Montag, 8. Juli 2019
Rezension - Mörder unbekannt verzogen
Autor: Thomas Chatwin
Titel: Mörder unbekannt verzogen
Genre: Krimi
Version: eBook, broschiert und Hörbuch
erschienen: 18. Juni 2019
Seiten: 304
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Über den Autor:
Thomas Chatwin, geboren 1949, ist promovierter Literaturwissenschaftler und ein profunder England-Kenner. Er liebt Cornwall und verbringt jede freie Minute dort. Seiner langjährigen Freundschaft mit der englischen Bestsellerautorin Rosamunde Pilcher und vielen gemeinsamen Reisen verdankt er ungewöhnlich detailreiche Einblicke in Cornwalls Alltag.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Sommer in Cornwall. Ein neuer Fall für Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne ist zu einem exklusiven Empfang in den Glendurgan Garden eingeladen. Der Rhododendron blüht, der Garten steht in voller Pracht. Dazu gibt es kornische Köstlichkeiten, und ein Literaturkenner spricht über Cornwalls weltberühmte Dichterin Daphne du Maurier. Doch das Fest endet jäh, als unter den riesigen Blättern der Gunneras die Leiche von Dr. Finch gefunden wird. Wer hätte Grund gehabt, den beliebten Arzt zu töten? Dann wird eine zweite Leiche entdeckt. Freunde geraten in Verdacht, lang gehütete Geheimnisse werden gelüftet, und ein Geflecht aus Hinweisen will sortiert werden. Da Chief Inspector Vincent mit dem Kopf schon im Jagdurlaub ist, müssen Daphne und ihr Mann Francis wieder einmal ermitteln. Auf eigene Faust bis zum überraschenden Finale.
Meine Meinung:
Nachdem ich Daphne und Francis Penrose im Buch "Post für den Mörder" kennen gelernt hatte, freute ich mich, dass ich ein weiteres Buch lesen konnte, in dem die beiden sich um die Auflösung eines Falles "kümmern".
Daphne kommt als Postbotin sehr viel rum, trifft viele Leute und bekommt jede Menge von dem mit, was so im Ort passiert. Francis ist der Hafenmeister und als solcher ebenfalls immer bestens informiert. Beide hatte ich schon beim Lesen des ersten Buches in mein Leserherz geschlossen und auch viele Bewohner des Ortes, denn der Autor hat sich einiges ausgedacht und besondere Charaktere verteilt. Auch diesmal konnte ich mich wieder an der schönen Gegend in Cornwell erfreuen.
Aber in der Hauptsache ging es natürlich darum, weshalb zwei Personen, Bewohner des Ortes, tot aufgefunden wurden. Der Autor hat es sehr spannend gemacht, mir reichlich Personen präsentiert, von denen mir aber keiner so richtig als Täter in Frage kam. Das Ende hat mich dann auch sehr überrascht.
Fazit:
Mit dem Buch nach Cornwell reisen und Daphne und Francis Penrose begleiten, wenn sie sich um die Auflösung eines Falles bemühen. Mir hat es auch diesmal wieder sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Folgen. Zunächst gebe ich für dieses gerne eine Leseempfehlung.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Das Seehospital
Autorin: Helga Glaesner
Titel: Das Seehosptial
Genre: Historisch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 19. Februar 2019
Seiten: 464
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Über die Autorin:
Helga Glaesener wurde in Niedersachsen geboren und studierte in Hannover Mathematik. 1990 begann die Mutter von fünf Kindern mit dem Schreiben historischer Romane, von denen gleich das Debüt, «Die Safranhändlerin», zum Bestseller avancierte. Seitdem hat sie zahlreiche weitere erfolgreiche Romane geschrieben, darunter auch diverse Krimis. Sie lebt in Oldenburg.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Amrum, 1920: Nur widerwillig kehrt Frida zur Beerdigung des Großvaters zurück auf ihre nordfriesische Heimatinsel. Der alte Kapitän Kirschbaum gehörte zu Amrum wie die Wellen zum Strand. Aber für Frida hatte er zuletzt kein gutes Wort übrig. Ihren Traum, in Hamburg Medizin zu studieren, hielt er für Weiberflausen und drehte ihr den Geldhahn kurzerhand zu. Dabei hätte der Insel-Patriarch eine vertrauenswürdige Ärztin in dem kleinen Hospital, das er für lungenkranke Kinder gestiftet hat, gut gebrauchen können. Nach seinem Tod droht der Einrichtung nun wegen Geldmangels das Ende. Aber was wird dann aus den kleinen Patienten? Fridas Mutter will aus der imposanten Strandvilla lieber ein exklusives Kurhotel machen. Auch von ihren beiden Schwestern kann Frida keine Hilfe erwarten. Dennoch nimmt sie den Kampf auf – und ahnt nicht, wie hoch der Preis für sie und ihre Familie sein wird
Meine Meinung:
Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie es den Frauen vor hundert Jahren erging. Es kann jede froh sein, dass sie heute ihren Beruf frei wählen kann. Außerdem bestehen heute diese Familienzwänge nicht mehr so, wie damals.
Die Autorin hat sehr fesselnd erzählt, was passiert, nachdem Fridas Großvater überraschend gestorben ist und sie zur Beerdigung wieder nach Amrum fährt. Sie schildert, was Frida bezüglich des Hospitals unternimmt und welche Probleme es in der Familie gibt.
Fazit:
Ein unterhaltsames Buch, in dem allerdings das Hospital von den Problemen in der Familie etwas nach hinten gedrängt wird.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Rezension - Tote Frauen lügen nicht
Autorin: Angelika Lauriel
Titel: Tote Frauen lügen nicht
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 4. März 2019
Seiten: 372
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Über die Autorin:
Angelika Lauriel hat in Saarbrücken Übersetzen und Dolmetschen Englisch/Französisch studiert. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher sowie zeitgenössische Romane für Erwachsene und wird seit 2010 von diversen Verlagen verlegt. Seit Sommer 2016 unterrichtet sie in dem Fach „Deutsch als Zweitsprache“ Kinder und Jugendliche, die aus ihrer Heimat nach Deutschland geflüchtet sind. In ihrer Freizeit singt sie in einem Kammerchor. Sonst kümmert sie sich um ihre fünfköpfige Familie und die französische Bulldogge Banou.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Liebesleben von Lucy Schober und Kriminalkommissar Frank Kraus ist endlich perfekt, denn sie freuen sich auf die bevorstehende Geburt ihrer Zwillinge. Alles läuft ausgezeichnet – bis ein geheimnisvoller Verehrer Lucy mit anonym versandten Gedichten und Blumen bedrängt. Frank reagiert mit Vorsicht anstatt mit Eifersucht. Zudem verhält sich Ilina, Lucys Freundin, in letzter Zeit seltsam. Lucy ahnt, dass eine tragische Geschichte hinter Ilinas Verhalten steckt. Deswegen will Lucy ihr helfen, doch schneller, als beiden Frauen lieb ist, geraten sie in ein Netz aus Lügen und Verleumdungen, das mit Franks aktuellem Mordfall im „Milieu“ zu tun hat. Aber Lucy wäre nicht Lucy, wenn sie dabei nicht in Lebensgefahr geriete. Können die beiden Frauen gerettet werden, oder kommt jede Hilfe zu spät?
Meine Meinung:
Da ich immer wieder auf der Suche nach mir unbekannten Krimiautoren bin, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam und wollte es gerne lesen. Wobei ich unwissend anscheinend das dritte Buch, in dem Lucy Schober tätig ist, erwischt habe. Ich hatte das Gefühl, dass mir einige Hintergrundinformationen fehlten. Trotzdem kam ich klar und habe es in einem Rutsch gelesen.
Allerdings konnte ich mich zunächst mit Lucy nicht so richtig anfreunden, wie ich es meist mit den Protagonisten mache. Das mag jetzt an ihrer Persönlichkeit liegen, denn die Autorin hat sich schon etwas besonderes für Lucy einfallen lassen. Außerdem war das Buch trotz allem spannend.
Fazit:
Vielleicht hole ich es irgendwann, wenn ich viel Zeit habe, nach und lese die beiden vorherigen Bücher. Allen anderen, die Lucy noch nicht kennen und gerne von ihr lesen möchte, würde ich jetzt raten, die Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht mit Sicherheit das Lesevergnügen.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
Sonntag, 7. Juli 2019
Rezension - Nordlicht - Die Tote am Strand
Autorin: Anette Hinrichs
Titel: Nordlicht - Die Tote am Strand
Genre: Krimi
Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch
erschienen: 15. April 2019
Seiten: 432
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Über die Autorin:
Anette Hinrichs ist als geborene Hamburgerin ein echtes Nordlicht. Ihre Leidenschaft für Krimis wurde im Teenageralter durch Agatha Christie entfacht und weckte in ihr den Wunsch, eines Tages selbst zu schreiben. Heute lebt sie als freie Autorin mit ihrer Familie im Raum München. Ihre Sehnsucht nach ihrer alten Heimat lebt sie in ihren Küstenkrimis und zahlreichen Recherchereisen in den hohen Norden aus. „NORDLICHT – Die Tote am Strand“ ist ihr erster Kriminalroman bei Blanvalet.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Zwei Länder, zwei Ermittler, ein mysteriöser Mord.
Der erste Fall für das deutsch-dänische Ermittlerteam Boisen & Nyborg Im beschaulichen Küstenort Kollund an der deutsch-dänischen Grenze wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erschossen am Strand. Die Tote wird als Liva Jørgensen identifiziert, die zwölf Jahre zuvor spurlos verschwand. Jetzt stellt sich heraus, dass Liva jahrelang unter falschem Namen in Deutschland gelebt hat. Was ist damals wirklich geschehen? Vibeke Boisen, gerade frisch als Leiterin der Flensburger Mordkommission angetreten, und ihr Kollege Rasmus Nyborg von der dänischen Polizei rollen den alten Fall wieder auf und stechen damit in ein gefährliches Wespennest ...
Meine Meinung:
Bei der Suche nach immer wieder neuen Autoren und Krimis für mich, wurde ich auf dieses Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig und so lernte ich ein deutsch-dänisches Ermittlerteam kennen. Und ich sollte sie auch so richtig kennen lernen, denn für beide Ermittler hat sich die Autorin etwas besonderes einfallen lassen. Aber natürlich werde ich hier darauf nicht näher eingehen. Auf jeden Fall fand ich es sehr interessant einiges über die Arbeitsweisen zu erfahren. Obwohl die Orte nicht weit voneinander entfernt lagen, gab es doch sehr große Unterschiede, wie jeder an eine Ermittlung heran ging. Allerdings fand ich den Anfang etwas schleppend, aber dann wurden mir immer mehr Beteiligte und somit auch Verdächtige präsentiert und ich war neugierig, wie sich denn alles entwickeln würde. Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Und genau das fand ich dann auch sehr gut.
Fazit:
Ich habe ein neues Ermittlerteam kennen gelernt und bin gespannt, auf weitere Folgen.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Die Straße der großen Herzen
Autorin: Manuela Inusa
Titel: Die kleine Straße der großen Herzen
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 18. Juni 2019
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag
Über die Autorin:
Manuela Inusa hat bereits Kurzgeschichten, Kinder- und Jugendbücher sowie Liebesromane veröffentlicht. Die Autorin ist gelernte Fremdsprachenkorrespondentin und lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. Sie liebt es zu reisen, liest vorzugsweise Thriller und könnte jeden Tag Spaghetti essen. Außerdem hat sie eine Vorliebe für Tee und britische Popmusik.
Kurzbeschreibung, übernommen:
In den letzten drei Jahren ist viel passiert in der Valerie Lane. Die kleine Tochter von Laurie, der Besitzerin des Teeladens, hat ein Geschwisterchen bekommen, Chocolatière Keira hat sich getraut, und Orchid ist ihrer großen Liebe gefolgt. Doch auch wenn nicht mehr alle beisammen sind und sich vieles verändert hat, herrscht doch Zufriedenheit in der kleinen Straße im Herzen Oxfords, denn nach wie vor halten alle zusammen und versuchen, Gutes zu tun. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte, und die Frauen der Valerie Lane erfüllen einer lieben alten Freundin einen großen Wunsch …
Meine Meinung:
In den ersten fünf Büchern der Valerie Lane durfte ich die Bewohner und Ladenbesitzer kennen lernen, ich konnte mich mit ihnen freuen und habe mit ihnen gelitten. Ich habe mich in dieser Straße sauwohl gefühlt, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Natürlich war vieles vorhersehbar, schließlich ging es ja darum, dass jeder Pott sein Deckelchen findet, Verzeihung, dass jede den passenden Partner findet. Und nun sollte ich das letzte Buch der Reihe in den Händen halten? Ich war gespannt, was mich nun zu lesen bekam. Natürlich will ich hier nicht mehr verraten, als in der Kurzbeschreibung erwähnt wird. Aber einen Eindruck kann ich doch weitergeben. Es wurde in diesem Buch sehr emotional. Es hat mich sehr berührt, von allen habe ich erfahren, wie es weitergeht, denn es wurde tatsächlich jede noch einmal erwähnt, was mir sehr gut gefallen hat.
Das Cover gefällt mir wieder ausgesprochen gut, am liebsten würde ich dort entlang schlendern und auch alle Shops aufsuchen.
Fazit:
Ein sehr schönes, aber auch emotionales Ende einer wunderbaren Serie. Ich habe mich gefreut, dass ich diese Straße und alle Bewohner bzw Ladenbesitzer kennen lernen durfte. Gerne empfehle ich dieses Buch, aber natürlich auch die ganze Serie.
Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Bee Mine - Liebe summt
Autorin: Martina Gercke
Titel: Bee Mine - Liebe summt
Genre: Roman
Version:
erschienen: 4. Juli 2019
Seiten: 259
Altersempfehlung: Erwachsene
Über die Autorin:
Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Für Polizistin Abby sind drei Dinge besonders wichtig: ihre Freundinnen, das Königshaus und ihr Job. Letzterer wird auf einen Schlag deutlich unangenehmer, als ihr ein neuer Partner vor die Nase gesetzt wird. Kyle Fawner ist ein Macho, wie er im Buche steht – und das lässt sich Abby auf keinen Fall bieten! Doch auch privat sieht es alles andere als rosig aus. Emilys Beziehungskrise nimmt alle Portobello Girls mit und erschüttert Abbys Glauben an die Liebe, die Zukunft ihrer geliebten WG ist plötzlich ungewiss und die Affäre mit Teilzeitlover Jason ist eher lauwarm als heiß. Dann ist da auch noch dieser fremde Hüne, der immer wieder auftaucht, um Abby zu retten … Als hätte ausgerechnet sie – die toughe Polizistin – Rettung nötig!
Meine Meinung:
Ach, ich liebe die Portobello Girls! Aus mehreren Gründen: ich mag die Straße und den Stadtteil und wenn ich in diesem Jahr die Stadt noch einmal besuche, dann werde ich sehr wahrscheinlich einen Abstecher dahin machen. Und ich mag die Geschichten rund um die Girls. Sie sind so unterschiedlich und doch beste Freundinnen. Es macht immer wieder Spaß etwas neues von ihnen zu lesen.
Diesmal stand Abby, die Polizistin im Vordergrund und es war schön, sie zu begleiten. Natürlich freue ich mich auch immer, wenn ich Neuigkeiten von den anderen Girls erfahre, irgendwie sind sie mir im Laufe der Zeit ja ans Herz gewachsen und ich habe das Gefühl, mich mitten unter ihnen zu befinden, besonders gerne natürlich auf dem Dachgarten.
Es ist klar, dass nicht immer alles rosig bei allen läuft, es gibt Höhen und Tiefen und als Leserin leide und freue ich mich immer mit. Natürlich ahne ich, wie die Geschichte enden wird, es gibt ja eigentlich auch nicht viele Möglichkeiten, wenn es ein Happy End geben soll. Aber der Weg dahin ist sehr interessant und diesmal wurde unter anderem auch ein Thema abgesprochen, was uns alle betrifft. Allerdings konnte es nicht zu sehr im Vordergrund stehen, es würde den Girls vielleicht ein wenig die Schau stehlen. Aber ich möchte erwähnen, dass ein kleines Etwas vom Buchcover eine wichtige Rolle spielt und freue mich, dass es zu einem Projekt gehört, das Abby betreut. So, mehr werde ich aber nicht verraten.
Fazit:
Eine weitere schöne Folge mit und über die Portobello Girls, für mich war sie sehr unterhaltsam und gerne empfehle ich das Buch weiter.
Das Buch kann mit KU gelesen werden.
Mittwoch, 3. Juli 2019
Rezension - Sommertage auf Capri
Autorin: Roberta Gregorio
Titel: Sommertage auf Capri
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 6. Mai 2019
Seiten: 200
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Forever
Über die Autorin:
Roberta Gregorio ist durch und durch ein Kind des Südens. Bayern, wo sie ihre Kindheit und Schulzeit verbracht hat, und Kampanien, wo sie jetzt mit Mann und zwei Söhnen lebt, haben auf ihren Charakter abgefärbt. Sie liebt das Dolce far niente, mischt diese Einstellung aber oft mit deutscher Gewissenhaftigkeit. Ein Kontrast, der sich auch in ihrer Schreibe zeigt. Die Liebe zum geschriebenen Wort hat sie während ihrer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin entdeckt. Heute träumt sie von einem eigenen kleinen Hotel, in dem sie am liebsten nur Buchschaffende aus aller Welt beherbergen würde.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Velia hat es satt. Die Fernbeziehung, die sie ständig zwischen Neapel und Deutschland hin und her pendeln lässt und aus der langsam aber sicher die Luft raus ist. Die endlose Reihe nerviger Jobs, die sie nie halten kann, weil sie so oft im Ausland ist. Und die Tatsache, dass sie sich deswegen keine Wohnung leisten kann und wieder bei ihren Eltern wohnt. Und das mit Mitte zwanzig. Da kommt der Anruf ihrer Tante auf Capri gerade recht. Sie braucht Hilfe während der Urlaubssaison und so stellt Velia ihre lauwarme Beziehung aufs Abstellgleis und setzt über auf die italienische Trauminsel. Dort trifft sie auf den charmanten, wenn auch etwas schüchternen Schuster Ennio, der die auf der Insel traditionellen Sandalen anfertigt und verkauft. Schon bald lässt sich die Anziehung zwischen den beiden nicht mehr leugnen und zwischen Strand, Vino und Gelato verbringen die beiden hinreißende Sommertage. Bis auf einmal Velias Ex vor der Tür steht und sie zurück will...
Meine Meinung:
Hier wurde ich mal wieder von dem ansprechenden Buchcover verführt, mich auf das Buch einzulassen. Zumal ich vor Jahrzehnten mal auf Capri war und mir ein "Wiedersehen" mit der Insel versprach.
So lernte ich Velia kennen und reiste mit ihr von Neapel nach Capri. Schnell befand ich mich mitten im Geschehen und konnte beobachten, was Velia auf Capri alles so erlebt.
Die Autorin hat hier eine nette Geschichte geschrieben, die sich wunderbar zum Lesen an einem Sommerabend eignet. Eine Geschichte ohne Tiefgang, die sich leicht lesen lässt und wer damit leben kann, dass alles vorhersehbar ist und schon oft auch in anderen Büchern ein Thema war, wird sich bestimmt gut unterhalten fühlen. Mich persönlich konnte das Buch nicht begeistern, ich habe es gelesen und werde es zur Seite legen. Leider habe ich auch nicht allzu viel von Capri erleben können. Aber dafür kann das Buch ja nichts, es kann ja sein, dass meine Ansprüche einfach zu hoch sind.
Fazit:
Wer nach leichter Unterhaltung sucht und keine Ansprüche an tiefgründige Themen stellt, wird hier vielleicht das richtige Buch finden.
Beim Verlag und bei NetGalleyDe möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken
#SommertageAufCapri #NetGalleyDE
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