Mittwoch, 15. Mai 2019

Rezension - Mordsherz


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Mordsherz

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Mai 2019

Seiten: 209

Altersempfehlung: Erwachsene






Über die Autorin:
Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von Nord- und Ostsee und von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf den nordfriesischen Inseln und Halligen, auf dem nordfriesischen Festland und an der Ostseeküste ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die promovierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wie ein Orkan fegt die Nachricht durch St. Peter-Ording: Buchhändlerin Magdalene Paulsen sitzt auf der Aussichtsdüne Maleens Knoll – tot, in der Hand ein zerbrochenes Lebkuchenherz. Kürzlich erst hatte die Endfünfzigerin im Lotto gewonnen. Nun suchte sie auch privat das späte große Glück. Hat Magdalene zu viel gewollt? Ist es ein Zufall, dass sie auf der sagenumwobenen Düne starb? Der Aussichtspunkt ist nach einer Namensvetterin benannt, die dort einst vergeblich auf ihren Liebsten wartete. Tammo Anders und Fenna Stern sind sicher: Der Mord hat mit Geld oder Liebe zu tun. Die Suche im engsten Umfeld der Toten erweist sich als schwierig. Doch dann stellen die Ermittler dem Täter eine Falle.


Meine Meinung:
Ich habe es schon zwar sehr oft erwähnt, mache es aber immer wieder gerne, ich bin ein Krimiserienjunkie und freue mich immer wieder, wenn ich weitere Folgen von Serien, die mich begeistern, lesen kann.
Tammo und Fenna kenne ich inzwischen schon eine Weile und das auch sehr gut. Ich mag ihre Familie und freue mich, wenn ich neues von ihnen erfahre. Diesmal haben sich Tammos Onkel und Fennas Mutter so gar nicht in die Ermittlungen eingeschaltet, wie ich es von anderen Büchern kenne. Denn es war immer sehr hilfreich, wenn sie sich einschalteten, obwohl sie ja eigentlich nichts damit zu tun haben sollten. Jetzt waren sie allerdings sehr beschäftigt bzw sie warteten auf den Nachwuchs, der jederzeit ankommen sollte. Soviel zu dem Privaten in diesem Fall.
Tammo und Fenna hatten einiges zu tun, denn irgendwie gab es jede Menge Beteiligte, die befragt werden mussten und sich mehr oder weniger verdächtig machten. Als Vielleserin ahne ich manchmal schon, wer denn der Täter gewesen sein könnte. Diesmal hatte ich zwar auch etwas vermutet, aber das ging in eine ganz andere Richtung.
Ulrike Busch hat es mal wieder geschafft und ein spannendes Buch geschrieben, sie hat mich durch geschickte Wendungen sehr neugierig gemacht und mich am Ende mit dem Namen des Täters überrascht.


Fazit:
Für Fans von Tammo und Fenna ein "Muss" und allen anderen kann ich nur empfehlen, die Serie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen. Wobei ich allerdings auch erwähnen möchte, dass jedes Buch in sich abgeschlossen ist. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch gerne weiterempfehlen.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.

Autorenlesung - Eva Almstädt


Die Buchhandlung Dietsch  in Düsseldorf Benrath hat die Autorin Eva Almstädt zu einer Lesung eingeladen. Das hat mich natürlich ganz besonders gefreut, denn in meinem Regal stehen einige Bücher, in denen Pia Korittki ermittelt.
Vor vielen Jahren habe ich während meines Urlaubs auf Fehmarn das erste Buch der Autorin entdeckt. Als Ostsee- und gleichzeitig Krimifan war es keine Frage, ob ich ein Buch lesen wollte, dessen Handlung in Lübeck spielt. Die Stadt kannte ich natürlich auch und so kam es, dass ich Pia kennen lernte und wie bereits erwähnt, einige Bücher im Regal stehen habe.



Frau Hoferer, eine der beiden Buchhändlerinnen, 
begrüßte uns Anwesenden und stellte uns 
die Autorin vor. Wie unschwer zu erkennen
 ist, ging es hierbei humorvoll zu.




Zunächst erzählte uns Eva Almstädt einiges zum 
Buch, zum Titel und andere Begebenheiten.




Sehr interessante Stellen hat sie ausgewählt und 
uns vorgelesen. Wobei auch hier es immer wieder
Unterbrechungen mit Informationen zu Hinter-
gründen gab, was ich sehr interessant fand 
und alles sehr kurzweilig gestaltete



Nun möchte ich aber auch endlich das 
Buch zeigen, aus dem uns vorgelesen 
wurde. Dies ist der 14. Fall in dem 
Pia Korittki mitarbeitet.





In der Buchhandlung wurde ein Tisch mit allen
Büchern, die Eva Almstädt geschrieben hat, 
ausgestattet. So konnte sich jeder einen
Überblick verschaffen.  


Es war ein sehr schöner und unterhaltsamer Abend. Die Zeit verflog im Nu und ich hätte auch noch einige Fragen stellen können, das werde ich vielleicht man in Ruhe in einem Interview nachholen. 
Ich finde es immer wieder sehr gut, wenn wir Leser mehr über verschiedene Handlungen erfahren und wie die Autorin auf verschiedene Ideen gekommen ist.

Sonntag, 12. Mai 2019

Rezension - Das Modehaus -Töchter der Freiheit



Autorin: Julia Kröhn

Titel: Das Modehaus - Töchter der Freiheit

Genre: Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Februar 2019

Seiten: 528

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Die große Leidenschaft von Julia Kröhn ist nicht nur das Erzählen von Geschichten, sondern die Beschäftigung mit der Geschichte: Die studierte Historikerin veröffentlichte – manchmal auch unter Pseudonym – bislang über dreißig großteils historische Romane. Mit »Das Modehaus« wagt sie den Sprung vom Mittelalter ins 20. Jahrhundert – und hat dabei einen Heimvorteil: Seit 2001 lebt die gebürtige Österreicherin in Frankfurt am Main, dem Schauplatz des Romans.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hundert Jahre, drei Frauen und ein Traum - ein Traum von Samt und Seide, von Freiheit und Liebe. Die goldenen Zwanziger, spektakuläre Modekollektionen und … Coco Chanel. Fanny hat genug von der altbackenen Mode im familieneigenen Imperium und will in Paris als Modeschöpferin durchstarten. Am Ende hat sie nur als Mannequin Erfolg, und auch dieser glitzernde Traum zerplatzt. 1946 kämpft Tochter Lisbeth im zerbombten Frankfurt ums nackte Überleben – und um das Modehaus ihrer Vorfahren. Erfindungsreich führt sie es in eine neue Zeit, zahlt dafür jedoch einen hohen Preis. 1971 ist Rieke die Liebe wichtiger als das Geschäft. Doch dann steht das Familienunternehmen vor dem Bankrott – und sie vor einer folgenschweren Entscheidung ...


Meine Meinung:
Ich finde es immer wieder interessant, besondere Entwicklungen über Jahrzehnte zu lesen. Hier stehen nun ein Modehaus und mit ihm drei besondere Frauen im Vordergrund. Ob es nun Fanny, Lisbeth oder Rieke ist, jede muss zu ihrer Zeit mit den Gegebenheiten fertig werden und jede trägt etwas zum Erfolg und Fortbestand des Familienunternehmens bei.
Die Autorin hat sehr fesselnd berichtet, was jede der Dreien erlebt und unternommen hat. Allerdings ist sie im Wechsel immer zwischen den Personen und Jahrzehnten hin und her gesprungen, was mich persönlich in meinem Lesefluss doch etwas gestört hat.
Trotzdem war es durchaus interessant zu lesen, mit welchem Modetrend sich jede abgeben musste und welche Schwierigkeiten durch die Kriegsjahre und den Einstellungen anderer entstanden.


Fazit:
Eine besondere Zeitreise durch die Jahrzehnte der Mode. Wer sich dafür interessiert, wird wahrscheinlich Gefallen an dem Buch finden.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Tausche Mörder gegen Leberwurst


Autorin: Lily Schönfuss

Titel: Tausche Mörder gegen Leberwurst

Genre: Tierkrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Mai 2019

Seiten: 208

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Humorvoll




Über die Autorin:
Eigentlich schreibe ich hier immer etwas über die Autorin oder den Autor, aber hier behauptet ja Lily Schönfuß, dass sie selber ihre Geschichte erzählt:
Lily Schönfuß verbrachte die ersten Monate ihres Lebens in Bukarest als Straßenhund, bevor sie als schüchterne und zurückhaltende Vertreterin ihrer Spezies in einer Auffangstation landete. Bereits hier sammelte sie viele Eindrücke, die sich durch ein eher geringes Sozialprestige auszeichnen. Im Alter von sechs Monaten erreichte sie nach einem langen Transport mit anderen Leidensgenossen Deutsch­land. Lily Schönfuß entschied sich kurz darauf, ihre Geschichte und ihre Abenteuer einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Sie lebt zusammen mit Paula und Edgar in einer deutschen Großstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mischlingshündin Lily Schönfuß ermittelt in ihrem ersten Fall - und kommt nicht nur einem Verbrechen auf die Spur, sondern auch allerlei Eigenheiten der menschlichen Daseinsform!
Auf dem Weg zu ihrer üblichen Morgenrunde in den Park wird Hundedame Lily Schönfuß und ihrer Rudelführerin Paula Kontroletti der Weg versperrt - ein Mord ist geschehen! Und als wäre das nicht schon schlimm genug, soll auch noch ein Hund an der Gewalttat beteiligt gewesen sein. Lily wird zusammen mit ihren Freunden Bertha Dasreicht und Maddox Aufgehts schnell klar, dass der Verdacht verheerende Auswirkungen für Hunde- und Hundehalter im Viertel und in der ganzen Stadt haben könnte, drum muss der Fall so schnell wie möglich gelöst werden! Mutig setzt die sonst eher schüchterne Lily ihre Schnüffelnase ein – und bringt ihre tierischen und menschlichen Freunde ganz schön auf Trab ...


Meine Meinung:
Ich lese ganz gerne hin und wieder einen Tierkrimi, denn es ist sehr interessant, alles mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten zu können.
So lernte ich Lily Schönfuß kennen. Nicht nur sie trägt in dieser Geschichte einen besonderen Namen, auch viele Hunde und Hundehalter wurden mit originellen Namen bedacht.
Auf einer der Morgenrunden wird auf einmal die Wegstrecke gesperrt, weil dort eine Leiche gefunden wurde. Als Lily hört, dass ein Hund verantwortlich sein soll, will sie mit ihren Hundefreunden unbedingt herausfinden, was passiert ist und wer der Schuldige war. Lily erzählt uns Lesern nun, was sie herausfindet und was alle unternehmen, was ja auch besonders interessant ist, schließlich verstehen die Menschen nicht die Hundesprache. Sehr zu meinem Leidwesen, schweift Lily aber immer wieder ab. Wenn ich einen Krimi lese, möchte ich am Ball bleiben und möglichst schnell erfahren, wer denn nun der Täter ist. Lily erzählt zwischendurch aber immer sehr ausführlich aus ihrer Vergangenheit und von ihren Erlebnissen, die allein schon eine Geschichte wert sind. Also muss ich geduldig sein und kann nur hoffen, dass bei weiteren Folgen, die es vielleicht geben könnte, Lily nicht mehr so viel erzählen muss, denn nun kennen wir Leser ja ihre Lebensgeschichte.


Fazit:
Ein interessantes Buch über ein besonderes Hundeleben und was in der neuen Heimat noch alles passierten kann. 

Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#TauscheMörderGegenLeberwurst #NetGalleyDe

Rezension - Blondes Gift


Autor: Klaus Stickelbroeck

Titel: Blondes Gift

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. März 2019

Seiten: 350

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: KBV Verlags- & Medien GmbH




Über den Autor:
Klaus Stickelbroeck wurde 1963 in Anrath geboren. Er lebt in Kerken am Niederrhein und arbeitet als Polizeibeamter in Düsseldorf. Seinen ersten Kurzkrimi veröffentlichte er im Jahr 2000. Der erste Kriminalroman »Fieses Foul« erschien 2007. »Fischfutter« (2010) wurde für den Friedrich-Glauser-Preis als bester Kriminalroman des Jahres nominiert. Sein Serienermittler ist der Ex-Profifußballer und Privatdetektiv Hartmann. Stickelbroeck ist zudem einer der fünf »Krimi-Cops«, deren sechs Kriminalromane, zuletzt »Goldrausch« (2018), ebenfalls bei KBV erschienen sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Blind Date mit tödlichen Folgen
Privatdetektiv Hartmann soll für seinen alten Kumpel Lenny bei einem Blind Date einspringen. Lenny arbeitet als Zugbegleiter und verabredet sich immer im Nachtexpress Münster – Paderborn, Wagen 18, Abteil 6. Hartmann findet, dass das Wort Schienenverkehr in diesem Zusammenhang eine ganz neue Bedeutung bekommt. Er sagt zu und ist von Jenny, alias Blondes Gift, richtig begeistert. Um genauer zu sein: Hartmann verknallt sich bis über beide Ohren. Doch bevor die Affäre richtig durchstartet, ist Jenny plötzlich verschwunden. Hartmann nutzt die wenigen Informationen, die er hat und macht sich auf eine Suche, die deutlich turbulenter wird als erwartet. Und er stellt fest: Gift, auch wenn es blond daher kommt, ist gefährlich. Falsch gehandhabt ... sogar tödlich.


Meine Meinung:
Da ich Krimiserien liebe, war es klar, dass ich auch dieses Buch, in dem Privatdetektiv Christian Hartmann mitmischt, lesen wollte. Denn ich kann behaupten, dass ich Hartmann inzwischen sehr gut kenne und auch seine Freunde und Helfer, die er allerdings manchmal zur Verzweiflung treibt.
Diesmal fing alles ganz harmlos an, Hartmann sollte einem alten Kumpel helfen, der als Zugbegleiter gerne die Nachtfahrten ganz anders nutzt und befürchtete, von seiner Frau erwischt zu werden.
Nun, wie so oft, tritt etwas unverhofftes ein und wer Hartmann kennt, weiß, dass er keine Ruhe gibt, bis er weiß, was und wie alles passiert ist.
Der Autor Klaus Stickelbroeck hat es auch diesmal bestens verstanden, reichlich Spannung aufzubauen. Wobei er aber auch sehr viele Szenen humorvoll schildert. Ich bin immer wieder von seinem Schreibstil begeistert. Vor allem, wenn er Situationen beschreibt, in denen es für Hartmann besonders brenzlig wird und diesem Kerl passiert das so oft, dass ich seine Nerven bewundere. Ach, ich vergaß, Hartmann ist nur eine Romanfigur. Wenn ich in so ein Buch abtauche, dann sind die Personen real und ich stecke mittendrin. Vor allem kann ich mir alle so gut vorstellen und viele der Beteiligten, sind mit regelrecht ans Leserherz gewachsen. Man kann sich meinen Schrecken vorstellen, als.. ach halt, ich will ja nichts verraten.
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen und spiegelt einiges, was sehr bekannt ist wieder.


Fazit:
Natürlich kann dieses Buch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, es ist eine abgeschlossene Geschichte, aber ich empfehle dennoch auch die anderen Bücher zu lesen. Aber Achtung, es besteht  tatsächlich eine Hartmann-Suchtgefahr. 😉

Mittwoch, 8. Mai 2019

Rezension - Der Tod braucht keine Sonnencreme


Autorin: Susanne Hanika

Titel: Der Tod braucht keine Sonnencreme

Genre: Krimi

Version: eBook und Hörbuch

erschienen: 29. April 2019

Seiten: 166

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: beTHRILLED




Über die Autorin:
Susanne Hanika, geboren 1969 in Regensburg, lebt noch heute mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in ihrer Heimatstadt. Nach dem Studium der Biologie und Chemie promovierte sie in Verhaltensphysiologie und arbeitete als Wissenschaftlerin im Zoologischen Institut der Universität Regensburg. Die Autorin ist selbst begeisterte Camperin und hat bereits zahlreiche Regiokrimis veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Familienfest mit Folgen ...
Horst Willemsen wird 70! Und natürlich will der passionierte Camper seinen Ehrentag auf einem besonders schönen Campingplatz feiern. Also hat Sophia ihren Platz am Hirschgrund schon vor Saisonbeginn geöffnet. Doch dann liegt das Geburtstagskind eines Morgens tot auf dem Steg am See. War es Mord? Na gut, Sofia hat Jonas, ihrem Kommissar, versprochen, sich nie wieder in seine Ermittlungen einzumischen. Aber was kann sie dafür, dass einfach jeder in der Familie Willemsen ein Geheimnis zu hüten scheint? Und außerdem ist Sofia selbst in Gefahr - immer wieder zieht sie dieselbe Karte aus Evelyns Tarot - den Tod!


Meine Meinung:
Sofia und ihren Campingplatz kenne ich seit dem ersten Buch dieser Serie und habe mit Begeisterung gelesen, wie sich alles entwickelt hat. Denn den Campingplatz hat sie von ihrer Nonna geerbt und sie war anfangs gar nicht so begeistert. Außerdem passierte immer etwas, was Jonas, dem sympathischen Kommissar auf den Plan rief.
Dies ist nun das fünfte Buch und ich stellte fest, dass ich irgendwie Buch vier verpasst hatte, aber das sollte kein Problem sein. Jedes Buch ist eine abgeschlossene Geschichte und es entstehen keine Lücken. Allerdings würde ich niemandem raten, erst spät in die Serie einzusteigen, denn es gibt durchaus einen roten Faden.
So treffe ich auch immer wieder auf alte Bekannte. Hier spielt sich Evelyn sehr in den Vordergrund, die von der Autorin einen sehr originellen Charakter erhalten hat. Naja und Sofia kann es auch nicht lassen, sie steckt irgendwie immer wieder mitten drin im Fall. Wobei ich als Vielleserin schon lange vor ihr, etwas wichtiges erkannt hatte, aber den Täter lernte ich erst auf den letzten Seiten konnen.
Susanne Hanika hat es auch diesmal wieder geschafft und mich an das Buch gefesselt. Spannung und humorvolle Nebensächlichkeiten fanden wieder einen Platz in der Geschichte.


Fazit:
Als Serienjunkie freue ich mich immer über weitere Folgen einer Krimiserie, ich fühlte mich auch diesmal wieder sehr gut unterhalten und empfehle das Buch bzw die ganze Serie gerne weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.


#DerTodBrauchtKeineSonnencreme #NetGalleyDE

Rezension - Honigduft und Meeresbrise



Autorin: Anne Barns

Titel: Honigduft und Meeresbrise

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. April 2019

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: MIRA Taschenbuch



Über die Autorin:
Anne Barns ist ein Pseudonym der Autorin Andrea Russo. Sie hat vor einigen Jahren ihren Beruf als Lehrerin aufgegeben, um sich ganz auf ihre Bücher konzentrieren zu können. Sie liebt Lesen, Kuchen und das Meer. Zum Schreiben zieht sie sich am liebsten auf eine Insel zurück, wenn möglich in die Nähe einer guten Bäckerei."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Geliebte Martha, von dir zu lesen, gibt mir unendlich viel Kraft! – So beginnt der Brief, den Anna in Händen hält. Die mit Tinte auf das vergilbte Papier geschriebenen Buchstaben sind noch immer gut sichtbar. Trotzdem fällt es Anna schwer, die geschwungene Schrift zu entziffern. Nur am Datum gibt es keine Zweifel: Dezember 1941. Vor fast achtzig Jahren wurde dieser Brief an ihre Urgroßmutter adressiert, und doch hat Anna ihn eben erst gemeinsam mit ihrer Oma geöffnet. Sein Inhalt lässt ein Familiengeheimnis vermuten und Anna beschließt, nach Ahrenshoop zu fahren und dem auf den Grund zu gehen.


Meine Meinung:
Von Anne Barns habe ich schon ein paar Bücher gelesen, die mir gefallen haben und deshalb freute ich mich auf dieses neue Buch.
Eigentlich wollte Anne nur ein paar Tage Urlaub bei ihrer Oma machen und ihr beim Schleudern des neuen Honigs helfen. Dann tauchte auf einmal ein Brief auf, der vor fast achtzig Jahren an ihre Uroma geschrieben wurde. Anne und ich waren natürlich neugierig, was in dem Brief stand und was es zu bedeuten hatte. So begleitete ich beide bei ihren Nachforschungen und konnte auch noch an anderen Dingen, die die beiden beschäftigten, teilnehmen.
Natürlich werde ich nichts vom Inhalt verraten. Aber ich kann erwähnen, dass die Autorin mich an das Buch gefesselt hat. Ich durfte einiges lesen, was mich gefreut hat, aber es gab auch nachdenkliches. Die Liebe spielte ebenso eine Rolle, wie Freundschaft und Trauerbewältigung. Also eigentlich vieles, was uns im täglichen Leben begegnen kann. Eine Ausnahme spielt hierbei der Brief, da gibt es kaum jemanden, der nach so langer Zeit einen erhält. Die Auswirkungen sind interessant und ich selber hätte nichts dagegen, wenn die Geschichte in einem weiteren Buch fortgesetzt würde.


Fazit:
Ein schönes und gefühlvolles Buch, das auch zeigt, was Entscheidungen, die vor langer Zeit gefällt wurden bewirken können. Was wäre wenn.... der Brief sofort zugestellt worden wäre. Und wie geht man mit dem neuen Wissen um. Ein Buch mit Höhen und Tiefen des Lebens. Ich empfehle es sehr gerne weiter.

Beim Verlag und bei NetGalley.De möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken



#HonigduftUndMeeresbrise #NetGalleyDE