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Donnerstag, 18. November 2021

Rezension - Klugscheißer supreme



Autor: Thorsten Steffens

Titel: Klugscheißer Supreme

Genre: Roman, Humor

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Humorvoll 



Über den Autor:
Thorsten Steffens, geboren 1974, studierte Germanistik und Anglistik an der Universität zu Köln. Zuvor, währenddessen und danach arbeitete er in den unterschiedlichsten Berufen: als Lehrer, als Grafiker, als Platzanweiser, als Dozent an einer Universität und als Kassierer im Supermarkt. Vor allem aber veröffentlicht er humorvolle Bücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Klugscheißer als angehender Lehrer – kann das gutgehen? 
Ein irre komischer Roman um Lehrer, und welche, die es werden wollen – für alle Fans von Tommy Jaud und Fack ju Göhte.    
 »Nahrungsbeschaffungsmaßnahme f.; Gen. –; Pl. –n; der Besuch eines Verkaufsstandes mit Esswaren, um eine anschließende stundenlange Zusammenkunft aller verfügbaren Lehrkräfte zum illustren Erfahrungsaustausch auszuhalten« 
Klugscheißer Timo Seidel hat nach vier Jahren sein Lehramtsstudium beendet. Doch nun steht ihm die schwerste aller Prüfungen bevor: das von allen Seiten gefürchtete Referendariat. Schmerzlich stellt Timo fest, dass er sich trotz Berufserfahrung wieder einmal den Respekt des Kollegiums, der Schulleitung und vor allem der Schülerschaft hart erkämpfen muss. Da sind für einen Klugscheißer wie Timo natürlich Pleiten, Pech und Pannen vorprogrammiert …


Meine Meinung:

Ich muss gestehen, Timo Seidel ist schon gewöhnungsbedürftig. Ich kenne ihn seit dem ersten Buch und kann erwähnen, dass er mir doch im Laufe der Zeit ans Leserherz gewachsen ist. Denn ich konnte seine Entwicklung beobachten und meine nun, dass er endlich! mit Mitte dreißig erwachsen geworden ist. Er hat sein Studium abgeschlossen und darf jetzt Jugendliche unterrichten. Allerdings machen es ihm viele nicht leicht, das sind nicht nur die Schüler, nein, auch die Kollegen erschweren den Einstieg. Aber wer Timo kennt, weiß, dass er es irgendwie schafft.
Die Entwicklung fand ich klasse und ich hatte vor Rührung ein paar Tränchen in den Augen, so sehr war ich ins Geschehen eingetaucht. Der Abschluss des Buches hat mir ebenfalls super gut gefallen, die richtigen Personen bekamen ihr Fett weg und für Timo gab es endlich ein Happy End.
Der Autor hat mich mit seinem humorvollen und besonderen Schreibstil an das Buch gebunden und für gute Unterhaltung gesorgt. Obwohl mir im ersten Buch Timo nicht so sehr sympathisch war, hat er es geschafft, dass ich durch gehalten und alle Bücher gelesen habe, was im nachhinein natürlich gut war.


Fazit:
Ein gelungener Abschluss der "Klugscheißer-Reihe". Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und möchte unbedingt erwähnen, dass es sinnvoll ist, alle drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 12. November 2021

Rezension - Ein Traum von Schönheit - Estée Lauder



Autorin: Laura Baldini

Titel: Ein Traum von Schönheit - Estée Lauder

Genre: Biografie

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Laura Baldini alias Beate Maly absolvierte eine Ausbildung zur Kindergartenpädagogin, arbeitete zunächst als Kindergärtnerin und veröffentlichte Kindergeschichten, Kinderbücher und pädagogische Fachbücher. 2007 erhielt sie das Wiener Autorenstipendium für den Entwurf zu ihrem ersten historischen Roman Die Hebamme von Wien. Mit dem Stipendium nahm sie sich eine Auszeit und beendete neben dem Roman auch eine Zusatzausbildung zur mobilen Frühförderin, seitdem ist sie in der Frühförderung tätig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
New York, 1928: Die junge Esty darf im Schuppen ihres Onkels beim Mischen von Salben helfen. Sie experimentiert mit Düften und Ölen und kreiert ihre eigene Creme, die sie am Strand von Long Island an einem Klapptisch verkauft: Es wird ihr erster Erfolg. Esty nennt sich fortan Estée, zieht von Queens nach Manhattan und ergattert schließlich einen der begehrten Stände im Edelkaufhaus Saks. Mit originellen Ideen und unendlich viel Arbeit erobert das Mädchen aus Queens New York im Sturm. Aber der Erfolg hat einen hohen Preis. Er könnte sie die Liebe ihres Lebens kosten …


Meine Meinung:
Ich lese gerne Bücher aus der Serie: Bedeutende Frauen, die die Welt verändern. Deshalb war ich auch auf das Buch mit Estée Lauder gespannt. 
Die Autorin hat sehr gut viele Begebenheiten aus dem Leben von Esty, wie ihre Familie sie nannte, geschildert. Wobei sie eine Variante gewählt hat, die mir gefiel. Das erste Kapitel beginnt mit einem Theaterbesuch im Frühjahr 1941 in Manhattan, im Foyer wird sie von einer Dame erkannt und angesprochen. Gerne antwortet Esty auf ihre Fragen und gibt Tipps. So lerne ich sie gleich richtig kennen, denn sie versteht es, zu jeder Zeit den Frauen behilflich zu sein. Das war schon so, als sie mit ihrem Onkel John im Gartenlabor Salben anrührte. An diese und andere Begebenheiten erinnert sich Esty sehr gerne. Geschickt blendet die Autorin kapitelweise immer wieder Rückblenden ein. So erfahre ich nach und nach den Werdegang einer Frau, die ihrer Zeit voraus war. Aber nicht nur sie, auch ihr Ehemann war das. Allerdings passte es nicht zu den Einstellungen der damaligen Zeit und Estée wurde ganz schlimm unter Druck gesetzt, was zur Scheidung ihrer Ehe führte. Ein Fehler, den sie glücklicherweise wieder gut machen konnte. 
Mir hat es sehr gut gefallen, wie die Autorin in Romanform eine Zeitspanne aus dem Leben von Estée und Joe Lauder geschildert hat. Ganz begeistert war ich über das Kapitel "Wie ging die Geschichte weiter". Denn letztendlich wollte ich genau das auch noch wissen.


Fazit:
Eine sehr interessante Biografie, die nicht nur Auskunft über die Person gibt, sondern auch den Zeitgeist mit Einstellungen, über wir heute die Augen verdrehen, wiedergibt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#EinTraumvonSchönheit #NetGalleyDE

Sonntag, 31. Oktober 2021

Rezension - Weihnachten im kleinen Inselhotel



Autorin: Jenny Colgan

Titel: Weihnachten im kleinen Inselhotel

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein festlich geschmückter Kamin mit prasselndem Feuer, ein köstliches Weihnachtsmenü und glückliche Gäste – so soll »The Rock«, das neue Hotel auf der kleinen schottischen Insel Mure, an den Feiertagen erstrahlen. Doch wenige Wochen vor dem Fest ist das Hotel noch weit von dieser Idylle entfernt, und zwischen dem Hotelpersonal kracht es gewaltig. Denn mit einem launischen französischen Chefkoch, der schüchternen Isla aus dem kleinen Café der Insel und einem norwegischen Küchengehilfen, der nichts anderes ist als ein waschechter Prinz, prallen Welten aufeinander. Cafébesitzerin Flora und ihr Bruder Fintan müssen alle Register ziehen, damit »The Rock« rechtzeitig eröffnen und ihre Familie wahres Weihnachtsglück erleben kann


Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, seit ich auf der Insel Mure war und Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer feiern durfte. Aber mir waren die Beteiligten schnell wieder vertraut. Ich war vor Ort und lernte weitere sehr interessante Personen kennen.
Für mich war es von Vorteil, dass ich bereits ein Buch aus der Serie "Floras Küche" gelesen hatte, so konnte ich mit einigen Begebenheiten auch viel anfangen und so zu sagen die Fortsetzung lesen. Den beteiligten Personen wurden von der Autorin besondere Charaktere zugeordnet, die der Geschichte auch eine gewisse Würze und Spannung gaben. Die meisten waren mir sehr sympathisch, nur eine Göre mochte ich gar nicht. Aber es war ja nicht mein Kind.
Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant, wie sich manches entwickelte, vor allem eine Person. Genug Trubel gab es vor der Eröffnung des Hotels und ich war gespannt, ob sie es vereint alle schaffen würden. Das Ende hat mir dann auch sehr gut gefallen und ich war zufrieden mit den Entwicklungen. Wenn ich nun alles sehr rätselhaft formuliert habe, dann liegt es daran, dass ich nicht zu viel vom Inhalt verraten und andere neugierig machen möchte.


Fazit:
Wir kennen es doch alle, gerade in der Vorweihnachtszeit wollen alle sehr viel erledigen und es gibt reichlich zu tun. Da ist es natürlich schön, wenn alles glatt läuft und es nicht so turbulent zugeht, wie im kleinen Inselhotel.
Ein unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe und nun auch eine Leseempfehlung aussprechen möchte.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#WeihnachtenimkleinenInselhotel #NetGalleyDE!

Freitag, 29. Oktober 2021

Rezension - Morgen kommt der Weihnachtsmann - Azubi


Autorin: Allie Well

Titel: Morgen kommt der Weihnachtsmann - Azubi

Genre: Weihnachtsbuch, Jugendbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 28. Oktober 2021

Seiten: 292

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Humorvoll



Über die Autorin:
Allie Well, geboren 2000, lebt in Bayern. Seit dem Abitur studiert sie Lehramt, womit sie ihre großen Leidenschaften Sprachen und Pädagogik vereint. Wenn sie nicht gerade schreibt oder liest, ist sie vermutlich mit ihrem Hund in der Natur unterwegs.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Weihnachtsmuffel am Nordpol – Chaos garantiert! Ein witziger, turbulenter Weihnachtsroman
»Der Mann in rot grinste mich an. ›Es ist Weihnachten und ich wollte durch den Schornstein ins Haus. Wer bin ich?‹ ›Als ich das letzte Mal in der Mall war, war der Weihnachtsmann alt und übergewichtig.‹«
Cleya ist Weihnachtshasserin durch und durch, und das mit Stolz. Lars ist der zukünftige Weihnachtsmann – zumindest ist das sein Ziel, weshalb er Cleya davon überzeugen muss, dass er kein Krimineller und Weihnachten schützenswert ist. Blöderweise hat er sie zuvor entführt und zum Nordpol verschleppt ...


Meine Meinung:
Wintervilles - ich bin mir nicht sicher, ob ich in diesem Ort wohnen möchte, denn wer Ende November Haus und Garten noch nicht weihnachtlich dekoriert hat, ist spät dran. Ausgerechnet dorthin wird die siebzehnjährige Cleya, eine Weihnachtshasserin, geschickt. Ihre Mutter will, dass sie dort bei der Familie ihrer Tante lebt, da sich die Eltern getrennt haben. Zu allem Überfluss taucht der neunzehnjährige Lars auf, er ist der Enkel von Mister Claus und befindet sich so zu sagen in der Ausbildung zum Weihnachtsmann. Aber was die Krönung von allem ist: Lars entführt Cleya. Auf einmal befindet sie sich am Nordpol und das alles nur, weil es so eine merkwürdige Tradition gibt. Die ich aber nicht verraten werde. 
Ein modernes Weihnachtsmärchen für junge Leute, was einige humorvolle Passagen hat. Für mich gab es auch viel neues, was ich erfahren konnte. Familie Claus wohnt am Nordpol, genau wie Cleya war ich der Meinung, sie leben in Finnland 😉 Märchenhaft finde ich auch, dass am Nordpol Tannenbäume wachsen und Rudolf einen anderen Namen hat. Durchaus realistisch gibt es Eigenschaften, die vielen bekannt sind, wie Freundschaft, Liebe, Neid und Angst durch eine Prüfung zu fallen. Ich erwähnte es ja bereits, es gibt merkwürdige Traditionen. Aber es gibt ein gutes Ende und das ist die Hauptsache.


Fazit:
Ein Weihnachtsbuch für alt und jung, mit Höhen und Tiefen, wer sich darauf einlassen möchte, wird wohl Freude am Buch haben.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#MorgenkommtderWeihnachtsmannAzubi #NetGalleyDE


Samstag, 23. Oktober 2021

Rezension - Katzenpfötchen im Schnee



Autorin: Katharina Gerwens

Titel: Katzenpfötchen im Schnee

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Katharina Gerwens wuchs in einem Dorf im Münsterland auf. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin arbeitete sie in verschiedenen Verlagen und ist heute als freie Autorin tätig. Sie lebt mit Mann und Katze in Niederbayern. Gemeinsam mit Herbert Schröger verfasste sie eine Reihe von Niederbayern-Krimis, die im fiktiven Ort Kleinöd spielen. Allein veröffentlichte sie bereits mehrere Krimis, unter anderem die Reihe um Franziska Hausmann, die im Bayerischen Wald spielt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Katzenglück unterm Weihnachtsbaum
Kaum ist die pragmatische Irene in Rente, stellt sie fest, dass ihr Leben unerfüllt ist. Kurzerhand übernimmt sie ein Ehrenamt im Tierheim Quellenhof: Sie prüft, ob es den adoptierten Katzen in ihrem neuen Zuhause gut geht. Während erste Schneeflocken vom Himmel fallen und sich das Tierheim auf den großen Adventsbasar vorbereitet, besucht sie die Katzen und lernt deren Besitzer kennen. Doch als ihr Lieblingskater Bruno vermittelt wird, ist Irene untröstlich … wie gut, dass im Tierheim alle zusammenhalten und Irene schließlich ein ganz besonderes Weihnachtsfest bescheren …


Meine Meinung:
Wer kann diesem Katzenblick widerstehen? Das Cover hat mich angesprochen und neugierig gemacht. Zumal ich jetzt auch Irene kennen lernen wollte, die nun in Rente gegangen ist und für sich eine neue Betätigung suchen muss. Sie scheint sich im Tierheim wohl zu fühlen und betreut dort gerne die Katzen. Allerdings bleiben die Tier nicht auf Dauer dort, was ja auch nicht der Sinn des Tierheims ist, aber Irene liebt alle Katzen und will dafür sorgen, dass sie gut unterkommen. Während ihrer Kontrollbesuche lernt sie die unterschiedlichsten Leute kennen und es passieren Dinge, mit denen sie nie gerechnet hätte.
Aber ich lerne nicht nur Irene kennen, sondern auch die Leiterin des Tierheims und ihre Mitarbeiterinnen, die unterschiedlicher nicht sein können. Gleichzeitig erfahre ich ebenfalls, mit welchen Problemen sie sich dort beschäftigen müssen. Gerade zur Weihnachtszeit meinen viele Leute, sie könnten dort Tier abholen und sie als Geschenk überreichen.
Das alles und noch andere Begebenheiten, die ich hier nicht verraten will, hat die Autorin sehr fesselnd geschildert. Zu gerne hätte ich auch Plätzchen gekauft und mich auf dem Weihnachtsmarkt umgesehen. Gut, dass ich das alles riechen kann. Warum ich das extra erwähne? Nun, für die Geschichte ist das auch ein wichtiges Thema.
Irene hat zwar keine der Katzen mit zu sich nach Hause genommen, aber viele liebenswerte Personen kennen gelernt. Natürlich endet das Buch mit einem sehr schönen Weihnachtsfest.


Fazit:
Ein gefühlvolles Buch, nicht nur für Katzenfans, das ist gerne weiterempfehle.


Beim Verlag und bei NetgalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KatzenpfötchenimSchnee #NetGalleyDE

Samstag, 2. Oktober 2021

Rezension - Mörderisches Kreta



Autorin: Nikola Vertidi

Titel: Mörderisches Kreta

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Spannungsvoll



Über die Autorin:
Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein halbes Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch-Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel, die von »Gott geküsst« wurde, nicht zu kurz, und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der verschrobene Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt in seinem zweiten Fall mit deutscher Gründlichkeit und kretischem »Siga-Siga«.
Ein Griechenland-Krimi zum Wegträumen und eine Reise zu den schönsten Stränden Kretas sowie in die urigsten kretischen Tavernen
Der bekannte Palmenstrand Vai im Osten Kretas wird durch ein furchtbares Verbrechen erschüttert: Drei schaurig zugerichtete Männerleichen hängen an dem vielbesuchten Strand an Palmen. Die drei Toten gehörten zur homosexuellen Szene auf der Insel und stammten aus wohlhabenden Familien. Galavakis erhält von höchster politischer Stelle den Auftrag zu ermitteln und befindet sich schnell in einem Drahtseilakt zwischen Diplomatie und Abgründen.


Meine Meinung:
Es liegt wohl an der Insel Kreta, die ich immer wieder gerne besuche, dass ich die zweite Folge, in der Hyeronimos Galavakis ermittelt, lesen wollte. Denn das erste Buch konnte mich nicht so recht überzeugen und deshalb war ich jetzt überrascht. Die meisten der beteiligten Personen waren mir wesentlich sympathischer, das heißt eigentlich nur die so genannten Ermittler. Denn die Einstellung zu dem Thema war von den meisten mittelalterlich und ich musste mich so richtig ärgern. Das zeigt ja nun, dass ich schnell mitten im Thema steckte und das auch noch sehr gefühlsmäßig.
Der Tatort befand sich am Palmenstrand von Vai, den ich natürlich kannte. Da ich Hyeronimos und Penelope bei ihrer Arbeit begleitete, konnte ich diesen Strand nach langen Jahren mal wieder besuchen. Verändert hat sich sehr viel und leider war der Anblick der drei jungen Männer mit Sicherheit nicht schön.
Die Autorin hat mir in diesem Buch sehr viele Personen vorgestellt, Kapitelweise im Wechsel, was mir anfangs etwas zu viel war, weil ich die Namen und Personen erst einmal sortieren musste. Wobei sie manches für mich zu ausführlich beschrieben hat. Nun, ich wollte wissen, was passiert ist und wer denn nun der Täter war.
Ich erwähnte ja anfangs, dass ich das Buch wegen des Handlungsortes Kreta lesen wollte. Da wurde ich nicht enttäuscht. Ich war auf der Insel unterwegs und auch in den Tavernen, das Flair der Insel kam bei mir wieder an. 
Das Thema war auch sehr interessant, besonders im Nachwort ging die Autorin noch einmal auf die Problematik ein.
Übermäßig spannend kam mir diese Folge jetzt nicht vor, für mich war es in der Hauptsache Ermittlungsarbeit, die dem Kommissar und seine Mitarbeiter nicht leicht gemacht wurde.



Fazit:
Kreta besuchen war toll, Ermittlungsarbeit war ganz interessant. Ich denke, dass ich das dritte Buch auch noch lesen werde. Wer weiß, wann ich mal wieder nach Kreta komme. Ansonsten gebe ich jetzt nicht die unbedingte Leseempfehlung, rate allerdings auch nicht vom Lesen ab. Zum Glück kann jeder selbst entscheiden, welche Prioritäten er setzt.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#MörderischesKreta #NetGalleyDE!

Mittwoch, 22. September 2021

Rezension - Aus der Puste


 Autorin: Manuela Sanne

Titel: Aus der Puste

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. September 2021

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Spannungsvoll


Über die Autorin:
Die Autorin, geboren in Paderborn und aufgewachsen in Höxter an der Weser, lebt mit Kind, Kegel und zwei Katern in Wuppertal. Als Buchhändlerin und Schriftstellerin hat sie ihre liebsten Hobbys zum Beruf gemacht: Lesen und Schreiben. Nach drei Kinderbüchern legte sie sich für ihre Liebesromane bei Piper Digital das offene Pseudonym Viola Sanden zu. Die Humorkrimis um Rosa Fink erscheinen unter ihrem Klarnamen Manuela Sanne.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Humorvoller Cosy Crime mit einer resoluten Hobbydetektivin und Katzennärrin zwischen Wuppertal und Wattenmeer. Der zweite schräge Fall für Rosa Fink! 
 »›Die laufen Marathon. Wie kann man sich so etwas nur freiwillig antun?‹, rätselte Rosa. Sebi beging den Fehler, etwas zu lange zum Friesentisch zu schauen. Der unverschämte Läufer bemerkte seinen Blick prompt und schwenkte einladend das Bierglas. ›Rosa und Sebi, denn man tau. Kommt rüber!‹«
Ausgerechnet das Lieblingskleid passt nicht mehr! Darum ist Rosa im Urlaub am Jadebusen jedes Mittel recht, um den Kilos zu Leibe zu rücken. In nicht ganz nüchternem Zustand wettet sie, fit für einen Halbmarathon zu werden, denn Laufen macht schlank. Das verspricht jedenfalls der friesische Ultraläufer Oliver Dauer, der sich flugs als persönlicher Trainer anbietet. Außerdem flirtet er sehr zum Missfallen von Sebi ganz ungeniert mit Rosa – und nebenbei mit einigen anderen Frauen. Als der charmante Friese nur eine Woche später beim 24-Stunden-Lauf tot umfällt, zweifelt Rosa an einem natürlichen Todesfall – und da ist sie nicht die Einzige. Steckt etwas anderes dahinter? Vielleicht sogar Eifersucht? Rosa geht der Sache auf den Grund und auch Sebi muss ran, ob er will oder nicht.


Meine Meinung:
Das Cover hat mich mal wieder verführt! Es gefiel mir sehr gut und deshalb wurde ich auf das Buch aufmerksam. So kam es, dass ich Rosa und Sebi kennen lernte und erfuhr, dass die beiden auf den Weg in den Urlaub waren, um gegen Ende des Urlaubs ein weiteres Mal zu heiraten. Wie es oft der Fall ist, lernt man in dieser Zeit sehr interessante Leute kennen. Die beiden befanden sich ganz schnell in Gesellschaft von Läufern. Diese planten einen 24-Stunden-Lauf, was nicht nur anstrengend sein kann, sondern auch tödlich. Weshalb Oliver auf einmal tot zusammenbricht, konnte sich keiner so recht erklären. Rosa wollte das unbedingt wissen und Sebi musste ihr helfen, alles herauszufinden. 
Ich war natürlich ebenfalls neugierig und gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Allerdings konnte ich mich nicht so richtig einfinden. Es gab für mich so viele Nebenschauplätze, interessant war die Entdeckung, die Rosa und Sebi so nebenbei machten. Wobei ich es durchaus gut fand, einiges über Ultraläufer und besondere Getränke zu erfahren. Dadurch wurden mir auch reichlich Verdächtige präsentiert. Am Ende gab es dann nicht nur für mich einige Überraschungen.


Fazit:
Als Krimifan lese ich zur Abwechslung ganz gerne mal leichtere Krimis. Wer das auch mag, wird das Buch vielleicht lesen wollen. Ich persönlich nehme allerdings davon Abstand, weitere Folgen zu lesen. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#AusderPuste #NetGalleyDE!

Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Pfoten vom Tisch


Autor: Hape Kerkeling

Titel: Pfoten vom Tisch! 

Genre: Tierbuch, Sachbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 30.Juni 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper



Über den Autor:
Hape Kerkeling, 1964 in Recklinghausen geboren, wurde als Comedian, Sänger, Schauspieler, Moderator und Bestsellerautor vielfach ausgezeichnet. Seine autobiografischen Bücher »Ich bin dann mal weg« und »Der Junge muss an die frische Luft« bewegten Millionen LeserInnen und wurden erfolgreich verfilmt. Hape Kerkeling lebt in Bonn und Italien. Zuletzt erschien sein Kolumnenband »Frisch hapeziert«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lustig, persönlich und lehrreich: Hapes Samtpfoten-Atlas ist das ultimative Katzenbuch für alle Tierliebhaber!
Mit seiner wundervollen Liebeserklärung an die Mieze etabliert sich Bestseller-Autor Hape Kerkeling nun als persönlicher Ratgeber für Katzenliebhaber.
Ob er mal weg ist, an die frische Luft muss oder einfach auf sein Leben blickt: Hape Kerkeling ist ein Meister der vielschichtigen Autobiografie, in der es nie nur um seinen Lebensweg geht. Wenn er über sich erzählt, können seine Millionen Leserinnen und Leser immer etwas lernen – selbst wenn sie das gar nicht vorhatten.


Meine Meinung
:
Ich hatte schon einige Bücher von Hape Kerkeling gelesen und war deshalb neugierig auf sein Katzenbuch. Ich versprach mir eine humorvolle Unterhaltung. Leider konnte das Buch nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechen. Die Geschichten über die eigenen Katzen habe ich gerne gelesen, aber stellenweise hatte ich das Gefühl ein Sachbuch über Katzen zu lesen. Was ja nicht unbedingt langweilig sein muss. Manches fand ich auch ganz interessant, aber mit etwas googeln hätte ich diese Informationen auch zusammentragen können. 


Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, an das ich andere Ansprüche gestellt hatte. Schnell stellte ich fest, dass ich die falsche Leserin dafür bin. Allerdings gibt es ja zum Glück genügend Katzenfans, die begeistert sein werden. Vielleicht sind die anderen Bewertungen hilfreich, die zumindest in allen Bereichen angesiedelt sind. Mir persönlich habe andere Bücher des Autors besser gefallen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Die Architektin von New York



Autorin: Petra Hucke

Titel: Die Architektin von New York

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Petra Hucke wurde 1978 in Düsseldorf geboren. Nach Stationen im Westen, Osten und Norden Deutschlands lebt sie nun mit ihrem Mann und einem Kopf voller Ideen in München. Sie übersetzt aus dem Englischen und Französischen, verschlingt isländische Romane im Original und lektoriert außergewöhnliche deutsche Belletristik und Sachbücher.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Frau, die aus Liebe zu ihrem Mann zur Heldin wurde New York, 1865. Die frisch verheiratete Emily Warren Roebling gerät in Panik, als sie und ihr Mann mit der Fähre im vereisten East River stecken bleiben: Es wäre nicht der erste folgenschwere Fährunfall. Doch die Passagiere kommen mit dem Schrecken davon. Wie gut, dass die Stadt endlich den Bau einer Hängebrücke genehmigt hat.
Emily ahnt zu diesem Zeitpunkt nicht, dass sie diejenige sein wird, die diese kolossale Aufgabe zu Ende bringen muss. Denn ihr Mann, der Chefingenieur der Brooklyn Bridge, wird schwer krank. Sie übernimmt gegen erbitterte Widerstände die Führung der enormen und gefährlichen Baustelle. Sie will ihrem geliebten Mann zeigen, dass sie an ihren gemeinsamen Traum glaubt. Und der Welt beweisen, dass eine Frau ein Weltwunder schaffen kann.


Meine Meinung:
Innerhalb kurzer Zeit habe ich zwei Bücher gelesen, in denen es um Emily Warren Roebling ging. Das war mein Fehler, denn ich weiß jetzt nicht, wie ich den Inhalt bewerten soll. Es gab wichtige Begebenheiten im Leben dieser Frau, die beide Male anders geschildert wurden. Es gab Ähnlichkeiten, aber unterschiedliche Namen der Personen, die eine Rolle spielten. Deshalb möchte ich hier nur erwähnen, dass ich nun sehr viel weiß, was bei dem Bau einer so großen Brücke beachtet werden musste und was Emily geleistet hat, weil ihr Mann durch seine Erkrankung so gut wie gar nicht mehr auf die Baustelle gehen konnte. Sie musste sich nicht nur um den Ablauf der Arbeiten kümmern, sie hatte außerdem auch zu kämpfen, damit sie als Frau respektiert wurde.


Fazit:
Interessante Schilderungen, die mit dem Bau der Brücke, der Finanzierung und den Problemen zu tun hatten. Allerdings finde ich den Buchtitel etwas übertrieben, aber das ist ja nicht unbedingt der Autorin anzulasten.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
 

#DieArchitektinvonNewYork #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Dienstag, 13. Juli 2021

Rezension - Lachmöwe



Autorin: Gisa Pauly

Titel: Lachmöwe

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 3. Mai 2021

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Taschenbuch





Über die Autorin:
„Mir langt’s!“, sagte sich Berufsschullehrerin Gisela Pauly 1993 nach zwanzig Jahren Schuldienst. Sie hing den Job an den Nagel und begann zu schreiben. Schon 1994 erschien ihr Report „Mir langt’s. Eine Lehrerin steigt aus!“. Als Gisa Pauly stieg sie ein ins freie Schriftstellerinnenleben. Die 1947 geborene Münsteranerin schreibt mittlerweile Kriminalromane, aber auch Drehbücher (z. B. für die ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“), und sie arbeitet als Print- und Hörfunkjournalistin. Ihr zweiter Wohnsitz Sylt ist Schauplatz ihrer Krimireihe, in der seit 2007 regelmäßig Fälle von Mamma Carlotta, der umbrischen Schwiegermutter des Kommissars, gelöst werden. Gisa Pauly engagiert sich bei den „Mörderischen Schwestern“ und ist Mitglied im „Syndikat“ – zwei Vereinigungen deutschsprachiger Krimiautorinnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aufregung pur für Mamma Carlotta! Eine tote Altenpflegerin und ein Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Mamma Carlotta hängt an den Lippen der Reporter – Amore, wie spannend! Und dann ist da ja noch der Fall um Geertje Verbecks verstorbene Pflegerin, die offensichtlich ermordet wurde! Als Mamma Carlotta sieht, wie das Kindermädchen der Familie der armen demenzkranken Geertje hinterherschleicht, weiß sie sofort: Das muss die Mörderin sein! Sie beginnt zu ermitteln – mit Rentner Richard an ihrer Seite, dem das Kindermädchen seiner Enkel schon immer suspekt war …


Meine Meinung:
Ohje, ich mag gar nicht zählen, wie oft Carlotta diesmal in verzwickte Situationen geraten ist. Es war aber auch ein Durcheinander! Tja, Carlotta konnte ihrem Schwiegersohn leider nicht alles erzählen, was sie erfahren bzw. gesehen hat. Für ihn wäre es diesmal etwas leichter gewesen, aber..... Zum Glück hat Erik Mitarbeiter, die es nicht so eng sehen und gerne von Carlotta Hinweise annehmen.
Gisa Pauly hat es geschafft und ein weiteres Mal mit viel Spannung und Humor berichtet, was auf Sylt so alles passiert. Auch das Privatleben der beiden Ermittler nahm etwas Fahrt auf. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. 
Inzwischen habe ich schon viele Folgen dieser Serie gelesen und ich freue mich immer wieder, wenn ich mit Carlotta in die Käptens Kajüte gehen kann. Tove und Fietje sind zwei urige Typen, die mich jedes Mal erheitern und auch überraschen. Außerdem gab es hier reichlich Verdächtige, aber auf diese Person wäre ich nie gekommen.


Fazit:
Für Serienjunkies ist dieses Buch ein Muss 😉 aber auch alle anderen, die nicht alle Bücher dieser Serie oder Mamma Carlotta noch gar nicht kennen, wäre es ein guter Einstieg. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Lachmöwe #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Samstag, 10. Juli 2021

Rezension - Unerbittliches Kreta



Autorin: Nikola Vertidi

Titel: Unerbittliches Kreta

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2021

Seiten: 392

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Piper Spannungsvoll




Über die Autorin:
Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein halbes Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch-Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel, die von »Gott geküsst« wurde, nicht zu kurz, und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki ...


Kurzbeschreibung, übernommen:
Der verschrobene Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt in seinem ersten Fall mit deutscher Gründlichkeit und kretischem »Siga-Siga«. Ein Griechenland-Krimi zum Wegträumen und eine Reise zu den schönsten Stränden Kretas sowie in die urigsten kretischen Tavernen.
»Wenn alles in ihm drunter und drüber ging, fokussierte er sich auf das Meer. Er hatte seine Wohnung vollkommen danach ausgerichtet. Seine Fenster und die großzügige Terrasse über den Dächern Heraklions gingen zum Meer. Er konnte es sehen und in seine Weite eintauchen.
In der berühmten Samariaschlucht werden nach einem Unwetter menschliche Knochen gefunden. Wer ist hier wie gestorben und warum wurde niemand als vermisst gemeldet? Was hat die junge Bloggerin Eleni, die die Leichenteile gefunden hat, damit zu tun? Kommissar Hyeronimos Galavakis deckt in seinem ersten Fall ein Verbrechen von erschreckender Brutalität auf, dessen Wurzeln bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreichen. Denn wer seine Landsleute verraten hatte, wurde nach dem Krieg bestraft und seiner Familie verzeiht niemand wirklich, auch wenn oberflächlich alles in Ordnung zu sein scheint ...


Meine Meinung:
Da ich schon häufig einen Urlaub auf Kreta verbracht habe, war ich neugierig auf diesen Krimi. Die Autorin hatte die beeindruckende Samaria-Schlucht ausgesucht und dort Leichenteile finden lassen. Gleichzeitig hing der Leichenfund mit schrecklichen Begebenheiten einer unrühmlichen Vergangenheit zusammen. Beides zusammen war jetzt gar nichts neues für mich, das Thema gab es schon öfter. Aber es machte mich neugierig und ich war gespannt, was sich die Autorin dazu hat einfallen lassen.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich anfangs mit den beiden Hauptpersonen so gar nicht klar kam. Der Kommissar wurde mir zu verschroben vorgestellt, etwas weniger hätte es auch getan. Die Bloggerin mochte ich auch nicht, denn ihr Auftreten war in meinen Augen zu unverschämt. Aber ich habe allen eine Chance gegeben und das Buch nicht abgebrochen. So ein kleines bisschen konnte ich auch in Erinnerungen schwelgen, denn viele Orte waren mir bekannt. Zum Ende des Buches habe ich mich dann auch ein wenig mit allen Beteiligten angefreundet, zumal sie einen verzwickten Fall lösen und viele Geheimnisse aufdecken mussten.


Fazit:
Es war für mich schön, dass ich mit diesem Buch mal wieder auf Kreta war. Ansonsten konnte mich der Krimi nicht so sehr überzeugen. Aber zum Glück gibt es reichlich Leser, die nicht so kritisch wie ich eingestellt sind.



Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#UnerbittlichesKreta #NetGalleyDE #NetGaleyDEChallenge

Mittwoch, 17. März 2021

Rezension - Bio - Tod



Autor: Jürgen Klahn

Titel: Bio - Tod

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 188

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Spannungsvoll



Über den Autor:
Jürgen Klahn (*1960) ist in Rinkenis nördlich der Flensburger Förde aufgewachsen und hat sich als diplomierter Volkswirt mit Finanzen und Investments beschäftigt, bevor er sich dem Schreiben widmete. Klahn lebt mit seiner Lebensgefährtin, der dänischen Krimiautorin Elsebeth Egholm in Aarhus. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jensen hatte sich die Ferien mit Grete so romantisch vorgestellt – schade, dass Britta Grønbæks Tod dazwischenkommt. Die bekannte Tierschutzaktivistin liegt mit einem tödlichen Schlag am Hinterkopf in ihrer Küche, und Fragen nach Tat und Täter suchen ihn heim. Nicht zuletzt, weil Grete sie stellt. Gemeinsam jagen Grete und Jensen den Täter, auch wenn ihnen dabei die Eifersucht in die Quere kommt: Das ehemalige Fotomodell Vera Clement macht Jensen schöne Augen, ein großes Tier der Fleischwarenbranche bezaubert Grete, und dann wäre da noch Olfert mit seinen ganz eigenen Ansichten zum Tierschutz – seit Jensen Britta Grønbæks Schmuseferkel in Pflege genommen hat, gibt es für ihn weder Rast noch Ruh.


Meine Meinung:
Hygge-Krimis sind ja jetzt der neue Trend, deshalb war ich neugierig auf dieses Buch und wollte es gerne lesen. Allerdings hatte ich hier das zweite Buch in der Hand, in dem Jensen und Grete ermitteln. Was aber kein Problem darstellte, wichtiges erfuhr ich nach und nach.
Grete wollte eine Woche Urlaub bei Jensen machen und es sollte richtig schön und gemütlich werden. Allerdings wurde eine Tote gefunden und beide waren sehr daran interessiert, offen Fragen zu klären. Ich durfte sie dabei begleiten. Die Tote war eine bekannte Tierschutzaktivistin und wie man es nach dem Buchtitel vermuten kann, dreht sich vieles um "Bio". Mir persönlich war das doch ein bisschen viel des Guten und irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass die Spannung nicht so richtig eintreten wollte.


Fazit:
Ich fand es ganz interessant einen Hygge-Krimi zu lesen, zumindest zu erfahren, was man darunter versteht. Mein Fall war es jetzt nicht. Zur Abwechslung eignet sich das Buch ganz gut, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen möchte. Zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden und andere Leser werden vielleicht begeisterter sein, als ich es bin.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#BioTod #NetGalleyDE

Freitag, 5. März 2021

Rezension - Nach dem Verstand einfach geradeaus



Autorin: Anna Buchwinkel

Titel: Nach dem Verstand einfach geradeaus

Genre: Humor, Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. März 2021

Seiten: 356

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Humorvoll



Über die Autorin:
Geboren 1974, ist Anna Buchwinkel nach abgeschlossenem Jurastudium und einer Heilpraktiker Ausbildung auf ihren Reisen und in den Jahren, die sie in Asien lebte, vielen unterschiedlichen und außergewöhnlichen Menschen und Denkweisen begegnet. Sie hat als Kellnerin, als Aktmodell und in einer Armenklinik in Sri Lanka gearbeitet, hat in Bangkok Salsa tanzen gelernt, in indischen Ashrams meditiert, mit dem Motorrad den Himalaya durchquert, ist in der Schwerstbehindertenpflege tätig gewesen und hat sowohl eine Praxis für Chinesische Medizin als auch einen Online Shop für handbemalte mexikanische Toiletten aufgebaut, bevor sie anfing zu schreiben. Die scheinbaren Gegensätze der östlichen und westlichen Sichtweise von Leben, Tod und Schicksal inspirieren sie für ihre Bücher. Mit scharfem Blick, Herz und einem Augenzwinkern erforscht sie in ihren Geschichten Sinn und Unsinn des Lebens und macht dabei auch vor dem Tod nicht halt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Allen, denen »Wer bin ich eigentlich, wie bin ich bloß hier gelandet und das kann doch noch nicht alles sein« bekannt vorkommt, und die gerne schmunzeln oder auch lachen.
»Doch an diesem Morgen ereignete sich etwas Merkwürdiges: Quentins Verstand sehnte sich plötzlich zum ersten Mal nach etwas anderem – einer roten Socke zum Beispiel.
Das Leben des zweiundvierzigjährigen Quentin Finkenwinkel gleicht seiner Sockenschublade: wohlgeordnet und berechenbar grau in grau. Es gibt nichts, was sein Verstand nicht akribisch plant und dreimal überdenkt – und es gibt so viel zu bedenken. Doch damit ist Schluss, als ebendies seinem Verstand eines Tages unerträglich wird und er durchbrennt – und zwar an einen Traumstrand. Auf einmal kann Quentin nicht mehr nachvollziehen, was bis eben noch selbstverständlich für ihn war und schlagartig verwandelt sich sein sorgsam strukturierter Alltag in ein Chaos. Quentin tut alles, um seinen Verstand zurück und sein Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen – doch das ist gar nicht so einfach, ohne Verstand.

Meine Meinung:
Nachdem ich vor zwei Jahren das Buch mit dem Titel: "Nach dem Tod gleich links" gelesen hatte, war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Denn beide Bücher haben ungewöhnliche Buchtitel und interessante Cover, die neugierig machen.
Diesmal sollte ich erfahren, wie es ist, wenn sich der Verstand verabschiedet. Einfach weg! Mitten im Weihnachtseinkaufstrubel verschwindet er einfach. Die Entwicklungen, die sich daraus für Quentin ergeben sind fatal, sie regen aber auch zum Nachdenken an und sind teilweise sehr humorvoll. Jahrelang hat der Verstand sich um Quentin gekümmert und in Rückblenden erfahre ich einiges davon. Der Einstieg fiel mir am Anfang nicht leicht, aber dann hat mich die Geschichte rund um Quentin gefesselt. Ich durfte ihn auf einer Reise begleiten, denn er suchte nicht nur seinen Verstand, da war noch etwas anderes, was ich jetzt verraten werde. Achja, was mich nebenbei interessiert, wie viele einzelne Socken tummeln sich bei Euch so rum 😉.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen, denn so habe ich über den Verstand noch gar nicht nachgedacht. Außerdem hat sie mich mit auf Reisen genommen und mir ein Ende beschert, das mich wirklich sehr erfreut hat.


Fazit:
Ein überaus unterhaltsames Buch, das nicht einen nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken bringt. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#NachdemVerstandeinfachgeradeaus #NetGalleyDE 

Samstag, 23. Januar 2021

Rezension - Tod in Abbey View


Autorin: Pia O'Connell

Titel: Tod in Abbey View

Genre: Krimi, Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Januar 2021

Seiten: 344

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Spannungsvoll



Über die Autorin:
Pia O’Connell, geboren in Regensburg, lebt und arbeitet seit den frühen Neunzigerjahren auf der grünen Insel. Anregungen für ihre Geschichten erhält sie aus dem täglichen Leben, aus dem Eintauchen in den irischen Alltag mit seinem unverwechselbaren Menschenschlag und aus der bezaubernden irischen Landschaft. Sie liebt ihre baye-irische Familie, schätzt bayerisches Bier und irischen Whiskey und hat eine Schwäche für leckeres Essen. Pia O’Connell lebt mit ihrem Mann im malerischen County Carlow in „Irelands Ancient East“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Elli O'Shea, geborene Elisabeth Feuchtwanger, hadert mit sich und der Welt. Warum kann sie nicht einfach mal Nein sagen? Kaum haben sie und ihr Mann Seán mit dem gemeinsamen Sohn Patrick ihre neue Doppelhaushälfte in Abbey View, einer neuen Wohnsiedlung in der irischen Kleinstadt Celbridge in der Grafschaft Kildare, bezogen, als sich auch schon ihre Eltern aus Bayern zu Besuch anmelden. Die Bilder hängen noch nicht an den Wänden, als Ellis Eltern das Gästezimmer beziehen. Dann findet ausgerechnet ihr kleiner Sohn Patrick den nervigen Nachbarn tot in seinem Garten liegen. Mit einem Loch in der Stirn. Ellis Vater, Manfred Feuchtwanger, seines Zeichens pensionierter Kriminalhauptkommissar, läßt es sich nicht nehmen, ein bisschen zu ermitteln. Ellis Mutter versucht alles, um ihre Tochter zur Rückkehr nach Regensburg zu überreden. Doch die hat andere Pläne. Sie will gemeinsam mit Tadhg Kelly eine Privatdetektivagentur eröffnen. Nicht ahnend, dass Tadhg mit eigenen Problemen zu kämpfen hat ...


Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach einem Krimi, der mich auch in andere Länder reisen lässt, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Es ist das zweite Buch, in dem Elli O'Shea ermittelt. Schnell stellte ich fest, dass ich problemlos einsteigen konnte. Vorwissen war nicht erforderlich. 
Elli O'Shea kommt ursprünglich aus Regensburg, wohnt aber seit kurzem mit Mann und Sohn in einer irischen Kleinstadt. Als ihre Eltern zu Besuch kamen, hatte ich die Möglichkeit mit ihnen gemeinsam das Alltagsleben in Irland kennen zu lernen, was ich sehr interessant fand. Am Ankunftstag der Eltern finden Ellis Sohn und sein Freund den Nachbarn tot in seinem Garten. Natürlich will Elli wissen, was passiert ist und ihr Vater, als pensionierter Kriminalhauptkommissar ist ebenfalls neugierig. Nun hätte ich erwartet, dass sich alles um die Aufklärung dreht, aber mir kam es so vor, als rückte dies sehr weit in den Hintergrund. Ich begleitete Elli und ihre Familie in der Hauptsache bei ihren Unternehmungen, wobei es meist ums Einkaufen, Kochen, einem Wochenendausflug oder die Einschulung des vierjährigen Sohnes ging. Das alles war wirklich sehr interessant, ich konnte mir das Leben in der irischen Kleinstadt bestens vorstellen. 
In diesem Buch spielte eine weitere Person noch eine Rolle, Tadhg, ein ehemaliger Polizist, der reichlich Probleme hatte und mir nicht ganz so sympathisch war. Elli und Tadgh wollen sich gemeinsam als Detektive selbständig machen. Im Wechsel habe ich dann erfahren, was die beiden so unternehmen. Wobei ich mich nicht wirklich für das gemeinsame Vorhaben begeistern konnte.
Achja, am Ende konnte tatsächlich der Täter ermittelt werden. 


Fazit:
Ich würde dieses Buch als interessanten Irland-Roman bezeichnen, mit einem Hauch krimineller Handlung. Unter diesem Gesichtspunkt fand ich das Buch sehr interessant. So richtig hart gesottenen Krimifans kann ich es nicht unbedingt empfehlen. 


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#TodinAbbeyView #NetGalleyDE

Roman - Der Tod lässt kein Schwein kalt


Autorin: Ladina Bordoli

Titel: Der Tod lässt kein Schwein kalt

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Januar 2021

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Ladina Bordoli wurde 1984 im Schweizerischen Jenaz geboren und lebt bis heute im Prättigau, einem kleinen Tal in den Alpen. Nach ihrer Matura begann sie, als Fachfrau für Unternehmensführung im elterlichen Bauunternehmen zu arbeiten. Sie entdeckte schon früh ihre Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen und schreibt vorwiegend in den Bereichen Krimi, Fantasy und Frauenunterhaltung.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein verschneites Dorf, eine tiefgefrorene Leiche und ein Wollschwein als Hauptzeuge eines Mordes … »Die Polizei und der Arzt hatten den Tatort verlassen. Odette kniete nieder und kniff die Augen zusammen. Schuhabdrücke. Isoliert. In großen Abständen, als sei der oder die Unbekannte gerannt. Dazwischen ... die Abdrücke von Schweinehufen ... « 
Als die divenhafte Schauspielerin Odette Montebello nicht mal mehr eine Statistenrolle als Leiche angeboten bekommt, kauft sie kurzerhand ein Chalet in den Schweizer Alpen, um durch den Tapetenwechsel einer drohenden Midlife-Crisis zu entgehen. Doch ihr Traum von einer ruhigen Auszeit nimmt ein jähes Ende, als sie eines Wintermorgens die Leiche eines Jugendlichen in ihrem Garten findet – zur Vogelscheuche zweckentfremdet. 
Offenbar gibt es für die Tat nur einen einzigen Zeugen: Wollschwein-Dame Persephone von Odettes mürrischem Nachbarn Anton. Während die örtliche Polizei den Fall schnell als einen unglücklichen Unfall zu den Akten legt, fallen der erfahrenen Krimistatistin Odette sofort Ungereimtheiten auf. So beginnt sie, auf eigene Faust zu ermitteln, denn sie ahnt: Die entscheidenden Hinweise zur Überführung des Täters sind in Persephone verborgen – man muss nur kreativ werden …


Meine Meinung:
Da ich ja sehr auf humorvolle Cover reagiere, ist mir dieses Buch schon vor einiger Zeit aufgefallen und ich freute mich, dass ich es nun endlich lesen konnte. 
Ich lernte Odette Montebello kennen, eine "in die Jahre gekommene" Schauspielerin. Sie hat in über zweihundertfünfzig Tatorten mitgespielt und meinte, dass sie Ahnung hat und weiß, wie der örtliche Polizist zu arbeiten hat. Ihr Nachbar Anton und besonders sein Wollschwein Persephone haben ebenfalls etwas mit dem Toten zu tun, denn das Schwein reagiert auf einmal sehr merkwürdig. Hört sich das nach einem spannenden Krimi an? Nun, für mich hielt sich die Spannung in Grenzen. Allerdings war es ganz interessant zu lesen, denn es gab einige merkwürdige Typen und Odette hatte ziemlich originelle Ideen. Auf mich wirkte sie manchmal etwas zu nervig, Anton konnte sie nicht so richtig einordnen, aber er musste feststellen, dass sein Leben nicht mehr so langweilig war. Außerdem hat am Ende Odette ihr Ziel erreicht und heraus gefunden, was denn nun wirklich passiert ist. 
Erzählt wurde mir die Geschichte im Wechsel aus Sicht von Odette und Anton, was mir gut gefallen hat, konnte ich dadurch auch besser die Gedanken der beiden nachvollziehen. 
Die Handlung spielt in den Schweizer Bergen und ich hatte einige Probleme mit verschiedenen Begriffen, leider gab es am Ende kein Glossar mit Erklärungen. 
Sehr anschaulich waren für mich die Beschreibungen der Orte. Ich hatte das Gefühl ebenfalls dort zu sein. 


Fazit
Saukomisch, aber wenig Spannung. Das Ende lässt vermuten, dass es weitere interessante Folgen geben wird. Mit Sicherheit gibt es genügend Fans, die lieber einen Krimi lesen möchten, in dem nicht am laufenden Band Personen ermordet werden und es sehr blutrünstig zugeht. Ich selber werde dieses Buch allerdings nicht unter Krimi einordnen, sondern eher bei den Cosy Crimes.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#DerTodLässtKeinSchweinKalt #NetGalleyDe

Dienstag, 19. Januar 2021

Rezension - Die Douglas-Schwestern


Autorin: Charlotte Jacobi

Titel: Die Douglas Schwestern

Genre: Roman, historisch

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 30. November 2020

Seiten: 464

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Taschenbuch



Über die Autoren:
Charlotte Jacobi ist das Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht. 
Eva-Maria Bast, geboren 1978, ist Journalistin, Leiterin der Bast Medien GmbH und Autorin mehrerer Sachbücher, Krimis und zeitgeschichtlicher Romane. Für ihre Arbeiten erhielt sie diverse Auszeichnungen, darunter den Deutschen Lokaljournalistenpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Kategorie Geschichte. Die Autorin lebt am Bodensee. 
Jørn Precht, geboren 1967, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg. Seither ist er als Drehbuchautor für Kino- und Fernsehproduktionen tätig und lehrt an verschiedenen Hochschulen. Sein Historiendrama »The Man Who Invented Europe« wurde für den deutschen Drehbuchpreis vorgeschlagen. Er hat mehrere Sachbücher und einen historischen Roman verfasst.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Anfänge der Parfümerie Douglas – betörende Düfte und zwei starke Schwestern Wunderschöne Flakons und betörende Düfte! Schon als kleines Mädchen ist Maria Carstens fasziniert von den Parfüms der feinen Hamburger Damen. Und so versprechen sie und ihre Schwester Anna sich, eines Tages ihre eigene Parfümerie zu eröffnen. Doch während der Vater die beiden tatkräftig unterstützt, sabotiert die ängstliche Mutter das Vorhaben ihrer Töchter. Als sich ihr Traum schließlich erfüllt und sie 1910 am Neuen Wall mit der Parfümerie »Douglas« eine Welt der Düfte erschaffen, fängt das Abenteuer erst an!

Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht, die Parfümeriekette Douglas? Nachdem ich auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war ich natürlich neugierig und wollte mehr erfahren. Allerdings möchte ich vorab erwähnen, dass ich dieses Buch nicht unter Biografien einordnen werde. Denn die Autoren haben zwar sehr gut recherchiert, aber über die beiden Schwestern kaum etwas gefunden. Dem Lesevergnügen hat dies nicht geschadet, denn zu der damaligen Zeit, als die Schwestern Maria und Anna Carstens die Parfümiere eröffneten, ist soviel passiert und es hätte durchaus sein können, dass sie genau dies erlebt haben.

Hamburg 1910, Töchter aus gutem Haus werden eigentlich standesgemäß verheiratet. Allerdings hat sich der Zeitgeist schon etwas gewandelt und es gab immer mehr, die sich nicht den veralteten Vorstellungen unterwerfen wollten. Maria und Anna Carstens hatten einen Traum und wollten ihn gerne umsetzen. Wir wissen alle, dass es ihnen gelungen ist. Aber unter welchen Voraussetzungen ist das geschehen? Französisches Parfüm war sehr gefragt, nur kam ihnen der Krieg dazwischen. Glücklicherweise haben die beiden Autoren diese Zeit übersprungen, Schilderungen über Kriegserlebnisse gibt es inzwischen reichlich. Wir Leser können uns allerdings lebhaft vorstellen, dass es keine leichte Zeit war und sie sogar den Laden einige Zeit schließen mussten.

Auf jeden Fall ist es beiden Autoren gelungen, eine unterhaltsame Geschichte zu schreiben und in diese wurden die beiden Schwestern eingebunden. Denn was sie in diesem Buch erleben durften ist durchaus realistisch. Personen, die vor rund hundert Jahren das Zeitgeschehen prägten, wurden eingebunden und über Parfüm konnte ich auch diesmal einiges erfahren.


Fazit:
Ein Roman mit historischen Hintergründen, der mich sehr gut unterhalten hat. Wer dies mag, wird das Buch gerne lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#DieDouglasSchwestern #NetGalleyDe

Montag, 2. November 2020

Rezension - Die Weihnachtsdiebin - Eiskalt erwischt


Autorin: Christina Wermescher
Autorin: C.K. Zille

Titel: Die Weihnachtsdiebin - Eiskalt erwischt

Genre: Krimi, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. November 2020

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : Piper Gefühlvoll



Über die Autorinnen:
Christa Wermescher Nach ihrem Studium zur Diplom-Kauffrau entdeckte Christina durch ein Auslandspraktikum ihre Liebe zu England, wo sie später auch promovierte. Bevor sie Schriftstellerin wurde, arbeitete sie bei verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Einkauf und Qualitätsmanagement. Sie reist nicht nur gerne mittels Geschichten, sondern auch in der Realität und fühlt sich auf der ganzen Welt zu Hause, solange ihr Mann und ihr Sohn dabei sind.
C.K.Zille lebt seit ihrer Geburt nahe der niederländischen Grenze auf dem Land. Schon immer hat sie sich gerne Geschichten ausgedacht und ihrer Fantasie freien Lauf gelassen. In ihrem Freundeskreis ist sie für ihre Ideen und ihren Einfallsreichtum bekannt. Es gibt keine kreative Herausforderung, der sie sich nicht stellt. Neues auszuprobieren, liegt ihr im Blut, aber eine Sache bleibt beständig: Die Liebe zum Schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn weihnachtliche Romantik zu einem spannungsvollen Katz und Maus Spiel wird - für alle, die Zimtsterne und Cosy Crime mögen! Die Studentin Kira will zusammen mit einer kleinen Gruppe von Gaunern einen Coup landen. Schnell hat die hübsche Diebin sich das Vertrauen des Direktors erschlichen, in dessen Museum sich die begehrten Stücke befinden. Doch sie hat nicht mit dem smarten Polizisten Jan gerechnet, der nicht nur Kiras Pläne sondern auch ihre Gefühle gehörig durcheinanderwirbelt. Ein romantischer Krimi im weihnachtlichen München.
 

Meine Meinung:
Weihnachten mal anders...während andere feiern, will eine Gruppe von Gaunern einem Museum wertvolle Ausstellungsstücke entwenden. Aber der beste Plan nützt nichts, wenn sich einiges anders entwickelt, als gedacht. Aber ich will nicht vorgreifen und erst einmal erwähnen, dass ich zunächst Kira und ihre "Kollegen" kennen lernen durfte. Gleichzeitig wurde ich über ihre Pläne informiert, die ich der Zeit angepasst fand. Ich lernte aber auch Jan kennen, der leider die Schicht seines verletzten Kollegen übernehmen musste. Er war zuständig für die Sicherheit im Museum.
Sehr fesselnd haben die beiden Autorinnen geschildert, was alle so erlebten. Normalerweise mag ich die "Bösen" ja nicht so sehr, aber bei Kira machte ich eine Ausnahme, zumal sie eine interessante Entwicklung durchmachte. Es hat mir sehr viel Lesevergnügen bereitet, alle zu beobachten und auch die kleinen privaten Nebensächlichkeiten haben mir gefallen. Eine gewisse Spannung entwickelte sich im Laufe der Geschichte und ich war neugierig, wie es letztendlich ausgehen würde. 


Fazit:
Weihnachten mit Spannung und Romantik, eine Kombination, die mir sehr gut gefallen hat und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals bedanken.


#DieWeihnachtsdiebinEiskalterwischt #NetGalleyDE

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Rezension - Der Zauber der Schneeflocken


Autorin: Holly Baker

Titel:  Der Zauber der Schneeflocken

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2020

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Holly Baker, die in den bunten 80ern geboren wurde, lebt mit ihrer Familie im Ruhrgebiet. Sie ist ein leidenschaftlicher Weihnachtsfan und liebt es, sich Geschichten auszudenken, die ihre Leserinnen zum Träumen bringen, sowie selbst in Romanen, Serien oder Filmen zu schwelgen. Unter ihrem richtigen Namen schreibt die Autorin auch Krimis und Fantasyromane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein ganz besonderer Adventskalender zaubert weihnachtliche Glücksmomente zum Verlieben Seit Leni an Heiligabend vor zwei Jahren ihren geliebten Ehemann verlor, erinnert sie alles in der Weihnachtszeit an ihren Verlust, und die Trauer hat sie noch immer fest im Griff. Um Leni zurück ins Leben zu führen, haben ihre Zwillingsschwester Marie und ihre beste Freundin Emma deshalb dieses Jahr einen ganz besonderen Adventskalender für sie erstellt: Hinter jedem Türchen verbirgt sich eine Aufgabe, die Leni jene Weihnachtsvorfreude wieder näherbringen soll, die sie früher so begeistert ausgelebt hat. Dabei erhält sie Unterstützung von ihrer Familie und ihren Freunden – und bald auch von ihrem Nachbarn Erik, dem sie mit jedem Türchen langsam ihr Herz ein wenig mehr öffnet … 
»P.S. Ich liebe dich« für Weihnachtsfans! Holly Bakers berührender Roman ist perfekt für kuschelige Lesestunden vor dem Kamin.


Meine Meinung:
Ich suchte ein Weihnachtsbuch und als ich las, dass dies angelehnt ist, an das Buch "P.S. Ich liebe dich" war ich besonders neugierig, denn das Buch hat mir damals gut gefallen. Diesmal zogen sich die Aufgaben nicht über ein Jahr hin. Sie befanden sich in einem Adventskalender und der hat ja bekanntlich 24 Türchen oder wie in diesem Fall Socken.
Leni hat ihren Mann genau an Heiligabend verloren und mit dieser Dramatik startete die Geschichte. Zwei Jahre später trauert sie immer noch sehr extrem und zieht sich von allem zurück, was ihre Schwester und ihre Freundin nicht mit ansehen können. Sie lassen sich deshalb 24 Aufgaben einfallen, die erledigt werden müssen. Ich durfte dabei sein und befand mich in einer Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich war sauer über manche Reaktionen und konnte nicht immer Verständnis aufbringen. Ich empfand Freude, Trauer und hatte Tränen vor Rührung in den Augen.  Auf die Gründe will ich nun nicht näher eingehen, das wird jeder selber entdecken, wenn das Buch gelesen wird.
Wichtig für ein Weihnachtsbuch ist allerdings auch, dass der Zauber der Adventszeit vermittelt wird und es ein gutes Ende gibt. Das alles hat die Autorin geschafft.


Fazit:
Ein sehr gefühlvolles Buch, das jeder lesen sollte, der weinen kann und trotzdem sagt, ach, was ist das schön. 😉 Mir hat es gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals bedanken. 


Montag, 19. Oktober 2020

Rezension - Hope Street - Wie ich einmal englischer Meister wurde


Autor: Campino - Andreas Frege

Titel: Hope Street - Wie ich einmal englischer Meister wurde

Genre: Biografie, Roman

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 5. Oktober 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper



Über den Autor:
Campino, der mit bürgerlichem Namen Andreas Frege heißt, wurde 1962 in Düsseldorf geboren. Er ist der Frontmann der Düsseldorfer Band Die Toten Hosen, zu deren Gründungsmitgliedern er auch gehört. Als Sohn eines deutschen Vaters und einer englischen Mutter wuchs er in Düsseldorf auf, verbrachte aber viel Zeit bei seiner Verwandtschaft in England und ist seit Jahrzehnten glühender Fan des Liverpool FC, deren Spiele er regelmäßig live verfolgt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Er ist einer der populärsten Musiker Deutschlands. Aber das ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte fängt mit Kevin Keegan an, dem englischen Stürmer mit den wilden Locken. Der wurde in den 70ern zu Campinos großem Idol: Als zehnjährigem Sohn einer englischen Mutter und eines Richters aus Düsseldorf war ihm dieser Keegan Erlösung und Vorbild zugleich – ein cooler Engländer, der ihm zeigte, auf welcher Seite er zu stehen hatte. Seitdem verbinden sich in der Entscheidung für den besten Fußballverein der Welt die ganze Widersprüchlichkeit seiner Herkunft und die Liebe zu einem Land, das irgendwo zwischen Beatles und Brexit steht. – Von alldem, seiner Familie und der rasenden Leidenschaft zum Liverpool FC erzählt Campino in diesem Buch.


Meine Meinung:
Das hätte ich vor vielen Jahren nicht gedacht: ich lese ein Buch, das der Frontman der Düsseldorfer Band "Die Toten Hosen" geschrieben hat. Die Gruppe entwickelte sich aus der deutschen Punkbewegung und anfangs war ich überhaupt kein Fan von ihnen. Im Laufe der Jahre hat sich vieles geändert und es gibt, so glaube ich, kaum einen Düsseldorfer, der nicht bei einigen Liedern mitsingt. Ich möchte stellvertretend nur "Tage wie diese" nennen. Aber nun will ich etwas zu dem Buch schreiben, bevor ich noch weiter abschweife.
Andreas Frege, bekannter unter dem Namen Campino hat es sich nicht nehmen lassen und ein Buch geschrieben. In diesem Buch erzählt er, wieso er Fan von Liverpool FC wurde und was er im Laufe der Jahre als solcher erlebt hat. Nun mag sich der eine oder der andere fragen, wie kam es dazu. Tja, da muss Campino dann auch etwas ausholen und von seiner Familie erzählen. Das fand ich ausgesprochen interessant, denn seine Mutter war Engländerin und sein Vater Deutscher. Die Eltern hatten sich kurz nach dem Krieg kennen gelernt. Nun können sich bestimmt viele vorstellen, dass in dieser Familie einiges anders ablief. Im Wechsel lese ich also über seine Familie und von seinen Reisen zu den Spielen von LFC.  Ich möchte jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen, aber interessante Internas konnte ich lesen, was mich begeistert hat. Natürlich wird sehr viel über Fußball berichtet, aber mich hat es ganz und gar nicht gelangweilt. Es ist eben so, wenn man einem Fan folgen will.
Ach und was ich noch erwähnen wollte, als Düsseldorferin war es für mich klar, dass ich dieses Buch auf jeden Fall lesen wollte. 


Fazit:
Natürlich dreht sich in erster Linie alles um den englischen Meister, aber ich habe sehr viel über das Leben von Campino und seiner Familie erfahren, was auch ein bisschen zur Zeitgeschichte gehört. Sehr unterhaltsam und lesenswert und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Sonntag, 11. Oktober 2020

Rezension - Mord im Santa-Express



Autor: Jan Beinßen

Titel: Mord im Santa-Express

Genre: Weihnachtsbuch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2020

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Piper Taschenbuch



Über den Autor:
Jan Beinßen, Jahrgang 1965, ist gebürtiger Niedersachse und lebt mit seiner Familie bei Nürnberg. Der langjährige Journalist der Abendzeitung schrieb zahlreiche Kriminalromane, darunter die beliebten Franken-Krimis mit Ermittler Paul Flemming sowie verschiedene Frankreich-Krimi-Reihen unter Pseudonymen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Heiligabend im Zug. Und an Bord eine Leiche … 
Am 24. Dezember sitzt Bruno Häusler im letzten ICE des Tages von Hamburg nach München. Während im Dunkeln die Schneelandschaft an ihm vorbeizieht und Mitpassagiere Glühwein und Plätzchen auspacken, denkt er an die Feiertage mit seiner Ex-Frau und den erwachsenen Kindern. Da betritt eine aufgewühlte Frau den Großraumwagen. Der ältere Mann in ihrem Abteil hat gesundheitliche Probleme. Als sie bei ihm ankommen, ist er bereits tot. Hatte er einen Herzinfarkt? Oder war sein Kaffee vergiftet? Was als beschauliche Bahnfahrt beginnt, wird unerwartet zu einem Weihnachtskrimi, der den Frieden der Weihnacht gefährdet.


Meine Meinung:
Wer Heiligabend seine Zeit im Zug verbringt, hätte wahrscheinlich nie damit gerechnet, dass es einen Toten gibt. Vor allem nicht, dass es anscheinend kein natürlicher Tod ist. 
Nun ist es für mich als Krimifan nicht das erste Buch, wo sich die Beteiligten in einem Zug befinden und es einen Toten gibt. Die Zahl der Verdächtigen wird zwangsläufig etwas eingegrenzt und es beginnt nicht nur für mich ein Rätselraten, wer denn wohl was gemacht haben könnte. So nach und nach lernte ich nicht nur die Reisenden kennen, sondern auch Mitarbeiter des Zugpersonals, wobei ich von einigen Personen wesentlich mehr erfahren konnte.  
Der Autor hat es sehr gut verstanden und entsprechende Fährten gelegt, allerdings konnte ich nicht so recht glauben, dass eine Begebenheit tatsächlich der Auslöser für alles war. Auf jeden Fall konnte ich an einer erlebnisreichen Zugfahrt teilnehmen und war am Ende von der Entwicklung und Auflösung sehr überrascht.


Fazit:
Eine Fahrt im Santa-Express, die nicht für jeden glücklich endete. Ein unterhaltsamer Krimi, für mich zum Mitraten geeignet, den ich gerne weiter empfehle.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.