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Montag, 22. November 2021

Rezension - BlueChristMess



Autorin: Megan McGary

Titel: Blue Christ Mess

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. November 2021

Seiten: 360

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Megan McGary, *1969, ist hauptberuflich Polizeibeamtin. Nebenberuflich schreibt sie Bücher über ihre Lieblingsthemen (Hunde, Liebe, Polizei). Die Autorin lebt mit ihrer Familie und mehreren Jagdhunden in Nordhessen. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Endlich Dezember! Ivy könnte nicht glücklicher sein: Carol Bay verwandelt sich in ein Weihnachtsparadies, und die Polizistin ist mittendrin. Dumm nur, dass jemand ausgerechnet jetzt Ivys Doppelleben als Schriftstellerin auffliegen lässt. Besonders dumm, dass das vor den Augen des neuen Chiefs passiert. Lex ist sehr daran interessiert, Ivys Fantasien auf Realitätstauglichkeit zu überprüfen. Doch eine merkwürdige Einbruchsserie, der Polizeialltag und die eine oder andere überstürzte Entscheidung machen den hübschen Plan zunichte. Aber da wäre ja noch Ivys grandiose Bucket List, die Lex nicht nur vom Fest, sondern auch von der Liebe überzeugen soll! Ja, bald ist Weihnachten. Während es um Ivy längst geschehen ist, beginnt für Lex die schlimmste Zeit des Jahres. Und er wird bei der nächsten Gelegenheit aus Carol Bay verschwinden... Ein Polizeiroman ohne explizite Szenen, aber mit viel Liebe, weihnachtlichem Flair – und einem Beagle.


Meine Meinung:
Im Moment lese ich sehr viele Bücher, die sich bestens für die Advents- und Weihnachtszeit eignen. Das interessante Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. So kam es, dass ich jede Menge Polizisten kennen lernte, aber keinen Krimi vor mir hatte. 
Der Plot an sich ist jetzt nichts ungewöhnliches, gerne werden Personen eingebracht, die entweder die Adventszeit übertrieben lieben oder Weihnachten überhaupt nicht leiden können. Carol Bay nennt sich die Weihnachtshauptstadt und die Bewohner dort leben Ende November so richtig los. Ivy ist eine von ihnen. Lex gehört zu denen, die alles übertrieben finden und auf andere den Eindruck macht, alles zu hassen. Wie so oft, hat dies einen Grund, der in der Vergangenheit liegt. 
Ich konnte mich mit den beiden Protagonisten nicht so recht anfreunden, besonders bei Ivy war es ein ewiges auf und ab, genau wie ihre Einstellungen und Meinung zu besonderen Themen. Obwohl sie und Lex durchaus für eine gute Unterhaltung und Abwechslung boten. Langweilig wurde mir mit Sicherheit nicht. Allerdings war es mir persönlich tatsächlich etwas zu viel hin und her, bis das Buch endlich zu Ende war.


Fazit:
Viele mögen es vielleicht sehr gerne lesen und mit Spannung erwarten, ob die beiden denn nun zueinander finden oder nicht. Anscheinend bin ich aber nicht die richtige Leserin für dieses Buch. Deshalb werde ich keinem abraten es zu lesen.

Bei der Autorin und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

#BlueChristMess #NetGalleyDE!

Dienstag, 16. November 2021

Rezension - Wandere auf unerforschten Pfaden



Autorin: Charlotte Taylor

Titel: Wandere auf unerforschten Pfaden

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. Oktober 2021

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Demand



Über die Autorin
Charlotte Taylor ist das Pseudonym der Frankfurter Autorin Carin Müller, wenn sie sich ganz der Liebe hingibt – ob voll schmetterlingszarter Innigkeit oder rauschhafter Leidenschaft. Mal prickelt die Liebe, mal ist sie voller Dramatik – aber nie selbstzweckhaft, denn neben dem schönsten Gefühl der Welt, gibt es immer auch andere Themen die im Fokus stehen. Das können persönliche Schicksalsschläge und Lebenskrisen sein oder auch Stoffe von gesellschaftlicher oder globaler Bedeutung. Doch auch wenn die Geschichten gerne mal komplexer sind, kommen sie doch immer leicht und optimistisch daher, damit die Leser:innen am Ende mit einem glücklichen Lächeln das Buch zuklappen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Verspielte Delfine, schützende Tätowierungen und der Beginn einer unerwarteten Liebe.
Kann man vor dem Leben davonlaufen?
Yuma Solano ist auf der Flucht – vor der Angst. In Tofino kommt sie endlich zur Ruhe und mit der Entspannung kehrt nach Jahren auch ihre Kreativität zurück. Schiffe, Wellen und Wale bevölkern ihr Skizzenbuch – und eines Tages auch die seelenvollsten Augen, die sie jemals gesehen hat.
Die gehören Nalu Kalakaoa. Der hawaiianische Seebär weiß auf den ersten Blick, dass Yuma sein Schicksal ist, doch mit ihrer Geheimnistuerei kann er nicht umgehen. Seine eigenen Narben trägt er offen und mit eindrucksvollen Tätowierungen verziert.
Beide wissen, dass der erste Schritt in ein neues Leben der härteste ist, doch auf Vancouver Island wird ihnen klar: Man kann auch ankommen, wenn man unterwegs ist!


Meine Meinung:
"Wandere auf unerforschten Pfaden: Ein Liebesroman über die tröstliche Kraft des Aufbruchs" so steht es als Titel mit Erweiterung im Netz. Ich bin der Meinung, es ist mehr als ein Liebesroman, denn die lese ich eigentlich auch nicht so furchtbar gerne. Natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz, aber eben anders. Bevor ich mich hier jetzt verzettele mit meinen Erklärungen, schreibe ich einfach mal über meine Eindrücke beim Lesen.
Den kleinen abgelegenen Ort Tofino in Kanada und seine liebenswerten und interessanten Bewohner habe ich bereits in den ersten beiden Büchern der Serie "Insel der Wale" kennen gelernt und ich freute mich, dass ich sie nun wiedersehen konnte. Ja genau das Gefühl hatte ich, denn ich war so richtig vor Ort und hatte alles wunderbar vor Augen. Diesmal standen Yuma Solano und Nalu Kalakaoa im Vordergrund und richtig, das sind die beiden, die auch durch die Liebe zueinander finden sollten. Allerdings hatten beide besondere Begebenheiten in der Vergangenheit, der eine konnte und wollte darüber reden und die andere wollte, aber durfte nicht darüber reden. Mehr verrate ich dazu nicht, denn in der Kurzbeschreibung wird auch nicht darauf eingegangen und ich will ja nie mehr verraten, als dort steht. Ach, da hätte ich doch beinahe vergessen, jemanden hervorzuheben, es wurden sehr aufschlussreiche Gespräche geführt, allerdings kam als Antwort immer nur ein "Mau". Der kleine Kater, der nicht mehr von Nalus Seite weichen wollte, hat mich sehr erfreut. 
Charlotte Taylor hat es auch ein weiteres Mal geschafft und so eindrucksvoll die Begegnungen mit Walen und Delfinen beschrieben. Durch ihre Arbeitszeiten und Einsatzorte hatten Yuma und Nalu wenig Gelegenheit sich schnell besser kennen zu lernen. Es dauerte alles etwas länger, aber alles andere um sie herum war so überwältigend und zusätzlich passierte betreffend der Vergangenheit einiges. Ich war beschäftigt und die beiden ebenfalls. Aber sie brauchten auch ihre Zeit, denn es gab Ängste, die bewältigt werden mussten, jeder musste sich Gedanken machen und einen Weg finden. Hilfreich standen die bereits Bekannten ihnen zur Seite. Es zeigte sich mal wieder, dass Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt vieles bewirken können. Mit dem Ende war ich sehr zufrieden und gerne möchte ich die Wintermonate mit bestimmten Personen auf Hawaii verbringen.
Ich hoffe, ich konnte ausdrücken, wie sehr mich das Buch begeistert hat, ohne auf bestimmte Begebenheiten näher eingehen zu können. Ich wollte ja nicht zu viel verraten. Hm, doch eins,  es gab auch eine gewisse Spannung und ich habe immer erwartet bzw befürchtet, dass etwas passiert und gleichzeitig gehofft, dass der Fall nicht eintritt. Eindeutig eine Zwickmühle für mich.


Fazit:
Ein wunderschönes gelungenes Buch voller Eindrücke, das ich mal wieder verschlungen habe. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Es kann für sich alleine gelesen werden, aber das Lesevergnügen wird eindeutig erhöht, wenn die Serie in der entsprechenden Reihenfolge gelesen wird.

Bei der Autorin und beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband



Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Bücher machen nicht nur Freu(n)de - Sammelband

Genre: Heiterer Gesellschaftsroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. August 2021

Seiten: 404

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ BoD – Books on Deman



Über die Autorin:
Brigitte Teufl-Heimhilcher wurde 1955 in Wien geboren und empfand schon zu Schulzeiten einen Deutschaufsatz als erholsame Freistunde.
Die ursprünglich, gelernte Immobilien-Fachfrau verbindet in ihren Büchern auf humorvolle Art unterschiedliche Genre miteinander.
Brigittes Romane können sowohl Liebesroman-Elemente, als auch kriminalistischen Anteile enthalten. Die Bücher zeichnen sich durch ihre spannende und erfrischende Abwechslung aus, die sich in aktuellen Gesellschaftsthemen eingebettet sehen.
Daher kann man sie auch als heitere Gesellschaftsromane bezeichnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Heiterer Gesellschaftsroman über einen heiteren Gesellschaftsroman – vor allem aber über dessen Autorin Jutta.
1. Buch – (K)ein Herz für Buchhändler
Die ehemalige Stadträtin Jutta schreibt einen satirischen Roman, in dem sie den amtierenden Bürgermeister aufs Korn nimmt.
Als sie den stadtbekannten Buchhändler Günther Brühl kennenlernt, hofft sie, dass er ihr Buch in sein Sortiment aufnehmen wird. Günther findet die spitzzüngige Autorin zwar sehr attraktiv, doch als Germanist denkt er nicht daran, ein selbst verlegtes Buch zu verkaufen. Stattdessen bittet er einen befreundeten Literaturkritiker, dem Buch ein paar unfreundliche Zeilen zu widmen. Das soll ihm bald leidtun.
2. Buch – L(i)ebe im Lockdown
Jutta und Günther sind einander doch nähergekommen und wollen es miteinander versuchen. Ein heroischer Plan, wenn man bedenkt, welch unterschiedliche Temperamente sie sind. Die Herausforderungen, die auf sie zukommen, sind jedenfalls gewaltig.
Da wären einmal Günthers Freund Lukas, der Jutta ebenso wenig leiden kann wie sie ihn, Juttas politische Ambitionen, und dann auch noch die Pandemie, die das Geschäft nahezu zum Erliegen bringt. Kann das gut gehen?


Meine Meinung:
Ich mag die Bücher von Brigitte Teufl-Heimhilcher, denn sie versteht es bestens, in ihren Büchern die Realität unterzubringen. Alltägliche Begebenheiten werden humorvoll, aber auch ernst eingebunden.
Diesmal gibt es einen Sammelband mit zwei Büchern. In dem ersten Buch dreht sich alles um die Protagonistin Jutta Hirschmann, die einen satirischen Roman schreibt und uns miterleben lässt, womit ein Autor, der an keinem Verlag gebunden ist, zu kämpfen hat. Dabei kann die Autorin ihre eigenen Erfahrungen wunderbar mit einbinden. Aber bis es soweit ist und Jutta ihr Buch heraus bringen kann, dauert es noch eine Weile. So lerne ich dann erst einmal ihre Freundinnen Lore und Bianca kennen und mit ihnen ihre kleinen und großen Problemchen. Jede der drei Frauen hat eine andere Lebensweise, was ich sehr interessant fand. Die Autorin hat mich mit der Geschichte aller an ihr Buch gefesselt. Ihr Schreibstil gefällt mir gut, er ist so ganz anders, als ich es gewohnt bin.
Das erste Buch hatte ich bereits gelesen, als es vor einiger Zeit erschienen ist. Jetzt bekam ich die Möglichkeit, meine Erinnerungen aufzufrischen, in dem ich beide Bücher im Sammelband hintereinander lesen konnte. 
Das erste Buch hat mir damals und jetzt auch wieder gefallen. So richtig begeistert hat mich nun, dass Brigitte Teufl-Heimhilcher ein Thema mit eingebunden hat, was viele Autoren und Verlage scheuen. Allerdings ist es nun mal Tatsache, dass wir in einer verflixten Zeit leben und damit zurecht kommen müssen und wenn ein Roman geschrieben wird, der in der Gegenwart spielt, kann das Pandemie und Lockdown nicht einfach ausgeschlossen werden. Außerdem hat die Autorin es ganz sachlich geschildert, sie hat nicht beschönigt und auch nichts dramatisiert. Sie hat geschrieben wie es ist und was viele von uns auch erlebt haben.
Das schöne an diesem Sammelband ist ja tatsächlich, dass ich sofort weiterlesen konnte und mehr über Jutta und Günther erfahren habe. Vor allem, wie sie mit den Situationen klar kamen, denn so viel anderes spielte ja auch eine Rolle. Was Jutta im ersten Buch begonnen hatte, ging ja irgendwie weiter.
Ich erwähnte ja bereits, dass ich den Schreibstil der Autorin mag. Sie bringt vieles auf den Punkt, betrachtet Begebenheiten ernst und humorvoll. Sie lässt uns teilhaben an dem Alltagsleben in ihrem Land.


Fazit:
Die beiden Bücher haben mich gut unterhalten. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Und nicht nur für dieses Buch, sondern auch für die anderen Bücher der Autorin.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Bewertungen werden von kostenlos zur Verfügung gestellten Büchern nicht beeinflusst. Im Gegenteil, was ich normalerweise nicht lesen würde, nehme ich gar nicht erst an. Außerdem tausche ich mich darüber hinaus  mit vielen Autorinnen aus.

Donnerstag, 19. August 2021

Rezension - Jenseits des Kaps




Autorin: Joyce Summer

Titel: Jenseits des Kaps

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. August 2021

Seiten: 340

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: BoD Books on Demand




Über die Autorin:
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin
Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
BLÜHENDE TÄLER, BLUTENDE ERDE
Nichts zieht Captain Pieter Strauss nach Hause ins südafrikanische Elgin Tal. Seit einem Streit vor sechzehn Jahren sprechen er und sein Vater Zef kaum ein Wort mehr miteinander. Da wird die Leiche einer jungen Aktivistin, die den weißen Farmern den Kampf angesagt hat, im alten Wasserspeicher der Strauss' Farm gefunden. Die örtliche Polizei hat bereits einen Verdächtigen inhaftiert: Zef Strauss. Pieter eilt seinem Vater aus Kapstadt zur Hilfe, auch wenn er selbst von dessen Unschuld nicht überzeugt ist. Schnell verfängt er sich in einem Netz aus alten Konflikten, verzweifelten Aufständen und blutigen Morden. Der zweite Fall für Captain Pieter am Kap der Verlorenen Hoffnung.


Meine Meinung:
Nachdem ich Captain Pieter Strauss und seine Mitarbeiter im Buch "Tod am Kap" kennen gelernt hatte, war ich neugierig auf eine weitere Folge. Wie auch im ersten Buch hat die Autorin wieder Spannung und aktuelle Begebenheiten gut miteinander verbunden.
Allerdings erleichtert die Konkurrenz unter den einzelnen Polizeidienststellen nicht gerade die Ermittlungsarbeit. Hinzu kommen noch die Befindlichkeiten der verschiedenen Bevölkerungsschichten, jeder hat einen eigenen Standpunkt und vertritt ihn mehr oder weniger gut bzw friedlich.
Es kommt zu Konflikten und schnellen Verhaftungen und mitten drin befindet sich Pieter, der sich immer wieder daran erinnert, wie er besonnen während eines Rugbyspieles reagieren würde und trotzdem sein Ziel erreicht.
Ich war auch diesmal wieder an das Buch gefesselt und gespannt, wie sich alles auflösen würde. Obwohl ich im ersten Buch ja schon viele für mich ungewohnt klingende Namen und Begriffe kennen gelernt hatte, wurde ich auch diesmal damit in meinem Lesefluss gehemmt und die Ausdrucksweisen mancher Leute gefiel mir ebenfalls immer noch nicht. Aber was soll ich machen, anscheinend ist es dort so üblich.


Fazit:
Auf nach Südafrika und alles kennen lernen, vor allem die schöne Gegend, aber auch die Probleme der dort lebenden Menschen. Joyce Summer hat mich ein weiteres Mal mitgenommen und für gute Unterhaltung gesorgt.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Upps tot



Autorin: Jutta Wilbertz

Titel: Upps - Tot

Genre: Krimi - Anthologie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. September 2020

Seiten: 212

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Jutta Wilbertz studierte Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen und lebt heute als Krimiautorin und Musikkabarettistin in Köln. Mit ihren oft witzig-bösen Kurzkrimis gewann sie 2017 den 1. Ostfriesischen Krimipreis und stand 2018 auf der Shortlist des Publikumspreises für den NordMordAward. Sie gehört zu den ausgewählten Textdichter-Stipendiaten der Celler Schule (Masterclass GEMA Stiftung) und ist Mitglied im Syndikat e.V. sowie bei den Mörderischen Schwestern. Mit ihren musikalischen Lesungen und Musikkabarettprogrammen steht sie in ganz Deutschland auf der Bühne. 


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kurzkrimis und mörderische Songs Ach, es ist so schnell passiert: ein Spaziergang entlang der Klippen ... ein Segeltörn im Haifischgebiet ... eine Rangelei unter Freunden ... manchmal reicht eben ein kleiner Schubs: UPPS! Gemordet wird immer - ob im Urlaub oder im Alltag, auf vielfältige Art und Weise! Erstmalig bündelt Jutta Wilbertz ihre besten, in zahlreichen Anthologien erschienenen Kurzkrimis in einem Band, darunter auch die Siegergeschichte des 1. Ostfriesischen Krimipreises. Dazu serviert sie eine Auswahl ihrer rabenschwarzen Songtexte. Gerne in der Badewanne zu lesen und manchmal auch zu singen - aber passe Sie auf den Föhn auf!
 


Meine Meinung:
Inzwischen lese ich öfter Anthologien, sie eignen sich wunderbar, wenn zwischendurch mal kurz Zeit zum Lesen ist. Es ist immer wieder toll, wie auf wenigen Seiten so viel erzählt und spannend geschrieben werden kann. Bei diesem Buch gibt es aber noch etwas ganz besonderes. Zwischen jeder Kurzgeschichte gab es einen kriminellen Kurztext. Erstaunlich, da wird eine ganze Abhandlung in einem Lied besungen. Vor allem so treffend. 
Das Buch liegt bei mir schon eine ganze Weile, was jetzt nicht bedeutet, dass es mir nicht gefällt. Nein, ich habe ab und zu eine Kurzgeschichte gelesen und dann das Buch wieder zur Seite gelegt, denn für die einzelne Geschichte war es mir zu schade, wenn ich eine nach der anderen gelesen hätte. 


Fazit:
Wer Kurzgeschichten mag und sich an witzig-rabenschwarzen Songtexten erfreuen möchte, kann dies wunderbar mit dieser Sammlung. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 30. Mai 2021

Rezension - Mordsabend - Anders und Stern ermitteln



Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsabend

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Mai 2021

Seiten: 282

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber: BoD Books on Demand



Über die Autorin:
Drei Herzenswünsche hat die gute Fee der gebürtigen Ruhrpottpflanze Ulrike Busch erfüllt: Erstens, in Norddeutschland zu leben, und zweitens, als Autorin von Büchern tätig zu sein, die drittens an Nord- und Ostsee spielen. 
Seit 1986 wohnt die ehemalige selbstständige Texterin in Hamburg. „Dreimal hinfallen, und ich bin an meinen Sehnsuchtsorten: Amrum, Sylt, St. Peter-Ording, Travemünde, Niendorf, Timmendorfer Strand. Überall da, wo es viel Meer, Wind und Wetter und eine salzige Brise gibt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Kimmo Hofinga, Hotelbesitzer in Greetsiel, lädt seine treuesten Mitarbeiter zu einem Arbeitsurlaub nach St. Peter-Ording ein. In einer Luxusherberge im Herzen des Nordseebades will der Ostfriese sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum als Hotelier begehen. 
Zu vorgerückter Stunde überrascht Frido, der Onkel von Kommissar Anders, den Bekannten aus der alten Heimat mit einem Besuch. Beide schwelgen in Erinnerungen. Doch dann trübt ein Mord die Wiedersehensfreude. 
Das mutmaßliche Tatmotiv ist klassisch. Zu klassisch, wie Tammo Anders und Fenna Stern befinden. Die Suche nach dem wahren Motiv veranlasst die Ermittler zu einem kurzen Abstecher an ihren früheren Wohnort Greetsiel.


Meine Meinung:
Als Fan von Anders und Stern freute ich mich, dass ich eine weitere Folge lesen konnte. Inzwischen habe ich die beiden ja oft genug begleiten dürfen. Ich kenne ihre familiären Verhältnisse und weiß, wie die beiden zusammen arbeiten. 
Seit einiger Zeit leben Tammo und Fenna in St. Peter-Ording in einem Viergeneartionenhaus. So bleibt es nicht aus, dass ich vieles vom Familienleben mitbekomme. Diesmal gibt Frido einen Grund zum Ärgern oder Sorgen machen. Darauf will ich aber nicht näher eingehen.
Tammo und Fenna müssen einen Mordfall klären, was ihnen nicht leichtfällt, denn sie kommen nicht so richtig dahinter, wie sich alles abgespielt hat. Aber dann bekommen sie Hilfe von unerwarteter Seite und können den Fall endgültig lösen. Wobei es könnten noch mehr bestraft werden....
Ulrike Busch hat ein weiteres Mal dafür gesorgt und sich eine spannende Geschichte einfallen lassen. Vor allem habe ich mit den beiden Ermittlern gerätselt und war sehr neugierig, wie alles enden würde. Ich hatte fast sogar noch ein anderes Ende erwartet. 


Fazit:
Fans dieser Serie sollten auch diese Folge nicht verpassen. Sie ist abgeschlossen und es ist nicht unbedingt erforderlich die vorherigen Folgen zu kennen, aber für das Lesevergnügen ist es doch besser. Schließlich entwickelt sich einiges im Laufe der Serie. Gerne gebe ich für diese Folge und alle anderen eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, ich durfte das Buch vorab lesen und hatte somit auch die Gelegenheit sehr schnell eine Rezension zu veröffentlichen. 

Freitag, 30. April 2021

Rezension - Die SoKo Ki: Ferien, Freunde, Einbrecher



Autorin: Brigitte Vollenberg

Titel: Die Soko Ki - Ferien, Freunde, Einbrecher

Genre: Jugendroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2021

Seiten: 228

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand


Über die Autorin:
Brigitte Vollenberg, geb. 1953 in Dorsten. Dipl. Betriebswirtin. Neben Uraubs- und Alltagsgeschichten zählt der Krimi zu ihrem Lieblings-Genre.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Emil zieht in ein barrierefreies Haus. Ob er neue Freunde finden wird?
Auf der Gartenparty seiner Eltern lernt er Marlene und Faris kennen. Zusammen mit Kathi, einer Freundin aus Grundschultagen, schließen die vier schnell Freundschaft und verbringen gemeinsam eine Ferienwoche.
Herr Kalikinsky, Emils schrecklicher neuer Nachbar, tritt in ihren Fokus. Es passieren merkwürdige Dinge. Zudem machen Einbrecher die Wohngegend unsicher.
Die Freunde bilden ein Ermittler-Team und nennen sich die Soko Ki. Ihr Spürsinn ist geweckt und sie wollen die Einbrecher zur Strecke bringen.


Meine Meinung:
Ab und zu lese ich gerne Kinder- bzw. Jugendbücher, denn sie erinnern mich meist an die Bücher, die ich als Kind gerne gelesen habe. Da waren zum Beispiel die Freunde, die gemeinsam Abenteuer erlebten. Als ich jetzt auf dieses Buch aufmerksam gemacht wurde, war ich besonders neugierig. Denn die anderen Bücher wurden vor Jahrzehnten geschrieben und nun wollte ich wissen, was die Freunde heutzutage alles erleben.
Wer das Cover genau betrachtet, sieht dort vier Jugendliche, von denen einer im Rollstuhl sitzt. Das ist Emil und er zieht mit seinen Eltern um. Zunächst ist er nicht so begeistert, verlässt er doch die alte gewohnte Umgebung und weiß nicht, was ihn in der neuen erwartet. Schnell finden sich dann vier Jugendliche zusammen und da Ferien sind, können sie auch viel Zeit miteinander verbringen.
Leider finden in der Nachbarschaft einige Einbrüche statt. Die Kinder sind sehr aufmerksam und ihnen entgeht wenig. Schnell gründen sie eine Soko mit dem Zusatz Ki. Logisch, nicht wahr? Auf jeden Fall wollen sie einiges beobachten.
Das alles liest sich schon sehr spannend. Hinzu kommt noch, dass die Autorin gesellschaftliche Probleme in die Geschichte eingebunden hat. Denn jedes der vier Kinder kommt aus einer anderen Familie und hat ein Päckchen zu tragen. Mir hat es sehr gut gefallen, wie alle miteinander umgehen und auch Zwistigkeiten lösen. Vor allem wie sie auf Personen zugehen, wo manch ein Erwachsener die Nase rümpft und schnell mit Vorurteilen zur Hand ist.


Fazit:
Ein Buch, das nachdenklich macht. Ein Buch, das zeigt, dass man das "Loslassen" lernen kann. Ein Buch, das zeigt, wie wichtig Freundschaften sind und vor allem, dass jeder Vertrauen haben sollte.
Brigitte Vollenberg hat somit ein sehr gutes und spannendes Buch geschrieben, das mit Sicherheit nicht nur Kinder ab 8 Jahren lesen sollten, auch Eltern und Großeltern und ach überhaupt, alle Erwachsene, die gerne lesen und vielleicht sogar gerne vorlesen. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 4. April 2021

Rezension - Tod am Kap



Autorin: Joyce Summer

Titel: Tod am Kap

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. August 2019

Seiten: 340

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
IN DEN TOWNSHIPS VON KAPSTADT BRODELT ES
Drückende Hitze liegt über Südafrika und das Wasser wird knapp. Eine brutale Mordserie erschüttert das Kap der Guten Hoffnung.
Mitten im idyllischen Nationalpark wird die Leiche einer jungen Touristin gefunden.
Captain Pieter Strauss von der Spezialeinheit „Der Valke“ muss den Mörder fassen, bevor es ein weiteres Opfer gibt. Haben die grauenhaften Verbrechen mit dem alten Aberglauben an die Regenkönigin zu tun, die in Dürrezeiten nach Opfern verlangt? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Pieter gerät mit seinem alten Freund Nick in einen Strudel, der sie bis tief in die erbarmungslose Welt der Townships zieht und sie in die Machenschaften skrupelloser Großkonzerne verwickelt. Um das dringend benötigte Trinkwasser entbrennt ein erbitterter Kampf, während der Mörder sein nächstes Opfer jagt.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und bekam damit die Gelegenheit nach Südafrika zu reisen, genauer gesagt, nach Kapstadt. Mir ist natürlich die Lage der Stadt bekannt und ich weiß auch etwas über die Rassenprobleme und Wasserknappheit, aber die Autorin hat dafür gesorgt, dass ich noch mehr darüber erfahren konnte. 
Joyce Summer hat nicht nur sehr ernste Themen angefasst, sie hat damit einen sehr spannenden Krimi geschrieben. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Täter ist. Die Auflösung bekam ich sozusagen in der letzten Minute. Gebremst wurde ich etwas durch die für mich ungewohnten Namen einiger Beteiligten und vor allem durch die vielen fremden Begriffe. Interessant fand ich die Ausdrucksweise vieler Beteiligter, allerdings hat sie mir nicht unbedingt gefallen. Irgendwann habe ich nachgesehen, ob es einen Glossar gibt, wo mir die ungewohnten Begriffe erklärt wurden, gab es und das war auch gut so. 
Sehr sympathisch war mir Captain Pieter Strauss, ein großer Rubyfan, der es nicht leicht hat, in dieser Umgebung und mit besonderen Mitarbeitern, seiner Arbeit nachzugehen. Gerne habe ich ihn bei seinen Ermittlungen begleitet. Zumal ich durch ihn und seine Freunde einiges über Land und Leute erfahren konnte. 


Fazit:
Einblick in eine andere Welt und deren Höhen und Tiefen, gewürzt mit Spannung. Wer Krimis mag, die sich mit kritischen Themen auseinandersetzen, wird dieses Buch bestimmt lesen wollen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. 

Mittwoch, 30. September 2020

Rezension - Rote Tränen


Autor: Mike Landin

Titel: Rote Tränen

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juni 2020

Seiten: 342

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über den Autor:
Mike Landin: Der Autor wurde 1968 in Berlin geboren. Er wuchs im Spreewald auf, studierte Bauingenieurwesen in Cottbus und lebt heute in der Nähe von Magdeburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Jacob ist vom Umzug seiner Familie auf einen verlassenen Hof in den Berchtesgadener Alpen wenig begeistert. "Ich mache hier die zwölfte Klasse, dann haue ich wieder ab." Lediglich Hannah, die gleichaltrige Tochter der Nachbarn, kann seine Laune etwas aufbessern. Doch dann verschwindet in der Gegend ein jugendliches Mädchen, das Sechste innerhalb der letzten zwanzig Jahre. Die Fälle sind nie aufgeklärt worden und Jacobs Eltern verhalten sich seltsam abweisend, wenn er darüber reden will. Jacob forscht nach und erkennt bald, dass es nicht nur eine Verbindung zwischen den ungelösten Kriminalfällen und seinen Eltern gibt, sondern auch Hannahs Familie in deren Vergangenheit eine Rolle spielt.


Meine Meinung:
Zufällig wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und hatte erst Bedenken, ob es für mich ein geeignetes Buch ist. Lange musste ich mir aber darüber keine Gedanken machen, denn ich war von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt. 
Jacob und seine Familie zieht vom Spreewalt wieder in die Heimat seiner Eltern. Er ist gar nicht begeistert und findet auch das Verhalten seiner Eltern äußerst merkwürdig. Zusammen mit Hannah versucht er das Geheimnis zu lüften. Ich war ebenfalls sehr neugierig und wollte wissen, was das alles zu bedeuten hatte. Ich wurde genau, wie die Jugendlichen überrascht und hatte mit manchen Wendungen gar nicht gerechnet. Vor allem, weil es sich in eine Richtung abzeichnete, die ich voller Spannung verfolgte und tatsächlich auch etwas aufgeregt war. Denn der Autor "sparte" nicht mit Todesfällen und ich befürchtete, dass er auch vor Personen, die ich mochte, keinen Halt machen würde. 
Die Spannung nahm immer mehr zu und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Am Ende war ich zwar zufrieden aber nicht unbedingt glücklich. Dafür war zuviel passiert, was nicht hätte sein sollen. Man merkt, ich war mal wieder so richtig mitten drin und so richtig an das Buch gefesselt. Das beweist, dass Mike Landin einen hervorragenden Debütroman geschrieben hat.


Fazit:
Wer es so richtig spannend haben möchte und Geheimnisse aufdecken will, dem kann ich dieses Buch vielmals empfehlen.

Beim Autor möchte ich mich vielmals bedanken, dass er mich auf sein Buch aufmerksam gemacht hat. In der Menge der neu erschienen Bücher kann ein einzelnes Buch schon mal untergehen. Zumal ein Autor, der verlagsunabhängig Bücher veröffentlicht, selbst dafür sorgen muss, dass sein Buch bekannt wird. Ich persönlich bin der Meinung, dass Self Publisher durchaus mehr Aufmerksamkeit verdienen als sie bekommen. Denn in ihren Reihen gibt es viele, die hervorragende Bücher geschrieben haben.

Wer noch mehr über Mike Landin erfahren möchte, kann dies auf seiner Seite klick hier

Donnerstag, 24. September 2020

Rezension - Bezaubernde Weihnachtsgeschichten


Autorin: Larissa Baiter

Titel: Bezaubernde Weihnachtsgeschichten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. September 2018

Seiten: 124

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

 Herausgeber : Books on Demand



Über die Autorin:
»Schreiben befreit die Seele und den Geist. Ein gutes Buch kann dich alles andere vergessen lassen.« Larissa Baiter ist am 25. März 1992 in der Schweiz geboren und aufgewachsen. Sie hat ihr Studium an der ZHAW Winterthur im Bereich Wirtschaftsinformatik im Jahr 2014 abgeschlossen. Seither arbeitet sie hauptberuflich als Softwaretesterin. Ihre grosse Leidenschaft ist jedoch das Schreiben. Seit ihrer Schulzeit schreibt sie regelmässig Gedichte und Kurzgeschichten, die einen berühren und fesseln. In ihrer spärlichen Freizeit publiziert sie zudem Artikel und Berichte für diverse Online-Magazine im Bereich Kultur, Musik und Unterhaltung (Spiele). Das Sammelsurium der Wintergeschichten mit dem Titel »Bezaubernde Weihnachtsgeschichten«, ist ihr erstes veröffentlichtes Werk.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Über ein halbes Dutzend Weihnachtsgeschichten erwarten Sie im ersten Buch von Larissa Baiter. Die Geschichten handeln von einer übereifrigen Weihnachtselfe, einem einsamen Tannenbaum, der seinen großen Traum verfolgt, einem betriebsblinden Onkel, auf der Suche nach dem passenden Geschenk und einem krebskranken Jungen, der auf ein Weihnachtswunder hofft. Sie erzählen davon, wie ein Schneemann auf Zeitreisen geht, eine alte Liebe zurückkehrt und ein Engelchen den Weihnachtsmann trifft. Was ist wirklich wichtig im Leben? Und gerade zur Weihnachtszeit? Was ist das perfekte Weihnachtsgeschenk? All diese Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Es nimmt Sie auf eine wundervolle Weihnachtsreise mit, ob alleine oder mit Ihren Liebsten zusammen.


Meine Meinung:
Wunderbare Geschichten, die etwas märchenhaftes haben und sich bestens zum Lesen und vorlesen für alt und jung eignen. Jede der Geschichten ist etwas besonderes, mal rührend, mal besinnlich. Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und bietet jedem die Möglichkeit, in der Advents- und Weihnachtszeit zwischendurch mal abzuschalten und eine der Geschichten zu lesen. 


Fazit:
Geschichten, die einen kurz entführen in eine märchenhafte Welt. Gerne empfehle ich dieses Buch, das sich natürlich auch wunderbar als Geschenk eignet.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Tatsächlich...wie Weihnachten!


 

Autorin: Brigitte van Hattem

Titel: Tatsächlich...wie Weihnachten!

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. August 2020

Seiten: 94

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Über die Autorin:
Brigitte van Hattem hat ein journalistisches Volontariat im Hörfunk absolviert und wechselte nach zwölf Jahren Radio mit dem Schwerpunktthema „Medizin“ zum Fernsehsender B.TV, wo sie zehn Jahre als Redakteurin und Moderatorin die medizinische Fernsehsendung „Bodycheck“ betreute. Als der Sender insolvent wurde, machte sich Brigitte van Hattem mit einem medizinischen Redaktionsbüro selbstständig. Heute lebt und arbeitet Brigitte van Hattem in Kandel (Rheinland-Pfalz), wo sie neben medizinischen Texten auch Fachbücher und Belletristik verfasst. So wenig, wie sie sich zeitlebens auf ein Medium festgelegt hat, lässt sie sich heute auf ein Genre festlegen. N


Kurzbeschreibung, übernommen:
Was wäre das Weihnachtsfest ohne die Liebe und was wäre die Liebe ohne ein Happyend? Die Weihnachtszeit ist eine warme, beglückende, ja märchenhafte Zeit, in der wir uns ungeniert unseren Sehnsüchten nach Harmonie, Frieden und Liebe hingeben können und in der sich alle Wünsche erfüllen ... zumindest in unseren Träumen. Von diesen Träumen erzählt Brigitte van Hattem in romantischen Geschichten mit jenem Sternenzauber, den es einfach nur an Weihnachten gibt! Da dürfen Engel Auto fahren und Weihnachtsmänner schmutzige Hände haben, während sich Herzenswünsche erfüllen und sich Liebende am anderen Ende der Welt begegnen. Tatsächlich ... wie Weihnachten!



Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach geeigneten Büchern zur Advents- und Weihnachtszeit wurde ich auf dieses hübsche Büchlein aufmerksam. Hinter dem schönen Cover verbergen sich wunderschöne Geschichten, wie sie jeder zur Weihnachtszeit gerne liest. Die Autorin hat mich mit jeder Geschichte sehr gut unterhalten. Natürlich kann ich nicht auf jede eingehen, weil ich sonst zu viel verraten müsste. 


Fazit:
Wer in der nächsten Zeit nette Geschichten für zwischendurch lesen möchte, findet hier das richtige Buch. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es sich wunderbar als Mitbringsel eignet, zum Beispiel zu einer Einladung zum Adventkaffee. Ich gebe auf jeden Fall gerne eine Leseempfehlung. 

Donnerstag, 27. August 2020

Rezension - Lieblingsmörder



Autorin: Andrea Becker

Titel: Lieblingsmörder

Genre: Cosy Crime

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Juli 2020

Seiten: 286

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : BoD – Books on Demand



Das schreibt die Autorin über sich:
Was passiert, wenn einem die Natur eine lausige Singstimme und nur mittelmäßige Talente zum Malen mitgegeben hat, dafür aber mehr als reichlich Fantasie? Man vergeht sich am Ausdruckstanz oder fängt an zu schreiben. Ich hab das Zweite gewählt und wer mich kennt, weiß, dass das auch besser so ist.
Mit der Romantik hab ich es nicht so und für den großen Deutschen Nachkriegsroman fehlt mir der nötige Ernst, also darf die kriminelle Energie das Ruder übernehmen. Und ganz wichtig: Ich will meine Leser zum Lachen bringen, die etwas verhalteneren zumindest zum Schmunzeln und die schüchternen zum Kichern.
Meine Romanfiguren sind so etwas wie die imaginären Freunde der Kindheit. Sie reden mit mir, begleiten mich und sind die gebeutelten Helden der Geschichten, die ich mir für sie ausdenke. Und sie sind so, wie ich es von Freunden erwarte: loyal, mutig und ehrlich. Das allein wäre aber langweilig, deswegen machen sie haarsträubende Fehler, sind mal unbeherrscht, mal Mimosen, sie streiten und erleben Enttäuschungen, sie haben Angst und werden wütend. Aber sie haben eins gemeinsam: Sie lieben Tiere und setzen sich für sie ein.
Sie müssen auch noch eine Weile miteinander auskommen. Im Moment arbeite ich an der dritten Geschichte, die in einer Nobel-Kurklinik spielt. Im vierten Band geht es auf den Weihnachtsmarkt und im fünften wird ein Coach sterben. Vielleicht sind aber vorher noch die Mittelalter-Fans fällig, mal sehen. Aber ihr seht, es gibt noch eine Menge Gelegenheiten fürs aufklärungsbedürftige Ableben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ausgerechnet in einem Pelzgeschäft soll die tierliebe Privatdetektivin Mathilda undercover ermitteln! Aber hier ist sehr viel Geld aufgetaucht und kurze Zeit später ein Mann spurlos verschwunden. Im Büro hängen alte Waffen und eine Großwildjägerin näht flauschige Westen, die gar keine Westen sind. Eine echte Herausforderung für Mathilda und ihren so gebildeten, wie zartbesaiteten Kollegen Sam. Doch zum Glück gibt es tatkräftige Unterstützung von Mathildas Freundin Ulla, die das englische Königshaus verehrt und dem Rechtsanwalt Robert, der Ulla verehrt. Die beiden können viel, aber leider nicht das Schlimmste verhindern.


Meine Meinung:
Mal wieder war es Zufall, dass ich auf ein Buch aufmerksam gemacht wurde. Allerdings war ich dann auch sofort neugierig und wollte das Buch lesen. Zumal mich das Cover sehr angesprochen hat.  So lernte ich Mathilda und Sam kennen, die in diesem Buch ihren zweiten Fall lösen mussten. Ich kam bestens zurecht, ohne das erste Buch zu kennen, allerdings wurde ich nun neugierig und was selten passiert, möchte ich das Buch demnächst auch noch lesen.
Die Autorin machte mich in dieser Folge mit den beiden Protagonisten bekannt, die schon besondere Typen sind. Aber auch die anderen Beteiligten sind ganz bestimmt nicht langweilig. Man möge es sich nur mal vorstellen, Mathilda muss in einem Pelzgeschäft undercover arbeiten, was für sie eine Qual ist. Schließlich liebt sie Tiere und möchte sich nicht unnötig mit deren Pelz schmücken, zumal es bei uns selten so kalt ist, dass dies erforderlich wäre. Aber das ist ein anderes Thema.
Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, vor allem Mathilda zu begleiten. Begeistert war ich von ihrer Freundin Ulla, warum wohl? 😉 Dafür gibt es zwei Gründe, die ich aber nicht verrate.
Auf jeden Fall gab es reichlich Spannung, humorvolle Begebenheiten und auch die Romanze kam nicht zu kurz.


Fazit:
Nun werde ich Mathilda und ihre Leute im Auge behalten, denn ich verspreche mir noch weitere spannende Unterhaltung. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Sie lernte ich jetzt ebenfalls durch meine Mitgliedschaft in der Bloggerlounge des Self Publisher Verbandes kennen. Ich erwähnte es schon an anderer Stelle, es gibt sehr viele und ausgesprochen gute Autoren und Bücher, die nicht in Verlagen erscheinen.

Rezension - Der Strandhexenmord


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Der Strandhexenmord

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 25. August 2020

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD Books on Demand




Über die Autorin:
Drei Herzenswünsche hat die gute Fee der gebürtigen Ruhrpottpflanze Ulrike Busch erfüllt: Erstens, in Norddeutschland zu leben, und zweitens, als Autorin von Büchern tätig zu sein, die drittens an Nord- und Ostsee spielen. Seit 1986 wohnt die ehemalige selbstständige Texterin in Hamburg. „Dreimal hinfallen, und ich bin an meinen Sehnsuchtsorten: Amrum, Sylt, St. Peter-Ording, Travemünde, Niendorf, Timmendorfer Strand. Überall da, wo es viel Meer, Wind und Wetter und eine salzige Brise gibt.“ Bereits ihr erster Krimi, der 2015 erschienene Bestseller „Der Pfauenfedernmord“, etablierte sich als Longseller. Seitdem arbeitet die hauptberufliche Autorin ständig an neuen Bänden ihrer erfolgreichen Cosy-Krimi-Reihen „Ein Fall für die Kripo Wattenmeer“, „Anders und Stern ermitteln“ und „Ein Fall für Molly Bleck“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
An einem Sonntag im August verschwindet die sechsjährige Jule am Strand von Travemünde. Die Entführer stellen keine Forderungen, doch sie hinterlassen eine seltsame Botschaft. Sind die Täter im Umfeld der geschiedenen Eltern zu finden? Was ist ihr Motiv und was ihr Ziel? Während die Ermittlungen laufen, sind die Kidnapper weiterhin aktiv – auf eine Weise, die niemand zu deuten versteht. Molly Bleck und Malte Graf von der Soko Mysterious geraten unter Druck. Da geschieht auf der Nordermole ein Mord.


Meine Meinung:
Nachdem ich Molly Bleck und Malte Graf in dem Buch "Der Herzmuschelmörder" kennen gelernt hatte, wollte ich Selbstverständlich auch dieses Buch lesen. Natürlich bin ich immer noch begeistert, dass sich das Geschehen an der Ostsee abspielt. Da ich die Orte kenne, habe ich das Gefühl, so richtig dabei zu sein.
Die beiden Ermittler gehören zur Soko Mysterious und ihnen wird der Fall des verschwundenen Kindes übertragen. Ansich ist daran nichts besonders geheimnisvolles, aber das Auftauchen einer kleinen Hexe ist doch etwas mysteriös. Was soll das bedeuten? Mühsam versuchen Molly und Malte Licht in die Angelegenheit zu bekommen. Dann verschwindet ein weiteres Kind und es könnte da Zusammenhänge geben. Ulrike Busch spannt mich ganz schön auf die Folter, denn ich stecke ja mitten drin in dem Fall und versuche zu helfen. Als dann ein Mord passiert, stehe nicht nur ich vor einem Rätsel. Aber Molly und Malte können mit ihrem hoch motivierten Mitarbeiter Ben vieles heraus finden und mich am Ende überraschen. Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen.
Mir gefällt es sehr gut, dass die Autorin ein brisantes Thema eingebaut hat, worüber ich hier allerdings nichts verraten möchte.
Beide Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings empfehle ich sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, denn es gibt da einen losen Faden, der sich durch die Bücher zieht und mich nun besonders neugierig auf die nächste Folge macht.


Fazit:
Auch der zweite Falls der beiden ist sehr spannend und unterhaltsam. Ich gebe hierzu gerne wieder eine Leseempfehlung.

Bei Ulrike Busch möchte ich mich wieder bedanken, denn ich durfte das Buch vorab lesen, was natürlich toll ist, aber ich muss genau wie alle anderen nun warten, bis es eine Fortsetzung gibt.

Sonntag, 23. August 2020

Rezension - Dünenflimmern



Autorin: Katharina Mohini

Titel: Dünenflimmern

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Juli 2020

Seiten: 388

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin:
Katharina Mohini, Jahrgang 1961, lebt mit ihrer Ehefrau in im südlichen Schleswig-Holstein. „Dünenflimmern – Schleier der Vergangenheit“ ist bereits ihr vierter Roman den sie im Genre: Adult-Romance veröffentlicht. Bei diesem, ihrem letzten Werk, betritt sie erstmals die Bühne des Cosy Krimis, ohne jedoch von den einschneidenden Erlebnissen und Gefühlen ihrer Protagonisten abzulassen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Hyggelig, wie die Dänen sagen …“ ein endloser Strand, das weite Meer und eine faszinierende Natur. Spätsommer in Blåvand an der dänischen Nordseeküste. Für Mads Lynggaard und seine Freunde ist es mit der Beschaulichkeit vorbei, als sich eine ebenso attraktive wie mysteriöse Frau in seinem Ferienhaus einmietet. Gleichzeitig machen üble Nachrichten die Runde: Die Hinweise verdichten sich, dass ein Attentat auf einen ranghohen Politiker geplant ist. Für die Freunde deutet einiges darauf hin, das Mads’ schöne Mieterin diese Attentäterin sein könnte. Zu allem Überfluss kommen Gefühle ins Spiel, die das Leben des geschiedenen Mannes grundlegend auf den Kopf stellen. Doch nichts ist, wie es scheint. Als dann noch Mads’ kleiner Sohn in Gefahr gerät, überschlagen sich die Ereignisse …


Meine Meinung:
Als Fan von Skandinavien war ich neugierig auf dieses Buch. Von Katharina Mohini hatte ich im vorigen Jahr "Wandlungen - Das Geheimnis besonderer Frauen" gelesen und nun war ich sehr gespannt auf dieses. Ich brauchte einen kurzen Moment, um in die Geschichte herein zu kommen, zumal ich anfangs meinte, ich ahne die Entwicklung der Geschichte. Aber dann kam alles ganz anders und ich war regelrecht an das Buch gefesselt. Auch diesmal gab es Geheimnisse, aber andere, die für ausreichende Spannung sorgten. Die Autorin hat sich eine tolle Geschichte einfallen lassen und diese dann auch spannend geschrieben. Ich hatte gegenüber der Beteiligten ja etwas mehr Informationen, aber doch nicht genügend und deshalb wollte ich natürlich wissen, wie sich alles entwickelt und vor allem, welche Entscheidungen getroffen werden. Mehr kann und will ich allerdings nicht verraten.


Fazit:
Hyggelig kommt einiges rüber, aber die Liebe und Spannung kommt auch nicht zu kurz. Ich war begeistert und gebe sehr gerne eine Leseempfehlung zu diesem Buch ab.


Ich möchte mich vielmals bei Katharina Mohini für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir haben uns auf einer Buchmesse kennen gelernt und sehr anregende Gespräche geführt. Da ich nur Bücher zum Rezensieren annehme, die mich interessieren, ist dies auch eine unbeeinflusste Bewertung.

Sonntag, 28. Juni 2020

Rezension - Madeirasturm



Autorin: Joyce Summer

Titel: Madeirasturm

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. August 2019

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
Comissário Avila trotzt der Natur und einem skrupellosen Mörder ...
Ein Sturm zieht auf. Im Hafen von Funchal wird die Leiche eines Touristen angespült. Madeira rüstet sich, um eine Katastrophe und weitere Tote zu verhindern. Leticia Avila hat dagegen andere Pläne. Sie überredet ihren Mann, mit ihr das Wochenende in einem romantischen Hotel in den Bergen zu verbringen. Aber der scheinbar so idyllische Ort wird bald gestört: Eine Leiche treibt am Morgen im Hotelpool. 
Abgeschnitten von den Kollegen in Funchal und ohne Kontakt zur Außenwelt versuchen Avila und sein Chef den Mörder zu finden. Der hat schon längst das nächste Opfer ins Visier genommen … Und das betrifft Avila ganz persönlich … 
Derweil versuchen Subcomissário Vasconcellos und Aspirante Baroso ihrem Chef zur Hilfe zu kommen. Werden sie es rechtzeitig schaffen? Oder wird es weitere Tote geben?


Meine Meinung:
Nachdem mir das erste Buch "Madeiragrab" gefallen hat, wollte ich natürlich auch das zweite lesen, in dem Comissário Avila ermittelt.
Comissário Avila verreist mit seiner Frau und Tochter. Sie wollen ein Wochenende in einem romantischen Hotel in den Bergen verbringen. Mit von der Partie ist auch sein Schwiegervater, sowie sein Chef mit seiner Frau, was Avila nicht gerade begeistert. Als dann schlechtes Wetter dafür sorgt, dass alle von der Außenwelt abgeschnitten sind und eine Leiche  im Pool gefunden wird, sinkt seine Laune immer mehr. Zumal diesmal alles anders ist. Es beginnt eine schwierige Ermittlungsarbeit für Avila und seinem Chef. Abgeschieden von allem, ohne Strom, Telefon und Internet müssen sie sehr mühsam ermitteln, aber da zeigt es sich auch, was die beiden können. 
Für mich war es sehr spannend und auch sehr interessant. Ich konnte neues über die mir bereits bekannten Personen lesen, ich konnte beobachten, wie sich manche Beziehungen verändern und natürlich auch, wie alle von verschiedenen Orten an die Aufklärung heran gehen. 
Diesmal wurde mir die Insel nicht als freundlicher Urlaubsort präsentiert, aber das Wetter ist durchaus realistisch und nicht immer so, wie wir es uns wünschen. 
Auch diesmal hat mich die Autorin begeistern können und an ihr Buch gefesselt. 


Fazit:
Ermittlungsarbeit wie in früheren Zeiten, interessant und spannend. Mich hat diese Folge begeistert und ich freue mich schon auf das nächste Buch.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Tote Männer essen kein Gelato



Autorin: Angelika Lauriel

Titel: Tote Männer essen kein Gelato

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Juni 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung : Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin:
Angelika Lauriel, geboren im Saarland, ist im Erstberuf Diplomübersetzerin für Englisch und Französisch. Mit dem Schreiben begann sie, als ihre drei Söhne aus den Windeln herausgewachsen waren. Seit sie mit dem Schreibvirus infiziert ist, kann sie nicht mehr davon lassen. Mehrere Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbücher sind schon erschienen, und es werden ständig mehr - fantastische, kriminalistische und romantische. Unter dem Pseudonym Laura Albers schreibt sie Liebesromane, die meist in mehr als einem Land spielen. Seit 2016 unterrichtet sie Deutsch als Zweisprache.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mordermittlungen im Traumurlaub? Lucy Schober, seit zwei Jahren Zwillingsmama, ist glücklich in ihrem Leben mit Kriminaloberkommissar Frank Kraus. Nur ihre beste Freundin Leonie fehlt ihr, denn die lebt in einem Zeugenschutzprogramm. Eines Tages erreicht Lucy ein Hilferuf, und kurzerhand reist sie ins schöne Kampanien, wo sie ihre Freundin vermutet. Dort findet sie eine untröstliche Leonie, deren Freunde in einen Mordfall verwickelt sind. Alle Spuren deuten auf das Organisierte Verbrechen hin. Kann Frank, der erst ein paar Tage später nachreist, Lucy von ihren Ermittlungen abhalten, oder bringt seine Lebensgefährtin sich wieder in Gefahr? Ein Saar-Italo-Krimi made im Saarland.


Meine Meinung:
Tote Männer essen kein Gelato - da ist etwas wahres dran und tote Männer können in Italien auch keine Eisdiele eröffnen. Im Grunde hatte ich hier zwei Geschichten und mittendrin Lucy Schober. Sie kann es einfach nicht lassen und besucht ihre beste Freundin, obwohl das sehr gefährlich ist. Außerdem dreht sich vieles um Gelato und deshalb bin ich der Meinung, dass ich es hier mit zwei gang verschiedenen Geschichten zu tun hatte. Auf jeden Fall war alles sehr spannend zu lesen und ich konnte das Buch, mal wieder, nicht zur Seite legen. Ich wollte unbedingt wissen, was sich die Autorin alles hat einfallen lassen. Und das war einiges, die Spannung steigerte sich für mich immer mehr. Es gab dann auch ein besonderes Ende, allerdings blieben bei mir einige Fragen offen. Ich gehe allerdings davon aus, dass sie im nächsten Buch beantwortet werden.


Fazit:
Lucy Schober kann es einfach nicht lassen, sehr zum Leidwesen ihres Mannes. Aber sie sorgt dafür, dass ich eine spannende Unterhaltung bekommen habe und mich nun auf das nächste Buch freue.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn sie hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht.

Freitag, 26. Juni 2020

Rezension - Madeiragrab



Autorin: Joyce Summer

Titel: Madeiragrab

Genre: Krimi

Version: eBook, Hörbuch, Taschenbuch

erschienen: 2. August 2017

Seiten: 332

Altersempfehlung: Erwachsene

 Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin:
Von der Managerin zur erfolgreichen Krimiautorin Die Hamburgerin lebt ihren Traum mit Krimis, die in sonnigen Urlaubsorten spielen. Politik und Intrigen kennt sie nach jahrelanger Arbeit als Managerin in verschiedenen Banken und Großkonzernen zur Genüge: Da fiel es Joyce Summer nicht schwer, dieses Leben hinter sich zu lassen und mit Papier und Feder auf Mörderjagd zu gehen. „In meinem früheren Job musste man durchaus damit rechnen, dass einem jemand beruflich das Messer in den Rücken rammt. Dann lebe ich doch lieber die eigenen Mordgelüste und Fantasien in schönen Krimis aus – und kann damit auch noch meinen Lesern eine Freude bereiten.“


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Vorsichtig öffnete er das Gatter und schob mit der Schuhspitze die Reste auseinander. Das kehlige Schmatzen, gepaart mit dem leisen Grunzen wurde unterbrochen. Köpfe hoben sich kurz, dann beugten sie sich wieder herunter und es ging weiter. Sie waren noch nicht fertig, aber der Rest würde in den nächsten Stunden verschwinden. Leise schloss er das Gatter hinter sich und ließ sie ihre Arbeit zu Ende bringen.«
Avila bereitet sich auf das größte Abenteuer seines Lebens vor, seine Frau Leticia ist schwanger. Eigentlich wollte er die ruhigen Sommermonate nutzen, um sich langsam auf die Änderungen seines Lebens einzustimmen, aber eine Serie von Morden macht ihm einen Strich durch die Rechnung. Ist der Auslöser die Ausstellung von Gemälden eines bekannten Staatsmannes?
Oder müssen Avila und Vasconcellos doch weiter in die Vergangenheit schauen? Anstatt sich bei einem Galao mit Geburtsvorbereitungsbüchern zu befassen, muss Avila in der High Society von Madeira nach einem Mörder suchen. Eine Klientel, zwischen der sich der bodenständige Comissário gar nicht wohlfühlt.
Die schwangere Leticia umso mehr. Daher fängt sie auch an, ihre eigenen Informationen einzuholen. Wenn das mal gut geht ...


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Autoren finde, die ich bisher noch nicht kannte und somit auch noch nicht die Bücher gelesen habe. Hier hatte ich nun die Möglichkeit mit dem ersten Buch zu beginnen, in dem Comissário Avila ermittelt.
Ich lernte Avila und seinen Mitarbeiter Vasconcellos kennen, die mir beide sofort sympathisch waren. Mir gefällt es in den Krimis auch immer wieder, wenn nicht nur über die Ermittlungsarbeit berichtet wird, sondern auch das Privatleben eine Rolle spielt. Bei beiden ist dies nicht langweilig, wobei Avila vor einer großen Herausforderung steht, denn er wird in Kürze Vater und seine Frau mischt gerne mit. Das ist nicht ganz ungefährlich, aber nützlich kann sie ihm doch sein. Ich will natürlich nicht zuviel vom Inhalt verraten und anderen den Lesespaß nehmen.
Avila und alle Beteiligten leben auf Madeira und ich konnte durch dieses Buch einiges über die Insel erfahren. Bequemer kann ich wirklich nicht reisen.


Fazit:
Sympathische Ermittler, eine spannende Geschichte und eine weitere Insel, die ich kennen lernen durfte. Das alles passt wunderbar zusammen und ich freue mich schon auf das nächste Buch, das ich kurz danach lesen werde.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 6. Mai 2020

Rezension - Sonnenplätze



Autorin: Anke Schläger

Titel: Sonnenplätze

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. April 2020

Seiten: 372

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin:
Anke Schläger stammt aus dem ostwestfälischen Bünde und arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren in der Unternehmens-kommunikation. Vorher hat sie bei einer Tageszeitung in Bielefeld volontiert und Germanistik, Politikwissenschaft und Pädagogik in Hannover und Münster studiert. Sie lebt mit ihrer Familie in Bielefeld. Nach »Festtagsgäste« (2017) und »Taktgefühle« (2018) ist »Sonnenplätze« ihr dritter Roman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Wochen Florida – mit Mama?
Nur widerwillig steigt Friederike ins Flugzeug. Seit Papas Tod kracht es gewaltig zwischen ihr und Mutter Karin, und nun soll ausgerechnet ein Urlaub auf Sanibel Island die Wogen glätten?
Karin bucht mit Hintergedanken: Sie will endlich wissen, warum ein geheimnisvoller Amerikaner so viele Briefe an ihren verstorbenen Mann geschrieben hat. Die Wahrheit stellt ihre Welt auf den Kopf. Und der Sohn des Unbekannten die von Friederike …


Meine Meinung:
So einen Sonnenplatz, wie auf dem Cover abgebildet, hätte ich jetzt auch gerne.  Aber zunächst gönne ich diesen Friederike und Karin. Ich habe irgendwie das Gefühl, dass sie ihn nötiger brauchen. Auf die Idee komme ich allerdings nicht, wenn ich die Kurzbeschreibung lese. Die Autorin hat es geschickt verstanden, viel mehr in diesem Buch unterzubringen, als "nur" ein Problem, das Mutter und Tochter haben und dies im Urlaub lösen wollen. Natürlich werde ich nun nicht mehr vom Inhalt verraten und möchte nur ein paar Stichworte nennen. Es geht in diesem Buch um Entscheidungen und deren Folgen, es geht Geheimnisse und Offenheit, es geht um Freundschaft und Zusammenhalt und noch vieles mehr. Anke Schläger hat mich nach Florida mitgenommen und mir gute und weniger schöne Seiten gezeigt. Sie hat es wunderbar verstanden, mich an das Buch zu fesseln. Die Geschichte wurde im Wechsel aus der Sicht von Friederike und Karin erzählt, so konnte ich als Leserin jede besser verstehen und vieles nachvollziehen. Das Ende hat mir natürlich gut gefallen, weil jede endlich den Schritt in die richtige Richtung gemacht hat.


Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist nicht einfach "nur" ein Liebesroman, denn es setzt sich mit vielen sehr interessanten Themen auseinander. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Bei Anke Schläger möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir haben uns vor einiger Zeit in Frankfurt auf der Buchmesse kennen gelernt und stehen seitdem in Verbindung. Dies ist nun das dritte Buch von ihr und ich finde, ich stelle eine positive Steigerung fest.

Samstag, 1. Februar 2020

Rezension - Das Glück in Bildern



Autorin: Martina Gercke

Titel: Das Glück in Bildern

Genre: Roman, Frauenroman

eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Januar 2020

Seiten: 260

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand



Über die Autorin:
Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit dem Tod ihres Verlobten lebt Molly zurückgezogen in dem beschaulichen Küstenort Kitty Hawk. Ihr einziger Lichtblick sind die Mails ihrer Schwester aus dem fernen Afrika. Nicht nur in Mollys Leben herrscht Stillstand – auch mit ihrem Manuskript kommt die Schriftstellerin nicht weiter. Als sich der Abgabetermin nähert und ihr Laptop den Geist aufgibt, braucht sie schnell Hilfe! Jaxon hat schon viele illegale Dinge gemacht, aber noch nie hat er in den Daten seiner Kunden geschnüffelt. Bei dem Laptop, den er zur Reparatur bekommt, kann er einfach nicht anders. Er ist völlig fasziniert von dem Foto auf dem Display. Wer ist die Frau mit den traurigen Augen? Gibt es eine Möglichkeit, ihr zu helfen? Jaxon beschließt, mehr über die Unbekannte zu erfahren und Schicksal zu spielen … Eine Geschichte über die Liebe, das Glück und den Weg zu sich selbst.


Meine Meinung:
Von Martina Gercke habe ich ja schon sehr viele Bücher gelesen und meine,  dass ich ihren Stil und den Inhalt oder Verlauf ihrer Geschichten ganz gut kenne oder erahne. Allerdings hatte ich diesmal das Gefühl, es war mal etwas anderes. Was aber nicht bedeutet, dass es mir nicht gefallen hat, ganz im Gegenteil.
Ich lernte Molly kennen, die uns ihre Geschichte in der "Ich-Form" erzählte. Es war eine sehr bewegende Geschichte. Ich möchte jetzt nicht auf Einzelheiten eingehen und etwas mehr verraten, als im Klappentext zu lesen ist. Auf jeden Fall hat mich die Autorin auch diesmal an ihr Buch gefesselt. Es hat mich berührt und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Schließlich vermutete ich, dass es mal wieder zu Verwicklungen kommen könnte. Auch hier hat die Autorin für Überraschungen gesorgt, die ich ebenfalls nicht verrate. Nur soviel, ich persönlich war am Ende zu frieden mit allem.
Jetzt hätte ich doch beinahe vergessen, etwas zu erwähnen. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und es passt zum Inhalt. Der Buchtitel natürlich ebenfalls und deshalb kann ich auch an dieser Stelle erwähnen, dass Bilder eine sehr wichtige Rolle spielen.


Fazit:
Gerne gebe ich zu diesem Buch eine Leseempfehlung. Wer sich gerne in schöne Gegenden entführen lässt und Geschichten mag, die das Herz berühren, wird hier das richtige finden.


Ich möchte mich bei der Autorin vielmals bedanken, denn sie hat mir die Möglichkeit gegeben, dass ich das Buch vorab lesen und meine Kommentare dazu bei ihr abliefern durfte.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Rezension - Das Dünenhaus



Autorin: Ann-Kristin Vinterberg

Titel: Das Dünenhaus

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 12. Januar 2020

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand



Über die Autorin:
Ann-Kristin Vinterberg ist das Pseudonym einer deutschen Autorin mit Wohnsitz in Kopenhagen. Ann-Kristin ist schreibwütig, süchtig nach Büchern, liebt Schokolade und trinkt Tee. Sie spielt gerne Gott und schreibt seit der Grundschule Geschichten, Tagebuch, Briefe und auf jedes Zipfelchen Papier. Vor der E-Buch Revolution nahm sie Bücher mit in die Badewanne – und da sie eine solche leider nicht mehr besitzt, nimmt sie jetzt die E-Bücher mit ins Bett. Sie schreibt abends, wenn alle anderen fernsehen oder Freunde treffen. Dann hat Ann- Kristin eine Verabredung mit ihren Personen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vivi Sangild kehrt nach Jahren wieder in das Ferienhaus ihrer Familie in Dänemark zurück. Hinter ihr liegt eine unerreichbare Liebe. Ihr altes Leben in Berlin erscheint ihr sinnlos. Soll sie ihrem Herzen folgen und einen neuen Anfang in Dänemark wagen? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse und die Idylle am Kattegat bekommt Risse. Jemand beobachtet und bedroht Vivian.


Meine Meinung:
In erster Linie hat mich die Kurzbeschreibung neugierig gemacht. Denn ich habe vor einiger Zeit einen schönen Urlaub am Kattegat verbracht und war nun gespannt, ob Orte genannt werden, die ich kenne. Zunächst gab es einen Einstieg ins Buch, der mir nicht unbekannt war. Aber dann hat sich die Autorin einiges einfallen lassen. Als erstes lernte ich das Dünenhaus und alte und neue Bekannte von Vivi kennen. Es machte Spaß und ich hatte ein entspanntes Lesevergnügen, aber dann passierte einiges, was merkwürdig war. Vivi und ich wollten natürlich wissen, was das zu bedeuten hat und auf einmal entwickelte sich immer mehr Spannung. Es gab überraschende Wendungen, aber auch Momente, mit denen ich gerechnet hatte. Auf jeden Fall hat Ann-Kristin Vinterberg mich an das Buch gefesselt. Ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und war mit dem Ende sehr zufrieden. Zumindest, was Vivi betraf, denn mir war wichtig, dass sie gut aus der Sache heraus kommt. Nun habe ich vielleicht den einen oder die andere neugierig gemacht, aber ich werde vom Inhalt nicht mehr verraten.


Fazit:
Für mich hat sich die Reise an den Kattegat gelohnt und ich würde mal behaupten für Vivi ebenfalls.
Alltagsleben, Romanze, Spannung und noch viel mehr hat die Autorin gut miteinander verbunden und ein Buch geschaffen, das viel Lesevergnügen bereitet. Ich empfehle es gerne weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.