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Freitag, 5. November 2021

Rezension - Highland Hope - Eine Destillerie für Kirkby



Autorin: Charlotte McGregor

Titel: Highland Hope - Eine Destillerie für Kirkby

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Oktober 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag



Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Shona liebt ihre Whisky-Brennerei ebenso wie ihr Alpaka. Als sie den Tierarzt Kendrick trifft, wird die Liebe hochprozentig!
Shona ist das Küken der Familie Fraser. Das einst wilde Party-Girl hat die stillgelegte Destillerie von Kirkby modernisiert und gerade ihren ersten eigenen Whisky abgefüllt. Bei all dem Trubel bemerkt sie nicht, dass ihr Alpaka Nessie zu tief ins Glas schaut und ausgerechnet dem Tierarzt Kendrick McIntosh vors Auto taumelt. Dieser ist empört. Doch nachdem der erste Zorn verraucht ist, stellen die beiden fest, dass sie noch mehr verbindet als die Liebe zu den Tieren und zum Highland Dance. Durch ein tragisches Unglück lernen sie sich auf einmal von einer ganz neuen Seite kennen. Und auch Shonas Whisky erweist sich als wahrer Liebestrank ...


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich die Familie Fraser doch sehr gut, dachte ich, aber was ich diesmal alles erfahren habe und wie sehr ich mittendrin war, hätte ich nicht gedacht.
Im Vordergrund steht Shona Fraser und ihr Alpaka, das sie als Haustier hält, das fand ich persönlich jetzt nicht so toll und als es dann auch noch beschwipst ist, vom Reste trinken, gab es schon ein paar Schimpfworte meinerseits. Vorab erwähnt, es wendete sich für das Tier natürlich alles zum Guten. Der Tierarzt Kendrick McIntosh war auch meiner Meinung und hat Shona deutlich gesagt, was er davon hält. Von mir hat er sofort Pluspunkte bekommen. Im Laufe der Geschichte änderte sich einiges, Shona wurde mir sympathischer und sie freundete sich dann auch mit dem Tierarzt an. Allerdings steckte der Ärmste in einer privaten Situation, die einen sehr nachdenklich macht und ich habe überlegt, wie ich reagieren würde. Eine schwere Entscheidung, aber mehr schreibe ich dazu nicht.
Mit diesem Buch hat es die Autorin nicht nur geschafft, mich daran zu fesseln, sondern auch dafür gesorgt, dass ich gefühlsmäßig oft hin und her gerissen wurde. Sie hat wirklich sehr interessante Themen eingebunden. Allerdings bin ich auch zu der Überzeugung gekommen, dass ich dieses Dorf vielleicht mal besuchen würde, aber mit Sicherheit nicht dort wohnen will.


Fazit:
Eine wirklich sehr gut gelungene weitere Folge von Highland Hope und ich bin sehr gespannt auf das nächste Buch. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung, rate aber auch dazu, alle Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht auf jeden Fall das Lesevergnügen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Rezension - Weihnachten mit Zimt und Happy End



Autorin: Debbie Johnson

Titel: Weihnachten mit Zimt und Happy End

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag



Über die Autorin:
Debbie Johnson ist eine Bestsellerautorin, die in Liverpool lebt und arbeitet. Dort verbringt sie ihre Zeit zu gleichen Teilen mit dem Schreiben, dem Umsorgen einer ganzen Bande von Kindern und Tieren, und dem Aufschieben jeglicher Hausarbeit. Sie schreibt Liebesromane, Fantasy und Krimis – was genau so verwirrend ist, wie es klingt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn aus Freunden Familie wird... 
Weihnachten war für Katie noch nie die schönste Zeit des Jahres. Während alle anderen in Erinnerungen an ihre Kindertage schwelgen, versucht Katie ihr Bestes, ihre Kindheit zu vergessen. Doch seit sie in das wunderschöne Budbury an der Küste von Dorset gezogen ist, haben Katie und ihr kleiner Sohn eine Ersatzfamilie gefunden. Nachbarn und Freunde, die sich im Comfort Food Café treffen, wo ein Stück Kuchen und eine Tasse Tee heilende Kräfte zeigen. Dieses Jahr wollen Katies Freunde ihr ein Weihnachtsfest schenken, das ihr immer in Erinnerung bleiben soll. Und mit dem attraktiven Neuankömmling Van könnte tatsächlich ein großer Weihnachtswunsch in Erfüllung gehen.


Meine Meinung:
Das Cover und der Buchtitel machten mich neugierig und ich erwartete ein schönes weihnachtliches Wohlfühlbuch. Katie, die Protagonistin erzählte uns Lesern im ersten Teil Begebenheiten aus ihrem Leben. Besondere Situationen haben sie im Alter von sieben Jahren, vierzehn Jahren und mit Mitte Zwanzig dazu getrieben, dass sie von zu Hause weglief und woanders Zuflucht suchte. Letztendlich landete sie in Budbury, wo liebenswerte Bewohner sie gerne aufnahmen. 
Sehr ausführlich berichtet die Autorin was Katie und ihr Sohn Saul dort alles erleben. Aber ich erfahre auch viel aus dem Leben der Bewohner. Allerdings fällt es Katie sehr schwer sich ihnen gegenüber zu öffnen und die Hilfe und Freundlichkeiten ihr gegenüber anzunehmen. Selbst Van gegenüber verhält sie sich manchmal sehr zickig, was mir schon etwas leidtat. Auf der einen Seite konnte ich Katie verstehen, auf der anderen Seite musste sie sich mit den Situationen auseinander setzen. Diese ganzen Ereignisse hätten zu jeder Jahreszeit passieren können, aber zeitlich hat die Autorin das einfach kurz vor Weihnachten geschehen lassen. So richtig weihnachtliche Stimmung kam dann für mich tatsächlich erst am Ende des Buches auf. Vorher hatte ich das Gefühl, dass viele sich mit ihren großen und kleinen Problemen auseinander setzen mussten und ich sie dabei beobachten sollte.


Fazit:
Der Titel stimmt, wenn man ihn ganz genau nimmt: Weihnachten mit Happy End. Es zeigt auch, dass Freunde oft mehr Familie sein können, als es die eigenen Eltern sind. Von der Autorin habe ich bereits einige Bücher gelesen, die mir bedeutend besser gefallen haben. Das kann natürlich an mir liegen, weil ich mit den falschen Erwartungen mit dem Lesen begonnen habe. Wer sich nun darauf einlassen will und weiß, dass es zunächst um Problembewältigungen geht und Weihnachten das glückliche Ende ist, wird das Buch sicher lesen wollen.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 10. Oktober 2021

Rezension - 24 Küsse bis Weihnachten


Autorin: Donna Ashcroft

Titel: 24 Küsse bis Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag




Über die Autorin:
Donna Ashcroft wuchs in Buckinghamshire auf und arbeitete lange als Werbetexterin, bevor sie das Schreiben zum Beruf machte. 2017 gewann sie das Katie-Fforde-Stipendium. Donna liebt romantische Geschichten mit einer Prise Weihnachtszauber. Heute lebt sie in Hertfordshire mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einer Bande sehr mürrischer Katzen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die Schneeflocken fallen, ist es Zeit, das erste Türchen zu öffnen und dich zu verlieben
Holly Devines Herz wurde gebrochen und das ausgerechnet von ihrer Zwillingsschwester und ihrem Freund. Völlig aufgelöst flieht sie zu ihrer Tante, die in einem gemütlichen Cottage auf einer kleinen Kanalinsel lebt. Der perfekte Ort, um sich vor der Welt zu verkriechen. Doch Tante Clara hat eine bessere Idee. Mit ihren Freundinnen bastelt sie für Holly einen ganz besonderen Adventskalender. Hinter jeder Tür verbirgt sich eine Aufgabe. Erstes Türchen: Holly muss sich ein Date suchen! Der attraktive Inhaber des Pubs, Finn Jackson, scheint genau der Richtige. Schon bald kann Holly wieder lachen. Doch wird es ihr auch gelingen, alle Aufgaben bis Weihnachten zu erfüllen und die Liebe wieder in ihr Leben zu lassen?


Meine Meinung:
Egal wie alt man ist, einen Adventskalender hat jeder gerne. Nun, Holly bekam von ihrer Tante allerdings einen besonderen Kalender. Denn Holly kam mit zerbrochenem Herzen bei Tante Clara an, weshalb Clara und ihre Freundinnen sich 24 Aufgaben ausdachten, die sie in den Kalender steckten.
Als Vielleserin waren mir verschiedene Situationen nicht unbekannt. Zu oft hat die Protagonistin Liebeskummer und trifft auf einen gut aussehenden Mann, der sich aber nicht mehr verlieben will, weil auch er ein Erlebnis hatte, was ihn zu dieser Entscheidung getrieben hat. So weit, so gut, nun kam aber das weihnachtliche dazu und besagter Adventskalender. Ich fand es sehr interessant, Holly zu begleiten und zu lesen, wie sie die Aufgaben löst. Das Ende war, wie ich es erwartet, aber auch gewünscht hatte.


Fazit:
Bei Weihnachtsbüchern drücke ich gerne beide Augen zu, wenn mir der Plot zu bekannt vorkommt. Denn hier steht an erster Stelle, dass sich alle wohlfühlen und ihre Situationen klären können. Am Ende sind alle Beteiligten glücklich und zufrieden. Wer das ebenfalls mag, wird an diesem Buch seine Freude haben.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 15. September 2021

Rezension - Was nicht glücklich macht, kann weg


Autorin: Carla Berling

Titel: Was nicht glücklich macht, kann weg

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 13. September 2021

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag




Über die Autorin
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. MORDKAPELLE war ihr erster Wittekind-Roman bei Heyne, es folgten vier weitere Bände der Reihe. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Mit ihren temperamentvollen Lesungen begeisterte sie ihre Zuschauer in mehr als 200 Städten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Billie ist eine Frau mit Prinzipien. Rituale regeln den Alltag, Freundschaften findet sie überflüssig, Besuche oder sonstige Störungen ihres Lebens mit Ehemann Thilo lehnt sie ab. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, für ein paar Monate nach Köln zu kommen und ihren Enkel August zu hüten, schlägt ihr mütterliches Herz höher, und sie springt über ihren Schatten. In Köln trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, ein vorwitziges Kind und unkonventionelle Menschen, die anders leben, frei denken und Billies Weltbild aus den Angeln heben. Aber dann fängt es an, Spaß zu machen. Bis an einem Weihnachtsabend alte Geschichten auf den Tisch kommen ...


Meine Meinung:
Ich werde ja oft von so humorvollen Buchcovern magisch angezogen. Und wenn ich dann noch den Namen der Autorin lese, muss ich nicht lange überlegen, ob ich das Buch gerne lesen möchte. Denn Carla Berling hat mich bisher mit all ihren Büchern begeistern können. So war es auch diesmal wieder. 
Ich lernte Billie und Thilo kennen, ein Ehepaar, dass sich mittlerweile im Ruhestand befand und in ihrem Haus im kleinen Örtchen Krudhof eigentlich sehr wohl fühlten. Allerdings brauchte ihr Sohn im fernen Köln ihre Hilfe und für mich begann damit eine interessante und humorvolle Schilderung. Die Autorin hat es wunderbar verstanden, das rheinische Leben zu beschreiben, vor allem die Zeit während der so genannten fünften Jahreszeit, nicht jeder kommt mit dem Karneval und der rheinischen Mentalität klar. Ich erlebte doch tatsächlich bei Billie eine Wandlung und fand ihre Entscheidung sehr gut. Natürlich dreht sich nicht alles nur um den "Spaß an der Freud", es gibt auch ernste und nachdenkliche Momente. Sehr gut gefallen hat mir, dass Billie uns Leserinnen und Lesern alles schildert und ich dadurch auch ihre Gedanken erfahren kann. Ich weiß, was sie von Timo und ihren Doppel-Namen Nachbarinnen hält und auch, dass der Mittwoch etwas besonders bedeutet, aber ich verrate nichts, das sollte nun jeder selbst lesen.


Fazit:
Ein sehr unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe und auch weiterempfehle. Es freut mich ja immer wieder, wenn die Protagonisten ein gewisses Alter erreicht haben und sich mit Situationen auseinandersetzen, woran ich die reifere Generation erkennen kann. 😉

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Donnerstag, 22. Juli 2021

Rezension - Die fremde Spionin



Autor: Titus Müller

Titel: Die fremde Spionin

Genre: Roman, Spionage

Version: eBook, Hörbuch und Taschenbuch

erschienen: 14. Juni 2021

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag




Über den Autor:
Geboren 1977 in Leipzig. Studierte in Berlin Literatur, Mittelalterliche Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften. Mit 21 Jahren gründete er die Literaturzeitschrift »Federwelt«. Titus Müller lebt heute mit seiner Familie in Landshut, ist Mitglied des PEN-Clubs und wurde für seine Romane u.a. mit dem C.S. Lewis-Preis und dem Sir-Walter-Scott-Preis ausgezeichnet. Im Herbst 2016 erhielt er den Homer-Preis.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ria ist zehn Jahre alt, als ihre Eltern von der Staatssicherheit abgeholt werden. Sie wird von ihrer kleinen Schwester getrennt und in einer Adoptivfamilie untergebracht. Seither führt Ria in Ostberlin ein scheinbar angepasstes Leben. Erst als der BND sie als Informantin rekrutiert, sieht sie ihre Chance gekommen. Mithilfe des westlichen Geheimdienstes will Ria sich an der DDR rächen und endlich ihre Schwester wiederfinden. Doch dann erfährt sie im Sommer 1961 von einem ungeheuerlichen Plan, der ihr Schicksal und die Zukunft beider deutscher Staaten für immer verändern könnte …


Meine Meinung
:
Die Mauer in Berlin wurde im August 1961 gebaut und im November 1989 kam es zum Fall eben dieser Mauer. In all diesen Jahren ist sehr viel passiert im getrennten Deutschland. Auch Spione wurden eingesetzt und davon gab es nicht wenige.
Titus Müller hat Begebenheiten in seinem Buch untergebracht, die tatsächlich passiert sind, wobei Ria eine erfundene Person ist. Der Autor hat ihren Lebensweg sehr spannend beschrieben, zumal er die Stasi mit eingebracht hat, die so manche Lebensläufe stark geprägt haben. Aber nicht nur Ria durfte ich kennen lernen, weitere Personen spielten ebenfalls eine wichtige Rolle, wobei ein Name mir sehr bekannt vorkam.
So ganz nebenbei habe ich erfahren können, wie sich das Leben in der DDR abspielte und vor allem, welche Entscheidungen kurz vor dem Bau der Mauer und danach getroffen wurden. Der Autor hat sehr gut recherchiert und konnte viele Quellen für seinen Spionage-Roman nutzen. Fiktive und tatsächliche Begebenheiten wurden sehr gut miteinander verbunden. Am Ende des Buches werden historische Hintergründe erwähnt, für viele Personen gab es reale Vorbilder. Mich hat das Buch ganz besonders gefesselt, denn durch Verwandte, die in der DDR lebten, habe ich mich schon als Jugendliche mehr für alles interessiert und kannte einige Zusammenhänge.


Fazit:
Deutsche Geschichte wurde mit viel Spannung in diesem Buch beschrieben. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 12. Juli 2021

Rezension - Highland Hope - Ein Pub für Kirkby


 
Autorin: Charlotte McGregor

Titel: Highland Hope - Ein Pub für Kirkby

Gerne: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Juli 2021

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Heyne Verlag





Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Liebe geht durch den Magen ... besonders, wenn man Essen so liebt wie Isla!
Isla Fraser ist leidenschaftliche Sterneköchin. Als der Gernegroß Rodney Swinton in der Nähe von Kirkby ein angesagtes Bistro eröffnet, muss sie um ihr Restaurant fürchten. Denn Rodney hat eine Rechnung mit ihr offen. Dann gerät sie auch noch mit dem eigentlich sehr charmanten Jon Grant aneinander, der das Pub des Örtchens zu neuem Leben erwecken möchte. Da Jon mit seiner Neufundländerhündin Polly ins Bed & Breakfast von Islas Bruder zieht, können sich die beiden unmöglich aus dem Weg gehen … und fühlen sich bald unwiderstehlich zueinander hingezogen. Aber Jon ist ein alter Bekannter von Rodney und Isla muss sich fragen, auf wessen Seite er wirklich steht.


Meine Meinung:
Nachdem ich den Ort Kirkby und die sympathischen Bewohner im ersten Buch kennen gelernt hatte, war für mich klar, dass ich mehr von ihnen lesen wollte. Und so wurde ich ein weiteres Mal begeistert:
Es ist so schön beschrieben, ich will nach Kirkby! Nun, ob ich mir das Essen bei Isla leisten kann, weiß ich nicht, aber ich kann in den Pub gehen und dort Fish and Chips essen 😉
Zu gerne würde ich dort auch mit den Bewohnern ins Gespräch kommen. Liebenswerte Leute wohnen im Ort, zwar mit der einen oder anderen Macke, aber die sorgen dafür, dass immer etwas los ist.
Polly würde ich auch gerne kennen lernen und sehen, wie sie.... ach nein, das verrate ich nicht.
Ich hatte während des Lesens meist ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Ab und zu mal Sorgenfalten, weil ich nicht wusste, wer für den Ärger sorgt und irgendwie hat die Autorin es auch sehr geschickt gemacht, ich hatte jemand anderen in Verdacht.
Charlotte McGregor hat wirklich sehr gut dafür gesorgt, dass ich mal wieder ein Buch in der Hand hielt, das mich gefesselt hat und ich nicht zur Seite legen konnte. In vielen Bücher, die einem bestimmten Genre zugeordnet werden, sind die meisten Verwicklungen und Reaktionen der Beteiligten vorhersehbar. In diesem Fall war es nicht so, die Autorin hat mich mit ihren Wendungen überrascht und dafür danke ich ihr vielmals.


Fazit:
Eine sehr gut gelungene weitere Folge der Highland-Hope-Reihe. Die Geschichte ist abgeschlossen, aber es macht mehr Spaß, auch das erste Buch zu lesen. Denn die Beteiligten sind auch diesmal dabei und ich habe mich über das Wiedersehen gefreut und ich freue mich ebenfalls über weitere Bücher dieser Reihe. Auf jeden Fall gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 14. Juni 2021

Rezension - Gefährliche Mittsommernacht



Autor: Christoffer Holst

Titel: Gefährliche Mittsommernacht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Mai 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:
Christoffer Holst ist Jahrgang 1990, er arbeitet als Lektor und ist Autor mehrerer Romane. Wenn er nicht gerade schreibt, genießt er gerne ein Glas Chardonnay oder guckt romantische Komödien. Als unverbesserlicher Romantiker findet er, dass das Leben mehr wie ein Film oder ein Buch sein sollte. Er lebt in Stockholm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord und ein Glas Wein gefällig? Der erste von vier Fällen für Cilla Storm – Ein Schären-Krimi für jede Jahreszeit 
Endlich entspannen und ihren Liebeskummer vergessen, denkt Journalistin Cilla Storm, als sie auf Bullholmen ankommt. Und wo sollte das besser gehen als auf einer idyllischen Schäreninsel, die nach den leckeren Zimtschnecken benannt ist? Doch als ein junges Mädchen am Morgen nach dem Mittsommerfest tot im Meer treibt, ist es vorbei mit der Urlaubsstimmung. Denn Cilla war die Letzte, die das Mädchen lebend gesehen hat. Dass ausgerechnet der attraktive Sohn ihrer Nachbarin die Ermittlungen leitet, macht die Sache auch nicht leichter. Dann erschüttert ein zweiter Mord die beschauliche Insel.


Meine Meinung:
Schweden - Schären - Mittsommernacht, das alles hat mich angesprochen, denn das Buch erinnerte mich an Urlaube in Schweden. Allerdings war meine Mittsommernacht weniger dramatisch.
Cilla wollte eigentlich im Schrebergarten auf der Schäreninsel Abstand vom Alltag haben und sich auch etwas erholen. Daraus wurde leider nichts, denn es geschieht ein Mord und Cilla ist eine wichtige Zeugin. Da kann sie ja gar nicht anders, sie muss sich bei den Ermittlungen einmischen. Allerdings entwickelt sich einiges anders, als sie es sich gedacht hatte.
Hier hatte ich mal einen Schwedenkrimi, der mich begeistern konnte. Ich war vor Ort und habe vieles miterleben können und die Spannung kam ebenfalls nicht zu kurz. Die meisten Beteiligten waren mir sehr sympathisch und ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und vor allem, was der Auslöser und vor allem der Täter war.


Fazit:
Ein gelungener Schwedenkrimi, der mich begeistert hat. Schöne Gegend, Spannung, Unterhaltung und Romanze, es war alles vorhanden und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 22. April 2021

Rezension - Mit fünfzig erwartest du Meer



Autorin: Elli Voss

Titel: Mit fünfzig erwartest du Meer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin
Elli Voss ist das offene Pseudonym von Isabella Straub, geboren 1968 in Wien. Sie studierte Germanistik und Philosophie und arbeitet als Journalistin und Werbetexterin in Klagenfurt am Wörthersee. Unter ihrem Klarnamen schreibt sie literarische Romane.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Romy wird fünfzig, und ihr Mann Werner schenkt ihr eine romantische Reise nach Italien. Glaubt sie zumindest. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Schnäppchen-Busfahrt handelt, auf der Töpfe und Koffer verkauft werden, ist Romys Freude bereits erheblich gedämpft. Zum Glück sitzt die quirlige Lilo mit im Bus. Als die beiden Frauen an einer Raststätte die strengen Zeitvorgaben des Busfahrers aus den Augen verlieren, fährt der Bus ohne sie weiter. Romy kann nicht glauben, dass ihr Werner sie einfach an der Autobahn stehen lässt. Und beschließt, auszubrechen, um echte Abenteuer zu erleben.


Meine Meinung:
Tja, mit der Erwartungshaltung ist es so eine Sache. Romys Mann ist ein Sparfuchs. Zum Geburtstag schenkt er ihr Karten für ein besonderes Konzert in Italien. Allerdings spart er bei der Anreise und bucht eine Busfahrt. Was ja eigentlich auch in Ordnung wäre, würde der Bus auf direktem Weg zum Ziel fahren und nicht überall für Verkaufsveranstaltungen halten. Romy ist etwas sauer, das wäre ich übrigens auch und fragt nicht, wie sehr. Als der Bus dann ohne sie und Lilo, eine andere Mitreisende abfährt, kann sie es kaum fassen. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte. Allerdings gebe ich zu, dass mir an dieser Stelle mein Humor abhanden gekommen wäre. Nun ja, um das Buch zu lesen, braucht man als Leser auch besonderen Humor. Wer nun wissen will, was Romy und Lilo erlebt haben und warum ihr Mann sie nicht angerufen hat, muss das Buch lesen, denn ich verrate nichts.


Fazit:
Wer Bücher liebt, die einen etwas besonderen Humor haben, wird hier vielleicht Spaß haben. Eine etwas abenteuerliche Fahrt als Geburtstagsgeschenk, für mich wäre das nichts gewesen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 21. April 2021

Rezension - Krabbenchanson



Autorin: Lili Andersen

Titel: Krabbenchanson

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 432

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Lili Andersen ist das Pseudonym der Krimiautorin und Kunsthistorikerin Liliane Skalecki. Wie ihre Protagonistin Louise Dumas hat auch Lili Andersen französische Wurzeln, ein Herz für kleine friesische Inseln und einen Hang zum Kochen köstlicher Gerichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Bremen und Südfrankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwischen Meeresrauschen und Möwengeschrei erholt sich Köchin Louise Dumas von einem gebrochenen Herzen. Seit sich die Französin bei ihrer Patentante auf Pellworm einquartiert hat, geht es ihr viel besser. Schon bald spricht sich herum, dass eine Sterneköchin auf der Nordseeinsel weilt – und Louise bekommt den Auftrag, für die Geburtstagsgäste eines gefeierten Schlagersängers zu kochen. Als am Ende des rauschenden Fests jedoch der Gastgeber tot aufgefunden wird, ahnt Louise, dass mehr als ein simples Unglück dahintersteckt. Während Kriminalkommissar Mommsen noch an einen Unfall glaubt, ist Inselköchin Louise bereits einem gefährlichen Mörder auf der Spur …


Meine Meinung:
Darf ich vorstellen: Sture, ein Esel, der gerne Äpfel frisst und wenn keiner aufpasst, gerne auch in der Küche von Louises Tante. Bei diesem Buch habe ich mich mal wieder vom Cover verleiten lassen. Der Esel hat mich so lieb angeschaut.
Das war dann auch der Grund, weshalb ich Louise Dumas und ihre Tante kennen lernen konnte. Louise will bei ihrer Patentante eine Auszeit nehmen, auf die Ursache will ich hier jetzt nicht näher eingehen. Schnell lebt sie sich ein und ihr fallen die tollsten Rezepte ein, die sie bei ihrer Tante umsetzt. Sie erkundet die Insel und trifft natürlich viele Leute, Einheimische und auch Urlauber. Mit einer jungen Frau unterhält sie sich. Es ist Chiara, von ihr erfahre ich durch rückblickende Kapitel einiges, was sich später als sehr wichtig herausstellen sollte.
Da ich Louise begleite, lerne ich die kleine Insel gut kennen und darf lesen, was sie leckeres zu Essen zaubert. Es spricht sich herum, dass sie eine Sterne-Köchin ist und deshalb wird sie gebeten, ein Büfett für ein Geburtstagsfeier anzurichten. Leider stirbt der Gastgeber und Louise, die aus einem anderen Grund schon sehr neugierig ist, möchte auch hier wissen, wie das passieren konnte.
Das wollte ich ebenfalls wissen, denn mir kamen einige Personen schon etwas merkwürdig vor.


Fazit:
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam, allerdings habe ich das Gefühl, dass Krimi vielleicht nicht die richtige Bezeichnung ist, denn ich habe zunächst sehr viel über die Insel und Rezepte erfahren, bis es dann so richtig kriminell wurde. Ich ordne das Buch jetzt für mich als spannenden Roman ein.  Eine Leseempfehlung gebe ich aber trotzdem gerne. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Highland Hope - Ein Bed & Breakfast für Kirkby


 

Autorin: Charlotte McGregor

Titel: Highland Hope - Ein Bed & Breakfast für Kirkby

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. April 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Mit Sehnsuchtsorten kennt sich Charlotte McGregor aus. Schon in frühester Kindheit fühlte sie sich zu Städten und Ländern hingezogen, die sie nur aus Büchern oder Filmen kannte. Kein Wunder, dass sie aus ihrem Fernweh einen Beruf gemacht hat. Die Journalistin schrieb jahrelang Reiseberichte für Zeitungen und Magazine, ehe sie ihre Lieblingsorte auch in Romanen verewigte. Derzeit schlägt ihr Herz für Schottland, wo sie regelmäßig mit ihrem Mann durch Städte, Dörfer und die Highlands streift und sich voller Enthusiasmus auf Whisky, Haggis und Kilts stürzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Colleen Murray hat nichts zu verlieren, als sie Boston hinter sich lässt, um auf Wunsch ihres verstorbenen Vaters ein paar Monate in seiner schottischen Heimat Kirkby zu verbringen. Die Schönheit der Highlands und den eigenwilligen Charme der Dorfbewohner nimmt sie anfangs kaum wahr. Doch dann trifft sie Alex Fraser, den Besitzer des romantischen Bed & Breakfast. Der alleinerziehende Vater ist nicht nur genau ihr Typ, sondern teilt auch ihre Leidenschaft fürs Reiten. Wird Colleen die Reise zu ihren Wurzeln dabei helfen, endlich ihren Platz im Leben zu finden? Das Glück scheint jedenfalls zum Greifen nahe. Bis Alex´ Vergangenheit ihn einzuholen und alles zu zerstören droht ...


Meine Meinung
:
Ach ist das schön! Ich konnte nicht nur mit einem Buch verreisen, ich fühlte mich auch sehr wohl dabei. Gerne habe ich Colleen Murray begleitet, obwohl der Grund ihrer Reise nicht so erfreulich war. Aber ihr Vater hatte sich Gedanken gemacht und aus dem Grund Colleen um die Erfüllung seines letzten Wunsches gebeten.
Ich lernte mit Colleen die wunderschöne Gegend und das abwechslungsreiche Wetter kennen und natürlich auch viele Bewohner des Ortes. Wobei ich bei manchem das Gefühl hatte, dass er/sie mir Ärger bereiten wird. Also, nicht direkt mir, sondern Colleen und anderen mir sympathischen Personen. Das zeigt mal wieder, dass ich so richtig mittendrin in der Geschichte steckte. Ich habe mit meinem Gefühl und meiner Ahnung richtig gelegen, allerdings zeichnet es eine Autorin aus, was sie sich einfallen und wie schlimm sie alles werden lässt. Mit ihren Ideen und Wendungen hat Charlotte McGregor mich überraschen können. Aber ich gebe auch zu, dass ich eine Person sehr gerne mal kräftig geschüttelt hätte. Geht's noch? Ich werde hier natürlich nichts verraten und nur erwähnen, dass ich mit dem Verlauf und dem Ende sehr zufrieden war.


Fazit:
Ein sehr schönes unterhaltsames Wohlfühlbuch, das ich gerne weiter empfehle. Ich persönlich freue mich auch auf die weiteren Folgen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 10. März 2021

Rezension - Die Stunde der Wut



Autor: Horst Eckert

Titel: Die Stunde der Wut

Genre: Thriller

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. März 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:

Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Den Reichtum der einen bezahlen die anderen. Manchmal mit dem Leben.
Mit Immobiliendeals wurde Hartmut Osterkamp reich. Kompromisslos baut er sein Imperium aus. Ihm ist jedes Mittel recht.
Kriminalrätin Melia Adan ist überzeugt, dass Neonazis auf einer Osterkamp-Baustelle die Leiche einer ehemaligen Kollegin verschwinden ließen. Noch hat sie keinen Beweis. Aber schon bald gefährliche Feinde.
Hauptkommissar Vincent Veih hat es mit dem Mord an der Tochter eines Psychiaters zu tun. Was zuerst wie eine Beziehungstat aussieht, führt Vincent auf ein Schlachtfeld von Gier, Korruption, politischen Intrigen – und blanker Wut.


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch "Im Namen der Lüge" gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das nächste Buch lesen, in dem Melia und Vincent ermitteln.
Der Anfang des Buches ist gleich eine Herausforderung für mich. In sehr kurzen Kapiteln wechselt der Autor mit mir von einer Situation in die nächste. Natürlich weckt er damit eine gewisse Neugierde, denn ich will wissen, wie alles zusammenhängt. Außerdem gibt es noch eine "Altlast" aus dem ersten Buch, Melia sucht immer noch nach ihrer vermissten Kollegin, ob sie wohl diesmal etwas entscheidendes herausfinden wird?
Horst Eckert hat es ein weiteres Mal verstanden, sehr brisante Themen miteinander zu verknüpfen. Als Vielleserin kam mir zwar einiges bekannt vor, aber da kommt es nun darauf an, wie der Autor alles miteinander verbindet. Zumal sich auch diesmal wieder Melia und Vincent mit Dingen auseinandersetzen müssen, die sie nicht verursacht haben, da der Ursprung in der Familie, genauer gesagt bei den Eltern, zu suchen ist.
Außerdem gab es Begebenheiten, bei denen sich bei mir auch eine gewisse Wut einstellte, aber dazu will ich nichts verraten. Ich war also mal wieder an das Buch gefesselt. Durch die teilweise sehr kurzen Kapiteln kam ich auch sehr schnell voran mit dem Lesen und habe es in einem Rutsch geschafft.


Fazit:
Ein durchaus spannendes Buch, wobei ich persönlich gestehe, dass mir das erste Buch besser gefallen hat. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache und damit sich jeder eine eigene Meinung bilden kann, empfehle ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. 


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 20. Februar 2021

Rezension - Glückskinder


Autorin: Teresa Simon

Titel: Glückskinder

Genre: Historisch

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 8. Februar 2021

Seiten: 512

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin
Teresa Simon ist das Pseudonym der promovierten Historikerin und Autorin Brigitte Riebe. Sie ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale und lässt sich immer wieder von historischen Ereignissen und stimmungsvollen Schauplätzen inspirieren. Die SPIEGEL-Bestsellerautorin ist bekannt für ihre intensiv recherchierten und spannenden Romane, die tiefe Emotionen wecken. Ihre Romane Die Frauen der Rosenvilla, Die Holunderschwestern und Die Oleanderfrauen wurden alle zu Bestsellern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
München 1945. Auf dem Schwarzmarkt in der Möhlstraße treffen sich alle, die nach Glück und ein wenig Leben suchen. Nylons, Kaffee, Schokolade und Schmuck wechseln hier die Besitzer. Auch Toni, die ihr Zuhause verloren hat und nun bei ihrer Tante Vev wohnt, versucht, auf dem Schwarzmarkt das Nötigste für die Familie zu organisieren. Als sie die Holländerin Griet kennenlernt, spürt Toni zunächst eine tiefe Abneigung. Sie ahnt nicht, dass Griet eine schwere Zeit hinter sich hat, über die sie nie wieder sprechen möchte. Sie könnten einander helfen. Doch das geht nur, wenn sie ehrlich zueinander sind und ihre Vorurteile überwinden ...


Meine Meinung:
Von Teresa Simon habe ich bereits einige Bücher gelesen und war nun sehr neugierig auf dieses neue Buch. Vorweg; ich wurde nicht enttäuscht, sondern war angenehm überrascht, denn ich hatte das Gefühl, es war ganz anders als die vorherigen, die ich gelesen hatte.
Die Autorin nimmt uns Leser mit auf eine kurze Reise in die Jahre 1945 - 1948. Wir starten kurz vor dem Ende des Krieges und ich lerne viele Personen mit den unterschiedlichsten Schicksalen kennen. Ich fand es sehr interessant, wurden mir dadurch doch Einblicke in das Leben nach Kriegsende  der verschiedenen Gesellschaftsgruppen gewährt. Stellvertretend für viele Deutsche, die ebenfalls von der Kälte, vom Hunger, von der Besetzung durch die Alliierten, der Währungsreform und noch viel mehr betroffen waren, konnte ich Toni und ihre Familie begleiten. Toni lebt mit vielen anderen aus ihrer Familie in der Wohnung ihrer Großtante. Später wird in der Wohnung noch eine Holländerin einquartiert. Unterschiedliche Erlebnisse und Einstellungen zu den vergangenen Geschehnissen machen das Zusammenleben nicht gerade leicht. Aber die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und so entwickelten sich alle Beteiligten zu Glückskindern, was mich sehr gefreut hat. 


Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, das sehr viele Eindrücke vermittelt. Es berührt einen und zeigt aber auch, dass man die Hoffnung nicht aufgeben darf, vor allem den Mut nicht verlieren sollte. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 14. Februar 2021

Rezension - Die Mauern von Porto


Autor: Mario Lima

Titel: Die Mauern von Porto

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 8. Februar 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:
Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas roten Vinho Verde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Schuld verjährt nicht Ein neuer Fall führt Inspektor Fonseca und sein Team in den ältesten Teil von Porto, in das enge und verwinkelte Bairro da Sé. Nach einem Brand findet die Feuerwehr zwei Skelette, eingemauert in einem alten, leerstehenden Haus. Es handelt sich um zwei weibliche Mordopfer, die Mordkommission nimmt die Ermittlungen auf. Auch die Bewohner des Bairro sind nicht untätig, denn der Fall wühlt alte Konflikte wieder auf, jeder scheint etwas zu wissen. Und jeder will Gerechtigkeit. Als ein weiterer Mord geschieht, muss Fonseca schnell handeln...


Meine Meinung:
Inspektor Fonseca und sein Team hatte ich bereits in den beiden vorherigen Büchern kennen gelernt. Nun kam eine neue Mitarbeiterin dazu. Durch Tété Marinho habe ich einiges über Portugal und deren Kolonie Angola erfahren. Aber sei nur nebenbei erwähnt. 
Im ältesten Stadtteil von Porto hat es gebrannt und durch Zufall werden im Nachbarhaus zwei Skelette gefunden, was Inspektor Fonseca und sein Team zunächst vor Rätsel stellt. Aber nach und nach finden sie immer mehr heraus. Ich als Leser hatte allerdings den Vorteil, dass ich mehr wusste, beziehungsweise eher, als die Ermittler. Deshalb zog es sich, für mich, anfangs etwas in die Länge bevor es dann sehr spannend wurde. 
Ein weiteres Mal hat mich Mario Lima nicht nur gut unterhalten, er hat mir auch wieder gute und interessante Einblicke in das Leben in Portugal gewährt. 


Fazit:
Spannung und Alltagsleben wurden sehr gut verbunden. Ich konnte mal wieder in ein entferntes Land reisen und mein Wissen erweitern. Ich hoffe, ich werde noch weitere Folgen über dieses Ermittlerteam lesen können.


Beim Autor und Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Sonntag, 22. November 2020

Rezension - Der Himmel auf Erden


Autor: Jeffrey Archer

Titel: Der Himmel auf Erden

Genre: Erzählungen

Version:  eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 9. November 2020

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag 



Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein glückloser italienischer Polizist reist von Neapel in ein kleines Bergdorf, um den Mörder des dortigen Bürgermeisters zu überführen. Ein selbstgefälliger Schüler lüftet das Geheimnis um den Reichtum seiner Familie und ändert daraufhin sein Leben für immer. Eine Dozentin bietet in den Dreißigerjahren ihren männlichen Kollegen an einer Ivy League Universität die Stirn. Eine junge Anhalterin erlebt die Überraschung ihres Lebens. In 15 raffinierten und denkwürdigen Geschichten führt uns Bestsellerautor Jeffrey Archer auf unterhaltsame Weise die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins vor Augen.


Meine Meinung
Ich zitiere hier jetzt einmal aus dem Vorwort, dass der Autor geschrieben hat. 
"Dies ist die erste Reihe von Erzählungen, die ich seit der Clifton-Saga geschrieben habe. Wie schon bei meinen früheren Sammlungen, basieren einige von ihnen lose auf Ereignisse, von denen ich auf meinen Reisen von Grantchester bis Kalkutta und von Christchurch bis Kapstadt gehört habe." 
Diese Geschichten sind gekennzeichnet und alle anderen sind ausschließlich seiner Fantasie entsprungen. Für mich war es sehr interessant zu lesen, denn bisher kannte ich noch keine Bücher des Autors und so hatte ich eine gute Gelegenheit seinen Schreibstil kennen zu lernen. Sehr abwechslungsreich war es also für mich. 


Fazit:
Ab und zu ist es sehr schön, wenn ich ein Buch vor mir liegen habe, dass ich nicht unbedingt in einem Rutsch durchlesen "muss". Zwischen den Erzählungen kann ich immer wieder eine Pause einlegen.
Wer Bücher mit Erzählungen mag, wird hieran bestimmt seine Freude haben.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für  das Rezensionsexemplar bedanken. 

Samstag, 21. November 2020

Rezension - Klang der Hoffnung - Die Warwick-Saga 2



Autor: Jeffrey Archer

Titel: Klang der Hoffnung

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. November 2020

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London, 1985. William Warwick, der aus bestem Hause kommt, ist von einem Wunsch erfüllt: In seinem Streben nach Gerechtigkeit möchte er die Karriereleiter des britischen Polizeiapparats durchlaufen – vom einfachen Streifenbeamten bis zum Commissioner. Mittlerweile ist William zum Drogendezernat versetzt worden und muss erleben, dass die Drogenkriminalität auf Londons Straßen von höchsten Kreisen aus Macht und Politik regiert wird. Gleichzeitig genießt William seine junge Liebe zu Beth, während seine Schwester Grace als Anwältin Karriere macht. Doch bald schon ziehen düstere Schatten auf. Die Intrigen eines alten Feindes zwingen William dazu, um seine Karriere und Berufung zu kämpfen - und dann erhält er eine Nachricht, die sein und Beths Leben von Grund auf ändern wird ...


Meine Meinung:
Ich bin wirklich froh, dass ich zunächst das erste Buch gelesen habe, denn in diesem geht es sofort weiter mit Handlungen, die im ersten begonnen haben. Der Schreibstil des Autors ist mir nun bekannt. Auch diesmal hat er den Mitarbeitern gleich mehrere Fälle zur Bearbeitung gegeben und sehr ausführlich beschrieben, wer von ihnen wann was macht. Inzwischen ist etwas Zeit vergangen und im Leben von William hat sich sowohl beruflich und auch privat einiges getan. Worauf ich nun wegen der Spoilergefahr aber nicht eingehen möchte. Die Familie Warwick, also William, seine Schwester und sein Vater sind sehr erfolgreich und arbeiten gut zusammen. Allerdings kommt manches anders, als sie denken. Ich darf dies alles verfolgen und bin sehr interessiert. Leider bin ich diesmal wieder nicht mit dem Ende zufrieden. Ich befürchte, dass ich manchen Leuten auch in dem nächsten Buch erneut begegnen werde. 


Fazit:
Neugierig, wie ich war, habe ich beide Bücher hintereinander gelesen. Ich fand sie auch ganz gut, aber ich mag nun mal keine Cliffhanger und möchte selbst entscheiden, ob ich ein weiteres Buch lesen will. 
Wem das nichts ausmacht, der sollte ebenfalls unbedingt beide Bücher lesen, denn ansonsten macht es keinen Sinn.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Rezension - Schicksal und Gerechtigkeit - Die Warwick Saga



Autor: Jeffrey Archer

Titel: Schicksal und Gerechtigkeit

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 9. September 2019

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag




Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London 1979: William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Eine Welt, die William völlig neu ist. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …


Meine Meinung:
Bisher hatte ich doch tatsächlich noch kein einziges Buch von Jeffrey Archer gelesen. Als ich nun darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein zweites Buch der Warwick-Saga erscheint, dachte ich mir, bevor ich das lese, fange ich besser mit dem ersten an.
So lernte ich zunächst William Warwick und seine Familie sehr gut kennen. Sein Vater und seine Schwester sind mehr oder weniger erfolgreiche Anwälte. William hat einen ganz anderen Weg, als von ihm erwartet wurde, eingeschlagen. Er wollte zur Polizei gehen und sich von ganz unten nach oben hocharbeiten. Das hatte natürlich den Vorteil, dass er auch wirklich alles kennen lernen konnte. Rein zufällig fand er sich dann in einem Team wieder, das mit Kunstfälschung beschäftigt war. Nun werde ich nicht weiter auf den Inhalt eingehen, weil ich wie immer nicht zu viel verraten will.
Ich fand es sehr interessant, William bei seiner Arbeit zu begleiten. Vor allem, weil sich alles im Jahr 1982 abspielte und die Technik in vieler Hinsicht noch nicht so fortschrittlich wie heute war. Durch seine berufliche Tätigkeit lernte William Beth kennen, die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielen sollte. So kam zur Spannung auch noch etwas Romanze hinzu.
Jeffrey Archer hat einen besonderen Schreibstil. Er lässt die Ermittler nicht nur an einem Fall arbeiten, nein, es sind gleich mehrere, mal etwas schwerer und mal etwas leichter. Aber mich interessierte am meisten die Sache mit der Kunstfälschung, zumal sehr viel anderes damit zusammenhing. Das Ende fand ich überraschend, aber nicht sehr zufriedenstellend.


Fazit:
Ein interessanter Auftakt einer neuen Saga. Ich bin froh, dass ich mit dem ersten Buch angefangen habe und freue mich nun auf die nächste Folge.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Rezension - Mookie Weihnachten mit Schwein


Autorin: Laura Wohnlich

Titel: Mookie  Weihnachten mit Schwein

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. September 2020

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autorin:
Laura Wohnlich, 1992 in Basel geboren, schreibt eigentlich schon immer. Unter anderem wurden ihre Texte im Entwürfe-Magazin und in der WELT veröffentlicht. Sie war Mitglied beim jungen Theater Basel, stand auf der Bühne und verfasste Drehbücher. 2017 erhielt sie vom Literarischen Colloquium Berlin ein Aufenthaltsstipendium. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hört nur, wie lieblich es grunzt. Wenige Tage vor Weihnachten steckt Joachim mitten in der Sinnkrise. Seit Wochen geht er kaum noch vor die Tür. Wird sich das jemals wieder ändern? Doch dann bekommt Joachim völlig überraschend ein Schwein geschickt. Einfach so, per Post. Ohne Absender, dafür quicklebendig. Joachim kann sich keinen Reim darauf machen. Und so fasst er einen folgenschweren Entschluss: Gemeinsam mit seinem neuen Haustier, das er auf den Namen Mookie tauft, wagt er sich hinaus in die Winterkälte, um das Rätsel zu lösen. Ein unglaubliches Abenteuer nimmt seinen Lauf …


Meine Meinung:
Wer bekommt denn zu Weihnachten ein Schwein geschenkt? Diese Frage stellte ich mir und wollte natürlich eine Antwort darauf haben. 
Die Geschichte in dem Buch begann so gar nicht weihnachtlich. Ausführlich musste ich von Joachim lesen, der sich furchtbar hängen lässt. Er hat Probleme, denen er sich nicht stellt, sondern lieber trinkt und die Wohnung verkommen lässt. Mein Fall war das gar nicht und ich überlegte, ob ich das wirklich lesen wollte. Zum Glück war die Neugierde doch groß und ich erlebte, wie ein kleines Schweinchen in sein Leben tritt. Wir beide überlegten, wer ihm das wohl geschickt haben mag und ich begleitete Joachim auf der Suche nach demjenigen. In diesem Fall hat das Schweinchen, das den Namen Mookie erhielt ,vieles bewirkt, also ein Glücksschwein. Es gab überraschende Wendungen, interessante Erfahrungen und vor allem ein Ende, über das ich schmunzeln musste.


Fazit:
Nach einem, für mich, unglücklichen Start mit dem Buch, hat mir die Geschichte dann doch gefallen. Also empfehle ich keinem, das Buch nicht zu lesen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 29. September 2020

Rezension - Die Bäckerei der Wunder


Autor: Christian Escribà
Autorin: Silvia Tarragò

Titel: Die Bäckerei der Wunder

Genre: Roman

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 14. September 2020

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über die Autoren:
Christian Escribà führt seit vielen Jahren die Konditorei seiner Familie, die 1906 in der Gran Via in Barcelona eröffnete. Er wurde als bester Konditor in Spanien ausgezeichnet und gilt als einer der besten Patissiers der Welt. »Die Bäckerei der Wunder«, in dem die Geschichte seiner Familie erzählt wird, entstand als Gemeinschaftswerk mit der spanischen Autorin Sílvia Tarragó Castrillón. 
Sílvia Tarragó Castrillón ist eine spanische Bestseller-Autorin, die bereits zahlreiche Kurzgeschichten, Gedichtbände, Jugendbücher und historische Romane veröffentlicht hat. Zusammen mit Christian Escribà, dem berühmtesten Konditor Spaniens, schrieb sie »Die Bäckerei der Wunder«, ihr erster in Deutschland veröffentlichter Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Barcelona, 1926. An einem Wintermorgen, der voller Wunder ist, wird Alba geboren. Es schneit in Barcelona so heftig wie nie zuvor, und die Menschen laufen auf die Straße, um die tanzenden Kristalle zu bewundern. Schon bald wird sich herausstellen, dass Alba in ihrem Leben noch viele Menschen verzaubern wird – mit ihrer einzigartigen Gabe, Kuchen und Kekse zu backen, die Glück und Trost spenden. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, Konditorin zu werden. Doch im Spanien der rauen Nachkriegszeit ist es für eine junge Frau alles andere als leicht, sich den Weg zum Glück zu erkämpfen. Bis sie eines Tages die Bäckerei Escribà betritt – und ahnt, dass sich ihr Leben für immer verändern wird …


Meine Meinung:
Das wunderschöne Cover hat mich verführt, ich wollte die Bäckerei kennen lernen und vor allem wissen, welche Wunder dort geschehen würden. Soweit meine Erwartungshaltung, die leider wohl zu hoch angesetzt war. Was ich fand, war eine Geschichte über eine fiktive Person, Alba, die in der anscheinend berühmtesten Bäckerei Barcelonas arbeiten durfte. 
Ich konnte die Lebensgeschichte von Alba verfolgen, was ziemlich unaufregend war. Die Autoren haben durch eingefügte Rückblenden Informationen über die tatsächlichen Personen, die mit der Bäckerei zu tun hatten, weiter gegeben. Es war durchaus interessant dadurch etwas über die damalige Zeit in Spanien zu lesen, aber ich persönlich wartete die ganze Zeit auf die Wunder.


Fazit:
Hier hatte ich nun ein Buch, das ich zwar gut zwischendurch lesen konnte, aber bei mir bestimmt nicht nachhaltig in Erinnerung bleibt. Die Idee des Erben dieser Bäckerei, etwas über die Geschichte zu schreiben, war ja nicht schlecht, aber mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Zum Glück sind die Geschmäcker ja sehr verschieden und der eine oder die andere mag vielleicht mehr Gefallen an diesem Buch finden.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 25. Juli 2020

Rezension - Klammerblues um zwölf



Autorin: Carla Berling

Titel: Klammerblues um zwölf

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 13. Juli 2020

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über die Autorin:
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihren Romanen durch große und kleine Städte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fee, 57, befindet sich im Ausnahmezustand: Ihr Gatte Teddy ist ungeplant gestorben! Nun hängt sie auf dem Sofa rum und übersteht die Tage nur mit Chips, Prosecco, Musik und Seriengucken. Am Ende eines einsamen Silvesterabends steht plötzlich Nachbarin Claudine vor der Tür. Die energische Sechzigjährige bringt Fees Dasein mit ihrer Lebenslust durcheinander. Sie macht sogar den absurden Vorschlag, mit ihr und der 72-jährigen Mary, die für den Seniorentriathlon trainiert und sehr frei über die Liebe denkt, eine WG zu gründen. Fee stürzt sich ins Leben, stolpert über die Leine eines hustenden Mopses, verknallt sich in Winnetou - und schneidet endlich alte Zöpfe ab!


Meine Meinung:
Von Carla Berling habe ich schon einige Bücher gelesen und  dabei war es egal, in welchem Genre sie das Buch geschrieben hat, ich war immer begeistert.
Diesmal sollte ich nun Fee kennen lernen, die mit 57 Witwe geworden ist, weil ihr Gatte ungeplant verstorben ist. Man stelle sich das einmal vor, er lässt sie alleine und sie muss damit fertig werden. Aus ihrem tristen Dasein, reißt sie dann eines Tages eine Nachbarin heraus und ich darf das alles beobachten.  Fee hat ein unwahrscheinliches Wissen über Musik, Titel, Sänger und so weiter. Sehr viele Lieder, die sie immer hörte, kamen mir sehr bekannt vor und mir hat eine gewisse Situation, in der die Titel eine wichtige Rolle spielten, gut gefallen, aber mehr werde ich darüber nicht verraten.
Carla Berling hat es mal wieder geschafft und mich an ihr Buch gefesselt, sie hat humorvolles mit nachdenklichem kombiniert, Klasse!
Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass die beteiligten Frauen ein gewisses etwas, höheres Alter  😉erreicht hatten und ich mich oft angesprochen fühlte, besonders bei der erwähnten Musik.
Das Cover ist gut gelungen und verspricht Lesespaß, obwohl es nicht zu den Personen passt, aber den Titel gut wiedergibt.


Fazit:
Ein wunderbar gelungenes Buch, das Mut macht, das humorvoll ist und einem zum Nachdenken anregt. Gerne vergebe ich fünf Sterne und eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



Freitag, 29. Mai 2020

Rezension - Die Lilienbraut



Autorin: Teresa Simon

Titel: Die Lilienbraut

Genre: Historisch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 11. Mai 2020

Seiten: 496

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne Verlag



Über die Autorin:
Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren


Kurzbeschreibung, übernommen:
Köln in den Vierzigerjahren. Die junge Nellie Voss hat gerade eine Stelle bei 4711 angetreten. Schnell wird ihr klar, dass sie ein untrügliches Gespür für Düfte hat. Ab und zu vergisst sie darüber sogar, dass ein schrecklicher Krieg tobt. Doch noch mehr beschäftigt sie ihre aussichtslose Liebe zu einem Mann, den sie nicht haben darf ...
Köln in der Gegenwart: Nach ihrer schmerzhaften Trennung eröffnet Liv einen kleinen Laden für Seifen und Düfte im Stadtviertel Ehrenfeld. Eines Tages begegnet sie auf der Straße zufällig einer geheimnisvollen weißhaarigen Dame, die bei ihrem Anblick regelrecht erschüttert ist und sie beschimpft. Wer ist sie, und was verbindet sie mit Liv?


Meine Meinung:
Bücher von Teresa Simon habe ich bisher immer mit Begeisterung gelesen und deshalb freute ich mich auf ein weiteres Buch von ihr. Ihrem Stil treu bleibend, hat sie in der Hauptsache über zwei Frauen geschrieben, die in verschiedenen Zeiten lebten, über Nellie in den Vierzigerjahren und Liv in der heutigen Zeit.

Irgendetwas musste die Frauen verbinden, denn beide hatten eine sehr gute Nase und ein besonderes Gespür für Düfte. Im Wechsel habe ich dann einiges über das Leben von Nellie und Liv erfahren. Beides fand ich sehr interessant, gab es doch gleichzeitig auch den Zeitgeist, besonders bei Nellie wieder. Wobei ich allerdings gestehen muss, diesmal fand ich alles rund um Liv wesentlich interessanter. Ereignisse im Leben und der Umgebung von Nellie waren für mich nicht neu, verschiedenes hatte ich in der letzten Zeit schon öfter gelesen. Tatsache ist allerdings, dass damals viele solche Erlebnisse wie Nellie hatten. Ok, eine wahrscheinlich nicht so unbedingt und die erinnerte mich etwas an das Buch Die Dornenvögel.

Liv stand vor mehreren Rätseln,  weshalb musste sie das Erbe der Tante in Köln-Ehrenfeld antreten?Sie konnte sich nicht erklären, weshalb ihr Steine in den Weg gelegt werden und weshalb eine Dame so merkwürdig reagiert. Wir beide müssen lange warten, bis wir erfahren Antworten auf alles bekommen. Bis dahin muss Liv auch mit dem ganz normalen Alltag einer berufstätigen Mutter fertig werden. Wobei ich ihre Arbeit sehr interessant fand und zu gerne mal an einem Seminar teilgenommen hätte. Die Einblicke, die mir die Autorin gewährt hat, waren sehr interessant.
Mich hat das Buch mal wieder gut unterhalten, am Ende war ich dann auch mit allem zufrieden.


Fazit:
Zwei Frauen mit einer besonderen Begabung, beide haben mit Düften zu tun. Geheimnisse werden aufgedeckt, geschichtsträchtige Erlebnisse werden erwähnt und für beide Frauen gab es romantische Zeiten.  Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich gerne für das Rezensionsexemplar bedanken.