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Donnerstag, 12. März 2020
Rezension - Hibiskustage
Autorin: Sabine Lay
Titel: Hibiskustage
Genre: Frauenroman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 9. März 2020
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin Verlag
Über die Autorin:
Sabine Lay ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Seit fast zwanzig Jahren ist sie als Regisseurin tätig, u. a. für »Verliebt in Berlin«, »Schloss Einstein« und »Sturm der Liebe«. Zum Schreiben fand sie durch ihre Leidenschaft für das Reisen – besonders Hawaii ist dabei zu ihrem Herzensort geworden. »Hibiskustage« ist ihr erster Roman im Penguin Verlag.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Freundinnen und eine unerwartete Reise nach Hawaii, die alles verändert …
Sie waren einmal unzertrennlich: Izzy, Mel, Kerstin und Sarah. Doch nun sind sie fast 40, und die täglichen Anforderungen des Lebens lassen es selten zu, Zeit miteinander zu verbringen. Umso größer ist die Freude, als Izzy einlädt, ihren 40. Geburtstag gemeinsam auf Hawaii zu feiern. Kaum angekommen, verschlägt die Schönheit und Blütenpracht der Insel den Freundinnen den Atem. Nur Izzy ist nicht da. Während die drei einen traumhaften, sonnendurchfluteten Tag nach dem anderen verbringen und spüren, wie der Zauber der Insel sie langsam wieder einander annähert, lässt Izzy sich immer aufs Neue entschuldigen. Langsam beschleicht die drei das Gefühl, dass ihre Freundin vor dem Wiedersehen zurückschreckt. Was ist nur los?
Meine Meinung:
Ich liebe Bücher, die mich in ferne Länder führen. Denn ich weiß, dass ich so weite Flüge mit Sicherheit nicht machen werde. Und wenn die Geschichte des Buches dann auch sehr unterhaltsam ist, dann bin ich mehr als begeistert.
Sabine Lay hat dafür gesorgt, dass ich nicht nur viel von Hawaii "sehen" konnte, sie hat mich auch bestens unterhalten. Ich lernte zunächst Mel, Kerstin und Sarah kennen, die von Izzy nach Hawaii eingeladen wurden. Alle vier kennen sich schon ewig, haben sich aber etwas aus den Augen verloren, denn jede hat nach dem Abitur einen anderen Weg eingeschlagen.
Jede der Freundinnen hat auch ein Päckchen zu tragen und sich bisher wenig offenbart. Während sie auf Izzy warteten, hatten sie reichlich Gelegenheiten sich zu unterhalten, leckere Cocktails zu trinken und wunderschöne Ausflüge zu unternehmen. Aber nicht nur die drei machten sich Gedanken, was denn mit Izzy los ist, auch ich wurde etwas unruhig und was ich dann lesen konnte, hat mich sehr bewegt. Keine Angst, es ist eine wunderschöne Geschichte, allerdings sehr emotional, aber durchaus realistisch.
Fazit:
Wer nach Hawaii reisen möchte und eine Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen lesen will, ist hier goldrichtig. Ich habe das Buch mit einem "Hach" zur Seite gelegt und das eine oder andere Taschentuch entsorgt. Ein wunderschönes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Sonntag, 5. Januar 2020
Rezension - Bergab geht's tot am schnellsten
Autorin: Hilke Sellnick
Titel: Bergab geht's tot am schnellsten
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 9. Dezember 2019
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin Verlag
Über die Autorin:
Hilke Sellnick steht mit ihren unter Pseudonym veröffentlichten Romanen immer wieder an der Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste und begeistert Hunderttausende Leser. Nach »Tote kriegen keinen Sonnenbrand« setzt sie mit »Bergab geht's tot am schnellsten« ihre humorvolle Krimireihe um die charmante Hobby-Ermittlerin Henni von Kerchenstein fort und entführt ihre Leser in ein verschneites Grand Hotel in den Alpen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein einsames Hotel in den Bergen. Nächtliche Spuren im Schnee. Und eine Leiche nach Mitternacht. Ein ungewöhnlicher Auftrag führt die junge Pianistin Henni von Kerchenstein in die verschneiten Alpen. Die Witwe eines Filmstars feiert im Kreis alter Freunde den 100. Geburtstag ihres verstorbenen Gatten, und Henni soll die Feier auf dem Klavier begleiten. Doch statt lauschigen Abenden vor dem Kamin erwartet Henni ein zugiges altes Hotelgemäuer. Eingeschneit mit schrulligen Alten, wird nicht nur ihr Kälteempfinden auf die Probe gestellt, sondern auch ihr Spürsinn als Hobby-Ermittlerin: Während tief in den Bergen ein Schneesturm um das Hotel pfeift, hört Henni zu nächtlicher Stunde unheimliche Geräusche aus der Kapelle nebenan und stolpert kurz darauf über eine Leiche im Glockenturm …
Meine Meinung:
Das Buchcover und der Titel machten mich neugierig und deshalb wollte ich das Buch gerne lesen. Zur Jahreszeit passte es ja auch wunderbar. Da ich das erste Buch nicht kannte, musste ich mich erst einmal zurecht finden. Zum Glück gab es ja immer wieder Hinweise, die für mich wichtig waren.
Zuerst lernte ich Henni von Kerchenstein und ihre Freundinnen kennen, die alle als Musikerinnen arbeiten. Sie waren auf dem Weg zu Hennis Großmutter, um dort auf dem Schloss ein Musikwochenende zu verbringen. Die Großmutter gehört zu den Romanfiguren, die ihre Nachfahren immer möglichst schnell und standesgemäß verkuppeln wollen. Nun gut, dazu gab es einen interessanten Nebenschauplatz. Mehr will ich dazu aber nicht schreiben.
Henni und ihre Freundinnen nehmen einen Auftrag anlässlich einer Gedenkfeier an und müssen dazu in die Schweiz reisen. Nun wird es sehr interessant, das Haus ist nicht das, was erwartet wurde und die Gäste hatten allen einen besonderen Charakter von der Autorin zugeordnet bekommen. In der Kurzbeschreibung hatte ich ja gelesen, dass es eine Leiche im Glockenturm gab und wartete regelrecht darauf. Ich wollte wissen, wer es denn nun ist und danach natürlich, wer wohl der Täter war. Hilke Sellnick hat es verstanden Spannung mit etwas Humor zu vermischen.
Hobbyermittler habe ich inzwischen ja schon einige in den Büchern kennen gelernt, eine Berufsmusikerin war bisher noch nicht dabei, sie gewährt allerdings interessante Einblicke in ihr Berufsleben, was mir gut gefallen hat. Henni von Kerchenstein erzählt uns Leser alles in der Ich-Form und so werden wir natürlich auch die Gedanken mitgeteilt. Ich fühlte mich gut unterhalten.
Fazit:
Wer nach einem etwas anderen Krimi Ausschau hält, wird hier vielleicht den richtigen finden. Eine Überlegung wäre noch, ob man jetzt mit dem Wissen, durchaus mit Band eins anfangen sollte. Da für mich einige Fragen offen blieben, gehe ich auch davon aus, dass es noch weitere Folgen geben wird.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dienstag, 26. November 2019
Rezension - Winterwunder für die Liebe
Autorin: Natalie Cox
Titel: Winterwunder für die Liebe
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 14. Oktober 2019
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin Verlag
Über die Autorin:
Natalie Cox war schon immer ein großer Fan romantischer Liebesgeschichten. Als sie alles ausgelesen hatte, was ihr in die Finger kam, beschloss sie, endlich ihr eigenes Buch zu schreiben. Ihr schokoladenbrauner Labrador saß dabei die ganze Zeit neben ihr. Natalie Cox lebt in London, verbringt aber auch gerne Zeit in ihrem kleinen Häuschen in Wales.
Kurzbeschreibung, übernommen:
An Weihnachtswunder hat Charlie noch nie geglaubt. Dabei könnte sie dieses Jahr ganz gut eines gebrauchen, denn ihr Freund hat sich gerade von ihr getrennt. Um nicht allein in London feiern zu müssen, bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Feiertage bei ihrer Cousine zu verbringen, die eine kleine Hundepension auf dem Land führt. Charlie freut sich auf gemütliche Tage im verschneiten Cottage, prasselndes Kaminfeuer, heißen Kakao und einen glitzernd geschmückten Baum – doch die quirligen Vierbeiner halten sie mehr auf Trab als erwartet. Und auch der charmante Hundebesitzer Hugo lässt ihr Herz schneller schlagen. Vielleicht gibt es doch noch ein Weihnachtswunder für Charlie? Wenn nur der furchtbar eingebildete Tierarzt Cal nicht wäre ...
Meine Meinung:
Ich lasse mich in erster Linie, gerade bei den Winter-Weihnachtsbüchern, gerne vom Cover verführen. Hier versprach ich mir, vom Titel und Cover ausgehend, eine nette, gefühlsbetonte Geschichte. Aber es war alles etwas anders. Ich lernte Charlie kennen, die mir ihre Geschichte erzählte und ich wusste anfangs nicht, ob ich sie in mein Leserherz schließen wollte. Lassen wir jetzt mal den Grund beiseite, weshalb sie zu ihrer Cousine aufs Land gefahren ist. Mich erstaunte der ganze Ablauf der Geschichte doch etwas und so richtig glaubwürdig klang das alles bei mir nicht.
Aber egal, an Weihnachtsbücher stellte ich keine großen Ansprüche. Wobei ich allerdings das Winterwunder für die Liebe nicht gefunden hatte. Ich will jetzt nicht abstreiten, dass mich das Buch nicht unterhalten hat, denn es gab ein paar Situationen, die mich neugierig gemacht hatten. Ansonsten hatte ich alles schon einmal irgendwo gelesen, was wohl daran liegt, dass ich anscheinend zu viele Bücher lese.
Fazit:
Ein nettes anspruchsloses Weihnachtsbuch, vielleicht für Hundeliebhaber geeignet? Ich weiß es nicht, es muss jeder für sich selber herausfinden.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Dienstag, 8. Oktober 2019
Rezension - Winterzauber in der kleinen Keksbäckerei
Autorin: Holly Hepburn
Titel: Winterzauber in der kleinen Keksbäckerei
Genre: Weihnachtsbuch
Version: eBook
erschienen: 1. Oktober 2019
Seiten: 102
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin Verlag
Über die Autorin:
Holly Hepburn liebt es, Menschen zum Lächeln zu bringen – und sie liebt ihre Katze Portia. Sie hat in der Marktforschung und als Model gearbeitet, ihr großer Traum war aber schon immer das Schreiben. Sie lebt in der Nähe von London.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Im ersten Teil von Holly Hepburns bezauberndem neuen Roman geht für die besten Freundinnen Cat und Sadie ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Ihre kleine Keksbäckerei steht kurz vor der Eröffnung! Doch bevor die ersten köstlich duftenden Plätzchen über den Tresen wandern können, gilt es für die ehemalige Sterneköchin und die Single-Mama mit dem gebrochenen Herzen einige Hindernisse zu überwinden. Zum Glück können sie immer auf ihre Nachbarn zählen: Jaren, den gutaussehenden Besitzer des Pfannkuchenrestaurants, und Seb, den charmanten Barkeeper ...
Meine Meinung:
Wer dieses Buch nach dem hübschen Cover ausgesucht hat, kann auch eine nette Geschichte erwarten. So war es denn auch, Ich lernte Cat und Sadie kennen und konnte sie begleiten, als sie ihren Traum verwirklichen wollten und alles für die Eröffnung ihrer Keksbäckerei mit Laden vorbereiteten. Die Geschichte ansich ist nichts außergewöhnliches, als Vielleserin kam mir der Plot sehr bekannt vor und außerdem war alles vorhersehbar. Nicht immer konnte ich das Verhalten einer Protagonistin verstehen und mit ihrer Entscheidung am Ende war ich persönlich so gar nicht einverstanden. Trotzdem habe ich das Buch natürlich in aller Ruhe und bis zum Ende gelesen, denn irgendwie war ich doch neugierig, wie sich alles entwickelt und außerdem hatte ich mir ja das Buch ausgesucht, weil ich etwas leichtes lesen wollte.
Fazit:
Wer nach einem netten Buch zur Weihnachtszeit sucht, wird hier vielleicht fündig werden. Wer sich dann noch darauf einlässt, dass es drei weitere Folgen über die Keksbäckerei gibt, die erfreulicherweise jetzt sofort alle erworben und gelesen werden können, wird sicherlich mit einer netten unterhaltsamen Lektüre rechnen können.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Montag, 11. Februar 2019
Rezension - Nudel im Wind
Autor: Jürgen von der Lippe
Titel: Nudel im Wind
Genre: Roman
Version: eBook, gebunden und Hörbuch
erschienen: 10. Januar 2019
Seiten: 240
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin Verlag
Über den Autor:
Jürgen von der Lippe, Jahrgang 1948, ist seit Jahrzehnten als erfolgreicher Meister humoristischer Feinarbeit und Moderator auf Bühnen und im Fernsehen unterwegs. Er lebt in Berlin und ist unter anderem Träger des Bambi, des Grimme-Preises und der Goldenen Kamera. Seine beiden letzten Bücher «Beim Dehnen singe ich Balladen» und «Der König der Tiere» standen wochenlang auf der Bestsellerliste.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Besser gut abgehangen als zu früh gekommen: Jürgen von der Lippes Romandebüt
Neulich sagte meine Frau zu mir: «Warum schreibst Du nicht endlich mal was mit Niveau? Ich würde gerne mal eine welthaltige, vielschichtige Romanhandlung von Dir lesen, ein Panoptikum an Figuren, eine ausgebuffte Mischung aus Action und Reflexion, Gesellschaftskritik und psychologischem Tiefgang, vielleicht sogar auch eine raffiniert eingebaute Krimihandlung, meinetwegen gern auch mit ein bisschen geschmackvoll beschriebenem Sex gewürzt, mach doch, Du kannst das!» Und ich setzte mich an mein Notebook und schrieb: «Ich möchte Ihnen eine ziemlich unglaubliche Geschichte erzählen. Ich weiß, das ist kein glücklicher Anfang für ein Buch, das seine Leser vom ersten Satz an in den Schwitzkasten nehmen und bis zum letzten Wort nicht mehr rauslassen soll. ‹Sie hatten ihm die Kehle durchgeschnitten und ihn dann im Urinal ausbluten lassen› ist da schon ein anderes Kaliber, aber in der Welt der sinnlos waltenden rohen Kräfte bin ich nicht so zu Hause wie in der Psyche der Sanftmütigen, Unscheinbaren mit ihren kleinen liebenswerten Macken. Menschen wie Gregor und sein Hund Waldmeister…»
Meine Meinung:
Wer kennt ihn nicht, den Jürgen von der Lippe? Nun, ich zumindest hatte ihn schon mal auf der Bühne erlebt und kenne viele seiner zahlreichen Sendungen. Deshalb war ich neugierig auf sein Buch.
Schon der erste Satz war ganz anders, als wir Leser es gewohnt sind und das war dem Autor durchaus bewusst. Dieser ungewöhnliche Schreibstil setzte sich dann auch so fort. Ich hatte immer wieder die Stimme des Autors im Ohr und seine Art und Weise uns etwas zu schildern. Obwohl es ungewohnt war, gab es doch eine unterhaltsame Geschichte. Ich bin ja nur froh, dass gleich zu Beginne alle Beteiligten vorgestellt wurden, sonst hätte ich irgendwann den Überblick verloren. Kapitelweise konnte ich immer wieder lesen, was die Person, deren Name in der Überschrift genannt wurde, erlebte oder dachte. In der Kurzbeschreibung erwähnte der Autor, was seine Frau ihm vorgeschlagen hatte und über sie fand ich ebenfalls einiges im Buch. Immer wieder tauchte sie auf, was ich sehr interessant fand.
Auf den Inhalt möchte ich wie immer nicht näher eingehen, ich bekam dadurch zwar einen Einblick ins TV-Geschehen, worauf ich allerdings auch gut hätte verzichten können. Aber es war nun einmal Bestandteil der Geschichte in diesem Buch.
Das Cover gefällt mir übrigens sehr gut, es ist typisch für Jürgen von der Lippe.
Fazit:
Wer mal etwas anderes lesen möchte und den Humor von Jürgen von der Lippe mag, wird bestimmt dieses Buch lesen wollen. Ich fand es ganz interessant, glaube allerdings, dass ich auf weitere Bücher in diesem Schreibstil wohl verzichten werde. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
Beim Verlag möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.
Sonntag, 29. April 2018
Rezension - Trügerisches Neapel
Autor: Fabio Paretta
Titel: Trügerisches Neapel
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 12. Februar 2018
Seiten: 385
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin Verlag
Über den Autor:
Fabio Paretta ist das Pseudonym eines in Italien lebenden deutschen Autors, der seine große Leidenschaft für das Erzählen mit seiner Faszination für die Widersprüche seiner Wahlheimat Italien verbindet. Mit »Die Kraft des Bösen« schrieb er sein Krimidebüt um den neapolitanischen Commissario Franco De Santis. »Trügerisches Neapel« ist sein zweiter Roman. Fabio Paretta ist mit einer Italienerin verheiratet und hat zwei Kinder.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein ganz normaler Frühlingstag in Neapel: Auf den Terrassen der Cafés genießen die Menschen das Leben, während in einer Seitenstraße eine Boutique ausgeraubt wird. Doch diesmal wird ein Schüler erschossen. Nur ein dummer Zufall, oder hatte jemand einen Grund, den Jungen zu beseitigen? Commissario Franco De Santis, der eine Tochter im Alter des Opfers hat, weigert sich, den Fall zu den Akten zu legen. Und stößt auf ein Netz aus Betrügereien, Schulden und Schwarzhandel im großen Stil. Alles deutet auf die Camorra hin, aber Franco De Santis lassen die Mitschüler des ersten Opfers Salvatore nicht mehr los. In ihren Augen liest er Frust, Hass – und Angst ...
Meine Meinung:
Hier haben mich mal wieder Cover und Titel verführt und mich neugierig auf das Buch gemacht. Ich kenne einige Krimis, die in Italien spielen und deshalb war ich gespannt, ob mir dieser ebenfalls gefallen würde.
Meine ersten Gedanken beim Lesen waren, dass ich ganz bestimmt nicht als Commissario in Neapel arbeiten wollte. Denn Franco de Santis hatte es ganz bestimmt nicht leicht. Entweder wurde alles geblockt und er konnte gar nichts erfahren oder es standen sofort und auch durchaus zwielichtige Anwälte auf der Matte, die es ihm zusätzlich schwer machten. Von seinem Privatleben habe ich ebenfalls einiges erfahren können, was ihm noch weitere Arbeit und auch Probleme bescherte.
Auf jeden Fall hat der Autor es verstanden und mich an das Buch gefesselt, ich wollte unbedingt wissen, wie sich denn nun alles verhalten hat und natürlich auch erfahren, wer denn nun tatsächlich der Mörder des Schülers ist. Außerdem habe ich noch einiges über Neapel und dem Leben dort erfahren können. Die Stadt kenne ich ja nur durch einen kurzen Besuch.
Dieses Buch war das zweite, in dem Franco de Santis ermittelt. Ich hatte das erste nicht gelesen, aber auch nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben, problemlos kam ich rein in die Geschichte.
Fazit:
Mit Sicherheit werde ich darauf achten, ob es weitere Folgen geben wird, in denen de Santis ermittelt. Aber zunächst möchte ich zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung geben.
Beim Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar
Donnerstag, 18. Mai 2017
Rezension - Der kleine Laden der einsamen Herzen
Autorin: Annie Darling
Titel: Der kleine Laden der einsamen Herzen
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 9. Mai 2017
Seiten: 401
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Penguin
Die Autorin Annie Darling lebt in einer winzigen Londoner Wohnung, in der man vor lauter Bücherstapeln kaum treten kann. Ihre großen Leidenschaften sind Liebesromane und ihre Katze. "Der kleine Laden der einsamen Herzen" ist Annie Darlings Debüt in deutscher Sprache und der Beginn einer Reihe um einen wunderbaren kleinen Laden in Bloomsbury.
Kurzbeschreibung, übernommen;
Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens Der Wüstling, der mein Herz stahl – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...
Meine Meinung:
Was passiert, wenn ein frecher arroganter Schnösel und eine etwas verträumte romantisch veranlagte Besitzerin eines Buchladens aufeinander treffen? Es gibt jede Menge interessante und freche Dialoge.
Sebastian sieht zwar sehr gut aus, aber er benimmt sich unmöglich. Posy muss sich dem Schicksal stellen und ihren jüngeren Bruder versorgen, zu gerne flüchtet sie zum Ausgleich in ihre Bücherwelt.
Beide lernte ich ziemlich schnell am Anfang des Buches kennen und ich schwankte mit meiner Sympathie immer hin und her. Leicht haben die beiden es mir nicht gemacht. Aber dann entwickelte sich alles doch zu meiner Zufriedenheit.
Sehr fesselnd hat die Autorin geschildert, wie Posy und Sebastian mit ihrem Erbe umgehen. Natürlich war nicht immer alles lustig, denn es musste auch so mancher Kampf durchgeführt werden.
Mich hat natürlich sehr gefreut, dass sich dieser kleine Buchladen in London befindet und ich mir alles genau vorstellen konnte. Ich hatte eine Seitengasse und einen bestimmten Laden immer vor Augen und hatte somit das Gefühl mittendrin im Geschehen zu sein.
Wie bei Liebesromanen üblich kann man als Leser schon die Richtung und das Ende ahnen. Der Weg dahin ist dann allerdings besonders wichtig. Ich persönlich bin ja dann doch eher der Krimifan und würde bestimmt nicht Stammkunde bei Posy werden, zumal mir der Roman, den Posy geschrieben hat, dann auch etwas zu kitschig-schnulzig war. Aber so war Posy eben eingestellt.
Wenn ich jetzt mal die Geschichte um Posy und Sebastian außen vor lasse, ist die Grundidee wichtig für die heutige Zeit. Kleine Buchläden haben es heutzutage immer schwerer, es gibt so viele große Buchhandlungs-Ketten und dann kommt noch der online-Handel dazu. Die Besitzer der kleinen Buchläden müssen sich schon etwas ganz besonderes einfallen lassen, damit sie nicht untergehen.
Fazit:
Ein nettes Buch für zwischendurch, besonders für Leserinnen von englischen Liebesromanen.
Mir haben die Dialogen sehr viel Spaß bereitet, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und es werden sicherlich jede Menge Leserinnen begeisterter sein, als ich es bin.
Bei dem Verlag Penguin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
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