Sonntag, 20. Oktober 2019

Buchmesse Frankfurt 2019 - Donnerstag Tag 2

Der Donnerstag startete ganz ruhig um 9 Uhr mit einer Verabredung im Pressezentrum. Wir Blogger haben ja den Vorteil, dass wir die Räumlichkeiten auch nutzen dürfen und wenn es nur dazu dient, mit anderen Bloggern eine ruhige Ecke zum Quatschen sorry Austauch zu finden. Ich war dort mit den beiden Bloggerinnen Heike Stepprath  von "Frau Goethe liest" und Manuela Hahn von "Lesenswertes aus dem Bücherhaus" verabredet. Tja, ich war ja eigentlich sehr stolz, dass ich diesmal daran dachte, Fotos zu machen und nun vergaß ich gleich am frühen Morgen meinen guten Vorsatz. Beweisen kann ich es nun nicht, dass wir uns getroffen haben 😉





Bisher war ich ja vom Bloggerteam so 
ganz alleine auf der Messe, aber heute 
wollten meine beiden Bloggerfreundinnen 
kommen und deshalb eilte ich auch 
zu der Stelle, wo sie mehr oder weniger auf 
mich warteten. Sicher findet Ihr sie 
in der Menge. Ich konnte es einfach 
nicht lassen und musste ein Foto 
machen und die Retourkutsche kam sofort.







Als nächstes machten wir drei uns dann
auf dem Weg zum Autorensofa. Dort traf
ich die Autorin Ingrid Werner. Von ihr
hatte ich schon ein Buch gelesen und 
es ist immer wieder schön, die Autorin
dann persönlich zu treffen. Diesmal hatte
ich auch ans Foto gedacht.



Allerdings hatte ich nicht so viel Zeit
für weitere nette Gespräche am Stand,
ich hatte einen Termin für ein 
Bloggertreffen bei Harper Collins.
Die beiden für uns Blogger zuständigen
Damen lösten dann auf elegante Weise
das Problem mit der Technik und so
konnten wir einiges über die geplanten
Neuerscheinungen erfahren. 





Und ein Termin jagt den nächsten. 
Aber auf dem Weg treffe ich liebe 
Autoren und soviel Zeit muss sein, 
ein Drücken und ans Foto gedacht. 
Ich freute mich, dass ich Annika 
Bühnemann drücken und ihr für die 
nächste Zeit alles Gute wünschen
konnte, der Grund dafür ist ja nicht
zu übersehen 😉


Kaum war ich im nächsten Gang traf
ich Dietmar Hesse und diesmal hat er
das Foto gemacht. Ich finde es sehr
gut gelungen. 




Am Donnerstag klappte es dann auch sehr gut mit
den Terminen, ich war rechtzeitig zur Lesung von 
Heike Wanner am Stand. Von ihr hatte ich schon 
einige Bücher gelesen und freute mich nun, sie
endlich mal kennen zu lernen. Das neue Buch liegt
jetzt erwartungsvoll bei mir zu Hause. 




Nun sollten wir endlich erfahren, ob das 
Däumchen-drücken für Michelle Schenk geholfen 
hat. Sie war mit ihrem Buch "Irgendwo hinter den
Wolken" nominiert für den Kindle storyteller.



Die Spannung steigt, gleich wird der Umschlag 
geöffnet und der Namen vorgelesen. Um es kurz
zu machen, Michelle hat leider nicht gewonnen.
Jutta Maria Herrmann hat für ihren Psychothriller
"Böse bist du" den Preis bekommen. Leider kann
ich zu dem Buch gar nichts sagen, denn Bücher 
in diesem Genre mag ich nicht lesen. 



da ich leider kein Foto gemacht habe, leihe
ich mir dieses nun aus und möchte die 
Autorin Michelle Schrenk gratulieren, denn
ich finde es schon toll, dass sie zu den Dreien
gehörte, die nominiert wurden.


Kurz möchte ich mal noch etwas anderes erwähnen. Ich hatte mich am Mittwoch schon gewundert, dass ich so wenig Blogger getroffen hatte, mal hier die eine und mal dort den anderen. Aber nach der Verleihung des Preises waren sie alle da, alle, die ich kannte und auf den Messen mal getroffen habe. Ich war überwältigt und kam aus dem Begrüßen und Drücken und Knuddeln nicht raus. Sorry, aber ich schaffe es nicht, alle namentlich zu erwähnen, aber es wissen alle, wen ich meine und dass ich mich ganz dolle gefreut habe.





Und endlich war es dann soweit, dass ein 
Foto von uns - dem Bloggerteam vom
Niederrhein gemacht wurde. Wir nutzten
die Gelegenheit in lustiger Runde.


Elvira Zeißler mit ihrem Mann Michael und
Martina Gercke

später kam Dietmar Hesse noch dazu 





Elvira Zeißler hatte ich schon mehrmals
in der Halle getroffen, aber jetzt endlich 
dachte ich an ein gemeinsames Foto


Dieses tolle lustige Foto wollte ich nun keinem 
vorenthalten, Horst Drosten hatte diesmal das 
Vergnügen sich mit mir und Andrea Salzberger
fotografieren zu lassen





Für Überraschungen bin ich ja meist zu haben,
besonders dann, wenn eine liebe Bloggerfreundin
auf einmal vor mir steht, womit ich gar nicht 
gerechnet hatte: Elena Ernst von Elenas Zeilenzauber



Tja, was soll ich sagen, ich hatte Nachmittags mit Ulrike Busch einen Termin zum Kaffeetrinken und Quatschen, ihre Krimis lese ich mit großer Begeisterung. Natürlich habe ich vergessen, ein Foto zu machen und vorher traf ich den sympathischen Autor Danielle Garreis mit seiner Frau, auch hier habe ich nicht an ein Foto gedacht. Ich muss echt an mir arbeiten. Denn jetzt muss ich gestehen, dass ich die Idee zu einem mal etwas anderen Bild hatte, woran das wohl lag? 



Der Emons Verlag hatte zum Wein-Tasting eingeladen
und ich war natürlich neugierig. Dort präsentierten die
beiden Autorinnen verschiedene Weine. Unter anderem
auch, den von mir fotografierten, ich konnte nicht anders.
Denn ich kannte nicht nur den Ort sondern wusste auch,
wo die Weinstöcke dieses Winzers standen.  Deshalb habe
ich mir die beiden folgenden Bilder von der Seite des
Verlages ausgeliehen. Man möge es mir verzeihen.



Auf diesem Bild bin ich allerdings nicht zu sehen,
es kann sein, dass ich schon wieder weg war, denn
ich wollte zu meinem letzten Progammpunkt des 
Tages und der Lesung von Horst und Julia Drosten
zu hören, sie lasen aus ihrem Buch 
"Die Elefantenhüterin"



Damit fand der Tag einen krönenden Abschluss für mich. Obwohl die Messe noch nicht zu Ende war, machte ich mich doch auf den Weg zu meiner Unterkunft. Leider goß es in Strömen und ich hatte keine Lust auf einen kleinen Spaziergang, so habe ich mir nur einen leckeren Salat in der Pizzeria an der Ecke geholt und es mir gemütlich gemacht. Außerdem gibt es immer so viele Eindrücke zu verarbeiten. Denn zwischen den einzelnen Bildern und Programmpunkten gab es noch so vieles, was ich gar nicht mehr alles so auf die Reihe kriege. Ich habe neue Autorinnen kennen gelernt, die meisten schreiben Krimis, ich habe immer wieder Blogger getroffen und entweder war Zeit für ein kurzes Hallo oder für ein längeres "Wie geht es Dir"

Später habe ich dann meine Schätze begutachtet und sortiert, denn alles musste sehr gut verpackt werden. Am nächsten Morgen musste ich schließlich mein ganzes Gepäck mit zur Messe nehmen und jeder weiß, dass Literatur ganz schön schwer sein kann 😉

Samstag, 19. Oktober 2019

Buchmesse Frankfurt 2019 - Mittwoch - Tag 1

Ich bin bereits am Dienstag nach Frankfurt gefahren, die Bundesbahn war sehr gut zu mir und hat mich ohne Störungen dorthin gefahren. So hatte ich dann auch die Möglichkeit am Mittwoch in aller Ruhe zur Messe zu fahren und die Hallen ohne Gedränge zu erleben.


Morgens um viertel vor neun ist es 
wirklich sehr angenehm zur liebsten
Halle zu gehen


und auch draußen ist noch nicht viel
los, selbst am Himmel ziehen noch 
nicht die Regenwolken auf



Der frühe Vogel ... oder besser gesagt,
früh die Lieblingsautorin Petra Schier 
treffen und sich in Ruhe unterhalten 
können, ist doch toll. 



Auf dem Weg von Halle 3.1 zu 3.0
ein Blick auf die Stände, noch ist es
wunderbar leer



Katharina Mohini hat mir am Stand
des Selfpublisher Verbandes ein Buch
überreicht, das wir vom Bloggerteam
demnächst verlosen werden


Zum zweiten Mal an diesem Tag stattete ich dem
Stand mit dem Autorensofa einen Besuch ab. Und
siehe da, ich traf so viele tolle Autoren an, die mich
herzlich begrüßten und ich freute mich, dass wir 
auch gleich ein Gemeinschaftsfoto machen konnten.
hinten vlnr C.A. Raaven, Anne von Vaszary, 
Mia Leoni und Emma S. Rose
vorne vlnr Sabine Landgraeber, Greta Schneider,
meine Wenigkeit und Pea Jung



Danach war für mich Pause angesagt 
und ich suchte eine der Nischen auf,
die ich vorher entdeckt hatte. Das ist
eine gute Idee, allerdings noch schöner
wäre es, wenn es auch hier eine 
Bloggerlounge geben würde.



Vor kurzem hatte ich das dritte Buch 
aus der Serie "Schneezauber" von 
Hannah Siebern gelesen und deshalb
wollte ich sie gerne treffen. Bei ihr 
bekam ich dann auch den ersten
Adventskalender für dieses Jahr


Auf meiner Suche nach weihnachtlichen
Büchern wurde ich auf das Buch 
"Tannenduft mit Todesfolge" aufmerksam.
Geschrieben hat es Tatjana Kruse und 
glücklicherweise habe ich dann im 
Veranstaltungskalender der Messe gesehen,
dass sie ein Interview im Literadio gibt.
Ich hatte sehr viel Spaß als Zuhörerin
und freue mich, dass ich das Buch bald
lesen werde.



Am Stand von Amazon publishing 
finden immer wieder interessante
Veranstaltungen statt. Für den Mittwoch
hatte ich mir notiert, dass ich zwei 
Lesungen folgen wollte.


Heike Fröhling hat aus ihrem Buch
"Weil Du da bist" gelesen


Nelly Fehrenbach hat aus ihrem Buch
"Schicksalssommer" gelesen 



Am Stand des Autorensofas kam ich ja immer
wieder vorbei. Diesmal traf ich Fenna Williams
und Gitta Edelmann an. Ich freute mich, dass ich
dort eine weiteres Buch für die Adventszeit bekam.
"Tödliche Türchen" Herausgeberin ist Fenna und
Gitta hat dort auch eine Geschichte geschrieben.



Mein letzter Programmpunkt für Mittwoch war
der Stand vom BVjA, wo ich die beiden 
Autorinnen Ute Bareiss und Karin Seemayer
treffen wollte. Es ist doch immer wieder schön,
sich auf den Messen zu sehen und auszutauschen




Der erste Messetag ging danach für mich zu Ende und da
ich nun doch etwas Hunger hatte, machte ich mich
auf dem Weg zum Alex und konnte von der 
Dachterrasse die Aussicht genießen





Dienstag, 15. Oktober 2019

Buchmesse Frankfurt 2019

Es geht lohos! Der Koffer ist gepackt und steht bereit. Morgen startet die Buchmesse in Frankfurt.







Ich freue mich schon riesig auf die Messe. Zum einen ist Norwegen Ehrengast und ich war einige Mal in dem Land und möchte gerne mal wieder hinfahren, es ist dort wunderschön. Natürlich interessieren mich auch die Bücher von dort.

Dann freue ich mich natürlich sehr darauf, dass ich ganz viele Lieblingsautoren treffen werde und endlich einige persönlich kennen lernen kann. Ach, es gibt noch mehr Grund zur Freude, es ist ja immer fast wie ein Klassentreffen, natürlich freue ich mich ganz dolle Bloggerfreunde zu treffen und und und

Über meine Eindrück werde ich in den nächsten Tagen mit Wort und Bild berichten

Rezension - Die Sterne über Venedig


Autorin: Anja Saskia Beyer

Titel: Die Sterne über Venedig

Genre: Roman, Historisch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. Oktober 2019

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Tinte & Feder




Über die Autorin:
Anja Saskia Beyer studierte Theater-, Kommunikationswissenschaft und Werbepsychologie in München. Sie arbeitet erfolgreich als Drehbuchautorin für das Fernsehen, u. a. für die Serien »Lindenstraße« und »Dahoam is Dahoam«. Seit 2013 schreibt sie Romane. Die Autorin nimmt ihre Leser in ihrem Top-1-Kindle-Bestseller »Mandelblütenliebe« mit nach Mallorca, in »Erdbeeren im Sommer« nach Italien, in »Nelkenliebe« ins wunderschöne Portugal, in »Träume der Provence« ins malerische Frankreich und in »Das kleine Café am Meer« wieder auf ihre Lieblingsinsel, Mallorca. In »Die Sterne über Venedig« erzählt sie eine berührende Geschichte vor der wunderschönen Kulisse der Lagunenstadt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit Monaten hat die alleinerziehende Nicola kaum Kontakt zu ihrer Schwester Caterina, dabei waren die beiden vorher unzertrennlich. Caterina entzieht sich immer wieder ihren Annäherungsversuchen. Auch als die Großmutter der Schwestern in Venedig erkrankt und sie zusammen mit Nicolas Tochter in die Lagunenstadt reisen, bleibt Caterina abweisend. Dann beginnt ihre Nonna zu erzählen – von der deutschen Besatzung Venedigs im Krieg, von den mutigen Frauen, die unbewaffnet Widerstand leisteten und durch kluge Taten viel bewegen konnten. Und von der Liebe in schweren Zeiten. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, die mehr mit der Gegenwart zu tun hat, als die Schwestern ahnen …


Meine Meinung:
Von Anja Saskia Beyer habe ich ja schon einige Bücher gelesen, die mich begeistert haben. Aber diesmal hatte ich das Gefühl, dass sie sich selbst übertroffen hat. In diesem Buch spielten gleichzeitig Ereignisse  in der Gegenwart und der Vergangenheit eine wichtige Rolle. In der Gegenwart habe ich gerätselt, was mit Caterina los ist und wollte wissen, wie Nicola mit allen Problemen, die sie bewältigen musste, klar kam. Bei meinem Ausflug in die Vergangenheit habe ich sehr viel bewegendes und interessantes erfahren. Denn die Nonna hat mir und ihrer Familie erzählt, was sie als junge Frau erlebt hat. Mir war ja klar, dass sie alles überlebt hat, aber ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat. Die Autorin sorgt mit ihrem Buch dafür, dass den mutigen Frauen, die in Italien in der Resistenza civile tätig waren, sozusagen ein Denkmal gesetzt werden. Anja Saskia Beyer berichtet aber nicht nur, welche Strapazen die Frauen im Widerstand auf sich nahmen, ich habe gleichzeitig auch erfahren, wie viele Familie gespalten wurden, weil es unterschiedliche Meinungen gab, vor allem wenn sich eine Frau in den Besatzer verliebte.  Sie hat mit der Geschichte der Familie Moretti aber auch gezeigt, wie stark die Frauen sein können, dass Geschwisterliebe doch sehr stark ist und vor allem, wie wichtig es ist, dass alle miteinander reden.  Das Ende hat mir dann natürlich sehr gut gefallen und es ging noch weiter,  denn ich bekam die Möglichkeit, einige Rezepte von Speisen, die im Buch eine wichtige Rolle spielten, nachzulesen.


Fazit:
Eine wirklich sehr packende Familiengeschichte, die zeigt, was Frauen alles schaffen können. Ein Buch, das zeigt, dass es für manches nie zu spät ist, frau über ihren eigenen Schatten springen sollte und gestärkt aus der Geschichte heraus gehen kann.
Aber am allerbesten gefällt es mir, dass Anja Saskia Beyer mit diesem Buch, den mutigen Frauen Respekt erweist.



Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#DieSterneüberVenedig #NetGalleyDE

Montag, 14. Oktober 2019

Rezension - Schneeflockenträume



Autorin: Debbie Macomber

Titel: Schneeflockenträume

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. September 2019

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag



Über die Autorin:
Debbie Macomber gehört zu den absoluten Stars der Unterhaltungsliteratur. Bereits drei ihrer Romane erreichten auf Anhieb Platz 1 der berühmten New York Times Bestseller- Liste. Debbies Bücher wurden in über 15 Sprachen übersetzt und gingen weltweit mehr als 150 Millionen Mal über den Ladentisch. Dabei sah es zunächst ganz und gar nicht so aus, als ob Debbie das Zeug zur Autorin hätte. Seit ihrer Jugend kämpfte sie gegen eine schwere Lese- und Rechtschreibschwäche. Durch die Geburt ihrer vier Kinder blieb ihr zudem kaum eine Sekunde Zeit für sich selbst. Doch das hielt Debbie Macomber nicht davon ab, sich in ihrem Kopf wunderschöne Geschichten auszudenken und eifrig auf eine Schreibmaschine zu sparen. Und eines Tages war es dann endlich soweit: Die Kinder wurden ins Bett gebracht, und Debbie verbrachte die restliche Nacht damit, ihre Geschichten zu Papier zu bringen."


Kurzbeschreibung, übernommen:
Josie Avery hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat, schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken, und es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür …


Meine Meinung:
Auf der Suche nach passenden Büchern zur Winter/Advents/Weihnachtszeit wurde ich durch das hübsche Cover auf dieses Buch aufmerksam. So kam es, dass ich Josie und Palmer kennen lernte, die in der Ich-Form wechselweise erzählten, was sie erlebten, dachten und wie sie sich fühlten.
Josie ist eigentlich ein Stadtkind, lernt aber in den sechs Monaten das ruhige durchaus zu schätzen. Palmer ist ein Mann, der nach Alaska gehört. Tja und diese beiden lernen sich kennen und kommen sich näher, aber wie soll das weitergehen. Die Ratschläge und Ideen von Jack sind zwar oft lustig aber nicht immer hilfreich.
Debbie Macomber hat in ihrem Buch eine nette Geschichte erzählt. Nichts aufregendes und es war auch nicht unbedingt etwas neues, was den Inhalt betraf.  Aber es war nett zu lesen und am Ende gab es einige schöne Überraschungen.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen, allerdings finde ich den Buchtitel nicht so passend.


Fazit:
Wer ein nettes unterhaltsames Weihnachtsbuch lesen möchte, wird mit diesem wahrscheinlich gut versorgt sein. Ich will jetzt nicht behaupten, dass es mich umgehauen hat, aber es war auch nicht so, dass ich es abbrechen musste. Einfach eine leichte Lektüre für zwischendurch, wo durchaus auch noch Potential für mehr gewesen wäre.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Das Glück liegt unterm Weihnachtsbaum



Autorin: Mina Teichert

Titel: Das Glück liegt unterm Weihnachtsbaum

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2019

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper Taschenbuch



Über die Autorin:
Das schreibt die über sich selber: Als Winterkind im Jahr 1978 in Bremen geboren, verfolgte ich zunächst hartnäckig das Ziel Kunstreiterin im Zirkus zu werden. Mit zwölf entschied ich mich um und beschloss Kinofilme zu machen, was mich über den Umweg der Fotografin ans Schreiben brachte. Mit meinem vorsichtigen Debüt Cherryblossom 1 und 2, als Mina Kamp veröffentlicht bei Knaur, gelang es mir 2013 als Autorin das Licht der Welt zu erblicken und mich in diese Art des Geschichtenerzählens zu verlieben. Wenn ich nicht gerade schreibe, helfe ich meinem Mann auf seinem Milchviehbetrieb in Niedersachsen oder bemuttere meine zwölfjährige Tochter Luna und deren Katzenbabys.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Endlich wieder Weihnachten! Für die fünfunddreißigjährige Elin gibt es keine schönere Zeit im Jahr. Als sie pünktlich zum Advent ihre turbulente Familie besucht, erwartet sie in ihrem verschneiten Heimatdorf eine Überraschung: Ganz unverhofft bekommt sie einen kleinen Hundewelpen geschenkt, der schon bald für Herzklopfen sorgt. Denn kaum hat Elin ein Foto von ihm auf Instagram eingestellt, wird sie von einem Unbekannten angeschrieben, dessen Profilbild einen Hund wie ihren zeigt! Auf leisen Sohlen bahnen sich schnell Gefühle für den mysteriösen Chatpartner an – doch ausgerechnet an Heiligabend bringt mehr als nur eine unerwartete Weihnachtsüberraschung alle Besinnlichkeit durcheinander ...


Meine Meinung:
Das wunderschöne Buchcover fordert einen doch geradezu heraus, das Buch zu lesen, oder? Die Kurzbeschreibung verspricht einem kurzweilige Unterhaltung. Das kann ich jetzt nach dem Lesen auch bestätigen.
Eigentlich wollte Elin ja "nur" ihre Familie besuchen und ihre wunderschönen Sachen auf dem Weihnachtsmarkt verkaufen. Sie hat nicht damit gerechnet, dass sie auf einmal einen kleinen Hund hat und noch weniger hat sie damit gerechnet, was sich in ihrer Familie so alles verändert hat und was sonst noch so alles passiert. Mina Teichert hat es bestens verstanden humorvolles, romantisches und Alltags- und Alterssorgen miteinander zu verknüpfen. Es gab sehr viel gefühlvolles, aber auch nachdenkliches.
Den beteiligten Personen hat die Autorin ganz besondere Charaktere zugeordnet, wenn Mieke ihre fünfjährigen Zwillinge "Tasmanische Zwillinge" nennt, weil sie meint, es sind Wesen, die sich als Mädchen getarnt haben, dann kann sich jeder Leser denken, dass die beiden für reichlich Trubel sorgen. Und wenn die Oma äußert: "Ganz im Ernst, auf meiner Sterbeurkunde wird als Todesursache ganz sicher mal Totlachen stehen" dann zeigt uns das, Humor kommt nicht zu kurz. Normalerweise verrate ich ja nichts vom Inhalt, aber ich hatte so einen Spaß beim Lesen, dass ich diese beiden Hinweise unbedingt geben wollte.


Fazit:
Ein Buch, dessen Handlung im Advent und zu Weihnachten spielt. Es steckt voller Gefühle, macht nachdenklich und zeigt aber auch, dass manchmal alte Einstellungen doch überdacht werden sollten. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß bereitet und deshalb empfehle ich es sehr gerne weiter.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsemxemplar bedanken.


#DasGlückLiegtUntermWeihnachtsbaum #NetGalleyDe

Rezension - Die Vanderbeekers retten Weihnachten


Autorin: Karina Yan Glaser

Titel: Die Vanderbeekers retten Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch, Jugendbuch

Version: eBook und gebundenes Buch

erschienen: 14.Oktober 2019

Seiten: 240

Altersempfehlung: Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre und Erwachsene

Verlag: Dragonfly



Über die Autorin:
Karina Yan Glaser arbeitete unter anderem als Lehrerin und Buchbloggerin für Book Riot, bevor sie mit ihren Büchern über die Familie Vanderbeeker zur Bestsellerautorin wurde. Mit ihrem Mann, ihren zwei Töchtern und ein paar geretteten Haustieren lebt sie in Harlem, New York City. Ihr ganzer Stolz ist es, Kinder zu haben, die nirgendwo ohne ein Buch hingehen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In fünf Tagen ist Weihnachten, und die Vanderbeekers träumen schon von Plätzchen, Weihnachtsliedern und Geschenken. Ausgerechnet da kündigt der griesgrämige Vermieter ihren Mietvertrag. Aus ist es mit der Weihnachtsvorfreude. Die fünf Geschwister Isa, Jessie, Oliver, Hyacinth und Laney müssen einen Plan aushecken, wie sie den Vermieter umstimmen können. Sie basteln und malen für ihn, schenken ihm ein Weihnachtsbäumchen, lassen alle in der Nachbarschaft eine Petition unterschreiben …
Aber nichts scheint sein Herz zu erweichen. Jetzt hilft nur noch ein echtes Weihnachtswunder!


Meine Meinung:
Und wieder mal habe ich mich von einem wunderschönen Buchcover verführen lassen. Das war natürlich gut, denn so hatte ich die Möglichkeit ein schönes Buch über die Familie Vanderbeekers zu lesen. Ok, der Titel lässt nun schlimmes vermuten, tatsächlich ist es aber so, dass eher der Verbleib in der Mietwohnung gerettet werden muss. Ob es ihnen gelingt? Bis ich das am Ende in Erfahrung bringen kann, lerne ich erst einmal die Familie kennen und erfahre, welche Probleme die Kinder haben, ganz besonders die Zwillinge. Natürlich werden mir auch die anderen Bewohner des Hauses und des Stadtviertels vorgestellt. Die Autorin hat ein sehr schönes Buch geschrieben und dabei aber auch das alltägliche nicht vergessen.


Fazit:
Ein Buch, nicht nur für Jugendliche geeignet, auch Erwachsene werden sich gut unterhalten fühlen. Mir hat es gefallen und gerne gebe ich hier allen Altersklasen eine Leseempfehlung. Wie ich gesehen habe, gibt es in der englischen Fassung noch mehrere Bücher und hoffe, dass sie ebenfalls übersetzt werden.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag und bei NetGalleyDe für das Rezensionsexemplar bedanken.




#DieVanderbeekersRettenWeihnachten #NetGalleyDE