Samstag, 4. November 2017

Blutföhre und Self-Publishing

Nun habt Ihr soviel über das Buch "Blutföhre" und die Autorin Monika Pfundmeier gelesen, aber wir finden, dass wir an dieser Stelle noch einmal auf etwas ganz besonderes hinweisen sollten.

In diesem Jahr wurde der erste "Deutsche Self-Publishing-Preis" auf der Buchmesse in Frankfurt vergeben.



Dieses Buch hat es mit neun anderen auf
die Shortlist des Preises geschafft.

Die Jury musste nun entscheiden, welches
Buch den Preis bekommt.

Das Publikum hatte aber auch die
Möglichkeit sich zu beteiligen





Denn es konnte ein Publikumspreis vergeben
werden, den Monika Pfundmeier für ihr Buch
bekommen hat.

Das Bild entstand bei der Preisverleihung








Es ist toll, dass Autoren, die in eigener Regie ihre Bücher veröffentlichen, auch entsprechend gewürdigt werden. Denn in der Vergangenheit konnten wir feststellen, dass es auch hier einige Bestseller gibt.

Allerdings sind viele Autoren nicht so bekannt, weil sie keinen großen Verlag hinter sich haben, der reichlich Werbung machen kann. In Buchhandlungen findet man nur selten ein Buch eines Self-Publishers. Das sollte sich langsam aber sicher ändern.



Auf unseren drei Blogs könnt Ihr nachlesen, was wir in einem Gespräch mit unseren Buchhändlern vor Ort erfahren haben:

Lesenswertes aus dem Bücherhaus zum Beitrag 
Leserattenhöhle zum Beitrag
Ullas Bücherseite zum Beitrag 



Von Euch möchte ich  nun gerne wissen:

Kennt Ihr Self-Publisher Autoren?
Welches Buch habt Ihr schon gelesen?
wo habt Ihr das Buch erworben?

Ich freue mich auf die Antworten und deshalb möchte ich unter allen, die mir die Frage beantworten ein signiertes Buch von der Blutföhre verlosen.

Seid bitte so nett und antwortet mir bis zum 5.11.2017 -23.59 Uhr  hier in den Kommentaren oder auf meiner Bücherseite bei Facebook Link

Freitag, 3. November 2017

Autorenlesung Klaus Stickelbroeck

Manch einer, der die Überschrift liest, denkt vielleicht, wiederholt sie sich da nicht. Hat sie vor einer Weile nicht schon mal über eine Autorenlesung von Klaus Stickelbroeck geschrieben?

Also, hier sage ich ganz einfach, von diesen Lesungen kann es ruhig Wiederholungen geben. Denn es macht schon enorm viel Spaß dem Autor zuzuhören.  Und Klaus Stickelbroeck liest immer wieder aus anderen Büchern vor. Allerdings würde es mir auch nichts ausmachen, eine Geschichte mehrmals zu hören. Ich kann es nicht beschreiben, man muss es einfach erlebt haben. Mit einer wahren Begeisterung liest er aus seinen Büchern vor.




Diesmal habe ich rechtzeitig daran gedacht
und vor Beginn ein Foto gemacht.

Klaus Stickelbroeck wartet hier auf die
Zuhörer, die zahlreich und frühzeitig
erschienen sind.

Es lässt sich eben keiner entgehen,
einen Autor mal persönlich kennen
zu lernen









Am 23. Oktober 2017 ist dieses
Buch im Verlag KBV mit den
Kurzgeschichten erschienen.

Aus diesem Buch wurden uns
einige Geschichten vorgelesen.

Sämtliche Geschichten haben uns
begeistert, aus zwei Gründen, sie
sind humorvoll und spannend
geschrieben und Klaus Stickelbroeck
hat sie mit vollem Körpereinsatz
vorgelesen.
Wir konnten auch merken, dass
ihm nicht nur das Lesen Spaß
machte, beim Schreiben wird
er ihn ebenfalls gehabt haben.









Die supertolle Lesung fand
in Düsseldorf in der
Bücherstube Eller statt.










Claudia Alt hat es ein weiteres Mal
ermöglicht, dass ihre Leser einen
Autor vor Ort hatten und einen
unterhaltsamen Abend genießen
konnten.

Der kleine Bücherhund durfte
allerdings einen geruhsamen
Abend zu Hause verbringen





Ich bin ja nicht nur von den Lesungen des Autors begeistert. Natürlich habe ich alle seine Bücher gelesen. Denn er hat ja nicht nur Kurzgeschichten geschrieben, sondern seinen Ermittler
Hartmann einiges erleben lassen.

Hier zeige ich einfach noch einmal die Serie in der Reihenfolge





1. Fieses Foul

habe ich bereits vor 10 Jahren gelesen und
damals habe ich noch keine Rezensionen
geschrieben








2. Kalte Blicke

Rezension



3. Fischfutter

Rezension 










4. Auf die harte Tour


Rezension







5. Schnell erledigt



6. Schrott


Rezension


7. Blindgänger


Rezension







Donnerstag, 2. November 2017

Rezension - Schneezauber Küss den Schneemann




Autorin: Hannah Siebern

Titel: Schneezauber - Küss den Schneemann

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 23. Oktober 2017

Seiten: 202

Altersempfehlung: Erwachsene




Die Autorin Hannah Siebern ist 1986 geboren und hat die meiste Zeit ihres Lebens im schönen Münsterland verbracht. Ihr erstes Buch schrieb sie im Alter von 12. Zugegeben. Das Buch war bloß 60 Seiten lang und wurde nur von ihren Freundinnen gelesen, aber früh übt sich. Eigentlich wusste sie damals schon, dass sie gerne Autorin werden wollte, aber das erschien ihrem Umfeld ungefähr so abwegig, als hätte sie vorgeschlagen Popstar oder Schauspielerin zu werden. Also studierte sie erst einmal Pädagogik.
Ihr erstes richtiges Buch schrieb sie dann während des Studiums im Alter von 23. Veröffentlicht wurde es aber erst 2011. Inzwischen sind noch zehn weitere dazu gekommen. Liebe, Fantasy, Erotik ... Hannah schreibt, wonach immer ihr gerade ist. Denn sie ist der Meinung, dass das Schreiben in erster Linie Spaß machen sollte, auch wenn sie inzwischen davon lebt. Denn wenn man nicht mit dem Herzen dabei ist, spüren die Leser das sofort. "Die Menschen mitzunehmen in die Welten, die sonst nur in meinem Kopf existieren und ihnen Dinge zu zeigen, die nur in meiner Fantasie möglich sind. Das ist für mich die wahre Erfüllung meines Traumes Autorin zu sein."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Katies Chef Leonard Frost macht seinem Namen alle Ehre. Er ist kalt wie Eis, hart wie Stahl und lässt jede Fröhlichkeit um sich herum erstarren. Als seine persönliche Assistentin ist Katie seinen Launen gnadenlos ausgeliefert und hat kaum Zeit für ihre kleine Tochter.
Nach einer Auseinandersetzung muss Katie um ihren Job bangen, doch kurz darauf taucht Mister Frost in ihrem Garten auf und es ist unschwer zu erkennen, dass er ihre Hilfe braucht.
Durch einen schrecklichen Vorfall ist ihm klargeworden, dass in seinem Herzen keine Wärme ist und nur Katie kann ihm dabei helfen, das zu ändern.
Doch wie erwärmt man das Herz eines Eisklotzes, ohne ihn damit zum Schmelzen zu bringen?


Meine Meinung:
Ich habe in der letzten Zeit ja einige Bücher gelesen, wo jemand bekehrt werden soll, der Weihnachten hasst und seine Familie nicht sehen will. Aber dies war für mich die originellste Idee und es hat mir sehr viel Spaß bereitet, diese Geschichte zu lesen.
Auf Einzelheiten will ich nicht eingehen, möchte aber erwähnen, dass mir Katie und ihre Tochter sehr sympathisch waren und ich es klasse fand, wie Katie reagiert hat.

Hannah Siebern hat einen sehr flüssigen Schreibstil, der es mir ermöglichte das Buch in einem Rutsch zu lesen.  Was auch sehr gut war, denn ich wollte natürlich unbedingt wissen, wie denn alles zusammenhing und ob es jemand schafft, Mr. Frost etwas netter werden zu lassen.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es hat mich sofort angesprochen und hätte mich zum Kaufen verführt, wenn ich nicht sowieso die Absicht gehabt hätte, das Buch zu erwerben.


Fazit:
Ein gelungenes Weihnachtsmärchen und deshalb gebe ich zu diesem Buch gerne eine Leseempfehlung. Eins weiß ich, sollte es hier schneien, werde ich mir mit Sicherheit die Schneemänner ganz genau ansehen 😉

Mittwoch, 1. November 2017

Rezension - Wintersterne


Autorin: Isabelle Broom

Titel: Wintersterne

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 449

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Diana




Die Autorin Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. «Wintersterne» ist ihr zweiter Roman im Diana Verlag.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.


Meine Meinung:
Ach, da wurden Erinnerungen geweckt. Vor Jahrzehnten war ich zu Ostern in Prag und es hat geschneit und war kalt. Also fühlte ich mich mit den Protagonisten bestens verbunden. Allerdings hatte ich nicht ganz so viel Schnee, wie sie. Aber die Sehenswürdigkeiten habe ich ebenfalls besucht und es machte mir richtig Spaß, ganz besonders Megan mit ihrer Kamera zu begleiten.
Aber ich kann von mir behaupten, dass ich damals nicht diese Probleme mit mir herum tragen musste, wie die drei Protagonistinnen.
Ich hatte dieses Buch ja gefunden, als ich auf der Suche nach Büchern war, die im Winter spielen und die sich wunderbar für die Advents- und Weihnachtszeit eignen. Ich lasse das Buch jetzt mal in meiner Liste, aber  die Probleme hätten auch zu jeder anderen Jahreszeit bewältigt werden können. Allerdings hätten alle dann nicht den leckeren Glühwein getrunken und eine Schneeballschlacht machen können.

Die Autorin hat sich einiges an Problemen ausgedacht mit denen die Frauen klar kommen sollten. Es war nicht leicht und jede tat sich auch sehr schwer. Die eine, weil sie etwas nicht wahr haben wollte, die andere, weil sie sich zu viele Gedanken machte und Angst hatte sich zu binden und die dritte konnte nicht loslassen und sich auf etwas neues schönes einlassen.
Sehr packend hat Isabelle Broom beschrieben, wie sie alle damit umgingen und am Ende es irgendwie geschafft haben. Ich konnte jetzt nicht alles nachvollziehen, aber ich steckte ja auch noch nie in eine der Situationen. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, wie die Autorin die Schönheiten von Prag in die Geschichte einbezogen hat.


Fazit:
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass es eine leichte Lektüre ist, was die Autorin uns Lesern da geboten hat. Es fällt jetzt nicht unter einem weihnachtlichen Wohlfühlbuch, aber trotzdem würde ich keinem vom Lesen abhalten. Man muss sich einfach darauf einstellen, dass viele Schicksale behandelt werden.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg


Autorin: Jenny Colgan

Titel: Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 2. Oktober 2017

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Taschenbuch




Die Autorin Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Mit dem Marineingenieur Andrew hat sie drei Kinder, und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Es weihnachtet sehr an Cornwalls Küste, und Polly hat nur ein Ziel: Dieses Fest der Liebe muss das Beste aller Zeiten werden. Aber wann verläuft das Leben schon nach Plan? Prompt schneit ihre Freundin in der Bäckerei vorbei und vertraut ihr ein heikles Geheimnis an, das bald nicht mehr zu verbergen sein wird. Außerdem ist da noch die leidige Frage, wer die Bäckerei weiterführen darf. Wird es Polly trotzdem gelingen, mit ihrem Freund Huckle und Papageientaucher Neil das fröhlichste aller Feste zu feiern?


Meine Meinung:
Ich suchte nach einem Weihnachtsbuch und mal wieder hat mich ein wunderschönes Cover dazu verführt, mich mit einem Buch zu befassen. Ich musste dann allerdings feststellen, dass es das letzte Buch einer Trilogie ist. Was allerdings kein Problem war, denn durch Rückblenden oder Erklärungen wusste ich, was vorher alles passiert ist.

Polly und Huckle leben mit ihrem kleinen Vogel Neil, einem Papageientaucher auf einer kleinen Insel vor der Küste von Cornwell. Sehr abenteuerlich stelle ich es mir vor, denn die Straße, die Verbindung zum Festland kann nur bei Ebbe befahren werden. In der Adventszeit hat Polly sehr viel zu tun und kommt nur selten zur Ruhe. Außerdem passieren in ihrem Umfeld soviele Sachen, die sie verarbeiten muss. Sei es nun, dass sie vielleicht etwas über ihren Vater erfährt oder ein Geheimnis, das ihr die beste Freundin anvertraut. Huckle hat auch bestimmte Ideen und Wünsche und alles wird auf einmal ein bisschen viel für alle.
Ich war schnell mitten drin in der Geschichte und sehr gespannt darauf, wie sich alles entwickeln würde. Es gab Probleme, die nicht hätten sein müssen und andere Probleme, bei denen etwas Geduld erforderlich war. Mir hat die Entwicklung sehr gut gefallen und ich befürchte, dass ich am Ende durchaus reichlich Taschenbücher gebraucht hätte, wäre ich wirklich vor Ort  dabei gewesen.

Natürlich war ich mal wieder neugierig, wo denn diese Geschichte sich abspielt und habe mir mit Hilfe von Google die Insel und die Umgebung angesehen. Es gehört schon etwas dazu, wenn man dort wohnen möchte. Außerdem habe ich mich auch über den kleinen Papageientaucher informiert. Er spielte in dem Buch eine wichtige Nebenrolle und ist auf dem Cover so hübsch abgebildet.

Fazit:
Ein schönes Buch, das am besten gemütlich auf dem Sofa gelesen werden sollte. Hier habe ich mir nicht gewünscht, dass ich gerne dort gewesen wäre, denn das Wetter fand ich nicht so prickelnd.
Wie bereits erwähnt, hatte ich keine Probleme, weil ich die beiden ersten Bücher nicht kannte, denn es wurde ausreichend vergangenes erwähnt. Manch einem, der alle drei Bücher hintereinander liest, mag es vielleicht etwas langatmig vorgekommen sein. Ich kann das Buch aber gerne weiter empfehlen.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Rezension - Mordsschwestern


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsschwestern

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 31. Oktober 2017

Seiten: 180

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nordfriesischen Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das ostfriesische Fischerdorf Greetsiel wird von einem makabren Mordfall erschüttert. Eine Frau wird getötet aufgefunden, mitten auf dem Friedhof und ausgerechnet am Grabstein der berühmten Familie Feddersen. Brisante Zusammenhänge kommen ans Licht. Die Tote war die Leiterin des Museums, in dem die wertvollen Kunstsammlungen des verstorbenen Ehepaars Feddersen bald ein Zuhause finden sollten. In Verdacht geraten die Erben, unter denen ein verbitterter Streit über die Kunstschätze herrscht. Schnell wird klar: Die drei Schwestern Urte, Dorit und Leni sind zu vielem bereit, um ihren Willen durchzusetzen… Die Kommissare Fenna Stern und Tammo Anders stehen vor einer heiklen Mission, denn sie haben es mit einer der einflussreichsten Familien Ostfrieslands zu tun. Doch zum Zaudern bleibt keine Zeit, plötzlich ist eine der Schwestern spurlos verschwunden und die Ereignisse nehmen einen unvorhersehbaren Verlauf…


Meine Meinung:
Als Serienjunkie freue ich mich immer neue Krimis zu lesen, in denen die mir ans Leserherz gewachsene Ermittler dabei sind. Interessiert bin ich natürlich an der Auflösung des Falles, aber auch an Details aus ihrem Privatleben. Fenna Stern und Tammo Anders konnte ich jetzt schon ein viertes Mal begleiten und ich fand es auch diesmal wieder sehr spannend.
Ulrike Busch hat es ein weiteres Mal geschafft in ihrem Krimi reichlich Spannung aufzubauen.  Verdächtige hat sie mir reichlich präsentiert und ich hatte diesmal keine Ahnung, wer denn als Täter in Frage kommt.
Ich erwähnte ja schon, dass mir die beiden Ermittler sehr sympathisch sind, aber auch ihre Kollegen sind mir ans Leserherz gewachsen. Wobei es schön wäre, wenn allen anderen auch etwas mehr Spielraum gegeben werden könnte.
Auf jeden Fall hat mich die Autorin wieder an ihr Buch gefesselt und dank des flüssigen Schreibstils konnte ich das Buch dann auch in einem Rutsch lesen.


Fazit:
Wie es bei Serien der Fall ist, man wartet auf das nächste Buch, freut sich, es zu lesen und findet es schade, dass es so schnell ausgelesen wurde. Also gehe ich wieder zu der Stelle: ich freue mich auf das nächste Buch.
Wer bisher noch keine Bücher mit diesem Ermittlerpaar gelesen hat und eigentlich auch nicht so der große Fan von Buchserien ist, sollte sich auf keinen Fall abschrecken lassen. Jedes Buch kann für sich gelesen werden. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung und wenn Ihr mehr lesen wollt, dann holt Euch danach doch einfach die anderen Bücher, es lohnt sich.


Bei Ulrike Busch möchte ich mich vielmals bedanken für das Rezensionsexemplar.

Blogtour zur Blutföhre

Auf meinem Blog startet heute eine Blogtour


Und als ich mir so Gedanken machte, was ich denn schreiben will, gingen meine Gedanken  auf einmal in eine ganz andere Richtung. Zunächst stellte ich mir eine Frage, die allerdings keinem vorenthalten möchte.


Was kann ein Baum alles erzählen?



Wenn das Leben eines Menschen endet, steht ein Baum aber noch immer an Ort und Stelle.
Gehen wir mal davon aus, dass er von niemandem belästigt wird. Denn manche Leute kommen auf die merkwürdigsten Gründe, um an einem Baum zu sägen. Den einen stört der Schatten, den ein großer Baum wirft. Den anderen stört das viele Laub, das im Herbst herunterfällt.

Aber seien wir mal ehrlich, kann der Baum etwas dazu und wenn wir weiter überlegen, dann brauchen wir Menschen die Bäume und die Natur. Jetzt werde ich komisch, denkt sicher der eine oder die andere. Nein, so ist es nicht. Das Buch, um das es sich bei dieser kleinen Blogtour handelt, brachte mich zum Nachdenken und sorgte dafür, dass meine Gedanken abschweiften.

Also, nehmen wir mal an, der Baum hat Glück und darf ungestört wachsen, nicht nur Jahrzehnte, nein sogar Jahrhunderte. Was könnte er uns alles erzählen? Ist es ein Baum dann nicht auch mal wert, dass er in einem Buch eine wichtige Rolle spielt? Jetzt habe ich Euch neugierig gemacht, oder? Wollt Ihr jetzt endlich mal wissen, von welchem Baum und Buch ich spreche?




Es geht um eine „Blutföhre“. 



Die Autorin Monika Pfundmeier hat als Schülerin von der Sage des Baumes gehört und nun einen historischen Roman dazu geschrieben.



Hier stelle ich Euch mal die Kurzbeschreibung ein, die ich dem Klappentext entnommen habe

Im Schloss in Friedberg überdauert ein 800 Jahre alter Baum die Zeit: Die Blutföhre. Sie wächst, wenn großes Unrecht sich ereignet - wie einst im Jahre 1268.

Zu dieser Zeit schlägt ein Raubritter seinen blutigen Pfad durch die Gebiete rund um Friedberg. Er hat es auf den edlen Grafen Ulrich abgesehen, dessen Hochzeit mit der schönen und widerspenstigen Agnes bevorsteht. 

Ulrich fürchtet um die Sicherheit seiner Braut. Er bittet seinen Lehnsherrn Ludwig von Wittelsbach um weitere Unterstützung gegen den Raubritter. Eine Meinungsverschiedenheit dazu endet im Streit. Ulrich sieht sich mit einem Mal einem unerwarteten Gegner gegenüber, und die Zeit verrinnt zwischen seinen Fingern.

Der Raubritter kreuzt den Weg seiner Braut, kurz darauf geschieht ein Mord. Ulrich bleibt nur eine Möglichkeit - und nur eine Hoffnung die Kette folgenschwerer Ereignisse zu durchbrechen.


Unabhängig von diesem Baum und der Sage möchte ich aber mal noch weiter an meinen Gedanken spinnen. Es ist heutzutage ja schon etwas besonderes, wenn ein Mensch fast 100 Jahre alt wird. Was kann er uns alles erzählen, denn die letzten 100 Jahre waren besonders ereignisreich.
Jetzt stellen wir uns mal vor, was ein Baum uns alles erzählen könnte, der 800 Jahre an Ort und Stelle steht. In Deutschland gibt es einige Bäume, die sehr alt geworden sind. Könnten wir uns doch einfach mal darunter setzen und ihm zuhören. Das geht leider nicht, aber dafür gibt es ja Autoren, die darüber schreiben und uns die Geschichten näher bringen.

Ich freue mich über dieses Buch, das ich gerne jedem weiterempfehle.

Bevor Ihr aber nun Euren Buchhändler überfallt, rate ich alle Stationen unserer kleinen Blogtour zu besuchen. Denn es gibt signierte Bücher von der Autorin zu gewinnen.

Auf dem Blog Lesenswertes aus dem Bücherhaus könnt Ihr das Interview lesen,
das Manuela mit der Autorin geführt hat

und in der Leserattenhöhle gibt es geschichtliches zu berichten.



Übrigens, wie der Zufall es will, habe ich gerade jetzt einen alten Baum und dieses Schild dazu entdeckt: