Montag, 14. Juni 2021

Rezension - Gefährliche Mittsommernacht



Autor: Christoffer Holst

Titel: Gefährliche Mittsommernacht

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Mai 2021

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Heyne Verlag



Über den Autor:
Christoffer Holst ist Jahrgang 1990, er arbeitet als Lektor und ist Autor mehrerer Romane. Wenn er nicht gerade schreibt, genießt er gerne ein Glas Chardonnay oder guckt romantische Komödien. Als unverbesserlicher Romantiker findet er, dass das Leben mehr wie ein Film oder ein Buch sein sollte. Er lebt in Stockholm.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mord und ein Glas Wein gefällig? Der erste von vier Fällen für Cilla Storm – Ein Schären-Krimi für jede Jahreszeit 
Endlich entspannen und ihren Liebeskummer vergessen, denkt Journalistin Cilla Storm, als sie auf Bullholmen ankommt. Und wo sollte das besser gehen als auf einer idyllischen Schäreninsel, die nach den leckeren Zimtschnecken benannt ist? Doch als ein junges Mädchen am Morgen nach dem Mittsommerfest tot im Meer treibt, ist es vorbei mit der Urlaubsstimmung. Denn Cilla war die Letzte, die das Mädchen lebend gesehen hat. Dass ausgerechnet der attraktive Sohn ihrer Nachbarin die Ermittlungen leitet, macht die Sache auch nicht leichter. Dann erschüttert ein zweiter Mord die beschauliche Insel.


Meine Meinung:
Schweden - Schären - Mittsommernacht, das alles hat mich angesprochen, denn das Buch erinnerte mich an Urlaube in Schweden. Allerdings war meine Mittsommernacht weniger dramatisch.
Cilla wollte eigentlich im Schrebergarten auf der Schäreninsel Abstand vom Alltag haben und sich auch etwas erholen. Daraus wurde leider nichts, denn es geschieht ein Mord und Cilla ist eine wichtige Zeugin. Da kann sie ja gar nicht anders, sie muss sich bei den Ermittlungen einmischen. Allerdings entwickelt sich einiges anders, als sie es sich gedacht hatte.
Hier hatte ich mal einen Schwedenkrimi, der mich begeistern konnte. Ich war vor Ort und habe vieles miterleben können und die Spannung kam ebenfalls nicht zu kurz. Die meisten Beteiligten waren mir sehr sympathisch und ich war gespannt, wie sich alles entwickeln würde und vor allem, was der Auslöser und vor allem der Täter war.


Fazit:
Ein gelungener Schwedenkrimi, der mich begeistert hat. Schöne Gegend, Spannung, Unterhaltung und Romanze, es war alles vorhanden und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 12. Juni 2021

Rezension - Die Bucht der Lupinen



Autorin: Johanna Laurin

Titel: Die Bucht der Lupinen

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Mai 2021

Seiten: 480

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Goldmann Verlag




Über die Autorin:
Johanna Laurin wurde in Hamburg geboren und studierte in Münster, Pamplona und Norwich. Sie arbeitet heute als Juristin in einem Unternehmen und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in einem kleinen Ort in der Nähe der Ostsee.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als Annas Großmutter Lou stirbt, reist sie mit ihren beiden Schwestern nach Neufundland, wo Lou seit vielen Jahrzehnten gelebt hat. Während die drei das Haus am Meer ausräumen, wird ihnen bewusst, wie wenig sie über die Vergangenheit und das Leben ihrer Großmutter wissen. Doch dann stoßen die Schwestern auf ein verblichenes Foto, das ihre Großmutter mit einem unbekannten Mann zeigt. Es beginnt eine Reise in das Hamburg der 1930er Jahre, wo Lou als Tochter jüdischer Eltern heranwuchs und wo die Geschichte ihrer ganz großen Liebe begann – einer schicksalhaften Liebe, die Lou in Zeiten der größten Finsternis den Weg wies wie ein leuchtender Stern ...


Meine Meinung
:
Das wunderschöne Cover hat mich verführt, ich wollte unbedingt wissen, was in der Bucht der Lupinen passiert. Die Kurzbeschreibung sagte jetzt keine ungewöhnliche Geschichte voraus. Zu oft wird dies in Romanen behandelt, ein Erbe, verschweigen der Vergangenheit, bewältigen auftretender Probleme. Aber da kommt es jetzt immer auf die Autorin an und auf die Geschichte, die sie sich hat einfallen lassen.
Ich lernte also Judith, Anna und Greta kennen, ihre Großmutter lebte in Neufundland und ist leider verstorben. Ihre Mutter hat sie gebeten, dass sie schon frühzeitig vor der Beerdigung anreisen und sich um vieles kümmern. Allerdings gibt es reichlich Geheimnisse um das Leben ihrer Großmutter. Auch befindet sich jede der drei Frauen in besonderen Situationen, die auf irgendeine Weise geklärt werden müssen. Ich als Leserin erfahre natürlich sehr viel mehr und vor allem eher, was die Großmutter Lou alles erleben musste und deshalb am Ende in Neufundland eine neue Heimat gefunden hat. Ich begleite ebenfalls die Enkelinnen und bin gespannt, wie sich da einiges entwickelt. Besonders das Leben von Lou macht mich nachdenklich, traurig, glücklich, wieder sehr traurig und ein bisschen glücklich. Es ist ein auf und ab der Gefühle. Allerdings werde ich hier nicht verraten, was was jeweils ausgelöst hat.
Auf jeden Fall fühlte ich mich von der ganzen Geschichte an das Buch gefesselt, denn alle Personen hatte ich in mein Leserherz geschlossen und wünschte mir ein gute Ende in diesem Buch.


Fazit:
So vieles spielt in diesem Buch eine Rolle, große Liebe, Vergangenheitsbewältigung, Problemlösung in der Gegenwart und Zusammenhalt über Jahrzehnte. Mir hat das Buch gut gefallen und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 10. Juni 2021

Rezension - Parted Hearts



Autorin: Sylvia Klinzmann

Titel: Parted Hearts

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. Juni 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung:Erwachsne

Herausgeber : MAXIMUM Verlag



Über die Autorin
Sylvia Klinzmann, Jahrgang 1965, wuchs in Ruppichteroth auf, einem kleinen Ort in der Nähe von Bonn. Schon als Kind entdeckte sie ihre Leidenschaft für Bücher, kannte bald jeden Roman der örtlichen Bücherei und fing an, selbst kleine Geschichten zu verfassen. Nach dem Abitur absolvierte sie eine Lehre als Reisebürokauffrau. 1987 heiratete sie ihre Jugendliebe und wandert nach Spanien, an die Costa Blanca, aus, wo sie seither mit Mann, Sohn und Tochter lebt und in der Touristikbranche arbeitet. Dort, inspiriert von Sonne und Meer, ließ sie ihre Leidenschaft für das Schreiben wieder aufleben und hat seither Kurzgeschichten, einen Frauenroman und zwei historische Romane veröffentlicht.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Parted Hearts – Meine italienische Familie
Nach dem Tod ihres geliebten Vaters, der sie allein großgezogen hat, findet Stella einen von ihm an sie gerichteten Brief. Sie erfährt, dass ihre Mutter nicht, wie ihr immer gesagt wurde, bei ihrer Geburt gestorben ist, sondern in Wahrheit in Italien lebt. Warum hat ihr Vater dies all die Jahre verschwiegen?
Stella, die eigentlich in ihrem Büchercafe in Köln dringend gebraucht wird, bricht überstürzt nach Ligurien auf und kann nicht ahnen, dass diese Reise ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird. Ganz zu schweigen von ihrem Verlobten Jonas, der kein Verständnis für Stellas Verhalten und deren Suche nach ihren Wurzeln hat.
Verzaubert von der schönen Küstenregion stößt Stella bei den Recherchen in Ligurien schnell an ihre Grenzen. Ihre einzigen Hinweise sind ein altes Bild ihrer Eltern und eine Halskette mit einem halben Herz, die sie zu ihrer Geburt bekommen hat.
Unverhofft erhält sie Hilfe von dem charmanten Italiener Matteo, für den sie schnell mehr empfindet als nur Freundschaft. Aber ist Matteo wirklich der Richtige?
Stella steht vor einer schweren Entscheidung: Soll sie in ihr altes Leben in Köln zurückkehren und Jonas heiraten oder ihrem Herzen folgen, ihrer rätselhaften Familiengeschichte auf der Spur und dem heißblütigen Matteo näher kommen?
Ein Roman über die Suche nach den Wurzeln, das wunderbar italienische Lebensgefühl und das Glück, seinen Weg, die große Liebe und ein Zuhause zu finden.


Meine Meinung:
Manchmal werde ich durch Zufall auf neue Bücher aufmerksam und dann kommt es schon mal vor, dass ich  neugierig werde und das Buch lesen möchte. Wobei hier wirklich der Zufall eine wichtige Rolle spielt, denn wenn ich ehrlich sein soll, bin ich nicht mehr so begeistert von Büchern mit englischen Titeln und als Vielleserin habe ich zu viele Bücher mit ähnlichem Plot gelesen.
Aber ich lasse mich doch immer wieder darauf ein und oft, war das eine gute Entscheidung.
Hier lernte ich nun Stella kennen, die sich in Trauer befindet, denn ihr Vater ist überraschend gestorben. Beim Aufräumen der Wohnung findet sie verschiedene Sachen, die ihr ein Rätsel aufgeben, unter anderem ist es Anhänger für eine Kette. Es ist ein halbes Herz mit einer Signatur. Weitere Unterlagen machen Stella neugierig, angeblich lebt ihre Mutter noch in Italien und dies ist natürlich ein Grund, sich auf die Reise zu machen. Nun möchte ich hier nicht alles nacherzählen, in der Kurzbeschreibung gibt es auch reichlich Informationen, vor allem bringen sie mich dazu, dass ich meine, viele Wendungen erahnen zu können. 
Allerdings hat mich die Autorin angenehm überrascht, sie hat eine sehr fesselnde Geschichte geschrieben. Von Anfang an gab es für mich immer wieder Kapitel mit Rückblendungen und ich konnte so erfahren, was vor 33 Jahren alles passiert ist. Gleichzeitig waren die Erlebnisse in der Gegenwart ebenfalls sehr interessant. Es gab für mich keinen Grund, das Buch nicht bis zum Ende zu lesen, denn es war klar, dass ich alles wissen wollte. Am Ende war ich dann sehr zufrieden. Mir tat nur leid, was durch eine gewisse Engstirnigkeit alles verpasst wurde. Aber man muss verzeihen können.


Fazit:
Ein Buch, das einen fesselt und bewegt. Ein Buch, das einen mitnimmt und wo Sympathien verteilt werden und vor allem nachdenklich macht. Wie hätte man selber in gewissen Situationen gehandelt?
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung, denn ich wurde nach anfänglicher Skepsis angenehm überrascht.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Freitag, 4. Juni 2021

Rezension - Die Fotografin - Das Ende der Stille


 
Autorin: Petra Durst-Benning

Titel: Die Fotografin - Das Ende der Stille

Genre: Historisch

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 24. Mai 2021

Seiten: 449

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag




Das schreibt die Autorin über sich:
Seit über zwanzig Jahren möchte ich Ihnen mit meinen Büchern einen Kurzurlaub vom Alltag schenken. Sobald Sie einen "Durst-Benning" lesen, heißt es: Einfach mal das ganze Drumherum ausblenden, abtauchen in eine tolle Story, eintauchen in fremde Schicksale. Sich selbst verlieren oder ganz neu entdecken ... Und ich wünsche mir noch etwas: Dass meine Bücher ein kleines bisschen länger in Ihnen nachklingen. Dass sie eine Resonanz erzeugen, Impulse geben fürs eigene Leben und längst verstummt geglaubte Saiten wieder zum Erklingen bringen. Heutzutage wird so viel kopiert, der Markt wird überschwemmt mit Klonen von erfolgreichen Büchern. Ich jedoch möchte nicht auf irgendwelche fahrenden Züge aufspringen - ich möchte vielmehr mit jedem Buch Neuland betreten. So wird mir das Schreiben nicht langweilig und Sie dürfen sich immer wieder auf überraschende, spannende und zu Herzen gehende Bücher freuen. Nun setze ich mich rasch wieder an meinen PC, damit ich für "Durst-Benning'schen Nachschub" sorge. Die Ideen gehen mir nämlich so schnell nicht aus, Ihnen aber vielleicht der Lesestoff ... Ihre Petra Durst-Benning


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Wanderfotografin macht sich auf nach Hollywood – der perfekte Schmökerstoff von der Königin des historischen Romans. Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin »Chrystal Kahla« ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...


Meine Meinung:
Seit einigen Jahren begleite ich nun Mimi Reventlow und habe einiges mit ihr erlebt. Die Anfänge als Wanderfotografin, die Pflege ihres Onkels, der ein Fotoatelier hatte und ihr großes Vorbild war. Höhen und Tiefen habe ich mit Mimi erlebt. Sie lebte in einer Zeit, wo wirklich viel passierte. Ob es nun der Krieg war und die Frauen zeigen konnten, was sie leisten können oder die wirtschaftlichen Entwicklungen, wovon auch Mimi betroffen war. Neue Ideen mussten her und eigentlich hätte sie 1919 heiraten und das Leben einer Ehefrau führen können, wenn da nicht ein Brief aus Amerika gekommen wäre.  Sie geht also für eine Zeitlang nach Amerika und findet dort nicht nur eine vertraute Person wieder sondern auch zu sich selbst. Allerdings ist es auch eine Zeit, wo viele etwas umsetzen möchten und so geht Anton nach England, als Mimi wiederkommt. Tja, an dieser Stelle hätte die Geschichte zu Ende sein können, aber Petra Durst-Benning hat einer Person eine Idee zugeflüstert und so kommt es, dass viele sich wieder sehen, sich endlich das sagen, was sie schon immer sagen wollten und vor allem nun endgültige Entscheidungen treffen.
Mir hat auch dieses Buch sehr gut gefallen. Ich war gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickeln würde. Die Autorin hat mir den Gefallen getan und ein Ende geschríeben, das mir sehr gut gefällt.


Fazit:
Egal welches Thema Petra Durst-Benning für ihre Bücher auswählt, sie haben mich alle begeistert. Denn ich konnte feststellen, dass sehr gut recherchiert wurde und es Themen gab, die im ersten Moment ganz alltäglich erscheinen, aber jede Menge Unterhaltungswert und vor allem Informationen über die Zeiten bieten. Gerne gebe ich für dieses Buch und natürlich für die ganze Serie eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Provenzalischer Sturm



Autorin: Sophie Bonnet

Titel: Provenzalischer Sturm

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 17. Mai 2021

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Blanvalet Verlag



Über die Autorin:
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Mit ihrem Frankreich-Krimi »Provenzalische Verwicklungen« begann sie eine Reihe, in die sie sowohl ihre Liebe zur Provence als auch ihre Leidenschaft für die französische Küche einbezieht. Mit Erfolg: Der Roman begeisterte Leser wie Presse auf Anhieb und stand monatelang auf der Bestsellerliste, ebenso wie die darauffolgenden Romane um den liebenswerten provenzalischen Ermittler Pierre Durand. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Malerische Weinberge, alte Châteaus und eine Reihe mysteriöser Todesfälle – ein neuer Fall für den liebeswerten Ermittler Pierre Durand!
Es ist Spätsommer in der Provence. Pierre Durand will seiner Charlotte einen Heiratsantrag machen und plant hierfür ein Wochenende in der malerischen Weinregion Châteauneuf-du-Pape. Doch aus dem romantischen Ausflug wird schnell eine Geduldsprobe, als sich herausstellt, dass der Inhaber des Schlosshotels, in dem sie die Zeit genießen wollen, es versäumt hat, ihnen von der Kochshow zu erzählen, die dort aufgezeichnet wird. Grund für die Vergesslichkeit des Hoteliers sind zwei Unglücksfälle, die im Ort für Entsetzen sorgen: Ein Winzer und ein Immobilienmakler sind innerhalb weniger Tage zu Tode gekommen – unmittelbar vor dem Verkauf eines Weinguts. Nur ein tragischer Zufall, oder war jemandem die Veräußerung des alten Châteaus ein Dorn im Auge? Als eine bekannte Weinexpertin ihre Teilnahme an der Kochshow kurzfristig absagt, ahnt niemand, dass Charlotte, die spontan ihren Platz einnimmt, sich damit in höchste Lebensgefahr begibt ...


Meine Meinung:
Es gibt Serien, die lese ich leider etwas lückenhaft, aber hier kann ich behaupten, dass ich Pierre Durand seit der ersten Folge begleite und freue mich nun, ihn auch ein achtes Mal begleiten zu können. Mir gefällt es ja immer wieder, dass ich nicht nur dabei bin, wenn ermittelt wird, sondern auch viel vom Privatleben mitbekomme.
Diesmal hat Pierre etwas ganz besonderes geplant, er möchte mit Charlotte in ein schönes Hotel fahren und ihr dort einen Heiratsantrag machen. Aber es kommt immer etwas dazwischen, Pierres Vater taucht eher auf, als geplant und dann passiert etwas sehr dramatisches und auch ein Mord verhindert den Antrag. Es ist wirklich verflixt. Zumal Pierre ja nicht an seinem Dienstsitz ist und eigentlich gar nicht ermitteln darf. Aber es gibt einen guten Grund, weshalb er sich nicht davon abhalten lassen will. Irgendwann kann er sogar den Antrag machen, upps, mehr verrate ich aber nicht dazu.
Die Autorin hat es ein weiteres Mal geschafft, sie hat mich in die Provence entführt. Sie hat mir sehr viel vermittelt, womit die Winzer dort fertig werden müssen und natürlich gab es reichlich Spannung und Aufgaben zum Miträtseln. Ich durfte die beiden Väter von Charlotte und Pierre kennen lernen und damit ihre Eigenarten, was ich sehr interessant fand. Also


Fazit:
Essen und Trinken spielte eine wichtige Rolle, Vergangenheitsbewältigung war ebenfalls ein Thema und nicht zu vergessen, die Liebe und neue wichtige Erkenntnisse, die einige bekamen. Mich konnte diese Folgen begeistern und gerne gebe ich eine Leseempfehlung.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Feuer in der Hafenstadt



Autorin: Anja Marschall

Titel: Feuer in der Hafenstadt

Genre: Historischer Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Mai 2021 als Neuauflage des Buches "Fortunas Schatten"

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Emons Verlag 



Über die Autorin:
Die gebürtige Hamburgerin Anja Marschall lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie im Westen Schleswig-Holsteins, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie initiierte den ersten Krimipreis für Schleswig-Holstein, ist Mitglied im SYNDIKAT sowie bei den »Mörderischen Schwestern«.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine spannende Zeitreise in die Kaiserzeit um 1900. 
Glückstadt, 1894. Kapitän Hauke Sötje hat alles verloren: sein Schiff, seine Mannschaft, seinen Ruf. Ein ehrenvoller Freitod scheint ihm der einzige Ausweg aus einer gescheiterten Existenz – aber nicht ohne zuvor die Verantwortlichen seiner persönlichen Katastrophe zur Rechenschaft zu ziehen. Doch dann wird er in einen brisanten Mordfall verwickelt, der die Existenz der neu gegründeten Heringsfischerei AG bedroht, und gerät schließlich selbst unter Verdacht. Mit Hilfe der jungen Fabrikantentochter Sophie versucht Hauke die Fäden zu entwirren und kommt einer Verschwörung ungeahnten Ausmaßes auf die Spur.


Meine Meinung
:
Vor einiger Zeit hatte ich bereits eine Folge, in der Hauke Sötje ermittelt gelesen. Ich war begeistert und hatte auch nicht das Gefühl, die vorherigen Bücher kennen zu müssen. Als ich jetzt aber die Möglichkeit hatte, das erste Buch zu lesen, habe ich nicht lange überlegt. Das war gut so, denn nun konnte ich sehr ausführlich lesen, was ihm alles passiert ist, bevor er als Kommissar weitere Fälle löst.
Es beginnt ja wirklich sehr dramatisch mit dem Untergang seines Schiffes. Kapitän Hauke Sötje überlebt als einziger. Leider kann er sich an vieles nicht erinnern und wird zusätzlich unter Druck gesetzt, denn es herrschte damals eine, für uns heute, merkwürdige Meinung. Überhaupt sind einige Personen sehr schnell mit Urteilen und vor allem mit Vorurteilen zur Stelle.
Die Autorin hat sehr fesselnd geschrieben, was Hauke Sötje alles erlebt, ich lernte auch noch weitere Personen kennen, die mir in späteren Folgen ebenfalls wieder begegneten. Gut finde ich immer, wenn neben der Aufklärung so vieles beschrieben wird und ich einen Einblick in das damalige Leben bekomme. Anja Marschall ist auch dies sehr gut gelungen.


Fazit:
Wer Hauke Sötje noch nicht kennt, sollte mit dieser Folge beginnen, ich habe es anders gemacht, aber das war auch ganz problemlos. Auf jeden Fall möchte ich für dieses Buch und allen weiteren Folgen eine Leseempfehlung aussprechen.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 2. Juni 2021

Rezension - Caravaggios Schatten



Autor: Bernhard Jaumann

Titel: Caravaggios Schatten

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Mai 2021

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Galiani-Berlin



Über den Autor:
Bernhard Jaumann wurde am 8.6.1957 in Augsburg geboren. Er studierte an der Universität in München und arbeitete danach als Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Italienisch in Bad Aibling, unterbrochen von längeren Auslandsaufenthalten in Italien, Australien, Mexico-Stadt und zuletzt für sechs Jahre in Windhoek/Namibia.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Gemälde, zwei Verbrechen – und ein düsterer Schatten aus der Vergangenheit: Ein neuer packender Krimi aus der Kunstwelt von Bernhard Jaumann.
Kunstdetektiv Rupert von Schleewitz ist mit einem alten Schulfreund in der Gemäldegalerie von Schloss Sanssouci, als der plötzlich ein Messer zieht und auf ein Caravaggio-Gemälde einsticht. Was hat es mit dieser Wahnsinnstat auf sich? Von Schleewitz wird mit einem düsteren Geheimnis aus der gemeinsamen Vergangenheit konfrontiert.
Das beschädigte Meisterwerk – es handelt sich um den »Ungläubigen Thomas« – wird auf dem Transport in ein Spezialinstitut gestohlen. War das Attentat nur Mittel zum Zweck für einen Kunstraub? Der Attentäter schweigt eisern, während es von Schleewitz und seinen Kollegen Klara Ivanovic und Max Müller gelingt, Kontakt zu den Dieben herzustellen. Für die Rückgabe des Bildes fordern diese ein beträchtliches Lösegeld.
Ein Katz-und-Maus-Spiel um die Abwicklung des Artnappings beginnt, doch der Schlüssel zur Lösung des Falls scheint in Rupert von Schleewitz’ Jugendzeit zu liegen, die er gemeinsam mit dem Täter auf dem Internat verbrachte. Hatte der berüchtigte Kunstlehrer damals nicht ein Faible für Caravaggio? Und kam jener Lehrer später nicht unter fragwürdigen Umständen ums Leben? Immer tiefer gerät Rupert in den Strudel verdrängter Erinnerungen, während die Rettung des Gemäldes Klara in größere Gefahr bringt, als sie es sich vorzustellen vermochte …
Ein Krimi um Licht und Schatten, um Wunden und Heilung, um Zweifel und sinnliche Gewissheit.


Meine Meinung:
Bisher hatte ich noch keinen Krimi gelesen, in dem Mitarbeiter einer Kunstdetektei ermitteln. Deshalb war ich gespannt auf dieses Buch. 
In der Kurzbeschreibung wird daraus hingewiesen, dass es eigentlich um zwei Verbrechen geht. Eines betrifft die Vergangenheit von Rupert und das andere passiert in der Gegenwart, als ein Gemälde beschädigt wird. Zunächst sind die Zusammenhänge nicht klar und es fiel mir auch schwer, mich in die Geschichte reinzufinden, zumal ich Rupert nicht so richtig einordnen konnte. Sein Verhalten hat mich manchmal irritiert. Auch gaben mir Klara und Max, die beiden Mitarbeiter in der Detektei einiges zu denken. Wobei die beiden mir wesentlich sympathischer waren, als Rupert. 
Das Gemälde wurde ja nicht nur beschädigt, es wurde sogar noch entführt und es sollte Lösegeld gezahlt werden. Interessante Leute tauchten in diesem Zusammenhang noch auf und machten mich neugierig auf die Entwicklung. 
Nun die drei konnten den Fall lösen, mussten sich allerdings mit weiteren Dingen auseinandersetzen, bevor es dazu kam.
Fall gelöst, mit der Vergangenheit auseinander gesetzt, was nicht unbedingt leicht war und sich den normalen Problemen der Gegenwart gestellt. Die Drei können zufrieden sein. 


Fazit:
So ganz begeistern konnte mich das Buch jetzt nicht, weil ich mich einfach nicht mit Rupert anfreunden konnte. Aber ich muss ja nicht alle mögen, die sich in den ganzen Büchern so tummeln. Andere sehen es vielleicht nicht so kritisch und sind begeisterter als ich.
Für mich war dies nun ein einmaliges lesen, falls es noch weitere Bücher geben sollte.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

#CaravaggiosSchatten #NetGalleyDE