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Dienstag, 30. Dezember 2014

Rezension - Die Herrin des Rings

Autorin: Dagmar Schnabel

Titel: Die Herrin des Rings

Genre: Historischer Roman

Version: eBook -Neuauflage

erschienen: als eBook 16. Dezember 2014

Seiten: 385

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Die Autorin Dagmar Schnabel lebt und arbeitet in Aachen. Der Name ist ein Pseudonym einer erfolgreichen Autorin, deren schriftstellerischer Schwerpunkt eigentlich in einem anderen Genre liegt. Seit ihrer Jugend faszinieren sie aber die Geschichten und Mythen um ihre Heimatstadt Aachen, die sie daher nun gekonnt in ihre historischen Romane einwebt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Aachen im Jahre des Herrn 1258. Trotz harter Arbeit und den Unbilden der Natur führt Alina auf dem Hof ihrer Tante ein glückliches Leben. Ihren einzigen Besitz trägt die junge Frau stets an einem Lederband direkt über dem Herzen: jenen Ring, den sie von ihrem Vater geerbt hat. Doch dann ändert sich alles. Die Frauen begegnen der hochschwangeren Markgräfin von Jülich, die auf der Flucht ist vor ihrem Mann. Sie nehmen Margarethe bei sich auf – aber der Akt der Barmherzigkeit wird nicht belohnt. Die Adlige erkennt, welch unermesslichen Schatz Alina unwissentlich hütet: der Ring gehörte einst der legendären Kaiserin Fastrada und gilt seit Jahrhunderten als verschollen. Sie stiehlt das kostbare Artefakt und will sich sein Geheimnis zunutze machen. So beginnt für Alina ein Abenteuer, wie sie es nie für möglich gehalten hätte – und das sie in größte Gefahr bringen wird!

Meine Meinung:
Die Autorin schreibt gerne Geschichten über ihre Heimatstadt Aachen und ich lese solche historischen Bücher sehr gerne, Also passte es ja bestens, als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde.
Der Buchtitel bezieht sich auf einen Ring, den die Königin Fastrada getragen haben sollte und der spätere Kaiser Karl war ihr verfallen, weshalb man annahm, dass der Ring ein Zauberring sein müsse.

Zufällig ist Alina in den Besitz des Ringes gekommen, unwissend was er bewirken soll. Bis zu dem Zeitpunkt, wo ihnen die Markgräfin Margarete von Jülich über den Weg läuft und mit diesem Ring verschwindet, denn sie hat ihn erkannt. Für Alina war er aber nur ein wertvolles Teil, das sie von ihrem Vater erhalten hatte und nach seinem Tode an einer Kette um den Hals trug. Verständlich, dass sie den Ring zurück haben wollte. Als Leserin kann ich nun miterleben, was Alina alles unternimmt, um Margarete und den Ring zu finden. Dabei lernte ich ganz viel vom Leben der damaligen Zeit kennen. Alina lebt bei einer Tante auf einem Hufenhof, wobei ich mich erst einmal schlau gemacht habe, was das denn ist. Gleichzeitig erfahre ich auch wieder einiges über das damalige Leben in Aachen, wohin Alinas Reise geht.
Die Autorin hat mich mit ihren Beschreibungen gefesselt  und nebenbei war es auch spannend. Ich wollte wissen, weshalb Margarete wirklich ihrem Mann weg gelaufen ist und wollte mehr über Leon erfahren. So habe ich das Buch mal wieder sehr zügig durch gelesen.

Allerdings hat mir etwas an dem Schreibstil nicht gefallen. Ich kenne ja viele Bücher, in denen in einem Kapitel ein Schwank zu anderen Personen gemacht wird. Meist komme ich damit auch klar, aber hier fiel es mir doch schwer. Irgendwie hatte ich das Gefühl, es hätte irgendwie kenntlich gemacht werden müssen. Allerdings hatte ich mich irgendwann daran gewöhnt.

Fazit:
Wer sich für Sagen und Mythen interessiert und nebenbei auch noch mal über das damalige Leben erfahren möchte, sollte sich dieses Buch zulegen.

Ich bedanke mich beim Verlag dotbooks für das Rezensionsexemplar. Ich bin mir nicht sicher, dass ich das Buch ansonsten entdeckt und gelesen hätte, wenn es nicht in das eBook-Programm aufgenommen worden wäre.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Rezension - Ausgestochen


Autorin: Kirsten Rick

Titel: Ausgestochen - Eine Plätzchengeschichte

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBooks

erschienen: 26. November 2014

Seiten: 85

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Die Autorin Kirsten Rick, 1969 geboren, wuchs in einem kleinen Dorf nahe Hamburg auf. Sie studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg und arbeitet als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften, unter anderem für das "Hamburger Abendblatt Magazin". Kirsten Rick veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und mehrere erfolgreiche Romane; sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ist es die schönste Zeit des Jahres – oder der Beginn eines Marathons, bei dem man mit hängender Zunge kurz vor dem Ziel zusammenbricht? Saskia ist wild entschlossen, das perfekte Weihnachtsfest auszurichten. Sie will basteln, backen und dekorieren, bis der letzte Zimtstern jodelt und die Wohnung sich in ein kuscheliges Winter-Wunderland verwandelt. Ihre Tochter wird sie lieben, ihr Mann bewundern und die anderen Mütter beneiden: halleluja! Also stürzt sich Saskia mit viel Elan in die Vorbereitungen – und befindet sich plötzlich im freien Fall ... Eine turbulente Komödie für alle, die noch nicht vergessen haben, worauf es im Leben wirklich ankommt!

Meine Meinung:
Dies ist das richtige Buch für Leute, die schon immer der Meinung waren, dass weniger mehr ist. Saskia will alles und das sofort - backen, dekorieren, basteln. Aber sie verzettelt sich dabei ungemein. An manchen Stellen hätte ich sofort gesagt, na, das war ja wohl klar und außerdem ist sie umgeben von vermeintlich perfekten Müttern. Die Frage ist ja wirklich, ist es das, was ihr Mann und ihre Tochter auch wollen? Wenn ich das alles so lese, bin ich froh, dass ich meine Kindern nicht diesem Terminstress ausgesetzt habe und vor allem nicht solche Übermütter in der Klassenpflegschaft hatte.
Kirsten Rick hat sehr eindrucksvoll beschrieben, wie es zur Adventszeit nicht sein sollte und ich hoffe für die Protagonistin, dass sie sich im nächsten Jahr noch erinnert. ;)

Fazit:
Ein Weihnachtsbuch, das jetzt aber auf jeden Fall im nächsten Jahr, bevor der Stress losgehen könnte, gelesen werden sollte.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Rezension - Söhne der Wölfin


Autorin: Tanja Kinkel

Titel: Die Söhne der Wölfin

Genre: Historischer Roman

Version: Neuauflage eBook

erschienen: als eBook 28. Oktober 2014

Seiten: 512

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: dotbooks



Mit dem Schreiben fing die Autorin Tanja Kinkel mit 13 Jahren an. Heute ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Obwohl sie neben historischen Romanen, die von der Gründung Roms bis zum 2. Weltkrieg spielen, auch Thriller, Jugendbücher, Fantasy, ja Gegenwartsliteratur und Essays geschrieben hat, tauchen fast alle ihre Bücher auf den großen Bestsellerlisten auf. Wie der Spiegel schon 1998 dazu schrieb: so selbstverständlich wie Ebbe und Flut. Das liegt zum einen sicher daran, dass die promovierte Germanistin etwas zu all diesem Themenmischmasch zu sagen hat, als auch daran, daß Reiselust, Humor, Romantik, Abenteuer und Informationhunger immer befriedigt werden wie auch die Überzeugung: ja, so kann es gewesen sein. Weitere Informationen unter: www.tanja-kinkel.de.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Sie ist die Tochter eines Königs und Priesterin einer Göttin, Opfer und Täterin zugleich. Als man die etruskische Prinzessin aus ihrer Heimat verbannt, beginnt für sie das Abenteuer ihres Lebens: Ilian bringt zwei Söhne zur Welt, denen sie die Namen Romulus und Remus gibt. Den beiden soll gelingen, was ihr verwehrt blieb: Sie sollen herrschen! Doch wer nach den Sternen greift, braucht einen mächtigen Verbündeten – und nur das Orakel von Delphi kann Ilian helfen, den kühnen Plan zu verwirklichen. Aber die Gunst des Orakels hat einen hohen Preis. Und so muss Ilian als seine Spionin in das ferne Ägypten reisen, mitten hinein in den Krieg dreier Völker …

Meine Meinung:
Ich habe immer wieder mit Begeisterung Bücher von Tanka Kinkel regelrecht verschlungen. Und deshalb freute ich mich auf die Gelegenheit dieses Buch lesen zu können. Allerdings war ich dann etwas enttäuscht, denn dieses Buch konnte mich wie die anderen so gar nicht begeistern. Schade.
Ich will jetzt nicht behaupten, dass die Geschichte nicht interessant war. Es gab so viel Wissenswertes zu lesen. Schon allein, wie in den verschiedenen Ländern die Frauen geachtet und behandelt wurden. Auch was Ulsna in den verschiedenen Ländern so alles am eigenen Leibe erfahren darf. Aber ansonsten konnte ich mich mit Ilian so gar nicht anfreunden. Ihr Verhalten und warum sie was genau macht, konnte ich nicht nachvollziehen. Irgendwie hatte ich da einige Lücken.
Am Ende des Buches findet der Leser ein Interview mit der Autorin und dadurch wird so manches im Nachhinein verständlicher. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob mir das Interview vorab geholfen hätte.
Manches Mal wurde etwas sehr ausführlich, fast schon zu ausführlich beschrieben und dann gab es wieder große Zeitsprünge. Ich hatte das Gefühl, dass genau in dieser Zeit etwas geschehen ist, was mich nun aber doch interessiert hätte.
Ich habe großen Respekt vor Autoren, die historische Romane schreiben, denn es ist mit viel Arbeit verbunden, besonders, wenn wie in diesem Fall, es wenig aus der Zeit zu lesen gibt. Und es ist auch nicht immer leicht, ein Thema entsprechend aufzuarbeiten, damit beim Leser Interesse geweckt wird und er Spaß hat, historische Bücher zu lesen. Wie ich schon erwähnte, habe ich bereits einige Bücher von Tanja Kinkel gelesen und ich war immer ganz begeistert, Aber diesmal leider nicht.
Wenn ich mir andere Kommentare ansehe, fühle ich mich bestätigt. Selten habe ich so verschiedene Bewertungen gesehen.

Fazit:
Zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden und es gibt sicher auch noch viele Leser, die dieses Buch gut finden. Mich konnte es leider nicht so richtig überzeugen.

Ich bedanke mich bei BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar

Sonntag, 14. Dezember 2014

Rezension - Charly und Gray

Autorin: Kirsten Greco

Titel: Charly und Gray - Zeit für Wunder

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 18. November 2014

Seiten: 85

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Oldigor 


Die Autorin Kirsten Greco wurde 1965 in Iserlohn geboren und ist in Hagen aufgewachsen. Schon früh hat sie das Schreib- und Reisefieber gepackt und bis heute nicht losgelassen. 1999 ist sie gemeinsam mit ihrem Mann nach Michigan in die USA gezogen, wo sie mit ihrer Familie und zwei Hunden lebt.

Kurzbeschreibung, übernommen;
Wunder … wenn nicht zu Weihnachten, wann dann?
Ben glaubt nicht an Wunder. Gefasst sieht der Achtjährige einem Weihnachtsfest entgegen, bei dem seine sehnlichsten Wünsche sicher wieder nicht in Erfüllung gehen werden. Charlotte, Bens alleinerziehende Mutter, hofft auf ein Wunder. Wie sonst soll sie sich und ihren Sohn über Wasser halten? Grayson, Charlottes bester Freund, hat mit Wundern abgeschlossen. Der junge Witwer hat sich mit dem Schicksal abgefunden, das ihm vor Jahren seine Frau genommen hat.
Gibt es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Charlotte ahnt? Zeit für Wunder?

Meine Meinung:
Das war ein wunderschöner gefühlvoller Kurzroman, so richtig passend zur Vorweihnachtszeit.
Charlotte, eine alleinerziehende Mutter tut sich schwer damit, Hilfe von anderen anzunehmen und ich fand, sie stand sich mit ihrer Einstellung oft selbst im Weg. Gut, dass tatsächlich noch Wunder geschehen und sie Hilfe bekam, die sie nicht verweigern konnte.
Sehr gefühlvoll hat die Autorin beschrieben, was Charly, ihr Sohn Ben und der beste Freund Gray kurz vor Weihnachten alles so erleben. Manches Mal hatte ich auch ein paar Tränen vor Rührung in den Augen. Da dies nur ein Kurzroman ist, möchte ich nun auch nicht allzu viel vom Inhalt verraten. Aber es lohnt sich wirklich dieses Buch jetzt zu kaufen und zu lesen.
Den beteiligten Personen wurden sehr interessante Charaktere zugeordnet, alle kommen sie sehr liebenswert rüber. Aber in der Kürze wurden auch ernste Themen behandelt und aufgezeigt, dass man sich doch über manches ernsthaft Gedanken machen und sich öffnen sollte.

Fazit:
Obwohl es "nur" ein Kurzroman war, hat er mir doch einiges vermittelt. Und wie ich schon erwähnte, die Geschichte passt genau in die Vorweihnachtszeit und lässt einen selbst an Wunder glauben bzw darauf hoffen.

Sonntag, 30. November 2014

Rezension - Zur Hölle mit Bridget

Autorin: Paige Harbison

Titel: Zur Hölle mit Bridget

Genre: Jugendbuch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 348

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch - Darkiss
zu kaufen: klick hier

Geboren als Winterkind im Dezember 1989, schloss die Autorin Paige Harbison 22 Jahre später ihr Studium an der Towson University in Baltimore ab. Seit 2009 schreibt sie, mittlerweile ist ihr dritter Roman bei Harlequin Teen erschienen. Spannend: die Filmrechte für Zur Hölle mit Bridget liegen in Hollywood. Paige Harbison lebt im sonnigen Florida.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge - Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot - aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen.

Meine Meinung:
Ich überlege gerade wirklich, was ich über das Buch und die Protagonistin schreiben soll. Denn ich fühle mich hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist mir die Bridget sowas von unsympathisch. Eine Oberzicke, die es ihren Mitmenschen überhaupt nicht leicht macht und zu gerne hätte ich dieses Mädel mal genommen und sie feste geschüttelt und ein paar ernste Worte gesagt.
Aber der Buchtitel sagt ja sehr viel aus. Nach dem Unfall gibt es für Bridget die Wahl - Hölle oder sich bessern.
Die Autorin hat sehr flüssig über eine kurze Zeit aus dem Leben von Bridget geschrieben. Die Geschichte ist zweigeteilt. Zunächst wird aus Sicht von Bridget erzählt, was sie alles erlebt und ach wie schrecklich doch alle Menschen zu ihr sind, gleichzeitig hat sie sich bei mir sehr unbeliebt gemacht. Dann passiert der Unfall und Bridget erfährt, wie sich die Menschen gefühlt haben, die immer wieder schlecht von ihr behandelt wurden. Sie zieht ihre Schlüsse daraus und.....nein, was sie nun macht, verrate ich nicht.

Auf der anderen Seite fand ich es ja sehr interessant zu lesen und durch den Schreibstil war ich auch an das Buch gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Allerdings hätte ich mir in der Geschichte nach dem Unfall mehr Tiefgang gewünscht. Es ging mir alles viel zu schnell. Vorher wurde alles so ausführlich beschrieben und auf einmal ging es in meinen Augen hopplahopp und schon war das Buch zu Ende.
Auch wenn mir Bridget nicht sympathisch war, wollte ich doch wissen, weshalb sich das Mädchen so entwickelt hat. Was ist ihr im Leben widerfahren, dass sie sich auf einmal so oberzickenhaft verhält.
Tja, und wer wünscht es sich nicht, die Möglichkeit zu bekommen, vielleicht einiges wieder gerade biegen zu können.

Das Thema ist kein unbekanntes. Verwöhnte Göre tyrannisiert ihre Mitmenschen. Wäre es da nicht schön, wenn mal jemand kommt und ihr einen Spiegel vor Augen hält. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch in der Hauptsache für junge Leute interessant sein könnte. Allerdings denke ich auch, dass die, die es lesen würden, es verstehen, aber auch deshalb, weil sie nicht zu der Sorte Menschen gehören, wie Bridget es ist.

Fazit:
Ein nettes Jugendbuch, das sich gut lesen lässt.

Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Sonntag, 23. November 2014

Rezension - Das Schicksal der Sternentochter

Autorin: Anna Valenti

Titel: Das Schicksal der Sternentocher

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 2. September 2014

Seiten: 395

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Anna Valenti ist das Pseudonym einer erfolgreichen Autorin. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Germanistik arbeitete sie in Forschung und Lehre. Heute lebt sie als Autorin und Produzentin mit ihrem Mann in Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Kann das Leben weitergehen, wenn man seine große Liebe verloren hat? Ende des 19. Jahrhunderts ist die junge Caroline gezwungen, eine strapaziöse Reise in die Neue Welt auf sich zu nehmen. Schneller als erwartet baut sie sich hier ein neues Leben auf und findet in dem Hilfsarbeiter Jake MacKay sogar eine neue Liebe. Doch als er nach Kalifornien geht, steht sie vor einer schwierigen Entscheidung. Soll sie ihm folgen und alles, was sie sich aufgebaut hat, zurücklassen? Ist sie wirklich bereit, ein weiteres Mal alles aufzugeben? Noch dazu gibt es da den starken Pferdepfleger Chris O’Connell, zu dem sie sich auf magische Weise hingezogen fühlt. Caroline muss erneut alles riskieren …

Meine Meinung:
Ich kannte weder die beiden Bücher, die zu dieser Saga schon erschienen sind und auch noch keine Bücher der Autorin. Aber mich hat die Kurzbeschreibung neugierig gemacht und deshalb habe ich mich für dieses Buch interessiert. Vorab kann ich sagen, dass ich überhaupt kein Problem hatte, sozusagen mitten in die Lebensgeschichte von Caroline Caspari einzusteigen.
Das Buch startet mit der Überfahrt nach Amerika im Jahr 1894. Inzwischen dauert die Fahrt nur noch 10 Tage, aber trotzdem ist es nicht leicht. Besonders, wenn man zu den Reisenden der 3. Klasse gehört, die eng zusammengepfercht untergebracht sind. Anna, die Freundin von Caroline ist schwer erkrankt und alle hoffen, dass sie überhaupt einreisen darf, denn auf der berühmten Insel werden alle Reisenden untersucht und gegebenenfalls gleich wieder nach Hause geschickt. Ich fand es ungemein interessant dies alles zu lesen und vor allem, wie Caroline ihre neue Heimat betrachtet und sich über die freundlichen Menschen dort wundert. Caroline ist es sehr wichtig, schnell die neue Sprache zu lernen und bekommt viel Unterstützung dabei. Ich bin mit ihrem Handeln so einverstanden, denn ich wäre wohl genau wie sie. Das Verhalten von Anna kann ich so gar nicht nachvollziehen.
Obwohl in Amerika alles viel freier ist, man die Frauen ganz anders behandelt als in Deutschland zu der Zeit, gibt es doch auch viele Probleme. Leider gibt es dort reichlich Menschen, die der schwarzen Bevölkerung immer noch kritisch gegenüber stehen und es nicht wahrhaben wollen, dass nun alle gleich sein sollen. Ein Problem, dass in den USA noch lange Jahre nicht gelöst wird. Wir wissen das heute alles. Aber trotzdem muss das Verhalten von damals ja nicht als gut angesehen werden.
So wird Caroline das Leben durch Schicksalsschläge und Intrigen sehr schwer gemacht.  Ich war wütend, wenn gewisse Personen im Buch auftauchten und auf ihre Meinung beharrten, ich hatte an verschiedenen Stellen Tränen in den Augen, ich habe mit einer Person gelitten und konnte verstehen, wie sie sich fühlen musste. Ich war so richtig drin im Geschehen und habe Stellung bezogen.
Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil und der Geschichte von und mit Caroline so gefesselt, dass ich das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen konnte.

Ich hatte ja bereits erwähnt, dass ich problemlos mit dem 3. Buch in die Saga einsteigen konnte. Die wichtigsten Informationen, was vorher passiert ist, habe ich bekommen. Ich kann, wenn meine Neugierde groß ist und ich Einzelheiten wissen will, die beiden ersten Bücher noch lesen. Kann ich, muss ich aber nicht, aber ich werde mit Sicherheit das vierte Buch lesen, denn nun will ich wissen, wie es im Leben von Caroline weitergeht.

Fazit:
Leserinnen, die alles genau wissen wollen, empfehle ich mit dem ersten Buch zu starten. Ich kann mir vorstellen, dass es sehr viele bewegende Momente zu lesen gibt. Ich kann dieses Buch natürlich empfehlen und warte nun auf das vierte.

Bei BloggDeinBuch möchte ich mich vielmals bedanken, dass mir dieses Buch zum Lesen und Rezensieren zur Verfügung gestellt wurde.

Dienstag, 11. November 2014

Rezension - Herr Fröhlich rettet Weihnachten

Autor: Folko Hülsebusch

Titel: Herr Fröhlich rettet Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 20. November 2012

Seiten: 63

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks


Der Autor Folko Hülsebusch, geboren 1970 in Flensburg, nimmt die Literatur und das Leben am liebsten von der leichten Seite. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Kurzgeschichten und setzte sich in der 90er Jahren als Co-Veranstalter der Reihen „wroooom“ und „poets lounge“ im legendären Hamburger Mojo Club für einen multimedialen und vom Dünkel manch traditioneller Literaturpräsentation entstaubten Umgang mit junger Literatur ein. Hauptberuflich führte ihn seine zweite große Leidenschaft, die Luft- und Raumfahrt, zum Projektmanagement im Umfeld eines europäischen Luftfahrtkonzerns und der europäischen Raumfahrtagentur. Er fliegt selbst und konnte innerhalb seines Aufgabenbereiches bereits in die Schwerelosigkeit vordringen.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Herr Fröhlich hat gute Laune – und zwar immer. Ganz besonders zur Weihnachtszeit, die er mehr liebt als alles andere. Kein Wunder also, dass er nur zu gerne einen Laden übernimmt, der damit wirbt, jeden noch so außergewöhnlichen Wunsch zu erfüllen. Ehrlich gesagt hatte Herr Fröhlich dabei allerdings an freundliche Kinder und schöne Geschenke gedacht – aber auf den Wunschzetteln von genervten Ehemännern und rotzigen Gören stehen ganz andere Dinge …

Meine Meinung:
Herr Fröhlich macht seinem Namen alle Ehre, manchmal mehr als seine Mitmenschen ertragen können. So lässt es sich auch nicht vermeiden, dass sein Arbeitgeber ihn raus schmeißt. Trotz allem verliert Herr Fröhlich nicht seinen guten Glauben und die Fröhlichkeit. Da passt es ganz gut, dass er einen fast leer stehenden Laden findet und seinen Kunden eine außergewöhnliche Geschäftsidee nahe bringen möchte. Was sich dahinter verbirgt und ob es ihm gelingt verrate ich hier nicht. Bei einem so kurzen Buch kann zu schnell zu viel verraten werden. Aber eins sei gesagt, einschneidende Veränderungen treten nicht nur bei seinen Kunden ein.

Der Autor hat eine nette und etwas ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte geschrieben. An Herrn Fröhlich musste ich mich erst gewöhnen, ich könnte ihn wahrscheinlich auch nicht immer um mich haben. Denn manchmal möchte man auch seiner Traurigkeit nachgeben können. Aber zu Weihnachten und den Menschen, die bei ihm Hilfe holten passte alles prima.

Das Buchcover ist sehr witzig gemacht und hat mich auch sofort angesprochen.

Fazit:
Ein nettes Buch, das bestens in die Vorweihnachtszeit passt und sich auf Grund der Kürze leicht mal zwischendurch lesen lässt.

Montag, 10. November 2014

Rezenion - Ernas kleines Weihnachtswunder


Autorin: Kirsten Rick

Titel: Ernas kleines Weihnachtswunder

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 26. November 2013

Seiten: 91

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks



Die Autorin Kirsten Rick, 1969 geboren, wuchs in einem kleinen Dorf nahe Hamburg auf. Sie studierte Kulturwissenschaften in Lüneburg und arbeitet als Redakteurin für verschiedene Zeitschriften, unter anderem für das "Hamburger Abendblatt Magazin". Kirsten Rick veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und mehrere erfolgreiche Romane; sie lebt mit Mann und Kindern in Hamburg.

Kurzbeschreibung, übernommen;
„Frohe Weihnachten“, verabschiedet er sich. Da geht er hin, der schöne Mann mit dem von mir kunstvoll eingepackten Geschenk für seine perfekte Freundin. Ich hasse Weihnachten. Und dazu läuft schon wieder „Jingle Bells“.
Eine Wohnung mit Panoramablick zu haben ist toll – wenn dafür allerdings die Außenwand des Hauses wegbricht, wirft dies einige Probleme auf. Insbesondere dann, wenn der Heiligabend vor der Tür steht und die Temperaturen auf das Niveau eines Tiefkühlfachs gefallen sind. Für Erna und ihre hochschwangere Dackel-Dame Maria heißt es nun, schnellstens eine neue Bleibe zu finden. Aber das ist gar nicht so einfach vor dem Fest der Liebe … 
Erna und Maria, außerdem eine Parfümerie-Fachverkäuferin im Vorweihnachtsstress und ein Mann, der am Heiligabend seine große Liebe zu verlieren droht: Liebevolle, etwas verrückte und immer wieder wunderbare Geschichten über die schönste Zeit des Jahres!

Meine Meinung:
Gerade in der Vorweihnachtszeit möchten viele Geschichten lesen, die das Herz berühren und wunderbar gut ausgehen. Kirsten Rick hat vier wirklich nette Geschichten geschrieben, die mir gut gefielen.
Geschichten über die Erlebnisse von Erna und ihrer Dackeldame Maria, die plötzlich am Heiligen Abend auf Herbergssuche gehen müssen.
Oder der Parfümerieverkäuferin, die völlig genervt von dem ständigen Gedudel der Weihnachtslieder ist und außerdem noch einen Käufer hat, der mindestens siebenmal die Parfümflasche umtauscht und jedes Mal um eine neue kunstvolle Verpackung bittet.
Dann gibt es noch die kleine lustige Geschichte vom Schneemann im Cocktailglas, was Marie nie mehr vergessen wird und zum Schluss Arnolds große Liebe.
In jeder Geschichte steckt eine kleine Überraschung und nicht jede behandelt typisches zu Weihnachten.

Fazit:
Wer zwischendurch mal eben etwas nettes lesen möchte, was wiederum auch nicht ganz alltäglich ist, sollte dieses Buch erwerben.

Rezension - Die Nacht trägt Dein Gesicht


Autorin: Kajsa Arnold

Titel: Die Nacht trägt Dein Gesicht

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Oktober 2013

Seiten: 110

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Oldigor


Geboren wurde die Autorin Kajsa Arnold im Ruhrgebiet. Nach mehr als 11 beruflich bedingten Umzügen lebt sie wieder in Nordrhein-Westfalen. Sie schreibt Unterhaltungsromane aus den Bereichen Erotik, Fantasy und Young Adults. Sie ging mehr als 25 Jahre einer kaufmännischen Tätigkeit nach, bevor sie sich nur noch dem Schreiben widmet. Ihr großes Hobby ist die Fotografie. Zu ihren größten Erfolgen gehört die 5-teilige Serie "Rhys by night" ( deren Teile 1-3 "5 Farben Blau/4 Farben Platin/3 Farben Purpur" in 2015 beim Droemer/ Knaur Verlag als Taschenbuch erscheinen werden) und die abgeschlossene "Jaden"-Reihe. Mehr zu ihren Büchern erfahren Sie auf ihrer Homepage: kajsaarnold.com

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die bekannte Schauspielerin Gemma Hunter leidet unter der Brutalität ihres Mannes. Eine Trennung kommt aus Publicity-Gründen für sie jedoch nicht infrage. Als eines Tages ihr Bodyguard Jon Osborne eingreift, scheint sie endlich in Sicherheit zu sein ... bis er ihr zu Nahe kommt und für beide aus Spiel Ernst wird ...

Meine Meinung:
Die Geschichte um die Schauspielerin Gemma und ihrem Bodyguard Jon ist eine nette Liebesgeschichte, aber sehr vorhersehbar. Ich fühlte mich beim Lesen an Groschenromane erinnert, die ich als Mädchen meiner Mutter oft stibitzt und dann gelesen hatte. Eigentlich wollte ich von diesem Genre nichts mehr lesen, weil ich doch etwas mehr Tiefgang in den Büchern finden möchte.

Es mag also sein, dass Fans dieser Frauenbücher davon begeistert sind, ich bin dann schlicht nicht die richtige Leserin dafür. Ich habe es eigentlich nur gelesen, weil es schon eine Weile auf meinem Reader schlummerte und ich ein kurzes Buch für zwischendurch suchte.

Fazit:
Für mich war es nicht das geeignete Buch, allerdings sind Geschmäcker zum Glück verschieden und mit Sicherheit wird die eine oder andere Leserin von diesem Buch begeistert sein.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Rezension - Herzblut 3 - Wenn die Nacht stirbt

Autorin: Melissa Darnell

Titel: Wenn die Nacht stirbt

Genre: Fantasy

Version: eBook und broschiert

erschienen: 12. Mai 2014

Seiten: 400

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: darkiss



Die Autorin Melissa Darnell war von klein auf buchversessen. Sie hat über 70 Titel verfasst, lektoriert oder gestaltet. Frühe Texte haben ihr so unterschiedliche Preise eingebracht wie eine Harry-Potter-Gesamtausgabe und ein Pony inklusive Futter. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt Darnell heute in South Dakota, schaut am liebsten „True Blood“ und probiert gern neue Haarfarben aus.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Mit einem Biss hat Savannah ihre große Liebe unsterblich gemacht - und den Hass des Clanns entfesselt … der dritte Band von Melissa Darnells fantastischer Vampir-Trilogie! Es ist geschehen: Savannah und Tristan sind vereint - durch Savannahs Biss, der Tristan zum Vampir gemacht hat. Wenn sie zusammen im Mondlicht tanzen, wenn Tristan sie küsst, könnte Savannah fast vergessen, dass sie ihn zum ewigen Leben verdammt hat! Aber Liebe ist nicht das Allheilmittel: Tristans Verwandlung weckt den Hass des Clanns, zu dem er früher gehört hat. Aus dem schwelenden Konflikt zwischen dem Clann der Magier und dem Hohen Rat der Vampire wird ein Krieg, der eine uralte Macht entfesselt, stärker und böser als alles, was sie bisher kannten. Bald müssen Tristan und Savannah erfahren, dass es Verbindungen gibt, die stärker sind als Liebe - und dass nicht jeder Sieg ohne Opfer errungen werden kann.

Meine Meinung:
Savannah und Tristan kommen einfach nicht zur Ruhe. Immer wieder passiert etwas anderes und schwerwiegendes. Sie können sich nicht einfach zurück ziehen und endlich die gemeinsame Zeit miteinander geniessen.

Auch dieses Buch hat mich wieder ungemein gefesselt. Ich steckte so richtig drin im Geschehen. Ich hatte aber auch wirklich den Vorteil, dass ich alle drei Bücher ohne große Wartezeiten hintereinander lesen konnte.

Inzwischen sind mir beide Familien sehr ans Herz gewachsen und mir tat der Verlust, den beide erleiden mussten, sehr weh. Auch ich wurde richtig wütend auf gewisse Personen.

Neben dem roten Faden - Machtübernahme des Clann-Vorsitzes, wurde auch wieder über alltägliches berichtet, wie zum Beispiel das Zusammenleben auf engem Raum. Aber es kann der friedlichste nicht in Ruhe leben, wenn es immer wieder einen gibt, der mit Gewalt alles an sich reißen will. So stehen den jungen Leuten noch schwere Zeiten bevor endlich das finale Ende eingeläutet werden kann.

Bei allen drei Büchern haben mir die Buchcover sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, ohne nachzulassen, mich in jedem Buch an die Geschichte zu fesseln.
Sehr gut hat mir gefallen, dass alles immer im Wechsel aus Sicht von Savannah und Tristan beschrieben wurde.

Fazit:
Ich kann jedem diese Trilogie empfehlen und der Vorteil ist ja jetzt, dass ohne große Wartezeit alle drei Bücher ohne lange Wartezeiten gelesen werden können.

Rezension - Herzblut 2 - Stärker als der Tod


Autorin: Melissa Darnell

Titel: Herzblut - Stärker als der Tod

Genre: Fantasy

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. August  2013

Seiten: 448

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: darkiss



Die Autorin Melissa Darnell war von klein auf buchversessen. Sie hat über 70 Titel verfasst, lektoriert oder gestaltet. Frühe Texte haben ihr so unterschiedliche Preise eingebracht wie eine Harry-Potter-Gesamtausgabe und ein Pony inklusive Futter. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt Darnell heute in South Dakota, schaut am liebsten „True Blood“ und probiert gern neue Haarfarben aus.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn du deinen Freund vor dem Tod rettest, indem du ihm das menschliche Leben nimmst - was würdest du tun? Savannah weiß, dass sie Tristan nicht lieben darf. Sie hat es dem Hohen Rat der Vampire geschworen. Es ist zu riskant. Was, wenn ihr Blutdurst erwacht? Wenn durch sie der Waffenstillstand zwischen den Vampiren und Tristans Familie, dem magischen Clann, zerstört wird? Sie sollte Tristan aus dem Weg gehen. Aber das ist unmöglich, denn jeden Tag sehen sie sich in der Jacksonville High, und wenn sich ihre Blicke kreuzen, will Savannah nur ihn … Noch während sie versucht, sich an ihren Schwur zu halten, stacheln dunkle Mächte einen Krieg zwischen ihren Welten an. Die Gefahr bringt Savannah und Tristan wieder zusammen - aber die Folgen sind unwiederbringlich!


Meine Meinung:
Puh, das geht ja gleich spannend weiter. Und immer wieder kommen diese Machtkämpfe und Intrigen zum Vorschein. Tristan und Savannah haben es wirklich nicht leicht, jeder macht ihnen Vorschriften: der Rat, die Eltern und der Clann. Die Mitschüler machen es beiden ebenfalls nicht leicht. Sie müssen sehen, wie sie die Versprechen, die sie abgeben mussten, einhalten und sich gleichzeitig gegen ungerechte oder herausfordernde Behandlungen zur Wehr setzen.
Inzwischen sind Anne und Ron sehr gute Freunde, was für alle sehr wichtig ist.

Aber es zeigt sich auch wieder, dass das Leben in dem kleinen Ort nicht leicht ist. Immer spricht sich alles schnell herum.
Auch diesmal spielt das Alltagsschulleben eine große Rolle. Die jungen Leute haben sehr viele Termine,  egal, ob es sich um Bälle - Football oder andere Partys dreht.

Mit Spannung hat dieses Buch begonnen, mit Spannung endet es. Auch diesmal könnte der Leser hier mit dem Buch abschließen, wenn er nicht so neugierig ist, wie ich es bin.

Fazit:
Auch das zweite Buch hat mich gefesselt und natürlich mache ich mit dem nächsten weiter, was ich allen Lesern ebenfalls empfehlen möchte.

Rezension - Herzblut 1 - gegen alle Regeln


Autorin: Melissa Darnell

Titel: Herzblut - Gegen alle Regeln

Genre: Fantasy

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Februar 2013

Seiten: 401

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: darkiss



Die Autorin Melissa Darnell war von klein auf buchversessen. Sie hat über 70 Titel verfasst, lektoriert oder gestaltet. Frühe Texte haben ihr so unterschiedliche Preise eingebracht wie eine Harry-Potter-Gesamtausgabe und ein Pony inklusive Futter. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt Darnell heute in South Dakota, schaut am liebsten „True Blood“ und probiert gern neue Haarfarben aus.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst - was würdest du tun? Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt ? Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu Tristan. Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders - und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffen will...

Meine Meinung:
Wenn dies in der Rubrik Jugendbuch eingeordnet werden sollte, dann kann ich behaupten, dass ich als alte Erwachsene von diesem Buch auch gefesselt war.
Im  Grunde wird eine alt bekannte Geschichte ins Bereich der Fantasy angesiedelt. Romeo und Julia im Bereich der Magie und Vampire. Junge Leute handeln nicht den Regeln und werden aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Es gibt Familien, die das sagen haben und die auch von ihren Richtlinien nicht abweichen.
So geht es Savannah und Tristan. Als kleine Kinder durften sie zusammen spielen, was sich aber eines Tages drastisch änderte. Ganz besonders Savannah leidet darunter, als sie in der Schule von einigen Mitschülern immer wieder schlecht behandelt wird. Bis sie eines Tages das Geheimnis ihrer Familie erfährt.
Sehr spannend wird die Geschichte beschrieben. Aber neben dem Familiengeheimnis wird auch das Alltagsschulleben wunderbar geschildert und wie die Jugendlichen in dem Ort mit den Zwängen umgehen.

Das Buch ist an sich abgeschlossen und wer nicht neugierig ist, wie es weitergeht, könnte nach dem ersten Buch die Trilogie bereits beenden.
Ich freue mich dagegen, dass ich ohne große Wartezeit mit dem 2. Buch beginnen kann.

Fazit:
Ein tolles und spannendes Buch, dass ich gerne auch Erwachsenen zum Lesen empfehle.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rezension - Der Tote und das Mädchen

Autorin: Martina Bick

Titel: Der Tote und das Mädchen

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 3. Juni 2014

Seiten: 147

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Martina Bick wurde 1956 in Bremen geboren. Sie studierte Historische Musikwissenschaft, Neuere deutsche Literatur und Gender Studies in Münster und Hamburg. Nach mehreren Auslandsaufenthalten lebt sie heute in Hamburg, wo sie an der Hochschule für Musik und Theater arbeitet. Martina Bick veröffentlichte zahlreiche Kriminalromane, Romane und Kurzgeschichten und war auch als Herausgeberin tätig. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2001 war sie die offizielle Krimistadtschreiberin von Flensburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
„Wetten, dass es in Hamburg wieder einen Toten gibt, wenn ich nach dem Urlaub ins Büro komme?“ Marie Maas hat gerade erst einen erholsamen Kurzurlaub an der Nordsee verbracht und hätte eigentlich gern noch etwas mehr Zeit für ihren Liebhaber. Doch die Pflicht ruft, schließlich trägt man als Chefin der Hamburger Mordkommission eine gewisse Verantwortung – und natürlich wartet schon ein neuer Fall auf sie. Der Devisenmakler Horst Reimann wurde in seiner Wohnung erschossen. Hat der Mord etwas mit den illegalen Waffengeschäften des Opfers zu tun? Oder wurde er von seiner eigenen Vergangenheit eingeholt? Der erste Fall für Marie Maas – eine außergewöhnliche Kommissarin stellt sich vor.

Meine Meinung:
Als Krimi- und Hamburgfan hat mich das Buchcover neugierig auf das Buch gemacht. Außerdem finde ich es auch immer interessant, wenn eine Kommissarin die Protagonistin ist. So war ich dann sehr gespannt auf dieses Buch.
Marie Maas ist wirklich eine außergewöhnliche Kommissarin. Ich war überrascht, wie viel privates von ihr in der Geschichte vorkommt und wie sie sich immer wieder davon ablenken lässt und an ihren Freund Tomkin denkt. Ist das überhaupt ein Vorname? Ich weiß es nicht und wenn nein, dann bin ich doch überrascht, dass sie ihn immer damit anspricht.
Die Geschichte an sich fand ich jetzt nicht so wahnsinnig spannend. Es war aber auch nichts besonderes und neues, das liest man doch immer wieder in den verschiedenen Büchern. das Mordopfer war eine wichtige Person, vieles über ihn wird geschützt. Der Chef von Marie nimmt lieber falsche Ermittlungsergebnisse hin, als die vermeintliche Wahrheit ans Licht zu bringen.
Und der Zufall mit dem alten Haus fand ich jetzt an den Haaren herbei gezogen.

Ich habe irgendwo gelesen, dass die Krimis in den 90er Jahren geschrieben wurden, allerdings bin ich davon ausgegangen, dass ein überarbeitetes eBook sich auch der neuen Schreibform anpasst. Besonders bei der Schreibweise von dass/daß fällt mir es immer wieder auf.

Interessant fand ich jetzt allerdings, dass das Thema  Waffengeschäft und -lieferungen an Kurden damals wie heute ein aktuelles Thema ist.

Insgesamt betrachtet konnte mich das erste Buch nicht überzeugen und ich bin mir sicher, dass ich vorläufig keine weiteren Fälle mehr lesen will.

Fazit:
Wenn ich ehrlich bin, kann ich das Buch jetzt nicht unbedingt weiter empfehlen

Rezension - Tausche Wechseljahre gegen Mann im Bett

Autorin: Natascha Schwarz

Titel: Tausche Wechseljahre gegen Mann im Bett

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 15. Februar 2013

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks
zu kaufen: klick hier


Die Autorin Natascha Schwarz ist eine Frau in den besten Jahren, aufgewachsen in den „Neuen Bundesländern“ und seit ihrer Kindheit dem geschriebenen Wort verfallen. Ihre Träume vom Ausüben eines künstlerischen Berufes (Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin) musste sie zwar mangels Gelegenheit begraben, jedoch nutzt sie stattdessen die Möglichkeit, sich in ihren Geschichten in jedem nur erdenklichen Gewand zu erschaffen. Natascha Schwarz lebt in Süddeutschland und hat einen erwachsenen Sohn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Nina die Frage ausspricht: „Wann hattest du eigentlich deinen letzten Mann im Bett?“, läuft es Rosa kalt den Rücken hinunter. Denn sie weiß genau, was ihre Freundin plant: Sie will sie verkuppeln. Und schon wartet beim nächsten gemeinsamen Abendessen ein Kollege von Ninas schnarchnasigem Mann. Der ist nun wirklich nicht Rosas Typ. Dann schon eher der knackige Surfer, den Rosa im Urlaub kennenlernt. Wenn er nur nicht so ein Sportfanatiker wäre. Doch manchmal ist das Leben einfach nicht berechenbar, und den Traummann erkennt man nicht immer auf den ersten Blick. Eine charmante Komödie über die Irrungen und Wirrungen der Gefühle!

Meine Meinung:
Selbst eine Frau in diesen Jahren  erwartete ich ein interessantes Buch.
Rosa, eine Frau um die 50 sucht einen Mann, dringend oder nicht? Denn eigentlich gefällt ihr das Singledasein ganz gut. Sie kann in aller Ruhe ihre Macken ausleben. Aber so ab und zu einen Mann im Bett findet sie auch nicht schlecht. Große Hoffnungen knüpft sie an ihren Urlaub in Ägypten und stellt dann fest, dass sie doch etwas blauäugig dort hingefahren ist.
Eigentlich beinhaltet diese Geschichte nichts neues. Zu oft habe ich genau über diese Themen in einer Geschichte gelesen.
Rosa geht ins Fitneßstudio, aber so recht Lust dazu hat sie nicht. Sie mag keine Radtouren, ist aber eine gute Schwimmerin.
Sie kommt mir etwas oberflächlich mit wenig Allgemeinbildung vor. Bei Uwe bildet sie sich vorschnell ein Urteil. Bei Martin geht sie nach dem Aussehen und schaut nicht dahinter.
Die Freundin Nina hat es nicht leicht mit Rosa, sie nervt aber auch, weil sie sie immer wieder verkuppeln will.
Und als es für mich endlich so richtig interessant wurde, war das Buch zu Ende.

Schade, irgendwie hatte ich mir mehr versprochen. Es mag aber auch sein, dass ich von falschen Voraussetzungen ausgegangen bin und mich durch einen Teil des Buchtitels habe verwirren lassen.

Fazit:
Ich kann jetzt nicht sagen, dass mir das Buch gar nicht gefallen hat und Fans solcher Lektüre werden bestimmt mehr Spaß daran haben.

Freitag, 12. September 2014

Rezension - Der Clan der Giovese


Autorin: Eva Maaser

Titel: Der Clan der Giovese

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: als eBook 5. August 2014

Seiten: ca 457

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag
zu kaufen: klick hier


Die Autorin Eva Maaser, geboren 1948 in Reken (Westfalen), studierte Germanistik, Pädagogik, Theologie und Kunstgeschichte in Münster. Sie hat mehrere erfolgreiche Krimis, historische Romane und Kinderbücher veröffentlicht.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Wachmann Kress eine Nachtschicht im Berliner Museum schiebt, endet sie für ihn tödlich. Die Einbrecher können fliehen und die weltberühmte Büste der Nofrete stehlen. Kommissar Wittich vermutet einen Zusammenhang mit anderen spektakulären Kunstdiebstählen. Er beschließt, einen zwielichtigen Kunsthändler als V-Mann auf die Bande anzusetzen. Die junge Kunsthistorikerin Nilla Mellon stellt den Kontakt zu dem Mann her. Als ihre Recherche sie schließlich nach Rom führt, wird sie selbst zur Gejagten – denn die mächtige Organisation »Opus divus« beobachtet längst jeden ihrer Schritte …

Meine Meinung:
Ich wurde auf dieses Buch aufmerksam und auch neugierig, als ich im Klappentext las, dass die Protagonistin nach Rom reisen muss, um dort zu recherchieren. Vor ewigen Zeiten war ich selber mal in Rom und stellte mir vor, dass ich auf diese Weise mal wieder dorthin reisen könnte.

Allerdings musste ich sehr lange darauf warten, bis Nilla Mellon dort endlich angekommen ist. Zunächst begann die Geschichte in Berlin mit einem Überfall im Museum. Da der zuständige Kommissar ins Krankenhaus musste, bot sich Nilla Mellon an, für ihn einen Kontakt zu einem V-Mann herzustellen. Aber sie nimmt nicht einfach nur Kontakt auf, sondern befindet sich auf einmal mit ihm auf Reisen, zu verschiedenen Orten, in verschiedene Länder und setzt sich dort reichlich Gefahren aus.
Für mich war das alles etwas unverständlich, ich konnte dieses Geschehen nicht dem Buchtitel zu ordnen. Verstand nicht, warum Nilla mit dem V-Mann Carlo Meyer reist. Unverständlich und unglaubwürdig war für mich auch, dass der Kommissar mit einem Herzinfarkt sein Krankenzimmer in ein Büro umwandelt. Was selten bei mir vorkommt, ich quälte mich lange Zeit durch das Buch. Einzig meine Neugierde, was das alles sollte, trieb mich dazu, das Buch nicht zur Seite zu legen.
Und endlich, endlich kamen die beiden in Rom an und ich lernte die Familie Giovese kennen. Außerdem war ich auf einmal wieder an viele der wunderschönen Plätze dieser tollen Stadt. Das hat mir sehr gut gefallen. Nun gab es endlich auch einen Zusammenhang zum Buchtitel und der Ereignisse vorher.  Leider war die Autorin mit Informationen genau so zurückhaltend wie Carlo, der Nilla vieles nicht erzählte.  Langsam baute sich etwas mehr Spannung auf. Hatte sich vorher alles so in die Länge gezogen, ging es auf einmal Schlag auf Schlag und am Ende überschlugen sich die Ereignisse. Da hätte ich gerne noch viel mehr erfahren. Fragen blieben offen, was war tatsächlich mit Wittich passiert? Einen Epilog hätte ich sehr gut gefunden.

Ich konnte mich leider mit den beiden Protagonisten nicht so recht anfreunden. Das Verhalten von Nilla verstand ich oft  gar nicht, da war mir der geheimnisvolle Carlo doch lieber. Die Familie Giovese kam mir ziemlich durchgeknallt vor.

Ich dachte eigentlich, dass das Buch überarbeitet würde, bevor es neu  aufgelegt wird, denn die neue Rechtschreibung wurde nicht beachtet.

Leider hat mich dieses Buch nicht so überzeugen können, dass ich nun das Verlangen habe, weitere Bücher der Autorin zu lesen.

Das einzig interessante waren wirklich die Beschreibungen, wo sich was in Rom abspielt und das Wissen, das ich nun habe, wie es mit Originalen und Fälschungen alter Kunstschätze zugeht.

Fazit:
Ich persönlich kann das Buch jetzt nicht unbedingt weiter empfehlen, aber vielleicht bin ich auch mit den falschen Vorstellungen daran gegangen. Mich würde jetzt einfach mal interessieren, wie andere dieses Buch bewerten..

Dienstag, 12. August 2014

Rezension - Wings of Silence

Autorin: Aubrey Cardigan

Titel: Wings of Silence

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Juni 2014

Seiten: 344

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Oldigor
zu kaufen: klick hier

Aubrey Cardigan wuchs in den USA und Deutschland auf und studierte englische Literaturwissenschaften - unter anderem in Wales, wo sie sich vor allem in die walisische Sprache verliebte. Sie singt leidenschaftlich gern, spielt Querflöte, liebt keltische Musik und träumt davon, Harfe zu lernen. Ihre Romane plottet sie bei langen einsamen Spaziergängen durch die Wälder ihrer Wahlheimat im Herzen Deutschlands. Wenn sie nicht an eigenen Büchern schreibt, dann arbeitet sie auch als Übersetzerin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die 17-jährige Lia Raven ist seit einem Flugzeugabsturz blind und stumm. Als ihre indianischen Großeltern beschließen, dass sie nach Wales zu ihren unbekannten Großeltern mütterlicherseits ziehen muss, bricht für sie eine Welt zusammen. Welche Rolle spielt der mysteriöse 18-jährige Coel, dessen Berührungen Licht in ihre dunkle Welt bringen? Und wieso wird sie das Gefühl nicht los, dass es keine Haut war, die sie spürte, als sich seine Finger zum ersten Mal um ihre schlossen? Sondern Federn? Als die strenge keltische Großmutter Ida alles daran setzt, Lia von Coel fernzuhalten, begreift Lia, dass sie kämpfen muss. Um Coel und um das Recht auf ihre Träume, die untrennbar verbunden sind mit einem uralten Geheimnis.

Meine Meinung:
Geheimnisvoll und fesselnd, so wirkte dieses Buch auf mich. Zunächst beginnt die Geschichte von Lia ganz normal, wenn man es so nennen kann. Denn als 17-jährige hatte sie einen Flugzeugunfall. Ihr Vater kam dabei ums Leben und sie wurde blind und verstummte. Sie fühlte sich bei ihren Großeltern väterlicherseits sehr wohl. Ihr Cousin Delsin kümmerte sich sehr fürsorglich um sie. Schlimm waren die Träume und naja, dass sich wohl kaum etwas in ihrem Leben ändern würde und sie damit klar kommen musste. Es hätte ein Buch über Lia und wie sie mit ihrem Leben fertig wird, werden können.
Da beschließen ihre Großeltern, dass sie bis zur Volljährigkeit bei  ihren keltischen Großeltern in Wales leben soll. Ihre Mutter hatte zwar die Verbindung zu ihren Eltern vollständig gelöst, aber es sollte ihr Wunsch vor ihrem frühen Tod gewesen sein, dass Lia zu ihnen zieht. Ihr Großvater und sein Pflegesohn Coel holen sie ab und damit beginnt für Lia eine aufregende und geheimnisvolle Zeit.
Leider haben sich auch für mich die Geheimnisse nicht gelüftet. Die Großmutter Ida, über alles bestens informiert, hätte Lia und mir als Leserin alles sagen können, damit wir beide die Zusammenhänge besser verstehen. Stattdessen stellte sie Regeln auf, auf deren Einhaltung sie bestand. Ich muss sagen, selbst ich würde gegen sie rebellieren und ich bin aus dem Alter eigentlich schon lange heraus. So wundert es sicher niemanden, dass ich Ida überhaupt nicht mochte. Man merkt, ich steckte selber mitten drin im Geschehen.

Alle anderen Familienangehörigen waren mir sehr sympathisch. Coel und Lia, die beiden Protagonisten konnte ich allerdings nicht richtig einordnen in meiner eigenen Beliebtheitsskala. Obwohl ich ja die Gedanken von Lia kannte, konnte ich nicht jede Handlung nachvollziehen, besonders, was ihr Verhalten gegenüber Coel betraf. Und Coel trug leider auch nicht dazu bei, das große Geheimnis zu lüften, zumindest nicht mit Worten. Schade, ich hätte mir an manchen Stellen mehr Offenheit gewünscht.

Trotz allem hat mich das Buch nicht losgelassen, es interessierte mich wirklich, welche uralten Geheimnisse die Familie umgab und deshalb habe ich das Buch zügig durchgelesen. Sehr zu  meinem Bedauern gab es ein offenes Ende und ich muss nun sehr lange auf die Fortsetzung warten, die mich sehr interessiert.

Dieses Buch wird bei einem großen Anbieter als Jugendbuch angeboten und speziell im Bereich "Freche Mädchen", wenn man dies berücksichtigt gehöre ich wohl kaum zu dem Kreis, der damit angesprochen werden soll und das könnte auch der Grund sein, warum ich das alles etwas kritisch betrachte. Allerdings bin ich der Meinung, dass dieses Buch auch für Erwachsene geeignet ist.

Neben der Hauptgeschichte um Lia spiegelt sich in dem Buch auch das Leben von Jugendlichen wieder. Alltag in der Schule und Freizeit und die ersten Schwärmereien für das andere Geschlecht. Sich durchsetzen gegenüber den allwissenden Erwachsenen. Dies hat die Autorin sehr gut miteinander verknüpft.

Ich selber mache jetzt auch Geheimnisse über weitere Inhalte des Buches. Denn was es mit den Träumen auf sich hat und ich durchaus verstehen kann, weshalb Lia, wie in der Kurzbeschreibung erwähnt, bei der ersten Begegnung mit Coel meinte, Federn gefühlt zu haben.

Fazit:
Trotz aller offenen Fragen fand ich das erste Buch der Trilogie gelungen und hoffe, dass ich erstens nicht zu lange warten muss und zweitens im zweiten Buch viele Antworten finden werde.

Sonntag, 10. August 2014

Rezension - Safranträume

Autorin: Andrea Reichart

Titel: Safranträume

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Januar 2014 als eBook

Seiten: 157

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Oldigor
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Andrea Reichart wurde in Oberhausen geboren, verbrachte ihre Kindheit in den USA und die weiterführende Schulzeit in Essen. Nach ihrer Buchhandelslehre studierte sie Germanistik und Anglistik (MA, 1989), arbeitete bis 2004 als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Essen (Gemanistik/Mediävistik) und besaß von 1992 bis 2008/09 in Essen erst einen Verlag und ab 1995 auch eine Buchhandlung. Eine ausführliche Information kann hier nachgelesen werden.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Lara und Roger sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Als Laras reiche Eltern sie zwingen, mit nach Osteuropa zu ziehen, wo sie sich um Straßenhunde kümmern wollen, ahnt sie, dass fortan nichts mehr sein wird wie es war. Nur Laras Briefe halten Roger aufrecht und Hoteldirektor Sorglos, der ihm einen Job gibt. Roger kennt nur noch ein Ziel, nämlich genug Geld zu verdienen, damit er Lara zurückholen kann. Unaufhaltsam entwickelt er sich zu einem wahren Koch-Genie. Bis er endlich einen eigenen Rechner bekommt und unter dem Decknamen Ga Bel die Tierschützerin Lara Safran im Internet entdeckt. Der Schock ist gewaltig. Gibt es noch Hoffnung für Lara und ihn? Dieselbe Frage stellt sich Rogers Mutter, die schließlich den getrennt lebenden Vater aktiviert. Kann er sich unerkannt mit Roger und Lara im Internet anfreunden und den jungen Leuten helfen?

Meine Meinung:
Ich hatte das Gefühl, ein wunderschönes gefühlvolles Märchen zu lesen. Das Buch hat mich berührt und gefesselt. Es  versteht sich von selbst, dass ich es mal wieder nicht aus der Hand legen konnte und zügig durchgelesen habe.
Wie ich es aus den Märchen kenne, gibt es Gute und Böse, die in der Handlung vorkommen. Laras Eltern engagieren sich sehr eifrig für Tierschutz und ganz speziell für Hunde, was natürlich eine gute Sache ist, wenn es nicht übertrieben wird. Leider spannen sie ihre Tochter Lara zu sehr für ihre eigenen Zwecke ein und verlieren dabei aus den Augen, dass ein junger Mensch auch  Zuwendung braucht. Deshalb konnte ich mich trotz der guten Taten nicht mit den Eltern anfreunden.
Aber alle anderen Beteiligten dieses Buch bekamen meine uneingeschränkte Sympathie. Mir hat es sehr gefallen, wie sich Lara und Roger in der Zeit, die sie miteinander verbringen durften, gegenseitig geholfen haben. Roger hatte eine Lese- und Rechtschreibschwäche, Lara hat sehr  häufig gestottert. Gemeinsam haben sie die Anforderungen in der Schule schaffen können. Deshalb war es wirklich sehr schwer, als Lara von heute auf morgen mit ihren Eltern nach Osteuropa ziehen musste. Lara hat es geholfen, dass sie lange Briefe an Roger schicken konnte. Roger hatte es anfangs viel schwerer und sogar die Schule geschmissen. Allerdings bekam er Hilfe und fand den richtigen Weg durch den Hotelier Sorglos.

Sehr gefühlvoll schildert die Autorin, wie die beiden Jugendlichen mit der Situation klar kommen. Dabei zeigt es sich, dass ein soziales Netzwerk sehr hilfreich sein, aber auch großen Schaden anrichten kann. Die Art und Weise wie die Eltern von Roger helfend eingesprungen sind, hat mir Gefallen, allerdings hätte das auch sehr daneben gehen können. Roger, der eine Ausbildung in der Hotelküche bei Herrn Sorglos machen darf, geht so richtig darin auf und nutzt besonders gern Safran. Ich hatte so einen Spaß, als ich die Reaktion seiner Geschwister las, die zu Hause von ihm bekocht wurden und immer wieder seine ausgefallenen Rezepte vorgesetzt bekamen.

Ob und wie die beiden ihren Weg finden, verrate ich hier jetzt nicht. Den Lesespaß möchte ich niemandem nehmen. Ich selber hätte gerne noch viel mehr gelesen. Eigentlich könnte es ja ein Fortsetzung geben, die ich sehr begrüßen würde.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wirklich bestens zum Buch.

Fazit:
Ein Buch, nicht nur für Jugendliche, das das Herz  berührt und mit einem Seufzer zur Seite gelegt wird.

Donnerstag, 7. August 2014

Rezension - Saitensprung mit Kontrabass



Autorin: Christiane Martini

Titel: Saitensprung mit Kontrabass

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 1. Juli 2014

Seiten: ca 228

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag
zu kaufen: klick hier


Die Autorin Christiane Martini, geboren 1967 in Frankfurt am Main, ist Diplom-Musiklehrerin und Absolventin des Konzertexamens. Sie ist Dozentin für Blockflöte, Querflöte und Klavier, leitet mehrere Ensembles für Alte und Neue Musik und hat neben eigenen Kompositionen auch zahlreiche musikalische Lehrwerke verfasst. Christiane Martini ist nicht nur Musikerin, sondern als Autorin auch in verschiedenen Genres zu Hause. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in der Nähe von Frankfurt und wurde von ihrer Heimatstadt Dreieich mit einem kulturellen Förderpreis für Musik und einem Stipendium ausgezeichnet.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Musikerin Marlene hat einen ungewöhnlichen Nachnamen: Sie heißt Saitensprung – dabei ist sie die Treue in Person. Das ändert sich, als sie ihren Lebensgefährten Tom zum Flughafen bringt. Dort begegnet sie einer merkwürdigen alten Frau … und fühlt sich plötzlich wie verhext: Auf einmal hat Marlene nur noch Männer im Kopf! Zu denen gehört auch Georg. Obwohl Marlene es zuerst nicht wahrhaben will, findet sie den sensiblen Lehrer sehr sympathisch. Aber was soll sie mit diesen Gefühlen anfangen? Und was wird geschehen, wenn Tom von seiner Reise zurückkehrt?

Meine Meinung:
Marlene Saitensprung - wollte sie dem Namen alle Ehre machen oder lag es daran, dass sie wirklich verhext wurde? Ich will jetzt einfach mal an letzteres glauben, denn sonst kann ich mir dieses Verhalten, das Marlene plötzlich an den Tag legt, nicht erklären.
Ihr Freund Tom und Vater von Lilli begibt sich auf eine längere Reise nach Afrika. Traurig bleibt Marlene im Flughafen zurück. Da begegnet ihr eine alte Frau, die sich ihr gegenüber merkwürdig verhält und unverständliche Worte murmelt. Marlene versteht zwar nichts, aber nach der Begegnung ist ihre Traurigkeit verschwunden und sie erblickt auf einmal überall gut aussehende Männer. Und trotzig denkt sie, dass sie auch ohne Tom auskommen kann. Dieser Gedanke an sich ist nichts schlimmes, aber kurz danach sieht sie in fast jedem Mann, der nett zu ihr ist und gut aussieht, einen potentiellen Liebhaber.
Dadurch gerät sie in die komischsten Situationen.

Mit viel Humor schildert die Autorin eine kurze Zeitspanne im Leben von Marlene und Lilli. Turbulent geht es bei ihnen zu. Kurz entschlossen wird eine große Villa gemietet. Dort wollen eigentlich nur Marlene mit Töchterchen Lilli und Bettina mit ihrem kleinen Sohn Anton einziehen. Aber es kommt alles anders, als geplant. Auf einmal wimmelt es im Haus regelrecht von Menschen. Durch Zufall macht Marlene auf einmal Karriere und Tom kommt früher als geplant aus Afrika zurück. Ob das wohl alles gut geht?

Mit der richtigen Portion Humor macht es Spaß dieses Buch zu lesen. Ansonsten würde man Marlene wohl auch nicht so gut leiden können, denn was sie so treibt, kommt mir manchmal etwas übertrieben und unüberlegt vor. Als Leser könnte man sonst leicht die Augen verdrehen und denken, nicht schon wieder....

Fazit:
Wer eine kurze und leichte Lektüre für zwischendurch sucht und zu dem Thema eine humorvolle Einstellung hat, kann dieses Buch empfohlen werden.

Ich bedanke mich bei "BloggDeinBuch" für das Rezensionsexemplar dieses Buches.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Rezension - Nur eine kleine Affäre

Autorin: Annemarie Schoenle

Titel: Nur ein kleine Affäre

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: als eBook am 24. Oktober 2013

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks
zu kaufen: klick hier

Die Romane der Autorin Annemarie Schoenles werden millionenfach gelesen, zudem ist sie eine der begehrtesten Drehbuchautorinnen Deutschlands (u. a. Grimme-Preis). Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von München.
Mehr und interessantes über die Autorin  sind auf ihrer Homepage zu finden.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Viertelstunde später war alles klar. Sie war schwanger. Der Blinddarm war kein Blinddarm, der Blinddarm war ein Kind.
Schwanger, Job weg, Mann weg. Eigentlich hatte sich Theresa nur auf eine kleine Affäre mit dem gutaussehenden Victor eingelassen, um der Tristesse ihres Alltags zu entfliehen – und nun ist sie alleinerziehende Mutter und arbeitslos. Weder ihr Ehemann, noch ihr Liebhaber wollen etwas von dem Kind wissen. Was also tun? Theresa hat zwar keine Ahnung, dafür aber jede Menge Träume! Sie lässt sich nicht unterkriegen und ist sich sicher: Ich werde mein Glück finden!

Meine Meinung:
Ich suchte nach einer leichten Sommerlektüre und dabei habe ich dieses Buch gefunden. Und da ich keine großen Erwartungen an dieses Buch gestellt hatte, habe ich es mit Spaß zügig durchgelesen.
Normalerweise hätte ich Theresa mit ihren Vorstellungen über die Arbeitswelt und so weiter überhaupt nicht leiden können. Aber die Charaktere der meisten Beteiligten waren so überzogen dargestellt, dass es schon wieder Spaß machte, über sie zu lesen. Dabei möchte ich erwähnen, dass mir die Oma am sympathischsten war,  zumal sie auch die einzige war, die so richtig mit beiden Beinen auf dem Boden der Wirklichkeit stand.

Theresa hat mit ihren 28 Jahren immer noch nicht den Platz im Berufsleben gefunden. Mit ihrem angetrauten Ehemann ist sie auch nicht mehr so richtig glücklich, da er sich während der Ehe ganz anders entwickelt hatte. Eigentlich wollte sie etwas Abwechslung in ihr Leben bringen und beginnt eine kleine Affäre mit Victor. Dummerweise hat sie nicht richtig verhütet und wird schwanger, sehr zum Entsetzen beider in Frage kommenden Väter. Theresa entscheidet sich für ihr Kind und steht auf einmal alleine da. In meinen Augen wird sie da endlich erwachsen und packt endlich mal alles richtig an.

Wie ich schon erwähnte, habe ich nach einer leichten Lektüre gesucht und ich habe das Buch sehr zügig durchlesen können. Allerdings bin ich der Meinung, dass sich die Geschichte am Anfang so sehr in die Länge zieht und dann gegen Ende etwas Tempo bekommt. Wobei es für mich viel zu plötzlich zu Ende war, da hätte ich gerne genau erfahren, wie es weiter gegangen ist. So muss ich mich mit einem Epilog zu frieden geben. Schade, das war dann jetzt auch der Grund, dass ich sage, so richtig zu frieden war ich dann doch nicht mit dem Buch.

Übrigens, als Taschenbuch ist es Anfang der 90er Jahre erschienen und jetzt, so habe ich irgendwo gelesen, überarbeitet als eBook. Wobei bei der Überarbeitung aber anscheinend kein Wert auf die neue Schreibform gelegt wurde. Nun, damit kann ich leben. Aber ich fand es ungemein interessant, wie schnell sich die Zeit doch verändert. Die Protagonisten geht in Telefonzellen zum Anrufen, wann liest man das denn noch. Heutzutage hat auch jeder ein Handy zur Hand, die allerdings in den meisten Büchern vergessen werden oder nicht aufgeladen sind. Ja. so ändern sich die Zeiten. Die gute alte Mark gab es auch noch.

Fazit:
Es ist ja zum Glück nicht jeder so kritisch bei leichter Lektüre und ich kann jetzt auch nicht behaupten, dass ich sage, bitte kauft es auf keinen Fall

Dienstag, 8. Juli 2014

Rezension - Cherryblossom 2 - Nymphenherz

Autorin: Mina Kamp

Titel: Cherryblossom 2 - Nymphenherz

Genre: Jugendbuch, Fantasy

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 8. Januar 2014

Seiten: 312

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Oldigor
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Mina Kamp, Jahrgang 78, lebt im Einzugsgebiet Bremen im ländlichem Bereich mit ihrer Tochter und ihrem Lebenspartner. Nachdem sie als Kind den Traumberuf Kunstreiterin im Zirkus und Feuerwehrfrau abgelegt hatte, träumte sie davon Schriftstellerin zu werden und den Geschichten, die sie selber las endlich zu dem Ende zu führen, welches sie herbei sehnte. Tatsächlich erlernte sie zunächst den Beruf der Fotografin und kam erst im Jahre 2010 zur Schreiberei, nach dem sie Unzählige, zu meist Urban-Fantasy Bücher verschlungen hatte. Ihr Debüt Cherryblossom ist eine solche Reise in eine fantastische Parallelwelt, von der sie so gerne gelesen hatte. Neben dem Schreiben gilt ihre Leidenschaft ihrer kleinen Familie und ihrer Irish-Tinkerstute Cherryblossom.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Noch hat Hanna nicht wirklich Fuß gefasst in ihrer neuen Welt. Gestern war sie noch ein normaler Teenager, heute ist sie eine verführerische Nymphe mit Zeitwandlerdämon und zu allem Überfluss auch noch eine Hexe, die das Element Feuer beherrschen kann. Wieso ist ihr Leben in Gefahr? Welche Rolle spielen die Hexen Valerie und Isabelle Cherryblossom, die vor Jahrhunderten starben? Verzweifelt ruft ihr Herz nach Lennox, dem geheimnisvollen Nachtalb, aber ihr mächtiger Vater hat andere Pläne und will sie zwingen, die Ehe mit dem Hexer Ben einzugehen. Hannas atemberaubende Flucht führt sie schließlich auf die schottische Insel Skye, wo sie in Sicherheit sein soll, doch die gnadenlosen Schergen des Zeitwandlerrates sind ihr und ihren Freunden auf der Spur. Wird es Hanna und den „neuen Hexen“ gelingen, Valeries Erbe anzunehmen, ihre wahren Kräfte zu entfalten und das prophezeite neue magische Zeitalter einzuläuten?

Meine Meinung: 
Du meine Güte, war dieses Buch spannend. Nachdem ich nun im einem Rutsch Teil 1 und 2 gelesen habe, muss ich mir ein Buch aus einem ganz anderen Genre suchen und mein klopfendes Herz beruhigen. Ja, wirklich, es war ungemein spannend und nur mit Mühe konnte ich das Buch zur Seite legen und ein paar Stunden schlafen.
Achtung, wer das erste Buch noch nicht gelesen hat, sollte diese Zeilen überspringen oder gar nicht weiterlesen. Das Ende des ersten Buches fand ich nicht so schön. Dominik, den Vater von Hanna konnte ich wirklich nicht leiden, seine Art gefiel mir einfach nicht. Ben, der Hanna von Anfang für sich gewinnen wollte und es nun durch die bevorstehende Hochzeit schaffen würde, bekam bei mir ebenfalls einige Minuspunkte. Warum waren alle so herrisch und keiner wollte Hanna sagen, was denn nun mit Olivia und Lennox passiert ist. Hanna empfand die Situation genau so unschön wie ich. Der einzige Lichtblick war Louisa, über die wir im zweiten Buch noch viel interessantes erfahren sollten.
Zur geplanten Hochzeit kommen nicht nur Freunde, sondern auch reichlich Feinde, die Hanna und ihrem Vater nach dem Leben trachten. Wieder müssen müssen Hanna, Louisa und Ben fliehen und völlig überraschend bekommen sie Hilfe von Olivia und Lennox, die eine weitere Hexe, Carla mitgebracht haben.
Ich freute mich, dass nun wieder alle vereint waren, denn im Grunde ahnte ich ja, dass Olivia und Lennox überlebt hatten und nach Hanna suchen würden.
Auf der Flucht ging es wieder sehr spannend zu, aber es gab auch humorvolle Momente, für die Olivia aber auch Carla und Ben sorgten. Übrigens zeigte Hannas Vater in diesem Buch eine wesentlich sympathischere Seite und auch Ben bekam bei mir wieder Pluspunkte. Noch mehr Geheimnisse um die Vergangenheit von Hanna  wurden gelüftet und die größte Überraschung kam von Louisa.
Das Buch war von Anfang an sehr fesselnd, die Spannung steigerte sich immer mehr und ich hätte beinahe einen Herzkasper bekommen, so sehr steckte ich in dieser Geschichte drin und ich wollte doch, dass es für alle gut ausgeht. Nun ja, ob es alle geschafft haben, kann ich hier natürlich nicht verraten. Aber es war schon dramatisch. Das Ende kam für mich etwas überraschend, auch war ich etwas verblüfft, denn damit ich hätte ich nun nicht gerechnet. Wobei ich nichts dagegen hatte.
Ich finde, dass Mina Kamp mit diesem Buch eine sehr gute Fortsetzung gelungen ist.

Fazit:
Wer Buch eins gelesen hat, wird mit Sicherheit das zweite Buch auch lesen. Glücklicherweise konnte ich ohne große Wartezeit beide in einem Rutsch hintereinander lesen, was mir sehr gut gefallen hat.
Also Buch 1 und 2 sind absolut empfehlenswert!