Donnerstag, 6. Mai 2021

Rezension - Tod in der Glaskugel


 
Autorin: Jessica Müller

Titel: Tod in der Glaskugel

Genre: Historisch, Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29.März 2021

Seiten: 280

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber : Dryas Verlag




Über die Autorin:
Jessica Müller wurde 1976 in München geboren. Den Bachelor of Arts in den Fächern Germanistik und Geschichte erwarb sie 2016 an der Universität zu Köln. Sie ist die Autorin der Krimi-Reihe um Hauptkommissar Hirschberg und schickt nunmehr auch Charlotte von Winterberg und Inspektor Basil Stockworth im viktorianischen London auf Mörderjagd. Sie lebt in Bonn, wo sie auf Spaziergängen am Rhein immer wieder auf neue Ideen kommt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
London, 1865. Madame Blanche, das bekannteste Medium Londons, wird erdrosselt auf dem Friedhof Highgate gefunden. Somit bleibt für Inspector Basil Stockworth und seine Frau Charlotte keine Zeit für Flitterwochen, die Ermittlungen drängen, da der Fall in der Gesellschaft Wellen schlägt. Doch wie sich herausstellt, hatte nicht nur das Medium selbst, sondern auch seine Kundschaft viel zu verbergen. Charlotte erhält unterdessen Besuch von ihrer Tante – die ein lang gehütetes Familiengeheimnis lüftet.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Tod hinter der Maske" gelesen hatte, wollte ich natürlich auch das zweite Buch lesen. Zumal es bei mir noch eine offene Frage zu einer Angelegenheit gab, die im ersten Buch für mich nicht beantwortet wurde. Vorab kann ich erwähnen, dass ich diesmal sehr viel dazu erfahren sollte. Allerdings spielte dies nicht die Hauptrolle. Es ging um den Mord von Madame Blanche, ein vermeintliches Medium. Sie machte sich nicht nur Freunde mit ihren Offenbarungen und Inspector Basil Stockworth und seine Frau Charlotte hatten reichlich zu tun. Wobei Basil und seine Mitarbeiter natürlich die Hauptarbeit machten und Charlotte ihnen Informationen zu kommen lassen konnte, die sie so nebenbei erfahren hat.
Die Autorin hat mich auch diesmal an das Buch gefesselt. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich spannende viktorianische Krimis lesen kann. Sie vermitteln mir gleichzeitig auch sehr viel über das Leben und Einstellungen zu der damaligen Zeit. Wobei die Einstellungen eine wichtige Rolle spielen sollten. Charlotte war ja mutig und ist vor einer arrangierten Heirat geflohen. Das fand nicht jeder gut und sorgt auch diesmal für Spannung nebenher. Außerdem durfte Charlotte in dieser Folge ihre Tante in London begrüßen, die endlich Geheimnisse lüftete. Welche das waren, verrate ich natürlich nicht.
Der Täter des Mediums konnte gefasst werden, mit diesem Täter hatte ich nicht gerechnet. Aber auch diesmal gab es eine Angelegenheit, die noch nicht zum Abschluss gekommen ist und mich neugierig auf das nächste Buch macht


Fazit:
Eine weitere gelungene Folge, in der Basil und Charlotte die Hauptrolle spielen. Die Geschichte ist abgeschlossen und es ist nicht erforderlich, das nächste Buch lesen zu müssen. Aber ich bin neugierig und will wissen, was noch passieren wird. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Wobei es mehr Lesevergnügen bereitet, wenn beide Bücher gelesen werden.


Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

#TodinderGlaskugel #NetGalleyDE

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