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Dienstag, 9. November 2021

Rezension - Tödliche Toskana


Autor: Jens Burmeister

Titel: Tödliche Toskana

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch (erscheint später)

erschienen: 4. Oktober 2021 (eBook)

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Midnight by Ullstein



Über den Autor:
Jens Burmeister, gebürtiger Wilhelmshavener, veröffentlicht Weinführer, kulinarische Krimis und Kurzgeschichten. Er studierte Chemie in Göttingen und promovierte anschließend in Freiburg und Bloomington / USA. Mehr als 25 Jahre arbeitete er in der chemisch-pharmazeutischen Forschung, bevor er sich in 2020 als Autor selbständig machte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dunkle Machenschaften in der Toskana – der erste Fall für Professor Tiefenthal
Professor Josef Tiefenthal, der bekannte forensische Archäologe aus Köln, hatte sich alles so erholsam vorgestellt: Erst wollte er auf einem Kongress bei Siena seine neueste sensationelle Entdeckung vorstellen und anschließend das Dolce Vita in der Toskana genießen. Doch dann wird in San Gimignano eine grausam entstellte Leiche gefunden. Der zuständige Rechtsmediziner ist vor dem Trubel des legendären Pferderennens, dem Palio, aus der Stadt geflohen, und so wird Tiefenthal hinzugezogen. Bei der DNA-Analyse der Leiche macht er eine überraschende Entdeckung, die ihn tief in die Ermittlungen hineinführt. Nun ist es vorbei mit der genießerischen Ruhe! Gemeinsam mit der temperamentvollen Commissaria Stella Bernucci setzt Tiefenthal alles daran, den Fall zu lösen und weitere Morde zu verhindern, während in Siena der Palio tobt …


Meine Meinung:
Nachdem ich neulich einen "Weinkrimi" von Jens Burmeister gelesen hatte, war ich auf das neue Buch sehr neugierig.
Diesmal reiste ich mit dem Buch in die Toskana und lernte nicht nur interessante Leute kennen, sondern bin jetzt auch bestens über die Veranstaltung Palio informiert. Denn während sich alle auf das Pferderennen vorbereiteten, wurde eine Leiche gefunden. Der deutsche Professor Tiefenthal hält sich gerade in der Nähe von Siena auf und wird um seine Meinung gebeten. Obwohl er "nur" als forensischer Archäologe tätig ist, fällt ihm doch einiges auf und kann der Commissaria Stella Bernucci wichtige Hinweise geben. Eigentlich ist er für einen Vortrag, den er halten wollte, in die Toskana gereist und wollte danach erholen und einige Urlaubstage dort verbringen. Aber unversehens steckt er mittendrin in den Ermittlungen. Diese entwickeln sich sehr interessant und es wird spannend.
Allerdings begann für mich persönlich die Geschichte etwas schleppend, aber dann nahm sie Fahrt auf und wurde immer spannender. Schlimm, wenn man so eine ungeduldige Leserin ist 😉
Ich fand es dann auch ausgesprochen interessant, was so alles ermittelt wurde und wie die Arbeiten voran gingen bzw gehemmt wurden. Aber dazu schreibe ich weiter nichts. Mir haben die Entwicklungen sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Folgen.


Fazit:
Ein gelungener Start einer neuen Serie, die ich mit Sicherheit im Auge behalten werde. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Beim Autor und Verlag bedanke ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar

Mittwoch, 28. Juli 2021

Rezension -Leichenschmaus und Katerfrühstück


Autorin: Christiane Martini

Titel: Leichenschmaus und Katerfrühstück

Genre: Cosy Crime

Version: eBook

erschienen: 5. Juli 2021

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ Midnight 



Über die Autorin:
Christiane Martini ist Musikerin, Komponistin und Autorin. Sie liebt es, an ihrem Schreibtisch mit Blick in den Garten zu sitzen und an ihren vielfältigen Projekten zu arbeiten. Dazu gehören musikalische Lehrwerke, amüsante Cosy Crimes, Historische Romane, Familienromane, Katzenromane, Philosophische Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher und ein Schreibkurs. Sie veröffentlichte bei Piper, Gmeiner und dotbooks. Mit ihrer Tochter gründete sie 2021 die Plattform Writers Concept, mit der sie angehende Autor*innen unterstützen möchte. Sie erhielt Auszeichnungen als Lehrerin, ein Stipendium für ein Lehrwerk und einen kulturellen Förderpreis ihrer Heimatstadt. Mit ihrer Familie und Beagle Buddy lebt sie in der Nähe von Frankfurt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein ominöser Todesfall erschüttert Sylt – Kater Apollo ermittelt
Melinda ist fassungslos. Ganz unerwartet ist ihre gute Freundin Hilde gestorben und sie erbt deren Haus auf Sylt und den schlauen Kater Apollo. Also macht sich Melinda von ihrer Wahlheimat Venedig auf an die Nordseeküste. Doch der Neustart auf der Insel ist schwieriger als gedacht. Die Inselbewohner beäugen Melinda misstrauisch, sie munkeln, dass Hilde ermordet wurde. Auch Melinda kann nur schwer an einen natürlichen Tod ihrer Freundin glauben. Als sie Drohbriefe erhält, ist klar, dass hier etwas nicht stimmt und jemand sie von der Insel vertreiben will. Etwa Hildes Mörder? Zum Glück gibt es Kater Apollo, der immer den richtigen Riecher hat und zusammen mit Melinda und Dorfpolizist Kai Hansen die Ermittlungen aufnimmt. Schon bald offenbaren sich ihnen höchst kriminelle Machenschaften und die Idylle Sylts gerät ins Wanken.


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Bücher entdecke, in denen eine Katze bei den Ermittlungen hilft. In diesem Fall ist es Kater Apollo, der an Melinda vererbt wurde. Seine vorherige Dosenöffnerin wurde vergiftet, aber nicht jeder vermutet dies. Ein Glück, dass der clevere Kater die Menschen unbemerkt belauschen und dies Melinda irgendwie mitteilen kann.
Was er hört und wie er das weitergibt hat die Autorin sehr gut beschrieben, mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Apollo zu begleiten. Weniger Spaß hatte allerdings Melinda, die so gar nicht freundlich von den Nachbarn aufgenommen wurde. Dabei war es gar nicht ihr Bestreben von Venedig nach Sylt zu ziehen. Aber sie gab nicht auf und vor allem hat sie die Annehmlichkeiten auf Sylt genießen können. Vor allem das gute Essen und ich wär so gerne dabei gewesen, als sie mit Apollo ins Fischrestaurant gegangen ist. Nebenbei bemerkt habe ich nach dem Rezept Lachs auf Zucchinibett Ausschau gehalten 😉
Auf jeden Fall fühlte ich mich mit diesem Buch gut unterhalten und vor allem war ich neugierig, weshalb Melinda soviel Unerfreuliches erleben musste. Die Autorin hat mir durchaus Verdächtige geliefert, aber die Zusammenhänge konnte ich nicht erfassen. Am Ende war ich mit allem zufrieden. Ich war in Venedig und auf Sylt und wäre beim Kochen gerne dabei gewesen. 
Es gab spannende und humorvolle Momente, ich lernte sympathische Personen kennen und solche, die ich nicht so mochte und bei manchen wusste ich noch nicht, wie ich sie einordnen sollte.


Fazit:
Ein gelungener unterhaltsamer Krimi, in dem ein Kater zeigen kann, dass man ihn nicht unterschätzen sollte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#LeichenschmausundKaterfrühstück #NetGalleyDE #NatGalleyDEChallenge

Sonntag, 25. Juli 2021

Rezension - Mopssommer



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopssommer

Genre: Tierkrimi, Cosy Crime

Version: eBook

erschienen: 7. Juni 2021

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Midnight by Ullstein




Dies schreibt die Autorin über sich:
Geboren wurde ich 1966 in Bielefeld, wuchs aber in Baden-Württemberg auf, wo meine Eltern eine Jugendherberge leiteten. Nach meinem Studium der Geographie in Tübingen begann ich ebenfalls in der Jugendherberge zu arbeiten. Bis heute lebe ich mit meinen beiden Töchtern und vielen Tieren in einem Bauernhaus in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb. Nach dem Tod meines Sohnes im Jahre 2000 begann ich mit dem Schreiben. Mein erster Roman „Die Schimmelreiterin“ wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Meine eigentliche Liebe gilt aber dem klassischen Kriminalroman. Mein Detektiv ist ein junger Mops namens Holmes.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Holmes und Waterson ermitteln am Bodensee
Es ist ein heißer Sommer in Süddeutschland. Während es daheim auf der schwäbischen Alb noch auszuhalten ist, steht die Hitze über dem Bodensee, wo Holmes‘ Herrchen eine kleine Mopshündin im letzten Moment aus der brütenden Sonne rettet. Schnell wird klar: Es ist Holmes‘ Tochter Boomer, die hier fast verendet wäre. Aber wieso haben ihre Menschen Boomer einfach zurückgelassen? Holmes und sein Freund Polizist Waterson nehmen die Ermittlungen auf. Sie finden heraus, dass Boomers Frauchen seit einigen Tagen wie vom Erdboden verschluckt ist. Sie wurde bei der Polizei als vermisst gemeldet. Die Spur führt den Mopsdetektiv und seinen Partner schließlich ins Drogenmilieu im Grenzgebiet zwischen Deutschland und der Schweiz. Und zu einer schrecklichen Entdeckung …


Meine Meinung:
Nachdem ich bereits einige der "Mops-Krimis" gelesen habe, freute ich mich auf ein weiteres Buch, in dem Holmes und Waterson ermitteln. Bei den meisten Tierkrimis, die ich kenne, ist es ja so, dass die Tiere Schwierigkeiten haben, ihr Wissen den Menschen mitzuteilen. Bei Holmes ist es ganz anders. Im Laufe der Zeit hat sein Freund, der Polizist Waterson die Erfahrung gemacht, dass er einfache Fragen stellen muss. Holmes antwortet entweder mit einem Wuff für "Ja" und mit zwei für "Nein". Eigentlich ganz einfach, nicht wahr? Aber Waterson muss sich genau überlegen, welche Fragen er stellt.  Mir macht es immer wieder Spaß, deren Dialogen zu folgen. Da vieles aus der Sicht von Holmes in der Ich-Form geschrieben ist, lerne ich zusätzlich auch die Gedanken des Hundes kennen.
Martina Richter hat mich auch mit dieser Folge begeistern können. Es war von Anfang an spannend und rätselhaft. Natürlich ging es nicht alleine um die Ermittlung in diesem Fall. Das Privat- und Familienleben spielten ebenfalls eine wichtige Rolle. Wohlgemerkt das Familienleben von Holmes und seiner Leute.
Das Titelbild ist sehr gut gelungen und gibt wunderbar wieder, wie heiß es am Bodensee während des Einsatzes war und wie Holmes darunter leiden musste.


Fazit:
Eine sehr gute weitere Folge der Mopskrimis mit Holmes und Waterson. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Jede Folge ist abgeschlossen, aber es ist schön, wenn alle in der entsprechenden Reihenfolge gelesen werden können.


Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Mopssommer #NetGalleyDE #NetGalleyDEChallenge

Samstag, 15. Mai 2021

Rezension - Immer Ärger mit der Famiglia



Autorin: Beate Boeker

Titel: Immer Ärger mit der Famiglia

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. April 2021

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Midnight by Ullstein



Über die Autorin
Beate Boeker ist neben ihrem Beruf als Autorin Betriebswirtin mit internationalem Schwerpunkt, arbeitet im Marketing und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Deutschland. Der erste Roman der USA Today Bestseller-Autorin wurde 2008 vom Verlag Avalon Books in New York veröffentlicht. Heute ist eine große Auswahl ihrer romantischen Komödien, Krimis und Kurzgeschichten auf Englisch verfügbar. Ihre Bücher wurden für viele Auszeichnungen nominiert, z.B. den Golden Quill Contest, den National Readers' Choice Award und den Best Indie Books. Obwohl sie Deutsche ist, entschied sie sich, zunächst nur auf Englisch zu schreiben, weil sie in den USA mehr Hilfe bei der Entwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten fand. Inzwischen schreibt sie sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Familie Mantoni unter Mordverdacht 
Carlina und Commissario Stefano Garini sind gerade erst zusammengezogen, da wird Lucio, der frisch gebackene Ehemann von Carlinas Cousine, in einer kompromittierenden Situation gefunden: Er liegt bewusstlos in den Armen einer erstochenen Prostituierten. Als Stefano ihn befragt, kann Lucio sich an nichts erinnern. Wieder einmal gezwungen, gegen die Mantonis zu ermitteln, gibt der Commissario sein Bestes, um einen Beweis für Lucios Unschuld zu finden. Doch mit jedem neuen Indiz zieht sich die Schlinge um Lucios Hals nur noch enger zu. Dabei hilft es auch nicht, dass die Familienoberhäupter, Tante Violetta und Onkel Teo, an einer neuen Geschäftsidee arbeiten, die sie in der Mordnacht zufällig direkt zum Tatort treibt …


Meine Meinung:
Inzwischen kenne ich die Familie Mantoni recht gut und eigentlich sollte mich gar nichts mehr überraschen. Tja, das dachte ich zumindest und wurde überrascht, wie turbulent es weiterhin bei ihnen zu geht. Manchmal wünsche ich mir beim Lesen ja, dass ich gerne vor Ort wäre, aber bei Serie mit den Florentinischen Morden verzichte ich gerne darauf. 
Commissario Stefano Garini hat es wirklich nicht leicht. Nachdem ein Mitglied der Familie als Tatverdächtiger verhaftet wurde, erwarteten alle von ihm, dass er selbstverständlich dessen Unschuld nachweisen kann. Leider gab es aber so viele Verdachtsmomente, die gegen Lucio sprachen und nicht nur gegen ihn, da waren doch tatsächlich noch weitere Familienmitglieder zur Tatzeit unterwegs. Mehr verrate ich darüber aber nicht. 
Beate Boeker hat es auch diesmal verstanden, einen spannenden und humorvollen Krimi zu schreiben. 
Sie präsentierte Stefano und mir reichlich Personen, die sich verdächtig gemacht hatten. Außerdem bereitete sie mir viel Vergnügen mit der neuen Geschäftsidee von Tante Violetta und Onkel Teo. Die beiden haben glücklicherweise eine verrückte Idee aufgegeben, mit denen sie in einigen Folgen die Familie arg genervt hatten. Deshalb freute ich mich sehr, wie Stefano und Carlina, die mir beide sehr sympathisch sind, alles meisterten und natürlich Stefano den Fall zur Zufriedenheit alles auflösen konnte. 


Fazit:
Eine weitere Folge einer gelungenen Serie und ich hoffe, dass ich noch mehr von Familie Mantoni lesen werde. Denn irgendwie habe ich das Gefühl, mich an sie gewöhnt zu haben. 
Jedes Buch ist abgeschlossen, allerdings gibt es einen roten Faden, der sich durch alle Bücher zieht und deshalb empfehle ich doch mehrere Teile der Serie zu lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#ImmerÄrgermitderFamiglia #NetGalleyDE

Donnerstag, 6. Mai 2021

Rezension - Meine Oma, die Ganoven und ich



Autor: Kai Rohlinger

Titel: Meine Oma, die Ganoven und ich

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 5. April 2021

Seiten: 185

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Midnight 



Über den Autor:
Kai Rohlinger, geboren 1977, ist Gymnasiallehrer für Deutsch und Latein. Er wohnt und arbeitet in Mannheim. Als Autor fühlt er sich in verschiedenen Genres heimisch, v.a. History, Phantastik und Humor.
Mit der Kurzgeschichte "Mord ist kein Hobby" (2019, digital publishers) begab er sich erstmals auf das Gebiet des Cosy Crime. Nun folgte mit "Meine Oma, die Ganoven und ich" ein ganzer Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Meine Oma wird sterben. Das behauptet sie jedenfalls. Und zwar vor Langeweile.« Annegret Kosminsky ist achtundsiebzig Jahre alt und hat eine Leidenschaft für Krimis. Um sich die Zeit als Rentnerin zu vertreiben, geht sie mit Vorliebe auf Verbrecherjagd. Denn sie glaubt fest daran, dass auch im wahren Leben hinter jeder Ecke ein Ganove lauert. Eines Nachts beobachtet die schrullige alte Dame, wie im Garten der Nachbarn eine Leiche vergraben wird. Sofort ruft sie ihren Enkel Victor an, der ihr helfen soll, Beweise für den Mord zu finden. Im Schutz der Dunkelheit schleichen die beiden auf das Nachbargrundstück. Dort machen sie eine erstaunliche Entdeckung, und der Fall entwickelt sich ganz anders, als Oma Kosminsky es aus ihren Krimis kennt.


Meine Meinung:
Ich fand den Buchtitel ganz interessant und versprach mir einen netten Krimi. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass der Enkel in diesem Buch einige Geschichten von vermeintlichen Ganoven erzählte, die seine Oma aufgespürt haben wollte. Mit der Oma konnte ich mich leider nicht so richtig anfreunden und außerdem ist ihr selber ein Fehler unterlaufen. Schade, dies war nun ein Buch, das mich leider nicht begeistern konnte.


Fazit:
Natürlich ist es immer eine Ansichtssache und es gibt über ein Buch viele Beurteilungen. So kann es durchaus sein, dass viele Leser es toll finden, wenn die Oma laufend ihren Enkel anruft und ohne Erbarmen fordert, dass er sofort zu ihr kommen muss. Ich gebe jetzt keine Leseempfehlung, werde aber auch niemandem vom Lesen abhalten.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#MeineOmadieGanovenundich #NetGalleyDE

Mittwoch, 3. Februar 2021

Rezension - Schatten über Kreta


Autorin: Christina Wermescher

Titel: Schatten über Kreta

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 1. Februar 2021

Seiten: 277

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: Midnight by Ullstein



Über die Autorin
Nach ihrem Studium zur Diplom-Kauffrau entdeckte Christina durch ein Auslandspraktikum ihre Liebe zu England, wo sie später auch promovierte. Bevor sie Schriftstellerin wurde, arbeitete sie bei verschiedenen Unternehmen in den Bereichen Einkauf und Qualitätsmanagement. Christina reist nicht nur gerne mittels Geschichten, sondern auch in der Realität und fühlt sich auf der ganzen Welt zu Hause, solange ihr Mann und ihr Sohn dabei sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine gefährliche Jagd unter der Sonne Griechenlands Kriminalkommissarin Anne Brandt wollte eigentlich auf Kreta eine Auszeit genießen, nachdem ihr letzter Einsatz ein dramatisches Ende nahm. Doch schon nach ein paar Tagen auf der griechischen Insel bekommt sie mit, dass vermehrt Touristen in dem sonst so friedlichen Urlaubsort überfallen und ausgeraubt werden. Annes Ermittlerinstinkt ist sofort geweckt. Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin, der Halbgriechin Melina, nimmt sie die Spur der Verbrecher auf. Doch die wollen sich ihre Geschäfte nicht von einer neugierigen Polizistin aus Deutschland vermiesen lassen, und es dauert nicht lange bis Anne selbst ins Visier der Bande gerät…


Meine Meinung:
Da ich oft und immer wieder gerne Urlaub auf Kreta gemacht habe, freute ich mich sehr darauf, diesen Krimi zu lesen. Anne Brand, eine Kriminalkommissarin hatte sich diese Insel ausgesucht. Sie wollte dort aber keinen Urlaub machen, sondern die Urlauber auf Trab bringen 😉 Eine interessante Idee hatte sie dazu, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das vor Ort gut gefunden hätte. Denn ihr erster Einsatz als Animateurin war schon etwas ausgefallen.  Gleichzeitig wird ihr Ermittlerinstinkt geweckt und sie will wissen, was hinter ihrer Beobachtung steckt. So habe ich das Vergnügen, mit ihr auf Kreta zu sein, ich darf sie begleiten und schöne Ausflüge machen. Ich bin aber ebenso neugierig wie Anne und möchte wissen, was sich da so alles abspielt. Die Spannung steigt und.... puh, noch mal gut gegangen. 


Fazit:
Nach Kreta reisen und spannende Situationen erleben, zum Glück klappt das bestens von zu Hause aus. Ich meine, ich hätte nichts dagegen, mal wieder auf Kreta zu sein, aber momentan ist es ja nicht möglich und so bin ich gerne mit dem Buch dorthin gereist. Deshalb spreche ich hier auch eine Leseempfehlung aus.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#SchattenüberKreta #NetGalleyDE

Montag, 26. Oktober 2020

Rezension - Mord in Milano



Autorin: Beate Boeker

Titel: Mord in Milano

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 5. Oktober 2020

Seiten: 330

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Midnight by Ullstein



Über die Autorin:
Der erste Roman der USA Today Bestseller-Autorin Beate Boeker wurde im Jahr 2008 von dem Verlag Avalon Books in New York veröffentlicht. Heute ist eine große Auswahl ihrer unterhaltsamen Krimis, romantischer Komödien und Kurzgeschichten auf Englisch verfügbar. Ihre Bücher wurden für viele Auszeichnungen nominiert, z.B. dem Golden Quill Contest, dem National Readers' Choice Award, und den Best Indie Books.
Bücher mit einem Sinn für Humor und einem Hauch von Verrücktheit sind ihre Schwäche. Obwohl sie Deutsche ist, entschied sie sich, zunächst nur auf Englisch zu schreiben, weil sie in den USA mehr Hilfe bei der Entwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten fand. Jetzt übersetzt sie ihre Bücher auch ins Deutsche und verlegt einen großen Teil dieser Romane über den Ullstein Verlag, insbesondere die erfolgreiche cozy crime Reihe “Florentinische Morde”.
Beate Boeker ist Betriebswirtin mit internationalem Schwerpunkt. Sie spricht Englisch, Französisch und Italienisch, ist weit gereist, arbeitet heute als Unternehmensberaterin im Marketing und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Deutschland.
Der Name Beate kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 'die Glückliche', während Boeker auf Plattdeutsch 'Bücher' heißt. Mit so einem Namen kann man nur Bücher mit einem glücklichen Ende schreiben, daher der Name ihrer Webseite: http://www.happybooks.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Um dem Trubel zu entgehen, den die chaotische Familie Mantoni rund um Carlinas und Stefanos Verlobung veranstaltet, heiraten die beiden kurzentschlossen in Florenz. Doch wie immer scheinen Carlina und der Commissario vom Unglück verfolgt zu werden. Am Abend der Hochzeit wird Dorotea, die neue Freundin von Carlinas Bruder Enzo, erschossen. Da Dorotea die Inhaberin eines bekannten Modeimperiums war, nimmt Polizeihauptkommissar Cervi die Ermittlungen selbst in die Hand. Für ihn ist klar: Liebhaber Enzo ist der Hauptverdächtige – schon, weil er Doroteas gesamtes Vermögen erbt. Verzweifelt bittet Enzo Commissario Garini und Carlina um Hilfe. Die beiden reisen mit ihm nach Mailand, um Enzo vor den Intrigen der Modewelt zu bewahren …



Meine Meinung:
Es ist nicht leicht, sich von der Familie Mantoni zu lösen. Die Erfahrung machen nicht nur Carlina und Stefano, mir ergeht es ebenso. Es gibt Momente, da nerven sie ungemein, dann bringen sie einen zum Lachen und es passiert auch, dass man sich freut, wenn jemand aus der Familie plötzlich auftaucht.
Jetzt in der siebten Folge wollen Carlina und Stefano endlich heiraten. Sie haben sich etwas einfallen lassen, damit die Familie sie nicht nerven kann und eigentlich klappt alles bestens. Bis zu dem Moment, wo die Freundin von Carlinas Bruder erschossen wird. Statt Hochzeitsreise stehen nun Ermittlungen an. Ich bin dabei und darf alles beobachten. Klar, dass sich weitere Familienmitglieder einmischen. 
Tja, die Familie, ich war ja richtig froh, dass ich nur die Leserin von allem sein musste. Ich bin mir nicht sicher, ob ich schreiend weglaufen würde. So konnte ich aber mit einer gewissen Gelassenheit alles verfolgen und mich über Tante Violetta amüsieren, obwohl es manchmal grenzwertig war, was sie so machte. Ich verrate nichts. 
Beate Boeker konnte mich auch diesmal wieder begeistern, es war durchaus spannend geschrieben, denn es gab reichlich Verdächtige. Irgendwann hatte ich eine leichte Ahnung und war gespannt, ob ich richtig lag. Es gab nicht nur reichlich Verdächtige, den meisten Beteiligten wurden besondere Charaktere zugeordnet. Ich hatte ziemlich schnell eine Liste mit den Personen, die mir sehr sympathisch waren oder mich nervten. Außerdem gab es einige, die ich nicht mochte und ist es schlimm, wenn ich die Getötete nicht mochte? 


Fazit:
Spannung und Humor, beides sehr gut miteinander verbunden. Ein Familienclan, der immer wieder für Überraschungen sorgt. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und gebe gerne eine Leseempfehlung. Dem Buch gebe ich sehr gerne fünf Sterne.


Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 


#MordinMilano #NetGalleyDE

Mittwoch, 4. März 2020

Rezension - Arrivederci Amici


Autorin: Beate Boeker

Titel: Arrivederci Amici

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Februar 2020

Seiten: 326

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 




Über die Autorin:
Der erste Roman der USA Today Bestseller-Autorin Beate Boeker wurde im Jahr 2008 von dem Verlag Avalon Books in New York veröffentlicht. Heute ist eine große Auswahl ihrer unterhaltsamen Krimis, romantischer Komödien und Kurzgeschichten auf Englisch verfügbar. Ihre Bücher wurden für viele Auszeichnungen nominiert, z.B. dem Golden Quill Contest, dem National Readers' Choice Award, und den Best Indie Books.
Bücher mit einem Sinn für Humor und einem Hauch von Verrücktheit sind ihre Schwäche. Obwohl sie Deutsche ist, entschied sie sich, zunächst nur auf Englisch zu schreiben, weil sie in den USA mehr Hilfe bei der Entwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten fand. Jetzt übersetzt sie ihre Bücher auch ins Deutsche und verlegt einen großen Teil dieser Romane über den Ullstein Verlag, insbesondere die erfolgreiche cozy crime Reihe “Florentinische Morde”.
Beate Boeker ist Betriebswirtin mit internationalem Schwerpunkt. Sie spricht Englisch, Französisch und Italienisch, ist weit gereist, arbeitet heute als Unternehmensberaterin im Marketing und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Deutschland.
Der Name Beate kommt aus dem Lateinischen und bedeutet 'die Glückliche', während Boeker auf Plattdeutsch 'Bücher' heißt. Mit so einem Namen kann man nur Bücher mit einem glücklichen Ende schreiben, daher der Name ihrer Webseite: http://www.happybooks.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Carlina und Commissario Stefano Garini besuchen gemeinsam mit der Mantoni-Familie ein turbulentes Treffen der Füllfederhaltersammler in Florenz. Am nächsten Tag wird der Vorsitzende des Vereins tot in seiner Wohnung gefunden. Stefano geht von einem Unfall aus, doch das Opfer hatte viele Feinde. Die Mantonis sind deshalb fest davon überzeugt, dass es sich um Mord handeln muss. Sie bedrängen Stefano so lange, bis er den Fall übernimmt. Der Commissario merkt schnell, dass die Sammler untereinander einen harten Konkurrenzkampf austrugen, bei dem es manchmal um Leben und Tod ging. Schließlich gerät ein Unschuldiger in Lebensgefahr und der Commissario muss schnell handeln …


Meine Meinung:
Inzwischen habe ich ja schon einige Bücher der Autorin gelesen, in denen Commissario Stefano Garini unter erschwerten Bedingungen versucht, Mordfälle zu klären. Weshalb es erschwert ist? Nun, die Familie Mantoni mischt sich mal wieder ein. Ich bin ja so froh, dass ich mit dieser Familie nichts zu tun habe. Sie mag in gewissem Sinne liebenswert sein, aber einzelne Personen machen es einem nicht leicht. Wer jetzt meint, das hört sich schlimm an, den kann ich trösten, denn wenn man das ganze mit Humor betrachtet, macht es Spaß den Krimi zu lesen. Und ich denke, wenn Stefano mit allen klar kommt, kann ich es auch.
Ich fühlte mich nun bestens unterhalten, denn die Autorin hat es sehr gut verstanden Humor und Spannung sowie Familienleben in einem guten Verhältnis in der Geschichte unterzubringen.
Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut und wie unschwer zu erkennen ist, ist es die 6. Folge der Florentinischen Morde. Jedes Buch ist natürlich abgeschlossen, aber es gibt doch einen roten Faden, der sich durch alle Bücher zieht. In diesem ging es neben dem vermeintlichen Mordfall um die Heirat von Carlina und Stefano, was für reichlich humorvolle Szenen sorgte. Auch Tante Violetta hat sich einiges einfallen lassen, aber das verrate ich natürlich nicht.


Fazit:
Ein gelungener Krimi, der für Spannung und Humor sorgt. Es muss ja nicht immer blutrünstig zugehen. Gerne empfehle ich dieses Buch und ich freue mich schon sehr auf das nächste.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#ArrivederciAmici #NetGalleyDE

Samstag, 15. Februar 2020

Rezension - Der Tag, an dem Theo starb



Autorin: Mara Uhlen

Titel: Der Tag, an dem Theo starb

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 31. Januar 2020

Seiten: 244

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über die Autorin:
Mara Uhlen lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat mehrere Sachbücher zu verschiedenen Themen veröffentlicht. Der Tag, an dem Theo starb ist ihr erster Roman, zu dem sie sich durch ihre häufigen Aufenthalte in Celle und Umgebung inspirieren ließ.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Jahren schon lebt Tilda in Berlin ihren Einheitstrott. Da kommt ihr das Erbe ihrer Tante gerade recht. Endlich kann sie die Hektik der Großstadt hinter sich lassen und in die beschauliche Lüneburger Heide ziehe. Und bei einer Tasse Tee im eigenen Garten und langen Spaziergängen mit Hündin Susi muss sie einfach zur Ruhe kommen. Doch nicht alles scheint so idyllisch zu sein, wie Tilda auf den ersten Blick vermutet hat. Auf ihrer Morgenrunde mit Susi, findet sie den Dackel Theo an einem Baum erhängt. Sachbeschädigung, meint die hinzugerufene Polizei bloß, aber Tilda will sich damit nicht zufriedengeben und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Schließlich ist sie Journalistin. Außerdem will ihr das Bild des armen Hundes einfach nicht aus dem Kopf gehen. Verdächtige scheinen schnell gefunden, doch für eine Anzeige braucht es bekanntlich Beweise …


Meine Meinung:
Ich habe einen humorigen Spruch mal etwas abgewandelt: bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es "Cosy Crimes" gibt und nun lese ich sie immer häufiger. 😉 In der Literaturwelt gibt es laufend Veränderungen und neues. Nun gut, Krimis mit Tieren gibt es schon länger und sie können sowohl kuschelig gemütlich sein, als auch spannend.
Hier lernte ich Tilda kennen, die in der Nähe von Celle ein Haus geerbt hat und die Gelegenheit gleich nutzt, um sich eine Auszeit zu nehmen. Zum Erbe gehört Susi, eine niedliche Hündin, die beim Spaziergang den toten Dackel Theo findet. Tildas Neugierde wird geweckt und während sie heraus finden will, was passiert ist, lernt sie reichlich Nachbarn kennen und somit auch genügend Verdächtige. Im Großen und Ganzen geht es recht beschaulich zu und es gibt wenig Aufregung, bis Tilda die richtige Person verdächtigt und es zum Schluss richtig spannend wird. Wie es endet, werde ich natürlich nicht verraten, das muss jeder selber heraus finden.


Fazit:
Wer Krimis mag, aber ab und zu es nicht zu blutig haben möchte, wird hier das richtige Buch finden. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerTagandemTheostarb #NetGalleyDE

Montag, 13. Januar 2020

Rezension - Mordskälte



Autorin: Mareike Albracht

Titel: Mordskälte

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. November 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight



Über die Autorin:
Mareike Albracht wurde 1982 geboren. Die ausgebildete Diplom-Finanzwirtin ist Mutter von drei Kindern und lebt mit ihrer Familie im Sauerland. Dort beschloss sie, ihren Kindheitstraum zu verwirklichen und ihre Liebe zur Heimat mit ihrer Leidenschaft für das Schreiben zu kombinieren. 2016 belegte sie den dritten Platz auf der Shortlist des Krimi-Stipendiums der Mörderischen Schwestern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Oberkommissarin Anne Kirsch gibt sich alle Mühe, sich an die Vorschriften zu halten. Sie hat im Dienst bereits einmal zu oft ihre Kompetenzen überschritten und darf sich keinen Fehltritt mehr leisten. Als im Sauerland ein Motorradfahrer tot aufgefunden wird, der offenbar zu schnell durch eine Kurve gerast war, ermittelt sie deshalb besonders akribisch. Es stellt sich heraus, dass der Tod kein Unfall war, sondern Mord, und die Spur führt in die Sauerländer Motorradszene. Doch als plötzlich Annes Freund Heiko in den Kreis der Verdächtigen gerät, muss sie sich entscheiden: Ist sie bereit, den Fall abzugeben, obwohl sie die einzige zu sein scheint, die Heiko retten kann?


Meine Meinung:
Oberkommissarin Anne Kirsch lernte ich mit diesem Buch kennen und durfte sie bei ihrer Arbeit begleiten. Eigentlich wollte sie endlich mit ihrem Freund, der im Sauerland lebt, ein schönes Wochenende verbringen, aber es kam alles ganz anders. Es war sehr interessant und aufschlussreich, was ich so nebenbei noch alles erfahren habe. Die ersten Bücher kannte ich nicht, aber wichtige Infos gab es reichlich für mich. So sollte ich nicht nur dabei sein, wenn der Mord an einem Biker aufgeklärt wird, ich erfuhr auch, dass es Gefrierhäuser gab. Was das eine nun mit dem anderen zu tun hat? Vielleicht viel, vielleicht gar nichts? Ich werde nichts verraten. Auf jeden Fall hat die Autorin dafür gesorgt, da es von Anfang an spannend war und ich neugierig darauf wurde, was denn nun alles passieren wird.


Fazit:
Am Ende gab es natürlich eine Auflösung und ich bin gespannt, was ich noch von Anne Kirsch zu lesen bekomme. Aber zunächst empfehle ich diese Folge gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken




#Mordskälte #NetGalleyDE

Samstag, 11. Januar 2020

Rezension - Bully Bond und die flotte Lotte



Autorin: Nadja Roth

Titel: Bully Bond und die flotte Lotte

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. Oktober 2019

Seiten: 264

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über die Autorin:
Nadja Roth, 1972 in Nordrhein-Westfalen geboren, begleitet die Liebe zu Büchern schon seit ihrer Kindheit. Bereits als junges Mädchen dachte sie sich gerne spannende Abenteuer aus, die sie ihren jüngeren Geschwistern vor dem Einschlafen erzählte. Die gelernte Hörgeräteakustikerin arbeitete einige Jahre in ihrem Beruf, bis ihre beiden Töchter zur Welt kamen und ihr bisheriges Leben auf den Kopf stellten. Im Jahr 2013 nahm die Idee, Bücher zu schreiben, immer mehr Formen an. Einmal begonnen, existieren mittlerweile mehrere Krimis aus ihrer Feder und es ist kein Ende in Sicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Spürnase wider Willen: Bulldogge Bully ermittelt in seinem ersten Fall Als Bully Bond von einem auf den anderen Tag sein Herrchen durch einen tragischen Treppensturz verliert, ist nichts mehr wie es war. Immerhin nimmt sich die freundliche Lotte der englischen Bulldogge an. Schließlich geschah der Unfall in ihrem Haus. Und Bully ist sich sicher: Sein Herrchen ist nicht zufällig übers Treppengeländer gestürzt. Bully nimmt die Spur auf und vermutet den Mörder direkt in Lottes Umfeld. Doch Menschen sind schwer zu durchblicken für ein müdes Hundehirn und für kurze dicke Hundebeine ist so eine Ermittlung nicht leicht zu stemmen. Zum Glück bekommt er bald Unterstützung und gemeinsam mit der hochnäsigen Siamkatze Frau Yoko und Papagei Chris kommt Bully Bond der Lösung immer näher…


Meine Meinung:
Als Krimifan lese ich sehr gerne auch Tierkrimis. Es gefällt mir, das alles mal aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. Dieser Krimi wird im Wechsel aus Sicht von Lotte und von Bully erzählt, wobei Bullys es uns Lesern direkt in der Ich-Form schildert.
Allerdings fängt es für Bully nicht so gut an, sein Herrchen kommt bei einem Treppensturz ums Leben. Die englische Bulldogge bleibt erst einmal im Haushalt von Lotte, was deren Katze aber gar nicht gefällt. Man ahnt schon, es wird interessante Dialoge und Situationen geben. So kam es dann auch, für mich wurde es humorvoll und spannend zugleich. Denn genau wie Bully glaubte ich an keinen Zufall. Ich hatte irgendwann einen Verdacht, wer aber letztendlich der Täter war, wusste ich bis zum Ende nicht.


Fazit:
Ein Hundekrimi, der mir sehr gut gefallen hat. Wobei ja nicht nur ein Hund eine wichtige Rolle spielte, es kamen wesentlich mehr Tiere zum Einsatz. Das Ende des Buches macht mir dann auch Hoffnung, dass ich vielleicht noch mehr von ihnen lesen werde.  Gerne empfehle ich dieses Buch.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#BullyBondUndDieFlotteLotte #NetGalleyDE

Montag, 6. Januar 2020

Rezension - Seealpmord



Autorin: Nicki Fleischer

Titel: Seealpmord

Genre: Krimi

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 25. Oktober 2019

Seiten: 344

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über die Autorin:
Nicki Fleischer wurde in den 1970er Jahren geboren und hat in Essen und Bamberg Informatik studiert. Ihre Masterarbeit zum Thema IT-Forensik hat sie der Polizeiarbeit näher gebracht, dies war der Anstoß für ihre Romane. Heute arbeitet sie für ein Beratungsunternehmen der Umweltbranche und als Autorin. In ihrer Freizeit tanzt sie – auch auf der Bühne. Sie lebt mit ihrer Familie bei Frankfurt am Main und schreibt Allgäukrimis, Thriller und Sience-Fiction.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Highlight des Jahres steht in Oberstdorf an: Der Alpabtrieb und die Kür der schönsten Kuh im Allgäu. Das lässt sich die Familie Huber, inklusive PHK Egi Huber, natürlich nicht entgehen. Doch plötzlich nimmt das Spektakel eine so kuriose wie tragische Wendung. Zwei Leichen landen, an Gleitschirmen befestigt, mitten in der Menschenmenge. Egi steckt mal wieder mitten drin im nächsten Mordfall. So ein Ärger! Bei den Toten handelt es sich um die Zwillinge Bert und Gert Dampf. Doch warum die beiden sterben mussten, ist völlig unklar. Nur langsam und mit wie immer ungebetener Hilfe der Kripo Kempten kommen Egi und sein Team dahinter, was passiert sein könnte…


Meine Meinung:
Ein tolles Buchcover zieht mich immer wieder magisch an. So war es auch bei diesem Buch, erst mein zweiter Blick richtet sich auf den Titel und Autorennamen. So stellte ich dann fest, dass ich von der Autorin bereits zwei Bücher gelesen hatte und die Oberstdorfer Ermittler inzwischen  in mein Leserherz geschlossen habe. In den vorigen Büchern hatte ich noch so meine Probleme, aber diesmal war ich wirklich sehr begeistert. Besonders freute ich mich, wenn Egi und Rudi den Kollegen aus Kempten ein Schnippchen schlagen konnten. Spaß hatte ich auch an einigen Dialogen.
Aber es war nicht nur spaßig, schließlich gab es zwei Tote und verzwickte Situationen, die das Ermitteln nicht gerade erleichterten.
Nicki Fleischer hat mich mit dem vierten Buch der Serie begeistern können, ich fand es spannend und war neugierig, wer am Ende der Täter ist und wie die Zusammenhänge sind. Genau das war nämlich am Ende sehr überraschend. Einen Teil hatte ich geahnt und bei dem anderen war ich überrascht.
Bei den Serien begeistert mich ja immer wieder, dass ich von den Ermittlern auch privates erfahre. Und da gab es einiges, was vielleicht eine Nebensache war, aber erwähnt werden musste und anderes, was der Auflösung diente. Also alles bestens verknüpft und sehr gut gelungen.


Fazit:
Ich bin ja ein Krimiserienjunkie und bleibe auch hier am Ball, zumal ich das Gefühl habe, mir gefällt es von Buch zu Buch besser. Man muss die anderen Bücher nicht unbedingt kennen, macht aber mehr Spaß. Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Seealpmord #NetGalleyDE

Freitag, 27. September 2019

Rezension - Diebe, Dörfer, Dampfnudeln



Autor: Walter Bachmeier

Titel: Diebe, Dörfer, Dampfnudeln

Genre: Krimi

Version: eBook und Pocketbuch

erschienen: 13. September 2019

Seiten: 312

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight



Über den Autor:
Walter Bachmeier, geboren 1957 in Karlsruhe, wuchs in Münchsmünster in der Hallertau auf. Nach seiner Ausbildung zum Koch begann er unter dem Pseudonym zu schreiben. Sein erstes Werk war ein Kochbuch, das sehr erfolgreich verkauft wurde. Dies gab ihm den Ansporn, seinen Beruf aufzugeben und weiter zu schreiben. Im Laufe der Jahre entstanden so mehrere Erzählungen, Kinderbücher und Artikel in verschiedenen Tageszeitungen. Seit etwa 2012 widmet er sich voll und ganz der Literatur. Immer wieder finden in seinen Büchern auch Erlebnisse aus seinem Leben Platz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Chefinspektor Egger und die gesamte Polizeidirektion Zell am See sind in Aufruhr. Eines der neuen Dienstfahrzeuge der Abteilung wurde in die Luft gejagt. Es handelt sich offensichtlich um einen Anschlag auf einen Polizisten. Gleichzeitig erhalten Egger und seine Frau Drohbriefe. Doch wer hat es auf den Inspektor abgesehen? Egger findet heraus, dass kürzlich ein Mörder, den er vor vielen Jahren ins Gefängnis gebracht hatte, wegen Strafunfähigkeit wieder auf freien Fuß gekommen ist. Will dieser sich nun rächen? Doch der Mann ist todkrank. Als ein ehemaliger Vorgesetzter von Egger erschossen aufgefunden wird, bekommt selbst der erfahrene Chefinspektor Angst um seine Familie und sein Leben …


Meine Meinung:
Da ich Urlaub in den Alpen machte, kam mir dieses Buch gerade zur rechten Zeit. Es hat mir gut gefallen, dass ich bestens nachvollziehen konnte, wo sich die Beteiligten aufhielten. Bisher kannte ich erst ein Buch des Autors und nun war ich gespannt auf dieses.
Was die Spannung betraf wurde ich dann auch nicht enttäuscht, allerdings musste ich auch diesmal wieder feststellen, dass der Schreibstil mich im Lesefluss doch sehr hemmte. Da ich gerade in der Gegend war, hörte ich diesen Dialekt sehr häufig und verstand auch vieles. Aber trotzdem empfand ich es als sehr störend, dass die Beteiligten sich immer wieder ausführlich in ihrem Dialekt unterhielten.


Fazit:
Obwohl es durchaus spannend war, kann ich dieses Buch wirklich nur Lesern empfehlen, denen die Sprache sehr geläufig ist. Ich selber werde auf weitere Bücher verzichten.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DiebeDörferDampfnudeln #NetGalleyDE

Dienstag, 17. September 2019

Rezension - Mord al Mare


Autorin: Beate Boeker

Titel: Mord al Mare

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. Juli 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight




Über die Autorin:
Beate Boeker ist neben ihrem Beruf als Autorin Betriebswirtin mit internationalem Schwerpunkt, arbeitet im Marketing und lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Deutschland. Der erste Roman der USA Today Bestseller-Autorin wurde 2008 vom Verlag Avalon Books in New York veröffentlicht. Heute ist eine große Auswahl ihrer romantischen Komödien, Krimis und Kurzgeschichten auf Englisch verfügbar. Ihre Bücher wurden für viele Auszeichnungen nominiert, z.B. den Golden Quill Contest, den National Readers' Choice Award und den Best Indie Books. Obwohl sie Deutsche ist, entschied sie sich, zunächst nur auf Englisch zu schreiben, weil sie in den USA mehr Hilfe bei der Entwicklung ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten fand. Jetzt übersetzt sie ihre Bücher auch ins Deutsche.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Familie Mantoni fährt zum alljährlichen Familienurlaub in das malerische Forte dei Marmi am Ligurischen Meer. Auch Carlina und Commissario Stefano Garini sind mit von der Partie. Doch kaum sind sie im Hotel angekommen, wird der unsympathische Hotelmanager erschossen aufgefunden. Der lokale Commissario übernimmt den Fall und verdächtigt sofort Carlinas Cousin Ernesto. Das kann der Mantoni-Clan natürlich nicht hinnehmen und bestürmt Stefano, die Untersuchung zu übernehmen. Dieser hatte sich seinen ersten gemeinsamen Urlaub mit Carlina wahrlich anders vorgestellt, willigt aber ein, Ernesto zu helfen. Auch die Mantonis mischen kräftig mit, halten jedoch brisante Informationen zurück. Schon bald weiß Stefano nicht mehr, wem er noch glauben kann … und das schließt Carlina mit ein.


Meine Meinung:
Inzwischen kannte ich Carlina und Stefano ja von den anderen Büchern, die ich über die beiden schon gelesen hatte, ganz gut. Woran ich mich aber auf keinen Fall gewöhnen kann, ist die Familie von Carlina. Ausgerechnet während eines gemeinsamen Familienurlaubs der Familie Mantoni  stolpert ein Familienmitglied über eine Leiche. Der arme Stefano muss sich um die Aufklärung kümmern, obwohl er wie alle anderen viel lieber Urlaub gemacht hätte. Die Familie macht es ihm aber auch nicht leicht, Hilfe gibt es, aber nicht immer so richtig. Denn mit der Wahrheit nehmen es alle nicht immer so genau. Mit etwas Abstand war es manchmal ganz amüsant zu lesen, allerdings hätte ich nicht die Ruhe, wie Stefano sie hatte, aufbringen können.
Es war aber auch ein Durcheinander und letztendlich konnte der Fall durch Zufall aufgelöst werden. Mit diesem Täter hatte ich dann auch nicht gerechnet.


Fazit:
Ein Familienurlaub, wie es sich keiner wünscht. Aber ich hatte ja Glück, ich musste nicht dabei sein und konnte alles ganz gemütlich lesen. Deshalb gebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#MordAlMare #NetGalleyDE

Samstag, 13. April 2019

Rezension - Mopsball


Autorin: Martina Richter

Titel: Mopsball

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 




Das sagt uns die Autorin:
„Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos“ Dieser Satz von Loriot hat wohl nicht nur mein Leben entscheidend verändert. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich auf diese Hunderasse gebracht hat. Die logische Konsequenz aus diesem Satz war für mich die Anschaffung eines Mopses. Und noch eines. Und dann noch eines. Ich weiß, dass es eine Sucht ist. Na und? Sie lieber Leser, sind wohl auch um diese spezielle Hundeart nicht drum herum gekommen? Falls doch, dann schätze ich, sind es ab jetzt Ihre letzten mopsfreien Momente gewesen. Sie glauben mir nicht? Lesen Sie Mopskrimis und fragen danach einen Mopsbesitzer oder besser noch: kaufen Sie sich einen! Ihr Leben wird einen völlig neuen Sinn bekommen. Versprochen! Falls Sie jedoch aus verschiedenen Gründen: Uneinsichtiger Vermieter, Ehemann, Ehefrau, Partner, Partnerin, Allergien, akutem Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein sollten, sich einen Mops anzuschaffen, so vergnügen sie sich doch einfach mit Holmes, einem überaus typischen Vertreter seiner Rasse und seinen Abenteuern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es könnte alles so schön sein im beschaulichen Knieslingen. Kommissar Waterson bereitet mit seiner Braut seine Hochzeit vor und auch Holmes‘ Frauchen Marlene möchte Ja sagen. Mitten in den Vorbereitungen und im größten Trubel findet Mops Holmes auf dem Fußballplatz neben der Festhalle eine Leiche. Der Schiedsrichter aus dem ungeliebten Nachbardorf Gutthau baumelt erhängt am Fußballtor. Es scheint Selbstmord zu sein, doch Holmes nimmt dennoch die Ermittlungen auf. Und seine Spürnase täuscht den Mopsdetektiv nicht. Er kommt einem Skandal im Dorfkicker-Milieu auf die Schliche...


Meine Meinung:
Vor zwei Jahren lernte ich den Mops Holmes und seine Freunde kennen. Ich war begeistert, wie der kleine Hund hilft, verschiedene Fälle zu lösen. Inzwischen gibt es insgesamt schon sieben Fälle, für die er mit seinem Freund Waterson ermittelt. Leider habe ich es trotz meines Vorhabens nicht geschafft, alle Bücher zu lesen, aber immerhin habe ich mit diesem schon vier geschafft.
Auch diesmal hat mich die Autorin  mit ihrem Buch begeistern können. Es bereitet mir immer noch große Freude, wenn ich Holmes begleiten kann. Martina Richter schreibt die Geschichte aus zwei Sichtweisen, mal aus Sicht von dem kleinen Mops in der Ich-Form und dann schildert sie, was die Menschen alles so treiben. Im Laufe der vielen Fälle haben sehr viele aus dem Ermittlerteam Holmes kennen und auch schätzen gelernt. Kommissar Waterson nennt ihn oft Kollege und sie führen sehr gute Gespräche. Denn mittlerweile wissen die Polizisten wie sie ihre Fragen stellen müssen, damit sie die richtigen Antworten bekommen. Allerdings sind nicht alle Ermittlungen ohne Gefahren, auch diesmal war es sehr spannend und Holmes musste einiges unternehmen, damit .... auch nein, das verrate ich jetzt nicht. Auf jeden Fall fühlte ich mich ein weiteres Mal mit dem Krimi gut unterhalten.


Fazit:
Ich denke, dass sich manch ein Ermittler eine kleine Spürnase wünscht, die sich außerdem noch gut mitteilen kann. Holmes ist schon richtig perfekt und hilft ein weiteres Mal sehr gut mit. Außerdem findet noch so viel anderes in seiner Umgebung statt, ich hatte es fast bildlich vor Augen, wie Guiness und Holmes sich unabsichtlich verbeugen und dann Komiker genannt werden. Also Humor und Spannung gibt es mal wieder und deshalb empfehle ich das Buch sehr gerne weiter.
Ich vergebe für dieses Buch 5 Sterne.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken


#Mopsball #NetGalleyDE

Donnerstag, 28. März 2019

Rezension - Plötzlich Inselpolizist


Autorin: Nicole Drawer

Titel: Plötzlich Inselpolizist

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. März 2019

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 




Über die Autorin:
Nicole Drawer war von 1984 bis 2005 als Polizistin tätig, zuletzt als Kriminaloberkommissarin beim LKA Hamburg. Seit dem hat sie mehrere Bücher geschrieben und war immer wieder als Darstellerin fürs Fernsehen tätig. Sie lebt mit vier Katzen in Norddeutschland in einer ländlichen Gegend direkt im Wald.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Frank Bartels ist ein Polizist, wie ihn der Hamburger Kiez geformt hat: Draufgängerisch, um keinen Schuss verlegen und dabei erfolgreich und irgendwie auch immer noch im Rahmen der Regeln. Nur bei seinem letzten Fall geht er ein wenig zu weit und wird prompt strafversetzt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, verschlägt es ihn auf die kleine Insel Neuendiek. Als er dort ankommt, ahnt er bald, dass er in seiner persönlichen Version der Hölle gelandet ist. Auf Neuendiek ticken die Uhren anders. Da stellt die Putzfrau der Dienststelle schon mal eine Verwarnung aus und der Dienstwagen kann nur 30 km/h fahren. Doch dann wird am Strand eine Leiche entdeckt. Niemand kannte den Toten und Frank steckt auf einmal in seiner ersten Mordermittlung. Ganz allein. Denn durch einen Sturm ist die Insel plötzlich vom Festland abgeschnitten. Und während der Mörder noch frei herum läuft, halten die Inselbewohner alle Schotten dicht…


Meine Meinung:
Auch hier gab mal wieder das Cover den Ausschlag, dass ich mich näher mit dem Buch befasste. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung neugierig auf das Buch und so kam es, dass ich Frank Bartels kennen lernte und ihn auf die kleine Insel Neuendiek begleiten konnte, wohin er versetzt wurde. Sein Chef nannte es Belohnung, Frank sah es als Strafe an. Ich fand es dann sehr interessant, jemanden zu beobachten, der ganz alleine auf einer Insel sich um alles kümmern muss. Da kommt keine Spurensicherung, da kommt keine Mordkommission und so weiter, denn zu allem Überfluss
ist die Insel auch noch vom Festland abgeschnitten. Was natürlich bedeutet, dass der Mörder ebenfalls fest sitzt.
Die Autorin hat nun sehr unterhaltsam und spannend geschildert, was Frank Bartel alles unternehmen muss, damit er diesen Fall aufklären kann. Ich verrate nichts besonders, weil dieses Buch den Untertitel  "Der erste Fall für Frank Bartel" führt und wir Leser davon ausgehen können, dass wir noch mehr von ihm erfahren werden. Was dann ja wohl bedeutet, dass er auf der Insel bleiben wird.


Fazit:
Als Serienjunkie freue ich mich immer wieder, wenn ich das erste Buch einer Krimiserie lesen kann und wenn es mir dann noch gefallen hat, freue ich mich auf weitere Folgen, was hier der Fall ist.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#PlötzlichInselpolizist #NetGalleyDE

Mittwoch, 23. Januar 2019

Rezension - Klausentod


Autorin: Nicki Fleischer

Titel: Klausentod

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 3. Dezember 2018

Seiten: 296

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 





Über die Autorin:
Nicki Fleischer wurde in den 1970er Jahren geboren und hat in Essen und Bamberg Informatik studiert. Ihre Masterarbeit zum Thema IT-Forensik hat sie der Polizeiarbeit näher gebracht, dies war der Anstoß für ihre Romane. Heute arbeitet sie für ein Beratungsunternehmen der Umweltbranche und als Autorin. In ihrer Freizeit tanzt sie - auch auf der Bühne. Sie lebt mit ihrer Familie bei Frankfurt am Main und schreibt Allgäukrimis, Thriller und Sience-Fiction.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Gerade Vater geworden hat PHK (Polizeihauptkommissar) Egi Huber eigentlich ganz andere Dinge im Kopf als die verbrecherischen Machenschaften im Allgäu. Und Zeit hat er für solchen Unfug sowieso nicht, es ist schließlich bald Weihnachten. Wie alle Oberstdorfer will er sich auch dieses Jahr das Klausentreiben nicht entgehen lassen. Blöd nur, dass nach dem Schabernack einer der verkleideten Männer samt Klausenkostüm tot im Brunnen liegt. Direkt vor Egis Nase! Und schon hat der PHK wider Willen nicht nur einen Mordfall, sondern auch wieder die Kripo Kempten am Hals. A Graus is des! Egi stürzt sich wie immer halbwegs motiviert in die Ermittlungen. Bald wird klar, dass sowohl Opfer als auch Täter unter den vielen verkleideten Klausen zu suchen sein müssen, aber auch, dass kein Klaus im richtigen Kostüm steckte. Egi ahnt, das wird sein härtester Fall…


Meine Meinung:
Nachdem ich  "Breitachklamm" gelesen und mich an die etwas ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden  der Oberstdorfer gewöhnt hatte, wollte ich jetzt auch wissen, wie es weitergeht und gerne eine weitere Folge lesen.
Vorweg meine Gedanken: Oh oh, war das spannend, aber vor allem sehr kompliziert.
Klausentreiben, etwas besonderes für den Ort, wo die Männer in Kostüme stecken und weil es in der Vergangenheit immer mal Probleme gab, bekamen alle eine Nummer und mussten sich anmelden. Was passiert aber, wenn laufend die Kostüme getauscht werden und eine Nummer öfter vergeben auftauchte? War das ein hin und her und dann noch die privaten Probleme, mit denen einige zu kämpfen hatten, ich war froh, dass ich das alles "nur" lesen und nicht mitraten musste.
Beim ersten Buch, das ich gelesen hatte, fiel es mir anfangs sehr schwer, mich mit allen anzufreunden. Aber diesmal hatte ich so gar keine Probleme. Es hat mir Spaß gemacht, die Oberstdorfer zu beobachten, davon mal abgesehen, stand ich auch voll auf ihrer Seite. Die Autorin hat außerdem mit ihrem besonderen Schreibstil dazu beigetragen,  neben der Spannung haben mir die nebenbei erwähnten Momente sehr gut gefallen, ich sag nur mal Socken oder Unterhemd, aber mehr verrate ich dazu nicht. Besonders gut gefallen hat mir auch wieder Oma Bruni, verstanden habe ich sie allerdings immer noch nicht, dafür war ich von ihren Zeichnung begeistert. Wer nun wissen will, was ich hier immer nur andeute, der sollte das Buch unbedingt lesen.


Fazit.
Kempten gegen Oberstdorf oder ähnlich ;) wer wird den Fall zuerst auflösen? Spannung und Humor, gut miteinander verbunden. Es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen und deshalb empfehle ich es gerne weiter

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#Klausentod #NetGalleyDe #Werbung

Donnerstag, 23. August 2018

Rezension - Tote sind auch nur Menschen



Autor: Andree Metzler

Titel: Tote sind auch nur Menschen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. August 2018

Seiten: 328

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 



Über den Autor:
Andree Metzler, 1966 im Sternzeichen Zwilling geboren, erlernte zwei technische Berufe, um dann Jura zu studieren, jobbte als technischer Zugbegleiter auf einem Nachtzug, als Doorman im Hotel Adlon und Barkeeper in einem Musicaltheater. Nach dem Studium lockten die Medien. Er verfasste Käpt-Blaubär-Geschichten für eine Verkehrsfibel, war mit Santiano in Irland unterwegs und unternahm "Eine kulinarische Entdeckungsreise durch Brandenburg", begleitete die Entstehung der AIDAdiva ebenso wie einen Tunnelvortrieb von Herrenknecht. Für seinen Erstling recherchierte er eine ganz andere Branche: das Bestattungswesen. Er meditiert am liebsten beim Kochen, spielt Theater und ist mit einer Perserin liiert, alles in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Annelie reicht es: Schon wieder ist ein potentieller Traummann aus Versehen in den Leichenkeller ihres Vaters gestolpert und hat verstört das Weite gesucht. Sie muss endlich ausziehen, weg vom familiengeführten Bestattungsunternehmen in Thüringen. Doch kaum, dass sie zwei Tage außer Landes ist, erreicht sie die Nachricht, dass ihr Vater einen Schlaganfall hatte. Schweren Herzens kehrt Annelie zurück um den Laden wenigstens vorübergehend zu schmeißen. Doch nichts läuft wie es soll: Trauerredner Klaus ist mit seinen sozialistischen Reden einfach aus der Zeit gefallen und die Floristin kann leider Orange von Pink nicht unterscheiden. Und dann geht Annelie auch noch eine Leiche verloren. Gemeinsam mit dem gut aussehenden Max, dem Sohn der Verblichenen, macht Annelie sich auf die Suche nach der scheinbar sehr lebendigen Toten…


Meine Meinung:
Ohje, Annelie hat es wirklich nicht leicht und ich war sofort auf ihrer Seite. Die Männer laufen ihr weg und ihr Vater will, dass sie das Bestattungsunternehmen weiterführt, dabei hat sie ganz andere Vorstellungen. Als sie endlich umziehen will, muss ihr Vater ins Krankenhaus und sie muss sich dann doch um alles kümmern. Nie hätte sie gedacht, dass so viel passieren kann, während sie ihren Vater vertritt. Ich habe sie begleitet und mit ihr etwas über deutsch-deutsche Schicksale erfahren, wir haben Geheimnisse aufgedeckt, sie hat sehr sympathische Leute kennen gelernt und festgestellt, dass der beste Freund doch ganz anders werden kann.
Der Autor hat eine interessante Geschichte geschrieben, die spannend, aber auch etwas ungewöhnlich ist. Selten steht ein Bestattungsunternehmen im Vordergrund, aber hier passt es bestens, um alles abzurunden. Den Beteiligten, ob sie mir nun sympathisch oder nicht waren, hat der Autor sehr unterschiedliche und besondere Charaktere zu geordnet. Es gab überraschende Wendungen im Verlauf des Geschehens und ich gestehe, ich war einmal so gar nicht einverstanden, aber ein Autor darf nun mal die Richtung bestimmen.
Das Buchcover sieht optisch ja sehr gut aus, allerdings weiß ich nicht, ob ich aus diesem Grund nach dem Buch greifen würde. Ausschlaggebend war für mich der Hinweis, dass es ein Cosy Crime sein soll.


Fazit:
Einen Krimi, der gut unterhält, spannend ist und wo auch die Liebe nicht zu kurz kommt, hatte ich hier gefunden und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #MidnightByUllstein #ToteSindAuchNurMenchen

Samstag, 11. August 2018

Rezension - Nur der Hamster war Zeuge



Autorin: Heike Hoyer

Titel: Nur der Hamster war Zeuge

Genre: Tierkrimi

Version: eBook

erschienen: 6. August 2018

Seiten: 215

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight



Über die Autorin:
Heike Hoyer, geboren 1960 in Hannover, studierte Psychologie in Köln, wo sie auch heute lebt und arbeitet. Schon seit ihrer Kindheit galt ihr Interesse auch den Tieren, ihrem artspezifischen Verhalten und ihren Kommunikationsformen. 2010 inspirierte ihr Goldhamster Louis sie zu ihrem ersten (Hamster-) Roman, dem jetzt ein Tierkrimi gefolgt ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hamster Filou steht unter Schock. Gerade war Elsbeth noch quietschfidel und hat sich mit ihrem Neffen Marcel gestritten, und jetzt liegt sie vollkommen reglos auf der Couch und Filou kann aus seinem Käfig heraus rein gar nichts machen. Er weiß, dass Marcel dahinter steckt. Doch die Polizei geht von einer natürlichen Todesursache aus, immerhin hatte Elsbeth Diabetes. Wie soll Filou denen nur beibringen, dass es Mord war? Zusammen mit einer Dohle, einer lesenden Ratte, einem sprungsicheren Kater und einem Kampfhund, der sich nach Zuneigung sehnt, gründet er die Soko Elsbeth. Gemeinsam unternehmen die Tiere alles, um den Täter hinter Gitter zu bringen. Doch ihre Kommunikationsversuche führen zu folgenschweren Missverständnissen und der Mörder ist gewarnt...


Meine Meinung:
Für dieses Buch habe ich mich aus zwei Gründen interessiert. Ich finde das Buchcover sehr ansprechend und es hat mich auf jeden Fall verführt und das zweite Grund ist der Hamster.  Gab es in unserer Familie doch auch mal so ein putziges Kerlchen und ich war neugierig, was er erlebt hat.
Hamster Filou muss zusehen, wie Elsbeth von ihrem Neffen ermordet wird. Aber was kann ein kleiner Hamster nur machen, zumal er ganz schön geschockt war.  Zu seinem Glück hat ihm die Autorin einige Freunde zur Seite gestellt: eine Dohle, eine Ratte, einen Kater und einen Kampfhund. Letzter wollte allerdings nicht kämpfen, er fühlte sich viel wohler, wenn er kuscheln durfte. Nun können diese Tiere aber gar nichts richtiges unternehmen, ihnen fehlt schlicht die Möglichkeit mit den Menschen zu sprechen. Und da hat sich Heike Hoyer wieder etwas tolles einfallen lassen, was ich hier natürlich nicht verraten werde, was mir aber sehr viel Lesevergnügen bereitet hat.
Ich habe ja schon einige Krimis gelesen, in denen Tiere alleine ermitteln oder den Menschen unterstützen. Es gab dabei die verschiedensten Möglichkeiten der Kommunikation, aber diese kannte ich bisher noch nicht.
Die Autorin hat den Krimi spannend und humorvoll geschrieben, sie hat mich an der Buch gefesselt und ich habe es, wie so oft, mal wieder in einem Rutsch gelesen. Das Ende war dann auch sehr gut gelungen.


Fazit:
Tierische Ermittler, Spannung und Humor, das alles hat die Autorin in diesem Buch vereint, was mir sehr gut gefallen hat und ich gerne weiterempfehle. Achja, die Liebe kam ebenfalls nicht zu kurz. Fast wie in einem menschlichen Krimi ;)

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#Werbung #NetGalleyDe #MidnightbyUllstein #NurDerHamsterWarZeuge

Samstag, 14. Juli 2018

Rezension - Mopshöhle



Autorin: Martina Richter

Titel: Mopshöhle

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Juli 2018

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

280 Seiten Verlag: Midnight (2. Juli 2018)



Über die Autorin:
„Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos“ Dieser Satz von Loriot hat wohl nicht nur mein Leben entscheidend verändert. Ich bin ihm unendlich dankbar, dass er mich auf diese Hunderasse gebracht hat. Die logische Konsequenz aus diesem Satz war für mich die Anschaffung eines Mopses. Und noch eines. Und dann noch eines. Ich weiß, dass es eine Sucht ist. Na und? Sie lieber Leser, sind wohl auch um diese spezielle Hundeart nicht drum herum gekommen? Falls doch, dann schätze ich, sind es ab jetzt Ihre letzten mopsfreien Momente gewesen. Sie glauben mir nicht? Lesen Sie Mopskrimis und fragen danach einen Mopsbesitzer oder besser noch: kaufen Sie sich einen! Ihr Leben wird einen völlig neuen Sinn bekommen. Versprochen! Falls Sie jedoch aus verschiedenen Gründen: Uneinsichtiger Vermieter, Ehemann, Ehefrau, Partner, Partnerin, Allergien, akutem Zeitmangel oder sonstigen Gründen nicht in der Lage sein sollten, sich einen Mops anzuschaffen, so vergnügen sie sich doch einfach mit Holmes, einem überaus typischen Vertreter seiner Rasse und seinen Abenteuern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
So leicht haut Mops Holmes nichts um, aber die traumatischen Erfahrungen seines letzten Falls hängen ihm immer noch nach. Alpträume plagen den tierischen Detektiv und da kommt ihm die Gelegenheit mit seinem Kollegen Kommissar Waterson einen Beamtenaustausch in der Provence zu machen, genau richtig. Weitab vom Ort des Geschehens will Holmes endgültig mit seinem letzten Fall abschließen. Doch kaum in Aix-en-Provence angekommen, erfährt Waterson von einer Reihe von jungen Frauen, die in den letzten Jahren nacheinander am französischen Nationalfeiertag verschwunden sind. Der Kommissar ahnt, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Nur eine Woche bleibt dem Ermittlerpaar den Fall zu lösen und ein weiteres Opfer zu vereiteln. Unter der brennenden Sonne Südfrankreichs müssen Holmes und Waterson wirklich alle Register ziehen, um dem Täter zuvorzukommen…


Meine Meinung:
Mit Begeisterung habe ich bereits zwei Bücher gelesen, in denen Holmes und Waterson ermitteln. Dabei möchte ich erwähnen, dass Holmes ein Mops ist und eigentlich sehr gerne seinem Freund Waterson bei der Aufklärung von Mordfällen hilft. Allerdings hat er diesmal noch unter den Folgen des letzten Falles zu leiden und darf Waterson nach Frankreich begleiten, um sich abzulenken und vielleicht um sich ein bisschen zu erholen. Beide konnten ja nicht ahnen, was sie dort erwartet.
Die Autorin hat wieder in einer besonderen Art beschrieben, was Holmes dort alles erlebt, was er denkt und wie er seinem Freund hilft. Mich hat das ungemein begeistert und ich konnte das Buch, mal wieder, nicht aus der Hand legen. Es wurde aber auch extrem spannend und am Ende, na, da war ich natürlich mehr als erleichtert.
Gefreut habe ich mich auch, die ganze Familie von Holmes wieder zu sehen und die kleinen Geschichten und Erklärungen am Rande, wie zum Beispiel die Frage, hören die Menschen eigentlich die Türklingel 😉

Fazit:
Es gibt jede Menge Tierkrimis, die aus Sicht des Tieres alles erzählen. Ich fand hier, dass die Autorin sich wunderbar in Holmes Empfinden versetzen konnte und ihr ein durchaus realistisches Buch gelungen ist. Wer sagt uns denn, dass ein Mops das nicht so macht, wie Holmes.

Ich möchte mich beim Verlag und bei NetGalleyDe vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

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