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Mittwoch, 29. Dezember 2021

Rezension - Bis zum Mond und zurück



Autorin: Dani Atkins

Titel: Bis zum Mond und zurück

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. Dezember 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Über die Autorin:
Dani Atkins, 1958 in London geboren, lebt heute mit ihrem Mann im ländlichen Hertfordshire. Sie hat zwei erwachsene Kinder. Mit ihren gefühlvollen und dramatischen Liebesgeschichten erobert sie stets die Herzen der Leserinnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Alex bricht die Welt zusammen, als seine Frau Lisa bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt. Sie war nicht nur seine große Liebe, sondern auch die Mutter ihres gemeinsamen Sohnes Connor, der erst 6 Jahre alt ist. 
Dass etwas von Lisa noch immer da ist, spürt Alex plötzlich ganz deutlich, als sich die herzkranke Molly mit einem sehr emotionalen Brief an ihn wendet: Lisa war Organ-Spenderin, und ihr Herz hat Molly ein neues Leben geschenkt. Nach und nach melden sich drei weitere Organ-Empfänger bei Alex. Von Beginn an besteht eine starke Verbindung zwischen den so unterschiedlichen Menschen. 
Als der kleine Connor von zu Hause fortläuft, um seine Mutter zu suchen, und dabei in Lebensgefahr gerät, werden die neuen Freundschaften auf eine harte Probe gestellt. 


Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, seit ich Bücher der Autorin gelesen habe. Ich weiß, dass mir die Bücher sehr gut gefallen haben und deshalb wollte ich dieses Buch nun gerne lesen. Vorab erwähnt, ich wurde nicht enttäuscht und habe das Buch am Ende mit einem "Hach, wie toll" zur Seite gelegt. Aber vorher gab es reichlich emotionale Situationen und ab und zu wollte sich eine Träne bemerkbar machen. 
Dani Atkins hat sich mit einem Thema auseinander gesetzt, das viele zum Nachdenken anregen kann. Alex verliert seine Frau Lisa durch einen Unfall. Lisa hat bestimmt, dass ihre Organe gespendet werden. Connor, der kleine Sohn der beiden, will einfach nicht glauben, dass seine Mutter nie wieder kommt, denn sie hatte ihm etwas versprochen. Für alle Beteiligten ist das nicht leicht. Durch die Organspende kann vier Personen geholfen werden. Anscheinend ist die Abwicklung in England etwas anders, als bei uns in Deutschland, denn ich war schon verwundert, dass die Hinterbliebenen und die Organempfänger sich kennen lernen durften. Außerdem fragte ich mich, weshalb "nur" vier Personen geholfen wurde. Aber das sollte jetzt keine allzu wichtige Frage sein, denn in der Hauptsache ging es hier darum, wie alle miteinander umgangen und was sie erlebten.
Die Autorin hat uns die Geschichte aus Sicht von Alex und Molly erzählt. Molly ist eine der vier Organempfängerinnen und entwickelt eine enge Verbindung zu Connor. Sie hatte ich ziemlich schnell in mein Leserherz geschlossen und war bis zum Ende unsicher, was ich ihr wünschen sollte. Letztendlich hat die Autorin den richtigen Weg gefunden, mit dem ich dann auch sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein Buch mit einer sehr berührenden Geschichte. Liebe, Freundschaft, Trauer, Zusammenhalt, Trost, Mut und Hoffnung so vieles wurde in diesem Buch miteinander verbunden. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 27. November 2021

Rezension - Das Buch der verschollenen Namen



Autorin: Kristin Harmel

Titel: Das Buch der verschollenen Namen

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, Paperback

erschienen: 1. Oktober 2021

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur HC



Über die Autorin:
Kristin Harmel arbeitet als Autorin und Journalistin. Mit ihrem Debüt Solange am Himmel Sterne stehen landete sie einen weltweiten Bestseller. Sie lebt mit ihrem Mann in Orlando, Florida.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nur knapp entkommt die Studentin Eva Abrams 1942 aus Paris, nachdem ihr Vater, ein polnischer Jude, verhaftet wurde. Eva findet Zuflucht im kleinen Bergdorf Aurignon in der unbesetzten Zone, wo sie auch den jungen Widerstandskämpfer Rémy kennenlernt. Bald beginnt Eva, im Auftrag der Résistance Ausweispapiere für jüdische Kinder zu fälschen – doch deren wahre Identität möchte sie für eine Zeit nach dem Krieg bewahren. Zusammen mit Rémy fertigt sie verschlüsselte Aufzeichnungen an: das Buch der verschollenen Namen. Als jedoch ihre Widerstandszelle verraten wird und Rémy plötzlich verschwindet, bedeutet das Buch für sie beide tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Ich hatte anfangs gezögert und war mir nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt lesen wollte. Aber dann bekam ich die Empfehlung einer Bloggerkollegin und was war, nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Mir war bekannt, dass die Geschichte auf eine wahre Begebenheit beruht und bewusst war mir auch, dass Eva alles überlebt hat. Ich wollte nun wissen, was sie alles erlebt hat und ob ihre Aktion erfolgreich waren und sie viele retten konnte. Allerdings wurde meine Geduld auch etwas auf die Probe gestellt, denn für mich gab es einige Schilderungen, die mir langatmig vorkamen und sich oft wiederholten. Nun, es mag ja sein, dass es Eva auch nicht anders ging, denn tagaus, tagein hat sie immer dieselben Tätigkeiten ausführen müssen. Es war für sie ja auch keine leichte Zeit, ihre Mutter hat es ihr nicht leicht gemacht, aber es gab auch Lichtblicke. Manchmal allerdings kamen mir Mutter und Tochter auch etwas naiv mit ihren Meinungen und Vorstellungen vor, aber ich betrachte die damalige Zeit ja aus heutiger Sicht, wer weiß, wie ich gehandelt hätte.
Was ich an diesem Buch bemängeln möchte, ist die fehlende Erklärung, was denn nun fiktiv war. Außerdem hatte ich durch den Buchtitel erwartet, dass ich noch mehr über das Buch der verschollenen Namen erfahren hätte, nicht nur, wie dort etwas eingetragen wird, sondern ob vielen damit im Nachhinein geholfen und Wissen vermittelt werden konnte.


Fazit:
Die Autorin hat viel über die Arbeit und das Leben während der Kriegsjahre vermittelt, was ich sehr interessant war. Zu gerne hätte ich mehr erfahren. Aber es mag vielleicht nicht jeder so neugierig sein, wie ich und Gefallen an dem Buch finden. Lesenswert ist es auf jeden Fall.


Beim Verlag und bei NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DasBuchderverschollenenNamen #NetGalleyDE!

Montag, 15. November 2021

Rezension - Die unhöfliche Tote - Die Queen ermittelt


Autorin: S.J. Bennett

Titel: Die unhöfliche Tote - Die Queen ermittelt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 2. November 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur 


Über die Autorin:
S.J. Bennett hat bislang neun Jugendbücher geschrieben, einige davon preisgekrönt. Aufgewachsen ist sie mit den Büchern von Dorothy L Sayers, P. D. James, Ellery Queen und Rex Stout. Sie lebt in London und hatte schon immer ein intensives Interesse am britischen Königshaus. Betonen möchte sie jedoch, dass dies ein Roman ist - nach ihren Informationen hat die Queen noch nie heimlich ein Verbrechen aufgedeckt ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Queen Elisabeth ist wirklich not amused über den Ausgang des Brexit-Referendums. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, sind weitere Sorgen – wie zum Beispiel das Fehlen eines ihrer Lieblingsgemälde oder eine Leiche, die am Pool von Buckingham Palace liegt … Die Tote war eine langjährige Haushälterin, und hartnäckige Gerüchte über deren Unbeliebtheit verlangen nach diskreten Nachforschungen. So lässt die Queen wieder einmal nur vordergründig die Polizei und ihre Offiziellen agieren, im Hintergrund aber setzt sie ihre kluge Assistentin Rozie und ihre eigenen grauen Zellen ein. Als sich herausstellt, dass im Hofstaat seit längerer Zeit Drohbriefe kursieren, nimmt der Fall eine bedenkliche Wendung. Und was geht eigentlich in den geheimen Tunneln unter Londons Königspalästen vor ...?


Meine Meinung:
Nachdem ich in dem Buch "Das Windsor-Komplott" gelesen habe, dass die Queen gerne als verdeckte Ermittlerin tätig ist, war ich auf dieses Buch sehr gespannt.
Es ist einiges los im Buckingham Palast, am Pool liegt eine Tote und die Queen vermisst eins ihrer vielen Bilder. Natürlich sollen die Fachleute die Fälle bearbeiten, allerdings geht es nicht so recht voran und die Queen beauftragt ein weiteres Mal Rozie, ihre Assistentin.
Es hat mir auch diesmal Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Interessant fand ich das Einbinden politischer Ereignisse. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass Philipp diesmal wesentlich weniger Kommentare abgab, er war oft abwesend. Gefallen hat mir, wie die Queen ein weiteres Mal an den Strippen zog. So gab es für mich dann auch interessante und überraschende Entwicklungen. Ich hatte reichlich Verdachtsmomente und Ideen, was denn nun passiert sein könnte, das erzeugte eine gewisse Spannung. Nun, am Ende war alles anders, als ich gedacht hatte. Irgendwie hatte ich allerdings auch das Gefühl, dass mir das erste Buch besser gefallen hat, aber es fällt mir schwer, genau das zu beschreiben. Es kann aber auch sein, dass meine Erwartungshaltung zu hoch war.


Fazit:
Ein unterhaltsamer Wohlfühlkrimi, oder wie es so schön heißt Cosy Crime. Ernste und humorvolle Schilderungen haben mir reichlich Lesevergnügen bereitet und ich gebe natürlich eine Leseempfehlung für dieses Buch. Und was die Gefühle betrifft, nun ich hoffe jetzt einfach mal auf eine weitere Folge, die ich ebenfalls lesen würde.

Beim Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 17. Oktober 2021

Rezension - Winter, Weihrauch, Wasserleiche



Autoren: verschiedene

Titel: Winter, Weihrauch, Wasserleiche

Genre: Krimikurzgeschichten

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Die Autorinnen und Autoren:
Für Mord und Totschlag unterm Tannenbaum sorgen dieses Jahr zu Weihnachten: Hilde Artmeier/Wolfgang Burger, Carine Bernard, Mathias Berg, Katja Bohnet, Wulf Dorn, Andreas Eschbach, Christiane Franke/Cornelia Kuhnert, Tom Fraunhoffer, Andreas Gruber, Marc Hofmann, Thomas Kastura, Regine Kölpin, Fanny König, Christoph Lode, Iny Lorentz, Kirsten Nähle, Alexander Oetker, Isolde Peter, Sonja Rüther, Florian Schwiecker, Eva Siegmund, Michael Thode, Alex Wagner und Tom Zai.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Alle Jahre wieder kommt die Grausamkeit - auch in diesem Jahr bringen wir den Nervenkitzel in die bedächtige Vorweihnachtszeit. »Winter, Weihrauch, Wasserleiche« ist die Fortsetzung des beliebten mörderischen Adventskalenders mit 24 weihnachtlichen Kurz-Krimis nach den Spiegel-Bestsellern »Lametta, Lichter, Leichenschmaus« und »Rentier, Raubmord, Rauschgoldengel«!
Sie möchten das Fest der Liebe mit Ruhe und Besinnlichkeit begehen? Nein? Dann lassen Sie sich von 24 renommierten Krimi-Autoren und -Autorinnen die Adventszeit verdüstern. Begeben Sie sich auf eine blutige Reise quer durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und freuen Sie sich auf Schauergeschichten in allen Facetten: von grausam bis heiter ist in diesem Adventskalender alles dabei.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, dass der Verlag regelmäßig Bücher mit 24 Weihnachtskrimis herausbringt. Natürlich "dürfen" die Bücher nicht nur im Advent gelesen werden. Mir gefällt sehr gut, dass ich die Möglichkeit habe, zwischendurch immer wieder einen Kurzkrimi zu lesen und dabei muss ich mich auch nicht an die Reihenfolge halten. Zuerst suche ich mir Orte aus, die ich kenne und dann die mir noch unbekannten. Ich kann auch zwei oder drei an einem Tag lesen. Allerdings lese ich nie mehr, denn ich meine, dass sich das nach abarbeiten anhört, jede Geschichte sollte genügend und eigene Aufmerksamkeit geschenkt werden.


Fazit:
Spannende Unterhaltung im Advent oder davor oder danach, es steht jedem frei, wie die Geschichten gelesen werden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 9. Oktober 2021

Rezension - Notting Hill im Schnee



Autorin: Jules Wake

Titel: Notting Hill im Schnee

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Über die Autorin:
Jules Wake arbeitete zunächst in der PR für Luxusmarken und bereiste dafür Orte wie Turin, Mailand, Amsterdam und Paris. Das gab ihr die Gelegenheit, gut zu essen, kostenlos Alkohol zu trinken und europäische Städte für ihre kommenden Bücher zu erforschen. Ihr Debütroman »Talk to Me« erschien 2014 bei HarperCollins, gefolgt von dem Bestseller »From Italy with Love«. »Notting Hill im Schnee« ist nach »Covent Garden im Schnee« Jules Wakes zweiter Weihnachtsroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet ein Anwalt! Bratschistin Viola Smith kann es kaum fassen: Erst wird sie von der Londoner Oper an eine Grundschule in Notting Hill abkommandiert, um als Vertretung einer erkrankten Lehrerin das dortige Krippenspiel zu leiten. Und dann soll ihr auch noch ein Anwalt dabei helfen, die Horde quirliger Grundschüler zu bändigen. Dabei hatte Viola sich nach ihrer letzten bösen Erfahrung in Sachen Liebe geschworen, dass nie wieder ein Anwalt auch nur in ihre Nähe kommt! Dummerweise ist Nate Williams nicht nur ausgesprochen attraktiv, sondern auch der Vater der kleinen Hauptdarstellerin …


Meine Meinung:
Notting Hill im Schnee, zu gerne hätte ich das mal gesehen. Denn diesen Stadtteil habe ich auch öfter im Winter besucht, aber Schnee gab es da keinen. Aber mit diesem Buch hatte ich die Möglichkeit erstens nach London zu reisen und zweitens auch wieder die wunderschönen Häuser zu sehen.
Das sollte für mich ein überaus angenehmer Nebeneffekt sein, während ich das Geschehen rund um Viola beobachten konnte. Denn es war einiges los. Ich weiß, wie es ist, wenn man morgens früh mit der vollen U-Bahn durch London fährt und wenn man dann auch noch, wie Viola, einen Kasten mit einer Viola dabei hat, weil sie zur Arbeit ins Opernhaus muss, kann es schon mal sehr unangenehm werden.Verständlich, dass sich Viola ungern zur Hauptverkehrszeit auf den Weg zur Probe macht. Allerdings hatte sie am besagten Morgen gleich zwei Begegnungen, unangenehm, weil sie eine Frau beschwerte und angenehm, weil Viola Nate kennen lernte.
Ich möchte hier natürlich nicht die gesamte Geschichte in Kurzform nacherzählen und anderen den Lesespaß nehmen. Deshalb beschränke ich mich auf einige Hinweise.
Die Autorin Jules Wake hat den Beteiligten interessante Charaktere zugeordnet, die eine wichtige Rolle spielen sollten. Viola ist sehr gutmütig und hilfsbereit, ich würde fast schon behaupten, dass sie von anderen ausgenutzt wird. Nate ist sehr sympathisch, allerdings steckt er in einem Dilemma, seine kleine Tochter Grace ist sehr liebenswert und gehört zu den Kindern, die ein Krippenspiel aufführen sollten. Um dieses musste sich Viola kümmern, zu gerne hätte ich ja die Aufführung gesehen. Bis es soweit war, gab es für manche Beteiligte Höhen und Tiefen, ich war natürlich gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Am Ende war ich sehr zufrieden, zumal Viola auch mal auf den Tisch gehauen hatte.


Fazit:
Ein wunderschönes und unterhaltsames Weihnachtsbuch, das ich gerne empfehle. Am besten bereitet man sich vor dem Lesen eine Tasse Kakao und stellt Gebäck bereit, denn Appetit darauf bekommt man auch jeden Fall.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 30. September 2021

Rezension - Das Parfum der Liebe - Sehnsuchtsmomente



Autorin: Hanna Caspian

Titel: Das Parfum der Liebe

Genre: Kurzroman

Version: eBook, Hörbuch, Paperback

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 128

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Über die Autorin:
Hanna Caspian, geb. 1964, studierte Literaturwissenschaften, Politikwissenschaft und Sprachen in Aachen und arbeitete danach lange Jahre im PR- und Marketingbereich. Mit ihrem Mann lebt sie heute als freie Autorin in Köln, wenn sie nicht gerade durch die Weltgeschichte reist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Liebe, so unerwartet wie der betörende Duft einer unscheinbaren Blüte - ein zauberhafter Liebesroman in verführerischer Kürze von Bestseller-Autorin Hanna Caspian
1904 ist Ecuador von Dresden aus gesehen das Ende der Welt – und der perfekte Ort für die junge Viola, um zwischen kargen Hochplateaus und üppigem Regenwald ihre verpatzte Verlobung zu vergessen. Auf einer Hacienda lernt sie den Hamburger Adrian kennen, der das Land auf der Suche nach neuen Düften für die Parfümherstellung durchstreift. Ihr erstes Treffen verläuft nicht gerade glücklich, und Viola kann nicht umhin, Adrian für einen reichen Schnösel zu halten. Doch die Düfte exotischer Blüten und schwerer Hölzer nehmen sie mehr und mehr gefangen – ebenso wie Adrian, der jedoch nicht ganz ehrlich zu ihr ist …
Bestseller-Autorin Hanna Caspian einmal in kürzerer Form und mit einem exotischen Thema - unwiderstehlich!


Meine Meinung:
Sehnsuchtsmomente zum Dahinschmelzen - unter diesem Motto hat der Verlag sechs verschiedene Kurzromane veröffentlicht. Da ich von Hanna Caspian bereits einige Bücher gelesen habe, die mir gefallen haben, freute ich mich auf dieses Büchlein.
So kam es, dass ich nach Ecuador in das Jahr 1904 reiste. Unter anderem lernte ich Viola kennen, die ihren Onkel auf seiner Weltreise begleitete. Während ihres Aufenthaltes in dem Land trafen sie auf Adrian, der schnell das Herz von Viola eroberte. Allerdings gab es ein Problem, er war verlobt. Nun die Entwicklung konnte ich mir als Vielleserin gut vorstellen. Begeistert hat mich hier nun, dass die Autorin in diesem Kurzroman alles wichtige unterbrachte und mir gleichzeitig vieles über Land, Leute, Pflanzen und Parfumherstellung näher brachte.


Fazit:
Es müssen nicht immer hunderte von Seiten sein, die einen gut unterhalten. Meinen Respekt hat Hanna Caspian verdient, denn sie hat es geschafft und mir auf wenigen Seiten unwahrscheinlich viel vermittelt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung zu diesem Büchlein.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 26. September 2021

Rezension - Inselsommerstürme - Sehnsuchtsmomente



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Inselsommerstürme

Genre: Kurzroman

Version: eBook, Hörbuch, Paperback

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 80

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Buchhändlerin Bea beschließt, dass sie selbst und ihre Crew Urlaub vom Alltag benötigen. Die Freundinnen müssen dringend zur Ruhe zu kommen, zumal dieser August auf Sylt ungewöhnlich heiß ist und die Nerven aller blank liegen: Lissy plagt eine komplizierte Schwangerschaft, Nele kämpft mit Eifersucht, Bea mit einer Schreibblockade und Vero mit einem beruflichen Konkurrenten. Die vier genießen es, ihre Heimat von einer neuen Seite kennenzulernen, rechnen aber nicht mit den Sommerstürmen, die sich über der Insel zusammenbrauen und das Quartett vor die größte Bewährungsprobe von allen stellen ... 
Darauf haben die Fans von Bea, Lissy, Nele und Vero gewartet: Ein Wiedersehen mit den Freundinnen vom Büchernest, aus der Feder von Bestseller-Autorin Gabriella Engelmann. Endlich erfahren wir, wie es mit den Freundinnen aus der ganz besonderen Insel-Buchhandlung weitergeht.


Meine Meinung:
So manches Mal frage ich mich, was die Protagonisten verschiedener Bücher wohl noch so erleben werden. Deshalb freue ich mich auch oft über einen Epilog und so betrachte ich dieses Büchlein. Ein kurzes Wiedersehen mit den Damen aus der Büchernest-Serie. Ich war begeistert und habe das Büchlein schnell mal eben durchgelesen.


Fazit:
Eine gelungene Idee des Verlages von sechs namhaften Autorinnen unter dem Motto "Sehnsuchtsmomente" kleine Büchlein herauszubringen. Mir hat dieses sehr gut gefallen und gerne gebe ich für die Fans der Büchernest-Serie eine Leseempfehlung und andere werden jetzt vielleicht neugierig auf die "dicken" Bücher.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Mittwoch, 4. August 2021

Rezension - Vor Frauen wird gewarnt



Autorin: Heidi Rehn

Titel: Vor Frauen wird gewarnt

Genre: Biografie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. August 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Über die Autorin:
Heidi Rehn, Jahrgang 1966, wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Seit vielen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Als „Kopfkino live“ bietet sie sehr erfolgreich Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an, bei denen das fiktive Geschehen eindrucksvoll mit der realen Historie verbunden wird.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein schillernder und aufregender biografischer Roman über die Schriftstellerin Vicki Baum, die Frau, die in den Zwanziger Jahren zur Ikone der Unterhaltungsliteratur in Deutschland wurde, von Erfolgsautorin Heidi Rehn Neue Zeiten - neue Frauen Sie war in den Zwanziger Jahren das, was man eine emanzipierte Frau nennt, und damit eine Pionierin ihrer Zeit. Ihr Roman „Menschen im Hotel“ war ein Bestseller, der Vicki Baum schlagartig zum Star der Unterhaltungsliteratur machte. Sie wurde zur Verkörperung der Karrierefrau, ein Begriff, der damals durchaus positiv besetzt war, und von ihren Leserinnen verehrt und um ihre Eigenständigkeit beneidet. Doch wie sah die Frau hinter der glänzenden Fassade aus? Heidi Rehn erzählt in ihrem brillant recherchierten Roman vom Leben und Lieben dieser ungewöhnlichen Frau und setzt ihr damit ein unvergessliches Denkmal.


Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch kein Buch von Vicki Baum gelesen habe, was sich aber bald ändern wird. Allerdings habe ich von Heidi Rehn bereits einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben und ich war mir sicher, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Zumal mir die Bücher gefallen, in denen mir Frauen als Ikonen einer besonderen Zeit vorgestellt werden.
Heidi Rehn hat aus dem Leben von Vicki Baum einige Jahre heraus gesucht und uns ausführlich beschrieben, wie sie gelebt und vor allem, was sie erlebt hat. In den zwanziger Jahren hat Vicki Baum einen neuen Weg eingeschlagen, sie ist ohne Mann und Söhne nach Berlin gezogen und hat dort beim Ullstein Verlag gearbeitet und auch sehr erfolgreich Bücher geschrieben. Selbst aus heutiger Sicht betrachtet, ist ihr Handeln nicht gerade üblich. Damals brauchte sie zusätzlich noch viel Mut, denn sie musste sich in der Männerwelt behaupten.
Ich fand die Schilderungen von Heidi Rehn ausgesprochen interessant und habe mich an anderer Stelle noch weiter über die Autorin informiert. Natürlich war das alles nicht so ausführlich und gut beschrieben, wie es Heidi Rehn gemacht hat.


Fazit:
Ein sehr gut geschriebenes und interessantes Buch über Vicki Baum, das ich gerne weiter empfehle. Wie bereits erwähnt, werde ich mit Sicherheit noch eine Wissens-Lese-Lücke bei mir schließen und bestimmt das eine oder andere Buch von Vicki Baum lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#VorFrauenwirdgewarnt #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Dienstag, 6. Juli 2021

Rezension - Comisaria Fiol und der Tote auf der Hochzeit


Autorin: Lucia de la Vega

Titel: Comisaria Fiol und der Tote auf der Hochzeit

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Knaur TB



Über die Autorin:
Lucía de la Vega (*1982) ist in Sóller (Mallorca) aufgewachsen und studierte Jura an der Universität der Balearen. Nach einigen Jahren als Rechtsanwältin in Kanzleien in Palma und Felanitx machte sie ihr neben der Literatur größtes Hobby - das Sporttauchen - zu ihrem Hauptberuf und managte fünf Jahre lang ein Tauchsafari-Schiff in Indonesien. Heute lebt sie mit ihrem mallorquinischen Lebensgefährten in Palma und arbeitet als freiberufliche Autorin und Übersetzerin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich sitzt Comisaria Silvia Fiol gerade am Krankenbett ihres Kollegen Ramon als sie einen dringlichen Anruf von Marie Lindner erhält: Die ehemalige Kommissarin ist mit ihrem Mann zu Gast auf der Hochzeit ihrer besten Freundin Lilly, die in eine der einflussreichsten mallorquinischen Familien einheiratet. Obwohl Lillys Schwiegereltern Vorbehalte gegen die alleinerziehende Deutsche haben, richten sie die Hochzeit mit traditionellem Prunk aus. Im Anschluss an die Trauung in der Kathedrale von Palma de Mallorca findet ein großes Fest auf dem Anwesen der Familie statt. Doch während die Gäste ausgelassen feiern, wird Lillys Bruder Markus mit einem Schuss in der Brust im Gästehaus tot aufgefunden. Welchem tödlichen Geheimnis ist Markus zu nahe gekommen? Für Marie Lindner und Silvia Fiol steht bald fest, dass mehr als ein Familienmitglied einen Grund hatte, diesen Mord zu begehen.


Meine Meinung:
Nachdem ich in dem Buch "Comisaria Fiol und der Tod im Tramuntana-Gebirge" Silvia Fiol und weitere Beteiligte kennen gelernt hatte, wollte ich nun wissen, welchen Fall sie als nächstes lösen würden. Diesmal gibt es einen Toten auf einer Hochzeitsfeier. Ausgerechnet der Bruder der Braut wird tot aufgefunden und es gibt jede Menge Personen, die befragt werden müssen. Kein leichter Fall, in dem Marie Lindner auch wieder mitmischt. Sehr zum Leidwesen ihres Mannes, der mit ihr eigentlich ein ruhigeres Leben auf Mallorca führen wollte.
So sehr ich es ja liebe, wenn neben der Ermittlerarbeit auch privates eine Rolle spielt, bin ich nicht begeistert, wenn Eheprobleme auftreten, auf die ich gut verzichten könnte. Denn der Krimi an sich war schon spannend und ausreichend. So gab es einige Personen, die ich nicht leiden konnte und auch Situationen, die mir nicht gefielen bzw wo ich die Reaktionen nicht gut fand. Trotz allem konnte ich das Buch nicht zur Seite legen, denn ich wollte unbedingt wissen, was passiert ist und wer am Ende der Täter war. Nun das Ende, es war sehr dramatisch und hat für etwas Herzklopfen gesorgt. Zum Glück endete alles gut. Naja, einigermaßen gut.


Fazit:
Es war wieder schön auf Mallorca zu sein, ich bekam Einblicke in verschiedenen Gesellschaftsschichten und habe einige Geheimnisse erfahren. Das Buch hat mir gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Ich persönlich freue mich schon auf die dritte Folge.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 13. Mai 2021

Rezension - Der Möwenschiss-Mord



Autorin: Regine Kölpin

Titel: Der Möwenschiss-Mord

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB



Über die Autorin:
Regine Kölpin ist 1964 in Oberhausen geboren, lebt seit ihrem fünften Lebensjahr an der Nordseeküste und schreibt Romane und Geschichten unterschiedlicher Genres. Sie ist auch als Herausgeberin tätig und an verschiedenen Musik- und Bühnenproduktionen beteiligt. Außerdem hat sie etliche Kurztexte publiziert. Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben fünf erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben in einem kleinen Dorf an der Nordsee. In ihrer Freizeit verreisen sie gern mit ihrem Wohnmobil, um sich für neue Projekte inspirieren zu lassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Langeweile ist aller Laster Anfang, weiß Ino Tjarks, der seit Jahren nicht mehr so viel Spaß hatte wie zuletzt als Mordverdächtiger, als er seine Unschuld beweisen musste – was er natürlich niemals zugeben würde. Deshalb nehmen Ino und seine Haushälterin Gerda einen Spionage-Auftrag des arroganten Camping-Urlaubers Falko von Walde an: Der verdächtigt nämlich seine Frau, ein Verhältnis mit ihrem neuen Nachbarn zu haben, Kommissar a. D. Traugott Fürchtenicht. Doch bevor Ino und Gerda mit ihrer Beschattungsaktion auf dem Campingplatz Möwenschiss so richtig loslegen können, wird Falko tot am Pool aufgefunden – erschlagen ausgerechnet mit der Markisenkurbel von Traugott Fürchtenicht.



Meine Meinung:
Bereits mit dem Buch "Ins Watt gebissen" lernte ich Ino, Gerda und Theda kennen und musste feststellen, dass sie doch ein etwas ungewöhnliches Trio sind. Als ich nun auf das zweite Buch mit den Dreien aufmerksam gemacht wurde, war ich neugierig, was sie diesmal erleben würden. Zweifellos ist ihnen der Erfolg zu Kopf gestiegen, denn als eine Leiche im Pool gefunden wurde, äußerten sie, dass sie Profis sind und wüssten, was gemacht werden müsste. Sehr zum Missfallen des ermittelnden Kommissars, was ich durchaus verstehen konnte, mischten sie munter mit. Aber das sollte mich nicht daran hindern, in die Geschichte einzutauchen und voller Erwartung auf die Lösung zu sein. 
Regine Kölpin hat sich wieder einiges für ihre Beteiligten einfallen lassen und manchem ganz besondere Charaktere zugeordnet. So hat sie für Spannung und Humor gesorgt und mich am Ende mit dem Täter überrascht.


Fazit:
Eine weitere unterhaltsame Folge eines Küstenkrimis, in dem Ino Tjarks & Co ermitteln. Ein Krimi, den ich gerne zwischendurch gelesen habe und wo ich die so genannten Profi-Ermittler nicht sehr ernst nehmen konnte. Mit der entsprechenden Portion Humor sollte dieses Buch gelesen werden.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 17. März 2021

Rezension - Das Dünencafé


Autorin: Sina Beerwald

Titel: Das Dünencafé

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB





Über die Autorin
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, hat sich bislang mit sechzehn erfolgreichen Romanen, darunter historische Romane und Sylt-Erlebnisführer, einen Namen gemacht. Sie ist Preisträgerin des NordMordAward und des Samiel Award.  2008 wanderte sie mit zwei Koffern und vielen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als freie Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Urlaub vom Alltag auf der Insel Sylt: Willkommen in Moikens Strand-Café und im Berlin der glanzvollen 20er Jahre! 
Endlich ist der erste Weltkrieg vorbei und Moiken steht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg an Aufgaben. Gelingt es ihr trotz wirtschaftlich schwieriger Verhältnisse und unter dem Argwohn der Männer, das Hotel „Strandvilla“ und ihr Café im Dünenpavillon auf Sylt wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen? Ihre süßen Kreationen jedenfalls sind legendär, ein illustres Publikum genießt das Seebad und Moiken setzt alles daran, die Gäste in ihrem Dünencafé mit Törtchen und Pralinen zu verwöhnen. 
Mitten hinein platzt die Nachricht, dass der Hindenburgdamm gebaut werden soll. Teufelswerk für die Gegner, doch die Befürworter, zu denen auch Moiken gehört, versprechen sich großen wirtschaftlichen Aufschwung. Freunde werden zu Feinden und die Insel spaltet sich in zwei Lager. Zu Moikens Überraschung steht plötzlich der charismatische Wasserbauingenieur Adam von Baudissin wieder vor ihr. An ein Wiedersehen hatte sie nicht geglaubt.
Moiken könnte glücklich sein – wären da nicht noch die Gefühle für ihre unerfüllte große Liebe Boy Lassen, und die Sorge um ihre Tochter Emma, die die Insel verlassen hat und zu Boy nach Berlin gegangen ist. Schließlich macht Moiken sich selbst auf den Weg ins brodelnde Berlin, und versucht ihre Tochter zur Rückkehr nach Sylt zu bewegen.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Die Strandvilla" gelesen hatte, war klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte, denn ich war neugierig, was Moiken noch so alles erleben wird.
Schnell war ich wieder mittendrin im Geschehen und an das Buch gefesselt. Für mich waren die beteiligten Personen so real, dass ich am liebsten die eine oder andere mal geschüttelt und meine Meinung gesagt hätte. Ich war nicht immer damit einverstanden, wie einige handelten.  
Gleichzeitig habe ich sehr viel über Planung und Bau des Hindenburgdamms erfahren. Mir hat sehr gut gefallen, dass Sina Beerwald so viel interessantes und wissenswertes des damaligen Zeitgeschehens in die Geschichte rund um Moiken eingebunden hat. Gegen Ende wurde es sehr dramatisch und ich bin so gespannt auf das nächste Buch.


Fazit:
Fesselnd unterhaltsam fand ich dieses Buch. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und ich warte nun auf das nächste Buch.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#DasDünencafe #NetGalleyDE!

Mittwoch, 10. März 2021

Rezension - Lavendel - Fluch


Autorin: Carine Bernard

Titel: Lavendel - Fluch

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 1. März 2021
erschienen: TB 1. April 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB




Über die Autorin:
Carine Bernard wurde 1964 in Niederösterreich geboren. Seit 2002 lebt sie mit ihrem Mann und einem Hund in Deutschland in der Nähe von Düsseldorf. Sie reist gerne im Campingbus durch Europa und beschreibt Land und Leute regelmäßig in ihren Büchern. Eine besondere Beziehung hat sie zu Frankreich, und hierbei ist ihr bevorzugtes Reiseziel die Provence mit ihren malerischen Dörfern. Rund um das Städtchen Carpentras sind inzwischen mehrere Krimis entstanden, in denen Kommissarsanwärterin Lilou sehr erfolgreich ermittelt. Neben unblutiger Krimispannung kommen regelmäßig auch Kulinarik und regionale Besonderheiten nicht zu kurz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet während eines romantischen Picknicks mit ihrem Freund Simon Bastien wird Lilou Braque, die junge Kommissarin in Ausbildung, zum Tatort eines Mordes gerufen: In einem Weinberg mitten in der Provence wurde ein Mann mit einer Schrotflinte erschossen. Während Lilou versucht, die Identität des Toten zu klären, entdeckt ihre Freundin Claire im Geheimfach eines antiken Schreibtischs den Kaufvertrag für ein Château aus dem Jahr 1933. Seltsamerweise scheint es das Château aber gar nicht zu geben, und auch zu seinem angeblichen Besitzer finden sich keinerlei Einträge.
Als Lilou feststellt, um wen es sich bei dem Ermordeten handelt, ist sie sicher, dass es einen Zusammenhang zwischen ihrem Fall und Claires Entdeckung gibt: Hat der Tote im Weinberg die falschen Fragen gestellt?


Meine Meinung:
Da ich bereits mit Begeisterung zwei Bücher der Lavendel-Morde gelesen hatte, war klar, dass ich auch das dritte lesen wollte. So durfte ich ein weiteres Mal Lilou Braque begleiten und zusehen, wie sie einen, diesmal etwas schwierigeren Fall lösen will. Denn es gestaltete sich anfangs etwas mühsam für sie und ihre Kollegen, weil sie leider das Opfer nicht identifizieren konnten.
Gleichzeitig wurde ich auch in private Ereignisse von Lilou und ihren Freunden einbezogen. Ihre Freundin Claire findet einen Kaufvertrag in einem alten Schreibtisch, was natürlich nicht nur Lilous Neugierde weckt. Wir alle bekommen den Eindruck, dass beides, der Tod des Mannes und der Kaufvertrag etwas miteinander zu tun haben.
Sehr fesselnd hat Carine Bernard beschrieben, was alle unternehmen. Wobei privat und dienstlich durchaus miteinander vermischt werden. Ich war mal wieder mitten drin im Geschehen, was mir sehr gefallen hat. Zumal ich auch einiges von der Umgebung zu sehen bekam. Sicheres reisen in der heutigen Zeit.


Fazit:
Spannung, Unterhaltung und Reisen, bestens miteinander verbunden. Natürlich kommt die Romanze ebenfalls nicht zu kurz. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Montag, 1. März 2021

Rezension - Ich dachte schon, du fragst mich nie


Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Ich dachte schon, du fragst mich nie

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Knaur TB




Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kann das Chaos noch ein bisschen größer werden? fragt Sophie Hartmann sich. Tochter Pauli leidet am ersten Liebeskummer, Schwester Geli an notorischem Hang zu falschen Männern und dann bricht sich Tochter Liv ausgerechnet kurz vor Eröffnung des gemeinsamen Restaurants die Hand. Dummerweise ist Sophie in der Küche ein Totalausfall, selbst mit ihrem Wahlspruch „Familie ist das Allerwichtigste“ stößt sie hier an ihre Grenzen. Zum Glück beweist das Schicksal Sinn für Humor und schickt Hilfe von unerwarteter Stelle. Doch während sich in Sophies Umfeld alles zum Besten wendet, muss sie selbst erkennen, dass sie ihre eigenen Wünsche und Ziele viel zu lange begraben hat ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich ein neues Buch von Gabriella Engelmann lesen kann. Denn ich bin mir sicher, dass sie mir viele schöne Lesestunden bescheren wird.
Nun, zumindest konnte ich mir das ganze Chaos, das über die Familie Hartmann herein brach, ganz entspannt von meinem Lesesessel aus ansehen. Wobei ich natürlich großes Mitgefühl hatte, denn alle Personen und Ereignisse hatten mich sofort vereinnahmt. Nach und nach lernte ich alle Personen kennen, die in dieser Geschichte eine Rolle spielten. Vorrangig Sophie und Marc, von denen ich im Wechsel alles erfahren werde. Damit ich mich zurecht finde, hat die Autorin im jeweiligen Kapitel in der Überschrift den Namen und Ort genannt, außerdem einen Spruch oder einen Kommentar eingefügt, was mir sehr gut gefallen hat. Überhaupt hat mich der flüssige Schreibstil auch diesmal wieder begeistert.
Auf den Inhalt werde ich nicht weiter eingehen, es soll jeder selber lesen, wie größere und kleinere Probleme bewältigt werden. Spaß werden viele sicher auch an humorvollen Szenen finden und sich, genau wie ich, Appetit auf leckeres Essen holen. Wobei ich auch gerne zu Gelis Speisen greifen würde 😉. Übrigens, das Buchcover ist sehr ansprechend gestaltet und hält auch, was es verspricht.


Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Lektüre, die angenehme Lesestunden beschert und einen nach Hamburg und Mallorca entführt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Ichdachteschondufragstmichnie #NetGalleyDE

Mittwoch, 5. August 2020

Rezension - Zauberblütenzeit



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Zauberblütenzeit

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 3. August 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Mädels-Wochenende in der Hamburger „Villa zum Verlieben“ ist für die Freundinnen Leonie, Nina und Stella die Gelegenheit, einander ihr Herz auszuschütten: Nina muss verkraften, dass ihr Freund Alexander sich in eine andere verliebt hat. Leonie ist überglücklich mit Markus, doch ihre Pension »Apfelparadies« im Alten Land läuft nach dem teuren Umbau längst nicht so gut wie erhofft. Und für Stella wird es immer schwieriger, ihren Job als Innenarchitektin und die Patchwork-Familie mit drei Kindern unter einen Hut zu bekommen. Da ist es ein wahrer Segen, dass die drei Freundinnen einander haben – dass im Alten Land Herzen heilen können und sich ganz unerwartet neue Chancen auftun.


Meine Meinung:
Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder etwas über die drei Freundinnen lesen konnte, die ich bereits in den Büchern "Eine Villa zum Verlieben" und "Apfelblütenzeit" kennen gelernt habe.
Schnell war ich wieder im Thema und vor allem an das Buch gefesselt. Diesmal stand Nina im Vordergrund des Buches, die am Wochenende Besuch von ihren beiden Freundinnen bekommen sollte. In der ersten Folge der Reihe wohnten sie ja zusammen in der tollen Villa, was sich nach und nach änderte. Aber auf ein Mädelswochenende wollten sie nicht verzichten und sich regelmäßig treffen. Nur kam diesmal alles anders, als sie es sich vorgestellt hatten.
Gabriella Engelmann hat sich einiges einfallen lassen, was die drei diesmal erleben sollten und ich war dabei. Denn sie hat es so toll beschrieben, dass ich wirklich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein.
Es war aber auch einiges los und ich wusste jetzt nicht, was soll ich mir für die drei wünschen. Wie werden sie alles schaffen und und und. Da ich wie immer nichts vom Inhalt schreiben will, muss ich an dieser Stelle auch aufhören. Auf jeden Fall fühlte ich mich ein weiteres Mal von der Autorin sehr unterhalten und da ich manchmal nicht genug bekommen kann, hätte ich persönlich nichts dagegen, wenn ich irgendwann erfahre, wie es denn weiter ging.


Fazit:
Die Zauberblütenzeit hat mich verzaubert, mir hat es mal wieder sehr gut gefallen. Eigentlich kann ich blind das nächste Buch der Autorin ordern, denn sie begeistert mich immer wieder mit ihrem Schreibstil. Die Rezepte am Ende des Buches lasen sich toll und mit Sicherheit wird alles prima schmecken. Von der Marmelade kann ich es jedenfalls behaupten.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 27. April 2020

Rezension - Comisaria Fiol und der Tod im Tramuntana-Gebirge


Autorin: Lucia de la Vega

Titel: Comisaria Fiol und der Tod im Tramuntana-Gebirge

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2020

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Lucia de la Vega studierte Jura an der Universität der Balearen und arbeitet heute als Redakteurin bei der Mallorca Zeitung. Neben ihrem Beruf ist die Literatur ihre größte Leidenschaft. Ihre Heimat Mallorca inspirierte sie zu den Kriminalromanen um Comisaria Fiol.
Lucia de la Vega ist auf Mallorca aufgewachsen und kennt jedes einzelne traumhafte Fleckchen der spanischen Insel. »Comisaria Fiol und der Tod im Tramuntana-Gebirge« ist der erste Band einer Krimi-Reihe, die mit viel Spannung und Liebe zum Detail an die schönsten Orte der beliebten Ferien-Insel führt. Perfekte Urlaubs-Lektüre!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Urlaubs-Feeling trifft Krimi-Spannung: eine Mordserie an Touristinnen erschüttert Mallorca
 Auf Mallorca wollen Ex-Kommissarin Marie Lindner und ihr Mann Andreas einen Neuanfang wagen und kaufen eine alte Finca, wunderschön und etwas abgeschieden im Tramuntana-Gebirge gelegen. Hier hofft Marie, über ein traumatischen Erlebnis hinwegzukommen, das ihre Karriere abrupt beendet hat. Zur gleichen Zeit wird Comisaria Silvia Fiol von der spanischen Policía Nacional mit einem grausamen Verbrechen konfrontiert: Das Meer hat die Leiche einer jungen Mutter angespült. Die Tote erweist sich als schwedische Touristin. Kurz darauf wird eine weitere Touristin als vermisst gemeldet. Doch auch diese Frau ist noch nicht die Richtige für den Täter – das weiß er, seit er Marie gesehen hat …


Meine Meinung:
Auf der Suche nach Krimis, deren Handlung in Orten spielen, die ich während eines Urlaubs kennen gelernt habe, bin ich mal wieder fündig geworden. Zufällig sollte es auch das erste Buch einer Serie sein und ich freute mich darauf das Buch lesen zu können.
Ich lernte Marie Lindner und ihren Mann Andreas kennen, die im Tramuntana-Gebirge eine Finca  gekauft hatten, weil sie dort einen Neuanfang starten wollten. Außerdem wurden mir Comisaria Silvia Fiol und ihre Kollegen vorgestellt, die in kurzer Zeit zwei Mordfälle lösen sollten. Allerdings geriet auch Marie in Gefahr und ich bibberte, weil ich nicht wusste, was sich die Autorin hat einfallen lassen. Im Wechsel habe ich lesen können, was Marie und ihr Mann sowie Silvia Fiol und ihre Kollegen alles machten. Außerdem wurde ich bestens über die Handlungen des Täters informiert. Wobei sich hier die Informationen langsam steigerten. Sehr geschickt hat die Autorin das gemacht und reichlich Spannung aufgebaut.
Natürlich hat es mir sehr gut gefallen, dass ich genau wusste, wo sich alle immer aufhielten, denn genau diese Gegend hatte ich im Urlaub kennen lernen können. Die Autorin hat alles sehr gut beschrieben und ich hatte es genau vor meinen Augen. Aber man braucht keine Ortskenntnisse, um diesen Krimi genießen zu können.
Von Anfang bis zum Ende gab es reichlich Spannung, aber auch allgemeine Informationen über Mallorca, den Bewohnern und die Sprache. Das Ende hat mir übrigens sehr gut gefallen.


Fazit:
Für mich war es ein gelungener Start einer neuen Krimiserie und ich würde mich freuen, wenn ich noch oft etwas über Silvia Fiol und ihren Mitarbeitern lesen kann. Aber zunächst empfehle ich allen dieses Buch zu lesen, egal, ob man schon auf der Insel war oder nicht.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#ComisariaFiolundderTodimTramuntanaGebirge #NetGalleyDE

Mittwoch, 1. April 2020

Rezension - Der Schmetterlingsgarten


Autorin: Marie Matisek

Titel: Der Schmetterlingsgarten

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: eBook 1. März 2020
erschienen: Taschenbuch 1. April 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Die Autorin Marie Matisek lebt mit ihrer Familie, Hund und Kater im idyllischen Umland von München. Neben dem Schreiben pflegt sie ihre Leidenschaften: Kochen, spazieren gehen und gärtnern. Die gebürtige Berlinerin fühlt sich in ihrer Wahlheimat Bayern genauso zu Hause wie an der Nordsee, Südfrankreich oder Italien, seit vielen Jahren ihre bevorzugten Reiseziele.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sie ist ein Ausbund an Leidenschaft, ein wahrer Vulkan der Gefühle, aber auch eine Frau mit dunkler Vergangenheit. Lucia bewacht die Contessa Farnese, deren Palazzo und sagenhaften Garten wie ein Wachhund und lässt niemanden hinein – auch nicht in ihr verwundetes Herz. Er ist zurückhaltend, ein bisschen weltfremd und in Herzensangelegenheiten eher pragmatisch. Das Einzige, was das Blut des Biologen Martin in Wallung bringen kann, sind – Schmetterlinge. Als ihn ein Forschungsauftrag nach Capri führt, stößt er auf den geheimnisvollen Garten der Contessa, der von der bezaubernden, aber sehr abweisenden Italienerin gehütet wird. Doch auch Lucia hat ein Herz, und bald darauf macht Martin Bekanntschaft mit den Schmetterlingen in seinem Bauch …
Ein Urlaubsroman für alle, die Italien lieben!


Meine Meinung:
Zweimal war ich dank Marie Matisek an der Amalfiküste und diesmal konnte ich nach Capri reisen. Die Insel habe ich vor Jahrzehnten mal besuchen können, einen Tagesausflug von Ischia habe ich gemacht und konnte jetzt mit diesem Buch Erinnerungen auffrischen. Aber nicht nur das, lieb gewonnene Personen aus anderen Büchern habe ich hier auch wieder getroffen.
Lucia ist aus einem besonderen Grund auf ihre Heimatinsel zurück gekehrt. Sie hat einige Zeit in Neapel gelebt und wollte damit jetzt nichts mehr zu tun haben. Sie wurde Haushälterin der Contessa Farnese, deren Garten ich zu gerne mal sehen würde. Denn die Autorin hat ihn so wunderbar gestaltet, was für die Geschichte auch eine wichtige Rolle spielte. Aber mehr werde ich jetzt nicht verraten.
Die Autorin hat mich auch mit diesem Buch bestens unterhalten. Neben Beschreibungen zur Insel gab es Geheimnisse, Romanze und wissenschaftliches. All das wurde sehr gut miteinander verbunden.  Allerdings möchte ich erwähnen, dass ich mir Schmetterlinge trotz allem lieber anschauen möchte als Motten. 😉


Fazit:
Wer gerne mit Büchern in andere Länder reist und außerdem noch eine unterhaltsame Geschichte sucht, der wird hier das richtige Buch gefunden haben. Ich empfehle es sehr gerne.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 12. März 2020

Rezension - Zu wahr, um schön zu sein



Autorin: Gabriella Engelmann

Titel: Zu wahr, um schön zu sein

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 2. März 2020

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Gabriella Engelmann wurde in München geboren. Seit ihrem Umzug nach Hamburg fühlt sie sich im Norden pudelwohl und entdeckte dort auch ihre Freude am Schreiben. Nach Tätigkeiten als Buchhändlerin, Lektorin und Verlagsleiterin genießt sie die Freiheit des Autorendaseins von Romanen sowie Kinder - und Jugendbüchern. B


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Wenn etwas kaputt ist, muss man es reparieren!«
45 Jahre lang hat Caro Oldendorff nach diesem Motto ihr Leben ausgerichtet – bis die Hamburgerin ausgerechnet am Tag ihrer Silber-Hochzeit urplötzlich vor den Scherben ihrer Ehe steht. Und das Leben hat noch mehr in petto: Caro verliert nach dem Mann auch noch ihren Job, ihr 15-jähriger Sohn Felix baut ordentlich Mist und Caros esoterisch angehauchte Hippie-Mutter kommentiert all das mit nervigen Kalendersprüchen. Zum Glück sind Caros beste Freundin Sylvia und die Lotsenwitwe Hedwig zur Stelle, um mit Humor und guten Ratschlägen Caros Kampfgeist zu wecken. Denn wenn etwas unwiderruflich kaputt ist, muss frau es schließlich irgendwann ersetzen, oder nicht?


Meine Meinung:
Als Fan der Bücher von Gabriella Engelmann war mir klar, dass ich auch dieses Buch lesen wollte. Außerdem fand ich das Cover ansprechend und den Titel besonders originell.
Deshalb lernte ich Caro kennen, die am Tag der Silber Hochzeit etwas sehr unangenehmes erfahren muss. Nun hatte ich die Möglichkeit, sie während der nächsten Zeit zu begleiten. Allerdings konnte ich nicht immer ihr Verhalten nachvollziehen und ich hatte auch meine Probleme, sie als Protagonistin in mein Leserherz zu schließen. Als Vielleserin konnte ich  mir ebenfalls vorstellen, was so alles passieren würde, denn die beteiligten Personen kamen in dieser oder ähnlicher Weise auch in anderen Geschichten vor. Nun, es gibt immer und überall Ähnlichkeiten und da kommt es darauf an, was die Autorin sich noch so alles einfallen lässt. Sehr humorvoll fand ich die Unterhaltungen mit der Espressokanne und auch die Lotsenwitwe mit ihrem Haustier. Und es hat mir natürlich gefallen, dass Caro in einem Haus an der Elbe wohnte. Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben und ich war wirklich vor Ort. 


Fazit:
Ich will das Buch jetzt nicht schlecht machen, ich fühlte mich gut unterhalten. Allerdings haben mir andere Bücher besser gefallen. So ist es nun mal und auch nur mein eigenes Empfinden. Auf jeden Fall kann ich denen raten, wenn Ihr nach einer leichten Lektüre Ausschau haltet, dann könnte dies Buch für Euch passend sein.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 3. März 2020

Rezension - Die Strandvilla



Autorin: Sina Beerwald

Titel: Die Strandvilla

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. März 2020

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB



Über die Autorin:
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit elf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. 2014 erhielt sie den Samiel Award für ihren Sylt-Krimi »Mordsmöwen«. Seit 2009 lebt und arbeitet die Autorin auf Sylt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sylt 1913: Für die junge Seefahrer-Witwe Moiken Jacobsen scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen, als der Hotelier Theodor von Lengenfeldt um ihre Hand anhält. Vom beschaulichen Keitum bringt er sie ins mondäne Westerland und ermöglicht es ihr, sich in der »Strandvilla«, dem besten Hotel auf der Insel, eine eigene Konditorei einzurichten. Heimlich träumt Moiken davon, eines Tages das verlassene Strand-Café im Dünenpavillon wiederzueröffnen und steckt all ihre Kraft und Leidenschaft in süße Köstlichkeiten, die sie bis spät in die Nacht kreiert. Bald muss sie allerdings feststellen, dass Theodor sie vor allem geheiratet hat, damit sie ihm einen Stammhalter schenkt. Von ihren beruflichen Plänen ist er wenig begeistert. Als Moiken dann auch noch dem erfolgreichen Strand-Fotografen Boy Lassen begegnet, geraten ihre Lebenspläne ins Wanken. Denn kein anderer als Boy hat ihr einst mit sandigen Lippen den ersten unschuldigen Kuss geraubt …


Meine Meinung:
Ich freute mich, dass ich von Sina Beerwald mal wieder ein Buch lesen konnte, hat sie mich doch mit ihren unterschiedlichen Büchern immer sehr gut unterhalten.  Ein weiteres Mal hat sie mich nach Sylt entführt, allerdings war es eine Zeitreise. Denn ich konnte eine Weile Moiken begleiten und miterleben, was sie in den Jahren 1913/1914 so alles erlebt.
Für alle waren dies besonders ereignisreiche Jahre und die Autorin hat mir sehr viel interessantes vermittelt. Ich weiß nun noch viel mehr über das Leben auf Sylt zu der damaligen Zeit und habe einiges über die Einstellungen erfahren und auch Diskussionen verfolgen können.
Allerdings ging es hier um die Hauptperson Moiken, die völlig überraschend zur Witwe wird und mit ihrer Tochter alleine dasteht. Es war sehr interessant zu lesen, wie sie sich mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen musste und wie sie mit der Gegenwart klar kam. Die Entscheidungen, die sie treffen musste, fielen ihr nicht immer leicht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich immer alles gut finden konnte. Das zeigt jetzt mal wieder, dass ich mittendrin im Geschehen steckte und bei den Figuren war, die von der Autorin geschaffen wurden, bzw eingesetzt wurden. Sina Beerwald hat sich einiges einfallen lassen und den Beteiligten besondere Charaktere zugeordnet, sowie reale und erfundene Personen gut miteinander verbunden. Ich war mal wieder sehr an das Buch gefesselt und musste zu meiner Verblüffung auf einmal feststellen, dass es zu einem besonderen Zeitpunkt endete. Ich hoffe ja sehr, dass ich in einem weiteren Buch erfahren kann, wie sich alles entwickelt hat.


Fazit:
Ein gelungener historischer Sylt-Roman, der einen neugierig auf eine Fortsetzung macht. Wobei ich jetzt nicht alle Einzelheiten der nächsten vier Jahre erfahren muss. Wenn meine Hauptbeteiligten überlebt haben, dann wird auch die Zeit danach sehr spannend für sie werden. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DieStrandvilla #NetGalleyDE

Mittwoch, 15. Januar 2020

Rezension - Die Schnüfflerin



Autorin: Anne von Vaszary

Titel: Die Schnüfflerin

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Januar 2020

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur



Über die Autorin:
Anne von Vaszary, 1975 geboren und aufgewachsen in Sachsen, studierte Dramaturgie und Drehbuchschreiben an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schlug den damals ungewöhnlichen Weg ins interactive Storytelling ein. Ihre Werke erhielten mehrere Preise, u.a. den Lara Kino Award für die Beste Kinoadaption 2009 sowie den Deutschen Entwicklerpreis für das Beste Adventure 2009 und die Beste Story 2016. 2016 gewann sie auch das Arbeitsstipendium der Mörderischen Schwestern, das den Weg zu ihrem ersten Kriminalroman »Die Schnüfflerin« ebnete. Ein weiterer Band ist für 2021 bereits in Arbeit. Anne von Vaszary lebt mit ihrer Familie in Berlin und schreibt in Sachsen und auf Sylt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Schnüfflerin-Reihe, Band 1 Der Geruchssinn als Ermittler: »Die Schnüfflerin« von Anne von Vaszary ist ein origineller, unblutiger Kriminalroman um eine Frau, die dank ihres ausgeprägten Geruchssinns einem Gift-Anschlag in Berlin entgeht und unverhofft selbst zur Ermittlerin wird.

Eigentlich wollte Nina (23, Schulabbrecherin ohne Lebensplan) sich mit ihrem Bekannten Ricky nur in einem Restaurant in Berlin treffen, um ihm zu sagen, dass ihr One-Night-Stand Folgen hat, doch dann kommt alles anders. Mehrere Gäste ringen nach Luft, rutschen von ihren Stühlen und kämpfen um ihr Leben – unter ihnen auch Ricky. Nina bleibt von dem Gift-Anschlag verschont, weil ihre seit der Schwangerschaft hochsensible Nase sie davon abgehalten hat, das Essen zu probieren. Schon seit Tagen kämpft Nina mit den Auswirkungen ihres verstärkten Geruchssinns. Eine nützliche Fähigkeit, denkt sich Kommissar Koller von der Berliner Kripo und spannt Nina in seine Ermittlungen ein, die – der Nase nach – direkt zum Mörder führen ...


Meine Meinung:
Als Krimifan freue ich mich immer wieder, wenn ich neue Autorinnen kennen lerne und möchte natürlich auch deren Bücher lesen. Bisher hatte ich von Anne von Vaszary erst eine Kurzgeschichte gelesen, die eine von 24 Weihnachtskrimis in dem Buch "Lametta, Lichter, Leichenschmaus" war. Nun war ich auf ihren Debüt-Krimi sehr gespannt.
Die Protagonistin Nina ist mir dann auch schnell an mein Leserherz gewachsen. Durch eine besondere Begabung landete sie mitten in einen Mordfall. Kommissar Koller fand nicht nur ihren Geruchssinn nützlich, er erkannte auch, dass sie noch weitere Begabungen besaß. Denn wir beide stellten fest, dass Nina ebenfalls sehr gut beobachten und clevere Fragen stellen kann.
Die Autorin hat mal einen etwas anderen Weg eingeschlagen und mich damit begeistert. Sie hat für reichlich Spannung und auch für überraschende Wendungen gesorgt. Ich war mal wieder regelrecht gefesselt an das Buch.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen und auch alle beteiligten Personen, denen die Autorin sehr interessante Charaktere zugeordnet hat. Selbst Kommissar Koller ist kein "gewöhnlicher" Mitarbeiter. Allerdings möchte ich jetzt nicht weiter auf alle Personen eingehen, es soll keinem das Lesevergnügen genommen werden. Das Ende hat mich besonders überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Der Start einer neuen Krimiserie ist der Autorin bestens gelungen. Dieser Fall fand in dem Buch einen guten Abschluss. Allerdings blieben bei mir noch Fragen offen, die mit Sicherheit in der Nächsten Folge geklärt werden, worauf ich mich schon freue.  Auf jeden Fall empfehle ich allen diesen Krimi.

Was ich noch erwähnen wollte, ich hatte die Autorin auf der Buchmesse 2019 in Frankfurt getroffen und wir haben uns sehr gut unterhalten. Ich stellte fest, dass ich das Buch mit den 24 Krimis auf meiner Leseliste hatte. Natürlich wollte ich ihren großen Krimi auch lesen und musste etwas warten, bis ich es mir kaufen konnte. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Sonntag, 5. Januar 2020

Rezension - Oma kriegt die Kurve


Autorin: Regine Kölpin

Titel: Oma kriegt die Kurve

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Januar 2020 als eBook
erschienen: 3. Februar 2020 als Taschenbuch

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur 



Über die Autorin:
Regine Kölpin schreibt sowohl humorvolle Familienromane, historische Romane, Kriminalromane und Kinder- und Jugendliteratur. (teilweise unter Pseudonym) Sie ist auch als Herausgeberin tätig. Die Autorin liebt die Nähe zur Nordsee als Inspirationsquelle für ihre schriftstellerische Arbeit. In ihrer Freizeit liest sie gern und seit ein paar Jahren erkundet sie (nach langer Reisezeit mit dem Wohnwagen) mit dem Wohnmobil Europa. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben 5 erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben ihr immer noch turbulentes Großfamiliendasein in einem historischen Dorf an der Nordseeküste Frieslands.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Plötzlich Oma – und das Leben steht Kopf! In ihrem Familien-Roman »Oma kriegt die Kurve« erzählt die beliebte friesische Autorin Regine Kölpin mit jeder Menge Humor, Herz und ganz viel Nordsee-Flair, wie Cara unverhofft und nicht ganz freiwillig Vollzeit-Oma wird …
Ein warmherziger, turbulenter Familien-Roman zum Lachen, der seine Leser an die Nordsee-Küste entführt und daher auch wunderbare Urlaubs-Lektüre ist.
Mit 52 Jahren fühlt sich Cara noch ein bisschen zu jung, um es sich schon im Ohrenbackensessel in ihrer Etagenwohnung in Wilhelmshaven gemütlich zu machen. Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, würde sie gern in ihren alten Beruf zurückkehren. Doch ehe sie es sich versieht, flüchtet Tochter Wiebke samt dreijährigem Sohn zurück ins elterliche Nest. Dann steht auch noch Sohn Tim vor der Tür und verkündet, dass er – etwas ungeplant – Vater wird. Oma Cara hat doch bestimmt nichts dagegen, die Kinder-Betreuung zu übernehmen und ihre eigenen Pläne über den Haufen zu werfen? Auf ihren Mann Thomas kann Cara auch nicht zählen, denn der hat gerade ganz andere Probleme, als Opa zu sein ... Nur gut, dass es da noch die 75-jährige Helene gibt, in deren kleinem Stofflädchen am Deich im traumhaften Kurort Dangast Cara gelegentlich aushilft: Die beiden tüfteln einen gewieften Plan aus, wie sie das Familien-Chaos meistern und auch noch die schärfste Lebens-Kurve kriegen können …


Meine Meinung:
Ich gebe zu mit dem Titel konnte ich mich nicht so richtig anfreunden, irgendwie vermittelt er mir etwas anderes. Allerdings ist mir klar, dass eine Frau mir 52 durchaus eine Oma sein kann, aber ich würde sie im Allgemeinen nie so betiteln, aber das ist wohl Ansichtssache.
Aber das Cover gefiel mir und die Kurzbeschreibung machte mich dann doch etwas neugierig.  So lernte ich Cara, ihre Familie und Helene, ihre befreundete Chefin kennen. Ich landete direkt in ein Familienleben, das sehr turbulent war und in dem Cara selbst nicht so recht wusste, ob sie sich eigentlich wohl fühlte. Zumal ihr Mann sich so benahm, dass ich ihm zu gerne mal so richtig meine Meinung gesagt hätte, bei allem Verständnis für einige Sorgen, konnte es so nicht gut gehen. Nun, er hat ebenfalls die Kurve gekriegt.
Regine Kölpin hat sich einiges einfallen lassen und vieles durchaus realistisch beschrieben. Ich war froh, dass ich "nur" die Leserin sein musste und verfolgte natürlich alles sehr genau. Ich hoffte auf ein gutes Ende und das bekam ich auch. Natürlich verrate ich nicht, wie es denn ausfiel, das muss jeder selbst nachlesen.


Fazit:
Ein unterhaltsamer humorvoller und turbulenter Familienroman mit Höhen und Tiefen. Gerne empfehle ich das Buch weiter, es eignet sich wunderbar zum Zwischendurch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#OmakriegtdieKurve #NetGalleyDE