Posts mit dem Label Erzählung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erzählung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 22. November 2020

Rezension - Der Himmel auf Erden


Autor: Jeffrey Archer

Titel: Der Himmel auf Erden

Genre: Erzählungen

Version:  eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 9. November 2020

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag 



Über den Autor:
Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches Familienepos »Die Clifton-Saga« stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein glückloser italienischer Polizist reist von Neapel in ein kleines Bergdorf, um den Mörder des dortigen Bürgermeisters zu überführen. Ein selbstgefälliger Schüler lüftet das Geheimnis um den Reichtum seiner Familie und ändert daraufhin sein Leben für immer. Eine Dozentin bietet in den Dreißigerjahren ihren männlichen Kollegen an einer Ivy League Universität die Stirn. Eine junge Anhalterin erlebt die Überraschung ihres Lebens. In 15 raffinierten und denkwürdigen Geschichten führt uns Bestsellerautor Jeffrey Archer auf unterhaltsame Weise die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins vor Augen.


Meine Meinung
Ich zitiere hier jetzt einmal aus dem Vorwort, dass der Autor geschrieben hat. 
"Dies ist die erste Reihe von Erzählungen, die ich seit der Clifton-Saga geschrieben habe. Wie schon bei meinen früheren Sammlungen, basieren einige von ihnen lose auf Ereignisse, von denen ich auf meinen Reisen von Grantchester bis Kalkutta und von Christchurch bis Kapstadt gehört habe." 
Diese Geschichten sind gekennzeichnet und alle anderen sind ausschließlich seiner Fantasie entsprungen. Für mich war es sehr interessant zu lesen, denn bisher kannte ich noch keine Bücher des Autors und so hatte ich eine gute Gelegenheit seinen Schreibstil kennen zu lernen. Sehr abwechslungsreich war es also für mich. 


Fazit:
Ab und zu ist es sehr schön, wenn ich ein Buch vor mir liegen habe, dass ich nicht unbedingt in einem Rutsch durchlesen "muss". Zwischen den Erzählungen kann ich immer wieder eine Pause einlegen.
Wer Bücher mit Erzählungen mag, wird hieran bestimmt seine Freude haben.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für  das Rezensionsexemplar bedanken. 

Freitag, 5. April 2019

Rezension - Verstecktes Herz


Autor: Thomas Dellenbusch

Titel: Verstecktes Herz

Genre: Erzählung

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 13. April 2014

Seiten: 87

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch




Über den Autor:
Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Seit 2013 konzentriert er sich auf "Kurzromane in Spielfilmlänge", für die er eigens einen Verlag gründete, in dem neben ihm auch mehrere weitere AutorInnen schreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine junge, hübsche und alleinerziehende Mutter zieht im Sommer 1963 in ein kleines niederbayerisches Dorf. Sie sucht weder eine Anstellung, noch sucht sie Kontakt. Als die Dorfbewohner verschiedene Herrenbesuche feststellen, sind sie entsetzt. Sie halten die Fremde für eine Prostituierte und suchen nach Möglichkeiten, sie zu verjagen. Nur ein junger, im Dorf lebender Journalist ergreift ihre Partei und hält zu ihr. Er vermutet, dass sie sich hier versteckt. Aber vor wem oder was ...? Und ist seine Solidarität echt, oder wurde er auf sie angesetzt, um hinter ihr Geheimnis zu kommen?


Meine Meinung:
Bücher zu schreiben, die die Länge eines Spielfilmes haben, was heißt, es kann in ca 2 Stunden durch gelesen werden, ist in meinen Augen eine Kunst. Ich will damit jetzt nicht ausdrücken, dass ich dickere Bücher abwerte. Dafür lese ich sie einfach auch zu gerne. Aber ich bin immer wieder beeindruckt, wenn Autoren es schaffen, in einem "dünnen" Buch reichlich Informationen zu vermitteln, es schaffen, eine Spannung aufzubauen, die mich als Leserin neugierig macht, an das Buch fesselt und keine Fragen offen lässt.
Thomas Dellenbusch ist es mit diesem Buch wieder gelungen. Die Geschichte spielt im Jahr 1963 und der Zeitgeist wurde mir vom Autor bestens vermittelt. Ich war sofort auf der Seite von Yvonne, der jungen Frau, die mit ihrem Sohn in ein niederbayerisches Dorf zieht.  Was sie alles erleben musste und wie die vermeintlich freundlichen Dorfbewohner auf sie reagierten hat mir Thomas Dellenbusch mit seinem flüssigen Schreibstil bestens vermittelt. Natürlich war ich auf das Geheimnis neugierig und doch etwas überrascht und zu frieden mit dem Ausgang. Aber mehr werde ich dazu nicht verraten.


Fazit:
Wer nach Büchern Ausschau hält, die mal eben zwischendurch gelesen werden können, die man nicht immer wieder zur Seite legen muss, der wird nicht nur mit diesem Buch das richtige finden. Denn im Verlag gibt es reichlich Angebote in den verschiedensten Genre.


Ich möchte mich bei Thomas Dellenbusch vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und ja, Thomas, Du hast mich inzwischen überzeugt. Ich weiß dünnere Bücher jetzt auch zu schätzen.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Rezension - Sommer 2000


Autorin: Heike Kunst

Titel: Sommer 2000

Genre: Erzählung

Version: Taschenbuch

erschienen: 10. März 2012

Seiten: 153

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Heike Kunst ist 1967 in Tiengen im Schwarzwald geboren worden. Nach ihrer Lehrzeit als Hotelfachfrau in Wallgau in Oberbayern führten sie ihre Wege quer durch das Land. Heute arbeitet die Autorin neben ihrer freiberuflichen schriftstellerischen Tätigkeit und ihren Aufgaben als Mutter zweier Söhne in der Organisation eines größeren Unternehmens.

Kurzbeschreibung:
Marie und Chantal machen sich auf den Weg nach Frankreich. Sie wollen dort im Haus von Chantals Mutter einige Zeit verbringen, denn die Mutter war im Krankenhaus und braucht noch etwas Pflege. Marie und Chantal haben jeweils 2 Söhne, die vom Alter sehr gut zusammen passen und die Zeit am Meer geniessen.
Allerdings kommt einiges anderes, als es vorher geplant war. Ein sehr ereignisreicher Sommer steht allen bevor.

Meine Meinung:
Der Anfang war für mich etwas verwirrend, aber dann habe ich schnell in die Erzählung rein gefunden und war sozusagen mit dabei. Marie und Chantal geniessen es, dass ihre Söhne noch nicht zur Schule müssen und somit viel Zeit in Frankreich verbringen können. Das heißt, der ältere Sohn von Chantal geht schon zur Schule, aber er hat frei bekommen, damit er seine Mutter und Bruder begleiten kann. Die beiden Väter sind zu Hause in Frankfurt geblieben. Geplant war ursprünglich, dass Anna, die Mutter von Chantal nach ihrem Krankenhausaufenthalt in ihrem Haus am Atlantik nicht alleine ist. Die Frauen wollten sich alle Arbeiten teilen und hätten auch noch viel Zeit, um die Jungen ans Meer zu begleiten. Soweit wäre ja alles in Ordnung, bis auf einmal Frank, ein mehr als guter Freund von Marie, kommt. Martin, Maries Mann entscheidet wichtige Veränderungen ohne mit Marie zu sprechen und Daniel, der Mann von Chantal kommt um mal nach dem Rechten zu sehen und verhält sich dort unmöglich. Ich möchte hier jetzt nicht zu viel vom Inhalt des Buches verraten, aber ich kann darauf hinweisen, dass ich beim Lesen entweder verständnisvoll mit dem Kopf genickt habe, lachen und auch Tränen wegwischen musste.
Die Erzählung dieses sehr ereignisreichen Sommer hat mir sehr gut gefallen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch so das tatsächliche Leben aussehen kann. Es wurde über die Ängste, Gedanken und Freuden der Frauen und auch der Kinder berichtet. Manches Stellen haben mich sehr berührt und ich musste, wie bereits erwähnt Tränen wegwischen. Manches Mal ärgere ich mich über das Verhalten der Protagonisten, aber hier war für mich alles rund. Ich hatte nichts zu bemängeln.
Ich habe ja schon geschrieben, dass ich zu Anfang des Buches etwas verwirrt war,das lag daran, dass ich mich auch erst einmal an den Schreibstil und Aufteilung der Absätze gewöhnen musste. Wobei mir der Stil sehr gefallen hat, denn es war flüssig geschrieben. Ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, weil es mich wirklich sehr interessiert war, wie sich die Geschichte aller entwickelt.
Das Buchcover gefällt mir, man sollte genau hinsehen, um alles zu erkennen und nach einigen Buchseiten kann man es auch besser verstehen.
Das Buch selber hat anderes Format als die mir bekannten  Taschenbücher, breiter aber das muss ja nichts schlechtes sein.

Fazit:
Ich habe das Buch mit einem lauten "Hach, war das schön"  zur Seite gelegt. Wer dies auch mal wieder machen möchte, dem kann ich das Buch empfehlen.  Es geht aber  auch ohne diesen Schlusssatz ;)
Es ist einfach ein wunderschön geschriebenes Buch über einen wirklich ereignisreichen Sommer.

Ich möchte mich bei Heike Kunst bedanken, ohne ihren Hinweis hätte ich vielleicht dieses Buch nicht gelesen und hätte dadurch wirklich ein gutes Buch nicht kennen gelernt.