Sonntag, 12. Februar 2017

Rezension - Mord in Pilsum


Autorin: Susanne Ptak

Titel: Mord in Pilsum

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 30. Januar 2017

Seiten: 146

Altersempfehlung: Erwaschsene

Verlag: Klarant




Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. 2003 zog sie mit ihrem Ehemann ins schöne Ostfriesland, wo sie vier Jahre lang eine kleine Schafskäserei betrieben haben. Die Autorin liebt Krimis, in denen sie ihre Leidenschaft für Schafe, Wolle, Ostfriesland und leckeres Essen mit einfließen lässt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Das ostfriesische Nordseedorf Pilsum wird von grausamen Morden erschüttert. Einmal mehr mittendrin: Dr. Josefine Brenner. Zurzeit hält sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand bei ihrer Freundin Theda in Pilsum auf, und gemeinsam finden sie die Leiche von Klara Schiller. Die Imkerin half ehrenamtlich Au-pair-Mädchen in Not, und in letzter Zeit verschwanden gleich mehrere Au-pairs spurlos... Wenig später taucht eine zweite Leiche auf: ein hübsches chinesisches Au-pair. Beide getötete Frauen waren an Händen und Füßen gefesselt, an den Tatorten lagen rote Gladiolen. Viel deutet auf chinesische Triaden hin, aber organisiertes Verbrechen im tiefsten Ostfriesland? Josefine mag an diese Theorie nicht so richtig glauben. Wie immer ermittelt sie auf ihre eigene Art, und bringt sich dabei in tödliche Gefahr...


Meine Meinung:
Selbst wenn mich das Buchcover nicht schon einige Zeit auf dieses Buch aufmerksam gemacht hätte, gäbe es noch zwei weitere Gründe, weshalb ich das Buch gerne gelesen hätte. Die Autorin ist eine gebürtige Düsseldorferin und ihre Protagonistin wohnt ebenfalls in dieser Stadt. Ihr meint, das hätte nichts zu bedeuten? Mag sein, aber mich hat es neugierig auf das Buch gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
Bisher kannte ich noch keinen Krimi von Susanne Ptak und so lernte ich erst jetzt Josefine Brenner kennen. Sie  ist Rechtsmedizinerin im Ruhestand und besucht ihre Freundin in Pilsum. Als sie bei einer Imkerin Honig kaufen wollten, finden sie diese ermordet in ihrem Haus vor.
Ich als Leserin habe ja manchmal den Vorteil, dass ich vor den Protagonistinnen etwas erfahre und im Laufe der Geschichte ihnen einen Schritt voraus sein kann. Deshalb war ich dann auch etwas verblüfft, als Josefine und Theda....., halt ich will doch nichts verraten und bleibe auch dabei.
Auf jeden Fall hat mir der Schreibstil der Autorin gut gefallen und sie zeigt, dass selbst in Büchern, die nicht so umfangreich sind, die Spannung nicht zu kurz kommt. Denn spannend fand ich das Buch von Anfang bis Ende. Ebenfalls gut gefallen hat mir die Art und Weise, wie die Ermittler und ihre Kollegen in diesem Fall zusammen arbeiten und letztendlich den Fall auch lösen.

Fazit:
Dies war zwar das erste Buch, das ich von Susanne Ptak gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Inzwischen weiß ich auch, dass Josefine öfter bei der Aufklärung hilft, denn anscheinend passiert immer etwas, wenn sie sich in Ostfriesland aufhält. Ich hatte bei diesem Buch allerdings nicht das Gefühl, die anderen kennen zu müssen. Es war eine abgeschlossene Geschichte und gerne empfehle ich das Buch weiter.

Bei dem Klarant Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Samstag, 11. Februar 2017

Rezension - Erwin, Enten & Entsetzen


Autor: Thomas Krüger

Titel: Erwin, Enten & Entsetzen

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch, Hörbuch

erschienen: 12. Oktober 2015

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Heyne




Der Autor Thomas Krüger, geboren 1962 in Ostwestfalen, arbeitete zunächst als Journalist für Tageszeitungen und Magazine. Heute ist er Hörbuch- und Kinderbuchverleger, Autor von Kinderbüchern (Jo Raketen-Po) und zahllosen Sonetten – u.a. an Donald Duck. Mit Erwin, Mord & Ente legte er seinen ersten Krimi vor und betritt mit der Figur der »Ermittlungsente« Lothar völlig neues Terrain. Thomas Krüger lebt mit seiner Familie in Bergisch Gladbach bei Köln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Erwin Düsediekers Freundin Lina Fiekens ist verschwunden. Sie wollte ihre Schwester auf der Insel Oddinsee besuchen. In den Zeitungen wird von einer unbekannten Toten berichtet. Erwin muss in den Norden, ans Meer, um sie zu finden. Selbstverständlich reist Erwin nicht ohne seine Laufenten Lothar und Lisbeth und deren Nachwuchs Alfred. Auf Oddinsee erleben sie eine Welt voller Mythen & Morde.


Meine Meinung:
Nachdem ich die beiden ersten Bücher über Erwin und seine Enten gelesen hatte, war ich natürlich neugierig auf das dritte Buch. Denn ich hatte Äwinn und seine Enten ja immer besser kennen gelernt und Spaß daran, ihn und seine Freunde zu begleiten.
Begleiten sollte ich sie auch diesmal, aber nicht in Bramschebeck, sondern auf eine Insel namens Oddinsee. Vorgesehen war das eigentlich nicht, denn Lina wollte ihre Schwester besuchen und nach einer Weile wieder nach Hause zu Erwin kommen. Aber oft kommt alles anders. In der Zeitung lesen Erwin, Arno und Hilde von einer unbekannten Toten, die auf der Insel gefunden wurde. Beunruhigt, weil Lina nicht wie verabredet jeden zweiten Tag einen Brief schickt, will Erwin sich auf den Weg machen und Lina suchen. Alleine will er nicht fahren, seine Enten sollen mit, aber da hat er nicht mit seinen besten Freunden Arno und Hilde gerechnet, die ihn begleiten wollen.
Mit sehr viel Humor hat Thomas Krüger in seinem besonderen Schreibstil beschrieben, wie sich alle auf den Weg machen. Ich hätte das ja alles zu gerne mit eigenen Augen gesehen, obwohl der Autor es schon wunderbar beschrieben hat.
Nun will ich hier nicht die ganze Geschichte erzählen, die soll jeder Interessierte selber lesen. Mich hat das Buch auf jeden Fall wieder gefesselt und ich wollte unbedingt wissen, was dort auf der Insel denn nun eigentlich los ist. Einiges hat mich sehr verwirrt, Zusammenhänge konnte ich nicht so gut erkennen und mit Zitaten der Bücher, die Erwin und Lina gemeinsam lesen, auch wenig anfangen. Da habe ich schon sehr über Erwin gestaunt, der doch eher schlichten Gemütes sein sollte. Davon habe ich auf der Insel kaum etwas gemerkt.
Auf jeden Fall ging es dort hoch her. Zwielichtige Gestalten, viele Tote und immer noch keine Spur von Lina. Stellenweise wurde es mir tatsächlich etwas zuviel.
Am Ende war ich froh, dass alles in Ruhe erklärt wurde und ich die ganze Geschichte auch verstand.
Wenn ich nun alle Bücher miteinander vergleiche, dann schneidet dieses von den dreien am schlechtesten ab, was nicht heißt, dass es schlecht ist, halt nicht so gut, wie die beiden anderen.

Das Buchcover, wie auch alle anderen dieser Serie, gefällt mir sehr gut. Die drei Enten und ein Boot namens Lina, alles passt bestens zum Buch und den Geschehnissen.


Fazit:
Wie so oft, gefällt mir ein Buch einer Serie mal mehr und mal weniger gut. Deshalb bin ich jetzt wirklich sehr gespannt auf Band vier, denn abbrechen will ich das Lesen der Bücher auf keinen Fall.


Bei dem Verlag Heyne möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 6. Februar 2017

Rezension - Barco Negro


Autor: Mario Lima

Titel: Barco Negro - Ein Fall für Chefinspektor Fonseca

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 20. Juli 2016

Seiten: 460

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Books on Demand



Mario Lima ist das Pseudonym eines deutschen Autors, der seit vielen Jahren in Portugal lebt. Mit seiner Frau und drei Katzen wohnt er im grünen Norden des Landes. Dort kümmert er sich auch gern um seine Weinreben und keltert selbst etwas roten Vinho Verde.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein vielschichtiger Fall. Ein besonderes Land: Portugal.
Die alte Hafenstadt Porto, am Morgen nach einem heftigen Herbststurm. Straßen sind überflutet, der Verkehr ist zusammengebrochen. Auch bei der Mordkommission stecken die meisten im Stau, als die Meldung eingeht. Ein Leichenfund in einem abgelegenen Haus am Atlantik.
Für Ana Cristina, frisch von der Polizeischule, ist das die Chance, endlich an einer richtigen Mordermittlung beteiligt zu werden. Diesmal ist sie dabei, in dem ersten Wagen, der am Tatort eintrifft.
In dem Haus liegen zwei Tote, ein Mann und eine Frau. Ein rätselhafter Doppelmord, der immer neue Fragen aufwirft. Eine Spur führt zurück in die dunkle Vergangenheit Portugals, die noch gar nicht so lange her ist.
Ana Cristina setzt alles daran, ihren ersten Fall zu lösen. Doch selbst der erfahrene Chefinspektor Fonseca stößt hier an seine Grenzen. Das Verbrechen hat Dinge in Gang gesetzt, die nicht mehr aufzuhalten sind. Unbemerkt bahnt sich ein Drama an, das tödlich enden wird.


Meine Meinung:
Dieses Buch ist hoffentlich der Auftakt zu einer Krimiserie, die uns Leser nach Portugal entführt. Der Autor hat nicht nur die Gegend bestens beschrieben, er hat mir auch vieles vom Leben dort vermittelt.

Ich fand es ungemein interessant, den Tagesablauf der Ermittler bei der Lösung dieses Falles kennen zu lernen. Kannte ich es doch aus anderen Büchern, dass viele Ermittler vor lauter Arbeit und Eifer ihre Pausen und auch das Essen vergessen. Hier wurde sehr viel Wert darauf gelegt, eine Mittagspause einzuhalten und gutes Essen zu sich zu nehmen. Lach, aber das ist mir nur am Rande aufgefallen. Es hat die Ermittler natürlich nicht daran gehindert, den Fall zur Zufriedenheit aller zu lösen.

Obwohl der Autor es ihnen und mir nicht leicht gemacht hat. Bis ich alle Beteiligte erst einmal sortiert hatte, dauerte es eine Weile, aber den Überblick habe ich nicht verloren.

Mario Lima hat es für mich sehr spannend gemacht, ich habe bis zum Ende nicht gewusst, was denn eigentlich los war. Halt, das soll jetzt nicht falsch verstanden werden, ich meine einfach, dass ich nichts geahnt habe und die Geschichte nicht vorhersehbar war. So war ich dann auch sehr überrascht und im nachhinein konnte ich eine der Beteiligten noch weniger leiden. Für mich fand ich es dann am Ende gut, dass ich alle Zusammenhänge erfahren habe, also warum was aus welchem Grund passiert ist. Es kommt oft genug vor, dass ich am Ende eines Buches noch offene Fragen habe.

Wie es halt immer so ist, es gibt Personen, die ich in mein Leserherz schließe und andere, denen gegenüber ich sehr skeptisch bin und die mir immer unsympathischer werden. Hier konnte ich Ana Cristina besonders gut leiden, obwohl sie "nur" eine Praktikantin war und noch viel Erfahrung sammeln musste. Ihre Kollegen, allen voran Chefinspektor Fonseca waren mir mit ihren Eigenheiten auch sehr sympathisch.

Das Buchcover passt wunderbar zum Inhalt, denn leider regnet und stürmt es während der Auflösung dieses Falles ganz besonders und es kommen grellrosa Gummistiefel zum Einsatz. Sie gehören Ina Cristina, die mit ihrem Outfit öfter mal einige ablenkt. Das waren Stellen an denen ich schmunzeln musste, lockerten sie doch humorvoll die Ermittlertätigkeit etwas auf oder besser gesagt, sie brachten noch etwas Abwechslung in die Schilderungen rund um die Arbeit.

Fazit:
Mir hat dieser Krimi gefallen und ich freue mich wirklich, wenn ich weitere Folgen zum Lesen bekomme.

Ich möchte mich vielmals beim Autor dafür bedanken, dass er mich auf seinen Krimi aufmerksam gemacht und mir spannende Lesezeit beschert hat.

Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension - Multiversum - Die Rückkehr



Autorin: Petra Mattfeldt

Titel: Multiversum - Die Rückkehr

Genre: Jugendbuch, Fantasie, Zeitreise

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 19. Dezember 2016

Seiten: 192

Altersempfehlung: Jugendliche und Erwachsene





Die Autorin Petra Mattfeldt lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Bremen. Sie arbeitet als freie Journalistin und hat unter dem Pseudonym Caren Benedikt bereits mehrere Historische Romane veröffentlicht. Mit "Sekundentod" ist ihr der Sprung ins Krimigenre gelungen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Seit seinem letzten Abenteuer im Multiversum sind einige Jahre vergangen und Tom Stafford hat soeben seine Ausbildung als Agent des MI6 abgeschlossen. Da erreicht ihn eine Nachricht mit brisantem Inhalt und zwingt ihn und sein Team, früher als geplant nach Old Sarum ins 13. Jahrhundert zurückzukehren. Doch die Agenten stellen schnell fest, dass nicht nur sie mit einem Auftrag nach Old Sarum gekommen sind. Mächtige Gegenspieler setzen alles daran, das Vorhaben von Toms Team zu durchkreuzen. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt …


Meine Meinung:
Nachdem ich vor kurzem erst Band eins Multiversum - Der Aufbruch gelesen hatte, freute ich mich ohne lange Wartezeit das nächste Buch lesen zu können. Denn schon das erste Buch hat mich begeistert und zeigte mir, dass ich auch Gefallen an spannenden Jugendbüchern finde.
Tom war inzwischen einige Jahre älter geworden und hatte seine Ausbildung hinter sich. Es war klar, dass er irgendwann wieder eine Reise ins 13. Jahrhundert unternehmen würde.
Zu Beginn meinte ich noch zu ahnen, wie es in diesem Buch mit der Geschichte weitergeht. Allerdings hatte ich mit dieser Entwicklung gar nicht gerechnet, was ich aber toll fand, denn so konnte die Autorin mich wunderbar überraschen. So war ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.
Das Buch lies sich wunderbar lesen und schnell hatte ich das Ende erreicht, was mich ein bisschen traurig machte, zu gerne hätte ich noch ein bisschen mehr gelesen. Nun habe ich die Hoffnung, dass es irgendwann eine weitere Folge geben wird.

Fazit:
Auch von der zweiten Reise ins 13. Jahrhundert habe ich gerne gelesen, aber noch lieber etwas mehr. Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als auch ein weiteres Buch zu hoffen. Auf jeden Fall gebe ich für beide Multiversum Bücher eine Leseempfehlung.

Rezension - Mit Ski, Charme und Pinguin


Autorin: Emma Wagner

Titel: Mit Ski, Charme und Pinguin

Genre: Liebesroman

Version: eBook

erschienen: 31. Januar 2017

Seiten: 286

Altersempfehlung: Erwachsene







Emma Wagner ist eine 1982 in Niedersachsen geborene Autorin. Zum Studium verschlug es sie nach Heidelberg. Diese herrliche Stadt wurde ihrem Ruf in Emmas Falle mehr als gerecht, denn sie hat ihr Herz in Heidelberg verloren. Dort lebt sie dementsprechend immer noch - inzwischen glücklich verheiratet - mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter. Eigentlich hatte sie nie vorgehabt, einen Roman zu schreiben. Seit dem Erfolg ihres Debütromans "Liebe und andere Fettnäpfchen", der sogar noch 2015 Kindle Jahresbestseller geworden ist, kann sie nicht mehr damit aufhören. An Ideen dafür mangelt es ihr auch nicht, nur an Zeit. Schließlich hat sie eine fantastische Familie, die für sie das Wichtigste auf der Welt ist. Da der Spagat zwischen Autorendasein und Mutterschaft nur mit einer gehörigen Portion Humor zu meistern ist, sind ihre Spezialität Liebesromane mit Herz, Humor und Heidelberg.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zoey hat Kurven. Leider irgendwie an den falschen Stellen. Und ein paar Zentimeter mehr an Körpergröße wünscht sie sich auch schon ihr halbes Leben. Allerdings sind das momentan ihre geringsten Probleme, denn Zoey hasst Schnee, kann nicht Ski fahren und hält Skilehrer für arrogante Machos, die alles abschleppen wollen, was einen Busen hat.
Doch ausgerechnet sie wird dazu überredet, für eine Woche die Krokusse gegen Eisblumen zu tauschen und ihre Freundin Lara in deren Skiurlaub zu begleiten. Dort stellt sich heraus, dass in Wahrheit … alles noch viel schlimmer ist!
Anstelle der versprochenen Entspannung erwarten Zoey jede Menge blaue Flecke, ein ungewolltes Blind Date und exzentrische Pensionsbetreiberinnen, die offenbar etwas zu verbergen haben. Und Ben.
Ben ist Skilehrer und der Inbegriff sämtlicher von Zoeys Vorurteilen. Unglücklicherweise ist er überdies auch wahnsinnig charmant und heiß …


Meine Meinung:
Was passiert, wenn man nur der besten Freundin zuliebe mit in den Winterurlaub fährt?  Zoey mag keinen Schnee und hatte eine feste Meinung von Skilehrern, ich könnte es auch Vorurteil nennen ;)
Humorvoll und mit einer Prise Spannung beschreibt Emma Wagner, was Zoey und ihre Freundinnen alles so erleben.
Ich kann nicht Ski fahren und sollte ich jemals auf die Idee kommen, es doch noch zu versuchen, dann muss mich jemand an dieses Buch erinnern. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ich auf Skiern ein ähnliches Bild abgeben werde wie Zoey. So leid es mir ja für die Protagonistin tut, der das alles sehr peinlich war, aber ich musste ebenfalls lachen, als ich die Szene gelesen hatte und nicht nur bei dieser hatte ich Spaß beim Lesen.
Die Autorin hat ihren Beteiligten sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich war manchmal richtig froh, dass ich nicht mit dieser Truppe unterwegs war und alles aus der Ferne betrachten konnte, denn besonders zwei hätten bei mir auch öfter für Augen-verdrehen gesorgt. Was jetzt nicht negativ zu verstehen ist, denn solche Typen gibt es ja wirklich und Emma Wagner hat sie in der Geschichte wunderbar platziert.
Neben Erlebnissen im Schnee und danach geht es natürlich um die Liebe. Die üblichen Verwicklungen kamen auch nicht zu kurz, was mich immer wieder veranlasst, den Beteiligten ein paar Worte zu sagen. Manchmal ist es schon gut, wenn mich niemand beim Lesen beobachtet, denn es kommt vor, dass ich das Buch böse anschaue, weil ich mit dem Verhalten nicht einverstanden bin. Lach, jaja ich bin doch nicht nur Beobachterin aus der Ferne.
Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass ich Karl und Otto wieder getroffen habe und was ich dann noch von ihnen lesen konnte, hat mich sehr gefreut. Was ich meine? Nun, das wissen die Leser des Buches "Eine Schildkröte macht noch keine Liebe"
Achja, etwas ganz wichtiges möchte ich auch noch erwähnen, im Buchtitel werden Pinguine erwähnt. Sie werden ein sehr wichtige Rolle in diesem Buch spielen und ich habe mir natürlich ganz viele Bilder dieser Tiere angesehen.

Fazit:
Winter und Schnee, beides kann wunderschön sein, wenn man nicht gerade eine Niete auf Skiern ist und wenn die Liebe noch dazu kommt..... Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Rezension - Blutorangen Liebesquartett


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Blutorangen Liebesquartett

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Februar 2017

Seiten: 244

Altersempfehlung: Erwachsene






Frieda Lamberti ist das Pseudonym der Autorin. Die gebürtige Hamburgerin ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spätberufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von 50 Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman Ausgeflittert. Frieda liebt Familiengeschichten, in denen auch Frauen jenseits der magischen Vierzig vorkommen. Es folgten binnen kurzer Zeit zahlreiche Kurz- und Fortsetzungsromane, die unter dem Serientitel HAMBURGER DEERNS erschienen sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Hätte Bente sich anders entschieden, wenn sie geahnt hätte, welche Konsequenzen ihr Handeln hat? Mysteriöse Geheimnisse um Lennarts und Antons Familiengeschichte wecken erneut die Detektivin in ihr. Bei ihren Nachforschungen erhält sie Hilfe von einer Seite, mit der sie nicht gerechnet hat. Bente zahlt einen hohen Preis, um die Wahrheit zu erfahren. Ob es das wert ist?


Meine Meinung:
Nun hatte ich es endlich, das dritte Buch der Trilogie. Nach dem zweiten Buch hätte ich ja am liebsten sofort weiter gelesen, denn ich war furchtbar neugierig, wie alles weitergeht.
Ich gehe mal davon aus, dass alle die beiden ersten Bücher der Trilogie gelesen haben, was ich auf jeden Fall empfehle und deshalb verrate ich hier nichts neues, wenn ich erwähne, dass Bente mit ihrer Schwangerschaft vielleicht ein sehr großes Risiko eingeht. Es kommt  allerdings alles anders, als ich es mir gedacht habe. Die Kurzbeschreibung machte es ja schon spannend für mich, aber diese Entwicklung hat mich dann doch sehr überrascht.
Wie ich es von Frieda Lamberti gewohnt bin, hat sie mich an das Buch gefesselt, sie hat mich wieder überrascht und begeistert. Ja, auch wenn ich nicht immer mit dem einverstanden war, was Bente so macht oder wie sie handelt, ist sie mir doch ans Leserherz gewachsen. Mit dem Ende des Buches war ich mehr als zufrieden.
Das Buchcover aller drei Bücher begeistert mich, sie zeigen wunderbar den Zusammenhalt.

Meine Meinung:
Wer bisher noch nicht die Chance ergriffen hat, sollte alle drei Bücher der Trilogie erwerben und sie dann in einem Schwung lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Montag, 30. Januar 2017

Rezension - Leichte Mädchen haben's schwer



Autorin: Ulrike Busch

Titel: Leichte Mädchen haben's schwer

Genre: Frauenroman

Version: eBook und  Taschenbuch

erschienen: 3. Dezember 2014

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nord- und ostfriesischen Festland, den Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt, und noch heute schlägt ihr Herz höher, wenn der Nordwestwind ihr den Duft von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: Das Schreiben von Romanen – die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine geballte Ladung Testosteron, ein pflaumenblauer Lippenstift, saftige Gourmet-Attacken, Nacktfotos auf dem Schreibtisch des Chefredakteurs und Garfield auf dem Joggingschuh: Das sind die Mittel, mit denen Karl, Svenja, Monika, Jo und Iris das Leichtgewicht Corinna austricksen wollen. Doch haben sie die Rechnung ohne die bissfeste Journalistin gemacht!
In Liebesbeziehungen, Frauenfreundschaften, im Sport und im Beruf beweist die flotte Hamburgerin mit der Spaghetti-Figur auf recht eigenwillige Art: Auch eine halbe Portion kann aufs Ganze gehen. Und auch ein Federgewicht lässt sich nicht so leicht wegpusten.
Corinnas Rezept gegen hartgesottene Figur-Nörgler, mollige Machos und mopsige Mobber: 1 Tüte voll Wut, 2 Pfund Humor und 3 dicke Knollen Hinterlist – fein abgeschmeckt mit einem Schuss Selbstironie.
Vorsicht: Die Protagonistin dieser fünf Geschichten handelt absolut inkorrekt! Die Autorin legt Wert auf die Feststellung, dass sie mit Corinna Merker, die sich im Laufe des Schreibprozesses völlig verselbständigt hat, nicht identisch ist und deren Verhalten weder gutheißt noch empfehlen kann... ;-)


Meine Meinung:
In fünf äußerst interessanten Geschichten schildert die Autorin wie Corinna damit umgeht, dass sie andauernd auf ihre Figur angesprochen wird. Ich bin sofort auf der Seite der Protagonistin. Und mag das Verhalten der Protagonistin nicht immer korrekt sein, kann ich es doch sehr gut nachvollziehen. Auf die einzelnen Geschichten möchte ich jetzt nicht eingehen, die die Autorin sehr fesselnd geschildert hat. Aber erwähnen möchte ich schon, dass es viele humorvolle Stellen gab, manchmal würde ich den Humor einigen Stelle auch als sehr schwarz bezeichnen.

Fazit:
Interessante Geschichten über eine Frau, die von vielen als zu leicht befunden wird. Es hat Spaß gemacht, sie zu lesen, allerdings können sie einen auch zum Nachdenken anregen.