Donnerstag, 11. Januar 2018
Rezension - Eiswein - Kommissar Braunagels erster Fall
Autorin: Carmen Mayer
Titel: Eiswein - Kommissar Braunagels erster Fall
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. Februar 2013
Seiten: 200
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: edition Oberkassel
Über die Autorin:
Carmen Mayer lebt als zuagroaste Württembergerin in Bayern. Nach Abschluss ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie in der Geschäftsleitung verschiedener Industrie- und Handelsbetriebe, und war mehr als zwanzig Jahre lang als Einkäuferin für deutsche Firmen in Nordamerika und Asien unterwegs. Ihre literarische Laufbahn begann Carmen Mayer auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes startete.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Nähe der unterfränkischen Kleinstadt Breitenkirchen wird die übel zugerichtete Leiche einer Frau gefunden. Die Leiterin der Würzburger Mordkommission ist überzeugt davon, dass sie von ihrem Geliebten umgebracht wurde, dessen Weingut ganz in der Nähe liegt: "Er wollte ihr im wahrsten Sinne des Wortes etwas aus dem Kopf schlagen."? Die beiden Kommissare Walter Braunagel und Norbert Schwarz sind anderer Meinung. Sie setzen alles daran, den wahren Mörder zu finden.
Meine Meinung:
Das Buch fing schon sehr interessant an. Nicht mit einem Prolog, sondern mit einer Unterhaltung, die ich allerdings nicht sofort zuordnen konnte. Denn im zweiten Kapitel war ich dabei, wie Kommissar Braunagel und seine Chefin zu einem Leichenfundort im Wald gerufen wurden. Und danach bekam ich Klarheit, denn die Autorin hat eine für mich sehr interessante Schreibweise.
Es ist doch oft von Vorteil, wenn man als Leser etwas mehr weiß, als die Ermittler. Aber geholfen hat es mir anfangs nicht sehr viel. Carmen Mayer hat es wirklich sehr gut verstanden, mir sehr viel Wissen zu geben, hat aber gleichzeitig auch für reichlich Verdächtige gesorgt. Was das betraf, war ich dann auf dem Stand der beiden Kommissare. Denn inzwischen durften Kommissar Braunagel und sein Kollege Schwarz sich um die Aufklärung kümmern, wobei die Chefin .... ach nein, ich will ja nicht alles verraten.
Auf jeden Fall fand ich es sehr spannend, wie sich alles entwickelte und die beiden Kommissare bei der Arbeit zu beobachten, machte mir ebenfalls viel Spaß, zumal die Zusammenarbeit, wenn man sie denn mal so nennen will, mit der Chefin sorgte durchaus für erhöhten Blutdruck 😉
Gerne hätte ich Braunagel und Schwarz noch ein bisschen mehr kennen gelernt, ich gehe aber mal davon aus, dass ich in den nächsten Folgen die Gelegenheit dazu bekommen könnte.
Fazit:
Mir hat die erste Folge mit Braunagel sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass ich auch noch weitere lesen werde. Zunächst empfehle ich aber das Lesen dieses Buches.
Montag, 8. Januar 2018
Rezension - Scherenmord
Autorin: Ele Wolff
Titel: Scherenmord
Genre: Krimi, Kurzroman
Version: eBook
erschienen: 7. Januar 2018
Seiten: 90
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Klarant
Die Autorin Ele Wolff lebt in Ostfriesland. Auch wenn sie keine waschechte Ostfriesin ist (in Frankfurt/Main geboren), betrachtet sie sich doch als Gesinnungsostfriesin und gibt sich ganz ihren kriminellen Energien hin. Ele Wolff: „In Ostfriesland, hinter den Deichen, im Watt und auf den Inseln, geschehen manche unheimlichen Dinge, von denen niemand etwas weiß. Deshalb liebe und schreibe ich Krimis und andere Geschichten. Ich kann meine Gedanken ausleben, die man im wahren Leben nicht so leicht findet oder die unangebracht sind. Ich kann unliebsame Ehemänner oder Chefs entsorgen, reich durch Erbschaft werden oder einfach in einen anderen Erdteil flüchten“.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein grausamer Mord versetzt das friesische Nordseedorf Neßmersiel in Aufruhr. Der Elektriker Bernhard Nannen wird tot aufgefunden – brutal erstochen, mit einer Schere im Hals! Bereits wenige Wochen zuvor starb eine ältere Frau – vermeintlich eines natürlichen Todes. Die Einheimische Neele van Heeren spürt der Sache nach. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Steckt Joke, der halbseidene Neffe der Verstorbenen, dahinter? Er hat große Geldprobleme, erbt nun das Haus seiner Tante, und auch für den Mord an dem Elektriker gibt es ein Motiv …
Viele Fragen sind offen, in Neeles eigenem Freundeskreis ergeben sich Verdachtsmomente, und sie ruht nicht, bevor der Fall endgültig geklärt ist …
Meine Meinung:
Man sollte doch meinen, in dem kleinen Nähkästchen von Neele gibt es nur ganz allgemeinen Klönschnack. Aber dem ist nicht so, denn es passieren merkwürdige Dinge in Neeles Umgebung. Im Nachbarhaus sucht der Neffe ihrer verstorbenen Freundin nach etwas Bestimmten. Und gegenüber bei ihrer Freundin Ruth wird deren Mann tot aufgefunden. Verdächtig kommen Neele und mir einiges vor. Aber was ist wirklich geschehen?
Ele Wolff hat einen sehr spannenden Kurzkrimi geschrieben, der mich gefesselt hat. Sie hat soviel geschehen lassen und hat mir einige Verdachtsmomente beschert. Am Ende bin nicht nur ich überrascht.
Fazit:
Spannende Bücher müssen nicht immer dick sein. Die Kunst liegt auch darin, auch in der Kürze den Spannungsbogen hoch zu halten. Das ist der Autorin mit diesem Krimi gelungen.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Wovon Du träumst
Autorin: Kira Gembri
Titel: Wovon du träumst
Genre: Schicksal, Roman
Version: eBook, gebunden und Hörbuch
erschienen: 7. November 2017
Seiten: 336
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Arena Verlag
Über die Autorin:
Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes von fünf Kindern in Wien geboren. Dieser schönen Stadt blieb sie auch nach dem Abschluss ihres Masterstudiums der Vergleichenden Literaturwissenschaft treu. Wenn sie nicht gerade mit ihrer kleinen Tochter auf dem Teppich herumrollt, mehr schlecht als recht Cello spielt, ihrem Kater - einem charakterlichen Doppelgänger von Simon’s Cat - hinterherjagt oder in einem der Bücher schmökert, die sich in ihrer Wohnung stapeln, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Emilia führt eine Liste von besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Hinter jedem dieser Punkte steckt für sie jedoch eine große Herausforderung, denn Emilia ist nahezu taub. Dass der Zufall sie ausgerechnet auf Nick treffen lässt, erscheint ihr wie ein schlechter Scherz. Schließlich zeigt der Junge mit dem schiefen Grinsen viel mehr Interesse an Partys als an Musik. Doch während Emilia ihren Träumen nachjagt, begegnen sich die beiden immer wieder - und wie es scheint, sind Nicks laute und Emilias stille Welt gar nicht so weit voneinander entfernt ...
Meine Meinung:
Das Buch schlummerte schon eine Weile auf meinem Reader, bis ich endlich die Zeit fand, es zu lesen. Kaum angefangen, konnte ich es dann mal wieder nicht aus der Hand legen.
Denn die Autorin hat mich mit dieser Geschichte gepackt und beeindruckt und berührt, weil ich auf einmal einen ganz anderen Einblick in das Leben der Gehörlosen bekam. Ich hatte bisher über vieles noch nicht nachgedacht, was aber auch daran liegen mag, dass ich keinen Gehörlosen in meinem Bekanntenkreis habe.
Auf jeden Fall hat Kira Gembri sich eine tolle Geschichte einfallen lassen, denn hier finden sich zwei Extreme. Emilia kann nicht hören und möchte gerne musizieren dürfen, Nick hat Talent, sieht aber das Musizieren auf der Geige zeitweise als unangenehme Pflicht.
Es ist überaus faszinierend, die beiden begleiten zu können. Geschrieben ist die Geschichte im Wechsel aus Sicht von Emilia und Nick, was es noch einmal besonders interessant macht.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und passt wirklich genau zum Inhalt.
Fazit:
Wer mal etwas anderes lesen möchte, etwas, das Humor zeigt aber auch nachdenklich macht. In dem die Liebe und das Leben der jungen Leute nicht zu kurz kommt, der sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. Mich hat es wirklich begeistert und deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter.
Rezension - Als der Prinz aus dem Märchen fiel
Autorin: Cleo Lavalle
Titel: Als der Prinz aus dem Märchen fiel
Genre: Weihnachtsbuch, modernes Märchen
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 25. November 2017
Seiten: 198
Altersempfehlung: Erwachsene
Über die Autorin:
In ihren Romanen entführt Cleo Lavalle ihre LeserInnen in verschiedenste Welten und an unterschiedliche Plätze der Erde. Ihre Heldinnen sind Frauen wie du und ich, beschrieben mit viel Herz und Humor. Die Geschichten haben Tiefgang, Drama, Spannung und eine ordentliche Prise Romantik. Eben alles, was Romane brauchen, die man einfach nicht weglegen mag, bis man sie zu Ende gelesen hat. Was zurückbleibt, ist ein gutes Gefühl und die Vorfreude auf das nächste Buch. Cleo Lavalle lebt und schreibt auf der wunderschönen Sonneninsel Mallorca. Der Kontakt zu ihren Leserinnen ist ihr sehr wichtig, denn sie ist eine Autorin zum "Anfassen".
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein gemütliches Sofa, eine Tasse Tee und viele Bücher! Nelli hat den schönsten und gemütlichsten Buchladen in der ganzen Stadt. Ginge es jedoch nach dem geldgierigen Besitzer einer Buchladenkette, wären längst die Mauern eingerissen. Um der bedrohlichen Situation zu entfliehen, verkriecht sich Nelli in ihre Märchenbücher. Eines Abends, kurz vor Weihnachten, fällt plötzlich ein Prinz zwischen den Seiten heraus. Fortan kommt er jeden Abend zur selben Zeit zu ihr, aber immer nur für eine Stunde. Um zusammenzufinden, müssen die beiden drei Rätsel lösen, ohne eine Ahnung davon zu haben, welches Geheimnis dahintersteckt. Und die Zeit läuft ihnen davon ...
Meine Meinung:
Modernes Märchen trifft altes Märchen, das dachte ich beim Lesen und war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln würde.
Nelli findet ein Märchenbuch in ihrem Regal, das sie vorher noch nie gesehen hatte. Sie macht es sich gemütlich und auf einmal steht ein Prinz aus vergangener Zeit vor ihr. Zunächst völlig überrascht, freut sie sich auf jeden Abend, an dem sie ihren Prinzen wiedersieht. Aber kann es immer so weitergehen? Das wahre Leben holt Nelli schnell ein und sie kann nicht nur verträumt in ihrem Buchladen leben.
Sehr fesselnd hat Cleo Lavalle geschrieben, was Nelli so alles erlebt. Ich selber stecke mittendrin in der Geschichte und drücke der Protagonistin die Daumen, dass sie die Rätsel löst und bin gespannt, wie das Buch endet. Wird es mit dem Prinzen immer so weitergehen, wie sieht die Zukunft aus und noch mehr Fragen stellte ich mir. Die Antworten habe ich bekommen, werde sie aber nicht verraten.
Fazit:
Also sollte es sich jeder gemütlich machen und das Märchen lesen. Ab und zu sollte man das ruhig mal tun.
Das Buch habe ich mit KU gelesen.
Freitag, 5. Januar 2018
Rezension - Verliebt in Ibiza
Autorin: Rike Stienen
Titel: Verliebt in Ibiza
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 2. Januar 2018
Seiten: 199
Altersempfehlung: Erwachsene
Rike Stienen absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zahlreiche Liebesromane und Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Simones Abiturgeschenk soll Erholung und Entspannung bedeuten. Genau das Gegenteil ist bei der Reise mit ihrer Mutter Thea nach Ibiza der Fall. Der Plan, Thea auf der Insel über die Agentur Travel & Date mit einem Blind Date zu beschäftigen, um eigenen Interessen nachzugehen, scheitert. Stattdessen sorgen diverse Verehrer und ein streunender Hund für ungeahnte Turbulenzen. Ob ihr gemeinsamer Urlaub doch noch ein Erfolg wird?
Meine Meinung:
So einfach geht das mit Büchern, hatte mich Rike Stienen im Dezember noch in die Berge mit viel Schnee entführt, konnte ich jetzt die Sonne auf Ibiza genießen.
Denn ich durfte Simone und ihre Mutter Thea begleiten und sie bei allem, was sie dort taten beobachten. Das hat mir auch eine gewisse Lesefreude beschert. Und es sollte keiner auf die Idee kommen, ich wäre schadenfroh, nein, ich habe ihnen die schöne Zeit gegönnt und so schlimm war es ja nun auch wieder nicht, was alles passierte. Und was alles passierte, verrate ich natürlich nicht. 😉
Im Grunde war es für mich als Leserin ein Wohlfühlbuch, schönes Wetter, naja nicht ganz, da gab es ein Gewitter, Urlaub auf einer interessanten Insel und gut aussehende Männer verschiedenen Alters. 😉 Einiges klappte hervorragend, anderes ging daneben und es wurden endlich Gespräche geführt und Unklarheiten beseitigt.
Auf jeden Fall hat mich die Autorin mit ihrer Geschichte wieder an das Buch gefesselt. Dank ihres Schreibstil konnte ich es dann auch in einem Rutsch lesen, zumal ich einfach keine Stelle fand, wo ich eine Pause hätte einlegen können.
Fazit:
Also das Buch hat mir vieles geboten, es gab Vorfreude auf Sommer, Sonne und Urlaub. Es war unterhaltsam und es gab lustige und ernste Momente. Kurz - es passte. Deshalb gebe ich auch gerne eine Leseempfehlung.
Das Buch habe ich mit KU gelesen.
Rezension - Die Schmuggler Lady
Autorin: Lisa McAbbey
Titel: Die Schmugglerlady
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. Oktober 2017
Seiten: 300
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: beHEARTBEAT by Bastei Entertainment;
Über die Autorin:
Lisa McAbbey, geboren 1970, hat nach dem Studium in Wien und vor dem Sprung ins Berufsleben einen sechsmonatigen Aufenthalt in London eingeschoben, um ihre Sehnsucht nach der "Insel" ausgiebig zu stillen. Seitdem ist sie zu einem eingeschworenen Großbritannien-Fan geworden. Lisa McAbbey ist für einen internationalen Konzern tätig, ihre Freizeit verbringt sie mit Schreiben und dem Versuch, ihrem Hund Manieren beizubringen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
England 1784: Nach dem unerwarteten Tod ihres Vaters Lord Farlay steht die junge Lysia vor einer großen Herausforderung: Während ihre Schwestern damit beschäftigt sind, geeignete Ehemänner zu finden, muss sie den geheimen Schmugglerring ihres Vaters fortführen, um den Lebensunterhalt ihrer Familie zu sichern. Doch in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten, ist gar nicht so einfach. Umso glücklicher ist sie, als sie mit Jack Ryder einen tatkräftigen neuen Schmuggler an ihrer Seite hat. Zudem ist der Neue gutaussehend und charmant und lässt Lysias Herz trotz des Standesunterschieds höher schlagen. Doch als der Earl of Darrington auftaucht, scheint auf einmal alles in Gefahr - der hat nämlich den Auftrag, dem Schmuggel in der Gegend einen Riegel vorzuschieben -
Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich ja gerne historische Romane und deshalb war ich neugierig auf dieses Buch. Ich versprach mir besondere Einblicke in das Leben der Schmuggler. In diesem Fall war es sogar eine Schmuggler-Lady, die im Vordergrund stand.
1784, in England wird immer mehr geschmuggelt und verständlicherweise haben viele etwas dagegen und wollen etwas unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es das arme Volk, das sehen muss, wie es klar kommt, denn es fällt vielen Familien schwer für entsprechendes Einkommen zu sorgen.
Dann gibt es da noch Damen der gehobeneren Gesellschaftsschicht, die gerne Geld ausgeben, sich aber keine Gedanken machen, woher es kommt.
Die Protagonistin Lysia Farlay hat da ein Problem. Ihr Vater ist verstorben und sie steht mit ihrer Mutter, der Tante und jüngeren Zwillingsschwestern da, die alle ihre Ansprüche nicht zurückschrauben wollen. Was soll sie machen, sie wird eine Schmuggler-Lady.
Die Autorin hat sehr fesselnd beschrieben, was Lysia bei den Touren so erlebt. Aber auch, wie sie mit ihren Verwandten klar kommen muss. Lysia habe ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und hatte vollstes Verständnis für ihr Verhalten. Zumal die arme auch noch mit einem ihr unbeliebtem Mann verheiratet werden sollte. Also leicht hatten es damals alle nicht.
Als Jack Ryder dann in Erscheinung tritt, hatte ich schon bestimmte Vermutungen, wie sich alles weiter entwickeln würde.
Lisa McAbbey hat für Spannung gesorgt, hat die Romanze nicht zu kurz kommen lassen und nebenbei auch vieles von der damaligen Zeit wieder gegeben. Leider hat sie die Protagonistin auch rumzicken lassen, was mir nicht immer gefällt und zu gerne hätte ich Lysia mal meine Meinung gesagt. Aber das scheint oft für die gewisse Würze in den Liebesromanen zu sorgen. Ich freue mich dann immer, wenn es vernünftige Personen gibt. die nicht aufgeben, so mehr verrate ich aber nicht.
Fazit:
Ein unterhaltsamer historischer Liebes-Abenteuer-Roman, ich habe das Buch gerne gelesen und empfehle es auch gerne weiter.
Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, die mich auf das Buch aufmerksam gemacht und mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Rezension - Das verbotene Verlangen des Earls
Autorin: Ester D. Jones
Titel: Das verbotene Verlangen des Earls
Genre: Gay Romance, Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 17. November 2017
Seiten: 288
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Books on Demand
Ester D. Jones ist das Pseudonym der 1979 geborenen niederösterreichischen Autorin Bettina Kiraly. Ihre Texte beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen dazu treibt, ihr Leben zu ändern oder ihr altes gar zurückzulassen. Im Mittelpunkt von Ester D. Jones' Geschichten stehen außergewöhnliche, starke Frauen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Sebastian, Earl of Broomfield, lebt seit Jahren in Angst und Schrecken unter den strengen Augen seines Stiefvaters. Der verlangt nun, dass Sebastian sich auf die Suche nach einer vermögenden Ehefrau macht. Doch als Sebastian und Lady Rose sich näherkommen, erweckt das die Missbilligung ihres Bruders. Lucian, Earl of Westminster, ist überzeugt, dass Sebastian kein geeigneter Ehemann für seine Schwester darstellt. Als Sebastian anbietet, Lucian von seinen ernsten Absichten zu überzeugen, willigt er nur widerwillig ein. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlt sich Lucian zu der Ernsthaftigkeit und dem künstlerischen Feingefühl des jungen Sebastian hingezogen. Doch was passiert, wenn aus der Zuneigung der beiden Earls Verlangen wächst, das sie in Gefahr bringen kann?
Meine Meinung:
Selbst heutzutage, wo man doch eigentlich davon ausgehen sollte, dass die Menschen entsprechend aufgeklärt sind, haben es Personen der gleichgeschlechtlichen Liebe auch nicht immer leicht.
wie mag es dann vor einigen Jahrhunderten gewesen sein. Zu einer Zeit, in der in manchen Gesellschaftsschichten selten aus Liebe sondern oft aus anderen Gründen geheiratet wurde.
Die Autorin erzählt sehr mitfühlend wie die beiden Earls um 1770 damit fertig werden mussten. Sebastian und Lucien hatte ich in mein Leserherz geschlossen und wünschte ihnen alles Gute. Ob mein Wunsch erfüllt werden konnte, werde ich hier nicht verraten.
Auf jeden Fall habe ich das Buch verschlungen, was schon etwas heißen will, denn eigentlich ist das ein Genre, das ich nicht so unbedingt bevorzuge, ich bin mehr der Krimifan. Aber trotzdem offen auch für andere Bücher. Zumal ich die Autorin kenne und bereits viele ihrer Bücher gelesen habe.
Fazit:
Ich persönlich bin neugierig auf eine Fortsetzung und möchte allen Fans, die mal einen besonderen Liebesroman lesen wollen, eine Empfehlung aussprechen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.
Da ich die Autorin sehr gut kenne, habe ich mich gefreut, als sie mich vor ein paar Monaten fragte, ob ich ihr Buch vorab lesen möchte. Ich fand den regen Austausch darüber sehr interessant und ganz doll habe ich mich gefreut, als ich meinen Namen am Ende des Buches wiederfand. Das macht schon ein bisschen stolz.
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