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Donnerstag, 18. November 2021

Rezension - Klugscheißer supreme



Autor: Thorsten Steffens

Titel: Klugscheißer Supreme

Genre: Roman, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Humorvoll 



Über den Autor:
Thorsten Steffens, geboren 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität zu Köln. Zuvor, währenddessen und danach arbeitete er in den unterschiedlichsten Berufen: als Lehrer, als Grafiker, als Platzanweiser, als Dozent an einer Universität und als Kassierer im Supermarkt. Vor allem aber veröffentlicht er humorvolle Bücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Klugscheißer als angehender Lehrer – kann das gutgehen? 
Ein irre komischer Roman um Lehrer, und welche, die es werden wollen – für alle Fans von Tommy Jaud und Fack ju Göhte.    
 »Nahrungsbeschaffungsmaßnahme f.; Gen. –; Pl. –n; der Besuch eines Verkaufsstandes mit Esswaren, um eine anschließende stundenlange Zusammenkunft aller verfügbaren Lehrkräfte zum illustren Erfahrungsaustausch auszuhalten« 
Klugscheißer Timo Seidel hat nach vier Jahren sein Lehramtsstudium beendet. Doch nun steht ihm die schwerste aller Prüfungen bevor: das von allen Seiten gefürchtete Referendariat. Schmerzlich stellt Timo fest, dass er sich trotz Berufserfahrung wieder einmal den Respekt des Kollegiums, der Schulleitung und vor allem der Schülerschaft hart erkämpfen muss. Da sind für einen Klugscheißer wie Timo natürlich Pleiten, Pech und Pannen vorprogrammiert …


Meine Meinung:

Ich muss gestehen, Timo Seidel ist schon gewöhnungsbedürftig. Ich kenne ihn seit dem ersten Buch und kann erwähnen, dass er mir doch im Laufe der Zeit ans Leserherz gewachsen ist. Denn ich konnte seine Entwicklung beobachten und meine nun, dass er endlich! mit Mitte dreißig erwachsen geworden ist. Er hat sein Studium abgeschlossen und darf jetzt Jugendliche unterrichten. Allerdings machen es ihm viele nicht leicht, das sind nicht nur die Schüler, nein, auch die Kollegen erschweren den Einstieg. Aber wer Timo kennt, weiß, dass er es irgendwie schafft.
Die Entwicklung fand ich klasse und ich hatte vor Rührung ein paar Tränchen in den Augen, so sehr war ich ins Geschehen eingetaucht. Der Abschluss des Buches hat mir ebenfalls super gut gefallen, die richtigen Personen bekamen ihr Fett weg und für Timo gab es endlich ein Happy End.
Der Autor hat mich mit seinem humorvollen und besonderen Schreibstil an das Buch gebunden und für gute Unterhaltung gesorgt. Obwohl mir im ersten Buch Timo nicht so sehr sympathisch war, hat er es geschafft, dass ich durch gehalten und alle Bücher gelesen habe, was im nachhinein natürlich gut war.


Fazit:
Ein gelungener Abschluss der "Klugscheißer-Reihe". Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und möchte unbedingt erwähnen, dass es sinnvoll ist, alle drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 6. Mai 2021

Rezension - Der Wald ruft



Autor: Moritz Matthies

Titel: Der Wald ruft

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 23. April 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : dtv Verlagsgesellschaft 




Über die Autoren:
Moritz Matthies ist das Pseudonym eines Autoren-Duos. 
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Seine Romane sind regelmäßig auf den Bestsellerlisten, zwei wurden bereits verfilmt. 
Edgar Rai, 1967 geboren, studierte Musikwissenschaften und Anglistik in Marburg und Berlin. Er hat mehrere erfolgreiche Romane veröffentlicht. 
Beide Autoren leben in Berlin und haben gemeinsam die Bestsellerserie um die Erdmännchen Rufus und Ray geschrieben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der neue Erdmännchen-Roman von Bestsellerautor Moritz Matthies 
So kann es gehen: Der Berliner Zoo braucht Geld, und Zoochef Windhoeck verhökert kurzerhand den Clan der beliebten Erdmännchen an ein Gartencenter im eiskalten Oslo. In letzter Sekunde gelingt dank Ray und Rufus die Flucht. Völlig erschöpft und mit nichts als dem felligen Leben landet der Clan nach langer Irrfahrt in einem lauschigen, Sicherheit verheißenden Wald. Doch die Idylle trügt, denn die Waldbewohner, allen voran Keiler Herrmann, sind alles andere als begeistert von den Neuen. Als ausgerechnet Rufus sich in eine Häsin verguckt, Ray einen Discoschuppen aufzieht und ein paar junge Erdmännchen mit halluzinogenen Früchten experimentieren, eskaliert der Konflikt …


Meine Meinung:
Die Erdmännchen Rufus und Ray sind wieder zurück. Allerdings diesmal nicht mit einem Krimi. Sie hätten auch gar keine Zeit gehabt, einen weiteren Fall zu lösen, denn nun müssen sie sich um ihren Clan kümmern. Sie sollen nach Oslo verkauft werden. Außer dem schlauen Rufus weiß keiner, wo das überhaupt ist und es entstehen die wildesten Gerüchte. Zur Sicherheit beschließen sie zu fliehen, am besten in einen Wald. Allerdings werden sie dort von einigen Tieren nicht mit offenen Armen aufgenommen und müssen das erleben, was vielen menschlichen Flüchtlingen auch passiert.
Die beiden Autoren haben es wunderbar verstanden, aktuelle Probleme aus Sicht der Erdmännchen zu schildern. Ich fühlte mich öfter an Persönlichkeiten der Vergangenheit erinnert, mal mit einem Lächeln und mal mit einem bösen Blick. Aber auch die Mitglieder des Clans machen es Rufus und Ray nicht leicht. Verrückte Ideen und Einsichten, die ohne nachzudenken geäußert werden, sorgen für Sprengstoff. Letztes spielt ebenfalls eine sehr wichtige Rolle. Aber ich werde hier nichts verraten.
Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, ich hatte allerdings auch keinen Krimi erwartet und konnte somit nicht enttäuscht werden. Ich habe mich ganz einfach auf das Buch eingelassen, was gut war.


Fazit:
Humorvolles und nachdenkliches bietet die neue Geschichte, sowie freudige und unliebsame Erinnerungen. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerWaldruft #NetGalleyDE

Mittwoch, 21. April 2021

Rezension - Miss Merkel: Mord in der Uckermark



Autor: David Safier

Titel: Miss Merkel - Mord in der Uckermark

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Hörbuch und broschiert

erschienen: 23. März 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Kindler Verlag



Über den Autor:
David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane, darunter «Mieses Karma», «Jesus liebt mich», «Happy Family» und «Muh» erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was macht Angela Merkel, wenn sie in Rente geht? Sie löst Kriminalfälle.
Wir schreiben das Jahr 2022. Angela ist seit sechs Wochen in Rente und mit Mann und Mops in die Uckermark gezogen. Nach dem turbulenten Leben in Berlin fällt es ihr jedoch schwer, sich auf das beschauliche Landleben einzulassen. Als aber der Freiherr Philipp von Baugenwitz vergiftet und bekleidet mit Ritterrüstung in einem von innen verriegelten Schlossverlies gefunden wird, erwacht neues Leben in Angela. Endlich wieder ein Problem, das gelöst werden will! Unterstützt von ihrem liebenden Ehemann und dem sanften Bodyguard Mike macht sie sich auf die gefährliche Suche nach dem Mörder. Wird Angela ihn finden? Wird sie in Klein-Freudenstadt heimisch werden? Gar das erste Mal in ihrem Leben eine wahre Freundin finden? Oder wird eine der sechs verdächtigen Frauen ihr zuvor den Garaus machen? Fragen, die nur eine große Detektivin beantworten kann!


Meine Meinung:
Von David Safier habe ich im Laufe der Jahre einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Auf meinem Stapel zu lesender Bücher liegen auch noch ein paar, die darauf warten, dass ich sie endlich lese. Bei diesem wollte ich allerdings nicht lange warten und habe sofort nach Erhalt mit dem Lesen begonnen, was eine sehr gute Entscheidung war. 
Mein Motto lautet ja, dass ich nicht spoilern will und nichts vom Inhalt verrate. Was jetzt fast etwas schade ist, denn es gab so viele Stellen, wo ich lachen musste. Meist war ich am Kichern und ich dachte mir, gut, dass ich nicht unterwegs war, als ich das Buch gelesen habe. Die Leute um mich herum hätten wahrscheinlich etwas irritiert geguckt. 
Die Geschichte ist vom Autor nicht nur humorvoll geschrieben, sie ist vor allem unterhaltsam und spannend. Über viele Dialoge habe ich mich köstlich amüsiert. Vielen Beteiligten hat der Autor originelle Charaktere zugeordnet und besonders die beiden Herren, die Angela meist begleiteten, wurden sehr gut beschrieben. Der eine würde als Diplomat nie überleben und der andere kann zwar retten, aber Frauen gegenüber ist er hilflos ausgeliefert. Natürlich ging es in erster Linie darum, dass aus Angela Merkel eine Miss Merkel wurde und sie unbedingt in Erfahrung bringen wollte, was denn tatsächlich passiert ist. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht, mit diesem Täter hätte ich nicht gerechnet. Achja, Putin wollte ich noch kurz hervorheben, nicht den echten, den anderen, der eine wichtige Rolle im Buch hatte. Lasst Euch überraschen. 


Fazit:
Spitzenmäßig! Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und deshalb möchte ich das Buch gerne weiter empfehlen. 
 

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 5. März 2021

Rezension - Nach dem Verstand einfach geradeaus



Autorin: Anna Buchwinkel

Titel: Nach dem Verstand einfach geradeaus

Genre: Humor, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 356

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Humorvoll



Über die Autorin:
Geboren 1974, ist Anna Buchwinkel nach abgeschlossenem Jurastudium und einer Heilpraktiker Ausbildung auf ihren Reisen und in den Jahren, die sie in Asien lebte, vielen unterschiedlichen und außergewöhnlichen Menschen und Denkweisen begegnet. Sie hat als Kellnerin, als Aktmodell und in einer Armenklinik in Sri Lanka gearbeitet, hat in Bangkok Salsa tanzen gelernt, in indischen Ashrams meditiert, mit dem Motorrad den Himalaya durchquert, ist in der Schwerstbehindertenpflege tätig gewesen und hat sowohl eine Praxis für Chinesische Medizin als auch einen Online Shop für handbemalte mexikanische Toiletten aufgebaut, bevor sie anfing zu schreiben. Die scheinbaren Gegensätze der östlichen und westlichen Sichtweise von Leben, Tod und Schicksal inspirieren sie für ihre Bücher. Mit scharfem Blick, Herz und einem Augenzwinkern erforscht sie in ihren Geschichten Sinn und Unsinn des Lebens und macht dabei auch vor dem Tod nicht halt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Allen, denen »Wer bin ich eigentlich, wie bin ich bloß hier gelandet und das kann doch noch nicht alles sein« bekannt vorkommt, und die gerne schmunzeln oder auch lachen.
»Doch an diesem Morgen ereignete sich etwas Merkwürdiges: Quentins Verstand sehnte sich plötzlich zum ersten Mal nach etwas anderem – einer roten Socke zum Beispiel.
Das Leben des zweiundvierzigjährigen Quentin Finkenwinkel gleicht seiner Sockenschublade: wohlgeordnet und berechenbar grau in grau. Es gibt nichts, was sein Verstand nicht akribisch plant und dreimal überdenkt – und es gibt so viel zu bedenken. Doch damit ist Schluss, als ebendies seinem Verstand eines Tages unerträglich wird und er durchbrennt – und zwar an einen Traumstrand. Auf einmal kann Quentin nicht mehr nachvollziehen, was bis eben noch selbstverständlich für ihn war und schlagartig verwandelt sich sein sorgsam strukturierter Alltag in ein Chaos. Quentin tut alles, um seinen Verstand zurück und sein Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen – doch das ist gar nicht so einfach, ohne Verstand.

Meine Meinung:
Nachdem ich vor zwei Jahren das Buch mit dem Titel: "Nach dem Tod gleich links" gelesen hatte, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Denn beide Bücher haben ungewöhnliche Buchtitel und interessante Cover, die neugierig machen.
Diesmal sollte ich erfahren, wie es ist, wenn sich der Verstand verabschiedet. Einfach weg! Mitten im Weihnachtseinkaufstrubel verschwindet er einfach. Die Entwicklungen, die sich daraus für Quentin ergeben sind fatal, sie regen aber auch zum Nachdenken an und sind teilweise sehr humorvoll. Jahrelang hat der Verstand sich um Quentin gekümmert und in Rückblenden erfahre ich einiges davon. Der Einstieg fiel mir am Anfang nicht leicht, aber dann hat mich die Geschichte rund um Quentin gefesselt. Ich durfte ihn auf einer Reise begleiten, denn er suchte nicht nur seinen Verstand, da war noch etwas anderes, was ich jetzt verraten werde. Achja, was mich nebenbei interessiert, wie viele einzelne Socken tummeln sich bei Euch so rum 😉.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, denn so habe ich über den Verstand noch gar nicht nachgedacht. Außerdem hat sie mich mit auf Reisen genommen und mir ein Ende beschert, das mich wirklich sehr erfreut hat.


Fazit:
Ein überaus unterhaltsames Buch, das nicht einen nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken bringt. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#NachdemVerstandeinfachgeradeaus #NetGalleyDE 

Sonntag, 11. Oktober 2020

Rezension - Die Rache der Weihnachtsgurke


Autorin: Julia Bruns

Titel: Die Rache der Weihnachtsgurke

Genre: Krimi, Humor, Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 18. September 2020

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene



Über die Autorin:
Julia Bruns wurde in einem kleinen Dorf mitten in Thüringen geboren. Die promovierte Politikwissenschaftlerin arbeitete viele Jahre als Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Heute schreibt sie als freie Autorin.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Advent, Advent, ein Mörder rennt … Im kleinen Dorf Eliasborn bricht am ersten Dezember eine neue Zeitrechnung an: Der Bürgermeister wünscht sich ein "Weihnachtswunderland" und kämpft mit harten Bandagen für den Erhalt sämtlicher Traditionen. Auch Weihnachtsmuffel Adam wird gezwungen, sich einzubringen - er soll den Nikolaus spielen. Doch dann, kurz vor der feierlichen Einweihung des Adventskalenders, das Drama: Der Pfarrer wird tot in seiner Badewanne gefunden! Ein schlechtes Omen? Jetzt hilft nur noch Teamwork. Gemeinsam mit Freund Ruprecht macht sich der Nikolaus auf die Suche nach dem "Weihnachtsmörder", um das Fest der Liebe zu retten.


Meine Meinung:
Schaut Euch mal das Cover an. Mir gefällt es sehr gut und ich finde, es verspricht Spannung und Humor. Natürlich wollte ich das Buch unbedingt lesen und kann vorab erwähnen, dass es eine gute Entscheidung für mich war.
Julia Bruns hat sich ganz besonders urige Typen ausgedacht. Manchmal etwas übertrieben dargestellt, obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass viele so reagieren. Schließlich ist die Organisation einer Dorfweihnacht eine ähnlich ernst zu nehmende Angelegenheit, wie Karneval im Rheinland. 😉
Die Geschichte in diesem Buch erzählt uns Leser, in der Ich-Form, der Nikolaus,  ach sorry, ich meine Adam erzählt uns die Geschichte. Er ist eigentlich gar kein Freund dieser Dorfweihnacht und gar nicht begeistert, dass er die Rolle des Weihnachtsmannes übernehmen muss,  obwohl er immer besser in die Rolle schlüpft und seine Bemerkungen und Gedanken dazu sind köstlich. Ich musste so oft lachen beim Lesen. Manchmal finde ich es schon schade, dass ich nicht viel vom Inhalt verraten kann und will. Sonst könnte ich jetzt etwas darüber berichten, was beim Kindergartenchor merkwürdig ist und vieles mehr. Es gab so viele tolle Situationen. Trotzdem es ja eigentlich ein Krimi ist und wie bereits erwähnt, eine ernste Angelegenheit. Auf jeden Fall hat die Autorin es bestens verstanden, Spannung, dörfliches Alltagsleben und Humor zu vereinen. Nebenbei erwähnt, mir ist die Tradition dieser Weihnachtsgurke völlig unbekannt, aber nun bin ich doch bestens informiert.


Fazit:
Wer in der Advents/Weihnachtszeit Spannung und Humor sucht, sollte dieses Buch lesen. Ich hatte einen riesengroßen Spaß beim Lesen und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 1. Februar 2020

Rezension - Klugscheißer Deluxe



Autor: Thorsten Steffens

Titel: Klugscheißer Deluxe

Genre: Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Dezember 2019 als ebook
erschienen: 2. Juni 2020 als Taschenbuch

Seiten: 270

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Humorvoll 


Über den Autor:
Thorsten Steffens, geboren 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität zu Köln. Zuvor, währenddessen und danach arbeitete er in den unterschiedlichsten Berufen: Als Grafiker, als Platzanweiser, als Dozent an einer Universität und als Kassierer im Supermarkt. Inzwischen jedoch arbeitet er als Lehrer an einer Realschule, wo er die Fächer Deutsch und Englisch unterrichtet sowie eine Anti-Rassismus-AG leitet. Mit „Klugscheißer Royale“ legte er seinen Debüt-Roman vor.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Klugscheißer an der Uni – kann das gutgehen?
Ein irre komischer Roman um Studenten, Lehrer, und welche, die Lehrer werden wollen – für alle Fans von Tommy Jaud und Fack ju Göhte
Timo Seidel ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht viel in seinem Leben erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn Timo leidet unter einer weit verbreiteten, aber sehr unangenehmen Krankheit: Er ist ein chronischer Klugscheißer! Dagegen helfen leider auch keine Tabletten. Und so gerät Timo immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander, was auch dazu führte, dass er vor fünf Jahren sein Studium schmiss. Nun glaubt er allerdings, erwachsener zu sein und beschließt, mit Ende zwanzig doch noch einmal ein Studium neben seiner Aushilfsstelle an einer Abendschule zu wagen. An der Universität trifft er auf anstrengende Lehrkräfte, außergewöhnliche Mitstudierende und auf die bildhübsche Sophie, die ihm obendrein den Kopf verdreht. Ein Klugscheißer an der Uni – kann das gut gehen? Nach »Klugscheißer Royale« der zweite Roman rund um Timo Seidel.


Meine Meinung:
Den Klugscheißer Timo hatte ich bereits im ersten Buch kennen gelernt und ich gestehe, anfangs brachte ich nicht so wahnsinnig viel Sympathie für ihn auf. Aber im Laufe der Geschichte änderte es sich und nun wollte ich natürlich auch lesen, was ihm noch so alles passierte. Zumal Timo sich ja vorgenommen hatte, nicht mehr soviel zu "klugscheißern". Ich verrate jetzt auch nicht, ob es ihm immer gelungen ist.
Humorvoll hat der Autor nun Timos Werdegang beschrieben. Ich muss sagen, ich war eigentlich immer auf der Seite von Timo. Thorsten Steffens hat viele Personen in dieser Geschichte untergebracht und ihnen interessante Charaktere zugeordnet. Ich höre schon den Einwand von Timo 😉 Ganz besonders begeistert hat mich natürlich sein Oma, eine urige Person mit Dialekt.


Fazit:
Auch das zweite Buch, in dem Timo sich etwas zurück halten will, hat mir gut gefallen. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, denn es eignet sich hervorragend zum "Zwischendurch lesen"

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 11. November 2019

Rezension - Der ist für die Tonne


Autorin: Ellen Berg

Titel: Der ist für die Tonne

Genre: Frauenroman, Humor

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 8. November 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch




Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ist das Liebe, oder kann der weg?
Hannah, die als Coach für fachgerechtes Ausmisten arbeitet, soll ausgerechnet dem neuen Flirt ihrer Freundin ein geordnetes Zuhause verpassen. Prompt entbrennt mit dem eigenwilligen Pascal erbitterter Streit: behalten oder ab in die Tonne? Doch je mehr Hannah aufräumt, desto tiefer manövriert sie sich mitten ins emotionale Chaos – denn plötzlich findet sie nicht nur eine echte Leiche auf dem Dachboden, sondern sie fühlt sich auch so merkwürdig zu Pascal hingezogen …
Ein unglaublich lustiger Roman über das Entsorgen von emotionalem Ballast und Liebesverwirrung im Ordnungswahn


Meine Meinung:
Ich liebe diese Cover, die der Verlag den Büchern von Ellen Berg verpasst. Ohne lange zu überlegen, weiß ich, dass ich das neueste Buch von Ellen Berg lesen möchte.
Diesmal hatte ich das Vergnügen ein Buch zu lesen, das ich im Grunde ganz vielen Kategorien zuordnen konnte. Die Geschichte war humorvoll und spannend, romantisch und alltäglich, so vieles hat die Autorin miteinander vereint. Auf den Inhalt möchte ich wie immer nicht näher eingehen, da ich sonst einiges verraten müsste. Allerdings werde ich demnächst beim großen Aufräumen sehr genau aufpassen, was ich alles finde und hoffe dann auch, dass die Polizei etwas zurückhaltender auftritt, als in dieser Geschichte. Ich erwähnte ja schon, dass ich es humorvoll nahm, denn allzu ernst konnte ich keinen der Typen nehmen.


Fazit:
Ellen Berg hat ein weiteres unterhaltsames Buch geschrieben, das für Lesevergnügen sorgt und ich gerne empfehle.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerIstFürDieTonne #NetGalleyDE

Samstag, 12. Oktober 2019

Rezension - Schiefer die Socken nie hingen


Autorin: Ulrike Herwig

Titel: Schiefer die Socken nie klingen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und gebunden

erschienen: 20. September 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über die Autorin:
Ulrike Herwig wurde 1968 geboren und wuchs in Jena auf. Sie studierte Englisch und Deutsch und lebte fast zehn Jahre lang in London. 2001 zog sie mit ihrer Familie nach Seattle, USA, wo sie auch heute noch wohnt. Seit vielen Jahren schreibt sie unter verschiedenen Pseudonymen für Kinder und Erwachsene.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die schönste Bescherung, seit es Weihnachten gibt! So haben sich die Bachmanns das Weihnachtsfest nicht vorgestellt: Keine ihrer erwachsenen Töchter, die über den Erdball verstreut leben, kommt dieses Jahr zu Besuch. Weihnachten allein zu Haus? Julia Bachmann könnte heulen – trotzdem backt sie kiloweise Kekse und besorgt einen Gänsebraten. Doch dann kommt alles anders als gedacht: Völlig unverhofft bricht das Ehepaar Bachmann zu einer abenteuerlichen Weihnachtsreise rund um den Globus auf. Mit Oma Elisabeth im Schlepptau und der noch rohen Weihnachtsgans im Gepäck besuchen sie nacheinander die Töchter in Berlin, London und den USA, um gleich dreimal in Folge das Fest der Feste zu feiern. Heiligabend im XXL-Format!


Meine Meinung:
In der letzten Zeit habe ich ja schon viele Weihnachtsbücher gelesen, die mich begeistern konnten. Aber dieses hier war das bisher humorvollste Buch. Ich musste an so vielen Stellen herzhaft lachen. Leider kann ich sie hier nicht erwähnen, ich möchte keinem den Lesespaß nehmen. Aber am Ende des Buches möchte vielleicht die eine oder der andere auch mal ein Brownie naschen und wird Oma Elisabeth zustimmen, wenn sie zu ihrem Sohn meint, dass er ja noch nie der Hellste war. Besonders Oma Elisabeth hat für viel Lesevergnügen gesorgt, aber auch alle anderen Beteiligten haben dazu beigetragen, dass ich viel Spaß hatte. Natürlich kamen neben dem Humor die weihnachtlichen Gefühle nicht zu kurz, ebenso das Alltagsleben, die Liebe und das Familienleben sowieso. Ulrike Herwig hat von Anfang bis Ende dafür gesorgt, dass ich an das Buch gefesselt war und es in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie hat dafür gesorgt, dass ich mehrmals in das Vergnügen kam mit der Familie Bachmann Weihnachten zu feiern. Eigentlich ganz praktisch, in Berlin am Heiligen Abend, in London am Weihnachtsmorgen und in Seattle dank der Zeitverschiebung noch einmal. Die schiefen Socken des Covers passen somit wunderbar zum  Inhalt des Buches.


Fazit:
Weihnachtliches mit viel Humor, aber auch mit ernsten Momenten, findet man in diesem Buch. Mir hat es viel Vergnügen bereitet und ich empfehle es sehr gerne weiter.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 23. Mai 2019

Rezension - Trau dich doch (K)ein Hochzeits - Roman



Autorin: Ellen Berg

Titel: Trau dich doch (K)ein Hochzeits-Roman

Genre: Roman, Humor

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 17. Mai 2019

Seiten: 369

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Aufbau Taschenbuch



Über die Autorin:
Ellen Berg, geboren 1969, studierte Germanistik und arbeitete als Reiseleiterin und in der Gastronomie. Heute schreibt und lebt sie mit ihrer Tochter auf einem kleinen Bauernhof im Allgäu.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hochzeitsplanerin Amelie könnte vor Verzweiflung in den Brautstrauß beißen: Der Bräutigam kann vor Restalkohol kaum stehen, die Braut dreht ohnehin frei, die weißen Tauben haben keine Lust zu fliegen. Noch dazu ist Amelies eigener Traum vom Für immer gerade zerplatzt – nach ihrer unerfreulichen Scheidung muss sie sich in einem ganz neuen Leben zurechtfinden. Dass sie bei ihrem nächsten Auftrag einem Mann begegnet, der all das zu sein scheint, was sie sich sehnlichst wünscht, macht es auch nicht gerade besser. Denn dummerweise ist er der Bräutigam …


Meine Meinung:
Die Bücher von Ellen Berg lese ich immer wieder gerne und ich erfreue mich ebenfalls an die gelungenen humorvollen Cover. So war es keine Frage, ob ich dieses Buch auch lesen wollte.
Amelie ist nach der Scheidung von ihrem Mann als Hochzeitsplanerin tätig und ich möchte auf keinen Fall mit ihr tauschen, denn oft genug hat sie extrem nervige Kunden mit ausgefallenen Wünschen. Wo sind sie nur geblieben, die guten Zeiten, wo jeder seine Hochzeit selber organisierte und alle ziemlich bodenständig blieben. 😉Aber darum geht es jetzt nicht. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und mir besonders viele originelle Personen vorgestellt, von denen ich einige sehr gut leiden konnte und andere so gar nicht sympathisch fand. Aber das sollten sie auch nicht sein, außerdem gaben sie der Geschichte eine besondere Würze. Nun soll keiner glauben, dass es in diesem Buch nur darum ging, wie und welche Hochzeiten Amelie zu planen hatte. Ich bekam auch einen Einblick in ihr Alltagsleben mit allen Höhen und Tiefen. Darauf möchte ich nun nicht näher eingehen, so leid es mir tut, aber ich müsste zuviel verraten.


Fazit:
Ein Buch, das einem sehr viel Lesevergnügen bereitet. Emotionen gibt es reichlich und ein Ende, das sich alle wünschen. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TrauDichDoch #NetGalleyDe

Freitag, 3. Mai 2019

Rezension - Nach dem Tod gleich links


Autorin: Anna Buchwinkel

Titel: Nach dem Tod gleich links

Genre: Satire, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. April 2019

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Humorvoll 




Über die Autorin:
Anna Buchwinkel (geboren 1974) lebte nach abgeschlossenem Jurastudium und einer Heilpraktiker-Ausbildung mehrere Jahre in Asien. Die scheinbaren Gegensätze der östlichen und westlichen Sichtweise von Leben, Tod und Schicksal sind ihr Inspiration für ihr Schreiben. Heute lebt sie in Mainz und arbeitet im Bereich der Erstellung psychiatrischer Gerichtsgutachten sowie an ihrem nächsten Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Else glaubt mit Ende 50 in Schlagersänger Bernhard Bardensiehl endlich die große Liebe gefunden zu haben, auch wenn sie ihn vorerst nur aus der Ferne anschmachtet. Doch der Tod macht ihr einen Strich durch die Rechnung, denn Bernhard verunglückt. So schnell lässt sich Else ihr Glück jedoch nicht nehmen und so verteidigt sie ihn gegen den Außendienstmitarbeiter des Todes, Detlef, der Bernhard holen soll. Als neuer Mitarbeiter der Life Limited Ltd. ist Detlef eigentlich dafür zuständig, Lebensfäden zu durchtrennen, findet jedoch bald mehr Gefallen daran, stattdessen Leben zu retten. Während er sich mehr und mehr von seinem Arbeitgeber entfernt und schließlich eine Revolution beim Tod lostritt, beginnt für Else und ein ganzes Sammelsurium an schrulligen, aber liebenswerten Menschen, eine turbulente Reise, bei der es buchstäblich um Leben und Tod geht - und natürlich um die Liebe.


Meine Meinung:
Manchmal lasse ich mich durch Cover und Titel zu Büchern verführen, die nicht unbedingt zu meinem bevorzugten Genre gehören. Deshalb wurde ich neugierig auf das Buch, zumal die Kurzbeschreibung ja auch sehr interessant klang.
So kam es, dass ich nicht nur  Else kennen lernte, sondern noch jede Menge Leute, denen die Autorin besondere Charaktere zugeordnet hat. Aber es waren nicht nur Menschen, von denen ich etwas lesen sollte, auch verschiedene Außendienstmitarbeiter des Todes wurden mir vorgestellt.
Anna Buchwinkel hat einen ganz besonderen Schreibstil, ich hatte immer das Gefühl, mir würde die Geschichte erzählt. Wozu auch die Überschriften der Kapitel beigetragen haben. Mir hat es gefallen. Und wer sich nun denkt, wer will denn Geschichten mit dem Tod erzählt bekommen, dem kann ich nur mitteilen, dass ich das gut fand. Denn auf humorvoll und skurrile Weise hat die Autorin sehr viele Themen angesprochen, die uns alle betreffen und auch nachdenklich machen. Jeder kann sich vorstellen, dass es in dieser Geschichte um Leben und Tod ging, es kam die Liebe aber noch hinzu und verschiedene alltägliche Begebenheiten.


Fazit:
Wer diese Art Bücher mag, Humor mit ernsthaften Hintergrund kombiniert, wird mit Sicherheit viel Freude beim Lesen haben. Mir hat es gefallen und gerne empfehle ich es weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#NachDemTodGleichLinks
#NetGalleyDe


Sonntag, 17. Februar 2019

Rezension - Wer will schon eine Null



Autorin: Christine Corbeau

Titel: Wer will schon eine Null

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Februar 2019

Seiten: 324

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: C. Raabe



Über die Autorin:
Christine Corbeau ist das Pseudonym des Berliner Autors Christian Raabe, unter dem er heitere Romane schreibt, die "was mit Liebe zu tun haben". Geboren wurde dieses Alter Ego in Zusammenarbeit mit zwei Kolleginnen vom Autorensofa, auf dem er seit 2017 einen festen Platz einnimmt. Tatsächlich war auch zuerst die Geschichte da. Als diese hartnäckig darum buhlte, endlich aufgeschrieben zu werden, musste einfach ein passender Name her. Und schon war Christine geboren.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Über eine Idee, die einem um 22 Uhr nach dem dritten Glas Wein kommt, sollte man besser noch einmal eine Nacht schlafen. Dumm nur, dass die Romance-Autorin Agata Finocchio-Schröder genau das nicht getan hat, denn nun steht sie als Nestbeschmutzerin da und wird von ihrem Verleger kurzerhand in Zwangsurlaub geschickt, um sie aus dem zu erwartenden Shitstorm herauszuhalten. So fährt die quirlige Hauptstädterin plötzlich in einem Auto, mit dem sie nicht klarkommt, durch ein Land, das sie nicht kennt, zu einem Hotel, in das sie nicht will. Während sie noch versucht, sich der entschleunigenden Wirkung Süditaliens zu entziehen, trifft sie auf zwei Männer, die verschiedener kaum sein könnten. Oder sind diese Männer in Wirklichkeit auf sie getroffen? Eine heitere Urlaubsgeschichte über eine verpeilte Autorin, Dolcefarniente und Typen mit Geheimnissen.



Meine Meinung:
Der Protagonistin hatte spät abends eine Idee, die sie hinterher zwar bereute, aber da wusste sie noch nicht, was sie danach alles erleben würde. Der Autor hatte nach einem nächtlichen lustigen Gedankenaustausch mit zwei seiner Kolleginnen ebenfalls eine Idee und das fand ich klasse. Denn so ist dieses Buch entstanden, was mir sehr viel Lesevergnügen bereitet hat.
Bisher hatte ich von Christian Raabe, der dieses Buch unter einem Pseudonym geschrieben hat, noch kein Buch gelesen. Allerdings haben mich das Cover und der Titel neugierig gemacht, denn mir schien, dass ein bestimmtes Thema, das in vielen Büchern vorherrscht, humorvoll behandelt werden sollte. Und nicht nur das, es gab so viele Wortspielereien, bei denen ich grinsen musste. Vielleicht fällt einem ja schon etwas auf, wenn der Name der Protagonistin, der in der Kurzbeschreibung erwähnt wird, laut gelesen wird. Aber mehr werde ich hier mit Sicherheit nichts verraten.
Der Schreibstil ist locker und flüssig, einem Vielleser kommt zwar einiges im Plot bekannt vor, aber auch hier möchte ich betonen, dass es nun auf den Autor ankommt und was er sich drumherum einfallen lässt. Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß bereitet und besonders gut fand ich, dass bestimmte Szenen nicht so ausführlich beschrieben werden, wie es in einigen Büchern manchmal der Fall ist. Hier konnte jeder sein Kopfkino anwerfen oder es eben sein lassen.
Außerdem darf nicht alles so tierisch ernst genommen werden.

Fazit:
Wer nun Ausschau nach einer locker-lustigen Lektüre hält, wird hier das richtige Buch finden. Achja, es gab auch ernsthafte Situationen, also ist von allem und für jeden etwas dabei. Für mich war der Unterhaltungswert wichtig und da bin ich sehr zufrieden und empfehle das Buch gerne weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Freitag, 15. Februar 2019

Rezension - Göttliche Verführung



Autorin: Amanda Frost

Titel: Göttliche Verführung

Genre: Roman, Humor, Fantasie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Februar 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin:
Anfang 2013 startete Amanda Frost die erfolgreiche Sternen-Trilogie, die es auf Anhieb in die Bestsellerlisten schaffte. Zuvor war Amanda viele Jahre international im Marketing und der Logistik großer Unternehmen tätig und lebte lange in der Schweiz, bevor es sie nach München zog. Als Tochter eines Rennfahrers liebt sie schnelle Autos und Motorräder genauso sehr wie Reisen in ferne Länder. Mit "Göttliche Verführung" erscheint im Februar 2019 ihr sechzehntes Buch. In ihren Geschichten geht es grundsätzlich um die große Liebe, gewürzt mit einem guten Schuss Erotik.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Gott wird mit einem nicht zu unterschätzenden Problem konfrontiert: Ein mächtiges Wesen scheint das Ende der Menschheit heraufzubeschwören. Als er in Erfahrung bringt, dass eine dunkle Göttin hierfür verantwortlich sein könnte, holt er sich gezwungenermaßen Hilfe bei dem Mann, der sich am besten mit teuflischen Machenschaften auskennt: Luzifer. Wird es diesem außergewöhnlichen Duo gelingen, die Menschheit zu retten? Und warum muss ausgerechnet diese Göttin so unsagbar sexy sein, dass Gott in ihrer Nähe unentwegt in Versuchung gerät?


Meine Meinung:
Seit ich im Jahr 2013 das erste Buch von Amanda Frost gelesen habe, stürze ich mich regelrecht auf jedes weitere Buch von ihr. Und ich möchte gleich erwähnen, dass ich von keinem bisher enttäuscht wurde.
Diesmal sollte ich etwas über "Göttliche Verführung" lesen, wobei der Titel durchaus zweideutig sein kann. Nun ja, ohne Erotik geht es bei keinem der Bücher der Autorin. Ich denke mal, dass ihre Lesergemeinde das auch von ihr erwartet. Aber es gibt ja noch eine andere Art der Verführung. Was wäre wenn, jemand sich durch die vorhandene göttliche Macht verführen lässt und ins Weltgeschehen eingreift?  Das darf nicht geschehen, obwohl ich manche Beweggründe durchaus nachvollziehen kann.
Amanda Frost hat es auch diesmal wieder geschafft und ein Buch geschrieben, das mich begeistert hat. Mit einem Lächeln habe ich manche Passagen geschrieben und über einige "Personen" lachen müssen. Sie hat aber auch sehr aktuelle Themen eingebunden, was mir gefallen hat. Aus anderen Büchern habe ich Beteiligte getroffen, die damals mein Leserherz erobert hatten. Das Wiedersehen war sehr schön, allerdings muss niemand die anderen Bücher kennen, um dieses zu lesen.
Die Autorin beweist in jedem Buch, dass sie eine besondere Art von Humor besitzt, diesmal empfand ich ihn besonders schwarz, was mir persönlich sehr gut gefällt. Achja, beinahe hätte ich es vergessen, in all ihren Büchern spielen niedliche Tiere eine besondere Rolle, so war es diesmal auch. Aber mehr verrate ich nicht dazu.


Fazit:
Spannung, Humor, Erotik - all dies findet der Leser in den Büchern von Amanda Frost und diesmal ist ihr die Zusammensetzung wieder hervorragend gelungen. Mir hat es reichlich Lesevergnügen beschert und gerne empfehle ich das Buch weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.



Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen. Das hat natürlich keinen Einfluss auf meine Bewertung, denn inzwischen bin ich da sehr wählerisch geworden.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Rezension - Hauptsache, der Baum brennt


Autorin: Sina Beerwald

Titel: Hauptsache, der Baum brennt

Genre: Weihnachtsbuch, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2018

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur TB 




Über die Autorin:
Sina Beerwald, 1977 in Stuttgart geboren, studierte Wissenschaftliches Bibliothekswesen und hat sich bislang mit elf erfolgreichen Romanen einen Namen gemacht. 2011 wurde sie Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig-Holstein. 2014 erhielt sie den Samiel Award für ihren Sylt-Krimi "Mordsmöwen."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein bisschen Magie und viel Humor: die zauberhafte Familien-Weihnachts-Komödie zum Wohlfühlen von Erfolgs-Autorin Sina Beerwald.
Was sagt man einem rauschebärtigen Herrn, der sich als Weihnachtsmann vorstellt – der echte, vom Nordpol, natürlich? Sarah Christkind gibt ihm die Nummer des sozialpsychiatrischen Dienstes. Sie hat nämlich gerade genug eigene Probleme mit ihrer Familie: einen fremdverliebten Mann und zwei pubertierende Kinder, unter anderem.
Doch der Weihnachtsmann ist hartnäckig und außerdem ziemlich verzweifelt: Er befürchtet, versehentlich das Christkind umgebracht zu haben. Und weil er sich weder mit Autos, noch mit Ampeln oder Geldautomaten auszukennen scheint, steht Sarah eine äußerst turbulente Adventszeit bevor. Denn der Weihnachtsmann will sie zum neuen Christkind erklären. Als wäre Weihnachten nicht ohnehin schon stressig genug!
Familien-Chaos mit Weihnachtsmann: die perfekte Advents-Komödie für Mütter, Ehefrauen und alle anderen, die mal wieder herzlich lachen und sich die Magie von Weihnachten bewahren möchten.


Meine Meinung:
Glaubt Ihr an den Weihnachtsmann? Nein? Und wenn es ihn doch gibt? Wie würde er sich hier zurecht finden? Wie auch immer, auf jeden Fall klingelt an einem Sonntagmorgen ein Mann in der Weihnachtsmannkleidung bei Sarah Christkind an der Tür und die Geschichte nahm ihren Lauf.

Humorvoll hat Sina Beerwald geschildert, was der Weihnachtsmann alles erlebt. Nur Sarah glaubt nicht an ihn und hat so ihre Probleme, auf der anderen Seite macht es sie schon nachdenklich, was er alles nicht weiß und nicht kennt oder ist er nur ein guter Schauspieler?
Es hat mir unwahrscheinlich viel Spaß bereitet, Sarah mit ihrer Familie und den Weihnachtsmann zu begleiten. Inzwischen habe ich schon einige Weihnachtsbücher gelesen, aber ich behaupte jetzt mal, dass war der bisher humorvollste. Es gab aber auch Momente, die nachdenklich machten und die normalen Familienprobleme wurden ebenfalls einbezogen.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt hervorragend zu einer Situation, die im Buch erwähnt wird und es zeigt, man darf nicht immer alles so wörtlich nehmen, mehr verrate ich aber nicht.


Fazit:
Wer Lust hat, ein sehr humorvolles Weihnachtsbuch zu lesen, dem empfehle ich dieses sehr gerne.
Mir hat es sehr viel Lesevergnügen bereitet und ich bin nur froh, dass ich einen unverfänglichen Namen habe und deshalb wohl nie der Weihnachtsmann bei mir klingeln würde, denn man weiß ja nie......

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Weihnachtsbuch #Humor #Werbung #SinaBeerwald #VerlagKnaur

Mittwoch, 5. September 2018

Rezension - Das Haar in der Sippe



Autor: Luka Goldwasser

Titel: Das Haar in der Sippe

Genre: Roman, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 188

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Humorvoll 



Über den Autor:
Luka Goldwasser (1979) wurde in einem kleinen Städtchen bei Hannover geboren. Seine Familie wohnt noch immer dort und zwar mit vier Generationen unter einem Dach. Für ihn gibt es nichts Schöneres, als diese Chaostruppe in seiner Heimat zu besuchen – obwohl, doch: abreisen, um das ramponierte Nervenkostüm wieder auf Vordermann zu bringen. Nach seinem Studium in New York, Paris und Hildesheim lebt und arbeitet Luka Goldwasser in Frankfurt am Main. Er ist leidenschaftlicher Improtheater-Spieler, hasst Andrew Lloyd Webber, liebt Fischbrötchen und seine ganz persönliche Familienbande, mit Hund.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Philip ist gut aussehend, erfolgreich und weiß genau was er will. Sein Leben in Deutschland, inklusive Ex-Freundin Merle, hat er längst hinter sich gelassen und feilt an seiner Karriere als Investmentbanker in New York. Blöd nur, dass er, als ein Milliardendeal vor der Tür steht, von seiner Mutter Esther in die Heimat zitiert wird. Notgedrungen fliegt Philip zurück und erfährt, dass seine Mutter das ehemalige Wohnhaus in eine Mehrgenerationen-WG umfunktioniert hat. Hübsch der Reihe nach lernt Philip die schrägen Mitbewohner kennen: vom 20 Jahre jüngeren Liebhaber der Mutter, bis zur durchgeknallten Oma - und auch Merle, seine ehemalige Freundin, ist mit von der Partie. Sie hat einen Sohn und sieht immer noch verdammt gut aus. Familien- und Liebeswahnsinn ist vorprogrammiert.


Meine Meinung:
Ich bin mir nicht so sicher, ob ich diese Geschichte erwartet hatte, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Ich denke aber mal, dass jeder der einen besonderen Humor liebt, Gefallen an dem Buch finden wird. Ich ging mit einer ganz anderen Einstellung daran und fand die Art und Weise der Mutter anfangs überhaupt nicht witzig und so etwas ähnliches hat sie sich dann noch einmal erlaubt.
Was Philip im Haus seiner Mutter alles erlebt und welche Typen er dabei kennen lernt, hat der Autor dann gut beschrieben. Eine große Überraschung gab es dann zum Schluss, die ich jetzt natürlich nicht verraten werde.


Fazit:
Wer also etwas unterhaltsames humorvolles zum Lesen sucht, wird hier wohl das Richtige finden.

Beim Verlag und bei NetgalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #DasHaarInDerSippe

Donnerstag, 23. August 2018

Rezension - Klugscheißer Royale


Autor: Thorsten Steffens

Titel: Klugscheißer Royale

Genre: Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. August 2018

Seiten: 232

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Humorvoll




Über den Autor:
Thorsten Steffens, geboren 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität zu Köln. Zuvor, währenddessen und danach arbeitete er in den unterschiedlichsten Berufen: Als Web-Designer, als Platzanweiser, als Musikmanager, als Dozent an einer Universität und als Kassierer im Supermarkt. Inzwischen jedoch arbeitet er als Lehrer an einer Realschule, wo er die Fächer Deutsch und Englisch unterrichtet sowie eine Anti-Rassismus-AG leitet. Sein erster Roman, »Klugscheißer Royale«, erscheint im August 2018.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Timo Seidel ist 28 Jahre alt und führt ein Leben ohne jegliche Ambitionen. Anstatt wie seine Freunde Karriere zu machen, ist er in seinem Studentenjob hängengeblieben. Dement­sprechend uninspiriert führt er seine Arbeit aus, so dass er fristlos entlassen wird. Zu allem Überfluss hat seine Freundin Cleo beschlossen, sich von ihm zu trennen. Nun steht er also da: Ohne Freundin, ohne Job, ohne Geld und ohne Perspektive. Aus heiterem Himmel bietet sich ihm jedoch eine außergewöhnliche Offerte: Er bekommt einen befristeten Arbeitsvertrag als Lehrer. Nun ist es also offiziell: Für die kommenden sechs Monate darf Timo staatlich beauftragter Klugscheißer sein. Im öffentlichen Dienst! Vom Staat angeheuert wie James Bond! Quasi 007 Klugscheißer Royale! Schnell muss er allerdings feststellen, dass der Lehrerberuf doch ein wenig schwieriger ist als ursprünglich gedacht…


Meine Meinung:
Ich muss zugeben hier haben mich der Buchtitel und das Cover neugierig gemacht und ich wollte zwischen meinen ganzen Krimis und historischen Büchern zur Abwechslung mal etwas humorvolles lesen.
So lernte ich Timo kennen, der als Klugscheißer das auslebt, was sich manch einer von uns nicht traut. Ich  meine, wie oft haben wir schon mal eine Person im Gedanken bei der Aussprache verbessert oder hätten einer anderen gerne unsere Meinung gesagt. Nun, Timo kann sich da überhaupt nicht zurück halten, muss dann aber auch eine Kündigung hinnehmen, denn seinem Arbeitgeber gefällt das überhaupt nicht.
Sehr humorvoll hat der Autor beschrieben, wie Timo nun seinen Weg geht und versucht einige Klippen zu umschiffen, die er aber leider nicht alle schafft. Ich gebe zu, anfangs hat er mich doch ein bisschen genervt und ich musste meine Augen verdrehen, aber im Laufe der Geschichte wurde es in meinen Augen immer besser und mit dem Ende bin ich sehr einverstanden.


Fazit:
Wer gerne andere klugscheißern lässt und Spaß daran hat, ihn dabei zu beobachten, der wird dieses Buch gerne lesen. Es ist ja nicht alles schlimm und seine Lehrmethoden sind zwar etwas ungewöhnlich, aber sehr hilfreich.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #NetGalleyDe #VerlagPiper #KlugscheißerRoyale

Montag, 20. August 2018

Rezension - Frisch hapeziert



Autor: Hape Kerkeling

Titel: Frisch hapeziert

Genre: Humor

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 3. Juli 2018

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Taschenbuch



Über den Autor:
Hape (eigentlich Hans-Peter) Kerkeling, geboren 1964 in Recklinghausen, spricht Spanisch, Italienisch, Französisch, Englisch und Holländisch, was ihm bei der Verständigung auf dem Jakobsweg oft zugute kam. Er arbeitet seit 1984 beim Fernsehen; berühmt wurde er mit der Rolle »Hannilein«. Seitdem folgte eine Vielzahl erfolgreicher Live-Auftritte sowie TV-Shows und -Serien wie »Känguru«, »Total Normal«, »Hape trifft« und »Let’s Dance«, als Königin Beatrix, Uschi Blum oder Horst Schlämmer. Der Entertainer, Schlagersänger, Moderator und Kabarettist wurde u.a. mit der Goldenen Kamera, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. »Ich bin dann mal weg« stand 100 Wochen auf Platz 1 der Bestsellerliste und hat fast fünf Millionen Leser erreicht. Hape Kerkeling lebt in Berlin und Italien. Zuletzt erschien »Der Junge muss an die frische Luft«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ob Prinz Philip, Lady Gaga, die Kanzlerin oder Til Schweiger – in Hape Kerkelings wöchentlicher Gala-Kolumne »Frisch hapeziert« ist jeder Promi mal Thema. Er schildert Backstage-Erlebnisse beim Comedy-Preis, macht sich seine Gedanken über VIPs im Weltraum, Royals in Trekking-Boots und den »Twittler« Donald Trump. Auch sich selbst nimmt der beliebte Entertainer nicht aus und plaudert aus dem Nähkästchen. Ganz privat geht es zu, wenn Hape die Wahlen beim Gläschen Weißweinschorle mit seiner zweitbesten Freundin Gudrun bespricht, über die »Ehe für alle« räsoniert, wir ihn in den Supermarkt begleiten oder er überlegt, ob er sich nicht zum Undercover-Butler im Buckingham-Palast umschulen lassen soll. Herrlich ehrlich und komisch zugleich – die Kolumnen von Hape Kerkeling, ein Muss für alle Fans!


Meine Meinung:
Wer kennt ihn nicht, den Hape Kerkeling?  Ich kenne Bücher von ihm und habe ihn auch des öfteren mal im Fernsehen gesehen. Deshalb interessierte ich mich für dieses Buch, von dem ich mir ironisch humorvolle Geschichten versprach.
Und ich wurde nicht enttäuscht, Hape plaudert über alles mögliche, ganz besonders über die königlichen Blüter, von denen er viel weiß und die er auch sehr verehrt. Wer kennt ihn nicht, als Beatrix verkleidet, aber das nur am Rande.
Die humorvollen Geschichten sollten nicht in einem Rutsch hintereinander weg gelesen werden. Nein, das Buch eignet sich wunderbar für tolle Unterhaltung zwischendurch. Mal kurz eine Ablenkung? Das Buch ist dafür bestens geeignet.


Fazit:
Wer nach einem humorvollen Buch sucht, wird hier das richtige finden. Ich empfehle es gerne weiter.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#Werbung #FrischHapeziert #NetGalleyDe #PiperVerlag

Samstag, 24. März 2018

Rezension - Oskar an Bord


Autorin: Ulrike Herwig

Titel: Oskar an Bord

Genre: Humor

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 12. Januar 2018

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft




Über die Autorin:
Ulrike Herwig arbeitete zehn Jahre in London als Deutschlehrerin, bevor sie 2001 mit ihrer Familie nach Seattle/USA zog. Um sich nicht den ganzen Tag über die verrückten amerikanischen Moms wundern zu müssen, zieht sich Ulrike Herwig in jeder freien Minute an ihren Schreibtisch zurück. Außerdem regnet es ganz schön oft in Seattle, und da will man sowieso nicht vor die Tür. Ideal für eine Autorin!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tina und Markus sind das harmloseste Ehepaar der Welt ? allerdings mit einem riesigen Schuldenberg. In seiner Verzweiflung überfällt Markus eine Tankstelle, seine entsetzte Frau wird zufällig Zeugin. In ihrer Panik flüchten sie mit dem nächstbesten Auto, nicht ahnend, dass in diesem der 87-jährige Oskar sitzt, der gerade von einem Pflegeheim ins nächste transportiert werden soll. Oskar ist hellauf begeistert, dass endlich mal wieder was los ist, und entpuppt sich als gewiefter Ex-Kleinkrimineller. Während Polizei und Medien die Verfolgung aufnehmen, beginnt für die drei Flüchtenden das Abenteuer ihres Lebens.


Meine Meinung
Zufällig zum Ganoven werden? Gibt es das? Ja, lest einfach mal, was Tina und Markus passiert ist. Und dann gibt es noch Oskar, dieses Schlitzohr!
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das mit viel Humor und Spannung geschrieben wurde. Aber es gab auch sehr bewegende Momente. Natürlich werde ich hier nicht verraten, was ich damit meine.
Nur soviel, hier habe ich die Daumen für die vermeintlichen Ganoven gedrückt und gehofft, dass ihre Flucht gelingt und sie einigermaßen unbeschadet aus der ganzen Sache wieder herauskommen.
Denn das Buch erweckt zwar den Eindruck, alle hätten Spaß und Freude auf dieser Fahrt. Nein, es gibt auch einige ernste Hintergründe, die jeder Leser sehr schnell herausfinden wird.
Alle drei Hauptbeteiligten hatte sich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen, später kamen dann noch einige weitere Personen hinzu. Einige Situationen und Dialoge haben mir sehr viel Spaß bereitet und mit einigen Personen hatte ich so gar kein Mitleid.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch mit durchaus ernsten Momenten und Hintergründen. Aber Humor und Spannung waren im ausgeglichenem Rahmen vorhanden. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Kann denn Sünde Liebe sein


Autorin: Janet Evanovich

Titel: Kann denn Sünde Liebe sein

Genre: Roman, Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Februar 2018

Seiten: 321

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann 




Über die Autoren:
Janet Evanovich, die unangefochtene Meisterin turbulenter Komödien und Erfinderin der äußerst erfolgreichen Stephanie-Plum-Reihe, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Sie wurde von der Crime Writers Association mit dem »Last Laugh Award« und dem »Silver Dagger« ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA. »Kann denn Sünde Liebe sein« ist der dritte Band in der Reihe um Konditormeisterin Lizzy Tucker und Diesel.

Phoef Sutton arbeitet als Schriftsteller, Produzent und Drehbuchautor. Für seine Arbeit wurde er mit zwei Emmy Awards, einem Golden Globe und einem Peabody Award ausgezeichnet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fast hundert Jahre ist es her, dass der Schmuggler Collier »Holzbein« Dazzle einen gewaltsamen Tod fand. Klar, dass er im mumifizierten Zustand kaum mehr verraten kann, wo er den sagenumwobenen Piratenschatz versteckt hat, den er einst an der Küste Neuenglands ausgrub. Ein Schatz, der neben Gold und Juwelen den »Stein der Habgier« enthält – und genau diesen sollen die Abenteurer wider Willen, Lizzy Tucker und ihr Partner Diesel, nun finden. Doch sie sind nicht allein, auch Diesels charmanter Cousin Wulf gehört zu den Schatzsuchern. Wulf begehrt den Stein der Habgier, er begehrt Lizzy, und er würde alles tun, um beides sein Eigen zu nennen ...


Meine Meinung:
Seit Jahren lese ich sehr gerne die Bücher von Janet Evanovich, in der Hauptsache natürlich die Krimis über Stephanie Plum. Als die Autorin mit einer neuen Serie begann, in der Lizzy Tucker mit Diesel besondere Aufgaben lösen musste, war ich natürlich sofort dabei und habe auch diese Bücher gelesen. Wobei die ersten beiden Bücher vor einigen Jahren veröffentlicht wurden und ich erst jetzt das dritte Buch in den Händen halten konnte. Was allerdings kein Problem sein sollte, schnell war ich wieder im Thema drin, zumal ich die Hauptpersonen überhaupt nicht vergessen konnte. Denn hier hatte ich total verrückte Leute, die sich total verrückt verhielten, aber für ausreichend Spannung sorgten.
Lizzy und Diesel verfügen über besondere Fähigkeiten, allerdings machen das alle in deren Umfeld und ihnen kommt es total normal vor 😉 Ich möchte ja nicht zu viel verraten und anderen dadurch Lesevergnügen nehmen. Aber diese Buchserie würde ich in verschiedenen Genre einordnen: Fantasie, Krimikomödie oder wie es so schön heißt Cosy Crime und Spannung und nicht zu vergessen Humor.


Fazit:
Wer also etwas spannendes lesen und das Buch und die Leute nicht zu ernst nehmen möchte, wird bestimmt Spaß daran finden. Mir hat es sehr gut gefallen und ich bin mal gespannt, wie lange ich auf die nächste Folge warten muss.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 25. Juni 2017

Rezension - Schwer erleuchtet


Autor: Dieter Bednarz

Titel: Schwer erleuchtet

Genre: Humor, Gegenwartsliteratur

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juni 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur




Der Autor Dieter Bednarz, Jahrgang 1956, lebt mit Frau und drei Töchtern in Hamburg, bislang ohne größere Erleuchtungserlebnisse. Sein weitgehend autobiographisches Buch „Überleben an der Wickelfront" wurde als Spielfilm mit dem gleichen Titel zum Quotenerfolg im ZDF, ebenso wie die TV-Verfilmung seines Romans „Mann darf sich doch mal irren! – Unser Leben nach der Wickelfront", der weitgehend fiktiven Fortschreibung der Familiengeschichte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Sollten Sie jemals in Hamburg sein, sind Sie uns herzlich willkommen!«
So etwas sagt man schon mal, entspannt von tropischer Sonne und der letzten Ayurveda-Behandlung. Aber wer rechnet damit, dass es ein paar Monate später an der Tür klingelt und ein orange gewandeter Mönch davor steht, mit einem strahlenden Lächeln und ohne die Absicht, so bald wieder abzureisen?
Dieter Bednarz‘ Helden Maya und Daniel staunen nicht schlecht, mit welch unbekümmerter Gelassenheit Mönch Siri in kürzester Zeit ihr Leben auf den Kopf stellt. Und das ihrer Nachbarn gleich mit. Bevor sich die beiden versehen, wird ihre Wohnung zum Meditations-Raum, gehört Yoga zu ihrem Alltag, stellen sie ihre Work-Life-Balance, ihre zentralen Werte und wenig später gleich noch ihre Ehe infrage. In ihrem Leben bleibt kein Gefühl, kein Wert auf dem anderen. Aber wie, bitteschön, lädt man einen Mönch wieder aus? Und vor allem: Wäre das dann nicht schlecht fürs Karma?


Meine Meinung:
Klasse! Solche Bücher lese ich immer wieder gerne. Bisher kannte ich noch kein Buch, das Dieter Bednarz geschrieben hat, aber jetzt werde ich mit Sicherheit darauf achten und von ihm noch mehr lesen wollen.
Humorvoll, aber auch nachdenklich zeigt Dieter Bednarz, wie zwei Kulturen aufeinander prallen. Ich konnte mich wunderbar in den Mönch Siri hinein versetzen und mir Hamburg im Winter mit seinen Augen ansehen. Was für uns alltäglich ist und wir einfach so hinnehmen, muss auf ihn ja eine ganz besondere Wirkung haben. Außerdem habe ich sehr viel  über die Lebensweise des orange gewandeten Mönchs erfahren können. Interessant fand ich die Aufenthalte im Meditations-Raum und im Yogazentrum.
Aber der Autor erzählt nicht nur, was der Mönch gesehen und erlebt hat, er beschreibt auch, was er bei Maya und Daniel ausgelöst und bewirkt hat und nicht nur bei ihnen. Tja, was so eine Aussage "Sollten Sie jemals in Hamburg sein, sind Sie uns herzlich willkommen!" alles bewirken kann. Also, vorsichtig, solche Einladungen sollten nie zu schnell ausgesprochen werden. Wobei... geschadet hat es keinem, eher im Gegenteil.
Ich erwähnte ja schon, dass nicht nur Maya und Daniel von seinem Aufenthalt profitiert haben, es sollten noch so viele Beteiligte den Mönch näher kennen lernen und durch ihn besondere Erfahrungen machen. Jeder hatte irgendwie ein besonderes Päckchen zu tragen und Siri hatte so richtig viel zu tun und es wäre sehr stressig für ihn geworden, wenn er nicht schon einen gewissen Grad der Erleuchtung und Gelassenheit erreicht hätte. So konnten am Ende viele Wünsche erfüllt oder in Angriff genommen werden.

Das Buchcover finde ich sehr witzig und nachdem ich mich etwas mehr für den Autor informiert hatte, konnte ich auch die Ähnlichkeit feststellen.


Fazit:
Dieses Buch hat mich begeistert, mit Humor wurde auch auf Schwachstellen in unserer Gesellschaft hingewiesen. Auf jeden Fall und auch besonders gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

Bei dem Verlag Knaur möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Unterzuckert - Aber bitte mit Sahne!



Autorin: Penny Lane

Titel: Unterzuckert - Aber bitte mit Sahne!

Genre: Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juni 2017 als eBook 24.6. als TB

Seiten: 283

Altersempfehlung: Erwachsene





Penny Lane ist das Pseudonym der Bestsellerautorin Hanni Münzer. Mit "Unterzuckert" wagt sie einen Ausflug in ein leichteres Genre, auch, weil sie das Leben und Lachen liebt und gern schmutzige Witze erzählt. Ihre verrückte Biographie umfasst unter anderem (und bisher - man weiß ja nie, was noch kommt.....) Erfahrungen als Assistentin eines Magiers, Tiertrainerin, Menschentrainerin, Aktivistin, Moderatorin und Lifestyleberaterin.
Ihre Erlebnisse und Abenteuer fließen in ihre Geschichten ein, aber eines darf darin niemals fehlen: Humor.
Denn Penny ist überzeugt: in fast allen Lebenslagen hilft es, wenn man über sich selbst lachen kann.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Erzähle nicht die Wahrheit, wenn dir etwas Besseres einfällt.“

Es ist eine allgemein anerkannte Tatsache, dass Diäten zu Halluzinationen führen können. In alten Zeiten zog man sich zum Fasten in eine Höhle zurück: Jesus tat es, Mohammed tat es und auch Ignatius von Loyola. Der Rest ist Weltgeschichte. Auch Aurora Sperling, Deutschlands bekannteste Fernsehjournalistin, ist gerade auf Diät, als eine Nachricht wie eine Bombe einschlägt:
“Kanzlergatte bei Bergunfall schwer verletzt!”
Alle Medien stehen kopf, die Spekulationen überschlagen sich.
Aurora, völlig unterzuckert, lässt sofort ihre Diät sausen und vergreift sich an den Keksen ihren Teenagersohnes. Was sie nicht weiß: Die Kekse enthalten etwas mehr als nur Kalorien...
Am Abend liefert sie den blamabelsten Auftritt in der Fernsehgeschichte, seit ein alternder Schlagerstar an der Brust seiner Frau genippelt hat. Nun ist sie selbst die Schlagzeile.
Am nächsten Morgen fragt sich nicht nur Aurora, wie es dazu kommen konnte. Ihr Leben gerät nun völlig aus den Fugen; die Spirale ihres sozialen Abstiegs dreht sich immer schneller, eine aberwitzige Verwicklung jagt die nächste.
Am Ende gibt es einen Toten und sie gerät in die Mühlen der Justiz.
Doch Aurora gibt sich nicht geschlagen und kämpft mit ihren eigenen Waffen. Wozu ist sie Journalistin?

UNTERZUCKERT – die etwas andere Geschichte – spannend, skurril und urkomisch


Meine Meinung:
Bei diesem Buch wurde ich mit meinen Empfindungen hin und her gerissen. Ich fand es urkomisch, was Aurora so alles anstellt, nachdem sie ein paar Kekse ihres Sohnes stibitzt hat, ahnungslos, über die Zutaten, die es allerdings in sich hatten. Ich habe mich unwahrscheinlich aufgeregt, was einem alles passieren kann, wenn man in die falschen Hände oder zwischen gewisse Mühlen gerät. Ich konnte es sehr gut nachempfinden, wenn man irgendwo fest sitzt und nichts machen kann. Das alles zeigt mal wieder, dass mich das Buch sehr schnell gefesselt hat und ich sofort auf der Seite von Aurora war.
Ich kenne von der Autorin ja schon einige Bücher und war sehr neugierig auf dieses, was laut Kurzbeschreibung ja eine ganz andere Geschichte sein sollte.  Es kommt ja nicht immer vor, dass alles versprochene eingehalten wird, aber diesmal traf es wirklich zu, das Buch war spannend, skurril und urkomisch.
Ich möchte vom Inhalt des Buches wie immer nichts erzählen, es soll keinem die Lesefreude genommen werden.
Allerdings kann ich die Vorfreude durch einige andere Hinweise etwas erhöhen:
Es gibt eine besonders  humorvolle Szene und als ich gelesen hatte, dass die Autorin mit ihrem Mann getestet hat, ob es auch so klappt, wie sie es sich ausgedacht hat. musste ich doch sehr lachen. Vorher war es schon witzig, aber dann...
Die Wahl des Pseudonyms finde ich ebenfalls gelungen, ich hatte sehr oft das Lied der Beatles im Ohr und später kam dann noch Udo Jürgens Lied hinzu. Das alles verspricht doch schon eine besondere Leselektüre, oder?


Fazit:
Ein gelungenes Buch für den Sommer. Leicht und humorvoll, aber wer möchte, kann trotzdem etwas tiefer schauen und über einiges nachdenken. Ich gebe auf jeden Fall und sehr gerne eine Leseempfehlung.