Autorin: Jane Corry
Titel: Der Garten über dem Meer
Genre: Roman
Version: ebook und gebundene Ausgabe
erschienen: 26. Mai 2014
Seiten: 609
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Eine kurze Biografie:
Jane Corry wurde in London geboren und lebt jetzt an der Küste in Devon im Südwesten Englands. Sie ging auf eine der ältesten Mädchenschulen in England, die North London Collegiate School, zu der das Herrenhaus Canons gehört, in dem schon Georg Friedrich Händel zu Beginn des 18. Jahrhunderts als Hofmusiker des Duke of Chandos residierte. Jane Corry wuchs daher mit einem guten Gespür für geschichtsträchtige Orte auf. Nach dem Schulabschluss studierte sie Anglistik und wurde dann Journalistin bei verschiedenen Tageszeitungen und Zeitschriften, darunter The Times, Daily Telegraph und Good Housekeeping.
Als alleinerziehende Mutter arbeitete sie vier Jahre lang als Gefängnisreporterin in einem Hochsicherheitsgefängnis für Männer, damit sie ihre Raten bezahlen konnte. Diese Zeit hat sie trotz allem sehr positiv geprägt. Sie hat drei fast erwachsene Kinder und einen sehr anhänglichen Hund. Sie liebt es, mit ihrem zweiten Ehemann spazieren zu gehen, Tennis zu spielen und im Meer zu schwimmen (sogar, wenn es kalt ist!). Außerdem mag sie Bauchtanz (obwohl sie ziemlich schlank ist).
Wer mehr erfahren möchte, kann dies hier
Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein alter Garten. Ein verwunschener Ring. Ein dunkles Geheimnis ...
Südengland am Meer. Die Londonerin Laura Marchmont und ihr frisch angetrauter Ehemann Charles ziehen in ein restauriertes Haus mit einem alten Garten direkt über den Klippen. Als Laura auf einem Sticktuch ihrer Großmutter ein ähnliches Haus und einen geheimnisvollen Schriftzug entdeckt, macht sie sich auf die Spuren der Vergangenheit …
Devon, 1866. Die junge Mary Rose erbt von ihrer Mutter einen Rubinring. Er soll sie beschützen, doch fällt er in die falschen Hände, wird er Unglück über die ganze Familie bringen ...
Eine spannende, atmosphärische Familiensaga vor der malerischen Küste Südenglands.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt mit der Erzählung über das Leben von Mary Rose Marchmont. Im Jahr 1866 verliert die junge Mary Rose ihre Mutter, die die Geburt ihres Kindes nicht überlebt. Tochter und Vater helfen sich gegenseitig den Verlust der Mutter und Ehefrau zu verkraften. Nach einer Weile bekommt Mary Rose eine Gouvernante, die kurze Zeit später ihre Stiefmutter wird. Leider entwickelt sich das Zusammenleben nicht so, wie Mary Rose es sich vorgestellt hätte und es passiert ein Unfall.
Allerdings muss der Leser nun erst einmal warten, bis er erfährt, wie es weitergeht. Denn die Autorin hat eine Spannung eingebaut und beginnt an dieser Stelle mit der Erzählung über Laura Marchmonts Leben in der Gegenwart.
Laura Marchmont verbirgt irgendein Geheimnis, über das der Leser zunächst nichts genaues erfährt. Aber das tritt auch erst einmal in den Hintergrund, weil es interessanter ist, mitzuerleben, wie schnell sie sich verliebt und heiratet und dann ganz zufällig ein Haus in Devon findet.
Abwechselnd schreibt die Autorin nun über das Leben der beiden. Wobei ich richtig wütend wurde, als ich gelesen habe, was Mary Rose widerfährt. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass ihr doch jemand Glauben schenken wird. Lauras Geschichte ist auch dramatisch, aber nicht so sehr wie bei Mary Rose. Am liebsten hätte ich das Kapitel von Laura übersprungen, um sofort alles von Mary Rose zu erfahren.
Wie die beiden Schicksale nun zusammen gehören und ob am Ende alles zusammen gefügt wird, will ich hier nicht verraten, das muss jeder Leser selber heraus finden.
Ich fand das Buch sehr spannend und fesselnd geschrieben. Obwohl es mit 600 Seiten ein sehr dickes Buch ist, habe ich es zügig durchgelesen. Denn der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig.
Das Buchcover ist sehr ansprechend, allerdings bin ich der Meinung, dass der Titel nicht so recht zum Inhalt des Buches passt, zumindest spielt er keine so große Rolle, wie man vermuten würde.
Zusammengefasst ist es eine sehr nachdenkliche Geschichte über verschiedene Schicksale, wie sich Geschehnisse auf das Leben auswirken. Das war bei Mary Rose so und auch bei Laura. Glaubwürdigkeit und Vertrauen spielte eine wichtige Rolle.
Fazit:
Mir hat das Buch sehr gefallen, die Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart wurden wunderbar miteinander verknüpft. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.
Donnerstag, 29. Mai 2014
Dienstag, 27. Mai 2014
Rezension - Das Lied meines Vaters
Autor: Andreas Hauffe
Titel: Das Lied meines Vaters
Genre: Roman
Version: eBook
erschienen: 1. April 2014
Seiten: 306
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: dotbooks - der eBook-Verlag
zu kaufen: klick hier
Der Autor Andreas Hauffe wurde 1955 in Salzgitter geboren. Er studierte Germanistik und war Liedermacher und Kabarettist. Seit 1993 lebt er in Köln und arbeitet als freier Autor für Funk und Fernsehen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf der anderen Straßenseite stand ein Mann im Regen. Bewegungslos. Allein. Was für ein einsames Bild, dachte sie. Der Brief fiel ihr wieder ein. Sie ging zum Sessel, setzte die Lesebrille auf und öffnete den Umschlag.
Felix ist gerade Vater geworden. Doch das neue Vaterglück wird durch den Tod seiner Großmutter, der er sehr nahe gestanden hat, getrübt. In ihrem Nachlass findet Felix einige mysteriöse Dinge, die Fragen aufwerfen. Neben einer Schallplatte mit dem Titel „The Dark Side of Luck" auch den Brief einer Produktionsfirma. Aus diesem geht hervor, dass sie die Rechte an „The Dark Side of Luck" erwerben möchte und bereit ist, dafür eine beträchtliche Summe zu bezahlen. Doch was hat das mit Felix‘ Vater zu tun, den er nie kennengelernt hat? Felix beschließt, dass es an der Zeit ist, seinen Vater endlich ausfindig zu machen.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt gleich dramatisch. Felix, gerade mal 18 Jahre alt, ist Vater geworden und will diese Nachricht seiner Großmutter überbringen, bei der er aufgewachsen ist. Leider findet er sie tot auf dem Dachboden. Gleichzeitig versuchen zwei Skins den Penner Paul von der Rheinbrücke in den Rhein zu werfen. Zum Glück kommt ihm Benno, der ebenfalls auf der Straße lebt, zu Hilfe.
Schnell erkennt der Leser, dass es einen Zusammenhang zwischen Felix und Paul geben muss. Denn in dem Buch wird abwechselnd von beiden berichtet. Wobei die Geschichte von Paul in zwei Zeiten spielt, er erinnert sich immer wieder an Geschehnisse in der Vergangenheit. So wechseln die Personen und die Zeiten fließend in diesem Buch. Manchmal hätte ich beinahe den Überblick verloren, weil es nicht immer mit einem neuen Kapitel begann.
Den Protagonisten Felix fand ich sehr sympathisch, er hatte es nicht leicht und irgendwie ist ihm einiges aus dem Ruder gelaufen. Wenn er seine Mutter besucht hat, die bereits 14 Jahre in einem Pflegeheim lebt, erzählte er ihr Geschichten über sein Leben, wie er es gerne hätte und hat leider die Wahrheit verschwiegen.
Lange konnte ich nicht nachvollziehen, warum Paul so tief gesunken ist. Es war zwar interessant über seine Erlebnisse in der Gegenwart zu lesen und auch über die Erinnerungen an die 70er Jahre. Aber so richtig konnte ich erst gegen Ende des Buches alles verstehen. Bis dahin kam es mir wie eine Schilderung zweier Schicksale vor.
Obwohl mir vieles zu Beginn des Buches unverständlich war, fand ich es doch interessant zu lesen. Denn im Grunde ging es ja darum, dass Felix seinen Vater finden wollte und ich als Leser habe ja gemerkt, wie nah und auch wie fern er von der Lösung war.
Mit dem Verhalten der anderen Beteiligten konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Svea als junge Mutter habe ich nicht unbedingt verstanden und auch das Verhalten von Monika, der Mutter von Felix kam mir ebenfalls merkwürdig vor. Wobei letzteres dann am Ende aufgeklärt wurde, aber trotzdem ......
An den Schreibstil habe ich mich schnell gewöhnt, allerdings hatte ich das Gefühl, dass einige logistische Fehler vorkamen, manchmal hatte ich auch mit den zeitlichen Abläufen mein Problem. Außerdem kam mir das Ende zu abrupt. Die ganze Zeit wurde alles ausführlich beschrieben und auf einmal war ein riesiger Zeitsprung in der Geschichte. Zu gerne hätte ich gewusst, was nach Barcelona geschehen ist und weshalb Felix auf einmal so schnell im Beruf war.
Wenn ich das Buch jetzt mal aus der Sicht betrachte, was das Schicksal uns alles so bereit hält und die Frage aufkommt, was wäre passiert, wenn...... dann ist es schon eine gute Lektüre, die einen nachdenklich machen kann.
Fazit:
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass man etwas versäumt, wenn dieses Buch nicht gelesen wird, aber auf der anderen Seite schadet es auch nicht. Wer einmal mit dem Buch begonnen hat, wird es bestimmt nicht mehr zur Seite legen, weil er einfach wissen will, wie die Geschichte nun ausgeht.
Ich danke BloggDeinBuch, dass ich dieses Buch für eine Rezension lesen durfte
Titel: Das Lied meines Vaters
Genre: Roman
Version: eBook
erschienen: 1. April 2014
Seiten: 306
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: dotbooks - der eBook-Verlag
zu kaufen: klick hier
Der Autor Andreas Hauffe wurde 1955 in Salzgitter geboren. Er studierte Germanistik und war Liedermacher und Kabarettist. Seit 1993 lebt er in Köln und arbeitet als freier Autor für Funk und Fernsehen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Auf der anderen Straßenseite stand ein Mann im Regen. Bewegungslos. Allein. Was für ein einsames Bild, dachte sie. Der Brief fiel ihr wieder ein. Sie ging zum Sessel, setzte die Lesebrille auf und öffnete den Umschlag.
Felix ist gerade Vater geworden. Doch das neue Vaterglück wird durch den Tod seiner Großmutter, der er sehr nahe gestanden hat, getrübt. In ihrem Nachlass findet Felix einige mysteriöse Dinge, die Fragen aufwerfen. Neben einer Schallplatte mit dem Titel „The Dark Side of Luck" auch den Brief einer Produktionsfirma. Aus diesem geht hervor, dass sie die Rechte an „The Dark Side of Luck" erwerben möchte und bereit ist, dafür eine beträchtliche Summe zu bezahlen. Doch was hat das mit Felix‘ Vater zu tun, den er nie kennengelernt hat? Felix beschließt, dass es an der Zeit ist, seinen Vater endlich ausfindig zu machen.
Meine Meinung:
Das Buch beginnt gleich dramatisch. Felix, gerade mal 18 Jahre alt, ist Vater geworden und will diese Nachricht seiner Großmutter überbringen, bei der er aufgewachsen ist. Leider findet er sie tot auf dem Dachboden. Gleichzeitig versuchen zwei Skins den Penner Paul von der Rheinbrücke in den Rhein zu werfen. Zum Glück kommt ihm Benno, der ebenfalls auf der Straße lebt, zu Hilfe.
Schnell erkennt der Leser, dass es einen Zusammenhang zwischen Felix und Paul geben muss. Denn in dem Buch wird abwechselnd von beiden berichtet. Wobei die Geschichte von Paul in zwei Zeiten spielt, er erinnert sich immer wieder an Geschehnisse in der Vergangenheit. So wechseln die Personen und die Zeiten fließend in diesem Buch. Manchmal hätte ich beinahe den Überblick verloren, weil es nicht immer mit einem neuen Kapitel begann.
Den Protagonisten Felix fand ich sehr sympathisch, er hatte es nicht leicht und irgendwie ist ihm einiges aus dem Ruder gelaufen. Wenn er seine Mutter besucht hat, die bereits 14 Jahre in einem Pflegeheim lebt, erzählte er ihr Geschichten über sein Leben, wie er es gerne hätte und hat leider die Wahrheit verschwiegen.
Lange konnte ich nicht nachvollziehen, warum Paul so tief gesunken ist. Es war zwar interessant über seine Erlebnisse in der Gegenwart zu lesen und auch über die Erinnerungen an die 70er Jahre. Aber so richtig konnte ich erst gegen Ende des Buches alles verstehen. Bis dahin kam es mir wie eine Schilderung zweier Schicksale vor.
Obwohl mir vieles zu Beginn des Buches unverständlich war, fand ich es doch interessant zu lesen. Denn im Grunde ging es ja darum, dass Felix seinen Vater finden wollte und ich als Leser habe ja gemerkt, wie nah und auch wie fern er von der Lösung war.
Mit dem Verhalten der anderen Beteiligten konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Svea als junge Mutter habe ich nicht unbedingt verstanden und auch das Verhalten von Monika, der Mutter von Felix kam mir ebenfalls merkwürdig vor. Wobei letzteres dann am Ende aufgeklärt wurde, aber trotzdem ......
An den Schreibstil habe ich mich schnell gewöhnt, allerdings hatte ich das Gefühl, dass einige logistische Fehler vorkamen, manchmal hatte ich auch mit den zeitlichen Abläufen mein Problem. Außerdem kam mir das Ende zu abrupt. Die ganze Zeit wurde alles ausführlich beschrieben und auf einmal war ein riesiger Zeitsprung in der Geschichte. Zu gerne hätte ich gewusst, was nach Barcelona geschehen ist und weshalb Felix auf einmal so schnell im Beruf war.
Wenn ich das Buch jetzt mal aus der Sicht betrachte, was das Schicksal uns alles so bereit hält und die Frage aufkommt, was wäre passiert, wenn...... dann ist es schon eine gute Lektüre, die einen nachdenklich machen kann.
Fazit:
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass man etwas versäumt, wenn dieses Buch nicht gelesen wird, aber auf der anderen Seite schadet es auch nicht. Wer einmal mit dem Buch begonnen hat, wird es bestimmt nicht mehr zur Seite legen, weil er einfach wissen will, wie die Geschichte nun ausgeht.
Ich danke BloggDeinBuch, dass ich dieses Buch für eine Rezension lesen durfte
Montag, 26. Mai 2014
Rezension - Grace Valley - Im Schutz des Morgens
Autorin: Robyn Carr
Titel: Grace Valley - Im Schutz des Morgens
Genre: Roman
Version: eBook und Broschiert
erschienen: 12. Mai 2014
Seiten: 336
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
zu kaufen: klick hier
Robyn Carr ist nicht nur New York Bestseller-Autorin, sondern sie wurde auch mit dem RITA-Award ausgezeichnet. Sie hat mehr als fünfundzwanzig Romane geschrieben, darunter die von den Kritikern hoch gelobte Virgin-River-Reihe.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Tagsüber schließt niemand die Türen ab, auf den Fensterbänken stehen köstlich duftende Kuchen zum Auskühlen und die Bewohner sind wie eine Familie. Das ist es, was June Hudson so an ihrem Heimatstädtchen Grace Valley mag. Und weshalb sie nach ihrem Studium in der Großstadt zurückgekehrt ist, um die Arztpraxis ihres Vaters zu übernehmen. Sie geht mit Herz und Seele in ihrer Arbeit auf und kümmert sich zu jeder Tages- und Nachtzeit um die Menschen im Ort. Platz für Romantik bleibt da nicht. Bis ein gut aussehender Unbekannter ihren Weg kreuzt und sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben, denn Jim Post muss seine Identität verbergen.
Meine Meinung:
Als Fan der Virgin River Bücher war ich natürlich gespannt auf das erste Buch einer neuen Trilogie von Robyn Carr. Denn ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, wie der Inhalt des Buches aufgebaut sein würde, wenn sie nach dem gewohnten Schema weiter schreibt. Und ich wurde angenehm überrascht.
Natürlich habe ich die Bücher miteinander verglichen. War es in den Virgin River Büchern so, dass es sich hauptsächlich um ein Paar drehte, was zueinander fand. Stand diesmal June Hudson im Vordergrund mit ihrer Tätigkeit als Ärztin in dem kleinen Ort Grace Valley.
Zunächst galt es die wichtigsten Bewohner des Ortes kennen zu lernen. Sei es ihr Vater, dessen Praxis June übernommen hat oder ihre Tante Myrna, die sie oft unterstützt. Da gab es den Sheriff Tom, mit dem June aufgewachsen ist und ihr heute als guter Freund zur Seite steht. Jessie und Charlotte, die beiden Mitarbeiterinnen von June. Eine wichtige Rolle spielt auch noch John Stone, ein Arzt, der zur Unterstützung von June in die Praxis geholt wird. Und es gibt noch eine Menge weiterer liebenswerter Menschen, allerdings auch einige unsympathische, die die Handlungen im Buch stark beeinflussen.
Natürlich hatte ich das Gefühl, einige Personen zu kennen und auch Orte kamen mir bekannt vor, weil sie in den Virgin River Büchern schon mal erwähnt wurden. Das gab mir ein Gefühl keine Fremde dort zu sein.
Robyn Carr beschreibt den Ort Grace Valley so gut, dass in einem der Wunsch entsteht, mal dorthin zu reisen, um alles kennen zu lernen. Allerdings muss man schon die richtige Einstellung mitbringen, denn in dem kleinen Ort bleibt nichts geheim. Besondere Ereignisse verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Ich hatte so viel Spaß, wie schnell sich Junes erste Begegnung mit der Familie Mull herum sprach.
Neben diesen humorvollen Schilderungen hat die Autorin aber auch reichlich Probleme in diesem Buch behandelt. Häusliche Gewalt in der Familie kam gleich mehrmals vor. Der Anbau von Drogen in den abgelegenen Gegenden und die Bekämpfung durch die Behörden. Langweilig geht es in dem beschaulichen Ort dann doch nicht zu und June und ihre Leute haben oft reichlich zu tun.
Plötzlich verändert sich für June einiges, sie hat mehr Zeit für Dinge, die sie aus Zeitgründen vernachlässigen musste. Denn John ist schon eine große Unterstützung. Außerdem taucht auf einmal ein geheimnisvoller Fremder auf, der June ganz schön durcheinander bringt.
Was sich anhört, als wäre es "nur" eine Schilderung, was June in Grace Valley alles so erlebt, entpuppt sich dann aber doch als ein wirklich spannendes und humorvolles Buch. Eigentlich ist die Geschichte mit Ende des Buches abgeschlossen, wenn da nicht die Neugierde wäre, mehr von dort zu erfahren.
Nach wie vor gefällt mir der Schreibstil der Autorin und auch diesmal hat mich das Buch wieder so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.
Erwähnen möchte ich noch, dass mir das Buchcover auch diesmal wieder sehr gut gefällt. Für mich gehören die in dieser Art gestalteten Cover und Robyn Carr einfach zusammen.
Fazit:
Dieses Buch von Robyn Carr hat mich wieder begeistert und ich freue mich schon auf die beiden folgenden Bücher, die nicht zu lange auf sich warten lassen.
Ich danke BloggDeinBuch, die mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt haben.
Titel: Grace Valley - Im Schutz des Morgens
Genre: Roman
Version: eBook und Broschiert
erschienen: 12. Mai 2014
Seiten: 336
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Mira Taschenbuch
zu kaufen: klick hier
Robyn Carr ist nicht nur New York Bestseller-Autorin, sondern sie wurde auch mit dem RITA-Award ausgezeichnet. Sie hat mehr als fünfundzwanzig Romane geschrieben, darunter die von den Kritikern hoch gelobte Virgin-River-Reihe.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Tagsüber schließt niemand die Türen ab, auf den Fensterbänken stehen köstlich duftende Kuchen zum Auskühlen und die Bewohner sind wie eine Familie. Das ist es, was June Hudson so an ihrem Heimatstädtchen Grace Valley mag. Und weshalb sie nach ihrem Studium in der Großstadt zurückgekehrt ist, um die Arztpraxis ihres Vaters zu übernehmen. Sie geht mit Herz und Seele in ihrer Arbeit auf und kümmert sich zu jeder Tages- und Nachtzeit um die Menschen im Ort. Platz für Romantik bleibt da nicht. Bis ein gut aussehender Unbekannter ihren Weg kreuzt und sie sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Doch diese Liebe muss ein Geheimnis bleiben, denn Jim Post muss seine Identität verbergen.
Meine Meinung:
Als Fan der Virgin River Bücher war ich natürlich gespannt auf das erste Buch einer neuen Trilogie von Robyn Carr. Denn ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, wie der Inhalt des Buches aufgebaut sein würde, wenn sie nach dem gewohnten Schema weiter schreibt. Und ich wurde angenehm überrascht.
Natürlich habe ich die Bücher miteinander verglichen. War es in den Virgin River Büchern so, dass es sich hauptsächlich um ein Paar drehte, was zueinander fand. Stand diesmal June Hudson im Vordergrund mit ihrer Tätigkeit als Ärztin in dem kleinen Ort Grace Valley.
Zunächst galt es die wichtigsten Bewohner des Ortes kennen zu lernen. Sei es ihr Vater, dessen Praxis June übernommen hat oder ihre Tante Myrna, die sie oft unterstützt. Da gab es den Sheriff Tom, mit dem June aufgewachsen ist und ihr heute als guter Freund zur Seite steht. Jessie und Charlotte, die beiden Mitarbeiterinnen von June. Eine wichtige Rolle spielt auch noch John Stone, ein Arzt, der zur Unterstützung von June in die Praxis geholt wird. Und es gibt noch eine Menge weiterer liebenswerter Menschen, allerdings auch einige unsympathische, die die Handlungen im Buch stark beeinflussen.
Natürlich hatte ich das Gefühl, einige Personen zu kennen und auch Orte kamen mir bekannt vor, weil sie in den Virgin River Büchern schon mal erwähnt wurden. Das gab mir ein Gefühl keine Fremde dort zu sein.
Robyn Carr beschreibt den Ort Grace Valley so gut, dass in einem der Wunsch entsteht, mal dorthin zu reisen, um alles kennen zu lernen. Allerdings muss man schon die richtige Einstellung mitbringen, denn in dem kleinen Ort bleibt nichts geheim. Besondere Ereignisse verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Ich hatte so viel Spaß, wie schnell sich Junes erste Begegnung mit der Familie Mull herum sprach.
Neben diesen humorvollen Schilderungen hat die Autorin aber auch reichlich Probleme in diesem Buch behandelt. Häusliche Gewalt in der Familie kam gleich mehrmals vor. Der Anbau von Drogen in den abgelegenen Gegenden und die Bekämpfung durch die Behörden. Langweilig geht es in dem beschaulichen Ort dann doch nicht zu und June und ihre Leute haben oft reichlich zu tun.
Plötzlich verändert sich für June einiges, sie hat mehr Zeit für Dinge, die sie aus Zeitgründen vernachlässigen musste. Denn John ist schon eine große Unterstützung. Außerdem taucht auf einmal ein geheimnisvoller Fremder auf, der June ganz schön durcheinander bringt.
Was sich anhört, als wäre es "nur" eine Schilderung, was June in Grace Valley alles so erlebt, entpuppt sich dann aber doch als ein wirklich spannendes und humorvolles Buch. Eigentlich ist die Geschichte mit Ende des Buches abgeschlossen, wenn da nicht die Neugierde wäre, mehr von dort zu erfahren.
Nach wie vor gefällt mir der Schreibstil der Autorin und auch diesmal hat mich das Buch wieder so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe.
Erwähnen möchte ich noch, dass mir das Buchcover auch diesmal wieder sehr gut gefällt. Für mich gehören die in dieser Art gestalteten Cover und Robyn Carr einfach zusammen.
Fazit:
Dieses Buch von Robyn Carr hat mich wieder begeistert und ich freue mich schon auf die beiden folgenden Bücher, die nicht zu lange auf sich warten lassen.
Ich danke BloggDeinBuch, die mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt haben.
Freitag, 23. Mai 2014
Rezension - Ein toller Hund
Autorin: Anina Blum
Titel: Ein toller Hund
Genre: Historisch, Roman
Version: eBook
erschienen: 22. Februar 2012
Seiten: 175
Altersempfehlung: Erwachsene
Dies schreibt die Autorin über sich:
Anina Blum ist mein zweites Pseudonym. Unter meinem ersten Pseudonym Svenja Ros veröffentliche ich vorwiegend erotische Literatur. Ich lebe in einem kleinen Nest in Baden-Württemberg, wo es mich 1984 hin verschlagen hat und wo ich mich sehr wohl fühle. Für mich ist die Nähe zur Natur sehr wichtig, und ich bin oft mit meinen Stöcken oder dem Fahrrad zwischen Obstbaumwiesen oder im Wald (zum Pilzesuchen) unterwegs. Schreiben tue ich seit ich einen Stift halten kann. Veröffentlicht habe ich bis jetzt in vielen Anthologien und Literaturzeitschriften (teilweise aus Wettbewerben her rührend), auch einen Lyrikpreis und einen Krimipreis habe ich schon gewonnen. Auch mein Brotberuf hat etwas mit Schreiben zu tun. Außerdem male ich gern, wenn ich nicht gerade in die Tasten haue. Mein Traum ist es, in einigen Jahren vom Schreiben leben zu können, und dies an den schönsten Orten der Welt zu tun.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In diesem Roman geht es um selektives Erinnern. Emil Wagner, ein 86-jähriger Österreicher, erzählt Viola, einer Single-Frau in den Dreißigern, von seinen Erlebnissen als Funker im 2. Weltkrieg. Seine Erzählungen sparen sowohl das Grauen als auch Fragen von Schuld vollkommen aus. Sie sind mehr Anekdoten, in denen sich der „tolle Hund“ Emil durch Mut und Loyalität aus kniffligen Situationen befreien konnte. Viola gibt sich jedoch nicht mit Emils Darstellung zufrieden. Ihre Recherchen gehen soweit, dass sie nach Korsika fliegt, um eine ehemalige Geliebte Emils, damals bei der korsischen Untergrundbewegung „Maquis“, aufzusuchen und nach ihren Erinnerungen zu befragen. Dabei lernt sie den geheimnisvollen und erotisierenden Sandro kennen, zu dem sich mehr als nur ein Urlaubsflirt entwickelt. Und auch sie muss sich mit ihrer eigenen Art des selektiven Erinnerns auseinandersetzen.
Meine Meinung:
Oh, das waren jede Menge Erinnerungen in diesem Buch, die auch ich erst einmal verarbeiten muss. Ich fand es auf jeden Fall interessant aus Sicht eines Soldaten etwas über den Krieg zu erfahren. Obwohl Emil kein "normaler" Soldat war, nein, er betonte immer wieder, dass er ein tollter Hund gewesen ist.
Irgendwie ist Viola in eine Geschichte der Erinnerungen gerutscht. Sie lernt zufällig Emil kennen, der ihr zunächst nur wenig erzählt. Aber Viola wurde richtig neugierig und hat immer mehr von ihm wissen wollen und auch viele Fragen gestellt, die bestimmt manch einem von uns auf der Zunge gelegen hätten, wenn sie einem redseligen Kriegsveteranen begegnet wären. Emil ist viel herum gekommen, unter anderem war er auf Korsika. Die Neugierde treibt Viola nun auch dorthin. Bei dieser Gelegenheit lernt sie und der Leser die wunderschöne Insel kennen. Gleichzeitig kann sie den Kontakt zu Helene aufnehmen und mit ihr über ihre Sicht der Geschehnisse sprechen. Ganz überraschend begegnet Viola Sandro, der ihr sehr viel von der Insel erzählt und zeigt. Die beiden kommen sich näher und dadurch setzt sich Viola mit ihrer eigenen Vergangenheit ebenfalls auseinander. Hat sie als Kind der DDR doch einiges zu verarbeiten, zumal sie einen Ausreiseantrag gestellt hat, um zu ihrem Freund in den Westen reisen zu dürfen.
In dem Buch wechseln die Handlungen mit den Kapiteln, Viola erzählt über ihre Vergangenheit, über die Treffen mit Emil und von der Reise nach Korsika. Dieser Teil ist in der Ich-Form geschrieben. Weitere Kapitel geben die Gedanken von Emil wider. Ein interessanter Schreibstil, an den ich mich erst gewöhnen musste, was aber sehr schnell ging. Wobei es mir zusätzlich anfangs etwas schwer fiel, weil nicht immer in der "wörtlichen Rede" geschrieben wurde.
Ich fand es, wie anfangs erwähnt, interessant die Geschichte aus Sicht eines Soldaten zu sehen, wobei man auch feststellen konnte, dass damals vieles nicht gesehen werden wollte und auch später noch verdrängt wurde. Die Frage, wie wir gehandelt hätten, hat sich Viola ebenfalls gestellt. Auf jeden Fall hat es einen nachdenklich gemacht.
Fazit:
Ein Buch aus der jüngeren Vergangenheit Deutschlands, sehr interessant zu lesen und auch die Beschreibungen der Insel Korsika machen Lust auf eine Reise dahin.
Donnerstag, 22. Mai 2014
Rezension - Liebe auf Reisen
Autorin: Martina Gercke
Titel: Liebe auf Reisen
Genre: Frauenroman
Version: eBook
erschienen: 20. Mai 2014
Seiten: 340
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Purser bei einer großen Deutschen Luftfahrtgesellschaft, schreibt sie Liebesromane. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Ihre Kinder war zunächst die treibende Kraft, die sie bewegten ihre ausgedachten Gute-Nacht Geschichten aufzuschreiben. Nachdem Martina Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Martina Gercke schließlich dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Karrierefrau Kate Miller hat ihr Leben fest im Griff. Dazu gehören ein schickes Apartment im Herzen von New York, ihr Job als Maklerin und Kollege Greg, mit dem sie ein Verhältnis hat. Eine Beförderung hebt Kate endgültig in den Maklerhimmel. Als ihr Chef alle Mitarbeiter zu einer exklusiven Feier einlädt und dort auch gleichzeitig die Verlobung seiner Tochter Laura bekannt gibt, stürzt Kates bisher so wohlgeordnetes Leben wie ein Kartenhaus zusammen, denn der zukünftige Bräutigam ist niemand Geringeres als Greg. Gerade, als Kate denkt, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, sorgt Greg mit einer infamen Lüge dafür, dass Kates Leben endgültig aus den Fugen gerät, und sie nimmt Hals über Kopf ein Jobangebot in England an. Ausgerechnet ein einfaches Bed and Breakfast Hotel bringt eine unerwartete Wendung in das Leben der erfolgsverwöhnten Kate …
Meine Meinung:
Das war mal wieder ein Buch, das ich am Ende mit einem "Hach, wie schön" zur Seite legte.
Eine Geschichte, wie man sie öfter in Büchern findet. Junge Frau verliert ihr Herz und wird betrogen. Sie verliert durch eine Intrige ihren Job und kann sich auch hier nicht wehren. Zu schnell verbreiten sich Gerüchte über sie. Aber da tauchen auf einmal wirklich nette Menschen auf, die ihr in verschiedenen Situationen helfen. Dies kam mir wie ein modernes Märchen vor und ich habe es wirklich genossen.
Kate soll einen Auftrag in England erledigen, was ihr gar nicht gefällt, denn sie ist überzeugte Amerikanerin und hat gegenüber England reichlich Vorurteile, sei es gegenüber dem Wetter, dem Essen oder dem Tee. Als New Yorkerin erwartet sie einige Annehmlichkeiten und ist überrascht, dass dort die Uhren anders gehen. Es hat mir dann viel Spaß bereitet, sie dabei zu beobachten, wie sie sich verändert. Was ihr auf einmal gefällt und welch gesunden Appetit sie entwickelt. Kate wurde mir immer sympathischer und ich wünschte ihr, dass sie ihr Glück findet und auch den Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich lassen konnte.
Ich könnte ich noch viel mehr darüber schreiben, was mir alles gefallen hat, aber dann würde ich zu viel vom Buch verraten und einige Leser um ihr Vergnügen bringen.
Mir hat dieses Buch und der Schreibstil von Martina Gercke gut gefallen. Ich empfand es leicht und flüssig zu lesen. manchmal musste ich grinsen, denn ich habe einige Stellen erkannt, wo ich meinte, dass sie einiges von sich selber eingebracht hat. Auch kam mir der Filmtitel bekannt vor, der in dem Buch erwähnt wurde.
Mir gefällt bei diesem Schreibstil auch sehr, dass ich die Orte so gut beschrieben bekomme und ich sie wirklich vor Augen habe. Sollte ich mal Bilbury besuchen, würde mir mit Sicherheit vieles bekannt vorkommen. Zu gerne würde ich ja auch mal gerne unter der Eiche sitzen und ......ne, es wird nicht verraten.
Den beteiligten Personen im Buch wurden interessante und meist liebenswerte Charaktere zugeordnet und es versteht sich von selbst, dass ich die meisten mochte. Hervorheben möchte ich die Freundin Julie, die mit ihren Fragen und ihrer Besorgnis Kate manchmal nervös machte, aber ihr auch sehr geholfen hat. Die Telefonate der beiden haben mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Dieses Buch ordne ich bei mir unter dem Genre "Frauenroman" ein. Es ist wirklich schön und herzerfrischend zu lesen. Wer mich nach leichter Lektüre für zwischendurch fragen sollte, dem werde ich dieses Buch empfehlen.
Rezension - Sehnsucht nach Zimtsternen
Autorin: Katrin Koppold
Titel: Sehnsucht nach Zimtsternen
Genre: Romanze
Version: eBook
erschienen: 5. Mai 2014
Seiten: 350
Altersempfehlung: Erwachsene
"Wenn du an eine Weggabelung kommst, geh einfach drauf zu".
Dieses Zitat aus dem Film "360°", das die Autorin ihrem Debutroman "Aussicht auf Sternschnuppen" vorausgestellt hat, trifft ihre Lebensphilosophie ziemlich genau. Nicht lange zaudern, Neues ausprobieren, auch wenn man sich dabei blaue Flecke holt, Risiken eingehen, Visionen haben! Nach Abitur und Studium ist Katrin Koppold viel gereist, hat die Welt erkundet, als Fitnesstrainerin, Journalistin, Mode- und Kosmetikdarstellerin und in einem Restaurant gearbeitet, bevor sie den Mann ihrer Träume kennen gelernt hat und sesshaft geworden ist. Heute lebt sie mit ihrer Familie und den Katzen Merlin und Fiona in einem Häuschen in der Nähe von München. Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris ...
Kurzbeschreibung, übernommen:
Märchen hat Lilly schon immer geliebt, aber nach der Trennung von ihrem Mann scheint es für ihr Leben kein Happy End zu geben. Den Kummer über die Trennung kann sie nur mit einer Unmenge von Schokolade betäuben, die Wohnung muss sie sich mit Frauenheld Jakob teilen und dann meldet sich auch noch Anton bei ihr – der Kerl, der ihr vor über fünfzehn Jahren das Herz gebrochen hat und den sie auf der Hochzeit ihrer Schwester wiedersehen wird. Einziger Lichtblick ist der attraktive Nachbar von gegenüber. Dabei hat Lilly gerade beschlossen, die Finger von Prinzen zu lassen und sich voll und ganz auf die inneren Werte bei Männern zu konzentrieren. Doch was wäre die Liebe, wenn sie sich Vorschriften machen ließe?
Meine Meinung:
Dies ist nun das dritte Buch über die vier Töchter der Familie Baum und mir persönlich hat es am besten gefallen. Diesmal steht Lilly im Vordergrund und sie selber steht auf einmal vor einem Scherbenhaufen: Ihr Mann verlässt sie, aus der Wohnung muss sie raus und sie hat keinen Job. Kein Wunder, dass sie sich erst einmal zurück zieht und nichts mehr hören und sehen will. Aber das hält nicht lange an und zufällig lernt sie ein älteres Ehepaar kennen, die ihr die Möglichkeit eines neuen Jobs bieten. Obwohl sie von ihrem Mann verlassen wurde und sie an sich zweifelt, gibt es auf einmal mehrere Männer, die um sie herum und nicht abgeneigt sind, sie näher kennen zu lernen.
Es hat Spaß gemacht, Lilly dabei zu beobachten, wie sie alles meistert, welche Gedanken sie sich macht.
Zu Anfang hing sie noch zu sehr ihren Träumen nach, aber im Laufe der Zeit war sie im wahren Leben angekommen. Sehr dabei geholfen haben ihr die beiden alten Leute und die Schachtel der Erinnerungen. Gerade diesen Punkt fand ich auch sehr wichtig und hat mich nachdenklich gemacht.
In diesem Buch habe ich natürlich auch die Protagonistinnen der beiden ersten Bücher wieder getroffen. Sie haben eine Entwicklung gemacht, worüber ich mich gefreut habe, denn vorher konnte ich mich mit den beiden nicht so recht anfreunden.
In Lillys neuem Leben spielten Jakob und Günther zwei wichtige Rollen und ich war gespannt, für wen sie sich denn nun entscheiden wird, denn ich war mir zunächst selber nicht sicher, welchem ich dem Vorrang geben sollte. Wobei ich im Laufe der Ereignisse meine Entscheidung getroffen hatte und nun gespannt war, wie Lilly sich entscheiden würde.
Im Großen und Ganzen hat es mir gefallen, eine kurze Zeit am Leben aller teilnehmen zu können.
Fazit:
Wer sagt denn, dass man Zimtsterne nur im Advent backen darf? Was es damit auf sich hat, erfahren die Leserinnen in diesem Buch. Inzwischen freue ich mich auf das vierte, weil ich dann hoffentlich auch erfahren werde, wie es besonders bei Lilly weiter gegangen ist.
Mittwoch, 21. Mai 2014
Rezension - Die Rache der Schachfigur
Autorin: Emilia Scior
Titel: Die Rache der Schachfigur
Genre: Historischer Krimi
Version: eBook
erschienen: 2. Mai 2014
Seiten: 410
Altersempfehlung: Erwachsene
Die Autorin Emilia Scior lebt schon lange in Bremen, mag die Stadt und ihre Geschichte und hat vor zwei Jahren nach langer Pause wieder mit dem Schreiben begonnen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Herbst 1366: Nele lässt sich von einem jungen Mann aus dem Kloster »entführen«. Er verspricht ihr die Ehe und ein gemeinsames Leben in Bremen, doch bald steht sie allein da. Auf der Suche nach ihm gelangt sie mit fahrenden Leuten in die Hansestadt, aber dort fangen die Probleme erst richtig an. Ablehnung und Verdächtigungen, merkwürdige Unfälle fordern ein Todesopfer nach dem anderen, maskierte Kapuzenmänner treffen sich in finsteren Gewölben. Nele gerät in tödliche Gefahr. Sie muss jede Hilfe annehmen, die sich bietet, und bald ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Und auch ganz anders, als sie es sich vorgestellt hatte.
Meine Meinung:
Hier hat mir der Zufall wieder ein spannendes Buch in die Hände gespielt. Da ich gerne historische Bücher lese, war ich ganz gespannt darauf.
Nele, der es leider verwährt ist, eine richtige Nonne zu werden, weil die entsprechende Mitgift fehlt, lässt sich von Benedict überreden. Er will sie mit nach Bremen nehmen und sie heiraten. Allerdings hat sein Bruder Konrad ganz andere Vorstellungen von der künftigen Braut Benedicts und damit fängt der Ärger für Nele an. Durch Intrigen verlieren die beiden sich aus den Augen und Nele wird sogar als Giftmischerin angeklagt. In letzter Sekunde wird sie gerettet und heiratet ihren Retter. Nun könnte sie ja ein beschauliches Leben in Bremen führen, wenn nicht so viele verdächtige Unfälle passieren würden und Nele und ihr Mann darin gegen ihren Willen verwickelt werden.
Die Geschichte fing ganz harmlos an und wurde im Laufe des Buches immer spannender. Gegen Ende wurde es sogar richtig dramatisch und ich war gefesselt und ganz gespannt, wie das Ende aussehen würde.
Emilia Scior hat in diesem Buch vieles vereint. Ich habe über das Leben der Bürger in Bremen und fahrenden Künstlern einiges erfahren. Aber auch vieles über Gerichtsverhandlungen. Mir erschien es ganz schön kompliziert, wie damals Urteile gefällt wurden.
Die Protagonistin Nele mochte ich von Anfang an, aber auch ihren Mann, obwohl er einen nicht besonders geachteten Beruf hatte. Als Novizin wurde sie in Heilkunst ausgebildet und hatte wenig Ahnung von Haushaltsführung. Das alles musste sie lernen und ich konnte sie dabei begleiten, was mich auch wirklich interessiert hat. Was Nele und ihrem Mann aber sonst noch alles erleben mussten, möchte ich hier nicht erwähnen, um nicht die Spannung aus dem Buch vorweg zu nehmen.
Das Buchcover gefällt mir richtig gut. Außerdem hat die Autorin zu Anfang einen kleinen Stadtplan veröffentlicht, auf den ich immer mal geschaut habe. Die Erklärungen am Ende des Buches war auch sehr hilfreich.
Fazit:
Ein spannendes Buch, nicht nur für Bremer. Für den Preis von derzeit nur 99 Cent sollte man unbedingt zugreifen!
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