Autorin: Yeonmi Park
Titel: Mut zur Freiheit - Meine Flucht aus Nordkorea
Genre: Biografie
Version: eBook, gebundene Ausgabe und Hörbuch
erschienen: 19. Oktober 2015
Seiten: 321
Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Yeonmi Park wurde 1993 in Nordkorea geboren und lebt derzeit in New York, wo sie ein Studium absolviert und bei der UNO tätig ist. Die Geschichte ihrer Flucht aus Nordkorea wurde in der englischen Presse breit dokumentiert, u.a. in Artikeln des "Daily Mail", des "Telegraph" und des "Independent". Ihre Aufsehen erregenden Reden, u.a. beim "One Young World Summit" in Dublin, dem "Oslo Freedom Forum" oder "TEDx" in Bath, machten sie einem breiten Publikum bereits vor Erscheinen ihres Buches bekannt. Yeonmi Park ist mit ihren jungen Jahren eine herausragende Aktivistin für Menschenrechte und kämpft mit großem Engagement dafür, ihrem Volk eine Stimme zu geben.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Yeonmi Park träumte nicht von der Freiheit, als sie im Alter von erst 13 Jahren aus Nordkorea floh. Sie wusste nicht einmal, was Freiheit ist. Alles, was sie wusste war, dass sie um ihr Leben lief, dass sie und ihre Familie sterben würde, wenn sie bliebe - vor Hunger, an einer Krankheit oder gar durch Exekution. In ihrem Buch erzählt Yeonmi Park von ihrem Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten und repressivsten Regime unserer Zeit; sie erzählt von ihrer grauenhaften Odyssee durch die chinesische Unterwelt, bevölkert von Schmugglern und Menschenhändlern, bis nach Südkorea; und sie erzählt von ihrem erstaunlichen Weg zur führenden Menschenrechts-Aktivistin mit noch nicht einmal 21 Jahren.
Meine Meinung:
Von Korea wusste ich wahrscheinlich genau das, was den meisten auch bekannt war. Das Land ist geteilt. Der Süden ist ein freies Land und im Norden herrscht der nächste Kim, der Enkel des Staatsgründers. Sein Bild ist mit Sicherheit vielen bekannt, denn es erscheint doch ziemlich oft in entsprechenden Nachrichten. Von Yeonmi Park hatte ich bereits im vergangenen Jahr einiges in den Nachrichten gehört und nun war ich neugierig auf ihr Buch.
Sie hat in diesem Buch sehr eindrucksvoll über ihr Leben in Nordkorea und über ihre Flucht berichtet. Ich fand es ungemein interessant, so zu erfahren, wie die Menschen in diesem Land leben. Unvorstellbar erscheint einem einiges, aber doch glaubwürdig. Auf ihrer Flucht hat sie sehr viel durchmachen müssen. Auch das hat mich beeindruckt, war sie im Grunde doch noch ein Kind, allerdings eines, das sehr schnell erwachsen werden musste. Ich weiß nicht, wie ich mit allem fertig geworden wäre. Allerdings war sie ja einiges gewohnt und kannte nicht die Freiheit und das Leben, das wir alle führen können. Ich gehe auch mal davon aus, dass es wesentlich schlimmer gewesen sein muss und sie uns vieles erspart hat. Aber das, was sie uns Leser bereichtet ist schon schlimm und eindrucksvoll.
Da dieses Buch ihr Leben beschreibt, muss ich es auch anders als erfundene Geschichten bewerten. Es sind nun mal alles Tatsachen, allerdings hat sie alles sehr interessant geschildert. Ich habe dieses Buch, wie viel andere in einem Rutsch gelesen. Aufgelockert wurde ihr Bericht durch Bilder von ihr und ihrer Familie. Beim Betrachten fiel mir auf, dass die meisten Bilder gestellt wirken und niemand mal lächelt. Schon als kleines Mädchen schaute sie nur ernst auf den Fotos.
Ihre Geschichte hat mich, wie bereits erwähnt, beeindruckt und macht einen nachdenklich und vor allem dankbar, dafür, dass wir in einem anderen Land aufwachsen durften.
Fazit:
Dieses Buch empfehle ich auf jeden Fall weiter, weil ich auch der Meinung bin, dass es auf keinen Fall schadet, auch Bücher über besondere Schicksale - Lebenswege zu lesen. Ich hoffe, dass Yeonmi Park vieles für die Bewohner des Landes bewirken kann.
Ich möchte mich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.
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Freitag, 25. Dezember 2015
Samstag, 5. Dezember 2015
Rezension - Ein Streuner kommt selten allein
Autor: Nick Trout
Titel: Ein Streuner kommt selten allein
Genre: Roman
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 16. November 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Der Autor Nick Trout hat an der University of Cambridge Tiermedizin studiert und arbeitet als Chirurg am berühmten Angell Animal Medical Center in Boston; er hat mehrere Bücher über seine Arbeit und sein Leben mit Tieren geschrieben, die alle New-York-Times Bestseller wurden. Nick Trout lebt mit seiner Frau Kathy und dem Labrador-Pudel-Mischling Thai in Massachusetts.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Der Tierarzt Dr. Cyrus Mills ist selbst überrascht, wie schnell er sich eingelebt hat in dem kleinen Ort Eden Falls in Vermont. Dort hatte er zunächst widerwillig die Praxis seines Vaters übernommen, aber inzwischen will er seine vierbeinigen Patienten und die ebenso exzentrische wie liebenswerte Dorfgemeinschaft nicht mehr missen. Besonders Amy, die charmante Bedienung des Diners, hat es ihm angetan. Doch das Leben auf dem Land hat auch so seine Tücken. Vor allem weil das große Unternehmen „Healthy Paws“ alles daran setzt, um Cyrus‘ Wald-und-Wiesen-Praxis den Garaus zu machen. Und dann taucht plötzlich auch noch ein attraktiver Fremder auf, der Amy offensichtlich den Hof macht. Cyrus drohen die Probleme über den Kopf zu wachsen, doch er ist fest entschlossen, sich sein kleines Paradies nicht mehr nehmen zu lassen ...
Meine Meinung:
Im Moment gibt es reichlich Bücher auf dem Markt, die mit einem niedlichen Tier auf dem Cover den Leser anlocken. Ich gebe es zu, auch ich lasse mich davon verführen. Der Hund sieht ja auch allerliebst aus und deshalb landete das Buch auf meinem Bücherstapel.
So lernte ich den Tierarzt Dr. Cyrus Mills kennen, der in einem kleinen Ort die Praxis seines verstorbenen Vaters übernimmt. Wie es dazu gekommen ist, wird wohl in einem Buch, das davor erschienen ist erzählt. Ich hatte allerdings nicht das Gefühl, es unbedingt lesen zu müssen, damit ich in die Geschichte reinfinde.
Der Autor gibt dem Leser die Möglichkeit den Tierarzt an einigen Tagen zu begleiten. Er schildert die besonderen Fälle, um die Cyrus sich kümmern muss. Aber genauso oft muss er sich um die Menschen, die zu den Tieren gehören, kümmern. Ich fand es schon erstaunlich, wer so alles in seine Praxis kommt und etwas von ihm will. Ich hatte das Gefühl, es waren zu viele Verrücktheiten und vermeintliche Erkrankungen, die in den paar Tagen an ihn heran getragen wurden. Auch sein Privatleben kam mir etwas durcheinander vor. Irgendwie konnte ich mich nicht so recht mit ihm anfreunden. Gefallen hat mir, was er alles bewirkt und wie er für Tier und Mensch Lösungen gefunden hat.
Auf dem Buchumschlag wird die Zeitung "Publishers Weekly zitiert mit den Worten "Eine liebevolle Reminiszenz an James Herriots "Der Doktor und das liebe Vieh" , nun, damals habe ich die Serie gemocht und auch die Bücher gelesen, aber das Gefühl, dass dies eine liebevolle Erinnerung sein soll, hatte ich wirklich nicht. Irgendwie passt Dr. Cyrus Mills mit seinen Geschichten nicht in die heutige Zeit, obwohl die Technik natürlich auch bei ihm eingezogen ist.
Oft ist es ja so, dass ich unbedingt das vorher erschienene Buch noch erwerbe und lese und mir notiere, dass ich auch weitere Bücher lesen möchte. Aber in diesem Fall nehme ich davon Abstand. Das Buch war ganz flüssig zu lesen, aber wirklich überzeugt hat es mich nicht.
Fazit:
Es ist jetzt nicht so, dass ich das Buch schlecht finde, aber mich konnte es nicht überzeugen. Tierfreunde könnten vielleicht mehr Gefallen daran finden.
Bei dem Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Rezension - Das Alabastergrab
Autor: Helmut Vorndran
Titel: Das Alabastergrab
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: überarbeitete Ausgabe 14. September 2015
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Der Autor Helmut Vorndran wurde 1961 im fränkischen Bad Neustadt an der Saale geboren. Er machte eine Lehre zum Schreiner und studierte Sozialpädagogik, bevor er sich ganz auf seine Arbeit als Kabarettist verlegte. Darüber hinaus schreibt er Kolumnen für verschiedene Zeitungen und arbeitet als Autor unter anderem für Antenne Bayern und das Bayerische Fernsehen. Mit seinen Franken-Krimis um den Kommissar Franz Haderlein hat er sich eine treue Leserschaft erobert. Helmut Vorndran lebt in einer restaurierten Mühle in der Nähe von Bamberg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Im oberfränkischen Bamberg nutzt Kriminalhauptkommissar Franz Haderlein die sommerliche Verbrechensflaute, um bei dem einen oder anderen Bier zu entspannen. Doch mit der Ruhe ist es schnell aus: Erst sorgt am Main eine rätselhafte Flutwelle für Chaos, und dann wird die Leiche eines Fischers entdeckt. Wie sich herausstellt, war der Mann ein erbitterter Gegner des Bootsverkehrs. Plötzlich bekommt Haderlein es mit aufgebrachten Anglern, feindseligen Paddelboot-Lobbyisten, einem gewieften Politiker und sogar einem skrupellosen Auftragsmörder zu tun. Und eines ist klar: In diesem Fall geht es um weitaus mehr als um die Vorherrschaft in heimischen Gewässern ...
Meine Meinung:
Das Buchcover und die Kurzbeschreibung versprachen mir einiges, was ich dem Buch finden wollte. Spannung, Humor und ein Wiedersehen mit Bamberg, zumindest mit Hilfe dieses Buches.
Auf jeden Fall fing die Geschichte sehr interessant an, wobei die Überschrift des ersten Kapitels schon sehr aussagekräftig war: "Fisherman's End". Ziemlich schnell kommt dann auch Kommissar Haderlein ins Spiel, der anscheinend durch eine verrückte Idee seiner Kollegen nun der Besitzer eines kleines Schweinchens ist. Riemenschneider, so der Name, wird in dem Buch eine wichtige Rolle spielen. Ich lerne dann noch den Kollegen von Franz Haderlein kennen: Lagerfeld, der eigentlich einen anderen Namen hat. Jeder kann sich vielleicht vorstellen, weshalb er so gerufen wird.
Überhaupt hat der Autor den Beteiligten interessante Namen und Charaktere zugeordnet. Seinen Schreibstil und seine Ausdrucksweise fand ich zunächst ungewöhnlich, aber nicht uninteressant. Nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, kam ich sehr gut mit dem Buch klar. Nebensächlichkeiten wurden in die Geschichte eingebaut und besonders hervorgehoben. Ohne viel zu verraten, möchte ich hier einfach mal die Flussregenpfeiferin erwähnen, die Bamburg Richtung Norden verlassen will und sich in einer Gegend niederlassen möchte, wo die Aussprache der Menschen verständlicher war.Thüringen vielleicht? Lach, wer nun denkt, was schreibt sie denn da? Tja, auch das kommt in dem Buch vor und spiegelt etwas von dem Humor wieder, den ich an mehreren Stellen fand. Natürlich kam die Spannung auch nicht zu kurz. Ich konnte zwar einiges vermuten, aber trotzdem gab es dort überraschende Wendungen für mich.
Fazit:
Wer etwas Lokalkolorit, Spannung und Humor in einem Buch finden möchte, wird hier Glück haben. Man darf allerdings keinen "gewöhnlichen" Krimi erwarten.
Beim Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Mittwoch, 11. November 2015
Rezension - Böse Buben küsst man nicht
Autorin: Janet Evanovich
Autor: Lee Goldberg
Titel: Böse Buben küsst man nicht - Ein Fall für Kate O'Hara
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 14. September 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Der Autor Lee Goldberg schreibt Drehbücher, unter anderem für die Erfolgsserie "Monk", ist TV-Produzent und Autor mehrerer Bücher. Zwei Mal war er für den Edgar Award nominiert und erhielt 2012 den Poirot Award.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Zum zweiten Mal müssen sich die smarte Agentin Kate O’Hare und der charmante Trickdieb Nick Fox für einen Auftrag vom FBI zusammenraufen. Dieses Mal haben sie es mit einem bronzenen Hahnenkopf im Wert von 20 Millionen Dollar zu tun. Der stammt aus der Qing-Dynastie und wurde dem Smithsonian Museum als Leihgabe überlassen. Nun verlangt China den Hahnenkopf zurück. Das Problem: Der kostbare Kopf wurde leider zwischenzeitlich gestohlen und durch eine Fälschung ersetzt. Den Diebstahl hat man geflissentlich vertuscht. Jetzt sollen Kate und Nick das Original schleunigst wieder herbeischaffen – und zwar ohne dabei den Kopf zu verlieren ...
Meine Meinung:
Von der Autorin Janet Evanovich kenne ich inzwischen schon einige Bücher und unterschiedliche Serien. Deshalb war ich nun ganz besonders neugierig auf dieses Buch, dass sie mit Lee Goldberg gemeinsam geschrieben hat. Ich stellte sehr schnell fest, dass dieses Buch das zweite einer neuen Serie ist, aber ich hatte keine Probleme, mich in die Geschichte der beiden Kate und Nick reinzufinden.
Kate eine gewissenhafte FBI-Agentin und Nick, ein sehr guter Trickdieb müssen eine etwas schwierige Aufgabe lösen, bei der sie sich manchmal am Rande der Legalität bewegen. Für Nick ist das natürlich kein Problem, Kate tut sich da schon schwerer und muss öfter über ihren Schatten springen. Sehr spannend und humorvoll haben die beiden Autoren dieses Buch geschrieben, Ich war von Anfang an gefesselt und dachte, nun, das geht ja wunderbar und sehr schnell und die Aufgabe ist erledigt. Aber dann bringen die beiden den Zufall ins Spiel und alles wird etwas komplizierter.
Beide Kate und Nick habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen, mir hat es Spaß gemacht, die beiden sozusagen zu beobachten und besonders gefallen haben mir viele ihrer Dialoge. Aber auch die anderen Beteiligten haben zu meinem Lesespaß beigetragen, da möchte ich Kates Vater hervorheben, er und seine alten Kumpel haben mich begeistert.
Irgendwie fühlte ich mich beim Lesen an ganz alte und spannende Krimis erinnert, wie zum Beispiel "Über den Dächern von Nizza". Denn die beiden müssen um den Fall zu lösen, sich einiges einfallen lassen. Aber mehr will ich dazu nicht verraten. Achja, an Jennifer und Jonathan Hart haben mich die beiden auch erinnert und musste an der Stelle sehr lachen.
Fazit:
Ich habe jetzt nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt lesen zu müssen, aber mit Sicherheit werde ich das folgende Buch auf jeden Fall lesen. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiter empfehlen.
Beim Verlag Goldmann bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar
Autor: Lee Goldberg
Titel: Böse Buben küsst man nicht - Ein Fall für Kate O'Hara
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 14. September 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Der Autor Lee Goldberg schreibt Drehbücher, unter anderem für die Erfolgsserie "Monk", ist TV-Produzent und Autor mehrerer Bücher. Zwei Mal war er für den Edgar Award nominiert und erhielt 2012 den Poirot Award.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Zum zweiten Mal müssen sich die smarte Agentin Kate O’Hare und der charmante Trickdieb Nick Fox für einen Auftrag vom FBI zusammenraufen. Dieses Mal haben sie es mit einem bronzenen Hahnenkopf im Wert von 20 Millionen Dollar zu tun. Der stammt aus der Qing-Dynastie und wurde dem Smithsonian Museum als Leihgabe überlassen. Nun verlangt China den Hahnenkopf zurück. Das Problem: Der kostbare Kopf wurde leider zwischenzeitlich gestohlen und durch eine Fälschung ersetzt. Den Diebstahl hat man geflissentlich vertuscht. Jetzt sollen Kate und Nick das Original schleunigst wieder herbeischaffen – und zwar ohne dabei den Kopf zu verlieren ...
Meine Meinung:
Von der Autorin Janet Evanovich kenne ich inzwischen schon einige Bücher und unterschiedliche Serien. Deshalb war ich nun ganz besonders neugierig auf dieses Buch, dass sie mit Lee Goldberg gemeinsam geschrieben hat. Ich stellte sehr schnell fest, dass dieses Buch das zweite einer neuen Serie ist, aber ich hatte keine Probleme, mich in die Geschichte der beiden Kate und Nick reinzufinden.
Kate eine gewissenhafte FBI-Agentin und Nick, ein sehr guter Trickdieb müssen eine etwas schwierige Aufgabe lösen, bei der sie sich manchmal am Rande der Legalität bewegen. Für Nick ist das natürlich kein Problem, Kate tut sich da schon schwerer und muss öfter über ihren Schatten springen. Sehr spannend und humorvoll haben die beiden Autoren dieses Buch geschrieben, Ich war von Anfang an gefesselt und dachte, nun, das geht ja wunderbar und sehr schnell und die Aufgabe ist erledigt. Aber dann bringen die beiden den Zufall ins Spiel und alles wird etwas komplizierter.
Beide Kate und Nick habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen, mir hat es Spaß gemacht, die beiden sozusagen zu beobachten und besonders gefallen haben mir viele ihrer Dialoge. Aber auch die anderen Beteiligten haben zu meinem Lesespaß beigetragen, da möchte ich Kates Vater hervorheben, er und seine alten Kumpel haben mich begeistert.
Irgendwie fühlte ich mich beim Lesen an ganz alte und spannende Krimis erinnert, wie zum Beispiel "Über den Dächern von Nizza". Denn die beiden müssen um den Fall zu lösen, sich einiges einfallen lassen. Aber mehr will ich dazu nicht verraten. Achja, an Jennifer und Jonathan Hart haben mich die beiden auch erinnert und musste an der Stelle sehr lachen.
Fazit:
Ich habe jetzt nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt lesen zu müssen, aber mit Sicherheit werde ich das folgende Buch auf jeden Fall lesen. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiter empfehlen.
Beim Verlag Goldmann bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar
Sonntag, 8. November 2015
Rezension - Zusammen küsst man weniger allein
Autorin: Janet Evanovich
Titel: Zusammen küsst man weniger alleine - Band 21 von Stephanie Plum
Genre: Krimi
Version: eBook und broschiert
erschienen: 12. Oktober 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Skrupellose Killer, sexy Kerle und wilde Chihuahuas – willkommen im Leben von Stephanie Plum. Trentons beliebtester Gebrauchtwagenhändler, Jimmy Poletti, hat zwei Gesichter: Der skrupellose Geschäftsmann hat nicht nur mit alten Autos, sondern auch mit jungen Mädchen gehandelt. Nun ist er flüchtig – ein Fall für die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. Das Problem: Die Hinweise zu Polettis Verbleib sind rar, weisen in falsche Richtungen, und nicht selten liegen an ihren Enden Leichen. Selbst Trentons heißester Cop, Joe Morelli, fischt im Trüben. Zu allem Überfluss wird dann auch noch Ranger, Sicherheitsexperte und Stephanies größte Versuchung, Ziel eines perfiden Mordanschlags ... Skrupellose Killer, sexy Kerle und eine Meute wilder Chihuahuas – Chaos hoch drei für Stephanie Plum!
Meine Meinung:
Inzwischen gibt es bereits Band 21 von Stephanie Plum und ihren Erlebnissen. Ich habe alle Bücher gelesen und fühle mich schon wie zu Hause in Trenton und in der Familie Plum. Aber auch für Späteinsteiger ist es kein Problem, schnell findet sich der Leser zurecht. Geändert hat sich nicht wirklich etwas im Leben von "Babe", wie Ranger sie gerne nett. Der Hamster Rex, oh Wunder, lebt immer noch. Lula enttäuscht den Leser nicht, sie haut nach wie vor ihre Sprüche raus und hat ständig Appetit. Trotzdem wird mir es nicht langweilig, denn der Autorin fallen immer wieder neue verrückte Fälle und auch sehr spannende Fälle ein. Grandma Mazur ist immer noch einer meiner Lieblinge, diesmal hatte ich viel Spaß, denn sie arbeitete ihre Löffelliste ab. Was darauf stand, verrate ich nicht, aber Grandma konnte einiges abhaken.
Fazit:
Gerne empfehle ich auch diesen Band, süchtige dieser Serie werden das Buch mit Sicherheit nicht auslassen, denn uns alle interessiert ja auch, wie es im (Liebes)leben von Steph weitergeht.
Beim Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Titel: Zusammen küsst man weniger alleine - Band 21 von Stephanie Plum
Genre: Krimi
Version: eBook und broschiert
erschienen: 12. Oktober 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Skrupellose Killer, sexy Kerle und wilde Chihuahuas – willkommen im Leben von Stephanie Plum. Trentons beliebtester Gebrauchtwagenhändler, Jimmy Poletti, hat zwei Gesichter: Der skrupellose Geschäftsmann hat nicht nur mit alten Autos, sondern auch mit jungen Mädchen gehandelt. Nun ist er flüchtig – ein Fall für die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. Das Problem: Die Hinweise zu Polettis Verbleib sind rar, weisen in falsche Richtungen, und nicht selten liegen an ihren Enden Leichen. Selbst Trentons heißester Cop, Joe Morelli, fischt im Trüben. Zu allem Überfluss wird dann auch noch Ranger, Sicherheitsexperte und Stephanies größte Versuchung, Ziel eines perfiden Mordanschlags ... Skrupellose Killer, sexy Kerle und eine Meute wilder Chihuahuas – Chaos hoch drei für Stephanie Plum!
Meine Meinung:
Inzwischen gibt es bereits Band 21 von Stephanie Plum und ihren Erlebnissen. Ich habe alle Bücher gelesen und fühle mich schon wie zu Hause in Trenton und in der Familie Plum. Aber auch für Späteinsteiger ist es kein Problem, schnell findet sich der Leser zurecht. Geändert hat sich nicht wirklich etwas im Leben von "Babe", wie Ranger sie gerne nett. Der Hamster Rex, oh Wunder, lebt immer noch. Lula enttäuscht den Leser nicht, sie haut nach wie vor ihre Sprüche raus und hat ständig Appetit. Trotzdem wird mir es nicht langweilig, denn der Autorin fallen immer wieder neue verrückte Fälle und auch sehr spannende Fälle ein. Grandma Mazur ist immer noch einer meiner Lieblinge, diesmal hatte ich viel Spaß, denn sie arbeitete ihre Löffelliste ab. Was darauf stand, verrate ich nicht, aber Grandma konnte einiges abhaken.
Fazit:
Gerne empfehle ich auch diesen Band, süchtige dieser Serie werden das Buch mit Sicherheit nicht auslassen, denn uns alle interessiert ja auch, wie es im (Liebes)leben von Steph weitergeht.
Beim Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Donnerstag, 22. Oktober 2015
Rezension - Aller Anfang fällt vom Himmel
Autorin: Veronika Peters
Titel: Aller Anfang fällt vom Himmel
Genre: Roman
Version: eBook und gebundene Ausgabe
erschienen: 21. September 2015
Seiten: 288
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Veronika Peters, geboren 1966 in Gießen, verbrachte ihre Kindheit in Deutschland und Afrika. Im Alter von fünfzehn Jahren verließ sie ihr Elternhaus, schlug sich mit Gelegenheitsjobs durch und absolvierte eine Ausbildung zur Erzieherin. Sie arbeitete in einem psychiatrischen Jugendheim, bis sie 1987 in ein Kloster eintrat, wo sie beinahe zwölf Jahre verbrachte. Veronika Peters ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt als freie Autorin in Berlin.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen? Korbinian Gerhard ist Lehrer und seit dem Tod seiner Frau allein lebend. Er ist kauzig, pedantisch und legt Wert darauf, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Billa ist siebzehn, freiheitsliebend und rebellisch – und ohne Dach über dem Kopf, denn sie ist von zu Hause abgehauen. Als Korbinian sie an einem kalten Winterabend hungrig und krank auffindet, nimmt er sie widerwillig mit zu sich nach Hause. Dass seine sorgsam gehütete Ordnung damit bedrohlich ins Wanken gerät, bekommt er bald zu spüren: Billa fegt – nebst ihrer Entourage – wie ein Wirbelwind durch sein Leben und scheut sich nicht, alle vermeintlichen Gewissheiten auf den Kopf zu stellen. Und Korbinian staunt nicht wenig, als er sich plötzlich wiederfindet in dem großen Abenteuer, das man Freundschaft nennt ...
Meine Meinung:
Ja, die Antwort auf die Frage in der Kurzbeschreibung "Was geschieht, wenn eine junge Ausreißerin und ein pedantischer Witwer aufeinanderprallen? " interessierte mich auch sehr. Deshalb war ich neugierig auf dieses Buch.
Zunächst lernte ich Korbinian Gerhard kennen, der in meinen Augen ein sehr langweiliges Leben führte. Er selber sah das allerdings anders, er fühlte sich wohl. Allerdings war das eher ein Kopf in den Sand stecken, um sich nicht der Trauer um seine vor acht Jahren verstorbenen Frau stellen zu müssen. Er meinte, mit seinen Regeln und dem immer gleichen Tagesablauf bestens leben zu können.
Bis er eines Tages auf Billa traf. Ein siebzehnjähriges Mädchen, das vor ihrem gewalttätigen Vater weggelaufen ist und nun krank auf der Straße lebte. Wie es dazu kam, dass Billa sich auf einmal in der Wohnung von Korbinian wiederfand und wie sie von Emilia, seiner Schwester und dem Arzt Martin gesund gepflegt wurde, hat die Autorin sehr gut beschrieben.
Eigentlich weiß ich meist schon zu Beginn eines Buches, ob ich die Protagonisten mag oder nicht. Aber bei Korbinian war ich mir nicht sicher. Obwohl Billa ihn immer wieder mit "alter Mann" anredet, ist er für mich noch nicht alt und vor allem viel zu jung für dieses Leben, was er führt. Im Laufe der Geschichte änderte er sich und ging viel mehr aus sich heraus und wurde mir damit viel sympathischer. Billa hat zwar dafür gesorgt, dass sich im Leben der anderen etwas ändert, aber ihre Einstellung zu ihrem Freund fand ich überhaupt nicht gut. Sind denn die jungen Frauen nicht mehr emanzipiert? Außerdem kam sie mir doch oft etwas sehr naiv vor. Glücklicherweise fand sie dann auch den richtigen Weg.
Mir hat der Schreibstil der Autorin gefallen. Gut fand ich auch die Charaktere, die sie den Beteiligten zu geordnet hatte. Von allem war etwas dabei, eigentlich könnte alles aus dem Leben gegriffen sein. Nun, hier fand ich jetzt alles gebündelt wieder.
Es hat mir Spaß gemacht, die Veränderungen einiger Beteiligter zu erleben. Das Thema Freundschaft und auch Vertrauen war ein wichtiger Bestandteil. Und ganz besonders wichtig war für mich, dass es ein Ende gab, woran ich gefallen fand.
Fazit:
Gerne gebe ich eine Leseempfehlung zu diesem Buch. Es macht sicher auch anderen Lesern Spaß mitzuerleben, wie sich das Leben der Beteiligten zum Positiven ändert.
Dem Verlag Goldmann danke ich recht herzlich für das Rezensionsexemplar
Montag, 24. August 2015
Rezension - Die Tochter des Seefahrers
Autorin: Linda Holeman
Titel: Die Tochter des Seefahrers
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. April 2015
Seiten: 704
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Linda Holeman, geboren im kanadischen Winnipeg, arbeitete nach ihrem Studium der Soziologie und Psychologie zunächst zehn Jahre als Lehrerin, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Die Autorin lebt in Toronto und Santa Monica, Kalifornien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Portugal 1745: Auf einer kleinen, von Armut geplagten Insel wächst die junge Diamantina auf. Trost findet sie in den Geschichten ihres Vaters Arie, eines Seefahrers, der ihr oft von fernen, faszinierenden Ländern erzählt. Als Arie sein Glück in Südamerika sucht, träumt auch seine Tochter davon, die karge Insel zu verlassen. In ihrer Not nimmt sie den Antrag des Weinbauern Bonifacio an und geht mit ihm nach Madeira. Doch die Ehe wird zum Gefängnis. Den einzigen Ausweg sieht die junge Frau in der Flucht in die Neue Welt. Schon bald aber muss Diamantina sich fragen, wo ihr Herz sie wirklich hinzieht, denn zwischen ihr und Bonifacios Bruder Espirito entsteht eine zarte Liebe ...
Meine Meinung:
Puh, da hatte ich mir ja etwas vorgenommen, ein so dickes Buch hatte ich schon lange nicht mehr in den Händen gehabt. Als mich das Cover dazu verführt hat, mich näher mit dem Buch zu beschäftigen, habe ich darauf überhaupt nicht geachtet. Aber ich kann auch gleich sagen, dass mich die Geschichte überhaupt nicht gelangweilt hat, obwohl nur eine relativ kurze Zeitspanne beschrieben wurde.
Anfangs lernte ich die Protagonistin Diamantina als kleines Mädchen kennen und sollte sie einige Jahre ihres Lebens begleiten. Da ich sie sofort in mein Leserherz geschlossen hatte, habe ich mich mit ihr freuen können, aber auch leiden können. Wobei sie sehr viel Leid ertragen musste, denn die Zeiten waren schwer. Ihre Vater hat sie verlassen und ist nach Brasilien ausgereist. Ihre Mutter, die nicht so recht in die Gemeinschaft auf der Insel gehörte, wollte sie nicht mit dem Vater gehen lassen. An dieser Stelle war ich auf die Mutter etwas zornig, denn ich fand es etwas egoistisch, aber wir beide, Diamantina und ich mussten damit klar kommen.
Sehr fesselnd hat die Autorin über das Leben auf der Insel Porto Santo und Madeira geschrieben. Ich war erfreut, dass Diamantina immer wieder ihren Weg fand, obwohl es ihr von vielen Seiten nicht leicht gemacht wurde. Glücklicherweise gab es in dennoch sehr liebenswerte und hilfsbereite Menschen, die ihr immer wieder zur Seite standen. Gar nicht leiden konnte ich ihren Mann Bonifacio, der mit seinem fanatischen Glauben sehr großes Leid über einige der Beteiligten brachte.
Wie so oft, steckte ich mal wieder mitten drin im Geschehen und zu meinem Bedauern konnte ich das Buch nicht so schnell lesen, wie ich es gerne getan hätte.
Ich erwähnte ja schon, dass mich das Buchcover mal wieder verführt hatte, mich näher mit dem Buch zu beschäftigen. Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und gibt einen wunderbaren Eindruck wieder. Ich kann Diamantina verstehen, dass sie den Anblick des Meeres nicht missen wollte.
Fazit:
Ein historisches Buch, das mir sehr viel über das Leben einer außergewöhnlichen jungen Frau im 18. Jahrhundert vermittelt hat. Ein Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.
Beim Verlag Goldmann möchte ich mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Sonntag, 16. August 2015
Rezension - Sizilianisches Blut
Autorin: Ann Baiano
Titel: Sizilianische Blut
Genre: Krimi
Version: eBook und broschiert
erschienen: 13. Juli 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Leider ist es mir nicht gelungen, mehr Informationen über die Autorin zu finden:
Ann Baiano ist ein Pseudonym. Die Autorin lebt in Deutschland und in Palermo. "Sizilianisches Blut" ist ihr erster Roman.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ende August, graue Wolken verdunkeln den Sommerhimmel Palermos. In der drückenden Schwüle des Nachmittags erfährt der Reporter Luca Santangelo von der Ermordung seiner Ex-Freundin, der Ballett-Tänzerin Laura. Schockiert macht er sich daran, die Hintergründe des Verbrechens herauszufinden. Zumal Lauras neuer Geliebter in den Fall verwickelt zu sein scheint: Manfredi Guarnieri, Baron von Montevago, dessen Familie auf ausgedehnten Ländereien Wein und Oliven anbaut und der als Teil der sizilianischen feinen Gesellschaft und ihrer Vetternwirtschaft für all das steht, was Luca an seiner Heimat verabscheut. Die Spur führt in ein dichtes Geflecht von Betrügereien, Eifersucht und Gier – und tief in die faszinierende Vergangenheit der Insel, zu einem lang vergessenen Mord in den Olivenhainen eines adeligen Gutes …
Meine Meinung:
Krimis, die auf Sizilien spielen und deren Protagonist ein Commissario ist, kenne ich einige und habe sie mit Begeisterung gelesen. Als ich neulich auf dieses Buch aufmerksam wurde, hat es natürlich meine Neugierde geweckt, zumal der Klappentext sich sehr vielversprechend las und ich wissen wollte, wie und was andere Autoren über Sizilien schreiben.
Der Reporter Luca Santangelo erfährt, dass seine Ex-Freundin ermordet wurde und will natürlich wissen, wie es dazu kam und wer der Mörder ist. Und schon steckten wir beide in einen interessanten Fall. Luca, weil ihm einiges merkwürdig vorkam und ich, weil ich nun mal neugierig bin. Ich war ja auch in Sicherheit und brauchte nur das Buch zu lesen. Luca musste sich mit allen möglichen Leuten herumschlagen, was nicht immer ganz ungefährlich war. Denn wie ich vermutet hatte, gab es auch in diesem Buch die Mächtigen, die Spuren verwischen, unschuldige Menschen ausnutzen und jede Menge Einfluss auf alles mögliche nahmen und vor nichts zurück schreckten.
Ann Baiano bietet uns Leser zwei Erzählstränge, die in verschiedenen Zeiten spielen. Ziemlich schnell hatte ich den Zusammenhang erkannt und war am Ende trotzdem überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.
Luca und seine Freunde waren mir sehr sympathisch, die Geschichte mich hat gefesselt, sie hätte aber durchaus etwas spannender sein können.
Interessant fand ich, dass ich durch die Erzählung aus der Vergangenheit einiges über die Geschichte der Insel erfahren habe und in der Gegenwart wurde ein Thema eingebunden, was durchaus wahr sein kann und somit ziemlich aktuell ist.
Fazit:
Es stimmt schon, wenn gesagt wird, manchmal schließt sich der Kreis und wenn es erst Generationen später ist. Sehr gut hat die Autorin beschrieben, was alles aufgedeckt wird, wenn ein Reporter den Mörder seiner Ex-Freundin finden will.
Titel: Sizilianische Blut
Genre: Krimi
Version: eBook und broschiert
erschienen: 13. Juli 2015
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Leider ist es mir nicht gelungen, mehr Informationen über die Autorin zu finden:
Ann Baiano ist ein Pseudonym. Die Autorin lebt in Deutschland und in Palermo. "Sizilianisches Blut" ist ihr erster Roman.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ende August, graue Wolken verdunkeln den Sommerhimmel Palermos. In der drückenden Schwüle des Nachmittags erfährt der Reporter Luca Santangelo von der Ermordung seiner Ex-Freundin, der Ballett-Tänzerin Laura. Schockiert macht er sich daran, die Hintergründe des Verbrechens herauszufinden. Zumal Lauras neuer Geliebter in den Fall verwickelt zu sein scheint: Manfredi Guarnieri, Baron von Montevago, dessen Familie auf ausgedehnten Ländereien Wein und Oliven anbaut und der als Teil der sizilianischen feinen Gesellschaft und ihrer Vetternwirtschaft für all das steht, was Luca an seiner Heimat verabscheut. Die Spur führt in ein dichtes Geflecht von Betrügereien, Eifersucht und Gier – und tief in die faszinierende Vergangenheit der Insel, zu einem lang vergessenen Mord in den Olivenhainen eines adeligen Gutes …
Meine Meinung:
Krimis, die auf Sizilien spielen und deren Protagonist ein Commissario ist, kenne ich einige und habe sie mit Begeisterung gelesen. Als ich neulich auf dieses Buch aufmerksam wurde, hat es natürlich meine Neugierde geweckt, zumal der Klappentext sich sehr vielversprechend las und ich wissen wollte, wie und was andere Autoren über Sizilien schreiben.
Der Reporter Luca Santangelo erfährt, dass seine Ex-Freundin ermordet wurde und will natürlich wissen, wie es dazu kam und wer der Mörder ist. Und schon steckten wir beide in einen interessanten Fall. Luca, weil ihm einiges merkwürdig vorkam und ich, weil ich nun mal neugierig bin. Ich war ja auch in Sicherheit und brauchte nur das Buch zu lesen. Luca musste sich mit allen möglichen Leuten herumschlagen, was nicht immer ganz ungefährlich war. Denn wie ich vermutet hatte, gab es auch in diesem Buch die Mächtigen, die Spuren verwischen, unschuldige Menschen ausnutzen und jede Menge Einfluss auf alles mögliche nahmen und vor nichts zurück schreckten.
Ann Baiano bietet uns Leser zwei Erzählstränge, die in verschiedenen Zeiten spielen. Ziemlich schnell hatte ich den Zusammenhang erkannt und war am Ende trotzdem überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet.
Luca und seine Freunde waren mir sehr sympathisch, die Geschichte mich hat gefesselt, sie hätte aber durchaus etwas spannender sein können.
Interessant fand ich, dass ich durch die Erzählung aus der Vergangenheit einiges über die Geschichte der Insel erfahren habe und in der Gegenwart wurde ein Thema eingebunden, was durchaus wahr sein kann und somit ziemlich aktuell ist.
Fazit:
Es stimmt schon, wenn gesagt wird, manchmal schließt sich der Kreis und wenn es erst Generationen später ist. Sehr gut hat die Autorin beschrieben, was alles aufgedeckt wird, wenn ein Reporter den Mörder seiner Ex-Freundin finden will.
Sonntag, 5. Juli 2015
Rezension - Die Rache der Heilerin
Autorin: Beate Sauer
Titel: Die Rache der Heilerin
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 17. März 2014
Seiten:446
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Beate Sauer wurde 1966 in Aschaffenburg geboren. Sie studierte Philosophie und katholische Theologie in Würzburg und Frankfurt am Main. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin in Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Normandie, Ende des 12. Jahrhunderts: Adela ist glücklich verheiratet mit dem Ritter Francis. Zusammen besitzen sie ein kleines Gut und führen ein bescheidenes, doch zufriedenes Leben. Bis ihre Familie in die Wirren des englischen Bürgerkriegs verstrickt wird. Denn als König Henrys Söhne gegen dessen Herrschaft aufbegehren, muss auch Francis in die Schlacht ziehen. Ein alter Todfeind von Adelas Familie nutzt daraufhin den Krieg für seinen privaten Rachefeldzug – und Adela verliert alles. Brutal misshandelt und ihrer Besitztümer beraubt beginnt für sie eine schmerzliche Odyssee, die sie bis nach England führt, immer auf der Flucht vor ihrem Widersacher ...
Meine Meinung:
Bekanntermaßen lese ich gerne historische Romane. Das Angebot auf diesem Gebiet ist ja sehr groß und so kann es vorkommen, dass einem man als Vielleser immer wieder die Familie Plantagenet begegnet. Was in diesem Buch auch wieder der Fall war, zumal es in der Familie ja wirklich sehr aufregend zuging.
Adela und ihre Familie geraten in den Strudel der Machenschaften. Zwei der Söhne von Henry erheben sich gegen ihn und so kommt es, dass Adelas Mann Francis mit seinem Lehnsherrn in die Schlacht ziehen muss. Leider war die Zeit geprägt von Intrigen und es gab reichlich machtbesessene und rachsüchtige Menschen im Umfeld des Königs. Ein alter Todfeind von Adela nutzt so zu sagen die Gunst der Stunde und überfällt den Hof. Somit beginnt eine aufregende Zeit für Adela und Familie. Ich möchte hier jetzt nicht auf den weiteren Inhalt des Buches eingehen. Aber soviel sei gesagt, die Autorin hat es wunderbar verstanden, Tatsachen mit erfundenem zu verknüpfen.
Gebannt an die Geschichte habe ich Adela auf ihrem Weg begleitet, habe mit ihr gelitten, mich gefreut und so einiges durchgemacht. Glücklicherweise gibt es in solchen Geschichten ja meistens schützende Hände für die Protagonisten, trotzdem kann der Böse immer wieder zuschlagen. Ich war froh, als endlich alles zu Ende war und das auch noch so, wie ich es mir gewünscht hatte.
Ich mag diese Kombination von Fakten und Fiktion. Gibt es einem auf diesem Weg die Möglichkeit etwas geschichtliches zu lernen. Da gerade in der Familie Plantagenet so vieles passiert ist, wird es auch nicht langweilig. Eleonore von Aquitanien ist ja ebenfalls eine beliebte Protagonisten vieler Autoren. Aber diesmal spielte sie eher eine Nebenrolle.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, langweilig ist mir nicht geworden, obwohl vieles sehr ausführlich beschrieben wurde und auch im Wechsel immer wieder andere Schauplätze beschrieben wurden.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, denn es ist sehr ansprechend und meine Aufmerksamkeit würde sofort auf dieses Buch gelenkt werden, läge es auf einem der Angebotstische im Buchladen.
Im Laufe der Geschichte wurde immer Bezug auf Geschehnisse von Adelas Eltern Bezug genommen. Inzwischen weiß ich, dass es ein Buch davor gibt: Am Hofe der Löwin. Ich kann mir vorstellen, dass es sicher auch sehr spannend geschrieben wurde. Allerdings ist es nicht unbedingt erforderlich, das Buch zu kennen, denn ich hatte nicht das Gefühl große Wissenslücken über die Geschehnisse zu haben.
Fazit:
Wer Spannung und Historie gerne verbinden möchte, wird dieses Buch wohl gut finden. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen.
Ich danke dem Verlag Goldmann für das Rezensionsexemplar.
Sonntag, 28. Juni 2015
Rezension - Die Kaufmannstochter von Lübeck
Autor: Conny Walden
Titel: Die Kaufmannstochter von Lübeck
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen:17. Februar 2014
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Conny Walden ist das Pseudonym für das Autorenduo Alfred und Silke Bekker. Alfred Bekker schreibt Fantasy, historische Romane, Kinder- und Jugendbücher. Seine Frau Silke Bekker veröffentlicht vor allem Humoresken und Erzählungen. Unter dem Pseudonym Conny Walden schreiben sie gemeinsam historische Romane.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Lübeck 1367, Johanna von Dören, Tochter eines einflussreichen Lübecker Schonenfahrers, begleitet ihren Vater zum Hansetag nach Köln. Dort soll ein Bündnis gegen den dänischen König Waldemar IV. geschlossen werden, der wichtige Handelsinteressen behindert. Johanna, die als Kind die Pest überlebte, ist entschlossen, ins Kloster einzutreten. Als sie in Köln Frederik von Blekinge kennenlernt, einen jungen Adeligen aus Schonen, entwickelt sich eine große Liebe, und in einem Moment der Leidenschaft gibt sich Johanna Frederik hin. Erschrocken über sich selbst, vertraut sie sich einem Priester an. Ein verhängnisvoller Fehler – denn damit tritt eine dramatische Wende ein, und die Liebenden schweben bald in höchster Gefahr …
Meine Meinung:
Ich lese gerne historische Bücher, die auch in Orten spielen, die ich kenne. So war es eigentlich klar, dass ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Wie eine Kaufmannstochter in Lübeck gelebt hat, interessierte mich sehr.
Zunächst lernte ich Johanna und ihre Familie in Lübeck kennen. Allen Beteiligten wurden von den Autoren interessante Charaktere zugewiesen. Durch die Beschreibungen der alltäglichen Abläufe konnte ich außerdem einiges über die Kaufmannsfamilie und einiger Lübecker Bürger erfahren.
König Waldemar von Dänemark verlangte von den Hansekaufleuten hohe Zölle für die Durchfahrt nach Lübeck. Das wollten sie natürlich nicht hinnehmen und auf dem Hansetag in Köln besprechen, was sie dagegen unternehmen wollen und können. Johanna und ihre Schwester Grete begleiteten den Vater nach Köln. Sehr ausführlich wurde dies alles beschrieben und auch, dass die vermeintlich so fromme Johanna sich einem fremden Mann am zweiten Tag ihres Kennenlernens hingibt. Dies sollte weitreichende Konsequenzen haben. Ich hatte mich schon etwas über das Verhalten von Johanna gewundert und so recht anfreunden konnte ich mich auch nicht mit ihr. Trotzdem wollte ich natürlich wissen, wie sich alles entwickelt und die Geschichte für die Familie von Dören ausgeht.
Leider weiß ich nicht, wer von den Beteiligten wirklich gelebt hat und wer erfunden wurde. Ich kenne es von vielen Büchern, dass es darüber am Anfang oder Ende des Buches eine Aufstellung gibt. So weiß ich leider auch nicht, ob die Erzählungen über das Leben einer Kaufmannstochter authentisch sind oder vieles einfach angenommen wurde, damit es sich besser in die Geschichte einfügt. Interessant fand ich die Informationen zur Herstellung von Marzipan. Ob es stimmt, dass damals diese edle Süßigkeit nur in Apotheken angeboten wurde? Viele Fragen bleiben für mich offen, was ich schade finde. Denn eigentlich lese ich auch deshalb historische Bücher sehr gerne, weil ich mein Wissen damit erweitern kann. Historisch belegtes und ob wahr oder erfundene Geschichte einer Familie können so wunderbar miteinander verknüpft werden.
Ich will hier jetzt nicht nur Kritik üben, wenn ich ehrlich bin, hat mir das Buch ja auch gefallen. Mit Spannung habe ich die Entwicklung der Geschehnisse verfolgt. Wobei ich mich diesmal mit keinem der Protagonisten so richtig angefreundet habe. Ich bin sehr neutral geblieben. Natürlich habe ich an bestimmten Stellen auch gebangt und gehofft, dass alles gut ausgeht, denn das Autorenpaar hat die Geschichte an sich sehr interessant gestaltet. Schade fand ich allerdings, dass es am Ende so schnell ging. Wurde ich vorher über alle Ereignisse sehr ausführlich informiert, fehlte mir da doch einiges.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, die Schrift des Buchtitels hebt sich nicht nur farblich ab, sondern auch hervor. Farblich finde es ebenfalls sehr gut gestaltet. Unten der historische Anblick von Lübeck und oben der kostbare Stoff und der wohl nicht alltägliche Granatapfel in den Händen der Frau.
Fazit:
Es mag ja vielleicht an meinen hohen Ansprüchen liegen, weshalb ich einiges bemängel. Da nicht jeder so ist wie ich, wird vielen das Buch ohne Wenn und Aber wohl sehr gut gefallen. Also lasst Euch nicht abschrecken und genießt die Lektüre.
Ich möchte mich beim Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dienstag, 23. Juni 2015
Rezension - Das Sommerversprechen
Autorin: Elin Hilderbrand
Titel: Das Sommerversprechen
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. April 2015
Seiten: 378
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Elin Hilderbrand hat ihre besten Ideen am Strand oder in den belebten Straßen von Boston. Ihre drei Kinder beknien sie regelmäßig, im Beisein von anderen Leuten nicht lauthals zu singen oder zu tanzen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie auf Nantucket, Massachusetts, wo auch ihre Geschichten spielen. Ihre Bücher stehen regelmäßig in den Top Ten der New-York-Times-Bestsellerliste.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert leitet die 48-jährige Dabney die Handelskammer von Nantucket, und jeder kennt und liebt sie. Nicht nur wegen ihres Postens, sondern vor allem, weil sie die inoffizielle Heiratsvermittlerin der Insel ist: Dabney hat schon über vierzig Paare zusammengeführt. Seit ihrer Jugend erkennt sie, ob zwei Menschen zueinander passen. Doch als Dabney erfährt, dass sie Krebs und nur noch wenige Monate zu leben hat, beschließt sie, diese Zeit darauf zu verwenden, die richtigen Partner für die Menschen zu finden, die sie am meisten liebt: für ihren Ehemann, ihren Liebhaber und für ihre Tochter. Die Frage ist nur, was die drei selbst davon halten ...
Meine Meinung:
Bei diesem Buch wurde ich mit meiner Meinung darüber ganz schön hin und her gerissen. Eigentlich hat es mir ja gefallen, aber ich muss auch einiges kritisieren.
Das Buchcover ist so wunderschön und sprang mir sofort ins Auge. Zu gerne würde ich jetzt auf dem Stuhl sitzen und den Sommer genießen. So braucht sich niemand zu wundern, dass ich mir den Klappentext durchlas und trotzdem das Buch lesen wollte. Ich musste davon ausgehen, dass es viel trauriges gab, was mich sicher berühren würde.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil lernte ich Dabney, ihre Familie, Freunde und Kollegen kennen. Dabney ist so sehr mit ihrer Insel Nantucket verwurzelt, dass es ihr schwer fällt sie zu verlassen. Sie macht keine Besuche auf dem Festland und Urlaub ist schon gar nicht drin. Dieses Problem gibt den Ausschlag zu schwerwiegenden Entscheidungen, die ihr Leben betreffen.
Ich verrate jetzt nicht zuviel, weil es ja schon im Klappentext erwähnt wird, dass Dabney einen Liebhaber hat. Im zweiten Teil des Buches konnte ich verfolgen, wie sie mit der Situation umgeht und wie ihre Familie damit klar kommt. In allen Teilen werden immer Berichte von Paaren eingeschoben, die erzählen, wie sie von Dabney verkuppelt wurden. Ich fand es sehr interessant, denn schließlich soll Dabney eine besondere Begabung haben und feststellen können, ob die Paare wirklich zusammenpassen.
Nun wurde ich langsam etwas ungeduldig, wusste ich doch durch den Klappentext, dass Dabney an Krebs erkrankt, aber es passierte einfach nichts in dieser Richtung. Jeder konnte sehen, dass sie immer dünner wurde, aber niemand war ernsthaft besorgt, selbst Dabney nicht und das hat mich etwas verärgert. Wenn ich so mit den Personen verbunden bin, dann kann es passieren, dass ich mit ihnen schimpfe und so war es hier dann auch. Ich konnte und wollte das Verhalten von Dabney nicht mehr hinnehmen. Aber es nützt ja nichts, es ist ja auch nur ein Buch!
Erst sehr spät, im dritten Teil des Buches spielt die Krankheit eine große Rolle und ich muss sagen, da habe ich schon einige Tränen vergossen. Ich sollte jetzt auch endlich erfahren, warum immer wieder die Berichte der Paare eingefügt wurden.
Tja, nun hatte ich das Problem, wie sollte ich das Buch bewerten. Also die Geschichte an sich hat mich sehr berührt. Hätte ich nicht den Klappentext gekannt und mich ohne dieses Wissen auf das Buch eingelassen, dann wäre es für mich eine berührende Sommergeschichte geworden. So war ich dann immer in Erwartung auf Ereignisse, die nicht so wirklich eintraten.
Fazit:
Ich würde dieses Buch gerne weiter empfehlen und allen sagen, lest den Klappentext einfach nicht. Aber ob das klappt?
Dem Verlag Goldmann möchte ich vielmals für das Rezensionsexemplar danken.
Montag, 15. Juni 2015
Rezension - Ein Kopf macht noch keine Leiche
Autor: Colin Cotterill
Titel: Ein Kopf macht noch keine Leiche
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 21. April 2014
Seiten: 352
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Der Autor Colin Cotterill wurde 1952 in London geboren. Nach einer Ausbildung zum Englischlehrer begab er sich auf eine Weltreise, die viele Jahre andauerte. Er lebte lange in Australien, Japan, Thailand und Laos, wo er Englischkurse an verschiedenen Universitäten gab und sich als Sozialarbeiter engagierte. Mittlerweile ist der Hundeliebhaber und begeisterte Comic-Zeichner in Thailand sesshaft geworden. Colin Cotterill lebt mit seiner Frau in Chumphon, Thailand.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Kriminalreporterin Jimm Juree leidet unter Provinzblues. Nachdem ihre Mutter die fragwürdige Idee hatte, ein renovierungsbedürftiges Hotel zu kaufen, lebt die exzentrische Sippe in einem verschlafenen Nest – und Jimm sieht ihre Karrierechancen schwinden. Doch eines Morgens schlagen Jimms Hunde beim Gassigehen Alarm: Irgendein Strandgut ist äußerst interessant, nur leider zu groß zum Apportieren. Jimm findet einen Männerkopf, den sie artig den örtlichen Behörden meldet. Weil deren Interesse mäßig ist, ermittelt die findige Thailänderin bald auf eigene Faust – irgendwo muss schließlich auch der Rest des Toten stecken ...
Meine Meinung:
Urlaubszeit - Reisezeit. Nach Thailand werde ich es allerdings nie schaffen, mir ist der Flug einfach zu lang. Umso mehr freue ich mich, wenn ich Krimis lesen kann, die in fernen Ländern spielen. Lerne ich sie auf diese Art und Weise doch näher kennen. Manchmal stellt sich dann auch die Reiselust ein (wenn die Länder für mich nicht so weit entfernt sind). In vielen Büchern werden nebenbei die wunderschönen Gegenden beschrieben. Aber dieses Buch hat mir Thailand überhaupt nicht näher gebracht. Natürlich will ich immer Land und Leute kennen lernen und hier habe ich sehr viel über das Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen erfahren. Das fand ich wirklich sehr interessant, aber so richtig Lust auf das Land kam bei mir gar nicht auf.
Die Protagonistin Jimm war mir sehr sympathisch und ihre Familie ebenfalls. Wobei ich es trotzdem nicht verstanden habe, warum die Mutter eine Hotelanlage in einer für Tourismus schlechten Gegend kauft und außerdem auch keine Ahnung hat, wie so etwas zu führen ist.
Die Geschichte wird in meinen Augen zunächst etwas schleppend erzählt. Jimm findet am Strand einen Kopf und niemand interessiert sich dafür. Aber Jimm kann und will dies nicht so einfach hinnehmen, schließlich war sie eine gute Kriminalreporterin. Ich lerne nach und nach ihre Familienmitglieder und ihre Freunde kennen, leider aber auch ihre Feinde.
Eines Tages tauchen zwei Frauen auf, die in einer der Hütten übernachten wollen. Sie verhalten sich merkwürdig und so hat Jimm dann noch mehr, worum sie sich kümmern muss. Natürlich will sie das Geheimnis der beiden Frauen lüften.
Bis jetzt hätte ich das Buch eigentlich immer noch nicht so richtig als Krimi bezeichnet. obwohl es schon spannend wurde. Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass ich vielmehr über Thailands Probleme erfahre, die ich als Tourist auch nicht wahr genommen hätte. Und der Satz des Autors, er würde ja gerne behaupten, dass er sich die Geschichte von den Birmanen ausgedacht hätte, sie aber leider wahr ist, hat mich dann auch nachdenklich gemacht.
Der Autor hat es dann aber sehr gut verstanden, die gesellschaftlichen Probleme mit der Geschichte von Jimm zu verknüpfen. Endlich, so im letzten Drittel wurde es für mich richtig spannend und ich konnte das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen. So sehr haben mich die Schilderungen, wie Jimm alles löst, gefesselt.
Das Buchcover finde ich sehr ansprechend und dies war auch der Grund, weshalb ich mir das Buch näher angesehen habe.
Dieses Buch ist das zweite in dem Jimm Juree ermittelt und war für sich abgeschlossen. Fragen blieben keine offen, allerdings weist der letzte Satz auf etwas hin, was im dritten Buch mit Sicherheit näher ausgeführt wird. Ich hatte hier nicht das Gefühl, etwas versäumt zu haben, weil ich das erste Buch nicht kannte. Alle für mich wichtigen Informationen hat der Autor kurz erwähnt. Einzig die Neugierde könnte dafür sorgen, dass ich das erste Buch auch noch lesen möchte.
Fazit:
Ich fand das Buch ganz interessant, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich weitere Folgen lesen werde.
Allerdings werde ich niemandem vom Lesen abraten. Manchmal stelle ich einfach zu hohe Ansprüche.
Ich möchte mich beim Bloggerportal und Goldmann Verlag für das Buch bedanken.
Montag, 8. Juni 2015
Rezension - Engelsgeduld
Autor: Wolf Schreiner
Titel: Engelsgeduld
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 18. Mai 2015
Seiten: 347
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Der Autor Wolf Schreiner wurde 1958 in Nürnberg geboren. Er wuchs in Oberbayern in der Nachbarschaft zum katholischen Wallfahrtsort Altötting auf und studierte in München Politik, Volkswirtschaft und Kommunikationswissenschaft. Wolf Schreiner arbeitete als Journalist für Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen, bevor er seine Leidenschaft für Krimis entdeckte. Er lebt heute in München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als er die neueste Idee des Passauer Bischofs vernimmt, glaubt Pfarrer Baltasar Senner, die Engel singen zu hören. Im Bayerischen Wald soll der Tourismus angekurbelt werden – mit einem prächtigen Festspiel, Adelsmänner, Jäger, feine Damen und Bauernvolk inklusive. Und ausgerechnet Baltasar soll hoch zu Ross für christliche Eintracht bei dem Spektakel sorgen und den Segen spenden. Doch dann wird probeweise die Kanone abgefeuert, und kurz darauf bricht die Hauptdarstellerin tot zusammen. Baltasar wittert einen Mord und setzt Himmel und Erde in Bewegung, um den Täter zu fassen ...
Meine Meinung:
Da mir das vierte Buch, in dem Pfarrer Senner ermittelt, gefallen hat, war ich gespannt auf das 5. Abenteuer mit ihm. Denn abenteuerlich ging es in der Geschichte, nur nicht für den Pfarrer zu. Obwohl die Polizei es nicht gerne sieht, mischt sich Pfarrer Senner wieder bei der Aufklärung eines Falles ein. Allerdings kann man ihm daraus nicht unbedingt einen Vorwurf machen. Denn auf Wunsch des Bischofs sollte er an dem Festspiel teilnehmen und was kann er dafür, wenn sein Pferd für Aufregung sorgt und gleichzeitig ein Mord geschieht.
Die meisten Beteiligten kannte ich aus den anderen Büchern und ich freute mich, wieder etwas von ihnen zu lesen. Den Bischof konnte ich immer noch nicht leiden und auch die Polizisten haben sich bei mir nicht gerade beliebt gemacht. Ich finde es zwar auch nicht mehr zeitgemäß einen Pfarrer als besonders wichtige Person anzusehen, aber ihnen fehlte eindeutig der Respekt vor der Person als solches. Nicht nur die Kommissare, auch die Polizisten, die beteiligt waren, haben sich fast unverschämt benommen. Wie man unschwer erkennen kann, steckte ich wieder so richtig drin im Geschehen und habe auch Partei ergriffen. Daraus kann man schließen, dass mich die Geschichte wieder in ihren Bann gezogen hat.
Auch diesmal hat der Autor es geschafft, mich zu verwirren und dafür gesorgt, dass ich nicht sofort den richtigen Verdächtigen erkannt habe. Auf jeden Fall hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, Pfarrer Senner zu beobachten und ihn zu bemitleiden, weil er immer noch unter den Koch- und Backkünsten seiner Haushälterin leiden muss.
Das Buchcover gefällt mir ausgesprochen gut und man erkennt die Idee der Serie.
Fazit:
Wolf Schreiner bleibt seinem Stil treu und hat wieder einen humorvollen, kritischen und spannenden Krimi geschrieben. Ich empfehle ihn gerne weiter.
Dem Verlag Goldmann danke ich für das Rezensionsexemplar
Dienstag, 2. Juni 2015
Rezension - Der Engelsbaum
Autorin: Lucinda Riley
Titel: Der Engelsbaum
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 8. Dezember 2014
Seiten: 640
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Lucinda Riley wurde in Irland geboren und schrieb ihr erstes Buch als sie 24 Jahre alt war. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern an der Norfolk Küste im Osten Englands und auch in Südfrankreich.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in den verschneiten Bergen von Wales – doch sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet sie an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie aber eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift auf dem Kreuz verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt sich auf die Suche zu machen nach der Frau, die sie einmal war. Dabei kommt jedoch eine Wahrheit ans Licht, die so schockierend ist, dass Greta den größten Mut ihres Lebens braucht, um ihr ins Gesicht zu blicken ...
Meine Meinung:
Ich hatte mir schon länger vorgenommen, mal ein Buch der Autorin zu lesen, denn die Buchcover fand ich alle sehr ansprechend. So landete dieses auf meinem Reader und sollte im Urlaub gelesen werden.
Ich möchte gleich erwähnen, dass mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat und ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt war. Es war aber auch eine sehr interessante Geschichte, die ich da zu lesen bekam.
Greta hat durch einen Unfall ihr Gedächtnis verloren und durch Zufall kommt die Erinnerung zurück. So konnte ich als Leserin erfahren, was sie in ihrem Leben alles bewältigen musste. Sie wurde in den zwanziger Jahren geboren und musste sich zum Ende des ersten Weltkrieges mit Arbeit als Showgirl in einem berüchtigten Theater durchschlagen. Nach und nach lernte ich ihre Geschichte, ihre Freunde und Familie kennen. Leider war mir Greta nicht immer sympathisch, mit so einigen Handlungen war ich gar nicht einverstanden, was später auch Katastrophen auslösen sollten. Cheska konnte ich überhaupt nicht leiden und habe oft geschimpft, wenn ich von ihr las. Aber alle weiteren Beteiligten waren mir sehr ans Herz gewachsen, ganz besonders David, der wirklich lange ausgehalten hatte. Womit, schreibe ich hier nicht ;) Die Geschichte zeigt dem Leser dann auch mal wieder, dass miteinander reden sehr wichtig ist und Ansprüche nicht zu hoch gesteckt werden sollten. Es würde einiges im Leben erleichtern.
Wenn man ein eBook liest, merkt man nicht immer direkt, wie dick ein Buch ist. Ich meine, ich kann natürlich erkennen, dass es eine lange Geschichte ist, die vor mir liegt, aber bei der Dicke eines Buches hat man es doch ganz anders vor Augen. Auf jeden Fall waren viele Beschreibungen sehr ausführlich und das führte wohl zu der hohen Seitenanzahl. Ich hätte mir dagegen doch ein ausführlicheres Ende gewünscht oder zumindest einen Epilog.
Fazit:
Mir hat das Buch gefallen und ich empfehle es gerne weiter.
Sonntag, 26. April 2015
Rezension - Kaffeeklatsch mit Goldfisch
Autorin: Martha Sophie Marcus
Titel: Kaffeeklatsch mit Goldfisch
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Februar 2015
Seiten: 315
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Antonia, 42, besitzt eine Apotheke im hübschen Jeetzeburg an der Elbe. Sie liebt ihre Arbeit, ihre beiden Töchter und ihren Mann Monty. Und doch plagt sie die Midlife-Crisis: Das Privatleben kommt zu kurz, die pubertierenden Töchter nerven, und Monty scheint jegliches erotische Interesse an ihr verloren zu haben. Als der Fluss über die Ufer tritt und halb Jeetzeburg unter Wasser setzt, zögert Antonia dennoch nicht lang. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Helen, der Stammkundin Petra und ihrer Angestellten Carolin hilft sie beherzt der betagten Frau Lilienthal, deren geliebtes Haus bedroht ist. Und plötzlich erscheinen ihre eigenen Probleme in einem ganz anderen Licht ...
Meine Meinung:
Das Cover und der Buchtitel waren es auch diesmal wieder, die meine Aufmerksamkeit erweckten. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung neugierig, so kam es, dass ich dieses Buch kurz nachdem ich es gesehen hatte, in meiner Hand hielt.
Als erstes lernte ich die vier Protagonistinnen dieses Buches kennen. Die Kapitel wechselten immer wieder zu einer der vieren, was mir sehr gut gefallen hat. Jede der vier Frauen hatte ein "Päckchen" zu tragen. Antonia steckt in einer Krise, familiär und beruflich. Helen verschließt die Augen vor der Tatsache, dass ihr Mann trinkt. Petra hat als allein erziehende Mutter von sechs Kindern reichlich Sorgen und Carolin mangelt es an Selbstbewusstsein. Sehr interessiert lese ich, was die vier Frauen erleben und wie sie damit klar kommen. Wer weiß, wie sich alles entwickelt hätte, wenn das Hochwasser sie nicht zusammen geschweißt hätte.
Mit viel Gefühl, aber auch Humor hat die Autorin beschrieben, wie selbst ein großes Unglück sich in Glück für alle wandeln kann. Es zeigt mal wieder, dass alle mit anpacken, wenn es nötig ist und miteinander reden, helfen kann, was ich ja sowieso immer wieder erwähne. Manchmal dauert es zwar etwas länger, bis die Beteiligten es endlich schaffen, aber besser spät als nie.
Sehr gut hat die Autorin es verstanden, alltägliche Probleme mit der Geschichte der Frauen zu verknüpfen. Über vieles haben einige sicher auch schon einmal nachgedacht oder sie finden sich in manchen Personen sogar wieder.
Bis jetzt bin ich noch nicht näher auf den Titel des Buches eingegangen und mancher wird sich fragen, was es denn damit auf sich hat. Aber darüber will ich jetzt nichts verraten, nur soviel dass auch ein Goldfisch eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt. Welche, wird jeder im Laufe der Geschichte schon merken, wenn das Buch gelesen wird.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und das Buch leicht zu lesen. Allerdings hätte es mich gefreut, wenn das Ende nicht so schnell gekommen wäre. Vorher habe ich alles sehr ausführlich lesen können und am Ende kam es mir wie eine knappe Zusammenfassung vor. Wobei ich jetzt nicht den Epilog meine, das finde ich immer wieder gut. Vielleicht macht uns die Autorin die Freude und schreibt ein weiteres Buch, denn zu erzählen gibt es sicherlich reichlich.
Fazit:
Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Mag es auf den ersten Blick nach einem leichten Frauenbuch aussehen, stellt man aber schnell fest, dass vieles zum Nachdenken anregt. Gefühl und Humor - beides wurde sehr gut kombiniert.
Ich möchte mich vielmals beim Bloggerportal der Random Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar bedanken.
Titel: Kaffeeklatsch mit Goldfisch
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Februar 2015
Seiten: 315
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Antonia, 42, besitzt eine Apotheke im hübschen Jeetzeburg an der Elbe. Sie liebt ihre Arbeit, ihre beiden Töchter und ihren Mann Monty. Und doch plagt sie die Midlife-Crisis: Das Privatleben kommt zu kurz, die pubertierenden Töchter nerven, und Monty scheint jegliches erotische Interesse an ihr verloren zu haben. Als der Fluss über die Ufer tritt und halb Jeetzeburg unter Wasser setzt, zögert Antonia dennoch nicht lang. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Helen, der Stammkundin Petra und ihrer Angestellten Carolin hilft sie beherzt der betagten Frau Lilienthal, deren geliebtes Haus bedroht ist. Und plötzlich erscheinen ihre eigenen Probleme in einem ganz anderen Licht ...
Meine Meinung:
Das Cover und der Buchtitel waren es auch diesmal wieder, die meine Aufmerksamkeit erweckten. Außerdem machte mich die Kurzbeschreibung neugierig, so kam es, dass ich dieses Buch kurz nachdem ich es gesehen hatte, in meiner Hand hielt.
Als erstes lernte ich die vier Protagonistinnen dieses Buches kennen. Die Kapitel wechselten immer wieder zu einer der vieren, was mir sehr gut gefallen hat. Jede der vier Frauen hatte ein "Päckchen" zu tragen. Antonia steckt in einer Krise, familiär und beruflich. Helen verschließt die Augen vor der Tatsache, dass ihr Mann trinkt. Petra hat als allein erziehende Mutter von sechs Kindern reichlich Sorgen und Carolin mangelt es an Selbstbewusstsein. Sehr interessiert lese ich, was die vier Frauen erleben und wie sie damit klar kommen. Wer weiß, wie sich alles entwickelt hätte, wenn das Hochwasser sie nicht zusammen geschweißt hätte.
Mit viel Gefühl, aber auch Humor hat die Autorin beschrieben, wie selbst ein großes Unglück sich in Glück für alle wandeln kann. Es zeigt mal wieder, dass alle mit anpacken, wenn es nötig ist und miteinander reden, helfen kann, was ich ja sowieso immer wieder erwähne. Manchmal dauert es zwar etwas länger, bis die Beteiligten es endlich schaffen, aber besser spät als nie.
Sehr gut hat die Autorin es verstanden, alltägliche Probleme mit der Geschichte der Frauen zu verknüpfen. Über vieles haben einige sicher auch schon einmal nachgedacht oder sie finden sich in manchen Personen sogar wieder.
Bis jetzt bin ich noch nicht näher auf den Titel des Buches eingegangen und mancher wird sich fragen, was es denn damit auf sich hat. Aber darüber will ich jetzt nichts verraten, nur soviel dass auch ein Goldfisch eine wichtige Rolle in diesem Buch spielt. Welche, wird jeder im Laufe der Geschichte schon merken, wenn das Buch gelesen wird.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und das Buch leicht zu lesen. Allerdings hätte es mich gefreut, wenn das Ende nicht so schnell gekommen wäre. Vorher habe ich alles sehr ausführlich lesen können und am Ende kam es mir wie eine knappe Zusammenfassung vor. Wobei ich jetzt nicht den Epilog meine, das finde ich immer wieder gut. Vielleicht macht uns die Autorin die Freude und schreibt ein weiteres Buch, denn zu erzählen gibt es sicherlich reichlich.
Fazit:
Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Mag es auf den ersten Blick nach einem leichten Frauenbuch aussehen, stellt man aber schnell fest, dass vieles zum Nachdenken anregt. Gefühl und Humor - beides wurde sehr gut kombiniert.
Ich möchte mich vielmals beim Bloggerportal der Random Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar bedanken.
Sonntag, 19. April 2015
Rezension - Wer im Dunkeln bleibt
Titel: Wer im Dunkeln bleibt Band 16
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
erschienen: 16. März 2015
Seiten: 412
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Von der Autorin Deborah Crombies höchst erfolgreiche Romane um Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James von Scotland Yard wurden mit dem "Macavity Award" ausgezeichnet und für den "Agatha Award" und den "Edgar Award" nominiert. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Norden von Texas, verbringt aber viel Zeit in England, wo ihre Romane angesiedelt sind.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Am Londoner St. Pancras Bahnhof wird ein Bombenanschlag verübt, bei dem mehrere Menschen verletzt werden. Ryan March, Mitglied einer Protestgruppe, der eine verdächtige Tasche mit sich führte, stirbt. War er der Täter? Superintendent Duncan Kincaid übernimmt die Ermittlungen, muss aber feststellen, dass die einzelnen Puzzleteile des Falls überhaupt nicht zueinanderpassen. Mit Hilfe seiner Frau, Inspector Gemma James, kommt er schließlich peu à peu den Hintergründen der Tat auf die Spur. Doch was er entdeckt, ist unfassbar grausam ...
Meine Meinung:
Als Fan der Serie, in denen Gemma James und Duncan Kincaid ermitteln, war es klar, dass ich auch die 16. Folge lesen wollte. Schließlich habe ich die beiden, ihre Kinder und Freunde im Laufe der Jahre sehr gut kennen gelernt und wollte natürlich wissen, wie es in ihrem Leben weitergeht. Hier wurde ich schon mal nicht enttäuscht, denn die Autorin hat es auch diesmal wieder verstanden das private mit dem dienstlichen zu vermischen.
Jeder der beiden arbeitet an der Lösung eines schwierigen Falles, wobei der von Duncan im Vordergrund steht. Duncan, der nach der Elternzeit wieder ins Berufsleben zurück kehrt, muss sich allerdings in einem anderen Revier und mit neuen Mitarbeiterin zurecht finden. Wie er das meistert hat die Autorin sehr fesselnd beschrieben.
Ich habe ja den Vorteil, dass ich alle Bücher und somit die Beteiligten kenne, Neueinsteiger könnte die Vielzahl allerdings verwirren. Ab und zu wird Bezug auf vergangene Geschehnisse genommen, aber trotzdem erschließt es sich dem neuen Leser nicht unbedingt, deshalb empfehle ich schon, auch die anderen Bücher zu lesen.
Es gefällt mir immer wieder, wenn ich lese, wo sich die Beteiligten in London aufhalten, weil ich die Schauplätze meistens kenne, kann ich mir alles viel besser vorstellen. Außerdem mag ich es nicht immer, wenn es von Toten und Grausamkeiten nur so wimmelt in einem Krimi. Hier kann ich viel mehr die Ermittlungsarbeiten verfolgen.
Allerdings blieben so einige Fragen offen, was mir gar nicht gefällt, so weiß ich nicht, warum Duncan versetzt wurde und mit dem Ende bin ich auch nicht zufrieden. Ich finde, das hätte die Autorin sich sparen können, zumal ich mit Sicherheit sehr lange warten muss, bis ich die nächste Folge lesen kann. Mehr verrate ich dazu aber nicht, denn die Auflösung wird natürlich nicht verraten.
Fazit:
Fans der Krimiserie sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Trotz des Endes ist es doch lesenswert. Vor allem verblüfft es mit überraschenden Wendungen.
Ich möchte mich beim Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken
Freitag, 17. April 2015
Rezension - Heiligenschein
Autor: Wolf Schreiner
Titel: Heiligenschein
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 18. August 2014
Seiten: 413
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Der Autor Wolf Schreiner wurde 1958 in Nürnberg geboren. Er wuchs in Oberbayern in der Nachbarschaft zum katholischen Wallfahrtsort Altötting auf und studierte in München Politik, Volkswirtschaft und Kommunikationswissenschaft. Wolf Schreiner arbeitete als Journalist für Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen, bevor er seine Leidenschaft für Krimis entdeckte. Er lebt heute in München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Baltasar Senner, katholischer Pfarrer und Hobbyermittler, fällt aus allen Wolken: Ein Dieb ist ins Heiligste des Passauer Doms eingedrungen und hat das Herzstück des Kirchenschatzes gestohlen, eine edelsteinbesetzte Monstranz. In seiner Not bittet der Bischof Baltasar, die Monstranz diskret wiederzubeschaffen, schließlich sollte sie ein Geschenk für den Papst sein. Aber als die Lösegeldübergabe scheitert und ein Mord geschieht, ist es endgültig aus mit dem Frieden im Bayerischen Wald. Mit Feuereifer ermittelt Baltasar in alle Richtungen und entdeckt: Nicht nur der Dieb hat kein reines Gewissen ...
Meine Meinung:
Ich gebe zu, das witzige Cover und da ganz besonders die Kuh, die mich direkt anzusehen scheint, haben mich dazu verführt, dass ich mich näher mit dem Buch beschäftigt habe. Dabei fiel mir ein, dass ich von dem Autor bereits ein Buch gelesen habe und deshalb wanderte dieses dann auf meinem Stapel zu lesener Bücher.
Pfarrer Baltasar Senner erhält von seinem Bischof den Auftrag, sich um die gestohlene Monstranz zu kümmern. Wurde ihm zwar in der Vergangenheit vom Bischof untersagt, als Hobbyermittler tätig zu sein, soll er sich jetzt darum kümmern. Denn der Bischof will jedes Aufsehen vermeiden und springt dabei auch über seinen vermeintlichen Schatten und verspricht Baltasar Senner einiges für seine Gemeinde.
Baltasar Senner ist genauso unwissend, wie ich als Leserin und macht sich an die Arbeit. Dass er nicht überall gern gesehen wird, versteht sich, denn auch die Vertreter der katholischen Kirche haben nicht immer ein reines Gewissen. Sehr fesselnd beschreibt der Autor, was Baltasar alles erfährt und wie er an seine Informationen kommt.
Den Beteiligten hat Wolf Schreiner ganz besondere Charaktere zugeordnet. Die Haushälterin fand ich gelungen, besonders die Gerichte, die sie dem Pfarrer immer wieder vorsetzt. Der Bischof kam gar nicht so gut weg, sympathisch war er mir überhaupt nicht, aber ich fand es klasse, wie er sein Fähnlein immer wieder nach dem Wind gedreht hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch genau diese Person Inhalt von Gesprächsthemen sein könnte. Von der Behauptung, so benimmt sich kein Würdenträger bis hin zu der Aussage, ich habe es ja immer gewusst, trauen kann man denen einfach nicht. Und für ihn könnte der Titel des Buches auch in "Scheinheilig" geändert werden. Auf jeden Fall ist es hier dem Autor wunderbar gelungen, eine Person besonders darzustellen.
Humor sollte man schon mitbringen, wenn dieses Buch gelesen wird. Ich konnte über vieles schmunzeln, gehöre ich ja auch zu den anderen, die laut Bischof hoffentlich mal wieder den rechten Weg finden werden.
Wie bereits erwähnt, war ich gefesselt und wollte wissen, wer denn nun der Täter war. Ich hatte ab und zu eine Ahnung und war gespannt, ob ich recht behalten sollte. Damit musste ich bis ganz zum Ende warten.
Fazit:
Wer Spaß daran hat einem Pfarrer dabei zu beobachten, wie er besondere Fälle löst, dem kann ich dieses Buch empfehlen.
Ich möchte mich beim Verlag Goldmann vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dienstag, 14. April 2015
Rezension - Das Gold der Mühle
Autorin: Martha Sophie Marcus
Titel: Das Gold der Mühle
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. Januar 2014
Seiten: 480
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
Die Autorin Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, verbrachte ihre Kindheit mit Pferden, Hunden und viel Freiheit zwischen Kleinstadt- und Landleben. Sie studierte in Hannover Germanistik, Soziologie und Pädagogik und lebte anschließend zwei Jahre in Cambridge, UK. Ihr Interesse an der Vergangenheit reicht bis in ihre Kindheit zurück. Heute wohnt sie mit ihrer Familie in Lüneburg und betreibt begeistert Bogensport.
Kurzbeschreibung, übernommen
1372 im Lüneburger Land, wo ein brutaler Erbfolgekrieg tobt: Die erst 36-jährige Witwe Brida findet den verletzten jungen Ritter Ulrich am Wegesrand. Kurzentschlossen nimmt sie Ulrich bei sich auf und pflegt ihn gesund. Als der junge Mann wieder aufbricht, schließt sich ihm Bridas 16-jährige Tochter Ann Durt heimlich an. Sobald Brida ihr Verschwinden bemerkt, folgt sie der Spur der jungen Leuten durch die Wirren des Krieges, aber Ulrich und Ann Durt bleiben ihr immer einen Schritt voraus – bis Brida den faszinierenden Abenteurer Brose trifft und in einen Gewissenskonflikt gerät.
Meine Meinung:
Auf der Suche nach einem Buch zur Teilnahme an einer Challenge bin ich auf dieses aufmerksam geworden. Das Buchcover sprach mich sehr an und der Name der Autorin sagte mir auch etwas.
Da ich gerne historische Bücher lese, was ich des öfteren schon erwähnt habe, landete dieses Buch
dann auf meinem Stapel zu lesender Bücher.
Sehr fesselnd hat Martha Sophie Marcus die Geschichte der Witwe Brida und ihrer Familie beschrieben. So habe ich zunächst etwas über sie und dem Alltagsleben rund um die Mühle erfahren. Zur damaligen Zeit hatten es Witwen nicht leicht, Brida hatte allerdings großes Glück, sie konnte mit ihren Kindern zu ihrem Bruder in die Mühle ziehen. Die beiden größeren Söhne konnten Thomas, dem Müller helfen und die ältere Tochte Ann Durt war für den Haushalt zuständig.
So war eigentlich für alle bestens gesorgt und die Zukunft gesichert. Es änderte sich dramatisch, als Brida einen verletzten Ritter fand und ihn gesund pflegte. Ann Durt hatte sich in ihn verliebt und schlich heimlich mit ihm fort. Ritter Ulrich wollte nach Hause und dort sein Erbe antreten.
Nun war es damals nicht gerade ungefährlich durch die Gegend zu reisen, vor Wegelagerern musste man sich in Acht nehmen und auch vor feindlichen Soldaten. Aus Sorge um die Tochter macht sich Brida auf die Suche. Mir kam das Verhalten der Tochter und der Mutter etwas sehr naiv vor. Beide wussten nicht, wohin es gehen sollte. Aber dadurch bescherten sie mir eine spannende Lesezeit. Die Geschichte wurde im Wechsel aus Sicht des Familienmitgliedes erzählt. Um das Chaos perfekt zu machen, haben sich Stina und Nickel, die jüngsten Kinder von Brida auch auf den Weg gemacht, sie wollten die Mutter finden. Eigentlich konnte ich über soviel Dummheit nur den Kopf schütteln, aber auch die beiden sorgten für sehr viel Spannung. Ich als Leserin hatte ja den Überblick, wo sich alle aufhielten und wie knapp sie sich manchmal verfehlten. Aber nun will ich nicht mehr über den Inhalt des Buches verraten.
Von den Beteiligten waren mir Brida und Brose die liebsten, beide konnte ich sehr gut leiden und hoffte, dass beide alles gut überstehen würden. Stina und Nickel hatten bei mir den Welpenbonus, sie waren einfach noch zu jung, um die Tragweiten ihres Verhaltens zu übersehen. Stina hätte ich im Laufe der Zeit doch mehr Cleverness zugetraut und angenommen, dass sie aus ihren Fehlern endlich mal lernen würde. So richtig Mitleid konnte ich mit ihr nicht haben. Man merkt, ich war mal wieder voll drin im Geschehen und habe mich auf die Seite verschiedener Beteiligter geschlagen. Deshalb habe ich das Buch auch wieder regelrecht verschlungen. Egal, ob meine Sympathie nun groß oder klein war, ich wünschte allen, dass sie aus diesem Abenteuer gut rauskommen und wollte natürlich auch erfahren, wie es endet.
Fazit:
Auch wenn ich es nicht immer gut heißen konnte, wie die Beteiligten dieses Buch sich verhalten haben, habe ich doch einen interessanten Eindruck von dem Leben der damaligen Zeit bekommen.
Und darum ging es mir in der Hauptsache.
Ich bedanke mich beim Bloggerpotal der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar
Mittwoch, 21. Januar 2015
Rezension - Wer Blut vergießt
Autorin: Deborah Crombie
Titel: Wer Blut vergießt
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 15. Juli 2013
Seiten: 448
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Deborah Crombie (*1952) ist in Texas aufgewachsen und studierte dort Biologie. Nachdem sie eine Weile mit ihrem schottischen Ehemann in Großbritannien gelebt hatte, schrieb sie 1993 ihren ersten Roman um Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James von Scotland Yard. Für weitere Romane der Reihe wurde sie u. a. mit dem "Macavity Award" ausgezeichnet. Der fünfte Band, "Das verlorene Gedicht", wurde 1997 von der "New York Times" zum besten Buch des Jahres gekürt und von den Independent Mystery Booksellers of America zu einem der besten hundert Krimis des Jahrhunderts gewählt. Die Autorin hat eine Tochter und lebt mit ihrem zweiten Ehemann im nördlichen Texas. Mehrmals im Jahr fliegt sie nach England, um für ihre Romane zu recherchieren.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein eisiger Januartag in London, eine übel zugerichtete Leiche, der Beginn einer geheimnisvollen Mordserie. London an einem eiskalten Tag im Januar: Detective Inspector Gemma James und ihre Assistentin Detective Sergeant Melody Talbot werden zu einem Tatort gerufen: Rechtsanwalt Vincent Arnott liegt tot in einem Hotelbett – nackt und mit gefesselten Händen und Füßen. Ein Sexspiel mit tödlichem Ausgang oder ein Verbrechen? Als jedoch kurz darauf ein weiterer Anwalt auf dieselbe Weise zu Tode kommt, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Haben es Gemma und Melody mit einem Serienmörder zu tun?
Meine Meinung:
Da ich ein Serienjunkie bin, war es klar, dass ich Band 15, in dem Gemma James und Duncan Kincaid ermitteln, natürlich erwerben und lesen würde. Nach kurzer Zeit war ich wieder im Thema, denn es liegen zwischen den Erscheinungsterminen meistens ein bis zwei Jahre.
Im Laufe der Jahre habe ich die berufliche und private Situation der beiden verfolgen können und auch diesmal spielten die Kinder eine große Rolle. Hauptsächlich Charlotte, die ihre Eltern verloren hatte und von Gemma und Duncan in ihre Familie aufgenommen wurde. Charlotte ist erst drei und nachdem Gemma wieder arbeiten wollte, hat Duncan die Elternzeit in Anspruch genommen. Dies ist für die Handlung wichtig, aber mehr verrate ich auch nicht. Allerdings hat mich da etwas sehr verwirrt und ich bin mir nicht sicher, ob der Übersetzer hier etwas falsch wieder gegeben hat. Es wird immer wieder erwähnt, dass die dreijährige in einer Schule angemeldet werden soll. Es wird sich hier wohl um eine Kindertagesstätte handeln, aber dann bitte ich auch um richtige Erklärung. Dies ist zwar jetzt nicht so wichtig, aber ich möchte trotzdem in den übersetzten Büchern alles richtig haben, denn es gibt ja auch etwas über das Leben in dem Land wieder.
Als Londonfan hat es mich sehr gefreut, dass mir so viele Örtlichkeiten bekannt vorkamen und ich verfolgen konnte, wo sich die Beteiligten aufhielten oder hinfuhren. So hatte ich alles besser vor Augen.
Was nun die Handlung betrifft, bin ich mit dem Buch nicht so ganz zufrieden. Irgendwie fand ich das alles nicht so gut. Die Ermittlungen von Gemma und Melody waren nicht so professionell, wie ich es gewohnt war. Wie sie mit den Verdächtigen umgingen und in welcher Reihenfolge sie alles untersuchten fand ich als Leserin nicht schlüssig. Auch verstand ich manche Beweggründe nicht,warum sie wen ausfragten oder nicht fragen sollten. Leider kann ich hier nicht näher auf die Stellen eingehen.
Interessant waren die Erklärungen zum Crystal Palace und es kann sein, dass ich mir die Gegend bei meinem nächsten Londonaufenthalt mal ansehen werde. Die Rückblenden im Leben von Andy haben mich in meinem Lesefluß manchmal gestört, aber ich habe eingesehen, dass sie für die Handlung sehr wichtig waren. Wobei ich da ab und zu das Gefühl hatte, auf eine falsche Fährte geführt zu werden.
Insgesamt gesehen empfand ich also, dass dieses Buch nicht das beste dieser Serie ist. Aber von andren Autoren habe ich ebenfalls mitbekommen, dass nicht alle gleichbleibend gut sein können. Es gibt überall ein auf und ab. Damit keine Lücken im Wissen entstehen, sollte der Serienfan dieses Buch trotzdem lesen und hoffen, dass das nächste wieder besser sein wird. Und das nächste werde ich ganz bestimmt lesen, da mich der Cliffhanger am Ende fordert es geradezu heraus.
Fazit:
Ein Muss für den Serienfan. Für Neueinsteiger auf keinen Fall geeignet, da viele Zusammenhänge sich nur ergeben, wenn man weiß, was in den anderen Büchern passiert ist.
Titel: Wer Blut vergießt
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 15. Juli 2013
Seiten: 448
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Deborah Crombie (*1952) ist in Texas aufgewachsen und studierte dort Biologie. Nachdem sie eine Weile mit ihrem schottischen Ehemann in Großbritannien gelebt hatte, schrieb sie 1993 ihren ersten Roman um Superintendent Duncan Kincaid und Inspector Gemma James von Scotland Yard. Für weitere Romane der Reihe wurde sie u. a. mit dem "Macavity Award" ausgezeichnet. Der fünfte Band, "Das verlorene Gedicht", wurde 1997 von der "New York Times" zum besten Buch des Jahres gekürt und von den Independent Mystery Booksellers of America zu einem der besten hundert Krimis des Jahrhunderts gewählt. Die Autorin hat eine Tochter und lebt mit ihrem zweiten Ehemann im nördlichen Texas. Mehrmals im Jahr fliegt sie nach England, um für ihre Romane zu recherchieren.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein eisiger Januartag in London, eine übel zugerichtete Leiche, der Beginn einer geheimnisvollen Mordserie. London an einem eiskalten Tag im Januar: Detective Inspector Gemma James und ihre Assistentin Detective Sergeant Melody Talbot werden zu einem Tatort gerufen: Rechtsanwalt Vincent Arnott liegt tot in einem Hotelbett – nackt und mit gefesselten Händen und Füßen. Ein Sexspiel mit tödlichem Ausgang oder ein Verbrechen? Als jedoch kurz darauf ein weiterer Anwalt auf dieselbe Weise zu Tode kommt, ist klar, dass es sich um Mord handelt. Haben es Gemma und Melody mit einem Serienmörder zu tun?
Meine Meinung:
Da ich ein Serienjunkie bin, war es klar, dass ich Band 15, in dem Gemma James und Duncan Kincaid ermitteln, natürlich erwerben und lesen würde. Nach kurzer Zeit war ich wieder im Thema, denn es liegen zwischen den Erscheinungsterminen meistens ein bis zwei Jahre.
Im Laufe der Jahre habe ich die berufliche und private Situation der beiden verfolgen können und auch diesmal spielten die Kinder eine große Rolle. Hauptsächlich Charlotte, die ihre Eltern verloren hatte und von Gemma und Duncan in ihre Familie aufgenommen wurde. Charlotte ist erst drei und nachdem Gemma wieder arbeiten wollte, hat Duncan die Elternzeit in Anspruch genommen. Dies ist für die Handlung wichtig, aber mehr verrate ich auch nicht. Allerdings hat mich da etwas sehr verwirrt und ich bin mir nicht sicher, ob der Übersetzer hier etwas falsch wieder gegeben hat. Es wird immer wieder erwähnt, dass die dreijährige in einer Schule angemeldet werden soll. Es wird sich hier wohl um eine Kindertagesstätte handeln, aber dann bitte ich auch um richtige Erklärung. Dies ist zwar jetzt nicht so wichtig, aber ich möchte trotzdem in den übersetzten Büchern alles richtig haben, denn es gibt ja auch etwas über das Leben in dem Land wieder.
Als Londonfan hat es mich sehr gefreut, dass mir so viele Örtlichkeiten bekannt vorkamen und ich verfolgen konnte, wo sich die Beteiligten aufhielten oder hinfuhren. So hatte ich alles besser vor Augen.
Was nun die Handlung betrifft, bin ich mit dem Buch nicht so ganz zufrieden. Irgendwie fand ich das alles nicht so gut. Die Ermittlungen von Gemma und Melody waren nicht so professionell, wie ich es gewohnt war. Wie sie mit den Verdächtigen umgingen und in welcher Reihenfolge sie alles untersuchten fand ich als Leserin nicht schlüssig. Auch verstand ich manche Beweggründe nicht,warum sie wen ausfragten oder nicht fragen sollten. Leider kann ich hier nicht näher auf die Stellen eingehen.
Interessant waren die Erklärungen zum Crystal Palace und es kann sein, dass ich mir die Gegend bei meinem nächsten Londonaufenthalt mal ansehen werde. Die Rückblenden im Leben von Andy haben mich in meinem Lesefluß manchmal gestört, aber ich habe eingesehen, dass sie für die Handlung sehr wichtig waren. Wobei ich da ab und zu das Gefühl hatte, auf eine falsche Fährte geführt zu werden.
Insgesamt gesehen empfand ich also, dass dieses Buch nicht das beste dieser Serie ist. Aber von andren Autoren habe ich ebenfalls mitbekommen, dass nicht alle gleichbleibend gut sein können. Es gibt überall ein auf und ab. Damit keine Lücken im Wissen entstehen, sollte der Serienfan dieses Buch trotzdem lesen und hoffen, dass das nächste wieder besser sein wird. Und das nächste werde ich ganz bestimmt lesen, da mich der Cliffhanger am Ende fordert es geradezu heraus.
Fazit:
Ein Muss für den Serienfan. Für Neueinsteiger auf keinen Fall geeignet, da viele Zusammenhänge sich nur ergeben, wenn man weiß, was in den anderen Büchern passiert ist.
Freitag, 16. Januar 2015
Rezension - Shantaram
Autor: Gregory David Roberts
Titel: Shantaram
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch
erschienen: als Taschenbuch April 2010
Seiten: 1088
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
zu kaufen: klick hier
Der Autor Gregory David Roberts wurde 1952 in Melbourne, Australien, geboren. Während seiner Studienjahre beging er mehrere bewaffnete Raubüberfälle und wurde zu einer 19-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Nach seiner spektakulären Flucht ließ sich Gregory David Roberts in Bombay nieder. Dort gründete er unter anderem seine eigene Castingagentur für Bollywood-Filmproduktionen und eine Rockband. Seine Kontakte zur lokalen Mafia führten schließlich zu seiner Festnahme in Frankfurt. Gregory David Roberts wurde nach Australien zurückgeschickt, wo er weitere sechs Jahre im Gefängnis verbrachte – zwei davon in Einzelhaft. In dieser Zeit begann er seine Arbeit an seinem ersten Roman "Shantaram", der mittlerweile zu einem weltweiten sensationellen Erfolg avanciert ist. Heute lebt Gregory David Roberts mit seiner Familie in Genf.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er zwei Jahre Gefängnis hinter sich und ist auf der Flucht vor Interpol. Zu seinem großen Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch die exotische Metropole schließen die beiden eine innige Freundschaft, und Lindsay lernt nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen: Er wird zu „Shantaram“, einem „Mann des Friedens“, und kämpft für die Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt Lindsay einer Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten zur Unterwelt …
Meine Meinung:
Mir wurde das Buch von einer Bücherfreundin empfohlen, die sehr gerne Bücher über fremde Länder liest und manchmal auch dorthin reist. Auf ihre Empfehlungen kann ich mich immer verlassen und so habe ich dieses Buch erworben. Ich kannte nur den Klappentext, der Autor war mir unbekannt. Schon während ich das Buch mit stetig wachsender Begeisterung las, wollte ich natürlich noch viel mehr Informationen haben und habe jede Menge heraus gefunden. Obwohl der Autor in einem Interview, das er 2008 dem "Stern" gegeben hat, behauptet, dieses Buch wäre ein Roman und keine Autobiografie, findet der Leser doch viele Passagen, die Roberts dort erlebt hat.
Aber nun zum Buch und meine Eindrücke. Da ich wohl nie nach Indien reisen werde, habe ich durch dieses Buch unwahrscheinlich viel vom Land kennen lernen können. Der Protagonist Lindsay landet nach seiner Flucht aus dem Gefängnis in Australien in Bombay. Natürlich nicht in der Gegend der betuchten Inder, sondern ganz unten in einem Armenviertel. Zu seinem Glück lernt er den Inder Prabacker kennen, der ihm immer wieder hilft. Eine besonders tiefe Freundschaft entwickelt sich.
Genau wie Lindsay lerne ich viel über das Leben und Überleben der Ärmsten in den engen und verwinkelten Gassen. Sehr anschaulich beschreibt der Autor alles und ich habe wirklich das Gefühl dort zu sein. Leider bekommt Lindsay nicht nur Kontakt zu hilfsbereiten Indern sondern auch leider auch zu dubiosen Mitmenschen. So kommt auch eine sehr große Spannung auf.
Der Autor hat dieses sehr umfangreiche Buch sehr flüssig geschrieben. Manchmal kommt ja schon etwas Langeweile bei solchen dicken Büchern auf, aber vom Anfang bis Ende hat es mich gefesselt. Die Erlebnisse haben mich mitgerissen und leider kamen einige Schicksalsschläge darin vor, weshalb ich auch einige Tränen lassen musste.
Ich möchte hier jetzt auch nicht näher auf den Inhalt eingehen, denn das würde den Rahmen sprengen. Man möge mir einfach glauben, dass sich das Lesen dieses Buch auf jeden Fall lohnt.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, das Motiv ist typisch und in diesen Farbtönen sehr ansprechend.
Fazit:
Ich empfehle dieses Buch immer wieder gerne, denn es hat mich unwahrscheinlich begeistert. Und natürlich enthält es autobiografische Passagen, was es noch interessanter macht.
Titel: Shantaram
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch
erschienen: als Taschenbuch April 2010
Seiten: 1088
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Goldmann
zu kaufen: klick hier
Der Autor Gregory David Roberts wurde 1952 in Melbourne, Australien, geboren. Während seiner Studienjahre beging er mehrere bewaffnete Raubüberfälle und wurde zu einer 19-jährigen Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Nach seiner spektakulären Flucht ließ sich Gregory David Roberts in Bombay nieder. Dort gründete er unter anderem seine eigene Castingagentur für Bollywood-Filmproduktionen und eine Rockband. Seine Kontakte zur lokalen Mafia führten schließlich zu seiner Festnahme in Frankfurt. Gregory David Roberts wurde nach Australien zurückgeschickt, wo er weitere sechs Jahre im Gefängnis verbrachte – zwei davon in Einzelhaft. In dieser Zeit begann er seine Arbeit an seinem ersten Roman "Shantaram", der mittlerweile zu einem weltweiten sensationellen Erfolg avanciert ist. Heute lebt Gregory David Roberts mit seiner Familie in Genf.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Als der Australier Lindsay in Bombay strandet, hat er zwei Jahre Gefängnis hinter sich und ist auf der Flucht vor Interpol. Zu seinem großen Glück begegnet er dem jungen Inder Prabaker, der ihn unter seine Fittiche nimmt. Auf ihren Streifzügen durch die exotische Metropole schließen die beiden eine innige Freundschaft, und Lindsay lernt nicht nur die Landessprache, sondern auch, mit sich ins Reine zu kommen: Er wird zu „Shantaram“, einem „Mann des Friedens“, und kämpft für die Ärmsten der Armen. Doch dann verfällt Lindsay einer Deutsch-Amerikanerin mit dubiosen Kontakten zur Unterwelt …
Meine Meinung:
Mir wurde das Buch von einer Bücherfreundin empfohlen, die sehr gerne Bücher über fremde Länder liest und manchmal auch dorthin reist. Auf ihre Empfehlungen kann ich mich immer verlassen und so habe ich dieses Buch erworben. Ich kannte nur den Klappentext, der Autor war mir unbekannt. Schon während ich das Buch mit stetig wachsender Begeisterung las, wollte ich natürlich noch viel mehr Informationen haben und habe jede Menge heraus gefunden. Obwohl der Autor in einem Interview, das er 2008 dem "Stern" gegeben hat, behauptet, dieses Buch wäre ein Roman und keine Autobiografie, findet der Leser doch viele Passagen, die Roberts dort erlebt hat.
Aber nun zum Buch und meine Eindrücke. Da ich wohl nie nach Indien reisen werde, habe ich durch dieses Buch unwahrscheinlich viel vom Land kennen lernen können. Der Protagonist Lindsay landet nach seiner Flucht aus dem Gefängnis in Australien in Bombay. Natürlich nicht in der Gegend der betuchten Inder, sondern ganz unten in einem Armenviertel. Zu seinem Glück lernt er den Inder Prabacker kennen, der ihm immer wieder hilft. Eine besonders tiefe Freundschaft entwickelt sich.
Genau wie Lindsay lerne ich viel über das Leben und Überleben der Ärmsten in den engen und verwinkelten Gassen. Sehr anschaulich beschreibt der Autor alles und ich habe wirklich das Gefühl dort zu sein. Leider bekommt Lindsay nicht nur Kontakt zu hilfsbereiten Indern sondern auch leider auch zu dubiosen Mitmenschen. So kommt auch eine sehr große Spannung auf.
Der Autor hat dieses sehr umfangreiche Buch sehr flüssig geschrieben. Manchmal kommt ja schon etwas Langeweile bei solchen dicken Büchern auf, aber vom Anfang bis Ende hat es mich gefesselt. Die Erlebnisse haben mich mitgerissen und leider kamen einige Schicksalsschläge darin vor, weshalb ich auch einige Tränen lassen musste.
Ich möchte hier jetzt auch nicht näher auf den Inhalt eingehen, denn das würde den Rahmen sprengen. Man möge mir einfach glauben, dass sich das Lesen dieses Buch auf jeden Fall lohnt.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, das Motiv ist typisch und in diesen Farbtönen sehr ansprechend.
Fazit:
Ich empfehle dieses Buch immer wieder gerne, denn es hat mich unwahrscheinlich begeistert. Und natürlich enthält es autobiografische Passagen, was es noch interessanter macht.
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