Samstag, 31. Dezember 2016

Rezension - Herr S. bekommt Besuch



Autor: Patrick Hinz

Titel: Herr S. bekommt Besuch

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 2. November 2016

Seiten: 211

Verlag: dotbooks  der eBook-Verlag






Patrick Hinz, Jahrgang 1973, lebt in München und arbeitet als freier Wortjongleur: Er ist als Autor von Sachbüchern sowie als Werbetexter, Redakteur und Marketing-Berater erfolgreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn das Schicksal zweimal klingelt …
Es gibt Menschen, die gerne über Gefühle sprechen – und zu dieser Sorte gehört Herr S. eindeutig nicht. Ganz im Gegenteil: Herr S. lässt niemanden an sich heran und hat es sich in seinem stacheligen Schutzpanzer sehr bequem gemacht. Jedenfalls bis zu dem Tag, an dem zwei Menschen vor seiner Tür stehen, zu denen er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. Der eine ist sein Cousin, ein nerviger Eso-Fuzzi. Die andere ist seine Mutter. Und die ist sterbenskrank. Nein, Herr S. ist wirklich kein Mann, der gerne über seine Gefühle spricht – aber das heißt nicht, dass er keine hat. Denn nun holen sie ihn mit erstaunlicher Geschwindigkeit ein …
Von verletzten Gefühlen und neuen Chancen: Ein bewegender Roman über die Fallstricke des Schicksals und den Wahnsinn, den man Leben nennt.


Meine Meinung:
Dies ist inzwischen das dritte Buch, das ich von Patrick Hinz lese. Bevor ich mit dem Lesen begann, hatte ich mir schnell noch einmal meine Rezensionen zu den beiden ersten Büchern angesehen und ich stellte dabei fest, dass ich zu den beiden anderen Büchern sehr unterschiedliche Meinungen hatte. Auch bei diesem Buch wusste ich anfangs noch nicht  so recht, was ich davon halten sollte und ob mir gefiel, was ich dort las.
Zunächst konnte ich keinen der drei Hauptbeteiligten so richtig gut leiden. Aber es sollte sich im Laufe der Geschichte ändern. Und nicht nur das änderte sich, die drei sorgten ebenfalls für Überraschungen, die ich hier aber nicht verraten werde. Nur soviel, es war wirklich sehr gut, dass man miteinander sprach, sich öffnete, dem anderen zuhörte und sich Gedanken machte. Ich will auch nicht verschweigen, dass ein paar Tränen meine Augen verließen.
Patrick Hinz hat in diesem Buch zwei Themen eingebracht, die einen schon nachdenklich machen können. Was wäre wenn, ja wenn es an meiner Tür klingelt und bestimmte Personen davor stehen, die etwas von mir wollen. Wie würde ich reagieren? Irgendwann und irgendwie mochte ich Herrn S ja dann doch und ich konnte ihn bestens verstehen. Wie bereits erwähnt, anfangs war er mir etwas suspekt, aber dann hat er sich in meinen Augen bestens verändert.
Was mich besonders gefreut hat, war, dass ich Penny wieder traf und einiges über sie erfahren konnte, denn am Ende des Buches, in dem sie die Protagonistin war, hätte ich gerne noch mehr über sie erfahren. Wen ich jetzt neugierig mache, den empfehle ich "Pennys Fest" zu lesen.

Das Buchcover finde ich auch diesmal wieder sehr witzig. Wie bei allen drei Büchern ist es ein Hingucker, hat aber mit dem Inhalt jetzt nicht so viel zu tun.


Fazit;
Wer mal wieder Lust hat, einen bewegenden Roman zu lesen, sollte nach diesem Buch greifen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Ich möchte den Verlag dotbooks für das Rezensionsexemplar danken.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Rezension - dein Herz in mir



Autorin: Martina Gercke

Titel: dein Herz in mir

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 26. Dezember 2016

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Neben ihrer Arbeit als Purser bei einer großen deutschen Luftfahrtgesellschaft, schreibt sie Liebesromane. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Martina Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Martina Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Zwillinge Piper und Daisy Moore verbringen einen letzten gemeinsamen Sommer auf Martha‘s Vineyard, bevor Piper als Ärztin am Boston General Hospital anfangen und Daisy als Köchin nach Paris gehen wird. Der erfolgsverwöhnte Luke Redmond bereitet sich kurz vor seiner Hochzeit auf den New York Triathlon vor, um einmal mehr zu beweisen, dass er zu den Besten gehört. Ein furchtbarer Unfall verknüpft das Schicksal der Zwillinge auf untrennbare Weise mit dem von Luke Redmond.


Meine Meinung:
Puh, das war wirklich mal ein ganz anderes Buch von Martina Gercke. Aber ich fand es toll, denn sie hat sich wunderbar mit einem nicht leichten Thema auseinander gesetzt. Keine Angst, die Liebe kommt auch hier nicht zu kurz, allerdings... ich fand es schon sehr emotional,welche Wege oder soll ich besser schreiben, welche Umwege das Schicksal manchmal nimmt.

Schade, ich kann gar nicht so viel zu dem Buch schreiben, denn ich müsste sehr viel verraten, wenn ich mitteilen will, was mir im Einzelnen sehr gut gefallen hat. Aber es gab auch Stellen, da habe ich mit einer Person gehadert, ich konnte bzw wollte ganz einfach nicht das Verhalten verstehen. Tränen flossen bei mir reichlich. Nachdenklich hat mich das Thema auch gemacht. Aber dies soll nun niemanden vom Lesen des Buches abschrecken und ich persönlich war über das Ende mehr als zu frieden.

Mit der Geschichte um die Zwillinge Piper und Daisy, sowie Luke hat mich die Autorin an das Buch gefesselt. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles entwickelt. Ich war eine stille Beobachterin, naja, nicht ganz so still, weil mir der eine oder andere Schluchzer entwischen ist. Aber das war durchaus in Ordnung, denn wir alle wissen, dass sich diese Liebesromanzen mit den üblichen Verwicklungen und Happy-Ends zwar wunderbar lesen lassen, aber nicht unbedingt das wahre Leben widerspiegeln. Und man darf vor anderen Begebenheiten auch nicht unbedingt die Augen verschließen und solche Bücher sind dann auch eine gute Gelegenheit, mal über einiges nachzudenken.


Fazit:
Gerne empfehle ich dieses Buch von Martina Gercke weiter. Rate aber dazu, ein paar Taschentücher bereit zu legen und lasst Euch davon auf keinen Fall vom Lesen abhalten.

Was ich noch erwähnen wollte... ich durfte das Buch vorab lesen und habe auch meinen "Senf" dazu gegeben. Denn vorab lesen heißt für mich nicht, mit allem einverstanden zu sein, was ein Autor schreibt. Meine Rezensionen werden dadurch übrigens nicht beeinflusst.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich vorab lesen darf und stolz macht es mich, wenn ich meinen Namen am Ende des Buches sehe. Herzlichen Dank, liebe Martina Gercke sage ich dann auch an dieser Stelle.

Freitag, 23. Dezember 2016

Rezension - Herzklopfen in Hawaii


Autorin: Sabine Landgraeber

Titel: Herzklopfen in Hawaii

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 21. Dezember 2016

Seiten: 271

Altersempfehlung: Erwachsene






Sabine Landgraeber ist Autorin und Regisseurin. Sie lebt mit ihrem Mann in Berlin. Ganz sicher haben Sie schon einmal etwas im Fernsehen von ihr gesehen, denn sie hat an vielen erfolgreichen Serien mitgewirkt. "Verliebt in Berlin", "Verbotene Liebe", "Schloss Einstein" und "Der letzte Zeuge" sind nur einige Beispiele für ihre Regiearbeit. Mit ihren Büchern versucht sie ihre Leser genauso zu unterhalten, wie mit ihren Filmen und Serien.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Lynn hat mit Cody ihre große Liebe gefunden – aber das Leben hat andere Pläne. Zusammen haben sie die Verantwortung für vier obdachlose Jugendliche übernommen und ihnen ein neues Zuhause in ihrem Surfcamp auf Oahu geschaffen. Doch dann verändert ein Schicksalsschlag alles und Lynns Leben wird zum kompletten Chaos. Die Pflegekinder ziehen bei ihr ein und Lynn steht ganz alleine vor einem Berg von Problemen. Wird sie das alles auch ohne Cody schaffen? Wie stark ist ihre Liebe? Und kann Cody sein Herz wieder öffnen für das Wagnis, das man Liebe nennt?


Meine Meinung:
Ich freue mich immer, wenn ich auf Fortsetzungen nicht so lange warten muss und ziemlich schnell das nächste Buch lesen kann. Im Sommer hatte ich "Verliebt in Hawaii" gelesen und nun  die Möglichkeit zu erfahren, wie es mit Lynn und Cody weiterging.  Vorweg erwähnt, dieses Buch kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber ich persönlich fand es schon klasse, dass ich das andere Buch kannte. Obwohl Sabine Landgraeber es einem leicht macht, durch geschickte Rückblenden und Erklärungen ist jeder sofort im Thema und hat somit keine Probleme.

Lynn und Cody haben nun zueinander gefunden und wollen endlich ihre Pläne verwirklichen. Sie wollen obdachlosen Jungen ein Zuhause geben. Allerdings schlägt das Schicksal zu oder sollte ich sagen, Autoren sind ja so grausam, lach. Nein, das wahre Leben ist ja auch kein Zuckerschlecken.
Ich persönlich hatte wesentlich schlimmeres befürchtet und wollte schon mit der Autorin schimpfen, aber sie hat zu ihrem Glück so tolle, interessante aber auch nachdenklich machende Wendungen eingebaut und ich war am Ende dann doch sehr zu frieden. Was nun im Einzelnen passiert ist, werde ich hier ganz bestimmt nicht schreiben.

Wie schon in den anderen Büchern hat Sabine Landgraeber mich auch diesmal wieder nach Hawaii mitgenommen, die Beschreibungen sind so toll, ich war tatsächlich dort.  Noch mehr von der Umgebung habe ich durch den besonderen Ausflug kennen gelernt, den Lyn mit den Jungen unternommen hat. Ich denke das darf ich erwähnen, ohne zuviel zu verraten.

Da ich Lyn und Cody in  mein Leserherz geschlossen habe, haben mich verschiedene Situationen sehr berührt. Ich war an das Buch gefesselt, wollte wissen, wie sich alles entwickelt. Ich habe mir selber Gedanken gemacht, wie ich mich verhalten würde. Es hat mich natürlich auch gefreut, alte Bekannte aus dem ersten Buch zu treffen und dass einige Entwicklungen, die ich mir gewünscht hatte, eintraten.

Das Buchcover gefällt mir und passt auch zum Inhalt. Ich verstehe es so, dass dunkle Wolken aufziehen und einiges verursachen können. Aber der Himmel wird irgendwann auch wieder blau.


Fazit:
Ich kann es gerne immer wieder schreiben, Sabine Landgraeber entführt uns mit ihren Büchern nach Hawaii. Aber wir liegen dort nicht einfach am Strand rum, nein, wir erleben einiges und mitten drin in ihren Geschichten, die einen erfreuen, aber auch nachdenklich machen.

Ich freue mich sehr, dass ich das Buch vorab lesen durfte und am Ende auch namentlich erwähnt werde. Ich finde es toll, dass ich meine Kommentare, Bedenken und Fragen direkt an Sabine Landgraeber richten durfte und wir einen anregenden Austausch hatten.
Natürlich hat mich dies alles nicht in meinem Urteil über das Buch beeinflusst. Nebenbei erwähnt, wenn mir ihre Bücher nicht gefallen würden, dann hätte ich auch kein Interesse daran, vorab zu lesen.

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Rezension - Rocky Mountain Lion


Autorin: Virginia Fox

Titel: Rocky Mountain Lion

Genre: Roman, Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 22. Dezember 2016

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Dragonbooks




Die Autorin Virginia Fox, geboren 1978, war bereits im Alter von vier Jahren mit ihren zwei Hauptleidenschaften infiziert: mit der Liebe zu Büchern und Texten in jeglicher Form und der Liebe zu den Pferden. Nach dem Lesen zahlreicher Bücher und dem Schreiben verschiedener Kurzgeschichten und Essays startete sie ihr bis her größtes Projekt: Die Drachenschwestern-Trilogie. Nach der Fertigstellung der Trilogie musste sie feststellen, dass sich der Schreibvirus nicht abschütteln lässt. Im Dezember 2014 veröffentlichte sie Band 1 der neuen Rocky Mountain Serie: Rocky Mountain Yoga. Weitere Bände folgen in regelmäßigen Abständen. Die Autorin lebt zusammen mit ihrer Tochter, ihrem Australian Cattle Dog und einem launischen Kater in Zürich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das Leben könnte so schön sein. Die Ethologin Quinn Davies hat auf der Wildtierstation der Lone Wolf Ranch ihren Traumjob gefunden. Doch die Idylle trügt. Wilderer bedrohen das Wildreservat. Hat etwa der neue Mitarbeiter seine Finger im Spiel? Obwohl sie sich von ihm angezogen fühlt, beschließt sie, kein Risiko einzugehen und ermittelt auf eigene Faust. Als Undercover-Agent kann sich Archer Miller keinen Fehler erlauben. So gerne er seine attraktive Arbeitskollegin von der Liste der Verdächtigen streichen und sie küssen würde, muss er doch zuerst herausfinden, welches Geheimnis sie vor ihm verbirgt. Fragen über Fragen, ein rücksichtsloser Killer und zwei Herzen mit ganz eigenen Plänen.


Meine Meinung:
Ich hatte schon länger mit den Büchern dieser Autorin geliebäugelt und nun  endlich mal zugegriffen. Dabei war es für mich kein Problem, dass ich jetzt  Band 9 erwischt hatte. Denn dieses Buch war für sich abgeschlossen und ich brauchte keine Vorkenntnisse. Aber ich weiß, dass ich in Kürze mit Band eins beginnen werde und dann alle nach und nach lese. Schnell hatte ich nämlich festgestellt, dass dieses Buch zu einer Serie gehört, die mir mit Sicherheit gefällt.

Quinn und Archer, die beiden Protagonisten waren mir sofort sympathisch. Irgendwie war mir sehr bald klar, dass ich neben überaus spannenden Momenten einige romantische Szenen erwarten durfte. Diese haben mich dann auch sehr begeistert und zwar weil sie nicht in aller Ausführlichkeit beschrieben wurden und in meinen Augen die Geschichte unnötig verlängerten.

Nebenbei lernte ich dann auch die Bewohner des kleinen Ortes Independence kennen, sie waren alle sehr liebenswert mit ihren kleinen Macken, besonders die Wetten fand ich lustig. Aber wenn etwas vorfällt, halten alle bestens zusammen und so kam es auch, dass Quinn und Archer mehr oder weniger sicher aus der ganzen Sache herauskamen. Worum es dabei im Einzelnen ging, werde ich wie immer nicht verraten.

Der Schreibstil von Virginia Fox hat mich begeistert und ich hatte dadurch die Möglichkeit, ungestört im Lesefluß das Buch zu verschlingen. Diese Geschichte spielt zur Weihnachtszeit und deshalb ordne ich es zusätzlich in diesem Bereich ein. Wobei ich finde, Weihnachtskrimi ist passender, denn neben der Weihnachtsstimmung gibt es nämlich reichlich Spannung.


Fazit:
Mich hat dieses Buch begeistert und obwohl ich ja erwähnt hatte, dass man ohne die anderen Bücher zu kennen, dieses problemlos lesen kann, werde ich jetzt wirklich mit Buch 1 starten. Verschiedene Bemerkungen zu den Bewohnern haben mich nun doch sehr neugierig gemacht.

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Weihnachtshäppchen - Bettina Kiraly



Die Indie-Autor-Challenge, die seit März 2015 läuft,ist immer noch aktiv und beliebt. Jetzt hatten einige Autoren die Idee, eine weitere Challenge, mit Hilfe der Leser zu veranstalten. 






***Weihnachtshäppchen***

Bettina Kiraly hat sich der Herausforderung von Martina König gestellt


Tannenzapfen
Zimtsterne
Schneegestöber
Eierpunsch
Schlittschuhe


Martina biss in einen der in der weihnachtlich dekorierten Hütte bereitgestellten Zimtsterne, während sie aus dem Küchenfenster sah. Der Wetterbericht hatte starken Schneefall angekündigt. Doch noch handelte es sich erst um ein paar einzelne Flocken.
Die Hintertür wurde aufgestoßen und ließ kalte Luft in die kleine Küche.
Jordan trat ein, das Holz unter dem Arm, das er gerade kleingehackt hatte. Sein Gesicht war von der Kälte gerötet, weshalb das Blau seiner Augen noch stärker leuchtete als sonst. „Das sollte für’s Erste reichen“, meinte er und schlug die Tür mit einem Fuß hinter sich wieder zu. „Ich lege gleich Feuerholz nach. Irgendwie muss ich doch versuchen, dich aus deinem kuscheligen Schlabberpullover zu bekommen.“
Das spitzbübische Funkeln in seinem Blick brachte ihren Magen zum Kribbeln. „Eigentlich dachte ich, wir würden gemeinsam mit den anderen heute noch Schlittschuh fahren gehen.“
Er zog sich den ersten Schuh vom Fuß, indem er die Ferse unter die Sohle des anderen Schuhs klemmte. Anschließend schlüpfte er auch aus dem anderen Schuh und ging auf Socken Richtung Wohnzimmer. „Ich habe den Plan verworfen, nachdem ich den Wetterbericht gehört habe. Die Straße durch den Wald kann schnell zu einer gefährlichen Rutschbahn werden. Wir bleiben lieber das Wochenende über hier oben in der Hütte. In deiner Gesellschaft wird mir bestimmt nicht langweilig. Und ich wüsste auch das eine oder andere, mit dem wir uns die Zeit vertreiben könnten.“
„Dann sind wir hier eingeschlossen?“ Martina folgte ihm nach nebenan. Ihr Puls beschleunigte sich bei der Vorstellung, die nächsten beiden Tage die Nähe dieses Mannes ertragen zu müssen, der ihre Abwehr mit seinem ständigen Flirten auf eine harte Probe stellte. Als er nicht antwortete, sondern sich stattdessen hinhockte und auf das Feuer im Kamin konzentrierte, straffte sie die Schultern. „Aber die anderen kommen noch, nicht wahr? Wir sind hier nicht alleine, oder?“
„Tut mir leid, Süße. Kim hat vorhin angerufen, dass sie es nicht rechtzeitig vor dem Wetterumschwung schaffen werden. Wir beiden können ohne Zeugen in Unterwäsche rumlaufen, sobald das Feuer wieder richtig brennt.“ „Warum hast du mir das nicht gleich gesagt? Ich werde mir ein Taxi rufen und mich zurück zum Bahnhof bringen lassen.“
Er hob den Kopf. „Dafür ist es zu spät. Mach dir keine Sorgen. Du hast von mir nichts zu befürchten.“
Sie schnaubte.
„Der Schneefall wird bereits stärker, und du musst ohnehin hier bleiben.“
„Hast du das eingefädelt? Ist Kim eingeweiht? War die Einladung zu diesem Wochenende nur ein Trick, um mich in die Finger zu bekommen?“
Der Bruder ihrer besten Freundin - und hauptsächlich aus diesem Grund absolutes Tabu - sprang auf und kam auf sie zu. Er schien jetzt ehrlich verärgert. „Blödsinn! Das habe ich nicht notwendig. Wenn ich eine Frau will, kriege ich sie auch, ohne sie entführen zu müssen. Keine kann mir widerstehen. Du bildest da auch keine Ausnahme, Süße.“
„Oh, wie überheblich. An mir beißt du dir jedenfalls die Zähne aus. Ich stehe nicht auf dominante Machos!“ Wie sehr sie wünschte, dass das der Wahrheit entspräche. „Trotzdem muss ich hier weg.“
„Ich sollte dich in das Schneegestöber rausstapfen lassen, bis du zur Vernunft kommst. Doch spätestens in einer halben Stunde wirst du deine Hand nicht mehr vor dem Gesicht erkennen können. Das Wetter lässt sich nicht ändern. Also hör auf, uns beiden das Leben schwer zu machen.“
Jordan stand jetzt direkt vor ihr. Der Duft seines Aftershaves stieg ihr in die Nase. Seine breiten Schultern versperrten ihr den Weg. Er war so nah, dass sie die hellen Sprenkel in seinen blauen Augen erkennen konnte. Ihr Blick heftete sich auf den Schwung seiner Lippen, die sich zu einem spöttischen Grinsen verzogen. Das Atmen viel ihr schwer. Sie räusperte sich. „Dann bleibe ich eben. Aber jetzt muss ich mal.“
Martina schlängelte sich an ihm vorbei und schloss sich im Badezimmer ein. Sogar hier hatten die Vermieter der Hütte Weihnachtsdekoration aufgestellt. Wütend funkelte sie die Schüssel mit Tannenzapfen an. Vielleicht konnte sie die Dinger als Wurfgeschosse verwenden, wenn Jordan ihr wieder zu nahe kam.
Die letzten Wochen war es ihr gelungen, nicht mit ihm alleine zu sein. Sie hatte seine Gesellschaft grundsätzlich gemieden, seit er begonnen hatte, wenig versteckt mit ihr zu flirten. Für ihn mochte das nur ein Spiel sein, aber sie schwärmte schon seit ihrer Teenagerzeit für ihn. Wenn sie ihm erlaubte, ihr unter die Haut zu kriechen, könnte er ihr ganz leicht das Herz brechen. Da darunter auch ihre Freundschaft zu Kim leiden würde, ginge sie dieses Risiko niemals ein. Lieber versteckte sie sich den Rest des Wochenendes hier in diesem Badezimmer.
Als es an der Tür klopfte, zuckte sie zusammen. „Alles okay? Du bist schon ziemlich lange da drinnen.“
„Verschwinde einfach“, bat sie.
„Ich habe eine Flasche mit Eierpunsch gefunden. Vielleicht erträgst du mich leichter, wenn du etwas von dem Zeug trinkst.“
„Danke, verzichte.“
Kurz war es still. „Komm schon, Martina. Dich vor mir zu verstecken ist keine Lösung. Bestimmt wird dir bald langweilig.“
„Dann solltest du dich in eines der Schlafzimmer zurückziehen und mich in Frieden lassen.“
„In das Schlafzimmer“, korrigierte er.
„Wie bitte?“
Er seufzte. „Sie haben uns die falsche Hütte zugewiesen. Es gibt nur ein Schlafzimmer.“
Das wurde ja immer besser. Sie musste weg. Schnell. Wutschnaubend öffnete sie die Tür. „Das kannst du sowas von vergessen. Soll ich mir etwa das Bett mit dir teilen?“
„Eine verlockende Vorstellung.“ Ein schiefes Grinsen erschien auf seinem Gesicht. „Bestimmt wird es im Zimmer so schön warm. Und dir auch. Dir scheint doch ohnehin ständig kalt zu sein, so wie du dich einmummst.“
Nur zu ihrer Sicherheit. „Ich schlafe nicht mit einem gefühllosen Mistkerl wie dir!“
Das Grinsen verschwand. Seine Augen wurden schmal. „Es war nur ein Scherz, um dich aus dem Badezimmer zu kriegen. Du hast einen Raum ganz für dich alleine.“ Er wandte sich um und marschierte mit energischen Schritten den Gang entlang.
Vielleicht hätte sie ihn nicht beleidigen sollen. „Tut mir leid!“, rief sie und folgte ihm ins Wohnzimmer. „Lass uns die nächsten beiden Tage wie zwei vernünftige Menschen miteinander umgehen. Schließlich sind wir sowas wie Freunde.“
Er blieb so abrupt stehen, dass sie gegen seinen Rücken stieß. Mit einer geschmeidigen Bewegung drehte er sich zu ihr, griff nach ihren Oberarmen und drängte sie gegen die Wand. „Freunde? Du weißt genau, dass das nicht stimmt. Ich empfinde etwas ganz anderes für dich. Sag einfach, wenn du mich nicht leiden kannst. Aber tu nicht so, als wäre dir nicht bewusst, dass ich mich in dich verliebt habe.“
„Verliebt? Du? In mich?“ Ihre Kehle wurde eng. Ihr Herz flatterte. Nein, es war dennoch keine gute Idee, diese unglaublich weich aussehenden Lippen auf ihrem Mund fühlen zu wollen. „Woher soll ich das denn bitte wissen?“ „Hast du mich im letzten halben Jahr mit einer Frau gesehen? Hast du nicht bemerkt, dass ich ständig deine Nähe gesucht habe? Und meine Flirtversuche sollten auch direkt genug gewesen sein.“
Sie starrte in sein attraktives Gesicht, spürte, wie ihr Körper ihm entgegendrängte. Nur zu gerne wollte sie ihm glauben. „Kim ist meine beste Freundin.“
„Was hat das mit meinen Gefühlen für dich zu tun?“
„Es würde großen Druck für uns bedeuten. Es wäre zu seltsam. Und wenn wir das in den Sand setzen, hätte das Auswirkungen auf meine Freundschaft zu Kim.“ Mit diesen Worten gab sie indirekt zu, ähnlich wie er zu empfinden. Aber er musste verstehen, warum es nicht sein konnte. Am besten wand sie sich aus seinem Griff und brachte sich in Sicherheit vor der großen Anziehungskraft. Stattdessen legten sich ihre Hände in seinen Nacken. „Sie hält dich für unfehlbar. Bestimmt würde sie mir die Schuld geben, wenn wir uns trennen sollten. Darum ist es unmöglich …“
„Halt die Klappe“, befahl er mit rauer Stimme. Der Ausdruck in seinen Augen veränderte sich. Ein Feuer loderte darin, das alles von ihr verlangte: ihr Herz, ihre Seele, ihre Zukunft. Trotz seines toughen Auftretens lag echtes Gefühl in seinem Blick.
Ihre Atmung beschleunigte sich. Als er sich über die Lippen leckte, wurden ihre Knie schwach. Ihr Herz wollte ihn, ihr Körper ebenso. Hatte sie überhaupt noch eine Wahl?
Sein Gesicht kam näher. Blinzelnd schluckte sie mit trockener Kehle. Sein Mund berührte ihren, und sie stöhnte sehnsüchtig auf. Er küsste sie vorsichtig, ehrfürchtig. Jordan! Der Mann der ständig Machosprüche von sich gab, zeigte völlig unerwartet seine sanfte Seite. In diesem Moment gab die Mauer um ihr Herz endgültig nach.
Er hob seine Hände zu ihrem Gesicht, umfasste es mit zitternden Fingern. Seine Lippen waren so unglaublich weich. Sein zärtlicher Kuss jagte das Begehren durch ihren Körper. Doch statt seinem Ruf gerecht zu werden, nichts anbrennen zu lassen, machte er keine Anstalten, sie hier und jetzt zu mehr zu verführen.
„Wolltest du mich nicht aus meinem Pullover kriegen?“, fragte sie an seinem Mund.
„Keine Sorge. Ich gehe dir nicht gleich an die Wäsche“, versprach er heiser. „Bei dir mache ich alles richtig.“
Seine Worte ließen einen Hitzeball in ihrem Magen entstehen. Stöhnend presste sie sich näher an ihn, rieb ihre Hüfte an seiner Mitte. „Verdammt ungünstiger Zeitpunkt, um dich wie ein Gentleman zu verhalten.“
„Aber …“
„Manchmal stehen wir Ladys auf Bad Boys.“ Sie beugte sich vor und flüsterte in sein Ohr: „Wir haben genug Zeit vergeudet. Dieses Wochenende wird zeigen, ob wir harmonieren. Beim Zusammenleben und im Bett.“
Einen Moment schien er wie erstarrt. Dann hob er sie schwungvoll hoch und trotz ihres überraschten Aufschreis auf seine Arme. Während er sie in eines der Schlafzimmer trug, platzierte sie viele kleine Küsse auf seinem Gesicht.
Jordan legte sie auf dem Bett ab und war sofort über ihr, um sie richtig zu küssen. Seine geschickten Finger schälten sie in der Zwischenzeit aus ihrer Kleidung, brachten sie anschließend zum Stöhnen.
„Wenn du dir einen Bad Boy wünschst, sollst du ihn bekommen“, murmelte er, während er seine Lippen über ihre Haut wandern ließ.
Martina stöhnte unter seinem Ansturm. Sollten sie ruhig eingeschneit werden. Am besten dauerte der Schneesturm gleich einige Tage. Sie hatte hier alles, was sie brauchte. Und noch ganz viel mehr.

Weihnachtshäppchen - Mila Summers



Die Indie-Autor-Challenge, die seit März 2015 läuft,ist immer noch aktiv und beliebt. Jetzt hatten einige Autoren die Idee, eine weitere Challenge, mit Hilfe der Leser zu veranstalten. 






***Weihnachtshäppchen***

Mila Summers nominiert von Ulrike Meiss

Bratapfel
Strohsterne
Krippe
Chorgesang
Blockflötenkonzert



 Die Kurzgeschichte nimmt Bezug auf das Ende von „Irrepressible Desire“

Eine schöne "unperfekt/perfekte" Weihnachtsgeschichte....

Eigentlich hätte der Abend in einer Katastrophe enden müssen. Jede Komponente des Weihnachtsessens ist im Backofen oder im Kochtopf verbrannt, Bradleys Vater hat sich ausgiebig mit unserem Spirituosenvorrat vertraut gemacht und das Jesuskind aus unserer Krippe wurde von Finn, meinem kleinen Neffen, auf den Boden geworfen und zerbrach.
Kurz vor dem Durchdrehen entschied ich mich dazu, im Schlafzimmer endlich in mein Kleid zu schlüpfen – leider war dafür vor dem Eintreffen meiner Gäste keine Zeit gewesen, da sie es vorzogen, früher als vereinbart aufzutauchen.
Genervt und nur widerwillig kehre ich also wenige Minuten später ins Wohnzimmer zurück und staune nicht schlecht, als ich dort ankomme.
»Was …?«
Das Licht des Raumes ist gedimmt. Unzählige Kerzen tauchen den Raum in diese verklärt romantische Atmosphäre, die Weihnachten so einzigartig macht. Ein Blockflötenkonzert wird gerade von einem kindlichen Chorgesang abgelöst. Ich staune nicht schlecht über ihre Interpretation von Jingle Bells.
Mit weit geöffnetem Mund starre ich meine Familie an, die dazu übergegangen ist, Strohsterne zu basteln. Strohsterne! Das ist einfach … Mir fehlen die Worte.
Was zum Henker war im Punsch und wo zum Geier haben sie das Strohzeugs aufgetrieben?
»Na, da staunst du, was?«
Bradley kommt zu mir, legt mir seine Hand behutsam in den Rücken, während er mir einen sanften Kuss auf die Schläfe gibt und läuft mit mir gemeinsam zu dem großen Tisch, an dem die neuen Hobbybastler emsig an ihren Kunstwerken basteln.
»Was ist denn hier los? Ich war doch keine fünf Minuten weg. Das ist alles so …«
»Wundervoll. Nicht? Das wolltest du doch sagen«, beendet Mom meinen Satz. Sie strahlt so viel Zufriedenheit und Ruhe aus, dass sich diese auch auf mich übertragen.
Plötzlich kann ich mich an den ganzen Stress, der nur wenige Minuten zurückliegt, gar nicht mehr richtig erinnern.
»Liegt da eine Playmobilfigur in der Krippe?«, frage ich skeptisch, als ich mich weiter im Raum umblicke.
»Ja, eine freundliche Leihgabe von Finn.«
Hope lächelt und fährt ihrem kleinen Jungen behutsam übers Haar.
Der Kleine schaut mich reumütig an und versucht sich in einem »Entschuldigung«, das mehr nach »Tschuldidung« klingt.
»Ach, mach dir darüber keine Sorgen, mein Großer. Alles halb so schlimm.«
Noch während ich das sage, steigt mir ein nur allzu bekannter Geruch in die Nase.
»Sagt mal, riecht es hier immer noch oder schon wieder verbrannt?«
»Mist, das sind die Bratäpfel.«
Bradley hastet zum Backofen, während ich das Lachen nicht mehr zurückhalten kann. Dieses Weihnachten wird mir sicher ewig in Erinnerung bleiben.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Rezension - Multiversum - Der Aufbruch



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Multiversum - Der Aufbruch

Genre: Fantasie, Jugendbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 6. Juli 2015

Seiten: 336

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene






Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit "Sekundentod" ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tom Stafford weiß nicht, wie ihm geschieht: Mit neun Jahren verliert er seine Eltern bei einem Bootsunfall, sechs Jahre später erhält er plötzlich eine Nachricht – geschrieben von seiner Mutter! Doch damit nicht genug: Die Botschaft scheint aus dem Mittelalter zu stammen… Wie kann das sein? Liegt die Antwort etwa in der „Viele-Welten-Theorie“? Sie besagt, dass es eine Vielzahl von Universen gibt, die nebeneinander existieren und sich an manchen Stellen überschneiden. Tom und der Historiker Maximilian Winter stellen Nachforschungen an – und verschwinden dabei selbst spurlos …
Facettenreich und rasant – ein Roman für Jugendliche ab 12 Jahren, wie ein Wirbelwind aus einer anderen Welt!


Meine Meinung:
Ich habe ja schon viele Bücher gelesen, die Petra Mattfeldt geschrieben hat, aber dieses kannte ich noch nicht. Es kann natürlich daran liegen, dass dieses Buch im Bereich Jugendbuch eingeordnet wurde und da schaue ich eigentlich relativ selten nach. Nun, ich wurde jetzt darauf aufmerksam und damit wurde auch meine Neugierde geweckt.

Schnell musste ich feststellen, dass die Spannung auch hier sehr groß sein konnte. Auf jeden Fall hat mich die Geschichte ans Buch gefesselt. Ich dachte ab und zu, das soll wirklich von Kindern ab 12 Jahren gelesen werden? Es ist lange her und ich weiß auch nicht mehr, wann ich mit den spannenden Kinderbüchern angefangen habe. Auf jeden Fall steht es einem Buch für Erwachsene ins nichts nach.

Auf den Inhalt möchte ich nun nicht weiter eingehen, ich müsste sonst wieder einiges verraten, was ich ja nicht will.  Außerdem kennen viele ja Bücher, die in verschiedenen Zeiten spielen, Zeitreisen und so weiter und so fort. Wobei ich hier erwähnen möchte, diese Variante kannte ich noch nicht.
Ich erwähnte ja schon, dass ich die Geschichte wirklich sehr spannend fand und gar nicht schnell genug lesen konnte, ob es sich so entwickelt, wie ich es mir wünschte. Aber dann dachte ich, da es ein Buch für Kinder ist, wird es gut ausgehen und mir wird das Ende sicher gefallen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ebenfalls immer wieder und ich fand, hier war es wunderbar dem Alter der Leser angepasst.

Das Buchcover passt hervorragend zum Inhalt des Buches und gefällt mir auch sehr gut.

Fazit:
Inzwischen weiß ich ja, dass es ein weiteres Buch geben wird und darauf freue ich mich schon sehr. Allerdings rate ich allen, zunächst dieses Buch zu lesen, denn ich denke, es erklärt vieles, was in dem anderen passieren wird.