Sonntag, 11. März 2018
Rezension - Eine Lady in der Fremde
Autorin: Laura Gambrinus
Titel: Eine Lady in der Fremde
Genre: Historisch, Roman
Version: eBook
erschienen: 8. März 2018
Seiten: 266
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Cumedio Verlag
Laura Gambrinus - Liebesromane mit italienischem Flair
In Bayern geboren und aufgewachsen, hat es Laura vor einigen Jahren ins Land ihrer Sehnsucht verschlagen: Mit fünf Katzen, zwei Hunden und einem Mann lebt und schreibt sie in ihrer Wahlheimat Italien. Hier findet sie viele wunderbare Inspirationen für ihre romantischen Liebesromane - die Menschen, denen sie begegnet, eine romantische Landschaft, ein malerisches Landgut, und immer wieder Venedig.
Neben ihren sehr erfolgreichen modernen Liebesromanen widmet sich die Autorin auch dem Genre, das sie ursprünglich zum Schreiben inspirierte: dem historischen Roman. Und glaubte sie nach dem ersten Buch, es würde ihr nichts weiter einfallen, so weiß sie jetzt, dass ein einziges Leben wahrscheinlich nicht ausreichen wird, um all den Heldinnen und Helden eine Stimme zu verleihen, die sich regelmäßig bei ihr vorstellen und ihre Geschichten erzählen möchten ...
Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine verschmähte Frau, ein unscheinbarer Mann – und nichts ist, wie es scheint …
Gestern noch saß Cassandra, Tochter eines begüterten Landedelmanns, überglücklich dem attraktiven und kultivierten Nathan Ironside gegenüber und freute sich auf den Antrag, den er ihr machen würde. Heute sitzt Cassandra auf einem schwankenden Bötchen und wird durch die müffelnden Kanäle Venedigs gefahren. An ihrer Seite Marmaduke Lakeland, ein Mann mit kleinem Bäuchlein und krummer Statur, den man auf der Straße übersehen mag. Ihr Ehemann. Sie selbst trägt die Schuld an der Misere, hat sie den Geschäftsmann doch in eine kompromittierende Situation gebracht, nachdem sie nach der Zurückweisung durch ihren Verehrer vor Verzweiflung blind war. Um in England dem Tratsch über sich zu entgehen und ihrer egoistischen und lieblosen Mutter zu entkommen, hat sie darauf bestanden, ihn auf seiner Geschäftsreise nach Italien zu begleiten. Aber was stimmt mit dem Mann nicht? Warum beachtet er sie kaum, schleicht sich nachts aus dem Haus und kehrt erst in den frühen Morgenstunden zurück? Und was sind das für Geräusche aus dem Nachbarhaus, das doch seit Jahren verlassen steht? Marmaduke scheint ein finsteres Geheimnis zu bewahren, und Cassandra ist entschlossen, dieses zu lüften …
Meine Meinung:
Auf den Buchmessen lerne ich immer wieder neue Autoren kennen und ich versuche nach Möglichkeit, auch deren Bücher kennen zu lernen. Laura Gambrinus ist eine mir sehr sympathische Autorin und ich habe inzwischen einige ihrer Bücher gelesen. Vielen wird bekannt sein, dass ich am allerliebsten Krimis lese, gefolgt von historischen Büchern. So ergab es sich, dass ich mit Kindle Unlimited das neueste Buch von der Autorin gelesen habe.
Dadurch lernte ich Cassandra kennen, eine junge Dame, die im Juli 1796 eigentlich erwartet hatte, dass ihre Verlobung bald bekannt gegeben wird. Ich habe erfahren, mit welchen gesellschaftlichen Zwängen sie damals klar kommen musste und sie direkt in mein Leserherz geschlossen. Als es sich dann ergeben hat, dass sie doch einen Ehemann bekommen hat und mit ihm nach Venedig ging, war ich mit ihrer Tante an ihrer Seite.
Ich möchte jetzt nicht zuviel vom Inhalt erzählen, aber ich fand es durchaus interessant, was sie so alles erlebte. Leicht war es für sie nicht, zumal Cassandra ja fremd in einem anderen Land war, somit die Sprache und die Geflogenheiten nicht kannte. Aber sie war ja keine dumme Frau und beobachtete alles sehr aufmerksam. Was sie dabei entdeckte und wie wichtig das alles für künftige Geschehnisse war, werde ich natürlich nicht verraten.
Auf jeden Fall hat die Autorin es bestens verstanden, mich an das Buch zu fesseln. Ich wurde sehr neugierig und war gespannt darauf, was ich noch alles erfahren würde. Es sollte sich nämlich heraus stellen, dass es nicht einfach nur ein historischer Liebesroman war, sondern es sich durchaus in Richtung Spannung entwickelte. Was ich natürlich sehr gerne lese. Also passierte es mal wieder und ich habe ein Buch in einem Rutsch gelesen.
Fazit:
Historisches, Romanze und vor allem Spannung fand ich in diesem Buch vor, was mich natürlich sehr gefreut hat. Wer diese Kombination ebenfalls liebt, sollte es ebenfalls lesen.
Samstag, 10. März 2018
Rezension - Man trifft sich stets zweimal Teil 2
Autorin: Mila Roth
Titel: Man trifft sich stets zweimal - Teil 2
Genre: Krimi
Version: eBook
erschienen: 10. März 2018
Seiten: 171
Altersempfehlung: Erwachsene
Mila Roth ist ein Pseudonym der Autorin Petra Schier. Sie ist 1978 geboren und lebt mit ihrem Mann und einem Deutschen Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Unter ihrem Realnamen Petra Schier erscheinen ihre historischen Romane im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Liebes- und Weihnachtsromane bei Rütten & Loening, Weltbild sowie MIRA Taschenbuch.
Unter dem Pseudonym Mila Roth veröffentlicht die Autorin verlagsunabhängig verschiedene Buchserien.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Monate sind seit der Explosion der Yacht auf dem Rhein vergangen, bei der Janna Berg ihren guten Freund und Geheimdienstpartner Markus Neumann verloren hat. Seit dem verheerenden Unglück hat das Institut aus Sicherheitsgründen alle Verbindungen zu ihr unterbrochen. Auch wenn es ihr schwerfällt, Markus zu vergessen, bemüht Janna sich, ihr altes Leben so gut wie möglich wiederaufzunehmen. Doch dann steht eines Tages ein gut aussehender Fremder vor ihrer Tür und bittet sie, ihm und dem Institut eine letztes Mal zu helfen. Widerstrebend willigt Janna ein und gerät schon bald in einen perfiden Wettlauf um Leben und Tod.
Meine Meinung:
Erinnert Ihr Euch noch an meine Rezension zum Buch "Man trifft sich stets zweimal - Teil 1" ?
In der ich geschrieben habe, dass meine Lesernerven arg strapaziert wurden? Und dass ich wirklich sehr gespannt auf Teil 2 war und es kaum abwarten konnte?
Endlich war es jetzt auch soweit und ich konnte das Buch lesen und natürlich habe ich es regelrecht verschlungen. Ich denke, wer Teil 1 kennt, wird das verstehen.
Ich bin ja ein sehr großer Fan der Bücher von Mila Roth und gerade Janna und Markus haben mein Leserherz im Sturm erobert, deshalb hoffte ich ja wirklich, dass die Autorin sich einen Scherz mit uns Lesern erlaubt hat. Wobei Scherz nicht der richtige Begriff ist, aber mir fällt nichts anderes dazu ein.
Ich spreche in Rätseln, zumindest werden das einige denken, aber nur die, die Teil 1 noch nicht kennen. Nun, ich will ja nie zuviel vom Inhalt der Bücher verraten und gerade hier fällt es mir sehr schwer.
Aber ich kann erwähnen, dass ich mich beim Lesen dieses Buches wirklich sehr gefreut habe, ich war begeistert und hatte auch ein paar Tränen in den Augen.
Mila Roth sich diesmal selber übertroffen. Sie fesselt uns Leser ja immer an ihre Bücher, sie macht es spannend, sorgt aber auch für Humor und so ein bisschen Kribbeln. Aber gerade bei diesen beiden Büchern hat sie bei uns Lesern so viele Emotionen ausgelöst.
Fazit:
Ich kann immer wieder alle Bücher der Serie "Spionin wider Willen" empfehlen. Wer die Bücher bisher noch nicht kennt, kann ohne große Wartezeiten alle wunderbar hintereinander lesen und ich kann versprechen, es wird nicht langweilig. Alle anderen, die das letzte Buch noch nicht gelesen haben, rate ich, holt es Euch. Ihr werde begeistert sein.
Ich gehöre zum Team der Testleser, was mir jedes Mal viel Spaß bereitet. Ich möchte mich hier auch bei der Autorin bedanken, dass ich zu dem Team gehören darf und natürlich für ihre tollen Bücher.
Rezension - Friesenjuwel
Autorin: Sina Jorritsma
Titel: Friesenjuwel
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 10. März 2018
Seiten: 203
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Klarant Verlag
Sina Jorritsma ist das Pseudonym einer Autorin, die den rauen Charme des Nordens liebt. Die Ideen zu ihren Romanen kommen ihr bei langen Strandspaziergängen auf den friesischen Inseln. Sie benutzt ein Pseudonym, um ihre Umgebung besser beobachten zu können, denn oft fließen Ereignisse aus ihrem Umfeld in die Romanhandlungen mit ein.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Bei einem Überfall auf das renommierte Juweliergeschäft Hettinga auf Borkum wird der Inhaber getötet. Schnell wird den Inselkommissaren Mona Sander und Enno Moll klar, dass es sich keineswegs um einen „normalen“ Raubüberfall handelte, denn ganz offensichtlich kannte der Räuber die Kombination des Safes. Und warum wurde nur eine ganz bestimmte wertvolle Schmucksammlung gestohlen, eine große Summe Bargeldes aber liegen gelassen? Und weshalb wurde der unbewaffnete Juwelier erschossen? Systematisch gehen sie den verschiedensten Hinweisen nach und je tiefer sie graben, auf umso mehr Abgründe stoßen sie – verbotenes Glückspiel, Hehlerei und Drogen auf der beschaulichen Nordseeinsel! Immer neue Verdächtige geraten in den Fokus der Ermittlungen und es gibt einen weiteren Toten. Aber als sich langsam der Nebel lichtet und sich ein klares Bild herauskristallisiert, ist plötzlich Mona verschwunden. Fieberhaft machen sich ihre Kollegen auf die Suche, denn der skrupellose Täter geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen…
Meine Meinung:
Inzwischen begleite ich Mona Sander und Enno Moll schon bei der Klärung des siebten Falles. Und ich konnte feststellen, wie sich die beiden Ermittler im Laufe der Zeit verändern. Wobei Enno Moll, der nur noch wenige Jahre bis zur Pensionierung hat, sich nicht großartig verändert hat, er war von Anfang an typische Inselkommissar und hat seiner Kollegin Mona Sander in vielen Situationen mit seiner Art sehr geholfen. Denn gerade Mona mit ihrer Art hatte es anfangs auch nicht leicht, in mein Leserherz aufgenommen zu werden.
Auf jeden Fall arbeiten die beiden immer besser zusammen und konnten einen weiteren Fall bestens lösen. Wobei es diesmal wieder eine Situation gab, die nicht hätte sein müssen, wenn Mona auf Enno gehört hätte. Aber es ist ja noch mal gut gegangen, mehr schreibe ich dazu nicht 😉
Die Autorin hat uns, also den Kommissaren und mir als Leserin einen kniffligen Fall beschert. Es gab reichlich Verdächtige, aber wie konnte das alles abgelaufen sein? Ich wusste lange Zeit nicht, wer denn nun der Täter ist und war am Ende wirklich überrascht.
Was mir bei diesen Krimiserien nach wie vor gefällt, ist, dass ich auch einiges über das Privatleben der Ermittler erfahre oder wirklich ein gutes Bild von ihnen machen kann. Zu gerne hätte ich dann auch Ennos Gesicht gesehen, als er mit einer Überraschung konfrontiert wurde.
Fazit:
Gerne empfehle ich auch dieses Buch, in dem die beiden sich um Friesenjuwelen kümmern müssen. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden. Aber ich finde es immer schöner, wenn die Bücher zumindest in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
Freitag, 9. März 2018
Rezension - Mord auf der Hallig
Autorin: Ulrike Busch
Titel: Mord auf der Hallig
Genre: Krimi
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 7. März 2018
Seiten: 300
Altersempfehlung: Erwachsene
Über die Autorin:
Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nordfriesischen Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Es brodelt im Vortragssaal eines Naturschutzinstituts auf der Hallig Langeneß. Projektleiterin Britta Tjaden stellt die Pläne des Landesamts für Küstenschutz zur Rettung der Warften vor dem ansteigenden Meeresspiegel vor. Sie selbst steht im Kreuzfeuer der Kritik und mit dem Frieden unter den Einheimischen ist es nun ebenfalls vorbei. In der Nacht überschwemmt eine Sturmflut die Halligen. Am nächsten Morgen wird eine Tote auf Langeneß gefunden. Ein Unglück oder Mord? Es bleibt nicht bei einer Leiche und plötzlich werden Kuno Knudsen und Arne Zander von der Kripo Wattenmeer auch noch mit einem seit Jahren ungelösten Fall konfrontiert: dem mysteriösen Verschwinden einer jungen Dänin auf der Hallig. – Besteht ein Zusammenhang mit den aktuellen Ereignissen?
Meine Meinung:
Ich war leider noch nie auf einer Hallig, aber ich stelle mir vor, dass es dort ruhig und beschaulich zugeht. Die beiden Mitarbeiter der Kripo Wattenmeer, Kuno Knudsen und Arne Zander hatten es sich auch so schön vorgestellt, sie wollten auf der Hallig Langeneß ein schönes erholsames verlängertes Wochenende verbringen. Aber wir alle wurden eines besseren belehrt. Mördern ist es egal, wo sie zuschlagen, da wird auf nichts Rücksicht genommen.
Ulrike Busch hat einen weiteren, sehr spannenden Krimi geschrieben. Ja, sehr geschickt hat sie es gemacht, ich dachte doch tatsächlich, dass... Nein, natürlich erwähne ich hier nicht, wen ich für den Täter hielt. Auf jeden Fall gab es für mich überraschende Wendungen und so war ich von Anfang bis Ende an das Buch gefesselt.
Hinzu kam hier auch, dass ich so ganz nebenbei etwas über das Leben auf einer Hallig erfahren habe und mit welchen Gefahren die Bewohner fertig werden mussten und künftig noch müssen.
Fazit:
Als bekennender Serienjunkie war es klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich wurde auch nicht enttäuscht und ich empfehle es wirklich gerne weiter. Dazu möchte ich erwähnen, dass dieses Buch in sich abgeschlossen ist und ohne Kenntnis der vorherigen gelesen werden kann. Aber Serienliebhaber sind ja auch neugierig, deshalb schadet es nichts, wenn die anderen Bücher auch gelesen werden.
Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich das Buch vorab lesen durfte.
Rezension - Spätsommerliebe #Werbung #Anzeige
Autorin: Petra Durst-Benning
Titel: Spätsommerliebe
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Juli 2018
Seiten: 320
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: blanvalet
Die Autorin Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Wer im Spätsommer die Liebe säht, erntet das Glück.
Im Genießerdorf blühte im letzten Sommer nicht nur das Geschäft, sondern auch die Liebe. Magdalena und Christine sind glücklich, doch der Alltag holt sie schnell ein. Der Gastwirt Apostoles bringt Feuer in Magdalenas Leben, aber sie ist von den neuen chaotischen griechischen Verhältnissen überfordert. Auch Christine kann sich nur schwer auf Reinhards Fürsorge einlassen und ihre alten Muster aufgeben. Als sich dann eine Autorin von Liebesromanen in ihre Pension einmietet, knistert regelrecht die Luft in Maierhofen. Sich zu verlieben ist einfach – aber wird es den Maierhofen-Frauen gelingen, ihre Gefühle in den Spätsommer hinüberzuretten?
Meine Meinung:
Am liebsten würde ich sofort meinen Koffer packen und nach Maierhofen fahren. Zu gerne möchte ich mal in Magdalenas Bäckerladen gehen und etwas von ihren Köstlichkeiten probieren. Wohnen könnte ich bei Christine und ihr würde zuvor versprechen, dass ich eine ganz liebe anspruchslose Urlauberin sein werde. Ist das nicht toll, wenn einem solche Gedanken beim Lesen eines Buches kommen?
Petra Durst-Benning hat mich nun ein viertes Mal nach Maierhofen mitgenommen und ich habe viele lieb gewonnene Bekannte getroffen. Personen, die ich bereits in den anderen Bücher kennen gelernt habe. Ich weiß sehr viel von ihnen und konnte nun verfolgen, wie sich die Spätsommerliebe entwickelt.
Allerdings kann dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Aber spätestens, wenn ein Leser so richtig an das Buch gefesselt wurde, kommt die Idee auf, vielleicht doch besser auch die vorherigen mal zu lesen. Also, zumindest ich wäre da sehr neugierig. Aber ich erwähnte ja schon, dass ich alle "Maierhofen-Geschichten" kenne.
Von der Autorin habe ich schon sehr viele Bücher gelesen. Vor Maierhofen waren es historische Bücher, die mich begeistert haben. Aber es gibt auch in der Gegenwart sehr viele interessante Themen. Petra Durst-Benning hat etwas sehr wichtiges in ihren Büchern untergebracht. Vieles dreht sich um Ernährung, bewusstes Leben, Träume haben und vor allem Träume verwirklichen.
Letzteres ist sehr wichtig, aber leider nicht immer leicht umzusetzen. Auf jeden Fall hat die Autorin sehr unterhaltsam geschrieben, was alles so passierte und unternommen wurde. Ob es alle geschafft haben, werde ich hier natürlich nicht verraten. Nur soviel: es gab Situationen, da musste ich mit den Personen schimpfen, dann war ich begeistert und konnte nur zustimmen und vieles hat mich auch nachdenklich gemacht. Daran kann man nun wieder erkennen, dass ich alle Beteiligten in mein Leserherz geschlossen habe und ich so richtig mittendrin war.
Gerne möchte ich noch auf die Autorin eingehen, die in der Kurzbeschreibung erwähnt wird. Michelle wollte ihren Traum, Autorin zu werden, umsetzen. Dies ist keinesfalls so leicht, wie es sich manchmal anhört. Selbst ein "einfacher" Liebesroman lässt sich nicht mal eben schreiben. Was sie so alles erlebt hat, brachte mich auch öfters zum Schmunzeln. Hatte ich hier doch das Gefühl, da plaudert jemand aus dem Nähkästchen oder will versteckte Tipps geben. Jedenfalls konnte Michelle in Maierhofen sehr wichtige Informationen sammeln, die nicht nur für ihr Buch wichtig waren.
Zu allerletzt möchte ich mich lobend über die vielen Rezepte am Ende des Buches äußern. Mir lief ja beim Lesen manchmal das Wasser im Munde zusammen, zu gerne wär ich an einem bestimmten Abend dabei gewesen. Das ging ja leider nicht, aber zumindest kann ich jetzt einige Rezepte testen und es mir schmecken lassen.
Fazit:
Auch dieses Buch hat mich so richtig begeistert. Ich könnte ja noch so vieles schreiben, was mir gefallen hat, aber dann würde ich den Rahmen einer Rezension sprengen. Ich hoffe aber, dass ich Leser neugierig machen konnte und zwar nicht nur auf dieses vierte Buch, sondern auf die ganze Serie, die ich sehr gerne empfehle.
Ich möchte mich beim Verlag vielmals bedanken. Ich durfte dieses Buch vorab lesen, weil ich an der Aktion
teilnehme.
Mittwoch, 7. März 2018
Rezension - Der Augenblick
Autorin: Irene Matt
Titel: Der Augenblick
Genre: Roman
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 1. Dezember 2017
Seiten: 249
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Schardt, M;
Die Autorin Irene Matt wurde 1964 in Bad Säckingen geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie auf einem Bauernhof im südlichen Schwarzwald. Die gelernte Versicherungskauffrau engagiert sich ehrenamtlich als Telefon- und Krisenseelsorgerin und als Mediatorin. Sie lebt mit ihrem Mann und einem norwegischen Waldkater in Wittnau.
Kurzbeschreibung, übernommen:
Hauptkommissarin Alexandra Keller muss nach ihrer Rückkehr aus dem Urlaub gleich einen Fall übernehmen, der eine junge Familie ins Unglück stürzt. Dass auch Alexandras Schicksal eng mit diesem ungeheuerlichen Verbrechen verbunden ist, kann sie noch nicht ahnen. Auch nicht, dass ihr Leben dadurch tiefgreifende Veränderungen erfahren wird. Sie lernt eine Welt von Tätern und Opfern kennen, die ihr bisher unbekannt gewesen ist. Die Fragen nach Leben und Tod, Schuld und Sühne stellen sich ihr auf eine ganz neue Weise, während sie versucht, Licht ins Dunkel einer verhängnisvollen Tat zu bringen …
Meine Meinung:
Die meisten Krimis enden an der Stelle, wenn der Täter gefunden und verhaftet wird. Die meisten ja, aber dieser nicht. Hier erfahren wir Leser, wie es denn weitergehen kann.
Vor allem habe ich festgestellt, was in einem Augenblick alles passieren und Schicksale beeinflussen kann.
Hauptkommissarin Alexandra Keller nimmt an einem Projekt teil, was ihr und auch uns Lesern einen anderen Blickwinkel auf Straftaten beschert. Ich möchte hier jetzt nicht weiter auf den Inhalt eingehen und nur soviel dazu verraten, dass ich es überaus interessant fand.
Außerdem finde ich, dass die Kurzbeschreibung diesmal bestens passt und genügend Information gibt.
Fazit:
Ich fand das Buch sehr interessant geschrieben und habe es zügig lesen können. Wer also mal einen etwas anderen Krimi lesen möchte... sollte sich dieses Buch holen und lesen.
Ich möchte mich vielmals beim Literaturdienst für das Rezensionsexemplar bedanken.
Rezension - Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
Autorin: Michelle Marly
Titel: Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe
Genre: Biografie, Historiosch
Version: eBook und Taschenbuch
erschienen: 16. Februar 2018
Seiten: 496
Altersempfehlung: Erwachsene
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Über die Autorin:
Hinter Michelle Marly verbirgt sich eine deutsche Bestsellerautorin, die in der Welt des Kinos und der Musik aufwuchs. Lange Jahre lebte sie in Paris, heute wohnt sie mit Mann und Hund in Berlin und München.
Kurzbeschreibung, übernommen:
»Ich bereue nichts im Leben, außer dem, was ich nicht getan habe.« Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.
Paris, 1919: Die Mode Coco Chanels ist revolutionär, hier engt kein Korsett die Frauen ein, dennoch ist sie der Inbegriff von Eleganz. Doch als Cocos Geliebter bei einem Unfall stirbt, versinkt sie in Trauer. Erst der Plan, ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche nach dem Duft der Liebe kommt sie nicht nur dem Parfüm Katharinas der Großen auf die Spur, sie begegnet auch dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm reist sie nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte.
Meine Meinung:
Ich gestehe, bisher wusste ich sehr wenig über Coco Chanel, ja klar das übliche war mir auch bekannt, aber mehr eben nicht. Deshalb war ich auf dieses Buch ganz besonders neugierig.
Als ich es dann in den Händen hatte, habe ich es auch verschlungen, denn ich fand es ausgesprochen interessant, was die Frau alles erlebt und auch fertig gebracht hat.
Michelle Mary ist ein sehr gutes Buch gelungen, sie hat bestens recherchiert und mich mitgenommen in eine ganz andere Welt. Ich habe sehr viel erfahren, was das Parfüm Chanel No 5 betrifft. Aber was mich noch mehr fasziniert hat, waren die Bekanntschaften, die Coco damals machen konnte. Allerdings war es eine sehr Zeit, in der es alle nicht leicht hatten. Coco hatte es ja geschafft und konnte sich zeitweise in der gehobener Gesellschaft aufhalten, aber was sich so toll anhörte, sah in Wirklichkeit ganz anders aus. Ich konnte Mademoiselle Coco ja nur eine kurze Zeit begleiten, deren Begleiterscheinungen hatten es aber in sich. Mich hat das alles sehr bewegt.
Das Cover gefällt mir sehr gut und jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, entdecke ich darin auch eine gewisse Aussage, aber dazu will ich nichts verraten.
Fazit:
Ich mag Biografien, besonders dann, wenn sie so gut geschrieben sind, wie es hier der Fall ist. Ganz besonders gut hat mir hier auch gefallen, dass die Autorin uns Leser am Ende des Buches über alle anderen Beteiligten kurz etwas geschrieben hat. Das ist ein Buch, das mir sehr gut gefallen hat und ich gerne weiterempfehle.
Ich möchte mich beim Verlag und NetGalley vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.
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