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Donnerstag, 28. Oktober 2021

Rezension - Die Schneeflockenmelodie


Autorin: Anna Liebig

Titel: Die Schneeflockenmelodie

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Anna Liebig ist das Pseudonym von Nicole Steyer, einer erfolgreichen Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Bereits mit acht Jahren begann sie, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben. Ihre beiden Romane »Das Winterkarussell« und »Die Schneeflockenmelodie« sind Liebeserklärungen an die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nina weiß nicht mehr weiter. Ballett ist ihr Leben, doch ihr Traum, eines Tages eine berühmte Tänzerin wie ihre geliebte Großmutter Maria zu werden, droht zu zerplatzen. Als Maria aufgrund ihrer voranschreitenden Demenz auch noch in ein Heim gebracht werden muss, scheint Ninas Kraft am Ende. Doch dann fällt der jungen Frau eine Schatulle mit einer alten Spieluhr und einem Notizbuch in die Hände. Diese offenbaren ihr nicht nur die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe zwischen einer Tänzerin und einem einfachen Spieluhrenmacher, sondern führen sie auch zu ihrem eigenen Glück…


Meine Meinung:
Da mich die Autorin im vergangenen Jahr mit ihrem Buch "Das Winterkarussell" begeistert hat, wollte ich auch unbedingt dieses Buch lesen. 
Ich lernte Maria und Nina kennen, beide hatten ihr Berufung gefunden, denn sie wurden beide eine Primaballerina. Allerdings gab es für jede Stolpersteine und es kamen Unsicherheiten auf.
Maria ist die Großmutter von Nina und im Wechsel erfuhr ich einiges aus deren Leben. 
Die Geschichte spielt sich im Jahr 2010 im winterlich verschneiten Wiesbaden ab. Ninas Traum dort an der Oper aufzutreten, zerplatzt und sie sucht Trost bei ihrer Großmutter, die leider seit kurzem in einem Heim lebt. Nina erhält von dem befreundeten Nachbarn ihrer Großmutter eine Schatulle, deren Inhalt vieles verändern sollte.
Anna Liebig hat nun sehr fesselnd und stellenweise sehr berührend erzählt, was die beiden Frauen erleben und womit sie sich auseinandersetzen müssen. Durch Rückblenden, unter anderem in die fünfziger Jahre, erfahre ich sehr viel über Maria. Das Buch wurde in 24 Kapitel aufgeteilt, nun könnte demnächst an jedem Tag eins gelesen werden. Aber, da will ich ehrlich sein,  soviel Geduld könnte ich nicht aufbringen 😉 Ich bin viel zu neugierig und will wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem wie es endet. Dazu möchte ich direkt erwähnen, ich war mit dem Ende mehr als zufrieden und auch sehr berührt. Wer nun wissen möchte, um welche Melodie es geht und was sich noch in der Schatulle befand, sollte das Buch lesen.


Fazit:
Ein sehr schönes Weihnachtsbuch, das ich im Nu durchgelesen habe und wofür ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche. 

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 18. August 2021

Rezension - Ziemlich turbulente Zeiten



Autorin: Angelika Schwarzhuber

Titel: Ziemlich turbulente Zeiten

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn es um die wahre Liebe geht – immer auf das Bauchgefühl hören! Singlefrau Ilona führt einen Delikatessenladen am Chiemsee und ist selbst den Leckereien gegenüber nicht abgeneigt. Umso mehr, als ihr Leben derzeit kaum etwas Aufregendes zu bieten hat. Den passenden Mann zu finden, hat sie nach diversen Fehlversuchen abgehakt. Bis Biobauer Chris sie zur Vertiefung ihrer Geschäftsbeziehung in die Toskana einlädt. Dumm nur, dass Ilona sich als etwas jünger und schlanker ausgegeben hat. Sie will die Einladung deswegen ablehnen, da greifen ihre Freundinnen Anna und Zoe ein. Gemeinsam machen sie sich auf eine turbulente Reise in den sonnigen Süden, die Ilonas Leben auf den Kopf stellen wird.


Meine Meinung:
Wenn ich die Möglichkeit bekomme, ein weiteres Buch von Angelika Schwarzhuber zu lesen, dann überlege ich nicht lange. Denn bisher haben mir ihre Bücher begeistert und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht.
Die Geschichte um Ilona startet dann auch gleich sehr humorvoll. Seien wir Frauen mal ehrlich, so etwas ähnliches haben wir alle doch mal kennen gelernt. Sehr wahrscheinlich war es nicht so medienwirksam, aber trotzdem 😉
Es ergibt sich, dass Ilona mit ihren Freundinnen in die Toskana fährt. Zuvor gab es Telefonate mit Chris, bei dem sie für ihren Delikatessenladen einige Köstlichkeiten bestellen wollte. Nun ja, auch bei Telefonaten sollte nicht geschummelt werden und lauschen ist ebenfalls nicht immer sinnvoll, vor allem, wenn daraus folgenreiche Schlüsse gezogen werden. Natürlich will ich hier nichts verraten, aber es erwartete mich eine fesselnde Geschichte.
Humor, Romanze, ernsthaftes -  alles wurde in diesem Buch sehr gut miteinander verknüpft und ich hatte reichlich Lesevergnügen.


Fazit:
Ziemlich turbulente Zeiten, der Titel passt so richtig zum Buch und es verspricht eine unterhaltsame Lesezeit. Gerne gebe ich eine Empfehlung und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 20. Juli 2021

Rezension - Wenn die Hoffnung erwacht



Autorin: Lilli Beck

Titel: Wenn die Hoffnung erwacht

Genre: Historisch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 14. Juni 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Lilli Beck wurde in Weiden/Oberpfalz geboren. Nach der Schulzeit begann sie in einer Autowerkstatt eine Ausbildung zur Großhandelskauffrau. 1968 zog sie nach München, wo sie von einer Modelagentin in der damaligen In-Disko Blow up entdeckt wurde. Erste Fotos in Paris. Anschließend arbeitete sie zehn Jahre lang für Zeitschriften wie Brigitte, Burda-Moden und TWEN. Sie war Pirelli-Kühlerfigur und Covergirl auf der LP Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz von Marius Müller-Westernhagen. Nach der Geburt ihrer Tochter wechselte sie hinter die Kamera als Visagistin. Zwischendurch absolvierte sie ein Schauspielstudium, war Cutter-Assistentin, bekam erste TV- und Filmrollen und begann zu schreiben. Lilli Beck lebt in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Er gibt ihr ein Versprechen. Er will sie immer lieben, immer für sie da sein. Doch dann kommt alles anders ...
Deutschland 1947: Nora wird von ihrer Freundin zu einer deutsch-amerikanischen Silvesterfeier eingeladen und ist überwältigt, als sie dort den attraktiven US-Officer William kennenlernt. Lange versucht sie, die frisch entflammte Liebe vor ihrem Vater geheim zu halten, doch als sie ein Kind erwartet und William in die USA zurückbeordert wird, bleibt ihr nichts anderes übrig, als Farbe zu bekennen. Ihr Vater ist außer sich, hat aber bald eine Lösung parat, die Nora zu einer wohlhabenden Frau werden ließe und für die Familie finanzielle Vorteile hätte. Nora, die nicht daran denkt, in den Plan einzuwilligen, flieht mit ihrem Sohn nach München, wo ihr auf der Straße eine fiebrige, verwirrte wirkende junge Frau begegnet. Sie begleitet Celia nach Hause, zur Villa der wohlhabenden Wagners, und ahnt nicht, dass ihr Schicksal eine überraschende Wendung nehmen wird ...


Meine Meinung:
Von Lilli Beck habe ich schon einige Bücher gelesen und ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues von ihr lesen kann. Denn es ist sicher, dass sie mich damit sehr gut unterhält, weil sie besondere Themen wählt.
Diesmal steht Nora im Vordergrund, die mit ihrer Freundin zu einer Silvesterfeier gehen will. Heimlich, denn sie ist erst zwanzig und ihr Vater würde ihr das niemals erlauben. Erst recht, wenn er wüsste, dass sie dort mit amerikanischen Soldaten feiern will.
Nun kann sich jeder vorstellen, was passiert, sie verliebt sich in William, der sie heiraten will, aber kurzfristig abkommandiert wird. Natürlich wird sie schwanger, was ihren Vater sehr erzürnt und sie letztendlich aus dem Haus treibt. Nun will ich hier nicht die gesamte Geschichte nacherzählen, möchte aber erwähnen, dass ich Nora in mein Leserherz geschlossen habe. Ich habe mit ihr gefiebert, gehofft und gelitten, aber auch gefreut. Denn ganz zum Ende, nach vielen emotionalen Höhen und Tiefen, ging es gut für sie aus.
Lilli Beck hat uns Lesern mit diesem Buch vor Augen geführt, wie die Menschen damals dachten und handelten. Nicht jeder hat sich gefreut, dass die Alliierten kamen und allem ein Ende setzten. Die jungen Frauen verliebten sich in die fremden Soldaten, was durchaus verständlich ist, aus heutiger Sicht. Damals mussten sie sehr darunter leiden. Das war übrigens auch in anderen Ländern so, ich habe gelesen, was in Frankreich mit den Frauen passiert ist. Aber das sei nur nebenbei erwähnt.
Nora hat sehr unter der Einstellung ihres Vaters leiden müssen und rutschte von einer Situation in die nächste. Über vieles musste ich dann auch nachdenken, wie hätte ich damals gehandelt? 
Die Autorin hat es ebenfalls bestens verstanden, uns Lesern vieles über die Zeit zu vermitteln. Über den Wiederaufbau, über Kälte und Hunger und vor allem Verluste, ob es nun liebe Familienangehörige waren oder Haus und Arbeit und trotzdem gab es immer wieder Hoffnungen.


Fazit:
Ein sehr gut geschriebenes Buch mit besonderen Eindrücken und Emotionen. Ich war gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Ein weiteres Mal hat mich die Autorin mit ihrem Buch begeistern können und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 6. Juli 2021

Rezension - Wattenmeermord


Autorin: Katja Lund

Autor: Markus Stephan

Titel: Wattenmeermord

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2021 

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Blanvalet Taschenbuch Verlag


Über die Autoren:
Katja Lund hat Markus Stephan kennengelernt, als sie auf Pellworm Urlaub vom Schreiben machen wollte und seitdem verfassen die beiden gemeinsam humorvolle Krimis, die auf der nordfriesischen Insel spielen. Unter ihrem Klarnamen Kathrin Lange hat sie bereits mehrere Thriller veröffentlicht. Sie lebt in Niedersachsen, träumt aber schon lange von einem Haus »achter’n Diek«.

Markus Stephan wurde 1970 in Wanne-Eickel geboren und entschied sich 1996 zum Berufseinstieg bei der Polizei NRW, wo er in Gelsenkirchen, Düsseldorf und Krefeld in verschiedenen Funktionen tätig war, bevor er 2017 zur Polizei des Landes Schleswig-Holstein wechselte. Seither arbeitet er auf einer der wenigen Ein-Mann-Polizeistationen Deutschlands – auf der Nordseeinsel Pellworm, wo er auch mit seiner Frau lebt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Inselmord statt Mordsidylle – auf Pellworm ist der Teufel los! Inselpolizist Jan Benden ermittelt.
Pellworm, Nordsee. Von Mord und Totschlag hatte der Polizist Jan Benden genug. Deshalb kam ihm die Stelle auf der kleinen, idyllischen Insel gerade recht – wenn die nur einen einzigen Polizisten brauchen, kann da ja nicht viel passieren, hatte er gedacht und zog kurzerhand mit seiner Frau Laura dorthin. Doch dann sitzt eines Morgens eine Leiche auf dem Deich. Jan nimmt die Ermittlungen auf – unfreiwillig unterstützt von Tamme, einem Inselbewohner mit etwas zu viel Begeisterung für Kriminalfälle. Und auch Laura beginnt zu recherchieren – auf ihre eigene charmante Art. Denn, was niemand gedacht hätte: Verdächtige gibt es nicht gerade wenige auf der sonst so friedlichen Insel …


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach neuen Krimis, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und neugierig.
So kam es, dass ich Jan und Laura kennen lernte, die mir sehr sympathisch waren. Außerdem war da Tamme, den ich ebenfalls schnell in mein Leserherz geschlossen habe.
Jan und Laura haben eine interessante Vorgeschichte und aus diesem Grund sind sie auf die Insel Pellworm gezogen. Laura kümmert sich um die Feriengäste, die bei ihnen den Urlaub verbringen dürfen. Jan hat die Vorstellung, dass er dort einem ruhigen Posten als Inselpolizist nachgehen kann und Tamme möchte mit Begeisterung Jan bei seiner Arbeit unterstützen. Das kann er dann auch tatsächlich, denn eines Morgens wird ein Toter am Deich entdeckt.
Die beiden Autoren haben sehr fesselnd beschrieben, was die drei herausfinden. Es gab in meinen Augen reichlich Verdächtige und ich wusste wirklich nicht, wer der Täter gewesen sein könnte. Das sollte ich natürlich am Ende erfahren, allerdings war es für mich eine Überraschung.
Sehr gut gefallen hat mir außerdem, dass ich die Insel etwas kennen lernen konnte, sehr nützlich war da auch die kleine Landkarte mit den wichtigsten Ortsbezeichnungen. Achja und wem einige norddeutsche Begriffe nicht geläufig waren, der konnte dies in dem kleinen Wörterbuch nachlesen.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Krimiserie, Spannung und Humor wurden gut miteinander verbunden. Mir hat es gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 4. Juni 2021

Rezension - Die Fotografin - Das Ende der Stille


 
Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Die Fotografin - Das Ende der Stille

Genre: Historisch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 24. Mai 2021

Seiten: 449

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag




Das schreibt die Autorin über sich:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ... Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen. Heutzutage wird so viel kopiert, der Markt wird überschwemmt mit Klonen von erfolgreichen Büchern. Ich jedoch möchte nicht auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen - ich möchte vielmehr mit jedem Buch Neuland betreten. So wird mir das Schreiben nicht langweilig und Sie dürfen sich immer wieder auf überraschende, spannende und zu Herzen gehende Bücher freuen. Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für "Durst-Benning'schen Nachschub" sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff ... Ihre Petra Durst-Benning


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Wanderfotografin macht sich auf nach Hollywood – der perfekte Schmökerstoff von der Königin des historischen Romans. Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...


Meine Meinung:
Seit einigen Jahren begleite ich nun Mimi Reventlow und habe einiges mit ihr erlebt. Die Anfänge als Wanderfotografin, die Pflege ihres Onkels, der ein Fotoatelier hatte und ihr großes Vorbild war. Höhen und Tiefen habe ich mit Mimi erlebt. Sie lebte in einer Zeit, wo wirklich viel passierte. Ob es nun der Krieg war und die Frauen zeigen konnten, was sie leisten können oder die wirtschaftlichen Entwicklungen, wovon auch Mimi betroffen war. Neue Ideen mussten her und eigentlich hätte sie 1919 heiraten und das Leben einer Ehefrau führen können, wenn da nicht ein Brief aus Amerika gekommen wäre.  Sie geht also für eine Zeitlang nach Amerika und findet dort nicht nur eine vertraute Person wieder sondern auch zu sich selbst. Allerdings ist es auch eine Zeit, wo viele etwas umsetzen möchten und so geht Anton nach England, als Mimi wiederkommt. Tja, an dieser Stelle hätte die Geschichte zu Ende sein können, aber Petra Durst-Benning hat einer Person eine Idee zugeflüstert und so kommt es, dass viele sich wieder sehen, sich endlich das sagen, was sie schon immer sagen wollten und vor allem nun endgültige Entscheidungen treffen.
Mir hat auch dieses Buch sehr gut gefallen. Ich war gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickeln würde. Die Autorin hat mir den Gefallen getan und ein Ende geschríeben, das mir sehr gut gefällt.


Fazit:
Egal welches Thema Petra Durst-Benning für ihre Bücher auswählt, sie haben mich alle begeistert. Denn ich konnte feststellen, dass sehr gut recherchiert wurde und es Themen gab, die im ersten Moment ganz alltäglich erscheinen, aber jede Menge Unterhaltungswert und vor allem Informationen über die Zeiten bieten. Gerne gebe ich für dieses Buch und natürlich für die ganze Serie eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Provenzalischer Sturm



Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalischer Sturm

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 17. Mai 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Malerische Weinberge, alte Châteaus und eine Reihe mysteriöser Todesfälle – ein neuer Fall für den liebeswerten Ermittler Pierre Durand!
Es ist Spätsommer in der Provence. Pierre Durand will seiner Charlotte einen Heiratsantrag machen und plant hierfür ein Wochenende in der malerischen Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Doch aus dem romantischen Ausflug wird schnell eine Geduldsprobe, als sich herausstellt, dass der Inhaber des Schlosshotels, in dem sie die Zeit genießen wollen, es versäumt hat, ihnen von der Kochshow zu erzählen, die dort aufgezeichnet wird. Grund für die Vergesslichkeit des Hoteliers sind zwei Unglücksfälle, die im Ort für Entsetzen sorgen: Ein Winzer und ein Immobilienmakler sind innerhalb weniger Tage zu Tode gekommen – unmittelbar vor dem Verkauf eines Weinguts. Nur ein tragischer Zufall, oder war jemandem die Veräußerung des alten Châteaus ein Dorn im Auge? Als eine bekannte Weinexpertin ihre Teilnahme an der Kochshow kurzfristig absagt, ahnt niemand, dass Charlotte, die spontan ihren Platz einnimmt, sich damit in höchste Lebensgefahr begibt ...


Meine Meinung:
Es gibt Serien, die lese ich leider etwas lückenhaft, aber hier kann ich behaupten, dass ich Pierre Durand seit der ersten Folge begleite und freue mich nun, ihn auch ein achtes Mal begleiten zu können. Mir gefällt es ja immer wieder, dass ich nicht nur dabei bin, wenn ermittelt wird, sondern auch viel vom Privatleben mitbekomme.
Diesmal hat Pierre etwas ganz besonderes geplant, er möchte mit Charlotte in ein schönes Hotel fahren und ihr dort einen Heiratsantrag machen. Aber es kommt immer etwas dazwischen, Pierres Vater taucht eher auf, als geplant und dann passiert etwas sehr dramatisches und auch ein Mord verhindert den Antrag. Es ist wirklich verflixt. Zumal Pierre ja nicht an seinem Dienstsitz ist und eigentlich gar nicht ermitteln darf. Aber es gibt einen guten Grund, weshalb er sich nicht davon abhalten lassen will. Irgendwann kann er sogar den Antrag machen, upps, mehr verrate ich aber nicht dazu.
Die Autorin hat es ein weiteres Mal geschafft, sie hat mich in die Provence entführt. Sie hat mir sehr viel vermittelt, womit die Winzer dort fertig werden müssen und natürlich gab es reichlich Spannung und Aufgaben zum Miträtseln. Ich durfte die beiden Väter von Charlotte und Pierre kennen lernen und damit ihre Eigenarten, was ich sehr interessant fand. Also


Fazit:
Essen und Trinken spielte eine wichtige Rolle, Vergangenheitsbewältigung war ebenfalls ein Thema und nicht zu vergessen, die Liebe und neue wichtige Erkenntnisse, die einige bekamen. Mich konnte diese Folgen begeistern und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Freitag, 21. Mai 2021

Rezension - Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen



Autorin: Caren Benedikt

Titel: Grand Hotel - Die mit dem Feuer spielen

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Borschiert

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag



Über die Autorin
Caren Benedikt ist das Pseudonym der Autorin Petra Mattfeldt. Sie liebt den Norden, eine steife Brise und das Reisen an die Orte, über die sie schreibt. Nach einer eher nüchternen Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten arbeitete sie als freie Journalistin. Inzwischen ist die Schriftstellerei ihr Hauptberuf, und sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Rache, Liebe und Verrat: Die Geschichte um Bernadette von Plesow, der Inhaberin des Grand Hotels auf Binz, und die ihrer Kinder geht weiter. 
Bernadette von Plesow hat schon viel durchmachen müssen, aber das letzte Jahr hat ihr fast zu viel abverlangt. Von ihrem prächtigen Hotel konnte sie alle Schäden abwenden, nicht jedoch von ihre Familie: Ihr Sohn Alexander ist tödlich verunglückt. Die Trauer lastet schwer auf ihr, besonders da sie im Unguten auseinandergegangen sind. Unterstützung erhält sie von ihrer Tochter Josephine, jedoch fällt es Bernadette nicht leicht, sich wieder mit aller Kraft dem Hotel zu widmen. Und plötzlich steht auch noch ein Mann vor der Tür, den sie nur von einer alten Fotografie kennt … 
Bernadettes anderer Sohn Constantin, Eigentümer des verruchten Hotels Astor in Berlin, geht hingegen ganz anders mit der Trauer um seinen Bruder um. Er weiß, dass er die Schuld an dessen Tod trägt, wollte sich doch der Kopf der Frankfurter Unterwelt damit an ihm rächen. Constantin kann und will das nicht hinnehmen. Er hat sich einen perfiden Plan ausgedacht, wie er es dem Mörder seines Bruders zurückzahlen könnte und lässt sich damit auf ein gefährliches Spiel ein …


Meine Meinung:
Nachdem ich "Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen" gelesen hatte, war klar, dass ich auch das nächste Buch dieser Saga lesen wollte. Schnell war ich wieder drin im Geschehen, wofür die Autorin sehr gut gesorgt hat. Wir befinden uns immer noch im Jahr 1925, eine ereignisreiche Zeit, in der sich vieles ändert. Glücklicherweise sind die beiden Hotels, in Binz und Berlin nicht betroffen. Es gibt genügend Gäste. Das Grand Hotel in Binz ist immer sehr gut ausgebucht. Als plötzlich ein Gast um ein Zimmer bittet, kann er nur bleiben, weil andere vorzeitig abgereist sind. Es ist sehr gut, dass er bleiben kann, denn er bekommt in dem Buch eine sehr wichtige Rolle, die bei
Es spielen in diesem Buch sehr viele Personen eine Rolle, denen im Wechsel die Kapitel gewidmet sind. Wobei es Caren Benedikt sehr geschickt macht. Ich möchte am liebsten weiterlesen, bin aber dann bei einer anderen Personen, die mich ebenfalls sehr interessiert. So finde ich keine Stelle, an der ich mal eine größere Lesepause einlegen kann. Deshalb meine Empfehlung, sucht Euch einen Zeitraum aus, wo ununterbrochen bzw. ohne lange Pausen gelesen werden kann. Zumindest ich fühlte mich sehr an das Buch gefesselt. Denn was die Mitglieder der Familie von Plesow und deren Freunde erleben, ist abenteuerlich, interessant, spannend und berührend.
Außerdem vermitteln die Ereignisse rund um die Familie und Erlebnisse vieles vom damaligen Zeitgeist. Gewisse Entwicklungen lassen sich erahnen. Das Leben der Bediensteten war nicht bei allen Arbeitgebern leicht. Bernadette von Plesow fordert sehr viel, gibt dann allerdings auch die entsprechenden Belohnungen. Einzig eine Person ist mit sehr unsympathisch, aber auch sie passt genau in die damalige Zeit. Näher möchte ich jetzt nicht darauf eingehen.
Auf jeden Fall hat es die Autorin ein weiteres Mal geschafft und mich so sehr an das Buch gefesselt, dass ich mal wieder eine Lesenacht einlegen musste.


Fazit:
Eine fesselnde Fortsetzung des ersten Buches. Wobei jedes Buch alleine gelesen werden kann, aber um das Lesevergnügen zu erhöhen, empfehle ich doch beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Dienstag, 6. April 2021

Rezension - Nordlicht - Die Tote im Küstenfeuer



Autorin: Anette Hinrichs

Titel: Nordlicht - Die Tote im Küstenfeuer

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbucj

erschienen: 15. März 2021 

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ganz Dänemark feiert. Einer mordet. Was geschah in der Mittsommernacht? Der 3. Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg von Bestsellerautorin Anette Hinrichs!
In Egernsund an der jütländischen Küste verbrennt die Leiche eines jungen Mädchens unter den Holzscheiten eines Sankt-Hans-Feuers. Wurde die deutsche Gastschülerin mit türkischen Wurzeln das Opfer eines grausamen Ritualmordes? Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg von der deutsch-dänischen Sondereinheit GZ Padborg übernehmen den Fall und stoßen in der Familie der Toten auf eine Mauer des Schweigens. Auch die Ermittlungen in der beschaulichen dänischen Küstenstadt gestalten sich schwierig, denn die Bewohner sind sich einig: Der Täter muss von außerhalb kommen. Als eine Spur zu den Betreibern der örtlichen Ziegelei führt, beginnt der Zusammenhalt der eingeschworenen Gemeinschaft zu bröckeln ...


Meine Meinung:
Da mir die beiden ersten Bücher der "Nordlicht-Serie" gefallen haben, war klar, dass ich auch das dritte Buch lesen wollte. So konnte ich ein weiteres Mal nach Dänemark reisen, obwohl der Grund nicht so erfreulich war.
Zur Mittsommernacht werden überall Feuer entfacht und entsprechend feuchtfröhlich gefeiert. Allerdings nutzt jemand ein Feuer und will dort eine Leiche verbrennen lassen. Für Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg ist dies ein weiterer Fall und Grund grenzüberschreitend zusammen zu arbeiten. Ich bin dabei und darf sie bei der Arbeit beobachten. Es ist nicht leicht, denn nicht jeder gibt freiwillig Antworten und manche werden auch bewusst zurück gehalten. Allerdings offenbaren sich einige mit ihren Gedanken, die nicht gerade freundlich gegenüber Ausländern sind. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass mir die Bewohner des Ortes sympathisch sind. Die beiden Ermittler und ihr Team mag ich und von Vibeke und Rasmus erfahre ich wieder einiges aus deren privatem Bereich. Was hier zwar etwas störend wirkt, denn es lenkt die beiden doch ganz schön ab. Trotzdem finden sie immer mehr heraus und zusätzlich steigt die Spannung. 
Ich war mal wieder so mitten drin, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Vor allem kurz vor dem Ende hoffte ich, dass es gut aus geht.  Alle Bücher sind von den Fällen her abgeschlossen, aber durch den privaten Bereich zieht sich ein roter Faden und es macht Spaß die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.


Fazit:
Eine weitere spannende Folge der Nordlicht-Serie und ich hoffe, dass ich noch mehr von Vikeke und Rasmus und deren Team zu lesen bekomme. Jetzt spreche ich aber erst einmal eine Leseempfehlung für dieses Buch aus. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 27. Februar 2021

Rezension - Erdbeerversprechen



Autorin: Manuela Inusa

Titel: Erdbeerversprechen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Februar 2021

Seiten: 377

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Zuletzt verzauberte die Valerie-Lane-Reihe die Herzen der Leserinnen und eroberte auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Autorin liebt es zu reisen, liest vorzugsweise Thriller und könnte jeden Tag Spaghetti essen. Außerdem hat sie eine Vorliebe für Tee und britische Popmusik. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern noch immer in ihrer Heimatstadt. Besuchen Sie sie gerne auf Facebook oder Instagram.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Amanda hat mit ihrer Familie viele glückliche Jahre auf ihrer Erdbeerfarm nahe Carmel-by-the-Sea verbracht, bis ihr Mann Tom vor achtzehn Monaten verstarb und sie mit ihrer Tochter Jane zurückließ. Jane verkraftet den Verlust ihres Vaters nur schwer, und auch für Amanda ist es nicht leicht, ohne ihren geliebten Tom weiterzumachen und sich allein um die große Plantage zu kümmern. Als ihre beste Freundin vorschlägt, an einer Trauergruppe teilzunehmen, rafft Amanda sich endlich auf und hofft, auf diese Weise besser mit ihrem Kummer klarzukommen. Was sie allerdings nicht ahnt, ist, dass sie dort eine ganz besondere Begegnung machen wird. Und sie erinnert sich an ein Versprechen, das sie einst ihrem Mann gegeben hat …


Meine Meinung:
Ich esse Erdbeeren unwahrscheinlich gerne und freute mich deshalb darauf, eine Erdbeerfarm kennen zu lernen. Man stelle sich mal vor, Monatelang können dort die leckeren Früchte geerntet werden. Hmmm....

Aber so traumhaft scheint es auf der Farm nicht zuzugehen. Amanda und Jane haben reichlich Probleme. Nach dem Tod des Ehemannes und Vaters läuft vieles nicht mehr gut. Besonders Jane macht allen mit ihrem Verhalten das Leben schwer.

Außer den beiden stehen noch weitere Personen im Vordergrund, der Witwer Carter mit seinen Töchtern wird stark in die Geschichte eingebunden. Im Wechsel wird aus Sicht vier Beteiligten erzählt, was alles so passiert. In meinen Augen rückt dadurch die Erdbeerfarm sehr in den Hintergrund und ich muss mich mit vielen Problemen, die alle haben, auseinandersetzen. Im Grunde ist es nicht schlimm und vieles regt zum Nachdenken an, aber dadurch geht für mich eine gewisse Leichtigkeit verloren.

Diesmal konnte mich das Buch insgesamt nicht so sehr begeistern, was allerdings an meiner Erwartungshaltung liegen könnte. Die Kurzbeschreibung versprach mir die Geschichte von Amanda und einem Mann, den sie kennen lernen sollte. Was auch passiert ist, aber beide haben Töchter, die hier ebenfalls zu Wort kamen und auf einmal musste ich mich auch sehr mit ihren Problemen auseinander setzen. Das alles ist es auch wert, aber in einem Buch war es mir persönlich einfach zuviel.

Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet und wie alle mit ihren Problemen fertig werden. Nachdem sich alles zu meiner Zufriedenheit entwickelt hatte, war darüber dann auch erfreut. 

Fazit:
Es gab reichlich interessante Themen, die sehr gut geschildert wurden und mit denen sich nicht nur die Protagonisten auseinandersetzen mussten. Meine Erwartungen an das Buch konnten leider nicht erfüllt werden. Ich bin aber sicher, dass es genügend Leser geben wird, die es nicht so kritisch sehen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Rezension - Die Fotografin - Die Stunde der Sehnsucht


Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Die Fotografin - Die Stunde der Sehnsucht

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 14. September 2020

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag 




Über die Autorin:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ... Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen. 
Heutzutage wird so viel kopiert, der Markt wird überschwemmt mit Klonen von erfolgreichen Büchern. Ich jedoch möchte nicht auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen - ich möchte vielmehr mit jedem Buch Neuland betreten. So wird mir das Schreiben nicht langweilig und Sie dürfen sich immer wieder auf überraschende, spannende und zu Herzen gehende Bücher freuen. Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für "Durst-Benning'schen Nachschub" sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Münsingen, 1914. Mimi und Anton sind inzwischen Geschäftspartner geworden, die sich erfolgreich auf der Schwäbischen Alb etabliert haben. Doch der Ausbruch des ersten Weltkrieges zerstört jäh ihre Träume, und auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Während die Männer an die Front ziehen müssen, ist in Münsingen die Stunde der Frauen gekommen, die das verwalten, was die Männer hinterlassen haben. So werden Mimi und ihre Freundin Corinne zum einzigen Rettungsanker für ihr Dorf, und ein weiteres Mal ist ein starker Zusammenhalt zwischen den Frauen gefragt. Nicht nur Mimi erkennt in dieser dunklen Zeit, was zählt im Leben und für wen ihr Herz wirklich schlägt ...


Meine Meinung:
In ihrer Vita schreibt die Autorin unter anderem, dass sie uns Leser mit ihren Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken möchte und hofft, dass ihre Bücher ein bisschen länger bei uns nachklingen. Also, zumindest ich kann das von mir behaupten. Es ist schon eine Ewigkeit her, seit ich zum ersten Mal eins ihrer Bücher in meiner Hand gehalten habe und von meiner Seite aus war es der Beginn einer langen Lesefreundschaft. 
Auf jeden Fall habe ich mich auf ein weiteres Buch gefreut, in dem ich Mimi Reventlow wieder begleiten konnte. Inzwischen kannte ich sie ja sehr gut und wusste, was sie bereits alles erlebt hatte und vor allem, wie sie alles bewältigen konnte. Mimi lebt und arbeitet in einer Zeit, in der es leider viele Veränderungen gibt und die politische Lage macht es nicht einfacher. 
Sehr gut hat die Autorin auch diesmal wieder das Zeitgeschehen in die Geschichte um ihre Protagonistin eingebunden. Sie hat wie immer alles sehr fesselnd geschrieben und mir auch wieder die Freude gemacht, alte Bekannte aus anderen Büchern zu treffen. Eine aufregende Zeit musste Mimi erleben und irgendwie war es noch nicht zu Ende, denn mir wurde das fünfte Buch angekündigt, auf das ich natürlich sehnsüchtig warte.


Fazit:
Eine gelungene Buchserie, die einen fesselt. Ich empfehle sehr, alle Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, um das Lesevergnügen zu erhöhen. Natürlich empfehle ich dieses und alle anderen Folgen sehr gerne.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 4. Oktober 2020

Rezension - Das Winterkarussell


Autorin: Anna Liebig

Titel: Das Winterkarussell

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. September 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Anna Liebig ist das Pseudonym von Nicole Steyer, einer erfolgreichen Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus. Bereits mit acht Jahren begann sie, Geschichten zu erfinden und niederzuschreiben. »Das Winterkarussell« ist ihre Liebeserklärung an die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein nostalgisches Karussell im Schnee, verlorene Träume und ein neuer Anfang … 
Nachdem die fünfzehnjährige Antonia ihre Mutter bei einem Unfall verloren hat, findet sie sich bei ihrem bislang unbekannten Großvater Otto auf dessen Bauernhof im Taunus wieder. Die Annäherung zwischen dem mürrischen Greis und dem Teenager gestaltet sich schwierig – bis Antonia ein altes Karussell in der Scheune entdeckt. Sie ist ganz verzaubert von dem nostalgischen Fahrgeschäft, und eines Abends beginnt ihr Großvater schließlich zu erzählen: von damals, als er noch ein junger Schausteller war und sich auf dem Weihnachtsmarkt in Frankfurt zum ersten Mal im Leben unsterblich verliebte … 
Ein modernes Weihnachtsmärchen – perfekte Unterhaltung für kuschelige Winterabende!


Meine Meinung:
Ich gebe es gerne immer wieder zu, ein Cover kann mich meistens zum Lesen eines Buches verführen. Dieses wunderschöne Cover glitzerte und glänzte, es war eine wahre Freude. Wie sollte ich da widerstehen?
Zunächst beginnt die Geschichte in diesem Buch aber sehr berührend und ich war unsicher, was mich hier wohl erwarten würde. Schnell stellte ich fest, es musste (leider) so sein, denn sonst hätten sich Antonia und ihr Großvater Otto nicht kennen gelernt. Otto ist etwas mürrisch und sucht immer wieder Zuflucht bei seinem alten Karussell, mit dem er viele Erinnerungen teilt. Ich als Leserin lerne sie kennen, weil die Autorin immer wieder einen Rückblick in die Vergangenheit macht. 
Im Wechsel nehme ich also teil an Geschehnissen der Gegenwart und der Vergangenheit. Anna Liebig hat alles sehr gut beschrieben und ich hatte das Gefühl dabei zu sein. Ich war ebenfalls entweder in Frankfurt oder in dem kleinen Ort, wo Otto und Antonia wohnten. Da mir die Protagonisten sehr an mein Leserherz gewachsen waren, wollte ich natürlich wissen, was noch alles passieren würde und vor allem wie es endet. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, was mich berührte, überraschte und vor allem erfreute. Besonders über das Ende habe ich mich wirklich sehr gefreut, denn da gab es noch eine Überraschung.


Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es vermittelte ganz besondere Gefühle, es berührte und erfreute mich. Wer ein Buch mit einem Lächeln nach dem Lesen zur Seite legen möchte, sollte dieses auswählen.  Ich gebe gerne eine Leseempfehlung und überlege, ob ich mich nicht mal wieder auf ein Winterkarussell setzen und Runden drehen sollte 😉


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 20. September 2020

Rezension - Mandelglück


Autorin: Manuela Inusa

Titel: Mandelglück

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Zuletzt verzauberte die Valerie-Lane-Reihe die Herzen der Leserinnen und eroberte auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Autorin liebt es zu reisen, liest vorzugsweise Thriller und könnte jeden Tag Spaghetti essen. Außerdem hat sie eine Vorliebe für Tee und britische Popmusik. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern noch immer in ihrer Heimatstadt. Besuchen Sie sie gerne auf Facebook oder Instagram.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sophie hat das ländliche Kalifornien für ein Leben in der Großstadt hinter sich gelassen. Doch dann erbt sie unerwartet die Mandelfarm ihrer Großmutter Hattie, wo sie als Kind viele wunderbare Sommer verbrachte. Soll sie wirklich ihren Job aufgeben und die Farm übernehmen? Nicht nur der Duft der frisch gerösteten Mandeln weckt Erinnerungen an vergangene Tage, auch ihre ehemals beste Freundin Lydia und ihre Jugendliebe Jack tragen dazu bei, dass Sophie bald von alten Zeiten eingeholt wird. Und dann gibt es noch die weisen Worte ihrer verstorbenen Großmutter, die Sophie immer dann helfen, wenn sie nicht weiterweiß – und sie vielleicht sogar zum großen Glück führen …


Meine Meinung:
Kalifornische Träume Teil drei, was gibt es schöneres als mit einem Buch auf die Reise zu gehen. Diesmal drehte sich alles um eine Mandelfarm in Kalifornien und ich hatte beim Lesen manches Mal, den Duft von gerösteten Mandeln in der Nase. Aber in der Hauptsache ging es natürlich um Sophie, die von ihrer Großmutter die Farm unter bestimmten Auflagen erbt. Vieles im Plot war jetzt nicht neues für mich, was aber auch daran liegen mag, dass ich einfach sehr viele Bücher lese. Auf jeden Fall hat Manuela Inusa es verstanden, mich zu unterhalten. Denn sie hat Situationen, die oft in den Büchern vorkommen, mit anderen, vor allem ernsteren Themen verbunden. Die Nähe zu Mexiko und das Verhalten gegenüber Frauen spielte eine große Rolle. Ich will aber nicht weiter auf das Thema eingehen, denn dann müsste ich zu viel verraten, was ich ja nicht machen möchte. 
Auch dieses Buchcover begeistert mich, wie es bei den beiden anderen Bücher der kalifornischen Träume ebenfalls der Fall war.


Fazit:
Eine schöne weitere unterhaltsame Folge der Kalifornischen Träume. Ein Buch mit Höhen und Tiefen, bestens als Sommerlektüre geeignet. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 3. September 2020

Rezension - Ziemlich hitzige Zeiten



Autorin: Angelika Schwarzhuber

Titel: Ziemlich hitzige Zeiten

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. August 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als erfolgreiche Drehbuchautorin für Kino und TV und wurde für das Drama »Eine unerhörte Frau« unter anderem mit dem Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Zum Schreiben lebt sie gern auf dem Land, träumt aber davon, irgendwann einmal die ganze Welt zu bereisen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei allzu hitzigen Zeiten sollte man immer einen kühlen Kopf bewahren ...
Von der Liebe hat Anna die Nase gestrichen voll. Auch ohne Mann geht es in ihrem Leben turbulent zu: Hochzeitsvorbereitungen der einen Tochter und Abiturstress der anderen. Dazu eine eigenwillige Mutter und lästige Hitzewellen. Als ihr Jugendschwarm Jo zurück in die Stadt kommt, erwachen jedoch Gefühle, die sie längst für ausgestorben hielt. Doch Jo kann sich nicht einmal mehr an ihre damalige Nacht erinnern. Zudem nervt sie Paul, der Vater einer Mitschülerin ihrer Tochter. Frustriert lässt sie sich von ihren Freundinnen Zoe und Ilona dazu ermuntern, sich auf die Einladung eines jungen Mannes einzulassen. Und damit nimmt das Chaos seinen Lauf ...


Meine Meinung:
Das humorvolle Cover und der Buchtitel versprachen mir sehr viel Lesevergnügen und so war es denn auch.
Die Protagonistin Anna war mir sofort sehr sympathisch, zumal ich vieles nachvollziehen konnte, denn manche Situationen kenne ich ebenfalls, vor allem hitzige Zeiten. 😉
Angelika Schwarzhuber schildert in diesem Buch Begebenheiten aus dem Alltags- und Familienleben, die, bis auf ein paar Ausnahmen, viele wahrscheinlich kennen. Ich möchte jetzt nicht im Einzelnen erwähnen, was alles passiert ist, aber an meinen Empfindungen lasse ich alle teilhaben. Für mich war es ein Buch mit vielen Emotionen, ich musste lachen und hatte ein breites Grinsen im Gesicht und dann gab es Tränen. Ja, ich bin nah am Wasser gebaut, genau wie Anna und ihre Mutter und und und. Man stelle sich mal vor, ich nehme ja gerne ein Buch zum Lesen mit, wenn ich mit der Bahn fahren muss und da saß ich nun und las, was Anna so erlebte und hatte das Gefühl neben ihr zu sitzen. Prompt kamen einige Tränen in meine Augen. Ob die Leute sich wohl wundern und denken, was liest sie da bloß? Vorsichtig geschaut, nein es hat mir niemand beobachtet.
Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr gut unterhalten und dank des flüssigen Schreibstils konnte ich das Buch in einem Rutsch lesen. Es gab einige Wendungen, die mich nicht so überrascht haben, weil ich damit gerechnet hatte. Aber mit dem Ende war ich sehr zufrieden, denn es war so, wie ich es mir gewünscht hatte.


Fazit:
Ein sehr gutes unterhaltsames Buch mit vielen Emotionen. Mich hat es begeistert und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 26. August 2020

Rezension - Miss Kelly und der Zauber von Monaco


Autorin: Heather Webb
Autorin: Hazel Gaynor

Titel: Miss Kelly und der Zauber von Monaco

Genre: Roman

Version: eBook und broschiert

erschienen: 13. Juli 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorinnen:
Hazel Gaynor stammt aus Yorkshire, England und lebt heute mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einer Katze in Irland. 2012 gewann sie den Cecil Day Lewis Award für Nachwuchsautoren und wurde 2015 vom Library Journal als eine der zehn besten neuen Autorinnen ausgewählt. Bei Blanvalet ist von ihr bereits erschienen "Das Mädchen aus dem Savoy" , sowie "Noch bevor das Jahr zu Ende ist", ihr erster Roman in Zusammenarbeit mit Heather Webb.
Heather Webb ist erfolgreiche Autorin mehrerer historischer Romane und arbeitet außerdem freiberuflich als Lektorin. Sie lebt mit ihrer Familien und einem temperamentvollen Kaninchen in Neuengland, USA.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vor dem Hintergrund von Grace Kellys unvergesslicher Hochzeit in Monaco entspinnt sich die Geschichte einer tiefen Freundschaft und einer großen, dramatischen Liebe.
Sommer 1955. Filmstars und Paparazzi strömen zum glamourösen Filmfest nach Cannes, doch der größte Star von allen, Grace Kelly, will nichts mehr, als dem Blitzlicht zu entkommen. Auf der Flucht vor dem hartnäckigen britischen Fotografen James Henderson stolpert sie in die Boutique der Parfümeurin Sophie Duval, die sie im Hinterzimmer versteckt – der Beginn einer tiefen Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Noch ein Jahr später kann James Henderson seine kurze Begegnung mit Sophie Duval nicht vergessen. Obwohl er Schuldgefühle hat, weil er seine Tochter allein lässt, nimmt er den Auftrag an, über die Hochzeit des Jahrhunderts zu berichten, und begleitet Grace Kellys Hochzeitsgesellschaft nach Monaco. Dort müssen James und Sophie – wie auch Prinzessin Grace – entscheiden, was sie bereit sind, für die Liebe zu opfern …


Meine Meinung:
Im Moment ist es anscheinend ein Trend, dass über berühmte Frauen Bücher geschrieben werden. Ich hatte neulich ein Buch gelesen, in dem ich einiges über Grace Kelly erfahren konnte. Deshalb war ich auf dieses Buch neugierig, denn es wird ja selten über das gesamte Leben berichtet, sondern eine bestimmte Zeitspanne ausgewählt.
Sommer 1955 - Grace Kelly kommt zum Filmfest nach Cannes und trifft dort auf Sophie Duval, eine Parfümeurin und James Henderson, einem Fotografen. Die beiden lernen sich durch eine Begebenheit von Grace kennen und sind in dem Buch eigentlich die beiden Protagonisten. Grace Kelly spielt diesmal eine Nebenrolle, aber es ist keine unbedeutende. Im Grunde ist es die Geschichte von Sophie und James mit reichlich Hochs und Tiefs. Was Grace Kelly betrifft, bei ihr dreht sich alles um den Aufenthalt in Cannes und Monaco und die anstehende Hochzeit. Über die wir Leser so nebenbei einiges erfahren. Ich fand es zwar durchaus interessant, war aber doch etwas enttäuscht, denn ich bin davon ausgegangen, dass Grace Kelly viel mehr im Vordergrund steht.


Fazit:
Schade, ich hatte etwas anderes erwartet, kann aber jetzt nicht behaupten, dass das Buch mich nicht unterhalten hat. Es ist halt eine Geschichte über zwei andere Personen. Bestimmt gibt es genügend Leser, die daran ihre Freude haben werden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 24. August 2020

Rezension - Das Beste, das uns je passiert ist



Autorin: Maeve Haran

Titel: Das Beste, das uns je passiert ist

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Juli 2020

Seiten: 481

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag : Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Maeve Haran hat in Oxford Jura studiert, arbeitete als Journalistin und in der Fernsehbranche, bevor sie ihren ersten Roman veröffentlichte. »Alles ist nicht genug« wurde zu einem weltweiten Bestseller, der in 26 Sprachen übersetzt wurde. Maeve Haran hat drei Kinder und lebt mit ihrem Mann in London.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Freundinnen im allerbesten Alter, ein Haus auf dem Land und ein Sommer voller Turbulenzen, Liebe und Humor!
Seit sie denken können, stellen sich die Freundinnen Claudia, Ella, Laura und Sal gemeinsam den Aufs und Abs des Lebens. Jetzt, mit sechzig Jahren, fragen sie sich: Was hält die Zukunft noch bereit? Etwa das Seniorenheim? Nein! Laue Sommernächte und spritzige Gartenpartys! Gemeinsam beschließen die Frauen, alle Einwände zu ignorieren und ein altes Herrenhaus auf dem Land zu kaufen, um es mit vereinten Kräften wieder flottzumachen. Doch Laura zögert: Seit sie den charmanten Gavin über eine Online-Dating-Plattform kennengelernt hat, beschleicht sie das Gefühl, dass das Schicksal noch weit mehr für sie bereithält. Wie gut, dass sie Freundinnen an ihrer Seite hat, die ihr beistehen, komme, was wolle …


Meine Meinung:
Es ist tatsächlich schon eine Weile her, seit ich die vier Freundinnen in dem Buch "Die beste Zeit unseres Lebens" kennen gelernt habe. Inzwischen hat sich in ihrem Leben einiges getan und es sollte auch noch einiges passieren. Schließlich macht der Buchtitel doch Hoffnung.
Die Autorin hat sich für die vier Freundinnen viel einfallen lassen und sie vor manche Herausforderungen gestellt. Aber nicht nur die vier mussten diese bewältigen. Es gab in ihrem Umkreis noch mehr, denen etwas Gutes passieren sollte. Es wäre ja auch zu einfach gewesen, wenn alle ein beschauliches Rentnerdasein geführt hätten und gesund gewesen wären. Es gab also reichlich Höhen und Tiefen für alle. Wobei Maeve Haran wirklich alles berücksichtigt hat, ob es nun die Gesundheit betrifft oder Online-Dating-Plattformen und was einem sonst noch in dem Alter beschäftigt. Hiro habe ich übrigens sehr in mein Leserherz geschlossen, er hat wirklich für glückliche Zeiten gesorgt. Allerdings möchte ich hierauf nicht näher eingehen.
Im flotten Wechsel hat die Autorin immer von einer anderen Person berichtet, ich musste mich schon konzentrieren, damit ich den Faden nicht verliere. Auf jeden Fall fühlte ich mich gut unterhalten und im Grunde war ich mit dem Ende auch sehr zufrieden.


Fazit:
Eine sehr schöne Sommerlektüre mit Höhen und Tiefen im Leben der Beteiligten, die fast alle die sechzig schon überschritten haben. Übrigens, das erste Buch muss man nicht unbedingt gelesen haben, um den richtigen Einstieg zu finden. Es macht allerdings mehr Spaß, alle eine Weile zu begleiten. Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 11. Juni 2020

Rezension - Provenzalischer Stolz



Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalischer Stolz

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, broschiert

erschienen: 18. Mai 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Einsame Lagunen, alte Fischerdörfer und eine finstere Prophezeiung … Pierre Durand ermittelt in der malerischen Camargue.
Die Angst geht um in der Camargue. Während Pierre Durand in einem Hausboot durch das Rhônedelta fährt, um über seine berufliche Zukunft nachzudenken, verbreitet sich ein Kettenbrief mit einer Weissagung, die den Tod dreier Sünder ankündigt. Tatsächlich wird kurz darauf ein Toter mit geschwärztem Gesicht aufgefunden. Es handelt sich um einen Kriminalbeamten, der verdeckt im Milieu der »gens du voyage« ermittelt hatte. Doch es gibt einen Zeugen, der sich an Bord von Pierres Hausboot versteckt und behauptet, sein Gedächtnis verloren zu haben. Der Präfekt bittet den ehemaligen Dorfpolizisten um Unterstützung. Mit Hilfe einer »gitane« versucht Pierre, dem Geheimnis der Kettenbriefe auf die Spur zu kommen. Alles deutet auf einen Konflikt zwischen den Kulturen hin, doch ein weiterer Mord rückt die Verbrechen in ein neues Licht. Pierre erkennt, dass er auf seine Intuition vertrauen muss, um zu verhindern, dass sich auch noch der letzte Teil der Prophezeiung erfüllt …


Meine Meinung:
Als Serienjunkie war für mich klar, dass ich auch das siebte Buch lesen wollte, in dem Pierre Durand ermittelt. Wobei diesmal einiges anders ist. Denn Pierre wollte in Ruhe über seinen beruflichen Werdegang nachdenken. Ohne sein Dazutun steckt er selber mittendrin in einem neuen Fall.
Sophie Bonnet hat es ein weiteres Mal geschafft und mich an ihr Buch gefesselt. Sie wählt immer wieder neue und interessante Themen, die sie in ihrem Krimi unterbringt. Diesmal war es ein ominöser Kettenbrief und das Verhalten der Leute, wenn sie solch einen Brief erhalten. Außerdem habe ich viel über das "fahrende Volk" und verschiedener religiöser Machenschaften gelesen. Natürlich wurde auch das Privatleben von Pierre und Charlotte behandelt, ebenso fragwürdige Hintergründe, die zur Suspendierung von Pierre geführt haben. Alles in allem war es für mich mal wieder sehr spannend und vor allem auch informativ.


Fazit:
Es wird mir immer noch nicht langweilig, deshalb freue ich mich schon auf eine weitere Folge. Die Bewohner des Ortes sind mir an mein Leserherz gewachsen und natürlich will ich wissen, wie alles weitergeht. Jedes Buch ist zwar abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, wenn alle Folgen in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden, wobei es nicht zwingend erforderlich ist, alle zu kennen. Aber was ein richtiger Serienjunkie ist..... So oder so gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 1. Juni 2020

Rezension - Nordlicht - Die Spur des Mörders



Autorin: Anette Hinrichs

Titel: Nordlicht - Die Spur des Mörders

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2020

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Sockel des Idstedt-Löwen in Flensburg wird die Leiche des 73-jährigen Karl Bentien gefunden. Brutal zu Tode getreten und ausgeraubt. Ein zufälliges Opfer oder gezielter Mord? Der pensionierte Studienrat gehörte der dänischen Minderheit an, Medien und Behörden sehen nach dem Mordfall bereits das friedliche Zusammenleben im Grenzland in Gefahr. Hauptkommissarin Vibeke Boisen und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei stehen unter Druck und müssen rasche Ergebnisse liefern. Dann stoßen sie im Keller des Toten auf eine versteckte Kammer mit brisantem Inhalt …
In diesem Fall hat Vibeke Boisen nicht nur mit einem perfiden Mörder zu kämpfen, die Ermittlungen wühlen auch unliebsame Kindheitserinnerungen auf, denen sie sich stellen muss.


Meine Meinung:
Nachdem mir die erste Folge so gut gefallen hatte, wollte ich natürlich auch das nächste Buch, in dem Boisen & Nyborg ermitteln, lesen.
Wie die beiden zusammen arbeiten, wusste ich ja bereits. Ich fand es auch diesmal sehr interessant, den deutschen und dänischen Ermittlern bei der Arbeit zuzusehen. Zumal sie einen wirklich verzwickten Fall aufklären mussten. Außerdem hatte die Autorin damit ein sehr brisantes Thema aus der unrühmlichen deutschen, aber auch dänischen Vergangenheit aufgegriffen. Puh, das war schon hart, was ich da lesen musste. In Krimi geht es ja selten zart zu und bestimmte Situationen erhöhen da auch die Spannung. Aber diesmal betraf es wahre Begebenheiten,  die einen schon nachdenklich machten.
Anette Hinrichs hat mit ihrem Buch dafür gesorgt, dass ich sehr neugierig war und es am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte. Einige Kapitel erzählten aus der Vergangenheit des Opfers und da so viele Personen an verschiedenen Orten eingebunden waren, mussten die Ermittler reichlich reisen. Ich wusste aber immer, wo sie sich aufhielten, denn die jeweiligen Orte wurden in der Kapitelüberschrift genannt. Wir alle sind ganz schön viel rumgekommen 😉
Was mir ja ebenfalls immer sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass das Privatleben der Ermittler eine Rolle spielt. In diesem Fall mussten sich beide, Vibeke und Rasmus heftigst mit einigem auseinander setzen.  Ich bin gespannt, wie es im nächsten Buch weitergehen wird. Denn eins ist sicher, das möchte ich in jedem Fall auch lesen.


Fazit:
Spannung, Bewältigung von Entscheidungen aus der Vergangenheit und Gegenwart. Ein sehr gut recherchiertes Buch, das ich gerne weiterempfehle.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 23. Mai 2020

Rezension - Der Dünensommer



Autorin: Sylvia Lott

Titel: Der Dünensommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Mai 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Die Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin und wuchs im Ammerland auf. Sie begann als Lokalredakteurin im Oldenburger Land, studierte dann Publizistik, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte in Münster, schrieb ihre Doktorarbeit über Frauenzeitschriften im Dritten Reich und in der Nachkriegszeit, war Trainee der Verlagsleitung "Brigitte" bei Gruner+Jahr, Ressortleiterin und Textchefin von Frauenzeitschriften, arbeitete viele Jahre als freie Journalistin für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und konzentriert sich heute ganz auf ihre Romane. Die Inselfrauen und Die Fliederinsel standen jeweils mehrere Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch Die Inselgärtnerin stieg eine Woche nach Erscheinen in die SPIEGEL-Bestsellerliste ein. Sylvia Lott lebt in Hamburg-Winterhude. Sie ist Mitglied des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS), des Hamburger Presseclubs und der Vereinigung Deutschsprachiger Liebesroman-Autoren e. V. (Delia).


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Liebe, so schwerelos und vergänglich wie ein heißer Sommertag ...
Norderney 1959. Ulla führt ein scheinbar sorgloses Leben. Sie ist jung und gutaussehend, mit einem wohlhabenden Hamburger Verleger verheiratet und verbringt die Sommermonate im schicken Nordseeheilbad. Doch ihr Aufenthalt dort hat einen ernsten Hintergrund: nach drei Jahren Ehe sind Ulla und ihr Mann noch immer kinderlos, das maritime Klima soll Ullas Gesundheit stärken. Fernab vom stickigen Hamburg flaniert sie auf der Strandpromenade, badet, feiert und genießt das ungewöhnlich heiße Wetter. Man spricht von einem Jahrhundertsommer, und alle spielen ein bisschen verrückt. Ulla lernt den mittellosen jungen Fotografen Hans kennen, der so anders ist als ihr Gatte. Bald entstehen zarte Gefühle zwischen den beiden und als das Ende des Sommers näher rückt, muss Ulla eine schwierige Entscheidung treffen …


Meine Meinung:
Bisher habe ich viele Bücher der Autorin mit Begeisterung gelesen und deshalb stellte sich mir erst gar nicht die Frage, ob ich das nächste ebenfalls lesen wollte.
Wie ich es von Sylvia Lott gewohnt bin, geht sie mit mir auf die Reise. Diesmal war ich mit ihr auf Norderney.
Besonders gut gefällt mir dabei immer, dass es im Grunde zwei Geschichten sind, denn es geht um Ulla, die 1959 auf Norderney war und Kim, die sich jetzt auf der Insel aufhält.
Ulla soll sich auf der Nordseeinsel erholen und etwas für ihre Gesundheit tun. Sie lernt dort den Fotografen Hans kennen und beide verbringen eine aufregende Zeit.
Sechzig Jahre später treffen sich Kim und Julian auf Norderney. Schnell stellen sie fest, dass es anscheinend irgendwelche Verbindungen zueinander gibt. Alles hängt mit einem Bild zusammen und beide versuchen mehr darüber in Erfahrung zu bringen.
Durch sie erfahre ich vieles über das Leben auf der Insel vor rund 60 Jahren. Die Unterschiede in den Gesellschaftsschichten und über die Denkweisen mancher Menschen. Vor allem Ulla fällt es nicht leicht, damit klar zu kommen. Ich fand das alles sehr interessant zu lesen. Denn von der Zeit habe ich selber nicht viel mitbekommen, ich war damals ja noch ein kleines Kind.  Allerdings möchte ich jetzt nicht weiter auf die Geschehnisse eingehen. Erwähnen möchte ich nur noch, dass ich mir ein paar Fragen stellte und ganz gespannt auf die Antwort war. Zu gerne wollte ich wissen: hat sie oder hat sie nicht, ist sie es oder ist sie es nicht 😉 wenn ich nun jemand neugierig mache, kann ich nur empfehlen, das Buch zu lesen, zumal ich am Ende natürlich die Auflösung erfahren habe.
Das Cover gefällt mir übrigens sehr gut, gerne würde ich mich mit einem guten Buch in diesen Strandkorb setzen.

Fazit:
Dünensommer, ein Sommer voller Erlebnisse, ob nun in der Vergangenheit oder Gegenwart.  Das Buch hat mir sehr gut gefallen, bestens unterhalten und mich mal wieder auf die Reise mitgenommen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 12. Mai 2020

Rezension - Die Fotografin - Die Welt von morgen



Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Die Fotografin - Die Welt von morgen

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und gebundenes Buch

erschienen: 27. April 2020

Seiten:  480

Alterempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Verlag



Dies schreibt die Autorin über sich:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ...
Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen.
Heutzutage wird so viel kopiert, der Markt wird überschwemmt mit Klonen von erfolgreichen Büchern. Ich jedoch möchte nicht auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen - ich möchte vielmehr mit jedem Buch Neuland betreten. So wird mir das Schreiben nicht langweilig und Sie dürfen sich immer wieder auf überraschende, spannende und zu Herzen gehende Bücher freuen.
Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für "Durst-Benning'schen Nachschub" sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Wanderfotografin Mimi die Welt von morgen mitgestalten – der dritte Band der Bestseller-Saga! 
Nach dem Tod ihres Onkels Josef hat Mimi Reventlow Laichingen verlassen und ihre Arbeit als Wanderfotografin wiederaufgenommen. Sie ist nicht mehr allein unterwegs, denn der Gastwirtsohn Anton hat sich Mimi angeschlossen. Gemeinsam bereisen die beiden das Land und wollen nach der dörflichen Enge Laichingens endlich großstädtischen Trubel erleben. Während ihres Aufenthalts in Berlin gelingt es Anton, einen florierenden Postkartenhandel aufzubauen – Mimi dagegen hat immer öfter Schwierigkeiten, eine Gastanstellung zu finden. Doch anstatt der Vergangenheit nachzutrauern möchte Mimi lieber die Welt von morgen mitgestalten! So wagt sie es, sich neu zu erfinden und dennoch treu zu bleiben. Auf ihrem Weg begegnen ihr auch alte Bekannte, wie Bernadette, die von der großen Liebe träumt. Was beide Frauen noch nicht wissen: Ihnen steht bald die größte Herausforderung ihres Lebens bevor …


Meine Meinung:
Die Autorin berichtet über sich, dass sie seit über zwanzig Jahren schreibt. Ich habe direkt mal nachgesehen, wann ich das erste Buch von ihr gelesen habe. Es muss die Glasbläserin gewesen sein. Das Buch ist vor einigen Jahren erschienen und hat mir sehr gut gefallen. Seitdem bin ich begeisterte Leserin der Bücher von Petra Durst-Benning.
Hier möchte ich nun über das dritte Buch der Fotografin schreiben. Vorweg, ich empfehle wirklich allen, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Es macht einfach mehr Spaß.
Ich habe es gemacht und kenne Mimi Reventlow inzwischen sehr gut. Ich begleite sie auf ihrem nicht immer einfachen Weg. Denn als Wanderfotografin erlebt sie hautnah die Entwicklung der Technik im Bereich Fotografie. Sie muss sich auch umstellen und neues einfallen lassen. Was sie dabei erlebt, hat die Autorin sehr gut beschrieben. Natürlich erfahre ich auch Neuigkeiten über Personen, die ihr schon in den vorherigen Büchern begegnet sind. Aber am allermeisten freute ich mich, wieder etwas von Jo und Clara zu lesen. Sie sind die Hauptpersonen einer anderen interessanten Buchserie.
Ich finde es nach wie vor toll, dass Petra Durst-Benning nicht einfach "nur" historische Bücher schreibt, sie wählt dabei überaus interessante Themen aus. Ob es nun radfahrende Frauen sind, Glasbläserinnen oder hier nun eine Wanderfotografin.
Ich war wieder an das Buch gefesselt und habe verfolgt, was alle erleben. Einzig das Ende hat mir nicht gut gefallen. Ich war so schön im Lesefluss und huch, zu Ende? Nun, jetzt warte ich voller Spannung auf die Fortsetzung.


Fazit:
Die Bücher der Autorin machen mich süchtig. Ich warte immer sehnsüchtig auf das nächste Buch und diesmal bin ich ganz besonders gespannt. Denn das Ende kam zu plötzlich und am liebsten würde ich morgen weiterlesen. Auf jeden Fall gebe ich gerne für dieses Buch und den vorherigen eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.




Sonntag, 10. Mai 2020

Rezension - Orangenträume


Autorin: Manuela Inusa

Titel: Orangenträume

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 27. April 2020

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag




Über die Autorin:
Manuela Inusa wurde 1981 in Hamburg geboren und wollte schon als Kind Autorin werden. Kurz vor ihrem dreißigsten Geburtstag sagte die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin sich: »Jetzt oder nie!« Nach einigen Erfolgen im Selfpublishing erscheinen ihre aktuellen Romane bei Blanvalet. Zuletzt verzauberte die Valerie-Lane-Reihe die Herzen der Leserinnen und eroberte auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Autorin liebt es zu reisen, liest vorzugsweise Thriller und könnte jeden Tag Spaghetti essen. Außerdem hat sie eine Vorliebe für Tee und britische Popmusik. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern noch immer in ihrer Heimatstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die Orangen in den Bäumen leuchten und die Sonne hoch am kalifornischen Himmel steht, ist es Zeit, sich zu verlieben ...
Endlich ist für Lucinda die schönste Zeit des Jahres gekommen: Wie jeden Juli besuchen ihre drei besten Freundinnen sie auf ihrer geliebten Orangenfarm im sonnigen Kalifornien. Der Plan: Orangen pflücken, die Sonne genießen, in Erinnerungen schwelgen und über das Leben und die Liebe sprechen – da gibt es zum Beispiel Jonah, den attraktiven Lebensmittelhändler aus dem Nachbarort, mit dem Lucinda sich mehr als nur eine Liebelei vorstellen könnte. Doch Rosemary, Jennifer und Michelle wissen nicht, dass die Farm kaum noch Gewinn macht und Lucinda kurz vor der Pleite steht. Als sie den Freundinnen offenbart, dass dies wohl der letzte Orangensommer sein wird, sind alle entsetzt. Doch sie fassen einen Plan, die Farm zu retten ...


Meine Meinung:
Da mir bisher alle Bücher von Manuela Inusa, die ich gelesen habe, gefallen haben, war ich natürlich auf dieses neue Buch besonders gespannt.
Diesmal hat mich die Autorin auf eine Orangenfarm in Kalifornien mitgenommen. Ich habe einiges über Orangen erfahren und werde demnächst  meine geliebte Orangenmarmelade noch mehr genießen können. Aber viel wichtiger sind die vier Frauen, die ich in diesem Buch kennen lernen durfte und die ich sofort in mein Leserherz geschlossen habe. Jede von ihnen hat ein besonderes Päckchen zu tragen. Im Laufe der Geschichte sollte ich alles erfahren. Natürlich hoffte ich sehr, dass es für jede gut endet und deshalb konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt und das schnellstmöglich, erfahren wollte, wie sich alles entwickelt. Zu meiner Freude endete das Buch so, wie ich es mir gewünscht hatte. Mehr will ich dazu aber nicht verraten.
Die Autorin hat in ihrer Geschichte nicht einfach nur berichtet, was die vier Freundinnen an ihrem gemeinsamen Wochenende erleben. Sie hat dabei auch Themen gewählt, die leider sehr oft der Realität entsprechen. So entstand ein bewegendes Buch mit vielen Höhen und Tiefen.


Fazit:
Eine weitere sehr schöne Folge der Serie mit kalifornischen Träumen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und ich freue mich schon auf das nächste Buch.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken