pappen" her – Figuren aus Papier, die als Christbaumschmuck sehr beliebt sind. Am Vormittag von Heiligabend entdeckt er zu seinem Entsetzen eine Kiste, deren Lieferung versäumt worden ist. Schnell macht er sich mit dem Pferdewagen auf in Richtung Zinnwald, um die Ware rechtzeitig zu überbringen. Unterwegs bittet ein Mädchen darum, mitgenommen zu werden, doch Storch lehnt ab. Dass Lisbeth heimlich auf seinen Wagen steigt, bekommt er nicht mit. Erst als ein heftiger Schneesturm einsetzt und er vom Weg abkommt, gibt sich das Mädchen zu erkennen. Sie behauptet, den Weg zu wissen. Wenn Storch Zinnwald rechtzeitig erreichen will, muss er Lisbeth vertrauen. Auf der Fahrt erfährt er, welch tragische Geschichte das Mädchen nach Dresden geführt hat. Da öffnet er sein Herz, und aus zwei traurigen Seelen werden Freunde.


Meine Meinung:
Es ist immer wieder schön zu lesen, wie Menschen durch eigentlich einfache Begebenheiten ihre Einstellungen ändern. Vincent Storch lässt in seiner Fabrik zwar Christbaumschmuck aus Papier herstellen, aber mit dem Fest an sich hat er wenig im Sinn. Er würde ganz alleine zu Hause sitzen, wenn es da nicht die Kiste gäbe, die er unbedingt ausliefern will. Und wenn nicht Lisbeth von Dresden zurück in ihr Bergdorf gewollt hätte.
Was die beiden unterwegs erleben hat der Autor sehr gut geschildert. Und natürlich gibt es ein glückliches Ende für alle, wo auch Entscheidungen getroffen werden, die zukünftig für schöne Zeiten sorgen.


Fazit:
Eine schöne berührende weihnachtliche Geschichte, die ich gerne gelesen habe und anderen empfehlen möchte. Außerdem eignet sich das Buch hervorragend als Geschenk.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 27. Oktober 2019

Rezension - Ein dänischer Winter


Autorin: Sanne Jellings

Titel: Ein dänischer Winter

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebundenes Buch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kindler Verlag




Über die Autorin:
Sanne Jellings wurde in Süddeutschland geboren und hat während des Studiums ihre Liebe zu Isak Dinesen alias Karen Blixen-Finecke entdeckt. Mit Anfang zwanzig besuchte sie erstmals deren Geburtshaus Rungstedlund am Oresund. Seitdem ist der alte Hof mit dem großen Park für sie ein ganz besonderer Ort. Sanne Jellings arbeitet als Lektorin und Übersetzerin und lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dezember 1929: Die Schriftstellerin Karen Blixen ist wegen der schweren Erkrankung ihrer Mutter aus Kenia auf den Hof ihrer vermögenden Familie nördlich von Kopenhagen zurückgekehrt. Die Beziehung zu ihrem Geliebten Denys Finch-Hatton ist am Ende, die Weltwirtschaft zusammengebrochen, ihre Farm in Afrika steht kurz vor dem Bankrott. Die Baronin ist am Tiefpunkt, als sie die junge Minna kennenlernt, die eine Stelle als Hausmädchen antritt. Heimlich träumt Minna davon, Lehrerin zu werden; und sie träumt von Carl, einem jungen Assessor - beides gleichermaßen unerreichbar für ein Mädchen aus einfachsten Verhältnissen. Zwar hat Minna mit Carl einen magischen Nachmittag im Tivoli verbracht, voller Lichter, tanzender Schneeflocken und heißer Schokolade, doch sie befürchtet, nicht gut genug für den jungen Lehrer zu sein. Karen Blixen berührt die Geschichte der jungen Frau. Sie ermutigt sie, für ihre Träume zu kämpfen - und schöpft dabei selbst neuen Lebenswillen…


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern für und über die Winterzeit wurde ich auf dieses aufmerksam und dann auch sehr neugierig, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte.  Ich nehme mal an, dass sehr viele Karen Blixen kennen werden und vielleicht auch den Film "Jenseits von Afrika" gesehen haben. In diesem Büchlein wird erzählt, wie Karen Blixen einen Winter in Dänemark verbringt.
Die Autorin hat sich hier erlaubt, reales und fiktives miteinander zu verknüpfen. Wobei die Begebenheiten durchaus passiert sein könnten. Denn was Minna passiert ist, war damals nichts ungewöhnliches. Ich möchte jetzt nicht weiter auf den Inhalt eingehen, denn ich müsste zu viel verraten und da es nur ein kleines Buch ist, wäre dann fast auch schon der ganze Inhalt erzählt. Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant zu lesen, spiegelt es doch das Leben der damaligen Zeit wieder.


Fazit:
Ein sehr interessantes und unterhaltsames Buch mit einem kurzen Einblick in das Leben der Karen Blixen und Minna, stellvertretend für viele Frauen in der damaligen Zeit. Gerne empfehle ich das Buch weiter.


Ich möchte mich vielmals vom Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.