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Donnerstag, 16. Dezember 2021

Rezension - Jane Austen und die Kunst der Worte



Autorin: Catherine Bell

Titel: Jane Austen und die Kunst der Worte

Genre: Biografie, Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. November 2021

Seiten: 376

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Unter dem Namen Catherine Bell taucht die Autorin und Journalistin Kerstin Sgonina in das Leben interessanter Frauen ein. Jane Austen liebt sie, seit sie deren Gesamtwerk in frühsommerlicher Hitze auf einem Berliner Balkon verschlang, ohne die stickige Luft, das Rattern der U-Bahn und den vorüberströmenden Verkehr zu bemerken. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Brandenburg und versucht, der dortigen Erde jedes Jahr aufs Neue einen englischen Cottage Garden abzutrotzen – mit bescheidenem Erfolg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Mein Mut wächst mit jedem Versuch, mich einzuschüchtern.“ Jane Austen. 
Steventon, 1795. Die aufgeweckte Pfarrerstochter Jane möchte nur eines: schreiben. Mit tintenverschmierten Händen durchwacht sie die Nächte und begibt sich in die Welt ihrer Heldinnen. Doch ihre Schwester Cass ist verlobt, und Jane schwant, dass ihre Mutter ganz ähnliche Pläne für ihre Zukunft schmiedet. Nur sind Jane die jungen Kerle aus dem Ort alle einerlei, bestenfalls geben sie akzeptable Tanzpartner auf den von ihr heiß geliebten Bällen ab – bis der belesene Wirbelwind Tom Lefroy aufkreuzt. Janes Herz aber muss immer wieder Enttäuschungen ertragen. Umso unermüdlicher kämpft sie für ihren größten Traum: einen Roman zu veröffentlichen.


Meine Meinung:
Vom Aufbau-Verlag lese ich sehr gerne Bücher aus der Serie über außergewöhnlich Frauen. Diesmal durfte ich Jane Austen kennen lernen. Ich fand es sehr interessant, denn im Grunde hatte ich mich mit der Autorin noch gar nicht beschäftigt. Natürlich ist der Name wohlbekannt und auch Buchtitel, aber gelesen habe ich bisher kein Buch von ihr. 
Catherine Bell hat mir in diesem Buch sehr viel über das Leben von Jane Austen berichten können. Es ist schon interessant, dass Jane als Tochter eines Pfarrers aufgewachsen ist und ihr die Eltern gewisse Freiheiten ermöglichten. Jane hat viel geschrieben und es gab reichlich Passagen aus ihren Büchern in dieser Biografie. Allerdings hat es mich erstaunt, dass es anscheinend ewig gedauert hat, bis endlich ein Buch von ihr veröffentlicht wurde. Schließlich musste Jane doch Geld verdienen, da sie beschlossen hatte, nicht zu heiraten. Obwohl sie durchaus beabsichtigt hatte. Es gab im Leben von Jane reichlich Schicksalsschläge und sie ist leider auch nicht sehr alt geworden. Auf jeden Fall konnte ich mit diesem Buch vieles über Jane Austen, ihrer Familie und über das Leben in der damaligen Zeit erfahren.


Fazit:
Vielen wird die Autorin vielleicht besser bekannt sein als mir. Interessant mag es auch sein, gewisse Zusammenhänge zu ihren Büchern und ihrem Leben zu suchen und vielleicht zu finden. Wer mehr wissen möchte, sollte das Buch lesen und sich nicht von den vielen Passagen aus ihren Büchern und den zeitlichen Sprüngen abhalten lassen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#JaneAustenunddieKunstderWorte #NetGalleyDE!

Dienstag, 30. November 2021

Rezension - Mach dich locker



Autorin: Ellen Berg

Titel: Mach dich locker

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 15. November 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Planst du noch, oder lebst du schon? 
(Noch) nicht perfekt, aber verdammt nah dran: Kontrollfreak Marie hat ihr Leben exakt durchgeplant. Einfach locker laufen lassen? Bloß nicht. Dafür sind ihre Ansprüche an Job, Ehe und Familienalltag viel zu hoch. Dumm nur, dass ihre Familie zunehmend rebellisch reagiert. Vor allem ihr Mann Alexander ist genervt von der ewigen Kritik – und zeigt sich umso interessierter an der provozierend lockeren Babette. Langsam muss sich Marie fragen, ob Perfektionismus wirklich glücklich macht. Doch wie rettet man eine Ehe nach fünfzehn Jahren Beziehungsroutine? Und – will Marie das überhaupt? 


Meine Meinung:
Das gewohnt humorvolle Cover hat mal wieder dafür gesorgt, dass ich auf das Buch aufmerksam wurde. Weil mich die Kurzbeschreibung zusätzlich neugierig machte, lernte ich Marie kennen. Ich muss allerdings gleich gestehen, dass ich anfangs wirklich sehr schwankte. Ich wusste nicht, ob ich sie leiden kann oder sogar bemitleiden sollte. Ihre Art gefiel mir nicht und ich hätte sie nicht gerne zur Freundin gehabt, aber ich dachte, die Autorin wird sich etwas beim Schreiben gedacht haben und wollte die Entwicklung erst einmal abwarten. So bekam ich einen guten Einblick in ihr Berufs- und Familienleben, mehr gab es da allerdings auch nicht. 
Wie es nun mal so ist, irgendwann zeigt einem der Körper, was er von dem Leben der Besitzerin hält und stellt sich einfach quer. Marie musste die unangenehme Erfahrung machen, dass Tabletten nicht alleine dafür sorgen, dass alles wie gewohnt fluppt. Ihr Rücken zeigt es ihr und dadurch wird sie ausgebremst. Allerdings stellt sie gezwungenermaßen fest, es geht auch anders und Hilfe sollte angenommen werden. Ernst und humorvoll erzählt die Autorin, was Marie so alles erlebt. Und ich konnte mich im Laufe der Geschichte doch mit ihr anfreunden. Die Entwicklung und vor allem das Ende und was die Autorin danach noch geschrieben hat, konnte mich begeistern.


Fazit:
Ein gelungenes Buch über Höhen und Tiefen des Lebens, das Mut macht, sich Problemen zu stellen und vergangenes verarbeitet und zum Guten wenden kann. Gerne empfehle ich dieses Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Machdichlocker #NetGalleyDE!

Rezension - Der Weg der Highlanderin



Autorin: Eva Fellner

Titel: Der Weg der Highlanderin

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Oktober 2021

Seiten: 501

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Eva Fellner von Feldegg, geboren 1968 im oberbayerischen Murnau, arbeitete zunächst als Chefredakteurin einer Fachhandelszeitschrift. Sie gründete eine Agentur für digitales Marketing und unternahm zahlreiche Reisen. China und Südafrika wurden ihr daher zu einer zweiten Heimat. Neben asiatischer Kampfkunst interessiert sie sich schon immer für Geschichte, vor allem für starke Frauen und das Mittelalter. Sie ist davon überzeugt, dass die besten Geschichten das Leben selbst erzählt. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Enja – Das Schicksal der Schotten liegt in ihrer Hand. Schottland, 1314: In den Highlands tobt ein erbitterter Krieg zwischen den Engländern und den Clans um die schottische Unabhängigkeit. Als die Lage sich zuspitzt, beschließt die mutige Kriegerin Enja, die zur Assassinin ausgebildet wurde, für die Schotten zu kämpfen – an der Seite des Clanführers James Douglas. Am Tag der großen Schlacht fällt der König der Schotten eine schwerwiegende Entscheidung: Enja soll sich als Frau vom Kampfgeschehen fernhalten. Doch als sie in den Reihen ihrer Feinde jemanden erkennt, dem sie vor Jahren Rache geschworen hat, weiß sie: Dies ist ihre einzige Chance. Die hochspannende Geschichte einer unvergesslichen Heldin inmitten der schottischen Highlands


Meine Meinung:
Nachdem ich vor ein paar Monaten das Buch "Die Highlanderin" gelesen hatte, war klar, dass ich auch das zweite Buch lesen wollte. Zumal ich davon ausging, dass meine offenen Fragen beantwortet würden. Außerdem hoffte ich auf eine spannende Fortsetzung.
Beides habe ich bekommen. Wie auch im ersten Buch wird hier in einem besonderen Schreibstil die Geschichte rund um Enja weiter erzählt. Enja berichtet mir in der Ich-Form, was sie erlebt, denkt und fühlt. Der Erzählstil wechselt laufend, auch die Zeiten und Gegenden. So einfach mal eben runterlesen war mir nicht möglich, Konzentration war angesagt. Aber da ich mich inzwischen an die Schreibweise gewöhnt hatte, wurde meine Lesefluss nicht weiter gehemmt.
Enja und ihre Begleiter sind nach einer langen Reise in Schottland angekommen. Natürlich habe ich erfahren, was sie auf der Reise alles erlebt haben und in Schottland war es nicht gerade friedlich. Das kennen wir ja alle aus der Geschichte des Landes. Enja steckt mittendrin in den Streitigkeiten und es gibt die eine oder andere gefährliche Situation. Aber auch erfreuliches konnte ich lesen, verraten werde ich allerdings nichts dazu.
Auf jeden Fall war es wieder sehr spannend und es gab reichlich Überraschungen für mich, die größte war das Ende und darüber habe ich mich am meisten gefreut.


Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung des ersten Buches, was auch erforderlich war. Nun weiß ich bestens bescheid und habe keine offenen Fragen mehr. Gerne empfehle ich auch dieses Buch, rate allerdings dazu, unbedingt beide zu lesen. Wer das erste Buch bisher noch nicht kannte, hat nun die Möglichkeit beide ohne Wartezeiten zu lesen.

Bei der Autorin, beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerWegderHighlanderin #NetGalleyDE!

Sonntag, 7. November 2021

Rezension - Der Stockholm-Code - Die zweite Botschaft


Autorin: Denise Rudberg

Titel: Der Stockholm Code - Die zweite Botschaft

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Denise Rudberg, 1971 in Stockholm geboren, studierte Filmwissenschaft und Dramaturgie in New York. Zusammen mit Camilla Läckberg moderierte sie im schwedischen Fernsehen eine Kultur- und Literatursendung. In Schweden ist sie eine Bestsellerautorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei junge Frauen, ihr besonderes Talent und ein geheimer Code. Stockholm, 1940: Iris, Elisabeth und Signe arbeiten fieberhaft daran, die verschlüsselten Nachrichten der Deutschen zu decodieren. Iris, die vom Geheimdienst in Gewahrsam genommen, aber wieder freigelassen wurde, befindet sich unter ständiger Beobachtung, denn ein schrecklicher Verdacht steht im Raum: Hat sie Verbindungen zu Deutschland? Als herauskommt, dass jemand geheime Informationen an die Deutschen weitergibt, spitzt sich die Lage zu. Denn eigentlich können nur die drei Freundinnen dieses Wissen haben. Eine spannende und emotionale Geschichte über den Mut dreier Frauen, die erkennen, dass sie zusammen stärker sind als allein – von einer schwedischen Bestsellerautorin


Meine Meinung:
Nachdem ich das erste Buch "Der Stockholm-Code - Die erste Begebung" gelesen hatte, wollte ich doch wissen, wie es weitergeht und war gespannt auf dieses zweite Buch.
Die beteiligten Personen waren mir ja bereits bekannt und ich konnte sie weiter begleiten. Im eiskalten Stockholm gingen alle drei ihrer Arbeit nach, die langsam Fortschritte machte. Allerdings hatten sie es auch immer wieder mit unsympathischen Personen zu tun, die Druck ausübten und Schrecken verbreiteten. Es war ganz interessant zu lesen, aber so richtig spannend war es im Grunde nicht.
Die Autorin gewährte mir mit diesem Buch ein weiteres Mal den Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Ich hatte auch das Gefühl, es war alles etwas oberflächlich und jetzt nicht unbedingt wichtig. Von Iris mit ihren Söhnen habe ich nicht allzu viel erfahren, Signe hatte reichlich Probleme mit ihrer Gesundheit, einzig Elisabeth sorgte für richtig gute Unterhaltung. Ich wartete die ganze Zeit auf einen so genannten Höhepunkt in der Geschichte und war auf einmal am Ende angelangt und hatte reichlich offene Fragen. Regelrecht erstaunt schaute ich am Ende auf das Buch und mir stellte sich die Frage, was sollte das denn jetzt? Gibt es ein weiteres Buch, in dem alles aufgeklärt wird? Wenn nicht, dann wäre ich äußerst unzufrieden mit allem.


Fazit:
Ganz interessant war das Leben und Zeitgeschehen rund um die drei Frauen zu lesen, aber spannend kann ich jetzt nicht behaupten. Das Alltags- und Berufsleben wurde sehr anschaulich geschildert, zumal mir als Leserin ja die schwedische Sichtweise geboten wurde. Ich bin etwas unsicher, ob ich ein weiteres Buch lesen möchte, sofern es denn eins geben mag. Auf der anderen Seite hätte ich schon gerne eine Antwort auf meine offenen Fragen. Ich möchte jetzt keinem vom Lesen der beiden Bücher abraten, aber wenigstens darauf hinweisen, dass es kein abschließendes Ende für mich gab.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#derstockholmcode #NetGalleyDE!

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Rezension - Je stiller der Tod



Autorin: Mary Ann Fox

Titel: Je stiller der Tod

Genre: Weihnachtskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. September 2021

Seiten: 238

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Mary Ann Fox, Jahrgang 1978, verdiente sich ihr erstes Geld in einer Gärtnerei. Der Liebe wegen ging sie nach dem Studium nach England und arbeitete dort als Fremdenführerin, als Deutschlehrerin und dann im Botanischen Garten in Oxford. Sie arbeitet und lebt mittlerweile in Hamburg- Altona.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mistel, Mord und Marzipan. Die junge Gärtnerin Mags Blake freut sich auf Weihnachten mit ihrer Familie und auf heimelige Stunden vor dem Kamin. Kurz vor dem Fest möchte ein Fotograf mit seinem Team für ein Magazin Aufnahmen des Gartens machen, den Mags in ein wahres Winterwunderland verwandelt hat. Doch dann bricht ein Schneesturm über Cornwall herein, das Cottage ist eingeschneit. Schöne Bescherung! Mags nimmt es mit Humor – bis sie im Schnee über die Leiche des Fotografen stolpert. Die Polizei wird Stunden brauchen, um zum Cottage zu gelangen. Muss Mags den Mörder unter ihren Gästen suchen? Ein Schneesturm im malerischen Cornwall – und ein gefährliches Weihnachtsfest für die junge Gärtnerin Mags Blake


Meine Meinung:
Das Cover hat mich magisch angezogen, zu gerne würde ich dort im Schnee ein paar Fußspuren hinterlassen. Aber das ist ja nicht möglich und deshalb begnügte ich mich damit, dass ich einen winterlichen Krimi lesen konnte. Von Mary Ann Fox hatte ich bisher noch kein Buch gelesen und erwischte hier unwissentlich die siebte Folge, in der Mags Blake eine wichtige Rolle spielte. Der Einstieg in die Serie fiel mir leicht, schnell fand ich mich zurecht und lernte Mags und Sam sowie deren Freunde kennen. Mags hat das kleine Cottage wunderschön dekoriert und sehr ausführlich beschreibt die Autorin nicht nur das Haus, sondern auch den Garten und was Mags noch so alles plant. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, eine Geschichte zu lesen, die sich zur Weihnachtszeit abspielt, wobei es für mich persönlich unverständlich war, dass man einen Fotografen und seine Mitarbeiter kurz vor dem Weihnachtstag ins Haus lässt. Wie erwähnt, lange Zeit passierte für mich nichts aufregendes, bis dann endlich der kriminelle Teil begann. Der mir nicht gerade sympathische Fotograf wird von Agatha tot aufgefunden. Der Schneesturm hindert die Polizei daran, so schnell wie möglich zu kommen und Mags steht nun vor einem Problem. Denn hier hat die Autorin die Variante aufgegriffen, dass als Täter nur jemand im Haus in Frage kommt, weil niemand wegfahren aber auch nicht kommen konnte.  Übermäßig spannend habe ich das alles nicht empfunden, aber neugierig war ich und wollte wissen, was denn nun tatsächlich passiert ist.
Agatha hat für einige humorvolle Momente besorgt und ich hoffe für sie, dass sie im neuen Jahr einen Partner bekommt. Wer nun mehr zu Agatha wissen möchte, muss das selbst herausfinden, ich verrate nichts. 

 
Fazit:
Wer keinen gesteigerten Wert auf sehr spannende Unterhaltung legt und lieber Geschehen im Winter beobachten möchte, wird hier vielleicht das richtige Buch finden. Für mich war es eine nette leichte Unterhaltung für zwischendurch.
 

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#JestillerderTod #NetGalleyDE!

Montag, 13. September 2021

Rezension - Das Kind von Gleis 1



Autorin: Gill Thompson

Titel: Das Kind von Gleis 1

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 502

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Gill Thompson studierte Kreatives Schreiben an der Chichester University. Beim Schreiben wird sie oft von wahren Begebenheiten inspiriert, besonders die Schicksale von Kindern während des Zweiten Weltkrieges liegen ihr am Herzen. Thompson lebt mit ihrer Familie in West Sussex und arbeitet dort als Englischdozentin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie weit muss eine Mutter gehen, um ihr Kind zu schützen? 
1939: Die jüdische Pianistin Eva sucht in Prag verzweifelt nach einem Weg, ihre Tochter Miriam vor den heranrückenden Deutschen in Sicherheit zu bringen. Als letzter Ausweg bleibt ihr, sie mit einem Kindertransport nach London zu schicken. Doch wie wird ihr Kind die Reise ins Ungewisse überstehen? In England bemüht sich die Britin Pamela, der kleinen Miriam ein Zuhause zu geben, muss aber gleichzeitig um ihre eigene Familie fürchten. Während beide Mütter erst glauben, das zu verlieren, was ihnen das Liebste ist, finden sie inmitten der Kriegswirren die Hoffnung auf Glück.


Meine Meinung:
Vor einigen Jahren hatte ich an der Liverpool Street Station in London ein Denkmal mit Kindern entdeckt. Es sollte an den Kindertransport erinnern. Deshalb war ich natürlich sehr neugierig und wollte dieses Buch unbedingt lesen.
Die Autorin stellt mir in diesem Buch mehrere Frauen und deren Familien vor, die in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts Entscheidungen treffen und gleichzeitig um das Leben bangen mussten.
Ich lerne Eva kennen, die ihre Tochter Miriam retten will und sie nach London schickt. Mit Sicherheit ist es ihr und vielen anderen Müttern nicht leicht gefallen. Gleichzeitig wird mir Pamela vorgestellt, die in England lebt und ehrenamtlich sich um vieles kümmert. Das Schicksal führt sie und Miriam zusammen. Gill Thompson hat in ihrer Geschichte rund um diese Familien viele Begebenheiten eingebunden, die tatsächlich passiert sind. Es mag auch sein, dass manche gebündelt davon genauso betroffen waren. Ich fand es sehr bewegend, was die Autorin geschildert hat. Leider gab es damals für viele ein trauriges Ende, aber gleichzeitig passierte auch erfreuliches und die Leute ließen sich nicht unterkriegen und machten das bestes aus den Situationen. Beim Lesen gibt es also ein auf und ab für die Gefühle, aber so war es nun einmal.


Fazit:
Dies ist ein Buch mit einer sehr berührenden Geschichte. Viele Geschehnisse sind inzwischen bekannt geworden, aber zusammen gefasst, bietet es einen gelungenen Einblick in das Zeitgeschehen einer schweren Zeit. Gerne gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung:

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DasKindvonGleis1 #NetGalleyDE

Donnerstag, 19. August 2021

Rezension - Frau von Goethe



Autorin: Beate Rygiert

Titel: Frau von Goethe

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 16. August 2021

Seiten: 376

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch




Das schreibt die Autorin über sich:
Bücherschreiben ist meine Leidenschaft. Schon als Kind wollte ich Schriftstellerin werden. Nach dem Abitur studierte ich Italienische Literatur, Theater- und Musikwissenschaft in München und Florenz und arbeitete danach einige Jahre als Operndramaturgin. Bis der Tag kam, an dem ich meinen Traum verwirklichte und den Sprung in die Selbstständigkeit wagte. Seitdem bin ich freie Autorin und lebe mit meinem Mann im Schwarzwald.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Ohne Dich ist doch alles nichts.“ Christiane Vulpius Weimar, 1788 Christiane Vulpius ist Putzmacherin in einer Kunstblumen-Manufaktur, als sie mit der Bittschrift ihres Bruders beim Geheimen Rat Goethe, dem begehrtesten Junggesellen Weimars, vorstellig wird. Gesellschaftlich trennen sie Welten, und doch ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Zunächst können sie ihr leidenschaftliches Verhältnis geheim halten. Als Christiane jedoch schwanger wird, schlagen ihr vonseiten der „guten Gesellschaft“ Hass und Verachtung entgegen. Wird Goethe zu ihr und dem Kind stehen? Christiane verliert nicht den Mut, sondern kämpft um ihre Liebe. Die Geschichte einer unkonventionellen und mutigen Frau – kenntnisreich und hochemotional erzählt.


Meine Meinung:
Goethe kennt ja wohl jeder und hat sicher auch schon etwas von ihm gelesen, wie auch von seinen Wegbegleitern. Aber über Frau von Goethe ist sehr wenig bekannt, zumindest kann ich das von mir behaupten. Darum war ich natürlich sehr neugierig darauf, dieses Buch zu lesen.
Wie ich es gerne bei Biografien mache, suche ich nebenbei im WWW nach weiteren oder ergänzenden Informationen. Deshalb stellte ich nun fest, dass über Christiane direkt wenig auf Anhieb zu finden war.
Beate Rygiert hat also sehr viel recherchieren müssen und musste dann überlegen, wie es gewesen sein könnte.... als die beiden sich kennenlernten.... als sie sich näher kamen und so weiter. Das ist ihr sehr gut gelungen. Gleichzeitig konnte sie mir als Leserin vieles über den Zeitgeist vermitteln. Christiane muss ihren Wolfgang sehr geliebt haben, anders kann ich es mir nicht vorstellen, denn es dauerte Jahrzehnte bis er sie endlich heiratete und sie nicht mehr der Gefahr ausgesetzt wurde, unter der damals viele Frauen zu leiden hatten, wenn sie unverheiratet ein Kind erwarteten.
Allerdings scheint Christiane ihrem Wolfgang in vielen Dingen inspiriert und auch unterstützt zu haben. Beide brauchten einander.
Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, was die Autorin geschrieben und mir die beiden näher gebracht hat.


Fazit:
Eine interessante Biografie über eine Frau, die erst spät so richtig gewürdigt wurde. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#FrauvonGoethe #NetGalleyDE

Freitag, 13. August 2021

Rezension - Die Frauen vom Jungfernstieg - Antonias Hoffnung


Autorin: Lena Johannson

Titel: Die Frauen vom Jungfernstieg - Antonias Hoffnung

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Juli 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Lena Johannson, 1967 in Reinbek bei Hamburg geboren, war Buchhändlerin, bevor sie als Reisejournalistin ihre beiden Leidenschaften Schreiben und Reisen verbinden konnte. Sie lebt als freie Autorin an der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamburg, 1903: Gerda und Oscar ist mit Leukoplast ein echter Bestseller gelungen. Während Oscar sein gemeinnütziges Engagement verstärkt und damit bei den Hamburger Kaufleuten aneckt, veranstaltet Gerda in ihrer Villa in Eimsbüttel erfolgreiche Kunstsalons. Die Künstlerin Irma steht vor ihrem internationalen Durchbruch, und Antonia hat ihr Glück in der Liebe gefunden. Doch dann soll sie sich nach einem Schicksalsschlag plötzlich um die kleine Tochter ihrer Freundin kümmern. Sie ahnt nicht, welch schwieriger Kampf um das Kind ihr bevorsteht. Zugleich unterstützen die drei Frauen Oscar bei der Entwicklung einer neuartigen Creme, die die Welt der Kosmetik revolutionieren soll – denn auch die Konkurrenz ist dieser Idee auf der Spur.


Meine Meinung:
Jungfernstieg und Nivea, wem sagen die Namen nichts? Ich war sogar dort im Shop und deshalb besonders neugierig auf das Buch.
Im ersten Buch lernte ich Oscar und Gerda Troplowitz kennen, die die Fabrik von Paul Carl Beiersdorf kauften. Oscar war ein sehr fortschrittlich denkender Arbeitgeber, was vielen Hamburgern ein Dorn im Auge war. Im ersten Buch stand seine Frau Gerda im Vordergrund und diesmal war es Antonia. Eine dritte Frau gehört zu ihrem Bund, Irma, über die im nächsten Buch geschrieben wird. Wobei eigentlich in beiden Bücher, die ich bisher gelesen habe, viel aus dem Leben aller Frauen geschildert wird. Die Begebenheiten passten genau in das Zeitgeschehen. Wobei Antonia und Irma keine Personen waren, die real existiert haben und somit ihre Lebensgeschichte eigentlich nur dazu diente, dass ich als Leserin erfahren durfte, was Frauen damals erleben mussten und wie schwer es ihnen gemacht wurde. Das fand ich natürlich sehr interessant, hatte ich dadurch die Möglichkeit so nebenbei zu lesen, was durchaus gewesen sein konnte. Es mag vielleicht als gewisse Würze gedacht sein, dass es in beiden Büchern fiese Charaktere gab, die allen Steine in den Weg legten. Ich hätte sehr gut darauf verzichten können.


Fazit:
Ein interessantes Buch über das Ehepaar Troplowitz und Nivea, was letztendlich eins der vielen Produkt wurde, das weltweit bekannt wurden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 3. August 2021

Rezension - Blutroter Wein



Autor: Max Oban

Titel: Blutroter Wein

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 17. Mai 2021

Seiten: 364

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über den Autor:
Max Oban, geboren in Oberösterreich, arbeitete nach seinem Studium in Wien und Karlsruhe im Management eines internationalen Konzerns. Er ist heute Dozent am Institut für Management in Salzburg und lehrt Internationales Marketing und Entrepreuneurship an der Hochschule Krems an der Donau. Max Oban lebt in Salzburg und in der Wachau.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tod im Weinberg. Die Reben zwischen Meran, Kaltern und Salurn stehen in voller Blüte. Tiberio Tanner, seine Zeichens Privatdetektiv, erkennt erfreut, dass er offenbar durch den Erwerb einer Flasche Rotwein einen Rebstock gewonnen hat. Gleich am nächsten Tag macht sich Tanner auf, seinen Gewinn in Besitz zu nehmen – und findet eine Leiche. Ein junger Mann liegt beim Weinstock. Erschossen. Wer ist der Ermordete? Und was hat es mit dem kleinen Luca auf sich, der behauptet, den Mörder beobachtet zu haben? Tanner stößt auf gewaltbereite Weinbauern, einen mysteriösen Mediziner – und auf einen weiteren Toten. Spannend und unterhaltsam – ein eigensinniger Detektiv ermittelt im malerischen Südtirol


Meine Meinung:
Ich mag Wein und war schon mal in Südtirol, zwei Gründe, weshalb ich diesen Krimi lesen wollte. Ich lernte zunächst Tiberio Tanner kennen, der als Privatdetektiv tätig ist. Er hat zwar einen Auftrag zu erledigen, aber nachdem er einen Toten neben seinem Rebstock, den er gewonnen hat, fand, war es für ihn viel wichtiger, dieser Sache nachzugehen.
Während seiner Ermittlungen ist Tanner sehr viel in Südtirol und auch in Tirol unterwegs. Ich darf ihn begleiten und "sehe"  bekannte Gegenden wieder und lerne neue kennen. Über Wein erfahre ich sehr viel, denn Tanner trinkt selber gerne den Wein der Gegend. Ich habe allerdings das Gefühl, dass er manches Mal zu viel trinkt und nicht unbedingt als glänzendes Vorbild angesehen werden kann.
Eine gewisse Spannung kam beim Lesen auf, denn Tanner fand sehr viel heraus, aber Zusammenhänge waren noch nicht zu sehen. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht und das hätte ich nun auch nicht vermutet.


Fazit:
War es nun eine Rotweinreise oder ein Krimi? So ganz sicher kann ich das nicht sagen, aber interessant war es auf jeden Fall und wer neben der Ermittlung etwas über Wein erfahren möchte, sollte vielleicht das Buch lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#BlutroterWein #NetgalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Mittwoch, 28. Juli 2021

Rezension - Trümmerland



Autorin: Sabine Hofmann

Titel: Trümmerland

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Mai 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Sabine Hofmann wurde 1964 in Bochum geboren und studierte Romanistik und Germanistik. Gemeinsam mit Rosa Ribas schrieb sie drei Kriminalromane über die Nachkriegszeit im Spanien. Zurzeit fasziniert sie die Beschäftigung mit der deutschen Nachkriegszeit als Bodensatz ihrer Kindheitserinnerungen – der Geschichten und Erlebnisse von Eltern, Großeltern, die ihre eigene Kindheit prägten. Sie lebt mit Mann, Kind und Kater in Erbach im Odenwald.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein junges Mädchen und ihr Kampf ums Überleben. Im Ruhrgebiet 1946. Der Krieg ist zu Ende, der Kampf ums Überleben noch lange nicht. Bei der Suche nach Trümmerholz stößt die zwölfjährige Hella an einer Zeche auf einen Sterbenden. Sie drückt ihm die Augen zu und nimmt als Gegenleistung seinen Mantel an sich, um ihn auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Doch eingenäht im Futter finden sich kostbare Bezugsscheine für Butter. Martha, Hellas Mutter, und Edith, eine Frau, die man bei ihnen einquartiert hat, wollen die Gelegenheit nutzen, in einen gewinnbringenden Tauschhandel einzusteigen, doch sie ahnen nicht, worauf sie sich einlassen. Bald ist ihnen nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch gefährliche Schwarzmarkthändler lauern ihnen auf. So packend wie authentisch – eine eindringliche Schilderung des Lebens in der Nachkriegszeit


Meine Meinung:
Geschichten aus der Nachkriegszeit - nicht jeder hat die Möglichkeit Verwandte nach deren Erlebnissen zu fragen und da ist es sehr gut, wenn Autorinnen und Autoren sich mit dem Thema auseinandersetzen. Hier hatte ich nicht nur einen historischen Roman, ich hatte das Gefühl, dass ich einen Krimi mit historischen Tatsachen lesen konnte.
Die junge Hella findet bei ihrer Suche nach Holz leider einen Sterbenden. Sie kann ihm nicht mehr helfen und der Mantel, der neben ihm liegt, ist zu wertvoll um ihn dort liegen zu lassen. Allerdings ahnt Hella nicht, was sie alles auslöst, als sie den Mantel mit nach Hause nimmt.
Die Autorin hat es geschafft und eine spannende Geschichte daraus gemacht. Sie hat mich an das Buch gefesselt, denn ich wollte natürlich wissen, wie alles zusammen passt. Nebenbei habe ich sehr viel erfahren können, wie es den Menschen damals ergangen ist. Sie lebten in der britischen Zone, das Geld war kaum etwas wert, Lebensmittelmarken gab es zwar, aber nicht genügend Lebensmittel. Jeder versuchte irgendwie klar zu kommen. Schwarzmarkt, Kälte, Hunger, fremde Menschen mussten in den Wohnungen aufgenommen werden. Neid und Missgunst gab es genügend, aber manch eine schaffte es, sich mit einem britischen Soldaten anzufreunden, die einem das Leben erleichtern konnten. Naja, manchmal ging da auch etwas schief.


Fazit:
Ein spannendes und sehr interessantes Buch. Alltagsleben mit allen Höhen und Tiefen, wobei letzteres in der Mehrzahl war. Aufarbeitung der Vergangenheit, viele konnten sich durchmogeln, aber es gab auch gutes und deshalb empfehle ich gerne dieses Buch.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Trümmerland #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Sonntag, 4. Juli 2021

Rezension - Die Mutige


 
Autorin: Stephanie Marie Thornton

Titel: Die Mutige

Genre: Biografie, historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. April 2021

Seiten: 565

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Rütten & Loening Aufbau Digital



Über die Autorin:
Stephanie Marie Thornton ist eine amerikanische Bestsellerautorin, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Alaska lebt. In ihren Romanen geht es stets um Frauen im Schatten der Geschichte Amerikas.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Zuallererst bin ich eine Frau.“ – Ein großer Roman über Jackie Kennedy.
Gegen den Widerstand ihrer Familie löst die junge Jacqueline Bouvier ihre vielversprechende Verlobung. Dann trifft sie ihre große Liebe: John F. Kennedy. Das strahlend schöne Paar wird zum Symbol der Hoffnung des jungen Amerikas: Jackies Eleganz und ihr Charisma machen sie zum Vorbild der Frauen, zugleich ist die hochintelligente Journalistin Triebfeder der Karriere ihres Mannes. Doch die Ehe ist unglücklich, und das Leben als First Lady gerät zur Zerreißprobe für sie. Trotz allem kämpft sie um ihre Liebe zu JFK – bis zu jenem Tag in Dallas. Auf der Suche nach einer Zukunft für sich und ihre Kinder muss Jackie nun ihren eigenen Weg finden.
Die so intime wie mitreißende Geschichte einer Frau, die wie keine andere zur Ikone wurde.


Meine Meinung:
Zunächst hatte ich gezögert und überlegt, ob ich das Buch tatsächlich lesen möchte. Denn in einer anderen Biografie kam sie nicht so gut weg. Aber nun bin ich froh, dass ich auch diese gelesen habe. Es kommt tatsächlich immer darauf an, wer aus welcher Sicht das Buch schreibt.
Auf jeden Fall fand ich es ausgesprochen interessant, mehr über ihr Leben zu erfahren und vor allem, wie sie mit der Situation umgegangen ist, in Dallas neben ihrem Mann zu sitzen und alles mit ansehen zu müssen. Ganz bestimmt finde ich aus heutiger Sicht vieles nicht gut, wie manche Personen in ihrem Umfeld gedacht und gehandelt haben. Aber es war eben auch eine andere Zeit und Jackie kannte es nicht anders.
Die Autorin hat eine sehr lange Zeitspanne gewählt und so erfahren wir viel über die junge Jacqueline Bouvier und spätere Jackie Kennedy. Die Zeit als Mrs. Onassis wurde nicht ganz so ausführlich behandelt, aber das hat die meisten Leser wahrscheinlich auch weniger interessiert. Der Weg zur First Lady war interessanter.


Fazit:
Eine sehr interessante Biografie über Jackie Kennedy, ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen. Sicherlich gibt es einige Leser, die es ebenfalls interessiert.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieMutige #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Sonntag, 20. Juni 2021

Rezension - Die Highlanderin


 
Autorin: Eva Fellner

Titel: Die Highlanderin

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. Mai 2021

Seiten: 505

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Eva Fellner von Feldegg, geboren 1968 im oberbayerischen Murnau, arbeitete zunächst als Chefredakteurin einer Fachhandelszeitschrift. Sie gründete eine Agentur für digitales Marketing und unternahm zahlreiche Reisen. China und Südafrika wurden ihr daher zu einer zweiten Heimat. Neben asiatischer Kampfkunst interessiert sie sich schon immer für Geschichte, vor allem für starke Frauen und das Mittelalter. Sie ist davon überzeugt, dass die besten Geschichten das Leben selbst erzählt. Sie ist verheiratet und hat drei Söhne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Tochter der Highlands. Island 1289: Bei einem Schiffsunglück gerät Enja in die Fänge von Menschenhändlern. Sie wird in den Orient entführt und dort zur Assassinin ausgebildet. Als junge Frau sucht sie ihre Wurzeln und macht sich auf den langen Weg nach Schottland, wo in den Highlands ein erbitterter Krieg zwischen den Clans und den Engländern tobt. Als Enja bei einem Angriff schwer verletzt wird, rettet sie ausgerechnet der Clanführer James Douglas. Auf seiner Burg kommt sie wieder zu Kräften. Sie ist fasziniert von James, und als er in englische Gefangenschaft gerät, unternimmt Enja alles, um ihn zu retten – obwohl sie sich damit einen mächtigen Feind macht: den englischen König. Die hochspannende Geschichte einer furchtlosen Heldin vor der Kulisse der Schottischen Unabhängigkeitskriege


Meine Meinung
:
Highlander kenne ich einige, aber einer Highlanderin bin ich bisher noch nicht begegnet. Deshalb war ich besonders gespannt auf dieses Buch.
Im Prolog werde ich Zeugin einer besonderen Hochzeit mit einem dramatischen Höhepunkt, für den Enja sorgt. Aber wie kam es dazu? Dazu muss ich etwas ausholen, nein, halt, die Autorin macht das.
Island 1289, Enja erzählt in der Ich-Form, dass sie mit ihrer Mutter eine besondere Reise antritt. Allerdings nimmt diese einen völlig anderen Verlauf, womit niemand gerechnet hat. Für Enja beginnt damit ein großes Abenteuer. Sie findet sich auf einmal im Orient wieder und erst viele Jahre später ist sie wieder in Schottland. Aber auch dort kommt sie nicht zur Ruhe. Nun will ich hier natürlich nicht erzählen, was sie alles erlebt hat, das sollte jeder selber nachlesen.
Die Autorin schildert sehr eindrucksvoll, was Enja so alles erlebt hat. Durch die Ich-Form erfahre ich ja auch viele Gedanken, die Enja sich macht und gleichzeitig wird die Erzählervariante genutzt, denn nicht immer ist Enja dabei, wenn etwas passiert und so erhalte ich mehrere Blickwinkel.
Im Wechsel befinde ich mich in verschiedenen Jahren und Gegenden wieder. Einige Kapitel enden mit einem Cliffhanger, von denen ich nicht der größte Fan bin. Aber ich weiß ja, dass ich wenige Seiten später, weiter lesen kann und deshalb macht es mir nicht soviel aus.
Eva Fellner ist ein sehr guter Debütroman gelungen. Für mich sind zwar einige Fragen offen geblieben, aber ich habe schon gesehen, dass das nächste Buch im Herbst erscheinen wird und mit Sicherheit viele Antworten geben wird. Auf jeden Fall hat sie mich an das Buch gefesselt, denn ich wollte unbedingt erfahren, was Enja so alles erlebt hat und vor allem, ob sie ihr Ziel erreicht.
Zum Cover möchte ich noch einiges äußern. Es ist zwar sehr schön, aber zur Protagonistin passt es leider gar nicht. Schade, da hätte von Verlagsseite ein passenderes gewählt werden können.


Fazit:
Spannung, Abenteuer, Romanze, Verwicklungen, Freundschaften, Vertrauen, Mut und vieles mehr wurden in diesem Buch miteinander verknüpft.
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, kauft Euch jetzt unbedingt das Buch und vor allem, lest im Herbst weiter.


Beim Verlag, bei der Autorin und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DieHighlanderin #NetGalleyDE

Sonntag, 18. April 2021

Rezension - Die Bildhauerin



Autorin: Pia Rosenberger

Titel: Die Bildhauerin

Genre: Historisch, Biografie

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 12. April 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Pia Rosenberger wurde in der Nähe von Osnabrück geboren und studierte nach einer Ausbildung als Handweberin in Stuttgart Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft und Pädagogik. Seit über 20 Jahren lebt sie mit ihrer Familie im mittelalterlich geprägten Esslingen und arbeitet als Autorin, Journalistin, Museumspädagogin und Stadtführerin. Wenn sie keine historischen Romane oder Krimis schreibt, beschäftigt sie sich mit ihrem Garten, der Natur, Yoga und ihrer Querflöte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Paris, 1881. Die siebzehnjährige Camille Claudel weiß schon früh, was sie will: Bildhauerin werden. Doch als Frau bleibt ihr ein Studium an der École des Beaux-Arts verschlossen. Gemeinsam mit drei Freundinnen mietet sie ein Atelier und stürzt sich in ein Leben der Bohème. Schon bald erregt sie mit ihren Plastiken die Aufmerksamkeit des viel älteren Auguste Rodins. Dieser protegiert und unterrichtet sie, Camille wird zu seiner unentbehrlichen Mitarbeiterin – und schließlich auch zu seiner Geliebten. Doch sie wünscht sich mehr, als nur eine seiner Musen zu sein.


Meine Meinung:
Durch die tolle Serie des Aufbau-Verlages lerne ich viele außergewöhnliche Frauen kennen. Diesmal stand Camille Claudel, eine Bildhauerin im Vordergrund.
Paris 1881, Camille ist siebzehn Jahre alt und will Bildhauerin werden. Schon sehr früh hat sie ihr Talent entdeckt. Allerdings lebt sie in einer Zeit, wo von den jungen Frauen erwartet wird, dass sie gut heiraten und ihrem Mann und Kindern ein angenehmes Leben bereiten. Einzig ihr Vater unterstützt sie. Ihre lieblose Mutter ist so gar nicht damit einverstanden, was Camille macht. Allerdings verhält sich Camille in meinen Augen auch nicht besonders nett, eine Aussage im Buch trifft es genau: „Dir ist kein Preis zu hoch für deine Kunst, oder? Du bist bereit, sogar deine Freunde dafür zu opfern.“ Ich gebe zu, Camille ist begabt und sie hat es nicht leicht. Die Zeit und die Menschen um sie herum sind einfach nicht bereit, Talente zu würdigen und neue Wege zu gehen.
Es war durchaus interessant zu lesen, was Camille so alles erlebt hat. Auch hier wurde aus ihrem Leben nur ein kurzer Abschnitt beschrieben. Meine Neugierde ist natürlich immer groß und ich halte Ausschau nach Bildern von den Werken und habe dabei noch mehr über ihr Leben erfahren. Ich will hier jetzt nichts verraten, aber das Ende des Buches ist sehr abrupt und vor allem wird leider nichts vom weiteren Weg beschrieben und für mich wurde dadurch ein falscher Eindruck vermittelt.


Fazit:
Eine interessante Frau wurde hier beschrieben, durchaus lesenswert und ich freue mich, dass ich Camille dadurch ein bisschen kennen lernen konnte. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieBildhauerin #NetGalleyDE


Mittwoch, 14. April 2021

Rezension - Bornholmer Falle



Autorin: Katharina Peters

Titel: Bornholmer Falle

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Katharina Peters (Pseudonym für Manuela Kuck) ist in Wolfsburg geboren, lebt im südlichen Berliner Umland und fühlt sich heimisch auf Rügen. Sie schreibt Krimis und Thriller, Romane, Kurzgeschichten. Wichtiger Motivator, Wegbereiter und Taktgeber: Agent Dirk Meynecke.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sarah Pirohl, ehemalige Polizistin in Rostock, möchte sich auf Bornholm einrichten, als sie der Hilferuf des BKA erreicht. Timo, der achtzehnjährige Stiefsohn eines renommierten Berliner Arztes, ist verschwunden. Zuletzt ist er gesehen worden, als er die Fähre von Bornholm nach Sassnitz bestieg. Sarah Pirohl beginnt sich umzuhören. Doch sie findet lediglich heraus, dass Sohn und Stiefvater vor Passanten auf der Insel in heftigen Streit gerieten. Dann jedoch erfährt sie, dass auf einem Musikfestival in Deutschland ein Junge umgebracht worden ist: ein Freund von Timo, der zuvor auf Bornholm gewesen ist ...


Meine Meinung:
Von Katharina Peters hatte ich bisher erst einen Krimi gelesen und war nun auf diesen gespannt, zumal mich die Insel Bornholm interessierte. Allerdings musste ich feststellen, dass es der zweite Bornholm-Krimi ist, womit ich aber keine Probleme hatte. Wichtige Informationen habe ich erfahren und hatte somit keine Wissenslücken.
Sarah hat sich nach Bornholm versetzen lassen, um Abstand zu finden. Die Ursprünge wurden im ersten Band beschrieben. Aber so einfach kann sie sich nicht lösen, denn ein junger Mann wird vermisst, der Bornholm mit einer Fähre verlassen wollte. Sarah muss ein weiteres Mal mit ihrer Kollegin Hannah ermitteln und sie decken einiges auf. Anfangs konnte ich mich nicht so richtig fesseln lassen, dann kam Fahrt auf und endete mit einem Cliffhänger, was ich so gar nicht mag.


Fazit:
Obwohl es das zweite Buch von und mit Sarah Pirohl war, hatte ich keine Probleme in die Gesamtgeschichte einzusteigen. Was mich allerdings immer wieder stört, ist ein Cliffhänger, der mich nötigt, das nächste Buch zu lesen. Das möchte ich nun doch selber entscheiden. Wem dies alles nichts ausmacht, wird wahrscheinlich mehr Freude an dem Buch haben.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#BornholmerFalle #NetGalleyDE

Sonntag, 21. März 2021

Rezension - Das Bernsteinmädchen



Autor: Hans Meyer zu Düttingdorf

Titel: Das Bernsteinmädchen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über den Autor
Hans Meyer zu Düttingdorf wurde 1967 in Bielefeld geboren und wuchs auf dem ost-westfälischen Land auf. Er ist Musiker, Autor und Unternehmenscoach und wurde für seine deutschsprachigen Chansons bereits mehrfach ausgezeichnet. Seit vielen Jahren lebt er zusammen mit seinem Partner, Juan Carlos Risso, in Berlin und in der argentinischen Küstenstadt Necochea. Mit ihm entwickelte er auch die Idee zu seinem Debütroman "Das Bandoneon".


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mein Herz in deinen Händen Neu Boltenhagen, 1938: Als Helena sich in den deutschen Matrosen Karl verliebt, verlässt sie ihre argentinische Heimat und zieht zu ihm an die Ostsee. Doch in den Wirren des Zweiten Weltkriegs werden die Liebenden getrennt, und Helena gebärt einen Sohn. Über siebzig Jahre später erhält dieser ein rätselhaftes Erbe von seiner Mutter. Mit einem Bernstein und dem Auftrag, seinen deutschen Wurzeln nachzuspüren, reist Robert von Buenos Aires in das vorpommersche Dorf seines Vaters und ist wie vom Donner gerührt. Warum steht auf dem Familiengrab, dass er und Helena hier im Jahr 1945 begraben worden seien? Und wer ist die zweite Frau auf den alten Fotos? Ein berührender Roman über eine Reise in die Vergangenheit und die Rückkehr in ein anderes Leben.


Meine Meinung:
Bernstein verbinde ich mit der Ostsee und deshalb war ich auf dieses Buch neugierig. 
An die Ostsee sollte Robert dann auch reisen, weil seine Mutter im Testament diesen Wunsch geäußert hat. Ihn lernte ich in dem Moment kennen, als das Flugzeug, von Buenos Aires kommend, in Frankfurt landete. Weder Robert noch ich konnten uns vorstellen, warum die Mutter dies als letzten Willen geäußert hat. Die Mutter Elena lernte ich ebenfalls kennen, denn es gibt in diesem Buch zwei Erzählstränge. Die Geschichte von Elena während der Kriegsjahre und Roberts Suche nach dem Warum? Und dieses Warum stellte ich mir auch. Warum macht eine Frau so etwas und lässt Vergangenes nicht ruhen? Warum denkt sich ein Autor so ein Ende aus? 
Mal davon abgesehen, fand ich es durchaus interessant, ein weiteres Mal zu lesen, wie sich das Leben während der Kriegsjahre abspielte. Außerdem habe ich auch nebenbei noch etwas über den Alltag in der DDR erfahren, denn Rico spielte als Fahrer von Robert eine interessante Nebenrolle. Mehr möchte ich vom Inhalt, wie immer, nicht verraten. 
Geheimnisse, Vergangenheitsbewältigung, Zusammenhalt, Neid, Eifersucht - so vieles spielte in dieser Geschichte, hauptsächlich für Elena, eine entscheidende Rolle. 


Fazit:
Ein interessantes Buch mit historischen Begebenheiten verknüpft. Mich hat es jetzt nicht so toll begeistern können. Was vielleicht daran liegt, dass ich zu viel aus dieser Zeit gelesen habe und manchem Plot etwas kritischer gegenüber stehe. Aber zum Glück sind Geschmäcker verschieden.


Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#DasBernsteinmädchen #NetGalleyDE

Montag, 15. März 2021

Rezension - Romy und der Weg nach Paris



Autorin: Michelle Marly

Titel: Romy und der Weg nach Paris

Genre: Biografie, Historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 15. März 2021

Seiten: 415

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin
Hinter Michelle Marly verbirgt sich die in Hamburg geborene deutsche Bestsellerautorin Micaela Jary, die in München und Lugano aufwuchs. Durch ihren Vater, den Filmkomponisten Michael Jary, begegnete sie vielen Künstlern und Filmschaffenden der fünfziger und sechziger Jahre, später berichtete sie als Reporterin über das Showbiz, bis sie nach Paris zog und Romane zu schreiben begann. Heute lebt sie mit Mann und Hund in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Romy Schneider – die größte Schauspielerin ihrer Zeit.
1958: Die junge Romy fühlt sich in einer Sackgasse gefangen. Als Sissi ist sie zum Weltstar geworden, doch sie ist es leid, immer nur das süße Mädel zu geben. Sie träumt von einer Laufbahn als Charakterdarstellerin. Dann lernt die wohlbehütete Romy bei Dreharbeiten den noch unbekannten Alain Delon kennen – und verliebt sich in den rebellischen jungen Mann. Gegen den Willen ihrer Familie folgt sie ihm nach Paris. Doch Romys Karriere gerät ins Stocken, und schon bald erlebt auch ihre Liebe zu Alain eine Krise …
Ein großer Roman über die Suche einer einmalig faszinierenden Frau nach ihrem Weg als Künstlerin, als Liebende – und nach sich selbst

Meine Meinung:
Als Kind habe ich natürlich die Sissi-Filme alle gesehen und auch viele andere, die sie gemeinsam mit ihrer Mutter gedreht hat. Ich habe mir allerdings nie Gedanken darüber gemacht, wie jung sie damals war und über ihr Leben wusste ich ebenfalls nichts, was wohl auch daran lag, dass ich zu der Zeit, in der sie Alain Delon kennen lernte und nach Paris ging, noch ein kleines Kind war. Deshalb freute ich mich natürlich, dass Michelle Marly diesen Zeitraum aus ihrem Leben gewählt und uns darüber berichtet hat.
Romy Schneider war eine sehr schöne Frau und sehr talentiert. Leider musste sie ein Leben kennen lernen, das, wie sich hinterher herausstellte, nicht gut für sie war. Im Grunde tut sie mir leid, sie musste sich von ihren Eltern lösen, wurde lange Jahre in eine Richtung gedrängt und hatte es schwer, als sie sich verliebte. Ein enormer Druck wurde auf sie ausgeübt. Auf der anderen Seite kannte sie es nicht anders und sie liebte das Film und in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Eine wichtige Person war deshalb Alain Delon für sie.
Michelle Marly hat eine sehr interessante und eindrucksvolle Zeitspanne gewählt, mit der sie uns Leser Einblick in das Leben von Romy Schneider gewährte. Es war die Zeit, wo Romy große Schritte in eine andere Welt machte und was sie sehr geprägt haben musste.


Fazit:
Mit großem Interesse habe ich das Buch gelesen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#RomyundderWegnachParis #NetGalleyDE

Freitag, 5. März 2021

Rezension - Große Elbstrasse 7 - Liebe in dunkler Zeit

 
Autor: Wolf Serno

Titel: Große Elbstraße 7 - Liebe in dunkler Zeit

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 15. Februar 2021

erschienen: Taschenbuch 12. April 2021

Seiten: 552

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Digital eBook
Herausgeber : Rütten & Loening TB


Über den Autor:
Wolf Serno war, bevor er begann, Romane zu schreiben, viele Jahre erfolgreich als Werbetexter und als Dozent tätig. Mit „Der Wanderchirurg“ gelang ihm ein internationaler Bestseller. Er lebt mit seiner Frau und zwei Hunden in Hamburg und Nordjütland.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die große Hamburg-Saga. 
Jahre des Leids – Jahre der Liebe. 
In ihrem Haus an der Großen Elbstraße versucht Vicki zur Haiden der Not zu trotzen. Die Wirtschaftskrise Anfang der dreißiger Jahre trifft auch sie; zudem hat sie ihre Arbeit im Krankenhaus Eppendorf wegen einer Krankheit aufgeben müssen. Das Leben scheint nichts mehr für sie bereitzuhalten. Doch plötzlich kehrt ihr Bruder Benno mit seiner Tochter Florence aus New York zurück. Voller Eifer machen die drei sich daran, das alte Haus zu renovieren. Florence, die in den USA Medizin studiert hat, findet auch einen fähigen Architekten, in den sie sich obendrein verliebt. Doch Aron ist Jude, und auch in Hamburg kommen die Nazis mit aller Gewalt an die Macht.


Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder interessant, etwas über das Leben in Deutschland zu erfahren. Was haben die Leute vor ca neunzig Jahren alles erlebt? Vieles ist bekannt, aber manches auch nicht und deshalb finde ich es gut, wenn die Erlebnisse in einem Roman verarbeitet werden und der Autor uns Lesern an dem Leben der Protagonisten teilhaben lässt. Ich mag nicht darüber nachdenken, wie ich mich damals entschieden hätte, aus heutiger Sicht kann ich zumindest nicht alle Entscheidungen nachvollziehen und gut finden. Aber so war es leider. Zum Glück hatten einige die Möglichkeit auszuwandern, andere leider nicht :( Nun, unverständlich, wie man aus einem sicheren Land wieder nach Hamburg übersiedelt. Aber viele haben damals auch die Gefahr nicht so recht erkannt oder nicht erkennen wollen. Wie auch immer, es war wirklich sehr fesselnd Flo und ihre Familie zu begleiten und durch sie vieles über Berufs- und Alltagsleben zu erfahren. Ganz besonders interessant fand ich es, dass ich die  Augenärztin Flo  begleiten konnte. Dadurch konnte ich sehr viel über ihre Arbeit erfahren.


Fazit:
Man muss das erste Buch nicht kennen, um dieses lesen zu können. Allerdings finde ich es immer wieder gut, wenn ich das vorherige Buch kenne. Hier gebe ich nun gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#GroßeElbstraße7LiebeindunklerZeit #NetGalleyDE

Samstag, 27. Februar 2021

Rezension - Die Frau von Montparnasse: Simone de Beauvoir und die Suche nach Liebe und Wahrheit


Autorin: Caroline Bernard

Titel: Die Frau von Montparnasse

Genre: Biografie, Historisch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. Februar 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, sich Geschichten über starke Frauen auszudenken.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die große Philosophin Simone de Beauvoir und die Liebe in Freiheit Paris, 1929: Die junge Simone will studieren – und schreiben. Dann begegnet sie Jean-Paul Sartre, Enfant terrible, Genie und bald ihr Geliebter. Sie schließen einen Pakt, der ihre Liebe und dabei sexuelle Freiheit sichern soll. Gemeinsam formulieren sie die Philosophie des Existenzialismus, sind der Mittelpunkt der Pariser Bohème. Doch ihren Traum vom Schreiben kann Simone nicht verwirklichen – die Verlage lehnen ihre Texte als »unpassend« ab. Und auch um die Beziehung zu Sartre muss sie kämpfen. Denn: Wie lässt sich eine große Liebe mit dem Streben nach Freiheit vereinbaren?


Meine Meinung:
Ich lese sehr gerne die Bücher aus der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe". Dadurch bekomme ich sehr viele interessante Einblicke in das Leben der unterschiedlichsten Frauen. Diesmal habe ich mich allerdings zum ersten Mal gefragt, wieviel ist hier fiktiv und wie viel entspricht der Wahrheit. Denn mit Simone de Beauvoir wurde mir eine Frau vorgestellt, die mir persönlich so gar nicht sympathisch wurde. Sie mag für die damalige Zeit zwar fortschrittliche Ideen gehabt haben, aber so wirklich konnte sie nicht alles umsetzen. Ihre Bindung zu Jean-Paul Sartre entsprach dann auch nicht meinen Vorstellungen zum Fortschritt. Aber wer bin ich, dass ich hier ihr Verhalten während der vielen Jahre in Frage stelle, außerdem ist es ja alles Vergangenheit und nicht mehr zu ändern. 
Der Autorin habe ich es nun zu verdanken, dass ich mich auf ein weiteres Buch dieser Serie eingelassen habe und mehr über Simone de Beauvoir erfahren konnte. 


Fazit:
Es war eine interessante Erfahrung, aus heutiger Sicht etwas über die damals große Philosophin zu lesen. Fans dieser Buchreihe werden es sicher lesen wollen und sich eine eigene Meinung dazu bilden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#DieFrauvonMontparnasse #NetGalleyDE

Sonntag, 21. Februar 2021

Rezension - Inspektor Takeda und die stille Schuld


Autor: Henrik Siebold

Titel: Inspektor Takeda und die stille Schuld

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 15. Februar 2021

Seiten: 366

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Aufbau Taschenbuch



Über den Autor:
Henrik Siebold ist Journalist und Buchautor. Er hat unter anderem für eine japanische Tageszeitung gearbeitet sowie mehrere Jahre in Tokio gelebt. Unter einem Pseudonym hat er mehrere Romane veröffentlicht. Zurzeit wohnt er in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Feuer in der Nacht. 
Beim Brand einer Hamburger Seniorenresidenz sterben acht Bewohner. Alles deutet auf Brandstiftung hin, so dass Inspektor Ken Takeda und Claudia Harms die Ermittlungen aufnehmen. Eine verdächtige Heimleiterin, sich seltsam verhaltende Angehörige – viele der Befragten machen sich verdächtig. Dann stoßen Takeda und Harms auf ein deutsch-japanisches Joint Venture, das einen neuartigen Pflegeroboter erprobt. Bald müssen die Ermittler eine Frage stellen, die ihnen selbst geradezu aberwitzig erscheint: Kann ein Roboter einen Mord begehen? 


Meine Meinung
Ken Takeda und Claudia Harms ermitteln hier in ihrem fünften Fall, für mich ist es allerdings erst der zweite, mit Sicherheit aber nicht der letzte.
Als Leserin erfahre ich im Prolog schon, wie es zu den Toten in der Seniorenresidenz gekommen ist. Somit habe ich einen Wissensvorsprung vor den beiden Ermittlern. Allerdings hat der Autor mich auf eine bestimmte Spur gebracht und ich war sehr gespannt, wie am Ende die Auflösung aussehen wird. 
Leider bleibt es nicht bei dem einen Todesfall und die beiden stehen vor einem Rätsel. Kann ein Roboter einen Mord begehen? Der Einsatz der Roboter in der Altenpflege ist sehr interessant, macht aber auch nachdenklich. Ich bin wirklich sehr neugierig, wie sich alles entwickeln wird.
In der vorherigen Folge sind sich Claudia und Ken näher gekommen, was mir gefallen hat. Deshalb fand ich es jetzt auch sehr nervend, wie Claudia rumgezickt hat. Durch Ken konnte ich auch diesmal wieder sehr viel über die japanische Kultur und vor allem über die Einstellung zur Arbeit kennen lernen. 


Fazit:
Spannend und unterhaltsam fand ich diese Folge. Allerdings bekam Claudia von mir im privaten Bereich einige Minuspunkte, die durch die gute Zusammenarbeit mit Ken aber wieder aufgehoben wurden.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und freue mich auf eine weitere Folge mit den beiden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#InspektorTakedaunddiestilleSchuld #NetGalleyDE

Sonntag, 10. Januar 2021

Rezension - Die Frauen von Paris


Autorin: Pam Jenoff

Titel: Die Frauen von Paris

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 8. Dezember 2020

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Pam Jenoff wurde in Maryland geboren und wuchs in der Nähe von Philadelphia auf. Sie besuchte die George Washington Universität in Washington D.C. und die Cambridge University in England. Während sie ihren Master in Geschichte machte, arbeitete sie als Special Assistant bei der Army im Pentagon. 1996 wurde sie ins U.S. Konsulat in Krakau, Polen versetzt. In dieser Zeit vertiefte Pam Jenoff ihre Kenntnisse in der Polnisch-Jüdischen Geschichte und dem Holocaust. Sie schloss enge Bekanntschaften und Beziehungen zur Jüdischen Gemeinde, während sie in Ämtern arbeitete, die sich mit dem Nachlass von Auschwitzüberlebenden beschäftigte. Sie verließ den „Foreign Service“ 1998 und beendete ein Jura – Studium an der Universität von Pennsylvania. Sie arbeitete mehrere Jahre als Rechtsanwältin in einer Firma in Philadelphia und ist mittlerweile als Dozentin für Recht tätig. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in der Nähe von Philadelphia.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Waffen der Frauen.
Manhattan, 1946: Die junge Witwe Grace Healey gerät an einen Koffer mit einem Dutzend Fotografien junger Frauen, jede von ihnen auffallend attraktiv. Schon bald findet Grace heraus, dass alle zwölf Frauen während des Krieges von England ins besetzte Frankreich geschickt wurden, um die Landung der Alliierten vorzubereiten – und keine von ihnen ist zurückgekehrt. Beim Versuch, das Rätsel ihres Verbleibs zu lösen, stößt Grace auf eine tragische Geschichte von Mut, Liebe und Verrat.
London, 1943: Die alleinerziehende Marie ist verzweifelt, weil sie nicht weiß, wie sie ihre kleine Tochter vor den Bombenangriffen der Deutschen schützen soll – zu kostspielig ist die Unterbringung des Kindes auf dem Land. Dann macht ihr der britische Militärgeheimdienst ein Angebot: Weil die männlichen Agenten im besetzten Frankreich zu schnell enttarnt werden, sollen zum ersten Mal in der Geschichte Frauen als Spione eingesetzt werden. Und zunächst scheint der Plan aufzugehen: Es gelingt Marie, ein Funkgerät zum Résistance-Netzwerk des charismatischen Vesper zu bringen. Doch schon bald wird ihr klar, dass es einen Verräter in ihren Reihen geben muss …
Ein bislang unbekanntes, wahres Kapitel des Zweiten Weltkriegs und eine bemerkenswerte Geschichte über den Mut der Frauen.


Meine Meinung:
Buchtitel und Klappentext machten mich neugierig und deshalb wollte ich das Buch auf jeden Fall lesen. Es ist eine fiktive Geschichte über den Einsatz der Frauen während des Krieges, allerdings mit einem wahren Hintergrund. 
Marie wird rekrutiert und ausgebildet um in Frankreich als Funkerin eingesetzt zu werden. Natürlich ist dies alles nicht so einfach, denn in London sind die wichtigen Männer der Meinung, dass Frauen dazu eigentlich nicht in der Lage sind. So erfahre ich mal wieder ganz nebenbei, wie schwer es eine alleinerziehende Mutter und Frau hatte.
Grace findet in Manhattan einen Koffer und als sie darin Bilder findet, wird sie neugierig und will wissen, wer die Besitzerin ist. 
Was Marie und Grace erleben, erfahre ich im Wechsel, was mir gut gefallen hat. Leider war es eine traurige Geschichte, die aber durchaus realistisch rüberkam. Das Thema fand ich sehr interessant, allerdings hatte ich das Gefühl, das alles zu oberflächlich geblieben ist. 
Im nachhinein fand ich den Titel des Buches dann auch etwas irritierend. Ich hatte mir etwas anderes darunter vorgestellt. 


Fazit:
Interessant war die Kombination der fiktiven Geschichte mit wahren Begebenheiten. Hervorgehoben wurde hier der Zusammenhalt, Freundschaft und Vertrauen der Frauen untereinander. Aber es nützt alles nichts, wenn an höherer Stelle etwas anderes geplant wurde. Mich hat das Buch jetzt nicht hundertprozentig überzeugen können, aber ich stelle vielleicht auch zu hohe Ansprüche. Deshalb sollte jeder lesen und selbst eine Meinung bilden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.