Dienstag, 2. August 2016

Rezension: So, wie die Hoffnung lebt


Autorin; Susanna Ernst

Titel: So, wie die Hoffnung lebt

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 11. November 2015

Seiten: 394

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: feelings 

eBook-Rezension geschrieben am 21. Dezember 2016










Version: Taschenbuch

erschienen: 1. August 2016

Seiten: 480

Verlag: Knaur








Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!

Kurzbeschreibung, übernommen:
Katie ist acht Jahre alt, als sie verstummt. Als einzige Überlebende einer schrecklichen Familientragödie kommt das traumatisierte Mädchen in ein Heim, in dem es drei Jahre später auf den dreizehnjährigen Jonah trifft. Der hochintelligente Junge interessiert sich zunehmend für das stumme Mädchen und dringt mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und seinem außergewöhnlichen Talent für die Malerei mehr und mehr zu Katie durch. Doch als aus ihrer langsam wachsenden und schließlich tiefen Freundschaft zarte Liebe keimt, reißt das Schicksal die Jugendlichen auseinander und das Leben wendet sich erneut gegen sie. Knapp siebzehn Jahre später sucht Jonah noch immer nach seiner Katie. Und wirklich, er findet sie endlich wieder – nur erkennt er sie kaum noch. Unter falscher Identität, unter ständiger Observation ihres krankhaft eifersüchtigen Ehemannes, fristet sie ihr Dasein eher, als dass sie wirklich lebt. Und so nimmt Jonah die größte Herausforderung seines Lebens ein zweites Mal an und versucht, Katie erneut zu befreien.

Meine Meinung:
Ich habe das Buch mal wieder regelrecht verschlungen. Denn es passierte wieder, was mir bei den Büchern von Susanna Ernst bisher immer passiert ist. Die Geschichte nimmt mich so mit und das Buch fesselt mich regelrecht.

Sehr gefühlvoll und spannend hat Susanna Ernst eine Lebensgeschichte erzählt, die unter die Haut geht. Ich bin es von ihr ja gewohnt, dass ihre Bücher oft ein besonderes Ende finden, was mir persönlich nicht immer so gut gefällt. Was nicht heißt, dass es schlecht ist, aber weil mir die Protagonisten so sehr ans Herz gewachsen sind, wünsche ich mir für sie ein schönes Ende.  Diesmal war es wieder so spannend und ich gönnte es dem Paar so sehr, dass ihr Vorhaben gelingt und war fast versucht, mal schnell nachzusehen, wie es denn endet. Denn ich war ungeduldig, die Spannung war so enorm und es war einfach nicht abzusehen, wie sich alles entwickeln würde.
Natürlich verrate ich hier nicht, ob das Buch so endete, wie ich es mir gewünscht habe. Nur soviel, ich hatte mal wieder Tränen in den Augen, auch vor Rührung

Erzählt wird immer im Wechsel aus Sicht von Katie und Jonah, Zunächst erfahre ich etwas über die Zeit der Kindheit und dann gibt es einen Riesensprung in die Gegenwart. Wobei dort etwas schlimmes passiert sein muss. Susanna Ernst machte es richtig spannend. Lange Zeit wusste ich nicht, was geschehen ist

In meinen Augen war es wieder ein typisches Buch der Autorin, gefühlvoll, wie auch alle anderen, die ich gelesen habe. Ich zittere mit, freue mich, habe die drei Kinder ins Herz geschlossen und auch noch andere Beteiligte. Ich stecke mitten drin im Geschehen, ich drücke die Daumen, bin mit den Wendungen nicht immer einverstanden, könnte der Autorin böse sein, über das, was sie sich wieder hat einfallen lassen. Aber natürlich bin ich das nicht, im Gegenteil, ich finde es klasse, wie sie es schafft, mich so an das Buch zu fesseln und ich das Gefühl habe, ich stecke mittendrin.

Wenn ich mir meine geschriebenen Zeilen noch einmal durchlese, muss ich feststellen, dass ich mich wiederhole. Aber ich werde nichts ändern, denn ich kann es immer wieder schreiben. Die Bücher sind klasse und obwohl sie mich manchmal gefühlsmäßig ganz schön fertig machen, kann ic es nicht lassen. Jedes neue Buch von Susanna Ernst will ich lesen.

Fazit:
Ein Buch, das einen berührt, nachdenklich stimmt und vielleicht gefühlsmäßig ein Chaos hinterläßt. Aber, obwohl ich es manchmal so möchte, ist eben im wahren Leben auch  nicht alles immer "schön". Allerdings darf man es sich wünschen, zumindest versuchen ;) Auf jeden Fall empfehle ich dieses Buch gerne weiter.

Bei dem Verlag feelings möchte ich mich recht herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken.

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