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Samstag, 25. April 2020

Rezension - Der Gärtner wars nicht



Autorin: Tatjana Kruse

Titel: Der Gärtner war's nicht!

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 10. April 2017

Seiten: 316

Altersempfehlung: Erwachsene

 Verlag: Insel Verlag



Über die Autorin:
Die Krimiautorin Tatjana Kruse, Jahrgangsgewächs aus süddeutscher Hanglage, lebt und meuchelt in Schwäbisch Hall. Ihre Krimis sind schräg, komisch und immer mit einem Augenzwinkern geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Konny und Kriemhild, beide über sechzig, führen nicht sonderlich erfolgreich eine Pension in der Provinz. Eines Tages wird die Idylle durch einen Mord gestört – und die Schwestern entpuppen sich als wahre Meisterdetektivinnen …
In die Beschaulichkeit der Bed & Breakfast-Pension der Schwestern Konny und Kriemhild platzt eine Band junger Musiker, die den Haushalt ordentlich auf den Kopf stellen – bis einer von ihnen tot aufgefunden wird.
Hat der Gärtner den Gast versehentlich mit seinem Aufsitzrasenmäher umgefahren? War es wirklich ein Unfall? Oder nicht doch Mord? Kurzentschlossen nehmen die Schwestern die Ermittlungen selbst in die Hand – ihr Haus, ihre Regeln.
All das vor den Augen eines zufällig anwesenden Hotelkritikers. Und der Pensionskatze: dem unsäglich hässlichen Sphynx-Kater Amenhotep.
Das Chaos ist perfekt!


Meine Meinung:
Wenn sich meine Aufmerksamkeit auf eine Krimiserie richtet, dann wäre es ja auch sinnvoll, dass ich mit dem ersten Buch beginne, sofern es mir möglich ist.
Deshalb hatte ich nun mal wieder ein "älteres" Buch in der Hand und konnte die beiden Schwestern Konny und Kriemhild kennen lernen. Die beiden und andere Beteiligte waren urige Typen, Tatjana Kruse hat ihnen ganz besondere Charaktere zugeordnet. Sie alle haben dafür gesorgt, dass ich diesmal nicht nur gebibbert habe, sondern mehr kichern, wenn nicht sogar laut lachen musste.
Humorvoll hat die Autorin alles beschrieben und mich rätseln lassen, wer denn nun der Mörder war.


Fazit:
Eine gute Kombination von Humor und Spannung ist der Autorin wunderbar gelungen. Gerne empfehle ich dieses Buch. Ich habe mir nun die beiden folgenden bestellt und bin gespannt, was ich mit ihnen noch alles erleben werde.

Donnerstag, 13. Juni 2019

Rezension - Die Katze im Lavendelfeld


Autorin: Hermien Stellmacher

Titel: Die Katze im Lavendelfeld

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 29. April 2019

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Insel Verlag




Über die Autorin:
Hermien Stellmacher, geboren 1959, wuchs in Amsterdam auf. Im Alter von 15 Jahren zog sie nach Deutschland. Sie illustrierte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Seit einigen Jahren schreibt sie hauptsächlich für Erwachsene, zum Teil unter dem Pseudonym Fanny Wagner. Wenn sie nicht gerade in der Provence weilt, lebt sie mit ihrem Mann und zwei Katern in einem kleinen Dorf in der Fränkischen Schweiz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Foodbloggerin Alice ist von Paris in einen malerischen Ort mitten in der Provence gezogen. Dort hat sie in dem Restaurantbesitzer Georges und der 70-jährigen Nachbarin Jeanine gute Freunde gefunden. Fehlt nur noch ein gemütliches Haus mit Garten für sie und ihre beiden Katzen – dann wäre das Glück (fast) perfekt.
Doch ihr Leben scheint komplett aus den Fugen zu geraten, als eines Tages eine kleine Findelkatze auf gar nicht leisen Pfoten bei ihr einzieht: Alice‘ Katzen suchen das Weite; ihr wird überraschend die Wohnung gekündigt, und bei Jeanine zeigen sich erste Anzeichen von Demenz. Und zu allem Überfluss steht Alice plötzlich auch noch zwischen zwei Männern …


Meine Meinung:
Dies ist für mich nun das dritte Buch von Hermin Stellmacher, in dem Katzen eine sehr wichtige Rolle spielen. Von den beiden ersten war ich begeistert und freute mich darauf, nun dieses Buch lesen zu können.
Die Autorin hat mich wieder entführt, diesmal war es die Provence, die ich durch ihre Beschreibungen betrachten konnte. Außerdem lernte ich neben Alice noch weitere Beteiligte kennen, von denen die meisten mein Leserherz erobern konnten. Aber ganz besonders haben es mir wieder die Katzen angetan. Eine kleine junge Katze findet den Weg zu Alice und es ist erstaunlich, was sie damit alles auslösen wird.
Die Autorin hat es wieder geschafft und mich an ihr Buch gefesselt, sehr gut hat sie die Liebe, aber auch Eifersüchteleien und Altersprobleme eingebunden. So ist ein schönes unterhaltsames Buch entstanden.


Fazit:
Nicht nur Katzenliebhaber werden begeistert sein, gerne empfehle ich dieses Buch allen, die nach einer schönen Sommerlektüre Ausschau halten. So reise ich gerne, bequem im Lesesessel lerne ich die Provence und vieles mehr kennen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 8. Juni 2017

Rezension - Katzenglück und Dolce Vita


Autorin: Hermien Stellmacher

Titel: Katzenglück und Dolce Vita

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Mai 2017

Seiten: 268

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Suhrkamp / Insel Verlag




Die Autorin Hermien Stellmacher, geboren 1959, wuchs in Amsterdam auf. Im Alter von 15 Jahren zog sie nach Deutschland. Sie illustrierte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Seit einigen Jahren schreibt sie hauptsächlich für Erwachsene, zum Teil unter dem Pseudonym Fanny Wagner. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katern in einem kleinen Dorf in der Fränkischen Schweiz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Karla hat die Arbeit in der Werbeagentur satt und träumt von einem Neuanfang als Illustratorin. Überraschend bekommt sie eine erste Chance und zeichnet während eines Urlaubs in der Toskana Entwürfe für ein Buch mit Katzengeschichten. Doch dabei kommt ihr so allerhand in die Quere … Nicht nur muss ihr Freund aus beruflichen Gründen nach München zurückreisen, ein hartnäckiger Verehrer rückt Karla auf die Pelle und sie wird von der Großfamilie des Hausverwalters vereinnahmt – auch das Zeichnen von Katzen ist schwieriger als gedacht. Zum Glück stellen sich im Garten des Ferienhauses sehr rasch lebende Modelle ein, und Karla findet in dem Maler Lucien einen Vertrauten und Berater. Gerade als sie sich am Ziel ihrer Träume glaubt, holen sie die Schatten der Vergangenheit ein ...


Meine Meinung:
Von Hermien Stellmacher habe ich bereits das Buch "Cottage mit Kater" mit großer Begeisterung gelesen. Mit dem Buch hat sie mich auf die Reise nach Cornwell mitgenommen. Deshalb habe ich nicht lange überlegt, ob ich das neue Buch auch lesen möchte.

Es war eine gute Entscheidung für mich, denn diesmal kam ich in den Genuss von Dolce Vita. Nun ja, das leckere Essen konnte ich nicht genießen, aber ich hatte die wunderschöne Gegend vor Augen. Denn die Autorin hat es auch bei diesem Buch wunderbar verstanden, alles so bildhaft zu schreiben, dass ich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein. Zu gerne hätte ich auch mal mit den Katzen geschmust.

Nun ja, mir war es nicht möglich und der Protagonistin Karla habe ich es gegönnt. Denn es stellte sich heraus, dass doch nicht nur Dolce Vita angesagt war. Karla hat einige Probleme mit ihrem Job in der Werbeagentur und ist an einer Stelle angekommen, wo sie sich ernsthafte Gedanken machen muss, wie es denn weitergeht.

Sehr fesselnd hat Hermien Stellmacher beschrieben, was Karla beschäftigt, wie sie damit klar kommt und was sonst noch alles so passiert. Mir hat es sehr gefallen, Karla so zu sagen begleiten zu können und ich habe das Buch sehr zügig lesen können, was auch an dem Schreibstil der Autorin gelegen hat. Ich möchte hier natürlich nicht weiter auf den Inhalt eingehen und nur soviel erwähnen, dass ich es zum Schluss zu frieden und mit einem Lächeln zur Seite gelegt habe.

Eins möchte ich doch noch erwähnen, wie es sich jeder denken kann, spielen die Katzen eine sehr wichtige Rolle in diesem Buch und das hat mir gut gefallen. Außerdem hat das Lesen Spaß gemacht, denn das Verhalten der Katzen wurde so gut und liebevoll beschrieben.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und wenn ich nicht sowieso auf das Erscheinen dieses Buches gewartet hätte, wäre das Cover mal wieder der Auslöser gewesen, dass ich mich näher über das Buch informiere.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch, bestens geeignet für Katzenliebhaber und solche, die es mal werden wollen. Aber auch diejenigen, die keine Katze in ihrer Nähe haben können, werden sich daran erfreuen. Und nicht zu vergessen, es steht außerdem eine Reise in die Toskana an. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 13. Juli 2015

Rezension - Cottage mit Kater


Autorin: Hermien Stellmacher

Titel: Cottage mit Kater

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2015

Seiten: 253

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Suhrkamp / Insel


Die Autorin Hermien Stellmacher, geboren 1959, wuchs in Amsterdam auf. Im Alter von 15 Jahren zog sie nach Deutschland. Sie illustrierte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Seit einigen Jahren schreibt sie hauptsächlich für Erwachsene, zum Teil unter dem Pseudonym Fanny Wagner. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katern in einem kleinen Dorf in der Fränkischen Schweiz.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Schwere Zeiten für die Krimiautorin Nora: die Mutter gestorben, der Lebensgefährte auf und davon. Da kommt ihr die Einladung in ein Cottage an der Küste Cornwalls gerade recht. Endlich alles hinter sich lassen, Spaziergänge durch leuchtend bunte Blumenwiesen, Sonnenuntergänge am Strand und in Ruhe schreiben – wunderbare Aussichten! Doch wieder einmal macht das Leben ihr einen Strich durch die Rechnung. Ein kleiner Kater, den sie von einer Klippe rettet, weicht ihr fortan nicht mehr von der Seite. Immer wieder schmuggelt er sich heimlich ins Haus und wirbelt ihren Alltag durcheinander. Mit dem neuen Manuskript geht es auch nicht wie erhofft voran. Es ist zum Verzweifeln! Aber da ist noch Phil, der nette, gut aussehende Nachbar, der immer wieder seine Hilfe anbietet.

Meine Meinung:
Hach, das war mal wieder ein wunderschönes Buch, es konnte mir so vieles bieten. Ich habe herzhaft gelacht, hatte aber auch einige Tränen in den Augen.

Ich bin mit dem Buch nach Cornwall gereist und konnte mich an der wunderschönen Gegend erfreuen. Denn die Autorin hat es bestens verstanden, alles so zu beschreiben, dass ich es wirklich vor Augen hatte. Ganz begeistert haben mich dabei auch die Bewohner des Ortes, wo sich die Geschichte abspielen soll.

Ich hatte sehr viel Spaß daran, Nora und den kleinen Kater zu beobachten, vor allem haben mir ihre Gespräche gefallen. Nun, sie waren scheinbar sehr einseitig, aber sowohl Nora und ich hatten das Gefühl, dass er es sehr wohl verstanden und durch sein Verhalten entsprechend geantwortet hat.

Ich habe Nora kennen und schätzen gelernt. Endlich mal wieder eine Protagonistin, die mir ohne wenn und aber gefallen hat. Sie kam mir wie eine Frau vor, die ich an vielen Orten treffen könnte. Nein, ich meine damit nicht, dass sie nichts Besonderes ist, schließlich ist sie eine Autorin. Nora hat sich um ihre Mutter gekümmert und die Ängste und Sorgen, die sie dabei hatte, habe ich auch im realen Leben schon kennen gelernt. Nora habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen. Ich war voll an ihrer Seite und habe sie bei allem begleitet.

Mit ihrem Schreibstil hat die Autorin mich sofort an ihr Buch gefesselt. Sehr gut hat mir gefallen, dass Nora eine Autorin darstellt, so konnte Hermien Stellmacher auf ihre eigenen Erfahrungen zurück greifen und sozusagen aus dem Leben eines Autors sehr realistisch berichten. Der kleine Kater wurde so gut beschrieben, das kann wohl nur jemand, der selber Katzen hat  und sie bei allem beobachten kann.

Nora erhält in dem Buch Tipps, wie sie ihren Krimi spannender gestalten kann. Den Tipp mit den überraschenden Wendungen hat Hermien Stellmacher hier natürlich auch eingefügt. So gab es nicht nur für mich eine Überraschung, auch Nora musste damit umgehen. Mehr werde ich dazu aber nicht verraten. Manchmal muss ich mich richtig bremsen mit meiner Begeisterung, leider kann ich hier vieles nicht erwähnen, was mir sehr gut gefallen hat, ich würde einfach zu viel verraten. Aber das Lesevergnügen möchte ich keinem nehmen.

Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut, Vorder- und Rückseite machen mich wirklich neugierig auf Cornwall. Aber bis ich vielleicht mal dorthin reisen kann, erfreue ich mich mit so tollen Büchern wie dieses.
Den Schreibstil der Autorin erwähnte ich ja schon, ihm ist es zu verdanken, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte und es in einem Rutsch gelesen habe, Es ist so flüssig und auch fesselnd geschrieben, die Zeit verflog nur so und schon war ich am Ende des Buches angelangt.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle. Wer jetzt zu Hause bleibt, kann trotzdem auf Reisen gehen und sich mit dem Buch sehr schöne Lesestunden bereiten.
Achja, ich bin nach Ende des Buches tatsächlich mit Hilfe von Google etwas in Cornwall spazieren gegangen ;)

Ich möchte mich bei der Autorin recht herzlich für dieses tolle Buch bedanken.