Mittwoch, 3. Dezember 2014

Challenge blanvalet 2015


Diese Challenge wird auch im Jahr 2015 wieder vom lesenden Katzenpersonal veranstaltet. Ich werde auf dieser Seite meine Bücher auflisten, die ich vom Verlag blanvalet gelesen habe:

Januar
1. Das Vermächtnis von Granada - Ulrike Schweikert

Februar
2. Die Fährmannstocher - Andrea Schacht

März
3. Ismaels Orangen - Claire Hajaj

April
4. Die Tuchvilla - Anne Jacobs
5. Luderplatz - Katrin Jäger

Juni
6. Provenzalische Geheimnisse - Sophie Bonnet

Juli
7. Fahr zur Hölle, Schatz! - Brigitte Kanitz
8. Stadt, Land, Kuss - Cathy Woodman
9. Glückliche Menschen küssen auch im Regen - Agnés Martin-Lugand
10. Neben der Spur ist auch ein schöner Weg - Dorothea Böhme

August
11. Die Rosenfrauen - Cristina Caboni

September
12. Glück und Glas - Lilli Beck
13. Mein Stück vom Himmel - Robin Gold
14. Die Tochter des Medicus - Gerit Bertram
15. Der Palastgarten - Vivien Shotwell
16. In 80 Tagen zu Dir - Natascha Sagorski
17. Die Lilie von Bela Vista - Sylvia Lott

Oktober
18. Kräuter der Provinz - Petra Durst-Benning
19. Hundert Tage Glück - Fausto Brizzi
20. Die beste Zeit unseres Lebens - Maeve Haran

November
21. Gibt es ein Leben nach der Torte? - Meg Cabo
22. Winterglück - Debbie Macomber
23. In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt - Sabine Zett

Dienstag, 2. Dezember 2014

Rezension - Immer Hawaii


Autorin: Sabine Landgraeber

Titel: Immer Hawaii

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 17. November 2014

Seiten: 230

Altersempfehlung: Erwachsene




Sabine Landgraeber ist Autorin und Regisseurin. Sie lebt mit ihrem Mann in Berlin. Ganz sicher haben Sie schon einmal etwas im Fernsehen von ihr gesehen, denn sie hat an vielen erfolgreichen Serien mitgewirkt. "Verliebt in Berlin", "Verbotene Liebe", "Schloss Einstein" und "Der letzte Zeuge" sind nur einige Beispiele für ihre Regiearbeit. Mit ihren Büchern versucht sie ihre Leser genauso zu unterhalten, wie mit ihren Filmen und Serien. Für weitere Informationen können Sie die Autorin auf ihrer Homepage besuchen: www.sabine-landgraeber.de

Kurzbeschreibung, übernommen:
Luisa hat das Glück ihres Lebens auf Hawaii gefunden. Doch von einem auf den anderen Tag zerbricht alles. Der Mann ihres Herzens geht auf Distanz und sie ist plötzlich allein verantwortlich für eine Hochzeitsagentur. Dorothy, die Inhaberin der Agentur, ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Tausende Kilometer entfernt in Berlin kommt Anja hinter das Geheimnis ihres Verlobten und ihre Träume von einer gemeinsamen Zukunft werden jäh zerstört. Gemeinsam versuchen die beiden Freundinnen ihr Glück zu retten.

Meine Meinung:
Ich hatte  in meiner Rezension von "Zufällig Hawaii" geschrieben, dass ich mich auf eine Fortsetzung freue und nun konnte ich sie lesen. Schnell war ich wieder vor Ort auf Hawaii und hatte auch sofort die wunderschönen Strände vor Augen. Schon allein diese Beschreibungen würden das Buch lesenswert machen. Aber die Geschichte über Dorothy, Luisa und Anja hat mich natürlich auch sehr gefesselt.
Das Verschwinden von Dorothy hat mich sehr bewegt und auch das Geschehen hinterher. Luisa muss in der Abwesenheit von Dorothy deren Hochzeitsplanungen übernehmen und erledigt die Aufgaben wirklich sehr gut. Anja, die im vorherigen Buch einen Heiratsantrag bekommen hat, fliegt zurück nach Berlin und kommt dort hinter ein Geheimnis von Stefan. Das und der Hilferuf von Luisa sind Gründe für sie wieder nach Hawaii zu fliegen.
Wie die drei Frauen sich dem Schicksal stellen und alles meistern, jede auf ihre Art, hat Sabine Landgraeber auch diesmal sehr fesselnd geschrieben.  Wie so oft, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich war ja vor Ort und stand als Beobachterin neben den Frauen. Natürlich wollte ich wissen, wie sich alles entwickelt. Die eine oder andere Träne musste ich dabei auch laufen lassen.

Inzwischen wissen ja die aufmerksamen Leser, dass Dorothy die Enkelin der "Picture Bride" der Fotobraut ist und ich fand es ganz toll, alles miterleben zu können. Auf jeden Fall empfehle ich alle drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und sagt auch sehr viel über die Freundschaft der beiden Frauen Luisa und Anja aus, die sich auf Hawaii so richtig wiederfinden.

Fazit:
Dieses Buch ist ein wunderbarer Abschluss einer Geschichte, die im Grunde 1902 mit der Reise der Fotobraut beginnt. Ich kann alle drei Bücher wirklich sehr empfehlen.

Montag, 1. Dezember 2014

Rezension - Tante Fritzi - forever clever




Autorin: Brigitte Teufl-Heimhilcher

Titel: Tante Fritzi- forever clever

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. November 2014

Seiten: 174

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher, geb. 1955, ist verheiratet und arbeitet als Immobilien-Fachfrau in Wien. Darüber hinaus schreibt die kommunikative Hobbyköchin seit einigen Jahren heitere Gesellschaftsromane, in denen sie sich auf unterhaltsame Weise mit dem Alltag, Beziehungen aller Art und gesellschaftspolitisch relevanten Fragen auseinandersetzt.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Ob Chorwettbewerb, Weihnachtsbasar oder Faschingsfest – in Tante Fritzi Pensionistenheim ist immer was los. Außerdem ist da noch Konstantin, der ehemalige Anwalt, mit dem Fritzi sich ganz hervorragend versteht. Außerdem wäre dessen Sohn Michael genau der Richtige für ihre Nichte Babette, dummer Weise will die diesen Stinkstiefel von einem Architekten heiraten. Aber noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, denn der Architekt scheint Fritzi ganz und gar nicht vertrauenswürdig. Mit Konstantins Hilfe heftet sie sich an seine Fersen …

Meine Meinung:
Ich sag's doch immer wieder, in ein Altersheim sollte man früh genug ziehen, solange man noch fit ist und an allem teilnehmen kann. Wobei, so richtig ein Altersheim ist es ja nicht, in das Tante Frieda zieht, eher eine Seniorenresidenz vom Feinsten. Fritzi  ist nicht mehr die jüngste und verwitwet, die Hüfte macht ihr Sorgen und deshalb gibt sie ihr großes Haus auf und zieht in eine kleine Wohnung in einer Seniorenresidenz. Dort genießt sie es, sich immer an einen gedeckten Tisch zu setzen. Sie lernt eine Menge netter Mitwohner kennen und nimmt an vielen Aktivitäten teil. Es hat mir richtig gefallen, was sie alles unternimmt. Ganz besonders, als ihr das Verhalten von Horst, dem Freund ihrer Nichte merkwürdig vorkommt. Mit Konstantin, einem Mitbewohner unternimmt sie einiges und kommt einigen Merkwürdigkeiten auf die Spur. Aus Spaß dachte ich beim Lesen, das könnte Miss Marple in Österreich sein ;)

Die Autorin hat so wunderbar das Leben der alten Leutchen beschrieben, jede Menge Charaktere dort untergebracht und mir mit dem Buch viel Freude bereitet. Sehr gut fand ich, am Ende des Buch ein Glossar zu finden. Denn es gibt immer noch einige Begriffe der österreichischen Sprache, die mir nicht geläufig sind.

Alle Beteiligten des Buches fand ich sehr gut beschrieben und bei manchem musste ich schmunzeln. Ich konnte mir die Bewohner so richtig vorstellen. Fritzi und Konstantin mochte ich besonders gerne. Babette fand ich manchmal etwas realitätsfremd und gutgläubig. Schade, dass ihr Lehrgeld sehr hoch ausfallen musste. Dafür war Tante Fritzi besonders clever und Konstantin konnte froh sein, so eine tolle Enkelin zu haben. Was nun alles genau passiert ist, werde ich hier sicher nicht verraten. Es sollte jeder selbst das Vergnügen haben und das Buch lesen.

Fazit:
Ein wunderschönes Buch, das viel Spaß beim Lesen bereitet. Es ist auch bestens geeignet zum Verschenken, aber zuvor sollte man es selber lesen ;)

Sonntag, 30. November 2014

Rezension - Zur Hölle mit Bridget

Autorin: Paige Harbison

Titel: Zur Hölle mit Bridget

Genre: Jugendbuch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 348

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch - Darkiss
zu kaufen: klick hier

Geboren als Winterkind im Dezember 1989, schloss die Autorin Paige Harbison 22 Jahre später ihr Studium an der Towson University in Baltimore ab. Seit 2009 schreibt sie, mittlerweile ist ihr dritter Roman bei Harlequin Teen erschienen. Spannend: die Filmrechte für Zur Hölle mit Bridget liegen in Hollywood. Paige Harbison lebt im sonnigen Florida.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was Bridget will, setzt sie durch. Immer. Zuhause macht sie ihrer Stiefmutter das Leben zur Hölle, in der Schule tanzen alle nach ihrer Pfeife. Bis eine Neue auf die Winchester Prep kommt: Anna Judge - Judge wie Richterin. Und mit Anna ändert sich alles: Die Lehrer fallen nicht mehr auf Bridgets Masche rein, ihr Fan-Club verkleinert sich blitzartig. Als eines Tages sich auch noch ihr Freund Liam abwendet, baut Bridget, total irritiert, einen katastrophalen Unfall! Sie ist nicht tot - aber auch nicht lebendig. Stattdessen ist sie in einer Schattenwelt gefangen, in der ihr Anna Judge zeigt, was für eine Mega-Zicke sie war. Bridget hat genau eine Chance, das zu ändern und ins Leben zurückzukehren. Oder für immer zu gehen.

Meine Meinung:
Ich überlege gerade wirklich, was ich über das Buch und die Protagonistin schreiben soll. Denn ich fühle mich hin und her gerissen. Auf der einen Seite ist mir die Bridget sowas von unsympathisch. Eine Oberzicke, die es ihren Mitmenschen überhaupt nicht leicht macht und zu gerne hätte ich dieses Mädel mal genommen und sie feste geschüttelt und ein paar ernste Worte gesagt.
Aber der Buchtitel sagt ja sehr viel aus. Nach dem Unfall gibt es für Bridget die Wahl - Hölle oder sich bessern.
Die Autorin hat sehr flüssig über eine kurze Zeit aus dem Leben von Bridget geschrieben. Die Geschichte ist zweigeteilt. Zunächst wird aus Sicht von Bridget erzählt, was sie alles erlebt und ach wie schrecklich doch alle Menschen zu ihr sind, gleichzeitig hat sie sich bei mir sehr unbeliebt gemacht. Dann passiert der Unfall und Bridget erfährt, wie sich die Menschen gefühlt haben, die immer wieder schlecht von ihr behandelt wurden. Sie zieht ihre Schlüsse daraus und.....nein, was sie nun macht, verrate ich nicht.

Auf der anderen Seite fand ich es ja sehr interessant zu lesen und durch den Schreibstil war ich auch an das Buch gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Allerdings hätte ich mir in der Geschichte nach dem Unfall mehr Tiefgang gewünscht. Es ging mir alles viel zu schnell. Vorher wurde alles so ausführlich beschrieben und auf einmal ging es in meinen Augen hopplahopp und schon war das Buch zu Ende.
Auch wenn mir Bridget nicht sympathisch war, wollte ich doch wissen, weshalb sich das Mädchen so entwickelt hat. Was ist ihr im Leben widerfahren, dass sie sich auf einmal so oberzickenhaft verhält.
Tja, und wer wünscht es sich nicht, die Möglichkeit zu bekommen, vielleicht einiges wieder gerade biegen zu können.

Das Thema ist kein unbekanntes. Verwöhnte Göre tyrannisiert ihre Mitmenschen. Wäre es da nicht schön, wenn mal jemand kommt und ihr einen Spiegel vor Augen hält. Ich bin der Meinung, dass dieses Buch in der Hauptsache für junge Leute interessant sein könnte. Allerdings denke ich auch, dass die, die es lesen würden, es verstehen, aber auch deshalb, weil sie nicht zu der Sorte Menschen gehören, wie Bridget es ist.

Fazit:
Ein nettes Jugendbuch, das sich gut lesen lässt.

Ich bedanke mich bei Blogg dein Buch  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Freitag, 28. November 2014

Rezension - Clara und die Granny-Nannys

Autorin: Tania Krätschmar

Titel: Clara und die Granny-Nannys

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Oktober 2014

Seiten: 385

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet
zu kaufen: klick hier


Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Nicht mehr jung, aber noch lange nicht alt – und jetzt? Als Granny-Nannys durchstarten, natürlich! Suse, Karen und die verwitwete Hanni werden von Agenturbetreiberin Clara Behrens nach Berlin vermittelt. Sechs Tage in der Woche mit schlecht erzogenen Gasteltern, Kindern und Hunden, dazu noch jede Menge skurriler Katastrophen in der winterlichen Hauptstadt, an denen sie glatt scheitern könnten … wären da nicht ihre regelmäßigen Montagstreffen im Café Maiwald! Denn ehrliche Geständnisse aus dem Jetzt und Früher werden für Suse, Karen und Hanni zum Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

Meine Meinung:
Klasse! Um es ganz einfach auf einen Nenner zu bringen!
Das Buch ist so toll! Ich hatte Anfang des Jahres mit Begeisterung ein Buch von Tania Krätschmar gelesen und war  nun neugierig auf dieses. Gut, dass ich es gelesen habe, denn es hat mir sehr viel Spaß bereitet!

Die drei Protagonistinnen Hanni, Karen und Suse sind nicht mehr die jüngsten, aber auch nicht zu alt, um sich nicht mehr auf eine Veränderung in ihrem Leben einzulassen. Auf verschiedenen Wegen erreicht sie die Zeitungsanzeige von Clara, die eine neue Agentur gründen möchte und dazu Granny-Nannys sucht. Zufällig treten alle drei zeitgleich in Berlin ihre Stelle an. Vom 1. Oktober bis Ende des Jahres sollen sie dort in ihren Gastfamilien bleiben.

Tania Krätschmar hat sehr humorvoll und auch realistisch beschrieben, was die drei während dieser Zeit erleben. Denn Hanni, Karen und Suse treffen nicht alles so an, wie sie es sich vorgestellt haben. Gut, dass Clara zu Beginn dafür gesorgt hat, dass die drei sich am ersten Montag in einem Café treffen und kennen lernen können. Alle sind sich sehr sympathisch und stellen fest, dass der Austausch ihnen sehr gut tut. So wird das Treffen am Montag ein wichtiger Bestandteil während ihrer Zeit in Berlin. Es hilft Ihnen und es entwickelt sich eine wertvolle Freundschaft.

Alle drei Protagonistinnen waren mir ausgesprochen sympathisch und ich hatte das Gefühl, immer an ihrer Seite zu sein. Ich konnte sie alle so gut verstehen und auch nachvollziehen, was sie so dachten und weshalb sie manchmal so handelten. In jeder der dreien habe ich ein Stück von mir wieder gefunden und ich denke, so wird es vielen Leserinnen gehen. Gut hat mir gefallen, dass alle drei in etwa in meinem Alter waren und mitten im Leben standen und ihre Erfahrungen im Leben gemacht haben. Sie kamen wir wirklich sehr realistisch vor, aber das hatte ich ja bereits erwähnt.

Mit Bravour haben alle drei die nicht gerade leichten Aufgaben gemeistert. Naja, die eine hat vielleicht doch etwas mehr erwartet, aber im Großen und Ganzen war diese Zeit prägend für alle. Zu gerne wüsste ich, wie es bei allen weitergeht, denn eigentlich könnte es durchaus eine Fortsetzung geben.

Tania Krätschmar hat mich mit diesem Buch so sehr gefesselt, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Beinahe hätte ich es auch geschafft, aber im letzten Viertel des Buches war die Müdigkeit doch größer als die Neugierde.

Ich könnte noch so vieles über dieses Buch schreiben, sicher merkt man mir die Begeisterung an. Auch zu den Gastfamilien gibt es ebenfalls einiges zu schreiben. Aber ich will hier nicht zu viel verraten und außerdem lagen mir die drei Granny-Nannys mehr am Herzen.

Wer nun wissen will, was ein Ättätschi ist, ob man Drogen essen kann und ob heutzutage zwölfjährige noch mit Legosteinen spielen, der wird es beim Lesen dieses Buch erfahren. Ich konnte es doch nicht lassen und wollte zumindest durch einige wenige Hinweise die Neugierde auf dieses Bücher noch mehr schüren.

Obwohl jeder den Eindruck bekommen könnte, dass ich hier ein sehr humoriges Buch beschrieben habe, hat es doch auch ernste Hintergründe. So habe ich nun zwei Bücher von Tania Krätschmar kennen gelernt, in der sie auf humorvolle Weise doch wichtige Themen der Frauen in einem gewissen Alter beschreibt.

Fazit:
Absolut empfehlens- und lesenswert! Ich denke, das sagt doch alles aus, oder?

Ich danke dem Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar.

Donnerstag, 27. November 2014

Rezension - Lucy und die abenteuerliche Zeitreise


Autorin: Monika Baitsch

Titel: Lucy und die abenteuerliche Zeitreise

Genre: Kinderbuch

Version: broschiert

erschienen: 10. November 2014

Seiten: 103

Altersempfehlung: Kinder



Die Autorin Monika Baitsch lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen an der Bergstraße.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Was gestern noch unmöglich erschien, kann heute schon Wirklichkeit sein! Die 10-jährige Lucy staunt nicht schlecht, als hinter dem großen Apfelbaum im Garten mit lautem Knattern eine silberblassblaurosa glänzende Metallkugel landet. In der Kugel findet sie den lustig aussehenden Wissenschaftler Oles, der aus dem Jahr 2098 stammt und mit seiner Erfindung - einer Zeitmaschine - eine Bruchlandung hingelegt hat, weil ihm die Antriebsmasse ausgegangen ist. Lucy besorgt für Oles Marshmellows, mit denen er Ersatztreibstoff herstellen und wieder in seine Zeit zurückkehren kann. Als Dank verspricht er ihr, wiederzukommen und sie auf eine abenteuerliche Zeitreise mitzunehmen. Oles hält sein Versprechen und bringt seinen Cousin Giss, einen Geschichtsexperten, mit. Noch am selben Abend brechen die beiden mit Lucy in spannende Jahre des vergangenen Jahrhunderts auf. Giss liefert fesselnde geschichtliche Informationen, und gemeinsam erleben sie tolle Abenteuer. Aber schafft es Lucy, wieder in ihre eigene Zeit zurückzukehren - und was hat es mit dem blauen Edelstein auf sich? Eine packende Zeitreise, die ganz nebenbei wertvolle Informationen zu Politik, Sport, Literatur, dem 2. Weltkrieg, der Mondlandung 1969 und vielem, vielem mehr bereithält.

Meine Meinung:
Lucy bekommt mit, dass Oles in ihrem Garten seine Zeitmaschine notlanden muss. Sie hilft ihm mit Marshmellows aus und Oles verspricht ihr wiederzukommen. Er hält sein Versprechen und Lucy erlebt eine aufregende und lehrreiche Zeit. Ganz besonders witzig fand ich es zu lesen, als Lucy in einer Zeit landet, in der ich Kind war und sie unsere Spielsachen kennen lernt. Um welche Sachen es sich dabei handelt. verrate ich jetzt aber nicht.

Die Idee der Autorin, Lucy in die Vergangenheit reisen zu lassen und dabei auch vieles zu lernen, fand ich jetzt sehr gut. Ich als Erwachsene hätte mir vielleicht noch mehr Geschichten und längere Aufenthalte gewünscht. Wenn ich es mir recht überlege, hätte ich wahrscheinlich gezielt nach Jahren gefragt, zum Beispiel, die ich aus Erzählungen meiner Großeltern oder Eltern kannte und zu gerne mal gesehen hätte. Wahrscheinlich schraube ich meine Ansprüche auch einfach zu hoch, denn ich darf nicht vergessen, dass dieses ein Kinderbuch ist.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und nun hatte ich alle drei Beteiligten wunderbar vor Augen.

Fazit:
Ich denke, dass ich meinen Kindern dieses Buch gekauft und zum Lesen gegeben hätte. Denn etwas aus der Vergangenheit zu lernen, wäre für sie mit Sicherheit interessant gewesen und bestimmt auch aufregender Lucy zu begleiten, als die alten Geschichten von Oma und Opa anzuhören.

Rezension - Steinefresser


Autor: Michael Behrendt

Titel: Steinefresser - Schacht ermittelt

Genre: Krimi

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 10. November

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

zu kaufen: klick hier


Seit seinem 18. Lebensjahr arbeitet der Autor Michael Behrendt als Journalist. Schon damals begann er mit investigativen Recherchen über die dunkle Seite seiner Heimatstadt Berlin: Mord, Raub, Erpressung, organisierte Kriminalität. Er schrieb unter anderem für „Bild“, „BZ“ und leitet heute als Chefreporter die Polizeiredaktion der „Berliner Morgenpost“. Behrendt, dessen Vater ebenfalls Journalist war, kam 1969 in Berlin-Spandau zur Welt. Als Kriegsberichterstatter reiste er unter anderem nach Bosnien, Afghanistan, Ruanda und in den Libanon. 2011 erhielt er gemeinsam mit Kollegen den »Wächterpreis der deutschen Tagespresse«. Das Team hatte Fälle von sexuellem Missbrauch an einer Berliner Schule öffentlich gemacht und damit eine Welle von Enthüllungen ausgelöst. Behrendt ist leidenschaftlicher Kampfsportler. Aus seiner langjährigen Arbeit verfügt er über Insiderkenntnisse der Polizeiszene und zum Teil ungelöste Kriminalfälle. Einen Teil davon verarbeitet Behrendt in seinem vorliegenden Kriminalromandebüt. »Steinefresser« ist der Auftakt einer Trilogie.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Arm aber sexy? Der SEK-Mann Wolf Schacht kennt Berlin nicht als Party-Metropole, sondern als Moloch: Mord, Bandenkriminalität und Missbrauch prägen seinen Alltag. Schacht will dem Teufelskreis der Gewalt entkommen – und landet so ausgerechnet bei der Mordkommission. Mit dem SEK-Veteran Wolf Schacht schafft Autor Michael Behrendt einen Ermittlertypen, der ebenso unbefangen wie knallhart an die Arbeit geht. So wird aus einem Mord, der keiner sein durfte, eine erbarmungslose Schlacht, die hoch in politische Machtzirkel und tief in die Geschichte Deutschlands reicht. Bis Berlin buchstäblich in Rauch aufgeht. Schachts Gegner kämpfen um mehr als Macht, Sex oder Geld. Ihr Kapital sind die Schwächen, Abgründe und Perversionen anderer. Schlaft ruhig, Berlinerinnen und Berliner. Oder könnte es sein, dass sie auch Euch schon haben? Eine leicht entzündliche Mischung aus Action-Krimi, Spionage-Thriller und Nachtreise in eine untote deutsch- deutsche Vergangenheit. »Steinefresser« ist ein Roman; viele Figuren und Verbrechen gehen allerdings auf tatsächliche Ereignisse zurück.

Meine Meinung:
Puh, normalerweise schreibe ich die Rezensionen unmittelbar nachdem ich ein Buch ausgelesen habe, aber dieses hat mich so gepackt, ich musste erst einmal zur  Ruhe kommen und habe eine Nacht darüber geschlafen. Es war spannend von Anfang bis Ende und besonders am Ende war ich so sehr gefesselt.

Der Protagonist Wolf Schacht ist mal ganz anders beschrieben, als die Ermittler, die eifrige Krimileser kennen. Obwohl in seinem Bereich ein gestandener Mann, ist die Arbeit in der Mordkommission Neuland für ihn und gleich der erste  Fall hat es in sich. Ich als Leser war genau so unbedarft wie Wolf und fand es klasse, wie er an die Lösung des Falles heranging. Manche Situationen waren zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber ich kann mir vorstellen, dass so etwas passieren könnte. Ich lernte in diesem Buch Wolf Schacht sehr gut kennen und er hatte alle meine Sympathien, denn hinter dem knallharten Typen verbirgt sich auch einer mit Herz und Gefühl. Es fällt ihm anscheinend aber schwer, dies immer angemessen zu zeigen.

Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und ich hatte so gar keine Ahnung, wer hinter allem stecken könnte. Wendungen haben mich überrascht und ich war baff, dass ich selber nicht darauf gekommen bin. Obwohl ich mich über manches Verhalten der neuen Kollegen gewundert hatte. Habe ich nun einige Leser neugierig gemacht? Denn mehr verrate ich jetzt nicht.

Ich muss allerdings gestehen, dass mich der Schreibstil von Michael Behrendt am Anfang etwas verwirrt hat. Es waren so viele Namen, die ich erst einmal unterbringen musste und es wurden Situationen erwähnt, auf die erst kurz danach ausführlicher eingegangen wurde. Aber schnell hatte ich mich daran gewöhnt und ich fand das alles besonders spannend.

Das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt des Buches und wenn der Name auch außergewöhnlich zu sein scheint, er wird genau erklärt.

Manchmal ist es ja so, dass Kurzbeschreibungen nicht unbedingt das wiedergeben, worum es in einem Buch geht oder es wird nur ein Teil des Inhaltes erwähnt. Diese finde ich tatsächlich sehr aussagekräftig und sollte Lesern wirklich als Entscheidungshilfe dienen. Wobei ich selber nur eine Leseprobe hatte und mich dann für das Buch entschieden habe. Weitere Informationen hatte ich mir erst nach Ende des Buches besorgt. So kam es dann, dass ich am Ende des Buches zunächst überrascht war und dann beruhigt, denn jetzt hatte ich gelesen, dass dieses Buch der Auftakt zu einer Trilogie ist und war mehr als beruhigt. ;)

Fazit:
Ich persönlich bin nun sehr gespannt auf das zweite Buch und kann dieses erste auf jeden Fall empfehlen.