Mittwoch, 31. Juli 2013

Rezension - Zoff und Zärtlichkeit



Autorin: Sabine Kaufhold

Titel: Zoff und Zärtlichkeit

Genre: Roman

Version: Taschenbuch

erschienen: 13. August 2007

Seiten: 336

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Die Autorin Sabine Kaufhold, geboren 1953 in Hannover, hat schon immer gerne geschrieben. Nicht nur für sich, sondern auch für ihre Schüler verfasste die Lehrerin diverse Kurzgeschichten. Der Tod ihrer Mutter und der damit verbundene Verkauf des Familienhauses brachte sie jedoch schließlich dazu, einen Roman fertig zu stellen. Entstanden ist ihr zauberhaftes Debüt "Zoff und Zärtlichkeit", mit dem sie sich einfach eine neue Familie und ein neues Zuhause erfunden hat. Sabine Kaufhold lebt in Braunschweig.


Kurzbeschreibung:
Maries Ruhestand entwickelt sich auch anders, als sie es sich vorgestellt hatte. Ihre Tochter Elli kommt zurück, weil sie ihren Mann verlassen hat und ist nur schlecht gelaunt. Tina stellt fest, dass sie schwanger ist und hat Probleme in ihrem Laden. Caro, die 13 jährige Enkelin, wohnt mit ihrem Vater seit dem Tod der Mutter auch im Haus von Marie. Und Marie selber verliebt sich im Alter von 60 Jahren. Dies alles führt zu einem aufregenden Zusammenleben.

Meine Meinung:
Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Schnell habe ich meine "Lieblinge" gefunden. Dazu gehörte mit Sicherheit nicht Elli, diese ewig meckernde Tochter, die anderen vorwirft, sie würden nur an sich denken und gleichzeitig immer  nur sich selber sieht. Der Umgang ist nicht leicht mit ihr und ich hätte an Stelle von Marie doch mal ein sehr ernsthaftes Gespräch geführt. Das hat mich nämlich auch ein bisschen geärgert, Marie und Tina waren mir zu sehr harmoniebedürftig. Sehr gefallen hat mir Caro, ganz besonders gerne habe ich ihre Mails gelesen, die sie an ihre Tante, die in Australien lebt, geschrieben hat.
Ein gutes hat aber dieses Meckern von Elli gebracht, die Erwachsenen haben sich dann doch mal zusammen gerauft und besonders Eric, Caros Vater, ist aus seiner Trauer erwacht und hat endlich zu sich gefunden und sein Leben wieder in Griff bekommen. Außerdem haben sie über einige Aussagen nachdenken müssen.
Am Ende war wieder alles Friede, Freude, Eierkuchen. Jeder hat das bekommen, was er sich gewünscht hat.

Fazit:
Diese Art Bücher lese ich manchmal zwischendurch, wenn ich mal keinen Krimi oder etwas Historisches lesen will. Es eignet sich auch gut dazu. Die Autorin hat sehr flüssig geschrieben und ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, weil ich doch wissen wollte, wie es endet.
Also, wer Romane mag, in denen neben Humor auch das alltägliche Familienleben, manchmal etwas überspitzt, beschrieben wird, dem kann ich dieses Buch empfehlen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Rezension - Für jede Lösung ein Problem



Autorin: Kerstin Gier

Titel: Für jede Lösung ein Problem

Genre: Humor, Romanze

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 17. März 2009

Seiten: 301

Altersempfehlung: ? Erwachsene





Die Autorin: Kerstin Gier wurde 1966 geboren und studierte zunächst Germanistik, Musikwissenschaften und Anglistik, bevor sie zur Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie wechselte und als Diplompädagogin abschloss. Nach mehreren Jobs begann sie 1995, Frauenromane zu schreiben. Sie wohnt mit ihrem Mann und Sohn in einem Dorf in der Nähe von Bergisch Gladbach. Ihr erstes Buch "Männer und andere Katastrophen" (1996) wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. Mit der dreibändigen Reihe über die Abenteuer von Gwendolyn und Gideon in London (Rubinrot, Saphirblau und Smaragdgrün) verfasste sie erstmals einen Jugend- und Fantasyroman.

Kurzbeschreibung:
Gerri will ihrem Leben ein Ende setzen und schreibt vorher jede Menge Abschiedsbriefe. In diesen Briefen steht ihre wahre Meinung, die sie den Empfängern nun endlich mitteilen will. "Glücklicherweise" schafft sie es nicht, alle Schlaftabletten zu nehmen und muss sich nun mit allen Menschen auseinandersetzen. Dies ist nicht gerade leicht für sie. Können doch viele die Wahrheit nicht vertragen...

Meine Meinung:
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und ich konnte es mal wieder nicht aus der Hand legen. Ich war auch einfach zu neugierig, wie Gerri damit klar kommt und alles bewältigt. Außerdem hatte ich sie sofort in mein Herz geschlossen, fand ich doch schlimm wie die liebe Verwandtschaft mit ihr umging. Wer kennt das nicht, Tanten und Onkel, die alles besser wissen, Mütter, die es doch nur gut meinen und große Schwestern, die nicht auf ihre kleine Schwester hören wollen. Und dann diese Vornamen, man sollte sich als Anwalt wirklich überlegen, ob man nicht die Eltern verklagen sollte, die ihren Kindern unmögliche Namen geben. Spaß hatte ich mit Gerris Mutter, die alle vier Namen ihrer Töchter zusammensetzte und immer wieder durcheinander brachte.
Sehr schön wird das Familienleben mit den Macken der lieben Verwandtschaft beschrieben. Spannend fand ich, wie Gerri sich mit allen auseinandersetzt und endlich mal den Mut zeigt, ihren eigenen Weg zu gehen. Zum Schluß gibt es natürlich ein Happy Ende, was mir auch so richtig gut gefallen hat.


Fazit:
Wer eine  Lektüre sucht, die einen zum Lachen bringt und gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Denn nicht alle waren sauer über die Briefe und andere haben danach auch gehandelt und das getan, was sie schon immer mal wollten. Vielleicht geht es dem Leser ja auch so.

Sonntag, 28. Juli 2013

Rezension - Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig



Autor: Jando

Titel: Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig

Genre: modernes Märchen

Version: Gebundene Ausgabe und eBook

erschienen: 22. Juli 2012

Seiten: 66

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene




Der Autor Jando wurde am 16.07.1970 im niedersächsischen Oldenburg geboren. Er ist ein moderner Geschichtenerzähler mit zeitlosen Botschaften für Jung und Alt, Groß und Klein. Sein Seemannsgarn spinnt der Norddeutsche während ausgedehnter Wanderungen entlang der Küste. Als kleiner Junge wollte er Seeräuber werden, der Besitztümer an Arme verteilt. Diese Haltung spiegeln heute seine Bücher wider. Jandos Erstlingserfolg „Windträume … eine wundersame Reise zu sich selbst“, welches er zunächst 2003 im Eigenverlag veröffentlichte, erschien 2010 bei einem klassischen Verlag und liegt auch als Hörbuch vor. Nach längerem Aufenthalt in Köln lebt der Geschichtenerzähler heute unweit der Nordseeküste. Weitere Publikationen sind: „Herzensbotschaften für das Jahr“ und „Sternenreiter - Kleine Sterne leuchten ewig“. Er engagiert sich ehrenamtlich für die Kinderhilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ und unterstützt die Robben-Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA.
Diese und mehr Informationen habe ich der Seite von Jando entnommen.

Kurzbeschreibung:
Mats, ein Workaholic, findet immer weniger Zeit für seine Familie. Zu sehr wird er getrieben, möglichst viel Geld zu verdienen, damit seine Familie es "gut" hat. Dabei verliert er das wichtigste aus den Augen, nämlich wertvolle Zeit mit seiner Frau und den Kindern zu verbringen. Bis ein schwerer Unfall ihn zwingt, im Krankenhaus über sein Leben nachzudenken, dabei hilft ihm ein kleiner Junge.

Meine Meinung und meine Empfindungen :
Im Februar habe ich auf dem Blog von Buchzeiten die Homestory von Jando gelesen. Ich fand das sehr interessant und nachdem ich etwas mehr über das Buch gelesen hatte, habe ich bei dem Gewinnspiel mitgemacht, denn nun war auch dafür mein Interesse geweckt. Zu meiner Freude habe ich das Buch dann tatsächlich auch gewonnen und hatte es ein paar Tage später mit einer Signatur versehen, in den Händen.

Zu diesem Zeitpunkt befand ich mich kurz vor dem Ende meiner 39jährigen Berufstätigkeit, mein Arbeitgeber hatte mir ein Angebot für den Vorruhestand gemacht. Wenn man so gar nicht damit gerechnet hat, dass das Berufsleben so plötzlich zu Ende ist und sich eigentlich mit 55 Jahren noch sehr jung fühlt, dann ist das zunächst kein leichter Schritt. Aber ich schweife nun erheblich ab. Ich wollte nebenbei erwähnen, dass dieses Buch bei mir sehr viele Emotionen ausgelöst hat. Als erstes hat mich zu diesem Zeitpunkt die Signatur berührt. Jando wünschte mir, dass auch meine Träume und Wünsche in Erfüllung gehen. Bis jetzt hatte ich mich damit noch nicht so richtig auseinander gesetzt.

Dann habe ich das Buch gelesen und es hat bei mir weitere Emotionen ausgelöst, auf die ich hier nun doch nicht eingehen möchte, weil sie sehr privat sind und nicht nur mich betreffen. Aber Jando habe ich darüber informiert, weil es mir wichtig war.

Das Buch ist einfach nur schön. Wer sich die Zeit nimmt und es nicht nur liest, sondern es auf sich wirken lässt, kann zu seinem eigenen Leben Parallelen ziehen.

Berührt hat mich, was diese weise Kind von sich gegeben hat und so vielen Menschen im Krankenhaus Freude spenden konnte. Mats, der nur noch Arbeit gesehen hat und sich auch ausnutzen ließ, musste erst einen vor den Bug bekommen, um über alles nachzudenken. Er kann sich glücklich schätzen, dass der Sternenreiter ihn retten wollte und konnte.

Jando hat alles so gut beschrieben, ich hatte sämtliche Situationen wirklich vor Augen. Sehr gut haben mir natürlich auch die wunderschönen Bilder seiner Schwester Antjeca gefallen. Die passend zu den Kapiteln gemalt wurden.

Fazit:
Dieses wunderschöne Buch, das ich auch unter moderne Märchen einordne, möchte ich gerne weiterempfehlen. Sei es für den Leser selber oder als Geschenk für Menschen, denen man Mut machen möchte und Kraft in schwierigen Lebenssituationen geben will.
Mir hat es auch etwas geholfen und ich habe gemerkt, dass ich es in Abständen immer mal wieder lesen sollte.

Freitag, 26. Juli 2013

Rezension - Deine Seele in mir



Autorin: Susanna Ernst

Titel: Deine Seele in mir

Genre: Romanze, Fantasie

Version: Taschenbuch, eBook und Neobooks

erschienen: 8. Juli 2011

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit. Wer an mehr Informationen interessiert ist, findet diese hier auf der Website.

Kurzbeschreibung:
Amy und Matt sind die allerbesten Freunde, bis im Alter von neun Jahren Amy ermordet wird und Matt gefesselt am Baum alles mit ansehen muss. Er fleht sie im Gedanken an, ihn nicht zu verlassen und Amy fängt diesen Gedanken auf, was unvorstellbare Ereignisse nach sich zieht.
Einundzwanzig Jahre später begegnet Matt der Autistin Julie, die ihm seltsam bekannt vorkommt. Durch seine Massagen werden Erinnerungen und Empfindungen geweckt, die er sich nie hätte träumen lassen.

Meine Meinung:
Im Sommer 2012 habe ich zum Geburtstag mein Kindle bekommen und dank der Empfehlungen von Fabella habe ich erfahren, dass es Neobooks gibt und dort ein tolles Buch erschienen ist. Im Juli 2012 habe ich also dieses Buch schon gekauft. Es hat mir damals sehr gut gefallen und sehr viele Emotionen ausgelöst.

Weil es so toll war, wollte ich gerne eine Rezension schreiben. Nun ist es etwas schwierig dies nach einem Jahr aus dem Gedächtnis zu machen und ich habe dieses Buch jetzt noch einmal gelesen.

Obwohl ich das Buch ja nun kannte, hat es mich stellenweise wieder sehr berührt. Die Autorin hat es wirklich gut verstanden alles so gut zu beschreiben, dass ich mittendrin war. Ich habe mit beiden Elternpaaren gelitten, ich konnte das Verhalten von Amy nachvollziehen und wie schwer alles für sie gewesen sein muss.
Wunderschön war das erneute Zusammenkommen von Julie/Amy und Matt.
Wenn ich jetzt noch weiter  schreiben würde, was mich berührt hat, bei  welchen Szenen ich Tränen in den Augen hatte, wie ich gebangt und gelächelt habe, wo ich wütend war, dann würde ich zuviel vom Inhalt verraten. Das soll jeder Leser für sich selber erfahren.

Ich bin ja ein Fan von wirklichen glücklichen Enden und bei diesem habe ich echt geheult und mir ein anderes gewünscht. Ich hoffe ganz einfach, dass es vielleicht ein weiteres Buch geben wird, was mich dann erfreuen wird.

Fazit:
Ich kann dieses Buch bedingungslos weiterempfehlen. Ich mag keine Liebesromane, aber dieses Buch würde ich nicht in diese Rubrik einordnen. Es gehört für mich in die Rubrik, wunderschöne, phantasievolle Romanze. Schnief, so richtig etwas fürs Herz.

Rezension - Die Tote im Watt




Autorin: Gisa Pauly

Titel: Die Tote am Watt

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: Mai 2007

Seiten: 368

Altersempfehlung: ? Erwachsene





Information über die Autorin habe ich dieser Seite entnommen: Gisa Pauly
Gisa Pauly wohnhaft in Münster seit 1949 geboren 1947 in Gronau 20 Jahre lang Lehrerin an einer kaufmännischen Berufsschule „Ausstieg“ aus dem Lehrerberuf 1993 seitdem freie Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Journalistin


Kurzbeschreibung:
Mamma Carlotta, die Schwiegermutter des Sylter Hauptkommissars Erik Wolf , kann erst nach dem Tod ihres Mannes nach Sylt reisen. So lernt sie endlich die neue Heimat ihrer Tochter kennen, die bei einem Unfall tödlich verunglückte. Carlotta, die lange ihren Mann pflegen musste, möchte endlich auch mal etwas erleben und hilft ihrem Schwiegersohn bei der Lösung des Falles. Nicht unbedingt zur Freude ihres Schwiegersohnes, außerdem bringt sie sich selber in schwierige Situationen und sich in Gefahr.


Meine Meinung:
Im vergangenen Jahr entdeckte ich auf der Insel Fehmarn in einem Buchladen das Buch: Küstennebel. Das Bild auf dem Buchumschlag hatte mir gefallen und mich als erstes angesprochen. Der Titel passte auch und deshalb habe ich auf einer Ostseeinsel ein Buch einer Nordseeinsel erworben und gelesen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich wollte irgendwann auch die anderen Bücher dieser Serie lesen, so habe ich zugegriffen, als das erste Buch als kostenloses eBook angeboten wurde.
Damit habe ich keinen Fehler gemacht, denn es hat mir auch viel Vergnügen bereitet. Gut fand ich die Situationen, wo beschrieben wird, wie es einer Italienerin, die bisher nur in Umbrien gelebt hat, auf Sylt gefällt. Zumal sie auch in einem Monat angereist ist, wo es selten Touristen auf die Insel verschlägt. Die tiefhängenden Wolken, die eine besondere Bedeutung für Mamma Carlotta haben, das Meer und der typische norddeutsche Menschenschlag, das sind alles neue Erfahrungen für die lebhafte Italienerin.
Wie sie damit zurecht kommt und nebenbei ihrem Schwiegersohn "hilft" ist lustig und auch spannend beschrieben. Die Protagonistin ist zwar Carlotta, aber als Leser war man immer dabei, wenn Erik Wolf unterwegs war und in dem Fall ermittelte, seine Gedanken und Handlungsweisen konnte man ebenso gut verfolgen.

Fazit:
Selbst für nicht "Syltkundige" ist die Insel sehr gut beschrieben und man fühlt sich dort nicht fremd. Die Personen werden so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat, sie wirklich gut zu kennen. Ich kenne nun das erste und sechste Buch und mit Sicherheit werde ich nach und nach die anderen in der richtigen Reihenfolge lesen. Seriensüchtige, Krimi- und Inselfans kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen!

Mittwoch, 24. Juli 2013

Rezension - Liebe auf Bestellung

Autorin: Rike Stienen

Titel: Liebe auf Bestellung

Genre: Romanze

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 14. November 2011

Seiten: 313

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene




Die Autorin Rike Stienen studierte Rechtswissenschaften und Romanistik. Bevor sie eine Ausbildung zur Drehbuchautorin absolvierte, war sie einige Jahre als Rechtsanwältin und Mediatorin tätig. Heute entwickelt sie Stoffe für diverse Filmproduktionen, am liebsten romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Daneben entstehen Kurzgeschichten und Romane. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an: Bundesverband junger AutorInnen, Autorinnenvereinigung, Mörderische Schwestern, Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren (DeLiA)

Kurzbeschreibung:
Marlene hat aber auch ein Pech! Beinahe kommt sie zu spät ins Gericht, dann stellt sie fest, dass ihr Freund verheiratet ist und zuletzt verliert sie ihren Job.  Ihre drei Freundinnen wollen sie auf andere Gedanken bringen und schenken ihr zum 30. Geburtstag eine Reise nach Venedig. Damit nicht genug, buchen sie heimlich einen "Mann für alle Fälle" als Begleiter.

Meine Meinung:
Ich dachte ja, ich würde eine Liebesgeschichte lesen, aber auf einmal waren es zwei! Das eine Paar kommt etwas schneller zueinander, das andere muss erst jede Menge Verwicklungen über sich ergehen lassen.
Gefallen hat mir, wie die Reisen beschrieben wurden. Ich war irgendwie mittendrin. Auch hat mir gefallen, dass Marlene dann doch mehrmals ihren Zorn und ihre Zweifel hinter sich gelassen hat. Oft führt ja so ein "doofes" Verhalten zu Verwicklungen, die nicht sein müssen. Sowas mag ich nämlich auch gar nicht.
Auch bei diesem Buch gehe ich jetzt nicht weiter auf die einzelnen Personen und die Handlungen ein. Ich meine immer, dass ich damit dem Leser die Spannung nehme.

Fazit:
Wer eine leichte, nein zwei Liebesgeschichten lesen und  nebenbei auch noch ein bißchen von Venedig kennen lernen möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Es ist eine leichte und schöne Sommerlektüre, die Lust aufs Reisen macht. Natürlich kann das Buch auch im Winter gelesen werden ;)


Montag, 22. Juli 2013

Rezension Colombian Powder

Autorin: Simone A. Siegler

Titel: Colombian Powder

Genre: Krimi

Version: Taschenbuch und eBook

erschienen: 2. Mai 2012

Seiten: 240

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Die Autorin Simone A. Siegler wurde 1977 in Innsbruck geboren. Sie beschäftigt sich gerne mit der Geschichte Europas, allem voran mit der englischen und schottischen Vergangenheit, der britischen Lebensweise und dem Land als Reiseziel. Zahlreiche Aufenthalte in England und Schottland ermöglichen ihr, aus einem reichen Fundus an Wissen über dieses fantastische Land zu berichten. Neben der Arbeit an ihrem Debüt-Roman, ist sie auch als Online-Autorin bei der größten deutschen Autoren-Plattform tätig. Zahlreiche Artikel zu diesem Thema erscheinen darüber hinaus in diversen Magazinen. Mit „Colombian Powder“ erscheint ihr erster Roman. Die Inspiration dafür fand sie durch die zahlreichen Medienberichte über das Thema Drogen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Österreich.

Kurzbeschreibung:
Nina von Sonnenberg, eine scheinbar verwöhnte junge Dame, weiß nicht so recht, welchen Beruf sie ergreifen soll und lebt einfach weiter bei ihren Eltern in Friesland. Bis ihr Vater für sie einiges Tages eine Entscheidung fällt, die sie nicht hinnehmen will.
Sie versucht ihr Leben in Berlin in Griff zu kriegen, lässt sich dann aber aus Geldmangel verführen und will mit ihrer Freundin Drogen nach Deutschland schmuggeln. Sie ahnt nicht was nun auf sie zukommt.


Meine Meinung:
Als ich mit dem Lesen dieses Buches anfing, dachte ich, in welchem Jahrhundert spielt das denn. Der Vater hat sich unmöglich verhalten und vor 100 Jahren wäre das wohl auch nicht ungewöhnlich gewesen. Aber die Geschichte spielt in der heutigen Zeit, wie ich dann doch schnell heraus fand. Nun gut, lassen wir den Vater mal außen vor, wahrscheinlich ist ihm auch alles überm Kopf gewachsen.
Ich möchte hier jetzt nicht zu viel über den Inhalt des Buches verraten und auch nicht über die einzelnen Personen, die darin eine Rolle spielen, ich würde sonst einigen Lesern die Freude am Lesen nehmen. Aber eins ist sicher, die Autorin hat wunderbar die Reise auf dem Schiff und auch die Sehenswürdigkeiten beschrieben. Außerdem ist das Buch so spannend und das Ende nicht unbedingt vorhersehbar. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer wer ist. Es war klar, dass irgend jemand der Männer, die immer wieder im Umfeld von Nina und Beate, ihrer Freundin, auftauchten, der Kommissar sein musste, aber wer konnte es sein.
Nina habe ich persönlich richtig "lieb" gewonnen, zeigte sie doch, dass sie im Grunde gar nicht so abgebrüht ist und ein Gewissen hat. Das Ende hat mir dann auch sehr gut gefallen.

Fazit:
Ich weiß jetzt nicht, was mich dazu verführt hat, dieses Buch zu kaufen, aber ich habe es auf keinen Fall bereut. Es ist sehr flüssig geschrieben, ich habe mal wieder nur einen Tag gebraucht. Man könnte es auch als spannende Romanze bezeichnen. Mir liegen ja mehr die Krimis und Romanze darf sein, aber nicht kitschig und dies war hier der Fall. Also, ich möchte dieses Buch gerne weiterempfehlen.
Achja und wer sich keine Karibikkreuzfahrt leisten kann, wird mit diesem Buch dorthin entführt.