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Donnerstag, 4. November 2021

Rezension - Zimtsternträume



Autorin: Sue Moorcraft

Titel: Zimtsternträume

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. September 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Taschenbuch



Über die Autorin:
Sue Moorcroft stammt aus Südengland. Sie ist Autorin von Romanen und Kurzgeschichten, entwirft Kurse für die London School of Journalism und tritt als Bloggerin auf. Sie liebt Weihnachten und den Winter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es kribbelt in Hannahs Bauch, als sie Nico nach vielen Jahren wiedersieht. Damals, in ihrem kleinen englischen Dorf, waren sie gute Freunde. Als sie sich jetzt in der winterlichen Altstadt von Stockholm begegnen, werden Gefühle wach, die für beide neu sind. Bisher hat Hannah in der Liebe eher Pech gehabt. Und Nico versucht als alleinerziehender Vater Kind und Job unter einen Hut zu bringen. Während Weihnachten näher rückt, müssen sich beide fragen: Haben sie den Mut, zusammen einen Neuanfang zu wagen? Und können sie auf den Rückhalt ihrer Familien hoffen? An diesem Weihnachtsfest entdecken sie, was im Leben wirklich zählt.


Meine Meinung:
Als erstes fallen mir bei den Büchern, die zur Winterzeit passen, die wunderschönen Cover auf. Oft kann ich da schon nicht widerstehen. Wenn ich dann noch lese, dass ein Teil der Handlung sich in Stockholm abspielt, dann möchte ich das Buch unbedingt lesen.
Hannah lebt in Stockholm und hat dort in der Altstadt einen Laden, der allerdings nicht so gut läuft, wie sie es sich vorstellt. Als ihr Freund, auf dessen Namen der Mietvertrag läuft, ihr mitteilt, dass er den Laden schließen will, fliegt sie enttäuscht nach England zu ihrer Familie. Zeitlich ist das günstig, denn ihre Großmutter hat sich den Arm gebrochen und kann ihre Hilfe gut brauchen.
Gleichzeitig mit Hannah lerne ich Nico kennen, der mir sofort sympathisch ist. Er ist auch sehr gutmütig und das wird leider ausgenutzt. Hannah und Nico kennen sich und die Familien schon ewig und ich fand es sehr interessant, was die beiden so erlebten und sich näher kamen. Es wäre alles sofort sehr schön geworden, wenn Personen nicht für Verwicklungen gesorgt hätten. Aber von einem Weihnachtbuch kann ich ein glückliches Ende erwarten und so war es dann auch, ich war auf jeden Fall sehr damit zufrieden.


Fazit:
Ein sehr schönes und vor allem gefühlvolles Buch, das ich gerne empfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#Zimtsternträume #NetGalleyDE!

Mittwoch, 1. September 2021

Rezension - Wir für uns


Autorin: Barbara Kunrath

Titel: Wir für uns

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 28. Juli 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ FISCHER Krüger





Über die Autorin:
Barbara Kunrath schreibt mit feiner Beobachtung und Gefühl über zwischenmenschliche Beziehungen und deren emotionale Bedeutung. Mit ihrem ersten Roman »Schwestern bleiben wir immer« gelang ihr der Sprung auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, mit »Wir für uns« stellt sie den unverhofften Lebensmut zweier Frauen in den Fokus. Barbara Kunrath, geboren 1960, lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Limburg an der Lahn, sie hat zwei erwachsene Töchter und drei Enkelkinder.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für ein Leben, das genau jetzt ganz neu beginnt.
Josie ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat und kein Kind mehr möchte. Aber was möchte Josie? Sie ist Anfang Vierzig, und ihre Wünsche hat sie immer auf »später« aufgeschoben. Kathi ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben. Als Josie durch einen Zufall in Kathis Küche landet, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Die beiden Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.
Manchmal schickt uns das Schicksal einen Menschen, den wir gar nicht gesucht haben. Und plötzlich steht unser Leben wieder auf »Los«.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und ich hatte Lust, es zu lesen. Ich lernte zunächst Josie kennen, die mit 41 Jahren schwanger wird und später dann Kathi, die mit 71 Jahren eine Witwe wurde. Beide Frauen trafen sich zufällig und sollten dann einiges miteinander erleben. Mir fiel es allerdings schwer, mich mit beiden anzufreunden. Josies Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen, sie war mir zu schwankend in Allem. Kathi konnte ich schon eher verstehen, aber ich musste das nicht alles gut finden, was sie tat.
Die Autorin hat in diesem Buch sehr viele Personen untergebracht, die meisten haben irgendein Päckchen zu tragen. Mir war das fast schon etwas zu viel an Problemen und Schicksalen. Es war allerdings interessant zu lesen, wie jeder der Beteiligten damit umging und wie sich alles entwickelte.
Das Ende war dann entsprechend gut und wie ich es mir gewünscht hatte.


Fazit:
Wer Bücher mag, in dem die Beteiligten sich mit Schicksalen auseinandersetzen, die durchaus üblich sind und öfter vorkommen, der wird hier wohl das richtige finden. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Wirfüruns #NetGalleyDE

Donnerstag, 13. Mai 2021

Rezension - Kretisches Schweigen



Autor: Nikos Milonás

Titel: Kretisches Schweigen

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 28. April 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Scherz



Über den Autor:
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im jungen Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste zu Gesicht bekam und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger mittlerweile in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«).


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Skelette am Strand und das Schweigen derer, die davon wussten – Kommissar Michalis Charisteas ermittelt in seinem dritten Fall Es ist Ende Mai auf Kreta, und die Insel steht in voller Blüte. Im Süden Kretas haben sich zahlreiche Urlauber am Strand von Frangokastello eingefunden, weil sie im Morgengrauen die Drosoulites, die „Seelen des Taus“, sehen wollen. Der Legende nach erheben sich jedes Jahr Ende Mai diese Seelen für einige Minuten aus dem Sand und ziehen in riesigen Schwaden über den Strand. Doch in diesem Jahr kommen nicht die Seelen zum Vorschein: Im Sand finden sich die Skelette zweier Männer. Beide weisen Einschusslöcher auf. Also Mord? Als Michalis Charisteas seine Ermittlungen aufnimmt, erfährt er jedoch eine völlig andere Geschichte.



Meine Meinung:
Da ich zur Zeit schlecht nach Kreta reisen kann und mich die beiden vorherigen Krimis von Nikos Milonás bereits begeistert  hatten, war klar, dass ich auch das dritte Buch lesen wollte. 
Kommissar Michalis Charisteas, seine Freundin Hannah und seine Familie kannte ich inzwischen sehr gut. Michaelis wird an den Strand von Frangokastello gerufen, weil dort Knochen gefunden wurden. Seine Freundin Hannah muss sich Gedanken machen, wie es beruflich bei ihr weitergehen soll und die Familie von Michaelis beteiligt sich an allem, wirklich an allem humorvoll nervend. 
Ich selber konnte Michaelis und seinen Kollegen Pavlos begleiten und war richtig vor Ort. Der Autor beschreibt die Gegend so gut und mir kam vieles bekannt vor. Genau diese kurvenreichen Straßen sind wir während eines Urlaubs gefahren und wir konnten ebenfalls wunderschöne Eindrücke mitnehmen. Obwohl das alles am Rande eine Rolle spielte, war es doch wichtig, dass alles sehr gut beschrieben wurde. Die Ermittler konnten nicht mal eben mit dem Autor irgendwohin fahren. Die Strecken war recht abenteuerlich und manche Orte konnten nur zeitsparend mit dem Boot erreicht werden. Es wäre ja auch alles einfach gewesen, wenn die Bewohner dieser Orte mitteilungsbereit gewesen wären. Aber die Kommissare stießen auch großes Schweigen, auf kretisches Schweigen. Denn es gab reichlich alte Traditionen und Ansichten, was für einige gefährlich wurde. Sehr gefährlich, wenn nicht sogar tödlich.  Trotz der vielen Arbeit kam das kulinarische nicht zu kurz. Zu gerne hätte ich dort auch in einer Taverne gesessen und einen Frappé getrunken oder von den griechischen Köstlichkeiten probiert. Vielleicht eines Tages.... kann ich mal wieder dort Urlaub machen, wo Michaelis arbeiten muss.
Natürlich habe ich die Auflösung des Falles nicht aus den Augen verloren und war dann überrascht, als ich am Ende erfahren konnte, wie und was sich alles zugetragen hat.


Fazit:
Nach Kreta reisen, im Geiste die Köstlichkeiten genießen und den Ermittlern zur Seite stehen, allerdings nur als Leserin. Das alles hat mir sehr gut gefallen, gerne gebe ich eine Leseempfehlung und hoffe, dass es noch weitere kretische Folgen geben wird.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#KretischesSchweigen #NetGalleyDE

Mittwoch, 24. März 2021

Rezension - Als wir uns die Welt versprachen



Autorin: Romina Casagrande

Titel: Als wir uns die Welt versprachen

Genre: Roman, Gegenwart, Historisch

Version: eBook, Hörbuch, gebundene Ausgabe

erschienen: 10. März 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Krüger



Über die Autorin:
Romina Casagrande, geboren 1977, lebt in Meran in der Provinz Bozen in Südtirol. Ihre Mutter ist deutsch, ihr Vater Italiener. Mit ihrem Roman »Als wir uns die Welt versprachen« gelang ihr auf Anhieb der Durchbruch als Autorin; das Buch wird in viele europäische Sprachen übersetzt. Romina Casagrande hat klassische Literatur und Geschichte studiert, für Museen in Südtirol gearbeitet und unterrichtet als Mittelstufen-Lehrerin. Sie liebt die Natur, besonders die Berge; ihr Zuhause teilt sie mit ihrem Mann, drei Papageien und zwei Hunden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Buch, das Hoffnung schenkt: Zwei Kinder, tausend Schicksale und eine inspirierende Reise über die Alpen zwischen Italien und Deutschland.
Als die Südtirolerin Edna in einer deutschen Zeitschrift ein Bild ihres Kinderfreundes Jacob sieht, macht sie sich auf den Weg über die Alpen, um eine alte Schuld zu begleichen. Vor einem ganzen Leben mussten Edna und Jacob unter härtesten Bedingungen bei schwäbischen Landbesitzern schuften, wie Tausende arme Bergbauernkinder vor ihnen. Der Zweite Weltkrieg riss sie auseinander. Zu Fuß, mit Bus und Zug und ihrem Papagei Emil im Gepäck, beginnt Edna unbeirrt eine Reise voller berührender und überraschender Begegnungen. Dieser Roman nimmt uns mit auf einen inspirierenden Weg zu Freundschaft und Freiheit – wenn wir uns gegenseitig helfen, können wir alles schaffen.


Meine Meinung:
Manchmal dauert es etwas länger, bis eine vermeintliche Schuld beglichen werden kann. Edna hat fast achtzig Jahre gebraucht, bis sie endlich dazu kam. Dazu musste sie sich auf einen weiten Weg machen und sie war der Meinung, dass sie nicht die leichtere Variante nehmen kann
So kam es, dass ich Edna auf ihren anstrengenden Weg begleiten konnte. Sie hat sehr viele liebenswerte und interessante Menschen kennen gelernt, die ihr behilflich waren. Etwas erstaunt war ich schon, dass sie mit neunzig Jahren solche Strecken zurück legte, aber manchmal muss die Realität doch etwas verbogen werden.
Im Grunde waren es zwei Geschichten, denn die Autorin erzählte in zwei Zeitabschnitten über Edna. Edna musste als zehnjährige ihre Eltern verlassen und auf einem Bauernhof im Schwabenland arbeiten. Es war nicht leicht für die Kinder.  Leicht war für mich auch nicht dieser zeitliche Wechsel. Denn nicht immer konnte ich sofort erkennen, ob ich nun etwas über Begebenheiten der Vergangenheit oder der Gegenwart lese. Das hat meinen Lesefluss etwas gestört.
Die Autorin erwähnte, dass sie zufällig etwas über die "Schwabenkinder" erfahren hat. Viele Jahre mussten Kinder aus Südtirol ins Schwabenland, um dort zu arbeiten. Ihre Eltern bekamen dafür Geld. Die Armut war groß und für die Kinder war es oft schwer. Mir hat gefallen, wie sie darum eine Geschichte erfunden hat. Es war auch sehr emotional und besonders am Ende war ich nicht nur erfreut, ich hätte mir ein anderes gewünscht.


Fazit:
Eine fesselnde Geschichte mit einigen Längen und Begebenheiten, die eigentlich zu schön waren, um wahr zu sein, aber es passte zu Edna. Und man soll den Glauben ja auch nicht aufgeben, dass einem so etwas passieren kann. Vielleicht sehe ich das alles einfach auch zu kritisch und realistisch.  Trotzdem möchte ich niemandem vom Lesen des Buches abhalten. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#AlswirunsdieWeltversprachen #NetGalleyDE

Dienstag, 6. Oktober 2020

Rezension - Das wunderbare Weihnachtshotel


Autorin: Karen Schaler

Titel: Das wunderbare Weihnachtshotel

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. September 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Taschenbuch



Über die Autorin:
Karen Schaler ist eine dreimal mit dem Emmy Award ausgezeichnete Geschichtenerzählerin, Autorin, Drehbuchautorin, Journalistin und nationale Fernsehmoderatorin. Sie hat Originaldrehbücher für Netflix-, Hallmark- und Lifetime-Weihnachtsfilme geschrieben, darunter die Netflix-Sensation A Christmas Prince. Karen schrieb den Hallmark-Film und den Roman Christmas Camp sowie die Fortsetzung der Novelle Christmas Camp Wedding. Karen reist als Schöpferin und Moderatorin von Travel Therapy TV in mehr als 65 Länder und lässt sich ständig von den unterschiedlichen Menschen, Orten und Kulturen inspirieren, denen sie begegnet. Alle Geschichten von Karen sind erhebend, voller Herz und Hoffnung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Haley Hanson, weiblicher Weihnachtsmuffel, arbeitet in einer Werbeagentur in Boston und flieht normalerweise um diese Zeit in die Karibik. Sie ist ehrgeizig, zur Partnerschaft in der Firma fehlt ihr nur noch der Etat einer Spielzeugfirma. Ihr Boss schickt sie ins »Christmas Camp« in ein Hotel in den Bergen, damit sie in Weihnachtsstimmung kommt. Sie will die Aktivitäten dort so schnell wie möglich abarbeiten, doch dann verliebt sie sich in den attraktiven Jeff, den Sohn des Besitzers. Als Jeff mitbekommt, dass Hayley seinem Vater geschäftlich unter die Arme greifen will, fühlt er sich von ihr verraten. Nun braucht es mehr als ein bisschen Weihnachtszauber, um die beiden zusammenzuführen.


Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich keine allzu große Lust, ein weiteres Buch mit einem Weihnachtsmuffel zu lesen. Aber das wunderschöne Cover hat mich mal wieder verführt. Es ist jetzt nicht so, als würde ich meine Türe so schmücken, aber ich schau mir gerne wunderschöne geschmückte Häuser und Türen an.
Außerdem sollte sich heraus stellen, dass sich (natürlich) ein Weihnachtsmuffel wandelt. Davon hatte ich bisher schon viel gelesen, aber die Idee mit dem "Christmas Camp" war sehr originell und ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Lesen. 
Haley Hanson arbeitet zu gerne in der Werbeagentur, wo sie zu gerne eine Partnerin werden möchte. Ich hatte mit ihr anfangs durchaus meine Probleme und es dauerte, bis sie mein Leserherz erobern konnte. Ihr Chef schickt sie zur Bewährung eine Woche in dieses Camp. Dort trifft sie auf weitere Personen, die aus den unterschiedlichsten Gründen eine Woche im Camp gebucht haben. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, weshalb die Beteiligten angereist sind, aber noch besser hat mir gefallen, welche Aufgaben sie allen stellte. Natürlich gehörte reichlich Schnee dazu, Rodeln, Tannenbaum schmücken und und und. Ich will nicht alles verraten. Ganz besonders viel Freude hat mir übrigens Max bereitet.
Dies ist nicht einfach "nur" ein schönes Weihnachtsbuch, es macht auch nachdenklich und vermittelt einiges. Veränderungen, auch wenn sie gut gemeint sind, werden nicht immer gewünscht. Es gibt auch noch wichtigeres als "immer nur Arbeiten" und manchmal sollte man über seinen Schatten springen und einigen überdenken, miteinander reden ist hier ebenfalls sehr wichtig gewesen. Muss ich erwähnen, dass es hier ein sehr schönes Ende gegeben hat?


Fazit:
Weihnachtsbücher sollen in erster Linie zum Wohlfühlen beitragen, aber sie dürfen auch nachdenklich machen. Hier stimmte schließlich alles und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DaswunderbareWeihnachtshotel #NetGalleyDE

Sonntag, 27. September 2020

Rezension - Winter der Hoffnung


Autor: Peter Prange

Titel: Winter der Hoffnung

Genre: Winterbuch, Historisch

Version: eBook, gebunden und Hörbuch

erschienen: 23. September 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Scherz



Über den Autor:
Peter Prange ist als Autor international erfolgreich. Er studierte Romanistik, Germanistik und Philosophie in Göttingen, Perugia und Paris. Nach der Promotion gewann er besonders mit seinen historischen Romanen eine große Leserschaft. Seine Werke haben eine internationale Gesamtauflage von über zweieinhalb Millionen verkaufter Exemplare erreicht und wurden in 24 Sprachen übersetzt. Mehrere Bücher wurden verfilmt bzw. werden zur Verfilmung vorbereitet. Der Autor lebt mit seiner Frau in Tübingen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Deutschland im Hungerwinter 46. Gelähmt von den Schrecken des verlorenen Krieges und der Angst vor einer ungewissen Zukunft, fehlt es den Menschen an allem, was sie zum Leben brauchen. Selbst Ulla, Tochter eines Fabrikanten, leidet mit ihrer Familie Not. Das baldige Weihnachtsfest erscheint da wie ein Licht in der Finsternis. In dieser Zeit veranstaltet Tommy Weidner, ein „Bastard“, der nicht mal den Namen seines Vaters kennt, Tanzabende gegen Lebensmittelspenden. Dabei lernt er Ulla kennen. Für ihn ist es Liebe auf den ersten Blick, auch sie ist von seinem Charme verzaubert. Doch hat ihre Liebe eine Zukunft? Alles spricht dagegen. Bis der Firma Wolf die Demontage droht, und Ullas Vater ausgerechnet Tommys Hilfe braucht ... Die Vorgeschichte zum Bestseller und ARD-TV-Erfolg »Unsere wunderbaren Jahre«. Peter Prange ist der Erzähler deutscher Geschichte. Mit diesem Roman schlägt er die Brücke von der Kriegs- zur Wirtschaftswunderzeit.


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Büchern über und für die Winterzeit wurde ich auf dieses aufmerksam. So gerne wir alles stimmungsvolle Bücher, passend zur Weihnachtszeit lesen, dürfen wir aber auch nicht vergessen, dass so mancher Winter eine harte Prüfung für viele war.
1946 ist der Krieg zwar vorbei, aber die Siegermächte bestimmen in Deutschland. Die Versorgung ist auch noch nicht wieder so richtig hergestellt und viele müssen frieren und hungern. Selbst die Familie Wolf, eigentlich wohlhabend muss mit dem Essen klar kommen, das auf dem Markt angeboten wird.  Aber es ist nicht alles schlecht, Hoffnung flammt auf, auch kleine Romanzen entstehen. Naja, viele Heimkehrer kommen krank zurück, nicht jede Familie freut sich darüber. So schlimm es sich anhören mag, aber in vielen Jahren haben die Frauen Arbeit und Verantwortung übernehmen müssen und sollen jetzt wieder so einfach an den Herd zurück kehren? Leider gibt es auch noch reichlich verblendete, die einfach nicht wahrhaben wollen, dass eine bestimmte Person für reichlich Elend für viele Menschen gesorgt hat. 
Peter Prange hat in seinem Buch sehr anschaulich beschrieben, was viele damals erleben mussten. Hier steht die Familie Wolf in Altena im Vordergrund. Ich war abwechselnd wütend, berührt und erfreut. Ein Wechselbad der Gefühle. 


Fazit:
Dieses Buch ist die Vorgeschichte zu dem Buch "Unsere wunderbaren Jahre", was ich vor dem Lesen nicht wusste. Ich fand es sehr interessant und kann mir in aller Ruhe überlegen, ob ich weiterlesen möchte. Aber zunächst gebe ich für dieses eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#WinterderHoffnung #NetGalleyDE

Sonntag, 20. September 2020

Rezension - Kretische Feindschaft


Autor: Nikos Milonás

Titel: Kretische Feindschaft

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 17. April 2019

erschienen: Taschenbuch 28. April 2021

Seiten: 401 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : FISCHER Scherz



Über den Autor:
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im jungen Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste zu Gesicht bekam und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger mittlerweile in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«). »Kretische Feindschaft« ist sein erster Krimi und der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frühling auf Kreta – Vor der Hafenstadt Chania blühen die Olivenbäume, doch ganz in der Nähe bricht eine alte Fehde wieder auf … 

Wenn Kommissar Michalis Charisteas morgens vor der Arbeit seinen ersten Ellinikos trinkt und dabei den Blick auf den malerischen venezianischen Hafen seiner Heimatstadt Chania genießt, kann er sich nicht vorstellen, an einem anderen Fleck der Erde zu leben. Die Touristen schlafen noch, von den Bergen weht der Duft von Thymian, Oleander und den blühenden Olivenbäumen herüber und vom Meer der Geruch von Salz und Muscheln. 

Alles wäre perfekt, könnte in diesem Moment seine Freundin Hannah bei ihm sein. Aber Hannah ist Deutsche und kommt nur alle paar Monate nach Kreta, was für Michalis und seine große Familie jedes Mal ein besonderes Ereignis ist und alle in helle Vorfreude versetzt. 
So auch an diesem Tag Ende April. Doch noch bevor Michalis Hannah am Nachmittag am Flughafen in die Arme schließen kann, steckt er mitten in einem neuen Fall. Der Bürgermeister des Nachbarorts wird vermisst und kurz darauf tot in einem Autowrack an der Felsenküste gefunden. Ein Unfall, wie die örtliche Polizei schnell feststellt. Doch im Gegensatz zu seinen Kollegen gibt sich Michalis nicht mit einfachen Erklärungen zufrieden. Bei seinen nicht immer ganz offiziellen Ermittlungen stößt er auf alte Feindschaften, die weitere Opfer fordern werden … 
Der erste Fall für Kommissar Michalis Charisteas


Meine Meinung:
Es kommt selten vor, dass ich das zweite Buch vor dem ersten lese. Aber hier ist es passiert, allerdings hatte ich damit gar keine Probleme. Auf jeden Fall haben mich beide Bücher begeistern können. Was auch daran liegt, dass ich sehr gerne und öfter nach Kreta gereist bin. Zur Zeit ist es mit der Anreise nicht so günstig, umso mehr freute ich mich, dass ich hier die Gelegenheit hatte, etwas von der Insel zu bereisen und vor allem an die Köstlichkeiten erinnert zu werden. 
Michalis wurde von Athen nach Kreta versetzt, wo seine Familie in Chania ein Restaurant betreibt. Beides spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle, denn es dreht sich viel um das Essen und dem Familienzusammenhalt, was manchmal allerdings auch etwas nervend sein kann. Ich fand es sehr unterhaltsam, denn ich war ja auch nicht betroffen und konnte in aller Ruhe von zu Hause aus alles beobachten. 
Michalis und sein Kollege müssen einen kniffligen Fall lösen, wobei es ihnen nicht gerade leicht gemacht wird und alte Begebenheiten leider eine sehr große Rolle spielten. Mit Spannung habe ich auch das alles verfolgt. Also hatte ich ein Buch, was mich rundherum begeistert hat.
Spannung, Alltagsleben, Zusammenhalt, Romanze und vieles mehr hat der Autor sehr gut miteinander verbunden.


Fazit:
Ein Krimi, der mich begeistert hat und ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann noch mehr über Michalis Charisteas, seiner Familie und Kollegen zu lesen bekomme. Auf jeden Fall empfehle ich beide Krimis sehr gerne.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 



#KretischeFeindschaft #NetGalleyDE

Mittwoch, 29. Juli 2020

Rezension - Kretischer Abgrund



Autor: Nikos Milonás

Titel: Kretischer Abgrund

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 29. Juli 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene





Über den Autor:
Nikos Milonás alias Frank D. Müller hat sich bereits im jungen Alter von 17 Jahren bei seiner ersten Kreta-Reise in die Mittelmeerinsel verliebt. Aus einem kühlen norddeutschen Sommer kommend, war er überwältigt, als er vom Schiff aus die Küste zu Gesicht bekam und der intensive Duft von wildem Thymian übers Meer zu ihm herüberwehte. Seither verbringt er so viel Zeit wie möglich auf Kreta und hat Land und Leute fest ins Herz geschlossen. In seinem deutschen Leben wohnt der gebürtige Hamburger mittlerweile in München, arbeitet als Regieassistent und Dokumentarfilmer und ist (Co-)Autor diverser TV-Sendungen (u.a. »München 7«). 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein heißer Sommer auf Kreta und Kommissar Michalis Charisteas ist einem kaltblütigen Mörder auf der Spur – der zweite Band der Kreta-Krimiserie von Nikos Milonás Es ist der heißeste August seit langem. Selbst für uns Kreter, denkt Kommissar Michalis Charisteas mit einem mitleidigen Blick auf seine deutsche Freundin Hannah, die das erste Mal im Hochsommer in der Hafenstadt Chania zu Besuch ist. Bis er selbst bei 40 Grad im Schatten ermitteln muss. In der bekannten Samaria-Schlucht wurde eine junge Frau ermordet aufgefunden. Ein Eifersuchtsdrama, wie es scheint, und schnell ist ein Verdächtiger ohne Alibi verhaftet. Zu schnell für Michalis’ Geschmack. Doch spätestens als es einen weiteren Toten gibt, dieses Mal im beschaulichen Paleochora, wird klar, dass sich auf der Insel etwas ganz anderes in tödlicher Gewalt entlädt.


Meine Meinung:
So gerne ich immer nach Kreta reise, bin ich doch froh, dass ich im Frühjahr oder Herbst meinen Urlaub auf der Insel verbringe.  Diese Hitze, die selbst den Einheimischen zu schaffen macht und bei der sie ermitteln müssen, brauche ich nicht. Michalis und sein Kollege müssen zur Samaria- Schlucht. Normalerweise brechen die Touristen in aller Frühe auf, damit sie vor der großen Hitze schon einen Teil des Weges hinter sich haben. Aber die beiden Ermittler und ihre Kollegen müssen zur Leiche, die natürlich erst später gefunden wird. 
Deshalb bin ich sehr froh, dass ich die beiden gemütlich von zu Hause aus begleiten kann und viele Orte wieder sehe, an denen ich schon mal war oder vielleicht auch einmal hin möchte.
Spannend war es natürlich auch, vor allem weil uns zwar schnell ein Schuldiger angeboten wird, dann aber ein weiterer Mord geschieht und ... mehr will ich nicht verraten.
Ich hatte hier das zweite Buch, aber keine Probleme einzusteigen und bin gespannt, ob es noch weitere geben wird.  Die beteiligten Personen waren mir sehr sympathisch, denn sie trinken genau so gerne Frappé wie ich, wenn ich auf Kreta bin. Natürlich fand ich es auch gut, wie sie ihre Arbeit machten. Der Autor hat sie ganz schön viel auf der Insel herum fahren lassen, was mir persönlich wieder gefallen hat. Aber er sorgte auch für Abwechslung, denn das Privatleben spielte ebenfalls eine sehr große und vor allem interessante Rolle.


Fazit:
In diesem Buch wurde mir wieder vieles geboten - Spannung, Reisen auf Kreta und Hinweise auf kulinarisches, was Appetit machte. Wobei natürlich die Spannung im Vordergrund stand. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei  NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KretischerAbgrund #NetGalleyDE

Montag, 1. Juni 2020

Rezension - Auszeit bei den Abendrots



Autorin: Alexandra Holenstein

Titel: Auszeit bei den Abendrots

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen; 27. Mai 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: FISCHER Taschenbuch



Über die Autorin:
Alexandra Holenstein lebt in der Schweiz, im Tessin, nahe dem Lago Maggiore. Geboren in Freiburg im Breisgau, hat sie die ersten fünfundzwanzig Jahre ihres Lebens sowohl in Deutschlands Südwesten wie auch in dessen Norden verbracht. Nach dem Studium an der Pädagogischen Hochschule (Deutsch und Politik) und ersten Erfahrungen im Lehramt am Hochrhein hat sie der Lebenswind in die Schweiz getragen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sowas kann doch nicht mir passieren, denkt Helene Abendrot. Aber ihr Mann Josef hat sie tatsächlich einfach an einer Autobahnraststätte sitzenlassen. Er bräuchte eine Eheauszeit, sagt er. Blöd nur, dass Josefs Auszeit Nathalie heißt und seine Assistenzärztin ist. Helene ist sauer! Doch dann wagt sie, endlich all das zu unternehmen, wozu Josef nie Lust hatte. Sie bricht auf in die Provence und Toskana, lernt neue Leute kennen und tut Dinge, die sie selbst überraschen. Helenes Welt wird auf einmal ziemlich aufregend. Will sie da die Liebe in der Ehe noch einmal entdecken?


Meine Meinung:
Auszeit bei den Abendrots - Die Geschichte startete gleich mit einer Überraschung. Auf dem Weg in den Urlaub gibt es, wie bei manch anderen Paaren auch, Diskussionen, wer denn nun recht hat: das Navi oder die Beifahrerin sprich Ehefrau. Allerdings kommt es selten vor, dass der Mann dann aussteigt, seine Reisetasche packt und einfach verschwindet.
Helene wusste nicht, wie ihr geschah und auch die weitere Entwicklung entsprach nicht ihren Vorstellungen. Von wegen Auszeit! Was sie nun alles erleben musste, hat die Autorin sehr anschaulich und auch humorvoll geschildert. Im Wechsel der Kapitel hat Helene in der Ich-Form erzählt, was sie denkt und fühlt. Die Ereignisse von Josef konnten wir Leser mit etwas mehr Abstand erfahren. Recht turbulent ging es bei den Abendrots zu. Ich war ja auf der Seite von Helene und wirklich sehr gespannt, wie sich alles entwickeln und vor allem wie sich Helene letztendlich entscheiden würde.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und für überraschende Wendungen gesorgt. Mit den meisten hatte ich nicht gerechnet und mit diesem Ende ebenfalls nicht.


Fazit:
Humorvoll geschrieben mit ernsten Hintergründen, es zeigt mal wieder, dass manches schön geredet wird, gerne voreilige Schlüsse gezogen werden und wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe.  Ein Buch mit vielen Facetten, das ich gerne weiterempfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#AuszeitbeidenAbendrots #NetGalleyDE  #NetGalleyDEChallenge

Freitag, 8. November 2019

Rezension - Wunderkerzenzauber



Autorin: Sue Moorcroft

Titel: Wunderkerzenzauber

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. September 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: FISCHER Taschenbuch



Über die Autorin:
Sue Moorcroft stammt aus Südengland. Sie ist Autorin von Romanen und Kurzgeschichten, entwirft Kurse für die London School of Journalism und tritt als Bloggerin auf. Sie liebt Weihnachten und den Winter.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Georgine liebt die Vorweihnachtszeit. Die Planung für das Weihnachtsspiel in ihrem Dorf lenkt sie von den Sorgen ab, die ihr die Schulden ihres Exfreundes bereiten. Ihr Helfer bei den Proben ist Joe Blackthorn. Auch wenn Joes wechselnde Stimmungen ihr Rätsel aufgeben, spürt sie so ein besonderes Wunderkerzenflackern im Herzen. Doch dann holt auf einmal die Vergangenheit sie ein und alles, was sie sich selbst erarbeitet hat, ist bedroht. Wird es für Georgine zum Fest ein Liebesgeschenk geben?


Meine Meinung:
In letzter Zeit habe ich reichlich Winter-Advents-Weihnachtsbücher gelesen und feststellen müssen, wie groß die Angebotspalette ist und welche Geschichten die Autoren sich haben einfallen lassen. In diesem Buch hat die Autorin die Vorweihnachtszeit gewählt. Georgine plant mit ihren Schülern ein Weihnachtsspiel. Allerdings muss sie sich in dieser Zeit mit vielen Dingen, vor allem mit Problemen auseinander setzen. Ob es nun der kranke Vater ist, die Schwester, die bei ihr wohnen möchte oder ihr geheimnisvoller neuer Kollege Joe. Dies alles hätte auch zu jeder anderen Jahreszeit stattfinden können, allerdings ohne Wunderkerzenzauber. Leider hat es dieses Buch nicht geschafft, mich so richtig zu begeistern. Zu oft habe ich als Vielleserin diese Geschichten schon gelesen. Was jetzt nicht heißt, dass das Buch schlecht ist. Zum Glück gibt es ja unterschiedliche Geschmäcker und nicht jeder ist so kritisch, wie ich es bin.


Fazit:
Auch wenn mich das Buch nicht so sehr begeistern konnte, mag es mit Sicherheit genügend Leserinnen geben, denen es gefällt. Ich will es nicht verdammen und denke, jede sollte ihre Meinung selber bilden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 1. November 2019

Rezension - Postscript - Was ich dir noch sagen wollte


Autorin: Cecelia Ahern

Titel: Postscript - Was ich dir noch sagen möchte

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, gebundenes Buch

erschienen: 23. Oktober 2019

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: FISCHER Krüger




Über die Autorin:
25 Millionen weltweit verkaufte Bücher und ein Ausnahmetalent: Was Cecelia Ahern als Schriftstellerin auszeichnet, ist ihre Phantasie, mit der sie den Alltag wunderbar macht und Geschichten erzählt, die Herzen berühren. Und sie ist vielseitig wie wenige andere: Cecelia Ahern schreibt Familiengeschichten genauso wie Liebesromane und Jugendbücher, sie verfasst Novellen, Storys, Drehbücher, Theaterstücke und Serien-Treatments. Ihre Werke erobern jedes Mal die Bestsellerlisten, viele davon wurden verfilmt, so zum Beispiel »P.S. Ich liebe Dich« mit Hilary Swank oder »Für immer vielleicht« mit Sam Claflin. Cecelia Ahern wurde 1981 geboren, hat Journalistik und Medienkommunikation studiert und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Norden von Dublin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Greif nach den Sternen. Einen davon wirst du bestimmt erwischen.« Die überraschende Fortsetzung des Millionen-Bestsellers »P.S. Ich liebe Dich«.
Vor sieben Jahren ist Holly Kennedys geliebter Mann Gerry viel zu jung an Krebs gestorben. Er hat ihr ein wunderbares Geschenk hinterlassen: eine Reihe von Briefen, die sie durch die Trauer begleitet haben. Holly ist stolz darauf, dass sie sich inzwischen ein neues Leben aufgebaut hat. Da wird sie von einer kleinen Gruppe von Menschen angesprochen, die alle unheilbar krank sind. Inspiriert von Gerrys Geschichte, möchten sie ihren Lieben ebenfalls Botschaften hinterlassen.
Holly will nicht in die Vergangenheit zurückgezogen werden. Doch als sie beginnt, den Mitgliedern des »P.S. Ich liebe Dich«-Clubs zu helfen, wird klar: Jeder von uns kann seinen ganz eigenen Lebenssinn finden. Und die Liebe weitertragen. Wenn wir uns nur auf die Frage einlassen: Was will ich heute noch sagen und tun, falls ich morgen nicht mehr da bin?
»Postscript« ist ein eigenständiger, tief berührender Roman über die essentiellen Lebensfragen: Wie können wir sinnvoll und glücklich leben, obwohl wir einmal sterben müssen? Was können wir unseren Liebsten mitgeben? Und was bleibt von uns? Ergreifend, humorvoll und inspirierend schreibt Cecelia Ahern über das Leben und den Tod; über Schmerz, Liebe und Glück; über das Hier und Jetzt und die Zukunft.


Meine Meinung:
Hm, diesmal fällt es mir schwer, eine Rezension für ein Buch zu schreiben. Es kann sein, dass ich es gut gefunden hätte, würde ich nicht "P.S. Ich liebe dich" kennen. Das erste Buch hat mir damals sehr gut gefallen und mich auch berührt. Da es aber auch schon eine ganze Weile her ist, seit ich das Buch gelesen habe, startete ich jetzt eigentlich wieder neu. Und ich musste sehr schnell feststellen, dass ich mich mit dieser Holly nicht anfreunden konnte und das Verhalten nicht immer verstand. Auf der anderen Seite weiß ich auch nicht, wieso die Autorin unbedingt ein Buch schreiben musste, in dem sich  Holly wieder mit der alten Situation auseinander setzen sollte. Überhaupt war mir alles viel zu emotional. Ok, am Ende war klar, was damit bezweckt werden sollte.


Fazit:
So leid es mir tut, für mich persönlich ist dies ein Buch, das nicht unbedingt erforderlich war. Ich konnte feststellen, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe. Ich will dieses Buch jetzt nicht nicht empfehlen. Vielleicht ist die eine oder der andere neugierig und will sich vor allem eine eigene Meinung bilden. Für mich steht fest, da es mir jetzt zum zweiten Mal passiert ist, dass ich von  einem Folgebuch eines überaus erfolgreichen und guten Buches nicht begeistert war, dass ich künftig die Finger davon lasse.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken


#PostscriptWasIchDirNochSagenMöchte #NetGalleyDE

Montag, 29. Oktober 2018

Rezension - Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt



Autor: Jörg Maurer

Titel: Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 24. Oktober 2018

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: FISCHER Scherz



Über den Autor:
1953 in Bayern, ganz in der Nähe Österreichs geboren, hielt es Jörg Maurer in Garmisch-Partenkirchen nicht lange aus und ging bald nach der Schulzeit nach München, wo er Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaften und Philosophie studierte. Es folgten einige Jahre als Englisch- und Deutschlehrer. Nebenbei verfasste Maurer seinen ersten Roman „Föhnlage“, der 2009 erschien und mit dem er viele Leser begeisterte. Neben dem Schreiben gehört Maurers Leidenschaft dem Musikkabarett. Beide zusammen präsentiert er in seinen „musik-kabarettistischen Lesungen“. Wiewohl er den Lehrerberuf mochte, so hat Jörg Maurer ihn doch zugunsten der Literatur und Musik aufgegeben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In einer verschneiten Berghütte hoch über dem idyllisch gelegenen Kurort will Kommissar Jennerwein mit seinem Team feiern. Einmal ohne Ermittlungsdruck und Verbrecherjagd gemütlich am Kaminfeuer sitzen und Geschichten erzählen. Aber was bedeuten die blutigen Spuren im Schnee, die draußen zu sehen sind? Warum kreist eine Drohne über der Hütte? Und welcher unheimliche Schatten streift durch die Nacht? Während drunten im Kurort die Polizeistation verwaist ist und eine Gestalt leblos in einem versperrten Keller liegt, erkennt Jennerwein, dass er in eine Falle geraten ist, aus der es kein Entkommen gibt. Wenn er sein Team retten will, muss er mit dem Tod Schlitten fahren…

Bevor ich meine Meinung zu dem von mir gelesenen Buch schreibe, möchte ich darauf hinweisen, dass es davon ein Hörbuch gibt. In der letzten Zeit habe ich öfter gelesen, dass doch sehr viele auf diese Variante zurück greifen. Bei audible kann das Hörbuch erworben werden und jeder hat dort auch  die Möglichkeit einer kostenlosen Hörprobe.
Wie die Kurzbeschreibung einen Eindruck bei uns hinterlässt, hinterlassen auch Hörproben einen Eindruck bei uns, ob uns dieses Hörbuch gefallen könnte. Deshalb geht einfach mal auf audible, diese bieten die Möglichkeit einer kostenlosen Hörprobe zu dem Buch. Zusätzlich habt ihr noch eine große Auswahl an anderen Büchern, von denen ihr euch etwas anhören könnt.


Meine Meinung:
Eigentlich wollte Kommissar Jennerwein mit seinen Kollegen einen urgemütlichen Weihnachtsabend auf seiner Hütte verbringen. Aber es kam alles anders, damit hätten weder er noch ich gerechnet. Es sollte ein besonderer Abend werden, aber so besonders nun auch wieder nicht.
Ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. Denn der Autor hat es verstanden und gleich Spannung aufgebaut mit seinen Schilderungen, was rund um die Hütte so alles passiert.
Es gab dann auch mehrere Erzählstränge, ich erfuhr, was in der Hütte vor sich geht, was draußen im Schnee passierte und erfuhr eine abenteuerliche Geschichte aus Jennerweins Schulzeit.
Bisher hatte ich von dem Autor noch keinen Krimi gelesen und auf dieses bin ich bei meiner Suche nach Büchern zur Winter/Weihnachtszeit gestoßen. Obwohl ich alles sehr spannend fand, musste ich mich an den Schreibstil und den Aufbau der Kapitel erst einmal gewöhnen. Manchmal hätte ich viel lieber gelesen, was in der Gegenwart passierte und wollte genau an der Stelle nicht unbedingt die nächste Folge aus Jennerweins Schulzeit lesen. Aber es war ja alles sehr fesselnd und ich musste einfach nur mit Geduld weiterlesen.


Fazit:
Ein überaus spannender Krimi, der für reichlich Aufregung an Weihnachten sorgt. Braucht nicht jeder, aber ich als Leserin saß ja zu Hause auf der sicheren Seite und musste das alles "nur" lesen.
Wer also nach Spannung im Winter sucht, wird hier das richtige finden.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

 #ImSchneeWirdNurDemTodNichtKalt #NetGalleyDE #Krimi #Weihnachtsbuch

Sonntag, 29. September 2013

Rezension - Sommerprickeln



Autorin: Mary Key Andrews

Titel: Sommerprickeln

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Juni 2013

Seiten: 528

Altersempfehlung: ? Erwachsene



Die Autorin Mary Kay Andrews wuchs in Florida auf, studierte in Georgia Journalismus und arbeitete dann einige Jahre als Redakteurin. Inzwischen hat sie mehrere Romane veröffentlicht und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mary Kay Andrews lebt mit ihrer Familie in Atlanta, aber in ihrer Freizeit zieht es sie zu ihrem liebevoll restaurierten Ferienhaus auf Tybee Island, eine wunderschöne Insel vor der Küste Georgias, USA. Ihre in Deutschland erschienenen Romane ›Die Sommerfrauen‹ und ›Sommerprickeln‹ sind große Bestseller.

Kurzbeschreibung:
Annajane geht zur Überraschung aller zur Hochzeit ihres Ex-Mannes Mason. Dabei stellt sie fest, dass sie doch noch etwas für ihn empfindet. Kurz vor der Trauung bricht die kleine Tochter von Mason in der Kirche zusammen und muss ins Krankenhaus. Dort wird sie sofort am Blinddarm operiert. Durch diesen Vorfall findet die Trauung nicht statt und soll auf später verschoben werden. Aber es treten dann so viele andere Ereignisse ein und alles nimmt eine ganz andere Wendung.

Meine Meinung:
Es fing ja schon sehr aufregend an. Aber zunächst konnte ich noch nicht alle Zusammenhänge erkennen, was denn überhaupt in dieser Familie los ist. Nachdem immer wieder eine Erzählung aus der Vergangenheit eingeschoben wurde, war mir alles klarer. Obwohl ich manches Mal lieber in der "Jetztzeit" weiter gelesen hätte. So musste ich mein Ungeduld zügeln und ich habe ja dann auch eingesehen, dass es nötig war.
Zum Kauf hat mich das Buchcover verführt und vielleicht auch etwas der Buchtitel, obwohl ich mir darunter etwas anderes vorgestellt hatte.
Im Grunde genommen ist es ganz leichte Lektüre. Eine Hochstaplerin schnappt sich einen reichen Fabrikbesitzer und will ihn unbedingt heiraten. Warum sie Mason den Ex-Ehemann von Annajane heiraten will und nicht seinen Bruder habe ich nicht so richtig verstanden. Reich wäre sie auch mit dem Bruder geworden. In der Familie von Mason gibt es interessante Familienmitglieder, die einige Klischees erfüllen. Die verwitwete Mutter ziemlich versnobt, konnte Annajane nie leiden, weil sie nicht aus ihrer Gesellschaftsschicht kommt. Davis, der habgierige Bruder, der allen Frauen hinterher läuft und Pauline, genannt Pokey, eine liebenswerte Freundin von Annajane, die sich auf ihr viertes Kind freut. Mason selber ist sehr liebenswert, aber manche Entscheidung fand ich nicht gut und war froh, dass in letzter Minute eine Rettung in Sicht war.
Eigentlich kann man schon ahnen, was so alles passieren wird. Trotzdem passiert doch immer wieder etwas, womit man als Leser nicht gerechnet hat. Ich konnte das Buch auch nicht zur Seite legen, ich wollte wissen, wie es denn nun tatsächlich weitergeht. Kann Mason sich aus den Fängen von Celia befreien. Wird Annajane das Unternehmen mit ihren Ideen retten können.

Fazit:
Obwohl ich mir unter dem Titel vielleicht etwas anderes vorgestellt habe, hat mir das Buch doch gefallen. Ich kann es den Lesern empfehlen, die wirklich nur eine leichte Lektüre suchen. Die ein Buch suchen, dass keinen Tiefgang hat, aber auch nicht langweilig ist.  Ich selber bin mir aber nicht sicher, ob unbedingt weitere Bücher von der Autorin lesen möchte, denn ich mag es dann doch etwas Anspruchsvoller