Dienstag, 17. November 2015

Rezension - Winterzauber wider Willen


Autorin: Sarah Morgan

Titel: Winterzauber wider Willen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Broschiert

erschienen: 10. Oktober 2014

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch


Die Autorin Sarah Morgan wurde in Whiltshire geboren und begann ihre Karriere als Schriftstellerin bereits mit acht Jahren, als sie eine Autobiografie ihres Hamsters verfasste. Mit 18 ging sie nach London, wo sie Krankenschwester wurde. Diese Zeit beschreibt sie als eine der glücklichsten ihres Lebens, wobei sie uns natürlich einiges verschweigt! Sie arbeitete auf den verschiedensten Gebieten, ihr Lieblingsgebiet war allerdings die Notfallmedizin, die sie als besondere Herausforderung empfand. In keiner anderen Abteilung hat sie eine so gute Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Schwestern erlebt. Mit der Zeit hatte sie ihr Interesse von Hamstern auf Männer verlagert, und sie begann mit dem Schreiben von Liebesromanen. Ihr ersten Manuskript, das sie nach der Geburt ihres ersten Kindes verfasste, wurde noch von Mill & Boon abgelehnt, aber die Kommentare der Lektorin waren so ermutigend, dass sie es wieder versuchte, und ihr drittes Manuskript "Worth the Risk" wurde schließlich ohne jede Änderung akzeptiert. Den Moment, als sie den Brief mit der Zusage erhielt, beschreibt Sarah Morgan als einen der glücklichsten ihres Lebens. Glücklicher war sie nur, als sie ihren Mann kennenlernte und ihre beiden Kinder bekam. Sarah arbeitet immer noch in Teilzeit im Gesundheitswesen und verbringt die restliche Zeit mit ihrer Familie. Sie versucht, so viel Zeit zum Schreiben zu erübigen wie möglich. Außerdem ist sie eine begeisterte Skiläuferin und Walkerin, sie liebt es, im Freien zu sein!

Kurzbeschreibung,  übernommen:
Der perfekte Roman für kuschelige Abende auf der Couch! Dezember: und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das „Fest der Liebe“ möglichst schnell vorbeigeht! Schlitten, Rentiere und dieser bärtige alte Mann im roten Mantel sind ihr ungefähr so angenehm wie Zahnschmerzen. Da kommt der PR-Expertin der Auftrag von Jackson O’Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Immerhin ist Jackson ihr Auftraggeber - und dazu äußerst attraktiv! Und die luxuriöse Blockhütte, in der er sie einquartiert, entpuppt sich zum Glück als lamettafreie Zone. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt die Weihnachtshasserin ganz schön in Bedrängnis …

Meine Meinung:
Da ich zur Zeit sehr viele Bücher lese, die sich wunderbar als Weihnachtsbuch eignen, stelle ich fest, dass sich sehr viele Autoren mit "Weihnachtshassern" beschäftigen, die allerdings meist bekehrt werden. Ich verrate wohl nicht zu viel, wenn ich erwähne, dass Kayla eine ganz andere Einstellung zu diesem Fest bekommt. Jeder Vielleser ahnt das Ende des Buches, was aber nicht schlimm ist, denn gerade zu dieser Zeit wünscht sich jeder, dass überall Friede und Freude herrscht.

Kayla Green, die in ihrer Arbeit  voll aufgeht und zu nichts anderem mehr Zeit hat, bekommt einen besonderen Auftrag. Dass sie damit zur Weihnachtszeit aus dem hektischen und blinkenden New York fliehen kann, ist ihr mehr als recht. Sie soll dem verschneiten und traumhaften Ort Snow Crystal verhelfen, bekannter zu werden, damit mehr Touristen ihre Zeit dort verbringen.
Ich wäre am liebsten mit ihr dorthin gereist, denn nach der Beschreibung der Autorin hatte ich alles wunderbar vor Augen. Ich glaube, es gibt wohl kaum jemanden der sich dieser Idylle verschließen kann. Ich habe die Protagonistin sehr schnell in mein Leserherz geschlossen. Natürlich aber auch alle Freunde und Mitglieder der Familie O'Neil. Zum Glück war Jackson O'Neil sehr hartnäckig und hat Kayla immer sofort alles erklärt, somit konnten die üblichen Verwicklungen nicht aufkommen, außerdem hat er....., ne, dazu schreibe ich nichts. Nur soviel, es gab einige Situationen, wo der Schnee mit Leichtigkeit geschmolzen wäre.

Das Buchcover finde ich wunderschön, auf dem Bild kommt es nicht so richtig rüber. Es glitzert und glimmert reichlich. Viele Stellen wurden dadurch etwas hervor gehoben. Es ist so ein richtiges "Streichelcover" , was nicht nur toll aussieht, sondern sich auch so anfühlt.

Sarah Morgan hat mich mit diesem Buch "winter"verzaubert. Ich erwähnte ja schon, dass ich zu gerne mit Kayla dorthin gefahren wäre. Aber auch die liebenswert nervenden Verwandten hätte ich zu gerne kennen gelernt. Sie sorgten auch dafür, dass ich öfter mal schmunzeln musste. Achja, Kayla kannte bisher noch keinen Schneeengel, aber Kontakt zum Schnee hatte sie reichlich. Es war für sie aber auch nicht leicht, als Städterin bei den Skibegeisteren Leutchen zu punkten.

Das Buch hat bei mir schon länger auf dem Stapel zu lesender Bücher gelegen, inzwischen sind zwei weitere Bücher erschienen. Denn Jackson hat noch zwei Brüder, die ich jetzt kennen lernte und dazu noch zwei Frauen, die in diesem Buch ebenfalls eine wichtige Rolle spielten. Jeder kann sich nun denken, wer jeweils die Hauptrollen in den nächsten Büchern übernehmen wird.

Fazit:
Ein Roman, der sich wunderbar auf dem Sofa lesen lässt. Die Autorin hat Familienprobleme eingearbeitet,  aber auch die schönen Seiten des Familienlebens, prickelnde Szenen, Alltagssorgen und Humor, also die ganze Palette. Wer solche Bücher liebt, wird seine Freude an diesem haben.

Im vergangenen Jahr habe ich an einer Challenge von Mira Taschenbuch teilgenommen und dieses Buch habe ich mir als Preis gewünscht. Deshalb möchte ich mich beim Verlag noch einmal recht herzlich bedanken.

Sonntag, 15. November 2015

Rezension - Die erstaunliche Wirkung von Glück

Autorin: Susann Rehlein

Titel: Die erstaunliche Wirkung von Glück

Genre: Roman

Version: eBook und gebundene Ausgabe

erschienen: 13. Oktober 2015

Seiten: 250

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Dumont-Buchverlag
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Susann Rehlein, geboren in Leipzig, hat Germanistik und Slavistik studiert. Sie arbeitet als Journalistin und Lektorin und lebt mit ihrem Wolpertinger in Berlin-Kreuzberg.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Dorle ist Mitte zwanzig und wohnt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und auch sonst verlässt sie nur selten das Haus. Eigentlich geht es ihr hervorragend, findet sie. Aber dann beschließt Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust, dass Dorle jetzt mal anfangen sollte, richtig zu leben ...

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich das außergewöhnliche Cover ganz neugierig auf dieses Buch gemacht hat. Und diese Kurzbeschreibung fand ich auch sehr interessant, weshalb ich das Buch gerne lesen wollte: Dorle ist Mitte zwanzig und wohnt im Souterrain eines herrschaftlichen Hauses. In Heimarbeit steckt sie für eine Kronleuchtermanufaktur Kristalle zusammen. Und auch sonst verlässt sie nur selten das Haus. Eigentlich geht es ihr hervorragend, findet sie. Aber dann beschließt Annegret Sonne, vierundachtzig und voller Lebenslust, dass Dorle jetzt mal anfangen sollte, richtig zu leben ...

Zunächst lernte ich Dorle kennen, die eigentlich ein trostloses Leben führt. Anscheinend hatte sie auch keine schöne Kindheit, es wird immer wieder erwähnt, dass sie ein Heimkind ist, aber das finde ich persönlich nicht schlimm, denn schließlich hat sie es sich nicht ausgesucht und was dort passiert ist, habe ich nicht so richtig heraus gefunden. Leider haben die Bewohner des Hauses sie auch nicht sehr nett behandelt, was ich unmöglich fand. Dorle in der Opferrolle? Wenn ich nicht so neugierig gewesen wäre, was Frau Sonne sich ausgedacht hat, hätte ich wirklich überlegt, das Buch nicht zu Ende zu lesen.

Nun, durch eine trickreiche Idee hat Frau Sonne es geschafft, dass Dorle aus ihrer ollen Souterrainwohnung in ihre große geräumige Wohnung zieht. Sie will verreisen und bittet Dorle sich um die Wohnung, die  Pflanzen und den Kater zu kümmern und außerdem ein paar Aufgaben, die sie per Fax erhält, zu erledigen. Es war jetzt ganz interessant zu lesen, was Dorle alles machen muss und sie dabei zu beobachten. Denn langsam aber sicher veränderte sie sich und sie wurde mutiger.
Erfahrene Leser können das Ende ahnen und so war es dann auch. Ein paar Überraschungen gab es für Dorle und für mich, aber ansonsten konnte mich das Buch und die Geschichte nicht so richtig überzeugen. Ich überlege manchmal, was will mir das Buch vermitteln, aber mir ist nicht besonderes eingefallen. Denn Geschichten über schüchterne junge Frauen, die von anderen ins wahre Leben geführt werden, gibt es einige.

Fazit:
Es fällt mir schwer mit Begeisterung eine Leseempfehlung zu geben. Das Buch war jetzt für mich nicht so schlecht, dass ich es abgebrochen hätte, aber das war es dann auch. Eigentlich schade, denn ich hatte mir mehr versprochen.

Ich bedanke mich bei BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar

Rezension - Alle Jahre wi(e)der



Autorin: Ashley Bloom

Titel: Alle Jahre wi(e)der

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook

erschienen: 22. Oktober 2015

Seiten: 92

Altersempfehlung: Erwachsene


Die Autorin Ashley Bloom liebt Love Storys, Schokolade, Kerzenlicht, Tee und ihre Familie. Sie schreibt ausschließlich Romane, die in Amerika spielen. Selbst ein großer Fan der USA, baut sie immer wieder Erfahrungen aus ihren eigenen Reisen mit ein. Was noch erwähnt werden sollte: Es geht immer um die Liebe.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Stella kann Weihnachten nicht ausstehen, zumindest nicht wenn sie es zusammen mit ihrer nervigen Familie verbringen muss. Natürlich macht sie sich trotzdem wie jedes Jahr auf in ihre kleine Heimatstadt Lexington, Massachusetts - nur dass dieses Mal alles anders kommt ... Ein gutaussehender Fremder, der wohl beste Kakao der Welt und ein gewaltiger Schneesturm machen Stella nicht nur einen Strich durch die Rechnung, sondern bewirken außerdem, dass Weihnachten ihr zum ersten Mal so richtig gut gefällt.
Ein weihnachtlicher Kurzroman - Romantik und Gratis-Sahne inklusive.

Meine Meinung:
Tja, was Weihnachten alles bewirken kann. Eine äußerst zickige Protagonistin hat gar keine Lust auf Weihnachten, auf ihre Familie und überhaupt...., am liebsten will sie nur ihre Ruhe haben. Zum Teil kann ich sie schon verstehen, aber das ist trotzdem kein Grund sich so zickig zu benehmen. Vor allen Dingen, als sie dem sympathischen Nick begegnet.
Es hat wirklich sehr lange gedauert, bis ich Sympathie für Stella aufbringen konnte. Denn sie hat ihre Meinung gründlich geändert, wer oder was letztendlich den Ausschlag gegeben hat, werde ich hier nicht verraten.
In diesem Kurzroman hat die Autorin sehr vieles untergebracht, wie es zur Weihnachtszeit in vielen Familien zu geht, aber gleichzeitig auch die Kurve zu einem harmonischen Ende gefunden. Ganz besonders gut, hat mir ihr Epilog gefallen, so wusste ich doch, wie sich die ganze Geschichte weiter entwickelt hat. Obwohl ich ja nicht der größte Fan von Kurzromanen bin, war ich in diesem Fall durchaus zu frieden. Denn alles, was zwischen Weihnachten und dem Epilog passiert ist, konnte ich mir sehr gut selber vorstellen.
Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen und wohl auch den Ausschlag dazu gegeben, dass ich mich näher mit dem Buch befasse.

Fazit:
Ein weihnachtlicher Kurzroman mit dem man sich wunderbar auf dem Sofa kuscheln und froh sein kann, dass hier kein so großes Schneechaos herrscht.

Mittwoch, 11. November 2015

Rezension - Böse Buben küsst man nicht

Autorin: Janet Evanovich
Autor: Lee Goldberg

Titel: Böse Buben küsst man nicht - Ein Fall für Kate O'Hara

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. September 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann


Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.
Der Autor Lee Goldberg schreibt Drehbücher, unter anderem für die Erfolgsserie "Monk", ist TV-Produzent und Autor mehrerer Bücher. Zwei Mal war er für den Edgar Award nominiert und erhielt 2012 den Poirot Award.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Zum zweiten Mal müssen sich die smarte Agentin Kate O’Hare und der charmante Trickdieb Nick Fox für einen Auftrag vom FBI zusammenraufen. Dieses Mal haben sie es mit einem bronzenen Hahnenkopf im Wert von 20 Millionen Dollar zu tun. Der stammt aus der Qing-Dynastie und wurde dem Smithsonian Museum als Leihgabe überlassen. Nun verlangt China den Hahnenkopf zurück. Das Problem: Der kostbare Kopf wurde leider zwischenzeitlich gestohlen und durch eine Fälschung ersetzt. Den Diebstahl hat man geflissentlich vertuscht. Jetzt sollen Kate und Nick das Original schleunigst wieder herbeischaffen – und zwar ohne dabei den Kopf zu verlieren ...

Meine Meinung:
Von der Autorin Janet Evanovich kenne ich inzwischen schon einige Bücher und unterschiedliche Serien. Deshalb war ich nun ganz besonders neugierig auf dieses Buch, dass sie mit Lee Goldberg gemeinsam geschrieben hat. Ich stellte sehr schnell fest, dass dieses Buch das zweite einer neuen Serie ist, aber ich hatte keine Probleme, mich in die Geschichte der beiden Kate und Nick reinzufinden.
Kate eine gewissenhafte FBI-Agentin und Nick, ein sehr guter Trickdieb müssen eine etwas schwierige Aufgabe lösen, bei der sie sich manchmal am Rande der Legalität bewegen. Für Nick ist das natürlich kein Problem, Kate tut sich da schon schwerer und muss öfter über ihren Schatten springen. Sehr spannend und humorvoll haben die beiden Autoren dieses Buch geschrieben, Ich war von Anfang an gefesselt und dachte, nun, das geht ja wunderbar und sehr schnell und die Aufgabe ist erledigt. Aber dann bringen die beiden den Zufall ins Spiel und alles wird etwas komplizierter.

Beide Kate und Nick habe ich sofort in mein Leserherz geschlossen, mir hat es Spaß gemacht, die beiden sozusagen zu beobachten und besonders gefallen haben mir viele ihrer Dialoge. Aber auch die anderen Beteiligten haben zu meinem Lesespaß beigetragen, da möchte ich Kates Vater hervorheben, er und seine alten Kumpel haben mich begeistert.

Irgendwie fühlte ich mich beim Lesen an ganz alte und spannende Krimis erinnert, wie zum Beispiel "Über den Dächern von Nizza". Denn die beiden müssen um den Fall zu lösen, sich einiges einfallen lassen. Aber mehr will ich dazu nicht verraten. Achja, an Jennifer und Jonathan Hart haben mich die beiden auch erinnert und musste an der Stelle sehr lachen.

Fazit:
Ich habe jetzt nicht das Gefühl, das erste Buch unbedingt lesen zu müssen, aber mit Sicherheit werde ich das folgende Buch auf jeden Fall lesen. Auf jeden Fall möchte ich dieses Buch weiter empfehlen.

Beim Verlag Goldmann bedanke ich mich vielmals für das Rezensiosnexemplar

Dienstag, 10. November 2015

Rezension - Winterglück



Autorin: Debbie Macomber

Titel: Winterglück

Genre: Roman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 19. Oktober 2015 als Neuauflage

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Debbie Macomber ist mit einer Gesamtauflage von über 170 Millionen Büchern eine der erfolgreichsten Autorinnen überhaupt. Wenn sie nicht gerade schreibt, ist sie eine begeisterte Strickerin und verbringt mit Vorliebe viel Zeit mit ihren Enkelkindern. Sie lebt mit ihrem Mann in Port Orchard, Washington und im Winter in Florida.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …


Meine Meinung:
Auf der Suche nach Büchern, die sich wunderbar in der Adventszeit lesen lassen, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Das Cover hat mich angesprochen und so habe ich mich näher mit dem Buch befasst.
Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein typisches Winterbuch ist, die Geschichte kann zu jeder Jahreszeit spielen. Es ist mehr ein Zufall, dass Jo Marie Rose kurz nach Weihnachten ein B & B eröffnet.
Sie selber will etwas ganz neues beginnen, nachdem sie nach kurzer Ehe Witwe wurde. Ich als Leserin konnte dann miterleben, wie sie ihre beiden ersten Gäste begrüßt. Beide kommen aus verschiedenen Gründen äußerst ungern nach Cedar Cove. Jeder hat ein besonderes Päckchen zu tragen. Ob es während des Aufenthaltes leichter wird, werde ich hier nicht verraten. Aber es hat sich für alle gelohnt. Auch Jo Marie erlebt einiges, was ihr Leben ändern wird. Von ihr wird der Leser mit Sicherheit noch mehr erfahren, denn es sollen zwei weitere Bücher folgen.
Debbie Macomber hat die Geschichten um die drei Protagonisten sehr fesselnd beschrieben. Jo Marie erzählt ihre Geschichte selber und so wechseln die Erzählformen und Erlebnisse immer hin und her.
Auch wenn ich manchmal das Verhalten einzelner Personen nicht so richtig nachvollziehen und auch nicht immer gutheißen konnte, war alles rund. Am Ende kam etwas heraus, womit ich als Leserin leben konnte. Die Autorin hat es aber auch verstanden, sehr emotional zu schreiben, die eine oder andere Träne musste ich mir schon wegwischen. Aber es gab auch Situationen zum Lachen, also sehr abwechslungsreich. Zu gerne hätte ich mir in der Pension von Jo Marie ein Zimmer reserviert und die wunderbare Aussicht genossen, denn die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich es bildlich vor Augen hatte.

Fazit:
Ein schönes berührendes Buch, was, wie erwähnt, nicht unbedingt im Winter spielen und gelesen werden muss. Meine Vermutung über eine bestimmte Entwicklung ist richtig und so werden wir Leser noch einiges über Jo Marie zu lesen bekommen.

Ich möchte mich beim Verlag blanvalet für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 8. November 2015

Rezension - Zusammen küsst man weniger allein

Autorin: Janet Evanovich

Titel: Zusammen küsst man weniger alleine - Band 21 von                   Stephanie Plum

Genre: Krimi

Version: eBook und broschiert

erschienen: 12. Oktober 2015

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Goldmann


Die Autorin Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem "Last Laugh Award" und dem "Silver Dagger" ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Skrupellose Killer, sexy Kerle und wilde Chihuahuas – willkommen im Leben von Stephanie Plum. Trentons beliebtester Gebrauchtwagenhändler, Jimmy Poletti, hat zwei Gesichter: Der skrupellose Geschäftsmann hat nicht nur mit alten Autos, sondern auch mit jungen Mädchen gehandelt. Nun ist er flüchtig – ein Fall für die Kopfgeldjägerin Stephanie Plum. Das Problem: Die Hinweise zu Polettis Verbleib sind rar, weisen in falsche Richtungen, und nicht selten liegen an ihren Enden Leichen. Selbst Trentons heißester Cop, Joe Morelli, fischt im Trüben. Zu allem Überfluss wird dann auch noch Ranger, Sicherheitsexperte und Stephanies größte Versuchung, Ziel eines perfiden Mordanschlags ... Skrupellose Killer, sexy Kerle und eine Meute wilder Chihuahuas – Chaos hoch drei für Stephanie Plum!

Meine Meinung:
Inzwischen gibt es bereits Band 21 von Stephanie Plum und ihren Erlebnissen. Ich habe alle Bücher gelesen und fühle mich schon wie zu Hause in Trenton und in der Familie Plum. Aber auch für Späteinsteiger ist es kein Problem, schnell findet sich der Leser zurecht. Geändert hat sich nicht wirklich etwas im Leben von "Babe", wie Ranger sie gerne nett. Der Hamster Rex, oh Wunder, lebt immer noch. Lula enttäuscht den Leser nicht, sie haut nach wie vor ihre Sprüche raus und hat ständig Appetit. Trotzdem wird mir es nicht langweilig, denn der Autorin fallen immer wieder neue verrückte Fälle und auch sehr spannende Fälle ein. Grandma Mazur ist immer noch einer meiner Lieblinge, diesmal hatte ich viel Spaß, denn sie arbeitete ihre Löffelliste ab. Was darauf stand, verrate ich nicht, aber Grandma konnte einiges abhaken.

Fazit:
Gerne empfehle ich auch diesen Band, süchtige dieser Serie werden das Buch mit Sicherheit nicht auslassen, denn uns alle interessiert ja auch, wie es im (Liebes)leben von Steph weitergeht.

Beim Verlag Goldmann möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Plötzlich Friesin

Autorin: Vanessa Richter

Titel: Plötzlich Friesin

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 15. September 2015

Seiten: 235

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: books2read
zu kaufen: klick hier

Die Autorin Vanessa Richter, Jahrgang 1979, studierte Germanistik und Anglistik und versucht seitdem, mehr oder weniger begeisterungsfähigen pubertierenden Halbwüchsigen die Feinheiten der deutschen und englischen Sprache näher zu bringen. Sie lebt mit Kind und Kegel zwischen Ruhrpott und Münsterland. „Plötzlich Friesin“ ist ihr dritter Roman.

Kurzbeschreibung, übernommen:
Strandkorb ahoi! Paula Jörgens hat genug von offenen Zahnpastatuben, hochgeklappten Toilettendeckeln und einem Freund, der lieber auf der Couch rumhängt als sich Arbeit zu suchen. Um Abstand zu gewinnen, nimmt sie einen Job auf einer malerischen Nordseeinsel an, von der kein Mensch je gehört hat. Doch dort erwartet Paula nicht nur der charmante Friese Chris, der die Schmetterlinge in ihrem Bauch in Seenot bringt - sondern auch die Lebenslüge ihrer Mutter: Paula ist eine waschechte Friesentochter! Prompt macht sie sich auf die turbulente Suche nach ihrem Vater - und entdeckt, dass das Glück manchmal gar nicht so fern liegt. Vorausgesetzt man schafft es übers Wattenmeer …

Meine Meinung:
Immer öfter mache ich die Erfahrung, dass die Protagonistinnen noch sehr jung sind und meine Töchter sein könnten. Betrachtet man den Lesestoff dann anders? Aus Sicht einer Mutter und/oder einer älteren Frau? Ich werde mir doch mal ernsthaft darüber Gedanken machen müssen.

Paula ist 25, steckt mitten im Studium und hat die Nase voll von Ben, ihrem Freund. Die Wohnung sind immer s..mäßig aus, wenn sie ein paar Tage nicht zu Hause war. Aber auch sonst bekommt er nichts auf die Reihe, Um Abstand von ihm und ihrer Entscheidung, ihn rauszuschmeißen, zu finden, lässt sie sich von ihrer Freundin überreden, die Semesterferien mit Arbeit auf einer kleinen Nordseeinsel zu verbringen.

Sehr humorvoll hat die Autorin die Bewohner dieser Insel beschrieben und auch die Erlebnisse von Paula. Eigentlich kam sie dort nicht zur Ruhe, denn es entstand ein ziemliches Durcheinander. Zwei Männer warben um sie und ihren Vater wollte sie auch finden. Nebenbei kam ich allerdings in Urlaubsstimmung, denn ich hatte durch die gute Beschreibung alles wunderbar vor Augen.

Das Buchcover passt wunderbar zum Inhalt des Buches und der Titel sowieso. Findet Paula doch tatsächlich ihre Wurzeln in Friesland.
Meist sind solcher Art Bücher sehr vorhersehbar, es ist auch vieles eingetroffen, womit ich gerechnet hatte, vom Ende war ich angenehm überrascht und würde zu Paula sagen: richtig gemacht Mädel, siehst Du, wofür das alles gut war, Augenzwinkern.

Fazit:
Eine schöne unterhaltsame Lektüre, egal, ob das Buch nun im Urlaub oder zu Hause auf der Couch gelesen wird.

Bei BloggDeinBuch möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken: