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Samstag, 25. Juli 2015
Rezension - Glückliche Menschen küssen auch im Regen
Autorin: Agnés Martin-Lugand
Titel: Glückliche Menschen küssen auch im Regen
Genre: Roman
Version: eBook und broschiert
erschienen: 12. Januar 2015
Seiten: 207
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Agnès Martin-Lugand ist Psychologin und war sechs Jahre im Rahmen eines Kinderschutzprogramms tätig. Seit dem Riesenerfolg von Glückliche Menschen küssen auch im Regen, das demnächst verfilmt wird, widmet sie sich nur noch dem Schreiben. Agnès Martin-Lugand lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in der Normandie.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Seitdem ihr Mann Colin und ihre Tochter Clara bei einem Unfall starben, lebt Diane zurückgezogen. Der Einzige, den sie in ihre Wohnung lässt, ist ihr Freund Félix, mit dem sie bis vor einem Jahr ein Literaturcafé betrieben hat. Eines Tages jedoch beschließt sie Hals über Kopf, Paris zu verlassen und nach Irland zu ziehen, was ursprünglich einmal Colins Traum war. Ihr Ziel heißt: Mulranny. In dem kleinen Dorf am Meer hofft sie ein neues Leben aufbauen zu können – an einem Ort, an dem Claras Lachen nie erklang. Sie hätte aber nie erwartet, dass es ausgerechnet im regnerischsten Kaff der Welt jemanden gibt, der wieder Licht in ihr Leben bringt …
Meine Meinung:
Ich sitze hier und überlege die ganze Zeit, was mir dieses Buch gegeben hat. Ich gebe ja zu, dass mich der Titel des Buches verführt hat und auch die Kurzbeschreibung las sich sehr vielversprechend.
Deshalb hatte ich gewisse Erwartungen an das Buch.
Zunächst lernte ich Diane kennen und musste erfahren, dass ihr das Schicksal übel mitgespielt hat. Bei einem Verkehrsunfall verliert sie ihren Mann und ihre Tochter. Natürlich ist die Trauer sehr groß und ich habe mit ihr gelitten, denn ich bin mir nicht sicher, wie es mir ergehen würde. Aber ich denke doch, dass ihr Verhalten etwas übertrieben ist. Wer kann es sich leisten, ein Jahr lang zu trauern, nicht arbeiten zu gehen, nur in der Wohnung rumzuhängen? Irgendwo hörte dann doch mal mein Mitleid auf und mir tat eher Felix, ihr Freund und Kollege leid, der sich seit einem Jahr um sie kümmerte.
Ganz plötzlich reißt sich Diane zusammen und schafft es tatsächlich in Irland ein Cottage zu mieten und die Reise dorthin zu organisieren. Schnell verfällt sie aber wieder in ihren alten Tagesablauf und will mit niemandem Kontakt haben. Wäre da nicht dieser ungehobelte Nachbar, der sie aus ihrer Lethargie reißt. Eher unbeabsichtigt, denn Diane, die nichts mit anderen Leuten zu tun haben will, kann es aber auch nicht ertragen, wenn jemand sie nicht beachtet. Ein Vielleser kann sich nun vorstellen, was passieren wird, denn irgendwann muss derjenige ja auftauchen, der wieder Licht in ihr Leben bringt, wie es in der Kurzbeschreibung so schön heißt.
Ich will jetzt nicht weiter über das Verhalten der Beiden schreiben, manches kann ich nachvollziehen, anderes wiederum nicht. Meine Sympathie zu Diane und Edward schwankte enorm. Normalerweise stehe ich voll auf der Seite der Protagonisten, aber beide machten es mir sehr schwer. Vor allem eine Entscheidung konnte und wollte ich nicht akzeptieren. Aber die Autorin hat sich nun einmal anders entschieden und ich musste es hinnehmen.
Was mich enorm gestört hat, war diese ewige Raucherei. Ich glaube, wenn die Sätze, in denen erwähnt wird, dass irgendwer schon wieder eine Zigarette anzündet, wegfallen würden, wäre das Buch um einige Seiten dünner geworden. Sorry, aber das ist halt mein Gefühl.
Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich auch sagen, dass ich den Titel des Buches unpassend finde. Die richtige Übersetzung des Originaltitels "Glückliche Menschen lesen und trinken Kaffee" finde ich viel besser.
Anfangs habe ich erwähnt, dass ich überlege, was mir das Buch gegeben hat und dazu möchte ich kurz noch etwas schreiben. Die Erwartungshaltung bei Büchern ist doch so, lese ich einen Krimi, erwarte ich Spannung, bei einem humorvollen Buch möchte ich lachen. Manchmal lese ich gerne tiefsinniges, ich kann mitweinen oder mitzittern. Aber hier war nur die Neugierde auf das Ende, was mir dann noch nicht einmal gefallen hat. Ich wollte Diane auf ihrem schweren Weg begleiten und erleben, dass sie ein glückliches neues Leben anfängt. Nun, die Autorin war mit mir nicht einer Meinung, deshalb bin ich von dem Buch doch etwas enttäuscht.
Fazit:
Ich habe mir diesmal fast alle anderen Rezensionen angesehen und musste dabei auch feststellen, dass die Meinung über das Buch sehr auseinander geht, wobei ich diesmal die wenig-Sternegeber durchaus verstehen kann. Ich kann leider keine eindeutige Leseempfehlung aussprechen.
Ich möchte mich beim Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar bedanken.
Sonntag, 21. Dezember 2014
Rezension - Onkel Humbert guckt so komisch
Autorin: Brigitte Kanitz
Titel: Onkel Humbert guckt so komisch
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 21. Juli 2014
Seiten: 321
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten, interviewte Heideköniginnen, begleitete einen Schäfer mit seinen Heidschnucken über die lilarote Landschaft und trabte mit der berittenen Polizei durch den Naturschutzpark rund um Wilsede. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Maja Glück würde sich an ihrem 30. Geburtstag am liebsten verkriechen, denn nichts läuft in ihrem Leben so wie geplant. Zu dumm, dass ihre Mutter eine Überraschungsparty organisiert hat … Um diese zu überstehen, trinkt Maja ordentlich einen über den Durst – und stolpert so unglücklich über einen Gartenzwerg, dass sie erst im Krankenhaus wieder zu sich kommt. Doch etwas ist anders: Plötzlich hört sie Stimmen, die ihr die unglaublichsten Dinge erzählen. Als sie schon meint, verrückt zu werden, klärt ihr Onkel Humbert sie auf: Maja hat den Fluch der Familie geerbt. Sie kann Gedanken lesen …
Meine Meinung:
Der Buchtitel mag einem ja zunächst komisch vorkommen, aber ich kann es jetzt nachvollziehen. Die Autorin fragt uns Leser, ob wir wirklich Gedanken lesen möchten. Nachdem ich das Buch gelesen habe, sage ich eindeutig: Nein! Und Onkel Humbert kann ich sehr gut verstehen, denn der ärmste kann die Gedanken seiner Mitmenschen lesen und da gibt es vieles, was er nicht wissen möchte.
Brigitte Kanitz beschreibt sehr humorvoll, was Maja alles so erlebt, nachdem sie sich bei einem Sturz heftig den Kopf gestoßen hat. Maja hat es aber auch nicht leicht, ihre Familie will sie mit einer Feier zum 30. Geburtstag überraschen, mit Leuten, die sie ewig nicht mehr gesehen hat und auch nicht unbedingt wiedersehen möchte, da sie in der Vergangenheit nicht die tollsten Erlebnisse mit ihnen hatte. Als sie über den Gartenzwerg gestolpert ist und sich dann im Krankenhaus wieder findet, ist nichts mehr so, wie es mal war. Leider erfährt sie nun, was die Leute von ihr halten und worüber sie sich sonst noch Gedanken machen. Aber sie erfährt auch etwas, was sonst keiner mitbekommen hätte und das würde nichts Gutes für ihren kleinen Ort und die Bewohner bedeuten. Obwohl Maja manchmal ausgesprochen schusselig ist, kann sie doch dafür sorgen, dass nicht alles so kommt, wie manche planen. Die Schilderungen fand ich sehr amüsant und den Dorfbrunnen hätte ich ja zu gerne einmal gesehen.
Das Buchcover gefällt mir, denn es ist sehr witzig gemacht, obwohl es nicht Onkel Humbert ist, der dort abgebildet ist. Ich gehe einfach mal davon aus, dass uns da eine gewisse Doppelmoral vermittelt werden soll.
Fazit:
Ein humorvolles Buch, das aber auch zum Nachdenken anregt. Auf jeden Fall kann ich es empfehlen.
Dem Verlag danke ich für das Rezensionsexemplar
Freitag, 28. November 2014
Rezension - Clara und die Granny-Nannys
Autorin: Tania Krätschmar
Titel: Clara und die Granny-Nannys
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. Oktober 2014
Seiten: 385
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt – und jetzt? Als Granny-Nannys durchstarten, natürlich! Suse, Karen und die verwitwete Hanni werden von Agenturbetreiberin Clara Behrens nach Berlin vermittelt. Sechs Tage in der Woche mit schlecht erzogenen Gasteltern, Kindern und Hunden, dazu noch jede Menge skurriler Katastrophen in der winterlichen Hauptstadt, an denen sie glatt scheitern könnten … wären da nicht ihre regelmäßigen Montagstreffen im Café Maiwald! Denn ehrliche Geständnisse aus dem Jetzt und Früher werden für Suse, Karen und Hanni zum Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
Meine Meinung:
Klasse! Um es ganz einfach auf einen Nenner zu bringen!
Das Buch ist so toll! Ich hatte Anfang des Jahres mit Begeisterung ein Buch von Tania Krätschmar gelesen und war nun neugierig auf dieses. Gut, dass ich es gelesen habe, denn es hat mir sehr viel Spaß bereitet!
Die drei Protagonistinnen Hanni, Karen und Suse sind nicht mehr die jüngsten, aber auch nicht zu alt, um sich nicht mehr auf eine Veränderung in ihrem Leben einzulassen. Auf verschiedenen Wegen erreicht sie die Zeitungsanzeige von Clara, die eine neue Agentur gründen möchte und dazu Granny-Nannys sucht. Zufällig treten alle drei zeitgleich in Berlin ihre Stelle an. Vom 1. Oktober bis Ende des Jahres sollen sie dort in ihren Gastfamilien bleiben.
Tania Krätschmar hat sehr humorvoll und auch realistisch beschrieben, was die drei während dieser Zeit erleben. Denn Hanni, Karen und Suse treffen nicht alles so an, wie sie es sich vorgestellt haben. Gut, dass Clara zu Beginn dafür gesorgt hat, dass die drei sich am ersten Montag in einem Café treffen und kennen lernen können. Alle sind sich sehr sympathisch und stellen fest, dass der Austausch ihnen sehr gut tut. So wird das Treffen am Montag ein wichtiger Bestandteil während ihrer Zeit in Berlin. Es hilft Ihnen und es entwickelt sich eine wertvolle Freundschaft.
Alle drei Protagonistinnen waren mir ausgesprochen sympathisch und ich hatte das Gefühl, immer an ihrer Seite zu sein. Ich konnte sie alle so gut verstehen und auch nachvollziehen, was sie so dachten und weshalb sie manchmal so handelten. In jeder der dreien habe ich ein Stück von mir wieder gefunden und ich denke, so wird es vielen Leserinnen gehen. Gut hat mir gefallen, dass alle drei in etwa in meinem Alter waren und mitten im Leben standen und ihre Erfahrungen im Leben gemacht haben. Sie kamen wir wirklich sehr realistisch vor, aber das hatte ich ja bereits erwähnt.
Mit Bravour haben alle drei die nicht gerade leichten Aufgaben gemeistert. Naja, die eine hat vielleicht doch etwas mehr erwartet, aber im Großen und Ganzen war diese Zeit prägend für alle. Zu gerne wüsste ich, wie es bei allen weitergeht, denn eigentlich könnte es durchaus eine Fortsetzung geben.
Tania Krätschmar hat mich mit diesem Buch so sehr gefesselt, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Beinahe hätte ich es auch geschafft, aber im letzten Viertel des Buches war die Müdigkeit doch größer als die Neugierde.
Ich könnte noch so vieles über dieses Buch schreiben, sicher merkt man mir die Begeisterung an. Auch zu den Gastfamilien gibt es ebenfalls einiges zu schreiben. Aber ich will hier nicht zu viel verraten und außerdem lagen mir die drei Granny-Nannys mehr am Herzen.
Wer nun wissen will, was ein Ättätschi ist, ob man Drogen essen kann und ob heutzutage zwölfjährige noch mit Legosteinen spielen, der wird es beim Lesen dieses Buch erfahren. Ich konnte es doch nicht lassen und wollte zumindest durch einige wenige Hinweise die Neugierde auf dieses Bücher noch mehr schüren.
Obwohl jeder den Eindruck bekommen könnte, dass ich hier ein sehr humoriges Buch beschrieben habe, hat es doch auch ernste Hintergründe. So habe ich nun zwei Bücher von Tania Krätschmar kennen gelernt, in der sie auf humorvolle Weise doch wichtige Themen der Frauen in einem gewissen Alter beschreibt.
Fazit:
Absolut empfehlens- und lesenswert! Ich denke, das sagt doch alles aus, oder?
Ich danke dem Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar.
Titel: Clara und die Granny-Nannys
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 20. Oktober 2014
Seiten: 385
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt – und jetzt? Als Granny-Nannys durchstarten, natürlich! Suse, Karen und die verwitwete Hanni werden von Agenturbetreiberin Clara Behrens nach Berlin vermittelt. Sechs Tage in der Woche mit schlecht erzogenen Gasteltern, Kindern und Hunden, dazu noch jede Menge skurriler Katastrophen in der winterlichen Hauptstadt, an denen sie glatt scheitern könnten … wären da nicht ihre regelmäßigen Montagstreffen im Café Maiwald! Denn ehrliche Geständnisse aus dem Jetzt und Früher werden für Suse, Karen und Hanni zum Beginn einer wunderbaren Freundschaft …
Meine Meinung:
Klasse! Um es ganz einfach auf einen Nenner zu bringen!
Das Buch ist so toll! Ich hatte Anfang des Jahres mit Begeisterung ein Buch von Tania Krätschmar gelesen und war nun neugierig auf dieses. Gut, dass ich es gelesen habe, denn es hat mir sehr viel Spaß bereitet!
Die drei Protagonistinnen Hanni, Karen und Suse sind nicht mehr die jüngsten, aber auch nicht zu alt, um sich nicht mehr auf eine Veränderung in ihrem Leben einzulassen. Auf verschiedenen Wegen erreicht sie die Zeitungsanzeige von Clara, die eine neue Agentur gründen möchte und dazu Granny-Nannys sucht. Zufällig treten alle drei zeitgleich in Berlin ihre Stelle an. Vom 1. Oktober bis Ende des Jahres sollen sie dort in ihren Gastfamilien bleiben.
Tania Krätschmar hat sehr humorvoll und auch realistisch beschrieben, was die drei während dieser Zeit erleben. Denn Hanni, Karen und Suse treffen nicht alles so an, wie sie es sich vorgestellt haben. Gut, dass Clara zu Beginn dafür gesorgt hat, dass die drei sich am ersten Montag in einem Café treffen und kennen lernen können. Alle sind sich sehr sympathisch und stellen fest, dass der Austausch ihnen sehr gut tut. So wird das Treffen am Montag ein wichtiger Bestandteil während ihrer Zeit in Berlin. Es hilft Ihnen und es entwickelt sich eine wertvolle Freundschaft.
Alle drei Protagonistinnen waren mir ausgesprochen sympathisch und ich hatte das Gefühl, immer an ihrer Seite zu sein. Ich konnte sie alle so gut verstehen und auch nachvollziehen, was sie so dachten und weshalb sie manchmal so handelten. In jeder der dreien habe ich ein Stück von mir wieder gefunden und ich denke, so wird es vielen Leserinnen gehen. Gut hat mir gefallen, dass alle drei in etwa in meinem Alter waren und mitten im Leben standen und ihre Erfahrungen im Leben gemacht haben. Sie kamen wir wirklich sehr realistisch vor, aber das hatte ich ja bereits erwähnt.
Mit Bravour haben alle drei die nicht gerade leichten Aufgaben gemeistert. Naja, die eine hat vielleicht doch etwas mehr erwartet, aber im Großen und Ganzen war diese Zeit prägend für alle. Zu gerne wüsste ich, wie es bei allen weitergeht, denn eigentlich könnte es durchaus eine Fortsetzung geben.
Tania Krätschmar hat mich mit diesem Buch so sehr gefesselt, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Beinahe hätte ich es auch geschafft, aber im letzten Viertel des Buches war die Müdigkeit doch größer als die Neugierde.
Ich könnte noch so vieles über dieses Buch schreiben, sicher merkt man mir die Begeisterung an. Auch zu den Gastfamilien gibt es ebenfalls einiges zu schreiben. Aber ich will hier nicht zu viel verraten und außerdem lagen mir die drei Granny-Nannys mehr am Herzen.
Wer nun wissen will, was ein Ättätschi ist, ob man Drogen essen kann und ob heutzutage zwölfjährige noch mit Legosteinen spielen, der wird es beim Lesen dieses Buch erfahren. Ich konnte es doch nicht lassen und wollte zumindest durch einige wenige Hinweise die Neugierde auf dieses Bücher noch mehr schüren.
Obwohl jeder den Eindruck bekommen könnte, dass ich hier ein sehr humoriges Buch beschrieben habe, hat es doch auch ernste Hintergründe. So habe ich nun zwei Bücher von Tania Krätschmar kennen gelernt, in der sie auf humorvolle Weise doch wichtige Themen der Frauen in einem gewissen Alter beschreibt.
Fazit:
Absolut empfehlens- und lesenswert! Ich denke, das sagt doch alles aus, oder?
Ich danke dem Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar.
Montag, 27. Oktober 2014
Rezension - Das kastilische Erbe
Autorin: Ulrike Schweikert
Titel: Das kastilische Erbe
Genre: Historisch
Version: eBook, Gebunden und Taschenbuch
erschienen: als TB 15. September 2014
Seiten: 608
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin und studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen sind faszinierende, lebensnahe Heldinnen, was sie in diesem Buch erneut unter Beweis stellt. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In einem Antiquariat stößt die Münchner Journalistin Isaura auf ein altes Buch, dessen Autorin sich »La Caminata« nennt. Die Worte erscheinen ihr seltsam vertraut, und sie ist fasziniert von der Geschichte der jungen Hofdame Jimena, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte. Isaura begibt sich auf Spurensuche in Spanien, und kommt in dem kleinen Städtchen Tordesillas einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, das sie tief in ihre eigene Familiengeschichte führt …
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Ulrike Schweikert gelesen und so fiel mir die Entscheidung nicht schwer, mich näher mit diesem Buch zu beschäftigen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, sondern konnte mich ein weiteres Mal von einem ihrer Bücher fesseln lassen.
Die Journalistin Isaura fühlt sich auf unerklärliche und seltsame Weise mit Spanien verbunden. Als sie dann von der ihr unbekannten Großtante ein Anwesen in Kastilien erbt, kommt sie einem besonderen Geheimnis auf die Spur. Gleichzeitig taucht sie in das Leben von der Hofdame Jimena und der Königin Isabel von Kastilien ein.
Ich als Leserin erfahre nun im Wechsel, was Isaura erlebt und bin über einen kurzen Zeitraum im Leben der Königin dabei. Von Isabel habe ich schon öfter mal etwas gelesen, aber diese Variante der Erzählung hat mich wieder sehr gefesselt. Erstaunlich, was die Könige und die Infanten damals alles durchmachen mussten, Dagegen ist das heutige Leben der spanischen Königsfamilie ein Zuckerschlecken.
Aber auch die Ereignisse im Leben von Isaura haben mich sehr gefesselt, wollte sie doch ursprünglich mit ihrem Mann nach Spanien fahren und mit ihm das Erbe ansehen. Muss sie dann leider erfahren, dass er sie mit einer Kollegin betrügt. Außerdem passiert ihr so vieles, was sie sich nicht erklären kann, alles ist sehr geheimnisvoll.
Ulrike Schweikert ist es gelungen aus wahren Begebenheiten ein spannendes und fesselndes Buch zu schreiben. Manchmal empfinde ich die abwechselnden Kapitel mit den Zeitsprüngen und Ortswechseln etwas störend im Lesefluss. Aber hier hatte ich gar keine Probleme. Sofort tauchte ich wieder in die jeweiligen Geschichte ein und habe auch nicht den Anschluss verloren.
Die Autorin hat gut recherchiert und überhaupt nicht langweilig über die historischen Ereignisse geschrieben. Durch Fantasie und die Verbundenheit mit Isaura der heutigen Zeit wurde der Bericht des Zeitgeschehens aufgelockert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und so habe ich diesen "Wälzer" in einer kurzen Zeit lesen können.
Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und auch die Zeichnung im Buch über Spanien anno 1480 fand ich sehr hilfreich. Der Buchtitel erklärt sich beim Lesen des Buches und ich finde ihn wirklich passend.
Fazit:
Fans von historischen Büchern kann ich dies auf jeden Fall empfehlen. Historie, Spannung, Fantasie und Gegenwart, alles ist in diesem Buch wunderbar vereint.
Dem Verlag blanvalet danke ich vielmals für das Rezensionsexemplar.
Titel: Das kastilische Erbe
Genre: Historisch
Version: eBook, Gebunden und Taschenbuch
erschienen: als TB 15. September 2014
Seiten: 608
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Ulrike Schweikert arbeitete nach einer Banklehre als Wertpapierhändlerin und studierte Geologie und Journalismus. Seit ihrem fulminanten Romandebüt »Die Tochter des Salzsieders« ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane. Ihr Markenzeichen sind faszinierende, lebensnahe Heldinnen, was sie in diesem Buch erneut unter Beweis stellt. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In einem Antiquariat stößt die Münchner Journalistin Isaura auf ein altes Buch, dessen Autorin sich »La Caminata« nennt. Die Worte erscheinen ihr seltsam vertraut, und sie ist fasziniert von der Geschichte der jungen Hofdame Jimena, die im 15. Jahrhundert an der Seite von Isabel von Kastilien lebte. Isaura begibt sich auf Spurensuche in Spanien, und kommt in dem kleinen Städtchen Tordesillas einem jahrhundertealten Geheimnis auf die Spur, das sie tief in ihre eigene Familiengeschichte führt …
Meine Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Ulrike Schweikert gelesen und so fiel mir die Entscheidung nicht schwer, mich näher mit diesem Buch zu beschäftigen. Ich wurde auch nicht enttäuscht, sondern konnte mich ein weiteres Mal von einem ihrer Bücher fesseln lassen.
Die Journalistin Isaura fühlt sich auf unerklärliche und seltsame Weise mit Spanien verbunden. Als sie dann von der ihr unbekannten Großtante ein Anwesen in Kastilien erbt, kommt sie einem besonderen Geheimnis auf die Spur. Gleichzeitig taucht sie in das Leben von der Hofdame Jimena und der Königin Isabel von Kastilien ein.
Ich als Leserin erfahre nun im Wechsel, was Isaura erlebt und bin über einen kurzen Zeitraum im Leben der Königin dabei. Von Isabel habe ich schon öfter mal etwas gelesen, aber diese Variante der Erzählung hat mich wieder sehr gefesselt. Erstaunlich, was die Könige und die Infanten damals alles durchmachen mussten, Dagegen ist das heutige Leben der spanischen Königsfamilie ein Zuckerschlecken.
Aber auch die Ereignisse im Leben von Isaura haben mich sehr gefesselt, wollte sie doch ursprünglich mit ihrem Mann nach Spanien fahren und mit ihm das Erbe ansehen. Muss sie dann leider erfahren, dass er sie mit einer Kollegin betrügt. Außerdem passiert ihr so vieles, was sie sich nicht erklären kann, alles ist sehr geheimnisvoll.
Ulrike Schweikert ist es gelungen aus wahren Begebenheiten ein spannendes und fesselndes Buch zu schreiben. Manchmal empfinde ich die abwechselnden Kapitel mit den Zeitsprüngen und Ortswechseln etwas störend im Lesefluss. Aber hier hatte ich gar keine Probleme. Sofort tauchte ich wieder in die jeweiligen Geschichte ein und habe auch nicht den Anschluss verloren.
Die Autorin hat gut recherchiert und überhaupt nicht langweilig über die historischen Ereignisse geschrieben. Durch Fantasie und die Verbundenheit mit Isaura der heutigen Zeit wurde der Bericht des Zeitgeschehens aufgelockert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und so habe ich diesen "Wälzer" in einer kurzen Zeit lesen können.
Das Buchcover hat mich sehr angesprochen und auch die Zeichnung im Buch über Spanien anno 1480 fand ich sehr hilfreich. Der Buchtitel erklärt sich beim Lesen des Buches und ich finde ihn wirklich passend.
Fazit:
Fans von historischen Büchern kann ich dies auf jeden Fall empfehlen. Historie, Spannung, Fantasie und Gegenwart, alles ist in diesem Buch wunderbar vereint.
Dem Verlag blanvalet danke ich vielmals für das Rezensionsexemplar.
Montag, 22. September 2014
Rezension - Zeit der Stürme
Autorin: Diana Gabaldon
Titel: Zeit der Stürme
Genre: Kurzromane
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. September 2013
Seiten: 445
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman »Feuer und Stein« wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel »Outlander« hochkarätig fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.
Kurzbeschreibung, aus dem Buch direkt entnommen:
Titel: Zeit der Stürme
Genre: Kurzromane
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. September 2013
Seiten: 445
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Diana Gabaldon war Honorarprofessorin für Tiefseebiologie und Zoologie an der Universität von Arizona, bevor sie sich hauptberuflich dem Schreiben widmete. Bereits ihr erster Roman »Feuer und Stein« wurde international zu einem gigantischen Erfolg und führte dazu, dass Millionen von Lesern zu begeisterten Fans ihrer Romane wurden. Zuletzt wurde Gabaldons Highland-Saga unter dem Titel »Outlander« hochkarätig fürs Fernsehen verfilmt. Diana Gabaldon ist Mutter dreier erwachsener Kinder und lebt mit ihrem Mann in Scottsdale, Arizona.
Kurzbeschreibung, aus dem Buch direkt entnommen:
Diesmal habe ich mal etwas ganz anderes gemacht. Ich habe mir erlaubt direkt aus dem Buch die Kurzbeschreibung zu übernehmen, denn ich finde sie aussagekräftiger.
Meine Meinung:
Als großer Fan von den Büchern der Autorin Diana Gabaldon, freute ich mich, als ich dieses Buch entdeckte. Natürlich habe ich die gesamte Ausgabe der Highland-Saga gelesen und auch das Buch: der magische Steinkreis, ein Begleitbuch nach den vier ersten Bänden. Sogar das erste Buch über Lord John habe ich gelesen. Deshalb brauchte ich nicht lange überlegen, ob dieses Buch in mein Einkaufskörbchen landen sollte.
Obwohl ich im Vorfeld dachte, schade, ich hätte viel lieber etwas über die Familie von Jamie und Claire gelesen, haben mich die vier Geschichten doch gefesselt.
Diana Gabaldon schrieb am Anfang, dass sie es eigentlich nicht schafft, etwas "kurzes" zu schreiben und darüber war ich ganz froh, denn ich mag ja nicht so wirklich Kurzromane, ich finde immer, dass am Ende für mich noch Fragen offen sind. Aber hier war es ja anders. Die vier Geschichten laufen ja nebenher. Wobei mich am meisten das dritte Buch berührt hat, aber was genau verrate ich natürlich nicht.
Wenn man dieses Buch liest, sollte man wirklich die Hauptbücher kennen, sonst fehlen dort die Zusammenhänge. Auf der anderen Seite kann es auch neugierig machen, denn die Autorin erwähnt immer wieder, zu welchem Buch die jeweilige Geschichte gehört und wer es leider nicht kennt, wird durch Neugierde zugreifen.
Über den Schreibstil muss ich nicht mehr viel schreiben, denn den meisten sind die Bücher doch bekannt und wenn sie nicht gut geschrieben wären, hätten sie sicher nicht diesen Erfolg erzielt.
Fazit:
Um die Wartezeiten zwischen den einzelnen Büchern zu verkürzen oder um noch mehr Informationen zu bekommen, sollte dieses Buch der Sammlung zufügen.
Sonntag, 14. September 2014
Rezension - Totengrund
Autorin: Tess Gerritsen
Titel: Totengrund
Genre: Thriller
Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch
erschienen: 15. Mai 2012
Seiten. 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Tess Gerritsen schreibt knallharte Thriller, unter die Haut gehende Krimis und gilt international als Meisterin der Spannung. Dabei hat die in San Diego aufgewachsene Tess Gerritsen gar nicht vorgehabt, Schriftstellerin zu werden. Nach einem Medizinstudium und anschließender Tätigkeit als Internistin in Honolulu, Hawaii, schien ihre Laufbahn festgelegt. Während ihres Mutterschaftsurlaubs schrieb sie dann eine Kurzgeschichte, die sofort prämiert wurde. Damit stellten sich die Weichen ihres Lebens neu. Ihre Karriere als Medizinerin hat sie mittlerweile an den Nagel gehängt und ist "Vollzeitautorin". Privat liebt sie es eher friedlich: Nach ihren Hobbys befragt, nennt sie Gartenarbeit und Musik. Gerritsen lebt mit ihrem Mann und ihren Söhnen in Camden, Maine.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Dr. Maura Isles will in Kingdom Come Zuflucht vor dem Schneechaos finden. Doch es sieht aus, als hätten die Bewohner ihre Häuser nur Minuten vor ihrer Ankunft fluchtartig verlassen: Fenster und Türen stehen offen, Tische sind gedeckt – doch das Essen auf den Tellern ist festgefroren, kein Mensch weit und breit … Mauras Spur verliert sich. Bis eine Unfallmeldung Jane Rizzoli in Boston erreicht: Ein Wagen mit vier Insassen ist in eine Schlucht gestürzt. Unter den Toten ist eine Frau in Mauras Alter, und im Fond liegt ihr Gepäck …
Meine Meinung:
Puh, das Buch war so spannend und ich hatte mal wieder eine Lesenacht, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Ganz unbewusst bin ich mit diesem Buch mitten in einer Serie gelandet. Allerdings hatte ich keine Probleme mit allem klar zu kommen, denn das Buch an sich war abgeschlossen und wenn ich Wissenslücken hatte, dann gab es kurze Hinweise auf Geschehnisse der Vergangenheit.
Eigentlich wollte sich Dr. Maura Isles nach einer Tagung in Wyoming noch etwas die Gegend ansehen. Aber ihre Pläne änderte sie schnell, nachdem sie Doug, den sie aus der Schulzeit kannte, wiedertraf. Denn er lud sie ein mit ihm, seiner Tochter und einem befreundeten Paar ein Wochenende im Schnee zu verbringen.
Hätte sie geahnt, was alles passieren wird, hätte sie mit Sicherheit abgelehnt. Trotz Navi verfahren sie sich und statt zu wenden, landet das Auto im Graben. Der Weg zurück war zu Fuß zu weit und als Maura einen Hinweis auf einen Ort entdeckt, machen sie sich auf den Weg, denn es schneit immer mehr. Was sie dort antreffen, kommt schon etwas gruselig rüber. Die Bewohner scheinen den Ort fluchtartig verlassen zu haben. Was Maura und die anderen nun erleben ist wirklich sehr spannend beschrieben.
Da keiner wusste, das Maura diesen Ausflug vor hatte, fiel es ihren Freunden, die die Suche nach ihr einleiteten sehr schwer, die Spur zu finden. Nun konnte ich gleichzeitig lesen, was Jane Rizzoli und ihr Mann unternahmen, um sie zu finden und verfolgen, wie Maura und ihre Leute versuchten den Weg zurück zu finden.
Maura und ihre Freunde fand ich sehr sympathisch. Einige Szenen waren auch sehr humorvoll beschrieben, Wie zum Beispiel der Abend, an dem Jane und ihr Mann die kleine Tochter nicht ins Bett bekamen.
Ich erwähnte ja schon, dass ich so gefesselt war und keine Stelle im Buch fand, an dem ich eine Lesepause hätte einlegen können. Mit Sicherheit werde ich mich nun informieren, ob nach diesem Buch weitere Folgen geschrieben wurden.
Fazit:
Dieses spannende Buch kann ich jedem nur empfehlen und es hat mir auch nichts ausgemacht, die vorherigen nicht zu kennen.
Titel: Totengrund
Genre: Thriller
Version: eBook, Taschenbuch, gebunden und Hörbuch
erschienen: 15. Mai 2012
Seiten. 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die Autorin Tess Gerritsen schreibt knallharte Thriller, unter die Haut gehende Krimis und gilt international als Meisterin der Spannung. Dabei hat die in San Diego aufgewachsene Tess Gerritsen gar nicht vorgehabt, Schriftstellerin zu werden. Nach einem Medizinstudium und anschließender Tätigkeit als Internistin in Honolulu, Hawaii, schien ihre Laufbahn festgelegt. Während ihres Mutterschaftsurlaubs schrieb sie dann eine Kurzgeschichte, die sofort prämiert wurde. Damit stellten sich die Weichen ihres Lebens neu. Ihre Karriere als Medizinerin hat sie mittlerweile an den Nagel gehängt und ist "Vollzeitautorin". Privat liebt sie es eher friedlich: Nach ihren Hobbys befragt, nennt sie Gartenarbeit und Musik. Gerritsen lebt mit ihrem Mann und ihren Söhnen in Camden, Maine.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Dr. Maura Isles will in Kingdom Come Zuflucht vor dem Schneechaos finden. Doch es sieht aus, als hätten die Bewohner ihre Häuser nur Minuten vor ihrer Ankunft fluchtartig verlassen: Fenster und Türen stehen offen, Tische sind gedeckt – doch das Essen auf den Tellern ist festgefroren, kein Mensch weit und breit … Mauras Spur verliert sich. Bis eine Unfallmeldung Jane Rizzoli in Boston erreicht: Ein Wagen mit vier Insassen ist in eine Schlucht gestürzt. Unter den Toten ist eine Frau in Mauras Alter, und im Fond liegt ihr Gepäck …
Meine Meinung:
Puh, das Buch war so spannend und ich hatte mal wieder eine Lesenacht, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte.
Ganz unbewusst bin ich mit diesem Buch mitten in einer Serie gelandet. Allerdings hatte ich keine Probleme mit allem klar zu kommen, denn das Buch an sich war abgeschlossen und wenn ich Wissenslücken hatte, dann gab es kurze Hinweise auf Geschehnisse der Vergangenheit.
Eigentlich wollte sich Dr. Maura Isles nach einer Tagung in Wyoming noch etwas die Gegend ansehen. Aber ihre Pläne änderte sie schnell, nachdem sie Doug, den sie aus der Schulzeit kannte, wiedertraf. Denn er lud sie ein mit ihm, seiner Tochter und einem befreundeten Paar ein Wochenende im Schnee zu verbringen.
Hätte sie geahnt, was alles passieren wird, hätte sie mit Sicherheit abgelehnt. Trotz Navi verfahren sie sich und statt zu wenden, landet das Auto im Graben. Der Weg zurück war zu Fuß zu weit und als Maura einen Hinweis auf einen Ort entdeckt, machen sie sich auf den Weg, denn es schneit immer mehr. Was sie dort antreffen, kommt schon etwas gruselig rüber. Die Bewohner scheinen den Ort fluchtartig verlassen zu haben. Was Maura und die anderen nun erleben ist wirklich sehr spannend beschrieben.
Da keiner wusste, das Maura diesen Ausflug vor hatte, fiel es ihren Freunden, die die Suche nach ihr einleiteten sehr schwer, die Spur zu finden. Nun konnte ich gleichzeitig lesen, was Jane Rizzoli und ihr Mann unternahmen, um sie zu finden und verfolgen, wie Maura und ihre Leute versuchten den Weg zurück zu finden.
Maura und ihre Freunde fand ich sehr sympathisch. Einige Szenen waren auch sehr humorvoll beschrieben, Wie zum Beispiel der Abend, an dem Jane und ihr Mann die kleine Tochter nicht ins Bett bekamen.
Ich erwähnte ja schon, dass ich so gefesselt war und keine Stelle im Buch fand, an dem ich eine Lesepause hätte einlegen können. Mit Sicherheit werde ich mich nun informieren, ob nach diesem Buch weitere Folgen geschrieben wurden.
Fazit:
Dieses spannende Buch kann ich jedem nur empfehlen und es hat mir auch nichts ausgemacht, die vorherigen nicht zu kennen.
Montag, 25. August 2014
Rezension - Die Glücksbäckerin von Long Island
Autorin: Sylvia Lott
Titel: Die Glücksbäckerin von Long Island
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 21. Juli 2014
Seiten: 543
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Die freie Journalistin und Autorin Sylvia Lott ist gebürtige Ostfriesin. Sie schreibt für verschiedene Frauen-, Lifestyle- und Reisemagazine und veröffentlichte bei Blanvalet bereits den Roman "Die Rose von Darjeeling". Seit sie vor vielen Jahren bei einer Reisereportage ihren ersten „Cheese Cake New York Style“ probierte, ist sie süchtig nach diesem ganz besonderen Käsekuchen. Sylvia Lott lebt in Hamburg-Winterhude.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ostfriesland, 1932. Die junge Marie wächst in einfachen Verhältnissen auf. Als sie sich in den falschen Mann verliebt, wird sie von ihren Eltern zu Verwandten nach Amerika geschickt. Im Gepäck hat sie ein gebrochenes Herz – und das Rezept für einen köstlichen Käsekuchen. Sie ahnt nicht, dass sie damit New York im Sturm erobern wird …
Jahrzehnte später begleitet die Hamburger Fotografin Rona ihren Großvater nach Long Island, wo er seine Schwester Marie zu ihrem 90. Geburtstag besucht. Diese vertraut ihrer Großnichte eine Geschichte an, die deren Leben verändert…
Meine Meinung:
Nun sitze ich hier, lege das Buch mit einem Seufzer zur Seite und hätte so gerne ein Stück von dem tollen Kuchen.
Von der Geschichte ihrer eigenen Familie inspiriert hat Sylvia Lott ein, in meinen Augen, wunderschönes Buch geschrieben.
Im Jahr 1932 musste Marie als neunzehnjährige zu ihren Brüdern nach New York auswandern, weil ihre Eltern nicht mit der Wahl ihres künftigen Mannes einverstanden waren.Was zunächst eine große Strafe für Marie war, sollte sich im Laufe der Zeit zu ihrem Gunsten entwickeln. Denn in New York lernte sie ein ganz anderes, neues, aufregendes Leben kennen und sie wurde erwachsen.
Was damals Marie aller erlebt hat, erzählt sie Rona, die ihren Großvater zum neunzigsten Geburtstag seiner Schwester Marie begleitet. Deshalb wird in dem Buch in zwei Zeitebenen erzählt: Vergangenheit, von Marie und ihren Brüdern und Gegenwart von Marie, aber hauptsächlich von Rona. Der Sprung in die verschiedenen Zeiten ist mir sehr leicht gefallen, zumal die Kapitel mit den entsprechenden Überschriften versehen waren.
Sylvia Lott hat aber nicht nur über die beiden Frauen berichtet, sondern auch Ereignisse, die damals wirklich geschehen sind, mit der Handlung verknüpft. Jetzt weiß ich zum Beispiel auch was "Schleuderpost" ist. Außerdem hatte ich das Gefühl das alte New York aber auch Ostfriesland gut kennen zu lernen. Die Schilderung der damaligen Lebensumstände fand ich sehr interessant.
Die beiden Frauen habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich war neugierig, wie es in ihren Leben weiter geht. Der Käsekuchen spielt darin eine besonders große Rolle. Der Genuss dieses Kuchens hatte besondere Auswirkungen, irgendwie fühlte sich jeder nach dem Essen sehr wohl. Mir ging es mit diesem Buch so, es vermittelte eine besondere Stimmung auf mich als Leserin.
Ich war ja bereits von dem Buch "Die Rose von Darjelling" begeistert und kann sagen, dass sich meine Begeisterung bei diesem Buch noch gesteigert hat. Bei beiden Büchern haben mir die Buchcover sehr gut gefallen. Sie sind ein Blickfang und auf einem Tisch mit vielen Büchern erwecken sie sofort Aufsehen und Interesse.
Fazit:
Dieses Buch, das wieder sehr flüssig und fesselnd geschrieben wurde, möchte ich gerne weiter empfehlen.
Ich freue mich, dass es mir vom blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde und dafür möchte ich mich vielmals bedanken.
Montag, 18. August 2014
Rezension - Wenn es plötzlich Liebe ist
Autorin: J.R.Ward als Jessica Bird
Titel: Wenn es plötzlich Liebe wird
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. August 2010
Seiten: 415
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Ihren ersten Roman schrieb die Autorin Jessica Bird noch vor dem College. Und zehn Jahre später, als sie bereits als Rechtsanwältin in Boston arbeitete, hatte sie noch weitere Versuche in der Schublade. Ihr Mann und ihre Mutter drängten sie, ernst aus dem Hobby zu machen und sich einen Verlag zu suchen. Zum Glück, denn gleich ihr erster Roman wurde ein Erfolg. Inzwischen hat sie schon zweimal den begehrten RITA-Award gewonnen und schreibt unter dem Pseudonym J.R. Ward ebenso erfolgreiche Vampir-Romane. Jessica Bird ist verheiratet und lebt mit Mann und Hund in Kentucky.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf den ersten Blick scheint die junge Grace Hall alles zu haben, was das Herz begehrt. Aber ihr Reichtum macht sie verwundbar. Als einige prominente Frauen überfallen werden, heuert sie schweren Herzens einen Bodyguard an. Der verschlossene John Smith gibt ihr zwar Sicherheit, aber zugleich rauben seine Regeln ihr die Freiheit. Es kommt zu scharfen Konflikten, doch langsam wird Grace sehr neugierig, was eigentlich hinter der harten Schale dieses Mannes steckt …
Meine Meinung:
Für meine Teilnahme an der Challenge blanvalet war ich mal wieder auf der Suche nach einem passenden Buch. Auf der Büchermeile bei uns am Rhein habe ich dieses dann entdeckt. Cover und Titel sprachen mich an, zumal ich auch nach einer leichten Lektüre Ausschau gehalten habe.
Grace schwebt in Gefahr, denn eine gute Bekannte von ihr wurde ermordet und neben der Toten lag ein Zeitungsartikel über prominente Frauen, in dem ihr Name auch genannt wurde. Der Mann einer Freundin nennt ihr den Namen Jon Smith, der als guter Sicherheitsbeauftragter bekannt ist. Schweren Herzens entschließt sich Grace ihm den Auftrag zu geben. Denn beide haben sehr dominante Charaktere und keiner will dem anderen unterlegen sein. Wobei Grace in meinen Augen in diesem Fall sich etwas zurück halten sollte, denn schließlich geht es um ihr Leben.
Nun beginnt für beide eine abenteuerliche Zeit, beide merken, dass sie einander mehr bedeuten, als sie wahrhaben und auch zulassen wollen. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie sie damit umgehen. Vor allem war es sehr interessant, denn Grace musste ja überall die Anwesenheit von John erklären, der rund um die Uhr in ihrer Nähe sein musste. Gestört hat mich allerdings ein bisschen, dass immer wieder beschrieben wurde, wie beide sich das Näherkommen ausmalten, wie beide sich betrachteten und welche Gedanken dabei kamen. Ich wollte lieber mehr von dem spannenden Teil lesen, denn leider wurden immer mehr Frauen umgebracht und dem wahren Mörder kam keiner auf die Spur.
Nebenbei konnte ich als Leserin noch vieles aus dem Leben von Grace erfahren, welche Probleme sie nach dem Tod ihres Vaters hat, wie die Beziehung zu ihrer Mutter ist und welch wunderbare Ausstrahlung Grace hat.
Spannend war es bis zum Schluss, kurz vor Ende gab es sogar eine dramatische Steigerung mit der ich gar nicht gerechnet hatte.
Der Schreibstil war soweit gut, aber wie ich schon erwähnte, die langen Ausführungen mit den Betrachtungen und erotischen Gedanken haben mich dann doch etwas genervt.
Fazit:
Insgesamt betrachtet ist es eine nette Geschichte, die leicht mal zwischendurch gelesen werden kann.
Titel: Wenn es plötzlich Liebe wird
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. August 2010
Seiten: 415
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Ihren ersten Roman schrieb die Autorin Jessica Bird noch vor dem College. Und zehn Jahre später, als sie bereits als Rechtsanwältin in Boston arbeitete, hatte sie noch weitere Versuche in der Schublade. Ihr Mann und ihre Mutter drängten sie, ernst aus dem Hobby zu machen und sich einen Verlag zu suchen. Zum Glück, denn gleich ihr erster Roman wurde ein Erfolg. Inzwischen hat sie schon zweimal den begehrten RITA-Award gewonnen und schreibt unter dem Pseudonym J.R. Ward ebenso erfolgreiche Vampir-Romane. Jessica Bird ist verheiratet und lebt mit Mann und Hund in Kentucky.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf den ersten Blick scheint die junge Grace Hall alles zu haben, was das Herz begehrt. Aber ihr Reichtum macht sie verwundbar. Als einige prominente Frauen überfallen werden, heuert sie schweren Herzens einen Bodyguard an. Der verschlossene John Smith gibt ihr zwar Sicherheit, aber zugleich rauben seine Regeln ihr die Freiheit. Es kommt zu scharfen Konflikten, doch langsam wird Grace sehr neugierig, was eigentlich hinter der harten Schale dieses Mannes steckt …
Meine Meinung:
Für meine Teilnahme an der Challenge blanvalet war ich mal wieder auf der Suche nach einem passenden Buch. Auf der Büchermeile bei uns am Rhein habe ich dieses dann entdeckt. Cover und Titel sprachen mich an, zumal ich auch nach einer leichten Lektüre Ausschau gehalten habe.
Grace schwebt in Gefahr, denn eine gute Bekannte von ihr wurde ermordet und neben der Toten lag ein Zeitungsartikel über prominente Frauen, in dem ihr Name auch genannt wurde. Der Mann einer Freundin nennt ihr den Namen Jon Smith, der als guter Sicherheitsbeauftragter bekannt ist. Schweren Herzens entschließt sich Grace ihm den Auftrag zu geben. Denn beide haben sehr dominante Charaktere und keiner will dem anderen unterlegen sein. Wobei Grace in meinen Augen in diesem Fall sich etwas zurück halten sollte, denn schließlich geht es um ihr Leben.
Nun beginnt für beide eine abenteuerliche Zeit, beide merken, dass sie einander mehr bedeuten, als sie wahrhaben und auch zulassen wollen. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie sie damit umgehen. Vor allem war es sehr interessant, denn Grace musste ja überall die Anwesenheit von John erklären, der rund um die Uhr in ihrer Nähe sein musste. Gestört hat mich allerdings ein bisschen, dass immer wieder beschrieben wurde, wie beide sich das Näherkommen ausmalten, wie beide sich betrachteten und welche Gedanken dabei kamen. Ich wollte lieber mehr von dem spannenden Teil lesen, denn leider wurden immer mehr Frauen umgebracht und dem wahren Mörder kam keiner auf die Spur.
Nebenbei konnte ich als Leserin noch vieles aus dem Leben von Grace erfahren, welche Probleme sie nach dem Tod ihres Vaters hat, wie die Beziehung zu ihrer Mutter ist und welch wunderbare Ausstrahlung Grace hat.
Spannend war es bis zum Schluss, kurz vor Ende gab es sogar eine dramatische Steigerung mit der ich gar nicht gerechnet hatte.
Der Schreibstil war soweit gut, aber wie ich schon erwähnte, die langen Ausführungen mit den Betrachtungen und erotischen Gedanken haben mich dann doch etwas genervt.
Fazit:
Insgesamt betrachtet ist es eine nette Geschichte, die leicht mal zwischendurch gelesen werden kann.
Mittwoch, 16. Juli 2014
Rezension - Provenzalische Verwicklungen
Titel: Provenzalische Verwicklungen
Genre: Krimi
Version: eBook, broschiert und Hörbuch
erschienen: 17. März 2014
Seiten: 321
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Sophie Bonnet ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Autorin. Sie veröffentlichte bereits mehrere Spannungsromane in deutschen und internationalen Verlagen. Der Frankreich-Krimi "Provenzalische Verwicklungen" ist ihr erstes Werk, in das sie ihre beiden großen Leidenschaften miteinbezieht: die französische Küche und ihre Vorliebe für die Provence, die sie beinahe jährlich bereist. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Sainte-Valérie, ein idyllisches Dorf in der Provence inmitten von Weinbergen und Olivenhainen. Der ehemalige Pariser Kommissar Pierre Durand würde den Spätsommer in seiner Wahlheimat genießen, wenn ihn nicht gerade seine Freundin verlassen hätte. Doch auch mit der Ruhe ist es plötzlich vorbei: Der Dorfcasanova wird ermordet in einem Weintank aufgefunden – daran geheftet ein Rezept für Coq au vin. War es ein makabrer Racheakt eines gehörnten Ehemanns? Die Dorfbewohner halten fest zusammen. Und schon bald ahnt Pierre, dass sich hinter der schönen Fassade Sainte-Valéries ganze Abgründe auftun ...
Meine Meinung:
Das war mal wieder ein Krimi so richtig nach meinem Geschmack. Ein wunderschön beschriebener Ort in der Provence, ein Kommissar, der sich nicht immer an Vorgaben hält und urige Dorfbewohner.
Aber auch in dieser Idylle passieren Morde und nicht zu wenig. Pierre Durand, der in Paris erfolgreich gearbeitet hat, kann dort nun zeigen, was in ihm steckt. Aber die Dorfbewohner sind nicht gerade begeistert, über die Geschehnisse vor Ort und rücken nur zögerlich mit den Antworten heraus. Auch von anderer Seite werden Pierre Steine in den Weg gelegt. Allerdings meistert er alles mit Bravour.
Ich fand den Protagonisten sehr sympathisch und mich hat gefesselt, wie er versucht, den Fall zu lösen Neben seiner Arbeit muss Pierre allerdings auch sein Privatleben in Ordnung bringen und Entscheidungen treffen. Mit Schmunzeln habe von seinen Kochkünsten gelesen. Er belegt einen Kochkurs, nichts ahnend, welche Auswirkungen dies für ihn haben wird, sowohl beruflich als auch privat.
Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich hatte zwar so meine Vermutungen, wer hinter einem Mord stecken könnte, aber mehr ahnte ich nicht und zum Schluss war ich dann auch sehr überrascht. Vor allem steigerte sich zum Ende die Spannung und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es ausgeht.
Die Gegend wurde von Sophie Bonnet sehr gut beschrieben, dass man alles wunderbar vor Augen hatte und sich wünschte dies einmal mit eigenen Augen sehen zu können.
Da mir eigentlich alle Dorfbewohner ans Herz gewachsen sind, der eine mehr, der andere etwas weniger, würde ich es begrüßen, wenn es weitere Folgen aus der Provence geben wird.
Fazit:
In diesem Buch fand ich vieles vereint: Spannung, Humor und ein bisschen Romanze. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter. Wie erwähnt, ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.
Dem Verlag Blanvalet danke ich für das Rezensionsexemplar dieses Buches.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Sainte-Valérie, ein idyllisches Dorf in der Provence inmitten von Weinbergen und Olivenhainen. Der ehemalige Pariser Kommissar Pierre Durand würde den Spätsommer in seiner Wahlheimat genießen, wenn ihn nicht gerade seine Freundin verlassen hätte. Doch auch mit der Ruhe ist es plötzlich vorbei: Der Dorfcasanova wird ermordet in einem Weintank aufgefunden – daran geheftet ein Rezept für Coq au vin. War es ein makabrer Racheakt eines gehörnten Ehemanns? Die Dorfbewohner halten fest zusammen. Und schon bald ahnt Pierre, dass sich hinter der schönen Fassade Sainte-Valéries ganze Abgründe auftun ...
Meine Meinung:
Das war mal wieder ein Krimi so richtig nach meinem Geschmack. Ein wunderschön beschriebener Ort in der Provence, ein Kommissar, der sich nicht immer an Vorgaben hält und urige Dorfbewohner.
Aber auch in dieser Idylle passieren Morde und nicht zu wenig. Pierre Durand, der in Paris erfolgreich gearbeitet hat, kann dort nun zeigen, was in ihm steckt. Aber die Dorfbewohner sind nicht gerade begeistert, über die Geschehnisse vor Ort und rücken nur zögerlich mit den Antworten heraus. Auch von anderer Seite werden Pierre Steine in den Weg gelegt. Allerdings meistert er alles mit Bravour.
Ich fand den Protagonisten sehr sympathisch und mich hat gefesselt, wie er versucht, den Fall zu lösen Neben seiner Arbeit muss Pierre allerdings auch sein Privatleben in Ordnung bringen und Entscheidungen treffen. Mit Schmunzeln habe von seinen Kochkünsten gelesen. Er belegt einen Kochkurs, nichts ahnend, welche Auswirkungen dies für ihn haben wird, sowohl beruflich als auch privat.
Mir hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich hatte zwar so meine Vermutungen, wer hinter einem Mord stecken könnte, aber mehr ahnte ich nicht und zum Schluss war ich dann auch sehr überrascht. Vor allem steigerte sich zum Ende die Spannung und ich konnte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es ausgeht.
Die Gegend wurde von Sophie Bonnet sehr gut beschrieben, dass man alles wunderbar vor Augen hatte und sich wünschte dies einmal mit eigenen Augen sehen zu können.
Da mir eigentlich alle Dorfbewohner ans Herz gewachsen sind, der eine mehr, der andere etwas weniger, würde ich es begrüßen, wenn es weitere Folgen aus der Provence geben wird.
Fazit:
In diesem Buch fand ich vieles vereint: Spannung, Humor und ein bisschen Romanze. Mir hat es sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es weiter. Wie erwähnt, ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.
Dem Verlag Blanvalet danke ich für das Rezensionsexemplar dieses Buches.
Samstag, 12. Juli 2014
Rezension - Schöne Sauerei
Titel: Schöne Sauerei
Genre: Humor, Krimi
Version: eBook, gebundene Ausgabe und Taschenbuch
erschienen: Taschenbuchausgabe 17. Juni 2014
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier
Der Autor Arne Blum ist seit Jahren in der Verlagsbranche tätig und schreibt erfolgreiche Kriminalromane. Seine Schweinekrimireihe um die kluge Ermittlerin Kim mit der unfehlbaren Spürnase machte ihn nicht nur zu einem bekennenden Freund aller Schweine, sondern veranlasste ihn auch, ein Pseudonym für diese andere Seite in seinem kreativen Schaffen zu wählen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Liebe, Leid und Leichenschmaus – die größten Sauereien geschehen unter Menschen
Mit ihrem Verehrer Lunke, dem Wildschwein aus dem angrenzenden Wald, wird Kim Zeugin eines Mordes. Den Zweibeinern kann sie ihr Wissen nicht mitteilen, und so richtet sie in ihrer Ratlosigkeit ein heilloses Chaos an. Als auch noch der Schweinehirt umgebracht wird, bleibt der Trog fortan leer, und die Schweine müssen Mundraub begehen. Zu allem Überfluss taucht eine erbitterte Rivalin um Lunkes Gunst auf – ausgerechnet in der Rauschzeit. Zwischen Menschen und Schweinen kommt es zu einem feurigen Showdown, an dessen Ende sich gleich mehrere schöne Sauereien aufklären ...
Meine Meinung:
Dies ist der zweite Schweinekrimi von Arne Blum, den ich lese. Und auch diesmal war ich begeistert von dem Buch. Bücher über schlaue Hunde oder Katzen, die bei Mordermittlungen helfen, gibt es ja einige. Diesen Tieren fällt es meist auch leicht, den Menschen etwas zu zeigen. Aber wer achtet schon auf ein Schwein, das einen Mord beobachtet hat und die Information weitergeben möchte. Kim hat es wirklich schwer. Statt Aufmerksamkeit bekommt sie etwas zu trinken und muss sich Sprüche von Konfuzius anhören.
Zu allem Überfluss möchte Lunke gerne eine Nacht mit ihr verbringen und die anderen Schweine betrachten ihr Verhalten mit Misstrauen. Dabei will sie doch nur Dörthe helfen, die sich um die Schweine kümmert und ein sorgenfreies Leben bieten möchte. Eigentlich ist dies eine Geschichte, die es im Menschenleben auch oft genug gibt. Dass die Protagonistin Kim eine niedliche Sau ist macht das ganze allerdings reizvoller.
Mit viel Spannung und Humor hat der Autor einen weiteren Schweinekrimi geschrieben. Und dabei auch jede Menge Spuren gelegt, die nicht nur Kim verwirrt haben. Bis zum Ende wusste ich nicht wirklich, wer hinter welchen Handlungen steckte. Manche waren offensichtlich und klar, aber andere haben mich dann doch überrascht.
Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen und dies war auch der Grund, weshalb ich mich mit diesem Buch weiter befasst habe. Gelesen habe ich nun Band 1 und 3, wobei ich nicht das Gefühl habe, alle kennen zu müssen, um alles zu verstehen. Die Bücher sind für sich sehr gut abgeschlossen.
Fazit:
Wer Lust hat, mal wieder einen anderen Krimi mit so richtig viel Schweinerei zu lesen ;) , dem kann ich dieses Buch empfehlen.
Dem Verlag Blanvalet danke ich für das Rezensionsexemplar dieses Buch.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Rezension - Die Gefährtin des Vaganten
Autorin: Andrea Schacht
Titel: Die Gefährtin des Vaganten
Genre: Historischer Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 19. August 2013
Seiten: 528
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet
Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
März 1415. Das große Konzil in Konstanz zieht viele zwielichtige Gestalten an – doch wer hätte gedacht, dass auch der Papst selbst dazugehört? Eine Anklageschrift wegen krimineller Handlungen ist Grund genug für ihn unterzutauchen. Aus dem Staub macht sich auch Bischof Hagan von Speyer, als ein heimtückischer Anschlag auf ihn verübt wird. Er schließt sich einer Vagantengruppe an, die in einem Gasthof unterkommt. Die misstrauische Wirtin Laure wird schon bald zu seiner Verbündeten auf der Suche nach den Verbrechern, denn mit ihren entlarvenden Karikaturen hält sie des Rätsels Lösung in der Hand …
Meine Meinung:
Kennt Ihr das auch? Ein fesselndes Buch liegt vor Euch, es ist Schlafenszeit, aber gerade jetzt ist es so spannend. Ein Blick auf die Uhr. Was, so spät ist es schon? Wie viele Seiten sind es noch? Oh,oh, noch 200, es könnte eine längere Lesenacht werden. So ging es mir, als ich gestern mit dem Lesen dieses Buches begonnen hatte. Und nebenbei erwähnt, ich habe es geschafft und konnte es in einem Rutsch lesen.
Ich bin ja ein großer Fan der Bücher von Andrea Schacht. So wanderte denn auch dieses Buch in meine Büchertasche, als ich auf der Suche nach Büchern für die Teilnahme an der Challenge blanvalet war.
Die Geschichte dieses Buches spielt in einem Zeitalter, das Andrea Schacht sehr vertraut ist, denn die beliebte Begine Almut, die Protagonistin einer wunderschönen Buchserie der Autorin, lebte auch zu dieser Zeit und ich meine, dass sie es war, die in diesem Buch kurz erwähnt wurde.
Die Protagonistin dieses Buch, die Wirtin Laure war mir sofort sympathisch und mir hat gefallen, wie sie alles im Griff hatte. Denn als junge Witwe mit zwei Kindern musste sie einen Gasthof führen. Leicht ist es ihr nicht immer gefallen, denn der Stiefsohn Goswin, den ich nicht leiden konnte, hat es ihr schwer gemacht und seine Freunde, zwielichtige Gestalten trieben sich reichlich in ihrer Umgebung um.
Das Buch beginnt gleich spannend. Denn der Bischof Hagan von Speyer gerät in Konstanz in Gefahr und muss fliehen. Dabei hilft ihm eine Gruppe Vaganten, mit denen er, als Magister getarnt, nach Köln zieht.
Im nächsten Kapitel lernt der Leser Laure und ihre Leute kennen, die in Brück bei Köln leben und auch dort geht es gleich so richtig aufregend los. Sehr fesselnd hat Andrea Schacht dann im Wechsel über die Erlebnisse der beiden Gruppen geschrieben.
Im zweiten Teil des Buches ist die Gruppe auf dem Gasthof angekommen und dort kommt überhaupt keine Langeweile auf. So viel passiert dort und ich konnte wirklich nicht mit dem Lesen aufhören.
Mehr möchte ich jetzt nicht auf die Geschichte eingehen, es könnte sonst sein, dass ich anderen Lesern die Spannung nehme. Mir hat es auf jeden Fall wieder gefallen, mehr aus dem Leben in dieser Zeit zu erfahren. Außerdem kommen in dieser Geschichte so viele interessante Personen vor, die ich gerne selbst mal kennen gelernt hätte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir immer wieder, sonst hätte ich ja wohl auch nicht so viele Bücher von ihr gelesen. Sie hat es geschafft, dass ich bis zum Ende nicht wusste, ob bestimmte Personen nun zu den Guten oder Bösen gehörten. Und wie schon erwähnt, mir hätten die Augen zufallen müssen, freiwillig wollte ich das Buch nicht zur Seite legen.
Fazit:
Für Andrea Schacht-Fans ein Buch, das sie nicht verpassen sollten und andere Leser werden dadurch vielleicht neugierig auf weitere Bücher von ihr. Ich kann dieses und alle anderen auf jeden Fall empfehlen.
Mittwoch, 25. Juni 2014
Rezension - Finnen von Sinnen
Autor: Wolfram Eilenberger
Titel: Finnen von Sinnen
Genre: Roman
Version: eBook, Gebundene Ausgabe, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 20. Juni 2010
Seiten: 257
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Der Autor Wolfram Eilenberger (* 7. August 1972 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Publizist und Philosoph. Mehr Informationen über den Autor können hier nachgelesen werden.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Yksi, kaksi, kolme ... - Finnland für Anfänger und Liebhaber! Sie leben im hohen Norden. Sie gehen ständig in die Sauna. Haben Millionen Handys und leben mit Milliarden von Mücken. Die Finnen sind ein eigenwilliges und lustiges Völkchen.
Wolfram Eilenberger liebt sie. Ganz besonders eine. Deswegen zieht er mit ihr für ein halbes Jahr nach Finnland, um Land, Leute und insbesondere ihre Familie zu erkunden. Das ist 13 Jahre her ... Mittlerweile hat er festgestellt: Sie sind wunderbar, aber irgendwie spinnen sie auch, die Finnen. Ihre Sprache kennt fünfzehn Fälle und kein Geschlecht, dafür unterscheidet sie sieben Arten von Schneeregen. Die Finnen sprechen wenig und nur nach langen Denkpausen. Sie sagen niemals »Ich liebe dich«, zeugen aber die intelligentesten Kinder der Welt. Eine finnische Küche gibt es nicht, dafür jede Menge Wodka und traurigen Tango. Sie haben nur fünf Tage Sommer im Jahr, trotzdem besitzt jede finnische Familie mindestens ein Mökki (Sommerhäuschen) am See. Willkommen in Suomi, dem Land der eiskalten Widersprüche!
Meine Meinung:
Die Kurzbeschreibung hörte sich gut an und ich suchte nach einem Buch für meine Teilnahme an der Challenge blanvalet. So wanderte dieses Buch auch in meine große Büchertasche.
Allerdings muss ich sagen, dass ich dann doch etwas enttäuscht war. Ich hatte mir von dem Buch mehr versprochen. Zumal ich schon viele Bücher von Autoren gelesen hatte, die entweder auswandern oder einen Partner eines Landes heiraten, das wir nicht so gut kennen.
Ich will nicht behaupten, dass es uninteressant war, sonst hätte ich es auch nicht bis zum Ende gelesen. Aber über Land und Leute habe ich nur wenig neues erfahren, was ich sehr schade fand.
Ich bin mir nicht sicher, ob es vielleicht auch an dem Schreibstil lag, denn es war mir einfach zu sprunghaft. Mitten im Thema wird ausgeholt und von etwas anderem berichtet, was zwar Sinn machte, aber mich immer wieder ablenkte.
Im Nachhinein habe ich mir überlegt, was hat mir das Lesen dieses Buch gebracht. Interessant fand ich die Ausführungen über die Sprache und auch über das Verhalten einiger Finnen, was man nur erfährt, wenn man sie besser, sozusagen als Familie, kennenlernt.
Ich habe mir später andere Rezensionen über dieses Buch angesehen und festgestellt, dass die Meinungen sehr unterschiedlich sind. Die meisten, die dieses Buch gut fanden, hatten entweder in Finnland gelebt oder/und waren mit einem Finnen verheiratet. Dort gab es einen hohen Wiedererkennungswert. So gesehen war ich dann wohl die falsche Leserin für dieses Buch.
Fazit:
Ich würde dieses Buch den Lesern empfehlen, die Land und Leute vielleicht schon besser kennen. Ansonsten würde mich auch die Meinung anderer interessieren, die noch nie dort waren.
Donnerstag, 29. Mai 2014
Rezension - Der Garten über dem Meer
Autorin: Jane Corry
Titel: Der Garten über dem Meer
Genre: Roman
Version: ebook und gebundene Ausgabe
erschienen: 26. Mai 2014
Seiten: 609
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Eine kurze Biografie: Jane Corry wurde in London geboren und lebt jetzt an der Küste in Devon im Südwesten Englands. Sie ging auf eine der ältesten Mädchenschulen in England, die North London Collegiate School, zu der das Herrenhaus Canons gehört, in dem schon Georg Friedrich Händel zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Hofmusiker des Duke of Chandos residierte. Jane Corry wuchs daher mit einem guten Gespür für geschichtsträchtige Orte auf. Nach dem Schulabschluss studierte sie Anglistik und wurde dann Journalistin bei verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften, darunter The Times, Daily Telegraph und Good Housekeeping.
Als alleinerziehende Mutter arbeitete sie vier Jahre lang als Gefängnisreporterin in einem Hochsicherheitsgefängnis für Männer, damit sie ihre Raten bezahlen konnte. Diese Zeit hat sie trotz allem sehr positiv geprägt. Sie hat drei fast erwachsene Kinder und einen sehr anhänglichen Hund. Sie liebt es, mit ihrem zweiten Ehemann spazieren zu gehen, Tennis zu spielen und im Meer zu schwimmen (sogar, wenn es kalt ist!). Außerdem mag sie Bauchtanz (obwohl sie ziemlich schlank ist).
Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein alter Garten. Ein verwunschener Ring. Ein dunkles Geheimnis ...
Südengland am Meer. Die Londonerin Laura Marchmont und ihr frisch angetrauter Ehemann Charles ziehen in ein restauriertes Haus mit einem alten Garten direkt über den Klippen. Als Laura auf einem Sticktuch ihrer Großmutter ein ähnliches Haus und einen geheimnisvollen Schriftzug entdeckt, macht sie sich auf die Spuren der Vergangenheit …
Devon, 1866. Die junge Mary Rose erbt von ihrer Mutter einen Rubinring. Er soll sie beschützen, doch fällt er in die falschen Hände, wird er Unglück über die ganze Familie bringen ... Eine spannende, atmosphärische Familiensaga vor der malerischen Küste Südenglands.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Erzählung über das Leben von Mary Rose Marchmont. Im Jahr 1866 verliert die junge Mary Rose ihre Mutter, die die Geburt ihres Kindes nicht überlebt. Tochter und Vater helfen sich gegenseitig den Verlust der Mutter und Ehefrau zu verkraften. Nach einer Weile bekommt Mary Rose eine Gouvernante, die kurze Zeit später ihre Stiefmutter wird. Leider entwickelt sich das Zusammenleben nicht so, wie Mary Rose es sich vorgestellt hätte und es passiert ein Unfall.
Allerdings muss der Leser nun erst einmal warten, bis er erfährt, wie es weitergeht. Denn die Autorin hat eine Spannung eingebaut und beginnt an dieser Stelle mit der Erzählung über Laura Marchmonts Leben in der Gegenwart.
Laura Marchmont verbirgt irgendein Geheimnis, über das der Leser zunächst nichts genaues erfährt. Aber das tritt auch erst einmal in den Hintergrund, weil es interessanter ist, mitzuerleben, wie schnell sie sich verliebt und heiratet und dann ganz zufällig ein Haus in Devon findet.
Abwechselnd schreibt die Autorin nun über das Leben der beiden. Wobei ich richtig wütend wurde, als ich gelesen habe, was Mary Rose widerfährt. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass ihr doch jemand Glauben schenken wird. Lauras Geschichte ist auch dramatisch, aber nicht so sehr wie bei Mary Rose. Am liebsten hätte ich das Kapitel von Laura übersprungen, um sofort alles von Mary Rose zu erfahren.
Wie die beiden Schicksale nun zusammen gehören und ob am Ende alles zusammen gefügt wird, will ich hier nicht verraten, das muss jeder Leser selber heraus finden.
Ich fand das Buch sehr spannend und fesselnd geschrieben. Obwohl es mit 600 Seiten ein sehr dickes Buch ist, habe ich es zügig durchgelesen. Denn der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig.
Das Buchcover ist sehr ansprechend, allerdings bin ich der Meinung, dass der Titel nicht so recht zum Inhalt des Buches passt, zumindest spielt er keine so große Rolle, wie man vermuten würde.
Zusammengefasst ist es eine sehr nachdenkliche Geschichte über verschiedene Schicksale, wie sich Geschehnisse auf das Leben auswirken. Das war bei Mary Rose so und auch bei Laura. Glaubwürdigkeit und Vertrauen spielte eine wichtige Rolle.
Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen, die Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart wurden wunderbar miteinander verknüpft. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Titel: Der Garten über dem Meer
Genre: Roman
Version: ebook und gebundene Ausgabe
erschienen: 26. Mai 2014
Seiten: 609
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Eine kurze Biografie: Jane Corry wurde in London geboren und lebt jetzt an der Küste in Devon im Südwesten Englands. Sie ging auf eine der ältesten Mädchenschulen in England, die North London Collegiate School, zu der das Herrenhaus Canons gehört, in dem schon Georg Friedrich Händel zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Hofmusiker des Duke of Chandos residierte. Jane Corry wuchs daher mit einem guten Gespür für geschichtsträchtige Orte auf. Nach dem Schulabschluss studierte sie Anglistik und wurde dann Journalistin bei verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften, darunter The Times, Daily Telegraph und Good Housekeeping.
Als alleinerziehende Mutter arbeitete sie vier Jahre lang als Gefängnisreporterin in einem Hochsicherheitsgefängnis für Männer, damit sie ihre Raten bezahlen konnte. Diese Zeit hat sie trotz allem sehr positiv geprägt. Sie hat drei fast erwachsene Kinder und einen sehr anhänglichen Hund. Sie liebt es, mit ihrem zweiten Ehemann spazieren zu gehen, Tennis zu spielen und im Meer zu schwimmen (sogar, wenn es kalt ist!). Außerdem mag sie Bauchtanz (obwohl sie ziemlich schlank ist).
Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein alter Garten. Ein verwunschener Ring. Ein dunkles Geheimnis ...
Südengland am Meer. Die Londonerin Laura Marchmont und ihr frisch angetrauter Ehemann Charles ziehen in ein restauriertes Haus mit einem alten Garten direkt über den Klippen. Als Laura auf einem Sticktuch ihrer Großmutter ein ähnliches Haus und einen geheimnisvollen Schriftzug entdeckt, macht sie sich auf die Spuren der Vergangenheit …
Devon, 1866. Die junge Mary Rose erbt von ihrer Mutter einen Rubinring. Er soll sie beschützen, doch fällt er in die falschen Hände, wird er Unglück über die ganze Familie bringen ... Eine spannende, atmosphärische Familiensaga vor der malerischen Küste Südenglands.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Erzählung über das Leben von Mary Rose Marchmont. Im Jahr 1866 verliert die junge Mary Rose ihre Mutter, die die Geburt ihres Kindes nicht überlebt. Tochter und Vater helfen sich gegenseitig den Verlust der Mutter und Ehefrau zu verkraften. Nach einer Weile bekommt Mary Rose eine Gouvernante, die kurze Zeit später ihre Stiefmutter wird. Leider entwickelt sich das Zusammenleben nicht so, wie Mary Rose es sich vorgestellt hätte und es passiert ein Unfall.
Allerdings muss der Leser nun erst einmal warten, bis er erfährt, wie es weitergeht. Denn die Autorin hat eine Spannung eingebaut und beginnt an dieser Stelle mit der Erzählung über Laura Marchmonts Leben in der Gegenwart.
Laura Marchmont verbirgt irgendein Geheimnis, über das der Leser zunächst nichts genaues erfährt. Aber das tritt auch erst einmal in den Hintergrund, weil es interessanter ist, mitzuerleben, wie schnell sie sich verliebt und heiratet und dann ganz zufällig ein Haus in Devon findet.
Abwechselnd schreibt die Autorin nun über das Leben der beiden. Wobei ich richtig wütend wurde, als ich gelesen habe, was Mary Rose widerfährt. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass ihr doch jemand Glauben schenken wird. Lauras Geschichte ist auch dramatisch, aber nicht so sehr wie bei Mary Rose. Am liebsten hätte ich das Kapitel von Laura übersprungen, um sofort alles von Mary Rose zu erfahren.
Wie die beiden Schicksale nun zusammen gehören und ob am Ende alles zusammen gefügt wird, will ich hier nicht verraten, das muss jeder Leser selber heraus finden.
Ich fand das Buch sehr spannend und fesselnd geschrieben. Obwohl es mit 600 Seiten ein sehr dickes Buch ist, habe ich es zügig durchgelesen. Denn der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig.
Das Buchcover ist sehr ansprechend, allerdings bin ich der Meinung, dass der Titel nicht so recht zum Inhalt des Buches passt, zumindest spielt er keine so große Rolle, wie man vermuten würde.
Zusammengefasst ist es eine sehr nachdenkliche Geschichte über verschiedene Schicksale, wie sich Geschehnisse auf das Leben auswirken. Das war bei Mary Rose so und auch bei Laura. Glaubwürdigkeit und Vertrauen spielte eine wichtige Rolle.
Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen, die Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart wurden wunderbar miteinander verknüpft. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Freitag, 16. Mai 2014
Rezension - Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil
Autorin: Juli Rautenberg
Titel: Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 16. Oktober 2012
Seiten: 416
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Juli Rautenberg, geboren 1983 in Mannheim, hat lauter nutzloses Zeug studiert und arbeitet inzwischen als freie Lektorin. Ihre Suche nach dem Mann ihrer Träume hat sie zwölf Monate lang in einem Blog dokumentiert. Es folgten zwölf Monate an der Seite des Traummanns – der selbiges immer noch ist, aber irgendwann die Faxen dicke hatte und Juli darum bat, das Bloggen doch bitte sein zu lassen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Juli musste echt einiges durchstehen, um den Mann ihrer Träume zu finden. Bis zum Happy End hat sie gedatet, was das Zeug hielt. Aber halt! Happy? End? Es geht doch gerade erst los! Mit Konrad an ihrer Seite durchliebt und -lebt sie das nächste Jahr. Und sie erfährt den ganz normalen Wahnsinn einer frischen Beziehung: von »Wie werde ich seine zickige Exfreundin los?« bis zum Schwiegermutter-Härtetest. Nur gut, dass Juli über all dies ihren Humor nicht verliert. Denn wo gelacht wird, wird geliebt!
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass ich diesmal nicht wirklich wusste, was ich schreiben soll. Denn dieses Buch hat mich nicht so sehr begeistert, wie es bei den meisten Lesern anscheinend der Fall war. Irgendjemand schrieb, dass Leserinnen zwischen 20 und 35 sich wohl am besten hinein versetzen können. Das scheint wohl mein Problem zu sein, von diesem Alter bin ich weit entfernt und ich konnte einfach vieles nicht nachvollziehen.
Auf der Suche nach einer leichten Lektüre für den Sommer und ein Buch für meine Teilnahme an der Challenge Blanvalet bin ich auf dieses Buch gestoßen. Zufällig wurde es zu dem Zeitpunkt zum halben Preis angeboten. Das war gut, denn ich hätte mich wahrscheinlich noch mehr geärgert, so viel Geld dafür ausgegeben zu haben.
Zu Beginn hatte ich mehrmals überlegt, das Buch abzubrechen, denn es hatte mich einfach nicht gefesselt. Die Überlegungen, die Juli anstellte, konnte ich einfach nicht verstehen, manchmal habe ich überlegt, Du meine Güte, wie alt ist diese Frau nur? Es interessierte mich nun überhaupt nicht, dass sie Probleme mit ihrem Stuhlgang hat und diese ausführlich beschreibt. Ich habe es nur weiter gelesen, weil ich das Buch nun einmal gekauft und die Hoffnung nicht aufgegeben hatte, dass es vielleicht noch besser wird.
Ich will aber auch nicht verheimlichen, dass es einige Stellen im Buch gab, wo ich dann doch mal lachen musste. So wurde ich etwas entschädigt.
Fazit:
Dies war eindeutig kein Buch für mich und ich möchte es auch nicht gerne weiter empfehlen.
Dienstag, 22. April 2014
Rezension - Mord mit Schnucke
Autorin: Brigitte Kanitz
Titel: Mord mit Schnucke
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Dezember 2013
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Brigitte Kanitz, Jahrgang 1957, hat nach ihrem Abitur in Hamburg viele Jahre in Uelzen und Lüneburg als Lokalredakteurin gearbeitet. Die Heide und ihre Menschen hat sie dabei von Grund auf kennen- und lieben gelernt. Sie tanzte auf Schützenfesten, interviewte Heideköniginnen, begleitete einen Schäfer mit seinen Heidschnucken über die lilarote Landschaft und trabte mit der berittenen Polizei durch den Naturschutzpark rund um Wilsede. Inzwischen lebt und schreibt sie in Italien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Kommissarin Hanna Petersen wird nach Hasellöhne strafversetzt, einem Örtchen in der Lüneburger Heide. Doch die Idylle trügt ... Als ein Tourist bei einer Jagd ums Leben kommt, ist Hanna davon überzeugt, dass es kein Unfall war. Ihre Ermittlungen gestalten sich jedoch schwierig: Eine Heidschnuckenherde verwischt die Spuren im Wacholder, die Hasellöhner schweigen plötzlich wie ein Grab, und der junge Dorfpolizist Fritz Westermann verwirrt Hanna mit seinem Charme. Nur die alte Luise steht ihr bei – mit selbstgebrautem Wacholderschnaps, der alle Probleme dieser Welt lösen soll …
Meine Meinung:
Ich hatte dieses Buch vor einiger Zeit schon in der Hand, dann aber wieder zur Seite gelegt, weil mir der Anfang des Buches nicht so gut gefiel. Da kommt eine Großstadtzicke in einen kleinen Ort und wundert sich, dass sie nicht mit offenen Armen empfangen wird. Nun ja, ihr Verhalten und Besserwisserei hat nicht gerade dazu beigetragen, sich beliebt zu machen. Ich hatte einfach keine Lust das Buch weiterzulesen.
Ostern hatte ich viel Zeit zum Lesen und das Buch noch einmal begonnen und auf einmal konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Nach ein paar Seiten hatte ich soviel Spaß beim Lesen, dass ich es in einem Zug durchgelesen habe.
Hanna Petersen trifft in dem Dorf Hasellöhne gleich zu Beginn auf zwei sehr attraktive Männer, was sie selber gar nicht vermutet hätte. Ihr Kollege Westermann und der Doktor Johannsen sehen nicht nur gut aus, sie stehen ihr immer wieder zur Seite, denn obwohl sie als Kriminaloberkommissarin seriös auftreten will, passieren ihr auch die komischsten Sachen.
Kam mir Hanna zu Beginn des Buches noch sehr zickig vor, hat sie sich schnell angepasst und wusste auch den guten Schnaps ihrer Vermieterin zu schätzen. Überhaupt hat der Konsum des Schnapses bei mir für viel Heiterkeit gesorgt. Ne, ich konnte ihn nicht probieren, hatte aber meinen Spaß, wenn ich lesen konnte, wie ausgelassen die Dorfbewohner waren, wenn sie ihn getrunken haben.
Aber bei diesem ganzen Vergnügen habe ich nicht vergessen, dass ein Mord passiert ist und Hanna und Westermann ihn aufklären wollen und müssen. Allerdings hat die Autorin es bestens verstanden, die Handlung spannend und gleichzeitig mit viel Humor zu schreiben.
Hanna versucht also mit ihrem Mitarbeiter, der immer mehr zu ihr hält und auch mutiger gegenüber Personen wird, die etwas überheblich auftreten, den Fall zu lösen. Ich fand es sehr spannend und war am Ende überrascht, wer der Mörder war. Geholfen hat Hanna bei der Lösung auch ihre besondere Begabung, über die ich hier aber nicht mehr schreiben möchte.
Ging Hanna beim Start in ihrem neuen Aufgabengebiet davon aus, dass es nur von kurzer Dauer sein wird, hat sie dann unbewußt einiges unternommen, was auf Bleiben hinwies. Da kommt zum Beispiel Alfred ins Spiel, über den ich mich köstlich amüsiert habe. Wer das ist, sollte jeder Leser aber selber herausfinden.
Als ich für meine Teilnahme an der Challenge blanvalet nach passenden Büchern, die ich lesen wollte, Ausschau hielt, fiel mir dieses Buchcover ins Auge. So ein Buch wird von mir dann natürlich auch näher betrachtet und der Klappentext machte mich neugierig auf mehr. Der Hinweis, dass es ein schräger Regionalkrimi sein soll, gab dann den Ausschlag und das Buch wanderte in mein Einkaufskörbchen. Und es stimmt, es ist ein schräger Regionalkrimi. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich Spaß beim Lesen hatte, wenn der gute Schnaps von Luise konsumiert wurde, dann kamen auch noch die Dialoge aller Beteiligten hinzu. Ich kann mir prima vorstellen, wie baff alle waren, als Alfred am Marktbrunnen seine Sondereinlage gab und fand die Aussagen so köstlich.
Ich bin froh, dass ich das Buch dann doch noch einmal zur Hand genommen und gelesen habe, ich hätte mich sonst um sehr viel Lesespaß gebracht und den hatte ich wirklich, ich musste so oft laut auflachen.
Fazit:
Dieses spannende und humorvolle Lesevergnügen sollte sich wirklich keiner entgehen lassen!
Montag, 21. April 2014
Rezension - Der Sommer der Blaubeeren
Autorin: Mary Simses
Titel: Der Sommer der Blaubeeren
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
erschienen: 21.4.2014
Seiten: 417
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet
Die Autorin Mary Simses studierte Journalismus und Jura. Sie arbeitete zunächst als Anwältin und gab sich nur nach Feierabend ihrer Leidenschaft für das Schreiben hin. Bevor sie mit "Der Sommer der Blaubeeren" ihren ersten Roman schrieb, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wird, veröffentlichte sie bereits einige Kurzgeschichten. Gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Mann, mit dem sie auch eine Anwaltskanzlei betreibt, lebt Mary Simses im Süden Floridas.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Geheimnis aus der Vergangenheit. Ein Weg in die Zukunft…
Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …
Meine Meinung:
Hach, war das wieder ein schönes Buch. Mary Simses ist damit ein wirklich guter Debütroman gelungen.
Ellen möchte den letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen und fährt deshalb nach Beacon um einen Brief zu übergeben. Der Ort gefällt ihr und sie möchte am Wasser Bilder machen. Leider ist der Steg morsch und sie fällt ins Meer. Gegen die Strömungen kommt sie nicht an und will schon aufgeben. Aber da wird sie von einem Zimmermann gerettet. Vor lauter Glück und Freude lässt sie sich zu einem innigen Kuss hinreißen und los geht es mit der Verkettung unglücklicher Zufälle oder sollte ich glücklicher Zufälle schreiben?
Die Protagonistin Ellen hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich am Anfang dachte, na, so schusselig kann doch keine erfolgreiche Anwältin sein, oder? Roy, der Rettungsschwimmer hat ebenfalls sofort meine Sympathie bekommen. Auch Hayden, Ellen Verlobten mochte ich, obwohl er mir ein bisschen leid tat, warum, das sollte jeder selber lesen. Die Geschichte hat sie mich gefesselt und ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie sich denn nun alles entwickelt. Nachdenklich kann es einen machen und man überlegt, was man selber über seine eigenen Großeltern wusste und zwar aus der Zeit ihrer Jugend. Ellen deckt auf jeden Fall, erstaunlich viele Geheimnisse ihrer Großmutter auf und ist überrascht. Das regt sie ebenfalls zum Nachdenken an. Nun die richtigen Entscheidungen zu treffen ist nicht leicht. Ich war so gespannt, wie sie sich entscheiden wird.....
Mary Simses hat alles so eindrucksvoll beschrieben, ich konnte mir den Ort, die Häuser und auch die gemalten Bilder der Großmutter sehr gut vorstellen. Humorvoll fand ich, wie Ellen mit den Tücken der Technik in dem kleinen Ort zurecht kommen musste. Haha, man Stelle sich mal vor, wo sie ihr kleines Büro eingerichtet hat. Ne, ich verrate auch dieses nicht.
Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen, schon alleine dieser Anblick hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ich mag Heidelbeeren sehr gerne und hatte irgendwie das Gefühl, den Duft von Blaubeerkuchen in der Nase zu haben. Bestimmt werde ich im Sommer das Rezept aus dem Buch testen.
Der Schreibstil von Mary Simses hat mir ebenfalls gefallen, wie ich schon erwähnte, hatte ich alles vor Augen und war vor Ort dabei. Alle Personen hatten so sympathische, aber auch glaubwürdige Charaktere. Man möchte die Leute wirklich gerne kennen lernen. In diesem Ort mit den netten Bewohnern würde ich mich sofort wohlfühlen. Ellen ging es ja nicht anders, eine Städterin, gewohnt an den Luxus und das Leben in New York fühlte sich dort sofort wohl und die kleinen Unannehmlichkeiten nahm sie dann eher mit einem Augenzwinkern hin.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das sich bestens als Urlaubslektüre eignet, aber auch zu jeder anderen Zeit und zu Hause gelesen werden kann. Ein Buch nach dem Motto, hach, war das schön und mehr davon!
Titel: Der Sommer der Blaubeeren
Genre: Roman
Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch
erschienen: 21.4.2014
Seiten: 417
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet
Die Autorin Mary Simses studierte Journalismus und Jura. Sie arbeitete zunächst als Anwältin und gab sich nur nach Feierabend ihrer Leidenschaft für das Schreiben hin. Bevor sie mit "Der Sommer der Blaubeeren" ihren ersten Roman schrieb, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wird, veröffentlichte sie bereits einige Kurzgeschichten. Gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Mann, mit dem sie auch eine Anwaltskanzlei betreibt, lebt Mary Simses im Süden Floridas.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein Geheimnis aus der Vergangenheit. Ein Weg in die Zukunft…
Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …
Meine Meinung:
Hach, war das wieder ein schönes Buch. Mary Simses ist damit ein wirklich guter Debütroman gelungen.
Ellen möchte den letzten Wunsch ihrer Großmutter erfüllen und fährt deshalb nach Beacon um einen Brief zu übergeben. Der Ort gefällt ihr und sie möchte am Wasser Bilder machen. Leider ist der Steg morsch und sie fällt ins Meer. Gegen die Strömungen kommt sie nicht an und will schon aufgeben. Aber da wird sie von einem Zimmermann gerettet. Vor lauter Glück und Freude lässt sie sich zu einem innigen Kuss hinreißen und los geht es mit der Verkettung unglücklicher Zufälle oder sollte ich glücklicher Zufälle schreiben?
Die Protagonistin Ellen hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich am Anfang dachte, na, so schusselig kann doch keine erfolgreiche Anwältin sein, oder? Roy, der Rettungsschwimmer hat ebenfalls sofort meine Sympathie bekommen. Auch Hayden, Ellen Verlobten mochte ich, obwohl er mir ein bisschen leid tat, warum, das sollte jeder selber lesen. Die Geschichte hat sie mich gefesselt und ich habe das Buch sehr schnell durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie sich denn nun alles entwickelt. Nachdenklich kann es einen machen und man überlegt, was man selber über seine eigenen Großeltern wusste und zwar aus der Zeit ihrer Jugend. Ellen deckt auf jeden Fall, erstaunlich viele Geheimnisse ihrer Großmutter auf und ist überrascht. Das regt sie ebenfalls zum Nachdenken an. Nun die richtigen Entscheidungen zu treffen ist nicht leicht. Ich war so gespannt, wie sie sich entscheiden wird.....
Mary Simses hat alles so eindrucksvoll beschrieben, ich konnte mir den Ort, die Häuser und auch die gemalten Bilder der Großmutter sehr gut vorstellen. Humorvoll fand ich, wie Ellen mit den Tücken der Technik in dem kleinen Ort zurecht kommen musste. Haha, man Stelle sich mal vor, wo sie ihr kleines Büro eingerichtet hat. Ne, ich verrate auch dieses nicht.
Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen, schon alleine dieser Anblick hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Ich mag Heidelbeeren sehr gerne und hatte irgendwie das Gefühl, den Duft von Blaubeerkuchen in der Nase zu haben. Bestimmt werde ich im Sommer das Rezept aus dem Buch testen.
Der Schreibstil von Mary Simses hat mir ebenfalls gefallen, wie ich schon erwähnte, hatte ich alles vor Augen und war vor Ort dabei. Alle Personen hatten so sympathische, aber auch glaubwürdige Charaktere. Man möchte die Leute wirklich gerne kennen lernen. In diesem Ort mit den netten Bewohnern würde ich mich sofort wohlfühlen. Ellen ging es ja nicht anders, eine Städterin, gewohnt an den Luxus und das Leben in New York fühlte sich dort sofort wohl und die kleinen Unannehmlichkeiten nahm sie dann eher mit einem Augenzwinkern hin.
Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das sich bestens als Urlaubslektüre eignet, aber auch zu jeder anderen Zeit und zu Hause gelesen werden kann. Ein Buch nach dem Motto, hach, war das schön und mehr davon!
Freitag, 11. April 2014
Rezension - Triumph des Himmels
Autorin: Andrea Schacht
Titel: Triumph des Himmels
Genre: Historisch
Version: eBook, Taschenbuch und gebundene Ausgabe
erschienen: 24. März 2014
Seiten: 577
Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene
Verlag: Blanvalet
Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
Kurzbeschreibung, übernommen:
1925: Die Rallye »Von Triumph zu Triumph« von Paris nach Berlin verspricht, das Ereignis des Jahres zu werden, und zieht eine illustre Fahrerschaft an. Für den Abenteurer Alastair MacAlan ist ein Sieg die letzte Hoffnung vor dem endgültigen Abstieg, doch einige andere Teilnehmer haben weit dunklere Motive.
Als die junge Berliner Journalistin Emmalou von der abenteuerlichen Unternehmung erfährt, ist sie wie elektrisiert – sie will das Rennen mit dem Flugzeug begleiten, um mit einem sensationellen Bericht Anerkennung zu finden. Doch bei einem Blick auf die Teilnehmerliste entdeckt sie einen Namen, der alte Erinnerungen in ihr weckt, die sie längst begraben glaubte.
Meine Meinung:
Ich kenne viele Bücher von Andrea Schacht, die ich alle mit wachsender Begeisterung gelesen habe. Deshalb habe ich mich für dieses Buch sofort interessiert und wurde überhaupt nicht enttäuscht.
Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Die Protagonistin Emmalou konnte ich sofort gut leiden und auch ihre Entscheidungen gut verstehen. Sie hatte es 1925 nicht leicht als Frau und es war sehr mutig, wie sie die Rallye begleitet hat. Die wichtigsten Teilnehmer dieser Rallye konnte ich in den einzelnen Kapiteln kennen lernen. Das hat mir sowieso sehr gefallen. Die Überschriften und Texte fand ich klasse. Durch die Einteilung der Kapitel bin ich auch nicht durcheinander gekommen, denn es wurde von einer Vielzahl Personen berichtet und nie dachte ich, warum wird jetzt darüber geschrieben. Denn alles war sehr fesselnd und überhaupt nicht langweilig. Eine Besonderheit gab es auch hier, wenn Emmalou die Hauptperson war, wurde die Geschichte aus ihrer Sicht in Ich-Form erzählt.
Die meisten der Rallyefahrer haben sich, aus ihrer Sicht, aus wichtigen Gründen angemeldet. Einem Fahrer war es besonders wichtig und er hatte böse Absichten den anderen gegenüber. Sehr lange wusste ich nicht, wer denn dieser Bösewicht war. Erst ein winziger Hinweis brachte mich auf die richtige Fährte. So ging es mir dann wie allen betroffenen Teilnehmern, ich wusste nichts und war gespannt mehr zu erfahren.
Nebenbei habe ich natürlich auch noch etwas mehr von der damaligen Zeit erfahren, wie schwer es für viele war, sich durchzuschlagen. Wie sehr einige noch an alte Zeiten hingen und sich in Uniform sicher fühlten und nicht merkten, wie peinlich das war. Aber es zeigte auch, wie schlimm es für die Soldaten im Krieg war und wie lange sie von den Geschehnissen verfolgt wurden. Außerdem zeigte es mal wieder, dass der äußere Schein nicht unbedingt etwas über den Menschen aussagen kann. Ach, ich kann hier gar nicht alles aufzählen. Deshalb kurz und knapp, dieses Buch ist Andrea Schacht sehr gut gelungen. Auch wenn ich mich wiederhole, die Geschichte ist fesselnd geschrieben und macht den Leser neugierig und nachdenklich, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut, es ist für mich sehr ansprechend und passt genau zu dem Inhalt. Sehr gut haben mir auch die Bilder im Buch gefallen. Bei Gelegenheit werde ich mich noch mehr über die Autotypen informieren, denn auch darüber habe ich viel interesantes erfahren.
Fazit:
Ein rundherum gelungenes Buch mit einer tollen interessanten Geschichte, fesselnd und spannend. Bei mir fällt es in die Sparte "ich-konnte-es-mal-wieder-nicht-aus-der-Hand-legen" und natürlich auch empfehlenswert!!!
Montag, 17. Februar 2014
Rezension - Jägermond
Autorin: Andrea Schacht
Titel: Jägermond - Im Reich der Katzenkönigin
Genre: Fantasie
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Oktober 2012
Seiten: 448
Altersempfehlung: Jugendliche und Erwaschsene
Verlag: Blanvalet
Diesmal möchte ich auf die tolle Homepage von Andrea Schacht hinweisen. Sie hat so viele gute Bücher geschrieben, vor allem sehr abwechslungsreich. Viel Spaß beim Stöbern auf dieser Seite.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten …
Meine Meinung:
So viele Gedanken zu diesem tollen Buch sind in meinem Kopf und ich muss echt überlegen, wie ich anfange und was ich alles schreiben möchte. Gerade habe ich das Buch mit einem geseufzten "Hach" zur Seite gelegt.
Ich hatte mich für ein Katzenbuch von Andrea Schacht interessiert, weil ich schon einige kannte und gerne weitere gelesen wollte. So landete dieses Buch auf meinen Tisch und nachdem ich mit dem Lesen begonnen hatte, stellte ich fest, dass mir einiges bekannt vorkam, denn ich hatte vor zwei Jahren das Buch "Der Ring der Jägerin" mit Begeisterung gelesen. Verschämt habe ich dann festgestellt, dass ich besser aufpassen sollte, wenn ich gerne weitere Bücher lesen möchte. In Zukunft werde ich mir einen Merkzettel machen, damit ich keine Folgen von tollen Büchern verpasse.
Aber nun zurück zu diesem Buch. Es ist das zweite von bisher dreien. Wobei ich sagen kann, es ist nicht unbedingt erforderlich, das erste Buch zu lesen. Es sind abgeschlossene Bücher, aber meine Neugierde ist doch immer sehr groß. Hätte ich jetzt mit diesem Buch angefangen, würde als nächstes das erste Buch in meinem Korb landen.
Es ist wieder ein wunderschönes Katzenbuch aus dem Reich der Fantasie. Und man muss sich darauf einlassen. Ich möchte an dieser Stelle aus dem Buch zitieren, Feli möchte dem Förster etwas erklären "........es muss Ihnen sehr komisch vorkommen.... Vielleicht kann ich es Ihnen erklären......." seine Antwort: "Dann werde ich der Einfachheit halber alles glauben, was Sie mir erzählen" So sollte es auch für den Leser sein, einfach glauben und das Buch genießen, zumindest galt das für mich, denn ich bin nicht unbedingt der Fan von Fantasiebüchern.
Felis Großmutter stirbt und hinterlässt ihr einen Ohrring, der über besondere Fähigkeiten verfügt. Weil die Großmutter dieses nicht mehr erzählen konnte, weiß Feli zunächst nichts davon. Erst als eine Katze auftaucht und sie geschickt dazu bringt, den Ohrring anzulegen, erfährt sie, was der Königin Bastet Merit passiert ist. Nun beginnt für Feli ein sehr großes Abenteuer.
Andrea Schacht hat dieses Buch mit sehr viel Spannung und Humor geschrieben. Die Dialoge mit der Katze Che-Nupet haben mich sehr amüsiert, obwohl mich diese Katze anfangs auch getäuscht hat.
Spannend war es, denn nicht nur Feli hatte eine aufregende Zeit im Katzenreich, auch Finn, der sich dort als Kater wiederfand. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich schreibe, wie viel Spaß ich hatte, als ich gelesen habe, wie sich Kater verhalten, wenn sie Menschengestalt annehmen oder Menschen, die sich auf einmal in Fell und mit vier Pfoten wieder finden.
In diesem Buch dreht sich aber nicht alles nur um Katzen und deren Leben in Trefélin. Auch die Alltagsprobleme der jungen Menschen kommen nicht zu kurz. Dieses Abenteuer hilft ihnen in vieler Hinsicht und sie finden ihren weiteren Weg im Leben.
Mir hat sehr gut gefallen, dass es am Anfang des Buches einen Lageplan des Katzenreiches gab, so konnte ich immer wieder mal nachsehen, wohin die Katzen laufen mussten.
Von dem Buchcover bin ich sehr begeistert, der Buchtitel ist etwas hervor gehoben und ich streichele gerne drüber. Die Bilder sind sehr eindrucksvoll, so war es für mich vor dem Lesen und hinterher verstärkt sich das Gefühl, denn dann versteht man die Aussage der Bilder noch viel besser.
Von Andrea Schacht habe ich schon sehr viele Bücher gelesen, bevor ich mit dem Rezensieren begonnen habe. Ich mag ihre Bücher und ihren Schreibstil und bisher wurde ich von keinem ihrer Bücher enttäuscht.
Fazit:
Ein rundherum tolles Buch! Nicht nur für Katzenliebhaber geeignet. Ich kann es wirklich mit ruhigem Gewissen weiter empfehlen und werde sehen, dass ich das nächste Buch bald vor mir liegen habe.
Ich bedanke mich beim Verlag Blanvalet für die Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Rezension - Knalltüten
Autorin: Kerstin Klein
Titel: Knalltüten
Genre: Humor
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 17. Januar 2014
Seiten: 513
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Kerstin Klein machte zunächst eine Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin, bevor sie ein Jahr in Griechenland lebte. Danach kehrte sie nach Hamburg zurück und arbeitete bis zur Geburt ihres Sohnes in einem Fachverlag, dann als Journalistin für eine lokale Zeitungsgruppe in der Nordheide. Seit 2000 wohnt Kerstin Klein mit ihrem Mann in einem sehr kleinen Dorf zwischen Hamburg und Bremen, wo sie bis vor zwei Jahren Pferde und Hängebauchschweine gezüchtet hat – und jetzt ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, nachgeht.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn es am schönsten ist, soll man gehen? Findet die liebenswerte, etwas tollpatschige Alice nicht. Aber da ihr Chef vom Maklerbüro »Haus im Glück« ausgewandert ist, müssen sich Alice und ihre beste Freundin Mimi einen neuen Job suchen. Und werden schnell fündig: Zukünftig werden sie ihre Brötchen als Geldeintreiberinnen für ein Inkasso-Unternehmen verdienen! Klingt gefährlich? Ist es auch! Vor allem, wenn man wie Alice die Gabe hat, das Chaos magisch anzuziehen. Selbst ihr Freund, der hinreißende Nick, ist da manchmal nur noch ratlos. Aber Alice und Mimi sind fest entschlossen, ihren neuen Job zu meistern. Komme, was da wolle …
Meine Meinung:
Ich wusste echt nicht, wo ich dieses Buch einordnen sollte: Humor, Romanze oder Krimi. Denn in diesem Buch vereint sich alles. Humorvoll und spannend wurde über die neue Tätigkeit von Alice und Mimi geschrieben und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Inzwischen weiß ich, dass es vor diesem Buch schon zwei gab, allerdings hatte ich nicht das Gefühl, diese unbedingt lesen zu müssen, denn dieses Buch kann für sich alleine gelesen werden. Zu wissen, worum es in den anderen ging, brauchte ich nicht, ich hatte keine Wissenslücken.
Wie ich schon erwähnte, fand ich das Buch auch humorvoll, denn es gab oft genug Situationen, wo ich lachen musste. Zum Beispiel wenn Nick Alice unwahrscheinliche Geschichten erzählt und sie es tatsächlich glaubt, aber Alice ist lernfähig und schlägt mit gleicher Waffe zurück. Spannend wurde auch genügend aufgebaut. Kamen die beiden Damen doch oft genug in verzwickte Situationen, die einem Herzklopfen verursachten.
Die Liebe kam ebenfalls nicht zu kurz, ging es bei Alice und Nick darum, ihre Freundschaft immer mehr zu festigen, hatte Mimi schon mehr Probleme, den richtigen Mann zu finden und ihr Herz flatterte oft genug hin und her.
Die Protagonisten kamen sehr gut rüber, wobei ich bei meiner Sympathie zu Alice sehr schwankte. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass eine Frau von dreißig sich so dumm anstellt und so oberflächlich ist, letzteres glaube ich schon eher. Es hat mich dann auch etwas genervt, dass Alice und Mimi immer shoppen mussten und so viel wert auf ihr Aussehen legten. Wobei ich nicht meine, dass sie sich nicht ordentlich zurecht machen sollten, aber es war schon etwas übertrieben, wie wichtig es war, immer geschminkt zu sein.
Wenn ich bei Kurzromanen bemängel, dass ich da immer wieder "Lücken" entdecke, die ich gerne geschlossen hätte, fand ich hier, dass es manchmal zu viel des Guten war. Wenn beschrieben wurde, wer wen mit dem Auto hin und her fährt oder dass die beiden sich immer wieder ablenken liessen, wenn sie zum Beispiel jemanden beschatten wollten.
Trotz allem hatte ich Spaß beim Lesen des Buches. Das hatte aber auch einen anderen Grund. Mit diesem Buch wurde ich sehr an eine Buchserie erinnert, die ich unwahrscheinlich gerne lese. Und mich hatte es wirklich interessiert, wie weit die beiden Bücher übereinstimmen.
Fazit:
Wer Fan von Stephanie Plum ist, wird dieses Buch mögen. Wer sie nicht kennt, wird bestimmt auch Spaß an diesem Buch haben. Denn der Titel des Buches sagt ja eigentlich, dass man nicht alles so ernst nehmen darf und die Knalltüten machen ihrem Namen alle Ehre.
Donnerstag, 30. Januar 2014
Rezension - Fliedernächte - Buch drei der Trilogie
Autorin: Nora Roberts
Titel: Fliedernächte
Genre: Roman
Version: eBook,Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 18. Oktober 2013
Seiten: 417
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Was macht eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, wenn ein Schneesturm sie von der Außenwelt abschneidet? Nora Roberts schreibt einen Roman, der zwei Jahre später, 1981, unter dem Titel "Rote Rosen für Delia" veröffentlicht wird. Sie denkt sich weitere Geschichten aus und gilt inzwischen mit einer Gesamtauflage ihrer Romane von über 400 Millionen Exemplaren als eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, geboren und ist in zweiter Ehe mit einem Zimmermann verheiratet. Das Paar betreibt gemeinsam einen Buchladen, in dem sicherlich auch die Werke angeboten werden, die sie unter den Pseudonymen J.D. Robb, Jill March oder Sarah Hardesty veröffentlicht.
Kurzbeschreibung, übernommen: Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet …
Meine Meinung:
Als ich das dritte Buch zur Seite legte, lag mir ein "Hach,wie schön" auf der Zunge. Auch dieses Buch endete, wie ich es mir vorgestellt und von Nora Roberts auch nicht anders erwartet hatte.
Ich kann jetzt nicht genau sagen, welcher der drei Bücher und Paargeschichten mir am besten gefallen hat. Im Grunde ähneln sie sich ja auch alle sehr. Aber macht nichts, mir war danach mal wieder so eine Serie zu lesen und mir hat es auch gefallen.
Manchmal nervt es mich schon, dass die Leute sich etwas doof verhalten, aber inzwischen kenne ich das ja, viele Autoren meinen wahrscheinlich, das müsste so sein und bringt Würze ins Buch. Nun gut, vielleicht bin ich da ja auch die Ausnahme. Ich könnte auf solche Situationen gut verzichten, zumal ich das Verhalten oft nicht nachvollziehen kann.
Trotz allem hat es mir wieder Spaß gemacht von allen Personen, die ich inzwischen wirklich sehr mag, zu lesen. Es hat mir gefallen von den drei Brüdern zu lesen, die die Ideen ihrer einfallsreichen Mutter erfolgreich umsetzen und es auch gleichzeitig schaffen, andere Projekte fertig zu stellen. Ich war wieder mitten drin im Geschehen. Ich sah den Trubel, den die großen Jungs, die kleinen Jungs und die Hunde veranstalteten wirklich vor mir. Auch diesmal gab es viele Dialoge bei denen ich lachen musste.
Den meisten Personen hat Nora Roberts sehr schöne Charaktere zugewiesen. Überhaupt scheint die Familie aus sehr sympathischen Personen zu bestehen und es herrscht dort ein sehr angenehmes Familienleben, auch wenn es manchen schon mal auf den Geist gehen kann, weil alle so eng beieinander leben.
Die Geschichte des Hausgeistes hat mich sehr berührt und es hat mich gefreut, dass alle Lizzy helfen konnten. Inzwischen würde ich mich gar nicht mehr wundern, wenn ich mal in ein altes Haus gehe und dort den Duft von Geißblatt vorfinde.
Aber auch bei diesem Buch muss ich den Titel kritisieren, in keinster Weise kann ich Fliedernächte nachvollziehen. Allerdings wäre die wörtliche Übersetzung des englischen Buchtitels für uns nicht so prickelnd gewesen "The perfect Hope". So habe ich schon verstanden, dass ein deutscher Titel gesucht werden musste. Vielleicht denke ich auch einfach zu viel darüber nach, aus welchem Grund das Buch so genannt wurde.
Fazit:
Diese drei Bücher gehören einer Freundin von mir und ich freue mich, dass sie mir zum Lesen gegeben wurden. Dadurch hatte ich den Vorteil alle Bücher, ohne lange zu warten in einem Rutsch lesen zu können.
Denn obwohl ich einiges kritisiert habe, hat es mir doch gefallen sie zu lesen. Und wenn mich nun jemand fragt, ob es sich lohnt, dann kann ich nur "ja" sagen.
Titel: Fliedernächte
Genre: Roman
Version: eBook,Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 18. Oktober 2013
Seiten: 417
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Was macht eine Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, wenn ein Schneesturm sie von der Außenwelt abschneidet? Nora Roberts schreibt einen Roman, der zwei Jahre später, 1981, unter dem Titel "Rote Rosen für Delia" veröffentlicht wird. Sie denkt sich weitere Geschichten aus und gilt inzwischen mit einer Gesamtauflage ihrer Romane von über 400 Millionen Exemplaren als eine der erfolgreichsten Romanautorinnen weltweit. Nora Roberts wurde 1950 in Silver Spring, Maryland, geboren und ist in zweiter Ehe mit einem Zimmermann verheiratet. Das Paar betreibt gemeinsam einen Buchladen, in dem sicherlich auch die Werke angeboten werden, die sie unter den Pseudonymen J.D. Robb, Jill March oder Sarah Hardesty veröffentlicht.
Kurzbeschreibung, übernommen: Harte Schale, weicher Kern – das ist Ryder Montgomery. Der attraktive Bauunternehmer ist einer der begehrtesten Junggesellen der Stadt – die Frauen liegen ihm zu Füßen. Nur Hope Beaumont, die Direktorin seines Hotels, dem Boons-Boro Inn, zeigt sich von ihm unbeeindruckt. Doch lange ist auch sie gegen Ryders rauen Charme nicht gefeit, und nach einem Kuss an Silvester knistert es gewaltig. Doch dann wird die schöne junge Frau von ihrer Vergangenheit eingeholt. Hope so verletzlich zu sehen, ruft einen Beschützerinstinkt in Ryder hervor, mit dem er nie gerechnet hätte, und er merkt, wie viel sie ihm inzwischen bedeutet …
Meine Meinung:
Als ich das dritte Buch zur Seite legte, lag mir ein "Hach,wie schön" auf der Zunge. Auch dieses Buch endete, wie ich es mir vorgestellt und von Nora Roberts auch nicht anders erwartet hatte.
Ich kann jetzt nicht genau sagen, welcher der drei Bücher und Paargeschichten mir am besten gefallen hat. Im Grunde ähneln sie sich ja auch alle sehr. Aber macht nichts, mir war danach mal wieder so eine Serie zu lesen und mir hat es auch gefallen.
Manchmal nervt es mich schon, dass die Leute sich etwas doof verhalten, aber inzwischen kenne ich das ja, viele Autoren meinen wahrscheinlich, das müsste so sein und bringt Würze ins Buch. Nun gut, vielleicht bin ich da ja auch die Ausnahme. Ich könnte auf solche Situationen gut verzichten, zumal ich das Verhalten oft nicht nachvollziehen kann.
Trotz allem hat es mir wieder Spaß gemacht von allen Personen, die ich inzwischen wirklich sehr mag, zu lesen. Es hat mir gefallen von den drei Brüdern zu lesen, die die Ideen ihrer einfallsreichen Mutter erfolgreich umsetzen und es auch gleichzeitig schaffen, andere Projekte fertig zu stellen. Ich war wieder mitten drin im Geschehen. Ich sah den Trubel, den die großen Jungs, die kleinen Jungs und die Hunde veranstalteten wirklich vor mir. Auch diesmal gab es viele Dialoge bei denen ich lachen musste.
Den meisten Personen hat Nora Roberts sehr schöne Charaktere zugewiesen. Überhaupt scheint die Familie aus sehr sympathischen Personen zu bestehen und es herrscht dort ein sehr angenehmes Familienleben, auch wenn es manchen schon mal auf den Geist gehen kann, weil alle so eng beieinander leben.
Die Geschichte des Hausgeistes hat mich sehr berührt und es hat mich gefreut, dass alle Lizzy helfen konnten. Inzwischen würde ich mich gar nicht mehr wundern, wenn ich mal in ein altes Haus gehe und dort den Duft von Geißblatt vorfinde.
Aber auch bei diesem Buch muss ich den Titel kritisieren, in keinster Weise kann ich Fliedernächte nachvollziehen. Allerdings wäre die wörtliche Übersetzung des englischen Buchtitels für uns nicht so prickelnd gewesen "The perfect Hope". So habe ich schon verstanden, dass ein deutscher Titel gesucht werden musste. Vielleicht denke ich auch einfach zu viel darüber nach, aus welchem Grund das Buch so genannt wurde.
Fazit:
Diese drei Bücher gehören einer Freundin von mir und ich freue mich, dass sie mir zum Lesen gegeben wurden. Dadurch hatte ich den Vorteil alle Bücher, ohne lange zu warten in einem Rutsch lesen zu können.
Denn obwohl ich einiges kritisiert habe, hat es mir doch gefallen sie zu lesen. Und wenn mich nun jemand fragt, ob es sich lohnt, dann kann ich nur "ja" sagen.
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