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Mittwoch, 1. September 2021

Rezension - Ab in die Urne



Autorin: Ingrid Reidel

Titel: Ab in die Urne

Genre: Krimi, Anthologie, Kurzgeschichten

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. März 2019

Seiten: 220 

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ crimetime



Über die Autorin:
Die 1960 in Weinheim geborene Ingrid Reidel ist in einem kleinen Dorf am Rande des Odenwaldes aufgewachsen. Dort war ihr Vater als Dorfschullehrer tätig, wo er – damals noch vor dem Schulhausofen – Sagen und Märchen aus der Gegend erzählte. Als kleines Mädchen war die Autorin oft dabei und lauschte den Geschichten, aus denen sie später eigene entwickelte. 1980 trat sie in die pädagogischen Fußstapfen ihres Vaters und wurde Erzieherin. In diesem Beruf arbeitete sie zwanzig Jahre, wobei sie Theaterstücke für Kinder entwickelte und kleine Kinderbücher verfasste. 1999 folgte eine weitere Berufsausbildung zur Mediengestalterin.
2012 begann sie ein Online-Studium: Autorin werden und verlegte sich auf die Sparte Krimikurzgeschichten sowie auf Short-Storys im humoristischen Bereich. Besonders bekannt wurde sie durch ihren skurrilen schwarzen Humor. Die Autorin wurde mehrmals ausgezeichnet. Sie stand auf der Shortlist der Wiener Kriminacht, war im Finale der Art Experience in Baden bei Wien und gewann den Deutschen Kurzkrimi-Preis Tatort Eifel. Ingrid Reidel ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und den Bloody Maries. Sie mag klassische Musik und Konfekt und liebt es, in die entlegensten Ecken zu reisen, auch wenn sie direkt vor der Haustür liegen, denn wie sie selbst sagt, gibt es überall noch etwas zu entdecken. Ingrid Reidel ist Mutter einer Tochter und wohnt mit ihrem Partner in einem alten Anwesen in Weinheim.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Deutschen Krimipreises 2017, sticht messerscharf in die scheinbar heile Welt deutscher Wohnzimmer und Beziehungskisten. Ob sündhaft teure Rache einer verschmähten Ehefrau oder Verzweiflungstaten diskriminierter Fleischesser - die Weinheimer "Miss Marple" schreibt tödlich komisch! In "Ab in die Urne" finden Krimiliebhaber das Best of ihrer schwarz-humorigen Krimigeschichten. Aberwitzig und skurril.


Meine Meinung:
Alsoooo, ich werde mit Sicherheit keine Kritik äußern, denn es gibt da so eine verrückte Autorin, die erschießt alle Kritiker. 😉
Ein bisschen Spaß muss sein, besonders dann, wenn ich ein Buch mit schwarz humorigen Krimikurzgeschichten in der Hand halte. Moment mal, oder sollte ich das doch besser ernst nehmen? 😉 Nun sagen wir mal so, ich bin froh, dass ich "nur" das Buch in der Hand halte und die Geschichten, die Ingrid Reidel sich ausgedacht hat, weit entfernt von ihr lesen kann.
Das schöne an solchen Büchern ist ja, dass ich immer wieder danach greifen und zwischendurch die eine oder andere Geschichte lesen kann. Wenn sie außerdem noch spannend geschrieben wurde, bin ich ganz begeistert.


Fazit:
Witzig, spannend und skurril, so sind die Geschichten in diesem Buch. Gerne gebe ich hierfür eine Leseempfehlung. Achja passt auf, wenn Ihr das Gefühl habt, am Essen ist zu viel Liebstöckel 😉


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 31. August 2021

Rezension - Sprottenblut


Autorin: Zhara Herbst

Titel: Sprottenblut

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 10. Juni 2021

Seiten: 504

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ tredition




Über die Autorin:
Zhara Herbst, Jahrgang 1986, ist gebürtige Rostockerin. Ihr Psychologiestudium verschlug sie nach Kiel. Dort lebt sie immer noch und ist inzwischen eine echte Kieler Sprotte. Wenn sie sich nicht den Küstenwind um die Nase wehen lässt, arbeitet sie als Psychotherapeutin und Dozentin – oder feilt an ihrem nächsten Buch ... "SPROTTENBLUT – Wagner & Anderson ermitteln in Kiel" ist ihr Debütroman.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Mord und zwei Ermittler, die weit mehr verbindet, als der Fall:
Kriminaloberkommissar Pieter Anderson ist ein wahrer Meister im Verdrängen - bis im Kieler Schrevenpark die Leiche einer Frau gefunden wird und er dort auf Elisabeth Wagner trifft. Die unnahbare neue Kollegin ahnt nicht, dass sie Pieter mit den Geistern einer tragischen Vergangenheit konfrontiert. Sie will nur eins: sich wie gewohnt in ihre Arbeit stürzen, um der Einsamkeit ihrer vier Wände zu entgehen. Gemeinsam untersuchen die zwei ungleichen Ermittler eine Mordserie, die unerwartet ihrer beider Biographien betrifft, ihr Leben in Gefahr und völlig durcheinander bringt …


Meine Meinung:
Auf diesen Krimi wurde ich aufmerksam, weil das Cover mich ansprach und ich den Hinweis "Küstenkrimi" gelesen habe. Ich bin doch immer auf der Suche nach Krimis, die an der Ostsee spielen.
So kam es, dass ich den allerersten Krimi von Zhara Herbst lesen konnte.
Der Einstieg war für mich altbekannt. Eine Leiche wird gefunden und der Kommissar beginnt mit der Arbeit. Allerdings hatte ich dann so meine Probleme, ich konnte mich zunächst nicht mit den beiden ermittelnden Kommissaren anfreunden. Es gab so einige Geheimnisse, deren Aufklärung ich als Leserin gerne eher erfahren hätte. Allerdings musste ich geduldig sein, was mir nicht leicht fiel, ebenso wenig wie Beth, der neuen Mitarbeiterin von Pieter. Aber auch Pieter machte es mir nicht leicht, seine merkwürdige Reaktion konnte ich mir nicht erklären und habe erst sehr viel später die Auflösung bekommen. So sehr ich neben der Ermittlungsarbeit auch gerne privates über die Beteiligten erfahren möchte, hat dies sich zu sehr in den Vordergrund gedrängt. Klar, später konnte ich die Zusammenhänge erfahren, aber es zog sich für mich in die Länge. Es gab Verwicklungen auf die ich gerne verzichtet hätte. Es zeigt aber auch mal wieder, es sollte viel mehr miteinander geredet werden und zwar so schnell wie möglich.
Der Krimi war spannend geschrieben und machte mich auch neugierig. Natürlich habe ich das Buch zu Ende gelesen und war überrascht. Mit diesem Täter hatte ich nicht gerechnet.


Fazit:
Es war mal etwas anderes, ein Ermittlerduo mit einer besonderen Vergangenheit findet zufällig zusammen. Mit Sicherheit könnte sich die weitere Zusammenarbeit interessant weiter entwickeln.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 4. Juni 2021

Rezension - Feuer in der Hafenstadt



Autorin: Anja Marschall

Titel: Feuer in der Hafenstadt

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2021 als Neuauflage des Buches "Fortunas Schatten"

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 



Über die Autorin:
Die gebürtige Hamburgerin Anja Marschall lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie im Westen Schleswig-Holsteins, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie initiierte den ersten Krimipreis für Schleswig-Holstein, ist Mitglied im SYNDIKAT sowie bei den »Mörderischen Schwestern«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine spannende Zeitreise in die Kaiserzeit um 1900. 
Glückstadt, 1894. Kapitän Hauke Sötje hat alles verloren: sein Schiff, seine Mannschaft, seinen Ruf. Ein ehrenvoller Freitod scheint ihm der einzige Ausweg aus einer gescheiterten Existenz – aber nicht ohne zuvor die Verantwortlichen seiner persönlichen Katastrophe zur Rechenschaft zu ziehen. Doch dann wird er in einen brisanten Mordfall verwickelt, der die Existenz der neu gegründeten Heringsfischerei AG bedroht, und gerät schließlich selbst unter Verdacht. Mit Hilfe der jungen Fabrikantentochter Sophie versucht Hauke die Fäden zu entwirren und kommt einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur.


Meine Meinung
:
Vor einiger Zeit hatte ich bereits eine Folge, in der Hauke Sötje ermittelt gelesen. Ich war begeistert und hatte auch nicht das Gefühl, die vorherigen Bücher kennen zu müssen. Als ich jetzt aber die Möglichkeit hatte, das erste Buch zu lesen, habe ich nicht lange überlegt. Das war gut so, denn nun konnte ich sehr ausführlich lesen, was ihm alles passiert ist, bevor er als Kommissar weitere Fälle löst.
Es beginnt ja wirklich sehr dramatisch mit dem Untergang seines Schiffes. Kapitän Hauke Sötje überlebt als einziger. Leider kann er sich an vieles nicht erinnern und wird zusätzlich unter Druck gesetzt, denn es herrschte damals eine, für uns heute, merkwürdige Meinung. Überhaupt sind einige Personen sehr schnell mit Urteilen und vor allem mit Vorurteilen zur Stelle.
Die Autorin hat sehr fesselnd geschrieben, was Hauke Sötje alles erlebt, ich lernte auch noch weitere Personen kennen, die mir in späteren Folgen ebenfalls wieder begegneten. Gut finde ich immer, wenn neben der Aufklärung so vieles beschrieben wird und ich einen Einblick in das damalige Leben bekomme. Anja Marschall ist auch dies sehr gut gelungen.


Fazit:
Wer Hauke Sötje noch nicht kennt, sollte mit dieser Folge beginnen, ich habe es anders gemacht, aber das war auch ganz problemlos. Auf jeden Fall möchte ich für dieses Buch und allen weiteren Folgen eine Leseempfehlung aussprechen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern


Autorinnen: verschiedene
Herausgeberinnen: Ingrid Reidel und Chris Silberer

Titel: Blitzsauber - Krimis der Mörderischen Schwestern

Genre: Krimianthologie

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. September 2020

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : crimetime



Hier möchte ich jetzt einfach nur die Namen der Autorinnen ausführen. Ausführlich werden sie alle im Buch vorgestellt:
Gina Greifenstein, Ingrid Reidel, Gudrun Bendel, Rita Hausen, Angelika Lauriel, Marion Schmitt, Monika Deutsch, Heidi Moor-Blank, Roxana Ené, Chris Silberer


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer Unordnung macht, wird umgebracht Magisches Ausmisten liegt im Trend! Ordnung macht glücklich! Dabei passieren im Haushalt weit mehr tödliche Unfälle als im Straßenverkehr. Dass Putzfimmel, Ordnungswahn und das Bedürfnis, endlich "aufzuräumen" zum perfekten Mord führen können, wird einfach unter den Teppich gekehrt. Die Mörderischen Schwestern, darunter auch Ingrid Reidel, die Gewinnerin des Kurzkrimipreises 2017, nehmen sich dieses Phänomens an. Mit schwarzem Humor und blitzsauberen Mordsgeschichten aus dem Land, wo Blut und Reinigungsmittel fließen ... 


Meine Meinung:
Ich wusste es doch immer, Blitzsauber kann gefährlich werden. Auf jeden Fall, wenn ich den Autorinnen glauben darf. Zehn Autorinnen haben sich äh saubere Kurzkrimis einfallen lassen und mich damit gut unterhalten. Ich habe dann auch lieber gelesen und den Putzlappen nicht beachtet, das schien mir sicherer zu sein. Die Autorinnen, haben sich unterhaltsame Geschichten einfallen lassen. Ob es nun um einen Mister Propper ging oder um eine Linzertorte oder um einen Ordnungswahn, alles hat mir sehr gut gefallen. Zwischen den einzelnen Geschichten hat mich Roxana Ené mit ihren Illustrationen begeistert, sie hat auch das originelle Cover gestaltet.


Fazit:
Wer schwarzen Humor und unterhaltsame kriminelle Kurzgeschichten mag, wird hier das richtige Buch finden. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Bei Chris Silberer möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 3. Februar 2021

Rezension - Kalte Nacht


Autorin: Anne Nørdby 

Titel: Kalte Nacht

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. März 2020

Seiten: 506

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin
Hinter dem Pseudonym Anne Nørdby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt seit mehreren Jahren in Kopenhagen und schreibt Thriller, Krimis und Hörspiele. Dabei hat sie sich auf skandinavische Literatur spezialisiert und bringt ihre Erfahrungen, die sie in den nordischen Ländern gesammelt hat, stets umfassend in ihre Bücher ein. Zudem nahm die Autorin an verschiedenen Writers’ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»›Hilfe! Hilfe, hört mich denn keiner? Bitte, ich will hier raus!‹ Keuchend lässt Tina den Kopf auf den Boden sinken. Der Geruch nach Erde ist überwältigend. Eine erste Erinnerung streift sie. Doch sie will die Bilder nicht sehen. Nicht jetzt, nicht morgen, niemals. Sie wartet auf die Erlösung - des Schlafes, der Ohnmacht, des Todes. Egal, was. Es ist zu furchtbar. Sie windet sich hin und her, will mit Gewalt verhindern, dass alles zu ihr zurückkommt. All ihre Fehler. Ihr Versagen. Ein leises Knacken lässt sie aufschrecken. Mit aufgerissenen Augen lauscht sie in die Dunkelheit. ›Ist da jemand?‹« 
Wenn sich der langgehegte Traum vom Ferienhaus in Schweden als Albtraum entpuppt … 
Ein neuer Fall für Tom Skagen von der Sondereinheit Skanpol - zuständig für grenzüberschreitende Verbrechensbekämpfung zwischen Skandinavien und Deutschland.


Meine Meinung:
Nachdem ich gerade den Thriller "Kalter Strand" gelesen hatte, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Tom Skagen weitergeht. Obwohl ich meine Nerven arg strapaziert hatte, weil es extrem spannend war und heftige Situationen vorkamen. Und was ist? Anne Nørdby macht mit ihrem Schreibstil genauso weiter und lässt mich lange darüber im Unklaren, wer was wann gemacht hat. Sie liefert mir einige Verdächtige und am Ende bin ich vom Täter überrascht. 
Tom Skagen ermittelt diesmal in Schweden und ich darf ihn begleiten, naja, darf... ich bin froh, dass ich das alles nur lesen muss und nicht vor Ort bin, was ich mir ja sehr häufig wünsche. Allerdings kann ich diesmal darauf verzichten, denn ich muss feststellen, dass die meisten Bewohner des Ortes etwas gegen ausländische Urlauber haben. Deshalb hat es Tom nicht leicht, es ist ein sehr mühsames Befragen und ein großes Rätselraten. Außerdem kommt es zusätzlich zu einer sehr brenzligen Situation. Die Spannung ist wieder sehr groß und ich wüsste zu gerne, was denn genau passiert ist. Am Ende erfahre ich es natürlich, denn ich habe gegenüber der Ermittler den Vorteil, dass die Autorin die Geschichte für mich lückenlos zu Ende erzählt.


Fazit:
Für mich war es ein weiterer heftiger Thriller, den ich aber trotzdem nicht aus der Hand legen konnte, weil ich einfach zu neugierig bin und alles wissen will. Ich empfehle nun aber allen, die die beiden Bücher noch nicht kennen, sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge zu lesen.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KalteNacht #NetGalleyDE

Rezension - Kalter Strand


Autorin: Anne Nørdby 

Titel: Kalter Strand

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. März 2020

Seiten: 544

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Gmeiner-Verlag



Über die Autorin:
Hinter dem Pseudonym Anne Nørdby verbirgt sich Anette Strohmeyer. Die 1975 in Göttingen geborene Autorin lebt seit mehreren Jahren in Kopenhagen und schreibt Thriller, Krimis und Hörspiele. Dabei hat sie sich auf skandinavische Literatur spezialisiert und bringt ihre Erfahrungen, die sie in den nordischen Ländern gesammelt hat, stets umfassend in ihre Bücher ein. Zudem nahm die Autorin an verschiedenen Writers’ Rooms teil, in denen sie gemeinsam mit anderen Autoren Serienstoffe und -konzepte entwickelte.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Und jetzt zu deiner neuen Aufgabe: Kaufe vier Benzinkanister, gehe zu einem Haus in deiner Nachbarschaft - aber eines, in dem auch Menschen sind! - und schütte das Benzin dort aus. Mit der Fackel zündest du das Haus an! Widersetzt du dich meinem Befehl, bekommst du Stefanies Kopf mit der Post zugeschickt. Du hast nur heute Nacht Zeit! Und vergiss nicht: Ich sehe alles. DAS AUGE.«


Meine Meinung:
Ich gestehe, eigentlich lese ich lieber einen Krimi als einen Thriller. Aber ich wollte unbedingt wissen, was und wie Anne Nørdby schreibt. Und was soll ich sagen? Es war so spannend, dass ich kaum in der Lage war, das Buch mal zur Seite zu legen. Es war für mich aber auch nervenaufreibend und ich befürchte, bei meinem nächsten Urlaub in Dänemark werde ich mir alle Zimmer sehr, sehr genau ansehen.  Oder ich rufe Tom Skagen von Skanpol zu Hilfe. 😉
Jette Vestergaard und Tom Skagen arbeiten bei Skanpol und da eine Leiche am Strand gefunden wurde, von der man vermutet, dass sie Deutsche ist, werden die beiden von der örtlichen dänischen Polizei angefordert. Ich begleite die beiden und erfahre allerdings auch einiges darüber, was Urlauber in den Ferienhäusern durchmachen müssen. Davon wissen Jette und Tom anfangs natürlich nichts, erst Tom wird misstrauisch und will mehr in Erfahrung bringen. Eine Person hat sich einige fiese Sachen ausgedacht, die ich hier natürlich nicht verraten werde, nur soviel, puh, es ist schon heftig. Eine Vermutung, wer dahinter steckt, habe ich überhaupt und bin am Ende mehr als überrascht.


Fazit:
Fans von Thrillern werden bestimmt begeistert sein. Ich habe das Buch natürlich bis zum bitteren Ende gelesen, weil ich doch zu neugierig war und wissen wollte, wer denn nun alles verursacht hat. So aufregend, wie es für mich war, habe ich aber sofort auch das zweite Buch gelesen. Ich empfehle dann auch beide in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#KalterStrand #NetGalleyDE

Dienstag, 19. Januar 2021

Rezension - Blut und Blüten



Autorin: Thea Lehmann

Titel: Blut und Blüten

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 11. November 2020

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : DDV EDITION 






Über die Autorin:
Thea Lehmann arbeitete viele Jahre als Journalistin und freie PR-Beraterin, bevor sie 2015 ihren ersten Regional-Krimi veröffentlichte. Die Sächsische Schweiz ist die zweite Heimat der in Bayern aufgewachsenen Autorin. Diese Region inspiriert sie enorm, deshalb gibt es inzwischen sechs Krimis aus der Reihe um den bayerischen Kriminalkommissar Reisinger und seinen sächsischen Kollegen. Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderische Schwestern e.V. und im Autorenverein 'Das Syndikat'


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Verhaftung, eine Hochzeit und der Überfall auf einen Lastwagen der Papierfabrik in Königstein - das Jahr hätte für die Kommissare Sandra Kruse und Leo Reisinger auch ruhiger zu Ende gehen können. Zudem müssen die beiden Ermittler einen Kollegen des LKA bei der Suche nach den verschwundenen Paletten voller Geldscheinpapier unter die Arme greifen. Was zunächst nach einer Kleinigkeit aussieht, entwickelt sich schnell zu einem brisanten Fall. Während Sandra ihren eigenen Weg geht, durchlebt Leo Todesangst...
Der 6. Heimatkrimi aus der Feder der Autorin Thea Lehmann und ein weiteres spannendes Abenteuer des sächsisch-bayrischen Ermittlerduos.


Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung den Krimi "Mord im Kuhstall" gelesen hatte, wollte ich eigentlich noch weitere Bücher lesen, in denen das sächsisch-bayerische Duo ermittelt. Aber irgendwie habe ich es einfach nicht geschafft und deshalb freute ich mich sehr, dass ich unverhofft dieses Buch in der Hand hielt.
Das interessante Ermittlerduo hatte ich ja bereits kennen gelernt und in mein Leserherz geschlossen. Sandra Kruse und Leo Reisinger haben mich gleich zu Beginn erfreuen können, zu gerne wäre ich bei der Hochzeit des Kollegen dabei gewesen und hätte sie beim Tanzen beobachtet. Diese Aktion sollte im Laufe der Geschichte öfter dafür sorgen, dass ich schmunzeln musste. Aber schnell werden sie vom Alltag wieder eingeholt. Eigentlich sollte ein nicht gerade beliebter Kollege bei seiner Arbeit unterstützt werden und es sah nach einer langweiligen Arbeit aus. Dass es nicht dazu kam, war unter anderem die Familie Howald schuld. Sie hatten besondere Pläne geschmiedet und ich würde sie gerne als "MöchtegernGangster" bezeichnen.
Im Wechsel konnte ich verfolgen, was bei den Howalds passierte und den Ermittlern bei der Arbeit zusehen. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen, dadurch bekam ich ja einen Wissensvorsprung. Allerdings waren noch weitere Personen beteiligt und die gaben mir Rätsel auf.
Was anfangs durchaus unspektakulär aussah, entwickelte sich immer mehr in eine spannende Angelegenheit. Es gab Verwicklungen und Handlungen, die für mich immer aufregender wurden und sich mehr und mehr steigerten. Es passierte auch einiges, womit ich nicht gerechnet hatte und was mich überraschte. An einer Stelle erwischte ich mich, als ich dachte, schade, das hätte nicht sein brauchen. Aber so ist es nun einmal. Dafür wurde ich durch das tolle Ende entschädigt. Für die Howalds freute ich mich sehr und nun bin ich gespannt, wie es mit Sandra und Leo weitergeht.


Fazit:
Eine gelungene unterhaltsame und spannende Folge dieser Serie. Mich hat sie begeistert und da die Neugierde groß ist, werde ich nun darauf achten, dass ich weitere Folgen nicht verpasse. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 3. Oktober 2020



Autorin: Anja Marschall

Titel: Tage voller Weihnachtszauber

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook  und Taschenbuch

erschienen: 30. September 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : Lübbe



Über die Autorin
Anja Marschall, geb. 1962 in Hamburg, arbeitete als Erzieherin, Pressereferentin, Journalistin, EU-Projektleiterin, Apfelpflückerin in Israel, Zimmermädchen in einem Londoner Luxushotel und Kioskverkäuferin an den Hamburger Landungsbrücken. Sie veröffentlichte mehrere Spannungsromane. Tage voller Weihnachtszauber ist ihr erster Roman ohne Leiche. Anja Marschall lebt mit ihrer Familie in Schleswig-Holstein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lena lebt im Kinderheim. Wie jedes Jahr wünscht sie sich zu Weihnachten nur eines: eine Mama. Doch nicht irgendeine, sondern ihre eigene. Die aber kennen weder Heimleiterin Henriette Jonas noch Erzieher Lukas. Doch in diesem Jahr wird alles anders, als ein schräger Aushilfsweihnachtsmann nicht nur das Waisenhaus durcheinanderbringt, sondern auch Henriette den Kopf verdreht, Lukas ein Date verschafft und Lena ein Versprechen macht. Die Zeit drängt, denn bis zum Fest sind es nur noch wenige Tage...


Meine Meinung:
Von Anja Marschall habe ich bisher erst einen Krimi gelesen, der mich begeistert hat. Nun war ich gespannt, wie mir ein Weihnachtsbuch von ihr gefallen würde. Vorab erwähnt, ich war auch hier begeistert.
Ich lernte die kleine Lena kennen, die einen besonders großen Wunsch hat, sie wollte ihre Mutter finden. Keine leichte Aufgabe, da sie als Findelkind im Heim abgegeben wurde. Aber wozu gibt es den Weihnachtszauber. Auf einmal tauchten in dieser Geschichte sehr viele interessante Personen auf. Die Autorin hat einigen Charaktere zugeordnet, die bei mir die unterschiedlichsten Emotionen hervor riefen. Von lachen bis rührselig war alles dabei. Ich schaute böse, weil mir ein paar Personen überhaupt nicht sympathisch waren. Ich hoffte, dass für Lena sich alles gut entwickeln würde, zumal ich als Leserin bereits einiges ahnte. Die Beteiligten tappten noch im Dunkeln. Eine große Hilfe war bei dieser ganzen Angelegenheit Renate, sie hatte ich sofort in mein Leserherz geschlossen. Ein Grund waren auch die Dialoge mit ihren Freundinnen, wenn ich sie mal so bezeichnen darf. Mehr will ich aber nicht dazu schreiben, lasst Euch von Renate überraschen. 
Von einem Weihnachtsbuch erwarte ich ein gutes Ende und ich wurde nicht enttäuscht. Es entsprach genau meinen Vorstellungen. 


Fazit:
Berührend, humorvoll und sehr unterhaltsam, um es auf den Punkt zu bringen, ein Buch, das mich wirklich mehr als begeistert hat. Hach, ich will ja nichts verraten, aber es gab so viele Szenen, die ich toll fand. Nun, da bleibt mir nur eine ganz besondere Leseempfehlung auszusprechen.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Donnerstag, 3. September 2020

Rezension - El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde


Autorin: Brigitte Lamberts

Titel: El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 4. September 2020
erschienen: Taschenbuch 17. September 2020

Seiten: 319

Altersempfehlung: Erwachsene

 Herausgeber : edition oberkassel


Über die Autorin:
Brigitte Lamberts ist promovierte Kunsthistorikerin, freiberufliche PR-Beraterin und Redakteurin. Als Autorin sind drei Düsseldorf-Krimis in Zusammenarbeit mit ihrer Co-Autorin bei edition oberkassel Verlag in Düsseldorf erschienen: Ausgeweidet, Totgetanzt und Wutentbrannt. Diverse Kurzkrimis sind in Anthologien und anderen Printmedien veröffentlicht. Als Mitherausgeberin von Mallorca mörderisch genießen und Blutspuren auf Mallorca (Wellhöfer Verlag, Mannheim) kam sie auf den Geschmack ihre Lieblingsinsel in den Fokus zu stellen und es entstand El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier, ihr erster Mallorca-Krimi, dem sogleich die Fortsetzung El Gustario de Mallorca und der tödliche Schatten folgte, ebenfalls bei edition oberkassel Verlag. Sie ist Mitglied im Westdeutschen Autorenverband e.V., im BVjA - Bundesverband junger Autoren und Autorinnen e.V., bei den Mörderischen Schwestern e.V. und im Syndikat.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sven Ruge ist auf Mallorca endgültig angekommen. Es läuft gut bei ihm: Er macht sich als Gastrokritiker einen Namen und unterstützt seinen Freund Manuel bei der Führung von dessen Restaurants. Zufällig lernt er in den Markthallen von Santa Catalina die Schweizerin Sara Füssli kennen und verliebt sich in sie. Sven ist im Glück, denn sie erwidert seine Zuneigung. Gemeinsam erkunden sie die schönsten Orte der Insel und genießen die mallorquinische Küche. Sara möchte mehr über die letzten Wochen ihrer jüdischen Urgroßeltern erfahren. Denn die haben sich 1940 auf der Insel das Leben genommen, um ihrer Deportation zu entgehen. Svens journalistische Neugierde ist geweckt. Doch in seine Verliebtheit mischt sich nach und nach Irritation. Irgendetwas stimmt mit Sara nicht. Sie ignoriert seine Unterstützung. Schließlich stößt Sven auf ein geheimnisvolles Gemälde und ihm wird klar, dass nichts so ist, wie es scheint. Doch die Zeit läuft.


Meine Meinung:
Erstaunlich wie viele Begebenheiten der Vergangenheit sich auch in der Gegenwart wieder finden. Ein sehr interessantes Thema war diesmal die Grundlage zu diesem Krimi: Beutekunst.
Leider waren viele Juden auch auf Mallorca nicht sicher, denn es gab dort reichlich Nazis, die ihnen das Leben schwer machten, beziehungsweise dafür sorgten, dass es vorzeitig tödlich endete.

Sara möchte mehr über ihre Urgroßeltern erfahren, die sich dort das Leben genommen haben, kurz bevor sie verhaftet werden sollten. Zufällig lernt sie Sven Ruge kennen, der ihr behilflich sein will und ihr aber auch einiges von der Insel zeigt. Ich konnte mal wieder dabei sein und viele Orte wiedersehen, die ich im Urlaub kennen gelernt habe. 
Glücklicherweise macht das Lesen der kulinarischen Genüsse ja nicht dick, was mich immer wieder erfreut. Denn Sven lässt es sich als Gastrokritiker nicht nehmen und erklärt Sara viele Gerichte. Natürlich kehren beide in vielen interessanten Restaurants ein. Es könnte alles so schön sein, wenn es da nicht die Kleinigkeit der Merkwürdigkeiten geben würde. Ich verrate nichts, aber ich befürchtete irgendetwas. 
Mal wieder war ich an das Buch gefesselt und gespannt, was sich Brigitte Lamberts diesmal hat einfallen lassen. Geschickt hat sie ein weiteres Mal Geschehnisse der Vergangenheit aufgegriffen und sie durch Beteiligte, vorzugsweise Sven Ruge, aufarbeiten lassen. Obwohl Sven ja am liebsten als Gastrokritiker tätig ist, lässt ihm seine journalistische Spürnase keine Ruhe. Die Autorin gönnt sie ihm ebenfalls nicht und es wird eine aufregende Zeit für ihn. 


Fazit:
Ein weiteres Mal hat mir ein Buch, das Brigitte Lamberts geschrieben hat, vieles bieten können: Spannung, Ausflüge auf der Insel, Appetit auf Tapas und auch etwas Romanze kam darin vor. Nach wie vor bin ich begeistert, dass ich auf bequeme Weise Reisen unternehmen kann. Und auch diesmal meine ich, dass Mallorca-Fans sich freuen werden und wer weiß, vielleicht kann der eine oder die andere in den nächsten Jahren mal die Insel besuchen und vielleicht das Buch als kleinen Reiseführer nutzen. Ich gebe auf jeden Fall eine Leseempfehlung ab.



Beim Verlag und bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken, ich bekam dadurch nicht nur etwas spannendes, sondern auch die Möglichkeit, das Buch vorab lesen zu dürfen.

Montag, 10. August 2020

Rezension - Stille Zeugen



Autorin: Angela Lautenschläger

Titel: Stille Zeugen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 1. Dezember 2017
erschienen: Taschenbuch 5. März 2019

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Über die Autorin:
Angela Lautenschläger arbeitet seit Jahren als Nachlasspflegerin und erlebt in ihrem Berufsalltag mehr spannende Fälle, als sie in Büchern verarbeiten kann. Ihre Freizeit widmet sie voll und ganz dem Krimilesen, dem Schreiben und dem Reisen. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als die Nachlasspflegerin Friedelinde Engel zu dem Haus einer Toten geschickt wird, um deren Erbe zu regeln, erwartet sie nichts Außergewöhnliches. Im Keller der Toten findet Friedelinde jedoch eine zweite Leiche. Die zerbrechliche Frau selbst kann den kräftigen Mann unmöglich dort hinuntergebracht haben, doch wer sonst? Während der Kripo-Beamte Nicolas Sander bei seinen Ermittlungen im Dunkeln tappt, führt Friedelindes Suche nach den Erben der Frau in ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte zurück. Hängen die zwei Fälle zusammen? Friedelinde und Sander müssen Hand in Hand arbeiten, um die Schuldigen zu finden … und Hunderten Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen.


Meine Meinung:
Als Krimifan habe ich im Laufe der Jahre sehr viele interessante Ermittler kennen gelernt. Bisher war allerdings noch keine Nachlasspflegerin darunter und deshalb war ich sehr neugierig auf dieses Buch.
Friedelinde Engel will sich eigentlich nur das Haus der Verstorbenen ansehen, weil sie hofft, dort Hinweise auf Erben zu finden. Sie hat natürlich nicht damit gerechnet, dass sie im Keller eine Leiche finden wird. Noch weniger hat sie damit gerechnet, dass sie vom zuständigen Kripobeamten gebeten wird, ihm behilflich zu sein.
Die Autorin hat sich einiges einfallen lassen und eine geheimnisvolle Geschichte rund um die Tote aufgebaut. Ich durfte Friedelinde und Sander begleiten und konnte sie bei ihren Tätigkeiten beobachten. Allerdings kam mir an einer bestimmten Stelle ein Verdacht, wer der Täter sein könnte und ich sollte mit meiner Vermutung recht behalten.
So gerne ich in einem Krimi auch etwas über Nebenschauplätze oder Privatleben der Hauptbeteiligten lese, hätte ich diesmal auf einiges verzichten können.


Fazit:
Ein interessanter Krimi, der mich ganz gut unterhalten hat. An die Arbeitsweise des Ermittlerduos muss ich mich allerdings erst noch gewöhnen. Wer weiß, was mich in den nächsten Folgen erwartet.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 29. Juni 2020

Rezension - Blauer Tod: Im Netz des Terrors



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Blauer Tod: Im Netz des Terrors

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Mai 2018

Seiten: 536

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Weltverbesserer-Sekte, Delfine, die als Waffen eingesetzt werden, und eine Behörde mit düsteren Geheimnissen – erneut ein hochexplosiver Thriller um Alex Martin, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzen muss, um unzählige andere zu retten.
Nach einer Epidemie werden in Kenia ganze Dörfer niedergebrannt. Über der sudanesischen Wüste verschwindet ein Flugzeug mit einer tödlichen Ladung vom Radar. In Europa werden Wissenschaftler entführt. Weltweit häufen sich mysteriöse Ereignisse. Als im Roten Meer nach einer Terrorankündigung verstümmelte Delfine auftauchen, wird der Meeresbiologe Alex Martin zu einer verdeckt ermittelnden Spezialeinheit hinzugezogen. Er stößt auf eine Verschwörung globalen Ausmaßes. Millionen von Menschenleben droht höchste Gefahr.


Meine Meinung:
Bei niedrigem Blutdruck empfehle ich einen Alex-Martin-Thriller zu lesen. 😉 Zumindest bei mir hat es gewirkt. Bei diesem Buch wurde ich emotional ganz schön hin und her gerissen. Es wurde mir soviel geboten, von Tränen in den Augen, bibbern vor Spannung  und wieder Tränen in den Augen und dann ein Aufatmen. Was das alles bei mir ausgelöst hat, werde ich hier natürlich nicht verraten.
Inzwischen habe ich Alex Martin in mein Leserherz geschlossen und auch einige seiner Freunde. Es hat mir sehr viel Lesevergnügen bereitet. Wenn ich bedenke, dass Ute Bareiss das Buch vor zwei Jahren veröffentlicht hat, ist es jetzt gerade hochaktuell. Zumindest, was ein Thema betrifft, aber sie verarbeitet ja mehrere brisante Themen in ihren Büchern, die sehr nachdenklich stimmen und fast bin ich mit einer Person einer Meinung, nur mit der Umsetzung hapert es und das kann ich nicht durchgehen lassen.
Sehr gut gefällt mir, dass die Autorin sehr viel interessantes und wissenswertes in ihren Büchern vermittelt. Was so eine Weltumseglung doch alles bewirken kann.
Lange habe ich ja gezögert, die Thriller von Ute Bareiss zu lesen. Weiß ich doch, dass ein Thriller meist zu aufregend für mich ist. Aber nachdem ich das erste Buch gelesen hatte, gab es kein Halten mehr, ich wollte alle lesen. James Bond ist nichts dagegen 😉 Zu gerne hätte ich Alex und Walther im Smoking gesehen. Ich werde mich jetzt erst einmal wieder beruhigen und vielleicht einen Cosy-Crime lesen, was nicht abwertend gemeint ist.


Fazit:
Alex Martin - Suchtgefahr, Spannung - Emotionen - Action - Fesselnd - all das kommt in dem Buch vor und eigentlich noch viel mehr. Ich will jetzt nicht alles aufzählen und lieber das Buch empfehlen. Allerdings rate ich dazu, alle drei in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Ich habe es gemacht und hatte dazwischen keine langen Wartezeiten, was ja von Vorteil ist. Also, wer die Bücher noch nicht kennt, nutzt die Gelegenheit.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 28. Juni 2020

Rezension - Tote Männer essen kein Gelato



Autorin: Angelika Lauriel

Titel: Tote Männer essen kein Gelato

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Juni 2020

Seiten: 368

Altersempfehlung : Erwachsene

Verlag: BoD - Books on Demand



Über die Autorin:
Angelika Lauriel, geboren im Saarland, ist im Erstberuf Diplomübersetzerin für Englisch und Französisch. Mit dem Schreiben begann sie, als ihre drei Söhne aus den Windeln herausgewachsen waren. Seit sie mit dem Schreibvirus infiziert ist, kann sie nicht mehr davon lassen. Mehrere Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbücher sind schon erschienen, und es werden ständig mehr - fantastische, kriminalistische und romantische. Unter dem Pseudonym Laura Albers schreibt sie Liebesromane, die meist in mehr als einem Land spielen. Seit 2016 unterrichtet sie Deutsch als Zweisprache.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mordermittlungen im Traumurlaub? Lucy Schober, seit zwei Jahren Zwillingsmama, ist glücklich in ihrem Leben mit Kriminaloberkommissar Frank Kraus. Nur ihre beste Freundin Leonie fehlt ihr, denn die lebt in einem Zeugenschutzprogramm. Eines Tages erreicht Lucy ein Hilferuf, und kurzerhand reist sie ins schöne Kampanien, wo sie ihre Freundin vermutet. Dort findet sie eine untröstliche Leonie, deren Freunde in einen Mordfall verwickelt sind. Alle Spuren deuten auf das Organisierte Verbrechen hin. Kann Frank, der erst ein paar Tage später nachreist, Lucy von ihren Ermittlungen abhalten, oder bringt seine Lebensgefährtin sich wieder in Gefahr? Ein Saar-Italo-Krimi made im Saarland.


Meine Meinung:
Tote Männer essen kein Gelato - da ist etwas wahres dran und tote Männer können in Italien auch keine Eisdiele eröffnen. Im Grunde hatte ich hier zwei Geschichten und mittendrin Lucy Schober. Sie kann es einfach nicht lassen und besucht ihre beste Freundin, obwohl das sehr gefährlich ist. Außerdem dreht sich vieles um Gelato und deshalb bin ich der Meinung, dass ich es hier mit zwei gang verschiedenen Geschichten zu tun hatte. Auf jeden Fall war alles sehr spannend zu lesen und ich konnte das Buch, mal wieder, nicht zur Seite legen. Ich wollte unbedingt wissen, was sich die Autorin alles hat einfallen lassen. Und das war einiges, die Spannung steigerte sich für mich immer mehr. Es gab dann auch ein besonderes Ende, allerdings blieben bei mir einige Fragen offen. Ich gehe allerdings davon aus, dass sie im nächsten Buch beantwortet werden.


Fazit:
Lucy Schober kann es einfach nicht lassen, sehr zum Leidwesen ihres Mannes. Aber sie sorgt dafür, dass ich eine spannende Unterhaltung bekommen habe und mich nun auf das nächste Buch freue.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn sie hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht.

Freitag, 26. Juni 2020

Rezension - Weisses Gold - Im Sog der Gier



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Weisses Gold - Im Sog der Gier

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. November 2016

Seiten: 488

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner Verlag



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.


Kurzbeschreibung, übernommen:
*** Ein packender Thriller mit hochbrisantem Thema *** Der Schwarzmarkt für Elfenbein boomt! Meeresbiologe Alex Martin stößt bei seiner Arbeit für die Naturschutzbehörde in Thailand auf die Schmuggler und gerät dadurch ins Fadenkreuz einer mächtigen Organisation. Mit seinem Freund, dem thailändischen Ermittler Jaidee, begibt Alex sich auf die Spur des weißen Goldes. Sie führt von den afrikanischen Savannen durch das Rotlicht-Milieu Phukets bis in die obersten chinesischen Geschäftsetagen. Die beiden dringen tief in den Sumpf des organisierten Verbrechens vor. Dabei machen sie eine grausame Entdeckung.


Meine Meinung:
Bereits der erste Alex-Martin-Thriller hat mich begeistert und deshalb wollte ich natürlich auch das zweite Buch lesen. Beide Bücher empfand ich als extrem spannend und ich konnte auch diesmal das Buch kaum aus der Hand legen.
Ute Bareiss hat ein sehr brisantes Thema in ihrem Buch verarbeitet: Elfenbeinhandel! Wer Alex Martin kennt, wird sich vielleicht wundern, was ein Meeresbiologe damit zu tun hat. Tja, manchmal spielen Zufälle eine wichtige Rolle. Denn zufällig war Alex bei der Familie seines Freundes Jaidee zu Besuch, als es einen besonderen Vorfall gab. Es kommt sogar noch schlimmer, Alex und  Jaidee entdecken später noch ganz andere Dinge. Ich werde aber nicht weiter darauf eingehen, weil in der Kurzbeschreibung ebenfalls nicht mehr verraten wird. Auf jeden Fall hat mich die Autorin wieder an ihr Buch gefesselt. Ich fieberte regelrecht mit und wollte natürlich unbedingt und so schnell wie möglich erfahren, wie sich alles entwickelt und wie es am Ende ausgeht. Mir tut die Autorin schon fast leid. Sie recherchiert und schreibt, was sicherlich innerhalb kurzer Zeit möglich ist und ich verschlinge das Buch regelrecht in allerkürzester Zeit. Das ist allerdings auch ein Zeichen, wie gut das Buch geschrieben ist.


Fazit:
Auch der zweite Fall mit Alex Martin ist sehr spannend, aber Achtung! Schwache Nerven sollte man nicht haben, wenn das Buch gelesen wird. Nun gut, ich gebe zu, was so ein richtiger Fan von einem Thriller ist, wird damit klar kommen, aber ich musste mich am Ende des Buches doch erst einmal beruhigen, so sehr steckte ich mittendrin. Und nichts hält mich davon ab, in Kürze das nächste Buch zu lesen.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Rezension - Roter Ozean - Im Fahrwasser der Macht



Autorin: Ute Bareiss

Titel: Roter Ozean - Im Fahrwasser der Macht

Genre: Thriller

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen; 29. August 2016

Seiten: 448

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Kieselsteiner



Über die Autorin:
"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!" So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt. Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider. Zudem ist sie als freie Lektorin und Übersetzerin tätig und engagiert sich ehrenamtlich in Schriftstellerforen und Autorenverbänden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht. Ein Alex-Martin-Thriller (Band 1) Ein Feuerball erhellt das Tyrrhenische Meer. Aus den Trümmern der explodierten Motorjacht rettet der Meeresbiologe Alex einen Verletzten. Damit beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn der Gerettete Sergio ist Journalist und besitzt brisantes Recherchematerial zu einem Mord in den höchsten Politkreisen Italiens. Alex gerät in einen Strudel aus Macht und Intrigen bis er selbst von Polizei und skrupellosen Verbrechern verfolgt wird.. Es bleibt nur ein Ausweg: Der Gejagte muss selbst zum Jäger werden ...


Meine Meinung:
Puh, war das spannend! Das waren meine Gedanken, als ich das Buch ausgelesen hatte. Gleichzeitig  habe ich es bedauert, dass ich nicht schon eher nach einem Buch von Ute Bareiss gegriffen habe.
Alex Martin will eigentlich einfach "nur" einen Mann retten, dessen Boot in Flammen aufgegangen ist und ihm einen Wunsch erfüllen. Was er dann erleben muss, zerrte an seinen und auch an meinen Nerven 😉 Es war aber auch spannend, was sich die Autorin hat einfallen lassen. So viele Beteiligte, die irgendwie nicht ganz sauber waren und wer war nun der Auftraggeber?  Die Autorin hat einen interessanten Spannungsbogen gezogen, auch innerhalb der Kapitel. Aber da ich nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen will, kann ich leider auch keine Situationen beschreiben. Man möge mir einfach glauben. Auf jeden Fall war ich so sehr ans Buch gefesselt, weil ich wissen wollte, wie es denn nun endet und ein weiteres Mal habe ich alles zügig durchgelesen.


Fazit:
Ein sehr gelungener Auftakt zu einer Thriller-Serie, was mich begeistert. Sobald es meine Zeit zulässt, werde ich auch die weiteren Folgen lesen, ach, was schreib ich da, ich werde sie ebenfalls verschlingen. Aber zunächst gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Was ich noch schreiben wollte.... ich habe Ute Bareiss auf einer der Buchmessen kennen gelernt und seitdem haben wir uns immer mal wieder ausgetauscht. Allerdings hatte ich mich nie an ihre Bücher getraut, weil mich der Begriff "Thriller" ein bisschen abgeschreckt hat. Ich mag Krimis und manche könnten sich auch Thriller nennen und wiederum sind manche Thriller in meinen Augen nicht so schlimm, dass sie meine Nerven zu sehr strapazieren. Deshalb habe ich es endlich gewagt und bin begeistert. Vor allem danke ich der Autorin, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 21. Januar 2020

Rezension - Münchhausenwut


Autorin: Deborah Emrath

Titel: Münchhausenwut

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: eBook 10. Januar 2020
erschienen: Taschenbuch 20. Februar 2020

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel



Über die Autorin:
Deborah Emrath, geboren 1976 im Untertaunus, wohnt genau wie Emma, die Protagonistin ihres Debütromans, in Bodenwerder. Auch den trockenen Humor hat sie mit ihrer Kriminalhauptkommissarin gemeinsam. Ihre erste Kurzgeschichte aus der Grundschulzeit handelte von einer Kuh, die eine Fahrkarte kaufen wollte. Mittlerweile hat sie bereits einige – hoffentlich besser lesbare -Kurzgeschichten veröffentlicht. Seit 2005 lebt sie in Bodenwerder, zusammen mit ihrem Ehemann und zwei Birmakatern. Mittlerweile ist das Städtchen an der Weser ihre Heimat. Ihre Geschichten bleiben so bewusst im Alltag verankert. Die Figuren der studierten Diplompädagogin leben von ihrer Erfahrung als Lehrkraft. Wenn sie nicht gerade Emma zur Aufklärung eines Mordfalls schickt, arbeitet sie als freie Lektorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ralf Ebelski, Gynäkologe und Hauptdarsteller im Musical "Münchhausen", wird erwürgt am Münchhausenbrunnen im beschaulichen Bodenwerder aufgefunden. Auch ein Täter ist schnell gefunden. Doch als die Fassade des schauspielernden Frauenarztes bröckelt, steigt die Zahl der Verdächtigen rasant an.
Fast jeder verfolgt bei dieser Mörderjagd eigene Pläne. So auch Emma Stanford, die Kriminalhauptkommissarin mit dem trockenen Humor, die mit der Aufklärung des Falles beauftragt wird. Leider kann sie dieser Pflicht wegen ihrer neuen Freundin Barbara und ihres nicht mehr so ganz Ex-Mannes Andreas nur wenig nachkommen. Denn die beiden haben eigene Vorstellungen von den Motiven und dem Tathergang. Emma muss schnell sein, denn der Täter ist immer noch auf freiem Fuß.


Meine Meinung:
Münchhausen sollte ja eigentlich den meisten bekannt sein. Die Gegend vielleicht nicht so, aber ich kenne sie und es freut mich immer wieder, wenn ich weiß, was wo passiert. Deshalb war ich natürlich mal wieder neugierig auf einen Krimi. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, was wohl daran liegen mag, dass sie bisher mit Kurzgeschichten an Anthologien beteiligt war und dies ihr Debütroman ist.
So lernte ich zunächst Emma Stanfort kennen, die sich hauptsächlich um den Mord kümmern sollte. Nach und nach kamen noch mehr Personen hinzu und da hat die Autorin einen interessanten Schreibstil gewählt. Denn sie hat wechselweise viele Personen zu Wort kommen lassen, die Situationen aus ihrer Sicht schilderten. So kannte ich das noch nicht und musste mich auch erst einmal daran gewöhnen. Meist habe ich immer aus Sicht der Ermittler und geheimnisvoll aus Sicht des Täters etwas gelesen. Aber so machte es Deborah Emrath besonders spannend und lenkte den Verdacht auf viele Personen. Ich selber hatte lange keine Ahnung, wer denn nun der Täter war.
Was ich neben der Spannung immer gerne lese, sind Angaben über das Privatleben der Ermittler, davon gab es hier reichlich und es spielte eine sehr wichtige Rolle. Wie immer möchte ich aber nicht weiter auf den Inhalt eingehen, aber zumindest erwähnen, dass ich das Ende als sehr dramatisch empfand und nun gespannt auf weitere Folgen bin.


Fazit:
Mir hat der Debütroman sehr gut gefallen, Spannung gab es und auch viele Informationen, die die Umgebung und deren Besonderheiten betrafen. Ich würde mich freuen, wenn ich noch mehr über Emma Stanfort lesen kann. Aber zunächst empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Sonntag, 5. Januar 2020

Rezension - Oma kriegt die Kurve


Autorin: Regine Kölpin

Titel: Oma kriegt die Kurve

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Januar 2020 als eBook
erschienen: 3. Februar 2020 als Taschenbuch

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur 



Über die Autorin:
Regine Kölpin schreibt sowohl humorvolle Familienromane, historische Romane, Kriminalromane und Kinder- und Jugendliteratur. (teilweise unter Pseudonym) Sie ist auch als Herausgeberin tätig. Die Autorin liebt die Nähe zur Nordsee als Inspirationsquelle für ihre schriftstellerische Arbeit. In ihrer Freizeit liest sie gern und seit ein paar Jahren erkundet sie (nach langer Reisezeit mit dem Wohnwagen) mit dem Wohnmobil Europa. Regine Kölpin ist verheiratet mit dem Musiker Frank Kölpin. Sie haben 5 erwachsene Kinder, mehrere Enkel und leben ihr immer noch turbulentes Großfamiliendasein in einem historischen Dorf an der Nordseeküste Frieslands.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Plötzlich Oma – und das Leben steht Kopf! In ihrem Familien-Roman »Oma kriegt die Kurve« erzählt die beliebte friesische Autorin Regine Kölpin mit jeder Menge Humor, Herz und ganz viel Nordsee-Flair, wie Cara unverhofft und nicht ganz freiwillig Vollzeit-Oma wird …
Ein warmherziger, turbulenter Familien-Roman zum Lachen, der seine Leser an die Nordsee-Küste entführt und daher auch wunderbare Urlaubs-Lektüre ist.
Mit 52 Jahren fühlt sich Cara noch ein bisschen zu jung, um es sich schon im Ohrenbackensessel in ihrer Etagenwohnung in Wilhelmshaven gemütlich zu machen. Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, würde sie gern in ihren alten Beruf zurückkehren. Doch ehe sie es sich versieht, flüchtet Tochter Wiebke samt dreijährigem Sohn zurück ins elterliche Nest. Dann steht auch noch Sohn Tim vor der Tür und verkündet, dass er – etwas ungeplant – Vater wird. Oma Cara hat doch bestimmt nichts dagegen, die Kinder-Betreuung zu übernehmen und ihre eigenen Pläne über den Haufen zu werfen? Auf ihren Mann Thomas kann Cara auch nicht zählen, denn der hat gerade ganz andere Probleme, als Opa zu sein ... Nur gut, dass es da noch die 75-jährige Helene gibt, in deren kleinem Stofflädchen am Deich im traumhaften Kurort Dangast Cara gelegentlich aushilft: Die beiden tüfteln einen gewieften Plan aus, wie sie das Familien-Chaos meistern und auch noch die schärfste Lebens-Kurve kriegen können …


Meine Meinung:
Ich gebe zu mit dem Titel konnte ich mich nicht so richtig anfreunden, irgendwie vermittelt er mir etwas anderes. Allerdings ist mir klar, dass eine Frau mir 52 durchaus eine Oma sein kann, aber ich würde sie im Allgemeinen nie so betiteln, aber das ist wohl Ansichtssache.
Aber das Cover gefiel mir und die Kurzbeschreibung machte mich dann doch etwas neugierig.  So lernte ich Cara, ihre Familie und Helene, ihre befreundete Chefin kennen. Ich landete direkt in ein Familienleben, das sehr turbulent war und in dem Cara selbst nicht so recht wusste, ob sie sich eigentlich wohl fühlte. Zumal ihr Mann sich so benahm, dass ich ihm zu gerne mal so richtig meine Meinung gesagt hätte, bei allem Verständnis für einige Sorgen, konnte es so nicht gut gehen. Nun, er hat ebenfalls die Kurve gekriegt.
Regine Kölpin hat sich einiges einfallen lassen und vieles durchaus realistisch beschrieben. Ich war froh, dass ich "nur" die Leserin sein musste und verfolgte natürlich alles sehr genau. Ich hoffte auf ein gutes Ende und das bekam ich auch. Natürlich verrate ich nicht, wie es denn ausfiel, das muss jeder selbst nachlesen.


Fazit:
Ein unterhaltsamer humorvoller und turbulenter Familienroman mit Höhen und Tiefen. Gerne empfehle ich das Buch weiter, es eignet sich wunderbar zum Zwischendurch lesen.

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.



#OmakriegtdieKurve #NetGalleyDE

Montag, 30. Dezember 2019

Rezension - Tatort Kuhstall



Autorin: Thea Lehmann

Titel: Tatort Kuhstall

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 1. Juli 2018

Seiten: 300

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Saxo-Phon



Über die Autorin:
Thea Lehmann arbeitete viele Jahre als Journalistin und freie PR-Beraterin, bevor sie 2015 ihren ersten Regional-Krimi veröffentlichte. Die Sächsische Schweiz ist die zweite Heimat der in Bayern aufgewachsenen Autorin. Diese Region inspiriert sie enorm, deshalb gibt es inzwischen vier Krimis aus der Reihe um den bayerischen Kriminalkommissar Reisinger und seinen sächsischen Kollegen. Thea Lehmann ist Mitglied bei den Mörderische Schwestern e.V. und im Autorenverein 'Das Syndikat'


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord oder Selbstmord? Am Fuße der Zyklopenmauer, unterhalb des "Kuhstall" genannten riesigen Felsentores, wird ein toter Mann gefunden. Es handelt sich um den Unternehmer Dr. Stefan Schüppel, der in Rathmannsdorf ein alteingesessenes Unternehmen für kosmetische Produkte mit Kräuterauszügen führt. Nichts deutet zunächst auf einen Mord hin, zumal Dr. Schüppel nachweislich immer wieder depressive Phasen hatte. Ein Selbstmord liegt nahe. Doch je länger Leo Reisinger und Sandra Kruse recherchieren, desto dubioser wird der Tod des Mannes. Und jeder der zahlreichen Verdächtigen hat ein mögliches Motiv und seine eigene Wahrheit, die weit zurück in die Vergangenheit reicht...


Meine Meinung:
Ich bin hier an einen Krimi geraten, der nicht nur spannend, sondern auch sehr informativ für mich war. Ich gestehe, dass ich gegoogelt habe. Irrtümlich bin ich von einem "echten" Kuhstall ausgegangen und musste dann erfahren, dass der Tatort sich im Elbsandsteingebirge befindet und ein beliebter Ausflugsort ist. So gerne ich in manchen Büchern selber vor Ort sein möchte, war ich diesmal froh, dass ich dort nicht wandern und schon mal gar nicht klettern musste. Aber das nur nebenbei.
Bisher kannte ich noch keine Bücher von Thea Lehmann und wollte gerne einen Krimi von ihr lesen. So lernte ich ein sehr interessantes Ermittlerduo kennen. Sandra Kruse, die Einheimische, sie konnte ihrem Kollegen sehr vieles erklären. Denn Leo Reisinger war ein Bayer, der für zwei Jahre in Sachsen arbeiten wollte und nach anderthalb Jahren noch immer nicht alles in der Umgebung kannte und Begriffe schon mal gar nicht. Sascha, der dritte Kollege dieser Runde musste allerdings während dieser Ermittlungen Urlaub nehmen, warum verrate ich natürlich nicht, aber die Idee fand ich sehr lustig.  Natürlich habe ich sehr viel über das Privatleben der drei erfahren können, was durchaus für Probleme sorgen konnte, denn manches lenkte die eine oder den anderen von konzentriertem Arbeiten ab. Es war aber auch verworren, der erste Eindruck täuschte, aber die Ermittler gaben nicht auf. Ich selber hatte irgendwann einen Verdacht geschöpft und musste am Ende feststellen, dass ich fast richtig lag.


Fazit:
Für mich war es der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe. Ich weiß jetzt, dass es mit Sicherheit nicht der einzige bleiben wird. Sobald es meine Zeit zulässt, werde ich wohl noch weitere lesen. Gerne empfehle ich das Buch weiter.


Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken. Wir beide haben uns auf der Buchmesse in Frankfurt kennen gelernt. Wie es bei mir immer so ist, wenn ich höre, dass eine mir bisher unbekannte Autorin Krimis schreibt, bin ich sofort im Thema. Ihre Krimis sind in Sachsen angesiedelt, aber ich finde, sie sollten auch in den anderen Bundesländern bekannt gemacht werden. Zumal ich sehr viele interessante Informationen erhalten habe.

Donnerstag, 22. August 2019

Rezension - Das Wäldchen


Autorin: Karin Büchel

Titel: Das Wäldchen

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 14. Juni 2019

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Lempertz Edition und Verlagsbuchhandlung




Über die Autorin:
Karin Büchel ist in Gelsenkirchen geboren, nach dem Abitur studierte sie Sozialwissenschaften an der Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn. (Abschluss: Diplom 1985) Sie arbeitet mit körperlich und geistig behinderten Erwachsenen. In ihrer Freizeit schreibt sie Kurzgeschichten: Markante, skurrile, eigenwillige, komische und spannende. Aber auch Kriminalgeschichten mit Lokalkolorit, Erzählungen aus dem Leben und Gedichte gehören zu ihrem Repertoire. Sie lebt mit ihrer Familie in Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Knochenfund in den Siegauen stellt die Beueler Polizei vor ein Rätsel. Untersuchungen der Rechtsmedizin ergeben, dass es sich um menschliche Überreste handelt, die mindestens 20 Jahre alt sind.
Kommissar Willi Wipperfürth verfolgt eine Spur, die ihn zu einem nicht aufgeklärten Vermisstenfall führt. Er setzt alle Hebel in Bewegung, um Licht ins Dunkel zu bringen. Dabei sticht er in ein Wespennest und kann nicht verhindern, dass seine Ermittlungen Einfluss auf sein Privatleben haben. Als dann auch noch ein alter Freund auftaucht und im Rhein eine Wasserleiche gefunden wird, gerät Wipperfürth an seine Belastungsgrenze.


Meine Meinung:
Von Karin Büchel hatte ich bisher schon einige Krimis gelesen und ich freute mich auf dieses neue Buch. Schnell war ich der Meinung, dass es eine etwas schwierigere Aufgabe für Kommissar Willi Wipperfürth ist. Denn Knochen, die mindestens 20 Jahre in den Siegauen lagen, machen es nicht leicht. Ich als Leserin hatte außerdem den Vorteil, dass ich wusste, wem die Knochen gehörten und was damals passiert ist. Aber natürlich hat die Autorin es so geschildert, dass ich nicht wusste, wer denn der Täter war.
Die Autorin hat es bestens verstanden, eine gewisse Spannung aufzubauen. Im Grunde waren es für mich zunächst mehrere Geschichten, die ich zu lesen bekam. Erst ganz am Ende wurde alles zusammengefügt und ich stellte fest, dass Zufälle, Überraschungen und Erkenntnisse zur Lösung des Falles beitragen konnten.
Wie immer freute ich mich dann auch, dass viel Privates ebenfalls mit einfloss. Als Leserin konnte ich zu den Ermittlern dann auch eine besondere Beziehung aufbauen. Deshalb würde es mich freuen, wenn ich noch weitere Folgen lesen kann.


Fazit:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das ich verschlungen habe, was durch die flüssige Schreibweise auch sehr gut möglich war. Es war spannend und unterhaltsam und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 23. Juli 2019

Rezension - Der Fall Susann K.


Autorin: Carmen Mayer

Titel: Der Fall Susann K.

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. Juli 2019

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel




Über die Autorin:
Carmen Mayer lebt als zuagroaste Württembergerin in Bayern. Nach Abschluss ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie in der Geschäftsleitung verschiedener Industrie- und Handelsbetriebe, und war mehr als zwanzig Jahre lang als Einkäuferin für deutsche Firmen in Nordamerika und Asien unterwegs. Ihre literarische Laufbahn begann Carmen Mayer auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes startete. Sie ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern und bei HOMER.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Susann K. wird beim Joggen überfallen, brutal vergewaltigt und ermordet. Der mutmaßliche Täter wird vor Gericht gestellt, jedoch überraschend freigesprochen. Der Tod seiner Tochter und dieser Freispruch werfen ihren Vater völlig aus der Bahn, denn wie es im Nachhinein scheint, sind wichtige Spuren verwischt worden, Unterlagen wurden gefälscht, das Original-Polizeifoto des Tatorts ist verschwunden. Wenzel K. muss damit leben, dass Julius Morawicz selbst dann nicht mehr für diese Tat vor Gericht gestellt werden kann, wenn sich die Unterlagen wiederfinden, mit denen seine Täterschaft bewiesen werden könnte. Kurze Zeit später ist Julius Morawicz tot. Neben der Leiche sitzt Wenzel K. mit der Mordwaffe in der Hand. Er hat genügend Motive für diesen Mord. Was weder er noch sein Anwalt wissen: Der Reporter Bernd Wunderlich hat sich vorgenommen, die Hintergründe des Freispruchs von Julius Morawicz im Fall Susann K. zu ergründen. Er stößt auf Zusammenhänge, die ihn und seine Informanten in tödliche Gefahr bringen und in einen wahrhaft mörderischen Wettlauf mit der Zeit münden, während Wenzel K. seiner Verurteilung zu lebenslanger Haft entgegensieht.


Meine Meinung:
Von Carmen Mayer habe ich inzwischen schon einige Bücher gelesen und weitere schlummern noch auf meinem Reader. Aber da ich mal wieder Lust hatte, einen Krimi zu lesen, wurde dieses Buch den anderen vorgezogen. Zumal mich die Kurzbeschreibung doch sehr neugierig gemacht hat. Ich dachte, dass ist doch mal etwas anderes und ich sollte recht behalten. Wobei ich zugeben muss, dass ich anfangs etwas unsicher war, ob ich das Buch nun wirklich lesen wollte. Mir kam es zunächst wie ein Tatsachenbericht vor, es wurde geschildert, was die Polizei ermittelt hat und wie der Täter vor Gericht gestellt wurde. Die Autorin hatte für dieses Buch einen ganz besonderen Schreibstil gewählt. Mir wurde nicht nur mitgeteilt, was vor Gericht passierte, nein, ich konnte auch an den Gedanken und dem Gefühlsleben des Vaters teilhaben. Und dann hat mich das Buch auf einmal gepackt, es traten Personen auf, die eine wichtige Rolle spielen sollten und es passierte einiges, was für mich durchaus spannend war. Vorher wusste ich vieles, aber nach der überraschenden Wendung war für mich alles offen und ich hoffte so sehr, dass es ein gutes Ende geben würde.
Ich möchte jetzt aber auch noch etwas anderes gestehen. Ich habe mit dem Lesen des Buches begonnen und vorausgesetzt, dass es Krimi wie alle anderen sein würde. Teilweise war es das ja auch, aber die Autorin hat mir die Gedanken des Vaters sehr nahe gebracht und ich als Leserin hätte durchaus Verständnis dafür gehabt, wenn.. Nein, darauf gehe ich jetzt nicht näher ein. Aber durch diese Geschichte wurde ich auf eine Ungerechtigkeit aufmerksam, die ich aber auch nicht verraten werde,  es soll jeder selber nachlesen.


Fazit:
Es zeigt mir mal wieder, dass ich für andere Schreibstile offen sein und auch nicht zu schnell aufgeben sollte.  Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 8. Juli 2019

Rezension - Tote Frauen lügen nicht


Autorin: Angelika Lauriel

Titel: Tote Frauen lügen nicht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 4. März 2019

Seiten: 372

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH




Über die Autorin:
Angelika Lauriel hat in Saarbrücken Übersetzen und Dolmetschen Englisch/Französisch studiert. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher sowie zeitgenössische Romane für Erwachsene und wird seit 2010 von diversen Verlagen verlegt. Seit Sommer 2016 unterrichtet sie in dem Fach „Deutsch als Zweitsprache“ Kinder und Jugendliche, die aus ihrer Heimat nach Deutschland geflüchtet sind. In ihrer Freizeit singt sie in einem Kammerchor. Sonst kümmert sie sich um ihre fünfköpfige Familie und die französische Bulldogge Banou.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Liebesleben von Lucy Schober und Kriminalkommissar Frank Kraus ist endlich perfekt, denn sie freuen sich auf die bevorstehende Geburt ihrer Zwillinge. Alles läuft ausgezeichnet – bis ein geheimnisvoller Verehrer Lucy mit anonym versandten Gedichten und Blumen bedrängt. Frank reagiert mit Vorsicht anstatt mit Eifersucht. Zudem verhält sich Ilina, Lucys Freundin, in letzter Zeit seltsam. Lucy ahnt, dass eine tragische Geschichte hinter Ilinas Verhalten steckt. Deswegen will Lucy ihr helfen, doch schneller, als beiden Frauen lieb ist, geraten sie in ein Netz aus Lügen und Verleumdungen, das mit Franks aktuellem Mordfall im „Milieu“ zu tun hat. Aber Lucy wäre nicht Lucy, wenn sie dabei nicht in Lebensgefahr geriete. Können die beiden Frauen gerettet werden, oder kommt jede Hilfe zu spät?


Meine Meinung:
Da ich immer wieder auf der Suche nach mir unbekannten Krimiautoren bin, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es gerne lesen. Wobei ich unwissend anscheinend das dritte Buch, in dem Lucy Schober tätig ist, erwischt habe. Ich hatte das Gefühl, dass mir einige Hintergrundinformationen fehlten. Trotzdem kam ich klar und habe es in einem Rutsch gelesen.
Allerdings konnte ich mich zunächst mit Lucy nicht so richtig anfreunden, wie ich es meist mit den Protagonisten mache. Das mag jetzt an ihrer Persönlichkeit liegen, denn die Autorin hat sich schon etwas besonderes für Lucy einfallen lassen. Außerdem war das Buch trotz allem spannend.


Fazit:
Vielleicht hole ich es irgendwann, wenn ich viel Zeit habe, nach und lese die beiden vorherigen Bücher. Allen anderen, die Lucy noch nicht kennen und gerne von ihr lesen möchte, würde ich jetzt raten, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht mit Sicherheit das Lesevergnügen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken