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Dienstag, 2. November 2021

Rezension - Geld oder Lebkuchen



Autorin: Dora Heldt

Titel: Geld oder Lebkuchen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Hörbuch und gebundene Ausgabe

erschienen: 20. Oktober 2021

Seiten: 272

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Dora Heldt, 1961 auf Sylt geboren, hat sich mit ihren Romanen und Krimis auf die Spitzenplätze der Bestsellerlisten und in die Herzen von Millionen von Leserinnen und Lesern geschrieben. Wie kaum eine andere Autorin in Deutschland kennt sie den Buchmarkt von allen Seiten: Die gelernte Buchhändlerin war über 30 Jahre lang Verlagsvertreterin für einen großen Publikumsverlag. Neben humorvollen Familien- und Frauenromanen (u.a. ›Urlaub mit Papa‹, ›Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt‹ oder ›Drei Frauen am See‹) begeistert sie ihr Publikum mit lustig-skurrilen Sylt-Krimis (u.a. ›Wir sind die Guten‹), Erzählungen und Kolumnen. Die Liebe zu ihrer norddeutschen Heimat ebenso wie die zu den Menschen dort fängt Dora Heldt auf unnachahmliche Weise in all ihren Büchern ein.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Weihnachtsmann räumt ab!
Es ist Advent auf Sylt. Ernst Mannsen hat zwar nichts gegen Weihnachten, aber die Insel ist ihm ohne Touristen zu leer, die Tage sind lang und dunkel. Seine Frau Gudrun freut sich hingegen auf den Weihnachtsmarkt, aufs Schmücken des Hauses und auf die Weihnachtsfeiertage mit der Familie.
Als der gelangweilte Ernst erfährt, dass der Filialleiter der Bank mitsamt den Spenden für die bedürftigen Kinder verschwunden ist, ergreift er seine Chance auf Abwechslung: Er wird sich um das Problem kümmern! Und das Geld für die Weihnachtsgeschenke beschaffen. Sozusagen als Robin Hood von Sylt. Mit einigen Komplizen plant er einen großen Coup, der allerdings ganz anders läuft als geplant.


Meine Meinung:
"Fast ein Krimi" steht unter dem Buchtitel und das stimmt. Allerdings einer, der mich nicht nur begeistert sondern auch zum Lachen gebracht hat. Man stelle sich mal vor, alles bestens geplant wie man an genügend Geld für die Weihnachtsgeschenke der Kinder kommt, das Kostüm passt zur Adventszeit und dann.... nein, mehr schreibe ich dazu nicht. Ich hatte auf jeden Fall meinen Spaß und eine weitere Person ebenso.
Dora Heldt hat wunderbar geschildert, wie es einem Rentner ergeht, der nicht gefordert wird und sich langweilt. Dabei kann Ernst doch so gut organisieren. Aber seine Frau will ihn nicht dabei haben, wenn für die Adventszeit alles vorbereitet wird. Tja, dann stehen die Spendengelder nicht zur Verfügung und die große Stunde für Ernst ist doch noch gekommen. Allerdings etwas anders, als er es sich vorgestellt hat.
Die Beteiligten waren mir alle sehr sympathisch, bis auf eine Person, aber das kommt ja leider immer wieder vor. So humorvoll alles geschildert wurde, gab es doch reichlich ernsthaftes. Geheimnisse werden aufgedeckt, eine Person wächst über sich heraus und es zeigt mal wieder, dass der Schein trügt und somit Gerüchte auftauchen.
Ich habe dieses Buch gelesen und gehört und bin beide Male begeistert. Der Schreibstil ist so flüssig, dass ich das Buch in einem Rutsch lesen konnte. Was auch gut war, denn ich wollte ja unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Das Hörbuch hat mir ebenfalls gut gefallen, denn es wurde nicht "einfach so" gelesen, ich hatte die verschiedenen Personen vor Augen und war auch hier gefesselt. Es kam auch keine Langweile auf, obwohl ich ja alles kannte.


Fazit:
Ob gelesen oder gehört, beides hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte viel Spaß und fühlte mich sehr gut unterhalten. Gerne gebe ich hier eine Empfehlung.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für die Rezensionsexemplare bedanken.

#GeldoderLebkuchen #NetGalleyDE

Freitag, 15. Oktober 2021

Rezension - Der Weihnachtsgurkenfluch



Autorin: Julia Bruns

Titel: Der Weihnachtsgurkenfluch

Genre: Adventskrimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 17. September 2021

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Herausgeber ‏ : ‎ dtv Verlagsgesellschaft 



Über die Autorin:
Julia Bruns wurde 1975 in Thüringen geboren und studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie an der Universität Jena. Seit 2011 ist sie als freiberufliche Autorin/Ghostwriterin und PR-Beraterin tätig.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Dieses Weihnachtszeug hat immer noch ein beschissenes Karma Es ist schon wieder Weihnachten im Thüringer Wald und der verrückte Bürgermeister Blaschkehat sich diesmal etwas ganz Besonderes ausgedacht. Es soll ein Krippenspiel geben, allerdings mit echten Menschen und Tieren. Der altersschwache Dorfochse erlebt den Heiligabend dann aber leider nicht mehr, also müssen kurzerhand zwei Dörfler ins Kostüm gesteckt werden. Doch auf dieser Rolle liegt offenbar kein Segen. Denn während der feierlichen Aufführung bricht das Hinterteil des Ochsen tot zusammen. Jetzt müssen gezwungenermaßen wieder die Weihnachtshilfssheriffs Nikolaus und Knecht Ruprecht ran, denn das mit dem toten halben Ochsen war kein Unfall …


Meine Meinung:
Nachdem mich im vergangenen Jahr das Buch " Die Rache der Weihnachtsgurke" wirklich sehr begeistert hat, wollte ich natürlich auch dieses Buch lesen.
Schnell finde ich mich wieder ein, in dem Dorf mit den weihnachtsverrückten Bewohnern. Es hat sich nicht viel geändert, Adam muss wieder den Nikolaus spielen und er ist immer noch kein Fan von der Person und dem Weihnachtsgedöns geworden. Der Bürgermeister übertreibt es schon wieder. Ruprecht geht auch in diesem Jahr voll in seiner Rolle auf. Eigentlich sind alle, hauptsächlich Adam/Nikolaus froh, dass das ganze Theater am 24. Dezember endlich zum Abschluss kommt. Aber nein, das Hinterteil des Ochsen stirbt während des Krippenspiels. Hört sich verrückt an, meint Ihr? Stimmt, aber; das gibt der ganzen Geschichte eine besondere Würze.
Julia Bruns hat es ein weiteres Mal geschafft und einen Krimi geschrieben, der zwar spannend ist, aber so viele Szenen beinhaltet, die mich zum Lachen bringen und dafür sorgen, dass ich eigentlich niemandem aus dem Dorf voll ernst nehmen kann. Im Grunde würde ich dieses Dorf auch nie besuchen wollen, denn ich könnte es dort mit den Bewohnern nicht aushalten. Hört sich schlimm an, meint Ihr? Naja, ich würde einen Bogen um den Ort machen, hatte aber trotzdem Spaß, die Bewohner zu begleiten. Adam, also derjenige, der im Dezember immer mit Nikolaus angeredet wird, erzählt die ganze Geschichte in der Ich-Form. So erfahre ich natürlich seine Gedanken, von denen mich einige köstlich amüsieren.
Leider kann ich verschiedene Situationen hier nicht aufführen, die mich besonders begeistert haben, ich würde zu viel verraten. Aber es ist schon interessant, welche Prioritäten gesetzt werden und wie schnell sich das Weihnachtsmenü in manchen Haushalten ändert. Das Ende hat mich dann sehr überrascht, aber auch das war typisch für die Leute dort.


Fazit:
Eine verrückte humorvolle und spannende Geschichte, die ich gerne weiterempfehle. Sollte jemand das erste Buch noch nicht kennen.... rate ich dringend, es vor diesem zu lesen. Es erhöht den Lesespaß auf jeden Fall. Zwingend erforderlich ist es natürlich nicht, aber ich bin froh, dass ich beide Bücher in der entsprechenden Reihenfolge gelesen habe.


Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.